|
 |
2012 - Special |
Tomtec
Filmgott
      

Dabei seit: 25.03.2006
Beiträge: 2.544
Herkunft: - -
Level: 44 [?]
Erfahrungspunkte: 4.128.545
Nächster Level: 4.297.834
 |
|
SONY PICTURES
RELEASING
präsentiert
Deutscher Kinostart: 12. November 2009
www.2012derfilm.de
www.instituteforhumancontinuity.de
www.2012derfilm.de/umfrage
www.2012derfilm.de/facebook
www.2012derfilm.de/myspace
www.2012derfilm.de/studivz
Die Besetzung
Rolle -- Darsteller -- Sprecher
Jackson Curtis -- John Cusack -- Andreas Fröhlich
Adrian Helmsley -- Chiwetel Ejiofor -- Tobias Kluckert
Kate Curtis -- Amanda Peet -- Christine Stichler-Geisler
Carl Anheuser -- Oliver Platt -- Lutz Schnell
Laura Wilson -- Thandie Newton -- Nana Spier
Präsident Thomas Wilson -- Danny Glover -- Hartmut Becker
Charlie Frost -- Woody Harrelson -- Thomas Nero Wolff
Tony Delgado -- George Segal -- Otto Mellies
Lilly -- Morgan Lily -- Lea Mariage
Professor West -- John BIllingsley -- Frank-Otto Schenk
Satnam Tsurutani -- Jimi Mistry -- Marius Goetze-Claren
Harry Helmsley -- Blu Mankuma -- Helmut Krauss
Noah -- Liam James -- Lukas Schust
Der Stab
Regie
Roland Emmerich
Produktion
harald Kloser, Mark Gordon und Larry Franco
Drehbuch
Harald Kloser und Roland Emmerich
Ausführende Produzenten
Roland Emmerich, Ute Emmerich und Michael Wimer
Co-Produzenten
Volker Engel und Marc Weigert
Kamera
Dean Semler, ACS, ASC
Produktionsdesign
Barry Chusid
Schnitt
David Brenner, A.C.E. und Peter S. Elliot
Kostümdesign
Shay Cunliffe
Visual Effects Supervisor
Volker Engel und Marc Weigert
Musik
Harald Kloser und Thomas Wander
Besetzung
Susan Taylor Brouse, Scott David, Judy Lee und April Webster
Kurzinhalt
Im Jahre 2009 erhält die amerikanische Regierung einen vertraulichen Report, der bestätigt, dass die Erde schon in wenigen Jahren dem Untergang geweiht ist. Während engagierte Wissenschaftler rund um Adrian Helmsley (CHIWETEL EJIOFOR) fieberhaft nach Auswegen aus der Katastrophe suchen, wird an oberster Stelle ein geheimer Katastrophenplan entwickelt, der jedoch nicht die Rettung aller Menschen vorsieht. Als Jackson Curtis (JOHN CUSACK) und seine zwei Kinder eines Tages einen Familienausflug in den Yellowstone Nationalpark unternehmen, stoßen sie nicht nur auf eine gigantische militärische Forschungseinrichtung, sondern auch auf den exzentrischen Wissenschaftler Charlie Frost (WOODY HARRELSON), der alle Anzeichen vom Ende der Welt akribisch festhält. Jackson nimmt ihn zunächst nicht ernst. Doch als bald darauf in Los Angeles die Straßen aufbrechen, weiß er, dass er den scheinbar hoffnungslosen Kampf gegen die Zeit und die bevorstehende Naturkatastrophe aufnehmen muss.
Pressenotiz
Eine düstere Prophezeiung. Tödliche Naturgewalten. Das Ende der Welt, wie wir sie kennen. Nach Kinohits wie Independence Day (Independence Day, 1996) und The Day After Tomorrow (The Day After Tomorrow, 2004) inszeniert Roland Emmerich erneut ein spektakuläres und packendes Actiondrama um einen dramatischen Überlebenskampf der Menschheit: 2012. auf den uralten Prophezeiungen des Volkes der Maya, sprengt in seinem sensationellen neuen Blockbuster dank spektakulärer Spezialeffekte ein weiteres Mal visuelle Grenzen – und erzählt eine ebenso mitreißende wie bildgewaltige Geschichte von Ausmaß.
Neben John Cusack (1408 – Zimmer 1408, 2007; Identity – Identität, 2003) und Chiwetel Ejiofor (Children of Men – Children of Men, 2006; Love, Actually – Tatsächlich … Liebe, 2003)spielen Amanda Peet (Syriana – Syriana, 2005;Something’s Got To Give – Was das Herz begehrt, 2003), Oliver Platt (Year One – Year One – Aller Anfang ist schwer, 2009), Thandie Newton (Crash – L.A. Crash, 2004), Danny Glover (Be Kind, Rewind – Abgedreht, 2007) und Woody Harrelson (Seven Pounds – Sieben Leben, 2008 ) die Hauptrollen in diesem aufregenden Endzeit-Epos um das Überleben der Menschheit. Unter der Leitung von Roland Emmerich und seinem Partner Harald Kloser, der mit Emmerich das Drehbuch schrieb und den Film produzierte, fand der legendäre, Oscar®-gekrönte Kameramann Dean Semler (Dances With Wolves – Der mit dem Wolf tanzt, 1990); Apocalypto – Apocalypto, 2006)grandiose Bilder für das Ende der Welt.
Produktionsnotizen
Über den Film
Die Idee für 2012 geht auf Roland Emmerichs Drehbuchpartner zurück – den Autor, Produzenten und Komponisten Harald Kloser. „Jede Zivilisation der Erde hat einen Sintflut-Mythos“, sagt Kloser. „Die Dinge laufen schief, die Gesellschaft funktioniert nicht mehr richtig, und der Planet fängt von vorn an. Manche Menschen erhalten dabei die sprichwörtliche zweite Chance – eine neue Kultur aufzubauen, eine neue Gesellschaft und eine neue Zivilisation.“
Die Idee nahm Formen an, als Kloser und Emmerich einen unwiderstehlichen Aufhänger fanden, um den herum sie ihre zeitgenössische Geschichte einer Sintflut stricken konnten: Der Kalender der Maya erreicht mit dem 13. Zyklus am 21. Dezember 2012 sein Ende – und nach diesem Datum kommt nichts mehr. Das führt natürlich zu der Frage: Was kommt danach, wenn der Kalender nicht fortgeführt wird? „Man findet Millionen von Menschen aus allen sozialen Schichten, die daran glauben, dass sich die Gesellschaft im Jahr 2012 grundlegend verändern wird – oder die gesellschaftliche Seele“, fährt Kloser fort. Das Ausmaß und die Vielzahl der Theorien waren für Emmerich und Kloser große Inspirationsquellen, als sie ihr Drehbuch verfassten.
Der Schlüssel für den Regisseur, der für seine Box-Office-Hits wie Independence Day (Independence Day, 1996) und The Day After Tomorrow (The Day After Tomorrow, 2004) bekannt ist, lag in einem Zugang, der 2012 deutlich von anderen Katastrophenfilmen abheben sollte. „Je mehr ich mit Harald über die Geschichte sprach, umso klarer wurde mir, dass sie für die Menschen in unserer Zeit wirklich eine Bedeutung hat. Es gibt – zusätzlich zu der eigentlichen Katastrophe – sehr viele philosophische und politische Elemente.“
Am wichtigsten dabei war die Entwicklung von Charakteren, die diese philosophischen und politischen Umbrüche miterleben und die Katastrophe auf eine menschliche Ebene herunter brechen. John Cusack spielt Jackson Curtis, einen Autor, den seine Hingabe an seinen vermeintlich brillanten, aber erfolglosen Roman seine Ehe gekostet hat und dessen Familie sich nun im Wandel befindet. Jackson aber bleibt ein liebevoller Vater und er wird alles tun, um seine Familie zu retten. Amanda Peet spielt seine Ex-Frau Kate, die in freundschaftlichem Kontakt zu Jackson steht, es aber schon lange müde ist, sich mit seiner Arbeit messen zu wollen. Nachdem sich die Kontinentalplatten der Erde verschieben – und Los Angeles dabei zerstört wird – müssen sich Jackson und seine Familie auf eine gefährliche Reise über Land und in der Luft machen, um zu überleben und vielleicht die Geburt einer neuen Welt zu sehen.
In der Zwischenzeit verfolgen die höchsten Ränge der Regierungen der Welt einen Plan. Sie werden nicht in der Lage sein, die komplette menschliche Rasse zu retten, aber ein paar sollen in Sicherheit gebracht werden, und diese Auserwählten bekommen die Chance, eine neue Gesellschaft zu gründen. US-Präsident Thomas Wilson, verkörpert von Danny Glover, versteht schnell das Ausmaß dieser Krise, mit der die Welt umgehen muss – und er hält diese Information geheim, um eine Massenpanik zu vermeiden. Chiwetel Ejiofor spielt Adrian Helmsley, den wissenschaftlichen Berater des Präsidenten, der die Botschaften der Erde entschlüsselt hat und nun alles daransetzt, so viele Menschen wie möglich zu retten. Carl Anheuser, der von Oliver Platt gespielte Stabschef des Präsidenten, mag aufgeblasen und hitzköpfig wirken – aber auch ihm ist es daran gelegen, die Gesellschaft – oder zumindest die, die es sich leisten können – zu retten. Thandie Newton spielt Laura, die Tochter des Präsidenten. Sie ist schockiert, als sie herausfindet, welches schreckliche Geheimnis die Administration ihres Vaters vor der Welt hütet. Es scheint, dass der einzige Mensch außerhalb des Weißen Hauses, der eine Ahnung von den bevorstehenden Ereignissen hat, der Radiomoderator (und möglicherweise Prophet) Charlie Frost, gespielt von Woody Harrelson, ist. Er sendet seine Voraussagen an jeden, der bereit ist, ihm zuzuhören.
Das Drehbuch von Kloser und Emmerich hat in vielen Bereichen das größte Ausmaß, an das sich Emmerich jemals heran gewagt hat. Um all das auf die Leinwand zu bringen, kombinierte er Special und Visual Effects, die ihm die Freiheit gaben, eine Szene auf die bestmögliche Art und Weise zum Leben zu erwecken, so der Regisseur. „Die Zielvorstellung war, dass unsere Zuschauer nicht erkennen können, ob wir etwas tatsächlich aufgebaut haben oder ob es ein im Computer generierter visueller Effekt ist“, erläutert der Produktionsdesigner Barry Chusid. „Hoffentlich fragt sich das Publikum am Ende, wenn es den Film sieht: ,Wo um alles in der Welt haben sie diese Berge gefunden, in denen sie all das aufgebaut haben?‘“
Die Produktion errichtete zum Beispiel unter freiem Himmel einige Bühnen mit schwankendem Fußboden – gigantische Sets, die auf Tragrahmen standen, die der Regisseur bewegen konnte, wenn seine Schauspieler darauf herum liefen. „Roland stellte einen ganzen Straßenzug inklusive Palmen, Beton, Häuserfassaden auf diese gewaltigen Tragrahmen und sagte: ,Ihr müsst jetzt diese Straße entlangrennen, ins Auto steigen und wegfahren.‘“, sagt Cusack. „Am Ende hatte ich im Wasser gedreht, im Feuer, im Dreck, im Ascheregen, bei Erdbeben … so ziemlich allem, was man sich vorstellen kann. Ich habe auch jedes Fahrzeug gesteuert, das man sich vorstellen kann, um jeder Katastrophe zu entkommen, die man sich vorstellen kann. Es war ein bisschen hektisch.“
Was von den Zimmerleuten nicht gebaut werden konnte, fiel in den Zuständigkeitsbereich der Computeranimatoren. Um Emmerichs Vision wahr werden zu lassen, waren nur CGI geeignet. „Es ist nicht so schwierig, wie ich anfangs gedacht habe“, erinnert sich Cusack. „Roland hatte schon alles genau ausgearbeitet und konnte mir zeigen, wie alles aussehen würde, wenn es fertig ist. Er ist so souverän, dass es allein schon Spaß macht, sich das auszumalen, was er sich gerade ausmalt.“
„So ziemlich alles an diesem Film hat mich gereizt“, sagt Marc Weigert, der als Visual Effects Supervisor und als Co-Produzent an 2012 beteiligt ist. „Über die Hälfte des Films besteht aus visuellen Effekten. Ich glaube, dass Roland einen Weg gefunden hat, wirklich jede Naturkatastrophe unterzubringen, die man sich vorstellen kann. Auf Seite 30 des Drehbuchs wird L.A. von einem Erdbeben zerstört, das 10,5 auf der Richterskala erreicht. Der Yellowstone Park wird durch eine dreißig Meilen Fläche abdeckende Lava-Explosion vernichtet. Aber der wahre Grund, warum die Arbeit mit Roland so viel Spaß macht ist, dass er in jeder Szene etwas Neues unterbringt. Sie mögen denken: ,Naja, ich habe schon Filme mit einem Erdbeben gesehen.‘ Glauben Sie mir: Haben Sie nicht!“
2012 war am Ende selbst für Roland Emmerichs Verhältnisse eine gewaltige Produktion. „Das Ausmaß des Films ist größer als alles, was ich je gesehen habe“, bestätigt Cusack. „Auf jeder Seite des Drehbuchs findet sich eine Szene, bei der man sich fragt, was Roland damit im Sinn hat, weil sie so ambitioniert und überdimensional ist. Dabei ist interessant, dass Roland am Set nie den Überblick verliert. Er kann in einem gigantischen Set oder vor einer Green-Screen stehen und hat immer alles genau im Kopf. Er weiß genau, wie es seiner Meinung nach aussehen muss und er ist in der Lage, seine Armee so zu kommandieren, dass er am Ende des Tages genau dieses Ziel erreicht. Es war einfach irre.“
Über die Charaktere
Die Geschichte von 2012 wird aus zwei Perspektiven erzählt: aus derer, die um die verhängnisvollen Ereignisse wissen, die der Welt bevorstehen, und derer die im Dunkeln tappen. John Cusacks Figur Jackson Curtis ist ein Zivilist, der über die schreckliche Nachricht stolpert, dass die Welt, wie wir sie kennen, vor ihrem Ende steht.
Harald Kloser erläutert, dass diese Figur nicht nur die Zuschauer repräsentiert, sondern auch einen bestimmten Filmemacher. „Ich kenne die Jackson-Figur sehr gut, denn ich habe zwei Kinder, ich bin geschieden und ich bin Autor“, lacht er. „Verstehen Sie, was ich meine?“
„John ist schlichtweg perfekt für diesen Part. Ich kann mir einfach niemand anderen vorstellen“, fährt Kloser fort. Allerdings ist Jackson kein perfekter Familienvater. Der gescheiterte Autor arbeitet am Tag als Limousinen-Chauffeur und muss mit ansehen, wie sich seine Kinder langsam mit dem neuen Freund seiner Frau anfreunden.
„Er versucht, sein Leben wieder in den Griff zu kriegen“, beschreibt Cusack. „Aber es war etwas anderes, das den Schauspieler an dem Drehbuch reizte. „Es ist ein sehr ungewöhnliches, witziges Skript“, sagt er. „Ich weiß nicht, ob ich jemals gedacht hätte, dass das Ende der Welt so viel Spaß machen könnte … aber dieser Film hat jede Menge Humor und das fand ich sehr interessant.“
Amanda Peet stieß als Jacksons Ex-Frau Kate zum Ensemble. Sie war von der Vorstellung angetan, mit Roland Emmerich zu arbeiten. „Er ist der absolute Meister verrückter Actionszenen“, sagt sie. „Aber ich glaube, er hat eine gewisse Leichtigkeit und einen großen Sinn für Humor. Die Charaktere sind natürlich auch sehr reizvoll. Aber das Wichtigste ist, dass Roland ein wirklich großes Herz hat, das er nicht nur in seinen Filmen zeigt, sondern auch bei der Arbeit. Er ist jederzeit aufmerksam und freundlich. Er hat die Dreharbeiten in den Wassertanks über mehrere Tage verteilt und als ich ihn fragte: ,Warum drehen wir nicht alles am Stück hintereinander weg?‘, antwortete er mir: ,Willst du dir das wirklich antun – tagelang im kalten Wasser zu sein?‘ Diesen Drehplan hat er für uns erstellt – weil er uns das in anderer Form nicht zumuten wollte.“
Gleich am ersten Drehtag war Amanda Peet klar, dass sie sich hier in einem Roland-Emmerich-Film befindet. „Gleich meine erste Szene spielte im Lebensmittelladen“, sagt sie. In der Szene ist Kate in einem Laden gefangen, der von einem gewaltigen Erdbeben erschüttert wird. „Glücklicherweise war auch mein Kumpel Tom McCarthy mit dabei und wir mussten ziemlich lachen, weil wir beide Neulinge im Action-Genre sind. Roland versuchte, uns im Zaum zu halten: ,Haltet euch zurück, haltet euch zurück! Es wird noch viel schrecklicher … ihr dürft jetzt noch nicht alles geben.‘“
Die Perspektive des Normalbürgers wird innerhalb der Geschichte mit dem Zentrum der Macht in Washington ausbalanciert – genauer gesagt: aus den Augen von Chiwetel Ejiofors Figur Adrian Helmsley.
Helmsley ist Regierungswissenschaftler, der auf kurzem Weg in den inneren Kreis des Weißen Hauses aufgenommen wird, nachdem er eine ganze Reihe Veränderungen im Erdkern, der Erdkruste und in der Atmosphäre registriert hat. „Adrian ist der perfekte Gegenpart zu Jackson. Vom Anfang des Films an weiß er, was geschehen wird und wie die Pläne der Regierung aussehen. Aber im Verlauf der Handlung bekommt er Zweifel daran – er fragt sich, ob diese Pläne wirklich das Richtige sind“, erklärt Kloser.
Ejiofor fand „die zentralen Themen des Film einfach faszinierend. Das Skript las sich unfassbar gut, ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Eine großartige Idee. Es ist eine Geschichte über Menschen und die Menschheit, die mit eben dieser Art Naturchaos kämpft, die realistisch erscheint. Ich glaube, gerade in dieser Zeit können wir alle etwas damit anfangen. Wie fragen uns alle: Was haben wir für eine Verantwortung?“
Helmsleys innerer Konflikt wird von dem Stabschef Carl Anheuser bemerkt, der von Oliver Platt gespielt wird. „Er war wahrscheinlich der geradlinigste Kerl in dieser Geschichte“, bemerkt Kloser. „Er ist der Mann im Weißen Haus, der harte Kerl, ein Typ wie ein Falke. Aber dann brachte Mark Gordon Oliver Platt für die Rolle von Anheuser ins Spiel … und das hat alles geändert.“ Platt brachte eine menschlichere Dimension in die Figur, die davon überzeugt ist, dass man den Menschen nicht alles erzählen darf, was geschieht – und zwar zu ihrem eigenen Wohl (ganz abgesehen von der Tatsache, dass nicht jeder auf diesem Planeten gerettet werden kann).
„Er ist ein praktisch denkender Mann“, sagt Platt über Anheuser. „Er versucht, mit einer unfassbar komplexen moralischen Situation fertig zu werden. Als Pragmatiker findet er seinen Plan natürlich sehr moralisch. Es geht darum, dass die menschliche Rasse nicht ausstirbt. Aber die Tatsache, dass nicht jeder Mensch gerettet werden kann, ist sehr heikel.“
Es war genau dieser Konflikt, der Platt an dieser Figur reizte. „Es gibt natürlich Weltuntergangsfilme“, sagt er. „Aber ich glaube, wir hatten noch nie einen Weltuntergangsfilm, in dem die Regierung – die eigentlich die ultimative Autorität sein sollte – eine Entscheidung treffen muss, wem sie von den Ereignissen erzählt und wen sie retten wird.“
Genau dieses Dilemma innerhalb der Geschichte über die Regierung war in Klosers Augen ein Element, das in dem Film nicht fehlen durfte. „Zuerst wollten wir die Geschichte ohne die Ereignisse in Washington erzählen“, erinnert er sich. „Roland hatte das ja bereits in anderen Filmen getan. Aber nachdem wir eine Weile darüber gesprochen hatten war uns klar, dass man nicht von einem Unternehmen einer Regierung in dieser Größenordnung sprechen kann, ohne auch die Beteiligten zu zeigen.“
Als Emmerich und Kloser anfangs am Drehbuch saßen, fanden die Vorwahlen zum US-Präsidentschaftswahlkampf statt. In dieser Phase war der Präsident von 2012 eine Frau. „Als die Ergebnisse von Iowa fest standen, sagte ich zu Roland: ,Sieht ganz so aus, als ob doch keine Frau Präsidentin werden würde!‘“, lacht Kloser. Also besetzten die Filmemacher Danny Glover als weisen, Anteil nehmenden Präsidenten. „Er ist ein unglaublich guter Schauspieler“, sagt Mark Gordon. „Er verleiht dieser Rolle eine enorme Würde. Und ich bin der Meinung, dass die Zuschauer ihn lange nicht mehr in einem Hollywood-Film dieser Größenordnung gesehen haben.“
„Ich liebe das Sprichwort: ,Menschen machen keine Geschichte, die Geschichte macht Menschen‘. Jeder von uns wird durch die Geschichte definiert, in der wir leben, durch die Zeit, in der wir leben“, sagt Glover. „Präsident Wilson muss schwierige Entscheidungen treffen – unter Umständen, die schlicht undenkbar waren, als er sein Amt antrat.“
„Ich glaube nicht, dass er sich selbst als ,starken Führer‘ bezeichnen würde, selbst wenn er anderen gegenüber so auftritt“, fährt Glover fort. „Er würde sich als gewöhnlich bezeichnen, der das Außergewöhnliche versucht. Er ist ein Mann, der die Menschen motivieren kann, der andere bewegen kann, zu reagieren.“
Schließlich teilt der Präsident die wissenschaftlichen Erkenntnisse seines Stabs auch anderen Nationen mit und der Plan nimmt Gestalt an: Vor dem Ende des Jahres 2012 sollen die wichtigsten Staatsoberhäupter, Wissenschaftler, Künstler, Pflanzen, Tiere und die wertvollsten Artefakte der Zivilisation gerettet werden.
Mit der Aufgabe, die wichtigsten Kunstwerke der Menschheit auf die Erhaltung vorzubereiten, wird Laura, die Tochter des Präsidenten beauftragt. Sie wird von Thandie Newton verkörpert. Laura weiß nichts von dem wahren Hintergrund ihrer Arbeit, bis die Katastrophe kurz bevorsteht. An diesem Punkt entwickelt sich ein starkes emotionales Band zwischen Adrian und Laura, und zusammen navigieren sie durch das moralische Dilemma ihrer Reise.
In 2012 stand Thandie Newton erneut mit Danny Glover, mit dem sie schon in Beloved (Menschenkind, 1998 ) gespielt hatte, und mit Chiwetel Ejiofor, ihrem Co-Star aus It Was An Accident (It Was An Accident, 2000) vor der Kamera. „Es ist immer wunderbar, wenn man sich ein zweites Mal bei der Arbeit trifft“, sagt sie. „Es sind zehn Jahre vergangen, und Chiwetel hat sich als Schauspieler so großartig entwickelt. Er hat ein unglaubliches Charisma – man möchte einfach, dass er die Welt rettet. Man will all seinen Glauben in ihn setzen, in seine Stärke, seine Moral und seine Gutherzigkeit. Und Danny ist wie ein Vater – er kümmert sich rührend um mich. Es ist einfach toll, so eine Beziehung zu seinen Kollegen zu haben.“
Eine kleine, aber zentrale Rolle in den Ereignissen von 2012 spielt der Wissenschaftler und Radiomoderator Charlie Frost, der von Woody Harrelson verkörpert wird. Er verfügt über eine geradezu prophetische Gabe: „Charlie betreibt ein privates Radioprogramm, sendet aus dem Yellowstone National Park, lebt in seinem Wohnmobil und sagt das Ende der Welt voraus“, beschreibt Harrelson seine Figur. „Ich mag es, Typen wie Charlie zu spielen – es ist nett, mal die Grenzen zu überschreiten. Naja, im Fall von Charlie gab es keine Grenze, die man überschreiten musste.“
„Wenn man Rolands Filme kennt, könnte man meinen, dass dieser Mann recht aggressiv ist, knallhart und brutal … und dann stellt er sich als der netteste, liebenswerteste Kerl der Welt heraus“, fährt Harrelson fort. „Er weiß genau, was er tut und was er will. Er reißt dich mit, presst dich in deinen Kinosessel – und dir bleibt nichts anderes übrig, als an dieser Achterbahnfahrt teilzunehmen.“
Über die Produktion
2012 wurde über einen Zeitraum von fünf Monaten im kanadischen Vancouver gefilmt. Die Produktion belegte über 13 Hallen auf fünf verschiedenen Studiogeländen und einige der bereits erwähnten provisorischen Bühnen unter freiem Himmel mit den großen beweglichen Böden, die von Palmen bis Blue-Screens komplett ausgestattet waren. Die Gegend um Kamloops, wo die Produktion eine Woche lang drehte, doubelte den Yellowstone National Park und Tibet. Die Dreharbeiten wurden in Los Angeles mit ein paar Außenaufnahmen abgeschlossen.
Der Special Effects Supervisor Mike Vezina erklärt, dass die Filmemacher die Entscheidung treffen mussten, welche Sequenzen im Computer mit visuellen Effekten und welche vor der Kamera dank mechanischer Special Effects entstehen sollten – und zwar bevor die erste Aufnahme gefilmt, das erste Set gebaut und der erste Stunt geplant wurde. „Diese Linien werden schon sehr früh in der Vorproduktion gezogen“, sagt er.
Vezina war verantwortlich für alle seismischen Aktivitäten innerhalb der Geschichte – und dafür rüttelte er mächtig an den Sets. „Wir hatten einige der größten Vorrichtungen, die ich je gesehen habe“, gibt er zu Protokoll. „Wir haben 500.000 Tonnen Stahl verbaut, um auf diesen gewaltigen Vorrichtungen die beweglichen Sets zu errichten. Roland mag es, wenn er alles physisch vor sich sehen kann. Für all die Effekte, wenn die Menschen aus dem Haus rennen, die Erdbebenszenen – auch die am Flughafen, wenn sich das Erbeben abspielt – haben wir diese riesigen Plattformen gebaut, die wir fluten und durchschütteln konnten. Sie waren rund 720 Quadratmeter groß, so dass er sein Set darauf aufbauen und Autos, Lastwagen und Flugzeuge abstellen konnte – eben alles, was ordnungsgemäß schwanken kann. Es war recht einfach für ihn, es den Schauspielern glaubwürdig zu erklären, dass sie auf ein gewaltiges Erdbeben reagieren sollten.“
Das erste schwankende Set, das die Crew konstruierte, war auch gleichzeitig das physisch komplizierteste Element, mitsamt einer Green-Screen, auf der später ein Hintergrund mit dem Weißen Haus eingebaut wurde. Danny Glover saß inmitten von hunderten Statisten, Notfall-Ausrüstung und Tonnen von Asche auf einem 650 Quadratmeter großen Deck, das den größten Raum der Halle einnahm.
Vezina erklärt: „Durch ein Belüftungssystem konnten wir das Deck schweben lassen, dann haben wir ein hydraulisches und pneumatisches System genutzt, mit dem wir es durchschütteln konnten … hoch, runter, vor, zurück. Es gab ein Ventilsystem, das wir elektronisch kontrollieren konnten. Und so konnte Roland sich entscheiden und sagen: ,Hier hätte ich gerne eine andere Frequenz, zuerst einen kleinen Stoß und dann wechseln wir zu größeren Erschütterungen.‘ Wir waren in der Lage, verschiedene Runden zu fahren, konnten das Erdbeben kleiner gestalten und dann wieder voll los legen. Wir hatten die totale Kontrolle – eine einzige Person konnte das ganze Deck mit einem Joystick kontrollieren.“
Eine weitere große körperliche Herausforderung für die Schauspieler war die Arbeit im Wasser, wie sie ein wesentlicher Teil des dritten Akts erforderte.
Auch hier wurden etliche Sets aufgebaut, und jeder von ihnen hatte seinen eigenen Wassertank. Die Schauspieler und die Crew mussten in der Regel eine Treppe hinaufsteigen, um an den Set zu kommen … und wenn die Szene Wasser vorschrieb, wurde das Set mit einer hydraulischen Vorrichtung in den Tank gelassen.
„Wir haben drei oder vier verschiedene Tanks konstruiert, die verschiedene Dinge ermöglichten“, erläutert Vezina. „Wir hatten einen Korridor, den wir den ,wackligen Korridor‘ nannten, und einen Kipptank. Wenn jede Menge Leute diesen Korridor entlangliefen, haben wir durch den Kipptank zwischen 38.000 und 45.000 Liter Wasser auf einmal in den Korridor schütten können. Das Wasser verfolgte so die Schauspieler und hat innerhalb von Sekunden den Korridor geflutet. Und all diese Sets konnten wir in einem dreieinhalb Meter tiefen Tank anheben und absenken.“
Vezina schuf darüber hinaus ein Zirkulationssystem, das alle Hallen mit den Wassertanks verband. „Dadurch konnten wir das Wasser durch verschiedene Sets zirkulieren lassen“, sagt er. „Durch ein einfaches Pumpensystem konnten wir das Wasser von einer Station in die nächste Halle pumpen. Dann stand uns ein sogenannter Schwesternpool zur Verfügung: Darin konnten wir das Wasser aufheizen, mit Chlor reinigen, filtern und es dann zu den verschiedenen Sets leiten. Am Ende des Tages haben wir das Wasser immer in diesen Schwesternpool gepumpt.“
Wenn die Beleuchtung und die Kameras neu justiert werden mussten, wurde das Set und die Schauspieler aus dem Wasser gehoben, die Änderungen wurden gemacht, die Schauspieler und die Crew wieder auf das Set gebracht und alles zusammen wurde wieder ins Wasser abgesenkt.“
„Seltsamerweise“, so Cusack, „war die Arbeit im Wasser schon hart … aber ich mag Wasser und fand es ziemlich cool. Und man hat wirklich das Gefühl, dass man sinkt, denn die Kamera geht mit dir unter.“
Über die visuellen Effekte
Bei 2012 arbeiteten die Co-Produzenten und Visual Effects Supervisors Volker Engel und Marc Weigert ein weiteres Mal mit Roland Emmerich und seinen ganz besonderen Visionen zusammen. Engel und Emmerich kennen sich seit 1988 aus Stuttgart, als Engel noch Filmstudent war. Emmerich engagierte ihn damals, um an Moon 44 (Moon 44, 1989) zu arbeiten. Die beiden schlossen sich auch bei den Produktionen Universal Soldier (Universal Soldier, 1992), Godzilla (Godzilla, 1998 ) und Independence Day (Independence Day, 1996) zusammen. Bei der Produktion von Independence Day begann auch die Partnerschaft zwischen Weigert und Engel.
Weigert sagt: „Die größte Herausforderung bestand für uns in der schieren Anzahl der verschiedenen Katastrophen, die in dem Film geschehen: Erdbeben, Erdspalten, die sich im Boden auftun, etliche Städte, die zerstört werden, Fluten, gewaltige Vulkanausbrüche. Und jede einzelne dieser Katastrophen musste erstmal designt werden. Wir mussten Recherchen anstellen und Dinge entwickeln, die wir nie vorher getan hatten.“
„Da die visuellen Effekte besser und besser werden, werden auch die Zuschauer immer aufmerksamer und stürzen sich auf jedes kleine Detail, das wir nicht richtig hinbekommen“, fährt Weigert fort. „Also müssen wir unser Qualitätsniveau immer weiter nach oben schrauben und sicherstellen, dass all das, was wir tun, sich hundertprozentig in den Film einfügt. Viele Dinge, die wir jetzt in dem Film getan haben, wären vor ein paar Jahren noch gar nicht möglich gewesen.“
Der Produzent Larry Franco sagt, dass die Verbindung von Live-Action-Aufnahmen mit den visuellen Effekten Schritt für Schritt bewältigt werden musste. „Wenn man dieses Projekt als Ganzes betrachtet, denkt man: ,Keine Chance, dass man das alles hinbekommt. Wir schaffen das nicht. Das ist völlig unmöglich.‘ Aber Roland benutzt in solchen Fällen ein Sprichwort: ,Wie isst man einen Elefanten? Bissen für Bissen.‘ Man muss nur alles auf kleine Stücke herunterbrechen. ,Wir brauchen jetzt erstmal nur dieses Stück und der Rest wird mit der Blue-Screen erledigt. Wie schaffen wir es nun, dass dieses Element per Blue-Screen eingefügt wird?‘ Wenn man so verfährt, ist alles nicht mehr ganz so schwierig, wie es sich am Anfang angehört hat.“
Der erste Schritt für Engel und Weigert war die sogenannte Prä-Visualisierung, die in etwa einem filmischen Storyboard entspricht. Weigert beschreibt sie als „eine einigermaßen simple 3D-Repräsentation der ganzen Szene. Es ist ein langer Entwicklungsprozess von etwa sechs bis sieben Monaten, in der jede große Sequenz im Film prä-visualisiert wird.“
Um zu illustrieren, wie kompliziert die visuellen Effekte sind, beschreibt Weigert die Erdbebenszene von Los Angeles. „Es begann damit, dass wir herausfinden mussten, wo man diese Szenen überhaupt drehen kann. Also gingen wir in Los Angeles auf Locationsuche. Nach einer Weile wurde uns klar, dass wir hier überhaupt nicht drehen konnten, weil alles bröckelt. Alles musste sich bei dem Erdbeben bewegen, jede Palme, jeder Briefkasten, jedes Auto … jedes Gebäude musste bröckeln oder in sich zusammenfallen. Am Ende haben wir uns entschieden, eine gigantische Blue-Screen aufzubauen. Die war über 180 Meter lang und über zwölf Meter hoch.“
Diese Blue-Screen wurde neben dem beweglichen Deck von Vezina aufgestellt. „Das Ding ist einfach brillant, denn es erlaubt den Schauspielern sich wirklich wie bei einem 10,5-Erdbeben zu bewegen“, sagt Weigert. „Was auch immer sie tun, wie auch immer sie sich bewegen … es sieht absolut real aus. Alles, was auf diesem Deck steht, wird durchgeschüttelt. Im Computer können wir genau diese Bewegungen nachempfinden, denn bei einer Blue-Screen wird all das, was am Set ist, durch die computeranimierte Umgebung erweitert. Darum muss das, was wir tun, exakt zu dem passen, was vor Ort gefilmt wurde. Wir müssen die Kamerabewegungen und die Bewegungen des Fußbodens im Auge behalten, der sich total unabhängig von allem anderen bewegt.“
Darüber hinaus hatte natürlich auch der Regisseur spezielle Visionen für das finale Produkt. „Roland war stets sehr bestimmt, was den Look des Erdbebens angeht“, fährt Weigert fort. „Der Boden sollte sich wellenartig bewegen, beinahe wie in einem Ozean. Das bewegliche Deck lieferte diesen Look. Volker und ich nahmen alles von dem Deck herunter, malten ein Gitternetz auf und filmten es. So konnten wir genau sehen, wie sich dieses Deck bewegt – und wir konnten seine Bewegungen exakt nachvollziehen.“
„Alles andere in dieser Szene – also all das, was sich nicht auf dem Deck befand – ist computergeneriert. Wir haben alles nachgebaut, was sich bewegt – alles, das auf, an oder über der Straße ist, stammt aus dem Computer. Dafür mussten natürlich auch die passenden Farben und Oberflächentexturen animiert werden.“
Traditionell beinhalten visuelle Effekte oft abgedeckte Aufnahmen, die später den Bereich der Blue-Screen bei den live-action-gefilmten Aufnahmen ersetzen. Bei 2012 war das bei der gewaltigen seismischen Aktivität, die in dem Film herrscht, nicht möglich. „Hier handelt es sich um Los Angeles“, erklärt Weigert. „Die Menschen kennen diese Stadt. Sie wissen, wie sie aussieht. Wenn etwas bei der Beleuchtung, der Schattierung oder bei den Oberflächen nicht stimmt, werden es die Zuschauer gleich bemerken – und schon hat es den Look eines Videospiels. Und genau dagegen haben wir ständig angekämpft.“
„Alles, was wir tun, basiert zum größtmöglichen Maß auf der Realität“, fährt Volker Engel fort. „Man muss die Physik einstürzender Gebäude kennen oder wie sich Flugzeuge in bestimmten Situationen verhalten. Wir beugen die Realität natürlich immer ein wenig, damit sie für den Film funktioniert und die Geschichte stützt. Aber man kann das nicht überstrapazieren, sonst hat man die Zuschauer verloren. Es ist mein Job, es dann zurückzunehmen und alles wieder auf die Realität zu gründen.“
Nachdem alle Komponenten sorgfältig im Computer zusammen gebaut wurden, wurden sie ebenso sorgfältig wieder zerstört. „Ein Gebäude muss in Millionen kleiner Stücke zerteilt werden, damit eine Physik-basierte Simulation anhand dieses Gebäudes zeigen kann, wie ein Haus in sich zusammenfällt, weil sich der Boden unter ihm bewegt“, erläutert Weigert. „Und genau das haben wir buchstäblich mit Hunderten von Gebäuden veranstaltet, die entlang unserer Straße stehen – und mit Tausenden von kleinen Dingen, die im Bild zu sehen sind und sich bewegen mussten.“
Und all dieser Aufwand wurde für eine einzige Sequenz betrieben. „Es braucht einfach unglaublich hohe Personal-, Hardware- und Software-Ressourcen, um einen Film wie diesen zu bewältigen“, bemerkt Weigert. „Bis zu zwölf verschiedene Firmen auf der ganzen Welt haben an diesem Film gearbeitet. Jede dieser Firmen beschäftigte zwischen sechzig und hundert Leute. Darüber hinaus hatten wir eine firmeneigene Abteilung bei Sony Pictures für die Herstellung von zwei der großen Sequenzen. Alles in allem waren gut 1000 Leute an den Effekten beteiligt. Was den zeitlichen Ablauf anging, waren Volker und ich von den ersten Minuten an dabei. Nur die beiden großen Sequenzen, die wir betriebsintern generiert haben, brauchten schon über 100 Terabyte zusätzlichen Speicherplatz, um all die Informationen zu speichern, die jedes Einzelbild hervorruft. Wir hatten eine aus 250 Rechner bestehende Renderfarm nur für diese beiden Sequenzen. In einem Film wie diesem muss man mit rund einem Petabyte (=eine Million Gigabyte) Informationen rechnen.“
Und all das für Roland Emmerichs Vision vom Ende der Welt. „Roland Emmerich ist vor allem ein Entertainer“, sagt Weigert. „Er weiß, dass er – was für einen Film er auch immer inszenieren mag – ein Publikum dafür haben will. Und er will dieses Publikum unterhalten.“
Ihre langjährige Partnerschaft zahlte sich auf allen Seiten aus. „Rolands Bedürfnis, immer wieder etwas Neues, etwas Anderes zu zeigen, ist großartig für uns – denn das treibt uns an“, sagt Weigert. „Es wäre todlangweilig, wenn wir immer und immer wieder dasselbe machen würden. Wir schaffen immer wieder neue Dinge, die noch nie zuvor erreicht wurden, und ständig müssen wir neue Dinge erforschen. Wir stehen am Anfang da, kratzen uns am Kopf und fragen uns: ,Wie sollen wir das nur hinkriegen?‘ Aber bisher haben wir es immer herausgefunden.“
Das Ende der Welt, wie wir sie kennen
Was wäre, wenn das Ende der Welt wirklich bevorstünde? Würden Sie es wissen wollen? Was würden Sie tun? Harald Kloser kennt seine Antwort: „Ich würde genau das tun, was Jackson Curtis tut. Ich würde meine Kinder schnappen und sie dorthin bringen, wo es sicher ist – so gut ich es eben kann.“
Oliver Platt sagt: „Ich denke, die Kalkulation wäre: Wenn es jeder wüsste, würde kein Plan funktionieren … die Welt würde komplett im Chaos versinken. Aber nur weil meine Figur denkt, es zu verschweigen sei richtig, meine ich nicht, dass es richtig wäre. Das will ich nur bemerkt haben. Man mag denken, dass wir es wissen müssten … aber wenn man nichts dagegen unternehmen kann – würde man es wirklich wissen wollen?“
Auch Chiwetel Ejiofor hat sich zu dieser Frage einige Gedanken gemacht. „Ich stehe auf dem Standpunkt, dass es die Menschen wissen sollten“, sagt er. „Die Konsequenzen daraus können natürlich massiv sein. Genau dieser Zweifel ist eines der komplizierten Themen des Films – es gibt keine einfache Antwort. Nicht im Film und erst recht nicht im realen Leben.“
John Cusack bringt es auf den Punkt: „Ich bin mir nicht sicher. Es ist eine interessante Frage. Wen rufst du an? Was ist das letzte, was du tun würdest? Ich denke, ich würde mir eine Zigarette anzünden. Ich habe mit dem Rauchen aufgehört, aber wenn die Welt untergeht, würde ich mir noch eine Zigarette gönnen.“
Das sagen die Experten
Etliche Forscher haben das Phänomen studiert, was der Erde im Jahr 2012 zustoßen könnte, wenn das Ende des Kalenders der Maya erreicht ist. Obwohl diese Experten sich in wesentlichen Teilen ihrer Studien einig sind – vor allem, dass die Erde sich danach einer verhängnisvollen Veränderung unterziehen wird – werden viele Teile noch in Frage gestellt oder bleiben kontrovers.
Lawrence E. Joseph ist der Autor von „Apocalypse 2012: An Investigation into Civilization’s End“. In diesem Buch wird die Maya-Prophezeiung nur als Anfang angesehen –(Coronado, 2003) Joseph beschreibt die Katastrophen, die andere Wissenschaftler vorhersagen: Sonnenaktivität, Magnetpolveränderungen und der Ausbruch des Supervulkans unter dem Yellowstone National Park. Das Buch untersucht den seltsamen Zufall, dass sowohl die historische Maya-Prophezeiung als auch die zeitgenössische Solarphysik das Jahr 2012 als ausschlaggebend, wenn nicht sogar katastrophal beschreiben.
John Major Jenkins ist der Autor von „Maya Cosmogenesis 2012: The True Meaning of the Maya Calendar End-Date“. Er hat seine Karriere der Rekonstruktion historischer Maya-Kosmologie und -Philosophie gewidmet. Die „New York Times“ pries ihn als jemanden, der sich den Theorien zu 2012 mit akademischer Ernsthaftigkeit annimmt. Jenkins wurde zum führenden Einfluss und zum klaren Deuter der Veränderungen, die unserem Planeten möglicherweise bevorstehen. Er empfiehlt, 2012 vom Standpunkt der Maya aus zu studieren, die davon ausgehen, dass zyklische End-Daten (wie das im Jahr 2012, an dem eine seltene „galaktische Anpassung“ eintreten soll) Zeiten der Transformation und Erneuerung einläuten. Das aktuelle Buch von Jenkins zum Thema trägt den Titel „The 2012 Story: The Myths, Fallacies, and Truth Behind the Most Intriguing Date in History“.
Daniel Pinchbeck ist der Autor von „2012: The Return of Quetzalcoatl“ und Redakteur von Reality Sandwich (www.realitysandwich.com). Er argumentiert, dass das End-Datum des Maya-Kalenders einen potenziellen Paradigmenwechsel in der menschlichen Zivilisation beschreibt und wir dabei einer ökologischen Krise ausgesetzt sind. Er glaubt, dass die Transformation zu einer Integration der modernen Wissenschaft mit dem Mystizismus führen könnte. Die Veränderungen werden von Quetzalcoatl repräsentiert, der gefiederten Schlangengottheit aus den mesoamerikanischen Mythen, die die Einheit von Himmel und Erde und von Geist und Materie symbolisiert.
Über die Besetzung
John Cusack (Jackson Curtis)
John Cusack hat zuletzt die Dreharbeiten von Hot Tub Time Machine (2010) für MGM und New Crime Productions beendet – seine eigene Produktionsfirma, die er 1997 gegründet hatte. Der Film wird im März 2010 in die US-Kinos kommen. Abgedreht sind außerdem die Produktionen The Factory (2011) und Shanghai (2010).
Davor war er als Autor, Produzent und Hauptdarsteller an der Politsatire War Inc. (War Inc. – Sie bestellen Krieg: Wir liefern!, 2007) beteiligt und spielte ebenfalls für New Crime Productions in Grace Is Gone (Grace Is Gone, 2007) die Hauptrolle, der von The Weinstein Company vertrieben wurde. Außerdem zählen die romantische Komödie The Martian Child (Mein Kind vom Mars, 2007) mit Amanda Peet und Oliver Platt sowie der Box-Office-Hit 1408 (Zimmer 1408, 2007) von Mikael Hafström zu seinen jüngsten Filmen.
Darüber hinaus spielte Cusack in Harold Ramis’ schwarzer Komödie The Ice Harvest (The Ice Harvest, 2005), die auf dem Roman von Scott Phillips basiert, in Runaway Jury (Das Urteil – Jeder ist käuflich, 2003) mit Gene Hackman und Dustin Hoffman, in dem Thriller Identity (Identität, 2003) mit Amanda Peet, Alfred Molina und Ray Liotta sowie in Max (2002) von Meno Meyjes, den Cusack auch selbst produzierte.
Für seine Hauptrolle in High Fidelity (High Fidelity, 2000), der auf dem gleichnamigen Bestseller von Nick Hornby basiert, wurde John Cusack für einen Golden Globe Award in der Kategorie Best Performance By an Actor in a Motion Picture – Musical or Comedy nominiert. Neben seiner Rolle als Hauptdarsteller war er auch als Co-Produzent an dem Film beteiligt und schrieb zusammen mit Steve Pink und D.V. DeVincentis das Drehbuch. Für seine Arbeit in Being John Malkovich (Being John Malkovich, 1999) bekam er eine Nominierung für den Independent Spirit Award als Best Actor. Im gleichen Jahr stand er in Cradle Will Rock (Das schwankende Schiff, 1999) vor der Kamera, der von Tim Robbins geschrieben und inszeniert wurde.
Zu seinen weiteren Filmen zählen Pushing Tin (Turbulenzen – und andere Katastrophen, 1999), The Thin Red Line (Der schmale Grat, 1998 ), Grosse Point Blank (Grosse Point Blank: Ein Mann – ein Mord, 1997), Con Air (Con Air, 1997), Midnight in the Garden of Good and Evil (Mitternacht im Garten von Gut und Böse, 1997) von Clint Eastwood, City Hall (City Hall, 1995), Woody Allens Shadows and Fog (Schatten und Nebel, 1991) und Bullets Over Broadway (Bullets Over Broadway, 1994), The Road to Wellville (Willkommen in Wellville, 1994), True Colors (Der Preis der Macht, 1991), Broadcast News (Nachrichtenfieber – Broadcast News, 1987), Stand By Me (Stand By Me – Das Geheimnis eines Sommers, 1986), The Grifters (Grifters, 1991), Adaptation (Adaption, 2002), Eight Men Out (Acht Mann und ein Skandal, 1988 ) und Better Off Dead (Better Off Dead, 1985). Auch in diversen romantischen Komödien stand er als Hauptdarsteller vor der Kamera, unter anderem in Serendipity (Weil es dich gibt, 2001) und America’s Sweethearts (America’s Sweethearts, 2001).
John Cusack eroberte erstmals die Aufmerksamkeit der Zuschauer und Kritiker in Achtzigerjahre-Filmklassikern wie The Sure Thing (Der Volltreffer, 1984), Say Anything (Teen Lover, 1989) und Sixteen Candles (Sixteen Candles – Das darf man nur als Erwachsener, 1984).
Chiwetel Ejiofor (Adrian Helmsley)
Chiwetel Ejiofor hat zuletzt unter der Regie von Phillip Noyce den Actionthriller Salt (2010) mit Angelina Jolie und Liev Schreiber abgedreht.
Zu seinen letzten Filmen zählen Endgame (Endgame, 2009), Ridley Scotts American Gangster (American Gangster, 2007) und Talk To Me (Talk To Me, 2007), für den er neben Don Cheadle spielte und einen Independent Spirit Award in der Sparte Best Supporting Male bekam, David Mamets Redbelt (Redbelt, 2007), Kinky Boots (Kinky Boots – Man(n) trägt Stiefel, 2005), Four Brothers (Vier Brüder, 2005), Spike Lees Gangsterfilm Inside Man (Inside Man, 2006) mit Clive Owen, Jodie Foster, Christopher Plummer und Denzel Washington sowie der Academy-Award®-nominierte Children of Men (Children of Men, 2006).
Im Jahr 1998 besetzte Steven Spielberg Ejiofor neben Morgan Freeman und Anthony Hopkins in Amistad (Amistad, 1997), danach folgten Rollen in Love, Actually (Tatsächlich … Liebe, 2003) von Richard Curtis, Melinda and Melinda (Melinda und Melinda, 2004) von Woody Allen und Dirty Pretty Things (Kleine schmutzige Tricks, 2002) von Stephen Frears. Für den letzteren Film bekam er nicht nur höchstes Kritikerlob, sondern auch jeweils einen Best Actor Award bei den British Independent Film Awards und den Evening Standard Film Awards.
Zu den TV-Rollen von Chiwetel Ejiofor zählt die Folge „The Knight’s Tale“ aus der Reihe „Canterbury Tales“. Für seinen Part in dem TV-Movie „Tsunami: The Aftermath“ („Tsunami – Die Killerwelle“, 2006) mit Toni Collette und Tim Roth bekam er eine Nominierung für den Golden Globe® sowie einen NAACP Image Award.
Neben seiner Arbeit für Kino- und TV-Produktionen steht Chiwetel Ejiofor auch immer wieder in Theaterproduktionen auf der Bühne. Er spielte die Titelrolle in Michael Grandages Inszenierung „Othello“ am Donmar Warehouse und wurde dafür 2008 mit einem Olivier Award als Bester Schauspieler ausgezeichnet. Außerdem spielte er in „Blue/Orange“ von Roger Michell und den Part des Romeo in Tim Supples Produktion von „Romeo and Juliet“.
Amanda Peet (Kate Curtis)
Amanda Peet ist eine gefragte und vielseitige Schauspielerin, die in romantischen Komödien ebenso glänzt wie mit ihren Rollen in Dramen und Thrillern. Zuletzt war sie in The X-Files: I Want to Believe (Akte X – Jenseits der Wahrheit, 2008 ) zu sehen. Abgedreht hat sie für 20th Century Fox Gulliver’s Travels (2010) mit Jack Black und Jason Segel.
Darüber hinaus war sie zuletzt in dem Independentfilm What Doesn’t Kill You (Boston Streets, 2008 ) mit Mark Ruffalo und Ethan Hawke zu sehen. Auch die Produktion der dramatischen Komödie Please Give (2009) von Nicole Holofcener mit Catherine Keener ist beendet – Sony Pictures Classic will den Film im Frühjahr 2010 in die Kinos bringen.
Neben John Cusack stand Amanda Peet bereits in The Martian Child (Mein Kind Vom Mars, 2007) von New Line Cinema vor der Kamera. Außerdem spielte sie die Rolle der Jordan McDeere in Aaron Sorkins „Studio 60 on the Sunset Strip“ an der Seite von Matthew Perry und Bradley Whitford.
Ihr Broadway-Debüt gab Peet im Jahr 2006 mit einer Wiederaufführung von Neil Simons Komödie „Barefoot in the Park“. Sie und Patrick Wilson standen als jung verheiratetes Paar im Greenwich Village der Sechzigerjahre auf der Bühne. Im vergangenen Sommer spielte sie zur Begeisterung der Kritiker in Neil LaButes Off-Broadway-Stück „This Is How It Goes“ neben Ben Stiller und Jeffrey Wright.
Zu ihren Filmen zählen der für einen Oscar® nominierte Warner-Bros./Section-Eight-Thriller Syriana (Syriana, 2005) mit Matt Damon, George Clooney und Chris Cooper. Außerdem stand sie neben Ashton Kutcher in A Lot Like Love (So was wie Liebe, 2005) vor der Kamera. Auch in Melinda and Melinda (Melinda und Melinda, 2004) von Woody Allen mit Will Ferrell, in The Whole Nine Yards (Keine halben Sachen, 1999) und dessen Fortsetzung The Whole Ten Yards (Keine halben Sachen 2 – Jetzt erst recht, 2004), in dem Kinohit Something’s Got To Give (Was das Herz begehrt, 2003) mit Jack Nicholson und Diane Keaton sowie in dem Thriller Identity (Identität, 2003) mit John Cusack und Ray Liotta spielte sie Hauptrollen. Im Jahr 2002 war Amanda Peet neben Morgan Freeman und Ashley Judd in High Crimes (High Crimes – Im Netz der Lügen, 2002) und neben Samuel L. Jackson, Ben Affleck und Sydney Pollack in Changing Lanes (Spurwechsel, 2002) zu sehen. Im gleichen Jahr spielte sie in Igby Goes Down (Igby, 2002) Jeff Goldblums Geliebte, eine reiche, schöne und drogensüchtige Frau. TV-Zuschauer erlebten sie in der Rolle der Jack in der erfolgreichen Serie „Jack and Jill“.
Die gebürtige New Yorkerin machte ihren Abschluss in amerikanischer Geschichte an der Columbia University. Schon an der Universität belegte Amanda Peet Schauspielkurse bei Uta Hagen, die sie letztlich zu der Entscheidung führten, eine Laufbahn als Schauspielerin einzuschlagen.
Oliver Platt (Carl Anheuser)
Oliver Platt ist als Schauspieler auf der Leinwand ebenso erfolgreich wie im Fernsehen und auf der Bühne. Zuletzt sah man ihn in Ron Howards Frost/Nixon (Frost/Nixon, 2008 ) mit Frank Langella, Kevin Bacon und Sam Rockwell sowie in Harold Ramis’ Komödie Year One (Year One – Aller Anfang ist schwer, 2009) mit Jack Black und Michael Cera. Demnächst wird er neben Catherine Keener in Please Give von Nicole Holofcener zu sehen sein.
Darüber hinaus zählen Lasse Hallstöms Casanova (Casanova, 2005) und The Ice Harvest (The Ice Harvest, 2005) mit John Cusack und Billy Bob Thornton zu seinen jüngeren Filmen. Auch in Funny Bones (Funny Bones – Tödliche Scherze, 1995), Bulworth (Bulworth, 1998 ), Married to the Mob (Die Mafiosi-Braut, 1988 ), Working Girl (Die Waffen der Frauen, 1988 ), Flatliners (Flatliners – Heute ist ein schöner Tag zum Sterben, 1989), Postcards From the Edge (Grüße aus Hollywood, 1990), Indecent Proposal (Ein unmoralisches Angebot, 1993), The Three Musketeers (Die drei Musketiere, 1993), A Time to Kill (Die Jury, 1996), Dr. Dolittle (Dr. Dolittle, 1998 ), Simon Birch (Simon Birch, 1998 ), Lake Placid (Lake Placid, 1999), Don’t Say a Word (Sag kein Wort, 2001) und Pieces of April (Ein Tag mit April Burns, 2003) stand er vor der Kamera.
Sein Debüt als Produzent gab Oliver Platt mit dem Independentfilm Big Night (Big Night – Nacht der Genüsse, 1995), den die Schauspieler Stanley Tucci und Campbell Scott inszenierten. Mit Tucci spielte er auch in The Impostors (The Impostors, 1998 ). Im Fernsehen war er in der Rolle des George Steinbrenner in der erfolgreichen Miniserie „The Bronx is Burning“ von ESPN an der Seite von John Turturro und Daniel Sunjata zu sehen. Seine Performance brachte ihm eine Nominierung für einen SAG Award ein.
Oliver Platt machte seinen Abschluss an der Tufts University und begann danach gleich, an regionalen Theaterbühnen und Off-Broadway-Produktionen wie „The Tempest“ und „Moon Over Miami“ von John Guare zu arbeiten. Auch in den Lincoln-Center-Produktionen von „Ubu“ und Jules Feiffers „Elliott Loves“ unter der Regie von Mike Nichols stand er auf der Bühne. Für seine Rolle als Sir Toby Belch in Brian Kulicks „Twelfth Night“ bekam er begeisterte Kritiken.
Platt bekam eine Tony-Nominierung in der Sparte Best Performance by a Leading Actor für seine Arbeit in Conor McPhersons Stück „Shining City“, das auch in der Kategorie Best Play nominiert war. Zu seinen weiteren Auszeichnungen zählen Golden-Globe®- und Emmy-Nominierungen für seine Darstellung des Russell Tupper in „Huff“ von Showtime und eine weitere Emmy-Nominierung in der Kategorie Outstanding Guest Actor in a Drama Series für seine Rolle als Berater Oliver Babish in der politischen Dramaserie „The West Wing“. Als großspuriger TV-Produzent Freddy Prune wurde er in der gleichen Kategorie für seine wiederkehrende Rolle in „Nip/Tuck“ ebenfalls für einen Emmy nominiert.
Oliver Platt kam als Sohn eines Diplomaten in Washington, D.C. zur Welt und verbrachte Teile seiner Kindheit in Asien und im Nahen Osten. Platt lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern mittlerweile in New York.
Thandie Newton (Laura Wilson)
Thandie Newton war zuletzt in Oliver Stones W (W – Ein missverstandenes Leben, 2008 ) mit Josh Brolin zu sehen, in dem sie die ehemalige US-Außenministerin Condoleezza Rice spielte. In Guy Ritchies RocknRolla (Rock’N’Rolla, 2008 ) stand sie neben Gerard Butler und Tom Wilkinson vor der Kamera.
Davor spielte sie in David Schwimmers Komödie Run, Fatboy, Run (Run, Fatboy, Run, 2007) mit Hank Azaria und Simon Pegg. Für ihre Arbeit in Crash (L.A. Crash, 2004), dem in der Sparte Best Picure Academy-Award®-ausgezeichneten Drama von Paul Haggis bekam sie nicht nur höchstes Kritikerlob, sondern auch einen SAG Award als Teil des Ensembles und einen BAFTA Award in der Kategorie Outstanding Supporting Actress.
Im Alter von 16 Jahren, als sie an der London Art Educational School Modernen Tanz studierte, bekam Thandie Newton die Hauptrolle in dem von der Kritik hoch gelobten Drama Flirting (Flirting – Spiel mit der Liebe, 1991). Danach kehrte sie nach England zurück und machte ihren Abschluss mit Auszeichnung im Fach Anthropologie in Cambridge. In dieser Zeit stand sie auch für Spielfilme wie Neil Jordans Interview With a Vampire (Interview mit einem Vampir, 1994) und James Ivorys Jefferson in Paris (Jefferson in Paris, 1995) vor der Kamera.
Zu ihren weiteren Credits zählen Norbit (Norbit, 2007), Gridlock’d (Gridlock’d – Voll drauf, 1996), Bernardo Bertoluccis Besieged (Shandurai und der Klavierspieler, 1998 ), The Pursuit of Happyness (Das Streben nach Glück, 2006), The Truth About Charlie (Die Wahrheit über Charlie, 2002), Mission: Impossible II (Mission: Impossible II, 2000) sowie Jonathan Demmes Beloved (Menschenkind, 1998 ).
Im Fernsehen stand sie unter anderem in der Gastrolle als Kem in der Hit-Serie „ER“ von NBC vor der Kamera.
Im Juni 2009 lehrte Thandie Newton während der Arts & Culture Week an der Oprah Winfrey Leadership Academy For Girls (OWLAG) in Südafrika, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, durch den internationalen Austausch von kreativen Ausdrucksmöglichkeiten und Erfahrungen das Leben der Schülerinnen zu bereichern. Die Akademie hilft den Mädchen, ihr Talent in über einem Dutzend Kunstformen vom Kochen über die Bildhauerei bis hin zum traditionellen Geschichtenerzählen und Tanz auszubilden.
Danny Glover (Präsident Thomas Wilson)
Danny Glover hat zuletzt Death at a Funeral (2010) von Neil LaBute abgedreht. Davor war er in Bill Condons hoch gelobtem Dreamgirls (Dreamgirls, 2006), Poor Boy’s Game (Poor Boy’s Game, 2007) unter der Regie von Clement Virgo, Shooter (Shooter, 2007) von Antoine Fuqua und Be Kind, Rewind (Abgedreht, 2007) von Michel Gondry zu sehen. Außerdem trat er in der preisgekrönten ABC-Dramaserie „Brothers and Sisters“ auf.
Seit über 25 Jahren ist Glover im Kino, im Fernsehen und auf der Bühne präsent. Zu seinen Filmen zählen Blockbuster wie Lethal Weapon (Zwei stahlharte Profis, 1986) und dessen Fortsetzungen und kleinere Independentfilme wie To Sleep With Anger (Zorniger Schlaf, 1989), den er selbst als Ausführender Produzent verantwortete und für den er mit einem Independent Spirit Award als Best Actor ausgezeichnet wurde, Bopha! (Bopha! – Kampf um Freiheit, 1993), Manderlay (Manderlay, 2005), Missing in America (Missing in America, 2005) und die Kinoversion von Athol Fugards Stück Boesman and Lena (Boesman and Lena, 2000).
Sein Broadway-Debüt in Fugards „Master Harold … and the Boys“ war es auch, das ihm landesweite Aufmerksamkeit bescherte. Danach besetzte der Regisseur Robert Benton Glover in seiner ersten Hauptrolle in dem Academy-Award®-nominierten Places in the Heart (Ein Platz im Herzen, 1984). Im folgenden Jahr stand er in zwei weiteren Filmen vor der Kamera, die in der Kategorie Best Picture Oscar®-nominiert waren: Witness (Der einzige Zeuge, 1985) von Peter Weir und The Color Purple (Die Farbe Lila, 1985) von Steven Spielberg.
Danny Glover wurde für seine Performance in dem HBO-Film „Mandela“ (1987) mit einem Cable ACE Award, einem Image Award und einer Emmy-Nominierung geehrt. Weitere Emmy-Nominierungen bekam er für seine Arbeit in „Lonesome Dove“ und dem TV-Drama „Freedom Song“ („Freiheitsmarsch“, 2000).
Im Jahr 2004 war Danny Glover Mitbegründer der Firma Louverture Films, LLC, die sich der Entwicklung und Produktion von Filmen mit historischer Relevanz, gesellschaftlichem Anspruch, kommerziellem Wert und künstlerischer Integrität verschrieben hat. Aufgrund seines hohen sozialen Engagements und seiner philanthropischen Arbeit genießt er darüber hinaus landesweiten Respekt. Glover ist derzeit UNICEF-Botschafter und wurde wegen seines karitativen Engagements 2002 mit dem Marian Anderson Award, 2003 mit dem NAACP Chairman’s Award und 2004 mit dem BET Lifetime Achievement Award geehrt.
Woody Harrelson (Charlie Frost)
Neben 2012 ist Woody Harrelson in diesem Herbst in Zombieland (Zombieland, 2009) unter der Regie von Ruben Fleischer neben Jesse Eisenberg in den Kinos zu sehen. Darüber hinaus stand er in diesem Jahr für die Independentfilme The Messenger (2009) von Oren Moverman mit Ben Foster und Defendor (2009) von Peter Stebbings mit Kat Dennings vor der Kamera.
Das von der Kritik hoch gelobte Porträt von Larry Flynt in Milos Formans The People Vs. Larry Flynt (Larry Flynt – Die nackte Wahrheit, 1996) brachte Woody Harrelson Nominierungen für den Academy Award®, den Golden Globe® und den Screen Actors Guild Award in der Sparte Best Actor ein. Zu den weiteren Highlights seiner Karriere zählen Filme wie Seven Pounds (Sieben Leben, 2008 ), The Grand (The Grand, 2007), Semi-Pro (Semi-Pro, 2008 ), Transsiberian (Transsiberian, 2007), North Country (Kaltes Land, 2005), The Battle in Seattle (2007), Play It to the Bone (Knocked Out – Eine schlagkräftige Freundschaft, 2000), The Thin Red Line (Der schmale Grat, 1998 ), The Hi-Lo Country (Hi-Lo Country, 1998 ), EDtv (EDtv, 1998 ), Wag the Dog (Wag the Dog – Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt, 1997), Welcome to Sarajevo (Welcome to Sarajevo, 1997), Kingpin (Kingpin, 1996), Natural Born Killers (Natural Born Killers, 1994), Indecent Proposal, White Men Can’t Jump (Weiße Jungs bringen’s nicht, 1991), After the Sunset (After the Sunset, 2004), A Prairie Home Companion (Robert Altman’s Last Radio Show, 2006), A Scanner Darkly (A Scanner Darkly, 2005) und der Academy-Award®-preisgekrönte No Country For Old Men (No Country For Old Men, 2007).
Millionen von TV-Zuschauern ist Woody Harrelson außerdem aus dem Ensemble der erfolgreichen Comedyserie „Cheers“ bekannt. Für seine Arbeit als liebenswert naiver Barmann Woody Boyd gewann er 1988 einen Emmy und wurde während der achtjährigen Laufzeit der Serie vier weitere Male nominiert. 1999 bekam er eine weitere Emmy-Nominierung, als er seine Rolle in einem Gastauftritt für die Ablegerserie „Frasier“ noch einmal spielte. Außerdem war er im Fernsehen in einer wiederkehrenden Rolle der Hit-Serie „Will and Grace“ von NBC zu sehen.
Im Jahr 1999 frischte der Schauspieler auch seine lebenslange Hingabe ans Theater wieder auf, in dem er im Theatre de la Jeune Lune in Minneapolis sein eigenes Stück „Furthest From the Sun“ inszenierte. Danach war er in der Broadway-Wiederaufführung von N. Richard Nashs Stück „The Rainmaker“ im Roundabout Theatre, in Sam Shepards „The Late Henry Moss“ und in John Kolvenbachs „On An Average Day“ neben Kyle McLachland im Londoner West End zu sehen. Im Sommer 2003 führte Harrelson bei der Premiere von Kenneth Lonergans Stück „This Is Our Youth“ am Berkeley Street Theatre in Toronto Regie, im Winter 2005/2006 kehrte er nach London zurück und spielte im West End in Tennessee Williams „The Night of the Iguana“.
Der Schauspieler verband sein Engagement für die Umwelt mit seiner filmischen Arbeit in Ron Manns Go Further (2003), einem Dokumentarfilm, der die Fahrradtour von Woody Harrelson und seinen Freunden den Pacific Coast Highway von Seattle nach Santa Barbara hinunter begleitet.
Über die Filmemacher
Roland Emmerich – Regie, Drehbuch, Ausführender Produzent
Roland Emmerich war zuletzt als Regisseur, Autor und Produzent für das prähistorische Epos 10.000 BC (10.000 BC, 2007) verantwortlich, der im Frühjahr 2008 von Warner Bros. in die Kinos gebracht wurde.
Davor inszenierte er Box-Office-Hits wie Independence Day (Independence Day, 1996) mit Will Smith, The Day After Tomorrow (The Day After Tomorrow, 2004) mit Jake Gyllenhaal und Dennis Quaid, The Patriot (Der Patriot, 2000) mit Mel Gibson und Heath Ledger, Godzilla (Godzilla, 1998 ), Stargate (Stargate, 1994) und seinen ersten amerikanischen Film Universal Soldier (Universal Soldier, 1992).
Emmerich begann seine Laufbahn als Filmemacher in seinem Geburtsland Deutschland, wo er an der Münchner Filmhochschule studierte. Seine Abschlussarbeit, Das Arche-Noah-Prinzip (1983), wurde 1984 in den Wettbewerb der Berliner Filmfestspiele aufgenommen und anschließend in über 20 Ländern gespielt. Angetrieben von diesem Erfolg gründete Emmerich die Produktionsfirma Centropolis Film Productions, unter deren Banner er anschließend Filme wie Joey (1985), Hollywood-Monster (1987) und Moon 44 (Moon 44, 1989) schrieb und inszenierte.
Im Jahr 2007 produzierte Roland Emmerich darüber hinaus Trade (Trade – Willkommen in Amerika, 2007), ein ergreifendes Drama über den Menschenhandel zwischen Mexiko und den USA.
Harald Kloser – Produktion, Drehbuch, Musik
Harald Kloser war zuletzt als Autor, Ausführender Produzent und Komponist an dem Urzeit-Epos 10.000 BC beteiligt.
In der Filmbranche vor allem für seine Arbeit als Komponist bekannt, schrieb Kloser die musikalischen Scores für etliche Kino- und TV-Produktionen, unter anderem für „Dresden“ (2006), Alien Vs. Predator (Alien Vs. Predator, 2004) und Roland Emmerichs The Day After Tomorrow (The Day After Tomorrow, 2004). Auch The Thirteenth Floor (The 13th Floor, 1999), Comedian Harmonists (1997) und der TV-Film „The Sins of the Father“ („Die Sünden der Väter“, 2001) zählen zu seiner Filmografie.
Harald Kloser kam in Hard, einem kleinen Dorf in Österreich, zur Welt und arbeitete zunächst als Musiklehrer, bevor er eine Laufbahn als professioneller Musiker einschlug. Seine Karriere als Komponist begann in der Welt der Pop- und Rockmusik: Er schrieb und produzierte für Künstler wie Elton John, Falco, Al Jarreau, Tom Waits und José Feliciano. Im Jahr 1991 zog Kloser mit seiner Familie nach Los Angeles, wo seine Karriere als Filmkomponist ihren Anfang nahm.
Mark Gordon – Produktion
Mark Gordon ist ein vielfach preisgekrönter Produzent, der auf über 70 Kino- und TV-Projekte zurückblicken kann.
Zuletzt arbeitete er an den Filmen The Messenger (2009) mit Ben Foster und Woody Harrelson, der mit dem ersten Preis beim Deauville American Film Festival und dem Friedenspreis der Berliner Filmfestspiele ausgezeichnet wurde, sowie an The Details (2010) mit Tobey Maguire und Laura Linney.
Zur Filmografie von Gordon zählen weiterhin 10.000 BC (10.000 BC, 2008 ) von Roland Emmerich, Talk to Me (Talk to Me, 2007) von Kasi Lemmons mit Don Cheadle, The Hoax (Der große Bluff – Das Howard Hughes Komplott, 2006) von Lasse Hallström mit Richard Gere, The Painted Veil (Der bunte Schleier, 2006) von John Curran mit Edward Norton und Naomi Watts, Casanova (Casanova, 2005) von Lasse Hallström mit Heath Ledger, Hostage (Hostage – Entführt, 2005) mit Bruce Willis, Roland Emmerichs The Day After Tomorrow (The Day After Tomorrow, 2004) mit Jake Gyllenhaal und Dennis Quaid und The Patriot (Der Patriot, 2000) mit Mel Gibson, Paulie (Paulie – Ein Plappermaul macht seinen Weg, 1997), der mit dem BAFTA Award in der Sparte Best Children’s Film ausgezeichnet wurde, Broken Arrow (Operation: Broken Arrow, 1996) mit John Travolta und Jan de Bonts Actionhit Speed (Speed, 1994) mit Keanu Reeves und Sandra Bullock.
Fürs Fernsehen ist Gordon als Ausführender Produzent an der ABC-Serie „Grey’s Anatomy“, deren Ableger „Private Practice“, an der CBS-Krimiserie „Criminal Minds“ sowie „Army Wives“ von Lifetime beteiligt.
Fürs Kino stellte er als Ausführender Produzent unter anderem Prime (Couchgeflüster – Die erste therapeutische Liebeskomödie, 2005) mit Meryl Streep und Uma Thurman, The Matador (Mord und Margaritas, 2005) mit Pierce Brosnan, Sam Raimis A Simple Plan (Ein einfacher Plan, 1998 ) sowie The Jackal (Der Schakal, 1997) mit Richard Gere, Bruce Willis und Sidney Poitier her.
Als Finanzier und internationaler Verleiher kümmerte sich Gordon unter anderem um Lara Croft: Tomb Raider (Lara Croft: Tomb Raider, 2001) mit Angelina Jolie, Wonder Boys (Die Wonder Boys, 2000) von Curtis Hanson mit Michael Douglas, Man on the Moon (Der Mondmann, 1999) von Milos Forman mit Jim Carrey und Primary Colors (Mit aller Macht – Primary Colors, 1998 ) von Mike Nichols mit John Travolta.
Mark Gordon hat darüber hinaus über ein Dutzend TV-Produktionen hergestellt. Als Ausführender Produzent war er an dem HBO-Film „Warm Springs“ („Warm Springs“, 2005) mit Kenneth Branagh beteiligt, der 16 Emmy-Nominierungen erhielt und mit fünf Preisen ausgezeichnet wurde, darunter dem in der Kategorie Outstanding Made For Television Movie. In gleicher Funktion stellte er HBOs „And Starring Pancho Villa as Himself“ („Pancho Villa – Mexican Outlaw, 2003) her, der von Bruce Beresford mit Antonio Banderas in der Hauptrolle inszeniert wurde und neun Emmy-Nominierungen bekam. Des Weiteren war Gordon Produzent der Show „The War Between the Classes“, für die er mit einem Emmy in der Sparte Best Children’s Program ausgezeichnet wurde. Außerdem inszenierte und produzierte er den Emmy-nominierten „Children Remember the Holocaust“.
Gordon selbst wurde insgesamt fünfmal Emmy-nominiert und gewann zwei von den begehrten Auszeichnungen. Ebenfalls war er etliche Male für den Golden Globe Award® nominiert – auch hier wurde er zweimal ausgezeichnet. Academy-Award®- und BAFTA-Nominierungen bekam er als Produzent von Steven Spielbergs Saving Private Ryan (Der Soldat James Ryan, 1998 ), für den er mit einem Golden Globe in der Kategorie Best Picture ausgezeichnet wurde. Der Film wurde unter anderem auch mit Preisen der New York, Los Angeles, Chicago, London und Broadcast Film Critics geehrt und brachte Gordon den Producer of the Year Award der Producers Guild of America ein.
Das erste Mal war Gordon mit der Off-Broadway-Produktion von „The Buddy System“ im Circle in the Square als Produzent tätig.
Gordon ist ehemaliger Vorsitzender der Teach for America Los Angeles und ehemaliges Vorstandsmitglied vom The Holocaust Documentation and Information Center und der UCLA Lab School. Derzeit ist er Vizepräsident der Producers Guild of America und Vorstandsmitglied des Virginia Film Festival, der Archer School for Girls, dem Jewish Television Network, Chrysalis und The Motion Picture and Television Fund.
Seinen Abschluss machte Mark Gordon an der New York University Film School.
Larry Franco – Produktion
Larry Franco hat sich während seiner Laufbahn eine beeindruckende und vielseitige Filmografie als Produzent erarbeitet. Zuletzt stellte er den Kinohit The Spiderwick Chronicles (Die Geheimnisse der Spiderwicks, 2007) her. Davor war er als Produzent unter anderem für den Blockbuster Batman Begins (Batman Begins, 2005) sowie für Hulk (Hulk, 2003) und Jurassic Park III (Jurassic Park III, 2001) verantwortlich.
Franco und den Jurassic-Park-III-Regisseur Joe Johnston verbindet eine langjährige Zusammenarbeit, die sich in Erfolgsfilmen wie October Sky (October Sky, 1998 ), Jumanji (Jumanji, 1995) und The Rocketeer (Rocketeer, 1991) niedergeschlagen hat.
Auch mit dem Regisseur Tim Burton arbeitete Franco wiederholt zusammen – er war der Produzent von Burtons Filmen Mars Attacks! (Mars Attacks!, 1996) und Sleepy Hollow (Sleepy Hollow, 1999).
Für John Carpenter produzierte er darüber hinaus die Filme Escape From New York (Die Klapperschlange, 1981), Starman (Starman, 1985), Big Trouble in Little China (Big Trouble in Little China, 1986), Prince of Darkness (Die Fürsten der Dunkelheit, 1987) und They Live (Sie leben!, 1988 ). Als Co-Produzent war er an Carpenters Christine (Christine, 1983) und als Associate Producer an The Thing (Das Ding aus einer anderen Welt, 1981) beteiligt.
Außerdem produzierte Franco Tango & Cash (Tango & Cash, 1989) und Batman Returns (Batmans Rückkehr, 1992) und war Line Producer von Two Bits (24 Cents, 1995) sowie Associate Producer von Cutter’s Way (Bis zum bitteren Ende, 1981).
Larry Franco begann in der Filmindustrie als Regieassistent und arbeitete in dieser Funktion an zahlreichen Spielfilmen – unter anderem während der kompletten Drehzeit an Francis Ford Coppolas Klassiker Apocalypse Now (Apocalypse Now, 1979).
Ute Emmerich – Ausführende Produzentin
Ute Emmerich war zuletzt Ausführende Produzentin von The Day After Tomorrow (The Day After Tomorrow, 2004) und The Patriot (Der Patriot, 2000). Als Produzentin war sie an The Thirteenth Floor (The Thirteenth Floor, 1999), als Ausführende Produzentin an Godzilla (Godzilla, 1998 ) und Independence Day (Independence Day, 1996) und als Co-Produzentin an Roland Emmerichs Scifi-Abenteuer Stargate (Stargate, 1994) beteiligt. Für Joey arbeitete sie in verschiedenen Funktionen – sie war unter anderem für die Besetzung und für sämtliche geschäftlichen Angelegenheiten verantwortlich. Danach war sie Associate Producer von Hollywood-Monster (1987), Moon 44 (Moon 44, 1989) und Eye of the Storm und koordinierte die Geschäfte bei Universal Soldier (Universal Soldier, 1992).
Zusammen mit ihrem Bruder Roland und mit Michael Wymer ist Ute Emmerich geschäftsführende Partnerin von Centropolis Entertainment.
Ute Emmerich kam in Stuttgart zur Welt und studierte Wirtschaftswissenschaften, bevor sie eine Laufbahn als Filmemacherin einschlug. Nachdem sie mit Roland Emmerich an Joey gearbeitet hatte, machte sie in Los Angeles bei dem renommierten Regisseur Roger Corman ein Praktikum.
Michael Wimer – Ausführender Produzent
Michael Wimer ist ein in Los Angeles, Kalifornien, ansässiger Filmproduzent und Partner von Roland Emmerich in dessen Firma Centropolis Entertainment. Vor 2012 war er als Produzent an 10.000 BC (10.000 BC, 2008 ) und als Ausführender Produzent an Trade (Trade – Willkommen in Amerika, 2007) beteiligt.
Vor seiner Partnerschaft mit Emmerich war Wimer über 18 Jahre lang Senior Agent und Partner in der Spielfilmabteilung der Creative Artists Agency (CAA). In dieser Zeit repräsentierte er einige der größten Künstler der Branche, unter anderem Emmerich, Michael Crichton, Pedro Almodóvar, Tony Scott, Joel Schumacher, Alan Parker, John Hughes, Harold Ramis und Oliver Stone. Dabei arbeitete er an Filmen wie The Day After Tomorrow (The Day After Tomorrow, 2004), Independence Day, Man on Fire (Mann unter Feuer, 2004), Angela’s Ashes (Die Asche meiner Mutter, 1999), Twister (Twister, 1996), Analyze This (Reine Nervensache, 1999), Stuart Little (Stuart Little, 1999) und der erfolgreichen TV-Serie „ER“.
Seinen Universitätsabschluss als B.A. machte Michael Wimer in Harvard, darüber hinaus graduierte er als M.B.A. an der Stanford Business School. Er war Rotary-Schüler, arbeitete in Spanien und begann seine berufliche Laufbahn als Investmentbanker bei The First Boston Corporation in New York. Nach einem Praktikum bei Walt Disney Productions stieß Wimer im Jahr 1986 zur CAA. Neben seiner Arbeit bei Centropolis ist Wimer Vorstandsmitglied der Environmental Media Association, ein leidenschaftlicher Surfer und zertifizierter Pilot.
Dean Semler, ACS, ASC – Kamera
Der Academy-Award®-Gewinner Dean Semler stand zuletzt unter der Regie von Ed Harris für Appaloosa (Appaloosa, 2008 ) mit Harris, Viggo Mortensen und Renée Zellweger hinter der Kamera. Nach The Longest Yard (Spiel ohne Regeln, 2005) und Nutty Professor II: The Klumps (Familie Klumps und der verrückte Professor, 2000) fotografierte er außerdem mit Get Smart (Get Smart, 2008 ) den dritten Film für den Regisseur Peter Segal.
Diese Filme zeigen bereits die unglaubliche Vielseitigkeit von Semlers Arbeit, die sich als roter Faden durch seine berufliche Laufbahn zieht. Semler fotografierte etliche Western wie Dances With Wolves (Der mit dem Wolf tanzt, 1990), für den er einen Academy Award® gewann, Young Guns (Young Guns, 1988 ) und The Alamo (Alamo – Der Traum, das Schicksal, die Legende, 2004). Zu seinen Dramen zählen Mel Gibsons Apocalypto (Apocalypto, 2006), The Bone Collector (Der Knochenjäger, 1999) und Dead Calm (Todesstille, 1988 ) von Philip Noyce. Im Action-Genre war er bei xXx (xXx – Triple X, 2002), We Were Soldiers (Wir waren Helden, 2002), Waterworld (Waterworld, 1995), Mad Max: Beyond Thunderdome (Mad Max – Jenseits der Donnerkuppel, 1985) und Mad Max 2: The Road Warrior (Mad Max 2 – Der Vollstrecker, 1982) für die Bildgestaltung zuständig. Komödien wie Click (Klick, 2006), I Now Pronounce You Chuck and Larry (Chuck & Larry – Wie Feuer und Flamme, 2007), Bruce Almighty (Bruce Allmächtig, 2003), The Last Action Hero (Last Action Hero, 1993) und City Slickers (City Slickers – Die Großstadthelden, 1991) runden seine Filmografie ab.
Neben dem Academy Award® wurde Semler mit einem ASC (American Society of Cinematographers) Award für Dances With Wolves ausgezeichnet und erhielt eine ASC-Nominierung für seine Arbeit an Apocalypto. Die Australian Cinematographers Society nahm ihn im Jahr 1997 in ihre Hall of Fame auf und zeichnete ihn für die Bildgestaltung von Razorback (Razorback, 1984) im Jahr 1984 mit dem Preis als Cinematographer of the Year aus.
Zu den weiteren Filmen von Dean Semler zählen Just My Luck (Zum Glück geküsst, 2006), Stealth (Stealth – Unter dem Radar, 2005), The Cowboy Way (Machen wir’s wie Cowboys, 1994), The Three Musketeers (Die drei Musketiere, 1993), Super Mario Bros. (Super Mario Bros., 1993), K-9 (Mein Partner mit der kalten Schnauze, 1989) und Cocktail (Cocktail, 1988 ).
Im Jahr 2002 wurde Semler von Ihrer Majestät Königin Elizabeth II. für seine Leistungen als Künstler zum Mitglied in der General Division of the Order of Australia ernannt – eine Ehre, die ihm auf Empfehlung seiner Landsleute zuteil wurde.
Barry Chusid – Produktionsdesign
Der Produktionsdesigner Barry Chusid hat für seine Filme eine visuelle Sprache entwickelt, die sehr stark von seiner ersten beruflichen Karriere als Architekt beeinflusst ist.
Seine Laufbahn beim Film begann als Set Designer bei Filmen wie Wyatt Earp (Wyatt Earp, 1994). Als Art Director arbeitete er unter anderem an Roland Emmerichs The Patriot (Der Patriot, 2000) sowie an Mystery Men (Mystery Men, 1999), The Thirteenth Floor, Blade (Blade, 1998 ), Anaconda (Anaconda, 1997), Last Man Standing (Last Man Standing, 1996) und Se7en (Sieben, 1995).
Als Produktionsdesigner war er für das schreckenerregende Zukunftsszenario der Erde in dem Box-Office-Hit The Day After Tomorrow (The Day After Tomorrow, 2004) verantwortlich. Darüber hinaus schuf er das Weltraum-Cowboy-Universum für Joss Whedons Science-Fiction-Abenteuer Serenity (Serenity – Flucht in neue Welten, 2005).
Momentan bereitet Chusid das Produktionsdesign von 20.000 Leagues Under the Sea: Captain Nemo (2011) für Disney vor.
David Brenner, A.C.E. – Schnitt
David Brenner ist ein Academy-Award®-ausgezeichneter Cutter, den mit Regisseuren wie Oliver Stone, Adrian Lyne und Roland Emmerich eine langjährige Zusammenarbeit verbindet.
Im Laufe ihrer Zusammenarbeit schnitt Brenner für Emmerich Independence Day (Independence Day, 1996), was ihm einen Golden Satellite Award in der Sparte Outstanding Film Editing von der International Press Academy einbrachte. Auch für den Schnitt von The Day After Tomorrow (The Day After Tomorrow, 2004) und The Patriot (Der Patriot, 2000) war er verantwortlich.
Zuletzt saß Brenner bei Wanted (Wanted, 2008 ) von Timur Bekmambetov im Schneideraum. Davor arbeitete er an World Trade Center (World Trade Center, 2006) von Oliver Stone. Seine langjährige berufliche Partnerschaft mit Stone brachte ihm auch im Jahr 1990 den Academy Award® in der Kategorie Best Film Editing für Born on the Fourth of July (Geboren am 4. Juli, 1989) ein. Während dieser Zeit schnitt er diverse andere Filme für Stone, unter anderem The Doors (The Doors, 1990), Heaven and Earth (Zwischen Himmel und Hölle, 1994) und Talk Radio (Talk Radio, 1988 ). Auch für Stones frühere Filme wie Wall Street (Wall Street, 1987), Platoon (Platoon, 1986) und Salvador (Salvador, 1985) saß er als zusätzlicher Cutter im Schneideraum.
Darüber hinaus arbeitete Brenner mit Adrian Lyne an dessen Filmen Lolita (Lolita, 1997) und Unfaithful (Untreu, 2002) zusammen. Für James Mangold schnitt er Identity (Identität, 2003) und Kate & Leopold (Kate & Leopold, 2001), für Vincent Ward What Dreams May Come (Hinter dem Horizont – Das Ende ist nur der Anfang, 1998 ), für James Foley Fear (Fear – Wenn Liebe Angst macht, 1996), für Curtis Hanson The River Wild (Am wilden Fluss, 1994) und für Irwin Winkler Night and the City (Night and the City, 1992).
Peter S. Elliot – Schnitt
Peter S. Elliott schnitt Fantastic Four: The Rise of the Silver Surfer (Fantastic Four: The Rise of the Silver Surfer, 2007) und Garfield: A Tail of Two Kitties (Garfield 2, 2006). Davor war er als Visual Effects Editor an zahlreichen Filmen beteiligt, unter anderem an Fantastic Four (Fantastic Four, 2005), The Day After Tomorrow (The Day After Tomorrow, 2004), Daredevil (Daredevil, 2003), Blade II (Blade II, 2002), Dr. Dolittle 2 (Dr. Dolittle 2, 2001), Godzilla (Godzilla, 1998 ) und Independence Day (Independence Day, 1996). Auch bei Judge Dredd (Judge Dredd, 1995), Stargate (Stargate, 1994) und Hellbound (Hellbound, 1993) war er am Schnitt beteiligt.
Shay Cunliffe – Kostümdesign
Shay Cunliffe gestaltete zuletzt die Kostüme für My Sister’s Keeper (Beim Leben meiner Schwester, 2009) von Nick Cassavetes und für He’s Just Not That Into You (Er steht einfach nicht auf Dich!, 2008 ) von Ken Kwapis.
Cunliffe, geboren und aufgewachsen in England, studierte an der University of Bristol, bevor sie eine Laufbahn in der New Yorker Theaterszene einschlug. Sie kehrte nach London zu ihren Wurzeln am Theater zurück, um die Kostüme für „Beauty and the Beast“ im Old Vic zu designen und entwarf danach die Garderobe für Rob Marshalls TV-Adaption des Musicals „Annie“ („Annie – Weihnachten einer Waise“, 1999), die ihr 1999 eine Emmy-Nominierung und einen Award der Costume Designer Guild einbrachte. Zuletzt arbeitete sie in England an den Kostümen von What a Girl Wants (Was Mädchen wollen, 2003), I Could Never Be Your Woman (Hauptsache verliebt, 2007) von Amy Heckerling und dem internationalen Hit The Bourne Ultimatum (Das Bourne Ultimatum, 2007).
Cunliffe sorgte bereits bei ihrem ersten Film für Aufsehen, als sie die Kostüme für Mrs. Soffel (Flucht zu dritt, 1984) mit Mel Gibson und Diane Keaton entwarf. Später tat sie sich erneut mit Gibson zusammen und schuf das Kostümdesign für dessen Regiedebüt The Man Without a Face (Der Mann ohne Gesicht, 1993). Mit Diane Keaton arbeitete sie an The Family Stone (Die Familie Stone – Verloben verboten!, 2005), Because I Said So (Von Frau zu Frau, 2007) und Mama’s Boy (Mama’s Boy, 2007) wieder zusammen.
Shay Cunliffe hat im Lauf der Jahre eine Vielzahl von Filmen mit der passenden Garderobe ausgestattet, unter anderem Lone Star (Lone Star, 1996), Limbo (Wenn der Nebel sich lichtet – Limbo, 1999) und Silver City (Silver City, 2004) von John Sayles, Dolores Claiborne (Dolores, 1995) und Bound By Honor (Blood In Blood Out – Verschworen auf Leben und Tod, 1993) von Taylor Hackford, The Story of Us (An Deiner Seite, 1999) und Alex & Emma (Alex & Emma, 2003) von Rob Reiner sowie Miles From Home (Miles From Home, 1988 ) und Of Mice and Men (Von Mäusen und Menschen, 1992) von Gary Sinise.
Cunliffes Vater war der Autor und Historiker Marcus Cunliffe, ihre Mutter Mitzi Cunliffe die Bildhauerin, die den britischen BAFTA Award entworfen hat.
Volker Engel – Co-Produzent, Visual Effects Supervisor
Volker Engel begann seine Zusammenarbeit mit Roland Emmerich bereits mit Moon 44 (Moon 44, 1989), einem der ersten US-Filme von Emmerich. Die beiden arbeiteten im Anschluss gemeinsam an Universal Soldier (Universal Soldier, 1992) und an Independence Day (Independence Day, 1996), für den Engel mit einem Academy Award® in der Kategorie Best Visual Effects ausgezeichnet wurde. Nachdem er wiederum für Emmerich die visuelle Effekte von Godzilla (Godzilla, 1998 ) entworfen und umgesetzt hatte, gründete er im Jahr 1999 zusammen mit Marc Weigert Unchartet Territory, LCC. Die Firma produzierte den Spielfilm Coronado (Coronado, 2003) und co-produzierte die Miniserie „Dark Kingdom“ für den Scifi-Channel ebenso wie die Miniserie „The Triangle“, für die Engel im Jahr 2006 einen Emmy Award bekam.
Marc Weigert – Co-Produzent, Visual Effects Supervisor
Auch Marc Weigert arbeitet erneut mit Roland Emmerich zusammen, nachdem er als Visual Effects Project Manager an Independence Day (Independence Day, 1996) beteiligt war. Im Jahr 1999 gründeten Weigert und der Academy-Award®-ausgezeichnete Volker Engel die Firma Uncharted Territory, LCC, mit der er den Spielfilm Coronado (Coronado, 2003) produzierte. Als Co-Produzent trat die Firma bei der Miniserie „Dark Kingdom“ für den Scifi-Channel auf – ebenso wie bei der Miniserie „The Triangle“, für die Engel im Jahr 2006 einen Emmy Award bekam.
Zwischen der Produktion von Kino- und TV-Projekten stellt Uncharted Territory auch visuelle Effekte her, zuletzt für The Day After Tomorrow (The Day After Tomorrow, 2004) und die medienübergreifenden Titel von Terminator 3: Rise of the Machines (Terminator 3 – Rebellion der Maschinen, 2003).
Auch Muppets From Space (Muppets aus dem All, 1999), Flubber (Flubber, 1997), „The Drew Carey Show“ und etliche europäische Filme und Serien zählen zu Weigerts Credits. Als Visual Effects Producer und Supervisor war er außerdem an zahlreichen Werbespots sowie der „Harry Potter Islands of Adventure“-Attraktion in den Universal Studios in Florida beteiligt.
Als Visual Effects Project Manager bei Independence Day schuf Weigert darüber hinaus Digital Assistant for Visual Effects, eine Projektmanagement-Software, die er anschließend an etliche große Studios verkaufte und die bei Filmen wie Stuart Little, Alien: Resurrection (Alien – Die Wiedergeburt, 1997), Volcano (Volcano, 1997), Godzilla (Godzilla, 1998 ), Wing Commander (Wing Commander, 1998 ), Monkeybone (Monkeybone, 2001) und X-Men (X-Men – Der Film, 2000) eingesetzt wurde.
Thomas Wander – Musik
Thomas Wander, geboren und aufgewachsen im österreichischen Graz, studierte schon seit seiner frühesten Kindheit Musik. Im Jahr 1992 zog er nach Los Angeles, um sich von bekannten Filmkomponisten wie Jerry Goldsmith und David Raksin an der University of Southern California unterrichten zu lassen. Nachdem er sein Studium dort beendet hatte, komponierte er für erste Film- und TV-Produktionen.
Seit etlichen Jahren ist Wander der Partner des Komponisten Harald Kloser. Zu ihren gemeinsamen Scores zählen die für Roland Emmerichs 10.000 BC (10.000 BC, 2008 ) und The Day After Tomorrow (The Day After Tomorrow, 2004) sowie für The Thirteenth Floor (The Thirteenth Floor, 1999) und Hostile Takeover (Hostile Takeover, 1988 ).
Fürs Fernsehen schrieb Wander die Musik für über 40 Episoden der erfolgreichen Serie „Buffy the Vampire Slayer“. Darüber hinaus sind seine Kompositionen in TV-Filmen wie „Sins of the Father“ und „RFK“ (2002) zu hören.
Technische Angaben
Länge:
158 min.
Bild:
Cinemascope, 2,40:1
Ton:
SR / SRD / SDDS /DTS
FSK:
Freigegeben ab 12 Jahren
ACHTUNG:
Das Kopieren/Verbreiten dieses Specials + der Bilder ist ohne vorherige Genehmigung nicht erlaubt.
__________________
Das Verstehen ist ein dreischneidiges Schwert - Deine Seite, die Seite der Gegner, und die Wahrheit" Kosh
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Tomtec: 09.11.2009 11:11.
|
|
09.11.2009 11:08 |
|
|
|
|
|
 |
Impressum
|