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Zum Ende der Seite springen Transformers - Die Rache - Special
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Tomtec Tomtec ist männlich
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Transformers - Die Rache - Special Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen







Kinostart: 24. JUNI 2009
IM VERLEIH VON PARAMOUNT PICTURES GERMANY GMBH









KURZINHALT


Nachdem Sam Witwicky (Shia LaBeouf) die Welt mit Hilfe der gutmütigen Autobots vor den bösartigen Decepticons gerettet hat, freut er sich auf ein normales Leben. Als er aufs College geht, lässt er nicht nur Freundin Mikaela (Megan Fox) zurück, sondern auch Roboter-Kumpel Bumblebee. Doch bald wird Sam von seltsamen Visionen heimgesucht. Erneut steht ein Kampf der außerirdischen Roboter bevor, bei dem das Schicksal der Menschheit auf dem Spiel steht. Sam scheint den Schlüssel zu ihrer Rettung in der Hand zu halten, doch diesmal bekommen es er, Mikaela und die Autobots mit einem noch mächtigeren Gegner zu tun...

Die mit Spannung erwartete Fortsetzung von TRANSFORMERS verspricht visuell noch viel aufregender zu werden als der erste Teil. Neben der bewährten Michael Bay-Action bietet TRANSFORMERS – DIE RACHE intelligente und spannende Unterhaltung für jedermann, rasant und mit viel Witz in Szene gesetzt. Dazu trägt nicht nur die Love-Story um Sam und Mikaela bei, sondern auch die abenteuerlichen Schauplätze in Ägypten, Paris und Schanghai – und nicht zuletzt die zahlreichen neuen und teilweise sehr witzigen Robotercharaktere, die Michael Bay nach einem Versprechen an seine Fans noch größer in Szene gesetzt hat...





INHALT


Zwei Jahre sind vergangen, seit der junge Sam Witwicky (Shia LaBeouf) die Welt vor einer apokalyptischen Schlacht zwischen verfeindeten Roboterarmeen retten konnte. Obwohl Sam ein wahrhaft außergewöhnlicher Held ist, bleibt er nach wie vor ein Teenager mit ganz alltäglichen Problemen: Durch den Wechsel ans College wird er erstmals von seiner Freundin Mikaela (Megan Fox) und seinen Eltern (Kevin Dunn & Julie White) getrennt. Natürlich ist es auch gar nicht so einfach, diesen Abschied seinem neuen Freund und Schutzengel-Roboter Bumblebee zu erklären. Sam möchte einfach nur ganz normal studieren – auch wenn er dafür sein Schicksal verleugnen muss.

Sam hat jedenfalls alles unternommen, um die Auseinandersetzung in Mission City hinter sich zu lassen. Die Schlacht zwischen den Autobots und den Decepticons wird mit oberster Geheimhaltungsstufe behandelt – dennoch sind die dadurch ausgelösten Veränderungen unübersehbar: Sektor 7 hat man inzwischen aufgegeben, und der aufrechteste Soldat vor Ort, Agent Simmons (John Turturro), ist fristlos entlassen worden. Stattdessen wurde die neue Organisation NEST geschaffen.

In NEST werden erfahrene Militärstrategen wie Lennox (Josh Duhamel) und Epps (Tyrese Gibson) eingesetzt, um in enger Zusammenarbeit mit den Autobots jede weitere tödliche Konfrontation mit den Decepticons zu verhindern. Leider fehlt dem Sicherheitsberater Theodore Galloway (John Benjamin Hickey) der nötige Weitblick – statt die drohende Gefahr richtig einzuschätzen, verfolgt er in seinem Machthunger verbissen sein Ziel, alle Verteidigungsorganisationen unter seine Kontrolle zu bringen und gleichzeitig eine verantwortungslos operierende Behörde auszuschalten: Er will NEST auflösen, weil eine Kriegsgefahr angeblich längst nicht mehr besteht. Denn er ist überzeugt, dass die Menschen mit dem Konflikt zwischen den Autobots und den Decepticons überhaupt nichts zu tun haben. Gerade hat sich Sam am College einigermaßen eingewöhnt und sich mit seinem reichlich aggressiven Mitbewohner Leo (Ramon Rodriguez) wie auch seiner ebenso aufdringlichen, aber sehr viel attraktiveren neuen Bekannten Alice (Isabel Lucas) arrangiert, da wird er von Visionen abgelenkt, die seinen Kopf wie Blitze durchzucken. Sam fürchtet, dass er wie sein Großvater unter Demenz leiden könnte: Er spricht mit niemandem über seine Visionen – bis er die durch seinen Kopf gefilterten Botschaften und Symbole einfach nicht länger ignorieren kann.

Trotz seiner ausgeklügelten Verdrängungsstrategie gerät Sam nun doch erneut zwischen die Fronten der Autobots und Decepticons – wieder steht das Schicksal der Welt auf dem Spiel. Was Sam nicht weiß: Nur er allein verfügt über die Macht, den Kampf zwischen Gut und Böse zu entscheiden. Mit Unterstützung seiner Freunde, seiner NEST-Gefährten und sogar seiner
Eltern gelingt es Sam schließlich, das Familienerbe der Witwickys zu akzeptieren: Ohne Opfer gibt es keinen Sieg!





DARSTELLER


SHIA LaBEOUF / Sam Witwicky

hat sich in der Filmszene blitzartig etabliert und sehr schnell als einer der gefragtesten Darsteller in Hollywood profiliert. Mit seiner natürlichen Begabung und impulsiven Dynamik gilt er als einer der beeindruckendsten Nachwuchsschauspieler der Gegenwart.

2008 war ein Traumjahr für LaBeouf. Er übernahm neben Harrison Ford eine Hauptrolle in dem mit Spannung erwarteten vierten Film zu Steven Spielbergs „Indiana Jones“-Serie, „Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull“ (INDIANA JONES UND DAS KÖNIGREICH DES KRISTALLSCHÄDELS, 2008 ), er arbeitete mit Regisseur D.J. Caruso an dem Thriller „Eagle Eye“ (EAGLE EYE – AUSSER KONTROLLE, 2008 ) ein zweites Mal zusammen – weitere Rollen übernahmen Michelle Monaghan, Rosario Dawson und Michael Chiklis –, und er trat neben Julie Christie und John Hurt in der von Anthony Minghella geschriebenen Episode zur romantischen Anthologie „New York, I Love You“ (NEW YORK, I LOVE YOU, 2009) auf.

Im selben Jahr gewann LaBeouf den Nachwuchspreis der British Film and Television Academy (BAFTA) und seinen zweiten Teen Choice Award als Bester Darsteller in der Kategorie Action/Abenteuer. Gleichzeitig verbuchte er Nominierungen sowohl für den Nachwuchsdarstellerpreis des britischen Kinomagazins Empire als auch für mehrere verschiedene MTV Movie Awards.

2007 stieg LaBeouf in den Olymp der Kassenstars auf: Der Paramount-Thriller „Disturbia“ (DISTURBIA – AUCH KILLER HABEN NACHBARN, 2007) war sein erster Film mit Caruso. LaBeouf spielt einen Teenager mit Hausarrest, der überzeugt ist, dass sein Nachbar, gespielt von David Morse, ein Serienmörder ist. Darauf folgte ein zweiter Riesenhit mit „Transformers“ (TRANSFORMERS, 2007) von DreamWorks/Paramount Pictures:

LaBeouf spielt den Helden Sam Witwicky, der zwischen den Fronten feindlicher Roboterlegionen auf der Erde in eine lebensgefährliche Situation gerät. Der Film setzte weltweit über 700 Millionen Dollar allein an der Kinokasse um und war auch der größte DVD-Hit des Jahres.
Im selben Jahr war LaBeouf an dem Animationsfilm „Surf’s Up“ (KÖNIGE DER WELLEN, 2007) als Sprecher der Hauptfigur Cody Maverick beteiligt. Der Film wurde 2008 in der Kategorie Animationsfilm für den Oscar® nominiert.

2006 trat der junge Darsteller in „A Guide to Recognizing Your Saints“ (KIDS – IN DEN STRASSEN NEW YORKS, 2006) auf, in dem es um pubertierende Jugendliche in den 1980er-Jahren geht. Weitere Hauptrollen übernahmen Robert Downey Jr. und Rosario Dawson. Außerdem wirkte er in Emilio Estevez’ von der Kritik gefeiertem, halbdokumentarischem „Bobby“ (BOBBY – DIE ERMORDUNG VON ROBERT F. KENNEDY, 2006) mit.

LaBeouf spielte darin neben Demi Moore und Elijah Wood eine Hauptrolle – es geht um 22 Menschen, die sich im Ambassador Hotel aufhielten, als das Attentat auf US-Senator Robert F. Kennedy verübt wurde. Der Film erhielt etliche Nominierungen, darunter für den Golden Globe in der Kategorie Bester dramatischer Film und für die Preise der Screen Actors Guild (US-Gewerkschaft der Film- und TV-Schauspieler) und der Broadcast Film Critics Association (Verband der US-Rundfunkkritiker) in der Kategorie Ensembleleistung.

2005 ergatterte LaBeouf die Hauptrolle des Francis Ouimet in „The Greatest Game Ever Played“ (DAS GRÖSSTE SPIEL SEINES LEBENS, 2005) von Walt Disney Pictures. Bill Paxton inszenierte den Film nach dem Bestseller von Mark Frost. Es geht um die wahre Geschichte der legendären U.S. Open von 1913, als der 20-jährige Golfamateur Ouimet aus Massachusetts die Golfwelt schockierte, indem er den britischen Champion Harry Vardon (Stephen Dillane) besiegte. Anfang desselben Jahres trat LaBeouf für Warner Bros. neben Keanu Reeves in „Constantine“ (CONSTANTINE, 2005) auf.

Weitere Filme: „I, Robot“ (I, ROBOT, 2004) mit Will Smith, „The Battle of Shaker Heights“ (2003) für die HBO-Reihe „Project Greenlight“ und der Action-Hit „Charlie’s Angels: Full Throttle“ (DREI ENGEL FÜR CHARLIE – VOLLE POWER, 2003). Sein Kinodebüt gab LaBeouf neben Sigourney Weaver und Jon Voight mit einer Hauptrolle in dem Familienfilm „Holes“ (DAS GEHEIMNIS VON GREEN LAKE, 2003) nach dem beliebten Roman von Louis Sachar.

Im Fernsehbereich erhielt LaBeouf begeisterte Kritiken für seine Darstellung des Louis Stevens in der Originalserie „Even Stevens“ (EBEN EIN STEVENS) auf dem Disney Channel. Für seine Leistung in dieser quotenstarken Familienserie gewann er 2003 den Daytime Emmy Award als Bester Darsteller in einer Kinderserie. LaBeouf stammt aus Los Angeles. Seine Ausbildung absolviert er an der Magnet School of Performing Arts unter dem Dach der University of Southern California. Seine Karriere begann er als Standup-Komiker in den Coffeeshops seines Viertels. Nach wie vor lebt er im kalifornischen Süden.


MEGAN FOX / Mikaela Banes

zählt zu den gefragtesten jungen Schauspielerinnen in Hollywood. Bekannt wurde sie mit ihrer Hauptrolle neben Shia LaBeouf in „Transformers“ (TRANSFORMERS, 2007), den Michael Bay inszenierte und Steven Spielberg als Executive Producer betreute.
Im September 2009 ist sie als Titelheldin in der Supernatural-Thriller-Komödie „Jennifer’s Body“ (JENNIFER’S BODY, 2009) zu sehen – das Drehbuch schrieb Oscar®-Preisträgerin Diablo Cody („Juno“/JUNO, 2007) für Fox Atomic Films. Aktuell spielte sie in der Komödie „How to Lose Friends and Alienate People“ (NEW YORK FÜR ANFÄNGER, 2008 ) die Sophie an der Seite von Kirsten Dunst, Simon Pegg und Jeff Bridges.

Demnächst wirkt Fox neben Josh Brolin und John Malkovich in „Jonah Hex“ (2010) für Warner Bros. mit – es handelt sich um eine real gefilmte Fantasy-Western-Version der DC-Comicserie. Ende 2009 beginnt sie mit den Dreharbeiten zur Realverfilmung von „Fathom“ (2011) für Fox – sie spielt die Hauptrolle der schönen Meeresbiologin und ehemaligen Olympia-Schwimmerin Aspen, die entdeckt, dass sie zu einer amphibischen Menschenrasse gehört.

Fox kam in Memphis/Tennessee zur Welt. Als Fünfjährige nahm sie erste Tanzstunden, und sie setzte ihre Ausbildung auch fort, als sie als Zehnjährige mit ihrer Familie nach Florida zog. Mit 15 kam sie nach Los Angeles und absolvierte erste Auftritte in Spielfilmen und auf dem Bildschirm. Ihr Kinodebüt gab sie in „Holiday in the Sun“ (FERIEN UNTER PALMEN, 2001). Es folgte die Komödie „Confessions of a Teenage Drama Queen“ (BEKENNTNISSE EINER HIGHSCHOOL DIVA, 2004). Auf dem Bildschirm übernahm Fox eine Hauptrolle in der ABC-Komödienserie „Hope and Faith“ (HOPE & FAITH).

Derzeit lebt sie in Los Angeles.



JOSH DUHAMEL / Major Lennox

hat auf Leinwand und Bildschirm eine glänzende Zukunft vor sich. Das People Magazine kürte ihn zu einem der „50 attraktivsten Menschen“. Die Hauptrolle des Danny McCoy spielte er von 2003 bis 2008 in der beliebten NBC-Serie „Las Vegas“ (LAS VEGAS) mit James Caan, Molly Sims und Vanessa Marcil. Dieselbe Rolle übernahm er als Gaststar in „Crossing Jordan“ (CROSSING JORDAN – PATHOLOGIN MIT PROFIL) neben Jill Hennessy.

Duhamel spielte neben Shia LaBeouf, Tyrese Gibson und Megan Fox eine Hauptrolle in Michael Bays Boxoffice-Hit „Transformers“ (TRANSFORMERS, 2007), der weltweit über 700
Millionen Dollar umsetzte und auch als DVD die Jahrescharts anführte.
In einer Drehpause zwischen seinen Serienepisoden wirkte Duhamel neben Melissa George und Olivia Wilde in dem Horror-Thriller „Turistas“ (TURISTAS, 2006) mit und übernahm die Titelrolle in der DreamWorks-Komödie „Win a Date with Tad Hamilton!“ (TOTAL VERKNALLT IN TED HAMILTON, 2004), inszeniert von Robert Luketic („Legally Blonde“/NATÜRLICH BLOND, 2001).
In der animierten Komödienserie „Fanboy and Chum Chum“ auf Nickelodeon spricht Duhamel den Oz. Im Spätsommer 2009 läuft seine romantische Komödie „When in Rome“ (WHEN IN ROME, 2009) an – mit dabei sind Kristen Bell, Will Arnett, Danny DeVito und Anjelica Huston.
Derzeit dreht er für Fox 2000 Pictures/Walden Media „Ramona and Beezus“ (2010) mit Joey King und Selena Gomez als Ramona und Beezus Quimby. Regie führt Elizabeth Allen, weitere Rollen übernehmen John Corbett, Bridget Moynahan und Ginnifer Goodwin.

Seine erste Rolle als Schauspieler ergatterte Duhamel als Dorian Gray in der Verfilmung von Oscar Wildes „The Picture of Dorian Gray“ (2004). Nach den Dreharbeiten zog er nach New York City und wirkte in der seit Jahrzehnten laufenden ABC-Serie „All My Children“ mit.
Dreimal hintereinander wurde Duhamel als Bester Nebendarsteller in einer dramatischen Serie für den Daytime Emmy Award nominiert. Und 2002 gewann er diesen Preis für seine Darstellung des Leo du Pres.
Duhamel stammt aus North Dakota. Heute lebt er mit seiner Frau, der Sängerin Stacy Ferguson, in Los Angeles.


TYRESE GIBSON / USAF Master Sergant Epps

begann seine hochkarätige Karriere als Sänger im Jahr 1998 mit der Unterschrift unter einen Rekorde brechenden Vertrag bei RCA Records und der Veröffentlichung des nach ihm benannten Rhythm & Blues-Debütalbums, das für den Grammy nominiert wurde und die Riesenhits „Sweet Lady“ und „Lately“ enthält. Der junge Mann aus dem kalifornischen Watts wurde bei den American Music Awards 2000 zum beliebtesten neuen R&B/Soul-Künstler gekürt. Seitdem betätigt er sich auch erfolgreich als Model, nachdem Designer Tommy Hilfiger auf ihn aufmerksam wurde und ihn zum Repräsentanten seiner Kollektion machte – die Kampagne zählt zu den erfolgreichsten in der Geschichte der Modebranche. Eine Stufe höher kletterte die Marke Gibson mit dem GUESS?-Vertrag. Und als erstes und einziges afroamerikanisches Model unterschrieb er einen millionenschweren Exklusivvertrag mit den Marciano-Brüdern, den Gründern der Marke „Marciano“.
Durch die Modelkarriere öffneten sich für ihn die Türen zum Fernsehen, wo er mit den „MTV Jams“ ungeheuer populär wurde – er moderierte die Serie und machte sie zur damals
quotenstärksten Sendung des Senders. Gibsons Einstand in Hollywood sorgte für einen Knalleffekt, als er für Sony Pictures eine Hauptrolle in „Baby Boy“ (JOHN SINGLETONS BABY BOY, 2001) übernahm, den der zweifache Oscar®-Kandidat und Regisseur John Singleton schrieb und inszenierte. Mit dabei waren auch Oscar®-Kandidatin Taraji P. Henson sowie Ving Rhames. Gibsons Auftritt als Hauptdarsteller war intensiv und unmittelbar – heute genießt die Filmfigur Kultstatus. Bald darauf erschien sein zweites Album „2000 Watts“. Der Hit „Just a Baby Boy“, featuring Snoop Dogg, war auf dem Soundtrack zu „Baby Boy“ enthalten. Seine zweite Grammy-Nominierung erhielt er für sein drittes Album „I Wanna Go There“ (mit dem Mega-Hit „How U Gonna Act Like That“). Dies war sein erstes Album nach Abschluss seines Vertrags mit der Musikbranchenlegende Clive Davis bei J-Records. Die Videos zu „How U Gonna Act Like That“ und „Signs of Love Makin’“ flimmern nach wie vor nicht nur in den USA, sondern in aller Welt über die Bildschirme.

Im Dezember 2006 veröffentlichte Gibson das ehrgeizige Doppelalbum „Alter Ego“, mit dem er musikalisch eine kühne neue Richtung einschlug, indem er es unter seinem Rap-Pseudonym Black-Ty vorstellte. Auf dem Album vertreten sind einige der angesagtesten Spitzen-Hip-Hopper wie Snoop Dogg, The Game und Manny Fresh. Die Produktion übernahmen Scott Storch und die Frontline BoyZ. Ein Teil des Albums ist R&B gewidmet – mit den heißesten neuen Tracks von The Underdogs, R. Kelly und Lil’ Jon. Der andere Teil bietet ausschließlich Hip-Hop – Gibson tritt als Black-Ty auf. Außerdem arbeitete er bei dem für den Grammy nominierten Song „Pulling Me Back“ mit Chingy und Produzent Jermaine Dupri zusammen – der Titel hielt sich zehn Wochen lang auf Platz 1 der Charts.

Nach einer Tournee unter anderem mit Brian McKnight und der Komoderation der 9th Annual Soul Train Awards zusammen mit der Schauspielerin Vivica A. Fox setzte Gibson seine erfolgreiche Karriere als Schauspieler fort und übernahm für Universal eine Hauptrolle in „2 Fast 2 Furious“ (2 FAST 2 FURIOUS, 2003), dem zweiten Teil der äußerst erfolgreichen Kinoserie. Regie führte John Singleton, weitere Rollen spielten Paul Walker, Cole Hauser und Eva Mendez. Auf dem Soundtrack ist er neben Ludacris und R. Kelly in „Pick Up the Phone“ zu hören. Dann wirkte Gibson für 20th Century Fox in „Flight of the Phoenix“ (DER FLUG DES PHOENIX, 2004) an der Seite von Dennis Quaid, Hugh Laurie und Giovanni Ribisi mit. Anschließend drehte er mit Singleton für Paramount die grimmige Rachestory „Four Brothers“ (VIER BRÜDER, 2005), in der er neben Mark Wahlberg und Andre 3000 (= André Benjamin) eine Hauptrolle übernahm; nicht zuletzt durch Gibsons Mitwirkung spielte der Film an der Kinokasse über 80 Millionen Dollar ein. Im selben Jahr war er in Justin Lins Touchstone-Film „Annapolis“ (ANNAPOLIS – KAMPF UM ANERKENNUNG, 2006) neben James Franco und Donnie Wahlberg zu sehen.

Neben seiner Musikkarriere und den vielen Filmrollen gründete Gibson seine Firma Headquarter Entertainment, ein Multimedia-Imperium, das aus der Film- und TV-Produktionsfirma HQ Pictures, einem Comicverlag namens XiT CoMiX, einem Musikstudio, einem CD-Label und einer Künstleragentur besteht – „alles unter einem Dach“, wie Gibson sagt. Die Musikabteilung wird von den angesagten The Frontline BoyZ angeführt – einem von Gibson persönlich ausgesuchten Team von Musikproduzenten. The Frontline BoyZ haben etliche Titel zu zahlreichen Spielfilmen, TV-Serien und Videogames beigesteuert. 2006 trat Gibson für Universal Rogue in „Waist Deep“ (WAIST DEEP, 2006) auf, Vondie Curtis Halls elegantem Großstadt-Thriller mit Meagan Good, Larenz Tate und The Game. „Waist Deep“ ist nach wie vor einer der Rogue-Bestseller auf DVD – nicht zuletzt dank Gibsons mitreißender Darstellung. Headquarter Entertainment verantwortete die Aufnahmen zu dem exklusiv auf dem Soundtrack erscheinenden Titel „Roll the Dice“ mit Gibson (alias Black-Ty), Snoop Dogg und Kurupt.

2007 war Gibson in drei großen Studiofilmen zu sehen – zunächst für DreamWorks/Paramount Pictures in dem Kassenknüller „Transformers“ (TRANSFORMERS, 2007) mit Shia LaBeouf, Josh Duhamel und Megan Fox, der weltweit über 700 Millionen Dollar umsetzte und auch DVD-Chartführer des Jahres war. Regie führte Michael Bay, als Executive Producer fungierte Steven Spielberg, die Produktion verantworteten Don Murphy, Tom DeSanto, Lorenzo di Bonaventura und Ian Bryce. Seine beliebte Rolle des Sgt. Epps taucht bereits gelegentlich in der Comicroman-Reihe „Transformers“ (Transformers) auf. Nach „Transformers“ wirkte Gibson neben John Leguizamo und Rosie Perez in Brad Furmans Independent-Krimi „The Take“ (THE TAKE – DIE RACHE IST DAS EINZIGE, WAS ZÄHLT, 2007) mit. Dann folgte für Universal Pictures Paul W.S. Andersons gigantischer Science-Fiction-Thriller „Death Race“ (DEATH RACE, 2008 ) mit Jason Statham, Joan Allen und Ian McShane. „Death Race“ wurde von Tom Cruise und Paula Wagner produziert.
Demnächst tritt Gibson neben Dennis Quaid, Paul Bettany, Lucas Black und Kate Walsh für Sony Screen Gems in dem mit Spannung erwarteten Horrorfilm „Legion“ (LEGION, 2010) auf. Darauf folgt John Singletons „Luke Cage“ (2011), die Kinofassung des beliebten Marvel-Comic-Romans, in der Gibson die Titelrolle übernimmt.

Gibson feiert auch Erfolge als Hollywood-Autor und -Produzent – mehrere Studioprojekte bereitet er mit HQ Pictures vor. Sein Skript „To Each His Own“ verkaufte er an Sony Screen Gems, er wird persönlich produzieren und die Hauptrolle übernehmen.
Außerdem verkaufte Gibson die Filmideen „D.A. Verdict“ an MGM, Regie soll James Mangold („Walk the Line“/WALK THE LINE, 2005; „Identity“/IDENTITÄT, 2003) führen, und „Extortion“ an Universal – die Produktion übernimmt Neal Moritz („2 Fast 2 Furious“; „xXx“/XXX – TRIPLE X, 2002; „I Am Legend“/I AM LEGEND, 2007).

Die Firma HQ Pictures produziert die neue Reality-Show „First In“ für das BET Network – ab Ende 2009 werden zunächst zehn Episoden ausgestrahlt. Gibson verantwortet die Sendung als Executive Producer und wirkt als Erzähler mit. Die Musikproduzenten seiner Firma, The Frontline BoyZ, komponieren den Soundtrack. HQ Pictures entwickelt außerdem die Spielfilme „Desert Eagle“, „Fever“ und „Extortion“. Sein Verlag XiT CoMiX veröffentlicht demnächst den Action-Titel „Mayhem“ im Rahmen eines beispiellosen Vertrags mit Image Comics sowie den Superhelden-Titel „Knemis“. Daneben entwickelt Gibson das Shooter-Videogame „Take Over“ (mit dem Spieler als Schützen) zusammen mit demselben Designerteam, das für den Spiel-Bestseller „Call of Duty 2“ verantwortlich war. Neben seinen vielen erfolgreichen Unternehmungen in der Entertainment-Branche gründete Gibson die karitative Stiftung The Watts Foundation – sie soll genug Geld sammeln, um in Gibsons Heimatstadt Watts ein modernes Jugendzentrum zu bauen. Neben anderen hat sich Oprah Winfrey persönlich für die Watts Foundation eingesetzt und über 100.000 Dollar gespendet.

Inzwischen behauptet sich Gibson schon 15 Jahre in der Branche – immer wieder erfindet er sich neu und lässt sich zu neuen Facetten seiner Tätigkeit als Künstler und Unternehmer inspirieren: Jedes Projekt von Tyresse Gibson wird von seiner schnell wachsenden Fangemeinde mit Spannung erwartet.


JOHN TURTURRO / Simmons

studierte an der Yale School of Drama in New Haven/Connecticut. Seinen Einstand auf der Bühne gab er mit der Titelrolle in John Patrick Shanleys „Danny and the Deep Blue Sea“, die ihm den Off-Broadway-Preis Obie Award und den Theatre World Award einbrachte. Es folgten Bühnenrollen in „Waiting for Godot“ (WARTEN AUF GODOT), als Titelheld in Bertolt Brechts „The Resistible Rise of Arturo Ui“ (DER AUFHALTSAME AUFSTIEG DES ARTURO UI) und in Eduardo De Filippos „Souls of Naples“ (NEAPOLITANISCHE BESCHERUNG), mit dem er eine Nominierung für den Drama Desk Award verbuchte. Zuletzt trat er im Frühjahr 2008 als Hamm in „Endgame“ (ENDSPIEL) an der Brooklyn Academy of Music auf.

Im Fernsehbereich wurde Turturro mit seiner Leistung als Billy Martin in „The Bronx Is Burning“ (2008 ) und mit seiner Darstellung des Howard Cosell in „Monday Night Mayhem“ (2003) für den Preis der Screen Actors Guild (US-Gewerkschaft der Film- und TV-Schauspieler) nominiert. 2004 gewann er den Emmy mit seinem Gastauftritt in der Hit-Serie „Monk“ (MONK).
Turturro ist in über 60 Film aufgetreten, zum Beispiel in Martin Scorceses „The Color of Money“ (DIE FARBE DES GELDES, 1986), Tony Bills „Five Corners“ (PINGUINE IN DER BRONX, 1987), Spike Lees „Do the Right Thing“ (DO THE RIGHT THING, 1989) und „Jungle Fever“ (JUNGLE FEVER, 1991), Robert Redfords „Quiz Show“ (QUIZ SHOW – DER SKANDAL, 1994), Peter Weirs „Fearless“ (FEARLESS – JENSEITS DER ANGST, 1993), Tom DiCillos „Box of Moon Light“ (DER MOND IN MEINER HAND, 1996), Alison Anders’ „Grace of My Heart“ (GRACE OF MY HEART, 1996), Francesco Rosis „La Tregua“ (DIE ATEMPAUSE, 1997) sowie in Joel und Ethan Coens „Miller’s Crossing“ (MILLER’S CROSSING, 1990), „The Big Lebowski“ (THE BIG LEBOWSKI, 1998 ) und „O Brother, Where Art Thou?“ (O BROTHER, WHERE ART THOU? – EINE MISSISSIPPI-ODYSSEE, 2000). Für seine Hauptrolle in „Barton Fink“ (BARTON FINK, 1991) der Coen-Brüder gewann er den Darstellerpreis in Cannes und den italienischen Filmpreis David di Donatello. Weitere Rollen spielte er in Robert De Niros „The Good Shepherd“ (DER GUTE HIRTE, 2006) und Anthony Hopkins’ Regiearbeit „Slipstream“ (2007), mit der Hopkins als Autor debütierte.
2007 erweiterte Turturro seine Fangemeinde um viele junge Zuschauer, indem er einen großen Erfolg als Agent Simmons in Michael Bays Superhit „Transformers“ (TRANSFORMERS, 2007) verbuchte. Weitere aktuelle Filme: seine dritte Regiearbeit „Romance & Cigarettes“ (ROMANCE & CIGARETTES, 2005) mit James Gandolfini und Kate Winslet, die ausgeflippte Komödie „You Don’t Mess with the Zohan“ (LEG DICH NICHT MIT ZOHAN AN, 2008 ) – Autor und Star: Adam Sandler –, Barry Levinsons „What Just Happened“ (INSIDE HOLLYWOOD, 2008 ) mit De Niro, Bruce Willis und Stanley Tucci sowie Noah Baumbachs „Margot at the Wedding“ (MARGOT UND DIE HOCHZEIT, 2007) mit Nicole Kidman, Jack Black und Jennifer Jason Leigh in den Hauptrollen.

Demnächst tritt Turturro in Andrei Konchalovskys Fantasy-Film „Nutcracker: The Untold Story“ (2009) neben Elle Fanning, Nathan Lane und Richard E. Grant auf. Es folgt das von Tony Scott inszenierte Remake „The Taking of Pelham 1 2 3“ (DIE ENTFÜHRUNG DER U-BAHN PELHAM 123, 2009) mit Denzel Washington, John Travolta und James Gandolfini.
Mit seinem Regiedebüt „Mac“ (MAC, 1992) gewann Turturro auf dem Filmfestival in Cannes die Goldene Palme.


KEVIN DUNN / Ron Witwicky

kann bereits eine umfangreiche Filmografie auf Leinwand und Bildschirm vorweisen. Derzeit arbeitet er für Lionsgate Films an Gavin O’Connors „Warrior“ (2010) mit Nick Nolte, Jennifer Morrison sowie den Nachwuchsstars Joel Edgerton und Jake McLaughlin. „Warrior“ ähnelt „Gladiator“ (GLADIATOR, 2000) und handelt von einer Gruppe sehr unterschiedlicher Martial-Arts-Kämpfer. Dunn spielt Joe Zito, den Direktor jener Schule, an der Joel Edgerton im Film beschäftigt ist.
In den vergangenen drei Jahren ist Dunn in der erfolgreichen ABC-Komödienserie „Samantha Who?“ (SAMANTHA WHO?) neben Christina Applegate und Jean Smart aufgetreten. Er und Smart spielen Applegates Eltern, die ihrer Tochter bei der Überwindung ihrer Amnesie helfen, damit sie ein neues Leben beginnen kann.

Weitere aktuelle Filme: „Vicky Cristina Barcelona“ (VICKY CRISTINA BARCELONA, 2008 ) mit Scarlett Johansson und Penélope Cruz, in dem Dunn und Patricia Clarkson Johansson und Rebecca Hall als Gäste in Barcelona aufnehmen, Robert Redfords „Lions for Lambs“ (VON LÖWEN UND LÄMMERN, 2007), in dem Dunn Meryl Streeps Chefredakteur spielt, und „The Gridiron Gang“ (SPIEL AUF BEWÄHRUNG, 2006) mit Dwayne „The Rock“ Johnson. Hinzu kommen Steven Zaillians „All the King’s Men“ (DAS SPIEL DER MACHT, 2006), Brian De Palmas „The Black Dahlia“ (DIE SCHWARZE DAHLIE, 2006), David O. Russells „I _ Huckabees“ (I _ HUCKABEES, 2004), Christopher Guests Komödie „Almost Heroes“ (FAST HELDEN, 1998 ), der Thriller „Stir of Echoes“ (ECHOES – STIMMEN AUS DER ZWISCHENWELT, 1999), „Nixon“ (NIXON – DER UNTERGANG EINES PRÄSIDENTEN, 1995), in dem Dunn als Charles Colson zu sehen war, „Chaplin“ (CHAPLIN, 1992) als J. Edgar Hoover, „Godzilla“ (GODZILLA, 1998 ), „Chain Reaction“ (AUSSER KONTROLLE, 1996), „Small Soldiers“ (SMALL SOLDIERS, 1998 ), „1492: Conquest of Paradise“ (1492 – DIE EROBERUNG DES PARADIESES, 1992), „The Bonfire of the Vanities“ (FEGEFEUER DER EITELKEITEN, 1990) und „Mississippi Burning“ (MISSISSIPPI BURNING – DIE WURZEL DES HASSES, 1988 ). Seine bekannteste Rolle spielte er als Presseattaché Alan Reed neben Kevin Kline als US-Präsident in dem Film „Dave“ (DAVE, 1993).

Bei seinen regelmäßigen TV-Auftritten hat Dunn Dutzende von Gastrollen in Serien übernommen – einen Betrüger spielte er neben Sawyer (Josh Holloway) in „Lost“ (LOST). Außerdem wirkte er in vielen Fernsehfilmen mit. Begeisterte Kritiken verbuchte er für seine Leistung als Murray Wilson in der quotenstarken ABC-Miniserie „The Beach Boys: An American Family“ (2000).



JULIE WHITE / Judy Witwicky

begann ihre Profikarriere auf New Yorker Bühnen in Off-Broadway-Stücken wie „Lucky Stiff“, „The Stick Wife“, „Just Say No“ und „The Family of Mann“ sowie mit ihrer Hauptrolle in „Spike Heels“ neben Kevin Bacon und Tony Goldwyn. Am Broadway begeisterte sie die Kritiker mit ihrem Auftritt in Wendy Wassersteins „The Heidi Chronicles“ – dieselbe Rolle spielte sie in der TNT-Fernsehfassung mit Jamie Lee Curtis. In den vergangenen Jahren übernahm sie die Rolle der Beth in der Uraufführung von Donald Margulis’ Pulitzer-preisgekröntem „Dinner With Friends“. Die New York Times nahm sie mit ihren Leistungen in Theresa Rebecks „Bad Dates“ und Daniel Sterns „Barbra’s Wedding“ in die Liste „Die 10 Jahresbesten“ auf. Am Broadway spielte White eine Hauptrolle in Douglas Carter Beanes „The Little Dog Laughed“ als die intrigante Hollywood-Managerin Diane. Dieselbe Rolle spielte sie bereits in der Uraufführung am Theater Second Stage sowie später in Los Angeles am Kirk Douglas Theatre. Mit dieser Darstellung gewann sie den Tony Award als Beste Darstellerin sowie den Off-Broadway-Preis Obie. Außerdem erhielt sie etliche weitere Nominierungen: für den Drama Desk Award, den Outer Critics Circle Award, den Drama League Award und den Lucille Lortel Award.

Auf der Leinwand war White aktuell in „Breaking Upwards“ (2009) neben Zoe Lister Jones und Andrea Martin zu sehen. Als Sprecherin wirkte sie für DreamWorks in dem Animationshit „Monsters vs Aliens“ (MONSTERS VS ALIENS, 2009) mit. Weitere Kinofilme: „The Nanny Diaries“ (NANNY DIARIES, 2007) mit Laura Linney und Scarlett Johansson, Tony Gilroys „Michael Clayton“ (MICHAEL CLAYTON, 2007) mit George Clooney in der Titelrolle, „The Astronaut Farmer“ (ASTRONAUT FARMER, 2006) mit Billy Bob Thornton, „War of the Worlds“ (KRIEG DER WELTEN, 2005), „Slap Her…She’s French“ (FRECHE BIESTER!, 2002), „Say It Isn’t So“ (OHNE WORTE, 2001) und „What Women Want“ (WAS FRAUEN WOLLEN, 2000). Wie im ersten Film „Transformers“ (TRANSFORMERS, 2007) spielt sie jetzt wieder die Rolle der Judy Witwicky.
Im Fernsehbereich übernahm White gelegentliche Rollen als Leslie in der ABC-Komödienserie „Cavemen“, als Dr. Anne Morella in „Law & Order: Special Victims Unit“ (LAW & ORDER: NEW YORK), als Mitzi Dalton-Huntley in „Six Feet Under“ (SIX FEET UNDER – GESTORBEN WIRD IMMER), eine reguläre Ensemblerolle spielte sie als Nadine Swoboda in „Grace Under Fire“ (GRACE). Hinzu kommen zahlreiche Gastauftritte in Serien wie „Strong Medicine“ (STRONG MEDICINE: ZWEI ÄRZTINNEN WIE FEUER UND EIS), „JAG“ (J.A.G. – IM AUFTRAG DER EHRE), „Touched by an Angel“ (EIN HAUCH VON HIMMEL), „Arli$$“ und „Law & Order“ (LAW & ORDER). Aktuell trat White in dem HBO-Film „Taking Chance“ neben Kevin Bacon auf – der Film lief 2009 im Wettbewerb des Sundance Film Festival.

Als Nächstes folgt der unabhängig produzierte „Morning“ (2009), an dem Leland Orser als Regisseur und Hauptdarsteller beteiligt ist. Weitere Rollen übernehmen Jeanne Tripplehorn und Charlie McDermott.
White stammt aus San Diego und wuchs in Texas auf. Sie studierte an der Fordham University in New York City.


JOHN BENJAMIN HICKEY / Galloway


machte sich auf den New Yorker Bühnen einen Namen. Am Broadway übernahm er Hauptrollen in „The Crucible“ (HEXENJAGD), „Cabaret“ (CABARET) und „Love! Valour! Compassion!“, mit dem er den Off-Broadway-Preis Obie gewann.

Nach dem Bühnenerfolg von „Love! Valour! Compassion!“ trat er auch in der Verfilmung des Stücks (LIEBE! STÄRKE! MITGEFÜHL!, 1997) auf. Nach diesem Hit folgten „The Ice Storm“ (DER EISSTURM, 1997), „Finding North“ (1998 ), „The General’s Daughter“ (WEHRLOS – DIE TOCHTER DES GENERALS, 1999), „The Anniversary Party“ (BEZIEHUNGEN UND ANDERE KATASTROPHEN, 2001), „Infamous“ (KALTES BLUT – AUF DEN SPUREN VON TRUMAN CAPOTE, 2006), „Flightplan“ (FLIGHTPLAN – OHNE JEDE SPUR, 2005), „Freedom Writers“ (FREEDOM WRITERS, 2007), Clint Eastwoods „Flags of Our Fathers“ (FLAGS OF OUR FATHERS, 2006) und „Then She Found Me“ (THEN SHE FOUND ME, 2007). Im Sommer 2009 ist Hickey in Tony Scotts „The Taking of Pelham 1 2 3“ (DIE ENTFÜHRUNG DER U-BAHN PELHAM 123, 2009) zu sehen.

Fernsehrollen spielte Hickey als Philip Stoddard in „It’s All Relative“ (ABSOLUT RELATIV) und als Roger Edens in dem Emmy-preisgekrönten „Life with Judy Garland: Me and My Shadows“ (2001). Gastrollen übernahm er in „Brothers & Sisters“ (BROTHERS & SISTERS), „Sex and the City“ (SEX AND THE CITY) und etlichen Episoden von „Law & Order“ (LAW & ORDER).


RAMON RODRIGUEZ / Leo Spitz

ist dabei, sich als einer der hoffnungsvollsten Nachwuchsdarsteller in Hollywood zu etablieren: Hauptrollen in zwei der größten Blockbuster 2009 geben Rodriguez einen gewaltigen Karriereschub.
Im wichtigsten Sommerfilm von DreamWorks/Paramount Pictures, TRANSFORMERS – DIE RACHE, darf Rodriguez seine Begeisterung für die Schauspielerei mit äußerst intensiver
Action kombinieren – mit diesem groß angelegten Film von Michael Bay geht für ihn ein Traum in Erfüllung.

2008 ergatterte Rodriguez die Rolle des Delgado in Tony Scotts Columbia-Film „The Taking of Pelham 1 2 3“ (DIE ENTFÜHRUNG DER U-BAHN PELHAM 1 2 3, 2009). In diesem Remake des Klassikers aus den 1970er-Jahren spielt er einen Fahrdienstleiter der U-Bahn, dem neben Denzel Washington nur eine Stunde Zeit bleibt, um Geiseln aus einem entführten Zug zu retten. Weitere Rollen übernehmen John Travolta, John Turturro und James Gandolfini.

Rodriguez’ Leidenschaft für seinen Beruf bezieht sich aber nicht nur auf große Studiofilme. Ihn interessieren vor allem gut ausgearbeitete Rollen und anspruchsvolle Drehbücher. Daher empfand er es als besondere Ehre, die bedeutende Rolle des Renaldo in der vierten und fünften Staffel der HBO-Serie „The Wire“ (THE WIRE) spielen zu dürfen. Gleich anschließend übernahm Rodriguez neben Taye Diggs eine Hauptrolle in „Day Break“ auf ABC. Er beeindruckte Zuschauer und Kritiker gleichermaßen als Eduardo im gefeierten Independent-Film „Bella“ (2006), der auf dem Toronto Film Festival mit dem Publikumspreis ausgezeichnet wurde. Für New Line trat er neben Edward Norton und Colin Farrell in „Pride and Glory“ (DAS GESETZ DER EHRE, 2008 ) auf. Dann drehte er „Surfer, Dude“ (2008 ) mit Matthew McConaughey. Rodriguez wuchs auf der Lower East Side von Manhattan auf und träumte als Kind von einer Karriere als Profi-Basketballspieler. Am College stieg er zum Basketball-Star auf – als solcher drängte man ihn, an einem Nike-Basketball-Trick-Wettbewerb teilzunehmen. Er gewann, ging auf die Nike-Freestyle-Tournee und trat in einer Reihe von Nike-Werbespots auf. Als Gaststar war er in TV-Serien wie „Law & Order: SVU“ (LAW & ORDER: NEW YORK) und „Rescue Me“ (RESCUE ME) zu sehen. Bald darauf begann er sich mit seinen Rollen zu profilieren.

Neben seinen Aufgaben als Schauspieler leitet Rodriguez weiterhin eine Basketball-Performance-Gruppe namens Project Playground, die in den Halbzeitshows der National Basketball Association und bei College-Basketballspielen sowie im Fernsehen und in Filmen auftritt. Daneben tanzt er begeistert Salsa – er hat Kurse in der lateinamerikanischen Tanzgruppe Abakua absolviert. Derzeit schreibt er in seiner Heimatstadt New York City an einem Drehbuch.


ISABEL LUCAS / Alice

Mit ihrer dynamischen Leinwandpräsenz hat sich Lucas in die erste Garde der jungen Hollywood-Generation gespielt. Demnächst ist sie neben Ethan Hawke und Willem Dafoe in „Daybreakers“ (2010) zu sehen. Der Film spielt im Jahr 2017: Eine Epidemie hat fast alle Menschen in Vampire verwandelt. Lionsgate bringt den Film Anfang 2010 in die Kinos.

Auf dem Bildschirm übernimmt Lucas demnächst eine Hauptrolle in der zehnstündigen HBO-Event-Miniserie „The Pacific“ – es geht um drei US-Marines, die während des Zweiten Weltkriegs im Pazifik stationiert sind. Lucas spielt die Gwen, in die sich Private Sid Phillips (Ashton Holmes) verliebt. Die Serie wird von Tom Hanks, Steven Spielberg und Gary Goetzman als Executive Producers betreut, jenem kreativen Team, das bereits die Emmy-preisgekrönte HBO-Miniserie „Band of Brothers“ (BAND OF BROTHERS – WIR WAREN WIE BRÜDER, 2001) verantwortet hat.
Derzeit dreht Lucas die herzliche, positive Liebeskomödie „Kin“, die ein höchst ungewöhnliches Familienporträt entwirft. Lucas spielt die überirdisch schöne Russin Ana Petrov, die aus Russland flieht, weil sie unbedingt mit ihrem Geliebten in Australien zusammenleben will. Inzwischen abgedreht ist Claire McCarthys „The Waiting City“ (2009), eine mystische Liebesgeschichte über die Reise eines jungen Paares, das in Indien sein Adoptivkind abholen will. Neben Lucas übernehmen Radha Mitchell und Joel Edgerton weitere Hauptrollen.

Ihre wohl bekannteste Rolle spielte Lucas in der erfolgreichen australischen TV-Serie „Home and Away“. 2004 gewann sie als Beste Nachwuchsdarstellerin den australischen TV Week Logie Award.
Lucas engagiert sich aktiv für den Tierschutz, unterstützt die Stiftungen The Whaleman Foundation und Sea Shepherd Conservation Society, die sich mit Meeresforschung, Schutzmaßnahmen und Produktionen für den Erhalt des Lebensraums Meer einsetzen. Daneben arbeitet Lucas für die karitative Einrichtung OzQuest, 2006 verbrachte sie als freiwillige Sozialhelferin zwei Monate in Namibia.

Die junge Schauspielerin lebt derzeit in Los Angeles und in ihrer Heimatstadt, dem australischen Melbourne.


GLENN MORSHOWER / General Morshower

begann seine Schauspielerkarriere 1975 mit der Hauptrolle in dem Spielfilm „Drive-In“ (1976). Seitdem ist er regelmäßig auf Leinwand und Bildschirm zu sehen gewesen. Eine Auswahl seiner Fernsehauftritte: „The Dukes of Hazzard“ (EIN DUKE KOMMT SELTEN ALLEIN), „Matlock“ (MATLOCK), „Full House“ (FULL HOUSE), „Quantum Leap“ (ZURÜCK IN DIE VERGANGENHEIT), „Star Trek: The Next Generation“ (RAUMSCHIFF ENTERPRISE – DAS NÄCHSTE JAHRHUNDERT), „Dark Skies“ (DARK SKIES – TÖDLICHE BEDROHUNG), „JAG“ (J.A.G. – IM AUFTRAG DER EHRE), „Arli$$“, „Bones“ (BONES – DIE KNOCHENJÄGERIN), „The West Wing“ (THE WEST WING – IM ZENTRUM DER MACHT), „Alias“ (ALIAS – DIE AGENTIN), „ER“ (EMERGENCY ROOM – DIE NOTAUFNAHME), „Monk“ (MONK) und die gefeierte Serie „24“ (24), in der er als Agent Aaron Pierce als einziger Darsteller in allen sieben Staffeln aufgetreten ist.
Zu seinen Kinofilmen zählen „Tango & Cash“ (TANGO & CASH, 1989), „Under Siege“ (ALARMSTUFE: ROT, 1992), „Star Trek: Generations“ (STAR TREK: TREFFEN DER GENERATIONEN, 1994), „The River Wild“ (AM WILDEN FLUSS, 1994), „Air Force One“ (AIR FORCE ONE, 1997), „Pearl Harbor“ (PEARL HARBOR, 2001), „Black Hawk Down“ (BLACK HAWK DOWN, 2001), „The Core“ (THE CORE – DER INNERE KREIS, 2003), „Hostage“ (HOSTAGE – ENTFÜHRT, 2005), „Good Night, and Good Luck.“ (GOOD NIGHT, AND GOOD LUCK., 2005) und „Transformers“ (TRANSFORMERS, 2007).

In seiner Karriere hat er nicht weniger als 53 verschiedene Polizeibeamte oder Militärs dargestellt: 22 Cops/Gesetzeshüter, 21 Soldaten und zehn Regierungsagenten. In der letzten Zeit hat er etliche Geheimagenten gespielt.

Morshower ist auch regelmäßig als inspirierender Redner im Bereich Lebenshilfe mit seinem Programm „The Extra Mile“ unterwegs – er weist seine Zuhörer auf ihre angeborene Schönheit hin. Mit einfachen Strategien eröffnet er den Menschen Möglichkeiten, aus den eingefahrenen Bahnen ihres Lebens auszubrechen und das umfassende Konzept der menschlichen Existenz zu begreifen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.extramilelife.com.


RAINN WILSON / Professor Colan

ist derzeit neben Steve Carell, John Krasinski und Jenna Fischer auf NBC in der fünften Staffel der mit dem Emmy und dem Preis der Screen Actors Guild (US-Gewerkschaft der Film- und TV-Schauspieler) als Beste Comedy-Serie ausgezeichneten amerikanischen Version der Serie „The Office“ (DAS BÜRO) zu sehen. Im Lauf der Jahre hat er so Millionen Fans gewonnen und mit seiner Darstellung des exzentrischen Papierwarenfirma-Angestellten Dwight Schrute zwei Emmy-Nominierungen erhalten: Mit seinem übergroßen Ego träumt Dwight davon, „Nr. 2“ zu werden – er macht den Kollegen mit seinen liebenswerten Eigenarten das Leben zur Hölle. Auf der Leinwand trat Wilson aktuell in „The Rocker“ (THE ROCKER – VOLL DER (S)HIT, 2008 ) auf: Die in der Musikbranche angesiedelte Komödie erzählt von einem erfolglosen Schlagzeuger (Wilson), der vor 20 Jahren aus seiner inzwischen erfolgreichen Band hinausgeworfen wurde und jetzt eine neue Chance erhält – in der Highschool-Rockband seines Neffen. Der Film kam im Verleih von 21 Laps Entertainment unter dem Dach von 20th Century Fox in die Kinos.

Im Frühjahr begann er mit den Dreharbeiten zum unabhängig produzierten Spielfilm „Peep World“ (2009) mit Michael C. Hall und Sarah Silverman. In Vorbereitung befindet sich die schwarze Komödie „Bonzai Shadowlands“ (2011), die er für Fox Searchlight schreibt und in der er auch die Hauptrolle übernimmt; Jason Reitman („Thank You for Smoking“/THANK YOU FOR SMOKING, 2005; „Juno“/JUNO, 2007) inszeniert und produziert den Film mit seiner Firma Hard C. Es geht um einen einst hervorragenden Ninja, der jetzt irgendwo im kalifornischen San Fernando Valley ein mittelmäßiges Dasein fristet.

Vor seiner berühmten Rolle in „The Office“ machte er sich mit seiner Leistung als bemitleidenswerter Bestatter-Azubi Arthur Martin in der Emmy-preisgekrönten HBO-Serie „Six Feet Under“ (SIX FEET UNDER – GESTORBEN WIRD IMMER) einen Namen. Weitere Kinofilme: „The Last Mimzy“ (MIMZY – MEINE FREUNDIN AUS DER ZUKUNFT, 2007), Ivan Reitmans „My Super Ex-Girlfriend“ (DIE SUPER-EX, 2006), „Sahara“ (SAHARA – ABENTEUER IN DER WÜSTE, 2005), Mario Van Peebles’ „BAADASSSSS“ (2004), Steven Soderberghs „Full Frontal“ (VOLL FRONTAL, 2002), Cameron Crowes „Almost Famous“ (ALMOST FAMOUS – FAST BERÜHMT, 2000), „America’s Sweethearts“ (AMERICA’S SWEETHEARTS, 2001), „House of 1,000 Corpses“ (DAS HAUS DER 1000 LEICHEN, 2003) und „Galaxy Quest“ (GALAXY QUEST – PLANLOS DURCHS WELTALL, 1999). Gastrollen übernahm Wilson in den Serien „CSI“ (C.S.I. – DEN TÄTERN AUF DER SPUR), „Law & Order: Special Victims Unit“ (LAW & ORDER: NEW YORK), „Dark Angel“ (DARK ANGEL) und „Monk“ (MONK). Außerdem war er in dem TV-Film „When Billie Beat Bobby“ (2001) zu sehen.

Für seine mitreißende Leistung als Moderator der Verleihung der Independent Spirit Awards 2008 erhielt Wilson aktuell seinen ersten Preis der Writers Guild (US-Gewerkschaft der
Autoren). Vielleicht waren Wilsons jahrelange Bühnenauftritte in New York unbewusst eine Vorübung für seine genial-theatralischen Mätzchen während der Preisverleihung in Santa Monica. Aufgrund seiner Theatererfahrung kam er nach Los Angeles, um sich in Film und Fernsehen zu versuchen. Am Broadway war er in „London Assurance“ und „The Tempest“ (DER STURM) sowie off-Broadway in dem von ihm konzipierten Stück „The New Bozena“, in „Plunge“, „Venus“, „Titus Andronicus“ (TITUS ANDRONICUS) und „Twelfth Night“ (WAS IHR WOLLT) aufgetreten. Seine Ausbildung absolvierte er im Rahmen des Schauspielerprogramms an der New York University.
Wilson lebt heute mit seiner Frau, der Schriftstellerin Holiday Reinhorn, dem kleinen Sohn Walter und den beiden Pitbulls Oona und Harper Lee in Los Angeles.


MATTHEW MARSDEN / SASF Agent Graham

Der britische Schauspieler Matthew Marsden hat sich aktuell mit den Filmen „Rambo“ (JOHN RAMBO, 2008 ) und „Resident Evil: Extinction“ (RESIDENT EVIL: EXTINCTION, 2007) schnell einen Namen gemacht.

Bekannt wurde Marsden als Chris Collins in der beliebten britischen TV-Serie „Coronation Street“. Diese Serie brachte ihm 1997 bei der Verleihung der National Television Awards den Preis als Beliebtester Newcomer ein. 1998 nahm der Schauspieler die Hit-Single „She’s Gone“ mit Destiny’s Child auf – sie ist auch auf seinem gleichnamigen Soloalbum zu hören. Seine erste Single „The Heart’s Lone Desire“ kletterte auf Platz 1 der britischen Pop-Charts.

Schon bald erhielt Marsden Hauptrollen in etlichen TV- und Spielfilmen, darunter „Shiner“ (SHINER – JENSEITS VON GUT UND BÖSE, 2000) neben Michael Caine, Ridley Scotts „Black Hawk Down“ (BLACK HAWK DOWN, 2001), „The Legacy“ (2002), „Helen of Troy“ (HELENA VON TROJA, 2003), „Anacondas: The Hunt for the Blood Orchid“ (ANACONDAS – DIE JAGD NACH DER BLUT-ORCHIDEE, 2004), „Tamara“ (TAMARA – TOCHTER DES TEUFELS, 2005) und „DOA: Dead or Alive“ (DEAD OR ALIVE, 2006).

Auf dem Bildschirm übernahm er Gastrollen in „Navy NCIS“ (NAVY CIS), „CSI: Miami“ (CSI: MIAMI) und „Emily’s Reasons Why Not“ (EMILYS LISTE). Am Anfang seiner Karriere trat er in der Serie „Emmerdale“ (EMERDALE FARM) auf. Es folgte die Hauptrolle in der Serie „Island“.
Marsden stammt aus Walsall in den englischen West Midlands. Er liest ebenso gern, wie er Sport treibt. Zum Motorradrennen brachte ihn der ehemalige Weltmeister Ron Haslam. Boxen trainierte er mit dem ehemaligen WBC-Supermittelgewicht-Weltmeister Richie Woodhall. Marsden ist Träger des schwarzen Gürtels im Taekwondo, er hat das PADI-Tauchdiplom, und er trainiert mit einem ehemaligen Mitglied der Kampfschwimmerkompanie der deutschen Bundesmarine.
Als Mitglied des berühmten National Youth Theatre studierte er das Fach Schauspiel an der Middlesex University.





FILMEMACHER


MICHAEL BAY/Regisseur, Executive Producer

begann seine Laufbahn als Regisseur von Werbespots und Musikvideos, gewann zahlreiche Preise und profilierte sich dann schnell als einer der kühnsten und umsatzstärksten Filmregisseure in Hollywood. Seine Markenzeichen sind eine aggressive Optik und temporeiche Action-Sequenzen. Die von Bay inszenierten und produzierten Filme haben an der Kinokasse mittlerweile über drei Milliarden Dollar eingespielt.

Als einer der führenden Action-Experten der Filmbranche begeistert Bay sein Publikum seit seinem ersten Spielfilm „Bad Boys“ (BAD BOYS – HARTE JUNGS, 1995) mit Will Smith und Martin Lawrence. Der Film kostete neun Millionen Dollar, wurde bei der Verleihung der MTV Movie Awards für die Beste Action-Sequenz ausgezeichnet und setzte weltweit über 140 Millionen Dollar um – damit war er der größte Columbia-Hit des Jahres. In Bays beeindruckendem zweiten Film „The Rock“ (THE ROCK – FELS DER ENTSCHEIDUNG, 1996) übernahmen Sean Connery und Nicolas Cage die Hauptrollen. Gedreht wurde auf der Insel Alcatraz in der Bucht von San Francisco. „The Rock“ übertraf Bays Blockbuster-Einstand und spielte weltweit über 335 Millionen Dollar ein. Zu seinem dritten Film „Armageddon“ (ARMAGEDDON – DAS JÜNGSTE GERICHT, 1998 ) entwickelte er die Idee gemeinsam mit dem Autor Jonathan Hensleigh. Bay produzierte den Film zusammen mit Jerry Bruckheimer, die Hauptrollen spielten Bruce Willis, Ben Affleck und Liv Tyler. „Armageddon“ verbuchte an den internationalen Kinokassen über 550 Millionen Dollar.
Auf Bays Erfolgstour folgte dann das Epos „Pearl Harbor“ (PEARL HARBOR, 2001), das er wieder gemeinsam mit Bruckheimer produzierte – erneut eine fruchtbare Zusammenarbeit: „Pearl Harbor“ setzte an den Kinokassen weltweit 450 Millionen Dollar um und die DVD war bei Erscheinen die erfolgreichste aller Zeiten. Dann drehte Bay mit Smith, Lawrence und Bruckheimer den Sommerhit „Bad Boys 2“ (BAD BOYS 2, 2003.) Anschließend präsentierten die Filmemacher den Action-Thriller „The Island“ (DIE INSEL, 2005) mit Ewan McGregor, Scarlett Johansson, Djimon Hounsou, Sean Bean und Steve Buscemi. Bays aktuellster Film „Transformers“ (TRANSFORMERS, 2007) war der dritterfolgreichste Film des Jahres. Aus einer beliebten Kinder-Zeichentrickserie entstand ein mitreißender, real gefilmter Blockbuster für Zuschauer aller Altersgruppen. Mit über 700 Millionen Dollar Umsatz weltweit war dies der bisher erfolgreichste Bay-Film. Niemand war überrascht, als sich „Transformers“ 2007 als die bestverkaufte DVD behauptete.

Bays Produktionsfirma Bay Films ist nach wie vor eines der innovativsten Unternehmen in Hollywood und expandiert ständig weiter. 2003 gründete Bay zusammen mit den Produzenten Brad Fuller und Andrew Form die Produktionsfirma Platinum Dunes, mit der er Filme mit kleinerem Budget unter 20 Millionen Dollar produziert, um Regisseuren aus dem Werbe- und Musikvideobereich eine Startchance im Kino zu geben. Der erste Titel des Labels war „The Texas Chainsaw Massacre“ (MICHAEL BAY’S TEXAS CHAINSAW MASSACRE, 2003). Die Neufassung des Horror-Kultfilms von 1974 begeisterte die Kritiker und setzte weltweit über 110 Millionen Dollar um. Der zweite Film der Firma, „The Amityville Horror“ (AMITYVILLE HORROR – EINE WAHRE GESCHICHTE, 2005), spielte über 108 Millionen Dollar ein. Schnell folgten zwei weitere Filme: Nach einem Originaldrehbuch entstand „The Texas Chainsaw Massacre: The Beginning“ (THE TEXAS CHAINSAW MASSACRE: THE BEGINNING, 2006) mit einem Umsatz von 51 Millionen Dollar und die neue Variante eines Thrillers von 1986: „The Hitcher“ (THE HITCHER, 2007), der 20 Millionen Dollar einspielte. Der aktuellste Film, das Remake „Friday the 13th“ (FREITAG DER 13., 2009), spielte ab Februar über 90 Millionen Dollar ein. Platinum Dunes entwickelt derzeit etliche weitere Projekte, darunter die Originalstoffe „The Horsemen“ und „Fiasco Heights“. In Produktion befindet sich in Chicago „A Nightmare on Elm Street“. 2006 kaufte Bay zusammen mit zwei Partnern eine der bedeutendsten Firmen für digitale Effekte: James Camerons Digital Domain. Als Vorreiter auf diesem Gebiet lieferte das Unternehmen die Effekte zu „Titanic“ (TITANIC, 1997), „Transformers“ und „Pirates of the Caribbean“ (FLUCH DER KARIBIK, 2003). Inzwischen sind Videogames dazugekommen. Als erste Firma wird Digital Domain einen Animationsfilm in einem Spielecomputer erstellen, wodurch die Animationskosten erheblich reduziert werden.
Eine Woche nach seinem Abschluss an der Filmschule begann Bay 1989 als Regisseur von Werbespots und Musikvideos bei Propaganda Films. Er wurde bekannt und berühmt durch seine Arbeit mit Meat Loaf, Aerosmith, Tina Turner, Donny Osmond und den DiVinyls – mehrfach wurde er für den MTV Video Award nominiert. Den begehrten Preis für das Beste Musikvideo gewann er 1992 und 1999.

Im Werbebereich erhielt der ehrgeizige Regisseur 1992 den begehrten Clio mit seinem ersten Fernsehspot für das amerikanische Rote Kreuz und etablierte sich damit schnell als neue kreative Kraft. In den folgenden drei Jahren nach dem Studienabschluss an der Wesleyan University folgten etliche der bekanntesten und gefeiertsten Werbespots in der Fernsehgeschichte, unter anderem für Nike, Budweiser, Coca-Cola, Reebok, Miller und Victoria’s Secret. 1995 wurde Bay im Alter von 27 Jahren von der Directors Guild of America (US-Gewerkschaft der Regisseure) als „Werberegisseur des Jahres“ ausgezeichnet.

Als jüngster Regisseur hat Bay praktisch alle wichtigen Preise der Werbebranche gewonnen. Mit dem provokanten Aaron-Burr-Spot aus der „Got Milk?“-Werbekampagne gewann er den Clio für den Spot des Jahres. Der Spot ist in der Liste der besten Werbespots aller Zeiten verzeichnet. Außerdem wurde Bays „Got Milk?“-Kampagne in die ständige Ausstellung des Museum of Modern Art aufgenommen.


EHREN KRUGER / Drehbuch

stammt aus Alexandria/Virginia. Er studierte an der Tisch School of the Arts unter dem Dach der New York University. 1996 erhielt er von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences das renommierte Nicholl-Stipendium für die Drehbuchausbildung aufgrund seines Originalskripts „Arlington Road“ (ARLINGTON ROAD, 1999), aus dem dann sein erster Spielfilm entstand – Mark Pellington führte Regie, Jeff Bridges und Tim Robbins spielten die Hauptrollen.
Weitere Filme: Gore Verbinskis Blockbuster-Thriller „The Ring“ (RING; auch: THE RING – DAS GRAUEN SCHLÄFT NIE, 2002) mit Naomi Watts, Iain Softleys „The Skeleton Key“ (DER VERBOTENE SCHLÜSSEL, 2005) mit Kate Hudson und Gena Rowlands, Terry Gilliams „The Brothers Grimm“ (DIE BRÜDER GRIMM, 2005) mit Matt Damon und Heath Ledger, John Frankenheimers „Reindeer Games“ (WILD CHRISTMAS, 2000) mit Ben Affleck und Charlize Theron und Wes Cravens „Scream 3“ (SCREAM 3, 2000).

Kruger wohnt in San Francisco und schreibt derzeit an einer Filmfassung von Boston Terans Kriminalroman God Is a Bullet.


ROBERTO ORCI & ALEX KURTZMAN / Drehbuch

arbeiten seit Langem kreativ zusammen. Schon auf der Highschool in einem Vorort von Los Angeles machten sie sich als innovative Geschichtenerzähler einen Namen. Zunächst schrieben sie noch getrennt originelle Abenteuergeschichten und drehten ambitionierte Amateurfilme. Bald begannen sie dann ihre Teamarbeit – und immer träumten sie davon, mit Filmen das große Publikum zu unterhalten. Mit „Transformers“ (TRANSFORMERS, 2007) ging dieser Traum in Erfüllung: Die Realverfilmung der beliebten Animationsserie hat weltweit über 700 Millionen Dollar eingespielt. Im Frühjahr 2009 begeisterten sie die Zuschauer und Kritiker als Autoren und Executive Producers von J.J. Abrams’ Abenteuer-Hit „Star Trek“ (STAR TREK, 2009). Das Sequel TRANSFORMERS – DIE RACHE schrieben die beiden zusammen mit Ehren Kruger.
Kurtzman und Orci ließen sich von Spielbergs Action-Abenteuern inspirieren, die besonderen Wert auf die Story legen: Mit dem College-Abschluss in der Tasche taten sie sich wieder zusammen und schrieben die beliebte TV-Serien „Hercules“ (HERCULES) und „Xena: Warrior Princess“ (XENA – DIE KRIEGERPRINZESSIN), bei der sie als 23-Jährige schnell zu den Hauptautoren aufstiegen.
2003 bot man Kurtzman und Orci an, Drehbücher für J.J. Abrams’ extrem beliebte Spionageserie „Alias“ (ALIAS – DIE AGENTIN) zu verfassen. Bald darauf stiegen sie zu Executive Producers der Serie auf. Das Duo schrieb mit Abrams das Sequel „Mission: Impossible III“ (MISSION: IMPOSSIBLE 3, 2006) mit Tom Cruise als Superagent Ethan Hunt. Die Kritiker lobten den hohen humanitären Anspruch der Filmserie. Insgesamt spielte der dritte Film weltweit über 397 Millionen Dollar ein. Vor „Mission: Impossible III“ machten Kurtzman und Orci großen Eindruck mit ihrem Spielfilmdebüt, Michael Bays Science-Fiction-Thriller „The Island“ (DIE INSEL, 2005). Ende desselben Jahres lief ihr „The Legend of Zorro“ (DIE LEGENDE DES ZORRO, 2005) mit Catherine Zeta-Jones und Antonio Banderas an.

Kurtzman und Orci konzipierten mit Abrams auch die neue FOX-Serie „Fringe“ (FRINGE – GRENZFÄLLE DES FBI). In der äußerst erfolgreichen Serie spielen Anna Torv, Joshua Jackson und John Noble die Hauptrollen.

Neben ihrer Arbeit als Autoren produzieren Kurtzman und Orci eine stetig wachsende Zahl von Filmen mit ihrer Firma K/O unter dem Dach von DreamWorks. Aktuell produzierten sie ihren Erstling, D.J. Carusos „Eagle Eye“ (EAGLE EYE – AUSSER KONTROLLE, 2008 ) mit Shia LaBeouf und Michelle Monaghan. Der Film hat weltweit fast 150 Millionen Dollar umgesetzt.
Außerdem produzieren sie „The Proposal“ (SELBST IST DIE BRAUT, 2009) mit Sandra Bullock und Ryan Reynolds, „Cowboys and Aliens“ (2010), „Nightlife“ (2010), „Deep Sea Cowboys“ (2011) und „Atlantis Rising“ (2011). Daneben produzieren sie „28th Amendment“ (2011) für Warner Bros.
Aufgrund des Erfolgs von „Transformers“ und ihrer anderen Projekte nutzen Kurtzman und Orci ihren Einfluss in der Entertainment-Branche, um Nachwuchsautoren in der Entwicklung ihrer individuellen Handschrift zu fördern. Dazu schlossen die beiden einen speziellen Vertrag mit DreamWorks und Paramount ab, um eigene Projekte zu produzieren und die Projekte anderer Autoren zu entwickeln.


DON MURPHY / Produzent

stammt aus Long Island/New York und wollte immer schon Filme produzieren. Seinen Bachelor erwarb er an der McDonough School of Business unter dem Dach der Georgetown University in Washington/DC. Dann machte er seinen Master an der renommierten School of Cinema-Television unter dem Dach der University of Southern California. Dort lernte er auch, worin die Aufgabe eines Produzenten eigentlich besteht.

Weil Murphy keine konkreten Berufspläne hatte, beschloss er, sich als Produzent zu versuchen, und begann sogleich mit Oliver Stones „Natural Born Killers“ (NATURAL BORN KILLERS, 1994) nach dem Drehbuch von Quentin Tarantino. Der Film erregte derart großes Aufsehen, dass er schließlich auch in dem Bestseller Killer Instinct (Killer Instinct) verewigt wurde. Seitdem konzentriert sich Murphy auf Filme, die er selbst gern sehen würde – von Stephen Kings „Apt Pupil“ (DER MUSTERSCHÜLER, 1998 ) unter der Regie von Bryan Singer über Alan Moores „From Hell“ (FROM HELL, 2001) mit Johnny Depp, inszeniert von den Hughes Brothers, bis zu „The League of Extraordinary Gentlemen“ (DIE LIGA DER AUSSERGEWÖHNLICHEN GENTLEMEN, 2003) mit Sean Connery.

Neben dem als Realfilm gedrehten Abenteuer „Transformers“ (TRANSFORMERS, 2007) produzierte Murphy aktuell auch den von seinem Kommilitonen Michael Davis geschriebenen und inszenierten „Shoot ‘Em Up“ (SHOOT ‘EM UP, 2007) mit Clive Owen, Paul Giamatti und Monica Bellucci sowie den von Susan Montford geschriebenen und inszenierten „While She Was Out“ (WHILE SHE WAS OUT, 2008 ) mit Kim Basinger.


TOM DESANTO / Produzent

beschreibt sich selbst als Popkultur-Junkie – als Filmemacher hat er sich den Ruf erworben, mit zielsicherem Instinkt Serienstoffe zu entdecken, wo niemand sie vermuten würde. Aufgrund des Erfolgs von „X-Men“ (X-MEN, 2000), der Serie „Battlestar Galactica“ (BATTLESTAR GALACTICA) und dem Film „Transformers“ (TRANSFORMERS, 2007) gilt er inzwischen als „Produzent der Fans“.
Als „Transformers“ sich im Juni 2007 als Superhit erwies, wurden die jungen Stars Shia LaBeouf, Megan Fox, Tyrese Gibson und Josh Duhamel in den internationalen Starhimmel katapultiert. Der Film setzte weltweit über 700 Millionen Dollar um, landete als DVD auf Platz 1 der Jahres-Chartliste und gewann den MTV Award als Bester Film. Außerdem wurde er für zahllose Preise nominiert, erhielt unter anderem drei Oscar®-Nominierungen für die überragende technische Durchführung, und zwar in den Kategorien Visuelle Effekte, Ton und Tonschnitt.
DeSanto wuchs in New Jersey als Polizistensohn auf. Immer schon begeisterte er sich für Film, Fernsehen und Popkultur allgemein. Er besitzt über 30.000 Comic-Hefte und träumte seit seiner Jugend davon, die berühmten Figuren auf die Leinwand zu bringen.

DeSanto koproduzierte die Kinoversion von Stephen Kings „Apt Pupil“ (DER MUSTERSCHÜLER, 1998 ) und begann damit seine fruchtbare Zusammenarbeit mit Regisseur Bryan Singer. Weil DeSanto davon träumte, „X-Men“ zu verfilmen, gelang es ihm, auch Singer für diese neue Welt zu begeistern, obwohl Singer nie Comics gelesen hatte. DeSanto war als Executive Producer und Koautor der Story an „X-Men“ beteiligt und arbeitete als Autor auch an der entscheidenden Drehbuchfassung, die von der Produktion grünes Licht bekam. „X-Men“ spielte weltweit über 300 Millionen Dollar ein und bildete den Auftakt der lukrativen Kinoserie von 20th Century Fox.
Nach „X-Men“ entstaubte DeSanto „Battlestar Galactica“ (BATTLESTAR GALACTICA) und entwickelte das neue Projekt für Universal Television. „Battlestar Galactica“ war 2003 die quotenstärkste Miniserie im Kabelfernsehen. Aufgrund der überraschenden Quoten startete Universal eine neue Serie, die bis vor Kurzem auf dem Sci-Fi Channel gelaufen ist.
In der Welt der „X-Men“ drehte, schnitt und produzierte DeSanto die DVD „X-Men 1.5“ (X-MEN 1.5, 2000), eine der erfolgreichsten Fox-DVDs. Als treibende Kraft war er auch an „X2: X-Men United“ (X-MEN 2, 2003) beteiligt, der weltweit über 400 Millionen Dollar einspielte. Inzwischen hat die „X-Men“-Kinoserie international über eine Milliarde Dollar umgesetzt.

Nach wie vor wird DeSanto seinem Ruf gerecht, die von ihm geschätzten Comic-Welten zum Leben zu erwecken. Aktuell schrieb er als Koautor zusammen mit Comic-Roman-Legende Marv Wolfman das Skript zu „Teen Titans: The Judas Contract“ (TEEN TITANS), das er auch als Produzent betreut. Mit dem Erwerb von Piers Anthonys „Split Infinity“ plant DeSanto eine weitere Blockbuster-Kinoserie, die 2009 in Produktion gehen soll. Im Fernsehbereich ist er die treibende Kraft hinter einer neuen TruTV-Sendung, die man am besten als Reality-„24“ beschreiben kann: Dokumentiert werden die Geschichten der U.S. Special Forces und anderer Helden, die die Welt retten, ohne dass die Öffentlichkeit davon erfährt. Gleichzeitig kehrt er in den Bereich des unabhängigen Kinos zurück, aus dem er ursprünglich stammt: Er produziert den Spielfilm „No God, No Master“, die wahre Geschichte eines anarchistischen Attentats, bei dem in der Wall Street 39 Menschen starben und fast 400 verletzt wurden. Die Dreharbeiten beginnen im Sommer 2009.


LORENZO DI BONAVENTURA / Produzent

gründete 2003 die Firma di Bonaventura Pictures. Seitdem verbuchte er Welterfolge mit Filmen wie „Transformers“ (TRANSFORMERS, 2007) mit Shia LaBeouf, „Four Brothers“ (VIER BRÜDER, 2005) mit Mark Wahlberg und „Constantine“ (CONSTANTINE, 2005) mit Keanu Reeves.
Unter dem Dach von Paramount produzierte di Bonaventura Pictures auch „Shooter“ (SHOOTER, 2007) mit Mark Wahlberg und Danny Glover, den gruseligen „1408“ (ZIMMER 1408, 2007), den von der Kritik gefeierten „Stardust“ (DER STERNWANDERER, 2007) sowie aktuell „Imagine That“ (IMAGINE THAT – DIE KRAFT DER FANTASIE, 2009) und „G.I. Joe: Rise of Cobra“ (G.I. JOE – GEHEIMAKTE COBRA, 2009).

Im Februar 1989 stieß di Bonaventura zu Warner Bros. Für dieses Studio betreute er über 130 Produktionen. Zu den größten Erfolgen bei Publikum und Kritik zählen „Falling Down“
(FALLING DOWN – EIN GANZ NORMALER TAG, 1996), „Three Kings“ (THREE KINGS – ES IST SCHÖN, KÖNIG ZU SEIN, 1999), „The Matrix“ (MATRIX, 1999), „Analyze This“ (REINE NERVENSACHE, 2000), „The Perfect Storm“ (DER STURM, 2000), „Ocean’s Eleven“ (OCEAN’S ELEVEN, 2001), „Training Day“ (TRAINING DAY, 2001) und „Harry Potter and the Sorcerer’s Stone“ (HARRY POTTER UND DER STEIN DER WEISEN, 2001).

Di Bonaventura studierte am Harvard College in Cambridge/Massachusetts und erwarb dann seinen Master in Betriebswirtschaft an der Wharton School of Business unter dem Dach der University of Pennsylvania. Sein erster Job war die Geschäftsleitung einer Rafting-Firma. Später bekam er seine erste Stellung in der Filmbranche bei Columbia Pictures, er arbeitete im Vertrieb, Marketing und im Büro des Firmenchefs. Di Bonaventura gehört seit 2003 zum Vorstand der American Cinematheque und ist Mitglied der Producers Guild of America.


IAN BRYCE / Produzent

Für DreamWorks/Paramount Pictures produzierte IAN BRYCE (Produzent) den Kassenhit „Transformers“ (TRANSFORMERS, 2007). Als Produzent gehört er zum Filmemacherteam, das die beliebten Spielfiguren und Comic-Helden durch ihre kollektive Fantasie auf die Leinwand gebracht haben. Mit TRANSFORMERS – DIE RACHE haben Bryce und seine Partner jetzt ein neues Franchise geschaffen, das das Publikum noch jahrelang unterhalten wird.
Bryce kennt sich mit großen Action-Abenteuern bereits bestens aus. Er produzierte Sam Raimis Mega-Blockbuster „Spider-Man“ (SPIDER-MAN, 2002) mit Tobey Maguire als Netze
spinnendem Superheld – der Film war in den USA der erfolgreichste Film des Jahres. Im folgenden Jahr produzierte er Antoine Fuquas „Tears of the Sun“ (TRÄNEN DER SONNE, 2003) mit Bruce Willis. Dann folgte Michael Bays „The Island“ (DIE INSEL, 2005). Im Anschluss an „Transformers“ betreute er als Executive Producer Peter Bergs „Hancock“ (HANCOCK, 2008 ) mit Will Smith, Charlize Theron und Jason Bateman.

Mit Steven Spielbergs hoch gelobtem Weltkriegsdrama „Saving Private Ryan“ (DER SOLDAT JAMES RYAN, 1998 ) gewann Bryce den Golden Globe und wurde für den Oscar® sowie für den Preis der British Film and Television Academy (BAFTA) nominiert. Etliche Kritikerverbände wie die Rundfunkkritiker zeichneten den Film als Besten Film des Jahres aus, unter anderem in New York und Los Angeles. Auch den Preis der Producers Guild of America (Verband der US-Produzenten) teilte sich Bryce mit seinen „Ryan“-Kollegen. Dann produzierte er Cameron Crowes nostalgisches Comedy-Drama „Almost Famous“ (ALMOST FAMOUS – FAST BERÜHMT, 2000), das als Bester Film (Musical/Komödie) den Golden Globe gewann und 2001 in der Kategorie Bester Film für den BAFTA nominiert war.

Weitere Filme: „Forces of Nature“ (AUF DIE STÜRMISCHE ART, 1999) mit Ben Affleck und Sandra Bullock in den Hauptrollen, der Action-Thriller „Hard Rain“ (HARD RAIN, 1998 ) mit Morgan Freeman und Christian Slater, Penelope Spheeris’ Kinoversion der klassischen TV-Serie „The Beverly Hillbillies“ (DIE BEVERLY HILLBILLIES SIND LOS, 1993) sowie Jan de Bonts Blockbuster „Twister“ (TWISTER, 1996) und sein Regiedebüt „Speed“ (SPEED, 1994).
Bryce stammt aus England, er begann seine Laufbahn als Produktionsassistent beim dritten Film der ersten „Star Wars“-Trilogie, „Return of the Jedi“ (DIE RÜCKKEHR DER JEDI-
RITTER, 1983). Als zweiter Regieassistent arbeitete er an Steven Spielbergs „Indiana Jones and the Temple of Doom“ (INDIANA JONES UND DER TEMPEL DES TODES, 1984), später dann als Produktionsleiter an „Indiana Jones and the Last Crusade“ (INDIANA JONES UND DER LETZTE KREUZZUG, 1989). Als Herstellungsleiter/Produktionsleiter wirkte er an Philip Kaufmans „Rising Sun“ (DIE WIEGE DER SONNE, 1993) mit, als Associate Producer/Produktionsleiter war er an Tim Burtons Riesenhit „Batman Returns“ (BATMANS RÜCKKEHR, 1992) beteiligt. Als Produktionsleiter arbeitete er auch an Francis Ford Coppolas „Tucker: The Man and His Dream“ (TUCKER – EIN MANN UND SEIN TRAUM, 1988 ), Ron Howards „Willow“ (WILLOW, 1988 ) und Joe Johnstons „The Rocketeer“ (ROCKETEER – DER RAKETENMANN, 1991).
Im Sommer 2009 produziert Bryce für Regisseur Tony Scott und 20th Century Fox das düstere Abenteuer „Unstoppable“ (2011).


STEVEN SPIELBERG / Executive Producer

ist einer der Hauptpartner der Firma DreamWorks Studios. Mit Partnerin Stacey Snider tat er sich 2008 mit der Reliance Anil Dhirubhai Ambani Group zusammen, um DreamWorks zu gründen. Das neue Unternehmen führt die Geschäfte der DreamWorks Studios fort, die Spielberg 1994 mit Jeffrey Katzenberg und David Geffen gegründet hatte. Unter dieser Führung war das Studio bei der Kritik und an der Kinokasse erfolgreich – es verantwortete einige der am häufigsten ausgezeichneten Filme der letzten Jahre, darunter Beste Filme bei drei aufeinanderfolgenden Oscar®-Verleihungen: „American Beauty“ (AMERICAN BEAUTY, 1999), „Gladiator“ (GLADIATOR, 2000) und „A Beautiful Mind“ (A BEAUTIFUL MIND – GENIE UND WAHNSINN, 2001) – die letzten beiden entstanden in Koproduktion mit Universal. Sie brachten auch Kassenerfolge wie „Transformers“ (TRANSFORMERS, 2007), „The Ring“ (RING; auch: THE RING – DAS GRAUEN SCHLÄFT NIE, 2002), „Minority Report“ (MINORITY REPORT, 2002), „Catch Me If You Can“ (CATCH ME IF YOU CAN – MEIN LEBEN AUF DER FLUCHT, 2002) sowie „Meet the Parents“ (MEINE BRAUT, IHR VATER UND ICH, 2000) und dessen Sequel auf die Leinwand.

Steven Spielberg gehört zu den einflussreichsten, erfolgreichsten und angesehensten Filmemachern der Branche. Als Regisseur, Produzent und Executive Producer betreute er einige der umsatzstärksten Filme aller Zeiten, zum Beispiel „Jurassic Park“ (JURASSIC PARK, 1993) und „E.T. The Extra-Terrestrial“ (E.T. – DER AUSSERIRDISCHE, 1982). Neben zahllosen anderen Preisen gewann er drei Oscars® – als Bester Regisseur für „Saving Private Ryan“ (DER SOLDAT JAMES RYAN, 1998 ) und für „Schindler’s List“ (SCHINDLERS LISTE, 1993), der ihm außerdem den Produzenten-Oscar® für den Besten Film einbrachte.

Die DreamWorks/Paramount-Koproduktion des von der Kritik begeistert aufgenommenen Weltkriegsdramas „Saving Private Ryan“ mit Tom Hanks war 1998 der erfolgreichste Film an den US-Kinokassen. Außerdem zählt er zu den am häufigsten ausgezeichneten Filmen des Jahres. Er gewann fünf Oscars®, darunter für Spielbergs Regie, sowie zwei Golden Globes: als Bester Film (Drama) und für die Beste Regie. Die Directors Guild of America (DGA; US-Gewerkschaft der Regisseure) zeichnete Spielberg aus, und mit den anderen Produzenten des Films teilte er sich den Darryl F. Zanuck Award der Producers Guild of America’s (PGA). Im selben Jahr verlieh die PGA Spielberg außerdem den renommierten Milestone Award für seinen historischen Beitrag zur Filmbranche.

„Saving Private Ryan“ erhielt als Bester Film zudem die Preise der Kritiker in New York, Los Angeles, Chicago, Toronto, Großbritannien sowie der Rundfunkkritiker. Die Kritiker in Los Angeles und Toronto sowie die Rundfunkkritiker kürten Spielberg auch zum Besten Regisseur.
1994 gewann Spielberg zwei Oscars‚ – als Bester Regisseur und für den Besten Film – mit dem weltweit gepriesenen Film „Schindler’s List“, der insgesamt sieben Oscars‚ erhielt. Als Bester Film wurde er auch von den wichtigsten Kritikervereinigungen ausgezeichnet, außerdem mit sieben Preisen der British Film and Television Academy (BAFTA), davon zwei für Spielberg. Außerdem bekam Spielberg den Golden Globe und seinen zweiten Preis von der DGA.

Die DGA zeichnete Spielberg erstmals für „The Color Purple“ (DIE FARBE LILA, 1985) aus. Oscar‚-Nominierungen erhielt er als Regisseur für „Munich“ (MÜNCHEN, 2005), „E.T.“, „Raiders of the Lost Ark“ (JÄGER DES VERLORENEN SCHATZES, 1981) und „Close Encounters of the Third Kind“ (UNHEIMLICHE BEGEGNUNG DER DRITTEN ART, 1977). Daneben nominierte ihn auch die DGA für diese Filme, außerdem für „Empire of the Sun“ (DAS REICH DER SONNE, 1987), „Jaws“ (DER WEISSE HAI, 1977) und „Amistad“ (AMISTAD – DAS SKLAVENSCHIFF, 1997). Insgesamt zehn Mal wurde Spielberg von der DGA nominiert – öfter als alle Kollegen –, und 2000 würdigte ihn die DGA mit dem Lifetime Achievement Award für sein Lebenswerk. Auch vom American Film Institute wurde er mit dem Lifetime Achievement Award für sein Lebenswerk geehrt. Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences hat Spielberg mit dem Irving G. Thalberg Award ausgezeichnet. Außerdem erhielt er die Auszeichnung des Kennedy Centers.

Aktuell hat Spielberg den in 3-D und im Motion-Capture-Verfahren gefilmten „The Adventures of Tintin: Secret of the Unicorn“ (2011) mit Jamie Bell und Daniel Craig abgedreht. Der von Spielberg, Peter Jackson und Kathleen Kennedy produzierte „Tintin“ ist der erste Teil einer Serie um die berühmten Comic-Helden Tim und Struppi, die der Zeichner Georges Remi (besser bekannt unter seinem Künstlernamen „Hergé“) geschaffen hat. Zuvor drehte Spielberg „Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull“ (INDIANA JONES UND DAS KÖNIGREICH DES KRISTALLSCHÄDELS, 2008 ), der weltweit über 780 Millionen Dollar umsetzte. Als Executive Producer betreute er „Transformers“ (TRANSFORMERS, 2007), eine Koproduktion von DreamWorks Pictures und Paramount Pictures – der Umsatz betrug weltweit über 708 Millionen Dollar. Zuvor produzierte Spielberg zwei Filme mit Regisseur/Produzent Clint Eastwood: „Flags of Our Fathers“ (FLAGS OF OUR FATHERS, 2006), der für zwei Oscars‚ nominiert wurde, und den dazugehörigen „Letters From Iwo Jima“ (LETTERS FROM IWO JIMA, 2006), der es auf vier Oscar‚-Nominierungen brachte, darunter auch in der Kategorie Bester Film. Im Jahr zuvor inszenierte Spielberg zwei Filme, eine Neufassung von H.G. Wells’ Science-Fiction-Thriller „War of the Worlds“ (KRIEG DER WELTEN, 2005) mit Tom Cruise, Dakota Fanning, Miranda Otto und Tim Robbins sowie den Thriller „Munich“, der vom Nachspiel der Ermordung von elf israelischen Sportlern während der Olympischen Spiele 1972 in München berichtet; der Film wurde für fünf Oscars‚ nominiert, darunter in den Kategorien Bester Film und Regie. In dieser Universal/DreamWorks-Koproduktion übernahmen Eric Bana, Daniel Craig und Geoffrey Rush die Hauptrollen. Im selben Jahr gewann der von Spielberg produzierte „Memoirs of a Geisha“ (DIE GEISHA, 2005) drei Oscars‚ für die Beste Kamera, die Beste Ausstattung und die Besten Kostüme. Regie bei dieser Verfilmung des Bestsellers von Artur Golden führte Rob Marshall. Spielberg schrieb, inszenierte und produzierte außerdem „A.I.: Artificial Intelligence“ (A.I. – KÜNSTLICHE INTELLIGENZ, 2001) nach einer Vorlage des verstorbenen Stanley Kubrick. Im Herbst 2000 war Spielberg der erste Preisträger des Stanley Kubrick Britannia Award: Die British Academy of Film and Television Arts/Los Angeles würdigte ihn damit als hervorragenden Filmemacher.
Spielberg kam am 18. Dezember 1946 in Cincinnati/Ohio zur Welt, er wuchs in den Vororten von Haddonfield/New Jersey und Scottsdale/Arizona auf. Schon früh begann er sich intensiv fürs Filmemachen zu interessieren, als Schüler drehte er eine Reihe von Amateurfilmen. Er studierte Film an der California State University in Long Beach. Sein 22-minütiger Kurzfilm „Amblin“ lief 1969 auf dem Atlanta-Filmfestival – daraufhin bekam er als jüngster Regisseur aller Zeiten einen Langzeitvertrag bei einem großen Hollywood-Studio.

Vier Jahre später machte Spielberg Kritiker und Publikum mit dem Fernsehfilm „Duel“ (DUELL, 1972) auf sich aufmerksam. Sein Kinofilmdebüt, zu dem er auch das Drehbuch schrieb, war „The Sugarland Express“ (SUGARLAND EXPRESS, 1974). Zu seinen frühen Regiearbeiten gehören „Always“ (ALWAYS – DER FEUERENGEL VON MONTANA, 1989), „Hook“ (HOOK, 1991) und die „Raiders“-Fortsetzungen „Indiana Jones and the Temple of Doom“ (INDIANA JONES UND DER TEMPEL DES TODES, 1984) und „Indiana Jones and the Last Crusade“ (INDIANA JONES UND DER LETZTE KREUZZUG, 1989).

1984 gründete Spielberg seine eigene Produktionsfirma Amblin Entertainment. Unter dem Amblin-Logo betreute er als Produzent oder Executive Producer über ein Dutzend Filme, zum Beispiel die Erfolge „Gremlins“ (GREMLINS – KLEINE MONSTER, 1984), „The Goonies“ (DIE GOONIES, 1985), „Back to the Future I, II, III“ (ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT, 1985; ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT II, 1989; ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT III, 1990), „Who Framed Roger Rabbit?“ (FALSCHES SPIEL MIT ROGER RABBIT, 1988 ), „An American Tail“ (FEIVEL, DER MAUSWANDERER, 1986), „The Land Before Time“ (IN EINEM LAND VOR UNSERER ZEIT, 1988 ), „The Flintstones“ (THE FLINTSTONES – FAMILIE FEUERSTEIN, 1994), „Casper“ (CASPER, 1995), „Twister“ (TWISTER, 1996), „The Mask of Zorro“ (DIE MASKE DES ZORRO, 1998 ), „Men in Black“ (MEN IN BLACK, 1997) und „Men in Black II“ (MEN IN BLACK II, 2002). Zusammen mit Warner Bros. TV produzierte Amblin Entertainment auch die erfolgreiche Serie „ER“ (EMERGENCY ROOM – DIE NOTAUFNAHME).

Steven Spielberg zeichnet für zahlreiche weitere TV-Produktionen verantwortlich: Als Executive Producer betreute er zusammen mit Tom Hanks die preisgekrönte Miniserie „Band of Brothers“ (BAND OF BROTHERS – WIR WAREN WIE BRÜDER, 2001) für HBO und DreamWorks Television. Die Verfilmung des gleichnamigen Weltkriegssachbuchs des verstorbenen Stephen Ambrose gewann den Emmy und den Golden Globe als Beste Miniserie. Ebenfalls mit dem Emmy für die Beste Miniserie ausgezeichnet wurde „Taken“ (TAKEN: HINTER DEM HIMMEL, 2002), die Spielberg als Executive Producer für DreamWorks Television und den Sci-Fi Channel betreute. 2005 fungierte Spielberg für DreamWorks Television und TNT als Executive Producer der zwölfstündigen Miniserie „Into the West“ (INTO THE WEST, 2005), die dramatische Geschichten von Amerikanern und Indianern während der Entwicklung des Westens jeweils aus ihrer ganz persönlichen Sicht schildert. Als Executive Producer betreut er derzeit mit DreamWorks Television die Hitserie „The United States of Tara“ (2009) für Showtime. Diese Komödienserie schrieb Oscar‚-Preisträgerin Diablo Cody („Juno“/JUNO, 2007), die Hauptrollen spielen Toni Collette und John Corbett. Als Executive Producer ist Spielberg auch an der Miniserie „The Pacific“ beteiligt, die Ende 2009 auf HBO gezeigt wird.

Spielberg hat seine Zeit und seine Fähigkeiten auch in viele karitative Projekte investiert. Aufgrund seiner Erfahrungen bei „Schindler’s List“ gründete er die Righteous Persons Foundation (wörtlich übersetzt: „Stiftung der Rechtschaffenen“), in die sein gesamter Profit aus dem Film fließt. Außerdem gründete er die Stiftung Survivors of the Shoah Visual History Foundation (Shoah Foundation), in deren Rahmen über 52.000 Holocaust-Überlebende Zeugnis von ihren Erlebnissen ablegten. Als Executive Producer betreute Spielberg „The Last Days“ (DIE LETZTEN TAGE, 1998 ), den dritten Dokumentarfilm der Shoah Foundation, der als Beste Doku mit dem Oscar® ausgezeichnet wurde. 2005 wurde das Archiv mit den Zeitzeugenberichten an die University of Southern California übergeben. Das neue Shoah Foundation Institute for Visual History and Education an der USC widmet sich der Forschung im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften. Außerdem ist Spielberg Ehrenvorsitzender der Kinderstiftung Starlight Children’s Foundation, in der unter einem Dach Kindermedizin, Technik und Unterhaltung zusammengeführt werden, um schwerkranken Kinder zu helfen.


BRIAN GOLDNER / Executive Producer

Der in der Spielzeugindustrie erfahrene Goldner lernte die temporeiche Welt der Filmemacher beim Dreh des ersten „Transformers“-Films (TRANSFORMERS, 2007) kennen: Goldner und sein Hasbro-Team standen den Filmemachern, Autoren, Handwerkern und Effekteexperten während der zwei Jahre dauernden kreativen Vorbereitungen mit wertvollen Ratschlägen zur Seite, bis die beliebten Spielfiguren und Comic-Helden 2007 das Licht der Kinoleinwand erblickten.

Nach dem Start von TRANSFORMERS – DIE RACHE betreut Goldner im Filmbereich bereits ein weiteres real verfilmtes Action-Abenteuer, „G.I. Joe: The Rise of Cobra“ (G.I. JOE – GEHEIMAKTE COBRA; 2009) mit Channing Tatum, Joseph Gordon-Levitt, Dennis Quaid und Sienna Miller. Der Film wird am 6. August im Verleih von Paramount Pictures Germany in den deutschen Kinos anlaufen. Regie führt Stephen Sommers, Lorenzo di Bonaventura verantwortet die Produktion.
Im Mai 2008 wurde Goldner Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzender von Hasbro Inc. In dieser Schlüsselposition war er die treibende Kraft für die Aktualisierung und Neuauflage der beliebten Eigenmarken Transformers, G.I. Joe, Littlest Pet Shop, Nerf, Monopoly, Playskool und My Little Pony. Unter seiner Leitung hat sich Hasbro vom traditionellen Spielzeug- und Spielehersteller zu einem führenden Unternehmen im Bereich der Familienunterhaltung mit Weltklasse entwickelt. Hasbro-Marken finden sich mittlerweile in etlichen Lifestyle-Medien wie Spielfilmen, Fernsehen, digitalem Entertainment, Print, Verbrauchsgütern und vielem mehr wieder. Neben der Partnerschaft mit Paramount Pictures bei „Transformers“ und „G.I. Joe“ hatte er entscheidenden Anteil am Zustandekommen der strategischen Allianz mit Universal Studios, die Kinofassungen von neun weiteren Hasbro-Marken plant.

Goldner kam im Jahr 2000 zu Hasbro und hatte seitdem im Management verschiedene Positionen inne. Zuletzt verantwortete er als Chief Operating Officer das operative Geschäft, das Marketing und die Produktentwicklung für den gesamten Bereich Hasbro-Spielzeug und -Spiele.
Vor Hasbro arbeitete Goldner als Manager für Bandai America, J. Walter Thompson, Lowe and Partners sowie Leo Burnett Advertising. Seinen Studienabschluss erwarb er am Dartmouth College, seine Management-Ausbildung absolvierte er an der Amos Tuck School.


MARK VAHRADIAN / Executive Producer

stammt aus Mission Viejo/Kalifornien. Studienabschlüsse erwarb er an der Duke University in Durham/North Carolina und an der juristischen Fakultät der University of California/Los Angeles. Acht Jahre war er als Filmmanager für die Walt Disney Company tätig, drei Jahre lang war er President der Jerry Weintraub Productions, derzeit leitet er die Produktionsabteilung bei di Bonaventura Pictures.

Als Executive Producer betreute Vahradian den ersten „Transformers“ (TRANSFORMERS, 2007), der weltweit über 700 Millionen Dollar umsetzte. Im selben Jahr war er als Executive Producer an „Nancy Drew“ (NANCY DREW, GIRL DETECTIVE, 2007) mit Emma Roberts beteiligt, zuvor produzierte er „Annapolis“ (ANNAPOLIS – KAMPF UM ANERKENNUNG, 2006) mit James Franco, Donnie Wahlberg und Jordana Brewster.

Vahradian arbeitete auch an Filmen wie „Flight Plan“ (FLIGHT PLAN – OHNE JEDE SPUR, 2005), „Miracle“ (MIRACLE – DAS WUNDER VON LAKE PLACID, 2004), „Remember the Titans“ (GEGEN JEDE REGEL, 2000), „Gone in 60 Seconds“ (NUR NOCH 60 SEKUNDEN, 2000), „Con Air“ (CON AIR, 1997) und „Enemy of the State“ (DER STAATSFEIND NR. 1, 1998 ).
Aktuell betreut er Phillip Noyces „Salt“ (SALT, 2010) mit Angelina Jolie in der Titelrolle als CIA-Spionin, die als Doppelagentin enttarnt wird. Eine weitere Hauptrolle übernahm Liev Schreiber.


BEN SERESIN / Kamera

kam als Sohn eines Russen und einer Neuseeländerin in Neuseeland zur Welt. Mit 18 Jahren ging er nach Australien, um seine Laufbahn beim Film zu beginnen. Er arbeitete vier Jahre als Assistent und zog dann nach Großbritannien. Seresin hat keine Filmschule besucht, sondern lernte sein Handwerk durch das Studium der Filme berühmter Kameraleute, vor allem von Vittorio Storaro und Darius Khondji.

Als 17-Jähriger bekam er seinen ersten Filmjob als Elektriker, mit 19 war er in Australien bereits Kameraassistent bei einem anamorph gefilmten Breitwandfilm. In den folgenden sechs Jahren arbeitete Seresin abwechselnd in Großbritannien und Australien, zunächst als Assistent, dann als erster Kameraassistent. Ab 1992 war er nur noch in Großbritannien tätig, wo er sich als Kamermann von Werbespots und unabhängig produzierten Spielfilmen etablierte.
2000 arbeitete Seresin als Kameramann des zweiten Drehteams an „Lara Croft: Tomb Raider“ (LARA CROFT: TOMB RAIDER, 2001). Ein Jahr später drehte er in derselben Funktion „Terminator 3“ (TERMINATOR 3 – REBELLION DER MASCHINEN, 2003). Daraufhin bekam er regelmäßig Aufträge in den USA – in den folgenden Jahren pendelte er ständig zwischen den USA und Großbritannien. 2007 übernahm er fünf Wochen lang die Verantwortung für die Kameraarbeit bei „Pirates of the Caribbean: At World’s End“ (FLUCH DER KARIBIK – AM ENDE DER WELT, 2007), weil Kameramann Dariusz Wolski bereits mit einem weiteren Projekt beginnen musste.
Seresins erster eigenverantwortlicher Spielfilm „The James Gang“ (DIE JAMES GANG, 1997) brachte ihm den Preis Néstor Almendros Giovanni Autori della Fotografia Cinematografico des Istituto Cinematografico Dell’Aquila und des italienischen Verbands der Kameraleute (A.I.C.) ein.
Im Werbebereich hat er zahlreiche Preise gewonnen – regelmäßig arbeitet er mit renommierten Werberegisseuren wie Frank Budgen, Ringan Ledwidge und Fredrik Bond zusammen.

TRANSFORMERS – DIE RACHE ist Seresins Debüt als Kameramann eines großen Studiofilms.


NIGEL PHELPS / Produktionsdesign

TRANSFORMERS – DIE RACHE ist bereits Nigel Phelps’ dritter Film mit Regisseur Michael Bay.
In seiner beeindruckenden Filmografie als Produktionsdesigner finden sich Titel wie Wolfgang Petersens „Troy“ (TROJA, 2004), Bays „The Island“ (DIE INSEL, 2005) und „Pearl Harbor“ (PEARL HARBOR, 2001) sowie Phillip Noyces „The Bone Collector“ (DER KNOCHENJÄGER, 1999).
Zunächst arbeitete Phelps für den Oscar®-preisgekrönten Produktionsdesigner Anton Furst. Er begann als Illustrator bei Neil Jordans „Company of Wolves“ (DIE ZEIT DER WÖLFE; auch: DIE NACHT DER WÖLFE, 1984) und war dann Ausstattungsassistent für Stanley Kubrick bei „Full Metal Jacket“ (FULL METAL JACKET, 1987). Unter Furst wirkte Phelps zudem als Ausstatter an Tim Burtons „Batman“ (BATMAN, 1989) mit.

Kurz darauf kam Phelps nach Los Angeles und begann wegweisende Musikvideos und Werbespots für eine Reihe einflussreicher Regisseure wie Mark Romanek, Alex Proyas, Michael Bay und Joe Pytka zu entwerfen. Mehrfach wurde Phelps für den MTV Video Award nominiert. Sein erster Spielfilm als Produktionsdesigner war der Science-Fiction-Film „Judge Dredd“ (JUDGE DREDD, 1995). Es folgte „Alien: Resurrection“ (ALIEN – DIE WIEDERGEBURT, 1997) für den berühmten französischen Filmemacher Jean-Pierre Jeunet. Dann arbeitete er bei „In Dreams“ (JENSEITS DER TRÄUME, 1999) mit Neil Jordan zusammen. Aktuell entwickelt er mit Jeunet „Life of Pi“ (2011) und mit Jordan „Borgia“ (2011).
Zuletzt lieferte Phelps die Entwürfe zu den spektakulären Sets für Rob Cohens „The Mummy: Tomb of the Dragon Emperor“ (DIE MUMIE – DAS GRABMAL DES DRACHENKAISERS, 2008 ).


ROGER BARTON / Schnitt

begann seine TV-Laufbahn im Schneideraum der Hit-Serie „Hart to Hart“ (HART ABER HERZLICH). Bald darauf wechselte er zum Spielfilm, um dann als zusätzlicher Cutter am größten Blockbuster des Jahrzehnts mitzuarbeiten: „Titanic“ (TITANIC, 1997). Schnell arbeitete er sich nach oben und sammelte Erfahrungen durch die Arbeit an Filmen wie Michael Bays „Armageddon“ (ARMAGEDDON – DAS JÜNGSTE GERICHT, 1998 ), „That Darn Cat“ (DER VERFLIXTE KATER, 1997), „Detroit Rock City“ (DETROIT ROCK CITY, 1999) und „Gone in 60 Seconds“ (NUR NOCH 60 SEKUNDEN, 2000).

Barton hat an etlichen Bay-Filmen mitgewirkt: „Pearl Harbor“ (PEARL HARBOR, 2001), „Bad Boys II“ (BAD BOYS II, 2003), „The Island“ (DIE INSEL, 2005) und der Platinum-Dunes-Produktion „The Amityville Horror“ (AMITYVILLE HORROR – EINE WAHRE GESCHICHTE, 2005). Weitere Filme: „Eragon“ (ERAGON – DAS VERMÄCHTNIS DER DRACHENREITER, 2006), „Get Rich or Die Tryin’“ (GET RICH OR DIE TRYIN’, 2005), „Star Wars: Episode III – Revenge of the Sith“ (STAR WARS: EPISODE III – DIE RACHE DER SITH, 2005) und „Ghost Ship“ (GHOST SHIP – DAS GEISTERSCHIFF, 2002). Zuletzt betreute er für die Wachowski-Brüder „Speed Racer“ (SPEED RACER, 2008 ) mit Emile Hirsch in der Hauptrolle.


PAUL RUBELL, A.C.E. / Schnitt

arbeitete zuletzt für Regisseur Michael Bay und Produzent Steven Spielberg am ersten „Transformers“ (TRANSFORMERS, 2007) sowie an dem Science-Fiction-Action-Abenteuer „The Island“ (DIE INSEL, 2005).

Oscar®-Nominierungen verbuchte er mit Michael Manns Thriller „Collateral“ (COLLATERAL, 2004) sowie Manns dokumentarischem „The Insider“ (THE INSIDER, 1999). Seine Kollegen im Verband der American Cinema Editors ehrten Rubell für beide Filme mit Eddie-Nominierungen. Für „Collateral“ erhielt er außerdem eine Nominierung der British Film and Television Academy (BAFTA).
In den letzten Jahren schnitt Rubell Michael Manns Kinofassung von „Miami Vice“ (MIAMI VICE, 2006) und Peter Bergs Fantasy-Abenteuer „Hancock“ (HANCOCK, 2008 ) mit Will Smith. Im Sommer läuft Manns hochkarätig besetzter Krimi „Public Enemies“ (2009) mit Johnny Depp, Christian Bale, Channing Tatum, Billy Crudup, Leelee Sobieski und Giovanni Ribisi an.
Weitere Filme: „Peter Pan“ (PETER PAN, 2003), „The League of Extraordinary Gentlemen“ (DIE LIGA DER AUSSERGEWÖHNLICHEN GENTLEMEN, 2003), „xXx“ (XXX – TRIPLE X, 2003), „S1m0ne“ (S1m0ne, 2002), „The Cell“ (THE CELL, 2000), „Blade“ (BLADE, 1998 ), „The Stone Boy“ (1984) und „The Island of Dr. Moreau“ (DNA – DIE INSEL DES DR. MOREAU; auch: D.N.A. – EXPERIMENT DES WAHNSINNS, 1996).

Für das Fernsehen hat Rubell eine Reihe berühmter Filme geschnitten. Er gewann den Eddie als Cutter der Miniserie „Andersonville“ (ANDERSONVILLE, 1996), die ihm auch eine Emmy-Nominierung einbrachte. Nominierungen für den Emmy und den Eddie erhielt er mit dem TV-Film „My Name Is Bill W.“ (MY NAME IS BILLY W., 1989), eine weitere Eddie-Nominierung bekam er für den HBO-Film „The Burning Season“ (FLAMMEN DES WIDERSTANDS, 1994). Weitere TV-Filme: „David“ (DIE BIBEL – DAVID, 1997), „The Jacksons: An American Dream“ (DIE JACKSONS – EIN AMERIKANISCHER TRAUM, 1992), „Stay the Night“ (GRENZENLOSE LEIDENSCHAFT, 1992), „Finding the Way Home“ (AUS DER TIEFE DES VERGESSENS, 1991), „Challenger“ (1990), „Home Fires Burning“ (TOTE HABEN KEINEN NAMEN, 1989), „Echoes in the Darkness“ (SCHATTEN DER DUNKELHEIT, 1987) und „Dress Gray“ (1986).


JOEL NEGRON / Schnitt

betreute für Michael Bay bereits die Platinum- Dunes-Produktion „The Texas Chainsaw Massacre: The Beginning“ (TEXAS CHAINSAW MASSACRE: THE BEGINNING, 2006), als zusätzlicher Cutter war er an Bays Regiearbeiten „Pearl Harbor“ (PEARL HARBOR, 2001) und „Armageddon“ (ARMAGEDDON – DAS JÜNGSTE GERICHT, 1998 ) beteiligt.

Negron arbeitet oft mit Regisseur Tim Burton zusammen: „Big Fish“ (BIG FISH – DER ZAUBER, DER EIN LEBEN ZUR LEGENDE MACHT, 2003), „Planet of the Apes“ (PLANET DER AFFEN, 2001), „Sleepy Hollow“ (SLEEPY HOLLOW – KÖPFE WERDEN ROLLEN, 1999) und „Mars Attacks!“ (MARS ATTACKS!, 1996).

Zuletzt schnitt Negron „The Mummy: Tomb of the Dragon Emperor“ (DIE MUMIE – DAS GRABMAL DES DRACHENKAISERS, 2008 ). Weitere Filme: „Radio“ (SIE NENNEN IHN RADIO, 2003), „The Invasion“ (INVASION, 2007), „Gridiron Gang“ (SPIEL AUF BEWÄHRUNG, 2006), „House of Wax“ (HOUSE OF WAX, 2005) und „xXx“ (XXX – TRIPLE X, 2002).
Schon als junger Mann unterstützte Negron seinen Vater, den Illustrator und Produktionsdesigner David Negron, indem er Storyboards zu „Raiders of the Lost Ark“ (JÄGER DES VERLORENEN SCHATZES, 1981) zeichnete.


THOMAS A. MULDOON / Schnitt

Thomas A. Muldoon betreute bereits Michael Bays Regiearbeiten „Transformers“ (TRANSFORMERS, 2007) und „Bad Boys II“ (BAD BOYS II, 2003) sowie Dominic Senas Action-Thriller „Gone in 60 Seconds“ (NUR NOCH 60 SEKUNDEN, 2000). Als zusätzlicher Cutter war er an Bays „The Island“ (DIE INSEL, 2005) beteiligt.


DEBORAH L. SCOTT / Kostümdesign

James Camerons rekordverdächtiger, phänomenaler Kassenerfolg „Titanic“(TITANIC, 1997) brachte Deborah L. Scott 1998 den Oscar® ein. Außerdem wurde sie für den Preis der British Film and Television Academy (BAFTA) nominiert.

Für Michael Bay entwarf Scott die Kostüme zum ersten „Transformers“-Film (TRANSFORMERS, 2007), zu „The Island“ (DIE INSEL, 2005) und „Bad Boys II“ (BAD BOYS II, 2003), für Produzent Steven Spielberg betreute sie den Science-Fiction-Thriller „Minority Report“ (MINORITY REPORT, 2002). Seitdem lieferte sie die Entwürfe zur Action-Abenteuerkomödie „Get Smart“ (GET SMART – WIR LIEBEN ES, DIE WELT ZU RETTEN!, 2008 ) mit Steve Carell und Anne Hathaway, zu „Reign Over Me“ (DIE LIEBE IN MIR, 2007) mit Adam Sandler, Don Cheadle und Jada Pinkett-Smith, zu „Seraphim Falls“ (SERAPHIM FALLS, 2006) mit Liam Neeson und Pierce Brosnan sowie zu Andy Garcias „The Lost City“ (2005). Derzeit arbeitet Scott für Universal Pictures am Remake des Oscar®-preisgekrönten „All Quiet on the Western Front“ (IM WESTEN NICHTS NEUES, 1930).
Weitere Filme: „The Upside of Anger“ (AN DEINER SCHULTER, 2005), „The Patriot“ (DER PATRIOT, 2000), „Wild Wild West“ (WILD WILD WEST, 1999), „Heat“ (HEAT, 1995), „The Indian in the Cupboard“ (DER INDIANER IM KÜCHENSCHRANK, 1995), „Legends of the Fall“ (LEGENDEN DER LEIDENSCHAFT, 1994), „Sliver“ (SLIVER – GIER DER AUGEN, 1993), „Jack the Bear“ (MEIN VATER – MEIN FREUND; auch: MY DAD – EIN GANZ UNGLAUBLICHER VATER; auch: JACK DER BÄR, 1993), „Hoffa“ (JIMMY HOFFA, 1992), „Defending Your Life“ (RENDEZVOUS IM JENSEITS, 1991) und „Back to the Future“ (ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT, 1985).


STEVE JABLONSKY / Musik

schrieb auch die Musik für den originalen „Transformers“ (TRANSFORMERS, 2007) sowie für Regisseur Michael Bays „The Island“ (DIE INSEL, 2005). Außerdem arbeitete er mit Bay an der Originalmusik zu den Horror-Remakes „Friday the 13th“ (FREITAG DER 13., 2009), „The Hitcher“ (THE HITCHER, 2007), „The Amityville Horror“ (AMITYVILLE HORROR – EINE WAHRE GESCHICHTE, 2005) und „The Texas Chainsaw Massacre“ (MICHAEL BAY’S TEXAS CHAINSAW MASSACRE, 2003), die alle von Bays Firma Platinum Dunes produziert wurden. Daneben komponierte Jablonsky die Originalmusik zum japanischen Anime „Suchîmubôi“ / „Steamboy“ (2004) unter der Regie von Katsuhiro Ôtomo.

Im Fernsehen ist jede Woche Jablonskys Soundtrack zu der erfolgreichen Touchstone/ABC-Serie „Desperate Housewives“ (DESPERATE HOUSWIFES) zu hören. Zu seinen TV-Musiken zählen Mick Jacksons preisgekrönter HBO-Film „Live From Baghdad“ (LIVE AUS BAGDAD; 2002) mit Michael Keaton sowie etliche Serien wie „Threat Matrix“ (THREAT MATRIX – ALARMSTUFE ROT) und auf ESPN „Sports Century: The Century’s Greatest Athletes“.

Seinen Abschluss in Musikwissenschaften erwarb Jablonsky an der University of California in Berkeley. Seine Karriere als Filmkomponist entwickelte sich in Zusammenarbeit mit bedeutenden Komponisten wie Hans Zimmer und Harry Gregson-Williams. Zusätzliche Musik schrieb er für die Soundtracks zu Filmen wie „Bad Boys II“ (BAD BOYS II, 2003), „Pirates of the Caribbean: The Curse of the Black Pearl“ (FLUCH DER KARIBIK, 2003), „Tears of the Sun“ (TRÄNEN DER SONNE, 2003), „Pearl Harbor“ (PEARL HARBOR, 2001), „Hannibal“ (HANNIBAL, 2001) und „Deceiver“ (SCHARFE TÄUSCHUNG, 1997). Außerdem komponierte er die Musik zu etlichen Independent-Filmen wie „Border to Border“ (1998 ) und „Sorrow’s Child“ (1998 ).
Die Welt der Videogames wird jedes Jahr elaborierter – damit steigt auch die Nachfrage nach mitreißenden, neuartigen Scores. Jablonskys eindrucksvolle Melodien sind in Bestseller-Games wie „Transformers: The Game“, „Command & Conquer 3: Kane’s Wrath“ und „Gears of War 2“ zu hören. Er komponierte auch den Score zu „The Sims 3“, der mit Spannung erwarteten neuen Folge der Sims-Serie.

Daneben komponierte er Werbespot-Musiken für Kunden wie Chevrolet, Coca-Cola, die U.S. Army und Marlboro. Ein Highlight für Jablonsky war sein Soundtrack zu John Woos BMW-Kurzfilm „Hostage“.


LINKIN PARK / Musik / Titelsong

Linkin Park zählt zu den erfolgreichsten Rockbands des Jahrzehnts. Die Gruppe besteht aus den Sängern Chester Bennington und Mike Shinoda, Schlagzeuger Rob Bourdon, Gitarrist Brad Delson, DJ Joe Hahn und Bassist Dave „Phoenix“ Farrell. Sie haben weltweit 45 Millionen CDs verkauft, eine erstaunliche Reihe von Nummer-1-Hits produziert, zwei Grammys gewonnen und begeistern international Millionen von Fans.

Die Band spielte für TRANSFORMERS – DIE RACHE den selbst verfassten Titelsong „New Divide“ und arbeitete zusammen mit dem preisgekrönten Komponisten Steve Jablonsky und dem Executive Producer der Filmmusik, Oscar‚-Preisträger Hans Zimmer, auch am Soundtrack.
TRANSFORMERS – DIE RACHE ist das zweite gemeinsame Projekt von Linkin Park und Regisseur Michael Bay. Im ersten Film „Transformers“ (TRANSFORMERS, 2007) präsentierte die Band die äußerst erfolgreiche Hit-Single „What I’ve Done“, die jeweils auf Platz 1 der Billboard-Charts „Hot Mainstream Rock Tracks“ und „Hot Modern Rock Tracks“ platziert war.
Im Sommer 2009 geht Linkin Park auf eine internationale Tournee durch acht Länder. Unter anderem treten sie zum zweiten Mal in China auf, wo sie als größte westliche Rockband gefeiert werden. Nach ihrer Rückkehr werden sie an einem neuen Album arbeiten. Ihr Blockbuster-Album „Minutes to Midnight“ (2007) brachte fünf Top-10-Radiohits hervor („Leave Out All the Rest“, „Bleed It Out“, „What I’ve Done“, „Shadow of the Day“, „Given Up“) und wurde weltweit sechs Millionen Mal verkauft.


ALLEGRA CLEGG / Koproduzentin

Als aktiv involvierte Produzentin und Herstellungsleiterin war Allegra Clegg in einer Schlüsselposition am ersten „Transformers“-Film (TRANSFORMERS, 2007) beteiligt, der weltweit über 700 Millionen Dollar einspielte und auf DVD die Jahrescharts 2007 anführte. Dann koproduzierte sie „Hancock“ (HANCOCK, 2008 ) mit Ian Bryce. Demnächst dreht sie mit Regisseur Tony Scott für Fox „Unstoppable“ (2011) mit Denzel Washington in der Hauptrolle.
Außerdem produzierte sie viele Filme für Revolution Studios, zum Beispiel „America’s Sweethearts“ (AMERICA’S SWEETHEARTS, 2001), „13 Going on 30“ (30 ÜBER NACHT, 2004) und „Christmas with the Kranks“ (VERRÜCKTE WEIHNACHTEN, 2004). In diesen Jahren produzierte sie auch drei Filme für Happy Madison: „Anger Management“ (DIE WUTPROBE, 2003), „Master of Disguise“ (MEISTER DER VERWANDLUNG, 2002) und „The Benchwarmers“ (DIE BANKDRÜCKER, 2006).
Bevor sie zu Revolution Studios kam, arbeitete Clegg an Filmen wie „Galaxy Quest“ (GALAXY QUEST – PLANLOS DURCHS WELTALL, 1999), „The American President“ (HALLO MR. PRESIDENT, 1995) und „City of Angels“ (STADT DER ENGEL, 1998 ).


SCOTT FARRAR / Visual Effects Supervisor

kam 1981 als Kameraassistent bei „Star Trek II: The Wrath of Khan“ (STAR TREK II: DER ZORN DES KHAN, 1982) zu Industrial Light & Magic und stieg dann bei „Who Framed Roger Rabbit?“ (FALSCHES SPIEL MIT ROGER RABBIT, 1988 ) zum Visual Effects Supervisor auf.
Den Oscar® für die Besten visuellen Effekte erhielt Farrar aufgrund seiner Mitarbeit an „Cocoon“ (COCOON, 1985). Weil es ihm immer wieder hervorragend gelingt, die Vorstellungen der Filmemacher in Bilder umzusetzen, wurde er viele weitere Male ausgezeichnet. Oscar®-Nominierungen verbuchte er mit „The Chronicles of Narnia“ (DIE CHRONIKEN VON NARNIA – DER KÖNIG VON NARNIA, 2005), „A.I.: Artificial Intelligence“ (A.I. – KÜNSTLICHE INTELLIGENZ, 2001) und „Backdraft“ (BACKDRAFT – MÄNNER, DIE DURCHS FEUER GEHEN, 1991). Für „A.I.: Artificial Intelligence“ konzipierte ILM erstmals eine interaktive optische Umsetzung in Echtzeit, sodass die Filmemacher die Schauspieler in virtuellen Sets platzieren und somit den Vorzug völlig freier Kamerabewegungen genießen konnten. Dafür erhielt Farrar eine Nominierung der British Film and Television Academy (BAFTA). Als Mitglied der Directors Guild of America (DGA) verbuchte Farrar mit seinen futuristischen Sets in „Minority Report“ (MINORITY REPORT, 2002) eine weitere BAFTA-Nominierung. Die aktuellste Oscar®-Nominierung erhielt er 2008 für den ursprünglichen „Transformers“-Film (TRANSFORMERS, 2007).

Weitere ILM-Projekte: „xXx: State of the Union“ (XXX 2 – THE NEXT LEVEL, 2005), „The Pacifier“ (DER BABYNATOR, 2005), „Peter Pan“ (PETER PAN, 2003), „Tears of the Sun“ (TRÄNEN DER SONNE, 2003), „Space Cowboys“ (SPACE COWBOYS, 2000), „The Haunting“ (DAS GEISTERSCHLOSS, 1999), „Deep Impact“ (DEEP IMPACT, 1998 ) und „Star Trek VI: The Undiscovered Country“ (STAR TREK VI: DAS UNENTDECKTE LAND, 1991), um nur einige zu nennen.

Vor ILM arbeitete Farrar als freier Kameramann in Los Angeles. 1975 lud man ihn zu einem Set-Besuch des damals noch unbekannten Projekts „Star Wars“ (KRIEG DER STERNE, 1977) ein, wo er das erste Motion-Control-System in Aktion erleben durfte. Unter diesem Eindruck begann er seine Arbeit für Robert Abel and Associates sowie schließlich für Doug Trumbull beim Dreh von „Star Trek: The Motion Picture“ (STAR TREK: DER FILM, 1979).
Farrar stammt aus Kalifornien. Seinen Bachelor und Master erwarb er als Theater-Bühnenbildner an der University of California/Los Angeles, wobei er seinen Schwerpunkt von Anfang an auf die Filmarbeit legte.


SCOTT BENZA / Animation Supervisor

kam 1997 als Animator zu Industrial Light & Magic. Er studierte Werbung mit dem Nebenfach Videoproduktion. Vor ILM arbeitete Scott in Redmond/Washington als leitender Animator für Microsoft Inc.

Bei Industrial Light & Magic war er als leitender Animator verantwortlich für viele Aspekte bei der Entwicklung von im Computer gestalteten Figuren, aber er leitete die Animatoren auch im kreativen und technischen Bereich an. Zu seinen wichtigsten Projekten zählen die Animation und die Simulationsprozesse des Felsenmonsters in „Galaxy Quest“ (GALAXY QUEST – PLANLOS DURCHS WELTALL, 1999) sowie die Entwicklung der Kollisions-/Zerstörungssimulationen in Michael Bays „Pearl Harbor“ (PEARL HARBOR, 2001). 2008 erhielt er zusammen mit Scott Farrar, Russell Earl und John Frazier eine Oscar®-Nominierung für „Transformers“ (TRANSFORMERS, 2007).

Entscheidende Beiträge lieferte er unter anderem auch zu „Iron Man“ (IRON MAN, 2008 ), „Rush Hour 3“ (RUSH HOUR 3, 2007), „Pirates of the Caribbean: Dead Man’s Chest“ (PIRATES OF THE CARIBBEAN – FLUCH DER KARIBIK 2, 2006), „Mission: Impossible III“ (MISSION: IMPOSSIBLE 3, 2006), „The Island“ (DIE INSEL, 2005), „Star Wars Episode III: „Revenge of the Sith“ (STAR WARS: EPISODE III – DIE RACHE DER SITH, 2005), „The Hulk“ (HULK, 2003) und „Wild Wild West“ (WILD WILD WEST, 1999).


WAYNE BILLHEIMER / Produzent der visuellen Effekte

stieß 1999 zu Industrial Light & Magic in 1999 und arbeitete sich dort zum Produzenten der visuellen Effekte bei Jon Favreaus Blockbuster „Iron Man“ (IRON MAN, 2008 ) hoch.
Vor ILM arbeitete Billheimer unabhängig in und um San Francisco an Spielfilmen wie „What Dreams May Come“ (HINTER DEM HORIZONT, 1998 ) und „Flubber“ (FLUBBER, 1997). Von 2002 bis 2005 war Billheimer in verschiedenen Funktionen für Visual-Effects-Teams tätig: vom Herstellungsleiter bei „Eragon“ (ERAGON – DAS VERMÄCHTNIS DER DRACHENREITER, 2006) bis zum Effekte-Produzenten bei „Cheaper by the Dozen 2“ (IM DUTZEND BILLIGER 2 – ZWEI VÄTER DREHEN DURCH!, 2005). Weitere Filme: „Star Wars: Episode II – Attack of the Clones“ (STAR WARS: EPISODE II – ANGRIFF DER KLONKRIEGER, 2002), „Van Helsing“ (VAN HELSING, 2004), „Men in Black 2“ (MEN IN BLACK 2, 2002) und „The Adventures of Shark Boy and Lava Girl 3-D“ (DIE ABENTEUER VON SHARK BOY UND LAVA GIRL IN 3-D, 2005).
Billheimer stammt aus dem kalifornischen Norden. Seinen Bachelor erwarb er im Fach Englisch am Saint Mary’s College of California. Er begann seine Laufbahn als Assistent von Barry Levinson, als der Regisseur noch im Großraum San Francisco arbeitete.

Billheimer lebt mit seiner Frau Sally in Berkeley.


JOHN FRAZIER / Special Effects Supervisor

Oscar®-Preisträger John Frazier stammt aus Richmond/California. Als Kind zog er mit seiner Familie in den Süden des Staats. Dort wuchs er auf, und dort lebt er heute auch mit seiner eigenen Familie. Er besuchte die Canoga Park High School und das College Los Angeles Trade Tech, wo er Hochhauskonstruktion und Autobahnplanung studierte.

1963 begann Frazier Spezialeffekt-Requisiten für den Nachtclub Haunted House in Hollywood zu entwerfen. Der Clubbesitzer erkannte sein kreatives Potenzial und vermittelte ihn an NBC, wo Frazier an Live-Fernsehsendungen mitarbeitete. Bald darauf übernahm er die Abteilung für Spezialeffekte. Bei diesem Sender arbeitete Frazier mit etlichen der berühmtesten TV-Entertainer zusammen: Jerry Lewis, Elvis Presley, Dean Martin, Frank Sinatra, Red Skelton, Rowan & Martin und Bob Hope. Als Coordinator betreute er die Serie „The F.B.I.“ (FBI) und die Miniserien „Roots“ (ROOTS) und „George Washington“ (GEORGE WASHINGTON).
Bis 1970 arbeitete Frazier in dieser Funktion für NBC, dann trat er in die Gewerkschaft ein und begann seine Filmarbeit im Bereich Spezialeffekte. Seitdem hat er an über 45 Spielfilmen mitgewirkt.

2005 gewann Frazier den Oscar® für seinen Beitrag zu „Spider-Man 2“ (SPIDER-MAN 2, 2004) zusammen mit John Dykstra, Scott Stokdyk und Anthony LaMolinara. Nominierungen erhielt er zuvor für den originalen „Spider-Man“ (SPIDER-MAN, 2002), „Pearl Harbor“ (PEARL HARBOR, 2001), „The Perfect Storm“ (DER STURM, 2000), „Armageddon“ (ARMAGEDDON – DAS JÜNGSTE GERICHT, 1998 ), „Twister“ (TWISTER, 1996) und „Speed“ (SPEED, 1994). Die vergangenen drei Jahre bildeten keine Ausnahme: 2008 wurde Frazier sowohl für „Transformers“ (TRANSFORMERS, 2007) als auch für „Pirates of the Caribbean: At World’s End“ (FLUCH DER KARIBIK 3, 2007) für den Oscar nominiert, eine weitere Nominierung erhielt er 2007 für seinen außergewöhnlichen Beitrag zu „Poseidon“ (POSEIDON, 2006).

Die British Academy of Film and Television Arts (BAFTA) hat ihn im Lauf der Jahre ebenfalls mit etlichen Nominierungen geehrt – 2001 gewann er den BAFTA mit „The Perfect Storm“, 1997 mit „Twister“.

Daneben erhielt Frazier zwei Clio Awards für seine Leistungen in den Fernsehspot-Kampagnen für die Honda „Art Gallery“ und Lexus „Ball Bearing Accuracy“.
Seine beeindruckende Filmografie enthält nicht nur große Action-Abenteuer, sondern auch Komödien, Dramen, Science-Fiction und sogar einige lustige Horrorfilme. Dazu zählen „Drag Me to Hell“ (2009), „Fired Up“ (2009), „Seven Pounds“ (SIEBEN LEBEN, 2008 ), „Pineapple Express“ (ANANAS EXPRESS, 2008 ), „Hancock“ (HANCOCK, 2008 ), „The Kingdom“ (OPERATION: KINGDOM, 2007), die beiden früheren „Spider-Man“-Filme (SPIDER-MAN 2, 2004; SPIDER-MAN, 2002), „Déjà Vu“ (DÉJÀ VU – WETTLAUF GEGEN DIE ZEIT, 2006), „The Island“ (DIE INSEL, 2005), „Bad Boys II“ (BAD BOYS II, 2003), „Tears of the Sun“ (TRÄNEN DER SONNE, 2003), „Windtalkers“ (WINDTALKERS, 2002), „Cast Away“ (CAST AWAY – VERSCHOLLEN, 2000), „Space Cowboys“ (SPACE COWBOYS, 2000), „The Haunting“ (DAS GEISTERSCHLOSS, 1999), „Hard Rain“ (HARD RAIN, 1998 ) und „Outbreak“ (OUTBREAK – LAUTLOSE KILLER, 1995).
Aktuell arbeitete Frazier mit Regisseur Tony Scott an „The Taking of Pelham 1 2 3“ (DIE ENTFÜHRUNG DER U-BAHN 1 2 3, 2009). Es folgen die Thriller „Armored“ und „The Stepfather“, die beide im Herbst 2009 anlaufen sollen, und das Fantasy-Epos „The Sorcerer’s Apprentice“ mit Starttermin 2010.


MATTHEW BUTLER / Visual Effects Supervisor

arbeitet für Michael Bays Firma Digital Domain. Als Visual Effects Supervisor hat er bereits 16 Spielfilme technisch und künstlerisch betreut. Aktuell verantwortete er die visuellen Effekte von „The Mummy: Tomb of the Dragon Emperor“ (DIE MUMIE: DAS GRABMAL DES DRACHENKAISERS, 2008 ).

Vor 15 Jahren kam Butler als Supervisor der Bilddaten von „Apollo 13“ (APOLLO 13, 1995) zu Digital Domain. Bei „T2 3-D: Battle Across Time“ (1996) stieg er zum Digitalkünstler auf – speziell für diesen Film entwarf er Tools, mit denen man natürliche Bewegungen in die Bilder integriert. In derselben Funktion entwickelte er für „Dante’s Peak“ (DANTE’S PEAK, 1997) ein Tool zur Darstellung von Lava: Verformung von Oberflächen, Farbveränderungen, Bewegungsnachahmung und Darstellung von Geschwindigkeit. Dann arbeitete Butler an „Titanic“ (TITANIC, 1997), fungierte als Supervisor der Computerbilder bei „Fight Club“ (FIGHT CLUB, 1999), „How the Grinch Stole Christmas“ (DER GRINCH, 2000) und „Vanilla Sky“ (VANILLA SKY, 2001) und als Associate Visual Effects Supervisor bei „xXx“ (XXX – TRIPLE X, 2002).

Als Visual Effects Supervisor bei Roland Emmerichs „The Day After Tomorrow“ (THE DAY AFTER TOMORROW, 2004) übernahm Butler die Aufgabe, das Wetter, Flutwellen und Windhosen fotorealistisch darzustellen. Für diesen Film wurde er von der Visual Effects Society (VES) mit dem Preis für den Besten Einzeleffekt ausgezeichnet. Als Visual Effects Supervisor von Clint Eastwoods Kriegsepen „Flags of Our Fathers“ (FLAGS OF OUR FATHERS, 2006) und „Letters from Iwo Jima“ (LETTERS FROM IWO JIMA, 2006) überwachte Butler die Computerbilder der Schlachtschiffe, Kampfflugzeuge, der Meeresoberfläche und Truppen. Damit gewann er einen weiteren VES-Preis.
Butler studierte Luftfahrttechnik an der britischen University of Manchester. Seine Master erwarb er in Luftfahrttechnik und Astronautik am Massachusetts Institute of Technology in Boston.


KEN BATES / Stunt Coordinator / Regisseur des zweiten Drehteams / Koproduzent

stammt aus dem kalifornischen Süden, er wuchs in El Monte und West Covina auf. Er hat sich nie träumen lassen, dass ihm sein sportlicher Ehrgeiz einmal ermöglichen würde, spannende Action für Film, Fernsehen und Werbung zu konzipieren.

Bates sammelte zunächst Erfahrungen als Statist und Stuntman. Dann nahm ihn der inzwischen verstorbene Dar Robinson unter seine Fittiche. Bald kamen Anfragen aus Hollywood: Mit seinen Fähigkeiten und seiner extra entwickelten Ausrüstung spezialisierte er sich auf besonders hohe Stürze (zehn Stockwerke und mehr). In der Branche etablierte er sich als Alan Rickmans Stuntman in „Die Hard“ (STIRB LANGSAM, 1988 ). 1993 gewann er den technischen Oscar für seine Bremsvorrichtung „Bates Decelerator System“.

Als Stunt Coordinator und oft auch als Regisseur des zweiten Drehteams arbeitete er an Filmen wie „Transformers“ (TRANSFORMERS, 2007), „The Island“ (DIE INSEL, 2005), „The Italian Job“ (THE ITALIAN JOB – JAGD AUF MILLIONEN, 2003), „The Movie Hero“ (2003), „Bad Company“ (BAD COMPANY, 2002), „Training Day“ (TRAINING DAY, 2001), „Pearl Harbor“ (PEARL HARBOR, 2001), „Armageddon“ (ARMAGEDDON – DAS JÜNGSTE GERICHT, 1998 ), „Con Air“ (CON AIR, 1997), „The Rock“ (THE ROCK – FELS DER ENTSCHEIDUNG, 1996) und „Bad Boys“ (HARTE JUNGS – BAD BOYS, 1995). Als Stuntberater wirkte Bates mit an „The Texas Chainsaw Massacre: The Beginning“ (THE TEXAS CHAINSAW MASSACRE: THE BEGINNING, 2006), „The Amityville Horror“ (THE AMITYVILLE HORROR – EINE WAHRE GESCHICHTE, 2005), „The Texas Chainsaw Massacre“ (MICHAEL BAY’S TEXAS CHAINSAW MASSACRE, 2003) und „Bad Boys II“ (BAD BOYS II, 2003). Seine Stunts kann man in Dutzenden von Action-Abenteuern bewundern, zum Beispiel in „Waterworld“ (WATERWORLD, 1995), „The Mask“ (DIE MASKE, 1994), „The Crow“ (THE CROW – DIE KRÄHE, 1994), „Demolition Man“ (DEMOLITION MAN, 1993), „True Romance“ (TRUE ROMANCE, 1993), „Lethal Weapon 3“ (BRENNPUNKT L.A. – DIE PROFIS SIND ZURÜCK, 1992) und „The Last Boy Scout“ (LAST BOY SCOUT – DAS ZIEL IST ÜBERLEBEN, 1992).
Derzeit arbeitet Bates an mehreren TV- und Filmprojekten. Seine Serie „Full Contact“ wird bei Fox entwickelt. Und er bereitet den Kinospielfilm „American Heroes“ nach einem Drehbuch von Michael Miller vor.




FAKTEN


COOLE FAKTEN

- Im ersten Film waren es 14 Roboter, diesmal sind es 46 Roboter (ausschließlich von ILM)

- Optimus Prime erscheint auf den IMAX-Leinwänden in vielen der Kampfszenen, die im Wald spielen in Originalgröße.

- Wenn Devastator auf die Pyramide einschlägt, erreicht seine Hand eine Geschwindigkeit von 624 Stundenkilometern.

- Die Simulation der Pyramidenzerstörung war achtmal so umfangreich wie die des bisherigen Rekordhalters in der Festkörpersimulation bei ILM.

- Wenn man alle Roboter-Einzelteile aneinanderlegen würde, ergäbe das eine Strecke quer durch Kalifornien – etwa 290 Kilometer.

- Wenn man die Devastator-Einzelteile aufeinanderschichten würde, ergäbe sich daraus ein Turm, der so hoch wäre wie 58 Empire State Buildings.

- Wenn man alle für den Film erstellten Oberflächenstrukturen auf quadratmetergroßen Bögen ausdrucken würde, ergäbe sich eine Fläche von 13 Football-Feldern.


SPEICHERPLATZ

- „Trans1“ benötigte 20 Terabytes Speicherplatz, „Trans2“ 145 Terabytes – das Siebenfache!

- 145 Terabytes würden den Speicherplatz von 35.000 DVDs beanspruchen. Wenn man diese DVDs ohne Hülle aufeinanderstapeln würde, ergäbe das einen Turm von 44 Metern.


RECHENZEITEN

- Wenn man den gesamten Film auf einem modernen Heimcomputer rechnen würde, hätte man den Rechner bereits vor 16.000 Jahren starten müssen (damals entstanden die Höhlenmalereien im französischen Lascaux), um rechtzeitig zur Premiere in diesem Jahr fertigzuwerden!

- Zur Berechnung eines Imax-Einzelbilds aus dem Film (df250) hätte ein heutiger Spitzen-PC ununterbrochen drei Jahre gebraucht.

- Berechnungzeiten für IMAX-Einzelbilder: zum Teil 72 Stunden pro Bild!

- Zur Berechnung von Imax-Einzelbildern wird etwa sechsmal so viel Zeit benötigt wie zur Berechnung von anamorphen Breitwand-Einzelbildern.

- Der ILM-Anteil am Gesamtfilm beträgt etwa 51 Minuten.


DEVASTATOR

- Devastator ist so groß wie ein zehnstöckiges Haus.

- Devastator enthält mehr als zehnmal so viele Einzelteile wie ein normales Auto.

- Wenn man alle Devastator-Einzelteile aneinanderlegen würde, ergäben sie eine Strecke von fast 25 Kilometern.


DEVASTATOR – Zahlen

- Anzahl der geometrischen Teile: 52.632

- Gesamtzahl der Polygone: 11.716.127

- Gesamtlänge aller Teile: 22.278 m





MUSIK/SOUNDTRACK


LINKIN PARK / Lead Singel / Score

Für Transformers: Revenge Of The Fallen wandte sich Producer Michael Bay an LINKIN PARK, die sofort zusagten, nicht nur die Lead-Single New Divide zum Film beizusteuern, sondern zusammen mit den legendären Filmkomponisten Hans Zimmer und Steve Jablonsky (Texas Chainsaw Massacre, Transformers) auch den Score zu komponieren.

„Es war eine außergewöhnliche Gelegenheit, an einem der heißest erwarteten Filme der Saison kreativ beteiligt zu sein“, so Co-Sänger Mike Shinoda. „Es ist eine Sache, ein Video zu drehen, das Sound und Visualisierung zusammen bringt, aber Musik für einen Film zu machen, der auf einer großen Leinwand laufen wird, ist eine ganz neue Herausforderung. Und wir haben sie angenommen.“
„Ich liebe Linkin Park“, ergänzt Michael Bay. „Dies ist der zweite Film, an dem wir zusammen arbeiten, und die Tatsache, dass die Jungs riesige Tranformers-Fans sind, macht es nur noch besser. Sie haben mit New Divide den perfekten Titelsong abgeliefert, der die starke Intensität des Films hervorragend widerspiegelt.“

Transformers: Revenge Of The Fallen ist nach Transformers das zweite gemeinsame Projekt Bays mit LINKIN PARK. Der erste Teil enthielt den Track What I’ve Done, ein weltweiter Smasher aus dem Album Minutes To Midnight, der auf sich auf die 4 der deutschen Charts katpultierte und damit eine der erfolgreichsten LINKIN PARK-Singles wurde.

In knapp zehn Jahren haben LINKIN PARK ca. 45 Millionen Tonträger verkauft und sämtliche wichtigen Preise (darunter zwei Grammys) abgeräumt. In diesem Sommer werden sie als Headliner in Stadien und auf Festivals in insgesamt acht Ländern spielen!


LINKIN PARK in Österreich, Schweiz und Deutschland:

23.07.09 - AT-Graz - Stadthalle
28.07.09 - CH-Zürich - Hallenstadion
30.07.09 - Stuttgart - Cannstatter Wasen
02.08.09 - Gräfenhainichen - Ferropolis

www.linkin-park.de
www.myartist.net/linkinpark


VARIOUS ARTISTS / Album / Score

Die Schlacht geht weiter! Nach dem durchschlagenden Erfolg der Maschinen-Saga Transformers, die 2007 für einen Oscsar nominiert wurde, kommt am 24. Juni der spektakuläre zweite Teil in die Kinos: Revenge Of The Fallen. Und auch diesen hat Regisseur und Produzent Michael Bay perfekt zu einem Großereignis auf der Leinwand werden lassen, das unter anderem Shia LaBeouf, Megan Fox, Josh Duhamel, Tyrese Gibson und John Turturro in den Hauptrollen zeigt. Wieder treten die Autobots gegen ihre Erzfeinde, die Deceptions, an, die ihre massive Zerstörungsgewalt kompromisslos einsetzten.

Kompromisslos ist auch das Line-Up für den Soundtrack, der sich durch größte Aktualität auszeichnet. Etwa die brandneue Single „21 Guns“ von GREENDAY aus deren aktuellen No.1-Album 21st Century Breakdown, die so frisch ist, dass ihre Veröffentlichung erst in den Startlöchern steht. Weiterhin gibt es packende Songs von Taking Back Sunday, The Fray, All-American Rejects, Hoobastank, Staind, Avenged Sevenfold, Nickelback, Cheap Trick und einen ebenfalls neuen Song von The Used.

Den wohl spektakulärsten Musikbeitrag zum Soundtrack lieferten allerdings LINKIN PARK, die von Michael Bay angeheuert wurden, den Titeltrack New Divide und den Score zu komponieren - letzteren mit dem legendären Filmkomponisten und Oscar-Gewinner Hans Zimmer und mit Steve Jablonsky (Texas Chainsaw Massacre, Transformers) zusammen! Der Score Transformers: Revenge of the Fallen: The Score erscheint auf einer Extra-CD zeitgleich mit der Compilation The Album.


Das Tracklisting

1. Linkin Park “New Divide”
2. Green Day “21 Guns”
3. Cavo “Let It Go”
4. Taking Back Sunday “Capital M-E”
5. The Fray “Never Say Never”
6. Nickelback “Burn It To The Ground”
7. The Used “Burning Down The House”
8. Theory Of A Deadman “Not Meant To Be”
9. The All-American Rejects “Real World”
10. Hoobastank “Don’t Think I Love You”
11. Staind “This Is It”
12. Avenged Sevenfold “Almost Easy”
13. Cheap Trick “Transformers™ The Fallen Remix”



© WMGG/tbe 05-09

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Das Verstehen ist ein dreischneidiges Schwert - Deine Seite, die Seite der Gegner, und die Wahrheit" Kosh

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