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Zum Ende der Seite springen My Bloody Valentine 3D - Special
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Tomtec Tomtec ist männlich
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My Bloody Valentine 3D - Special Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen






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One Line Synopsis

Da rast was auf uns zu. Im ersten 3D-Horrorfilm macht ein maskierter Spitzhackenmörder Jagd auf drei Freunde.





Kurzinhalt

Eine schreckliche Tragödie veränderte einst die Kleinstadt Harmony auf ewig: Der junge Bergarbeiter Tom verursachte im Schacht einen Unfall. Fünf Kollegen starben, einer konnte im Koma geborgen werden: Es war Harry Warden. Genau ein Jahr später, an einem Valentinstag, erwachte Warden und brachte 22 Menschen mit der Spitzhacke um.

Zehn Jahre danach kehrt Tom nach Harmony zurück. Die Todesfälle von einst machen ihm ebenso zu schaffen wie das ungeklärte Verhältnis zur Ex-Freundin Sarah, die inzwischen mit Kleinstadt-Sheriff Axel liiert ist. Ausgerechnet in dieser Nacht wird Harmony von seiner grausamen Vergangenheit eingeholt: Der Spitzhacken-Killer geht wieder um!





Pressenotiz

Kopf einziehen, der Mann mit der Spitzhacke kommt! Mit frappierenden Effekten der 3D-Digitaltechnik wird der Zuschauer in diesem Grubenschocker der Mordlust eines maskierten Bergmannes ausgesetzt. Werden „Supernatural“-Star Jensen Ackles und Sin City-Schönheit Jaime King dem Monstrum entkommen? Das Werk des Horror-Experten Patrick Lussier ("Wes Craven presents Dracula”) ist ein alle Sinne ansprechender Vorbote der digitalen 3-D-Revolution.



Besetzung

Tom Hanniger
JENSEN ACKLES

Sarah Palmer
JAIME KING

Axel Palmer
KERR SMITH

Ben Foley
KEVIN TIGHE

Deputy Martin
EDI GATHEGI

Burke
TOM ATKINS

Irene
BETSY RUE

Megan
MEGAN BOONE



Stab


Regie
PATRICK LUSSIER

Drehbuch
TODD FARMER und ZANE SMITH

Nach einem Drehbuch von
JOHN BEAIRD

Story
STEPHEN MILLER

Produzent
JACK MURRAY

Ausführende Produzenten
JOHN DUNNING, ANDRÉ LINK, MICHAEL PASEORNEK, JOHN SACCHI

Kamera
BRIAN PEARSON

Szenenbild
ZACK GROBLER

Schnitt
PATRICK LUSSIER, CYNTHIA LUDWIG

Special
Make-Up GARY J. TUNNICLIFFE

Kostüm
LEEANN RADEKA

Musik
MICHAEL WANDMACHER

Casting
NANCY NAYOR BATTINO, C.S.A.







Da rast was auf uns zu:
Eine kleine Geschichte des 3D-Bewegtbildes

Der Traum, die Zweidimensionalität der Kinoleinwand zu durchbrechen, ist fast so alt wie das Kino selbst: Schon die Gebrüder Lumiere versetzten ihr Publikum Ende des vorletzten Jahrhunderts in helle Aufregung, als sie einen Zug beinahe frontal ins Bild hinein fahren ließen. Bei den ersten Vorführungen von Die Ankunft eines Zuges (L’Arrivée d’un Train, 1896) sprangen die Besucher vor Schreck von ihren Stühlen. Dazu bedurfte es allerdings noch keiner ausgefeilten 3-D-Technik, die kinematographisch ungeschulten Zuschauer waren einfach überrumpelt. Eine Sensation! Sie bildet gleichsam die Urszene für sämtliche Horror-, Action- und Spannungsfilme, mit denen das Kino sein Publikum noch Dekaden später in Atem hielt.

Ein halbes Jahrhundert nach dem einfahrenden Zug der Lumieres aber hatte das Kino auf einmal erheblich an Attraktivität eingebüßt. Eine kleine Apparatur namens Fernsehen warb den großen Lichtspielhäuser das Publikum ab. Hollywood musste sich etwas einfallen lassen, um dem Publikumsschwund zu begegnen. So entpuppte sich die 3-D-Technik Anfang der fünfziger Jahre als Segen. Zogen stereoskopische Filme doch die Zuschauer gleichsam ins Geschehen hinein, und das auch noch in Farbe: Da rast was auf uns zu, da greift jemand nach uns, da springt uns etwas an die Gurgel! Ein Erlebnis, das den Abend vor der Schwarz-Weiß-Glotze verblassen ließ, selbst wenn man dafür sperrige Rot-Grün-Brillen aus Pappe tragen musste.

Es waren nicht so sehr die Geschichten dieser ersten Welle von 3-D-Filmen, sondern die Schockeffekte darin, die für Furore sorgten. Der Horror schien jetzt direkt von der Leinwand hinab aufs Publikum zu wirken. Der Zuschauer glaubte zum Beispiel selbst durchs Gruselkabinett von André de Toths Das Kabinett des Professor Bondi (House of Wax, 1953) zu irren; er fühlte die mörderischen Klauen in Alfred Hitchcocks Bei Anruf Mord (Dial M for Murder, 1954) quasi auf den eigenen Schultern; und der unheimliche Kiemenmensch aus Jack Arnolds Der Schrecken vom Amazonas (The Creature from the Black Lagoon, 1954) kroch auf einmal aus seinem wässrigen Versteck direkt in die Sitzreihen der Kinos.

Das Lichtspielhaus war zur dreidimensionalen Geisterbahn geworden. Und das Kino der Angst wurde wie kein anderes Genre von den Möglichkeiten der Stereoskopie befruchtet. So verwundert es nicht, dass sich kleine dreckige Indie-Produktionen weiterhin der Technik bedienten, als der 3-D-Rummel schon längst abgeklungen war und die meisten Kinobesitzer wegen der umständlichen, nicht immer voll funktionierenden Technik Abstand nahmen.

Dabei hatten die kleinen dreckigen Filme durchaus ihren Reiz: So zog der kanadische B-Movie Die teuflische Maske (The Mask, 1961) das Publikum mit drogeninspirierten psychedelischen Sequenzen in den Bann, während Andy Warhol’s Frankenstein (1973) klassischen 3-D-Horror mit neumodischer Softporno-Ästhetik kombinierte.

Erst in den frühen Achtzigern kamen die Versprechungen des 3-D-Kinos noch einmal im großen Stil in die Kinos zurück. Anlass war wieder mal ein Horrorfilm: Für Und wieder ist Freitag, der 13. (Friday, the 13th III, 1982) entwickelte die 3-D-Technik eine noch größere Direktheit – und bescherte dem dritten Teil der Slasher-Saga an der Kinokasse das doppelte Einspielergebnis seines Vorgängers. Ein Erfolg, der Verantwortliche anderer Franchise-Produktionen anspornte: Auch der dritte Teil von Der weiße Hai (Jaws 3-D, 1983) und der dritte Teil von Amityville (Amityville 3-D, 1984) wurden als dreidimensionaler Horrorparcours in Szene gesetzt.


Doch die hohen Kosten, die aufwändige Logistik und die zuweilen Kopfschmerzen verursachenden Polfilterbrillen sorgten dafür, dass entsprechende Filme dann bald doch nicht mehr ihren Weg ins Kino fanden. Fast 20 Jahre lang fristete die einst so revolutionäre Technik ein Schattendasein in IMAXDokumentationen. Doch die Hindernisse, die über Jahre in vielen amerikanischen Kinos einer Breitwand-Präsentation im Wege standen, sind inzwischen behoben. RealD und Dolby 3D Digital Cinema sorgen für ganz neue Standards.

Zumindest in den USA sind die 3-D-Versionen von Trickfilmen wie Der Polarexpress (The Polar Express, 2004), Himmel und Huhn (Chicken Little, 2005) und Die Legende von Beowulf (Beowulf, 2007) sehr viel erfolgreicher gelaufen als ihre „Flachbild“-Gegenstücke. Die Sequels großer computergenerierter Kinosagen wie Shrek, Cars oder Toy Story werden allesamt 2009 mit 3-D-Varianten an den Start gehen und so für ein ganz neues Trickfilmfeeling sorgen.

Das Kino der Angst aber erlebt durch MY BLOODY VALENTINE 3D eine neue Art der Unmittelbarkeit: Wenn hier die Spitzhacke eines Bergarbeitermonstrums, aufgenommen mit den modernsten Mitteln der digitalen Stereoskopie auf uns niederfährt, wird der alte Angstschrei, der seit den Gebrüdern Lumiere durch das Kino hallt, mit ganz neuer Bedeutung gefüllt: Da rast was auf uns zu!





Über die Produktion


Hightech-Tricks und Grubenhorror: Die Neuauflage eines Kultfilms

Im Jahr 1981 war das Genre des Slasher-Films auf seinem Höhepunkt, angetrieben durch enorme Kassenerfolge von Filmen wie Halloween – Die Nacht des Grauens (Halloween, 1978 ). Just in jenem Jahr kam aus Kanada eine umstrittene Low-Budget-Produktion mit dem Titel Blutiger Valentinstag (My Bloody Valentine), die nach und nach zum Kult avancierte und für eine Furore sorgte, die selbst ihre Schöpfer in Staunen versetzte. Fast drei Jahrzehnte später treibt das Remake MY BLOODY VALENTINE 3D die Fieberkurve der Angst noch einmal in neue Höhen.

„Dies ist die Zusammenführung von Horror alter Schule, einer großartigen Geschichte und
unglaublicher neuer Technologie“, erklärt Regisseur Patrick Lussier. „Bei der Entstehung griffen viele Dinge ineinander: Wir haben einen Slasher-Film gedreht, allerdings im allerneuesten 3D-Verfahren. Das erforderte ganze neue Techniken des Erzählens. Eine aufregende Geschichte!“

Produzent Jack Murray ergänzt: „Als ich meine ersten 3D-Erfahrungen machte, war das eher ein neues Spielzeug. Es fesselte die Leute in ihren Sesseln, weil sie so was noch nicht gesehen hatten. Aber es ging dabei nicht wirklich ums Geschichtenerzählen. Man hangelte sich von einem Augenblick zum nächsten, in dem etwas ins Publikum springen konnte. Bei uns ist das anders. Wir wollten ein komplettes Erlebnis schaffen und gleichzeitig die Momente nutzen, in denen die dritte Dimension den Schrecken noch effizienter macht.“

Michael Paseornek, ausführender Produzent von MY BLOODY VALENTINE, präzisiert die Strategie: „Wir haben mit herkömmlichen Techniken und sehr wenig Spezialeffekten gearbeitet, dabei aber das Gefühl für die Tiefe des Raumes verstärkt.“ Es ginge darum, dass der Zuschauer in die Umwelt versinkt und nicht einfach mit Spezialeffekten abgefüllt wird. Paseornek weiter: „Wenn man ein Teil der Umwelt wird und nicht nur einfach draufschaut, ist der Gruseleffekt viel größer: Wenn eine

Taschenlampe aufleuchtet, dann blendet sie dich. Und wenn der Bergarbeiter eine Spitzhacke
schwingt, dann geht sie förmlich durch dich durch.“

Als es darum ging, einen Regisseur für die Hightech-Neuauflage dieses blutgetränkten Klassikers zu finden, stieß man relativ schnell auf eine Person, die prädestiniert für dieses Vorhaben schien: Lussier, der für den Schnitt von Filmen wie Freddy’s New Nightmare (New Nightmare, 1994), Scream – Schrei! (Scream, 1996) oder Wes Craven – Dracula 2000 (Dracula 2000, 2000) verantwortlich zeichnet, arbeitet schon einige Jahre mit dem legendären Horror-Auteur Wes Craven zusammen und wurde inoffiziell schon oft als dessen legitimer Nachfolger gehandelt.

„Patrick hatte genau den richtigen Ansatz, um die 3D-Technik in all ihren Möglichkeiten zur Entfaltung zu bringen“, erklärt Produzent Murray. „Manchmal müssen die Bilder geradezu nach dir schnappen, aber es muss auch Momente geben, wo Du einfach nur in die Erzählung eintauchst. Ergänzt mit anderen Trickelementen wie Prothesen, Stunts und Bildeffekten dringt der Horror bis in die Eingeweide vor.“ Murray kann Regisseur Lussier gar nicht genug loben für seine Arbeit. „Ich hätte mir“, so der Produzent, „wirklich keinen anderen für unser Projekt vorstellen können. Gerade seine Erfahrungen aus dem Schneideraum ermöglichten es ihm, genau einschätzen zu können, wie eine abgedrehte Szene später auf der Leinwand aussehen würde.“

Paseornek fügt freudig hinzu: „Und er hat einfach einen fantastischen Humor. Da war so ein Vibe auf dem Set: Jeder fühlt sich zur richtigen Zeit am richtigen Ort unter den richtigen Leuten. Diese Art von Synergie kann man mit Geld nicht kaufen.“

Dabei verspürte Regisseur Lussier durchaus einen gewissen Druck. Die Aussicht zu einem solch kultisch verehrten und heiß umkämpften Film das Remake liefern zu dürfen, war schmeichelnd und beängstigend zugleich. „In Kanada wird der Film über alles geliebt“, sagt Lussier, der selbst aus dem hohen Norden des amerikanischen Kontinents stammt. „Das Angebot machte mich anfangs deshalb ziemlich nervös. Doch dann habe ich das Drehbuch gelesen und merkte, dass man etwas ganz Neues, ganz Eigenes in die Geschichte bringen konnte: Der Film handelt von einer großen Dreiecksgeschichte – aber diese Dreiecksgeschichte nimmt ziemlich blutige Züge an.“

Durch den Gebrauch der 3D-Bilder sah Lussier unerschlossene Aspekte für die Geschichte: „Das Gefühl von Klaustrophobie und das Gefühl in der Falle zu sitzen wird durch die neue Technik auf die Spitze getrieben. Eine solche Erfahrung hat das Publikum noch nicht gemacht.“

Die jahrelange Zusammenarbeit mit dem Genre-Visionär Wes Craven lehrte Lussier dass ein Horrorfilm die Zuschauer vor allem dann in den Bann zieht, wenn die Charaktere an erster Stelle stehen. „Alle Filme von Wes sind um starke Figuren herum gebaut. Die Figuren und die Geschichte muss stimmen, spritzendes Blut alleine macht noch keinen echten Grusel.“

Schauspieler Kerr Smith, der Kleinstadtsheriff Axel spielt, war angetan von Lussiers Willen, die üblichen Beschränkungen von Horrorfilmen hinter sich zu lassen. „Wir gehen ja ins Kino, um Dinge zu erleben, die uns normalerweise erspart bleiben“, so Smith. „Man wird ja selten im richtigen Leben von solchen Schrecken heimgesucht. Wenn man sie aber mit Figuren durchlebt, die einem Nahe sind, wird das Erlebnis natürlich umso intensiver.“

Dem stimmt Regisseur Lussier vorbehaltlos zu und ergänzt: „Es gibt nichts Schlimmeres als eine Person zu verlieren, die dir nahe steht. Wenn die Zuschauer also ganz nahe bei den Figuren sind, reißt es sie aus den Sitzen, wenn sie in Gefahr geraten. Durch den 3D-Effekt verstärkt sich dieses Gefühl noch, Teil der Geschichte zu sein. Jetzt rettet dich kein Blick mehr auf die Leute in der Reihe vor dir, du wirst gleichsam in den Film reingezogen.“

Das wäre jedoch gar nicht möglich gewesen ohne die neuartige Technologie, die Paradise FX zum Teil extra für MY BLOODY VALENTINE 3D entwickelt hat. „Als wir wussten, dass wir einen 3D-Film machen wollten, hatten wir das Glück, sehr schnell auf Paradise FX zu stoßen“, erläutert Lussier. „Unser 3DTechniker Max ****** machte viele Sachen möglich, von denen es hieß, sie wären eigentlich nicht durchführbar. Wir hatten wahre 3D-Pioniere in unserem Team.“ Dabei wurde unter zeitlichem Hochdruck gearbeitet. „Unsere Kameras wurden ja erst ein Tag vor Drehbeginn fertig gebaut“, erinnert sich der Regisseur.

Jensen Ackles, der im Film als Tom zu sehen ist, freut sich schon darauf, eine ganz bestimmte Szene im Kino zu sehen: „Was für ein aufregender Moment, wenn die Axt des Bergarbeiters aus der Leinwand springt! So etwas hat man noch nicht gesehen.“ Und Ackles´ Kollege Kerr Smith fügt hinzu: „Ich liebe Horrorfilme. Und Harry Warden ist einer der schauerlichsten Bösewichte aller Zeiten.“

Nach MY BLOODY VALENTINE 3D wird beim Filmemachen nichts mehr wie früher sein, glaubt Patrick Lussier: „Was wir zeigen, hat das Publikum noch nicht gesehen – nicht mal bei komplett computergenerierten Filmen. Der Zuschauer wird zum Teil der Geschichte. Diese Art von Interaktivität ist absolut neu.“


Das Herz der Geschichte: Sarah, Tom und Axel


Das Zentrum der Geschichte bilden drei alte Highschoolfreunde, die miteinander durch eine
komplizierte Dreiecksgeschichte verbunden sind: Tom, Axel und Sarah. Die drei Darsteller Jensen Ackles, Kerr Smith und Jaime King stehen an der Spitze eines edlen Ensembles, für das ein paar der größten Nachwuchshoffnungen auf gefeierte Altstars treffen.

„Die drei haben so viel in die Figuren hineingebracht“, schwärmt Filmemacher Lussier. „Und dann sind da noch diese großartigen Nebendarsteller, Leute wie Kevin Tighe, Tom Atkins oder Edi Gathegi. Sie haben die Figuren aus dem Drehbuch erst zum Leben erweckt.“

Als Katalysator Geschichte fungiert allerdings vor allem die Figur des Tom Hanniger, gespielt von Jensen Ackles. „Tom kehrt in seine Heimatstadt zurück, um einige Dinge endlich zu Ende zu bringen“, analysiert Lussier. „Jensen hat einen großen natürlichen Charme und eine ungeheure Ausstrahlung, die auf der Leinwand stark zur Geltung kommt. Gerade in Momenten größter Gefahr ist man ganz bei ihm.“

Die speziellen technischen Aspekte einer 3D-Produktion weckten ganz besonders Ackles Neugier: „Im 3D-Format ist alles noch viel aufregender“, meint der Schauspieler, der bereits in der erfolgreichen TVSerie „Supernatural“ Kontakt mit dem Horror-Genre gemacht hat. „Ich bin sehr gespannt, wie die Geschichte sich in diesem Rahmen entfaltet. Es wird auf jeden Fall den Gruselfaktor ordentlich erhöhen.“

Lussier sei ein unvergleichlicher Regisseur, so Ackles: „Ich denke, dass man als Cutter optimale Voraussetzungen für den Regie-Job mitbringt, weil man genau weiß, wie die gefilmten Szenen später montiert werden. Außerdem hat Patrick ein enormes Gespür für Schauspieler. Diese Kombination macht das Arbeiten mit ihm zu einem echten Vergnügen.“


Die Figur der Sarah, gespielt von Jaime King, ist gleichermaßen das Herz der romantischen
Dreiecksgeschichte. „Jaime ist nicht dieses typische Slasher-Hühnchen“, meint Lussier. „Sie gibt der Figur Tiefe und Komplexität. Sie kann einerseits die Zuneigung für ihren Ex-Freund Tom zeigen – und andererseits glaubhaft die Liebe zu ihrem Ehemann darstellen.“

Die Bewunderung beruht auf Gegenseitigkeit: King schätzt, wie Lussier sich dem Charakter nähert. „Das Beziehungsgeflecht wurde vor dem Dreh sehr gut ausgearbeitet. Jensen, Kerr und ich konnten in langen Gesprächen die unterschiedlichen Nuancen und Abhängigkeiten durchspielen. Es wäre einfach, das Ganze schön schmalzig zu spielen, aber daran hatte ich kein Interesse – und zum Glück auch nicht der Rest des Teams.“, so Jaime King.

Kerr Smith, der die meisten seiner Szenen mit King spielte, spricht mit gleichem Enthusiasmus über die Hauptdarstellerin: „Jaime ist einfach fantastisch. Es ist etwas Wunderbares, wenn du mit jemandem zusammenarbeitest, der es wirklich drauf hat. Und Jaime weiß einfach instinktiv, worauf es in der jeweiligen Szene ankommt – so dass man auch wirklich alles aus ihr rausholen kann.“

Am schwierigsten empfand es Regisseur Lussier den Part des Axel zu besetzen: „Er ist ein Mann voller Konflikte und mit einer sehr düsteren Weltsicht. Er weiß ja, dass er eigentlich nur Sarahs zweite Wahl ist. Das prägt sein Denken. Und Kerr hat eine ganz eigentümliche und überraschende Art gefunden, das zum Ausdruck zu bringen. Faszinierend.“

Kerr schätzt es eben, wenn Dinge in Bewegung gehalten werden. „Klar“, sagt der Schauspieler, „ich gehe schon mit ein paar Ideen in die Arbeit. Aber ich mag es eben auch, wenn man bei der Entwicklung auf ganz neue Facetten der Figur stößt. Ich mag die Magie des Augenblicks, und ein Regisseur wie Patrick weiß sie eben noch zu befeuern. Er hat uns eine große Freiheit gegeben.“

Lussier fühlt sich für seine Offenheit von den Schauspielern aber auch belohnt: „Durch die
Schauspieler wurde die Wirkung des Drehbuchs um ein Zehnfaches verstärkt – durch sie wurden die Figuren so dreidimensional wie der Film als Ganzes!


Klaustrophobie und räumliche Tiefe:
Die sonderbare Welt von MY BLOODY VALENTINE 3D


Auf ihrer Suche nach passenden Locations begannen die Filmemacher in Pittsburgh, fast im Herzen von Pennsylvanias Bergbaugebiet. „Als erstes nahmen wir eine alte Mine in Augenschein“, erinnert sich Regisseur Lussier. „Man hatte sie stillgelegt, aber sie strahlte eine ganz besondere Magie aus.“

Wenn Lussier an die langen Drehtage im Schacht zurückdenkt, bei denen die Crew kaum Tageslicht zu Gesicht bekam, fällt ihm ein einziges Wort ein: „Brutal.“ Man hätte sich gut vorstellen können, wie sich die Bergleute hier einst bei der Arbeit gefühlt haben mochten. „Überall tropfte es von den Wänden und ständig standen wir im Matsch“, so erinnert sich der Regisseur. „Alle Mitglieder im Team, darunter einige, die schon 20 oder 30 Jahre im Geschäft sind, sagten mir später, es wäre der schlimmste Ort, an dem sie je gedreht hätten. Und trotzdem: Jeder einzelne hat einen unglaublichen Job gemacht!“

Die Decke in dem Schacht, wo einige der zentralen Szenen gedreht wurden, war so tief, dass die Arbeit zum Teil gebückt verrichtet werden musste. „Das kam der klaustrophobischen Stimmung im Film durchaus zugute“, so Lussier. „Außerdem hat die Mine ihren ganz eigenen Sound. Du fühltest sie atmen, tropfen, weinen. Du fühltest dich tatsächlich gefangen, und je enger der Schacht zulief, desto größer wurde der Horror.“


Paradise FX hatte das Team mit extra für den Minendreh konstruierten Stativen ausgerüstet. „Auf diese Weise konnten wir auch aus der Schwebe heraus filmen“, so der ausführende Produzent Paseornek. „Das war bis dahin unmöglich, weil das Stativ allein schon an die 250 Kilo wog.“ Ergebnis war, dass die Mine an Raum und Tiefe gewann. „Es war nicht länger einfach nur ein dunkles Loch“, veranschaulicht 3D-Techniker Max ******. „3D macht es möglich, dass du denkst, du würdest wirklich in die Mine hineinschauen – du würdest dich wirklich in sie hinein bewegen.“

Für die Schauspieler war der Drehort eine zweischneidige Angelegenheit: Aufreibend als Arbeitsort, inspirierend für das Spiel. „Wir konnten uns danach ganz gut vorstellen, wie es ist, in einer Minenstadt zu wohnen“, sagt King „Über uns flatterten Baby-Fledermäuse herum, andauernd stieß man sich den Kopf an der Decke, aber all die Entbehrung spornten eben auch zu einem besonders wirklichkeitsgetreuen Spiel an.“

Der gebürtige Texaner Ackles fühlte sich überhaupt nicht in seinem Element. „Wenn man 20 oder 30 Meter unter der Erde arbeitet, und der Ausgang ist weit von Dir entfernt, dann gruselt man sich schon.“

Dem kann Kollege Kerr nur zustimmen: „Ich habe mir zwar einige Beulen am Kopf geholt, aber das war die Sache wert. Wenn Du im Studio vor der Kamera stehst, ist alles künstlich. Sogar die Steinwände. Es riecht nicht nach Mine, es fühlt sich nicht nach Mine an. Aber hier waren wir automatisch gleich 100 Prozent mental am richtigen Ort.“

Und was wäre ein Bergwerk ohne Bergarbeiter? Jeder, der das Original kennt, weiß um den Horror, den die düstere und schattenhafte Gestalt des Minenmalochers evoziert hat. Wer oder was also steckte hinter der Maske des Grubenarbeiters? „Dieses Geheimnis“, glaubt Lussier, „ist wohl der aufregendste Aspekt des ganzen Films. Da begeht jemand diese grausamen Taten – und wir wissen nicht, wer es ist und warum er es tut. Der Bergarbeiter ist die definitive Mordmaschine.“

Der Filmemacher selbst begreift MY BLOODY VALENTINE 3D als ein Wechselbad der Gefühle: „Es gibt einige Szenen in diesem Film, die man nicht wieder vergessen wird. In einem Moment lachst du, im nächsten fällst du vor Schreck aus dem Kinosessel.“

Produzent Murray hat eine ziemlich genaue Idee von dem mörderischen Bergarbeiter: „Er hat nicht unbedingt übernatürliche Fähigkeiten, er ist nur ein Typ mit einer extremen Haltung. Der Mann fühlt offensichtlich nichts mehr, das macht ihn so kompromisslos. Wenn er die Szene betritt, gefriert sofort das Blut in den Adern. Dabei könnte er einer von uns sein, und gerade das schürt die Angst.“

Von Kopf bis Fuß mit martialischen Bergarbeiterutensilien behangen gibt das Minenmonstrum ein imposantes Bild ab. „Er ist eine Maschine“, so Lussier. „Und eine Maschine nimmt eben keine Rücksicht auf Menschen. Du kannst nicht in seinen Augen lesen, du kannst ihm nicht in seine Seele schauen.“

Bei dem verstörenden Outfit orientiere man sich stark am Original. „Wir haben alle möglichen
Gasmasken ausprobiert, alle Bergarbeitertrachten“, verrät Lussier. „Aber am Ende wurde uns klar, dass das Original genau richtig ausgestattet war. Wir haben das Kostüm nur ein bisschen auf den zeitgemäßen Stand gebracht.“


Die bevorzugte Waffe dieses krassen Kumpels ist die Spitzhacke, die wegen ihrer vielseitigen
Einsetzbarkeit zum wichtigsten Werkzeug im Bergbau gehört. „Ein sehr brutales Mordinstrument, das von unserem Bergarbeiter gleichermaßen präzise wie aggressiv eingesetzt wird“, meint Lussier mit ironischer Bewunderung. „Es hat an der einen Seite einen Meißel, mit dem sich prima Knochen zersplittern lassen und an der anderen Seite eine Spitze, mit der sich Unterkiefer zerlegen lassen. Man kann auch Augen damit aufspießen. Man kann überhaupt unendlich viele nützliche Dinge mit so einer Spitzhacke anstellen.“

Was uns zu dem Mann führt, der für die Blutzufuhr bei MY BLOODY VALENTINE 3D zuständig ist: Gary Tunnicliffe. Als eingeschworener Fan von Horrorfilmen und der dazugehörigen Make-Up-Kunst hat er schon früh seine Fähigkeiten auf diesem Gebiet in den legendären Londoner Pinewood Studios trainiert. Allerdings wollte er nie bei dem üblichen 08/15-Horror mitmachen. „Ich las andauernd Drehbücher, in denen Anweisungen stehen wie ‚dann wird auf ihn eingestochen’ oder ‚sein Kopf wird abgeschlagen’“, verrät Tunnicliffe. „Aber ich dachte immer: Das kann man doch interessanter gestalten. Ich liebe es, mir einen Film, an dem ich mitgearbeitet habe, im Kino anzuschauen und die Reaktionen des Publikums zu testen. Es ist ein super Gefühl, wenn die Leute sich vor Panik die Augen zuhalten. Dann weiß ich, dass ich alles richtig gemacht habe.“

Bei dem Remake von MY BLOODY VALENTINE reizte Tunnicliffe eines besonders: „Der Film bot die Chance, einen 80er-Klassiker neu zu bebildern und den schon ikonographischen Killer noch einmal neu erblühen zu lassen.“

Die 3D-Technik eröffneten auch Tunnicliffe neue Möglichkeiten: „Bei klassischem Make-Up hat man immer nur ein paar Zentimeter Tiefe. Hier war es anders.“ So bastelte der Make-Up-Künstler nach den Maßen der Schauspieler Puppen, die dann stellvertretend für die gemarterten Körper eingesetzt und durch die 3D-Technik in ihrer ganzen Tiefe ausgeweidet werden konnten.

Für Lussier und seine Mannschaft gab es ein vorrangiges Ziel: Sie wollten der Legende, die sie zu ihrem Werk inspiriert hat, Gerechtigkeit widerfahren lassen. „Es gab nur ein My Bloody Valentine“, betont der Regisseur. „Man hat ja nie ein Sequel nachgelegt. Als das Original herauskam, wurde es sofort dafür berühmt, vom Jugendschutz zerlegt worden zu sein. Es sollen, so der Mythos, neun Minuten raus geschnitten worden sein wegen zu expliziter Gewaltdarstellungen. Wir nun haben unser Bestes getan, diese neun Minuten wieder zum Leben zu erwecken.“


3-D 2.0: MY BLOODY VALENTINE als Vorbote der digitalen Revolution


Glaubt man den Produzenten der großen Studios, wird 3-D die Kinowelt nachhaltig verändern. Jeffrey Katzenberg etwa, Chef von DreamWorks, sieht darin eine Revolution der Bildgestaltung und Wahrnehmung ähnlich wie vor 70 Jahren die Einführung des Cinemascope-Formats im Kino. Das Sequel zu Shrek lässt der DreamWorks-Boss deshalb gerade im stereoskopen Verfahren herstellen, die Konkurrenz von Pixar zieht bei ihren Fortsetzungen zu Toy Story und Cars mit. Im Bereich des Realfilms brechen nun die Macher von MY BLOODY VALENTINE 3D zu neuen Ufern auf; für ihr Unterfangen nutzen sie RealD, eines der effizientesten Verfahren der digitalen Stereoskopie.

Mit dem trashigen Charme von 3-D-Oldies wie Das Kabinett des Professor Bondi (House of Wax, 1953) oder Der Schrecken vom Amazonas (The Creature from the Black Lagoon, 1954) hat dieser Vorbote des Phänomens „3-D 2.0“ nichts mehr gemein. Dass die neue Technik sich nachhaltiger durchsetzen wird als die 3-D-Vorgänger-Generationen, liegt vor allem an ihrer digitalen Präzision. Die ungenaue stereoskopische Abstimmung bei alten analogen Projektoren, die zuweilen für Kopfschmerzen und flimmernde Bilder sorgte, ist ein für allemal überwunden. Hell, kontrastreich und mit perfektem Raumeindruck werden sich diese neuen 3-D-Filme präsentieren.

Um die perfekten Bilder auf die Leinwand zu zaubern, griff man für MY BLOODY VALENTINE 3D konsequenterweise auch auf die neueste digitale Aufnahmetechnik zurück: man drehte auf HD 4KFormat mit 4000 Pixeln in 30 Bildern pro Sekunde (im Gegensatz zu 2000 bei herkömmlichen Varianten). Dabei bedienten sich die Filmemacher der beiden fortschrittlichsten Digitalkameras, die im Moment auf dem Markt sind: der Red One und der Silicon S1-2K-Kamera. Beide sind sehr viel handlicher als die konventionellen 2-D- oder 3-D-Kameras und lassen sich dadurch auch spontaner einsetzen.

Die Ausrüstung war sogar für jemanden wie Max ******, der als Fachmann schon unzählige
stereoskopische Verfahren bei Filmdrehs beaufsichtigt hat, revolutionär. „Die alten Kameras haben diese schweren Motoren“, erinnert sich der 3-D-Veteran. „Man hantierte mit ihnen wie mit Mühlsteinen.“

Ein weiterer Vorteil der neuen Digitaltechnik lag darin, dass man das gedrehte Material täglich
überprüfen konnte und so schon während des Drehs Kontrolle über das anwachsende 3-D-Bildmaterial hatte. ****** präzisiert: „Früher konnten wir immer erst einen Monat später die Sequenzen überprüfen, jetzt aber war es uns möglich, sie gleich nach dem Shoot in jener Form zu sehen, wie sie später auch das Publikum sehen würde.“

Der dreidimensionale Eindruck in der 3-D-Fotografie wird bekanntlich dadurch geschaffen, dass zwei Kameras aus leicht versetzter Perspektive ein Bild aufnehmen. Indem jedes einzelne Auge des Betrachters mit einer leicht variierenden Version ein und desselben Bildes versorgt wird, schafft man ein Gefühl für Raum und Tiefe. „Und mit den neuen Geräten konnten wir den Abstand zwischen den beiden Geräten ganz automatisch bestimmen“, so ******. Die alten Ungenauigkeiten in der stereoskopischen Vermessung, die für das so oft flirrende Bild der 3-D-Klassiker verantwortlich sind, wurden so von vornherein ausgeschlossen.

Auf diese Weise kann MY BLOODY VALENTINE 3D nun in entsprechend ausgerüsteten Kinos in seiner ganzen digitalen Pracht für wahren Hightech-Horror sorgen.





Die Darsteller


JENSEN ACKLES (Tom Hanniger)
hat sich in kurzer Zeit zu einem gefragten Nachwuchsgesicht Hollywoods entwickelt – vor allem dank seines Mitwirkens in der Erfolgsserie „Supernatural“ (2005 – 2009), wo er an der Seite von Jared Padalecki gegen übersinnliche böse Kräfte antritt. Zurzeit läuft in den USA die vierte Staffel des Mystery-Hits.

Ackles wurde in Dallas geboren und wuchs in Richardson, Texas auf. Sein Durchbruch als
Jungschauspieler kam 1997 mit der Fernsehserie „Zeit der Sehnsucht“ („Days of Our Lives“, 1997 – 2000). Danach war er in erfolgreichen TV-Serien wie „Dark Angel“ (2000 – 2002), „Dawson Creek“ (1998 – 2003) und „Smallville“ (2001 – 2009) zu sehen. Neben Patrick Dempsey spielte er in dem Mehrteiler „Blonde“ mit.

Das erste Mal auf der großen Leinwand war er im Horrorschocker Devour (2005) zu sehen, darauf in der Independent-Komödie Ten Inch Hero (2007). Der 30-Jährige lebt und arbeitet in Los Angeles.


JAIME KING (Sarah Palmer)
begann ihre Karriere als Model. Sie zierte die Frontseiten unterschiedlicher Mode-Magazine und war unter anderem das Gesicht für Kampagnen von Giorgio Armani, Calvin Klein und Victoria’s Secret. Zum Fernsehen kam sie in ihrer Funktion als Gastgeberin der MTV-Show „House of Style“. Später war sie in Erfolgsserien wie „O.C. California“ (2003 – 2007), „Kitchen Confidential“ (2006 – 2007), „The Class“ (2006 – 2007) sowie „Gary Unmarried“ (2008 – 2009) zu sehen.

Schon bald strebte die blonde Schönheit auf die große Leinwand – sowohl für Komödien als auch für härtere Kost. So war sie unter anderem in White Chicks (2004), Im Dutzend billger 2 – Zwei Väter drehen durch (Cheaper by the Dozen 2, 2005), Sin City (2005) und The Spirit (2008 ) mit von der Partie.

Zur Zeit bereitet die 29-Jährige, die mit ihrem Mann, dem Produzenten und Regisseur Kyle Newman in Los Angeles lebt, gleich eine ganze Hand voll prominenter Projekte vor, unter anderem den zweiten Teil von Sin City und die Actionkomödie Riding the Pine.


KERR SMITH (Axel Palmer)
ist vor allem bekannt durch sein Mitwirken in der Kultserie „Dawson Creek“ (1998 – 2003), wo er in 113 Folgen den Part des Jack McPhee gespielt hat. Außerdem war er in TV-Hits wie „Charmed – Zauberhafte Schwestern“ („Charmed“, 1998 – 2005), „E-Ring – Military Minds“ (2005 – 2006), „Justice – Nicht Schuldig“ („Justice“, 2006 – 2007) sowie unlängst neben Jonny Lee Miller in „Eli Stone“ (2008 – 2009) zu sehen.

Doch der 36-jährige Draufgänger, der leidenschaftlich gerne fliegt und Motocross fährt, hat auch einige Kinofilme in seiner Künstlerlaufbahn zu verzeichnen, unter anderem: Der Club der gebrochenen Herzen – Eine romantische Komödie (The Broken Hearts Club: A Romantic Comedy, 2000), Final Destination (2000) und Pressure – Jagd ohne Gnade (Pressure, 2002), einen Actionthriller, bei dem Smith die Hauptrolle spielt.


KEVIN TIGHE (Ben Foley)
ist seit einer kleinen Rolle in Mike Nichols Komödie Die Reifeprüfung (The Graduate, 1967) in mehr als 80 Kino- und Fernsehproduktionen aufgetreten. Sein markantes Gesicht kennt man unter anderem aus Mein Partner mit der kalten Schnauze (K-9, 1989), Stadt der Hoffnung (City of Hope, 1991), Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa (What’s Eating Gilbert Grape, 1993) und The Deal (2005).

Vor allem aber durch Fernsehproduktionen festigte der heute 64-jährige Kalifornier seinen Ruf als verlässlicher Charakterkopf. In den Siebzigern spielte er in der Kultserie „Notruf California“
(„Emergency!“, 1972 – 1979) mit, zuletzt hatte er in den Edelserien „4400 – Die Rückkehrer“ („The 4400“, 2004 – 2007) sowie „Lost“ (2004 – 2009) größere Rollen.


TOM ATKINS (Sheriff Burke)
spielte über 14 Jahre lang am Pittsburgh Public Theater. In dieser Zeit trat er in gefeierten
Inszenierungen von „Einer flog übers Kuckucksnest“ und „Eines langen Tages Reise in die Nacht“ auf.

Zu seiner Fernseharbeit zählen Auftritte in „M.A.S.H.“ (1972 – 1983), „Detektiv Rockford – Anruf genügt“ („The Rockford Files“, 1974 – 1978 ), „Quincy“ (1976 – 1983) oder „Criminal Intent – Verbrechen im Visier“ („Law & Order: Criminal Intent, 2001 – 2009). Außerdem war Atkins in Kinofilmen wie The Fog – Nebel des Grauens (The Fog, 1980), Die Klapperschlange (Escape from New York, 1981), Bob Roberts (1992) oder Tödliche Nähe (Striking Distance, 1993) zu sehen. Erst vor kurzem hat der 73-jährige TV- und Theaterveteran neben Claire Forlani, Louis Gossett Jr. und Daryl Hannah das Familiendrama Shannon’s Rainbow abgedreht.


MEGAN BOONE (Megan)
gibt mit ihrem Auftritt in MY BLOODY VALENTINE 3D ihr Spielfilmdebüt. Zuvor hat sie ihren
Abschluss im Studiengang Schauspiel auf der Florida State University gemacht und sich in London bei Professoren der Royal Academy of Dramatic Art und der Royal Shakespeare Company weiter ausbilden lassen. Erste Erfahrung mit dem Fernsehen hat die 25-jährige Schönheit ebenfalls bereits gesammelt, so glänzte sie in Episodenrollen von „Cold Case – Kein Opfer ist je vergessen“ (2003 – 2009) sowie „The Cleaner“ (2008 ).


EDI GATHEGI (Deputy Martin)
ist in den letzten Jahren sowohl durch Fernseh- als auch durch Kinorollen extrem bekannt geworden. Den stärksten Eindruck hat er vielleicht durch die Rolle des Dr. Cole in der kultisch verehrten Krankenhausserie „Dr. House“ („House M.D.“, 2004 – 2009) beim Publikum hinterlassen. Aber auch sein Auftritt im Kassenhit Twilight – Biss zum Morgengrauen (Twilight, 2008 ) dürfte den Bekanntheitsgrad des gebürtigen Kenianers erheblich gesteigert haben.

In die Filmographie Gathegis, der zurzeit in Los Angeles lebt, gehören außerdem erfolgreiche Kinofilme wie der Actionthriller Crank (2006), Ben Afflecks Krimi Gone Baby Gone – Kein Kinderspiel (Gone Baby Gone, 2007) sowie Death Sentence – Todesurteil (Death Sentence, 2007). Im Augenblick dreht der 30-Jährige mit Sweet Home Alabama-Regisseur Andy Tennant das TV-Drama „Operating Instructions“.





Die Filmemacher


PATRICK LUSSIER (Regie und Schnitt)
ist ein Virtuose der Spannungserzeugung. Kein Wunder, er durfte ja auch mit einem ganz Großen des Horrorfachs zusammenarbeiten: Für Wes Craven betreute er bei gut einem Dutzend Projekten den Schnitt. Er führte aber auch bei vom Altmeister produzierten Genre-Highlights wie der Trilogie Wes Craven – Dracula 2000 (Dracula 2000, 2000), Dracula II: Ascension (2002) und Wes Craven präsentiert: Dracula III (Dracula III: Legacy, 2005) Regie. Zuletzt sorgte Lussier in Horrorfankreisen mit White Noise: Fürchte das Licht (White Noise II: The Light, 2007) für Furore.

Nach seinem Filmstudium am Capilano College in North Vancouver begann der Kanadier seine Karriere im Schneideraum, wo er Fernsehserien wie „McGyver“ (1985 – 1992) oder „Nightmare Café“(1992) betreute. Bei letzterer traf er auch seinen Mentor Craven. Fortan schnitt Lussier alle großen Kinofilme der Horror-Spezis – von Freddy’s New Nightmare (New Nightmare, 1994) über die Scream-Saga (1996 – 2000) bis zu Verflucht (Cursed, 2005).

Doch Lussier sorgte nicht nur bei Horrorfilmen wie Guillermo del Torros Mimic – Angriff der
Killerinsekten (Mimic, 1997), Halloween H20: 20 Jahre später (Halloween H20: 20 Years Later, 1998 ) oder The Eye (2008 ) durch seinen Schnitt für den richtigen Rhythmus, er war auch als Cutter für Komödien wie Mighty Ducks 3 (D3: The Mighty Ducks, 1996) oder Partyalarm (My Boss’s Daughter, 2003) tätig und trainierte so sein Gespür für Tempo und Timing.

Dieser Tage bereitet Lussier ein weiteres großes Horrorprojekt vor, das den Titel Condition Red trägt.


TODD FARMER (Drehbuch)
arbeitet als Comic-Autor, Videospiel-Schöpfer und Drehbuchautor. Er startete seine Karriere bei Regisseur S. Cunningham (Freitag, der 13.), für den er erste Versionen von Freddy vs. Jason (2003) schrieb. Seine ersten Credits als Drehbuchautor hatte er bereits 2001 für den Horrorfilm Jason X erhalten.

2005 tat sich Farmer mit dem Horror-Veteran und Halloween-Schöpfer John Carpenter zusammen, um die Geschichte „Psychopath“ zu schreiben, die zeitgleich als Comic und als Kinofilm erscheinen sollte. Außerdem kooperierte er mit dem Drehbuchautor Steve Niles und dem Schauspieler Thomas Jane, um die Comic-Serien „Alien Pig Farm“ und „The Lycan“ zu entwickeln.

Momentan finden sich gleich zwei viel versprechende Produktionen im Dreh, zu denen der 40-Jährige die Drehbücher schrieb: Messengers II: The Scarecrow sowie Clock Tower. Außerdem entwickelt er gerade mit Thomas Jane die Story zu dem Fantasythriller Devil’s Commando, bei dem Jane sowohl Regie führen als auch die Hauptrolle übernehmen wird.


ZANE SMITH (Drehbuch)
arbeitet als Musiker und Drehbuchautor. Schon an der Highschool in Tuscon, Arizona drehte er experimentelle Kurzfilme. Später studierte er Architektur und Literatur an der University of Arizona. Seine erste Anstellung fand Smith bei einem Computerunternehmen, für das er in Singapur mit Computerchips handelte. Asien war prima, der Job aber nervte, weshalb der Weltenbummler nach Los Angeles zurückkehrte, um in einer Punkband namens The Porn Horses zu spielen.

Nachdem seine Band einige Songs an MTV lizensiert und für einige Serien und Kinofilme Musik komponiert hatte, begann Smith mit dem Drehbuchschreiben. Zurzeit arbeitet er an gleich mehreren Projekten, darunter dem Horrorthriller Dark Harbor, in dem es um einen jungen Schizophrenen geht, der die Stimmen der Toten hört.


JACK MURRAY (Produzent)
arbeitet seit über 20 Jahren im Filmgeschäft. Er ist dafür bekannt, ein gutes Händchen bei der
Stoffentwicklung und bei technisch anspruchsvollen Filmen zu haben und war also genau der richtige Mann für MY BLOODY VALENTINE 3D. Mit Regisseur Patrick Lussier hatte er zuvor bereits bei dem innovativen Horror-Drama The Eye (2008 ) kooperiert.

Schon während er sein Studium an der University of Southern California abschloss, arbeitete Murray mit dem Regisseur Mark Rydell zusammen, mit dem er den Stoff für die Musikkomödie For the Boys – Tage des Ruhms, Tage der Liebe (For the Boys, 1991) mit Bette Midler und James Caan entwickelte. Danach nahm er den Posten des ausführenden Produzenten bei Touchstone an, wo er Sister Act – Eine himmlische Karriere (Sister Act, 1992) mit Whoopie Goldberg betreute.

Desweiteren übernahm Murray die Produktionsleitung für Filme wie Speed 2: Cruise Control (1992), Ungeküsst (Never Been Kissed, 1999), Joyride – Spritztour (Joyride, 2001) und Elektra (2005).


BRIAN PEARSON (Kamera)
genießt in Horror- und Sci-Fi-Kreisen einen exzellenten Ruf. Für die Big-Budget-Produktionen I, Robot (2004) und I Am Legend (2007) drehte er einige der Action-Sequenzen, für Underworld: Revolution (2006) und The Eye (2008 ) zeigte er sich für die Fotografie einiger zentraler Extraszenen verantwortlich.

Als verantwortlicher Kameramann war er bei einschlägigen Werken wie Hardball – Die Kopfgeldjäger II (Hardball, 1997), Die dreizehnte Legende (The Fear: Resurrection, 1999), Düstere Legenden: Final Cut (Urban Legends: Final Cut, 2000), Devour (2005), Butterfly Effect 2 (The Butterfly Effect 2, 2006), White Noise: Fürchte das Licht (White Noise 2: The Light, 2007). Außerdem führte der heute 41-Jährige bei einigen Folgen der bahnbrechenden Sci-Fi-Serie „Dark Angel“ (2000 – 2002) die Kamera.


ZACK GROBLER (Szenenbild)
begann seine Karriere in Südafrika, wo er an der renommierten University of the Witwatersrand Architektur studiert hat. Als er 1988 zum Film kam entwickelte er sich schnell zu einem der gefragtesten Ausstatter für historische Stoffe. Unter anderem war er für das perfekte Szenenbild von ambitionierten Großproduktionen wie Die vier Federn (The Four Feathers, 2002) oder Der schwarze Hengst – wie alles begann (The Black Stallion, 2003) verantwortlich. Weitere Filme, an denen Grobler mitwirkte, waren: Pure Blood (2000), Shark Attack 2 (2001) sowie Sasquatch Mountain (2006).

Nach seinem Umzug nach Amerika übernahm der Südafrikaner das Szenenbild für zwei Staffeln der Kultserie „Lost“ (2006 -2000), für die er unlängst den Art Directors Guild Excellence in Production Design Award gewonnen hat.


GARY J. TUNNICLIFFE (Makeup Effects)
in der Nähe Birminghams, England aufgewachsen, war schon immer ein großer Fan von Horrorfilmen und bewunderte seit frühester Jugend realistische Spezialeffekte im Splatterkino. Schon mit 21 begann er in den Pinewood Studios in London (Hellraiser, Event Horizon – Am Rande des Universums) sein Handwerk. Mit Mitte 20 ging er nach Amerika, um dort seine eigene Firma zu gründen. Schon bald galt er als Fachmann für detailfreudige Makeup-Spezialeffekte. Seine Angst einflößenden Masken kamen unter anderem in Wishmaster (1997), Wes Craven: Dracula 2000 (Dracula 2000, 2000), Mimic 2 (2002), Mean Creek (2004), Feast (2005) und Autopsy (2008 ) zum Einsatz.

Gerade hat der 41-jährige Brite, der sich mit seiner Frau in Valencia, Kalifornien niedergelassen hat, den Horrorthriller The Midnight Man von Saw V-Drehbuchautor Marcus Dunstan abgedreht.


CYNTHIA LUDWIG (Schnitt)
war immer eine Bewunderin von Horror- und Gewaltfilmen – trotzdem liebt sie das romantische Flair eines Valentintages. Es ist also nur schlüssig, dass sie gemeinsam mit Regisseur Patrick Lussier den Schnitt von MY BLOODY VALENTINE 3D verantwortet. Mit Lussier hatte sie kurz zuvor auch schon für The Eye (2008 ) den Schneideraum geteilt.

Unter anderem hat Ludwig schon für den B-Movie-Großmeister Roger Corman gearbeitet. Als
Assistentin von Oscar-Gewinner Thom Noble war sie an Werken wie Vertical Limit (2000), Lara Croft Tomb Raider: Die Wiege des Lebens (Lara Croft Tomb Raider: Cradle of Life, 2003) sowie Flightplan – ohne jede Spur (Flightplan, 2005) beteiligt.

Nach MY BLOODY VALENTINE 3D bereitet sie nun ein weiteres großes 3D-Projekt vor: den Horrorfilm Black Friday 3D, der 2010 in die Kinos kommen soll.


LEEANN RADEKA (Kostüm)
wirkt schon seit über einem Jahrzehnt bei Fernseh- und Kinoproduktionen mit. Seit 2006 fungiert sie als verantwortliche Kostümbildnerin – unter anderem für Filme wie The Hitcher (2007), The Way of War (2008 ) und Balls out: Gary the Tennis Coach (2008 ). Außerdem war sie bei gefeierten Streifen wie Faculty – Trau keinem deiner Lehrer (The Faculty, 1998 ), Three Burials: Die drei Begräbnisse des Melquiades Estrada (The Three Burials of Melquiades Estrada, 2005) und Jumper (2008 ) involviert.


MICHAEL WANDMACHER (Musik)
hat sich als Fachmann für gleichermaßen komplexe wie stimmungsvolle Filmmusik einen Namen gemacht. Für seine Arbeit kommt ihm sein fundiertes Wissen über ethnische, elektronische und klassisch orchestrierte Musik entgegen. Er gehört zu jenen Klangzauberern, die symphonische Soundtracks problemlos um Techno- oder Rock’n’Roll-Elementen ergänzen können.

Unter anderem hat Wandmacher die Musik zu On the Borderline (2001) Kein Entkommen (The Killing Floor, 2007) sowie Punisher: War Zone (2008 ) geschrieben und aufgenommen. Im Augenblick sitzt der 41-Jährige an dem Klangbild für den Horrorthriller Chain Letter.




Kinostart: 20. Mai 2009
Lauflänge: 101 Minuten
Format: Digital 3D, Digital 2D / 1:1,85
Ton: Dolby Digital
FSK: keine Jugendfreigabe


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Das Verstehen ist ein dreischneidiges Schwert - Deine Seite, die Seite der Gegner, und die Wahrheit" Kosh

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