HOSTEL
Die Zukunft des Horrors heißt Eli Roth.
Nach seinem gefeierten Debüt "Cabin Fever" (2002) hat der
junge Autor und Regisseur erneut eine grimmige, knallharte und zutiefst
verstörende Geschichte geschaffen: HOSTEL. In seinem zweiten Spielfilm
dringt Eli Roth nun in menschliche Abgründe vor, von denen bisher kein
Mensch zuvor ahnte. Dabei spielt er virtuos mit der trügerischen
Backpacker-Romantik und lässt HOSTEL in einen beinharten Terrorfilm
münden.
Quentin Tarantino ("Kill Bill") präsentiert
das morbide Meisterwerk, mit dem Eli Roth einen konsequent rohen und
brutalen Genre-Meilenstein geschaffen hat, der alle Grenzen überschreitet
und selbst die härtesten Horrorfans schockieren wird.

Genre: Horror
Filmlänge: 93 Minuten
Land: USA, 2005
Kinostart (D): 27. April 2006
Studio: Hostel LLC, International Production Company, Raw Nerve
Vertrieb: Lionsgate (USA), Sony (D)
Freigabe:
MPAA: R-Rated / FSK: Keine Jugendfreigabe
Darsteller: Jay Hernandez,Derek Richardson,Eythor Gudjonsson
Gastauftritt: Takashi Miike
Regie & Drehbuch: Eli Roth
Produzenten: Mike Fleiss, Eli Roth, Chris Briggs
Ausführende Produzenten: Quentin Tarantino, Scott Spiegel, Boaz Yakin
Co-Produzenten: Daniel Frisch, Philip Waley
Kamera: Milan Chadima
Produktions- und Kostümdesign: Franco-Giacomo Carbone
Special Make Up Effects: Gregory Nicotero, Howard Berger
Schnitt: George Folsey, Jr.,
Casting: Kelly Wagner (USA), Ivan Vorlicek (CZ)
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Kurzinhalt:
Sie suchen das Abenteuer, und sie finden das nackte
Grauen. Die beiden abenteuerlustigen College-Freunde Paxton (JAY HERNANDEZ)
und Josh (DEREK RICHARDSON) sind mit dem Rucksack unterwegs durch Europa.
Ebenso wie ihr neuer Kumpel, der Isländer Oli (EYTHOR GUDJONSSON), gieren
die beiden jungen Amerikaner förmlich nach aufregenden Erlebnissen.
Auf ihrem Trip bekommen die drei einen Geheimtipp: Abseits der üblichen
Reiserouten soll im tiefsten Ost-Europa ein Nirwana für Backpacker liegen
– ein Hostel in der Slowakei, in dem atemberaubende und obendrein noch
willige Frauen auf sie warten sollen. Und tatsächlich: Die Freunde lernen
die beiden Schönheiten Natalya (BARBARA NEDELJÁKOVÁ) und Svetlana (JANA
KADERABKOVÁ) kennen.
Paxton, Josh und Oli haben die Zeit ihres Lebens. Doch die währt nur kurz.
Zu spät bemerken sie, dass sie in einer tödlichen Falle sitzen. Flucht ist
unmöglich – die Backpacker stecken bereits mitten in den finstersten
Abgründen der menschlichen Natur. Was sie dort erleben, ist so
unvorstellbar, dass es alles in den Schatten stellt, was an Grausamkeit
und Perversion bislang bekannt war und nur als Mythos galt. Haben sie eine
Chance, diesen Alptraum zu überleben …?
Im Anschluss an das Special
haben wir noch die lange Version der Inhaltsangabe angehängt. "Warum nicht
gleich am Beginn?", fragt Ihr. Nun, nicht jeder will sich einen großen Teil
des Films schon vorher durchlesen uns sich spoilern lassen. Ihr findet
diese Langversion am Ende unter dem offiziellem deutschen Poster.
Über die Produktion:
Der Autor und Regisseur Eli Roth sucht stets nach
Wegen, wie er die Menschen erschrecken kann. Im Gegensatz zu den meisten
anderen Horrorfilmern weiß Roth allerdings, dass es die Geschichten aus
dem wahren Leben und die Offenbarungen der dunklen Seiten der menschlichen
Natur sind, die oftmals viel Furcht erregender sind als Monster und
schwarze Männer. Bei seinem Debüt "Cabin Fever" (2002) nahm er Zeitungs-Headlines über tödliche, Fleisch verzehrende Bakterien und
verwandelte sie in ein grauenvolles Blutbad unter einer Gruppe junger
Ausflügler. Nun, in Lions Gates HOSTEL ließ sich Roth einmal mehr von
wahren Begebenheiten inspirieren – mit weitaus verstörenderem Ergebnis.
Roth entdeckte die kreative Saat für HOSTEL während einer nächtlichen
Unterhaltung mit seinem Freund Harry Knowles, dem Webmaster von
Aintitcoolnews.com. „Wir sprachen über die furchtbarsten Dinge, die man im
Internet finden kann“, erinnert sich Roth. „Etwas, das noch weiter geht
als die üblichen Bestialitäten, Skateboard-Unfälle oder die beiden
japanischen Mädchen, die sich in einer Badewanne gegenseitig in den Mund
kotzen.“
Knowles gab zu, dass er im Internet auf etwas gestoßen sei, dass so
schrecklich war, dass er lange zögerte, Roth von seiner Entdeckung zu
erzählen – eine Tatsache, die den Regisseur noch neugieriger machte.
Knowles schickte seinem Freund schließlich den Link zu einer Website und
was Roth dort fand, verstörte ihn tiefer, als er es je vermutet hätte:
Irgendwo in Thailand wurde mit Mord Geschäfte gemacht. Für die Summe von
10.000 Dollar wurden Interessierte in einen Raum gebracht, bekamen eine
geladene Pistole in die Hand gedrückt und konnten einen anderen Menschen
töten.
„Das Konzept ekelte mich natürlich an“, gibt Roth zu Protokoll. „Aber es
fühlte sich auch sehr real an. Die Menschen sind krank. Es gibt keine
Grenzen dessen, was man anderen Personen zu seinem eigenen Vergnügen antun
kann, und dies war das Grauenvollste von allen. Das hat mich gleich
fasziniert.“
Die Website behauptete, dass dies in Thailand völlig legal sei – die Opfer
nähmen aus freien Stücken daran teil. Sie seien verzweifelte, bitterarme
Menschen, deren Familien am Verhungern seien. Mit ihrem Opfer verdienten
sie genug Geld, damit ihre Frauen, Kinder und Eltern überleben konnten.
„Die Website stellte es so dar, als seien die potenziellen Mörder
Wohltäter und würden den Opfern einen Gefallen tun – mit einer Art
bizarrer Lebensversicherung“, sagt Roth.
Roth war von seiner Entdeckung so erschüttert, dass er prompt begann, an
einer Dokumentation über das Thema zu arbeiten, aber schon bald fragte er
sich nach den Gefahren, die auf ihn warteten, wenn er die Wahrheit
enthüllen würde. „Wenn ich wirklich jemanden finden würde, der mit einer
Organisation zusammenarbeitet, die mit Morden Profit macht … warum sollte
derjenige zögern, mich nicht auch aus dem Weg zu räumen?“, schlussfolgert
er. Roth war sich unsicher, wie er weitermachen sollte. Er legte die Idee
erstmal zu den Akten.

In der Zwischenzeit kam Roths Debüt "Cabin Fever" in die Kinos und
avancierte zu Lionsgate's erfolgreichstem Film des Jahres 2003, der
mittlerweile weltweit über 100 Millionen Dollar eingespielt hat. Im
Fahrwasser dieses Erfolgs traf sich Roth in Hollywood mit etlichen
Produzenten, unter anderem auch mit Mike Fleiss und Chris Briggs, die für
das Remake von "The Texas Chainsaw Massacre" ("Michael Bay’s Texas Chainsaw
Massacre", 2003) waren. Fleiss und Briggs wollten einen Horrorfilm mit dem
Titel HOSTEL machen, in dem junge Backpacker durch Europa reisen. „Ich bin
nach dem College selbst ziemlich ausgiebig mit dem Rucksack gereist,
ebenso wie Chris und Mike“, sagt Roth, „und wir fanden die Möglichkeiten
für einen Horrorfilm toll, der in einer Umgebung angesiedelt ist, die wir
seit "An American Werewolf in London" ("American Werewolf", 1981) nicht mehr
gesehen haben. Aber niemand von uns wusste, abgesehen von dem Titel und
der Grundidee, worum es eigentlich gehen sollte.“
Die Idee zu HOSTEL gärte für ungefähr zwei Jahre, bis Roth eines Tages
eine Erleuchtung hatte: Warum sollte HOSTEL eigentlich nicht von dem
thailändischen Mordgeschäft handeln? Roth stellte sich vor, dass er die
Geschichte in der Slowakei ansetzen könnte, einer Location, die nah genug
an der typischen Reiseroute Paris – Amsterdam – Spanien lag, aber
gleichzeitig abseits der üblichen Reiseziele. Er dachte über zwei
unschuldige amerikanische Backpacker nach, die in eine Welt der
organisierten Folter und des Mordes stolpern. Und plötzlich wusste er,
dass er eine Geschichte zu erzählen hatte.
In der Zeit dieses Durchbruchs steckte Roth mitten in der
Entscheidungsphase, welches seiner diversen Projekte er als Nachfolger von
"Cabin Fever" inszenieren sollte. Unsicher darüber, welchen Film er nun
realisieren sollte, wandte er sich an seinen Freund Quentin Tarantino,
fragte ihn um Rat und erzählte ihm schließlich von seiner Idee zu HOSTEL.
Tarantino „rastete aus“, berichtet Roth. „Quentin ist ein lebhafter Kerl,
aber ich habe ihn noch nie so begeistert von irgendwas gesehen. Er rief:
‚Oh mein Gott! Du musst das schreiben! Das ist die verdammt noch mal
gruseligste Idee für einen Horrorfilm, von der ich seit Jahren gehört
habe. Vergiss alles, was du momentan mit den Studios entwickelst – schreib
diesen Film JETZT!“
Tarantinos Enthusiasmus inspirierte Roth und er zog den Stecker seines
Telefons, schaltete seinen E-Mail-Account ab, schloss sich in seinem Büro
ein und begann, wild drauflos zu schreiben. „Ich rief Quentin alle paar
Tage an, wenn ich an einem Punkt der Geschichte feststeckte und er
überzeugte mich immer wieder, dass ich auf dem richtigen Weg war“,
erinnert sich Roth. „Es war unglaublich, so jemanden als Mentor zu haben.
Ich habe am Tag rund 20 Seiten geschrieben. Ich konnte einfach nicht
aufhören.“
Drei Wochen nach seiner Unterhaltung mit Tarantino konnte Roth Boaz Yakin
und Scott Spiegel, seinen Partnern in der Horror-Produktionsfirma 'Raw
Nerve', einen kompletten ersten Drehbuchentwurf zeigen. „Boaz und Scott
waren unglaublich begeistert von dem Projekt und sie haben einige
großartige Ideen für die Geschichte beigesteuert“, sagt Roth. „Nach
Monaten, in denen wir nach unserem nächsten gemeinsamen Projekt gesucht
hatten, haben wir es endlich gefunden.“
Dann zeigte Roth Tarantino ein überarbeitetes Skript. Der war so
begeistert von Roths Entwurf, dass er entschied, HOSTEL zum nächsten
„Quentin Tarantino präsentiert“-Projekt zu machen und selbst als
Ausführender Produzent mit an Bord zu kommen. „Eli hat einen Weg gefunden,
neue Grenzen auszuloten“, sagt Tarantino. „Niemand hat je zuvor so etwas
gesehen.“
Die Produzenten Mike Fleiss und Chris Briggs steuerten danach ihrerseits
einige Ideen für Roths Drehbuch bei, die schließlich in einem endgültigen
Skript mündeten, das noch Furcht erregender war als die Entwürfe davor. Im
Rausch der dynamischen Entwicklung des Drehbuchs begannen die Produzenten
auch prompt mit der Produktion: Einen Monat später wurden die
Produktionsbüros in Prag eingerichtet.
Für die Hauptrolle der College-Freunde Paxton und Josh besetzte Roth die
beiden amerikanischen Schauspieler Jay Hernandez, bekannt aus "Friday Night
Lights" (2004), "Ladder 49" ("Im Feuer", 2004) und
"Torque"
("Hart am Limit", 2004) und Derek Richardson aus "Dumb and Dumberer" ("Dumm und
dümmerer", 2003). Nachdem er ein Drehbuch geschrieben hatte, dass es den
ausländischen Schauspielern erlaubte, brüchiges Englisch zu sprechen,
konnte Roth die übrigen Rollen aus der Tschechischen Republik besetzen
(mit Ausnahme von Eythor Gudjonsson, einem isländischen Schauspieler, den
Roth bei der Promotion-Tour von "Cabin Fever" kennen gelernt hatte). Zu den
tschechischen Darstellern zählen Jan Vlasák, einer der bekanntesten
Shakespeare-Darsteller des Landes, und Barbara Nedeljáková, die für die
Hauptrolle der atemberaubenden Femme fatale Natalya engagiert wurde.
Die tschechischen Schauspieler waren begeistert von der Tatsache, dass sie
Rollen spielen konnten, die weiter gingen als die üblichen Kurzauftritte
aus den meisten amerikanischen Produktionen. „In den meisten
amerikanischen Filmen, die in Prag gedreht werden, spielen Amerikaner und
Engländer die Hauptrollen und die tschechischen Darsteller bekommen nur
kleine Parts, die später auch noch nachsynchronisiert werden“, sagt
Barbara Nedeljáková. „Aber in HOSTEL mussten wir nicht so tun, als
spielten wir Amerikaner. Wir konnten Europäer spielen und wir selbst sein.
Darüber waren wir sehr froh.“

Weil er wollte, dass auch der Look und der Stil von HOSTEL authentisch
europäisch ausfallen sollte, heuerte Roth den tschechischen Kameramann
Milan Chadima an, der kürzlich die Second Unit für Terry Gilliam's "The
Brothers Grimm" (2005) fotografiert hatte. „Ich habe Eli Roth gedrängt, einen europäischen Chefkameramann einzustellen, denn
die sehen die Dinge aus einer anderen Perspektive als Amerikaner“, sagt
Tarantino. „Sie haben eine größere poetische Sensibilität.“
Roth und Chadima arbeiteten eng mit dem Produktionsdesigner Franco Carbone
zusammen, der bereits an Roth's "Cabin Fever" beteiligt war, um eine
fröhliche, helle Atmosphäre zu erzeugen, die langsam in ein bedrohliches,
albtraumhaftes Universum abgleitet, in dem die einzige Farbe blutrot ist.
Das Team wählte sorgfältig eine Farb- und Stoffpalette für jede Szene aus
und bezog ihre ästhetische Inspiration aus Fotografien von Peter Witkin
und den düsteren Kurzfilmen der Londoner Brüder Quay ("Street of Crocodiles",
1986).
Um die visuelle Authentizität des Films zu gewährleisten, wurde
ausschließlich an Originalschauplätzen gedreht. Während der Dauer der
40-tägigen Dreharbeiten zog die Produktion 30-mal um, unter anderem in das
exotische Dorf Czesky Krumlov aus dem 16. Jahrhundert, das für das
slowakische Dorf des Films stand, und in die Kellergewölbe einer
ausrangierten alten psychiatrischen Klinik, die 1915 erbaut wurde.
Während des Produktionsprozesses wusste Roth, dass HOSTEL sich weit von
seinem Debüt "Cabin Fever" entfernen würde. „Ich wollte nicht eine weitere
Horrorkomödie machen“, erläutert der Regisseur. „Ich wollte, dass HOSTEL
ein purer Horrorfilm wird – einer, der fröhlich beginnt, der aber immer
düsterer und düsterer wird und nicht zurückblickt oder dem Zuschauer
zuzwinkert.“

Im Gegensatz zu "Cabin Fever", der den klassischen amerikanischen
Horrorfilmen der siebziger Jahre seine Reverenz erweist, ließ sich Roth
bei HOSTEL von asiatischen, besonders den japanischen und südkoreanischen,
Horrorfilmen inspirieren. Und das, obwohl Roth von den jungen asiatischen
Meistern wie Hideo Nakata, Park Chan-Wook und Takashi Miike wenig gehört
hatte, bevor er mit "Cabin Fever" die Filmfestivals der ganzen Welt
besuchte. „Dort lernte ich eine völlig neue Welt des asiatischen Kinos
kennen, von der ich vorher nicht wusste, dass sie überhaupt existiert“,
bemerkt Roth. „Ich war begeistert. Diese Horrorfilme sind kreativer,
verstörender und effektiver als alles, was ich aus Amerika kannte. Ich
fing an, so viel asiatische und südkoreanische Filme wie nur irgend
möglich zu sehen.“
Roth zitiert Filme wie Miike's "Audition" (1999), Park's "Sympathy
for Mr. Vengeance" (2002) und ältere Filme wie
George Sluizer's "The Vanishing" ("The Vanishing – Spurlos verschwunden", 1988
) und Robin Hardy's "The Wicker Man" (1973) als wichtige
Inspirationsquellen bei der Entwicklung von HOSTEL. Der bekennende Fan von
Takashi Miike schrieb sogar einen kleinen Part für den japanischen
Kultregisseur und war begeistert und geehrt, als Miike aus Japan nach Prag
einflog, um die Rolle zu spielen.
HOSTEL ist unbarmherzig brutal und zutiefst verstörend – und Roth wird
sich erneut als aufregender junger Regisseur mit großem Einfluss auf den
modernen Horrorfilm beweisen können. Wie seine asiatischen Kollegen dehnt
er die Gesetze des Genres, um authentischen, rohen Terror zu schaffen.
„Regisseure wie Miike und Park haben die Grenzen des Darstellbaren im Kino
immer wieder neu gesetzt“, sagt Roth. „Dies ist seit Jahren auch mein
Ziel. Ich denke, dass wir mit HOSTEL auch die härtesten Genre-Fans
überraschen werden.“
Die
Darsteller:

JAY HERNANDEZ (Paxton)
Jay Hernandez trat im Jahr
2001 in der Romanze "Crazy/Beautiful" ("Verrückt/Schön", 2001) neben
Kirsten Dunst ins Rampenlicht. Seitdem spielte er in einer Reihe von
Filmen, unter anderem in dem Hit "The Rookie" ("Die Entscheidung – Eine
wahre Geschichte", 2002) mit Dennis Quaid, in Joseph Kahn's "Torque"
("Hart am Limit", 2004) mit Ice Cube und in "Ladder 49" ("Im Feuer", 2004)
mit Joaquin Phoenix und John Travolta. Zuletzt war Hernandez an der Seite
von Billy Bob Thornton in "Friday Night Lights" (2004) zu sehen. Darüber hinaus stand er für "Nomad" (2004) vor der Kamera,
ein Historien-Epos aus dem Kasachastan des 18. Jahrhunderts, das in Cannes
uraufgeführt wurde und von der 'Weinstein Company' vertrieben wird.
Nur kurze Zeit nach den Dreharbeiten für seine Hauptrolle in HOSTEL von
Eli Roth – dem in Toronto uraufgeführten Psycho-Thriller über drei junge
Männer, die auf ihrer Reise durch Europa Opfer eines Folterrings werden –
arbeitete Hernandez für Oliver Stone's "World Trade Center" (2006) an der
Seite von Nicolas Cage und Maggie Gyllenhaal. Der Film soll im Sommer 2006
in die Kinos kommen.
Hernandez, geboren und aufgewachsen in Montebello, Kalifornien, wurde in
einem Aufzug in Hollywood von einem Talent-Scout entdeckt. Seit seiner
ersten Rolle in dem Independent-Film Living the Life (2000) geht seine
Karriere stetig weiter. Neben seinen Kino-Projekten steht er auch in einer
wiederkehrenden Rolle für die TV-Serie „Hang Time“ vor der Kamera. Jay
Hernandez lebt derzeit in Los Angeles.
EYTHOR GUDJONSSON (Oli)
Eythor Gudjonsson ist von Haus
aus Unternehmer. Er ist ein ehemaliger Leistungssportler, der mit seinem
Team zweifacher isländischer Handball-Meister wurde. Darüber hinaus war er
fünf Jahre lang Marketing Manager von 'Walt Disney Home Video' in Island
und war bei der Video-Veröffentlichung von "The Lion King" ("Der König der
Löwen", 1994) in dieser Funktion zusammen mit der Disney Corporation im
Jahr 1995 für den Weltrekord im Verkauf von Videos verantwortlich. Im Jahr
2000 bekam er einen Franchise-Vertrag mit der Restaurant-Kette Little 'Caesar’s
Pizza', eröffnete ein Lokal in Island und übertraf den Weltrekord der
Umsätze eines neu eröffneten Franchise-Restaurants in der ersten Woche,
den bis dahin die 'Domino’s-Kette' gehalten hatte, um 25 Prozent. Dieser
Rekord steht noch immer.

Eythor Gudjonsson, geboren und aufgewachsen in Island, lebt in Reykjavik,
wo er mehrere eigene Firmen besitzt. Unter anderem stellt er Animationen
her und handelt mit Immobilien. Gudjonsson stand zwar schon für einige
Zeitungsanzeigen und TV-Werbespots vor der Kamera, aber seine Hauptrolle
in HOSTEL ist sein Debüt als Kino-Schauspieler.
Über seine Rolle sagt er: „Ich spiele einen lebhaften, fröhlichen Kerl
namens Oli, der von seinem Leben daheim gelangweilt ist und sich
entscheidet, nach Europa zu reisen, um dort ein bisschen Spaß zu haben. In
Berlin trifft er Paxton und Josh. Oli hat Mitleid mit den beiden einsamen
Amerikanern und will ihre Europa-Reise aufpeppen, indem er sie in einige
echt wüste Situationen bringt. Ich hatte die Chance, die Figur zusammen
mit Eli zu entwickeln und wir versuchten, ihn als wilde und fröhliche
Person und gleichzeitig als mysteriösen Mann anzulegen. Er kommt einfach
mit einem großen Knall daher, hat seinen Spaß und ist auch schon wieder
weg. Die Jungs lieben ihn, haben aber keine Ahnung, wer er wirklich ist
oder woher er kommt. Diesen Part zu spielen war eins der unterhaltsamsten
Dinge, die ich je in meinem Leben getan habe und meine Botschaft an das
Publikum ist: Seid fröhlich, egal, was passiert!“
BARBARA NEDELJÁKOVÁ (Natalya)
Barbara Nedeljáková spielte
bereits in Filmen wie "Doom" (2005) mit The Rock oder "Shanghai
Knights" (2003) mit Jackie Chan und Owen Wilson. Die
gebürtige Slowakin studierte Schauspiel in Prag, wo sie derzeit lebt und
regelmäßig an dem berühmten tschechischen Marionetten-Theater arbeitet.
Die meisterhafte Puppenspielerin war an zahlreichen
Marionetten-Theaterstücken beteiligt, unter anderem an "Don Giovanni",
"Don Quixote von La Mancha" und "Die Hochzeit des Figaro", in denen sie
nicht selten pro Auftritt drei oder vier Rollen spielt. HOSTEL markiert
ihre erste Hauptrolle in einem Kinofilm.
Über ihre Rolle als Natalya sagt sie: „Natalya ist kein wirklich nettes
Mädchen, aber das mag ich an ihr. Ich arbeite in einem Marionetten-Theater
und Natalya manipuliert Männer in einer ganz ähnlichen Weise, insofern war
es leicht für mich, diese Rolle zu spielen. Dunkle, komplexe Figuren
ziehen mich an. Natalya tritt sehr liebenswert und süß auf, offenbart aber
dann, wie kalt und böse sie ist – dadurch hatte jede meiner Szenen subtile
Nuancen in der Performance. Ich bin der Ansicht, dass jeder tief in sich
eine dunkle Seite hat und wir haben Regeln in unserem Leben, die uns
sagen, wie wir uns benehmen müssen oder dass wir eine fröhliche Fassade
aufsetzen müssen. Aber tief drinnen hat jeder seine Abgründe so wie
Natalya – darum glaube ich, dass sich die Zuschauer sehr gut mit ihr
identifizieren können.“
RICK HOFFMAN (der
amerikanische Geschäftsmann)
Rick Hoffman spielte bereits
in etlichen renommierten Filmen und TV-Produktionen, darunter in Clint
Eastwood's "Blood Work" (2002) und Steven Bochcos Serie „Philly“.
Darüber hinaus trat er in einer Nebenrolle in "Cellular" ("Final Call – Wenn
er auflegt muss sie sterben", 2004) mit Kim Basinger und in Roland
Emmerichs "The Day After Tomorrow" (2004) auf.
Außerdem steht er immer wieder für Episoden von „The Bernie Mac Show“ und
„The Practice“ vor der Kamera.
Hoffman, der von dem US-Branchenmagazin Variety als einer der „10 Actors
to Watch“ benannt wurde, spielte seine bisher bekannteste Hauptrolle als
Freddie Sacker in der TV-Serie „The $treet“. Außerdem spielt er den
wiederkehrenden Part des Benji Brickman in „Providence“ und trat in
Gastrollen in „The Pretender und „Alright Already“ auf. Zu seinen
Kinofilmen zählen "Conspiracy Theory" ("Fletchers Visionen", 1997), "A Better
Way to Die" ("Sterben – Aber richtig!", 2000) und Johnny "Skidmarks" ("Skidmarks
– Blutspuren", 1998 ). Rick Hoffman kam in Long Island, New York, zur Welt
und lebt derzeit in Los Angeles.
Über die Filmemacher:
ELI ROTH – Drehbuch,
Regie, Produktion
Eli Roth mischte die
internationale Filmszene beim 'Toronto Film Festival' 2002 auf, als sein
Regiedebüt "Cabin Fever" (2002) dort uraufgeführt wurde.
Der Film, der mit einem minimalen Budget unabhängig produziert worden war,
erwies sich als bestverkaufter Film des Toronto Film Festival, als sich
sieben Studios in einem wahren Preiskrieg gegenseitig überboten. Im Jahr
2003 dann startete "Cabin Fever" in den USA auf 2.100 Leinwänden und
avancierte zum erfolgreichsten Film von 'Lionsgate Films'. Rund um den
Erdball wurde Roth von Kritikern gepriesen – er bekam exzellente
Besprechungen von "The New York Times", dem "Rolling Stone" und den
Kino-Fachblättern "Empire" und "Premiere". Im Jahr 2004 wurde Roth von der
'Academy of Science Fiction, Fantasy and Horror' mit seinem ersten Saturn
Award ausgezeichnet. Darüber hinaus erhielt er den "Filmmakers Showcase
Award", mit dem jährlich jene Filmemacher geehrt werden, denen man eine
Führungsposition im Genre-Kino bescheinigt.
Roth wurde in renommierten
Zeitschriften wie "G.Q.", "Elle", "The New York Times" und "Maxim"
porträtiert und interviewt und 2004 für den britischen "Empire Magazine
Movie Award" in der Sparte Best Newcomer nominiert – er war sowohl der
einzige Regisseur als auch der einzige Amerikaner, dem bisher diese Ehre
zuteil wurde. Außerdem trat er in etlichen TV-Shows auf, unter anderem in
MTV's "Total Request Live". Filmemacher wie Peter Jackson lobten Roth
öffentlich und gaben ihm und "Cabin Fever" Publicity-Zitate, und Quentin
Tarantino bezeichnete den jungen Regisseur in der Mai-Ausgabe 2004 von
Premiere als „die Zukunft des Horrors“. "Cabin Fever" wurde mit
einem Budget von nur 1,5 Millionen Dollar gedreht und hat bisher bei
seiner Kino-, Video- und DVD-Auswertung weltweit über 100 Millionen Dollar
eingespielt.
Danach schrieb, produzierte (zusammen mit Mike Fleiss und Chris Briggs)
und inszenierte Eli Roth seinen zweiten Horrorfilm HOSTEL. Quentin
Tarantino war neben Boaz Yakin und Scott Spiegel als einer der
Ausführenden Produzenten an dem Film beteiligt, der von Screen Gems und
Lions Gate im Januar dieses Jahres unter dem Label "Quentin Tarantino
präsentiert" in die US-Kinos gebracht wurde.
Zu den künftigen Regie-Projekten von Roth zählen "Scavenger Hunt", eine
Teenager-Komödie, die er für 'Universal' geschrieben hat, "The Box", einen
Psycho-Horrorfilm, dessen Drehbuch er zusammen mit Richard Kelly, dem
Schöpfer von "Donnie Darko" (2001) verfasst hat, sowie ein
Remake des Horrorfilms "The Bad Seed" für 'Warner Bros'. Dieses Jahr
noch wird
Roth mit den Dreharbeiten zu HOSTEL 2 beginnen, und direkt danach ist
geplant Stephen King's "Puls" ("The Cell") auf die Leinwand zu bringen.

MIKE FLEISS –
Produktion
Mike Fleiss und seine Firma 'Next
Entertainment' haben geschafft, was bisher keine andere unabhängige
Produktionsfirma erreicht hat – Erfolge sowohl im Fernsehen als auch auf
der großen Leinwand.
Fleiss und 'Next Entertainment' haben zuletzt drei Studio-Filme und zwei
TV-Primetime-Serien produziert. Fürs Kino stellten sie das Prequel zu dem
Horror-Hit "The Texas Chainsaw Massacre" ("Michael Bay’s Texas Chainsaw
Massacre", 2003), Wolfgang Petersen's potenziellen Sommer-Blockbuster
"Poseidon" (2006) und schließlich Eli Roths HOSTEL her, einen 'Screen Gems'
und 'Lionsgate' Film, der von Quentin Tarantino präsentiert wird.
Fürs Fernsehen produziert Fleiss derzeit die 11. Staffel der enorm
erfolgreichen ABC-Serie "The Bachelor" sowie eine neue Serie für 'Warner
Bros.', die noch in diesem Jahr in den USA ausgestrahlt werden soll.
CHRISTOPHER BRIGGS –
Produktion
Neben seiner Aufgabe als
Produzent von HOSTEL war Chris Briggs wie Mike Fleiss als Ko-Produzent an
"Poseidon" beteiligt, dem 'Warner Bros.'-Remake von "The Poseidon
Adventure" ("Die Höllenfahrt der Poseidon", 1972). Briggs hat einige
TV-Serien geschrieben und produziert und ist regelmäßig als
Popkultur-Experte in der VH1-Show "Best Week Ever" zu sehen. Briggs
studierte an der Wesleyan University und machte dort seinen Abschluss als
B.A.
„Ich bin in den neunziger Jahren durch Europa gereist und habe in
etlichen Hostels übernachtet“, sagt Briggs. „Amerikaner können
mittlerweile in anderen Teilen der Welt nicht so sorglos reisen, wie wir
es damals getan haben – und HOSTEL widmet sich dieser Feststellung auf
eine Schrecken erregende Weise.“
DANIEL FRISCH –
Ausführender Produzent
Daniel Frisch ist ein in Los
Angeles und Prag ansässiger Produzent, der im Jahr 2003 die 'International
Production Company' (IPC) gegründet hat, um weltweit Filme,
TV-Produktionen, Musikvideos und Werbespots zu produzieren. Zuletzt tat
sich Frisch mit 'Raw Nerve', 'Next Entertainment' und Quentin Tarantino
zusammen, um Eli Roths HOSTEL zu produzieren. Weitere Projekte von Frisch
und IPC sind "2The League of Extraordinary Gentlemen" ("Die Liga der
außergewöhnlichen Gentlemen", 2003), "Running Scared" (2006), "The Pink
Panther" ("Der rosarote Panther", 2006) sowie die preisgekrönte
TV-Produktion "Joan of Arc" ("Jeanne d’Arc – Die Frau des Jahrtausends",
1999), der TV-Film "Houseguest" (2002), die Musikvideos von Mandy Moore's
"Have a Little Faith in Me" und Blue "Breath Easy" sowie den populären
Werbespot für 'Nescafé Express' "Formel 1 Boxenstop", in dem McLaren's
Kimi Raikkönnen die Hauptrolle spielt.
GREG NICOTERO und
HOWARD BERGER – Special Make-up Effects
Greg Nicotero und Howard
Berger gründeten zusammen mit Robert Kurtzman im Jahr 1988 die Firma 'KNB
Efx Group', die mittlerweile zu den renommiertesten und gefragtesten
Studios für Make-up-Effekte in Hollywood zählt. Die KNB Efx Group war an
über 500 Filmen und TV-Produktionen beteiligt, darunter "Dances With
Wolves" ("Der mit dem Wolf tanzt", 1990), "Pulp Fiction" (1994), "Scream"
("Scream – Schrei!", 1996), "Spy Kids" (2001), "The Green Mile" (1999),
"Boogie Nights" (1997), die TV-Serien "Law & Order" und "24", "The Texas
Chainsaw Massacre", "Evil Dead II" ("Tanz der Teufel 2 – Jetzt wird noch
mehr getanzt", 1987), "From Dusk Till Dawn", "A Nightmare on Elm Street:
Dream Child" ("Nightmare 5 – Das Trauma", 1989), die Showtime-Serie
"Masters of Horror", "Cabin Fever", "Austin Powers in Goldmember" ("Austin
Powers in Goldständer", 2002), "Ray" (2004), "The Island" ("Die Insel",
2005), "City Slickers" ("City Slickers – Die Großstadt-Helden", 1991), "Eraser"
(1996), "Rat Race" ("Rat Race – Der nackte Wahnsinn", 2001), "Spawn"
(1997) sowie zuletzt die Adaption von C.S. Lewis' "The Chronicles of
Narnia: The Lion, The Witch and The Wardrobe" ("Die Chroniken von Narnia:
Der König von Narnia", 2005).

'KNB Efx Group' ist im kalifornischen Van Nuys ansässig und beschäftigt
die besten Künstler und Handwerker, die derzeit in diesem Bereich
arbeiten. Deren Errungenschaften bekommen regelmäßig höchstes Lob von
Kritikern und die Aufmerksamkeit der Industrie. Im Jahr 2001 wurde KNB mit
dem "Emmy Award" in der Kategorie 'Best Visual Effects' für ihre Arbeit an
der viel gepriesenen Miniserie "Dune" ("Frank Herbert’s Dune – Der
Wüstenplanet", 2000) ausgezeichnet. Ihre Effekte für "The Cell" (2000) und
"The Time Machine" (2002) wurden für Academy Awards® in der Sparte 'Best
Achievement in Make-up' nominiert und die Firma arbeitet regelmäßig mit
Regisseuren wie Robert Rodriguez, Quentin Tarantino, Steven Spielberg, Wes
Craven und Frank Darabont zusammen.
Zuletzt wurde Greg Nicotero beim
Hollywood Film Festival 2005 mit dem Preis "Make-up of the Year" für die
Arbeit von KNB an "Sin City" (2005) ausgezeichnet und darüber hinaus
übergaben ihm Quentin Tarantino und Eli Roth beim "Sitges Film Festival"
in Spanien einen Preis für seine Leistungen im Lauf seiner Karriere.
Für KNB ist der größte Lohn allerdings ein Keuchen, ein Lachen, ein Schrei
… oder ein gelegentliches „Wie haben die das denn gemacht?“ aus dem
Kinosaal. Darauf arbeitet KNB, Hollywoods erste Adresse für
Make-up-Effekte, täglich hin. Im mittlerweile zweiten Jahrzehnt ist die
Firma an der Produktion von Fantasien und Albträumen beteiligt … dem
Stoff, aus dem die Träume sind.
Musik von NATHAN BARR
Der Komponist Nathan Barr
startete seine Karriere als Musiker früh: gerade mal 4 Jahre alt und
wohnhaft in Tokio, wo er sehr vielen unterschiedlichen Einflüssen – vom
Kabukitheater über die Musik seiner Mutter auf der Koto (japanische
Zither) und am Klavier bis zum Banjo-, Gitarren- und Shakuhachi (Bambusflöten)-Spiel
seines Vaters – ausgesetzt war. Sein Interesse an Musik ist später durch
seine langen Reisen in der ganzen Welt weiter beeinflusst worden, von
balinesischen Kecak-Orchestern bis zur Peking-Oper.
Im Sommer 1993 tourte
er mit dem Juillard Cello Ensemble durch Italien und die Schweiz und nach
seinem College-Abschluss widmete er sich für kurze Zeit erst einmal seiner
Industrial/Rockband "V.A.S.T.", mit der er bei Elektra Records unter
Vertrag stand. 1996 zog es ihn dann nach Los Angeles, wo er Hans Zimmer
traf, bei dem er 8 Monate assistierte, bis er seinen ersten eigenen
Kompositions-Auftrag erhielt. Seitdem hat er für sehr unterschiedliche
Genres vom Western über Horrorfilme bis zu Dokumentationen Scores
geschrieben, darunter "Cabin Fever", "The Virginian" oder "Beyond The Mat".
Der Soundtrack zu HOSTEL
ist übrigens bereits erhältlich bei
Amazon.
Wie versprochen findet Ihr
nun unter dem offiziellen deutschen Poster die Langversion der Inhaltsangabe. Seit gewarnt, den sie
verrät einiges über den Film und enthält ohne Zweifel einige Spoiler.
Natürlich nicht das Ende, aber definitiv weite Teile des Films.

Ausführliche Inhaltsangabe:
Partys, Drogen, Sex. Bei
ihrer Europa-Reise wollen es die beiden College-Freunde Paxton (JAY
HERNANDEZ) und Josh (DEREK RICHARDSON) mal so richtig krachen lassen.
Besonders im freizügigen Amsterdam ziehen sie zusammen mit ihrem
Reisekumpel, dem stets gut gelaunten Isländer Oli (EYTHOR GUDJONSSON),
kräftig um die Häuser – Besuche im Coffeeshop und Rotlichtviertel
inklusive.
Als die drei nach einem exzessiven Abend wieder in ihre Jugendherberge
zurück wollen, stehen sie vor verschlossenen Türen: An die Sperrstunde
haben sie im Sex- und Alkoholrausch gar nicht gedacht. Glücklicherweise
erbarmt sich ein Anwohner namens Alex der müden Partyhengste und bietet
Paxton, Josh und Oli ein Nachtlager an. Und er hat auch gleich einen
heißen Tipp für die erlebnishungrigen Backpacker: Alex weiß, wo es „die
schärfsten Frauen Europas“ gibt. Nicht in Paris, nicht in Amsterdam,
sondern fernab der üblichen Reiserouten von US-Travellern – in der
Slowakei, genauer: in einem Hostel in der Nähe von Bratislava…
Kurze Zeit später sitzen Paxton, Josh und Oli voller Vorfreude im Zug nach
Bratislava. Selbst die Begegnung mit einem schmierigen holländischen
Geschäftsmann (JAN VLASÁK), der sich ein bisschen zu offensichtlich mit
Josh anfreunden will, kann ihnen die gute Laune nicht verderben. Gut
gelaunt kommen die drei in dem legendären Hostel an. Ein kleiner
Wermutstropfen scheint allerdings zu sein, dass sie sich ihr Zimmer mit
anderen Backpackern teilen müssen. Doch gerade diese Tatsache stellt sich
als Hauptgewinn heraus: Das Zimmer von Paxton und Josh wird von den beiden
Freundinnen Natalya (BARBARA NEDELJÁKOVÁ) und Svetlana (JANA KADERABKOVÁ)
bewohnt, die die Neuankömmlinge erstmal auf einen Saunagang einladen.

Das Hostel erweist sich als Himmel auf Erden. Schon am ersten Abend, nach
einer deftigen Party, landen Paxton und Josh bei Natalya und Svetlana im
Bett. Und auch Oli scheint in dieser Nacht seinen Spaß gehabt zu haben –
das Bett des Isländers ist unberührt, Oli selbst ist spurlos verschwunden.
Besorgt fragen Paxton und Josh an der Rezeption nach: Angeblich habe Oli
bereits am frühen Morgen ausgecheckt. Ebenso wie die Freundin der Asiatin
Kana (JENNIFER LIM), die das Hostel wieder verlassen haben soll – mit Oli
als Begleiter.
Tagsüber streifen Paxton und Josh durch Bratislava. Die Begegnung mit
einer Bande von offensichtlich skrupellosen, kriminellen Kindern steigert
ihre Laune nicht gerade. Aber als sie von Ferne einen Mann in einer
orangefarbenen Jacke sehen, sind sie sich sicher: Ihr Kumpel Oli ist doch
noch in der Stadt. Sie folgen dem Mann bis in ein morbides Museum, in dem
zahllose Folterinstrumente ausgestellt sind. Aber der Mann entpuppt sich
als Einheimischer, der nur zufällig die gleiche Jacke trägt. Oder hat er
sie etwa von Oli gestohlen? Paxton und Josh sind vollends irritiert, als
sie später von ihrem Reisebegleiter eine dürftige Abschiedsnachricht per
MMS bekommen. Auf dem MMS-Foto ist nur der Kopf von Oli zu sehen. Was
Paxton und Josh verborgen bleibt ist, dass der Kopf abgeschlagen auf einem
Holzblock in einem düsteren Keller liegt…
Abends amüsieren sich die beiden Freunde wieder in der Disco. Josh ist
allerdings weniger in Partystimmung – er fühlt sich nicht wohl, und
während Paxton angeheitert und sichtlich angeschlagen in einem Lagerraum
einschläft, verlässt sein Freund nach ein paar Drinks den Laden Richtung
Hostel. Doch auf dem Heimweg wird Josh bereits erwartet…
Als Josh aufwacht, erstarrt er vor Schreck. Er befindet sich in einem
finsteren, muffigen Kellerloch und ist halbnackt an einen Metallstuhl fest
geschnallt. Seine Augen weiten sich vor Panik, als sein Blick auf einen
Tisch neben ihm fällt, auf dem Bohrer, Messer und Skalpelle liegen.
Außerdem ist Josh nicht allein: Ein untersetzter, maskierter Mann macht
sich an dem Tisch zu schaffen. Und dann beginnt er, Josh bestialisch zu
foltern… Als sein Peiniger nach einigen schmerzhaften „Experimenten“ den
Mundschutz abnimmt, erkennt Josh ihn sofort wieder – es ist der
holländische Geschäftsmann aus dem Zug. Und der ist noch lange nicht
fertig mit seinem Gefangenen. Die feuchten Kellerwände verschlucken die
Schmerzensschreie des jungen Amerikaners…
In der Zwischenzeit ist auch Paxton wieder aufgewacht und sucht nach
seinem Freund. Das Personal an der Rezeption der Herberge kann ihm nicht
weiter helfen. Angeblich habe auch Josh aus dem Hostel wieder ausgecheckt.
Aber Paxton weiß: Das würde Josh nie tun, ohne vorher Bescheid zu sagen.
Er gibt bei der Polizei eine Vermisstenanzeige auf, macht sich aber auch
auf eigene Faust auf die Suche. Und gerade, als die Kinderbande sein Handy
geklaut hat und die Laune des verzweifelten Paxton auf dem Nullpunkt
angelangt ist, trifft er in einem Café seine Zimmergenossinnen Natalya und
Svetlana wieder.
Die beiden slowakischen Schönheiten wissen angeblich, wo sich Josh gerade
aufhält: bei einer Kunstausstellung in einem alten Fabrikkomplex. Als Josh
mit Natalya und Svetlana dort ankommt, ist er erstaunt, wie viele gut
situierte Männer vor Ort sind. Ein offensichtlich sehr zufriedener Japaner
(TAKASHI MIIKE), der gerade die Fabrikhalle wieder verlässt, ruft Paxton
zu, dass sich hier jeder Penny lohne, den man ausgibt. In der Halle selbst
findet Paxton allerdings kein einziges Kunstwerk vor. Misstrauisch dringt
er immer weiter in den verlassenen, verfallenen Komplex vor – bis in den
Keller. Und dort macht er eine Entdeckung, die ihm das Blut in den Adern
gefrieren lässt: Der tote Körper von Josh liegt aufgeschlitzt auf einem
Metalltisch. Mit perverser Lust sägt der holländische Geschäftsmann an der
Leiche herum. Doch Paxton bleibt keine Zeit, um Hilfe zu rufen oder selbst
etwas zu unternehmen – auch er wird gefangen genommen…

Auch Paxton wird viehisch gefoltert und muss höllische Schmerzen ertragen.
Doch im Gegensatz zu Josh hat er Glück im Unglück: Es gelingt ihm, sich zu
befreien und seinen Peiniger, einen hageren Mann in Plastikschürze und
Mundschutz, und eine Wache zu töten. Fieberhaft sucht Paxton nach einem
Ausweg aus der Todesfalle. Unter Leichen und Körperteilen versteckt,
gelingt ihm die Flucht aus den Kellergewölben in einen Umkleideraum.
Gerade, als er sich dort mit einem Anzug als Geschäftsmann „verkleidet“
hat, trifft Paxton auf einen Amerikaner (RICK HOFFMAN), der ihm im
Glauben, er plaudere mit einem Gleichgesinnten, die ganze schreckliche
Wahrheit über diesen perversen Folterkeller enthüllt: Gegen eine bestimmte
Summe bekommen reiche, gelangweilte Männer hier die Gelegenheit, junge
Menschen zu foltern und zu töten. Der Amerikaner redet sich geradezu in
Rage und schwärmt von dem Kick, einen Menschen langsam zu Tode zu quälen.
Natalya, Svetlana und sogar der scheinbar nette Alex aus Amsterdam sind
für Nachschub an Opfern zuständig. Angewidert will Paxton von dem Gelände
fliehen. Doch er überlegt es sich anders. Wenn er schon seinen Freund Josh
nicht retten konnte, will er wenigstens den anderen unglücklichen Opfern
in dem Folterkeller zu Hilfe eilen. Paxton kehrt um…
Gleich im ersten Kellerraum trifft er den Amerikaner wieder, der sich an
Kana zu schaffen macht. Die Asiatin ist bereits im Gesicht schrecklich
entstellt, als Paxton mit ihrem Peiniger kurzen Prozess macht. Es gelingt
den beiden, gemeinsam in einem gestohlenen Auto von dem Fabrikgelände zu
fliehen. Aber Paxton ist fest entschlossen, sich nicht nur blutig an
Natalya und Svetlana zu rächen, sondern auch an den sadistischen „Kunden“
der skrupellosen Killer-Organisation…
Verantwortlicher Redakteur:
MacReady
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