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Ein riskanter Plan |
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SamTrautman
The One
      

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Ein riskanter Plan

Darsteller:
Sam Worthington, Elizabeth Banks, Anthony Mackie, Jamie Bell, Edward Burns
Regisseur:
Asger Leth
Genre:
Thriller - Kriminalfilm
Studio:
Concorde Home Entertainment
Originaltitel
Man on a Ledge
Meine Kritik zum Film
Sam Worthington als suizid gefährderter Fensterspringer im geordnetem Chaos New Yorks zur Mittagsstunde.
Ein vermeintlich unscheinbarer Mann, der vom Sims eines New Yorker Edelhotels aus in den Tod springen will, ist an sich, filmtechnisch geshen, noch nichts ausergewöhnliches. Im Falle von Ein riskanter Plan ist das jedoch nur die Spitze des Eisberg der der Titanic im Weg steht, vielmehr ist versteckte, das unter dem kalten Nass verborgne, das interessante. Nicht gleich zu erkennen, aber es ist da, genau wie unser Eisberg. Leider dauert es eine komplette Stunde des Films bis man ihn endlich erblickt.
Nicht nur beim Filmtitel von Regiseur Asger Leth (Ghosts of Cité Soleil) ist der Name Programm denn es ist außerdem ein riskanter Plan, den Film sich anzusehen oder zu leihen ,je nachdem. Er folgt gängigen Hollywood Klischees und spuhlt uninteressant aufgewärmte Standard Charaktere am laufenden Band ab. Spannung kommt keine auf und die wird auch wunderbar nicht auf den Zuschauer übertragen, gerade weil der Hauptdarsteller Sam Worthington heißt.
Dessen schauspielerisches Talent gelicht einem Doppelpass Auftritt von Schalkes Aufsichtsratvorsitzenden Clemens Tönnies, der auch keine Mine verzieht oder eine Gesichts Muskel Regung zeigt bei seinen Reden, die er gerne im Kreis von Sport 1 Journalisten hält. Bei ihm ist es ja nochmal zu verschmerzen, da er außer auf Sport 1 oder Sky nie im Fernsehen zu sehen ist und zum Glück auch kein Schauspieler ist aber hier im Film Ein riskanter Plan wäre es lebensnotwendig gewesen, wie ein sichere Halt auf dem Fenstersims, das er den Zuschauer durch sein Mimenspiel mitnimmt und mitfühlen lässt. Leider wünscht man sich das er gleich am Anfang des Films in die Tiefe springt und der Film dann durch einen Nebenstrang weiter gefüührt wird ohne ihn.
Diese gibt es und sie werden auch alle konsequent zu Ende gedacht und gezeigt ,selten hält sich der Film an Nebensächlichkeiten auf und verläuft auf vorgegebenen Pfaden. Das All umfassende Thema des Films wird einem auch gleich in den ersten 5 Minuten deutlich ins Gesicht gehalten und es wiederholt sich auch ständig. Von der Vogelperspektive aus erkennt man die klar strukturiert und quadratisch angelegten Straßenkomplexe von New York, mit seinem geordneten Chaos, das mit all den Menschen und Autos verschmelzt. Genau wie im Film, indem Chaos und Ordnung sich die Klinke in die Hand geben. Und gute Freunde sind.
Chaos entsteht beim Versuch eines geordneten Einbruchs, der aber immer wieder ins Stocken gerät, weil hier nur Amateure am Werk sind, die nicht immer her der Lage sind. Leider alles unspannend und ohne Humor inszeniert. Ein kleiner Spaß hier oder der leichte Anflug von Leichtigkeit anderer Filmvorbilder, wie das Gauner Team um Danny Ocean aus Oceans Twelve, hätten dem Film gut zu Gesicht gestnaden und ihn lockerer gemacht.
Al Pacino light light light
In einem ordentlichen Heist Movie kommen natürlich auch Cops vor, die versuchen Ordnung zu schaffen. Warum muss es dann, wie hier so ein schlechter Abklatsch eines Al Pacino im Heat-Modus sein?? Bitte! Wer versucht, Fucking Pacino zu sein ist schon von vorne herein zum Scheitern verdammt. Der Rockstar unter den harten Bullen kann nicht kopiert werden. Der nervige, ständig Kaugummi kauende Cop im vorliegenden Film ist völlig daneben und schlecht geschrieben. Warum?? Musste der so dreisst schlecht an Pacino angelehnt sein??
Zum Glück gibts außer dem nervigen Pacino Verschnitt und unserem schauspielenden Tönnies auch noch gut spielende Menschen im Film, wie die Unterhändlerin (Elizabeth Banks
Lydia, die versucht Ordnung ins Chaos zu bringen. Genau wie der Zuschauer die ganze Zeit über versucht ein Puzzle zusammen zu setzten um daraus die Lösung zu erhalten so ist sie auch ständig damit beschäftigt, das Puzzle zu lösen und so ist sie die einzige Bezugsperson des Zuschauers, nicht schlimm, da sie auch nicht gerade Frau Frankenstein ist.
In die Liste der uncoolen Charaktere kann sich Ed ``Sgt. Hummel ´´ Harris ohne bedenken eintragen. Er spilet den Standard ´´Schurken´´ der eklig,aalglatt und fies so ziemlich jedes Film Klischee bedient das es gibt. Ganz schlecht am Ende als er Tucco aus Zwei Gloreiche HAlunken zitiert- Es gibt zwei Arten von Menschen.... Seis drum am Ende wird man dann doch etwas entschädigt für die vielen Defiziete wenn der zweite Gang eingelegt wird und die Story so wie auch das Tempo des Films ansteigen. Jetzt sind das aber nur 20 Minuten des Films, aber was macht man mit dem Rest des Films und der Zeit?
Vielleicht ist Sam Worthington besser aufgehoben im Sandalen Genre. Hier kann er wie bei Kampf der Titanen Remake, Scorpione und Medusen meucheln und braucht dabei nichts zu tun außer wie hier im Film sein Tönnies Gesicht in die Kamera zu halten. Ein Film, der von einem Worthington Präsenz fordert und von ihm fordert den Film alleine zu stemmen ist zuviel verlangt . Einer der typischen Sonntagnachmittag Filmchen, der auch für jüngere Zuschauer geeignet ist, da kaum Gewalt geziegt wird und die Story einen 10 jährigen auch nicht überfordert. Lieber einen sicheren Plan schmieden und die echten Heistfilme in den Player werfen wie Heat oder auch der Norton Film The Score.
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*Mehr Kritiken von mir auf meinem Film Blog*
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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von SamTrautman: 16.01.2013 03:33.
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16.01.2013 03:31 |
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Samo
Half-God of the Board
      

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Ganz unterhaltsamer harmloser Film.
Teilweise unterhaltsam, manchmal etwas langweilig.
Insgesamt war ich glaube ich ganz zufrieden.
6 von 10
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16.01.2013 06:30 |
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BavarianMetalhead
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"Man on a Ledge" [Asger Leth / USA ´12] - 6,00 / 10
Ich steh ja grundsätzlich auf Filme mit minimalistischen Schauplätzen (Phone Booth, Buried..) und auch dieser Film hier war nicht schlecht und durch Rückblicke und Perspektivenwechsel recht dynamisch. Zur Glanzleistung reichte es nicht ganz, denn zeitweise hat man leichte Probleme die Spannung oben zu halten und nach Logiklöchern sollte man erst gar nicht anfangen zu suchen. Bei solchen Filmen bin ich wirklich nicht darauf aus, extra nach welchen zu suchen, aber vieles wirkte dann doch zu fadenscheinig. Sam Worthington´s Schauspielkunst empfand ich hier aber leider nur als sehr durchschnittlich..da hätten gewisse Darsteller noch deutlich mehr rausholen können. Und gerade bei einem Charakter-fokussierten Film wie hier, fällt das doppelt so schwer ins Gewicht. Für solide und kurzweilige Unterhaltung hat es aber immerhin gereicht – einmalig sehenswert, hat gepasst.
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19.04.2013 21:00 |
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