Marathon

Takeshi
Running Boy



Genre: Drama
Land & Jahr: Südkorea 2005
Regie: Jeong Yun-Cheol
Studio: Cineline II; ShowBox
Darsteller: Jo Seung-Woo, Kim Mi-Suk, Lee Gi-Young
Cinematography: Kwon Hyeok-Jun
Laufzeit: 115 Min

Inhalt:
Cho-won (Jo Seung-Woo) ist ein kleiner Junge, der gerne Schokokekse, Zebras mag und ein Autist ist. Als seine Mutter (Kim Mi-Suk) herausfindet dass ihr kleiner Sohn Autist ist, muss sie Anfangen diese schwierige Situation zu meistern. Sie findet bald heraus dass ihr Sohn eine vorliebe für das Rennen hat und fängt an ihn gezielt zu trainieren. Da die Erziehung von Cho-won die Mutter vollkommen in Anspruch nimmt, geschieht es das sie ihren jüngeren Sohn vernachlässigt und die Ehe mit ihren Mann zu Bruch geht. Cho-won ist nun ein junger Mann, aber besitzt noch immer die Intelligenz eines fünfjährigen Kindes. Da die Mutter es sich zum Ziel gemacht hat ihren Sohn am großen Marathon im Korea teilnehmen zu lassen, in dem er auf über 40 Kilometer ans Ziel gelangen muss, schickt sie ihn zu einem Trainer. Der Trainer Jung-wook (Lee Gi-Young) ist ein ehemaliger Marathonläufer, der wegen Gesetzesbruch zum Training bei einer Einrichtung für Autisten verdonnert worden ist, damit er gemeinnützige Arbeit leistet. Da er das Training von Cho-won als eine solche Arbeit auch abbuchen kann, nimmt er die Bitte von Cho-won`s Mutter an ihn zu trainieren. Jung-wook hat aber in Wahrheit wenig Lust irgendwen zu trainieren und ist so oder so der Meinung das Cho-won`s Mutter sich viel zu hohe Ziele für ihren Sohn gesteckt hat.
Soljah
Die Story hört sich echt interessant an smile

Bin zwar kein Fan von solchen Dramen, aber den würde ich mir auch anschauen Gute Arbeit
Roshan
sehr schöner film, hauptdarsteller ist ja im mom sehr angesagt in süd-korea, mit diesem film hat er sich endgültig in die herzen der zuschauer geschossen, nebenbei hat er auch am theater für aufsehen gesorgt. ein sehr gefühlsstarker film. sher interessant die beziehung zwischen trainer und junge, da tut einem der junge manchmal wirklich leid, was er alles ertragen muss, ohne zu wissen, dass er eigentlich nur auf den arm genommen wird.

Jo Seung-Woo bester film ist jedoch bei weiten The Classic, einer meiner absoluten lieblingsfilme, die bei mir in den all time hits auftauchen.
Lago
Regisseur Jeong Yoon-Chul griff für seinen Film "Marathon" aka "Running Boy" eine wahre Geschichte aus Korea auf, bei der ein autistischer Junge einen Rekord bei einem Marathon brach. Auch wenn es schon einige Filme mit und über Autisten und anderen behinderten Menschen aus anderen Ländern gibt, so setzt sich dieser Film von allen anderen ab. Alleine schon wegen den schauspielerischen Leistungen. Hauptdarsteller Cho Seung-Woo hat sich das Verhalten und die Merkmale von Autisten inder Vorbereitung zum Film so gut eingeprägt, dass man ihm die Rolle 100%ig abnimmt. Er spielt so frei auf, dass man den Eindruck hat, er litt selber an dieser schlimmen Krankheit. Aber auch die Schauspieler um ihn herum, die Mutter Kim Mi-Suk und Trainer Lee Gi-Yeong meistern ihre Rollen exzellent. Der Hauptgrund, der den Film sehenswert macht, ist jedoch die emotionale und umwerfende Story. Diese bietet viele lustige, aber auch traurige Szenen. Natürlich gehören beim Thema Sport auch die Floskeln "Niemals aufgeben" und "Du kannst es schaffen" dazu, doch stehen sie hier unter Anbetracht der Tatsache, was der autistische Junge leistet, in einer ganz anderen, dramatischen Beziehung. Es wird durchaus gezeigt, dass die Behinderung Cho-Wons auf sein Umfeld schon Auswirkungen hat und nicht selten unangenehme Situationen verursacht, wie z. B. als er in der U-Bahn-Station eine Frau mit Rock im Zebra-Style sieht, er aber voller Vision den Rock zunächst für sein Lieblingstier, das Zebra hält, die Frau begrabscht und schliesslich Prügel von deren Freund einstecken muss. Auf der anderen Seite kommt der Humor auch nicht zu kurz. So wird die Sache mit dem Furzen schon fast zum Running Gag im Film. Das Beobachten und Gestikulieren Cho-wons wird immer amüsanter und macht den Film "Marathon" einfach rührend und liebenswert. Der Film erzeugt einfach Freude beim Zuschauen, gibt dem ein oder anderen Hoffnung und bewirkt vielleicht auch, dass er für etwas mehr Toleranz gegenüber behinderten Menschen sorgt. Dass die ganze Geschichte dann noch in wunderschönen Bildern erzählt wird, brauche ich ja eigentlich gar nicht mehr zu erwähnen. Aber die Kameraarbeit ist auch nochmal erste Sahne! Viele tolle Einstellungen und schöne Kamerafahrten oder ineinanderfließen von Szenen. Ein richtiger "Feel-Good"-Film und nicht nur für Asia-Fans sehenswert!

10/10

Komplette Review auf http://asianfilmweb.de/filme/m/marathon.php