Beste Biografienfilme!

DerPat
In letzter Zeit kamen sehr viele Biografienfilme heraus. Auf welche freut ihr euch noch und welche fandet ihr gut oder schlecht?

Sehr gute Filme sind:

Ray
Alexander
High Speed Money
Schindlers liste
Ed Wood


Freue mich noch auf das Jonny Cash Biotopic "Walk the Line" mit Jaquin Phoenix.
burtons
Alexander ist doch wohl wirklich schlecht!
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Auf den Biopic von CHE freu ich mich sehr, mit "The Motorcycle Diaries" ist ja schon ein kleiner Schritt gemacht worden.
The FFM Man
Ray
Aviator
A Beautiful Mind
Ali


Mir fallen auch keine mehr ein Head Scratch
Punisher
Alexander fand ich als Biografie schwach!
Da war sogar die nicht ganz nach der Wahrheit empfundene Biografie um den Kampf um Troja!

The Aviator war auch großes Kino gab viele Eindrücke in die Welt von Howard Hughes!
SHAHRUKH KHAN
Für mich sind die beiden

Ray und Hurricane mit Denzel Washington die besten smile
dvdstar
auf den freue ich mich!!!!!!!!!
SHAHRUKH KHAN
Zitat:
Original von dvdstar
auf den freue ich mich!!!!!!!!!


auf was?
**Pendretti**
auf janis joplin anscheinend Augen rollen


A Beautiful Mind und Aviator waren schon erste sahne biographien. von alexander war ich überhaupt nicht begeistert und sonstige fallen mir grad nicht ein Confused
Akuma
Er freut sich auf die Janis Choplin Biografie Augenzwinkern

Also spontan fallen mir nur Ray:

Foxx ist genial, die Musik kongenial, Kostüme, Locations, es passt einfach alles - 8,5 von 10 Punkten

und Alexander:

Bildgewaltige Biografie, mit tollen Darstellern, blutigen Schlachten aber eher schwachem Score - 7,5 von 10 Punkten

ein. großes Grinsen
kane
sind nicht ein paar janis joplin-biopics geplant? renée zellweger und p!nk wollten doch beide eine machen, oder?
dr.Gonzo
hmm...ich fand eigentlich Mephisto ganz gut, obwohl Heinrich Mann nicht so mein Fall ist. Das ich den Film mochte liegt wohl daran das Brandauer exakt aussieht wie mein Vater (stimmt tatsächlich, in München wurd er schon angesprochen Freaky )
Ansonsten: Aviator, Braveheart, und auch Soweit die Füßre tragen, fand ich sehr bedrückend, v.a. im Buch wie die Zugfahrt beschrieben wird unglücklich
kane
strenggenommen ist mephisto ja eine romanverfilmung, auch wenn die hauptfigur hendrik höfgen (!) natürlich seeehr starke züge von gustaf gründgens trägt (heinrich mann ist auch nicht so mein fall - hab irgendwann verzweifelst in seiner zweiteiligen biographie über heinrich IV. von frankreich aufgegeben, aber mephisto ist ja vom thomas-spross klaus mann Augenzwinkern ). der film konnte mich nicht so sehr überzeugen (dass der auslandsoscar für mich obligatorisch gewesen wäre), aber klaus maria brandauers leistung war atemberaubend geschockt

mag biopics nicht sooo gerne und hab dementsprechend nicht allzu viele gesehen, aer es gibt ja so enige, die extrem bekannt geworden sind (hoffe, ich wiederhole nicht allzu viel, spinne einfach mal drauf los):
lawrence von arabien (bin noch nicht allzu weit gekommen)
raging bull (fand ich auch sehr ansprechend)
ghandi (hab ich als ziemlich gut in erinnerung, ist aber auch schon wieder länger her)
goodfellas und casino (ebenso wie mephisto nicht direkt "eine wahre geschichte")
schindlers liste (muss ich dazu noch was sagen?)
what's love got to do with it über tina turner
evita
larry flynt (ist harrelsons originalstimme auch so nervtötend? ansonsten war der film recht ok, auch wenn ich hier mehr als bei anderen biographien das gefühl hatte, nur die halbe wahrheit erzählt bekommen zu haben)
elizabeth (bißchen lang, aber der oscar für cate blanchett hätte sein müssen)
boys don't cry (fand ich ok, aber nicht so gut, wie der rest der welt)
ali (fehlt mir noch) und hurricane
der mann im mond über den komiker andy kaufmann (film ist recht nett, bringt, glaub ich, relativ gut rüber, wie dieser mir davor unbekannte komiker sein publikum gequält haben soll und dazu einer von bisher nur zwei filmen, in denen ich jim carrey erträglich fand)
erin brockovich
the doors (hab ich, glaub ich, vor eeewigen zeiten mal gesehen, aber null erinnerung daran) und the jacksons - ein amerikanischer traum (fand den soundtrack immer klasse, hab ihn aber leider nirgends bekommen)
frida
malcom x, donnie brasco, michael collins (alle nicht gesehen)
monster (gut für ein b-movie, aber für mich nicht so überzeugend, wie scheinbar für alle anderen)
de-lovely (kritiken waren ja nich so, hab ihn selbst nicht gesehen)
kinsey (muss ich noch sehen und wird definitiv auch gesehen werden!)
cleopatra (hab ich zu hause, aber noch nie gesehen)
der pianist (ist auch eine, oder?)
-=Zodiac=-
Öhm leute, wo ihr gerade über Biographiefilme sprecht, problem an der ganzen Sache ist, jeder Regisseur hat sich künstlerische Freiheiten genommen und das ganze verändert.

Russel's Crowe Charakter in A beautiful Mind z.B. hatte auch Homorsexuelle Bezüge in seinem Leben, welches aber bewusst rausgelassen worden ist wegen der Shizophrenie, so dass der Zuschauer nicht versteht das Homosexualität mit Shizophrenie in Zusammenhang steht.

Braveheart ist ohnehin alles andere historisch korrekt wie ich mal gelesen habe. Also da sind wirklich nur noch die Grundzüge enthalten.

Leo di Caprio's Char. in Aviator wurde auch sehr wichtiges weggelassen was nach dessen Unfall passierte. Aber ich komm gerade nicht mehr wirklich drauf.

Natürlich kann man das nicht 1:1 verfilmen, aber eine richtige Biographie ist es auch nicht, weil zuviel weggelassen oder verändert wurde. Daran merkt man wieder, dass Filme als Priorität die Unterhaltung sieht.

Andersrum gesehen wurden reale Vorbilder als Vorlage für Charaktere in Filme benutzt, die eigentlich gar nichts damit zu tun hatten. Aber irgendwie will mir mal wieder kein Name einfallen Aargh

Der Film von Leo di Caprio wo er einen Drogenjunkie spielt handelt übrigens auch von einem wahren Fall. Mark Wahlberg spielt ebenfalls mit. Der Film war sehr im Gespräch nach dem Erfurt Massaker. ABER WIESO FÄLLT MIR WIEDER DER NAME NICHT EIN?????

*ich geh jetzt lernen mir Namen besser im Gedächtnis zu behalten*

@kane

Goodfellas ist ne wahre Geschichte. Die Charaktere gibt es wirklich und so soll es auch geschehen sein, aber ich kann jetzt nicht sagen in wie weit sich Scorsese Freiheiten bei der Gestaltung genommen hat.
burtons
@Ethan hunt

Der Film den du meinst heißt Jim Carrol - The Basketball Diaries
und der ist auch so nicht ganz korrekt. Jim Carrol selbst hat sich von dem Film distanziert
kane
@ethan
der punkt mit der künstlerischen freiheit und dem dehbaren begriff der "wahren geschichte" (stichwort fargo Totlachen ), ist wohl der grund, warum ichs mit biopics nicht so hab. entweder man hält sich an die tatsachen, oder man erfindets gleich ganz, aber dieses wischiwaschi ist nicht mein fall.

zu goodfellas und casino.
die klammer bezieht sich nur auf den zweiten film. sorry, dass das nicht deutlich wurde (ähm, in meinem post beziehen sich alle klammern nur auf den direkt vorangegangenen film, außer wenn deutlich anders erwähnt).
soweit ich gelesen hab, basiert de niros figur sam "ace" rothstein auf frank "lefty" rosenthal und pescis nicky santorro auf tony "the ant" spilotro. machte auf mich eher den eindruck, als wäre das eher so eine etwas freiere nachempfindung der wahren persönlichkeiten, weiß es aber natürlich nicht sicher.
boernie
für mich zählen folgende filme zu den besten biografie-verfilmungen

a beautiful mind
der untergang
ali
der pianist
schindler's liste
kane
noch eine, die nicht direkt mit namen und allem auf einem leben basiert, aber fast.
citizen kane! trägt starke züge vor allem von william randolph hearst und auch ein wenig von howard hughes (krass in dem zusammenhang: leonardo dicaprio hat mich in einigen szenen von the aviator ganz extrem vom aussehen her an eine schmalspurversion von orsen welles' charles foster kane erinnert).

@ethan
noch was. würde filmen (und auch "einseitigen" biographien, also solchen die eine seite der geschichte erzählen und sich nicht so sehr darum bemühen, alle seiten der medaille zu untersuchen) nicht allzu sehr vorwerfen, dass der doch irgendwie dramatische aufbau (muss ja nicht gleich die klassische dramenpyramide von exposition über peripetie zur katastrophe sein) vorgeht. sonst wäre ein film ja ewig langweilg (bzw noch langweiliger als er eh schon ist Augenzwinkern ) man muss sich halt dessen bewusst sein Shrug
(aber ich persönlich mag das auch nicht so sehr. dann sollen sie halt gleich alles erfinden)
joerch
@boernie

Der Untergang kann man wohl kaum als Biopic bezeichnen - weil 1. gehts um viele Personen und 2. zeigt der FIlm nur die letzten Tage im Bunker Augenzwinkern

Mein absolut liebstes, unerreichtes und komischerweise hier nicht erwähntes Biopic ist eindeutig:

ED WOOD
SHAHRUKH KHAN
Zitat:
Original von **Pendretti**
auf janis joplin anscheinend Augen rollen


achso ich habs garnicht gemerkt großes Grinsen

da gibst doch noch eins Der Pianist ist doch auch Biografie oder?
kane
hach. hab noch dran gedacht, als ich das post da oben geschrieben hab und dann doch vergessen. ein biopic, das die wahre geschichte wohl und wissentlich sehr stark romantisiert hat, hier aber, denke ich, zumindest mal erwähnt werden sollte, weil sich der film ja zu einem absoluten kultfilm entwickelt hat (lange vorrede, kurzer titel): bonnie and clyde