Flug des Phoenix Special

SonOfTheDark
Der Flug des Phoenix



Filminfos



PRESSENOTIZ
Nach dem Absturz ihres Flugzeugs stranden elf Überlebende in der Gluthitze der Wüste Gobi. Ohne Funkverbindung, fernab der geplanten Route und mit knappen Wasservorräten ausgestattet, stehen ihre Chancen auf Rettung nicht gerade gut. Einer der Passagiere gibt sich als Flugzeugkonstrukteur zu erkennen und macht einen verrückt erscheinenden Vorschlag: aus dem Wrack ein neues Fluggerät bauen, um damit der mörderischen Wüste zu entkommen.
In mühevoller Arbeit gelingt das Wunder. Der Bau des Phoenix gelingt – doch wird er auch fliegen? Kurz vor dem Jungfernflug stellt sich heraus, dass der Konstrukteur im wirklichen Leben nur Modellflugzeuge entwickelt...
DER FLUG DES PHOENIX ist ein spannender Abenteuerfilm über das Verhalten von Menschen in einer aussichtslosern Situation. Regisseur John Moore („Im Fadenkreuz –Allein gegen Alle“, 2002), inszenierte die Neuverfilmung des Robert Aldrich-Klassikers von 1965 mit Dennis Quaid, Giovanni Ribisi, Miranda Otto, Tyrese Gibson und Hugh Laurie in den Hauptrollen.



INHALT
Als Frank Towns (Dennis Quaid), Pilot eines Frachtflugzeugs, und sein Ko-Pilot AJ (Tyrese Gibson) in die Mongolei geschickt werden, um die Besatzung einer gerade geschlossenen Öl-Bohrstation nach Peking auszufliegen, ahnen sie nicht, dass dieser Routine-Job in einem Kampf auf Leben und Tod enden wird – und in einer unglaublichen „Wiederauferstehung“.
Denn bereits kurz nach dem Start gerät die Frachtmaschine, die bereits bessere Zeiten gesehen hat, über der Wüste Gobi in einen verheerenden Sandsturm. Der erfahrene Pilot versucht das Unwetter zu umfliegen, doch er unterschätzt die immensen Kräfte, mit der der Orkan seine betagte C-119 und die verängstigten Passagiere durchschüttelt. Mit der Antenne reißt auch der Funkkontakt ab – keine Chance, noch einen Hilferufe auszusenden oder ihre Position an die Flugkontrolle durchzugeben. Die nächste Sturmattacke zerstört das linke Triebwerk und der Propeller durchschlägt das Cockpit. Das Flugzeug beginnt zu trudeln und zwingt Towns zu einer halsbrecherischen Notlandung in einer der unwirtlichsten Gegenden der Welt – in der Wüste Gobi.
Die Bruchlandung hat einen Teil des Hecks abgerissen und das Flugzeug so stark beschädigt, dass keine Reparatur möglich ist. Die elf überlebenden Passagiere und Besatzungsmitglieder realisieren, dass sie mit minimalem Proviant und Wasservorrat in einer Gluthölle gestrandet sind. Während Schuldzuweisungen die Runde machen, steigen Anspannung und Verzweiflung. Sie wissen, dass sie nur wenige Tage überleben können und die Chance, einige hundert Kilometer vom ursprünglichen Kurs entfernt gefunden zu werden, schätzt der zynische und wenig sensible Unglückspilot als gering ein. Einige der Männer wollen zu Fuß aufbrechen – doch wohin?
Ein kleiner Hoffnungsschimmer keimt auf, als Elliott (Giovanni Ribisi), ein exzentrischer und undurchsichtiger Mitreisender, der erst in letzter Minute auf die Passagierliste gelangt war und den niemand aus der Gruppe richtig gut kennt, einen abenteuerlichen Vorschlag macht: Aus den unbeschädigten Komponenten der C-119 Frachtmaschine könnten sie ein kleineres Fluggerät bauen - und ihm den bedeutungsvollen Namen Phoenix geben. Elliot behauptet von sich, Flugzeugkonstrukteur zu sein und bereits einen Plan ausgearbeitet zu haben. Das nötige Werkzeug und sogar einen Stromgenerator haben sie noch von der stillgelegten Bohrstation an Bord und die Treibstoffvorräte würden ausreichen, um den einmotorigen Phoenix zu fliegen.
Pilot Towns und die meisten der Gestrandeten lehnen Elliotts Plan als unmöglich und geradezu absurd ab. Sie fürchten, die harte Arbeit würde ihre ohnehin knappen Vorräte und Energiereserven umso schneller erschöpfen. Doch die Hoffnungen auf Rettung schwinden ebenso wie die Trinkwasserrationen und sie müssen erkennen, dass Elliotts Plan ihre einzige Überlebenschance ist: Der einzig mögliche Weg aus dieser Hölle führt durch den Himmel.
Die Gruppe begräbt ihre Streitigkeiten so gut es geht und beginnt - unter Elliotts Führung – mit dem Bau des Phoenix. Doch zwischen dem raubeinigen „Macher“ Towns und dem sensiblen „Denker“ Elliott entsteht ein fortwährender Machtkampf, der die Arbeit an ihrem Rettungsflieger mehr als einmal behindert. Selbst als der Phoenix Gestalt anzunehmen beginnt, erscheint die Aufgabe unmöglich. Aber im Unmöglichen liegt ihre einzige Chance.
Denn ein zusätzliches Problem bedroht die Gruppe: Schwerbewaffnete Wüstenschmuggler haben ihr Lager entdeckt und bei einem Schusswechsel gab es bereits Tote auf beiden Seiten. Lange werden sie dieser Belagerung nicht standhalten können.
Doch trotz aller Widrigkeiten hält die Gruppe zusammen und vollendet den Bau des Phoenix. Aber wird er auch fliegen? Captain Towns glaubt weniger daran als je zuvor, seit er herausgefunden hat, dass es sich bei den Flugzeugen, die Elliott konstruiert, um Modellflugzeuge handelt...



PRODUKTIONSNOTIZEN
DER FLUG DES PHOENIX begann seine Rückkehr auf die Kinoleinwand im Jahr 1996, als Produzent William Aldrich der Geschäftsführung der Twentieth Century Fox vorschlug, gemeinsam ein Remake des 1965 von Williams Vater Robert Aldrich inszenierten Films DER FLUG DES PHOENIX („Der Flug des Phoenix“, 1965) zu produzieren. Das Original war mit James Stewart als Pilot Frank Towns, Richard Attenborough, Peter Finch, Ernest Borgnine und Hardy Krüger als (Modell)-Flugzeugdesigner Heinrich Dorfmann prominent besetzt und darf mit Fug und Recht als Klassiker bezeichnet werden. Doch zum Start war ihm kein großer kommerzieller Erfolg beschieden. Erst nach und nach, vor allem in Europa, wurden seine Qualitäten entdeckt. Seit langem genießt der Film hier Kult-Status, hat eine große Fangemeinde und ist aus dem Repertoire des Fernsehens nicht wegzudenken. Die Remake-Rechte des Original-Films lagen gemeinsam bei Fox und William Aldrichs Firma, The Aldrich Group. 1997 kamen beide Seiten überein, einen neuen FLIGHT OF THE PHOENIX-Film zu entwickeln, und Aldrich arbeitete mehrere Jahre mit verschiedenen Autoren an dem Projekt.
Einige Zeit später stieg Produzent John Davis in das Projekt ein. Während der Produktion des Films BEHIND ENEMY LINES („Im Fadenkreuz – Allein gegen alle“, 2002), den Davis produzierte, erwähnte er gegenüber Regisseur John Moore, dass Fox, Aldrich und Davis eine neue Version von FLIGHT OF THE PHOENIX entwickelten. Moore, der von sich behauptet, eine krankhafte Besessenheit für Flugzeuge zu haben, sagte Davis, dass er bei diesem Film sehr gerne Regie führen würde. „Das Projekt passt gut zu meinem großen Interesse für Flugzeuge”, sagt Moore, „aber viel wichtiger war mir die großartige zwischenmenschliche Geschichte. Die Figuren müssen am Tiefpunkt ihres Lebens zu ihrer Höchstform auflaufen. Sie haben das Werkzeug und die Fähigkeit, den Phoenix zu bauen, aber ohne ihren festen Glauben an die Sache wird der Phoenix niemals abheben.”
Moore entpuppte sich als der perfekte Regisseur für diesen Film. „John betrachtet die Dinge anders als die meisten Filmemacher", sagt Davis. „Er hat seine ganz eigene Erzählsprache und die Kamera ist geradezu die Verlängerung seines Arms.”
„John hat ein einzigartiges Auge für Action-Drehs", ergänzt Produzent Wyck Godfrey. „Es bereitet ihm höchstes Vergnügen, die Zuschauer an Orte zu führen, an denen sie nie zuvor gewesen sind.”
Das internationale Ensemble des Films wird angeführt von Dennis Quaid, der den desillusionierten Piloten Frank Towns porträtiert, einen Mann, der seine besten Zeiten längst hinter sich hat und nur noch Ölfelder an den entlegensten Orten der Welt auflösen darf. „Towns ist zynisch und abgestumpft", sagt Quaid. „Irgendwo auf seinem Weg hat er die Lebensfreude verloren. Seine Bestimmung in diesem Film, wie die der anderen Figuren auch, ist es, ‚demontiert’ zu werden. Die Geschichte lotet aus, was mit diesen Leuten passiert, wenn man ihnen alles nimmt, was ihnen im normalen Leben Sicherheit gibt.“
Towns’ persönliche Herausforderung während dieser Zerreißprobe ist Elliott, eine sonderbare Person, die zu Anfang keine wirkliche Funktion in der Gruppe zu haben scheint. Während des schicksalhaften Fluges warnt Elliott den Piloten Towns, dass es unmöglich ist, durch diesen katastrophalen Sandsturm zu fliegen, der plötzlich aus dem Nichts auftaucht – eine Warnung, die Towns im wahrsten Sinne des Wortes in den Wind schlägt. Mit desaströsen Folgen.
Giovanni Ribisi porträtiert Elliott. „Giovanni ist ein Chamäleon. Er liebt es, die individuellen Eigenarten seiner Figuren herauszuarbeiten", sagt John Davis. „Er entscheidet sich immer für Rollen, die alles andere als typisch sind.”
„Elliott ist ein Außenseiter", sagt Ribisi. „Zu Beginn des Films weiß man nichts über ihn. Wir möchten, dass der Zuschauer sich anfangs fragt: ‘Wer ist dieser Typ?’” Genau das fragen sich auch Towns und sein Kopilot AJ, als die schmächtige, bebrillte Person an Bord ihrer C-119 Frachtmaschine kommt. Nach dem Absturz, als Elliott durchblicken lässt, dass er Flugzeugdesigner ist, beginnen Towns und Elliott einen nervenraubenden Machtkampf, der um ein Haar den Bau des Phoenix, die letzte Hoffnung der verzweifelten Gruppe, verhindert. Dieser Machtkampf und andere Auseinandersetzungen in der Gruppe waren ein starker Anreiz für Ribisi. „Mir gefällt es sehr, dass die Geschichte sich auf die Psychologie der Figuren konzentriert. Es interessiert mich, was aus Leuten wird, die sich mit einem solch unglaublichen Szenario auseinandersetzen müssen", sagt Ribisi.
Mit seinem gefärbten Blondschopf und seiner randlosen Brille (beides legte er sich auf Moores Wunsch zu), erinnert Ribisi frappierend an Hardy Krügers Darstellung der entsprechenden Figur im Original von 1965. Moore besteht darauf, dass dies bloßer Zufall sei. „Ich habe mir den ersten Film absichtlich nicht angesehen und das Ensemble gebeten, ihn auch nicht zu sehen, um sicherzustellen, dass er unsere Arbeit nicht beeinflussen würde. Dann sah ich ein DVD-Cover des Originals und es sah aus, als wäre Giovanni darauf!”
Falls es so etwas wie die Stimme der Vernunft in der Gruppe gibt, ist es die von Kelly, Chef der Bohranlage und - eine Frau. Die Filmemacher achteten darauf, die Klischees zu vermeiden, die nahe liegen, wenn eine attraktive Frau alleine in einer Gruppe von Männern ist. „Wir wollten nicht, dass sie ‘einer der Jungs’ ist", sagt Miranda Otto, die zu der Produktion stieß, nachdem sie ihre Rolle als heroische Kriegerin Eowyn in THE LORD OF THE RINGS: THE RETURN OF THE KING („Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs“, 2003) abgedreht hatte. „Mir gefiel die Idee von Kelly als Boss der Bohranlage, und die Jungs lieben sie, weil sie clever ist und sich ihnen gegenüber loyal verhält. Und sie sind weit davon entfernt, sexistisch auf sie zu reagieren.”
Kelly trifft es am härtesten, als Ian, der „Hardliner” der Firma, die Schließung ihrer Anlage durchsetzt. Als der Frachtflieger, mit dem sie unterwegs sind, in der Wüste verunglückt, muss Ian – fast mehr noch als die anderen - die Kraft finden, sich dem aussichtslos erscheinenden Überlebenskampf zu stellen. Der vielbeachtete englische Schauspieler Hugh Laurie, Star der neuen Fox-Fernsehserie „House", spielte die Rolle des Ian.
„Es ist anfangs gar nicht so einfach, irgendetwas Positives an Ian zu finden", sagt Laurie. „Schließlich übernimmt Ian Verantwortung und stellt sich einer schier unmöglichen Herausforderung. So war es mein Job, einen schmierigen Ja-Sager in eine Persönlichkeit zu verwandeln, die man anfeuern möchte.”
Tyrese Gibson, einer der Stars aus 2 FAST 2 FURIOUS („2 Fast 2 Furious“, 2003), spielte den Ko-Piloten AJ, der sich durch jugendliche Großspurigkeit auszeichnet, aber er muss reifen, um in einer extremen Situation zu überleben. „Wir haben ihn zu Dennis ins Cockpit gesetzt, weil sie eine interessante Kombination abgeben", sagt Moore. „Sie sind ein ungleiches Paar, aber sie ergänzen sich gut.” Gibson ergänzt: „Obwohl es im Film nicht explizit zu sehen ist, habe ich das Gefühl, dass Towns seinen Kopiloten AJ unter seinen Flügel genommen hat – im wörtlichen wie im metaphorischen Sinn.”
Weitere Hauptrollen spielen Kirk Jones als Jeremy, ein einäugiger Gitarrist; Jacob Vargas als Sammi, ein Latino-Koch aus New Yorks Lower East Side; Scott Michael Campbell als Liddle, ein ruhiger Familienvater; Tony Curran als Rodney, ein raubeiniger Ölarbeiter; Kevork Malikyan als Rady, ein Saudi, der viel über die Wüste und deren Gefahren weiß, und Jared Padalecki, Star der TV-Serie „The Gilmore Girls” („Die Gilmore Girls“, seit 2002) als Davis, das jüngste Mitglied der Ölarbeitertruppe.
Die wahrscheinlich schwierigste Rolle hatte die C-119. Das militärische Frachtflugzeug, auch als „Supertruck” bekannt, absolvierte seinen Jungfernflug in den Fünfziger Jahren und war die folgenden zwei Jahrzehnte in ständigem Einsatz. Die Produktion musste weltweit nach dem inzwischen seltenen Vogel suchen und fand schließlich drei Exemplare auf einem Flugzeug-Friedhof in Tucson, Arizona. Die Filmemacher orteten sogar noch eine vierte Maschine, die von der kenianischen Regierung konfisziert worden war. Alle vier Flugzeuge, jedes um die 20 Tonnen schwer, mussten auseinandergenommen und an den viele tausend Kilometer entfernten Drehort in Namibia gebracht werden.
Für John Moore war die Suche nach den Flugzeugen und der Transport zur Wüsten-Location den Aufwand allemal wert. Er meint, die C-119 spielt eine zentrale Rolle im Film. „Dieses ‘Ding aus Aluminium’ ist die einzige Hoffnung der Überlebenden", sagt der Regisseur. „Es ist ein wunderschönes Flugzeug und ein angemessenes Symbol für die Hoffnung dieser Leute.”
Die C-119 hat einen Rumpf mit zwei Heckstutzen, zwei Flügel und zwei Propeller an jeder Seite. Bei dem Absturz zerschlägt ein Propeller das Cockpit und der Backbord-Heckstutzen bricht ab. Alles, was vom Flugzeug übrig bleibt, sind zwei Flügel, ein Steuerbord-Heckstutzen und ein halber Backbord-Heckstutzen.
Der Flugzeug-Designer Elliott kommt zu dem Schluss, dass die Überlebenden aus dem Wrack ein neues Flugzeug bauen können. Da das Steuerbord-Heck heil geblieben ist, können sie es in einen Rumpf umwandeln, den sie mit der Spitze des Backbordflügels verbinden müssen.
Aber der Phoenix repräsentiert mehr als ein notaufgerüstetes technisches Wunder. Wie der mythische Vogel, der sich aus der Asche erhob und der dem neuen Flugzeug seinen Namen gab, repräsentiert der rekonstruierte Phoenix den Aufstieg der Gruppe aus der Tiefe der Verzweiflung.
Die Produktion baute drei Versionen des Phoenix. Die erste diente den filmischen Anschlüssen. Die zweite kam in Großaufnahmen zum Einsatz, war vom Special-Effects-Team maßgeschneidert und mit einem Rennwagenmotor ausgestattet, um sie auf Geschwindigkeiten von ca. 65 km/h zu bringen, bei denen sich die Tragflächen zu heben beginnen. Der dritte Phoenix wurde vom Art Department hergerichtet, um als Cover-Motiv bei Drehplanänderungen genutzt werden zu können.
Das Filmteam bestand aus fast 500 Personen aus 16 Nationen. Die Dreharbeiten in der Wüste von Namibia, eine der unwirtlichsten Gegenden der Welt, dauerten fast drei Monate. Dieses Gebiet ist bekannt für seine außergewöhnlichen Dünen – die ältesten und höchsten der Welt. Wie in jeder Wüstenlandschaft waren die Bedingungen hart und extrem: glühende Hitze und grelles Sonnenlicht, dazu extreme Lichtwechsel, ausgelöst durch den Dunst des nahegelegenen Meeres.
Die Produktion benötigte riesige Areale unbewohnten Landes, das abgelegen und unzugänglich aussehen und den Eindruck äußerster Trostlosigkeit vermitteln sollte. Bereits früh in der Vorproduktionsphase, während der Locationsuche in Marokko, Australien und der Wüste Gobi (wo die Geschichte laut Drehbuch spielt), erkannten die Filmemacher, dass die meisten Wüstengebiete inzwischen mit Telefonmasten, Häusern oder Schnellstraßen verschandelt sind. Schließlich entschieden sie sich für Namibia - wegen der Schönheit der Wüste, der Unberührtheit der weiten Dünenfelder sowie der Nähe der Sets zum Küstenort, in dem die Produktion untergebracht war. Aus der Vogelperspektive vermittelt der Drehort tatsächlich den Eindruck, dass die Überlebenden am Ende der Welt gestrandet sind.
Um das Gefühl der Isolation noch zu verstärken, wollte Moore den Wüstenset frei von jeglichem Pflanzenwuchs. „Keine Pflanzen, kein Wasser, keine Hoffnung", sagt Moore. Aus Gründen des Naturschutzes wurde von der Produktion jedoch die Vegetation weder beschnitten noch entfernt. Stattdessen ließ Moore mehr als 2000 Pflanzen und Bäume – viele von ihnen sind einzigartig für Afrika - durch das Art-Department verstecken. Nachdem der Film abgedreht war, sorgte die Produktion nicht nur für die Rehabilitation der Drehorte selbst, sondern gleich noch einiger Gebiete, die bereits von Touristen zerstört worden waren. Dieser Einsatz wurde vom namibischen Minister für Umwelt und Tourismus mit großem Dank gewürdigt.
Während die namibische Wüste für ausreichende Trostlosigkeit sorgte, waren ihre ständig wandernden Dünen eine große Behinderung. Da sich die Landschaft an der Absturzstelle je nach Windrichtung änderte, bedeutete es für die Produktion eine riesige Herausforderung, die Dünen „auf Anschluss“ zu halten. „Wir fegten und pflegten die Dünen, um die Wüste ständig drehfertig zu haben“, erzählt Produktions-Designer Patrick Lumb. „Wir machten all das, versetzten sogar ganze Dünen, um dann festzustellen, dass sie einfach zurückwanderten!“
Die Teammitglieder litten heftig unter den Bedingungen in der namibischen Wüste. „Den ganzen Tag im Sand rumlaufen und ihn dann ins Gesicht geblasen zu kriegen, wenn die Windgeschwindigkeit 80 km/h erreicht, war schon eine wirklich einzigartige Erfahrung für mich als Schauspieler“, sagt Dennis Quaid. Tyrese Gibson meint, dass das Gefühl der Hoffnungslosigkeit für seine schauspielerische Arbeit hilfreich war. „Die Arbeit in der Wüste hatte etwas von gestrandet sein und gab mir das passende Grundgefühl, um jemanden zu spielen, der um sein Überleben kämpft“, ergänzt er.
„Das ganze Ensemble hatte so seine verrückten Tage", erzählt Hugh Laurie. „An unseren freien Tagen gingen wir ganz bewusst auf gepflasterten Straßen, nur um etwas Solides unter unseren Füßen zu spüren. Namibia ist einer der spektakulärsten Orte der Welt, aber manchmal fühlten wir uns wie unsere Rollenfiguren in der Wüste gestrandet. Aber was für eine großartige Truppe, um gemeinsam zu stranden!“
Die Schauspieler hatten – buchstäblich – auch ihre Hochs und Tiefs beim Dreh der Absturz-Sequenz. Sie hatten einen extrem harten Flug, dank zweier mechanisch betriebener Kardanaufhängungen, die die Auswirkungen des massiven Sandsturms auf das Flugzeug simulierten. „Ein solches Erlebnis kriegt man nicht in Disneyland“, sagt Giovanni Ribisi. Und Miranda Otto scherzt: „Unsere Rollenfiguren sollen Angst um ihr Leben haben, wenn sie da im Flugzeug durcheinandergeschüttelt werden. In der Szene musste ich nicht viel spielen.“
Große Action-Sets wie die Bruchlandung und epische Sequenzen des Films mit ihren dramatischen Szenen und Themen fügen sich nahtlos ineinander. DER FLUG DES PHOENIX, meint John Davis, biete für jeden etwas. „In gewisser Weise ist es ein wundervoller Samstagnachmittag-Film. Den Erwachsenen wird das Drama gefallen und die Kinder haben ihren Spaß, weil es ein großes Abenteuer ist.“

SonOfTheDark
DIE DARSTELLER

DENNIS QUAID (Frank Towns) spielte eine Hauptrolle in dem Twentieth Century Fox Blockbuster des vergangenen Sommers, Roland Emmerichs THE DAY AFTER TOMORROW („The Day After Tomorrow“, 2004). Eine Geschichte über Courage und den Willen, in einer Welt zu überleben, die von verheerenden Wetterkatastrophen heimgesucht wird. Und er ist der Star der demnächst startenden Tragikomödie IN GOOD COMPANY (2004) über einen Manager mittleren Alters, dem ein neuer Boss vor die Nase gesetzt wird, der halb so alt ist wie er.
Quaid wurde vom New York Film Critics Circle und den Independent Spirit Awards als Best Supporting Actor of the Year ausgezeichnet und für seine anrührende Darstellung eines heimlichen Schwulen im New York der 50er Jahre in dem 2002 gefeierten Film FAR FROM HEAVEN („Dem Himmel so fern“, 2002) für einen Golden Globe Award und den Screen Actors Guild Award nominiert.
Quaid teilte sich 2003 mit Sharon Stone die Hauptrollen in dem Thriller COLD CREEK MANOR („Cold Creek Manor – Das Haus am Fluss“, 2003) und spielte eine weitere als General Sam Houston in THE ALAMO (2004).
2002 spielte Quaid die Titelrolle eines Highschool-Baseballtrainers in dem Box-Office-Hit THE ROOKIE („Die Entscheidung – Eine wahre Geschichte“, 2002), nach der Lebensgeschichte des Pitchers Jim Morris, der mit 35 Jahren in der Major League spielte. In Steven Soderberghs hochgelobtem Suspense-Drama TRAFFIC („Traffic – Die Macht des Kartells“, 2000) spielte Quaid gegenüber Michael Douglas und Catherine Zeta-Jones einen engagierten Anwalt, der sich in ein Netz von Betrug und Skandal verstrickt – mit tödlichem Ausgang. Unter der Regie von Norman Jewison spielte er im Jahr 2001 in der HBO-Produktion „Dinner with Friends“ eine weitere Hauptrolle. Basierend auf Donald Margulies’ mit dem Pulitzer-Prize ausgezeichneten Stück, werden in dem Fernsehfilm die Strapazen moderner Ehen untersucht. Der Film wurde 2002 als Best TV Movie für einen Emmy® nominiert.
Quaid war der Hauptdarsteller in dem Hit FREQUENCY („Frequency“, 2000), in dem er einen heldenhaften Feuerwehrmann spielt, der früh stirbt, aber aufgrund einer Zeitverschiebung in der Lage ist, mit seinem Sohn zu kommunizieren. Ein Jahr zuvor porträtierte er in Oliver Stones ANY GIVEN SUNDAY („An jedem verdammten Sonntag“, 1999) eine alternde Football-Legende, die mit ihrem Karriere-Ende zu kämpfen hat.
1998 gab Quaid sein Regiedebüt mit dem Fernsehfilm „Everything that Rises” („Nathan gibt nicht auf“, 1998), der vom Kampf eines Mannes um sein Land erzählt, das seit Generationen in Familienbesitz ist und sich durch den Autounfall seines Sohnes verändert. Im gleichen Jahr war er der Star von Nancy Meyers Box-Office Hit THE PARENT TRAP („Ein Zwilling kommt selten allein“ 1998), ein Remake des Klassikers von 1961. In dem von der Kritik gelobten Film SAVIOR („Savior – Soldat der Hölle“, 1998) spielte er unter der Regie von Peter Antonijevic einen Söldner, der seine Menschlichkeit zurückgewinnt, indem er ein Mädchen rettet, das im Bosnien-Krieg zur Waise geworden ist. Die Kritik lobte seine Arbeit als die beste seiner Karriere. Auch für seine Darstellung Doc Hollidays in dem Western WYATT EARP („Wyatt Earp – Das Leben einer Legende“, 1994) und für seine Rolle in dem Oscar®-nominierten Weltall-Epos THE RIGHT STUFF („Der Stoff, aus dem die Helden sind“, 1983) erntete Quaid beträchtliches Kritikerlob.
Zu Quaids weiteren Film-Credits gehören SWITCHBACK („Switchback – Gnadenlose Flucht“, 1997), GANG RELATED („Gangland – Cops unter Beschuss“, 1997), Lasse Hallstroms SOMETHING TO TALK ABOUT („Power of Love“, 1995) mit Julia Roberts und Robert Duvall, das Fantasy-Action-Adventure DRAGONHEART („Dragonheart“, 1996), Steve Kloves von der Kritik gefeierter Film FLESH AND BONE („Flesh and Bone – Blutiges Erbe“, 1993), Alan Parkers COME SEE THE PARADISE („Komm und sieh das Paradies“, 2000), Taylor Hackfords EVERYBODY’S ALL-AMERICAN („Ein Leben voller Leidenschaft“, 1988), Peter Yates’ SUSPECT („Suspect – Unter Verdacht“, 1987), Annabel Jankels D.O.A.(„D.O.A. – Bei Ankunft Mord“, 1988), ein Remake des Film-Noir-Klassikers von 1949, James Bridges’ THE BIG EASY („Der große Leichtsinn“, 1987) und Joe Dante’s INNERSPACE („Die Reise ins Ich“, 1987). Sein musikalisches Talent stellte Quaid in den Filmen THE NIGHT THE LIGHTS WENT OUT IN GEORGIA („Amanda lässt die Puppen tanzen”, 1981), TOUGH ENOUGH („Der Fighter”, 1983) und GREAT BALLS OF FIRE („Great Balls of Fire“, 1989) unter Beweis.

Quaid stand bereits in der Highschool auf der Bühne und studierte später Theaterwissenschaften an der University of Houston. Bald nach seiner Ankunft in Hollywood hatte er seine erste Rolle in BREAKING AWAY („Vier irre Typen“, 1979). Weitere frühe Filme waren THE LONG RIDERS („Long Riders“, 1980), in dem Dennis Quaid gemeinsam mit seinem Bruder Randy vor der Kamera stand, James Bridges’ 9/30/55 (1977), CRAZY MAMA („Bad Blues Girls” bzw. „Verrückte Mama”, 1975), DREAMSCAPE („Höllische Träume”, 1984), ALL NIGHT LONG („Jede Nacht zählt”, 1981), OUR WINNING SEASON (1978), CAVEMAN („Caveman – Der aus der Höhle kam”, 1981), I NEVER PROMISED YOU A ROSE GARDEN („Ich hab’ Dir nie einen Rosengarten versprochen“, 1977) und Wolfgang Petersens ENEMY MINE („Enemy Mine – Geliebter Feind“, 1985). 1983 stand Quaid mit Mickey Rooney für den mit einem Emmy-Award ausgezeichneten TV-Film “Bill” sowie das Sequel „Bill: On His Own“ vor der Kamera. Ein Jahr später war er gemeinsam mit Randy Quaid in der Off-Broadway-Produktion des Sam-Shepard-Stücks „True West“ auf der Bühne zu sehen, in einer Rolle, die er später in Los Angeles noch einmal spielte.



GIOVANNI RIBISI (Elliott) hat mit Filmen wie dem gleich für mehrere Academy Awards® nominierten LOST IN TRANSLATION („Lost in Translation“, 2003) oder Kassenerfolgen wie SAVING PRIVATE RYAN („Der Soldat James Ryan“, 1998), THE GIFT („The Gift – Die dunkle Gabe“, 2000), THE BOILER ROOM („Risiko – Der schnellste Weg zum Reichtum“, 2000), GONE IN SIXTY SECONDS („Nur noch sechzig Sekunden“, 2000), THE OTHER SISTER („Ganz normal verliebt“, 1999) oder SUBURBIA (1996) in Hollywood einen Namen gemacht. Seine herausragenden Arbeiten haben ihn international in die Spitzengruppe der gefragtesten jungen Schauspieler seiner Generation katapultiert.
Ribisi teilte sich die Hauptrollen der Miramax Love-Story HEAVEN („Heaven“, 2002) mit Cate Blanchett. Das Drehbuch schrieb Regie-Altmeister Krzysztof Kieslowski gemeinsam mit dem Ko-Autor Krzysztof Piesiewicz (die Filmemacher der Trilogie BLUE, WHITE und RED) und die Regie führte Tom Tykwer (LOLA RENNT, 1989). Produziert wurde der Film u. a. von Anthony Minghella und Sydney Pollack.
Gerade war Ribisi in dem SciFi-Abenteuer SKY CAPTAIN AND THE WORLD OF TOMORROW („Sky Captain and the World of Tomorrow”, 2004) an der Seite von Jude Law, Gwyneth Paltrow und Angelina Jolie zu sehen. Im letzten Jahr bereicherte er das Ensemble des für einen Oscar nominierten Anthony Minghella-Films COLD MOUNTAIN („Unterwegs nach Cold Mountain“, 2003).



Musiker, Schauspieler und Model TYRESE GIBSON (AJ) stammt aus Watts in South Central Los Angeles. Schon früh entdeckte Gibson seine Liebe zur Musik und veröffentlichte sein erstes Album bereits im Alter von 19 Jahren. Im Januar 2000 wurde er mit dem American Music Award for Favorite New Artist ausgezeichnet. Neben seinem musikalischen Talent ist Gibson erfolgreich in der Welt des Films und des Modeling. Er spielte in diversen TV-Serien und Werbefilmen und hat einen Exklusivvertrag mit ‘Guess?’.
Seine Kinokarriere begann Gibson mit einer Hauptrolle in John Singletons BABY BOY („John Singletons Baby Boy“, 2001). Mit dem gleichen Regisseur arbeitete er wieder bei 2 FAST 2 FURIOUS („2 Fast 2 Furios“, 2003) zusammen, der weltweit mehr als $ 240 Mio. einspielte.
Im Dezember 2002 erschien Gibsons drittes Album, darauf seine erste Hit-Single „How You Gonna Act Like That". Seine Musik verbindet die Essenz des Hip-Hop mit der des R&B - und das mit großer Energie und mit unverkennbar eigenem Stil.
Gibsons Musik findet sich auch auf den Soundtracks der Filme BLUE STREAK („Der Diamanten-Cop“, 1999) und THE BEST MAN („The Best Man“, 1999) und bereits sein Debüt-Album erreichte Platin-Status. Sein zweites Album, “2000 Watts”, erschien im Mai 2001.
Er hatte Gastauftritte in den TV-Serien “Moesha” (1996 - 2001), “Martin” (1992 -1997) und “Hanging With Mr. Cooper“ („Echt Super, Mr. Cooper“, 1992 - 1997). In einem weltweit für Coca-Cola werbenden Spot spielte er einen jungen, im Bus singenden Typen mit Kopfhörern, der viel Beachtung fand.
Als einer der gefragtesten afroamerikanischen männlichen Models der USA sah man ihn in zahlreichen TV- und Print-Kampagnen für Top-Marken wie Tommy Hilfiger. Als Mitglied der hochklassigen Ford Modeling Agency hatte er einen exklusiven Sponsorship-Vertrag mit ‘Guess?’, der Werbung, Promotions, Gastauftritte und Performances einschloss.



MIRANDA OTTO (Kelly) spielte in den letzten beiden Folgen der LORD OF THE RINGS-Trilogie die heroische Kriegerin Eowyn. Kürzlich hatte sie eine Hauptrolle in der neuseeländisch/englischen Koproduktion IN MY FATHER’S DEN (2004) an der Seite von Matthew McFadyen, unter der Regie von Brad McGann.
Otto war in einer ganzen Reihe europäischer Filme zu sehen. So spielte sie die Titelrolle in Agnieszka Hollands JULIE WALKING HOME („Julies Reise“, 2002), der auf den Festivals von Venedig und Toronto uraufgeführt wurde. In dem britischen Thriller „Doctor Sleep“ („Blutmord – Das letzte Kind“, 2002) spielte sie an der Seite von „ER“-Star Goran Visnjic. Der italienische Regisseur Sandro Dionisio besetzte sie für seinen Film LA VOLPE A TRE ZAMPE (2001).
Im Jahr 2000 spielte sie die Hauptrolle in dem südafrikanischen Kinofilm KIN. In HUMAN NATURE („Human Nature – Die Krone der Schöpfung“, 2001) gab sie eine intrigante Französin. Der Film, nach einem Drehbuch von Charlie Kaufman, hatte 2001 in Cannes Premiere. In den USA stand sie für WHAT LIES BENEATH („Schatten der Wahrheit“, 2000) und THE THIN RED LINE („Der schmale Grat“, 1998) vor der Kamera.
In ihrer australischen Heimat spielte Miranda Otto eine Hauptrolle in der Komödie DANNY DECKCHAIR (2003). Die Kritik lobte ihre Arbeit in DEAD LETTER OFFICE (1998), für den sie 1999 vom Film Critics Circle of Australia (FCCA) für einen Award nominiert wurde; für IN THE WINTER DARK (1998) wurde sie mit einer Nominierung für den Australian Film Institute Award (AFI) geehrt; für THE WELL (1997), der in Cannes im Wettbewerb lief, erhielt sie sowohl eine AFI- als auch eine FCCA-Nominierung; für LOVE SERENADE (1996) wurde sie mit einer weiteren FCCA-Nominierung ausgezeichnet und der Film gewann 1996 die begehrte Caméra d’Or auf dem Festival in Cannes. 1992 wurde Miranda Otto für ihre Rolle in DAYDREAM BELIEVER („Daydream Believer – Pferde sind die besseren Menschen“, 1991) für einen AFI-Award und für ihre Mitwirkung in Gillian Armstrongs THE LAST DAYS OF CHEZ NOUS („Wege der Liebe“, 1992) für AFI- und FCCA-Awards nominiert. Weitere australische Produktionen waren TRUE LOVE AND CHAOS (1997) und NOSTRADAMUS KID (1993).

1986 stand Miranda Otto erstmals auf der Bühne der Sydney Theatre Company - in der englischsprachigen Fassung des Fassbinder-Bühnenstücks “Die bitteren Tränen der Petra von Kant“. 2002 gab sie am selben Haus die Nora in “A Doll’s House” und wurde dafür mit dem prestigeträchtigen MO Award for Female Actor in a Play und einer Nominierung für den Helpmann Award ausgezeichnet.
Zu Miranda Ottos TV-Credits gehören Rollen in der US-Miniserie „The Jack Bull“ („Reiter auf verbrannter Erde“, 1999) mit John Cusack und in der BAFTA-prämierten BBC-Serie „The Way We Live Now“ (2001), nach dem Roman von Anthony Trollope, an der Seite von David Suchet und Matthew MacFadyen.



HUGH LAURIE (Ian) ist einer der Stars der Fox-TV-Mysteryserie “House” (seit 2004), in der das Böse eine Krankheit ist und der Held ein streitsüchtiger Arzt, der niemandem traut – schon gar nicht seinen Patienten.
Laurie begann seine Karriere 1981 in der Bühnenrevue “The Cellar Tapes” der Cambridge University – gemeinsam mit Stephen Fry und Emma Thompson. Diese preisgekrönte Show wurde 1982 von der BBC ausgestrahlt. Seitdem hat er viel für das Fernsehen gearbeitet: Er hatte eine Rolle in dem TV-Film “The Crystal Cube” (1983), zu dem er auch das Drehbuch schrieb, in der zweiten Staffel der Granada-Serie „Alfresco“ (1983-84), in „The Young Ones“ (1982-84) und in der zweiten Staffel von „Saturday Live“.
Laurie gewann große Popularität durch seine komödiantische Rolle des Prince Regent in Rowan Atkinsons BBC-Serie „The Black Adder“ (1983). Gemeinsam mit Stephen Fry schrieb und spielte er für die BBC-Hitserie „A Bit of Fry and Laurie“ (1986-95). Darauf folgten seine Rolle als Bertie Wooster in der lange ausgestrahlten Granada-Serie “Jeeves and Wooster” (1990-93), “All or Nothing at All” (1993), „Life with Judy Garland: Me and my Shadows“ (2001), “Spooks” (seit 2002) auf BBC, die Carlton-Produktion von Nigel Williams Roman „Fortysomething“ (2003) und „The Young Visitors“ (2003).
Wiederum gemeinsam mit Stephen Fry wirkte Laurie 1987 in der “Royal Variety Show” mit und spielte die Hauptrolle in Ben Eltons Stück „Gasping“ am Theatre Royal Haymarket.
Zu Lauries Kino-Credits gehören PLENTY („Eine demanzipierte Frau“, 1985); STRAPLESS („Ein fast anonymes Verhältnis”, 1989), PETER’S FRIENDS („Peter’s Friends – Freunde sind die besten Feinde” 1992), SENSE AND SENSIBILITY („Sinn und Sinnlichkeit“, 1995), 101 DALMATIONS („101 Dalmatiner“ , 1996), COUSIN BETTE (1998), THE MAN IN THE IRON MASK („Der Mann mit der eisernen Maske“ 1998), der Kassenhit STUART LITTLE („Stuart Little“, 1999) und das Sequel STUART LITTLE II („Stuart Little 2“, 2002) sowie „Maybe Baby“ („Maybe Baby – Sex nach Plan“ 2000).
Neben seiner Schauspielerei inszeniert Laurie TV-Programme und Werbefilme, komponiert eine Vielzahl von Songs, die er auch einspielt, und schreibt Artikel für „The Daily Telegraph“. Vier Ausgaben von “A Bit of Fry and Laurie”-Drehbüchern wurden bei Mandarin verlegt.
Sein Roman “The Gunseller” wurde in England und den USA mit großem Erfolg publiziert und für ein Drehbuch adaptiert.


HINTER DER KAMERA

JOHN MOORE (Regie), geboren, aufgewachsen und ausgebildet in Irland, entwickelte schon mit 10 Jahren erstes Interesse für die Fotografie. Später arbeitete er als Nachrichten-Kameramann und schließlich als Kameraassistent bei so berühmten Regisseuren wie Neil Jordan und Jim Sheridan.
Als Moore begann, Werbefilme zu inszenieren, wurden seine innovativen Arbeiten, die reich an modernsten Special-Effects waren, weltweit begeistert aufgenommen. Zu seinen vielbeachteten Regiearbeiten gehören Spots für Adidas, Guinness und SEGA. Kurz nachdem sein SEGA-Spot 1999 bei den MTV Music Video Awards uraufgeführt wurde, gaben ihm Twentieth Century Fox und Davis Entertainment grünes Licht für sein Kino-Regiedebüt mit BEHIND ENEMY LINES („Im Fadenkreuz – Allein gegen alle“, 2002), einem Action-Abenteuer mit Gene Hackman und Owen Wilson in den Hauptrollen.



JOHN DAVIS (Produzent) ist Vorstand von Davis Entertainment und einer der profiliertesten Produzenten Hollywoods. Seine mehr als 60 Kino- und TV-Produktionen haben weltweit über $ 3 Milliarden eingespielt - darunter 5 Filme, die alleine in den letzten 12 Monaten $ 1 Milliarde an den Kinokassen einbrachten.
Die drei Abteilungen von Davis Entertainment - Spielfilm, Independent-Film und Fernsehen – entwickeln und produzieren Kino- und TV-Projekte für die Major-Studios und unabhängige Verleihfirmen sowie für TV- und Kabelsender. Die 1985 gegründete Firma hat zurzeit einen First-Look-Produktionsvertrag mit Twentieth Century Fox und hat mehr als 30 Spielfilmprojekte bei den verschiedenen Studios in Entwicklung.
Davis' Markenzeichen ist seine Fähigkeit, die erfolgreichsten Schauspieler, Regisseure, Autoren und andere Kreative für seine Projekte zu interessieren. Sein Geschick, kommerzielle Projekte aufzuspüren und zu entwickeln, und seine langjährigen guten Beziehungen zu den Kreativen des Filmgeschäfts, sind der Grund für seinen anhaltenden Erfolg in der Produktion von Kinofilmen mit riesigen oder auch bescheidenen Budgets sowie von großen TV-Movies und spezialisierten Formaten für Kabelprogramme.
Neben DER FLUG DES PHOENIX produzierte Davis kürzlich die romantische Komödie FIRST DAUGHTER (2004) mit Katie Holmes in der Hauptrolle, den von Alex Proyas inszenierten High-Tech-Film I, ROBOT („I, Robot“, 2004) mit Will Smith für Fox, den Comic-Strip-Klassiker und Cartoon-Liebling GARFIELD („Garfield – Der Film“, 2004), ebenfalls für Fox, ein Live-Action/CGI-Abenteuer mit Breckin Meyer und Jennifer Love Hewitt in den Hauptrollen, den John Woo-Actionfilm PAYCHECK („Paycheck – Die Abrechnung“, 2003) mit Ben Affleck und Uma Thurman sowie ALIEN VS. PREDATOR („Alien vs. Predator“, 2004) und FAT ALBERT (2004), der auf Bill Cosbys beliebten Figuren basiert.
Zu den jüngeren Erfolgen der Firma zählt die Eddie Murphy-Komödie DADDY DAY CARE („Der Kindergarten Daddy“, 2003), die Davis mit Revolution Studios produzierte und die gut $ 100 Millionen eingespielt hat. In weiteren Hauptrollen waren Steve Zahn, Jeff Garlin und Angelica Huston zu sehen. Für das kommende Jahr ist mit DADDY DAY CAMP ein Sequel geplant.
Weitere kürzlich gestartete Davis-Entertainment-Produktionen sind LIFE OR SOMETHING LIKE IT („Leben oder so ähnlich“, 2002/03) mit Angelina Jolie und der erfolgreiche Actionfilm BEHIND ENEMY LINES („Im Fadenkreuz – Allein gegen alle“, 2002) mit Owen Wilson und Gene Hackman, das Regiedebüt des PHOENIX-Regisseurs John Moore. Der von Davis produzierte Kinohit DR. DOLITTLE 2 („Dr. Dolittle 2“, 2001) mit Eddie Murphy spielte mehr als $113 Millionen allein in den USA ein und der MGM-Film HEARTBREAKERS („Heartbreakers – Achtung: Scharfe Kurven“, 2001) mit Sigourney Weaver, Gene Hackman und Jennifer Love Hewitt wurde gleich nach der Premiere zur Nr. 1 in den USA.

Seit 1990 produzierte oder koproduzierte Davis eine beeindruckende Serie erfolgreicher Kinofilme, u. a. DR. DOLITTLE („Dr. Dolittle“, 1998) mit Eddie Murphy, OUT TO SEA („Tango gefällig“, 1997/98) mit dem wundervollen, alternden Komiker-Paar Walter Matthau und Jack Lemmon, den Blockbuster THE FIRM („Die Firma“, 1993) mit Tom Cruise, der mit einem People’s Choice Award for Best Dramatic Film geehrt wurde, GRUMPY OLD MEN („Ein verrücktes Paar“, 1993/94), der den People’s Choice Award for Best Comedic Film erhielt, GRUMPIER OLD MEN („Der dritte Frühling“, 1996), beide wieder mit dem herrlichen Paar Matthau/Lemmon, COURAGE UNDER FIRE („Mut zur Wahrheit“, 1997) mit Denzel Washington und Meg Ryan, THE CHAMBER („Die Kammer“, 1997), nach dem Roman-Bestseller von John Grisham mit Gene Hackman und Chris O’Donnell in den Hauptrollen, DAYLIGHT („Daylight“, 1996) mit Sylvester Stallone, WATERWORLD („Waterworld“, 1995) mit Kevin Costner sowie RICHIE RICH (1994) mit Macaulay Culkin.
Doch damit ist die lange Liste von Davis’ Erfolgsproduktionen längst nicht zu Ende. Weitere Erfolge waren: PREDATOR („Predator“, 1987) und PREDATOR 2 („Predator 2“, 1990), THE THING CALLED LOVE („Die Entscheidung fürs Leben“, 1994), FORTRESS („Fortress – Die Festung“, 1993), GUNMEN („Gunmen“, 1994), STORYVILLE („Tödliche Intrigen“, 1992), Wolfgang Petersens SHATTERED („Tod im Spiegel“, 1991), LITTLE MONSTERS („Kleine Monster“, 1998), THE LAST OF THE FINEST („Blue Heat – Einsame Zeit für Helden“, 1991), LICENCE TO DRIVE („Daddy's Cadillac“, 1988), THREE O'CLOCK HIGH („Faustrecht – Terror in der High School“, 1987) und schließlich THE HUNTED (1995). Davis ist überaus vielseitig und produzierte Filme aller Genres.
Davis Entertainment Television produzierte die NBC-Fernsehfilme „The Jesse Ventura Story“ (1999) und „Little Richard“ („Die Little Richard Story", 2001) sowie den ABC-Fernsehfilm „Miracle at Midnight“ („Stille Helden“, 1998) mit Sam Waterston in der Hauptrolle. Seine TV-Abteilung produziert Serien und Fernsehfilme für alle großen TV-Networks und Kabelanbieter.
Die von Davis produzierte NBC Mini-Serie „Asteroid“ („Asteroid –Tod aus dem All“, 1997) erzielte in den USA die höchste Einschaltquote der Saison 1996/97. Davis Entertainment produzierte auch „Volcano: Fire on the Mountain“ („Vulkan – Berg in Flammen“, 1997) für ABC, die quotenträchtige NBC-Verfilmung des Truman-Capote-Romans „One Christmas“ („Eine Weihnacht“, 2000) mit Katharine Hepburn und den erfolgreichen CBS-Film „This Can’t Be Love“ („Liebe ist nicht bloß ein Wort“, 1994) mit den Altstars Katharine Hepburn und Anthony Quinn.
Zu Davis' weiteren TV-Credits gehören: „Tears and Laughter – The Joan and Melissa Rivers Story“ („Kampf der Herzen – Eine Mutter beginnt ein neues Leben“, 1994), der Western „The Last Outlaw“ (1994), der Thriller „Silhouette“ („Mörderischer Schatten“, 1990), „Voyage“ („Kreuzfahrt ins Jenseits“, 1995), „Dangerous Passion“ („Action Jackson 2 - Gefährliche Begierde“, 1990) und „Curiosity Kills“ („Neugier tötet“, 1990). Davis Entertainment Television hat zahlreiche weitere Serien und Fernsehfilm-Projekte in Entwicklung.
Davis stammt aus der Nähe von Denver, Colorado. Für Film begeisterte er sich bereits als Jugendlicher, denn sein Vater kaufte das Kino in der Nachbarschaft und so sah der junge Davis an die 300 Filme im Jahr. Davis graduierte am Bowdoin College, besuchte das Amherst College und machte seinen M.B.A. an der Harvard Business School.



In seiner mittlerweile drei Jahrzehnte währenden Karriere im Filmgeschäft hat WILLIAM ALDRICH (Produzent) an einigen der bekanntesten Filme Hollywoods mitgearbeitet.
Es war Aldrichs Idee, DEN FLUG DES PHOENIX neu zu verfilmen. (Die Remake-Rechte am Original-Film, den Williams Vater Robert Aldrich 1965 inszenierte, gehörten gemeinsam der Fox und William Aldrichs Produktionsfirma, The Aldrich Group). 1997 beschlossen Aldrich und Twentieth Century Fox, ein Remake zu entwickeln, und Aldrich arbeitete mit verschiedenen Autoren mehrere Jahre an dem Projekt.
Nach dem Abschluss seines Film- und Fernsehstudiums an der University of Southern California, arbeitete Aldrich als Dritter Regieassistent bei der Warner Bros.- Produktion WHATEVER HAPPENED TO BABY JANE? („Was geschah wirklich mit Baby Jane?“, 1962), den sein Vater inszenierte. Danach koordinierte er die Postproduktion von Robert Aldrichs THE DIRTY DOZEN („Das dreckige Dutzend“, 1967) für MGM, wo er später als Produktionsassistent bei den Robert Aldrich-Filmen THE LEGEND OF LYLAH CLARE („Große Lüge Lylah Clare“, 1968) mit Kim Novak, Peter Finch und Ernest Borgnine sowie THE KILLING OF SISTER GEORGE („Das Doppelleben der Sister George“, 1968) mit Beryl Reid und Susannah York mitarbeitete.
Seinen ersten Credit als Associate Producer erhielt Aldrich für Lee Katzins Film WHATEVER HAPPENED TO AUNT ALICE? („Eine Witwe mordet leise“, 1969) mit Geraldine Page in der Hauptrolle. Kurz darauf folgten TOO LATE THE HERO („Himmelfahrtskommando Okinawa“ bzw. „Zu spät für Helden – Antreten zum Verrecken“, 1970) mit Michael Caine und THE GRISSOM GANG (1971) mit Kim Darby - beide unter der Regie von Robert Aldrich.
Von 1968 bis 1974 war William Aldrich Studiomanager von The Sutherland Studios, die bald zu The Aldrich Studios wurden. Danach arbeitete er als Produzent und Associate Producer an den Robert Aldrich-Filmen HUSTLE („Straßen der Nacht“, 1975) mit Burt Reynolds und Catherine Deneuve, THE CHOIRBOYS („Die Chorknaben“, 1977) mit James Woods und Louis Gossett Jr., ALL THE MARBLES („Harry lässt die Puppen tanzen“ bzw. „Kesse Bienen auf der Matte“, 1981), dem letzten Film seines Vaters, mit Peter Falk in der Hauptrolle sowie an Ted Kotcheffs WHO IS KILLING THE GREAT CHEF OF EUROPE? („Die Schlemmerorgie“, 1978) mit Jacqueline Bissett und George Segal.
Von 1984 bis 1990 arbeitete Aldrich als Ausführender Proudzent mit Bernardo Bertolucci und Mark Peploe zusammen, die 1998 den Academy Award für THE LAST EMPEROR („Der letzte Kaiser”, 1987) gewannen. Er entwickelte die Drehbuch-Adaption von Paul Bowles Roman THE SHELTERING SKY („Himmel über der Wüste“ 1990), den Bertolucci mit Debra Winger und John Malkovich in den Hauptrollen inszenierte.
1991 ging Aldrich eine nach wie vor bestehende Partnerschaft mit ABC-TV ein, um gemeinsam ‚Movies of the Week’ zu produzieren. Mit Alexandra Seros und Bill Paxton entwickelte er eine TV-Fassung von „Whatever Happened to Baby Jane?” („Was geschah wirklich mit Baby Jane“, 1991), die Aldrich als Ausführender Produzent betreute und die David Greene mit Lynn Redgrave in der Hauptrolle inszenierte. Mit Brian Taggert und Clive Wilson entwickelt er eine Adaption von Thomas Tryons Roman „Harvest Home” und mit Twentieth Century Fox „The Other“, eine weitere Tryon-Adaption. Im Entwicklungsstadium befindet sich derzeit außerdem Malcolm Marmorsteins „Cloud“.



WYCK GODFREY (Produzent) gehört dem Vorstand von Davis Entertainment an und zeichnete in den letzten vier Jahren als Produzent oder Ausführender Produzent für sechs Filme verantwortlich.
Godfrey begann seine Karriere als Creative Executive bei New Line Cinema, nachdem er 1990 seinen Abschluss in Englisch an der Princeton University gemacht hatte. Dort arbeitete er an Hits wie THE MASK („Die Maske“, 1994), DUMB AND DUMBER („Dumm und Dümmer“, 1994) und einigen Filmen der erfolgreichen HOUSE PARTY- und NIGHTMARE ON ELMSTREET-Sequels. 1995 wechselte er zu Paul Schiffs und Michael Londons bei Twentieth Century Fox angesiedelter Produktionsfirma Horizon Pictures, bei der er als Senior Vice President of Production arbeitete und sich in erster Linie um Stoffentwicklung und die Mitarbeiter kümmerte.
Zwei Jahre später ging er als Executive Vice President zu Davis Entertainment und war als Ausführender Produzent für den Action-Hit BEHIND ENEMY LINES („Im Fadenkreuz – Allein gegen alle“, 2002) verantwortlich, der von PHOENIX-Regisseur John Moore mit Owen Wilson und Gene Hackman in den Hauptrollen inszeniert wurde.
Seit 2001 gehört er dem Vorstand an und entwickelte und produzierte für Revolution Studios die erfolgreiche Eddie Murphy-Komödie DADDY DAY CARE („Der Kindergarten Daddy“, 2003) unter der Regie von Steve Carr. Zuletzt produzierte er für Regency Enterprises den Forest Whitaker-Film FIRST DAUGHTER (2004) mit Katie Holmes in der Hauptrolle und den Twentieth Century Fox Sommer-Hit I, ROBOT („I, Robot”, 2004), den Alex Proyas mit Will Smith in der Hauptrolle inszenierte.
Wyck Godfrey war darüber hinaus für die Entwicklung und Produktion von Paul W.S. Andersons ALIEN VS. PREDATOR („Alien vs. Predator“, 2004) zuständig.



T. ALEX BLUM (Produzent) war Koproduzent des Twentieth Century Fox- Films BEHIND ENEMY LINES („Im Fadenkreuz – Allein gegen alle“, 2002) von John Moore.
Blum begann seine Produzentenkarriere 1977. Er arbeitete als Produktionschef für Dennis Guy & Hirsch und für Rick Levine Productions. 1987 wurde Blum Ausführender Produzent bei Spots Films in New York und führte deren Geschäfte bis 1992. Anschließend gründete er, gemeinsam mit Partnern, die Firma Headquarters, die sich bald zu einer der führenden Werbefirmen der Branche entwickelte.
Als Partner, Ausführender Produzent und Gesellschafter von Headquarters ist Blum zuständig für das Aufspüren neuer Talente, managt Regisseur-Karrieren, kümmert sich um das Tagesgeschäft und kontrolliert den Produktionsprozess. In den vergangenen 15 Jahren hat Blum fünf Regisseure gemanagt, die für den DGA Best Commercial Director of the Year Award nominiert wurden - und von denen drei ihn auch gewannen.
Blum ist in der Werbewelt als einer ihrer kreativsten Köpfe anerkannt. Der Gunn-Report bewertete Headquarters als die Nr. 3 der Kreativagenturen der Welt und das Londoner Campaign Magazine listete Headquarters unter den Top-10 Agenturen weltweit.
Headquarters gewann in den vergangenen zwei Jahren die Palme d'Or in Kinsale und konnte zahlreiche Löwen aus Cannes mitnehmen. Die Agentur hat wiederholt Auszeichnungen bei der AICP/MOMA-Show gewonnen und war die am meisten ausgezeichnete kommerzielle Produktionsfirma des Jahres 2000. Darüber hinaus hat Headquarters einen Emmy, zahlreiche Clios®, Andis und andere Auszeichnungen der Werbebranche gewonnen.


SCOTT FRANK (Drehbuch) wuchs in Los Gatos, California, auf. Sein Filmstudium an der University of California in Santa Barbara schloss er 1982 mit einem B.A. ab.
Aus seiner Feder stammen die Drehbücher zu MINORITY REPORT („Minority Report“, 2002), das von Steven Spielberg mit Tom Cruise in der Hauptrolle verfilmt wurde; OUT OF SIGHT („Out of Sight”, 1998), das den Writers Guild of America Award for Best Adapted Screenplay sowie den Edgar Award der Mystery Writers of America und die Best Screenplay Awards von der National Society of Film Critics sowie der Boston Society of Film Critics gewann. Und zur Krönung wurde das Drehbuch für einen Academy Award for Best Adapted Screenplay nominiert.
Zu Scott Franks weiteren Drehbuch-Credits gehören GET SHORTY („Schnappt Shorty“, 1995), der Writers Guild-, Edgar- und Golden Globe-Nominierungen erhielt, DEAD AGAIN („Schatten der Vergangenheit“, 1991) und LITTLE MAN TATE („Das Wunderkind Tate“, 1991). Zuletzt schrieb er als Ko-Autor den Thriller THE INTERPRETER, den Sydney Pollack gerade mit Nicole Kidman in der Hauptrolle verfilmt hat.


EDWARD BURNS (Drehbuch) erfreut das Publikum seit vielen Jahren als Schauspieler, Autor, Regisseur und Produzent. Gerade spielte Burns in dem Abenteuerfilm A SOUND OF THUNDER, der 2005 in die Kinos kommt, neben Ben Kingsley und Catherine McCormack eine Hauptrolle. Außerdem übernahm er eine Hauptrolle in THE RIVER KING, einem Kriminalfilm nach dem preisgekrönten Roman von Alice Hoffman, der ebenfalls demnächst zu sehen sein wird. In LOOKING FOR KITTY (2004) konnte Burns, wie in vielen Filmen, gleich etliche seiner Talente einbringen: als Autor, Regisseur und Schauspieler.
Zu seinen weiteren Filmen als Schauspieler zählen James Foleys CONFIDENCE („Confidence“, 2003), in dem er mit Dustin Hoffman und Andy Garcia spielte, die romantische Komödie LIFE OR SOMETHING LIKE IT („Leben oder so ähnlich“, 2002) an der Seite von Angelina Jolie und 15 MINUTES („15 Minuten Ruhm“, 2001) mit Robert De Niro. In Steven Spielbergs SAVING PRIVATE RYAN („Der Soldat James Ryan“, 1998) war er an der Seite von Tom Hanks zu sehen. Das von der Kritik gefeierte Zweite-Weltkriegs-Drama war der erste Film, in dem Burns mitspielte, ohne gleichzeitig das Drehbuch zu schreiben und Regie zu führen.
Burns wurde von der Kritik und dem Publikum gleichermaßen für seinen ersten Spielfilm THE BROTHERS MCMULLEN („Kleine Sünden unter Brüdern“, 1995) gefeiert, der auf dem Sundance Film Festival 1995 uraufgeführt wurde und den Grand Jury Prize gewann. Burns schrieb das Drehbuch, produzierte, führte Regie und spielte eine der Hauptrollen des Films, der mit einem Budget von nur $25.000 realisiert wurde und in den USA $ 10 Mio. einspielte – der profitabelste Film des Jahres 1995. Bei den Independent Spirit Awards 1996 wurde der Film als Best First Feature ausgezeichnet.
Burns’ zweiter Film, den er in Personalunion als Autor, Regisseur, Produzent und Hauptdarsteller realisierte, war die romantische Komödie SHE’S THE ONE („She’s the One“, 1996) mit Jennifer Aniston und Cameron Diaz. Weitere Filme, die Burns als Multitalent bereicherte, waren „No looking back“ („Auch mehr ist nie genug“, 1998) mit Lauren Holly und Jon Bon Jovi, die romantische Komödie SIDEWALKS OF NEW YORK („Seitensprünge in New York“, 2001) mit Heather Graham, Brittany Murphy, Rosario Dawson und Stanley Tucci sowie das in den 80er Jahren spielende Drama ASH WEDNESDAY (2002), in dem Burns und Elijah Wood zwei New Yorker Brüder spielen, die versuchen, vor ihrer Vergangenheit zu flüchten. Burns sechster Kinofilm in nur 10 Jahren war LOOKING FOR KITTY, der 2004 auf dem Tribeca Film Festival uraufgeführt wurde.
Für das Fernsehen arbeitete Burns gemeinsam mit seinem Bruder Brian als Autor und Ausführender Produzent der halbstündigen NBC-Comedy „The Fighting Fitzgeralds“ (2001) mit Golden Globe-Preisträger Brian Dennehy.
Burns wurde in Woodside, Queens, geboren und wuchs auf Long Island auf. Sein Englisch-Studium brach er ab, um am Hunter College in New York City Film zu studieren. Nachdem sein Debütfilm THE BROTHERS MCCULLEN den Grand Jury Prize des Sundance Film Festivals gewonnen hatte, war Sundance-Chef Robert Redford so beeindruckt von Burns' Talenten, dass er als Ausführender Produzent bei den Filmen SHE’S THE ONE und NO LOOKING BACK fungierte.
Burns engagiert sich als nationaler Botschafter für die Multiple Sclerosis Society.


RIC KIDNEY (Ausführender Produzent) wirkte in gleicher Funktion an den Filmen THE RECRUIT („Der Einsatz“, 2003), LIFE OR SOMETHING LIKE IT („Leben oder so ähnlich“, 2002) und THE RUNDOWN („Welcome to the Jungle“, 2003) mit und produzierte den Kassenerfolg LEGALLY BLONDE („Natürlich blond!“, 2001).
Auf Kidneys beeindruckender Liste von Credits als Produzent oder Ausführender Produzent stehen auch die Filme SIX DEGREES OF SEPARATION (“Das Leben – Ein Sechserpack”, 1993), MERCURY RISING (“Das Mercury Puzzle”, 1998), FEAR („Fear – Wenn Liebe Angst macht”, 1996), THE CHAMBER („Die Kammer“, 1996), A SIMPLE TWIST OF FATE („Der Zufalls-Dad“, 1994), OTHER PEOPLE’S MONEY („Das Geld anderer Leute“, 1991) und AFTER DARK MY SWEET (1990).
In verschiedenen Positionen arbeitete Ric Kidney auch an den Filmen DAD („Dad“, 1989), IN COUNTRY („Zurück aus der Hölle“, 1989), BULL DURHAM („Annies Männer“, 1988), ANGEL HEART („Angel Heart“, 1987) und AT CLOSE RANGE („Auf kurze Distanz“, 1986) mit.


BRENDAN GALVIN (Kamera) arbeitet zum zweiten Mal mit John Moore, nachdem er schon für dessen Spielfilmdebüt BEHIND ENEMY LINES („Im Fadenkreuz – Allein gegen alle“, 2002) als Chefkameramann tätig war. Zu Galvins Kinofilm-Credits gehören die Working Title Films-Produktion THUNDERBIRDS („Thunderbirds“, 2004) unter der Regie von Jonathan Frakes, Joel Schumachers VERONICA GUERIN („Die Journalistin“, 2003) für Disney/Bruckheimer Films, Mark Illsleys BOOKIES (2003) und Steve Barrons RAT (2000).
Auf Galvins langer Liste als Chefkameramann von Werbefilmen stehen Marken wie Sega (My Perfect Holiday), France Telecom, Vodka (Ibiza), Coke (Out of Bounds, Floating Ball, Goal Keeper), Media/London, Pepsi (The Corrs), Saab (Preconceptions), Carlsberg (World Cup), Zocor, Adidas, Wallis, Ritz Fiat, Citroën, Nike, MTV (Glass Eater, Handwalker) und zahlreiche von John Moore inszenierte Commercials wie Sega (Dreamquest), Bank of Ireland (9 to 5), Guinness (Hurling) und Volvo (The Saint).


Auch PATRICK LUMB (Produktionsdesign) hatte in gleicher Funktion bereits mit John Moore bei BEHIND ENEMY LINES („Im Fadenkreuz – Allein gegen alle“, 2002) zusammengearbeitet.
Lumb zeichnete auch für das Produktionsdesign von Joel Schumachers VERONICA GUERIN („Die Journalistin“, 2003) und David Cunninghams TO END ALL WARS („Gefangen in der Hölle“, 2001) verantwortlich.
Lumb hat vor seiner Kinofilm-Karriere das Design von Werbefilmen für Marken wie Bayer, Foster Farms, Alka Seltzer, Macy’s.com, Subaru, Sony Playstation, DM2, Chase Manhattan Bank, McDonald's, GMC, Mobil Oil, Madd und KTBZ/KHMX Radio gestaltet. Als Art Director arbeitete er an Commercials für JT Root, Pepsi, Coca Cola, The California Milk Processor Board und UPS mit.
Lumb entwickelte das Design von Music-Videos für Ricky Martin, TLC, Methods of Mayhem (Get Naked) und Will Smith (Wild, Wild West).


DON ZIMMERMAN, A.C.E. (Schnitt) kam als Auszubildender ins Filmgeschäft und begann mit dem Schnitt von Musik und Sound-Effekten. Er arbeitete für die Mirisch Co. unter Dick Carruth, Frank Warner und Jim Richards an Filmen wie THE HAWAIIANS („Herrscher der Insel“, 1970), GAILY, GAILY („Heißes Pflaster Chicago“, 1969), LITTLE BIG MAN („Little Big Man“, 1970), THE GODFATHER („Der Pate“, 1972), WHERE’S POPPA („Wo is’ Papa“, 1970) und JONATHAN LIVINGSTON SEAGULL („Die Möve Jonathan“, 1973).
Zimmerman war Schnitt-Assistent für Hal Ashbys Filme THE LANDLORD („Der Hausbesitzer”, 1970), HAROLD AND MAUDE („Harold und Maude“, 1971), SHAMPOO („Shampoo“, 1975) und BOUND FOR GLORY („Dieses Land ist mein Land“, 1976). Nach acht Jahren im Filmgeschäft arbeitete er erstmals eigenverantwortlich als Editor für Ashbys COMING HOME („Sie kehren heim“, 1978) und erntete damit sogleich eine Academy Award-Nominierung. Mit BEING THERE („Willkommen, Mr. Chance“, 1979) folgte ein weiterer Hal Ashby-Film.
Andere von Zimmerman geschnittene Filme sind DRAGONFLY („Im Zeichen der Libelle”, 2002), GALAXY QUEST („Galaxy Quest – Planlos durchs Weltall”, 1999) A WALK IN THE CLOUDS („Dem Himmel so nah“, 1995), HEAVEN CAN WAIT („Der Himmel kann warten“, 1978), ROCKY III („Rocky III – Das Auge des Tigers“, 1982), ROCKY IV („Rocky IV – Der Kampf des Jahrhunderts, 1985), COBRA („Die City Cobra“, 1986), FATAL BEAUTY (1987), THE PACKAGE („Die Killer-Brigade“, 1989), PRINCE OF TIDES („Der Herr der Gezeiten“, 1991), PATCH ADAMS („Patch Adams“, 1998), THE NUTTY PROFESSOR („Der verrückte Professor“ 1996), LIAR LIAR („Der Dummschwätzer“, 1997), ACE VENTURA: PET DETECTIVE („Ace Ventura: Ein tierischer Detektiv“, 1994), die Fox Hit-Komödie JUST MARRIED („Voll verheiratet“, 2003) und THE CAT IN THE HAT („Ein Kater macht Theater“, 2003).


Der gebürtige Italiener MARCO BELTRAMI (Musik) begann sein Kompositionsstudium in Venedig bei dem italienischen Meister Luigi Nono, bevor er ein Stipendium für die Yale School of Music erhielt. Zu seinen großen Vorbildern zählt Beltrami die weltberühmten Komponisten Ennio Morricone und Jerry Goldsmith.
1992 zog Beltrami nach Los Angeles, um seine Fähigkeiten bei Jerry Goldsmith zu verfeinern. Während er die technischen Aspekte dramaturgischer Filmmusik lernte, komponierte er Orchestermusik für das Chicago Civic Orchestra, das Sao Paulo State Orchestra und die Oakland East Bay Symphony. Seitdem hat Beltrami versucht, eine Balance zwischen dem Komponieren konzertanter Musiken einerseits und Filmscores andererseits zu halten.
Seit THE BICYCLIST (1994), einem von Sony finanzierten Kurzfilm, hat Beltrami kontinuierlich Scoremusiken für Kino- und TV-Filme komponiert, darunter I, ROBOT („I, Robot“, 2004), TERMINATOR 3: RISE OF THE MACHINES („Terminator 3 – Rebellion der Maschinen“, 2003), THE FACULTY („Faculty – Trau keinem Lehrer“, 1998), THE CROW: SALVATION („The Crow III – Tödliche Erlösung“, 2000, DVD), alle drei SCREAM-Filme („Scream – Schrei“, 1996; „Scream 2“, 1997; „Scream 3“, 2000), BLADE 2: BLOODHUNT („Blade II“, 2002), THE WATCHER („The Watcher“, 2000), DRACULA 2000 („Wes Craven – Dracula 2000“, 2000) und THE DANGEROUS LIVES OF ALTAR BOYS („Lost Heaven“, 2002) sowie Wes Cravens CURSED (2004), der demnächst in die Kinos kommt.
Beltramis Schaffen wurde mit Auszeichnungen der American Academy of Arts gewürdigt.