Cursed - Verflucht: Das Special

Master-of-Movie





Horror/Thriller - USA 2005
Kinostart Deutschland: 21.07.2005
Kinostart USA: 25.02.2005
Dauer: noch nicht bekannt
FSK-Freigabe: noch nicht bekannt (PG-13 Rating in den USA)
Verleih: Dimension Films/Buena Vista
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Story

Vollmond über dem Mullholland Drive, Hollywood. Ellie (CHRISTINA RICCI) und ihr Bruder Jimmy (JESSE EISENBERG) sind auf dem Heimweg, als plötzlich etwas Riesiges gegen die Windschutzscheibe des Autos kracht. Ein entgegenkommendes Fahrzeug muss ausweichen, überschlägt sich dabei und stürzt die Böschung hinab. Beim Versuch, die angsterfüllte Fahrerin Becky (SHANNON ELIZABETH) zu retten, wird diese von einem wolfsartigen Ungetüm attackiert – auch Ellie und Jimmy kriegen die scharfen Krallen der Kreatur zu spüren. Während Ellie den schrecklichen Vorfall möglichst schnell vergessen will, glaubt Jimmy fest daran, dass sie Opfer eines Werwolfs geworden sind. Was sich zu bestätigen scheint, denn ein fünfstrahliges Pentagramm, das Zeichen der Bestie, hat sich in die Innenfläche ihrer rechten Hand eingebrannt. Zudem entwickeln die beiden urplötzlich animalische Instinkte und eine ausgeprägte Vorliebe für rohes Fleisch und frisches Blut…

Hintergrund

Die Kultfiguren des Horrorfilms sind zurück – und die Fangemeinde jubelt! Denn seit Beendigung der außerordentlich erfolgreichen SCREAM-Trilogie (knapp 500 Millionen Dollar Einspielergebnis weltweit) vor fünf Jahren arbeiten Kult-Regisseur WES CRAVEN und Drehbuchautor KEVIN WILLIAMSON erstmals wieder zusammen. Bei ihrem neuesten Werk VERFLUCHT hat sich das Kreativ-Duo, dessen Markenzeichen popkulturelle Filmreferenzen und gekonnte Genre-Spielchen sind, der Jahrhunderte alten Werwolf-Mythologie angenommen. Aber eben doch ganz anders, als man es von vielen anderen Hollywood-Produktionen her kennt. Denn einmal mehr spielt WES CRAVEN mit den Genre-Regeln, die er selbst aufgestellt hat, und zeigt dabei ein Nerven zerreissendes Kino-Lehrstück über das Grauen. VERFLUCHT ist ein raffinierter, reflektierter Mix aus Horror, Thriller und Komödie, vor dessen Spannung niemand fliehen kann...



Werwolf-Mythologie

Entstehung des Werwolfglaubens

Der Ursprung des Werwolfglaubens lässt sich Jahrhunderte zurückverfolgen. Fast alle Kulturen der Weltgeschichte kannten Verwandlungen von Menschen in Tiere oder Mensch/Tier-Mischwesen. Schon in der Steinzeit beschworen unsere Vorfahren das Jagdglück, in dem Medizinmänner oder Schamanen den Geist des Beutetieres anriefen und in entsprechender Verkleidung (z.B. mit Hirschfell und Geweih) in den Augen der Jäger zum Hirsch wurden und in Visionen die Wanderwege und Äsungsplätze der Beute ausmachten.

Auch das antike Griechenland war mit Werwölfen vertraut. Lykaon, der König der Arkadier, wurde von Göttervater Zeus zur Strafe in einen Wolf verwandelt, der fortan heulend durch die Wälder zog. Die Sage von der Wildheit und Gottlosigkeit des Königs hängt mit Menschenopfern zusammen, die noch im vierten Jahrhundert v. Chr. auf dem Gipfel des so genannten "Wolfsberges" dargebracht wurden. Wer vom Opferfleisch aß, der wurde, so glaubte man, in einen Wolf verwandelt und bekam erst 10 Jahre danach seine menschliche Gestalt zurück.

Aber keinesfalls immer war der Wolf in der Antike ein Zeichen des Bösen, welches er später in der christlichen Welt werden sollte: Romulus und Remus, die Gründer Roms, wurden von einer Wölfin großgezogen, und La Lupa, die Wölfin, ist noch heute in Italien ein Sinnbild für aufopferungsvolle Mütterlichkeit. Auch Odin, der "Hauptgott" der nordischen Mythologie, wurde von den getreuen Wölfen Geri und Freki begleitet.

In der Zeit der Inquisition wurde der Wolf zum Nahrungskonkurrenten des Menschen, schließlich zum absoluten Sinnbild des Bösen. Ja, zum Satan selbst, der seinen Dienern die Fähigkeit gab, sich in Wölfe zu verwandeln, um Vieh zu töten und Menschen anzufallen. Wie schon im gleichzeitig tobenden Hexenwahn reichten geringste Beschuldigungen aus, um einen Werwolf auf den Scheiterhaufen zu bringen. Die Werwolfprozesse waren, ebenso wie die Hexenprozesse, eine Farce. Das Urteil stand fast immer von vornherein fest. Wer nicht geständig war, wurde gefoltert, bis er die erwarteten Antworten lieferte. Ein Werwolfprozess zog häufig weitere nach sich, weil viele Angeklagte unter Folter andere Mitmenschen oft ebenfalls als Werwolf denunzierten.

Gerade im Mittelalter kursierten die wildesten Werwolf-Geschichten, wobei die Bezeichnung Werwolf auf jeden sich in Tiergestalt hüllenden Menschen angewandt worden zu sein scheint. Mord und Raub wurden vorzugsweise Werwölfen angelastet, und die oft unter Folter erpressten, unerwartet grausamen sowie vielfach sexuellen Details der Geständnisse führten zu einer unwahrscheinlichen Aufwertung der schon kursierenden Sagen und Legenden.

Neue Deutungen zum Ursprung der Werwolf-Geschichten suchten die Psychologen im 20. Jahrhundert in der menschlichen Psyche. Demnach sucht sich das verdrängte Tier im Menschen immer einen Weg zum Ausbruch. Die Bestie in uns, die wir nicht wahrhaben wollen, lauert unter der dünnen Lackschicht unserer Zivilisation, noch immer beutegierig.
Unabhängig vom Wahrheitsgehalt alter Mythen oder wissenschaftlicher Arbeiten: Werwölfe dominieren auch heute noch in vielerlei Gestalt das Geschehen. Im Kino, im Fernsehen oder in der Literatur. Im Zuge eines sich wandelnden Bildes vom Wolf allerdings nicht mehr nur als blutrünstige Bestien dargestellt, sondern manchmal auch als Wesen, die den Menschen ihre Verbundenheit mit der Natur darlegen wollen.

Verwandlung in einen Werwolf


Ebenso vielfältig wie der Ursprung des Werwolfglaubens sind auch die Gründe und Möglichkeiten der Verwandlung eines Menschen in einen Werwolf. War es in der Antike noch ein Götterfluch, so wurden bald noch weitere Möglichkeiten der Werwolfverwandlung entdeckt. So soll ein Ring aus Menschenhaut (vorzugsweise die Haut eines Ermordeten oder Selbstmörders), durch den man dreimal kriechen muss, die Verwandlung ermöglichen. Bei der Rückverwandlung muss man wiederum dreimal durch den Ring kriechen. Eine weitere Möglichkeit bietet ein verzauberter Gürtel, den man anlegen muss, oder ein Tierfell.

Im Eifeldorf Dahlem, berichtet eine Chronik, legte sich ein Hochzeitsgast einen Gürtel um, den er im Hause des Bräutigams zufälligerweise fand, und von dessen Zauberkraft er nichts ahnte. Sofort wurde er zum Wolf und sprang aus dem Fenster. Im Wald fiel er einen Holzfäller an, dieser versetzte ihm einen Hieb mit der Axt, der den Gürtel traf und den Zauber löste. Der Mann erzählte nachher, er habe durch den Gürtel einen solchen Heißhunger bekommen, dass er alles hätte zerreißen mögen.

Durch Verwundung bzw. Tod wird ein Werwolf sofort zur Rückverwandlung gezwungen. Der Verwandelte kann auch vorzeitig aus seinem Werwolf-Zustand befreit werden, etwa wenn man seinen Namen nennt oder ihm aus Mitleid einen Bissen Essen schenkt. Das Ob und Wie der Werwolf-Verwandlung war besonders im späten Mittelalter Gegenstand lebhafter Diskussionen. Die Gelehrten gingen davon aus, dass eine vollständige Verwandlung, inklusive Seele, nicht stattfinden kann. Nur der Körper könne verwandelt werden.

Unterschieden wurde zwischen tatsächlicher und eingebildeter Verwandlung. Für die mittelalterlichen Autoren war die eingebildete Verwandlung, für die sie den Teufel verantwortlich machten, wahrscheinlicher. Aber auch sie sei für andere Menschen sichtbar gewesen. Wenn der Teufel einem Menschen ein Wolfsfell überwirft oder ihn umhüllt mit einer Wolfsgestalt aus verdichteter Luft. Folgende Variante wurde ebenfalls diskutiert: dass der Teufel jemanden einschläfert und dann selbst in Wolfsgestalt Schandtaten begeht, die der Schlafende nur träumt.

In vielen Geständnissen angeklagter Werwölfe ist von einer Salbe die Rede, welche sie vom Teufel für ihre Verwandlungen bekommen haben sollen. In Wahrheit aber waren die Werwölfe Menschen, die sich Wolfsfelle überhängten und mit Hilfe von narkotischen Mitteln die Rolle des reißenden Wolfs tatsächlich erfüllten. Andere nutzten die Angst der Menschen vor Werwölfen aus und nahmen die Werwolf-Rolle in rein betrügerischer Absicht ein.



Eine Geisteskrankheit, genannt Lykantrophie, wird ebenfalls mit dem Werwolf-Mythos in Verbindung gebracht. Daran erkrankte Menschen, so genannte Lykantrophen, sind absolut überzeugt davon, Werwölfe zu sein, und verhalten sich dementsprechend. Als Gründe für diese Verwirrtheit werden Besessenheit oder Zwangsvorstellung genannt.

Die Filmindustrie lehrt uns seit den 20er Jahren, dass man durch Biss oder Verwundung durch einen Werwolf selbst zum Werwolf wird. Wie wiederum den ersten Film-Werwolf sein Schicksal ereilt hat, darüber breitet sich der Mantel des Schweigens aus. Wurde er durch einen anderen Werwolf zum Werwolf? Oder durch einen Fluch? Seit Hollywood den Werwolfglauben entdeckt hat, darf sich ein Werwolf zumindest nur bei Vollmond verwandeln und letztlich ‚stilvoll’ durch die Silberkugel aus dem Gewehrlauf des Helden sterben.

Verschiedene Werwolfarten


Der klassische Werwolf war nicht von einem normalen Wolf zu unterscheiden. Alte Werwolf-Überlieferungen weisen darauf hin: immer ist von einem, manchmal auch besonders großem Wolf, die Rede; fast nie von einem Wolf auf zwei Beinen oder ähnlichem. Der heute aus Filmen so vertraute Werwolf, ein Mittelding aus Wolf und Mensch, entstammt ebenfalls der Fantasie kreativer Filmleute. Grund dafür war, dass in den 20er und 30er Jahren, als die ersten Werwolf-Filme gedreht wurden, die Tricktechnik noch in den Kinderschuhen steckte.

Die Maskenbildner konnten anfangs nur mit Fell beklebten Gummimasken arbeiten. Später hatte sich dieses Werwolf-Bild den Kino-Zuschauern so eingeprägt, dass auch mit modernster Maskenbildnerei und Computertechnik der Werwolf in vertrauter Film-Form die Leinwand eroberte. Bei aktuellen Werken wie Wes Cravens VERFLUCHT beispielsweise wird nun tricktechnisch aus dem Vollen geschöpft. Hochleistungscomputer sind in der Lage, dem Zuschauer in rechenaufwändigen ‚Morphing’-Sequenzen den Vorgang der Verwandlung vom Menschen zum Werwolf in allen Schritten zu zeigen.

Auch gibt es Varianten in der Verwandlung – sei es nun durch Vollmond bedingt, durch Zauberei oder den Teufel: Ist die Verwandlung willentlich herbeigeführt oder durch äußere Einflüsse ausgelöst worden? Kann der Verwandelte seine Taten als Werwolf steuern und sich später in menschlicher Form daran erinnern, oder erlebt er einen Blackout, und kann sich an sein Tun nicht mehr erinnern? Wenn man die Werwolf-Prozesse des Mittelalters liest, erinnert sich der Angeklagte an seine Taten. In Hollywood-Filmen weiß der Werwolf oft nicht, dass er einer ist, und tötet im Blackout-Zustand. Erst im Filmverlauf mehren sich die Hinweise für ihn (und seine Umwelt) auf seinen Werwolf-Zustand.

Was den modernen mit dem klassischen Werwolf in jedem Fall verbindet, ist der Hunger nach Menschenfleisch – vorzugsweise das von jungen und schönen Frauen. Es scheint für moderne Werwolf-Filme ein ungeschriebenes Gesetz zu geben, das festlegt, dass im Geschichtsverlauf mindestens ein attraktives Geschöpf als Werwolf-Beute dran glauben muss. Bei Wes Cravens VERFLUCHT ist das selbstverständlich nicht anders.



Die Darsteller



CHRISTINA RICCI (Ellie)


Christina Ricci gehört fraglos zu den am meisten respektierten jungen Schauspielerinnen in Hollywood. Was nicht nur an ihrem außerordentlichen Talent liegt, sondern auch an der Gelassenheit, mit der sie dem Filmgeschäft gegenübertritt. Sowohl in Independent- als auch in Mainstream-Produktionen demonstriert sie ihre Klasse. Zuletzt war Ricci im viel beachteten Drama „Monster“ („Monster“, 2003) an der Seite von Charlize Theron zu sehen. Der Film basiert auf der tragischen Lebensgeschichte der Serienmörderin Aileen Carol Wuornos. Riccis letzte Arbeiten waren unter anderem die Woody-Allen-Komödie „Anything Else“ („Anything Else“, USA 2003), wo sie als Großstadtneurotikerin neben Jason Biggs agiert und Adam Goldbergs Drama „I Love Your Work“ („I Love Your Work“, 2003), für das sie mit Giovanni Ribisi, Franka Potente und Joshua Jackson vor der Kamera stand.

Christina Ricci wurde im Alter von acht Jahren von einem Theaterkritiker entdeckt, der sie bei einer Weihnachtsaufführung in der Schule sah. Er motivierte Riccis Eltern, ihre Tochter auf eine Schauspielschule zu schicken. Bereits ein Jahr später gab sie als skurrile Filmtochter von Popdiva und Schauspielstar Cher ihr Filmdebüt – in der Komödie „Mermaids“ („Meerjungfrauen küssen besser“, 1990). Filmschwester war Winona Ryder. In den beiden Fantasy-Filmen um die „Addams Family“ („The Addams Family“, 1991, „Die Addams Family in verrückter Tradition“, 1993) begeisterte Christina Ricci Kritiker und Publikum gleichermaßen mit ihrer makabren Darstellung der Wednesday Addams. Die Geistergeschichte „Casper“ („Casper“, 1995), wo sie als Mädchen Kat im Titel gebenden Gespenst einen Freund findet, brachte ihr den NATO Show East Star of the Year ein, der zusammen mit dem vom Motion Picture Booker’s Club verliehenen Star of Tomorrow Award ihre Leistungen würdigte.

1996 vollzieht Christina Ricci den Wechsel hin zu reiferen Rollen. In Ang Lees „The Ice Storm“ („Der Eissturm“, 1996) spielt sie einen Teenager, der seine erwachende Sexualität an zwei Freunden ausprobiert. Der Part des bissigen Luders in „The Opposite Of Sex“ („The Opposite of Sex – Das Gegenteil von Sex“, 1997) bescherte ihr den Preis als beste Darstellerin auf dem Filmfestival von Seattle sowie Nominierungen für den Golden Globe Award, den American Comedy Award und den Independent Spirit Award. Von Vincent Gallo wird sie in seinem Regiedebüt „Buffalo 66“ („Buffalo 66“, 1997) unsanft entführt, in John Waters „Pecker“ („Pecker“, 1998 ) ist sie die Domina in einem Waschsalon. Für alle drei Filme verlieh ihr das National Board Of Review den Preis als beste Darstellerin. Unvergessen auch ihr Kurzauftritt in Terry Gilliams „Fear And Loathing In Las Vegas“ („Fear And Loathing In Las Vegas“, 1998 ) sowie die Ensemble-Produktionen „Desert Blue“ („Desert Blue“, 1998 ), „200 Cigarettes“ („Eine Nacht in New York“, 1998 ) und das Zweite-Weltkriegs-Drama „The Man Who Cried („The Man Who Cried“, 2000) von Sally Potter.

Zum Genre-Kino kehrte Christina Ricci mit folgenden Kino-Projekten zurück: Als vom kopflosen Reiter verfolgte Schöne in Tim Burtons Fantasy-Abenteuer „Sleepy Hollow“ („Sleepy Hollow, 1999), welches ihr den Blockbuster Entertainment Award bescherte. Als Pflegetochter von Kim Basinger im Gruselstreifen „Bless The Child“ („Die Prophezeiung“, 2000). Als „Miranda“ („Miranda“, 2002), die einen Bibliothekar ins Reich der Träume entführt, und als halluzinierende Rucksacktouristin im Mystery-Film „The Gathering“ („The Gathering“, 2003).

JOSHUA JACKSON (Jake)

Weltweit bekannt geworden ist Joshua Jackson, der nunmehr seit über 15 Jahren vor der Kamera steht, durch die amerikanische TV-Serie „Dawson’s Creek“ (1998 - 2003). In der Rolle des selbstkritischen Pacey Witter eroberte der Kanadier die Frauenherzen. Während der sechsten Staffel wagte er den Wechsel ins Regiefach und inszenierte die Episode „Lovelines“.
Erste Leinwand-Erfahrungen sammelte Jackson in der Sportkomödie „The Mighty Ducks“ („The Mighty Ducks – Das Superteam, 1992), von der es zwei Fortsetzungen gibt: „D2: The Mighty Ducks“ („D2: The Mighty Ducks“, 1993) und „D3: The Mighty Ducks“ („D3: The Mighty Ducks“, 1996).

Weg vom Sonnyboy-Image brachte ihn sein Auftritt in Bryan Singers „Apt Pupil“ („Der Musterschüler, 1998 ), verfilmt nach einer Novelle aus Stephens Kings Geschichtensammlung „Frühling, Sommer, Herbst, Tod“. Weitere Gastauftritte folgten im Drama „The Safety Of Objects“ („The Safety of Objects“, 2001), der TV-Dokumentation „The Laramie Project“ (“The Laramie Project“, 2001), Steven Soderbergh’s Gangsterkomödie „Ocean’s Eleven“ („Ocean’s 11“, 2001), dem Drama „I Love Your Work“ („I Love Your Work“, 2003).

Nicht weniger ausdrucksstark seine Auftritte im Psychothriller „Cruel Intentions“ („Eiskalte Engel“, 1998 ) und im Horrorstreifen „Urban Legend“ („Düstere Legenden“, 1998 ).
Die erste Hauptrolle übernahm Joshua Jackson schließlich in „The Skulls“ („The Skulls“, 2000), einem Thriller, in dem es um einen mysteriösen Geheimbund geht, der Elite-Studenten anwirbt. Auf den berühmten Brettern, die die Welt bedeuten, stand er kürzlich gemeinsam mit Patrick Stewart für die Theaterproduktion „A Life In Theatre“. Zudem hat Jackson eine Sprechrolle im Zeichentrickfilm „Racing Stripes“ („Im Rennstahl ist das Zebra los!“, 2005) übernommen.

Zu Joshua Jacksons neuen Filmprojekten gehören: die Tragikomödie „Americano“, in der er sich zwischen Traumkarriere und individuellem Lebensstil entscheiden muss; die Liebeskomödie „Shadows In The Sun“, in der er einem Schriftsteller mit Schreibblockade (Harvey Keitel) auf die Sprünge hilft; das Drama „Aurora Borealis“, in dem er – an der Seite von Donald Sutherland – einen jungen Mann spielt, der unter dem frühen Tod seines Vaters leidet.


JESSE EISENBERG (Jimmy)

Den ersten Karriereschritt machte der talentierte Jungschauspieler in der von der 20th Century Fox produzierten TV-Comedy-Serie „Get Real“ (1999). Im Kino war er dann mit dem Schuldrama „The Emporer’s Club“ („The Emporer’s Club“, 2002) und der Sex-Komödie „Rodger Dodger“ („Rodger Dodger“, 2002). zu sehen. Außerhalb Amerikas erweckte Jesse Eisenberg Aufmerksamkeit durch sein Mitwirken in M. Night Shyamalan’s Mystery-Thriller „The Village“ („The Village – Das Dorf“, 2004), wo er an der Seite von Joaquin Phoenix, William Hurt, Sigourney Weaver und Adrien Brody spielte. In Kürze wird er in Noah Baumbachs Familiendrama „The Squid And The Whale“ („The Squid and the Whale, 2005) zu sehen sein. Der mit Jeff Daniels und Laura Linney hochkarätig besetzte Film wurde bereits auf dem diesjährigen Sundance Film Festival von der Kritik gefeiert.



MILO VENTIMIGLIA (Bo)


Mit dem Fernsehen fing alles an. In der hoch gelobten TV-Serie „Gilmore Girls“ sorgte Milo Ventimiglia schnell für Aufsehen durch seine charismatische Darstellung des scheuen Herzensbrechers Jess. Zuvor sammelte er Erfahrungen in der Fox-Serie „Opposite Sex“ („Opposite Sex“, 2000), was ihm wiederum einen Deal mit Warner Brothers einbrachte. Zudem absolvierte Ventimiglia Gastauftritte in folgenden Fernseh-Quotenhits: „The Fresh Prince Of Bel Air“ („Der Prinz von Bel-Air“, 1990 - 96), „Sabrina The Teenage Witch“ („Sabrina – Total verhext“, 1996- 2003), „Boston Public“ („Boston Public“, 2000 - 2004) und „American Dreams“ („American Dreams“, seit 2002).

Seine Schauspielkunst überzeugte sowohl im Fernsehen als auch auf der großen Leinwand und bescherte Milo Ventimiglia das Privileg, aus ambitionierten und kommerziellen Rollenangeboten auswählen zu können. Zu seiner Filmografie zählen bis dato unter anderem folgende Produktionen: „Massholes“(„Massholes“, 2000), „Dirty Deeds“ („Dirty Deeds“, 2004) sowie die Kurzfilme „Must Be The Music“ („Must Be The Music“, 1996) und „Nice Guys Finish Last“ („Nice Guys Finish Last“, 2001).


KRISTINA ANAPAU (Brooke)


Die auf der Hawaiianischen Insel Big Island geborene Kristina Anapau hat die Gene ihrer künstlerisch tätigen Mutter geerbt, der Vater ist Wissenschaftler. Zum klassischen Ballettunterricht zog es sie im Alter von fünf Jahren, eine Leidenschaft, die zehn Jahre anhielt
bis zum Highschool Abschluss. Direkt danach ging’s auf die Uni, aber nur für ein Jahr. Denn dann wurde Anapau für die Fernsehproduktion „Escape from Atlantis“ („Escape from Atlantis“, 1998 ) engagiert. Noch im selben Jahr zog die attraktive Hawaiianerin nach Los Angeles, um ihre Karriere als Schauspielerin voranzutreiben.

2001 nahm Kristinas Leben eine erneute Wendung durch einen Plattenvertrag mit Hollywood Records. Sie wurde Mitglied der Formation „The 3gs“. Es folgte ein Album inklusive Tournee mit Destiny’s Child im Rahmen der „TRL Summer Tour“, einer Veranstaltung des Musiksenders MTV. Ihr Herz gehört dennoch vor allem der Schauspielerei und so setzte Kristina ihren Schauspielunterricht im renommierten Larry Moss Studio fort.

Seitdem glänzt Kristina Anapau durch ständige Präsenz in Film und Fernsehen. Zu ihren Leinwandaktivitäten gehören die Teenager-Komödie „100 Girls“ („100 Girls“, 2000), das Rennboot-Abenteuer „Madison“ („Madison“, 2001), Monty Lapica’s Drama „Self Medicated“ („Self Medicated“, 2004) und der Psychothriller „Cruel Intentions 3“ („Eiskalte Engel 3“, 2004). Im TV war sie zuletzt in der VH1-Produktion „They Shoot Divas, Don’t They?“ zu sehen, ebenso in der MTV-Serie „Undressed“. Hinzu kommen Gastrollen in „Once Again“, („Once Again“, 1999-2002), „Opposite Sex“ („Opposite Sex“, 2000), „Haunted“ („Haunted“, 2002), und „For The People“ („For The People“, 2002 – 2003).



JUDY GREER (Joanie)

Die am Stadtrand von Detroit geborene Judy Greer wuchs als Tochter einer Krankenhausangestellten und eines Ingenieurs auf. Nach zehn Jahren russischem Ballettunterricht bewarb sie sich an der renommierten Theatre School at DePaul University – und wurde prompt angenommen. Bereits drei Tage nach Beendigung der Schauspielschule hatte Judy Greer ihre erste kleine Rolle in der Tasche. Zur Premiere von der Liebeskomödie „Kissing A Fool“ („Kissing A Fool“, 1998 ), flog sie nach Los Angeles. Und blieb dort.

Seither gehört die attraktive Aktrice zur neuen, jungen Hollywood-Generation und hat bereits an der Seite von George Clooney, Mel Gibson, Jennifer Lopez, Nicolas Cage, Joaquin Phoenix, Jennifer Garner und Giovanni Ribisi gespielt. Zu sehen war sie in der Kriegs-Satire „Three Kings“ („Three Kings“, 1999), in der Frauenversteher-Komödie “What Women Want“ („Was Frauen wollen“, 2000) , in der Kuppel-Romanze „The Wedding Planner“ („Wedding Planner – Verliebt, verlobt, verplant“, 2000) in der Tragikomödie „Adaptation“ („Adaption“, 2002 ), im Mystery-Thriller „The Village“ („The Village – Das Dorf“, 2004) und in der Liebesromanze „13 Going 30“ („30 über Nacht“, 2004).

Die in Kürze startenden Kino-Projekte sind nicht weniger hochkarätig. Top-Regisseur Cameron Crowe hat Judy Greer in seiner neuen Komödie „Elizabethtown“ neben Orlando Bloom, Kirsten Dunst und Susan Sarandon besetzt. Des Weiteren stand sie mit Thomas McCarthy („The Great New Wonderful“), Jeremy Sisto („In Memory Of My Father“) und Jeff Bridges („The Moguls“)vor der Kamera.


SHANNON ELIZABETH (Becky)

Von Kindesbeinen an wollte Shannon Elizabeth ins Entertainment Business. Auf Anraten eines in Houston, Texas ansässigen Musikproduzenten arbeitete sie zunächst als erfolgreiches Model – sowohl in den USA als auch in Europa. Nach gelegentlichen Theaterauftritten und TV-Arbeiten (“That 70’s Show”) sowie Gastmoderationen trat Elizabeth in Nebenrollen von Filmen wie „Jack Frost“ auf. Mit „American Pie“, in dessen Fortsetzung sie ebenfalls mitwirkt, gelang schießlich der Durchbruch. Derzeit sind folgende Projekte in Vorbereitung: Die US-Sitcom-Show “Cuts” sowie die Kinoproduktionen “The Kid and I” und “Once In A Lifetime – Just Go For It!”.

Im März 2000 wurde Shannon Elizabeth auf der NATO/ShoWest in Las Vegas als vielversprechender Nachwuchsstar des Jahres ausgezeichnet. Eine Ehrung, die sich auf ihre kurvenreichen Auftritte in „American Pie“ („American Pie“, 1999), “American Pie 2” (“American Pie 2”, 2001) und „Scary Movie“ („Scary Movie”, 2000) bezogen. In „American Pie“ ist sie die tschechische Austauschschülerin Nadia, die Jason Biggs in Ekstase versetzt. In “Scary Movie”, einer hemmungslosen Parodie auf die “Scream”-Filme, agiert Elizabeth als Modepüppchen, das mit größtmöglichen Dekolletés auf sich aufmerksam macht. In „13 Ghosts“ („13 Geister” 2001), erlebt sie mit ihrer Familie Horrorstunden in einem Geisterhaus. In Kevin Smith’s schrägem Kultstreifen „ Jay & Silent Bob Strikes Back” („Jay & Silent Bob schlagen zurück“, 2001) zeigt sie sich ebenfalls von ihrer Schokoladenseite und nicht weniger aufreizend ist ihre Performance als Traumfrau Natalie in der Wettkomödie „Tomcats“ („Tomcats“, 2001).

MYA (Jenny)

Mya schaffte 1998 ihren Durchbruch als Gastsängerin auf dem Hip Hop-Megahit “Ghetto Superstar feat. Ol' Dirty Bastard” von Fugees-Rapper Pras Michael. Zwar floppte die erste Solo-Single “Movin On feat. Silk The Shocker”, doch schon “Take Me There” mit Blackstreet und Mase vom “Rugrats”-Soundtrack, sowie “It's All About Me feat. Sisqo“ wurden Top-Ten Hits in den USA. Das Debüt „Mya“ verkaufte sich dann auch mehrere Millionen Mal.

Die damals erst 18-jährige Mya begab sich erstmals auf ausgedehnte US-Tour. Trotz Lampenfieber konnte sie live überzeugen, da ihr auf der Bühne ihre Tanzausbildung zugute kam. Denn im zarten Alter von zwei Jahren fing Mya mit dem Steppen an und brachte es sogar unter anderem ins Shakespeare Theatre. Nach den Shows arbeitete sie mit den renommierten Produzenten Swizz Beats, Wyclef Jean und Jerry Duplessis an ihrem zweiten Longplayer. Erstes hörbares Ergebnis war die Single „Best Of Me“ mit Rapper Jadakiss von The Lox.

Es folgte das Album „Fear Of Flying“, mit dem sich Mya endgültig in der oberen R'n'B-Liga etablieren konnte. Die weiteren Singleauskopplungen „The Ex-Factor“ und „Free“ stießen auch in Europa auf positives Feedback. Sogar der mächtige WuTang Clan wurde auf sie aufmerksam, doch die angestrebte Zusammenarbeit kam aufgrund von Lableproblemen nicht zustande. 2001 sang die junge R'n’-B-Sängerin mit Pink, Christina Aguilera und Lil' Kim den von Missy Elliot produzierten Hit „Lady Marmelade“ aus dem Soundtrack zum Film „Moulin Rouge“. In der Kategorie Best Pop Collaboration With Vocals sahnten die Ladies 2002 einen Grammy ab und bei den MTV Awards bekamen sie den begehrten „Astronauten“ für das Video des Jahres.

Im selben Jahr spielte sie im Oscar gekrönten Musical-Film „Chicago“ („Chicago“, 2002) mit, der sie zu ihren künstlerischen Wurzeln zurück führte. Nach dem Ausflug ins Filmbusiness war es wieder an der Zeit, sich der Musik zu widmen. Zusammen mit den Produzenten Missy Elliott, Timbaland, Damon Elliott, Knobody, Rockwilder, Omen, Tricky, Jam & Lewis und Ron Fair arbeitete sie an „Moodring“, das im Spätsommer 2003 erschien.


MICHAEL ROSENBAUM (Kyle)

Die Rolle des Lex Luthor in der populären SciFi-Serie „Smallville“ („Smallville“, seit 2001) bescherte Michael Rosenbaum genauso viel internationale Aufmerksamkeit wie auch die in „Bringing Down the House“ („Haus über Kopf“, 2003) von Top-Komiker Steve Martin, der ihn für seinen Kinohit engagierte. Weitere Kinoauftritte absolvierte Rosenbaum im Horror-Thriller „Urban Legend“ („Düstere Legenden“, 199cool , im derben Teenager-Spaß „Sorority Boys“ („Sorority Boys“, 2002) und im Pool-Billard-Thriller „Poolhall Junkies“ („Poolhall Junkies“, 2002). Rosenbaums aktuellste Arbeit ist eine Sprechrolle im Kindertrickfilm „Racing Stripes“ („Im Rennstall ist das Zebra los“, 2005).

Michael Rosenbaum startete seine Karriere am Theater in Off-Broadway-Produktionen und in kleinen Independent-Filmen. Es folgten Gastauftritte in diversen Sitcoms, darüber hinaus demonstrierte er sein komödiantisches Talent als Sketch-Partner von Talkmaster Conan O’Brian in der „Conan O’Brian Show“. Seinen Durchbruch aber verdankt Rosenbaum zwei Angeboten: dem von Warner Brothers für die TV-Serie „The Tom Show“ („The Tom Show“, 1997-98 ) und dem von Hollywood-Altmeister Clint Eastwood für seine Regiearbeit „The Midnight of Good and Evil“ („Mitternacht im Garten von Gut und Böse“, 1997). Darin brilliert der 32-jährige New Yorker an der Seite von John Cusack und Kevin Spacey.




PORTIA DE ROSSI (Zella)


Portia de Rossi gehört zum Ensemble der viel gepriesenen TV Comedy-Serie „Arrested Development“ („Arrested Development“, seit 2003) , eine Produktion der 20th Century Fox. In diesem Jahr wurde die gesamte Besetzung aufgrund ihrer außergewöhnlichen Leistungen für den SAG Award nominiert. In 2004 gewann „Arrested Development“ einen Emmy Award für die beste erste Staffel einer Comedy-Serie. Zudem ist die temperamentvolle Australierin bestens bekannt durch ihre Performance als Morgan ‚Nelle’ Porter in vier Staffeln der Kultserie „Ally McBeal“ („Ally McBeal“, 1997 – 2002).

De Rossis erste Kinoproduktion war die starbesetzte Erotikkomödie „Sirens“ („Verführung der Sirenen“, 1994), in der Hugh Grant, Elle McPherson und Sam Neil mitwirkten. Der Film war ein internationaler Erfolg – bei Publikum und Kritikern gleichermaßen. Komödiantisch ging’s weiter: an der Seite von Richard Dreyfuss und Tim Allen in „Who is Cletis Tout?“ („Who is Cletis Tout?“, 2001) und gemeinsam mit Dennis Hopper und Melanie Griffith in „The Night We Called It A Day“ („The Night We Called It A Day“, 2003).

Die attraktive Schauspielerin lässt sich aber nicht aufs Komödienfach reduzieren. Quer durch alle Filmgenres hat Portia de Rossi ihr Talent bereits beweisen: Im Kult-Horror-Streifen „Scream 2“ („Scream 2“, 1997), im Drama „The Invisibles“ („The Invisibles“, 1998 ), im Okkult-Schocker „Stigmata“ („Stigmata“, 1999), in der Tragikkomödie „Women in Film“ („Women in Film“, 2001) und in der deutsch-amerikanischen Koproduktion „I Witness“ („I Witness“, 2003).

2002 porträtierte Portia de Rossi im TV-Movie „America’s Prince: The John F. Kennedy Jr. Story“ die Ehefrau des beliebten amerikanischen Politikers. Das glamouröse Ehepaar kam bei einem tragischen Flugzeugunglück ums Leben.


SCOTT BAIO (SPIELT SICH SELBST)

Bereits im Alter von 13 Jahren wirkte Scott Baio in einer britischen Komödien-Produktion von Sir Alan Parker mit, die 1976 auf dem Filmfestival in Cannes im Wettbewerb gezeigt wurde: „Bugsy Malone“ („Bugsy Malone“). Der enorme Erfolg von „Bugsy Malone“ weckte das Interesse von Produzent Garry Marshall, der den talentierten Jungstar in den TV Comedy-Serien „Happy Days“ („Happy Days“, 1974 – 1984)“ und „Blansky’s Beauties“ („Blansky’s Beauties“, 1977) besetzte. Was Baios Status als Teenager-Idol manifestierte und drei weitere Hit-Serien folgen ließ: „Joanie Loves Chachi“, („Joanie Loves Chachi“, 1982 – 83) „Charles in Charge“ („Charles in Charge“ , 1984 – 1990) und „Baby Talk“ („Baby Talk“, 1991 – 92).

Nebenher wendete sich Scott Baio ernsten Rollen zu, die sich mit den Problemen des Erwachsenwerdens auseinandersetzten. Die Fernsehproduktionen „Luke Was There“ („Luke Was There“, 1976) und „The Boy Who Drank Too Much“ („The Boy Who Drank Too Much“, 1980) brachten ihm jeweils eine Emmy-Nominierung ein. Hinzu kam das Jugend-Drama „All The Kids Do It“ („All The Kids Do It“, 1984). Außerdem spielte Baio für zwei Jahre den Doktor Jack Stewart in der Fernsehserie „Diagnosis Murder“ („Diagnose: Mord“, 1993 – 2001) sowie den Liebhaber in der Romanze „Mixed Blessings“, („Mixed Blessings“, 1995), einer Buchadaption von „Danielle Steele“. Sein letzter Kinofilm war die deutsch-englische Koproduktion „Super Babies: Baby Geniuses 2“ („Super Babies: Baby Geniuses 2“, 2003).



Zitate der Darsteller


CHRISTINA RICCI über…


…VERFLUCHT: „Die Werwolf-Story ist voll von interessanten Wendungen und doppelbödigen Dialogen. Gleich am Anfang sagt beispielsweise mein Film-Liebhaber Jake (JOSHUA JACKSON) zu mir, dass er mich nicht verletzten möchte. Gemeint sind meine Gefühle, man spürt aber sofort, dass mehr dahinter steckt. Außerdem legt der Film ein rasantes Erzähltempo vor, so dass der Zuschauer am Ende ziemlich geplättet sein wird. VERFLUCHT spukt einem noch lange im Kopf herum!“

…IHRE ROLLE: „Ellie ist eine zielstrebige, gut organisierte und verantwortungsbewusste Person, was mit dem frühen Tod ihrer Eltern zu tun hat. Sie muss Karriere, Beziehung und Ersatzmutterrolle für ihren jüngeren Bruder unter einen Hut bringen. Dennoch hat sie ihr Leben fest im Griff – bis der verfluchte Werwolf auftaucht…“

…FILMLIEBHABER JOSHUA JACKSON alias Jake: „Joshua ist ein toller, sehr temperamentvoller Typ, den ich gerne um mich hatte. Er ist wirklich sehr, sehr süß und wir hatten eine Menge Spaß am Set, besonders bei wilden Hetzjagden, lautem Angstgeschrei und wüsten Werwolf-Fights. Beim Dreh eines Gruselstreifens ist es angenehm und auflockernd, eine Stimmungskanone wie Joshua dabeizuhaben.“

…REGISSEUR WES CRAVEN: „Er ist ein unglaublich erfahrener und kluger Filmemacher, den nichts so leicht aus der Ruhe bringt. Nicht mal beim Drehen, das ist fast schon beängstigend. Es hat sehr viel Spaß gemacht, mit ihm zu arbeiten.“

…LIEBLINGS-HORRORFILME: „Mein derzeitiger Favorit ist die Neuverfilmung von „The Texas Chainsaw Massacre“ („Michael Bay’s Texas Chainsaw Massacre“, 2003). Ich liebe diesen Film. Aber auch „When A Stranger Calls“ („Das Grauen kommt um Zehn“, 1979). Oh, mein Gott, das ist der gruseligste Film, den ich jemals in meinem Leben gesehen habe. Ein zweistündiger Albtraum!“

JESSE EISENBERG über…

…FILMSCHWESTER CHRISTINA RICCI alias Ellie: „Ich bin mit Filmen von Christina aufgewachsen, und plötzlich stehe ich mit ihr vor der Kamera. Für mich als Hollywood-Grünschnabel war das ein tolles, beinahe surreales Erlebnis mit einer Schauspielerin von ihrem Format zu arbeiten. Dabei ist sie ja selbst noch so jung… Ich habe noch viel zu lernen, aber wenn es jedes Mal soviel Vergnügen bereitet wie mit Christina, dann kann ich es kaum erwarten.“

…REGISSEUR WES CRAVEN: „Ich habe irgendwie einen finsteren, Angst einflößenden Typen erwartet, weil in fast allen seinen Filmen netten Menschen ganz schreckliche Dinge passieren. In Wahrheit aber ist er ein Intellektueller, ein Kopfmensch und recht introvertiert. Jetzt, wo ich ihn kenne, sehe ich seine Filme mit einem ganz anderen Blick. Diese Präzision und Doppelbödigkeit, dieser Humor und die vielen Filmzitate – so etwas kann sich nur ein kluger Kopf wie Wes Craven ausdenken.“

…AUFREGER IM FILM: „Highlight für mich: die Verwandlung meines Filmhundes in ein Zähne fletschendes Monster. Da hat sich die Abteilung Spezialeffekte mächtig ins Zeug gelegt. Vor allem aber ist der Spannungsaufbau der Szene super. Der Golden Retriever verschwindet also mit einem rohen Stück Fleisch, das eigentlich für mich bestimmt ist, unter dem Wohnzimmertisch. Zunächst sieht man ihn nur von hinten, genüsslich fressend. Als ich verärgert nach ihm rufe und schließlich zu ihm unter den Tisch krieche, fährt sein Kopf plötzlich herum und offenbart eine grässliche Fratze. Vom Schock kaum erholt, attackiert er mich auch schon in einem Wahnsinnstempo.“

…DIE WERWOLF-MYTHOLOGIE: „Faszinierend, besonders die übernatürlichen Kräfte. Zumal sie meiner Filmfigur Jimmy nach dem Werwolf-Biss ja helfen, sich gegen streitlustige Mitschüler an der Highschool durchzusetzen. Aus dem Softie wird quasi über Nacht ein Mädchenschwarm. Welcher Teenager wäre von der Vorstellung nicht begeistert?! Auf der anderen Seite sind diese besonderen Fähigkeiten an eine dunkle Macht gekoppelt… Lasst euch also besser nicht von einem Werwolf beissen.“


JOSHUA JACKSON alias Jake über…

…VERFLUCHT: „Geht ins Kino, habt Spaß und schreit euch die Seele aus dem Leib! Das ist der perfekte Pärchen-Film!! Im Ernst: Nehmt eure Freundin mit, sie wird die ganze Zeit in euren Armen liegen – natürlich vor Angst. Ihr könnt auch Popcorn gegen die Leinwand werfen, wenn das Böse erscheint und anschließend die Guten anfeuern. Ich liebe gut gemachte Popcornfilme wie VERFLUCHT.

…SEINE ROLLE: „Ein klasse Part, denn mein Filmcharakter ist ambivalent, also nur schwer zu durchschauen – und das bis zum Ende des Films. Welches dunkle Geheimnis der hitzköpfige Schürzenjäger und Liebhaber von Ellie verbirgt, werde ich natürlich nicht verraten. Nur soviel: seid auf alles gefasst…“

…DIE ARBEIT AM SET: „Das Beste an VERFLUCHT war für mich die außerordentlich entspannte und angenehme Atmosphäre am Set. Ein dickes Lob an Wes Craven, er war die ganze Zeit der Fels in der Brandung. Ich habe es nicht einmal erlebt, dass gebrüllt, gezickt oder gejammert worden wäre. Professionalität war das Credo: Szene besprechen, spielen, nach Hause gehen. Und wenn es an der Performance etwas auszusetzen gab, hat WES das in aller Ruhe formuliert.“

…DEN BERUF DES SCHAUSPIELERS: „Es macht unheimlich Spaß, einen neuen Film unerkannt mit Publikum im Kino zu sehen. So auch bei VERFLUCHT. In einem dunklen Kinosaal zu sitzen und mitzufiebern, wie all die anderen auch, ist das größte Vergnügen für einen Schauspieler wie mich.“


SHANNON ELIZABETH alias Becky über…

…IHREN GASTAUFTRITT: „Ich spiele ein Partygirl, das mit seiner Freundin (MYA alias Jenny) zu einer Wahrsagerin geht, nur so zum Spaß. Doch anstatt uns ein paar nette Sachen vorauszusagen, macht sie uns gehörig Angst, redet von Gefahr, Blut und einer Bestie. Wir sind natürlich ziemlich aufgebracht und rennen schimpfend weg. Leider hat die Wahrsagerin Recht, denn nur wenige Augenblicke später hänge ich nach einem heftigen Autounfall kopfüber und kreischend im Sicherheitsgurt und werde das erste Opfer des Werwolfs.“


MYA alias Jenny über …

…IHREN GASTAUFTRITT: „Mein Job ist es, Becky (SHANNON ELIZABETH) zu beruhigen, ihr zu sagen, dass Sie das wirre Gerede der Wahrsagerin nicht ernst nehmen soll. Schließlich wollen wir uns an diesem Abend vergnügen und auf die Piste gehen. Unglücklicherweise wird daraus nichts mehr…“

…REGISSEUR WES CRAVEN: „Wes ist durch seine gruseligen Filme schon sehr früh ein (indirekter) Teil meines Lebens geworden. Ich schätze, da war ich gerade mal neun oder zehn Jahre alt. Später bin ich dann zu Horror-Partys gegangen und habe Freddie Krueger angebetet.“


PORTIA DE ROSSI alias Zella über …

…DEN FLUCH DES VORHERSEHENS: „Ich spiele eine Zigeunerin, die tatsächlich in die Zukunft sehen kann – und die das nicht als Segen, sondern als Fluch ansieht. Wer sagt denn auch schon gerne anderen Menschen den Tod voraus? Auf der anderen Seite verdient sie damit ihren Lebensunterhalt. Sie bewirbt sich sogar bei der Talkshow von Craig Kilborn, für den Ellie (CHRISTINA RICCI) ja bekanntlich arbeitet, um dort ihre so genannte ‚Gabe’ dem Fernsehpublikum zu präsentieren.“


CRAIG KILBORN (spielt sich selbst) über …

…WES CRAVEN: „Ich kenne Wes Craven in und auswändig, liebe seine Filme, habe alle gesehen: „The Last House On The Left (Das letzte Haus links, 1972), „Nightmare On Elm Street“ („Nightmare – Mörderische Träume, 1984), „The Serpent And The Rainbow („Die Schlange im Regenbogen, 1988 ) und so weiter und so fort. Deshalb wollte ich bei VERFLUCHT auch unbedingt mitspielen.“

…DIE ARBEIT AM SET: „Leicht war’s nicht. Ich musste erst einmal lernen zu schweigen. Ich, der Ex-Talkmaster, der es gewohnt ist, ständig und spontan zu reden! Nun hieß es plötzlich: Lerne deinen Text, sei konzentriert, sei ein Schauspieler, mach deinen Job, mach ihn gut. Gleichwohl musste ich aus dem Kopf kriegen, dass die Regie-Anweisungen vom berühmten Wes Craven kamen. Das war das Schwierigste. Aber dann hat’s richtig Spaß gemacht. Ja, ich war bei einem Wes Craven-Film dabei!“


SCOTT BAIO (spielt sich selbst) über…

…SEIN COMEBACK: „ Wes Craven hat ja ein Faible für ‚Film im Film’-Sequenzen. Meine Szene mit Christina Ricci als Ellie ist ähnlich angelegt: Wir besprechen meinen Auftritt in der Greg Kilborn Show während einer Party. Das heisst, sie informiert mich, wann ich dran bin und so weiter. Ellie ist jedoch nicht so ganz bei der Sache, ihr Freund Jake weilt nämlich auch auf der Party und wird dauernd von sexy Girls angemacht“

…REGISSEUR WES CRAVEN: „Er ist ein sehr leiser Mann, hebt nie seine Stimme oder schreit gar. Er lässt dich eine Szene spielen und wenn’s ihm nicht gefällt, bittet er dich freundlich, es noch einmal zu probieren – eventuell die Spielweise auch zu variieren. Um ehrlich zu sein, zunächst hat mich diese relaxte Art irritiert. Und ich habe keine Ahnung, wie WES CRAVEN wirklich tickt. Mit ihm zu arbeiten war ein Vergnügen.“



Der Stab

WES CRAVEN(REGIE)

Der studierte Anglist, Psychologe und Philosoph Wes Craven gehört zu jener Hand voll wagemutiger Regisseure – neben John Carpenter, Tobe Hooper, George Romero – die das Genre des modernen Horrorfilms entscheidend definiert haben. Seit sein Regiedebüt „Last House Left“ („Das letzte Haus links“, 1972) die latente Gewaltbereitschaft des bürgerlichen Mittelstandes krass und kompromisslos thematisierte und damit einen handfesten Skandal herauf beschwor, beleuchtet Craven in seinen Filmen mit Vorliebe die Risse in den gutbürgerlichen US-Vorstadt-Fassaden.

Craven machte Freddy Krueger, den Kult-Schlitzer mit der Krallenhand, zur Ikone der Popkultur in den achtziger Jahren – mit „A Nightmare on Elm Street” („A Nightmare on Elm Street – Mörderische Träume“, 1984). Nach zehnjährigem Jubiläum setzte er schließlich einen Schlussstrich unter die enorm erfolgreiche Slasher-Serie. Denn längst hatte er einen anderen Killer am Start, den mit der „Scream“-Maske. Die Stil bildende Trilogie, zwischen 1996 und 2000 entstanden, markiert den kommerziellen Höhepunkt des Regisseurs mit einem Einspielergebnis von knapp 500 Millionen Dollar weltweit. Der Schrecken in „Scream“ ist teils blutig, teils verfremdet, teils mit unzähligen Anspielungen und Selbstreferenzen gespickt.

Der streng baptistisch erzogene Craven hatte zunächst nicht viel mit Film im Sinn. Und so arbeitete er nach seinem Studienabschluss als Sozialkunde-Dozent an der John Hopkins University in Baltimore. Nachdem er durch einen mit Studenten realisierten Amateurfilm Blut geleckt hatte, ging er nach New York, besuchte eine Dokumentarfilm-Schule und hielt sich mit Taxifahren über Wasser.

Neben seiner Arbeit für’s Kino inszenierte Wes Craven immer wieder TV-Filme – darunter „Invitation to Hell“ („Exit – Ausgang ins Nichts“, 1984), „Chiller“ („Chiller – Kalt wie Eis“, 1985), „Case Busters“ („Die Superdetektive“, 1986) – und TV-Serien, unter anderem sieben Episoden der legendären „The Twilight Zone“ („The Twilight Zone“, 1986 – 87). Dann inszenierte er noch den neo-gothischen Nervenkitzel „Deadly Blessings“ („Tödlicher Segen“, 1981) und Teile der Freddy-Krueger-Serie „Nightmare Cafe“ („Nightmare Cafe“, 1991 – 92).

1999 offenbarte Wes Craven eine völlig andere Facette seiner Fähigkeiten mit „Music of the Heart“ („Music of the Heart“), einem Melodram um eine Lehrerin (Meryl Streep), die schwarzen Kindern in den Slums von New York das Geige spielen beibringt. Derzeit bereitet Craven mit seiner langjährigen Produzentin Marianne Maddalena ein Remake seines zweiten Kinofilms „The Hills Have Eyes („Hügel der blutigen Augen“, 1977) vor. An der Produktion für Dimension Films sind die französischen Filmemacher Alexandre Aja und Gregory Levasseur beteiligt. In Postproduktion befindet sich Cravens neuestes Werk, der Thriller „Red Eye“ mit Rachel McAdams in der Hauptrolle.


KEVIN WILLIAMSON (DREHBUCHAUTOR)

Vom amerikanischen Kinofachmagazin „Entertainment Weekly“ wurde Kevin Williamson zu einem der zwölf wichtigsten Entertainer des Jahres 1997 gewählt. Einen Namen machte er sich als geistiger Vater der Teenager-Horrorwelle. Seine Drehbücher zur „Scream“-Trilogie (1996 – 2000) reflektierten ausnehmend intelligent das Genre, zudem spielte Williamson mit den Absurditäten und Klischees.

Darüber hinaus schrieb er die Buchvorlagen zum Psychothriller-Doppelschlag „I Know What You Did Last Summer“ („Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“, 1997) und „I Still Know What You Did Last Sommer“ (Ich weiß noch immer, was du letzten Sommer getan hast“, 1998 ) sowie zu Robert Rodriguez’ Fantasy-Thriller „The Faculty“ („Faculty – Trau keinem Lehrer“, 1998 ). Die Vorlage zu „Halloween – H20“ („Halloween – H20“, 1998 ) stammt ebenfalls von ihm.

Auch im amerikanischen Fernsehen ist Williamsons Kreativität allgegenwärtig. Die von ihm konzipierte Teenager-Serie „Dawson’s Creek“ ist seit dem Start 1998 ein weltweiter TV-Hit und machte seine jugendlichen Darsteller – allen voran Katie Holmes und Joshua Jackson – über Nacht zu Stars. Williamsons Nachfolge-Serie „Wasteland“ („Wasteland“, 1999) handelt dagegen von einer Gruppe New Yorker Twens und zielt somit auf ein älteres Publikum ab. Als Attacke auf die Lachmuskeln erweist sich seine bisher letzte TV-Arbeit: die Comedy-Serie „Glory Days“ („Glory Days“, 2002).

Mit „Teaching Mrs Tingle“ („Tötet Mrs. Tingle!“), einer blutigen wie bissigen Satire auf den Schulbetrieb, gab Kevin Williamson 1999 sein Regiedebüt im Kino. Die Hauptrollen spielten Katie Holmes („Dawson’s Creek“), Marisa Coughlan („Wasteland“) und Helen Mirren.
Als Produzent bereitet Williamson derzeit die Dreharbeiten für die Romanze „Her Leading Man“ vor.

Kevin Williamson begann als Autor und Schauspieler auf der Bühne. Von den Erfolgen ermutigt, studierte der Sohn eines Fischers Theater und Film an der East Carolina University und zog dann nach New York. Als der Erfolg ausblieb, siedelte er nach Los Angeles über und verfasste nach einem Drehbuchkurs an der UCLA seine ersten Skripts. Kurz darauf verkaufte er „Scream“ an Miramax.


MARIANNE MADDALENA (PRODUZENTIN)

Marianne Maddalena arbeitet seit zehn Jahren mit Regisseur Wes Craven zusammen, sie ist die Präsidentin der gemeinsamen Produktionsfirma Craven/Maddalena Films. Folglich produzierte sie auch die Scream-Trilogie (1996 – 2000), die mit einer Vielzahl von Hollywoodstars besetzt wurde: Neve Campbell, Drew Barrymore, Courteney Cox, David Arquette, Liev Schreiber, Omar Epps, Parker Posey, Sarah Michelle Gellar, Duane Martin, Jamie Kennedy, Skeet Ulrich, Matthew Lillard, Rose McGowan, Henry Winkler, Elise Neal, Jenny McCarthy, Scott Foley und Jada Pinkett Smith.

Für das Melodram „Music of the Heart“ („Music of the Heart“, 1999) gelang es Maddalena, eine beeindruckende Besetzung vor der Kamera zu versammeln. Neben Meryl Streep glänzen Angela Bassett, Aidan Quinn und Sängerin Gloria Estefan, die ihr Filmdebüt absolviert. Meryl Streep erhielt für ihr einfühlsames Porträt der real existierenden Geigenlehrerin Roberta Guaspari eine Academy Award-Nominierung als beste Hauptdarstellerin, eine Golden Globe-Nominierung als beste Hauptdarstellerin in einem Drama und ebenfalls eine Nominierung als beste Hauptdarstellerin von der Screen Actors Guild (SAG). Angela Bassett bekam eine Auszeichnung als beste Nebendarstellerin von der NAACP. Der Filmsong „Music of the Heart“, geschrieben von Dianne Warren, gesungen von Gloria Estefan und ‚N Sync, erhielt eine Academy Award-Nominierung sowie zwei Grammy-Nominierungen. Gewonnen hat die amerikanische Nr.1-Ballade einen Broadcast Film Critics Award. Die Premiere des Films fand im Weißen Haus statt, zur Regierungszeit von Ex-Präsident Bill Clinton.

Über den weltweit angesehenen Staatsmann hat Marianne Maddalena, gemeinsam mit Jane Rosenthal von Tribeca Films, eine Dokumentation produziert, welche die letzten Amtstage Clintons zum Thema hat. Unter der Regie von Wes Craven entstand ein unverfälschter Blick hinter die Kulissen der Macht. Denn Clinton hat Craven und Crew Zugang zu wirklich allen Bereichen des Weißen Hauses gewährt. Der Film läuft ständig in der Clinton Presidental Library in Little Rock, Arkansas.

Unter dem Banner „Wes Craven Presents“ realisierten Maddalena und Craven den Film „Dracula 2000“ („Dracula 2000“, 2000) – im Rahmen eines ‚First Look Deals’ mit Miramax/Dimension. Regie führte Patrick Lussier. Bei der Horror-Komödie „Vampires in Brooklyn“ („Vampire in Brooklyn“, 1995) mit Eddie Murphy in der Hauptrolle fungierte sie als Koproduzentin. Weitere Gruselstunden stehen ebenfalls im direkten Zusammenhang mit der umtriebigen Produzentin. Zu erleben in „Shocker“ („Shocker“, 1989), „The People Under The Stairs“ („Das Haus der Vergessenen“, 1991) und „Wes Craven’s New Nightmare“ („Freddys New Nightmare“, 1994).

Zurzeit produziert Marianne Maddalena den Thriller „Redy Eye“ , das aktuelle Kinoprojekt von Geschäftspartner Wes Craven.