Michael Clayton

Master-of-Movie
Michael Clayton


Zitat:
nachträglich eingefügt von kane
MICHAEL CLAYTON
(usa, 2007)


premiere: 31. august 2007 (filmfest venedig)
kinostart usa: 5. oktober 2007 (limited), 12. oktober 2007 (wide)
kinostart deutschland: 15. november 2007
genre: drama / thriller
buch & regie: tony gilroy (drehbuchautor der bourne-trilogie, im auftrag des teufels)
darsteller: george clooney (michael clayton), sean cullen (gene clayton), tom wilkinson (arthur edens), tilda swinton (karen crowder), sydney pollack (marty bach), michael o\'keefe (barry grissom), ken howard (don jefferies)...
länge: 119 min
fsk: noch unbekannt (usa: r)

Mehr Infos zum Film (Bildergalerie, dt. Trailer, etc.)

es sind die schlimmsten tage seiner karriere. der ehemalige staatsanwalt michael clayton bereinigt die persönlichen probleme der klienten einer new yorker anwaltskanzlei. sein brillanter kollege arthur edens soll für einen internationalen chemikalienhersteller eine milliarden-dollar-klage abwenden. doch statt den interessen des großklienten bedingungslos zu folgen kommen edens zweifel an dessen unschuld und er sabotiert den fall. michael clayton wird beauftragt, die drohende katastrophe abzuwenden. ein tödlicher wettlauf gegen die zeit beginnt, bei dem sich clayton der größten herausforderung seiner karriere stellen muss...


Independent/Thriller
Regie: Tony Gilroy (Autor von "Die Bourne Verschwörung")
Schauspieler: George Clooney
Drehstart: Januar 2006 (in New York)
Story:
Clooney mimt einen Elite-Anwalt, der unter seinen Kollegen als "Der Hausmeister" bekannt ist. Die Story dreht sich um die vier schlimmsten Tage seiner Karriere.
Bombstman
Cool! George Clonney von dem haben wir aber lang ncith mehr gehört. Eijo doch Oceans Twelve. großes Grinsen Meijo trotzdem mal gut was von dem zu hören! Augenzwinkern
Bombstman
Kinostart bekannt!

Der Film startet in Deutschland am 04.10.2007 und hat seine Premere am 14.9.2007.

Hier gibts mehr über die Story:

Es sind die vier schlimmsten Tage seiner Karriere. Rechtsanwalt Michael Clayton (George Clooney) ist bei seinen Kollegen nur unter dem Spitznamen ‚The Janitor' bekannt, da er als Anwalt 15 Jahre lang hinter den Kulissen die persönlichen Probleme seiner wichtigsten Klienten ‚bereinigte'. Als er eine Millionen-Dollar-Klage im Auftrag seiner New Yorker Kanzlei ausfechten soll, befindet er sich plötzlich selbst inmitten einer tödlichen Intrige, in der ihn ausgerechnet sein ehemaliger Partner zu Fall bringen will. Ein atemberaubender Wettlauf gegen die Zeit beginnt...
Milan
Ich werd da wahrscheinlich ins Kino gehen, George Clooney ist ein echt guter Schauspieler, er hat mich sehr beeidruckt in "Syriana", echt sackstark der Film.
carmine
Trailer erschienen ... !!!

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Coming Soon ---> Michael Cl... ---> Trailer Augenzwinkern
svenjacobs1
Wenn ich ehrlich bin, gefällt mir der Trailer nicht sonderlich gut. Die Geschichte ist allerdings recht nett und die Schauspieler sprechen auch für sich. Es könnte also durchaus etwas aus dem Film werden, auch wenn mir der Trailer nicht so gut gefallen hat, das hat ja nicht wirklich etwas zu bedeuten.
Van Nistelrooy
Naja keine Ahnung wie ich den Trailer jetzt beurteilen soll, verspreche mir einfach mal einen guten Thriller. Clooney sehe ich immer gerne und der Regisseur hat bereits an der Bourne-Trilogie, Armaggedon sowie Im Auftrag des Teufels & Lebenszeichen - Proof of Life gearbeitet, als Drehbuchautor, seinem Regie-Debüt werde ich sicherlich eine Chance geben..
MacReady
Wir haben gerade den deutschen Trailer bekommen.

zur News
moussemaker
Milan
Kritik auf Outnow online!

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Ist mit 4/6 ziemlich gut ausgefallen. smile Der Film interessiert mich aber nicht mehr so sehr.
bloodie
Michael Clayton

Guter Thriller. Teilweise etwas dialoglastig, aber sehr interessant.
Nachdem ich erst gar nicht wusste, wovon der Film handelt, hat es eine Weile gedauert, bis ich erstmal alles verstanden hatte.
Intelligentes Kino halt, welches nicht für die breite Masse gemacht ist.
Außerdem sollte man noch wissen, dass der Film kein Actionfilm ist.
Der Regisseur Tony Gilroy, der die Drehbücher zu Bourne 2 und 3 schrieb, zeigt hier
eine ganz andere Seite. Mehr Dialoge, aber weniger Action.
Dadurch wirkt der Film besonders im Mittelteil langatmig.

Zum Schluss noch ein Zitat von filmstarts.de:

"Dazu serviert Tony Gilroy den besten John-Grisham-Film, der nicht auf einem John-Grisham-Roman basiert, weil er die Trivialität dieser Verfilmungen durch Cleverness ersetzt, aber die Griffigkeit dieser Stoffe beibehält."

Alles in allem sehr interessant. Man sollte allerdings auf Dialoge stehen und keine Aktion erwarten. Augenzwinkern

7-8/10 Punkten
Van Nistelrooy
Wenn man einen Film wie "There Will Be Blood" sieht, kurz vor den Oscars, weiss man eigentlich das die Konkurrenz keine allzugroße Chance haben wird. Nun in der Sneak Preview hatte ich die Gelegenheit, kurz vor den Verleihungen "Michael Clayton" zu sehen, sicherlich die Überraschung der diesjährigen Academy Awards, nominiert in sieben Kategorien, unter anderem auch als Bester Film. Nach dem nicht allzu anspruchsvollen Trailer war ich natürlich neugierig, wie dieser Film es geschafft hat, bei der Kritik so gut abzuschneiden.

Tony Gilroy war bisher nur als Drehbuchautor tätig. Seine bislang aufsehenerregendsten Projekte, sind wahrscheinlich die Drehbücher der Bourne-Trilogie, die wohl eher in der Kategorie Blockbuster einzustufen sind. Auch das Skript zu "Armageddon" stammt von ihm, welcher eigentlich der Inbegriff des Blockbusters ist. Allerdings hat er in seiner Filmographie ein Projekt, das doch heraussticht, nämlich der Mystery-Thriller "Im Auftrag des Teufels" mit Al Pacino und Keanu Reeves. Nun, auch in "Michael Clayton" geht es um einen Anwalt, auch wenn das Thema hier ernster aufgegriffen wird.

Michael Clayton ist jemand der die Drecksarbeit erledigt. Jemand der sich die Hände für Dinge dreckig macht, die im Hintergrund entscheidend sind. Er arbeitet für eine New Yorker Anwaltskanzlei als sogenannter Ausputzer im Hintergrund, wie er sich selbst nennt. Er bekommt den Auftrag, den Strafverteidiger Arthur Edens sein Kollege und Freund den er sehr respektiert, zur Vernunft zu bringen, da sich der geniale aber etwas verrückte Anwalt auf einmal gegen seinen Klienten wendet, ein Großkonzern den er eigentlich verteidigen sollte. Doch Edens hat mit der Zeit gemerkt, das er auf dem falschen weg ist und er kann es sich nicht mehr einreden, das der Chemikalienkonzern genannt U-North, sauber aus der Sache rauskommt. Natürlich will der Konzern nicht das Beweise an die Öffentlichkeit rücken, die sie belasten könnten. Hier kommt die gerissene Vertreterin Karen Crowder ins Spiel. Sie lässt sich nicht damit beruhigen das Clayton die Sache auf ruhige Art mit seinem Freund klären will und beauftragt ihre eigenen Leute, sich der Sache anzunehmen.

Das ist der entscheidende Punkt des Films. Man hat während des Films immer das Gefühl, man kommt nicht so recht mit, doch am Ende wird man merken, das alles zusammenpasst. Man versteht das handeln des Michael Clayton, der in gewisser Weise das Vermächtnis seines Kollegen aufnimmt und mit allen abrechnet. Er ist der Gejagte und wird am Ende zum Jäger. Während des Films denkt man ab und zu verwirrt nach, doch am Ende wird alles klar, hier werden keine Puzzleteilchen zusammengefügt, es ist kein überraschendes Ende, nur hat man nun eine klarere Sicht auf die gesamte Story des Films. Im Grunde geht es eben um Michael Clayton, der sich verändert und am Ende das richtige tut, was man in den letzten Minuten des Films deutlich von seinem Gesicht ablesen kann als er im Taxi sitzt, es ist die Zufriedenheit die man in ihm sieht. Das einzig unnötige an der Story, oder besser gesagt nicht ganz so gut umgesetzte war das Privatleben des Michael Clayton darzustellen, dazu hat man einfach zu wenig Platz gelassen und somit wirkten viele Dinge einfach konstruiert, zum Beispiel der Streit zwischen ihm und seinem Bruder. Das stellt sich wohl als Schwäche von Gilroy raus, der den Hauptteil der Story klasse geschrieben hat, doch die Nebencharaktere blass aussehen lässt. Bei Blockbustern hat man sowas nicht unbedingt nötig.

Die Schauspieler sind ja in insgesamt drei Kategorien für den Oscar nominiert. Hierbei liefert George Clooney als Clayton eine klasse Leistung ab. Anfangs dachte ich auch, ob das wirklich eine Oscarreife Vorstellung ist? Aber der Wandel des Michael Clayton kommt so gut zum Vorschein, weil Clooney ihn eben so gut spielt. Nach aussen hin immer ruhig, doch man merkt das er eine klasse Darstellung abliefert. Zum Oscar reicht es dieses Jahr aber wohl nicht, da die Konkurrenz alleine schon mit dem genialen Daniel Day-Lewis in "There Will Be Blood" einfach zu groß ist. Chancen auf einen Oscar sollte aber Tim WIlkonson haben, der in der Nebenrolle des abgedrehten Arthur Edens, in der ersten Hälfte des Films, Clooney fast die Show stiehlt. Ebenfalls nominiert ist ja Tilda Swinton, was ich für überschätzt halte. Sie gibt zwar eine kalte und nach außen hin emotionslose aber innendrin panische Gegenspielerin ab, doch Oscarwürdig ist ihr Schauspiel nicht, das hätten viele genausogut gespielt.

Was bleibt zu sagen? Eventuell hätte man auch andere Werke für "Michael Clayton" ins Rennen für die Oscars schicken können, etwas überschätzen tut man den Film schon, die Überraschung bei den Nominierungen war ja schon groß. Doch ist der Film auch wieder einer, der - nicht etwa wie ein "There Will Be Blood" - einer ist, dem auch das breite Publikum eine Chance geben sollte. Man bekommt für sein Geld einen ruhigeren aber dennoch spannenden Thriller geliefert, in dem man einen George Clooney nicht nur wegen seinem Aussehen bebachten wird. Einige Elemente in der Story sind zwar nicht ganz ausgereift, aber die hauptsächliche Story wurde von Gilroy gut umgesetzt.

7,5-10 Ausputzer
Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern 1/2 Wertungsstern 2 Wertungsstern 2
Der siebte Samurai
Hab von dem Film erst in den letzten Tagen durch den Oscar Rummel erfahren .
Werd ich mir auf jeden Fall ankucken , weil sich die Story so anhört , als könnte sie mir gefallen .
Und ein Thriller , der für den besten Film nominiert ist , lass ich mir schon aus Prinzip nicht entgehen .
Van Nistelrooy
Hatte es ja oben angesprochen, Wilkinson hätte den Oscar als bester Nebendarsteller verdient, Tilda Swinton eher nicht. Naja Javier Bardem war dann doch wohl ein zu großer Konkurrent für Wilkinson, doch das Tilda Swinton sich u.a. gegen Cate Blanchett durchgesetzt hat? Hätte ich nicht gedacht, so gut spielt sie wirklich nicht..
vincenthanna
ich habe den film zwar noch nicht gesehen, aber stelle mir den film, nachdem ich viele kritiken gelesen habe (positive und negative), folgendermassen vor: eine john grisham-verfilmung mit besseren schauspielleistungen und mehr tiefgang. die story scheint eher in gewohnten bahnen zu verlaufen, jedoch wird hier das übliche "david gegen goliath"-prinzip umgekehrt und wir sehen alles aus der sicht der goliath-seite. in mehreren kritiken wurde der film mit "the insider" verglichen. ein film, bei viel geredet wird, jedoch fast keine action aufweist. also ich freue mich auf diesen film. smile
Van Nistelrooy
also in sachen action, ok viel action ist wirklich nicht vorhanden aber der film ist halt durchweg spannend, manche grisham verfilmungen sind doch langatmig, michael clayton jedoch überhaupt nicht.. auch ist es auch nicht so dramatisch, grisham verfilmungen meistens schon Augenzwinkern
Krabbe
Mann, was habe ich mich gelangweilt. Die Strory hatte Null Überraschung zu bieten. Öde gemacht. Clooney hat nur in die Gegend geguckt. Swinton hatte irgendwelche Zuckungen. Die Musik klang zu sehr nach "American Beauty". 2 oder 3 interessante Szenen. Das war nix. Ich will hier wirklich keinen Dampf ablassen, aber ich wäre bei dem Film fast rausgegangen, was ich so gut wie nie mache. Lieber noch mal "Die Firma" ansehen.
3/10
goodspeed
Interessant, auch mir gingen nach dem Kinobesuch Namen wie The Firm oder The Insider durch den Kopf. Man könnte noch etliche hinzufügen wie Erin Brockovich, A Civil Action und und und.
Michael Clayton ist ein guter Film, keine Frage. Aber rein storytechnisch trampelt er auf sehr ausgetretenen Pfaden. Die Perspektive wurde leicht verschoben und anstatt das Leid des kleinen Mannes zu zeigen, kriegen wir dieses mal Einblick in die Machenschaften eines Konzerns und deren Handlanger. George Clooney als abgehalfterter Ausputzer mit Gewissensbissen mitten drin.
Über die Schauspieler muss man gar nicht sprechen. Durchwegs grossartige Leistungen und auch wenn Tilda Swinton imho nicht ihre beste Darstellung ablieferte so sehe ich ihren Oscar als gerechtfertigt an. Wie schon bei Scorsese ist es mehr eine längst überfällige Ehrung für übergangene Rollen.

Für erwähnenswert halte ich noch die ersten fünf Minuten, den Monolog von Wilkinson und die dazu gezeigten Bilder im Inneren des Molochs (aka Anwaltskanzlei). Hier zeigt Gilroy dass er neben guten Drehbüchern auch ein Auge für Inszenierungen hat. War für mich das Highlight des Films und setzte die Erwartungen leider noch eine Stückchen höher.

Nichtsdestrotrotz aufgerundete 8/10 Punkten
Milan
ACHTUNG: GROSSE SPOILER-GEFAHR!

Ich war heute drin. Zuerst einmal muss ich sagen, das ich mitgeschleppt wurde. Hätte mir den Film ansonsten nur auf DVD angesehen. Am Anfang war es ja noch interessant, aber der Trailer versprach nicht gerade einen spannenden Thriller. Vorallem als ich ihn gestern nochmal angesehen habe. Die Kritiken hier im Forum waren ja gemischt. Da gab's 3 Punkte weil der Film langweilig war, einige 5er aber auch 7er und 8er. Ich lies mich einfach mal überraschen...

Ich fand ihn eigentlich gar nicht so langweilig. Hab mich während des Filmes eigentlich nie so richtig gelangweilt. Nur das Problem ist halt, das im Film zu wenig passiert. Zwar ist da die ganze Sache mit Arthur und U/North aber das kam alles ziemlich unspektakulär rüber und endet auch nicht so. Am Anfang war mein Interesse schon geweckt als Michael aus dem Auto aussteigt und der Mercedes (Traum-Auto *sabber*) explodiert. Dann kam eigentlich nicht mehr so viel. Ich fand die Geschichte von Arthur und U/North jedenfalls nicht so packend und interessant. Erst am Ende als dann geklärt wird, warum der Wagen von Michael explodierte und die Pferde ihm das Leben "retten". Das Ende fand ich da besser, als Michael zu Swinton kommt und von ihr 10 Millionen sucht, aber "sie braucht es wohl eher" und sie wird verhaftet.

Die Schauspieler sind gut. Aber ich fand Tilda Swinton hat den Oscar nicht verdient. Ich habe während des Filmes extra auf das Schauspiel von Swinton geachtet und ich fand ihr Schauspiel nicht so beeindruckend das ich ihr gerade einen Oscar geben würde. George Clooney wirkt am Anfang und auch in der Mitte eher gelangweilt, wie ich fand, aber am Ende eben als er zu Swinton geht fand ich sein Schauspiel richtig gut! Der Typ der Arthur spielt ist auch wirklich nicht schlecht. Auch wenn er meiner Meinung nach manchmal ein wenig übertreibt. Ich denke er spielt am besten von allen. Das sind ja auch die grössten Rollen (Clooney, Swinton, Typ der Arthur spielt).

Fazit: Der Film ist echt schwierig! Ich fand ihn auf einer Seite nicht langweilig, die Schauspieler waren gut, aber auf der anderen Seite fand ich das zu wenig passierte und es gab keine Spannung! Die Bewertung war schwierig aber ich vergebe...

6.5/10

Frage an alle die den Film noch gesehen haben: Welche Art Anwalt ist Michael eigentlich? Ugly-Grübel
Nightwalker
Der Film ist irgentwie ein "Naja" Fall. Er ist nicht schlecht. Aber auch nicht richtig gut.

Jemand der gut gedachte/gemachte Dialoge gerne zuhört wird sich bei diesem Film freuen. Wer nicht, der wird sich zu Tode langweilen.

Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern 2 Wertungsstern 2 Wertungsstern 2 7/10 weil die Story, die Schauspieler und die Dialoge sehr gut waren. Action, Spannung kommt aber nicht auf.