Takeshi
BLACK MASK

Regie
aniel LeeHK:1996
Filmlänge 83min.
Story:
Tsui Chik ist Angestellter in einer Bücherei.Niemand könnte ahnen,daß er einst einer Specialeinheit angehörte,Kommando 701 genannt.
1992 nahmen Soldaten dieser Specialeinheit an einem streng geheimen Experiment teil,unter ihnen auch Tsui.
Allen Soldaten wurden operativ die Nervenzentren entfernt,so daß sie keinen Schmerz mehr spürten und bis zum Tod kämpfen konnten.Ihr einziges Ziel war zu töten.
Aber die Mannschaft war selbst für die Schöpfer zu gefährlich,man wollte sie loswerden.
Tsui Chik wurde vom Anführer befohlen,ein Ablenkungsmanöver zu starten,um die anderen die Flucht zu ermöglichen.
Seidem hatte Tsui nie wieder von dem Rest gehört.
Bis heute:zuhauf werden die Drogenbosse Hongkongs massakriert.
Bei einer Massenhinrichtung entkommt nur der mutmaßliche Drogenkönig Ricky Tai,dem dafür allerdings eine Bombe in die Brust hineinoperiert und wieder zugenäht wurde,die kurz darauf im Krankenhaus detoniert und einige Menschen,vorwiegend Polizisten,in den Tod reißt.
Das Kommando 701,das hinter all dem steckt,strebt an.den gesamten asiatischen Drogenmarkt zu kontrolieren.
Tsui will nicht tatenlos zusehen,wie seine früheren Mitstreiter Unglück über die Welt bringen und unternimmt als schwarz maskierter Rächer Einzelaktionen gegen die nicht-menschlichen Killermaschinen.
Die 701er Kampfeinheit trägt sich seit langem schon mit den Gedanken,Black Mask und die gesamte Polizeieinheit zu liquidieren.
Damit es nicht so weit kommt,da sei der maskierte vor!
Beurteilung:
Unnachahmliche Materialschlachten;Kämpfe mit und ohne Drahtseil und nicht zuletzt eine sehr gut konstruierte Story lassen den Film auch nach mehrmaligen Anschauen nicht langweilig erscheinen.
Das Waffenarsenal würde selbst James Bond erblassen und das Leichenaufgebot jeden Massenmörder erstarrenlassen.
Zu hunderten sterben die guten Leute;und was das Anregende daran ist: die meisten brauchen sehr lange,um tot zu sein,weil sie keine Schmerzen wahrnehmen und bis zum letzten Tropfen Blut kämpfen können.
Man darf auf allerlei Blutvergießen,Zerstörung und Gewalt gespannt sein.
Jet Li als der maskierte Rächer mit dem guten Herzen geht in die Rolle auf,die seine bisher beste Rolle zeigt.
Gekonnt stellt er die zwei Gesichter seiner Existenz dar,als unbedarfter,Gewalt verabscheuender Bücherwurm und als der Mann mit der Maske,der die Welt von Gangstern befreit und sich für das Menschliche entscheidet,obwohl es ihm selbst versagt ist.
Deshalb läge es für ihn eigentlich näher,der Kampfeinheit beizutreten,die wie seinesgleichen ist.
Alles in allem haben wir es bei Black Mask mit einem der besten,schönsten und abgehobensten Erlebnisse aus Hongkong zu tun,ein grandioses Spektakel das in Sachen Gore sogar fast ungeschnitten und länger als die Hongkongfassung selbst ist.
Kann nur jeden empfehlen,für die die den Film noch nicht kennen,sich diesen Film mal anzusehen,es lohnt sich.
Wer kennt den Film schon,schreibt mal euere Meinung dazu!!
MfG
Takeshi
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