MichaelCorleone
| Zitat: |
Eingesetzt von Samo
USA: 1952
Darsteller: Gary Cooper, Grace Kelly, Lee Van Cleef
Regie: Fred Zinnemann
Story: Will Kane (Gary Cooper) war viele Jahre Sheriff einer kleinen Stadt im Wilden Westen. Nun ist die Zeit gekommen sich zur Ruhe zu setzen, was auch von seiner Frau Amy (Grace Kelly) begrüßt wird. Während ihm ein schöner Abschied gemacht wird, erreicht ihn die Nachricht, daß der Mörder Frank Miller mit Freunden in die Stadt kommen wird, um sich an Kane zu rächen. Obwohl er eigentlich außer Dienst ist, weigert sich Kane, die Stadt zu verlassen und vor der Bedrohung zu fliehen. Doch seine Suche nach Hilfe in der Stadt bleibt ergebnislos, alle Mitbürger sind zu feige. Auch Amy ist nicht erfreut darüber, daß Kane die Herausforderung annehmen will. Und so steht Will Kane allein da, als um zwölf Uhr mittags die Banditen in die Stadt einreiten... |
Was haltet ihr von diesem Westernklassiker mit Gary Cooper und Grace Kelly?
Von mir klare 10 Punkte und der beste Western neben Zwei glorreiche Halunken und Spiel mir das Lied vom Tod!
MrBrown
Es war schon eine Weile her, dass ich den gesehen hab, aber ich fand ihn nicht so gut wie erwartet. Irgendwie kommt nicht so richtig Spannung auf und die Handlung ist auch zu kurz. Würde ihn nicht mit Filmen von Leone vergleichen.
Samo
Super Film. Zu recht ein Klassiker.
Alleine die Musik ist grandios!
Übrigens hat Lee van Cleef hier seine erste Rolle!
kane
was ich von dem halte? suuuper!
western ist eigtl nicht so mein fall, aber der ist wirklich klasse!
DerPat
Ich finde den Film ziemlich gut, würde ihn 7,5/10. Die Musik ist klasse, der Italiener im Hotel ist sowas von geil, überhaupt sind die Charaktere einfach nur super. Leider war der Part von Frank Miller ( auch der Sin city Erfinder heisst so, ist es aber nicht, da klar der Film zu alt ist) etwas enttüschen, der hätte rauer sein sollen, darum gings aber nicht hauptsächlich, sondernging es mehr um das dorf.
NOEL
high noon
der ist wirklich klasse ,ist wohl den ich am meisten gesehen haben ,von klein auf an bis jetzt.also punkte technisch würde der sofort 10 bekommen auch wenn er echt schon alt ist,aber genial,das beste ist echt wenn die die alle in der stadt zusammen kommen ,gänsehaut mit passender musik
Janet
High noon habe ich das erste mal mit meinem Opa gesehen weil er so begeistert war
Muss aber auch sagen das ich in sehr gut finde und ihn mir immer wieder ansehen kann..
BloodBang
War auch nicht so begeistert von diesem FIlm;
fand aber interessant, mal den Captain von Hot Shots (hmmm achja, Lloyd Bridges) als Jungspund in einer ernsten Rolle zu sehen.
7,5/10
---> wissen zwar bestimmt schon einige
aber Howard Hawks hat ja, weil er und John Wayne High Noon nicht mochten,
das Gegenstück RIO BRAVO gedreht, in dem, soweit ich mich erinnern kann,
diesmal der Säufer usw. NICHT ablehnen zu helfen. (oder?)
gehört zu Tarantinos Lieblingsfilmen.
konnte mich aber ebenfalls nicht überzeugen
Frank Castle
So alte Filme anzuschauen ist auch immer in gewisser Weise eine kleine Herausforderung. Man muss sich nämlich selbst abverlangen nicht zu sehr zu vergleichen, den Film optimalerweise nicht als jemand zu betrachten, der das "Erleben" von Filmen hauptsächlich im Laufe des Beginnes des 21. Jahrhunderts mitgemacht hat.
Und ganz besonders schwierig ist es, wenn man erst kurz zuvor ein exzellentes Genrebeispiel aus der Neuzeit angesehen hat, wie ich mit dem Remake von "Todeszug nach Yuma". Man sollte dringend versuchen den Kontext des Filmes zu sehen, die Möglichkeiten und die Umstände die der Produktion während ihrer Zeit vergönnt waren.
Und unter diesen Gesichtspunkten ist High Noon ein wirklich ausgezeichneter Western. Er hat eine hervorragende Geschichte, die ihre Stärke gerade in ihrem engen Fokus auf die verzweifelte Suche von Gary Cooper nach Unterstützung findet, und tolle Darsteller (Gary Cooper hat mir äußerst gut gefallen, Grace Kelly ist zumindest eine Augenweide und Lloyd Bridges zu sehen ist immer wieder toll). Und mit diesen beiden Attributen muss die Produktion auch punkten denn so nostalgisch man auch an einen solchen Film herangeht, in technischen Aspekten kann man die damaligen Rückstände nicht weg leugnen.
Auch fand ich die Musikuntermalung teils arg durchwachsen. Mal sehr stimmungsvool, dann wieder so antiklimatisch eingesetzt, dass es definitiv negativ auffällt. Dieses Attribut ist allerdings keine Exklusivität der 50er oder 60er-Jahre.
Diese Defizite in der Erzeugung des letzten Quentchens Spannung wird dann auch im Finale des Filmes deutlich. Wo zuvor noch immer der unterschwellige Suspense-Faktor bewahrt wurde geht er im finalen Shootout trotz der gut inszenierten Schußwechsel ein wenig verloren.
Insgesamt ein Klassiker, den man vor allem als Freund des Genres unbedingt einmal gesehen haben sollte.
Samo
Ganz interessant:
Für die Hauptrolle war eigentlich Gregory Peck vorgesehen.
Der diie Rolle aber ablehnte.