Blonder
Delicatessen

Originaltitel: Delicatessen
Genre: Komödie
Produktionsjahr: 1991
Produktionsland: Frankreich
Kinostart: 09.04.1992
FSK: ab 16 Jahren
Lauflänge: ca. 95 Minuten
Inhalt:
In einem wundersamen Niemandsland außerhalb der Stadt und jenseits der geregelten Versorgung lebt eine seltsame Schicksalsgemeinschaft im Haus des Metzgers. Der wiederum füllt die Kochtöpfe seiner Schutzbefohlenen mit dem Menschenfleisch unglückseliger Besucher, die sich in die Ödnis verirren oder Arbeit suchen. Wie Louison, der arbeitslose Clown. Dummerweise verliebt sich des Fleischers Cello-spielendes Töchterlein Julie in den geschickten Toren - und lebt seither voller Angst, daß ihr Louison geschlachtet den Weg alles Irdischen geht. Um dies zu verhindern, geht Julie eine Allianz mit den vegetarischen Kanalisationsrebellen, den Troglodisten, ein und führt damit den Untergang des Vaters und (fast) aller Kannibalen im Hause herbei. Eine meisterliche Komödie des abseitigen Humors, in dem skurrile Einfälle und Ideen Funken schlagen: der schrille Spaß des Macher-Duos Jean-Pierre Jeunet und Marc Caro, die für Drehbuch und Regie verantwortlich zeichnen, wurde mit vier Césars und dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet.
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Delicatessen ist wirklich ein abstrakter Film, der voller schwarzen Humor steckt. Jeunet zeigt in seinem Debutfilm schon was für ein begnadeter Regisseur er ist. Die Kameraeinstellungen, und ganz besonders die erzeugte Atmosphäre ist skurril und düster, aber nicht erchreckend. Die Story ist mehr als komisch ( Ein Metzger der das Haus mit Frischfleisch versorgt oder die vegetarische Untergrundbewegung
). Unter den Schauspielern finden sich viele bekannte Gesichter aus den anderen Jeunet Filmen wieder ( Dominique Pinon oder Jean-Claude Dreyfus ). Wobei man Pinon hervorheben muss, da er die Hauptrolle in diesem Film wirklich gut spielt ( und er sieht richtig jung aus ). Die Anfangssequenz ( da wo die Namen von Regisseur etc gezeigt werden ) ist wohl die kreativste die ich je gesehen habe. Dieser Film wird nicht umsonst für ein Meilenstein des europäischen Artkinos gehalten.
find den Film echt super