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Das weiße Rauschen

Regie, Drehbuch, Kamera: Hans Weingartner
Darsteller: Daniel Brühl, Annabelle Lachatte, Patrick Joswig
Inhalt:
Lukas (Daniel Brühl) zieht mit 21 Jahren in die Großstadt, in die WG seiner Schwester. Er hat das sichere Gefühl: Jetzt fängt das Leben an. Sofort stürzt man sich ins Nachtleben. Es gibt Partys, Drogen und eigentlich eine Menge Spaß. Doch nach einem Drogentrip beginnt Lukas plötzlich Stimmen zu hören. Die Stimmen beschimpfen ihn und er fühlt sich verfolgt. Paranoide Schizophrenie, lautet die Diagnose der Ärzte. Nun beginnt für Lukas der Kampf gegen das Chaos in seinem Kopf. Am Ende einer Reise, die ihn bis an die spanische Atlantikküste führt, scheint er etwas gefunden zu haben, das aus dem Wahnsinn herausführen könnte: DAS WEISSE RAUSCHEN.
Kritik:
Ich wusste vorher nicht viel über den Film und wurder positiv überrascht: Es handelt sich um eine Thriller-Drama (gibt es so ein Genre überhaupt?
) mit einem absolut überzeugendem Daniel Brühl. Würde sogar sagen die beste Leistung, die ich bisher von ihm gesehen habe.Der Film ist komplett mit einer Handkamera gedreht und vermittelt sehr subjektiv die Schizophrenie von Daniel Brühls Charakter.
Der Film ist von seiner Umsetzung sehr gut, aber leider ist die Dramaturgie etwas lahm: Wieder einer der Filme, der gegen Ende etwas an Fahrt verliert. Da hätte man noch etwas am Drehbuch arbeiten sollen, vielleicht eventuell etwas kürzen.
Alles in allem dennoch ein sehr guter deutscher Film.
4/5 Punkte
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