Fighter in the Wind

Takeshi
Fighter in the Wind




Südkorea: 2005
Darsteller: Dong-kun Yang, Aya Hirayama, Masaya Kato
Regie: Yun-ho Yang

Der Film handelt über den legendären koreanischen Martial Artist Choi Bae-Dal, der sich Ende der 30er Jahre in die Berge von Japan zurückgezogen hat, um seine Kampfkunst für 18 Monate zu trainieren. Yang Dong-Geun (Wild Card) spielt die Rolle von Choi Bae-Dal, Regie führt Yang Yun-Ho.

Klick hier zum Trailer
Takeshi
So hab da jetzt mehr zur Story gefunden:

Story:
Nun wie eingangs erwähnt basiert dieser film auf der Wahren Geschichte von Baedal (Yang Dong-kun - Wild Card) also dürfen wir auch seinen Lebenswandel von Anfang der 1930'er Jahre bis zu seinen größten Momenten als größter Martial Arts Kämpfers Koreas/Japans miterleben. Gleich zu Anfang werden wir mit sehr genialen Szenen auf das uns bevorstehende Werk eingeleitet wie ich finde - aber dann zurück auf Anfang. In Korea hat sich Baedal 1939 sein Geld noch mit Boxkämpfen verdient in denen er auch nicht gerade erfolglos war. Korea befindet sich zu dieser zeit im zweiten Weltkrieg immer noch unter Japanischer Herrschaft und so findet Baedal das Angebot in der Japanischen Luftwaffe als Pilot zu dienen nicht gerade Ablehnens wert. So schleicht er sich dann 1942 als blinder Passagier nach Japan und will dort Pilot werden.

Das ganze ist aber nicht so einfach also schlägt er einen Soldaten K.O. und klaut dessen uniform. So entkommt er von dem Schiff und kann sich unbemerkt in die Stadt schleichen. Dort wird er nachdem er seine uniform abgelegt hat von einem Detektiv aufgegriffen der auf der suche nach Fahnen-Flüchtigen Soldaten ist. Diesen macht Baedal erstmal unschädlich und befindet sich sogleich auf der flucht vor anrückenden Soldaten. Aber auch der Detektiv der nicht gerade eine reine Weste zu haben scheint und noch dazu Koreaner ist befindet sich bald auf der flucht und so geschieht es das plötzlich beide vereint auf dem selben Laster sind der zufälliger weise in die Luftwaffe-Basis des Ortes unterwegs ist. Aber das baldige ende des Pazifik Krieges macht ihm auch da einen strich durch die Rechnung. Der Koreanische Detektiv namens Chunbae (Jeong Tae-woo) durfte auch gleich in die Armee eintreten und nun finden sich beide an Pflöcke gefesselt wieder da sie sich weigerten in Kamikaze Aktionen teilzunehmen.

Ein Angriff der Amerikanischen Luftwaffe erlaubt es ihnen aber von Kato (Masaya Kato - Samurai Resurrection) befreit zu werden da er Kamikaze für eine ehre hält die Koreanern eh nicht erlaubt werden dürfte. Da sich Baedal aber auf erhebt fordert ihn Kato heraus auf einen Kampf um sein leben und das seiner Kameraden. Wenn er gewinnt darf er und seine Kameraden überleben, wenn nicht stirbt nur er. Aber Kato ist ein Großmeister des Japanischen Karate und so hat er kein leichtes Spiel mit ihm... er schafft es nicht ihn zu besiegen aber er lässt Gnade vor recht ergehen und er überlebt.
Nach diesem Krieg ist die Courage am Boden und auch das gesamte Land ist zerstört... kurze zeit später aber schaffen es Baedal und Chunbae zusammen mit Hilfe eines kleinen Pachinko Geschäftes zu überleben.

Yakuza banden machen ihnen aber das Leben schwer und mischen die beiden erstmal kräftig auf. Sein leben befürchtend lässt sich Baedal dabei aufs tiefste demütigen bis ein alter Koreaner namens Beomsu eingreift. Dieser schlägt die Japaner in die Flucht und kurz darauf stellt sich heraus das Beomsu ein alter Freund aus Baedals Kindheit ist. Er hat ihm das beigebracht was er über Martial-Arts weiß und er ist selber sehr gut darin trainiert. In Japan verdient er seinen Lebensunterhalt als Wächter eines Zirkusse. Wieder mit seinem alten Freund vereint möchte er gerne mehr über Martial-Arts lernen um sich besser verteidigen zu können...

Nach anfänglichen zögern bildet ihn Beomsu dennoch aus... Eines Tages rettet Baedal auf dem nach-hause weg Japanische Geishas vor der Vergewaltigung von Amerikanern während die Japanische Polizei weg schaut. Er fühlt sich auch sogleich ein wenig hingezogen zu der hübschen Geisha Yoko (Aya Hirayama - Waterboys) die er auch noch einige male wieder treffen wird. Ab da an rettet er des öfteren Nachts Japanische Frauen vor den schrecklichen Amerikanern. Aber nicht alles verläuft so wie er es sich vorstellt, er hat auch bald wieder eine Begegnung mit Kato... So will er seine stärke und sein können verbessern und zieht sich dafür für ein 18 Monate langes Training in die berge zurück welches ihm dazu verhelfen soll der beste Kämpfer Japans zu werden.
Ashes
Woooow, der Trailer ist voll der Hammer!!! Zumindest die Martail Arts Aktionen sind ein Muss für jeden und der Hauptdarsteller sieht cool aus. Die Story hört sich teilweise auch sehr gut an, nur wird der Film bestimmt nicht hier veröffentlicht wie ich denke. Und wenn doch dann werden da bestimmt paar Minuten rausgeschnitten. Aber trotzdem muss ich diesen Film irgendwann haben ob Import oder nicht spielt keine Rolle.
Wolverine
Klasse Trailer! Gute Arbeit
Die Story über einen Kampfsportler der sich zurückzieht und durch extremes Training besser wird, ist ja nichts neues. Allerdings gefällt es mir hier sehr gut! Augenzwinkern
Bin gespannt auf den Film. Die Kämpfe sehen auch stellenweise sehr realistisch aus.
Ashes
Hab mir "Fighter in the Wind" letztens über Takeshi bestellt, ich kann es kaum noch erwarten. Der war ja ganz erfolgreich in Korea wenn man nach der Box Office geht!
O-Lee
Sieht sehr gut aus der Trailer. Werd mich in Zukunft wohl auch in bisschen mehr in der koreanischen Filmwelt umsehen. Was kostet den der Film ? Ich hab ihn nur als Super Geile Limited Edition mit mindestens 10 DVDs... Nö 3 waren es gesehen für viel zu viel Geld und als Doppel DVD für 20 Dollar. Aber im vergleich zu Hong Kong ist das schweine teuer.
DarkTNT
Wo ich letztens das Review von Blindeye zu Fearless gelesen habe ist mir noch ein Film eingefallen, in dem es um einen Kämpfer geht, den es wirklich gegeben hat. Naemlich dieser hier.

Die Story ist oben zu finden.

Dieser Film erzaehlt die Geschichte des Choi Bae-Dal von seiner Zeit als Straßenkaempfer bis hin zur Legende zu der er geworden ist.
Anfangs ist er noch nicht der ueberragende Kaempfer und bekommt das eine oder andere Mal ordentlich Drasche.
Die Story steht hier klar im Vordergrund. Trotzdem sollte man die Kaempfe hier nicht zu sehr in den Schatten stellen, sie reichen von Straßenschlaegereien zu sehr guten 1 gegen 1 Situationen und sehen so realistisch aus wie ich es selten gesehen habe.

Es gibt immer wieder unerwartete Wendungen. Dramatische sowieso komische Teile sind gut von einander getrennt, so dass ernste Parts des Films auch als solche rueber kommen.

Die Schauspieler Schauspieler sind allesamt sehr ueberzeugend und fuer die jeweiligen Rollen gut gewaehlt. Vor allem Yoko (Aya Hirayama) hat es mir mit ihren großen Augen und ihrer suessen Art angetan.
Der Soundtrack ist nichts wirklich besonderes, fuer die jeweiligen Situationen jedoch gut gewaehlt.

Alles in allem gehoert dieser Film zu den besten, die ich je gesehen habe.
Empfehlen kann ich den Film jedem, der auf Martial Arts mit guter Story steht.

Wertung:
10/10
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Auf der Website gibt es einen Trailer und einige Making Of's




burtons
Choi Bae-Dal, bzw. Yong I-Choi hat sich doch später Mas Oyama benannt oder?
Sirius
sieht echt alles sehr gut aus, das wird ein Filmchen für mich Hammer
DarkTNT
Zitat:
Original von burtons
Choi Bae-Dal, bzw. Yong I-Choi hat sich doch später Mas Oyama benannt oder?


Das ist richtig.
"Mas Oyama wurde am 27. Juli 1923 in einem kleinen Dorf in Südkorea als Yong-I Choi geboren, nannte sich aber gerne Choi Bae-Dal."
So sah er in Wirklichkeit aus


Hier die Quelle mit einer ausfuehrlichen Biographie.


Nachtrag:
Die deutsche DVD ist noch nicht erschienen. Geplant ist sie zwar, aber es gibt noch keinen Termin.
burtons
Nachdem leider Fearless noch auf sich warten lässt, bzw. eine Untertitelte Fassung (wobei ich mitbekommen habe das man sich mittlerweise Subs zu dem Streifen im I-net holen kann, mit der man den Film auf dem PC sehen kann oder mit hilfe von Programmen auf TV), habe ich mich natürlich nochmal durchrungen und mir den Film geholt. Eins kann ich jetzt schon sagen: Ich habs nicht bereut! Zwar ist meine Fassung nur die thailändische Single-Disc ohne jegliche Extras (alle anderen darunter die sensationelle limitierte Fassung im Karate-Anzug sind leier OOP) zu einem Wucherpreis aber egal.

Zur Story brauch ich nicht mehr viel zu erzählen da ist Takeshis Post sowie der Link von DarkTNT schon ausführlich genug. Daher gehe ich mal eher nur auf den Film ein. Die Geschichte handelt wie bekanntlich von der letzten großen MA-Legende Choi Baedal aka Mas Oyama dem Gründer des Kyokushin-Karate.

Was mir sehr gut gefallen hat waren zum einen die Schauspieler, der Hauptdarsteller Dong-Kun Yang gibt einen glaubwürdigen Baedal ab. Von seinen wilden Anfängen, dem bessesenen Lerneifrigen bis hin zum stoischen ruhigen Meister zum Schluß. Der Widersacher Masaya Kato spielt ebenfalls ziemlich überzeugend, auch wenn sein Charakter stellenweise kaum Entwicklung zeigte.

Optisch ist dieser Film ein Genuss! Wechselnde Aufnahmen in Zeitraffer und Zeitlupe vermischen sich perfekt ins Geschehen, die Szenen wo Baedal in den Bergen trainiert gehören zu den Höhepunkten und das Set im Japan der 40er und 50er Jahre ist ebenfalls genial.

Die Fightszenen sind in dem Film einbisschen anders, was aber nicht bedeuten soll, das sie schlecht sind. Mir kamen die Fights sehr realistisch vor, also kaum choreografiert, da sie nicht so "flashy" wie die HK-Produktionen sind. Bis auf den Schluß vielleicht wo er viele Gegner gleichzeitig schlägt sowie seinem Kampf gegen den Ninjutsu Kämpfer (das einzig wirklich unrealistische, weil er kurz an der Wand entlang läuft).

Ich persönlich hätte gerne ein paar Kämpfe mehr gesehen, doch man merkt dem Film an das er nicht "nur" ein Martial-Arts-Streifen sein will, sondern mehr erzählen will (ähnlich wie bei Dragon - die Bruce Lee Story). Aber auch das was gezeigt wurde war ziemlich gut.

Aber leider leidet der Film wie auch schon Dragon - die Bruce Lee Story einbisschen daran das nicht genug über Choi Baedal erzählt wurde. Es gäbe noch viel mehr was man im Film hätte zeigen können (Choi Baedal lebte bis 1994, erzählt wird aber die Geschichte nur in den 50er Jahren), was aber zu einer längeren Laufzeit geführt hätte. (Auch so ging der Film ja auch schon knapp über 2 Std.).

Trotzdem ein Klasse-Streifen den jeder der diese Thematik interessiert eine Chance geben sollte.

EDIT:
ganz vergessen die Wertung zu schreiben: großes Grinsen

7,5/10
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Beastmaster85
Hier noch mal Kurz die Starttermine für Kauf und Verleih.

06.04.2006 Verleih-DVD
25.05.2006 Kauf-DVD

Also schon mal ab in die Videotheken und sich den Film ausleihen.

Die Kampfszenen sind alle Hammer Gute Arbeit
Blindedeye
Das ist ja mal so genial! Hätte nicht gedacht, dass Fighter in the Wind nach Deutschland kommt! Da werd ich mir die DVD natürlich gleich mal ausleihen! Gute Arbeit
KaraKudret
Habe den Film als Blindkauf gekauft (für nur 9,99 Euro bei W.O.M.) und bin auf jeden Fall gespannt...
goodsmacker
Ein wirklich perfekt inszenierter Film.Die Geschichte des Masutatsu Oyama ist authentisch erzählt und beeindruckt mit sehr schönen Bildern.Choreographisch kann man ihn nicht wirklich mit Ong-Bak vergleichen,dafür sind es auch unterschiedliche Kampfstile.
Aber der Film überzeugt auf ganzer Länge, kein Dialog der vielleicht zu schmalzig wäre und auch keine groß ausgebaute Liebesbeziehung.
Wirklich ein großes Lob an die Macher dieses Films und die glaubwürdige Leistung der Schauspieler.
Der Film lehrt wie man zu einem wahren Kämpfer werden kann,wenn man sein Ziel vor Augen hat.Musashis Lehren fließen dabei mit ein und auch wie Miyamoto stellt sich Oyama den Dojos des Landes um der Beste zu werden.

Prädikat: wertvoll

10/10
_Havoc_
"Fighter in the Wind" ein Martial-Arts-Feuerwerk oder ein dramatisches Werk über das Leben eines Mannes!?

"Fighter in the Wind" beruht ja bekanntermaßen auf einer wahren Begebenheit und die Regie achtete auch sehr darauf, dass der Film nicht zu einem herkömlichen Prügelfilm verkommt.
Es wird eine zum Teil sehr dramatische Geschichte erzählt, die viele Facetten des Lebens von Choi Bae-Dal aufzeigt. Sein Leben wird geprägt durch Demütigung, Armut, Leid und dem Tod. Nur im Kampfsport sieht er die einzige Möglichkeit, Respekt zu erlangen.
Der Charakter von Choi Bae-Dal wird im Film sehr stark ausgebaut und der Zuschauer kann sich immer besser in seine Lage hineinversetzen.
Doch was erwarten wir von dem Film nach den zahlreichen Trailern!? Eine dramatische Geschichte, deren Schwerpunkt das Leben eines Mannes ist oder eher einen Martial-Arts-Streifen, der sich am klassischen Bild orientiert!?
Bei mir war letzteres der Fall und ich freute mich auf einen Film, der sich wohl eher auf einen Rachegedanken konzentriert und mit Martial-Arts-Szenen durchzogen ist. Doch da habe ich mich sehr getäuscht und ich will auch nicht meinen, dass es sich hier um einen echten Kampfsportfilm handelt. Es ist für mich ein sehr besonderes Werk, dass mich einerseits sehr positiv überrascht hat und andererseits etwas enttäuschte.
Die gesamte Inszenierung finde ich definitiv gut, auch die weiteren Charaktere konnten mich überzeugen - Besonders Masaya Kato, der für mich einer der herausragensten Schauspieler Japans ist.
Aber leider werde ich mich wohl nicht mit der Kampfchoreografie bzw. -inszenierung anfreunden können, denn dafür wurden zu viele Fehler gemacht. Zu schnelle und teilweise unpassende Schnitte, kein Kampf wurde wirklich zu Ende geführt, wo sind denn die großen Kampfszenen, die ich mir nach dem Trailer erhofft habe - Um ehrlich zu sein, sie wurden größtenteils im Trailer bereits gezeigt. Aber auch der Versuch, mit künstlerisch wirkenden Filtern den Kampf zu verfeinern, ob die Schwarz-Weiß-Szenen oder die zahlreichen Wechsel zwischen Beschleunigungs- oder Zeitlupeneffekte - Für mich ist das eher ein Hilfeschrei, denn die Kunst besteht NICHT darin, viel gute Schläge durch Schnitte aneinanderzureihen, sondern einen komplexen und gleichzeitig gut choreografierten Kampf zu entwickeln, wobei jede Szene in die andere fließt.

So muss ich mich entscheiden, ob ich den Film "ins Verderben reiße", weil ich nur die Kämpfe bewerte, da ich mit einer falschen Einstellung herangegangen bin, die durch den Trailer verursacht wurde oder ob ich den Film als Drama ansehe, das mich dann doch positiv überrascht hat.

Ich werde zwei Bewerungen abgeben...

"Fighter in the Wind" - Der Martial-Arts-Film:
Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern Wertungsstern 1/2 Wertungsstern 2 Wertungsstern 2 Wertungsstern 2 Wertungsstern 2

"Fighter in the Wind" - Das Drama:
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Ka-Kui
also ich muss sagen, dass dieser film als verfilmung von choi bae-dals leben lächerlich ist!! so kann man sich überhaupt kein bild davon machen wie er zu einem der größten kampfsportler aller zeiten geworden ist... da hätte man sich wirklich mehr mühe geben können! angefangen beim hauptdarsteller, der schlechter als ice cube in "xxx - the next level" ist! *lol* ansonsten fand ich den film nicht gerade mitreißend, und die kämpfe waren ziemlich kurz, und auch abgesehen sind sie nicht gerade die besten der besten.

als unterhaltsamen film für zwischendurch: 6/10
als biographie von choi bae-dal: 0/10

zum glück waren meine erwartungen nicht soo hoch, da es ja schließlich nur ein kleiner koreanischer und kein hongkong-film ist. ^^
_Havoc_
Meiner Meinung nach ist dieser Film keineswegs lächerlich. Er ist mit Sicherheit keine 1:1 Kopie der echten Biografie, aber es gibt zahlreiche Parallelen und bei den Kämpfen wurde eben auf Feinheiten geachtet - Beispielsweise war Oyama eben dafür bekannt, dass er seine Gegner mit wenigen Treffern besiegte.
Wie ich bereits gesagt habe, erhoffte ich mir eine bessere Kampfchoreografie, aber da du den Film gerade in der biografischen Hinsicht kritisierst, muss ich eben da anmerken, dass man sich an die Überlieferungen gehalten hat.
0/10 Punkte - Das ist doch wirklich etwas voreingenommen. Der Weg des Kämpfers ist klar zu sehen. Die Schicksalsschläge, die er erlitten hat, prägten ihn und auch Oyama zog sich schließlich in die Berge zurück, um seine Kunst zu perfektionieren. Die Parallelen sind da, sicherlich hätte man das ein oder andere verbessern können. Ich hätte mich auch darüber gefreut, würde man seine zahlreichen Reisen thematisieren, die ihn schließlich zur Legende machten. Aber auch so bekommen wir doch ein Bild des Kämpfers und von dieser Zeit, in der er lebte!?

Zitat:
zum glück waren meine erwartungen nicht soo hoch, da es ja schließlich nur ein kleiner koreanischer und kein hongkong-film ist. ^^


Nun ja, das koreanische Kino hat einen gewaltigen Aufschwung und wenn es um tiefgründige Themen geht, greife ich schneller zu einem koreanischen Film. Wenn jemand nachgelassen hat, dann ist es Hong Kong. Bis auf vereinzelte Big Budget-Produktionen, die wohl jeder kennt, bin ich in letzter Zeit sehr enttäuscht von der Insel.
Ich bekomme Gehirnwäsche wie "Twins Effect 2" oder "The Promise" geboten, wo man es schafft Millionen in den Sand zu setzen.
Korea dagegen trumpft auf mit "Old Boy", "2009 - Lost Memories", "Sympathy for Mr. Vengeance", "Shiri" oder "Taegukgi" uvm.

Gruß Havoc
DarkTNT
Da scheinst du ziemlich alleine mit deiner Meinung darzustehen.
- Die Story ueber Choi Bae Dal stimmt nicht genau mit seiner echten Biografie ueberein, das stimmt sicher. Aber der Film sollte auch keine Dokumentation sein. Dennoch bestehen genug Parallelen.
- Die Kaempfe sind deshalb so kurz, weil sie seine Ueberlegenheit ausdruecken sollten.
- Was du gegen die schauspielerische Leistung hast wuerde mich echt mal interessieren Freaky
- Die voreingenommene Äußerung gegenueber den kleinen koreanischen Filmen ist mehr als laecherlich. Du scheinst nicht mitbekommen zu haben was in den letzten Jahren fuer Filme aus Korea gekommen sind.
burtons
Also erstens mal was die Punkte Korea / HK - Film betrifft so stimme ich Havoc im großen und ganzen zu. Man kann koreanisches Kino nicht mehr als "klein" bezeichnen, diesen Film hier auch nicht @Ka-Kui. Und HK produziert bis auf ein paar vereinzelte Ausnahmen wie z.B. SPL leider nicht mehr nur noch Meisterwerke wie vor ca. 10 Jahren, ich kann da noch ganz andere Beispiele neben den genannten erwähnen.

Wenn man einen biographisch 100% korrekten Film erwartet, liegt man natürlich hier falsch. Aber das ist nicht soooo schlimm, z.B. strotzen Dragon - Die Bruce Lee Story und auch Fearless (Huo Yuan Jia - Biopic) mit solchen Fehlern, bzw. künstlerischen Freiheiten was diese jedoch jetzt nicht unbedingt zu schlechten Filmen macht. Von daher find ich auch die 0/10 etwas arg übertrieben in dieser Hinsicht.