coolseel
Ich halte nichts vom Oskar, weil es viel zu Subjektiv ist!
Außerdem gewinnen da Filme die wirklich schlecht sind!
Wieso muss die Verleihung immer in Amerika stattfinden!
Ich würde es so machen dass jedes Jahr jeder Film der im Kino lief Objektif bewertet wird!
Und zwar so von 0-100 Punkte!
Außerdem Titanic guter Film, aber 11 Oskars?
Hatte in dem Jahr wo es den Oskar gab keine Kunkurenz!
Was wäre gewesen, wenn im gleichen Jahr Chigaco gelaufen wär!
coolseel
Was denkt ihr darüber?
Anubis
Ich finde, dass George Clooney, Dustin Hoffman, Sean Penn, Richard Gere und Susan Sarandon dieses Jahr nicht eingeladen wurden, weil sie sich kritisch zum Irak-Krieg geäußert haben, ist eine gewaltige Frechheit!!
Wolverine
Ich empfehle euch allen die Website
www.metacritic.com
dort werden alle Reviews von Filmen, Videospielen und CD´s gesammelt und dann in einem Gesamtergebniss angezeigt.
Chris Myers
1. Oscar.
2. Wie kann man einen Film objektiv beurteilen ? Geht doch garnicht, jede einzelne Meinung eines jeden ist subjektiv. Man kann Tatsachen objektiv beschreiben, aber eine Review ist und bleibt immer nur eine Meinung aus persönlichem Gefallen. Die Oscars werden von einer Gruppe von Hollywood Senioren vergeben und demnach gewinnen meist Filme mit viel Dramatik, nackten Frauen (Titanic, Monster´s Ball) und viel Dialog.
The Fox
Ich finde die MTV Movie Awards besser und auch irgendwie aussagekräftiger als den Oscar, weil bei MTV das Publikum entscheiden darf, wer gewinnt. Außerdem sind die Film Parodien in der Show einfach nur kultig.
Frank Castle
Ich wiederbelebe mal diesen Uralt-Thread hier, weil er mir am ehesten geeignet erschien um ein Thema anzusprechen, welches mich im Moment beschäftigt, für das ich aber nicht extra einen neuen Thread zu eröffnen, immerhin passt die Überschrift hier ja.
Und zwar geht es darum, dass zumindest ich der Ansicht bin, dass die Academy in den letzten 5 Jahren erfreulicherweise dazu tendiert eher Filme zu nominieren, die ein deutlich größeres Maß an Ernsthaftigkeit oder cineastischer Qualität aufweisen, denn das, was man vor allem währrend der Neunziger auf den Nominierungslisten gesehen hat.
Sicherlich ist diese Einschätzung subjektiv, andere mögen diese Entwicklung anzweifeln oder sind generell noch immer mit den Entscheidungen der Academy unzufrieden, für mich sehen die Nominierungslisten der letzten fünf Jahre allerdings sehr danach aus, als würde man sich doch vermehrt in den Indie-Bereich und in die Regionen kleinerer Filme vorwagen.
Sehr gute Beispiele sind Juno, There Will be Blood und Abbitte dieses Jahr,
Little Miss Sunshine, Babel und Letters from Iwo Jima 2007
Crash, Capote und Good Night and Good Luck 2006
Million Dollar Baby und Ray 2005
Lost in Translation und Mystic River 2004
IMO führt dies auch zu sehr perspektivreichen Synergieeffekten.
Die Macher der Filme merken, dass ihre ambitionierten Projekte eher bemerkt und geehrt werden, womit Projekte in Anbetracht gezogen werden, die ansonsten, bei einem anderen Verhalten der Academy, vllt nie das grüne Licht zur Produktion bekommen würden.
Damit werden gleichzeitig auch wieder die Auswahl und die Möglichkeit für die Academy größer, geeignete Filme mit dem Oscar auszuzeichnen.
Die Hoffnung kann jetzt nur sein, dass sich diese Entwicklung weiter verstärkt und die Academy sich nicht wieder auf alte Dogmen stützt.
Akuma
Vielleicht liegt es auch daran, das die Welle an größtenteils hirnlosen Blockbustern schon zu groß ist, und nur noch ein paar Ausnahmen an Filmen übrig bleiben, die wirklich was zu bieten haben, vor allem inhaltlich als visuell. Natürlich gibt es noch immer die Filme die diese Aspekte vereinen, wie zB. Elizabeth 2 oder eben Hdr 3. Zwar hat die Academy mit L.A Crash als besten Film einen
DER Fehler der letzten Jahre gemacht, aber es sei ihnen verziehen.
Was mir etwas komisch vorkommt, vielleicht interpretiere ich auch nur zuviel hinein, ist die Tatasache das jetzt zwei Jahre hintereinander zwei Indie oder "Feel Good" Movies in den Königskatigorien landen. Ich habe Juno noch nicht gesehen, und bestimmt ist er ein putziger und liebenswerter Film der überall Empfehlung bekommt, aber ich bezweifle stark das er Oscar Qualitäten für den besten Film hatte. Genau wie bei Little Miss Sunshine. Süß, nett, unterhaltsam - aber Oscar? Niemals. Ich hoffe das sich das jetzt nicht zu einem Trend entwicklt, aber wie gesagt, vielleicht dichte ich zuviel dazu.
nosavvy
Ich kann jedenfalls nur lachen, wenn Kritik aufkommt, dass die Academy Awards nicht mehr so erfolgreich sind (Zuschauerzahlen), weil die nominierten Filme an der Kinokasse teilweise nicht so erfolgreich sind.
Na und. Die künstlerische Leistung hat nicht unbedingt mit Erfolg an der Kinokasse zu tun.
Und genau hier, finde ich, leistet die Academy im großen und ganzen (natürlich gibt es immer Ausnahmen (s. L.A. Crash)) eine gute Arbeit.
Dadurch, dass soviele unterschiedlicher Künstler abstimmen, finde ich das Ergebnis schon recht objektiv. Das heißt ja nicht, dass dies dann jedem sein Geschmack sein muss.
Wieso soll man die an der Kinokasse schon erfolgreichen Filme noch einmal belohnen? Sind die 100 Millionen an Dollar nicht Belohnung genug?
Außer ein Film schafft es mal wirklich Kunst und Kommerz zu vereinen (s. LOTR).
Ich freue mich auf jeden Fall auf die nächste Verleihung (vielleicht mal wieder mit Billy Crystal).
NevLou
Mich interessieren die Oscars schon lange nicht mehr. Ich höre mir höchstens nebenbei an, wer was gewonnen hat. Aber es ist eh total lächerlich, dass hauptsächlich Filme aus Usa honoriert werden und es nur ein oder zwei Auslandskategorien gibt.
alpa
| Zitat: |
Original von NevLou
Mich interessieren die Oscars schon lange nicht mehr. Ich höre mir höchstens nebenbei an, wer was gewonnen hat. Aber es ist eh total lächerlich, dass hauptsächlich Filme aus Usa honoriert werden und es nur ein oder zwei Auslandskategorien gibt. |
es ist ein amerikanischer award. der award dient in seinem ursprung nicht der belohnung sondern als symbol zur aufnahme in die academy. wenn sie nun anfangen global zu bewerten und zu verleihen würde sich die gemeinschaft der mitglieder bald auf ein weltweites und damit unüberschaubares gebiet ausbreiten.
dadurch dass jedes mitglied bei der auswahl der sieger abstimmen darf, würde sich auch ein logistisches problem ergeben.
1. alle stimmen aus allen ländern einsammeln, an die schonmal awards vergeben wurden.
2. dafür sorgen dass alle teilnehmer der wahl die möglichkeit bekommen, sich alle filme die zur wahl stehn, kostenlos anschaun zu können.
wie will man das bewerkstelligen wenn die mitglieder weltweit verteilt sind?
darum ist der oscar ein "lokales" hollywood ding, und sollte es aus tradition auch bleiben. und die wenigen auslandsawards die es gibt, sind dann viel eher eine geste des respekts und der anerkennung an ausländische produktionen.
NevLou
Okay, so gesehen akzeptiere ich es. Aber trotzdem; den Oscar nehme ich nicht ernst.
alpa
| Zitat: |
Original von NevLou
Okay, so gesehen akzeptiere ich es. Aber trotzdem; den Oscar nehme ich nicht ernst. |
ich auch nicht, gerade wegen diesem system
Fuhayo
Finde den Oscar auch mehr als Überflüssig.....
Ich mein das da Oft Filme und Darsteller PReise bekommen wo ich mir nur an den Kopf fasse ist klar....
Wie wäre es denn mit mehr Demokratie bei der Wahl?
Wieso kann man nicht per Inet Vote abstimmen???
Ginger83
Ich würde die Verleihung schon gerne mal sehen, aber zu der Zeit lieg ich schon selig in den Federn und träume mich einem weiteren Arbeitstag entgegen
Da aber meistens Filme gewinnen, die ich gar nicht kenne, ist das auch wieder nicht soo schlimm
Filme die ich richtig gut finde, werden dort oft gar nicht erst erwähnt, und das sind nicht nur die großen Blockbuster.
alpa
| Zitat: |
Original von Fuhayo
Wie wäre es denn mit mehr Demokratie bei der Wahl?
Wieso kann man nicht per Inet Vote abstimmen??? |
das fände ich auch gut. aber dann wäre es kein "experten-award" mehr sondern ein public-choice award, dann kann man auch genausogut die mtv movie awards gucken. die ich übrigens auch viel unterhaltsamer finde
mir würde es schon reichen wenn es eine feste und bekannte jury aus allseits medienerprobten filmexperten geben würde. regisseure, leute aus dem theater und für jede sparte eben experten, für effekte oder musik zum beispiel.
Frank Castle
| Zitat: |
Original von Fuhayo
Finde den Oscar auch mehr als Überflüssig.....
Ich mein das da Oft Filme und Darsteller PReise bekommen wo ich mir nur an den Kopf fasse ist klar....
Wie wäre es denn mit mehr Demokratie bei der Wahl?
Wieso kann man nicht per Inet Vote abstimmen??? |
Weil dann erst Recht ziemlicher Quatsch dabei rauskäme. Wenn jeder abstimmen dürfte, glaubst du ernsthaft daran, dass dann auch nur noch einmal ein Film gewinnen würde, der es aus cineastischer Sicht beeindruckt hat. Deswegen weil er eine tolle Story hat und die Charaktere gut gezeichnet sind?
Die breite Masse der Kinogänger hat garnicht die Möglichkeit, die Zeit, die Lust (oder such dir irgendetwas anderes aus) sich die Masse an Filmen anzuschauen, wie es die Mitglieder der Academy tun. Der einzelne könnte folglich nie ein so fundiertes Urteil abgeben. Die Folge wäre, dass die Filme, die viele Zuschauer bekommen auch viele Oscars bekommen. Und welche Filme bekommen viele Zuschauer...ganz genau, Blockbuster in Reinnatur.
Nichts gegen einen großen reißerischen Blockbuster, ich schau mir die wirklich gerne an im Kino. Nicht alle aber doch einige. Bei der Verleihung der Oscars haben sie aber einfach nix verloren.
Und jetzt versuch bitte nicht mir weiß zu machen, dass bei einem Onlinevoting auch Filme wie "The Queen", "Capote" oder "Babel" auf den Nominierungslisten der letzten Jahre gelandet wären.
Man kann von den Oscars ja halten was man will (ich verstehe nie ganz die Leute, die der Academy jegliche Kompetenz absprechen) aber sie sind nicht umsonst zum wichtigsten Filmpreis geworden. Das sind sie auch deswegen geworden, weil die Mitglieder der Academy, also die die über die Preisvergabe entscheiden, allesamt Experten auf ihrem Gebiet sind.
Das sind diejenigen, die die Filme erst möglich machen, über die hier entschieden wird und kaum ein anderes Gremium hätte eine größere Kompetenz.
Natürlich hat sich die Academy in all den Jahren immer wieder von bestimmten Dingen leiten lassen wie Symphatie zu Darstellern, Regisseuren und dergleichen oder auch dem Denken, dass mal wieder etwas "anderes" gewinnen sollte. (Hier kommt sehr schnell "Chicago" in den Sinn) Wäre das Urteil irgendeines anderen Gremiums, oder gar der Allgemeinheit nicht sogar noch eher anfällig für solche Gedanken und ähnliche "Fehler".
Ich denke sehr wohl.
Von daher achte ich durchaus darauf, dass die Academy auch mal fragwürdige Entscheidungen trifft und nicht die allwissende und einzige Kraft ist, was Filmpreise angeht. Sie ist aber (wie die Demokratie in der Politik

) Die beste Alternative.
Der siebte Samurai
Also ich bin mit den Oscars zufrieden .
Meistens gefallen mir die Oscarfilme - und ich bin eigentlich immer zufrieden - auch wenn manchmal vieleicht nach kriterien verfahren wird , die nicht meinen persönlichen Geschmack treffen - aber da die erste Entscheidung von Kategorie-Kollegen getroffen wird , kann man darauf vertrauen , dass da auch die richtigen Entscheidungen getroffen werden .
Und einen schlechten Oscarfilm hab ich noch nie gesehen .
Einzig Sorgen mach ich mir , wenn der Film schon eine Zeit vor den Oscars rauskommt - und dann ein Hype die Entscheidung der Academy beeinflusst - aber da ja die Filme meist zu den Oscars in die Kinos kommen passiert ja das nicht oft .
-=Zodiac=-
Man sollte nicht nach den Auszeichnungen gehen, sondern nach den Nominierungen und da sind die Oscars absolut objektiv! Oder kann mir jmd. wirklich ne Fehlentscheidung bei den Nominierungen nennen?