Hulk
Letztens hatte ich eine interssante Diskussion mit einem Freund und wollte mal fragen, was ihr dazu meint.
In deren Filmen werden Freddy, Jason und Michael Myers immer als das "ultimative Böse" bezeichnet. Nun frage ich mich, ob das so auch wirklich stimmt. Das "Böse" ist böse ohne irgendeinen Grund. Wie Licht Schatten bedingt und umgekehrt - ein "ultimativ böser Mörder" würde wohl einfach nur aus Lust und Sadismus töten, und nicht wegen irgendwelcher Umstände oder aus Rache.
Nehmen wir Freddy:
SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
Seine Mutter war eine Nonne, die von unzähligen Irren und Verbrechern in einer Art Anstalt vergewaltigt worden ist. Schon während der Schwangerschaft und erst recht nach der Geburt bezeichnet sie das Kind (Klein Feddy) als Kind des Teufels. Man kann also sagen, dass er in seiner Kindheit wohl so etwas wie Liebe und Geborgenheit nie kennengelernt hat. In Teil 6 sehen wir zudem, dass er von seinen Mitschülern "gedisst" und von seinem Adoptiv-Dad schwer verprügelt wurde. So gesehen konnte doch aus dem Kerl nur ein Verbrecher werden. Klar, eine schei_ss Kindheit entschuldigt nicht den Mord an vielen unschuldigen Kindern, aber es liefert wenigstens ein Motiv - und das Motiv ist wohl, es der Welt heimzuzahlen. Anderen Kindern ihre Kindheit ebensosehr zur Hölle zu machen, wie es ihm geschehen ist...
SPOILER ENDE
Oder Jason:
SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
Wie in Teil 1 und (noch etwas deutlicher) in FvsJ zu sehen, war Jason ein armes mongoloides Kind in den 50ern bzw. 60ern - eine Zeit also, in der noch weniger als heute Behinderten Respekt oder wenigstens ein humaner Umgang entgegengebracht wurde. Seine Mom (Betsy Palmer) war sicherlich eine Mutter, die ihren Sohn sehr liebte, aber warum sie ihn alleine in ein Camp mit "gesunden" Kindern schickte, ist mir ein Rätsel. Wie ihm im Camp geschah, so schließe ich mal, war es auch sonst in seinem Leben - immer ausgelacht, immer gequält, immer ausgegrenzt. Dann wird er auch noch von den Kids ins Wasser geworfen und nicht mehr an den Steg zurück gelassen - wo er dann später erbärmlich ertrunken ist. Nachdem seine Mutter getötet wurde, kam er von den Toten zurück und schlachtet seitdem jeden ab, der seinen Fuß ins Camp Cristal Lake setzt. Ist das nicht auch "nur" Jasons Reakton auf ein Leben voller Agonie und Schmerz?
SPOILER ENDE
Aber Michael Myers,
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den würde ich als einzigen als "ultimativ Böse" bezeichnen. Es geht in der Halloween Reih nicht hervor, dass er von seinen Eltern oder seinen Geschwistern irgendwie gequält wurde. Michael tötete seine Schwester, ohne einen wirklichen Grund. Ob er sich eingeredet hat, dass sie von den Eltern mehr geliebt wurde oder ob er, aus welchem Grund auch immer, ihr "lasterhaftes" Verhalten bestrafen wollte, kann man nur erraten. Trotzdem muss man Michaels "ultimativ" auch ein wenig einengen, denn er mordet ja am liebsten in der eigenen Familie.
SPOILER ENDE
Was denkt ihr darüber? Ist das Begehen einer (christlichen) Totsünde wie Rache schon "ultimativ böse"? Wenn ja, was ist dann mit den vielen (Film-)Menschen, die aus "Rache" für eine "gerechte Sache" töteten wie z.B. Uma Thurman in "Kill Bill" oder Mel Gibson in "Der Patriot" oder den meisten Western-"Helden" oder vielen Jackie-Chan- oder allen Steven Seagal-Filmen? Oder (jetzt real) diejenigen in Texas, die daran beteiligt sind, einen Mörder hinzurichten? Sind Freddy und Jason also wirklich die ultimativen Bad Guys oder nicht? Wenn ja, dann wäre Charles Bronsons Charakter aus "Death Wish - Ein Mann sieht rot" noch ultimativer böse, denn er hat den Schmerz nicht selbst erlitten, sondern seine Familie (Geschweige denn ... siehe Texas). Schweres Thema...
In deren Filmen werden Freddy, Jason und Michael Myers immer als das "ultimative Böse" bezeichnet. Nun frage ich mich, ob das so auch wirklich stimmt. Das "Böse" ist böse ohne irgendeinen Grund. Wie Licht Schatten bedingt und umgekehrt - ein "ultimativ böser Mörder" würde wohl einfach nur aus Lust und Sadismus töten, und nicht wegen irgendwelcher Umstände oder aus Rache.
Nehmen wir Freddy:
SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
Seine Mutter war eine Nonne, die von unzähligen Irren und Verbrechern in einer Art Anstalt vergewaltigt worden ist. Schon während der Schwangerschaft und erst recht nach der Geburt bezeichnet sie das Kind (Klein Feddy) als Kind des Teufels. Man kann also sagen, dass er in seiner Kindheit wohl so etwas wie Liebe und Geborgenheit nie kennengelernt hat. In Teil 6 sehen wir zudem, dass er von seinen Mitschülern "gedisst" und von seinem Adoptiv-Dad schwer verprügelt wurde. So gesehen konnte doch aus dem Kerl nur ein Verbrecher werden. Klar, eine schei_ss Kindheit entschuldigt nicht den Mord an vielen unschuldigen Kindern, aber es liefert wenigstens ein Motiv - und das Motiv ist wohl, es der Welt heimzuzahlen. Anderen Kindern ihre Kindheit ebensosehr zur Hölle zu machen, wie es ihm geschehen ist...
SPOILER ENDE
Oder Jason:
SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
Wie in Teil 1 und (noch etwas deutlicher) in FvsJ zu sehen, war Jason ein armes mongoloides Kind in den 50ern bzw. 60ern - eine Zeit also, in der noch weniger als heute Behinderten Respekt oder wenigstens ein humaner Umgang entgegengebracht wurde. Seine Mom (Betsy Palmer) war sicherlich eine Mutter, die ihren Sohn sehr liebte, aber warum sie ihn alleine in ein Camp mit "gesunden" Kindern schickte, ist mir ein Rätsel. Wie ihm im Camp geschah, so schließe ich mal, war es auch sonst in seinem Leben - immer ausgelacht, immer gequält, immer ausgegrenzt. Dann wird er auch noch von den Kids ins Wasser geworfen und nicht mehr an den Steg zurück gelassen - wo er dann später erbärmlich ertrunken ist. Nachdem seine Mutter getötet wurde, kam er von den Toten zurück und schlachtet seitdem jeden ab, der seinen Fuß ins Camp Cristal Lake setzt. Ist das nicht auch "nur" Jasons Reakton auf ein Leben voller Agonie und Schmerz?
SPOILER ENDE
Aber Michael Myers,
SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
den würde ich als einzigen als "ultimativ Böse" bezeichnen. Es geht in der Halloween Reih nicht hervor, dass er von seinen Eltern oder seinen Geschwistern irgendwie gequält wurde. Michael tötete seine Schwester, ohne einen wirklichen Grund. Ob er sich eingeredet hat, dass sie von den Eltern mehr geliebt wurde oder ob er, aus welchem Grund auch immer, ihr "lasterhaftes" Verhalten bestrafen wollte, kann man nur erraten. Trotzdem muss man Michaels "ultimativ" auch ein wenig einengen, denn er mordet ja am liebsten in der eigenen Familie.
SPOILER ENDE
Was denkt ihr darüber? Ist das Begehen einer (christlichen) Totsünde wie Rache schon "ultimativ böse"? Wenn ja, was ist dann mit den vielen (Film-)Menschen, die aus "Rache" für eine "gerechte Sache" töteten wie z.B. Uma Thurman in "Kill Bill" oder Mel Gibson in "Der Patriot" oder den meisten Western-"Helden" oder vielen Jackie-Chan- oder allen Steven Seagal-Filmen? Oder (jetzt real) diejenigen in Texas, die daran beteiligt sind, einen Mörder hinzurichten? Sind Freddy und Jason also wirklich die ultimativen Bad Guys oder nicht? Wenn ja, dann wäre Charles Bronsons Charakter aus "Death Wish - Ein Mann sieht rot" noch ultimativer böse, denn er hat den Schmerz nicht selbst erlitten, sondern seine Familie (Geschweige denn ... siehe Texas). Schweres Thema...
und hat Spaß am töten.
) ihre sensiblen Momente.Aber Frank...