Selina
Velvet Goldmine
(Velvet Goldmine, Großbritannien/USA 1998 )
Studio/Verleih: Tobis
Regie: Todd Haynes
Produzent(en): Christine Vachon
Drehbuch: Todd Haynes, James Lyons
Kamera: Maryse Alberti
Musik: Carter Burwell
Genre: Drama/Musikfilm
FSK: 12
Bundesstart: 26.11.1998
Laufzeit: 120 Minuten
Darsteller:
Ewan McGregor, Jonathan Rhys-Meyer, Toni Collette, Christian Bale, Eddie Izzard, Emily Woof, Michael Feast
Inhalt:
Brian Slade ist ein gefeierter Glamrock-Star. Auf dem Höhepunkt seines Erfolgs verschwindet er jedoch auf mysteriöse Weise. Zehn Jahre später versucht der britische Journalist Arthur Stuart Licht ins Dunkel des scheinbaren Mordfalls zu bringen. In einem heruntergekommenen Cabaret stöbert er Slades Ex-Frau und Muse Mandy auf. Es gelingt ihm, ihr nach und nach die Wahrheit vom Aufstieg und Fall ihres Geliebten zu entlocken - Slades Karriere entpuppt sich als symptomatisch für die Musikszene der wilden 70er Jahre...
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Chewbacca
Ziemlich abgedrehter Streifen, durch den ich mich förmlich beißen musste, wurde aber letztlich gar nicht enttäuscht. Mich hat besonders der geniale Cast sehr gereizt, allen vorran Christian Bale, der mal wieder bewies wie vielfältig seine Rollenauswahl ausfällt.
Die Figur des Curt Wild wirkte wie eine Mischung aus Iggy Pop und Kurt Cobain auf mich...
Selina
Oh ja! Wenn ein Film abgedreht ist, dann wohl dieser hier

Aber ich find die Musik und vorallem die Schauspieler machen diesen Film einfach zu was ganz besonderem. Der Filmcharakter und vorallem das Aussehen von Ewan McGregor erinnert mich auch sehr an Kurt Cobain. In manchen Szenen sieht man kaum einen Unterschied.
Wenn man auf Musik aus den 70er Jahren steht, wird man hier wohl nicht enttäuscht werden.
8/10 Punkten
Das Metall
Hab mir den Film aufgrund Arzus und Jaros Kritik mal ausgeliehen. Außerdem liebe ja Musikfilme und von daher war ich schon über mich selber verwundet, warum ich den all die Jahre nie gesehen hatte.
Die zwei größten Trümpfe des Films sind natürlich die tolle Musik und die überragenden Darsteller! Egal ob Christian Bale, Toni Colette, oder Jonathan Rhys-Meyer, alle machen einen klasse Job. Und sogar Ewan McGregor zeigt auch wieder, dass er viel mehr kann, als er in den schrottigen Star Wars Prequels zeigen durfte. Tolle Leistung hier, besonders seine Bühnen Performance, bei der er alles gibt.

Er sieht wirklich wie ein Kurt Cobain Doppelgänger aus!! Hätte es ein Bio Pic über Nirvana gegeben, er wäre die perfekte Wahl gewesen! Heute dürfte er leider etwas zu alt sein für die Rolle.
Die Musik werde ich mir sicher noch auf CD besorgen und das obwohl ich typische 70er Musik eigentlich nicht soooo mag. Aber hier kam zum Glück auch viel GlamRock zum Zuge.
Ansonsten ist der Film wirklich nicht für jedermann geeignet. Sehr skuril und abgedreht, aber niemals langweilig.
8/10 Iggy Pops
Tyler Fincher
Habe von dem Film noch nichts gehört aber eure durchweg guten Kritiken sowie die Tatsache, dass Christian Bale mitspielt reizen mich doch sehr. Werde ich mal bei der nächsten DVD-Bestellung mit bei packen
Selina
@ René
Cooool, dass du den gesehen hast. Stimme dir vollkommen zu, dass der Film nicht jedermanns Geschmack sein könnte. Dafür ist er einfach zu speziell und abgedreht, aber sowas mag ich bekanntlich sehr
@ Dennis
Christian Bale spielt ziemlich gut, aber Jonathan Rhys-Meyer stellt eigentlich alle in seinen Schatten. Krasser Typ. Bin mal gespannt, wie du den findest.
Tyler Fincher
So...endlich gestern Abend gesehen. Der Film ist wirklich abgedreht und doch recht speziell. Besonders manche Szenen die ja fast wie Musikvideos wirken und für diejenigen die dieser Musik nichts abgewinnen können, könnten diese vielleicht etwas zäh und skurril sein. Mir hat's allerdings sehr gefallen. Allein
Ewan McGregor's (der ja wirklich Kurt Kobain's Doppelgänger hätte sein können) erster Bühnenauftritt war ja wohl

. Sowieso sind die Darsteller hier vorzüglich gewählt.
Jonathan Rhys-Meyer, Toni Colette und Christian Bale liefern hier wirklich ne klasse Show (im warsten Sinne des Wortes) ab.
Die Kostümabteilung hat sich hier wahrscheinlich auch sehr schön austoben können: sehr abgedrehte Outfits. War auch sehr überrascht, dass mir die Tracks zusagten weil ich sonst eher weniger auf Glamrock und 70er Musik (CCR mal ausgenommen) stehe. Das einzige was ich etwas bemängeln möchte, ist der
SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
Abstieg von Brian Slade.SPOILER ENDE Kam wieder so stereotypsisch rüber mit Drogenkonsum und Startumgehabe. Gerade weil die Story ansich ja fiktiv ist und die Figuren vage an reele Persöhnlichkeiten angelegt sind hätte man hier eventuell etwas anders rangehen können.
Trotzdem ein abgedrehter und unterhaltsames Musik-Drama mit tollen Darstellern, viel Musik(-Videos) und einem Gastauftritt von 'Placebo'.
8,5/10 Oscar Wilde Broschen