Alles über Eva (All about Eve)

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All about Eve (Alles über Eva)


- USA 1950 -




Cast:

Regie: Joseph L. Mankiewicz
Drehbuch: Joseph L. Mankiewicz
Produzent: Darryl F. Zanuck
Kamera: Milton Krasner
Musik: Alfred Newman

Cast:

• Bette Davis - als - Margo Channing
• Anne Baxter - als - Eve Harrington
• George Sanders - als - Addison DeWitt
• Celeste Holm - als - Karen Richards
• Gary Merrill - als - Bill Simpson
• Hugh Marlowe - als - Lloyd Richards
• Gregory Ratoff - als - Max Fabian
• Barbara Bates - als - Phoebe
• Marilyn Monroe - als - Miss Caswell
• Thelma Ritter - als - Birdie

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Story:

Margo Channing, seit Jahrzehnten eine der begehrtesten und erfolgreichsten Broadway-Göttinnen aller Zeiten, sieht sich mehr als geschmeichelt, als sie eine ihrer größten Verehrerinnen und Fans kennenlernt, die junge Schönheit Eve Harrington, die sich selbst nichts sehnlicher wünscht, als eines Tages selbst auf der Bühne zu stehen. Die begeisterte Frau besuchte jede von Channings Vorstellungen ihres letzten Stücks und hat doch eine so traurige Lebensgeschichte zu erzählen, dass Margo sie voller Mitleid bei sich zu hause anstellt.
Doch mit der Zeit beginnt Margo sich immer unwohler zu fühlen, als sie bemerkt, dass sie nicht nur irgendein Idol für Eve darstellt, sondern eine Art Lebensorientierung. Eve beginnt ihr Vorbild nämlich in jeglicher Weise zu kopieren, nachzuahmen, gar zu verfolgen.
Erst der berühmte und einflussreiche Theaterkritiker Addison DeWitt bemerkt, welch teuflischen Plan die schöne Eve verfolgt.

Kritik:

Gestern zum ersten mal gesehen - und endlich kann ich die Lobeshymnen, die auf diesen Film gesungen werden, auch nachvollziehen.

Raffiniert, Satirisch, Lebensecht - "All about Eve" ist nicht umsonst ein Klassiker seines Genres. Gekonnt wird hier die Glamourwelt der großen Schauspielstars untersucht und blosgestellt.
Garniert mit so großartigen Schauspielern, wie die legendäre Bette Davis, die, so wie es scheint, einfach in jede erdenkliche Rolle schlüpfen kann, über George Sanders, der mit seiner eiskalten Darstellung die Leinwand immer für sich hat, wenn er auftritt und dafür zu recht mit dem Academy Award für den besten Nebendarsteller ausgezeichnet wurde, bis hin zu Anne Baxter, die in der Rolle der Eve Harrington nicht nur optisch, sondern vor allem auch schauspielerisch voll und ganz aufgeht. Der Rest dieses großartigen Ensembles ist dabei auch nicht zu verachten, beispielsweise die legendäre Marilyn Monroe in einer ihrer ersten Kinonebenrollen, für die sie einen Credit bekam.

"All about Eve" ist mit über 2 Stunden Laufzeit kein Film für Zwischenduch. Wenn man sich die Zeit aber nimmt, lohnt es sich auf jeden Fall. Der Streifen langweilt zu keiner Minute, sondern überrascht mit immer neuen und interessanten Wendungen. Wer ohnehin Interesse an Filmen aus den Fünfzigern hat, darf diesen wegweisenden Streifen dabei auf keinen Fall überspringen. Für alle anderen Filmfans ist er aber ebenso empfehlenswert.

Mir hats verdammt gefallen. Hab mich bestens unterhalten gefühlt und ich denk mal, den werd ich wohl nicht zum letzten mal gesehen haben.
Frank Castle
Der Film steht auf jeden Fall noch auf meiner Liste.

Hatte den zuletzt glaub ich sogar schon eimnal fast gekauft.
Demnächst wird er aber angeschafft.

Hab bisher auch sehr viel gutes gehört.
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Zitat:
Original von Frank Castle
Hab bisher auch sehr viel gutes gehört.


Und jede Zeile davon berechtigt.

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Das Bonusmaterial ist bis auf zwei exklusive Audiokommentare jetzt zwar nicht so prickeln, aber allein optisch, wie auch Bild- und Tonqualitativ macht das ganze schon was her - vor allem für einen Film dieses Alters.

Den Kauf wirst du auf jeden Fall nicht bereuen.
kane
meine erinnerungen an all about eve sind leider überwiegend negativ. es war mein erster bette davis film, hatte mich auch sehr darauf gefreut, da ich ihn zum anlass ihres 100. geburtstags im april sogar auf einer kinoleinwand sehen konnte und eine der grandes dames des amerikanischen kinos enttäuschte mich auch nicht - habe jede ihrer szenen genossen. dazu eine an sich auch recht interessante story und hübsche metadramatische (-cinematisch? -cineastisch?) anspielungen, allerdings fand ich den film schon recht lang und langatmig erzählt und das ende ist leider am rande der misogynie, was meinem filmvergnügen dann völlig den rest gab.


edit
moment: genau genommen war ja what ever happened to baby jane? mein erster davis film, oops. den hab ich ja ganz vergessen.