Out of the Blue - 22 Stunden Angst

Towlie
Out of the Blue
22 Stunden Angst



Darsteller: Karl Urban, Matthew Sunderland, Lois Lawn
Regisseur(e): Robert Sarkies
Format: Dolby, DTS, PAL, Surround Sound
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Deutsch
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Studio: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD

Inhalt
Morgens in einer beschaulichen neuseeländischen Küstengemeinde fahren die einen nach dem Frühstück zur Arbeit oder in die Schule, während andere die Badematte für den Strand schnüren oder den Grill für die Party heizen. Noch ahnt niemand, dass einem aus dem Dorf so gar nicht nach Feiern zumute ist. Dem alten Sonderling aus der letzten Baracke links wurde der Kredit gekündigt, und jetzt wird er den Nachbarn, den Behörden und der Polizei zeigen, wofür seine Sammlung automatischer Jagdgewehre gut ist.

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wasn toller film!
fängt ziemlich ruhig und melancholisch mit dem alltag der kleinen küstengemeinde an und man lernt ein paar der einwohner kennen, untermalt von nem tollen score und wunderschönen impressionen neuseelands. diese idylle wird dann doch recht überraschend und drastisch zerstört und der amoklauf nimmt seinen lauf.. trotzdem bleibt der film die ganze zeit über ruhig und selbst zwischen den schusswechseln werden hier und da ein paar schöne bilder neuseelands gezeigt was dem ganzen nen ästhetischen touch verleiht. die darsteller sind allesamt super und spielen authentisch. würde den film am ehesten mit gus van sant's elephant vergleichen, der ja auch auf wahren begebenheiten beruht und auch ao ne ruhige, bedrückende atmosphäre hat. toll!
angucken! zumind. den supertollen trailer Augenzwinkern

9/10
Das Metall
Ist schon eine Weile her, dass ich den gesehen hab. Fand den aufjedenfall auch sehenswert, wenn auch nicht so erschütternd und bedrückend wie ich vorher vermutet hatte. Habe das noch so in Erinnerungen, dass da ein paar Szenen bei waren, die da doch auf die Atmosphäre gedrückt haben, weil sie unrealistisch wirkten. Ugly-Grübel

Sehr gut im Gedächtnis geblieben ist mir aufjedenfall die Musik, die machte schon einiges aus und wirkt lange nach.

Nach dem Karl Urban mit Pathfinder eine Gurke abgeliefert hatte, kann er hier wieder mit einer sehr guten Leistung überzeugen.

7,5/10
Frank Castle
Finde den Film auch sehr stark. Hat auch vom Stil der Inszenierung her ganz genau meine Erwartungen erfüllt. Sehr ruhige Bilder, die nicht Hollywood-mäßig übertrieben wirken sondern alles recht sachlich darstellen und so die Ereignisse an sich auf den Zuschauer wirken lassen ohne Eindrücke zu verfälschen. Dazu passt vor allem auch der fast dokumentarische Ansatz, dass man oft nur Szenen so zu sehen bekommt bzw. überhaupt zu sehen bekommt, die von den Überlebenden so geschildert werden konnten. Erinnerte mich ein wenig an "Der Untergang", wo man sich ja einem ähnlichen Mittel bediente.

Die Schauspieler im Film fand ich ziemlich stark. Karl Urban mal in einer ernstzunehmenden Rolle, die er sehr solide ausfüllt und die vor allem die ganze Hilflosigkeit der Menschen an diesem Tag widerspiegelt. Und wie meine Vorredner kann ich auch nur die Musikuntermalung des Filmes und die großartigen Landschaftsbilder bzw den sehr atmosphärischen Anfang loben. Solche Szenen sind zwar nicht häufig zu finden, dafür sind sie aber umso effektiver.

Wirklich ein ergreifendes Dokument eines traurigen Tages und einer der besten Thriller die ich in letzter Zeit zu sehen bekommen habe.

8-8,5/10 Punkte