Chroniken von Narnia, Die - Prinz Kaspian von Narnia - Special

Tomtec

DIE CHRONIKEN VON NARNIA:
PRINZ KASPIAN VON NARNIA








Den Wandschrank gibt es nicht mehr ... die Weiße Hexe ist tot ... und Aslan ist seit über 1.300 Jahren vermisst.

In dieser Situation werden Peter, Susan, Edmund und Lucy Pevensie nach Narnia zurückgeholt, wo sie eine völlig andere Welt vorfinden: Ein neuer Feind schreitet über das Schlachtfeld und den sanften Wesen dieses Landes droht die Vernichtung.

Walt Disney Studios und Walden Media präsentieren DIE CHRONIKEN VON NARNIA: PRINZ KASPIAN VON NARNIA, den zweiten Film nach der beliebten Klassikerserie von C. S. Lewis. Der Film setzt die spektakuläre Geschichte fort, die 2005 mit dem Oscar®-preisgekrönten DIE CHRONIKEN VON NARNIA: DER KÖNIG VON NARNIA begann. Der erste Teil spielte in den Kinos weltweit über 745 Millionen Dollar ein und wurde damit zu einem der erfolgreichsten Filme aller Zeiten und einem der größten Erfolge in der Geschichte der Walt Disney Studios.

Regisseur Andrew Adamson, gefeiert nicht nur für DIE CHRONIKEN VON NARNIA: DER KÖNIG VON NARNIA, sondern auch für den Oscar®-prämierten SHREK – DER TOLLKÜHNE HELD und SHREK 2 – DER TOLLKÜHNE HELD KEHRT ZURÜCK, macht sich jetzt zu seinem zweiten Filmabenteuer in Narnia auf – mit einem Drehbuch, das er mit seinen Emmy®-preisgekrönten Kollegen Christopher Markus und Stephen McFeely (die
HBO-Produktion “The Life and Death of Peter Sellers”), seinen Ko-Autoren des ersten Films, schrieb. Adamson arbeitet auch wieder mit den Produzenten des ersten Narnia-Films zusammen ‑ Oscar®-Gewinner Mark Johnson (RAIN MAN, BUGSY, WIE EIN EINZIGER TAG) und Philip Steuer (THE ROOKIE, THE ALAMO). Ebenfalls in gleicher Funktion wieder mit dabei sind der ehemalige Walden Media-Manager Perry Moore als ausführender Produzent und Ko-Produzent Douglas Gresham, Stiefsohn von Buchautor C. S. Lewis.

In den Hauptrollen der Pevensie-Kinder kehren die vier jungen britischen Darsteller zurück, die Adamson für den ersten Teil entdeckte: die zwölfjährige Georgie Henley als Lucy, das Nesthäkchen der Familie, die auf der neuen Reise durch Narnia als erste dem großen Aslan wiederbegegnet, der 16-jährige Skandar Keynes als Edmund, der jüngere der beiden Brüder, der beim ersten Abenteuer seine Geschwister aus Selbstsucht verriet, die 19-jährige Anna Popplewell als Susan, die vorsichtige und praktisch veranlagte ältere Schwester, und der 21-jährige William Moseley als Peter, der Älteste der Vier und Hochkönig von Narnia, der heldenhaft in die Schlacht zieht, um sein Reich von der tyrannischen Herrschaft des bösen König Miraz zu befreien.

Der Titelheld wird gespielt von Ben Barnes. Der 26-jährige britische Bühnendarsteller machte vor allem in der Londoner Inszenierung von Alan Benetts preisgekröntem Drama ”The History Boys” auf sich aufmerksam, mit der die National Theatre Company das Stück zum ersten Mal auf die Bühne des West End brachte. Vor kurzem beendete er – an der Seite von Jessica Biel und Colin Firth – die Dreharbeiten zur Kinoadaption von Noel Cowards “Easy Virtue”. Er hatte die Hauptrolle in dem Independent-Film BIGGA THAN BEN und spielte auch in Matthew Vaughns Fantasy-Streifen DER STERNWANDERER einen wichtigen Part.

Zu den weiteren Darstellern des neuen Narnia-Films zählen Peter Dinklage (STATION AGENT, STERBEN FÜR ANFÄNGER, BUDDY – DER WEIHNACHTSELF) als Trumpkin, der Rote Zwerg, der die Pevensie-Kinder auf ihrer neuen Reise begleitet, und Warwick Davis (WILLOW, PER ANHALTER DURCH DIE GALAXIS, DIE RÜCKKEHR DER JEDI-RITTER) als Nikabrik, der argwöhnische Schwarze Zwerg.

Shane Rangi, ein altgedienter Kiwi-Schauspieler (HERR DER RINGE-Trilogie, DIE CHRONIKEN VON NARNIA: DER KÖNIG VON NARNIA), spielt Asterius, den alternden Minotauren, und der britische Musical-Star Cornell S. John (Sir Trevor Nunns “Gershwin’s Porgy and Bess”, Julie Taymors “Der König der Löwen”) ist Talsturm, der Anführer der Zentauren.

Zur internationalen Besetzung gehören auch der berühmte italienische Schauspieler-Regisseur Sergio Castellitto (IM RAUSCH DER TIEFE – THE BIG BLUE, BELLA MARTHA, DON’T MOVE) als schurkischer König Miraz, sein italienischer Kollege Pierfrancesco Favino (NACHTS IM MUSEUM, ROMANZO CRIMINALE) als Anführer des Telmarer-Heeres, General Glozelle, der mexikanische Star Damián Alcázar (MEN WITH GUNS, AND STARRING PANCHO VILLA AS HIMSELF) als Lord Sopespian, ein weiterer hochrangiger Soldat in Miraz’ Armee, die spanische Schauspielerin Alicia Borrachero (PERIODISTAS, die TV-Serie “Hospital Central”, LIEBE IN DEN ZEITEN DER CHOLERA) als Miraz’ treue Ehefrau, Königin Pruniprismia, und der altgediente französisch-flämische Schauspieler Vincent Grass (VATEL, MEIN LEBEN IN ROSAROT) als der weise, alte Doktor Cornelius.

Der schottische Schauspieler Ken Stott (CASANOVA, KING ARTHUR, DER BOXER) leiht seine Stimme dem computeranimierten Dachs Trüffeljäger, Liam Neeson (Oscar®-nominiert für SCHINDLERS LISTE) ist wieder als Löwe Aslan zu hören und der erfahrene englische Komiker Eddie Izzard (“The Riches”) spricht die schwertschwingende Maus Riepischiep.

Inspiriert von den einfallsreichen Schöpfungen C. S. Lewis’ stößt ein ganzes Panoptikum an einzigartigen Wesen zu den menschlichen Darstellern. Diese Kreaturen entstanden in einer Mischung aus Real-Film und Computeranimation – unter der Leitung von Oscar®-Preisträger Dean Wright (TITANIC, Oscar®-nominiert für DER HERR DER RINGE – DIE RÜCKKEHR DES KÖNIGS), der als Visual Effects Co-Supervisor mit Wendy Rogers, einer Veteranin auf dem Gebiet der visuellen Effekte und langjährige Kollegin von Andrew Adamson (SHREK – DER TOLLKÜHNE HELD, FLUTSCH UND WEG), zusammenarbeitet.

Das Duo, das bei diesem Film für mehr als 1.600 digitale Einstellungen verantwortlich zeichnete, tat sich mit den Filmzauberern der Londoner Moving Picture Company (alle fünf HARRY POTTER-Filme, WALLACE & GROMIT AUF DER JAGD NACH DEM RIESENKANINCHEN), der Oscar®-preisgekrönten Framestore-CFC (SUPERMAN RETURNS, CHILDREN OF MEN, alle fünf HARRY POTTER-Filme) und der neuseeländischen Weta Digital zusammen. Der mit fünf Oscars® ausgezeichnete Trickkünstler Richard Taylor (HERR DER RINGE-Trilogie, KING KONG) und seine Hexenmeister vom Weta Workshop entwarfen die Waffen und Rüstungen für die Telmarer, die neuen Bewohner Narnias.

Die Oscar®-Gewinner Howard Berger, Gregory Nicotero und Tami Lane kehrten ebenfalls zurück, um das Spezial-Make-up zu kreieren. Dafür fertigten sie Hunderte von prosthetischen Masken für viele der einzigartigen Fabelwesen an. Die KNB EFX Group, Bergers preisgekrönte Design-Firma in Los Angeles, stellte mehrere originalgetreue animatronische Anzüge für die Tiermenschen Narnias wie Minotauren, Satyre und Kentauren her.

Der Oscar®-nominierte und preisgekrönte Bühnenbildner Roger Ford (EIN SCHWEINCHEN NAMENS BABE, PETER PAN, DER STILLE AMERIKANER), die preisgekrönte Kostümdesignerin Isis Mussenden (SHREK – DER TOLLKÜHNE HELD, SHREK 2 – DER TOLLKÜHNE HELD KEHRT ZURÜCK, 10 ITEMS OR LESS), Cutter Sim Evan-Jones (SHREK – DER TOLLKÜHNE HELD, SHREK 2 – DER TOLLKÜHNE HELD KEHRT ZURÜCK) und der für einen Grammy® nominierte Komponist Harry Gregson-Williams (SHREK – DER TOLLKÜHNE HELD, SHREK 2 – DER TOLLKÜHNE HELD KEHRT ZURÜCK, FLUTSCH UND WEG) sind in gleicher Funktion wie bei DIE CHRONIKEN VON NARNIA: DER KÖNIG VON NARNIA mit von der Partie. Karl Walter Lindenlaub, A. S. C., bvk, (INDEPENDENCE DAY, STARGATE) stößt als Kameramann neu zu Adamsons technischem Team.

Neben seinem kommerziellen Erfolg erhielt DIE CHRONIKEN VON NARNIA: DER KÖNIG VON NARNIA auch zahlreiche Auszeichnungen, darunter einen Oscar® für das ‘Beste Make-up’, darüber hinaus Nominierungen in den Kategorien ‘Beste visuelle Effekte’ und ‘Bester Ton’, die Auszeichnung der britischen Akademie (BAFTA) ‘Award für das beste Make-up’, daneben Nominierungen für visuelle Effekte und Kostüme, Golden Globe®-Nominierungen für die ‘Beste Filmmusik’ und Alanis Morissettes Song “Wunderkind” und des Weiteren zwei Grammy®-Nominierungen für die Filmmusik und Imogen Heaps Komposition “Can’t Take It In.”

Die Dreharbeiten zu DIE CHRONIKEN VON NARNIA: PRINZ KASPIAN VON NARNIA begannen am 12. Februar 2007. Sechs Wochen lang filmte man auf der neuseeländischen Nord- und Südinsel. Zu den Schauplätzen zählten die Bühnen der Henderson Studios ebenso wie brandneue Motive auf der traumhaft schönen Coromandel-Halbinsel im Norden. Die Lokalitäten auf der Südinsel umfassten das isolierte Haast River Valley, das an der grünen South-Westland-Küste an die Tasmanische See angrenzt, und zudem Wälder in der Nähe des Paradise Valley und bei Glenorchy im Umland von Queenstown.

Nachdem die Filmcrew die Aufnahmen in Neuseeland Ende März abgeschlossen hatte, zog sie nach Osteuropa in die legendären Prager Studios Barrandov und Modrany um. Wichtige Außenmotive fanden sich in der nordböhmischen Stadt Usti, dem Hauptschauplatz für die epische Endschlacht des Films, sowie in Polen und Slowenien.



DIE RÜCKKEHR NACH NARNIA: DIE GESCHICHTE VON PRINZ KASPIAN


In DIE CHRONIKEN VON NARNIA: PRINZ KASPIAN VON NARNIA erwachen die faszinierenden Charaktere von C. S. Lewis’ zeitloser Fantasy wieder auf grandiose Weise zum Leben. Diesmal gelangen die Pevensie-Geschwister ‑ Peter, Susan, Edmund und Lucy ‑ über eine U-Bahn-Station am Trafalgar Square aus dem London des Zweiten Weltkriegs nach Narnia. Und sie begeben sich auf ein neues, gefährliches Abenteuer, das ihren Glauben und Mut stärker denn je auf die Probe stellt.

Ein Jahr nach den unglaublichen Ereignissen von DIE CHRONIKEN VON NARNIA: DER KÖNIG VON NARNIA finden sich die ehemaligen gekrönten Häupter des Wunderlands in ihrem fernen Reich wieder. Dabei müssen sie feststellen, dass nach der Zeitrechnung Narnias über 1.300 Jahre vergangen sind. Während ihrer Abwesenheit ist das Goldene Zeitalter Narnias zur Legende verblasst. Die sprechenden Zaubertiere und mythischen Kreaturen sind nur noch Stoff für die Märchen der Telmarer, eine von dem gnadenlosen Lord Miraz regierte Menschenrasse. Der mächtige Löwe Aslan wurde seit über 1.000 Jahren nicht mehr gesehen.

Zurückgeholt wurden die vier Kinder von Kaspian, dem jungen telmarischen Thronerben, der mit ihrer Hilfe seinen bösen Onkel Miraz bekämpfen möchte. Unterstützt von dem barschen, aber heldenhaften Zwerg Trumpkin, einer mutigen sprechenden Maus namens Riepischiep und dem argwöhnischen Schwarzen Zwerg Nikabrik führen sie die Narnianer in ein außergewöhnliches Abenteuer, um dem Land Magie und Glanz zurückzubringen.

“Prinz Kaspian von Narnia” ist das zweite Buch von C. S. Lewis’ siebenbändiger “Chroniken von Narnia”-Serie, die noch folgende Bände umfasst: “Die Reise auf der Morgenröte”, “Der silberne Sessel”, “Der Ritt nach Narnia”, “Das Wunder von Narnia”, “Der letzte Kampf” und “Der König von Narnia”, die Geschichte, die das ganze Epos einleitete. Lewis’ Bücher, die zwischen 1950 und 1956 veröffentlicht wurden, werden längst als literarische Klassiker betrachtet. In 35 Sprachen übersetzt, wurden sie über 100.000.000 Mal verkauft und avancierten so zu einer der weltweit erfolgreichsten Buchserien.

Als kreativer und künstlerischer Nachlassverwalter und Leiter der C. S. Lewis Company arbeitete Douglas Gresham (der Sohn von Lewis’ Frau, Joy Davidman Gresham, und ihrem ersten Mann, Romancier W. L. Gresham) über 20 Jahre daran, die Bücher seines Stiefvaters auf die Leinwand zu bringen. Nach dem überwältigenden Erfolg von DIE CHRONIKEN VON NARNIA: DER KÖNIG VON NARNIA hat sich Gresham jetzt zu einem Unterfangen aufgemacht, das er “das zweite Kapitel eines lebenslangen Traums” nennt.

“Ich sah, wie dieser Traum wahr wurde, als DIE CHRONIKEN VON NARNIA: DER KÖNIG VON NARNIA 2005 die Kinos der Welt eroberte”, so Gresham. “Ich hatte immer erwartet, dass der Film dem Publikum viel Freude und Vergnügen bereitet, aber das Ausmaß dieses Erfolgs hat mich doch ein wenig sprachlos gemacht.”

Produzent Mark Johnson glaubt, dass der zweite Teil den ersten in vielfacher Hinsicht übertrifft: “Dieser Film ist größer als DER KÖNIG VON NARNIA. Schon allein deshalb, weil mehr Leute hinter der Kamera stehen. Aber vor allem hat er in dramatischer Hinsicht eine neue Dimension bekommen. Die Themen und Beziehungen, die wir hier entwickeln, sind gewichtiger und auch düsterer als beim ersten Film.”

Regisseur Adamson erklärt: “DIE CHRONIKEN VON NARNIA: PRINZ KASPIAN VON NARNIA erzählt Narnias Geschichte 1.300 Jahre nach dem Abschied der Pevensies. Die Telmarer haben die Herrschaft übernommen und alle Fabelwesen in den Wald getrieben. Prinz Kaspian, der rechtmäßige Thronerbe, wurde von seinem Onkel Miraz vertrieben. So bläst er Susans Horn, um die Pevensie-Kinder nach Narnia zu holen und das Land vor dem unrechtmäßigen Herrscher Miraz zu retten.”
Die Geschichte erinnert Johnson an die Filme, die er als Kind liebte: “Sie steht in der Tradition der Abenteuer-Filme mit ihren schwertschwingenden, tapferen Helden. Wir haben sogar eine Burg mit Graben! Noch dazu spielt sich das alles in Narnia ab, und so kommt auch C. S. Lewis’ Fantasie ins Spiel.”

Im Gegensatz zum ersten Film, der absichtlich klein anfing und sich bis zu einer Schlachtszene von epischen Dimensionen steigerte, beginnt DIE CHRONIKEN VON NARNIA: PRINZ KASPIAN VON NARNIA groß und wird noch größer. “Wir haben diese epische Welt jetzt gesehen”, so Adamson. “Daher mussten wir episch anfangen und dann noch epischer werden. Wir hatten viel mehr Außenmotive. Wir hatten Burgen und Königreiche, die von den Telmarern, der neuen Menschenrasse, geschaffen wurden. Daher mussten wir eine ganz neue Welt konzipieren. Außerdem ist der Film wahrscheinlich ein wenig düsterer und härter als der letzte. Zum Teil liegt das daran, dass die Kinder älter geworden sind, was die Geschichte automatisch erwachsener werden ließ.”

“Im letzten Film zeigten wir einige sehr dunkle Momente”, fügt er hinzu. “Aslans Tod war sicher der dunkelste davon. Dieser Film hat das Potenzial, noch finsterer zu werden. Nicht zuletzt deshalb, weil Miraz eine Person ist, der wir auch im realen Leben begegnen könnten.”

“ DIE CHRONIKEN VON NARNIA: DER KÖNIG VON NARNIA ist eine sehr emotionale Geschichte über Opfer und Vergebung”, so Adamson weiter. "In gewisser Weise handelt DIE CHRONIKEN VON NARNIA: PRINZ KASPIAN VON NARNIA von noch persönlicheren Themen. Diese Kinder kehren an einen geliebten Ort zurück, der nicht mehr existiert. Es geht also hier mehr um das Abenteuer des Erwachsenwerdens und der individuellen Reifung.”

Dieses Thema sprach Adamson auch persönlich an. Obwohl er in Neuseeland geboren wurde, verbrachte er die wichtigsten Jahre seiner Jugend in Papua-Neuguinea: “Es existiert nicht mehr so wie in meinen Erinnerungen. Für mich ist die Erfahrung ähnlich wie für diese vier Kinder, die eine Welt wieder aufsuchen, die sich gegenüber dem ersten Besuch grundlegend verändert hat.”

“Als ich ‘Der König von Narnia’ als Kind las, dachte ich am Schluss: ‘Moment mal, diese Kinder waren Könige und Königinnen, die Narnia 15 Jahre lang regierten. Sie kämpften in Schlachten, sie gewannen Kriege gegen Riesen und jetzt müssen sie zurück in die Schule?’” erinnert sich Adamson. “Ich wollte sehen, was als Nächstes passierte.”

“DIE CHRONIKEN VON NARNIA: PRINZ KASPIAN VON NARNIA ist gegenüber DIE CHRONIKEN VON NARNIA: DER KÖNIG VON NARNIA eine völlig andere Geschichte”, erklärt Produzent Johnson. “Die Kinder haben sich mit unterschiedlichem Erfolg wieder an das Leben britischer Schüler gewöhnt. Plötzlich werden sie nach Narnia zurückgeholt, weil sie noch einmal helfen sollen, das Land zu retten.”



DIE CHARAKTERE VON PRINZ KASPIAN – ALTE UND NEUE BEKANNTE

Diese Geschichte ist wunderbar nostalgisch”, fügt Adamson hinzu. “Im Endeffekt sind die Kinder an einen Ort zurückgekehrt, den sie 15 Jahre lang regiert und nach dem sie sich gesehnt haben. Alles hat sich verändert. Cair Paravel liegt in Trümmern. Die Leute, die sie kennen, wurden in die Wildnis vertrieben. Aslan ist seit über 1.000 Jahren nicht mehr gesehen worden. Damit müssen sie zurechtkommen, und gleichzeitig versuchen sie, das vertraute Narnia wiederherzustellen.”

Von diesem Thema waren auch die Drehbuchautoren fasziniert. “C. S. Lewis ist kaum darauf eingegangen”, meint Christopher Markus. “Zwar zeigte er auf denkwürdige Weise, wie es sich für ein Schulkind der 40er Jahre anfühlt, König von Narnia zu werden. Aber er verschwendete kaum Gedanken darauf, wie es für den König von Narnia gewesen sein muss, in ein Leben als Schulkind zurückzukehren.”
“Das Jahr ihrer Rückkehr nach London kann nicht so toll gewesen sein”, ergänzt sein Schreibpartner McFeeley. “Da die Pevensie-Kinder unterschiedliche Persönlichkeiten besitzen, werden sie auch unterschiedlich mit der Lage fertig. Die plötzliche Rückkehr nach Narnia löst in jedem andere Gefühle aus.”

Wie lassen sich nun die Erlebnisse der vier jungen Schauspieler mit den Erfahrungen vergleichen, die ihre Filmfiguren in der neuen Geschichte durchmachen?

Als der Älteste des Quartetts, der 21-jährige William Moseley, vor die Kameras zurückkehrte, erinnerte ihn seine Vorfreude und Aufregung an die Befindlichkeiten seines Peter Pevensie. Denn wie dieser musste der gut aussehende Engländer ans Gymnasium zurückkehren. “Der erste Film war eine außergewöhnliche Erfahrung. Und dann wurde mir alles weggenommen. Auch wenn ich nicht so reagierte wie Peter, kann ich seine Gefühlslage gut verstehen.“

Sobald er nach Narnia zurückkehrt, “wird Peter ein wenig arrogant”, meint der Schauspieler von seiner Figur. “Es gibt Auseinandersetzungen in der Gruppe. Peter kann Kaspian nicht akzeptieren. Seine Pläne kommen nicht von Herzen, sondern von seinem Ego. Obwohl er Selbstzweifel hat, ist er zu stur, um nachzugeben und zu akzeptieren, dass er im Unrecht ist. Und letztlich zahlt er dafür einen sehr hohen Preis.”

Durch diese Erfahrungen wird Peter laut Moseley zum Mann: “Wenn er nach Narnia zurückkommt, sind 1.300 Jahre vergangen; die Leute wissen nicht, dass er der Hochkönig ist. Sie sehen nur einen Jungen. Daher muss Peter den Narnianern beweisen, wer er ist.”

“Als wir William besetzten, war die Figur des Peters erst 15 und hatte nie zuvor so etwas erlebt”, erklärt Adamson. “Dann wurde er von einem 17-Jährigen zu einem jungen Mann und Williams Entwicklungsprozess lässt sich mit seinem durchaus vergleichen. Zuvor war er, wie ich glaube, noch nie an einem Filmset gewesen. Er war nur dieser tolle Junge, den man sich als großen Bruder gewünscht hätte. Und jetzt ist aus ihm ein gut aussehender und fähiger junger Mann geworden.”

Seine Partnerin Anna Popplewell ergänzt: “Obwohl William 21 ist, spielt er einen 16- oder 17-Jährigen. Aber eigentlich ist er erwachsen. Ich sprach zum ersten Mal mit ihm vor, als ich 13 war. Wir sind wirklich miteinander groß geworden und haben uns ein wenig weiterentwickelt. Das gilt für uns alle.“

Bei der Lektüre des Drehbuchs erkannte Popplewell auch, wie sich die Rolle der Susan verändert hatte: “Diesmal nimmt Susan stärker an den Action-Szenen teil”, meint sie voller Begeisterung. “Ich liebte die Kampfsequenzen. Ich fand es toll, beim Sturm auf die Burg und bei der Schlacht dabei zu sein und sogar ein paar Stunts zu absolvieren. Im ersten Film habe ich nicht so viel davon abbekommen.”

Mit diesem Film geht die Geschichte für Peter und Susan, die beiden ältesten Pevensies, zu Ende. Popplewell gibt zu: “Es war ein unglaubliches Glück, dass ich das erleben durfte. Ich hatte eine fantastische Zeit. Aber gleichzeitig bin ich echt traurig, dass ich nicht zurückkommen werde.”

Nach dem Ende von DIE CHRONIKEN VON NARNIA: DER KÖNIG VON NARNIA konzentrierte sich Popplewell auf ihren Gymnasialabschluss und ergatterte einen der sehr begehrten Studienplätze am Magdalen College der Oxford University, wo C. S. Lewis von 1925 bis 1954 unterrichtet hatte. Die Schauspielerin erfuhr davon allerdings erst, als sie eine Biografie des berühmten Autors las.

Ihre Partnerin Georgie Henley ist inzwischen zu einer intelligenten und wissbegierigen 12-Jährigen herangewachsen, die bereits selbst zwei Geschichten verfasste: “The Snow Stag” und “A Pillar of Secrets”.
Henley ist von Lewis’ imaginärer Welt sowie deren Geschichte und den Charakteren höchst angetan: “Sie sind großartig, weil C. S. Lewis sie auf die ihm eigene Art konzipiert hat. Er benutzte nicht zu viele Beschreibungen. Deshalb besteht Narnia weitgehend aus unseren Fantasien. Wir können diese Welt interpretieren, wie wir wollen. Und ich denke, dass die Menschen ihre eigene Sichtweise dieser Bücher und ihrer Charaktere haben.”

Henley weiß, dass es bei ihrer Figur gegenüber dem letzten Film zwei Veränderungen gibt: “Im letzten Film war ich die süße kleine Lucy. Jetzt bin ich ein wenig actionmäßiger drauf und das macht viel Spaß.” Aus diesem Grund lernte sie für diesen Film zu reiten und mit einem Dolch zu kämpfen. “Abgesehen davon steht Lucy stärker für das ein, an das sie glaubt – und zwar ihren Glauben an Aslan. Sie ist tapferer und sie weiß selbst, was sie für richtig hält. Sie sieht Aslan noch vor ihren Geschwistern. Meiner Meinung nach zeigt das, dass sie fester an ihn glaubt als die anderen.”
Laut Produzent Mark Johnson steckt hinter Lucy Pevensies Verhalten eine fundamentale Glaubensfrage: “Sie fragt: ‘Wer bin ich? Was soll ich tun?’ Schon im letzten Film waren ihre Entscheidungen sehr stark von ihrem Gewissen geprägt. Jetzt erlebt es noch härtere Bewährungsproben.”

Skandar Keynes, der Darsteller des Edmund, war beim Dreh des ersten Films zwölf, nach Drehschluss von DIE CHRONIKEN VON NARNIA: PRINZ KASPIAN VON NARNIA 16 Jahre alt. Obwohl fünf Jahre jünger als William Moseley, sieht Keynes seine Figur diesmal in der Rolle des älteren Bruders: “Edmund passt immer auf Peter auf. Er hilft ihm die ganze Zeit, aber nie erfährt er die Anerkennung, die ihm gebührt, und das macht ihm zu schaffen. Das ist auch eines der Leitthemen der Geschichte. Einmal hatten wir sogar eine Dispo, wo die Szene ‘Edmund rettet die Lage’ hieß. Und ich stellte sicher, dass das keiner vergaß. Den ganzen Tag ging ich mit der Dispo rum und sagte ‘Edmund rettet die Lage’. Das war echt cool.”

Sein Partner William Moseley glaubt, dass die Zuschauer die Pevensies nach DIE CHRONIKEN VON NARNIA: PRINZ KASPIAN VON NARNIA in einem neuen Licht sehen werden: “Ganz besonders Peter und Susan: Im ersten Film hatten sie zwar einige Herausforderungen zu meistern, aber nicht in dieser Größenordnung. Ich denke, dass das Publikum von ihren physischen und emotionalen Konflikten überrascht und gepackt sein wird.”

"Alle sind wirklich gut herangewachsen”, meint Regisseur Adamson, so als wäre er der stolze Vater der jungen Darsteller des Pevensie-Clans. “Dass ich wieder mit ihnen arbeiten konnte, war ein wichtiger Grund, warum ich diesen zweiten Film drehen wollte. Zwischen den Kindern gibt es eine wunderbare Beziehung. Sie wurden zu einer Familie, und sie ließen uns Teil dieser Familie werden. Indem sie heranwuchsen, haben sie sich sehr positiv entwickelt, und doch sind sie dieselben geblieben. Und darüber bin ich wirklich glücklich.”



DIE NEUEN CHARAKTERE

Die Personen, die um die Herrschaft über das völlig veränderte Narnia kämpfen, werden von zwei Darstellern gespielt, die in der Hollywood-Szene noch neu sind – dem jungen, charismatischen englischen Bühnenschauspieler Ben Barnes als Titelhelden und dem erfahrenen italienischen Filmstar Sergio Castellitto, der als König Miraz das Böse verkörpert.

Barnes war mit C. S. Lewis’ Buch-Serie sehr wohl vertraut. “Als Kind war ich ein riesiger Narnia-Fan. Ich erinnere mich noch sehr gut, wie wichtig diese Bücher in meiner Kindheit waren. Als ich herausfand, dass ich die Rolle bekommen hatte, durchsuchte ich mein Regal und ich fand eine Ausgabe von ‘Prinz Kaspian von Narnia’ aus dem Jahr 1989, als ich acht Jahre alt war.”

“Wir brauchten lange, bis wir Ben fanden, und wir sahen uns viele Schauspieler an”, so Produzent Johnson. “Wir suchten einen jungen Mann, der eine heroische Ausstrahlung hatte, aber auch die Erfahrungen reflektieren musste, die die Figur im Laufe des Films macht.”

Der Assistent der erfahrenen englischen Besetzungsagentin Gail Stevens hatte Barnes am Londoner West End in dem preisgekrönten Drama “The History Boys” gesehen. Als sie dessen Agenten kontaktierte, sprach der Schauspieler für Adamson auf Video vor.

Das führte zu einem persönlichen Vorsprechtermin, bei dem ihn der Regisseur zum Star seines Films krönte. “Als wir Ben persönlich begegneten, fanden wir ihn sehr charmant, umgänglich und amüsant. Er nahm uns ganz für sich ein”, erinnert sich Adamson. “An seinem Einsatz und seiner Begeisterung konntest du sehen, wie sehr er diese Rolle wollte. Sein Arbeitsethos war bewundernswert.”

Barnes fand sich fast umgehend in einem stürmischen Abenteuer wieder. Seine ersten Tage und Wochen in Neuseeland verbrachte er mit Kostümanproben, Reitstunden, Sprachtraining sowie Fecht- und Stunt-Proben.
Doch er musste sich nicht nur in die Rolle vertiefen, sondern auch einen Platz in der fest zusammengewachsenen Filmfamilie finden. Als er in Neuseeland ankam, konnten es die vier Pevensies kaum erwarten, Barnes kennen zu lernen und zu sehen, wie er sich einfügen würde.
“Er wurde ein Ehren-Pevensie”, scherzt Keynes. “Da er mit 25 älter als wir anderen war, benahmen wir uns alle ein wenig reifer.”

“Ben musste vielen Erwartungen gerecht werden, noch bevor wir ihn kennen lernten”, so Popplewell. “Insbesondere aus Sicht von William und mir, denn wir wussten, dass wir nicht in der nächsten Geschichte auftauchen würden. In gewissem Sinne übergaben wir die Filme an jemanden, den wir sehr mochten. Und Ben hatte etwas an sich, sodass wir gleich einen Draht zueinander fanden.”

Bevor Kaspian die Pevensies in Narnia trifft, versucht er die Narnianer zu einem Feldzug gegen sein eigenes Volk, die Telmarer, um sich zu scharen. “Sie versuchen ihn umzubringen”, erklärt Barnes. “Ich blase das magische Horn und hole damit die Pevensies nach Narnia zurück. Peter als Hochkönig nimmt verständlicherweise an, dass er das Kommando hat. Wir sind unterschiedlicher Auffassung darüber, wie wir meinen bösen Onkel besiegen können, und das führt zum Konflikt.”

“Obwohl die Geschichte in einer Fantasiewelt angesiedelt ist, musst du jeden Moment wahrhaftig spielen”, so Barnes. “Ich hoffe, dass daraus etwas entstand, mit dem sich die Zuschauer voll identifizieren können. Falls ja, dann werden sie auf Kaspians Seite stehen und mit ihm vom Anfang bis zum Ende seiner Reise mitfiebern.”
“In diesem Film sind die erwachsenen Charaktere viel furchteinflößender”, so Moseley. “Das galt zwar auch für die Weiße Hexe, aber Miraz übertrifft alles. Ich habe mit beiden Mann gegen Mann gekämpft und bei Miraz hat es mir den Atem verschlagen. Es war wirklich faszinierend zu sehen, wie sich Sergio in ihn verwandelte. Er nahm eine völlig neue Persönlichkeit an!”

Als sie nach einer Besetzung für den bösen Miraz suchten, waren die Filmemacher sofort von Castellitto angetan. “Sergio ist einer der gefeiertsten und geachtetsten europäischen Schauspieler unserer Tage”, so Produzent Johnson über seinen Leinwand-Schurken. “Sobald wir das Band mit den Aufnahmen von seinem Vorsprechen sahen, sagten wir: ‘Das müssen wir uns näher anschauen.’”

Castellittos umfangreiche Filmografie als Schauspieler umfasst einige der bekanntesten italienischen Filme der letzten 25 Jahre. Sein Renommee verdankt er Rollen wie in Luc Bessons IM RAUSCH DER TIEFE – THE BIG BLUE oder in DIE FAMILIE und DER MANN, DER DIE STERNE MACHT, die beide für Italien für den Oscar® als ‘Bester fremdsprachiger Film’ nominiert waren.

“Ich bewundere Andrew Adamson sehr, denn er achtet auf die psychologischen Aspekte einer schauspielerischen Leistung und einer Rolle”, so Castellitto. “Wir unterhielten uns über meine Figur als menschliches Wesen. Wir sprachen über den Kampf zwischen Jugend und Alter. In der Kluft zwischen Kaspian und Miraz tritt der Unterschied zwischen Gut und Böse zutage.”

Nachdem Schauspieler und Regisseur Miraz’ psychologisches Profil entwickelt hatten, wandten sie sich seiner Physis zu. Für den Look der menschlichen Darsteller war ein Team von Make-up-Zauberern zuständig, das von Paul Engelen (CASINO ROYALE, Oscar®-nominiert für GREYSTOKE und FRANKENSTEIN) und Haar-Designer Kevin Alexander (CASINO ROYALE) geleitet wurde.

Engelen, der auf eine der besten Filmografien seines Metiers verweisen kann, arbeitet seit 40 Jahren in der Branche. In Zusammenarbeit mit Adamson schuf er für die Telmarer einen mediterranen Look. Der Make-up-Künstler wusste sofort, dass Miraz eine Art Bart tragen sollte. “Diese Figur musste etwas Gewalttätiges und Einschüchterndes an sich haben, um überzeugend zu wirken. So fand ich sehr bald das Dreiecks-Design, das wir dann auch verwendeten. Für die Kinnpartie nahm ich eine künstliche Verlängerung. Hinzu kamen verlängerte Augenbrauen und eine etwas dunklere Farbe um die Augen herum. Auf diese Weise entwickelten wir für Sergio den geeigneten Look.”
Hinzu kam ein Kostüm, das laut Designerin Iris Mussenden einen leicht piratisch-barbarischen Charakter mit einem raffinierten Stil verband. Inspiriert war es von den Bildern spanischer Soldaten aus dem 15. Jahrhundert. Diese Elemente und die großartige Rüstung und Waffen aus den Werkstätten von Weta erweckten Miraz auf ebenso intensive wie furchteinflößende Weise zum Leben.



DIE KREATUREN

Howard Berger und seine preisgekrönten Make-up-Künstler hatten zwei Jahre gewartet, um nach Narnia zurückzukehren. “Wir konnten den zweiten Film und das Wiedersehen mit den Bewohnern von Narnia, die wir für den ersten Film mit geschaffen hatten, kaum erwarten”, so Berger.

Berger war darauf versessen, einen wilderen Look für die Kreaturen Narnias zu entwickeln, die zu Beginn des Films seit Jahrhunderten im Versteck lebten. “In DIE CHRONIKEN VON NARNIA: PRINZ KASPIAN VON NARNIA haben wir korpulente Faune, altertümliche Faune, weibliche Zwerge, afro-narnianische Zentauren und ihre Familien. Die Minotauren stehen jetzt auf der Seite des Guten. Wir haben eine neue Hexe, einen Werwolf und auch die Satyre sind zurück, aber alle haben jetzt ein tierähnlicheres Aussehen.”

Dazu war ein großes Team von Experten nötig, von Konzeptkünstlern über Haar-Designer bis zu Herstellern für die Kreatur-Anzüge und Latex-Teile. “Wir dachten, wir würden knapp 3.000 Make-ups brauchen. Damit war die Schaumstoff-Abteilung die nächsten neun Monate ausgelastet, fast sieben Tage die Woche und 24 Stunden am Tag. Letztlich wurden 4.600 Make-ups daraus, was, glaube ich, einen Weltrekord darstellt.
Howard Berger und ein Team von 40 Special-Make-up-Künstlern erweckten die fantastischen Wesen des Films zum Leben. “Meine liebsten Narnianer sind die Zwerge”, meint Berger. “Wir hatten zwei großartige Exemplare in diesem Film: Trumpkin, gespielt von Peter Dinklage, und Nikabrik, den Warwick Davis darstellte. Wir bastelten einige sehr komplizierte Make-up-Applikationen, um sie in Narnianer zu verwandeln.”

Als die Rolle des Trumpkin entwickelt wurde, war Dinklage für Regisseur Adamson sofort die erste Wahl: “Als ich THE STATION AGENT sah, wusste ich sofort, dass ich ihn wollte.”
“Peter Dinklage war der erste Schauspieler, den wir für diesen Film besetzten”, erklärt Mark Johnson. “Er ist einfach phänomenal.” Sobald der Vertrag perfekt war, vertiefte sich Dinklage in die Bücher, die er in seiner Jugend nicht gelesen hatte, zu Recherchezwecken und um sich inspirieren zu lassen. Er beschreibt seine Figur als “Brummbär” und fügt hinzu: “ Sagen wir einfach, dass ihm die Pevensies auf die Nerven gehen und er viel lieber ein Glas Wein in seinem Baum trinken würde.”

Bevor er für die Rolle zusagte, warf Dinklage bei einem Einstimmungstreffen mit Adamson in Los Angeles einen Blick auf den voraussichtlichen Look Trumpkins. Der Filmemacher zeigte ihm einige Materialien aus der Prävisualisierung. “Einige digitale Animationen – offenbar von den großen Schlachten”, erinnert sich der Schauspieler. “Ich saß also in diesem Zimmer, das mit Computern vollgestopft war, und sah zu, wie mein Ebenbild unter diesen Animationen auftauchte.”

Selbst nach diesem unerwarteten Blick auf Trumpkins Aussehen hatte Dinklage keine Ahnung, auf welche Weise ihn Berger und sein Team in ein Lebewesen Narnias verwandeln würden. Berger und Tami Lane, die beide für den ersten Film einen Oscar® gewannen, machten ihn völlig unkenntlich, mit Ausnahme seiner eindringlichen blauen Augen.
Berger hatte für die Figur eine Konzeptzeichnung erstellt. Auf dieser Grundlage verwandelte Lane den Schauspieler jeden Tag zweieinhalb Stunden lang. Sie rasierte Dinklages Kopf und bemalte ihn, sie färbte seine Augenbrauen und klebte Gesichtspartien aus Latex an. Zu guter Letzt befestigte sie das elaborierte Haar-Design, das Dinklage endgültig zu einer fantastischen Kreatur aus einer anderen Welt machte.
“Zum Schluss kamen immer dieser sehr lange rote Bart und die Perücke aus Yak-Haar”, so Dinklage. “Nun leben Yaks irgendwo auf der Spitze eines Berges, wo es sehr kalt ist. Leider filmten wir aber im Sommer von Prag, und so war das nicht unbedingt das kühlste Make-up meiner Karriere.”
“Mit sehr vielen Make-up-Schichten kannst du den Schauspieler darunter nicht mehr erkennen”, so Dinklage weiter. “Howard und Tami ließen mich zwar völlig anders aussehen, aber trotzdem kamen mein Ausdruck und meine Emotionen durch.”

“Peter hat dieser Figur so viel Seele verliehen”, so Berger. “Wenn wir unseren Job gut machen, dann ist ein Make-up nur halbwegs erfolgreich. Aber zusammen mit seiner darstellerischen Leistung wurde Trumpkin wirkungsvoll und glaubhaft zum Leben erweckt. Wir haben Trumpkin nur seinen Look gegeben, Peter gab ihm sein Herz.”

Während sich Lane täglich auf Peter Dinklage konzentrierte, hatte ihre Kollegin Sarah Rubano die Aufgabe, aus Warwick Davis einen Charakter zu machen, den der Schauspieler als “aus tiefster Seele sauertöpfisch” beschreibt.

“Howards Make-up half mir enorm, diese Figur zu verstehen”, so Davis. “Dann fand ich ihre Stimme. Als Nächstes kam Isis’ Kostüm, das ein so makelloses Stück Maßarbeit war. Die ganzen Details sind vielleicht nicht für das Publikum sichtbar, aber unterbewusst ist das alles vorhanden. Mit seiner Hilfe kannst du dich in einer Rolle richtig zuhause fühlen. Ich habe in diesen Kleidern gelebt, gearbeitet und gekämpft. Und wenn du dich dann auch noch an die Drehorte und die Sets begibst, dann landest du auf magische Weise in Narnia.”

“Warwick hat alle seine Figuren unterschiedlich gestaltet”, so Produzent Johnson. “Das schätze ich an einem Schauspieler am meisten – Überraschungen. Sein Nikabrik steckt ebenfalls voller Überraschungen, denn er ist reizbar und doch macht er völlig logische Aussagen. Nikabrik hat dafür bezahlt, dass Narnia von den Telmarern unterdrückt wird. Deshalb hat er einige echte Tricks auf Lager.”

Davis war fasziniert, als er eine überaus durchdachte Illustration seiner Figur sah, die John Wheaton, einer von Bergers Kollegen bei KNB, angefertigt hatte. “Sie war brillant, denn sie zeigte mich, aber als alten Mann. Er hatte mein Foto genommen und den Entwurf meiner Figur darüber gemalt. Damit hatte er Nikabrik perfekt eingefangen.”

Wenn Davis nach den Marathon-Make-up-Sitzungen in den Spiegel schaute, sah er “den Charakter in drei Dimensionen, den Howards Künstler in zwei Dimensionen porträtiert hatte. Es war erstaunlich.”

Ein weiterer täglicher Besucher in Bergers Wohnwagencamp war der englische Musicalstar Cornell S. John. Er spielt den mächtigen afro-narnianischen Zentauren Talsturm, der Prinz Kaspian und die Pevensies bei ihrem Kampf gegen Miraz unterstützt.

“Für Talsturm wollte Andrew einen großen, imposanten Schauspieler afrikanischer Herkunft”, erinnert sich die Besetzungsagentin Stevens. “Talsturm ist weise und spirituell, aber auch ein großer Krieger. Deshalb musste er sich mit Eleganz und Würde bewegen können. Wir gingen auf eine weltweite Suche, die uns bis nach Afrika führte, aber letztlich fanden wir Cornell in London. Wir kannten und bewunderten ihn wegen seiner vielen Hauptrollen in Musical und Oper, vom ‘König der Löwen’ bis zu ‘Porgy and Bess’.”

John ließ eine langwierige Make-up-Prozedur über sich ergehen, die ihn in eines der bekanntesten Wesen der Mythologie verwandelte – den Zentauren, eine Kreatur, die halb Mensch, halb Pferd ist. Er erhielt dafür nicht nur Latex-Applikationen für das Gesicht, sondern auch Greenscreen-Strümpfe. Auf diese Weise konnten die Effektkünstler Pferdekörper- und
-beine darüberlegen und aus dem liebenswürdigen Schauspieler eine der imposantesten Kreationen des Films machen.

“Ich bestehe zu 160 Prozent aus Mike Fields – dem Mann, der mein Make-up gemacht hat”, meint John. “Anfangs hatte ich keine Ahnung, wie ich aussehen sollte. Ich hoffte auf etwas, das Ehre, Stolz und Tradition ausdrückte. Denn Zentauren können Hunderte von Jahren alt werden; da gibt es kein Limit. Ich wählte für mich selbst ein Alter von 170 Erdenjahren. Talsturms Gesicht ist das Gesicht der Zeit.”

Wie schon beim ersten Film schuf KNB für den computergenerierten Aslan lebensgroße animatronische Puppen und Anzüge, die während der Dreharbeiten eingesetzt wurden. “Andrew wollte, dass er 15 Prozent größer ist”, so Berger. “Wir konnten die Daten der digitalen Scans aus dem ersten Film nutzen. Damit fertigte Cyper FX die neue größere Skulptur an. So hatten wir einen sehr großen Löwen in unserer Werkstatt stehen.”
Das Gesicht der schwertschwingenden Maus Riepischiep wurde nicht mit den Strichen eines Pinsels, sondern einer Keyboard-Maus geschaffen. Um die entsprechende Software kümmerte sich Wendy Rogers, Ko-Supervisor für die visuellen Effekte.

“Ich wurde mit den Narnia-Büchern groß und Riepischiep war definitiv eine meiner Lieblingsfiguren”, meint Regisseur Adamson über den ritterlichen, ehrenwerten und noblen Mäuserich, der nach C. S. Lewis’ Beschreibung mit einem “winzigen Rapier” kämpft. “Er war regelrecht in meine Vorstellungskraft eingeprägt. Das Kunststück bestand darin, für ihn die richtige Stimme zu finden. Das war schwierig, aber letztlich besetzten wir Eddie Izzard für diese Rolle.”

Laut Mark Johnson hörten sich die Filmemacher über 100 verschiedene Stimmen an, um den Schauspieler zu finden, der diese Figur zum Leben erwecken konnte. “Eddie Izzards Stimme vermittelte die Ernsthaftigkeit des Charakters am besten. Sie hatte nichts Unangenehmes, und gleichzeitig weckte sie nicht gleich große Sympathien für Riepischiep.”

Sobald Izzard ausgewählt war, konzentrierte sich Rogers darauf, das Aussehen der Figur zu gestalten: “Riepischiep ist eine große Maus, über einen halben Meter groß. Davon müssen wir das Publikum erst einmal überzeugen. Trotz dieser Größe muss er so wirken, als sei er tatsächlich eine Maus. So war es notwendig, ihn einerseits bis zu einem gewissen Grad menschenähnlich zu machen und ihn andererseits als reales Tier zu zeigen.”

“Der Sprecher spielt bei der Gestaltung dieser Figur eine ganz große Rolle”, so Rogers weiter. “Dabei geht es nicht darum, dass der Charakter dem Schauspieler ähnelt. Aber dieser kann Manierismen zeigen oder Gebärden machen, zum Beispiel ein Schwert schwingen. Wir verwenden bei den Aufnahme-Sitzungen Lipstick-Kameras, die so etwas einfangen. Das hilft uns dabei, die Figur noch detaillierter zu entwickeln.”

Von allen narnianischen Charakteren, die die Londoner Effektfirma The Moving Picture Company (MPC) für DIE CHRONIKEN VON NARNIA: PRINZ KASPIAN VON NARNIA schuf, erforderte Riepischiep die intensivste Designarbeit und die größte Detailtreue. “Eine unserer ersten Herausforderungen bestand darin, dass eine sehr große Maus nicht gerade ‘maushaft’ aussah”, so Greg Butler. “Wir wollten sicherstellen, dass Riepischiep nicht zu einer Ratte mutierte. Daher mussten wir einen Körperbau ausarbeiten, der auf dem einer Maus basierte, aber trotzdem zuließ, dass er mit dem Schwert kämpfte, eine Rüstung trug und sowohl auf zwei wie auf vier Beinen gehen konnte.”

“Diese Geschichte führt Riepischiep ein”, so Adamson. “ DIE CHRONIKEN VON NARNIA: DIE REISE AUF DER MORGENRÖTE wird dann seine Geschichte sein. Wir haben ihn damit für das nächste Narnia-Abenteuer etabliert. Ich kam leider nicht dazu, so viel mit ihm zu arbeiten wie mit vielen anderen Charakteren, dabei ist er unglaublich interessant.”



DIE PRODUKTION: DIE NEUERSCHAFFUNG VON NARNIA

C. S. Lewis begann “Prinz Kaspian von Narnia” mit den folgenden Sätzen: “Es waren einmal vier Kinder, die hießen Peter, Susan, Edmund und Lucy. In einem anderen Buch mit dem Titel ‘Der König von Narnia’ wurde davon berichtet, wie sie ein bemerkenswertes Abenteuer erlebten.”

Das zweite bemerkenswerte Abenteuer für Adamson und sein Team aus Kunsthandwerkern und Schauspielern (rund 2.000 bei Ende der Dreharbeiten) begann, als das erste noch in der Postproduktion steckte. Während die Autoren Markus und McFeely sich mit dem Drehbuch beschäftigten, koordinierte Prävisualisierungskünstler Rpin Suwannath zwölf Künstler, mit denen er den Film im Computer konzipierte.
“Die Prävisualisierung ist ein Prozess, bei dem im Computer animierte Storyboards geschaffen werden, die sowohl in kreativer wie technischer Hinsicht ein sehr nützliches Werkzeug sind. Mit ihrer Hilfe lässt sich der Film budgetieren, und Andrew kann seine Szenen Monate vor dem Dreh visualisieren”, erklärt Suwannath, der bereits beim ersten Film in gleicher Funktion dabei war.

Dieser Prozess war für Adamson eine entscheidende Hilfe, einen Film von solcher Größenordnung auf die Beine zu stellen. “Du kannst dadurch die Puzzlestücke sehen, die du an dem Tag, wo du diese riesigen Szenen drehst, nicht mehr bemerkst. Ich kann es mir nicht vorstellen, so einen Film ohne Prävisualisierung zu machen.”

Während Suwannath und sein Team Narnia in ihren Computern entwarfen, gingen die Filmemacher auf ihre lange, weltweite Suche, um Schauplätze zu finden, die ein ganz anderes Reich heraufbeschworen als die Winterlandschaften von DIE CHRONIKEN VON NARNIA: DER KÖNIG VON NARNIA.

“Narnia existiert nicht”, so Mark Johnson. “Nur in C. S. Lewis' Imagination. Und in Andrew Adamsons Vision. Um dieses physische Narnia zusammenzubauen, schickten wir knapp ein Jahr vor Beginn der Dreharbeiten Locationscouts um die ganze Welt."

James Crowley, bereits Locationmanager beim ersten Film, und ein Team lokaler Scouts suchten 20 Länder auf sechs Kontinenten auf. “Wir hatten ein sicheres Vorgefühl in Bezug auf Neuseeland”, so Crowley. “Europa wurde auch in Betracht gezogen, aber keine spezifischen Länder. Das lag teilweise an den Jahreszeiten. Für diese Geschichte brauchten wir einen endlosen Sommer. Daher spielten die Jahreszeiten und die Hemisphäre für die Festlegung der Drehorte eine entscheidende Rolle.”

Letztlich entschieden sich die Filmemacher für die Tschechische Republik (einschließlich Prag, Usti und die Brdo-Region in der Nähe von Dobris), Polen (den Stolowe-Nationalpark in der Nähe von Kudowa-Zdrój, die Kamiencyka-Schlucht in Szklarska Poreba), Slowenien (den Fluss Soca in Bovec in der Nähe des Triglavski-Narodni-Park, des einzigen slowenischen Nationalparks) – und Neuseeland.

“Im Gegensatz zu den meisten Orten hat Neuseeland große Flächen alter Wälder zu bieten”, so Adamson über die Gründe für die Rückkehr in sein Heimatland. “In Europa gibt es keine Gegend, wo die Wälder nicht irgendwann einmal gerodet und dann neu gepflanzt wurden. Daher ist es schwierig, hier einen alten Wald zu finden. Auf der neuseeländischen Südinsel dagegen ist die ganze Westküste voll davon.”

Die Dreharbeiten begannen an zwei atemberaubenden Schauplätzen in der Mercury Bay auf der Coromandel-Halbinsel: Die Szenen, in denen die Pevensies ihre ersten Schritte nach ihrer Rückkehr nach Narnia unternehmen, entstanden am Cathedral Cove, einem spektakulären Strand an der Ostküste, und einem majestätischen Steilufer ein paar Hundert Meter über dem Ozean, wo die Geschwister die Ruinen von Cair Paravel entdecken.

Die Filmcrew begab sich dann auf die Südinsel, einen magischen Ort mit einigen der großartigsten Landschaften der Welt. Für den zweiwöchigen Dreh hatte man drei Motive ausgesucht: Den ersten beiden, zwei spektakulären Flüssen, gab man Decknamen, damit sie nicht künftig von Touristen überlaufen würden – den “Westland-Fluss”, der sich auf dramatische Weise in die tasmanische See ergießt, und den “Glaswasser-Fluss”. Der letztere wird geprägt von einer atemberaubenden Schlucht, an deren Enden der Fluss in rund 65 Meter langen Kaskaden in glasklares Wasser stürzt. “Die Zuschauer werden glauben, das sind Spezialeffekte”, meint Anna Popplewell beeindruckt.

Der dritte Drehort auf der Südinsel war Paradise, eine Pferderanch im Privatbesitz, etwa eine Stunde Fahrtzeit von Queenstown entfernt. “Es gab für diesen Film einige perfekte Motive, die nur Neuseeland bieten konnte”, so Mark Johnson. “In vielfacher Hinsicht ist es ein Märchenland mit Schauplätzen, bei denen dir die Kinnlade herunterfällt. Neuseeland hat uns den Zauber von Narnia gegeben.”

Nach einer zehnwöchigen Drehpause, in der Scharen von Crewmitgliedern und das Filmequipment sprichwörtlich um die halbe Welt transportiert wurden, ging es in Prag weiter – wegen der Vielzahl der Kirchen und Burgen, die die Skyline prägen, auch als “Stadt der 100 Türme” bekannt.
“Prag ist aus verschiedenen Gründen als Drehort beliebt”, so Johnson, “Es gibt dort sehr gute Crews ebenso wie das notwendige Equipment und Studiobühnen und es ist relativ kostengünstig, was heutzutage eine große Rolle spielt.”
Prag hatte auch für die Besetzung seine Vorteile. “Beim letzten Film war es für die Kinder und ihre Familien sehr schwer, sechs bis sieben Monate in Neuseeland zu verbringen. Von Zentraleuropa bis in ihre englische Heimat dagegen sind es nur wenige Flugstunden. Das war für sie enorm wichtig.”
Mit der kollektiven Unterstützung von Kostüm- und Szenenbild und der Transportabteilung doubelte die tschechische Hauptstadt das England des Zweiten Weltkriegs. Die Straße vor dem Praha Rudolfinum, einem der großen Konzertsäle der Stadt, wurde in den Trafalgar Square aus der Zeit um 1941 verwandelt. VFX Supervisor Wright bastelte zudem noch Rotoskop-Aufnahmen von damals hinzu.

Prag ist auch Heimat der legendären Barrandov-Studios, die in den letzten zehn Jahren zahlreiche Großproduktionen anzogen – die aufwändigste war angeblich DIE CHRONIKEN VON NARNIA: PRINZ KASPIAN VON NARNIA. Seit seinen Anfängen im Jahr 1931 war Barrandov das Sprungbrett für Kinolegenden wie Milos Forman, Jirí Menzel und den inzwischen verstorbenen Ján Kadár. In den letzten Jahren hielt dort Hollywood mit Produktionen wie CASINO ROYALE, BROTHERS GRIMM, DIE BOURNE IDENTITÄT und natürlich DIE CHRONIKEN VON NARNIA: DER KÖNIG VON NARNIA Einzug.

Die Studios sind groß genug, um darin einen kleinen Wald unterzubringen. Die brandneue ‘Max’ Bühne 8 wurde zu C. S. Lewis’ Tanzwiese, einem Wald mit einer elaborierten Sprinkleranlage, die zur Bewässerung der realen Pflanzen diente. “Die Tanzwiese liegt so tief im Wald, dass die Telmarer sie nie gefunden haben”, erklärt Szenenbildner Roger Ford. “Im Buch gehen die Faune und anderen Wesen Narnias nachts dorthin, um zu tanzen. Im Film versammeln sie sich dort, um mit Kaspian ihren Feldzug zu planen.”

Der Szenenbildner nahm Lewis’ sparsame Beschreibungen als Inspiration für seine lebhafte Fantasie. Aber er war sich dabei seiner Verantwortung voll bewusst, denn die Fans würden seine Interpretation genau studieren.
Fords Meisterstück war die gigantische Burg, die auf dem Studiogelände errichtet wurde. Das Set, das er selbst als eigenständige Filmfigur betrachtet, entstand durch Lewis’ schlichten Satz: “Kaspian lebte in einer großen Burg …” Die sechsstöckige Anlage reicht gut 70 Meter in die Höhe – dank digitaler Erweiterungen – und erstreckt sich über eine Innenfläche von 1.900 Quadratmetern. 200 Schreiner, Maler, Bildhauer und andere Handwerker bauten 15 Wochen lang an diesem prächtigen Gebäude.

Laut Ford wählte man zwei Symbole, um zu zeigen, dass die Telmarer “ein kriegerischer und nicht besonders freundlicher Haufen” sind. Das Hauptsymbol der telmarischen Welt ist ein Adlerkopf, der nicht nur den Burghof und die Armbrüste der Soldaten schmückt, sondern auch die Armlehnen der verschiedenen Thronsessel, die über Miraz’ Große Halle verstreut sind.
Darüber hinaus ließ sich Ford von den Piraten-Ursprüngen der telmarischen Kultur inspirieren. Daher findet sich ein Kompass als Designelement auf den Schilden, in der Großen Halle und auf den Bannern, die für die 21 Lords unter Miraz’ Herrschaft angefertigt wurden.

Ähnlich eindrucksvoll in Umfang und Detailgrad sind die Ruinen des Steinernen Tisches in Aslans Haug, wo der Löwe in der ersten Geschichte geopfert wurde. Die kryptaähnliche Kreisstruktur wurde mit Gips und Polystyrol gestaltet. Ihre Pfeiler reichten mehrere Meter bis hoch zur gewaltigen Decke. Diese enthält eine Reihe detaillierter Gipsschnitzereien, die die narnianische Geschichte in den letzten 1.300 Jahren darstellen.
“Wegen des Steinernen Tisches war der Haug ein wichtiges Element der Geschichte”, erklärt Frank Walsh, der leitende Art Director. “Wir mussten die Historie dieser fehlenden Jahrhunderte entwickeln und erzählen. Diese Schnitzereien enthalten alle wichtige Bilder.” Adamson hatte die Idee für einen “Kanal oder eine Rinne, die direkt unterhalb der Wandreliefs um den Haug herumführte”, so Ford. “Sie enthält Öl, das Kaspian mit einer Fackel entzündet; die Flammen laufen im Kreis durch den Raum und erleuchten die Steintafeln.”

“Wir konnten weder echtes Öl noch Brennflüssigkeit benutzen, da sich das nur schwer kontrollieren lässt”, erklärt Gerd Feuchter, der für Design und Durchführung der mechanischen Effekte zuständig war. “Wir mussten einen speziellen Propanbrenner entwickeln, den wir unter einer Ebene von gefärbtem Wasser platzierten.” Ein Gitter mit Propanventilen befand sich unter dem Wasser der Kreisrinne, was großen Eindruck auf Besucher machte, die keine Ahnung hatten, dass Propan unter Wasser brennen konnte.
Fords Crew verbrachte mehr als zwei Monate in der slowenischen Bovec-Region, wo sie eine massive Brücke über den Fluss Soca und seinen Nebenlauf Gljun errichtete. Das war das Ambiente für den vielleicht denkwürdigsten Moment des Films, die Flussgott-Sequenz.
“Im Buch ist die Brücke bei Beruna vor Hunderten von Jahren von den Telmarern erbaut worden”, meint der Designer. “Als die Narnianer endlich den Sieg errungen haben, ruft Aslan den Flussgott herbei, der die Brücke zerstört und den Strom befreit.”

Eigens dafür angeheuerte Ingenieure leiteten den Lauf des Flusses um, sodass sich Fords Bauten wie geplant konstruieren ließen. Die Filmbrücke wurde aus übergroßen Kiefernstämmen errichtet, die mit massiven Seilen befestigt waren. Die Brücke musste voll funktionsfähig sein, damit 200 Soldaten (und Dutzende Crewmitglieder samt schwerer Ausrüstung) darüber hinwegstürmen konnten. “Die Ingenieursleistung und die ganze Maschinerie waren absolut außergewöhnlich”, lobt Ford.

“Das war eine Meisterleistung des Tiefbaus”, fügt Frank Walsh, der leitende Art Director hinzu. “Man brachte uns mit dem größten Brückenbauer Sloweniens, der Primorje-Gruppe, zusammen und die zuckten nicht einmal mit der Wimper. Sie kamen an Bord und stellten sich in ihrer Arbeits- und Vorgehensweise ganz auf unsere Bedürfnisse ein – es war einfach fantastisch.”
Ford entwarf für den Film auch bizarre Designs wie die Höhle des Dachses Trüffeljäger, einen achteckigen Bau auf Rädern, sodass man Teile des Sets für komplizierte Kameraeinstellungen abnehmen konnte. Regisseur Adamson montierte eine Standfotokamera auf einem Pfosten, um damit einen echten Dachsbau im Inneren einer hohlen Eiche zu fotografieren. Diese Fotos inspirierten Fords Bühnenbild und Kerrie Browns Innenrequisiten, die Lewis’ Fantasiewelt einen Hauch von Realismus verliehen.
In den neuseeländischen Henderson-Studios außerhalb von Auckland baute Fords Crew die Schatzkammer, eine verfallene unterirdische Höhle mit zwei Geschossen. Um sich für die große Schatzsammlung inspirieren zu lassen, besuchte Brown mehrere Museen in London und Paris und fotografierte aufwändige Geschenke, mit denen Adlige verschiedener Nationen bedacht worden waren. “Der Raum sollte zeigen, dass Peter, Edmund, Susan und Lucy während ihrer Regentschaft Schätze aus aller Herren Länder erhalten hatten.”

Als Nächstes durchstöberte Brown Requisitenläden in Australien und Neuseeland, um Kelche, Urnen, Waffen und ähnliche Gegenstände zu mieten. “Aber es gab nicht genügend, um diesen riesigen Raum damit zu füllen.” Daher ließ sie ihre Abteilung über 2.000 Stücke designen, modellieren und schnitzen. 35 Mitarbeiter, geleitet von Roland Stevenson, arbeiteten rund um die Uhr, um insgesamt über 7.000 Requisiten für den gesamten Film anzufertigen.

Kostümbildnerin Isis Mussenden sorgte dafür, dass 70 Mitarbeiter in Prag und Auckland Hunderte von original designten Kostümen für die Telmarer anfertigten. Für ihre eindrucksvollen Entwürfe griff Mussenden auf zwei Vorlagen zurück – die Tracht Sardiniens und die Gemälde des aus Kreta stammenden Malers El Greco, der nach seinen byzantinischen Ikonen zu einem Meister des Manierismus avancierte. Außerdem war sie von Pauline Baynes’ Illustrationen des Romans inspiriert: “Hier gibt es unvergessliche Bilder, die wir nie außer Acht lassen wollten. Gleichzeitig durfte ich mich nicht sklavisch danach richten, denn wir designten ja dreidimensionale Kostüme.”

“Ich fange gerne mit einer Farbpalette an”, meint sie zu den kühlen Silber- und Grauschattierungen der telmarischen Armee. “Wir hatten bereits die Palette für die Narnianer, aber für die Telmarer mussten wir eine neue schaffen. Dabei wollten wir auf Rot und Gold verzichten, denn das sind die narnianischen Farben. So wählte sie letztlich mehrere Gemälde El Grecos aus. Die Töne der Bilder sind düster, ätzend und kühl, und so waren sie genau das, was wir brauchten.”

Das nächste Puzzlestück entdeckte sie in einem Buch über sardinische Trachten, das sie auf einer Einkaufstour in Italien fand. “Sardinien ist eine berüchtigte, raue und harte Insel, die genau den Look bot, den ich suchte”, so Mussenden. “Röcke, Westen, breite Gürtel, Strumpfbänder und Jacken … keine Umhänge! Wir entschieden uns für dieses mediterrane Flair. Zumal uns auch Andrew vorgegeben hatte, uns an einem anderen Ambiente, einer neuen Kultur und einer leicht unterschiedlichen Hautfarbe zu orientieren.“

Mussenden besuchte auch den Kurator einer der besten Waffensammlungen der Welt, Stuart Pyhrr vom New Yorker Metropolitan Museum of Art. Eine private Führung und ein Nachmittag in den Archiven brachten sie auf die Idee für die Kampfausrüstung der Telmarer.

“Für die Kostümabteilung war dieser Film zehnmal größer als der erste”, erklärt sie. “Nicht nur in der Zahl der Filmfiguren und Statisten, für die wir Kleidungsstücke herstellen mussten, sondern auch, weil wir mehrfache Kostüme für Stuntdoubles und Fotodoubles brauchten. Zudem wuchsen die jugendlichen Schauspieler, und im Lauf von sechs Monaten Dreharbeiten verschlissen die einzelnen Stücke.”

“Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich die Ausrüstung für eine ganze Armee entworfen und angefertigt”, so Mussenden. “Das war zwar faszinierend und interessant, aber auch viel mehr Arbeit, als ich es mir ausgemalt hatte.” Mussenden und ihre Associate Designerin Kimberly Adams, eine Freundin und langjährige Kollegin, fabrizierten schätzungsweise 262 Outfits für die Besetzung und 3.722 individuelle Ausrüstungsgegenstände für die telmarische Armee, darunter Helme, Masken, Ganzkörperrüstungen aus kleinen Metallplatten, Hemden, Hosen, Stiefel, Handschuhe und Beinschoner, 1.003 Lagerteile für die telmarischen Dorfbewohner und 2.184 Metallnieten pro Ganzkörperrüstung (ingesamt 1 Million Nieten).

Beim Design der telmarischen und narnianischen Waffen und Rüstungen arbeitete Mussenden eng mit Richard Taylor von Weta zusammen. “Außerdem hatten wir ein wunderbares Team von Waffenschmieden in der Tschechischen Republik, die unter Verwendung von Richards Prototypen für Helme und Gravurmotive die ganze Ausrüstung für die telmarischen Soldaten und Lords anfertigten. Es war sehr interessant, den Kontrast zwischen diesen traditionellen Techniken Europas und dem Hightech-Design von Weta zu beobachten.”

“Miraz und seine Lords brauchten spezielle Waffen”, erklärt Taylor. “Weta kreierte Schwerter, Scheiden und Helme mit maßgefertigtem Gesichtsschutz für die wichtigen Lords wie Glozelle, der auch einen schönen Dolch besitzt. Miraz selbst hat einen besonderen Schild, Schwert, einen Plattenpanzer und einen verzierten Helm mit Gesichtsmaske.”

“Miraz’ Helm und Gesichtsmaske stehen stellvertretend für die Art und Weise, wie er seine Armeen befehligt”, kommentiert Taylor das einzigartige Design. “Die Idee, dass wir hinter diesen Masken eine gesichtslose Armee haben, die keine Emotionen zeigt, findet sich in diesen höchst stilvollen italienischen Ritualmasken ausgedrückt.”

Taylor war der festen Überzeugung, dass das Schwert die telmarische Kultur definiert. Für Miraz und seine grimmige Armee wählte er Rapiere und Falchions, einschneidige Hiebwaffen. “Das Rapier ist eine anspruchsvolle Waffe mit sehr langer Klinge und einem Korbgriff. Es wird auf viel raffiniertere und subtilere Weise geführt als die Waffen im ersten Film, mit denen man nur hauen und stechen konnte. Die verschiedenen Bestandteile haben einen stark zeremoniellen Charakter und sie besitzen auch Ornamentierungen, was den pompös-zeremoniellen Lebensstil von Miraz und seinen Leuten illustriert.”

Taylors Team fertigte 200 Stangenwaffen in zwei verschiedenen Stilen an, dazu 200 Rapiere in verschiedenen Designs, über 100 Falchions, 250 Schilde und 55 Armbrüste, einschließlich der ebenso schönen wie tödlichen Waffe von Miraz’ Frau, Königin Prunispimia. Die telmarische Kavallerie war mit weichen Schilden und Stuntausrüstung ausgestattet, einschließlich stuntsicheren Gesichtsmasken für die Kriegspferde und außergewöhnlichen maßgefertigten Helmen mit Gesichtsmasken für die Soldaten.

“Es war sehr aufregend, die Rasse der Telmarer zu designen”, meint Taylor abschließend. “Ihr Hintergrund ist beinah feudal, ihre funkelnden Rüstungen sind sehr elaboriert und schön, hinzu kommen die großartigen Waffen. Sie bilden eine überaus dynamische Streitmacht und sind daher für die Kreaturen Narnias ein mächtiger Gegner.”

Auf magische Weise veredelt wurde die Welt von Narnia durch die vereinten Talente und Bemühungen der visuellen Effekt-Künstler die wieder von dem 2006 für einen Oscar®-nominierten Dean Wright geleitet wurden. Wright und Wendy Rogers, eine langjährige Kollegin Adamsons, arbeiteten bei DIE CHRONIKEN VON NARNIA: PRINZ KASPIAN VON NARNIA mit einer völlig neuen Gruppe von Computerzauberern zusammen.

Wright und Rogers heuerten drei der besten Designer für visuelle Effekte an, um die Welt Narnias in diesem neuen Kapitel zum Leben zu erwecken. Zwei Londoner Firmen, The Moving Picture Company und die Oscar®-preisgekrönte Framestore/CFC, taten sich mit den Oscar®-Gewinnern der neuseeländischen Weta Digital zusammen. Mit digitalen Animationen stylten sie reale Szenerien zum Universum von Narnia und schufen Computerkreaturen wie den Flussgott Jadis, die Weiße Hexe, den treuen Dachs Trüffeljäger, den Löwen Aslan und das mutige, schwertschwingende Nagetier Riepischiep.
Wie im ersten Film enthält praktisch jeder Moment irgendeine Art von Effekt-Aufnahme. “Das ist einer der größten Effekt-Filme aller Zeiten”, meint Wright. “Andrew war auf Teufel komm raus entschlossen, den Einsatz diesmal noch zu erhöhen. Wir begannen mit der doppelten Zahl von Effekt-Aufnahmen wie bei DIE CHRONIKEN VON NARNIA: DER KÖNIG VON NARNIA.”

Für den Sturmangriff auf die Burg, ein episches Action-Highlight des Films, tat sich Wright mit zwei Kollegen zusammen – Greg Butler von der Moving Picture Company, der die Action- und Charakter-Effekte für die Sequenz betreute, und Guy Williams von Weta Digital, der dafür die Hintergrundszenerien schuf.

Um alle Elemente dieser ersten großen Action-Szene zusammenzuführen, kam eine regelrechte Bibliothek von visuellen Effekt-Praktiken zum Einsatz. Wright schätzt, dass allein diese Szene mindestens 300 VFX-Aufnahmen umfasst.

Adamson wollte auch einen neuen Maßstab für digitale Animationen setzen, indem er reale Personen mit computergenerierten Akteuren zusammenfügte. Herausragende Beispiele für die komplizierten Effekte finden sich, wenn Lucy Aslan umarmt, Susan bei der Flucht aus der Burg auf Talsturms Rücken reitet oder wenn die Pevensies, Trumpkin und Kaspian von Greifen in die Burg getragen werden.

Die letztgenannte Szene erforderte monatelange Designarbeit, Forschung und Entwicklung. Daran beteiligt war der Motion-Control-Experte Ian Menzies. Die Effekt-Teams auf der ganzen Welt mussten in absolutem Gleichklang arbeiten, um diesen überwältigenden Effekt perfekt zu realisieren.

Animatoren bei der Motion Picture Company in London planten die Flugstrecke, die die Kinder zurücklegen, und überwachten ihre exakten Bewegungen beim Dreh in Prag. Die digitalen Dateien dieser Aufnahmen wurden nach Neuseeland zu Weta Digital geschickt, wo sogenannte “Kuppler” sie für Alex Funkes Miniatur-Team konvertierten. Dieses wiederum verwendete sie für Kameratests an einem Burgmodell im Maßstab 1:24. Wenn Änderungen notwendig waren, wurden diese an die Animatoren am Prager Set kommuniziert, die die neuen Kamerabewegungen in ihre Animationen einfügten und dann an Menzies’ Team weiterleiteten. Menzies wiederum gab die Daten in die computergesteuerte “Greifen-Konstruktionen” ein. Diese waren ihrerseits mit den Motion Control Kameras verbunden, mit denen man die Schauspieler vor der Bluescreen filmte.

Monate nachdem der Dreh der eigentlichen Angriffssequenz in Prag beendet war, kehrte Wright nach Neuseeland zurück, wo er und Funke, einer der besten Regisseure für Miniatureffekte, Aufnahmen von Miniaturversionen der Burg in verschiedenen Maßstäben drehten.

“Andrew versucht, so viel Reales wie möglich ins Bild zu bringen”, so Wright. “Miniatursets lassen das Ganze viel organischer aussehen. Mit einer gut ausgeleuchteten Miniatur gerätst du wieder in eine Welt, wo du alles glaubst, was du siehst. Und genau das wollten wir erreichen.”

“Andrew als Regisseur ist ein Gottesgeschenk für uns”, so Dean Wright. “Als Effekt-Profis wollen wir angetrieben werden. Die ganzen Innovationen in diesem Gebiet kommen von Regisseuren, die dich weiter treiben, als du es dir je ausgemalt hattest.”

“Andrew wollte einen noch größeren Film als beim letzten Mal. Und das bedeutet, dass wir in der Effektabteilung noch kompliziertere Aufgaben bewältigen mussten”, so der VFX Supervisor weiter. “Wenn es für visuelle Effekte Auszeichnungen gibt, sollte der Regisseur einen Ehrenplatz bekommen. Er entwickelt 95 Prozent der Vision, die du dann umsetzt. Wir sind nur dazu da, ihm zu helfen und das Ganze weiter zu steigern.”

Adamsons erklärtes Ziel war es, dem Publikum etwas zu geben, das es noch nie zuvor gesehen hatte. “Und ich denke, das ist uns gelungen. In technischer Hinsicht entwickelten und experimentierten wir mit vielen Dingen, von denen wir künftig profitieren. Wie macht man einen Minotauren? Wir haben einen Wald voller Bäume, die diesmal bei den Schlachten mitkämpfen, und wir haben dafür Bäume geschaffen, die sich bewegen und durch die Erde stapfen können. Jetzt wissen wir, wie das geht, und wir müssen dafür künftig kein Geld mehr ausgeben.”
Laut Produzent Johnson besteht die größte Herausforderung darin, den Standards von DIE CHRONIKEN VON NARNIA: DER KÖNIG VON NARNIA gerecht zu werden. “Die Zuschauer auf der ganzen Welt hatten ihre Freude mit dem ersten Film. Jetzt sind ihre Erwartungen noch höher. Wir können daher nicht so gut wie DIE CHRONIKEN VON NARNIA: DER KÖNIG VON NARNIA sein. Wir müssen noch besser sein.”

In seiner Karriere fand Adamson selten so viel Befriedigung wie bei den CHRONIKEN VON NARNIA-Filmen. “Ich bekam die Chance, eine extrem wichtige Kindheitserinnerung zu verarbeiten und den Menschen etwas zu zeigen, das nur in unserer kollektiven Fantasie existierte. Ich wollte Filme machen, die von meinen Erinnerungen an die Bücher inspiriert waren. Du kannst dich sehr glücklich schätzen, wenn dir so etwas einmal im Leben passiert … aber ich habe das ein zweites Mal erlebt.”



DIE BESETZUNG


BEN BARNES (Prinz Kaspian) spielt als Titelheld in C. S. Lewis’ zweitem Narnia-Abenteuer seine erste Hauptrolle in einem Hollywoodfilm.

Mit seinen 26 Jahren ist Barnes bereits ein altgedienter britischer Bühnendarsteller. Der gebürtige Engländer studierte Schauspiel an der Kingston University und war Mitglied des National Youth Music Theatre, wo er mit 15 Jahren in “The Ballad of Salomon Pavey” sein Bühnendebüt feierte. Mit dem NYMT spielte er auch in “The Ragged Child”, “Bugsy Malone” am Queen’s Theatre, “The Dreaming” und “Andrew Lloyd Webber's 50th Birthday” in der Royal Albert Hall.

Vor kurzem feierte Barnes einen neuen Bühnentriumph und erhielt begeisterte Rezensionen für die Rolle des ebenso charmanten wie manipulativen Verführers Dakin in Alan Bennetts preisgekröntem Drama “The History Boys,” das seine West End Premiere am Londoner Wyndhams Theatre feierte.

Weitere Bühnenrollen in England waren “Sex, Chips & Rock n' Roll” am Royal Exchange in Manchester, "Loving Ophelia" am Pleasance Theatre, die “Judi Dench & Friends”-Gala am Kingston Rose Theatre sowie die Werkstatt-Produktionen von the “Blag” und "Talking to Mr. Warner" an der Chocolate Factory.

Zu seinen jüngsten Filmrollen gehört die Hauptrolle im Independent-Film BIGGA THAN BEN (2008 ), wo er Cobbakka, einen russischen Straftäter, spielt, der sich in London austobt. Er hatte vor kurzem auch einen wichtigen Part in Matthew Vaughns LAYER CAKE (”Layer Cake”, 2004) und im Fantasy-Epos STARDUST (“Der Sternwanderer”, 2007). Regisseur Simon West [LARA CROFT: TOMB RAIDER (“Lara Croft: Tomb Raider”, 2001)] gab ihm jüngst eine der Hauptrollen in seinem TV-Movie “Split Decision” für das CW Network. Vor kurzem beendete er an der Seite von Jessica Biel und Colin Firth den Dreh zu Stephan Elliotts romantischer Komödie EASY VIRTUE (2008 ).


WILLIAM MOSELEY (Peter) spielt wieder Narnias Hohekönig, der mit seinen drei Geschwistern in das verzauberte Land zurückkehrt. Sein Ziel ist es dabei nicht, Kaspian zu ersetzen, sondern mit dem jungen Prinzen zusammen Narnia von der Tyrannei des bösen Miraz zu befreien. Mit DIE CHRONIKEN VON NARNIA: PRINZ KASPIAN VON NARNIA tritt Peter zum letzten Mal in der Serie auf.

William (jetzt 21) hatte seine erste Film-Hauptrolle im ersten NARNIA-Film, der ihm Nominierungen für den Saturn und den Young Artist Award einbrachte.

Der Sohn des englischen Kameramanns Peter Moseley stammt aus der Gegend von Cotswold in Gloucestershire. Vor beinahe zehn Jahren, als er noch in der Grundschule war, wurde die Casterin Pippa Hall zum ersten Mal auf ihn aufmerksam, als sie 1998 das englische TV-Movie “Cider with Rosie” besetzte. Der Film basierte auf Laurie Lees Memoiren über seine Kindheit in Cotswold Valley (zufälligerweise das Nachbardorf der Moseleys).

In den folgenden Jahren behielt sie das junge Talent im Auge, was ihm im Juni 2004, 18 Monate vor Beginn der Dreharbeiten, das erste Vorsprechen für THE CHRONICLES OF NARNIA: THE LION, THE WITCH AND THE WARDROBE (“Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia”, 2005) einbrachte. Halls Casting-Partnerin Gail Stevens hatte Moseley schon 2002 in dem TV-Movie “Goodbye, Mr. Chips” in seiner ersten professionellen Rolle besetzt.


ANNA POPPLEWELL (Susan) kehrt in der Rolle der älteren Schwester Susan nach Narnia zurück, wobei sie eine sanftere, emotionalere Seite offenbart im Gegensatz zu ihrer pragmatischen Persönlichkeit im ersten Abenteuer. Mitten im Vorfeld der Schlacht verliebt sie sich in den jungen, gut aussehenden Prinz Kaspian. Auch für den Teenager Susan ist das der letzte Auftritt in der Serie.

Die 16-jährige gab ihr professionelles Schauspieldebüt im Jahr 1998 in einer Fernsehadaption des Du-Maurier-Romans „Frenchman's Creek“. Seither sah man sie in Spielfilmen wie The Little Vampire („Der kleine Vampir“, 2000), Me Without You (2001), MANSFIELD PARK („Mansfield Park“, 1999) und Thunderpants (2002). Ihre Fernsehrollen umfassen „Dirty Tricks“ (2000) und die BBC-Dramen „Love in A Cold Climate“ (2001) und „Daniel Deronda“ (2002). Vor ihrer Rolle in THE CHRONICLES OF NARNIA: THE LION, THE WITCH AND THE WARDROBE (“Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia”, 2005) war die 19-jährige als älteste Tochter Vermeers in Peter Webbers weltweit gefeiertem Drama GIRL WITH A PEARL EARRING (“Das Mädchen mit dem Perlenohrring”, 2005) zu sehen.

Die Tochter eines Rechtsanwalts und einer Ärztin wurde in London geboren, wo sie auch aufwuchs. Sie ist die Älteste von drei Geschwistern, die allesamt die Samstag-Morgen-Klasse ‚Allsorts Drama for Children’ besuchten. Ihre Schwester Lulu sah man in Richard Curtis’ Love, Actually („Tatsächlich Liebe“, 2004) und ihr Bruder Freddie war Michael Darling in PJ Hogans PETER PAN („Peter Pan“, 2003).
Nach ihrer Arbeit an PRINCE CASPIAN (“Prinz Kaspian von Narnia”, 2008 ) nahm Anna ein Studium in Englischer Literatur am Oxforder Magdalen College auf, wo Buchautor Lewis den Großteil seiner Universitätslaufbahn verbrachte.


SKANDAR KEYNES kehrt in der Rolle des jüngeren Bruders Edmund Pevensie zurück. Auf der ersten Reise durch Narnia hatte er seine Geschwister aus selbstsüchtigen Gründen verraten, doch dann rehabilitierte er sich, indem er auf der Seite der Guten gegen das Böse kämpfte. Obwohl noch ein Junge, hat er viel an Klugheit und Mut dazugewonnen, als die vier Pevensies ein neues Abenteuer antreten, um dem jungen Prinz Kaspian beim Sturz des bösen Thronräubers Miraz zu helfen.

Skandar Keynes ist ein 16-jähriger Bühnenschauspieler, der zum ersten Mal mit neun Jahren in der TV-Produktion “Macbeth” (2000) der Royal Shakespeare Company auftrat. Unmittelbar darauf folgte seine zweite TV-Rolle als viktorianisches Straßenkind im Dokudrama “The Victorians”, das Jonathan Meade für BB2 drehte.

2001 spielte Skandar in der Duemila Productions Biografieverfilmung “Ferrari” den weltberühmten italienischen Rennfahrer Enzo Ferrari als Kind. 2004, kurz vor Beginn der Dreharbeiten zu THE CHRONICLES OF NARNIA: THE LION, THE WITCH AND THE WARDROBE (”Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia”, 2005), wurde Skandar als Edmund Pevensie besetzt.


GEORGIE HENLEY (Lucy) kehrt als Jüngste der Pevensie-Geschwister zurück. Lucy, die sich immer noch lebhaft an Aslan erinnert, bleibt in der zweiten Geschichte im Herzen ein Kind. Mit ihrer Einsicht ihrem Verständnis und bedingungslosen Glauben hilft sie ihrer Familie und ihren Freunden, Miraz zu stürzen und Narnias früheren Glanz wiederherzustellen.

Georgie gab in THE CHRONICLES OF NARNIA: THE LION, THE WITCH AND THE WARDROBE (Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia”, 2005) ihr professionelles Schauspieldebüt. Die 12-Jährige aus lkley in West Yorkshire im Norden Englands, war ein Mitglied des örtlichen Dramaclubs ‘Upstagers’. Dort wurde sie von Pippa Hall entdeckt, als diese im Juni 2003 einen landesweiten Casting-Aufruf gestartet hatte. Georgie wurde unter 2.000 anderen Kandidatinnen ausgewählt.

Für ihre Arbeit am ersten Film erhielt Georgie zahlreiche Auszeichnungen und Nominierungen von Organisationen aus der ganzen Welt. Sie gewann den Phoenix Film Critics Award (‘Beste darstellerische Leistung eines Jugendlichen in einer Haupt- oder Nebenrolle, Weiblich’) den Michael Eliot Trust Award (‘Kinderstar des Jahres’), den Total Film Award (‘Dakota-Fanning-Preis für den besten Kinderdarsteller’) und den Young Artists Award (‘Beste darstellerische Leistung/Spielfilm – bis zu 10 Jahren’).

Außerdem wurde Georgie mehrfach nominiert – als ‘Beste Junge Schauspielerin’ von der Broadcast Film Critics Association, als ‘Vielversprechendste Newcomerin’ bei den englischen Empire Awards, für den ‘Größten darstellerischen Durchbruch’ von der Online Film Critics Society und als ‘Beste Newcomerin’ vom Chicago Film Critics Circle.

Seit ihrem Debüt im ersten NARNIA-Film spielte Georgie die junge Titelheldin in der BBC-Produktion “Jane Eyre” (2006).


PETER DINKLAGE (Trumpkin, der Rote Zwerg) kennen die Zuschauer aus Thomas McCarthys viel gepriesener Tragikomödie THE STATION AGENT (“Station Agent”, 2003), wo er den mutlosen Einzelgänger Finbar McBride spielt, der nach dem unerwarteten Tod eines Freundes in einen verlassenen Kleinstadtbahnhof einzieht. Für seine Leistung in dem bewegenden Film wurde Dinklage für einen Independent Spirit Award, den Screen Actors Guild Award (als ‘Bester Schauspieler’ und Mitglied des ‘Besten Ensembles’) und einen Online Film Critics Association Award nominiert.

Der aus New Jersey stammende Dinklage studierte Schauspiel am Bennington College in Vermont, bevor er seine Ausbildung an der Royal Academy of Dramatic Arts in London und an der Welsh School of Music and Drama in Wales vertiefte.

Sein Filmdebüt gab er 1995 in Tom DiCillos Independent-Komödie LIVING IN OBLIVION (“Living in Oblivion“). Darauf folgten Rollen in John Hambergs SAFE MEN (“Safe Men”, 1997), neben Sam Rockwell, Steve Zahn und Paul Giamatti, Michel Gondrys HUMAN NATURE (“Human Nature – Die Krone der Schöpfung”, 2001) nach einem Drehbuch des späteren Oscar®-Gewinners Charlie Kaufman, Alexandre Rockwells 13 MOONS (“13 Moons”, 2002), wieder mit Steve Buscemi, und die romantischen Komödien NEVER AGAIN (“Never Again”, 2001) und JUST A KISS (“Just a Kiss”, 2001), bevor er mit THE STATION AGENT triumphierte, der 2003 beim Sundance Film Festival viel Lob erntete.

Seit seinem verheißungsvollen Kinodebüt arbeitete Dinklage an über zwei Dutzend Projekten, insbesondere Jon Favreaus neuem Weihnachtsklassiker ELF (“Buddy – Der Weihnachtself”, 2003), Sidney Lumets Gerichtssatire FIND ME GUILTY (“Find Me Guilty”, 2006), der viel gepriesenen TV-Serie “Nip/Tuck”, LASSIE (“Lassie”, 2005) mit Peter O'Toole, TIPTOES (“Tiptoes”, 2003) mit Gary Oldman, THE BAXTER (“The Baxter”, 2005) sowie zuletzt in PENELOPE (“Penelope”, 2006) mit Reese Witherspoon, DEATH AT A FUNERAL (“Sterben für Anfänger”, 2007), Regie Frank Oz, und UNDEROG (“Underdog – Unbesiegt, weil er fliegt”, 2007).

Im Fernsehen hatte er Gastrollen in “Third Watch” (2002), “I’m With Her” (2004) und “Life As We Know it” (2005) und spielte neben Brent Spiner eine Hauptrolle in der CBS-Serie “Threshold” (2005‑2006).

Zu Dinklages Theaterarbeiten gehörten: die Titelrolle in "Richard III" am Public Theatre, "I Wanna Be Adored” "Hollywood” "Imperfect Love” und Charles Sturridges Produktion von Becketts "Endspiel" am Gate Theatre in Dublin und dem Barbican Theatre in London. Nach Ende der Dreharbeiten zu DIE CHRONIKEN VON NARNIA: PRINZ KASPIAN VON NARNIA spielte er am Acorn Theater in “Things We Want”, bei dem Ethan Hawke zum ersten Mal Off-Broadway-Regie führte.

WARWICK DAVIS’ (Nikabrik, der Schwarze Zwerg) Rollen entführten den altgedienten Schauspieler aus dem heimischen Surrey seit über 20 Jahren in weit entfernte Galaxien, die magische Welt von J. K. Rowlings Hogwarts bis in C. S. Lewis’ Fantasieland Narnia.

1981 begann Warwick seine Karriere durch einen puren Zufall. Seine Großmuter hörte einen Aufruf im Radio, nach dem Leute bis zu einer Körpergröße von 1,20 Meter für den neuen STAR WARS-Film, THE RETURN OF THE JEDI (“Die Rückkehr der Jedi-Ritter”, 1983), gesucht wurden. Ursprünglich sollte Warwick nur im Hintergrund auftreten, aber seine Gesten passten so sehr zu George Lucas’ Vision eines Ewoks, dass man ihn in der Rolle des Wicket, eine der wichtigsten Kreaturen des Films, besetzte. Nach dem Riesenerfolg des dritten STAR WARS-Epos machte Lucas zwei Ewok-Filme für den Sender ABC, “The Ewok Adventure” (“Die Ewoks – Karawane der Tapferen”, 1984) und “Ewoks: Battle for Endor” (“Kampf um Endor”, 1986), in denen Warwick als Wicket zurückkehrte.

Zwei Jahre später wurde der 1,05 Meter große Schauspieler in die Londoner Elstree Studios bestellt. Dort traf er Produzent George Lucas und Regisseur Ron Howard wegen eines Projekts namens WILLOW (“Willow”, 1988 ), dessen Titelrolle man ihm auf den Leib geschrieben hatte. Der Film, in dem Val Kilmer sein Partner war, erlaubte Warwick, ein Schauspieltalent zu demonstrieren, das über die Darstellung seltsamer Wesen mit Spezial-Make-up hinausging. Prompt nominierte ihn die Academy of Science Fiction, Fantasy and Horror für einen Saturn Award.

Nach diesem Kinoerfolg kehrte der Teenager sofort in einem weiteren Fantasyepos vor die Kamera zurück, diesmal aber fürs Fernsehen. Man besetzte ihn für zwei BBC-Serien, wo er in dem Narnia-Abenteuer “Prince Caspian and the Voyage of the Dawn Treader” (1989) die schwertschwingende Maus Riepischiep spielte. Als Eule Glimmfeder in “The Silver Chair” (1990) befand er sich erneut in C. S. Lewis’ Zauberwelt. Darauf folgte sein erster Auftritt als Bösewicht in dem Horror-Klassiker LEPRECHAUN (“Leprechaun”, 1992). Dessen Erfolg führte zu nicht weniger als fünf Fortsetzungen, in denen Warwick jedes Mal die Titelrolle spielte.

1997 kehrte er für Filmemacher Lucas in eine berühmte, weit entfernte Galaxis zurück. In Star Wars ‑ Episode 1: The Phantom Menace (“Star Wars ‑ Episode 1: Die dunkle Bedrohung”) versuchte er sich gleich an drei Rollen – neben den Figuren Wald und Weazel spielte er den legendären Jedimeister Yoda in den Szenen, in denen die Figur zu Fuß gehen musste.

2001 wurde aus dem Literaturphänomen Harry Potter auch ein Kinoereignis und Warwick war mit von der Partie. In HARRY POTTER AND THE SORCERER’S STONE (“Harry Potter und der Stein der Weisen”, 2001) spielte er für Regisseur Chris Columbus zwei Rollen ‑ Professor Flitwick und den Bankkassierer-Kobold. Als Flitwick kehrte er in den nächsten vier Fortsetzungen zurück: Harry Potter and the Chamber of Secrets (“Harry Potter und die Kammer des Schreckens”, 2002), wieder für Columbus, Harry Potter and the Prisoner of Azkaban (“Harry Potter und der Gefangene von Askaban”, 2004), Harry Potter and the Goblet of Fire (“Harry Potter und der Feuerkelch”, 2005) und HARRY POTTER AND THE ORDER OF THE PHOENIX (“Harry Potter und der Orden des Phönix”, 2007). Auch beim sechsten Teil, HARRY POTTER AND THE HALF BLOOD PRINCE (“Harry Potter und der Halbblutprinz”, 2008 ) ist er wieder mit dabei.

2005 beförderte ihn seine Karriere zurück in den Weltraum, wo er als Marvin, der paranoide Androide in The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy (“Per Anhalter durch die Galaxis”, 2005), der Kinoadaption von Douglas Adams’ Kultroman, durchs All trampte. In Taylor Hackfords Oscar®-prämiertem RAY (“Ray”, 2004) spielte er Oberon, den Jazzclub-Conferencier, der Ray Charles ins Showbusiness einführt.

Warwick hatte auch Rollen in LABYRINTH (“Labyrinth”, 1986) - neben David Bowie - dem NBC-TV-Movie “Gulliver’s Travels” (“Gulliver’s Travels”, 1995) mit Ted Danson, PRINCE VALIANT (“Prinz Eisenherz”, 1997), A VERY UNLUCKY LEPRECHAUN (1998 ), The New Adventures of Pinocchio (“Die neuen Abenteuer von Pinocchio”, 2000), THE WHITE PONY (“Das verwunschene Pony”, 1999), der spektakulären NBC-Miniserie “The 10th Kingdom” (“Das zehnte Königreich”, 1999), der BBC-Sitcom “The Fitz,” dem ABC-TV-Movie “Snow White” (“Snow White”, 2001), der Gaunerkomödie AL’S LADS (2002) und in zwei BBC-Produktionen, “Dr. Terrible’s House of Horrible”(2001) und “Murder Rooms: The Kingdom of Bones” (2001). Unlängst hatte er eine Rolle in SMALL TOWN FOLK (2007). In einer Episode von Ricky Gervais’ köstlicher Branchensatire “Extras” spielte er sich selbst. Als nächstes wird er das Drehbuch zum Actionfilm AGENT ONE-HALF schreiben, bei dem er auch als Hauptdarsteller und Produzent fungieren wird.

Neben seinen vielen Rollen für Film und Fernsehen war Warwick auch in ganz England auf den Bühnenbrettern zu sehen. Neben zahlreichen Auftritten in “Schneewittchen” spielte er den Smee in “Peter Pan” und den Geist in “Aladin und die Wunderlampe”.

Warwick hat auch eine eigene Website: www.warwickdavis.co.uk.


SERGIO CASTELLITTO (König Miraz) bezeichnete man als “einen der populärsten internationalen Schauspieler Italiens seit den wilden Tagen von Mastroianni und Gassman”. Neben seiner ausgedehnten Schauspielkarriere, die Arbeiten für Film, Fernsehen und die italienische Bühne umfasst, ist Castellitto auch ein bekannter Filmemacher, dessen letztes Werk, NON TI MUOVERE (“Don’t Move”, 2004), in dem er neben Penelope Cruz die Hauptrolle spielte, zu einem der größten italienischen Kritiker- und Publikumserfolge des Jahres 2004 avancierte.

Castellitto und Cruz gewannen für ihre Hauptrollen je einen David di Donatello. Der Film, der auf dem mit einem ‘Strega’ ausgezeichneten Bestseller von Castellittos Frau, der berühmten italienischen Autorin Margaret Mazzantini, beruht, erhielt neun weitere Nominierungen, darunter für den ‘Besten Film’, während Castellitto selbst für die ‘Beste Regie’ und das ‘Beste Drehbuch’ nominiert wurde. NON TI MUOVERE wurde 2004 im Rahmen einer Castellitto-Retrospektive im Film Society of Lincoln Center gezeigt.

Der in Rom geborene Castellitto machte seinen Abschluss 1978 an der Silvio D'Amico National Academy of Dramatic Art. Seine italienische Theaterkarriere begann er mit “Measure for Measure” am Teatro di Roma, es folgten Rollen in Brechts “Die Mutter”, “The Merchant of Venice” und Giordano Brunos “Candelaio”. Darauf spielte er am Teatro di Genova den Tuzenbach in Tschechows “Drei Schwestern” und den Jean in Strindbergs “Miss Julie” – beide Male unter der Regie von Otomar Krejka. In den folgenden Jahren spielte er Hauptrollen in den Theaterproduktionen “L'Infelicita Senza Desideri" und “Piccoli Equivoci” beim Festival Dei Due Mondi in Spoleto, des Weiteren in Neil Simons “Barefoot in the Park” und “Zorro”, einem Monolog, den seine Frau Margaret Mazzantini geschrieben hatte. Sie spielte wiederum unter seiner Regie in ihrer eigenen Komödie "Manola”.

Parallel zu seiner erfolgreichen Bühnenlaufbahn gab der Schauspieler 1982 neben Marcello Mastroianni, Michel Piccoli und Anouk Aimée sein Filmdebüt in L’ARMATA RITORNA (“Pforte zum Fleisch”), Regie: Luciano Tovoli. Im darauf folgenden Jahr drehte er mit Stefania Sandrelli IL MOMENTO MAGICO.

Im italienischen Kino arbeitete er weiter mit einigen herausragenden jungen Autorenfilmern wie Marco Colli (GIOVANNI SENZAPENSIERI, 1986) und Felice Farina (Sembra Morto Ma E’ Solo Svenutoi, 1986), für den Castellitto auch das Drehbuch schrieb. 1986 spielte er zudem neben Vittorio Gassman und Fanny Ardant in Ettore Scolas Saga La Famiglia (“Die Familie”), die eine Oscar®-Nominierung als ‘Bester fremdsprachiger Film’ erhielt und fünf David di Donatellos gewann, darunter einen für den ‘Besten Film’.

Mit Fanny Ardant stand er auch gemeinsam für Margarethe von Trottas Paura e amore (“Fürchten und lieben”, 1988 ) vor der Kamera, dann spielte er neben Jean Reno und Rosanna Arquette in Luc Bessons berühmtem Drama LE GRAND BLEU (“Big Blue ‑ Im Rausch der Tiefe”, 1987), der für einen Cesar als ‘Bester Film’ nominiert wurde. Seinen ersten David di Donatello (als ‘Bester Nebendarsteller’) gewann er für seine Rolle neben Gian Maria Volonte in Tre colonne in cronaca (1990).

Mit Beginn des nächsten Jahrzehnts ging Castellitto zu Hauptrollen über, etwa in der Kinoadaption von Claudio Bigaglis Stück Piccoli Equivoci (1989), in der er ‑ wie schon auf der Bühne ‑ die Rolle des Paolo spielte, La Carne (“Fleisch”, 1991), Mario Monicellis Rossini! Rossini! (1991), Giuseppe Tornatores L’Uomo delle stelle (“Der Mann, der die Sterne macht”, 1995), der für den Oscar® als ‘Bester Auslandsfilm’ nominiert wurde und Castellitto einen Nastro d'Argento Kritikerpreis einbrachte, sowie Francesca Archibugis Il Grande Cocomero (1993), für den er seinen ersten David Di Donatello als ‘Bester Hauptdarsteller’ erhielt. Ende der 90er Jahre versuchte sich der Schauspieler zum ersten Mal als Regisseur – für sein Debüt mit LIBERO BURRO (1999) schrieb er das Drehbuch gemeinsam mit seiner Frau Margaret Mazzantini, die an seiner Seite die weibliche Hauptrolle spielte. Die Produktion wurde bei den Los Angeles Italian Film Awards als ‘Bester Film’ ausgezeichnet.

Castellittos Karriere lief aber nicht nur in Italien auf Hochtouren, er verbrachte auch viel Zeit in Paris, wo seine Popularität dank verschiedener Filme weiter wuchs, darunter Alberto Express (1990) und NE QUITTEZ PAS (2004) von Arthur Joffe, Laetitia Massons A Vendre (“Zu verkaufen”, 1998 ) und Le Cri De La Soie (“Der Schrei der Seide”, 1996) von Yvon Marciano.

2001 arbeitete er wieder mit Regisseur Ettore Scola bei dessen viel gerühmtem Drama Concorrenza sleale zusammem, dann erwarb er sich internationales Renommee in Jacques Rivettes VA SAVOIR (“Va Savoir”, 2001) wo er den künstlerischen Leiter einer italienischen Theatertruppe auf Parisbesuch spielt. Als nächstes hatte er die Hauptrolle als temperamentvoller Chefkoch in der bekannten internationalen Komödie BELLA MARTHA (“Bella Martha”, 2001), für die er den Europäischen Filmpreis als ‘Bester Schauspieler’ erhielt, um danach in der bittersüßen italienischen Komödie Caterina va in città (2003) zu triumphieren, die ihm seinen zweiten Nastro d'Argento Kritikerpreis einbrachte. Seine dritte Donatello-Nominierung erhielt er für Marco Bellocchios preisgekröntes Drama L’Ora di religione: IL SORRISO DI MIA MADRE (2002). 2006 arbeitete er in Il registra dei matrimoni wieder mit Bellocchio zusammen und spielte in Gianni Amelios La Stella che non c'E. Außerdem war er einer der Sprecher der französischen Fassung von ARTHUR ET LES MINIMOYS (“Arthur und die Minimoys”, 2006). In der Paris-Hommage PARIS JE T’AIME (“Paris Je T’Aime”, 2006) tritt er als einziger italienischer Schauspieler auf (in der Episode, bei der Isabel Coixet Regie führte).

Zu seinen Fernseharbeiten gehören die Miniserie "Cinéma" (1988 ) mit Alain Delon, die großen italienischen Biografieverfilmungen "Don Milani ‑ Il Priore di Barbiana" (1997), "Il Grande Fausto" (1995), das Leben Fausto Coppis, "Padre Pio" (2000) und "Enzo Ferrari" (“Enzo Ferrari – Der Film”, 2002) (Regie bei den beiden letztgenannten: Carlo Carlei), "Victoire ou la douleur des femmes" (2000) (Regie: Nadine Trintignant) sowie zwei Projekte, bei denen er auch am Drehbuch beteiligt war: “Il Commissario Maigret : L'ombra cinese” (2004) und “Il Commissario Maigret: La trappola di Maigret” (2004). Hauptdarstellerin der beiden Maigret-Filme war Margherita Buy. Sein letztes TV-Projekt war "O'Professore” (2007) (Drehbuch: Stefano Rulli und Sandro Petraglia, Regie: Maurizio Zaccaro).

Mit seiner Frau Margaret Mazzantini schreibt Castellitto einen neuen Film, bei dem er auch Regie führen wird. Zudem wird er als Regisseur von John Patrick Shanleys preisgekröntem Stück “Doubt” ans Theater zurückkehren.


PIERFRANCESCO FAVINO (General Glozelle) spielte vor kurzem den Christopher Columbus in dem amerikanischen Komödien-Megahit NIGHT AT THE MUSEUM (“Nachts im Museum”, 2006).

Der gebürtige Römer erwarb seinen Abschluss an der Silvio d'Amico National Drama Academy, bevor er sein Handwerk am Teatro di Roma unter der Regie Luca Ronconis weiterentwickelte. Er begann seine Karriere am Theater (unter so berühmten italienischen Regisseuren wie Ronconi und Gigi Proietti), bevor er 1995 sein Filmdebüt in dem Boxerdrama PUGILI (1995) (Regie: Lino Capolicchio) gab.

In den letzten zehn Jahren zeigte Favino seine Vielseitigkeit als Dramen- und Komödiendarsteller in den Streifen junger, neuer italienischer Filmemacher, darunter Luigi Magni (LA CARBONARA, 2002), Marco Bellocchio (IL PRINCIPE DI HOMBURG, 1997, nominiert für die Goldene Palme beim Cannes Filmfestival), Gabriele Muccino [L’Ultimo bacio (“Der letzte Kuss”), Publikumspreis beim Sundance Filmfestival 2002, nominiert für einen David di Donatello als ‘Bester Film’], Giuseppe Tornatore [La Sconosciuta (“Die Unbekannte”, 2006)], Francesco Apolloni (La Verità, vi prego, sull'amore, 2002), Gianni Amelio [Le Chiavi di casa (“Die Hausschlüssel”), Pasinetti Award beim Filmfestival von Venedig 2004] und Michele Placido (ROMANZO CRIMINALE, 2005). Nach dem Narnia-Film spielte er eine wichtige Rolle in Spike Lees Drama über den Zweiten Weltkrieg MIRACLE AT ST. ANNA (2008 ).

Für ROMANZO CRIMINALE gewann er einen David di Donatello für seine Nebenrolle als ‘Der Libanese’, eines rücksichtslosen Gangsters, der um jeden Preis Roms Unterwelt erobern will; der Film erhielt insgesamt 14 Nominierungen, darunter als ‘Bester Film’. Mit dieser Rolle gewann Favino auch den Nastro d'Argento-Kritikerpreis als ‘Bester Schauspieler’. Für diese Auszeichnung war er mit LE CHIAVI DI CASA als ‘Bester Nebendarsteller’ nominiert. Seine erste Nominierung für den prestigereichen Donatello erhielt er für die Nebenrolle eines italienischen Afrika-Soldaten im Zweiten Weltkrieg in EL ALAMEIN (2002) (Regie: Enzo Monteleone).


DAMIÁN ALCÁZAR (Lord Sopespian) ist einer der prominentesten Schauspieler Mexikos. Abgesehen von seiner preisgekrönten Karriere in Film und Fernsehen ist Alcázar auch ein engagierter Schauspiellehrer und Gründungsmitglied des Veracruzano Theaterforums an der Veracruzana Universität, wo er an der Fakultät unterrichtete, und des Zentrums für Experimentaltheater.

Der aus Jiquilpan, Michoacán, an Mexikos Westküste stammende Alcázar spielte in zahlreichen mexikanischen Filmen mit, darunter Baja, california: El Limite del Tiempo (1998 ), EL ANZUELO (1996), Katuwira (1996), Tres Minutos en la Oscuridad (1996), Dos crímenes (1995) (‘Bester Hauptdarsteller’, Cartagena Filmfestival), Arturo Ripsteins La Mujer del Puerto (1991), La Leyenda de una Mascara (1991), Un Mundo Maravilloso (2006) (‘Bester Schauspieler’, Los Angeles Latino Film Festival), La Ciudad al Desnudo (1989), John Sayles’ spanischsprachigem Drama MEN WITH GUNS (1997) und Sebastian Corderos CRÓNICAS (“Crónicas”, 2004), für den er seinen siebten Ariel, das mexikanische Gegenstück zum Oscar®, und die Auszeichnungen als ‘Bester Schauspieler’ bei den Filmfestivals von Cartagena und San Sebastian erhielt.

Einen Ariel erhielt er zudem für Las Vueltas del citrillo (‘Bester Schauspieler’, 2006; zudem ‘Bester Schauspieler’, La Havanna, Cuba), El crimen del padre Amaro (“Die Versuchung des Padre Amaro”, 2002) (‘Bester Nebendarsteller’, 2002; zudem ‘Bester Schauspieler’, Muestra Internacional de Cine de Guadalajara), La Ley de Herodes (1999) (‘Bester Schauspieler’, 1999; zudem ‘Bester Schauspieler’, Valladolid, Spanien), Baja, California: El limite del tiempo” (‘Bester Schauspieler’, 1998 ), El Anzuelo (‘Bester Nebendarsteller’, 1996) und LOLO (1994) (‘Bester Nebendarsteller’, 1994). Drei weitere Nominierungen für diese prestigeträchtige Auszeichnung holte er sich für Dos crimines, Pachito Rex: Me voy pero no del todo (2001) und La Habitacion azul (2002). Für CRÓNICAS wurde er zudem beim Miami International Film Festival zum ‘Besten Schauspieler’ gekürt.

Alcázar spielte auch in englischsprachigen Filmen mit, darunter in John Duigans ROMERO (1989), Alex Cox’ HIGHWAY PATROLMAN (1991), Bruce Beresfords HBO-TV-Movie “And Starring Pancho Villa as Himself” (2003), Cruz Angeles Don’t Let Me Drown (2008 ) in dem TV-Movie "Nurses on the Line: The Crash of Flight 7” (1993).

Zu seinen künftigen Projekten gehören El Camino del diablo, El Viaje de Teo, Mordidas, Satanás und El Soldado Perez.


VINCENT GRASS (Doktor Cornelius) ist ein gebürtiger Belgier, der seine Schauspiellaufbahn bereits während seiner Kindheit in Brüssel begann. Während seine Familie eine Ausbildung in klassischer Musik absolviert hatte (sein Vater als Dirigent, seine Mutter als Sängerin), entschied sich Grass, seiner Liebe zur Schauspielerei zu folgen, und besuchte das Conservatoire Royal de Bruxelles, wo er in einem runden Dutzend Aufführungen seine ersten Auftritte absolvierte. Mit seinem musikalischen Hintergrund wurde er aber auch Frontmann einer lokalen Coverband namens Crash. Indem er die Texte der populärsten Rocksongs der 60er Jahre auswendig lernte, erwarb er gleichzeitig seine Englischkenntnisse.

Nach dem Ende des Studiums in Brüssel ging er nach England, wo er an der London Academy of Music and Dramatic Art (LAMDA) an seinem Handwerk feilte. Er wirkte in mehreren Produktionen des LAMDA Theatre Clubs mit, darunter in “The Plain Dealer” (Regie: Norman Ayrton).

Grass, der seit 30 Jahren in Paris lebt, erfreut sich einer überaus ereignisreichen Karriere auf der Bühne und in Film und Fernsehen. Er arbeitete für Regisseure wie Roland Joffe [VATEL (“Vatel”, 2000)], Mike Binder (FOUR PLAY, 2001) Agnieska Holland [To Kill A Priest (”Der Priestermord”, 1988 ), das französische TV-Movie “Largo Desolato”, 1991, Jacques Demy (LADY OSCAR, 1979) und Peter Greenaway (The Tulse Luper Suitcases II, 2004).

Zu seinen französischen Filmen gehören Valerie Lemerciers Palais Royal (2005), Chris Nahons L’EMPIRE DES LOUPS (“Das Imperium der Wölfe”, 2005), Gerard Corbiaus LE ROI DANSE (“Der König tanzt”, 2000), Claude Berris URANUS (1990), Michel Blancs GROSSE FATIGUE (1994), Catherine Corsinis LES AMOUREUX (1994), Je Pense À vous (1992) von den Gebrüdern Dardenne, Bertrand Bliers MERCI LA VIE (1991) und Alain Berliners MA VIE EN ROSE (“Mein Leben in Rosarot”, ein Festivalhit im Jahr 1997 und Gewinner eines Golden Globe® als ‘Bester Auslandsfilm’). Grass spielte auch in mehreren Kurzfilmen, insbesondere in LA CARTE POSTALE von Vivian Goffette, der 1999 in seiner Kategorie eine Oscar®-Nominierung erhielt. Nach seinen Narnia-Abenteuern drehte er mit Isabelle Huppert Un barrage contre le Pacifique (200cool (Regie: Rithy Panh) an Originalschauplätzen in Kambodscha.

Im französischen Fernsehen war Grass in Dutzenden von Serien und TV-Movies zu sehen, darunter in “David Nolande” (2006), “Louis La Brocante” (2006), “Le Frère Irlandais” (1999), “Julie Lescaut” (1997), “L’Enfant de L’Absente” (1996), “Les Vacances de Maigret” (1995), “Maigret ches les Flamands” (1992) und “Saint-Germain ou La négociation” (“Verrat im Namen der Königin”, 2003). Zu seinen englischsprachigen Fernsehprojekten gehören Yves Simoneaus “Napoléon” (“Napoléon”, 2002), das Emmy®-preisgekrönte TV-Movie “Horatio Hornblower: The Even Chance” (1998 ), “Sharpe’s Enemy” (1994), “Memories of Midnight” (“Schatten der Macht”, 1991) und “Night of the Fox” (1990).

Auf der Pariser Bühne spielte Grass in drei Produktionen am Theatre Silvia Montfort: “Masterclass” (“Staline Melodie”), “La Question D’Argent” und Arthur Millers “Death of a Salesman”. Er trat in Genets “High Surveillance” am Theatre Le Lucernaire auf, ebenso wie in vielen belgischen Produktionen, darunter “Mistero Buffo” an der Brüsseler Nationaloper, Kafkas “Schloss” (Tournee), “Murder in the Cathedral” beim Flobecq Festival, Molieres “Le Bourgeois Gentilhomme” am Nationaltheater, Ionescos “Tueur sans gages” an der Compagnie de Bruxelles, Hamptons “Total Eclipse” am Rideau de Bruxelles, Tschechows “Möwe” am Theatre Royal de Namur und “The Knack, Or How to Get It” am Brüsseler Waltra Theatre.

Grass ist auch ein überaus erfolgreicher Synchronsprecher. So übernahm er die französischen Dialoge in Filmen wie der MATRIX-Trilogie (“Matrix”, 1999‑2003) (Hugo Weavings Agent Smith), der LORD OF THE RINGS-Trilogie (“Der Herr der Ringe”, 2001‑2003) (John Rhys-Davies als Gimli und Baumbart), der britischen TV-Serie “Spooks” (2002) (Peter Firth), George Millers Oscar®-preisgekröntem Animationsfilm HAPPY FEET (“Happy Feet,” 2006), wiederum mit Hugo Weaving als Noah, der Alte, und vielen anderen Produktionen.

ALICIA BORRACHERO (Königin Prunaprismia) stammt aus Madrid und schloss ihr Schauspielstudium an der Nazareth University in Rochester, New York, mit einem ‘Bachelor’ ab. Sie kehrte daraufhin in ihre Heimat zurück, um eine Karriere in Film, Fernsehen und Theater zu verfolgen.

Im Kino war sie kürzlich in Mike Newells LOVE IN THE TIME OF CHOLERA (“Liebe in den Zeiten der Cholera”, 2007) nach dem gleichnamigen Roman von Gabriel Garcia Marquez zu sehen. Sie spielte in Peter Yates’ TV-Abenteuer “Don Quixote” (2000) für Hallmark Entertainment und erhielt für Fidel Corderos Drama La Fabulosa historia de Diego MariN (1996) beim Bendaldamene Filmfestival eine Auszeichnung als ‘Beste Schauspielerin’.

Kinorollen spielte sie in Vidas pequeñas (2008 ), Cosas que olvidé recordar (1999), Muerte en Granada (1997), SANGRIE CIEGA (1994), La lenga asesina (1996), TRES PALABRAS (1993) und SHOOTING ELIZABETH (1992).

Im Fernsehen trat sie in verschiedenen Filmen, Serien und Shows auf, darunter in “Dentro del paraiso” (2005),” “Las Hijas de Mohamed” (2003), “Un Lugar en el Mundo” (2003), “7 Vidas” (1999), “Médico de Familia” (1996), “Farmacia de Guardia” (1991), der Miniserie “Delantero” (1993) und “Kinsey” (1990) (für BBC Television).

Auf der spanischen Bühne spielte sie in Strindbergs "Fräulein Julie" (für den sie einen Cope als ‘Beste Schauspielerin’ gewann), Shakespeares “Much Ado About Nohing”, “Cambio de Marea,” Beth Henleys “Crimes of the Heart,” “Untimely Death”, “Pack of Lies”, “The Lover”, das Musical “The Robber Bridegroom” und Wilders “Our Town”.
Borrachero spielte die Hauptrollen in zwei der populärsten spanischen Fernsehserien: “Periodistas” (1998‑2002), einem Drama, das im Redaktionsbüro einer bedeutenden Großstadt-Zeitung angesiedelt war, und – seit 2003 – in “Hospital Central”, einer wöchentlichen Arztserie (vergleichbar mit “Emergency Room”), in der sie die Dr. Cruz Gándara spielt.

Für ihre Hauptrolle in “Periodistas” gewann Borrachero die Auszeichnung der spanischen Schauspielergewerkschaft; in der gleichen Kategorie war sie für ihre Arbeit an “Hospital Central” nominiert. Für “Periodistas” erhielt sie auch einen Atv Award und eine Nominierung für den TP de Oro.

SHANE RANGI (Asterius, der Minotaur) kehrt nach Narnia zurück, nachdem er in THE LION, THE WITCH AND THE WARDROBE (“Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia”, 2005) den wilden Minotauren Gen. Otmin, den Heerführer der Weißen Hexe, porträtierte.

Fantasy-Fans kennen Rangi in seiner Rolle als Hexenkönig von Angmar in Peter Jacksons Oscar®prämiertem The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring (“Der Herr der Ringe – Die Gefährten”, 2001). Er kehrte auch im zweiten Teil, THE TWO TOWERS (“Der Herr der Ringe – Die zwei Türme”, 2002) zurück, wo er den Ostling NCO spielte, und er porträtierte einen Anführer des Volks der Harad in RETURN OF THE KING (“Der Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs”, 2003). Darüber hinaus war er Double für Lawerence Makaore, den Darsteller des Gothmog und des Schwarzen Hexenkönigs, und für Paul Norell, den König der Toten. Des Weiteren war er als Stuntman an allen drei Teilen von Jacksons richtungweisender Filmtrilogie beteiligt.

Wenn er nicht gerade spezifische Rollen spielt, ist der in Wellington lebende Neuseeländer ein vielbeschäftiger Stuntman. In dieser Funktion arbeitete er an Jacksons KING KONG (“King Kong”, 2005), X-Men: The Last Stand (“X-Men: Der letzte Widerstand”, 2006), Vincent Wards RIVER QUEEN (“River Queen”, 2007), Jay Russells Familienfilm THE WATER HORSE (“Mein Freund, der Wasserdrache”, 2007) und wirkt auch an Patrick Tatopoulos Fantasyfilm Underworld 3 The Rise of the Lycans (“Underworld 3”, 2008 ) mit.

Zwischen seinen Filmeinsätzen kann man Rangi bei Weta Digital finden, der preisgekrönten neuseeländischen VFX-Firma von Peter Jackson, Jamie Selkirk, die eine ganze Bandbreite von Computerbildern für Film, Fernsehen und Games produziert.

Rangi wuchs auf der neuseeländischen Nordinsel auf, stammt aber aus dem Ostküsten-Dorf Tiki Tiki in der Nähe von Gisborne. Der imposante 1,90 Meter große Maori begann seine Schauspiellaufbahn in seiner Oberschul-Zeit, wo er zunächst mit einer lokalen Operntruppe auftrat, bevor er als einer von 12 Kandidaten – unter 600 Bewerbern – in die New Zealand Drama School aufgenommen wurde. Seine Berufslaufbahn begann er an lokalen Theatern, bevor er den Sprung ins Filmgeschäft schaffte.

CORNELL S. JOHN (Talsturm, der Zentaur) wurde im englischen Birmingham geboren. Er ist ein prominenter englischer Bühnendarsteller, der in verschiedenen Musicals triumphierte, darunter “George Gershwins Porgy and Bess” (Regie: Sir Trevor Nunn), “Les Misérables”, “The Full Monty” und Disneys “The Lion King”, wo er für Regisseurin Julie Taymor die Rolle des König Mustafa zum ersten Mal am West End spielte (die Figur, die im Zeichentrick-Klassiker von 1994 von James Earl Jones gesprochen wurde).

Seine umfangreiche Liste von (Musik)theaterrollen umfasst auch Sondheims “Pacific Overtures”, ”You Don't Kiss”, den Satan in der Europatour von Steven Berkoffs “Messiah”, Rodgers’ and Hammersteins “South Pacific”, “Brother to Brother”, “Rum Shop Opera”, “Romeo and Juliet”, “Heavenly Bodies”, Medgar Evers in “JFK”, die Japan-England-Tournee von “Carmen Jones” (Regie: Simon Callow), “Dutchman”, “Buddy”, “Kiss Me, Kate”, Leonard Bernsteins “Trouble in Tahiti”, Steinbecks “Of Mice and Men”, “Bad Boy Johnny”, “Scratches”, “Damn Yankees”, und Kander und Ebbs’ “Chicago”. Den persönlichen Wendepunkt in seiner Karriere erlebte er in der Rolle des Oscar Lindquist, des schüchternen Steuerberaters in der West End-Produktion von “Sweet Charity” (Regie: Carole Metcalf).

Fernsehrollen spielte er unter anderem in der populären BBC-Serie “EastEnders”, in “Holby City” (2002), “Doctors” (2001, 2005), “The Block”, und “3 Minute Heroes” (2005) ebenso wie in “Revolver” (2001), “The Final Passage” (1996), “Lenny Henry in Pieces” (2002), “The Knock” (1999), “Thief Takers” (1996) und in der ITV-Serie “The Upper Hand” (1990). Auf der Leinwand war er zu sehen in KIDULTHOOD (“Streets of London – Kidulthood”, 2006), und demnächst in der Fortsetzung ADULTHOOD, in ROTTWEILER (“Rottweiler”, 2005) und RAGE .

Unlängst war John mit den Inszenierungen “Dutchman” und “Birth of a Blues” für Bush Boy Productions in London als Theaterregisseur erfolgreich.


LIAM NEESON (Aslan, der Sprecher) gilt als einer der führenden internationalen Filmschauspieler. Denn er zeigt eine darstellerische Bandbreite, die nur wenige seiner Kollegen erreichen ‑ ob in seiner Oscar®-nominierten Rolle als Oskar Schindler in Steven Spielbergs legendärem Film SCHINDLER’S LIST (“Schindlers Liste”, 1993), in seinem preisgekrönten Porträt des irischen Nationalhelden und Freiheitskämpfers MICHAEL COLLINS (“Michael Collins”, 1996) oder als kontroverser Sextherapeut Alfred Kinsey in dem Kritikererfolg KINSEY (“Kinsey”, 2004).
2007 beendete Neeson die Dreharbeiten zu Pierre Morels TAKEN (“Taken”, 2008 ), der im Laufe des Jahres 2008 in den USA starten wird. Neeson spielt darin einen Exsoldaten auf der Spur albanischer Sklavenhalter, die seine Tochter entführt haben. Aktuell dreht er mit Laura Linney Richard Eyres THE OTHER MAN. In THE CHRONICLES OF NARNIA: PRINCE CASPIAN (“Die Chroniken von Narnia: Prinz Kaspian von Narnia”, 2008 ) spricht er erneut den Löwen Aslan wie schon in dem Kinohit THE CHRONICLES OF NARNIA: THE LION, THE WITCH AND THE WARDROBE (“Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia”, 2005).
2006 war Neeson neben Pierce Brosnan in dem klassischen Rachedrama SERAPHIM FALLS (“Seraphim Falls”) zu bewundern. 2005 hatte er eine Schlüsselrolle in Ridley Scotts Kreuzfahrerepos Kingdom of Heaven (“Königreich der Himmel”); im gleichen Jahr spielte er in Christopher Nolans BATMAN BEGINS (“Batman Begins”).

Für Neesons Porträt des Alfred Kinsey in Bill Condons KINSEY – neben Laura Linney – zeichnete ihn die Los Angeles Film Critics Association als ‘Besten Schauspieler’ aus. Zuvor spielte er neben Hugh Grant, Laura Linney, Emma Thompson und Keira Knightley in der Working Title-Produktion LOVE ACTUALLY [“Tatsächlich Liebe”, 2003 (Buch und Regie: Richard Curtis)].

2002 kehrte Neeson an den Broadway zurück, wo er in der Rolle des John Proctor mit seiner Freundin Laura Linney in Arthur Millers Klassiker “The Crucible” auftrat. Beide erhielten dafür eine Tony®-Nominierung.

2001 spielte er mit Harrison Ford in K-19: The Windowmaker (“K-19 ‑ Showdown in der Tiefe”), der Verfilmung einer realen russischen U-Boot-Tragödie. Des Weiteren drehte er mit Sandra Bullock die schwarze Komödie GUN SHY (“Ein Herz und eine Kanone”, 2000).

In dem Blockbuster Star Wars: Episode I – The Phantom Menace (“Star Wars: Episode 1 – Die dunkle Bedrohung”, 1999) spielte er den Jedi-Meister Qui-Gon Jinn, der Obi-Wan Kenobi und den jungen Anakin Skywalker in die Geheimnisse der Macht einweiht. Im gleichen Jahr trat er mit Catherine Zeta-Jones in Jan De Bonts The Haunting (“Das Geisterschloss”) auf.

Darüber hinaus hatte er die Hauptrolle des Jean Valjean in der Kinoadaption von Victor Hugos Les Misérables (“Les Misérables”, 1997) – neben Geoffrey Rush, Uma Thurman und Claire Danes. Im gleichen Jahr spielte er Oscar Wilde in David Hares neuem Stück “The Judas Kiss”, das am Londoner West End und dann am Broadway Premiere hatte.

Neeson hatte die Titelrolle in Neil Jordans MICHAEL COLLINS, für den er beim Filmfestival von Venedig als ‘Bester Schauspieler’ ausgezeichnet wurde; in der gleichen Kategorie erhielt er den Evening Standard Award und eine Golden Globe®-Nominierung. Der Film selbst erhielt zudem den Hauptpreis von Venedig: den Goldenen Löwen.

1993 erregte Neeson weltweite Aufmerksamkeit durch seine Hauptrolle in dem Oscar®-prämierten Film SCHINDLERS LISTE. In der Kategorie ‘Bester Schauspieler’ wurde er für einen Oscar®, einen Golden Globe® und einen BAFTA Award nominiert.

Der gebürtige Ire strebte ursprünglich die Laufbahn eines Lehrers an, nachdem er an der Queens University in Belfast Physik, Computerwissenschaft und Mathematik studiert hatte. Doch 1976 ließ Neeson das Unterrichten sein und schloss sich dem renommierten Lyric Players Theatre in Belfast an (“Das beste Training für jeden Schauspieler”). Sein professionelles Schauspieldebüt gab er in Joseph Plunketts “The Risen People”. Nach zwei Jahren bei den Lyric Players kam er zum Abbey Theatre in Dublin, dem berühmten irischen Nationaltheater. Neeson trat mit dem Abbey in der Festivalproduktion von Brian Friels “Translations” auf. Für das Royal Exchange Theatre im englischen Manchester spielte er in Sean O’Caseys “The Plough and the Stars”, wofür er eine Auszeichnung als ‘Bester Schauspieler’ erhielt.


KEN STOTT (Trüffeljäger, der Sprecher), ein Allround-Talent in der englischen Schauspielszene und Olivier Award-Preisträger, sammelte langjährige Erfahrungen in Theater, Film und Fernsehen.

Der 1955 in Edinburgh geborene Stott erfuhr seine Ausbildung an der George Heriot's School, wo sein Vater Dekan der Englischfakultät war, und danach an der Mountview Theatre School. Bereits mit 18 Jahren begann er seine Schauspielkarriere am Lyric Theatre im irischen Belfast.

Die nächsten zehn Jahre spielte er Repertoiretheater (unter anderem in Belfast, Ipswich, Manchester und Plymouth), bevor er in “Through the Leaves” am Traverse Theatre in Edinburgh seine erste Hauptrolle erhielt. Als er mit der Aufführung in London gastierte, sorgte er für Aufmerksamkeit und fand sich ein Jahr später am Royal National Theatre wieder. In den nächsten Jahren etablierte sich der Schotte als einer der besten Schauspieler Englands und erhielt zahlreiche Nominierungen und Preise, darunter 1994 einen Olivier Award als ‘Bester Nebendarsteller’ in “Broken Glass”. Seine zweite Nominierung bekam er für “Recruiting Officer” am National Theatre.

Seine ersten Bühnenrollen spielte er in verschiedenen Produktionen der Royal Shakespeare Company, insbesondere “Henry V”, “Henry IV, Pt. 1 & 2” und “The Merry Wives of Windsor”, bevor er größere Parts in Tennessee Williams “The Rose Tattoo” und Molieres “Le Misanthrope” erhielt. In Arthur Millers “Death of A Salesman” spielte er den Willy Loman – mit Jude Law in der Rolle von Sohn Happy.

Aber erst seine Rolle in der Anfangsbesetzung des West End-Hits “Art” (die ihm seine dritte Olivier Nominierung einbrachte), in dem er mit Albert Finney und Tom Courtenay am Wyndham's auftrat, rückte ihn ins Rampenlicht.
So feierte er in den 1990ern große Erfolge im britischen Fernsehen, während er mit seiner Bühnenkarriere pausierte. Doch 2001 kehrte er wieder auf die Bühnen des West Ends zurück – zunächst in Brian Friels “Faith Healer” am Almeida Theatre in King's Cross. In dem Drama “Heroes”, in dem er neben Richard Griffiths and John Hurt spielte, war er 2006 wieder am Wyndham’s zu sehen.

Während er sich im Repertoiretheater zu etablieren versuchte, debütierte Stott 1977 in “The Secret Army” im englischen Fernsehen. In den nächsten 20 Jahren spielte er kleine Rollen in den verschiedensten Programmformaten, darunter in “Your Cheatin’ Heart” (1990) und Dennis Potters “The Singing Detective” (1988 ) auf BBC. Wirklich bekannt wurde er als alkoholkranker Krankenhaus-DJ in der schwarzhumorigen BBC-Miniserie “Taking Over The Asylum” (1994), die einen BAFTA als ‘Bestes Seriendrama’ gewann.

Ein vertrautes Gesicht bei der BBC wurde er mit verschiedenen Serien und Programmformaten: “Mug’s Game” (1996), “Rhodes” (1996), “Stone, Scissors, Paper” (1997), “Messiah” (“Messias”, 2001), “Vicious Circle” (1999). Auch aus dem Sender ITV war er bald nicht mehr wegzudenken: In fünf Staffeln von “The Vice” (1999, 2003), einer der populärsten englischen TV-Serien, spielte er Det. Inspector Pat Chappel (BAFTA-Nominierung 1999) und holte so jede Woche 10 Millionen Zuschauer vor die Bildschirme. Große Anerkennung erntete er für die zwei Staffeln der ITV-Serie “Rebus” (2006&#820