Krabat - Special

Tomtec

KRABAT





Ein Film von Marco Kreuzpaintner

Eine Produktion der

Claussen+Wöbke+Putz Filmproduktion
Uli Putz, Thomas Wöbke, Jakob Claussen

und der

Krabat Filmproduktion GmbH
Bernd Wintersperger

in Koproduktion mit

Seven Pictures Film GmbH
Dr. Stefan Gärtner

Redaktion
ProSieben Television GmbH
Christian Balz

Filmförderung
Filmstiftung Nordrhein-Westfalen
FilmFernsehFonds Bayern
Filmförderungsanstalt FFA
Medienboard Berlin-Brandenburg
Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg MFG
Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien
Projektentwicklung gefördert durch Mittel von Media Plus Development

Im Verleih der Twentieth Century Fox of Germany

www.krabatblog.de


CAST


David Kross
KRABAT

Daniel Brühl
TONDA

Christian Redl
MEISTER

Robert Stadlober
LYSCHKO

Paula Kalenberg
KANTORKA

Anna Thalbach
WORSCHULA

Hanno Koffler
JURO

Charly Hübner
MICHAL

Moritz Grove
MERTEN

Tom Wlaschiha
HANZO

Sven Hönig
ANDRUSCH

Stefan *****ke
STASCHKO

Tom Lass
KUBO

Daniel Fripan
KITO

Daniel Steiner
PETAR

David Fischbach
LOBOSCH



STAB


Regie
Marco Kreuzpaintner

Drehbuch
Michael Gutmann und Marco Kreuzpaintner
nach dem gleichnamigen Roman von Otfried Preußler

Casting
An Dorthe Braker

1. Regieassistenz
Christopher Doll

Kamera
Daniel Gottschalk

Szenenbild
Christian M. Goldbeck

Kostüm
Anke Winckler

Maske
Georg Korpas, Tatjana Krauskopf, Heike Merker

Visual Effects
Alexander Lemke

Oberbeleuchter
Fabian Rösler

Ton
Manfred Banach

Komponist
Niki Reiser

Schnitt
Hansjörg Weissbrich

1. Aufnahmeleitung
Felix Leitermann

Produktionsleitung
Uli Fauth

Head of Production, Rumänien
Cristi Bostanescu, Castel Film

Herstellungsleitung
Jens Oberwetter

Redaktion
ProSieben Television GmbH, Christian Balz

Koproduktion
Seven Pictures Film GmbH, Dr. Stefan Gärtner

Produktion
Claussen+Wöbke+Putz Filmproduktion GmbH
Krabat Filmproduktion GmbH, Bernd Wintersperger

Produzenten
Uli Putz, Thomas Wöbke, Jakob Claussen





Synopsis

In den Wirren des Dreißigjährigen Krieges verliert der 14-jährige Krabat seine Mutter an die Pest. Maskierte Männer holen ihre Leiche ab, zünden das Haus an und wollen Krabat mitnehmen, doch der flieht.
Er schließt sich zwei vagabundierenden Jungen an und zieht mit ihnen bettelnd durch die Lande. Eines Nachts wird Krabat von einer inneren Stimme, die ihn zu einer geheimnisvollen Mühle lockt, aus dem Schlaf gerissen. Dort angekommen bietet ihm der Müllermeister an, bei ihm in die Lehre zu gehen. Krabat willigt freudig ein.
Hier scheint er es gut gefunden zu haben: ein Bett zum Schlafen und warmes Essen jeden Tag! Nur fragt sich Krabat, warum ihn die anderen Müllersburschen mit misstrauischen Blicken mustern und nicht willkommen heißen wollen. Aber es bleibt ihm nicht Zeit, sich hierüber Gedanken zu machen, denn sofort beginnt der Alltag auf der Mühle.
Die Aufgaben sind hart, der Meister unerbittlich mit den Gesellen. Doch Krabat packt tatkräftig an. Schließlich will er dem Meister seine Dankbarkeit beweisen. Schon bald lernt Krabat das Geheimnis der Mühle kennen: Sie ist eine Zauberschule, die der „Dunklen Seite“ angehört, ein Hort der unseligen Schwarzen Magie.
Nach dem ersten Jahr wird Krabat zum Gesellen. Er ist fasziniert davon, dass er nun, genau wie die anderen, tagsüber seine Zauberkräfte für die schwere Arbeit einsetzen kann. Der Meister lehrt seine Zauberlehrlinge auch, sich durch Zeit und Raum zu bewegen. In Raben verwandelt fliegen sie über Wälder und Landschaften. Als Krabat auf einem seiner seltenen Ausflüge dem Bauernmädchen Kantorka begegnet, verliebt er sich auf den ersten Blick in sie. Sein einziger Freund versucht ihn zu warnen - der Meister duldet keinen Umgang mit Fremden - aber von nun ab will Krabat nur eines: sie wieder treffen, um ihre Zuneigung zu gewinnen.
Einmal im Jahr fordert der Meister seinen besten Schüler zum tödlichen Wettstreit heraus, um so sein eigenes Leben um ein weiteres Jahr verlängern zu können. Krabat sieht seinen engsten Freund und erkennt, dass es an ihm ist, nicht der zerstörerischen Macht der Schwarzen Magie zu verfallen, sondern den Meister zu bekämpfen und zu besiegen. Dazu benötigt er jedoch Verbündete, aber er weiß nicht, ob er seinen Kameraden trauen kann. Die einen zu schwach, andere scheinen dem Müller bereits ihre Seelen verkauft zu haben. Der Küchenjunge Juro, der vermeintliche Dummkopf, stellt sich als sein einziger Verbündeter heraus. Mit dessen Hilfe erfährt Krabat von den geheimsten Mysterien aus dem Buch des Meisters: Er lernt, den Willen anderer zu beherrschen, und dass es der Liebe eines Mädchens bedarf, um den Meister zu überwinden.
Als der Meister in Krabat einen heranwachsenden Konkurrenten erkennt, versucht er ihn auf seine Seite zu ziehen. Er bietet ihm seine Nachfolge als Meister auf der Mühle an: und Macht - alles ist möglich mit Schwarzer Magie! Das Angebot ist verführerisch, aber Krabat kann sich auf die Dinge besinnen, die wirklich für ihn zählen: , Freundschaft, Vertrauen...
Es kommt zum Kampf auf Leben und Tod - der Meister setzt noch nie gesehene Zauberkräfte ein. Und Krabat versucht vergeblich, ihm ein ebenbürtiger Gegner sein zu können. Doch als der Meister den Kampf für sich zu entscheiden droht, steht Kantorka zu ihrem Wort und auf der Mühle, um Krabat freizubitten. Nun tritt die Kraft der Liebe gegen die Schwarze Magie an.




KRABAT – Der Roman von Otfried Preußler


Otfried Preußler wurde 1923 im böhmischen Reichenberg geboren. Nach seinem Kriegsdienst im Zweiten Weltkrieg geriet er fünf Jahre lang in sowjetische Gefangenschaft. Nach seiner Entlassung fand er mit viel Glück seine Angehörigen im bayerischen Rosenheim wieder, wo er sich auch niederließ. Er wurde Volksschullehrer und begann Geschichten zu schreiben. Zu Preußlers berühmtesten Kinder- und Jugendbüchern gehören „Die kleine Hexe“ (1957), „Der Räuber Hotzenplotz“ (1962), „Das kleine Gespenst“ (1966) und „Krabat“ (1971). Preußler ist einer der bekanntesten Kinder- und Jugendbuchautoren Deutschlands, seine Bücher wurden millionenfach verkauft, in etliche Sprachen übersetzt und mit unzähligen Preisen bedacht. „Krabat“ hat 1972 den deutschen Jugendbuchpreis verliehen bekommen und wird seit über 20 Jahren im deutschsprachigen Raum an Realschulen und Gymnasien im Deutschunterricht als Schullektüre genutzt. Weltweit wurden schätzungsweise über 1,8 Millionen Exemplare des Romans „Krabat“ verkauft. Das Buch wurde in 31 Sprachen übersetzt. Unter anderem gibt es chinesische, dänische, englische, estnische, französische, griechische, hebräische, italienische, japanische, katalanische, koreanische, nordsamische, rumänische, russische, serbokroatische, tschechische und ungarische Übersetzungen. Zu den unzähligen Preisen, mit denen Preußler ausgezeichnet wurde, zählen der Deutsche Jugendbuchpreis für „Krabat“, die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse, die Verleihung des Bayerischen Verdienstordens, der Sudetendeutsche Kulturpreis für das Gesamtwerk, der Andreas Gryphius-Preis für das Gesamtwerk, der Eichendorff-Literaturpreis für das Gesamtwerk und viele mehr. Zu seinen internationalen Auszeichnungen gehören der Europäische Jugendbuchpreis für „Krabat“, der Polnische Jugendbuchpreis für „Krabat“, der Silberne Griffel von Rotterdam (der holländische Jugendbuchpreis) für „Krabat“, die Auszeichnung Notable Book of 1973 der American Library Association für „Krabat“, die Ernennung zum Titularprofessor der Republik Österreich und viele mehr.




Über den Film


Die Idee, Otfried Preußlers Roman „Krabat“ zu verfilmen, hatte Thomas Wöbke von der Claussen+Wöbke+Putz-Filmproduktion schon vor langer Zeit. Der Stoff bietet zeitlose Konflikte, spielt in der bewegenden Zeit des Dreißigjährigen Krieges und zeigt eine Phantasiewelt. Er bietet damit die Grundlage für eine Verfilmung, die mehrere Genres in sich vereint – Abenteuer, Fantasy, aber auch ein Coming-of-Age-Drama.

Mit dem Regisseur Marco Kreuzpaintner war Thomas Wöbke schon seit dessen Kurzfilmen in Kontakt. Mit SOMMERSTURM, den Kreuzpaintner dann für Claussen+Wöbke+Putz drehte, bewies er, dass er ein großes Darstellerensemble inszenieren kann. Auch die Erfahrungen mit TRADE – WILLKOMMEN IN AMERIKA, Kreuzpaintners erstem internationalen Film, mit Kevin Kline in einer der Hauptrollen und produziert von Roland Emmerich, bei dem Claussen+Wöbke+Putz als Koproduzenten fungierten, zeigten den Produzenten, dass der junge Regisseur der richtige Mann ist, den Krabat-Stoff anzugehen. Produzent Jakob Claussen erläutert: „Marco will Großes für die Leinwand erschaffen. Er kann Figuren glaubwürdig darstellen. Für ihn ist es wichtig, dass sie authentisch sind. Er will unterhalten und bewegen. Mit SOMMERSTURM und TRADE – WILLKOMMEN IN AMERIKA hat er bewiesen, dass er das kann.“

Für Marco Kreuzpaintner ist die Verfilmung von KRABAT die Erfüllung eines großen Wunschtraums. Mit 13 Jahren hatte er das Buch mehrfach gelesen. „In diesem Alter konnte ich mich mit der Figur ‚Krabat’ voll und ganz identifizieren“, meint Kreuzpaintner. „Die Welt, in der Krabat sich zurechtfinden muss, hatte mich stark fasziniert. Krabat ist ein besonderer Held. Er besitzt Stärke, Mut, Gefühl und repräsentiert wichtige Werte. Man muss ihn lieben und ist ihm sehr nahe. ‚Krabat’ erzählt ja nicht nur vom Erwachsenwerden, der Selbstbestimmung, Freundschaft und der Liebe, sondern auch vom Tod.“

Produzent Thomas Wöbke betont, dass KRABAT von der Ausstattung und von den Kostümen her zwar eine historische Verfilmung ist, dass die Sorgen und Gefühle der Figuren aber auch heute ihre Relevanz haben. „Es sind keine seltsam anmutenden historischen Figuren. Es sind junge Menschen der damaligen Zeit, mit denen man sich heute noch identifizieren kann.“ Die Welt Krabats ist aber auch eine Welt der Märchen und der Mythen. Es wird gezaubert, Menschen können fliegen, verwandeln sich in Raben oder haben übersinnliche Kräfte. Produzentin Uli Putz erläutert: „KRABAT zeigt uns eine fantastische Welt. Der Roman zieht die Leser seit den frühen 70er Jahren in seinen Bann. Der Mythos ist nach wie vor präsent.“

„Krabat“ basiert auf einer sorbischen Sage, die in der Lausitz des 17. Jahrhunderts, in der Gegend von Hoyerswerda spielt. Zusammen mit einem Location Scout war die Produktion auf der Suche nach einer Landschaft, die ursprünglich und unverändert geblieben war und als Kulisse für KRABAT dienen konnte. Da in der Lausitz kein Drehort zu finden war, der diesen Kriterien entsprach, war man in ganz Europa unterwegs, um eine geeignete Location zu finden. Fündig wurde man schließlich in Rumänien, in den Karpaten. Uli Putz erklärt: „Wir drehen mitten in den Bergen, wo man von unberührter Natur umgeben ist. Das ist wunderschön, bedeutet aber auch schwierige Bedingungen, da kaum Infrastruktur vorhanden und der Aufwand für die Produktion daher viel größer ist.“

Eine wichtige Rolle für die Wirkung des Films wird auch die Farbgebung spielen. Da KRABAT in allen Jahreszeiten spielt, werden die Farben sich zwischen dem knalligen Grün der Sommerwiesen und dem Grau des matschigen Winterschmutzes bewegen. Jakob Claussen erzählt: „Auch die Charaktere der einzelnen Rollen werden durch die Farbgebung unterstrichen. Die Schauspieler sind nicht nur in Sackleinen gekleidet. Jede Figur bekommt eine eigene Farbe zugeordnet.“

Eine entscheidende Rolle bei KRABAT spielt natürlich die Besetzung. Die Darsteller wurden in einem aufwändigen Prozess zusammen mit der Casting-Agentin An Dorthe Braker besetzt. Besonders die Wahl der Schauspieler für die zwölf Müllersburschen war schwierig. Jeder einzelne musste in der Lage sein, sofort einen bleibenden, individuellen Eindruck zu hinterlassen. Jeder einzelne musste aber auch ins Ensemble passen. Thomas Wöbke sagt: „Ich glaube, wir haben einen wundervollen Cast für KRABAT gefunden. Ich bin froh, dass wir erstmals mit Daniel Brühl zusammen arbeiten und dass wir David Kross aus KNALLHART verpflichten konnten. Und ich bin froh, dass wir nach SOMMERSTURM wieder mit Robert Stadlober arbeiten können.“





DIE SCHAUSPIELER


David Kross (Krabat)

David Kross, geboren 1990 in Henstedt-Ulzburg bei Hamburg, spielte bereits mit elf bzw. zwölf Jahren kleine Rollen in den Kinofilmen HILFE, ICH BIN EIN JUNGE! (Regie: Oliver Dommenget, 2001) und ADAM & EVA (Regie: Paul Harather, 2002). Entdeckt wurde er von Detlev Bucks Tochter Bernadette, die ihrem Vater den Tipp gab, als dieser eine Besetzung für die Hauptrolle in seinem Film KNALLHART (2005) suchte. Kross spielte den 15-jährigen Michael Polischka, der aus der behüteten Welt in Zehlendorf in den harten Überlebenskampf in Neukölln gerät. Der Film wurde zum Erfolg, David Kross wurde unter anderem auf der Berlinale 2006, wo der Film zu sehen war, stürmisch gefeiert.


Daniel Brühl (Tonda)

Daniel Brühl wurde 1978 in Barcelona geboren und wuchs in Köln auf. Zu seinen ersten Fernsehrollen zählen Roland Suso Richters „Svens Geheimnis“ (1994), Miguel Alexandres „Der Pakt“ (1995), „Blutiger Ernst“ von Bernd Böhlich (1997) sowie die „Polizeiruf 110“-Episode „Der Sohn der Kommissarin“ (1997). Sein Kinodebüt gab Brühl in Friedemann Fromms Film SCHLARAFFENLAND im Jahr 1998. In DAS WEISSE RAUSCHEN (1999) des österreichischen Regisseurs Hans Weingartner spielt er den Abiturienten Lukas, der nach Köln zieht um dort zu studieren, stattdessen aber eine Welt aus Drogen und Partys erlebt und schließlich in der Psychiatrie landet. Für seine Rollen in NICHTS BEREUEN (Brühl spielt den Zivildienstleistenden Daniel), in VAYA CON DIOS (Brühl als der junge Mönch Arbo) sowie für DAS WEISSE RAUSCHEN erhält er im Jahr 2002 den Deutschen Filmpreis als Bester Hauptdarsteller. Spätestens mit dem riesigen Erfolg von GOOD BYE, LENIN! (2001) wurde Brühl zu einem der bekanntesten deutschen Schauspieler. Für seine Darstellung des Alexander Kerner, der seiner Mutter (Katrin Saß) nach dem Mauerfall die heile DDR vorspielt, wurde Daniel Brühl mit Preisen überhäuft. Er erhielt den Deutschen Filmpreis 2003 als Bester Hauptdarsteller, den Europäischen Filmpreis 2003 als Bester Hauptdarsteller, den Publikumspreis des Europäischen Filmpreises 2003 sowie einen Bambi. In Achim von Borries’ WAS NÜTZT DIE LIEBE IN GEDANKEN (2002) spielt er den jungen Poeten Paul Krantz, der im Berlin der 20er Jahre mit Freunden einen Selbstmörderclub gründet. 2004 erhielt er auch für diesen Film den Publikumspreis des Europäischen Filmpreises. In DIE FETTEN JAHRE SIND VORBEI (Regie: Hans Weingartner; 2003) spielte er den Großstadtrevolutionär Jan. Der Film war die erste deutschsprachige Produktion seit 1993, die beim Filmfestival in Cannes am Wettbewerb um die Goldene Palme teilnahm. In DER DUFT VON LAVENDEL („Ladies in Lavender“, 2003) war Brühl an der Seite von Judi Dench und Maggie Smith zu sehen, in MERRY CHRISTMAS (2004) spielte er zusammen mit Benno Fürmann und Diane Krüger. Seit Ende Oktober 2006 ist er in Sebastian Schippers EIN FREUND VON MIR als Karl zu sehen, der einen verantwortungsvollen aber langweiligen Posten bei einer Versicherungsgesellschaft hat, dann aber auf den Lebenskünstler Hans (Jürgen Vogel) trifft.



Christian Redl (Meister)

Christian Redl, geboren 1948 in Schleswig, erhielt seine Ausbildung zum Schauspieler an der Schauspielschule in Bochum. Es folgten Theaterengagements in Wuppertal, Bremen, Frankfurt und Hamburg. Seine erste Kino-Hauptrolle hatte Redl in Uwe Schraders SIERRA LEONE im Jahr 1987. Zu seinen unzähligen Fernsehauftritten zählt Bernd Schadewalds Film „Der Hammermörder“ im Jahr 1989, für den Redl einen Grimme-Preis erhielt. Redl spielte einen mordenden Familienvater. Zu seinen Kinofilmen zählen unter anderem auch Lars Beckers SCHATTENBOXER (1992) und BUNTE HUNDE (1995), Hermine Huntgeburths TRIO (1997), Redl spielt darin den Liebhaber von Götz George, und SOLO FÜR KLARINETTE (1998 ) von Nico Hofmann. Es folgten ST. PAULI NACHT (1999) von Sönke Wortmann, Redl spielt darin die Kiezgröße Brilli, die eine heimliche Liebesbeziehung zu einer Transsexuellen hat, TATTOO (2002) von Robert Schwentke und Oliver Hirschbiegels DER UNTERGANG (2004), Redl spielt darin Generaloberst Alfred Jodl.


Robert Stadlober (Lyschko)

Zu Robert Stadlobers bekanntesten Filmen zählen Leander Haußmanns SONNENALLEE (1999) und CRAZY (2000) von Hans-Christian Schmid. Für seine darstellerischen Leistungen erhielt er eine ganze Reihe Auszeichnungen, u.a. den Bayerischen Filmpreis, die Nominierung zum Deutschen Filmpreis 2001, den Preis als Bester Hauptdarsteller für ENGEL & JOE auf dem Internationalen Filmfestival Montreal und den Deutschen Videopreis.
Im Jahr 2002 lief KLAUSTROPHOBIE im Kino mit Stadlober in der Hauptrolle, eine Hommage an den jungen Klaus Kinski als Vorfilm zu Richard Linklaters WAKING LIFE, dessen Hauptfigur Stadlober auch synchronisierte.
2003 war er in Benjamin Quabeks VERSCHWENDE DEINE JUGEND zu sehen, an der Seite von Tom Schilling und Jessica Schwarz. Im selben Jahr stand Stadlober als Mark Renton in „Trainspotting“ (Regie: Nils Daniel Finckh), der Theateradaption des gleichnamigen Romans von Irvine Welsh, auf der Bühne des Malersaals des Hamburger Schauspielhauses. Dort spielte er auch den Romeo in Shakespeares "Romeo und Julia". Anschließend drehte er die italienisch-österreichische historische Kinoproduktion UN GESTO DI COURAGGO (DER WILLE DER STERNE) an der Seite von Tobias Moretti. 2004 war Stadlober in SOMMERSTURM (Regie: Marco Kreuzpaintner) zu sehen. Er spielte das Mitglied eines Ruderclubs, das sich in einen Jungen verliebt. 2005 war er u.a. im ORF-Tatort „Der Teufel vom Berg“ zu sehen. In diesem Jahr gehörte Stadlober als junger deutscher Kaiser Wilhelm II. zum internationalen Cast von Robert Dornhelms TV-Zweiteiler „Rudolf“.
Stadlober wirkte in Schlingensiefs THE AFRICAN TWIN TOWERS, dessen erstem Filmprojekt seit acht Jahren mit. Die Fortführung dieses Projektes führte ihn auf die Bühne des Wiener Burgtheaters, in einer szenischen Unternehmung mit dem Titel AREA 7. Im Sommer 2006 stand Stadlober als PEER GYNT vor der Kamera. Uwe Janson inszenierte das Ibsen-Drama über den jungen Bauernburschen Peer Gynt. Anschließend stand er in Berlin für den Kinofilm SPIELVERDERBER unter Regie von Wolfgang Eißler vor der Kamera. Stadlober spielt Tom, einen jungen Mann, dessen Liebe der Musik gilt, und der trotz Enttäuschungen an seinen Träumen festhält.
Neben seiner schauspielerischen Arbeit gilt seine große Liebe der Musik, die Ausdruck findet in seinem aktuellen Musikprojekt „Escorial Green“ und seinem Label Siluh-Records.


Paula Kalenberg (Kantorka)

Paula Kalenberg, Jahrgang 1986, kann bereits einige Fernsehauftritte vorweisen, zum Beispiel in Ben Verbongs ZDF-Film „Hanna, wo bist Du?“ (2001), in „Am Ende der Wahrheit“ (Regie: Micky Rowitz, SAT.1, 2001), in der Tatort-Episode „Bermuda“ (2002) unter der Regie von Manfred Stelzer, in Jörg Grünlers ZDF-Zweiteiler „Durch Liebe erlöst“ (2004) und in „Kabale und Liebe“ (Regie: Leander Haußmann, ZDF, 2005). Ihr Kinodebüt gab sie in Gregor Schnitzlers Literaturverfilmung DIE WOLKE, für den sie auch den New Faces Award 2006 als Beste Nachwuchs-Schauspielerin erhielt. Paula Kalenberg spielt darin die frisch verliebte 16-jährige Hannah, die ihren Freund aus den Augen verliert, als es in einem nahe gelegenen Atomkraftwerk zum Super-GAU kommt.


Anna Thalbach (Worschula)

Anna Thalbach, 1973 in Berlin geboren, blickt bereits auf eine große Anzahl an Theater-, Fernseh- und Kinoauftritten zurück. Bereits 1991 erhielt sie für ihre Darstellung der Alice in Beat Lottaz’ Kinofilm ZÄRTLICHE ERPRESSERIN den Preis als Beste Nachwuchsdarstellerin des Max-Ophüls-Filmfestivals. Zu ihren Theaterauftritten zählen zum Beispiel „Mutter Courage und ihre Kinder“ (1995) am Hamburger Thalia Theater unter der Regie von Jérome Savary, „Die heilige Johanna der Schlachthöfe“ (1998 ) am Schauspielhaus Zürich, unter der Regie von Benno Besson oder Tschechows „Die Möwe“ am Berliner Maxim-Gorki-Theater unter der Regie von Katharina Thalbach (2000). Im Fernsehen war sie zum Beispiel 1990 in Edgar Reitz’ ARD-Serie „Zweite Heimat“, in der Tatort-Episode „Eulenburg“ (Regie: Sylvia Hoffmann, ARD, 1995), in Bernd Schadewalds ZDF-Film „Der Pirat“ (1997), in Claudia Gardes Tatort-Episode „Kindstod“ (ARD, 2001) oder in der ZDF-Serie „Alles über Anna“ zu sehen. Zu ihren Kinorollen zählen JUSTIZ von Hans W. Geißendörfer (1993), Mark Schlichters EX (1994), Peter Welz’ BURNING LIFE (1996), FRÜHSTÜCK von Alexander Pfeuffer (2002), Nico von Glasows DIE EDELWEISSPIRATEN (2002) und VINZENT (Regie: Stefan Epmeier, 2003). In Oliver Hirschbiegels DER UNTERGANG (2004) spielt sie die Testpilotin Hanna Reitsch.


Hanno Koffler (Juro)

Hanno Koffler, geboren 1980, war im Kino erstmals im Jahr 2001 in Marco Kreuzpaintners REC KASSETTENJUNGS/KASSETTENMÄDCHEN zu sehen. Gleich 2002 folgte dann Stefan Ruzowitzkys Erfolgsthriller ANATOMIE 2. In Marco Kreuzpaintners GANZ & GAR (2003) spielte er anschließend eine der Hauptrollen. Kreuzpaintner war es auch, der ihn an der Seite von Robert Stadlober und Kostja Ullmann in SOMMERSTURM (2004) in der Rolle des Malte besetzte, einem durchtrainierten, sonnengebräunten Ruderer, dessen liebste Beschäftigung das „Hetenkneten“ ist. In HALLESCHE KOMETEN (2004) von Susanne Zacherias spielt Hanno Koffler in einer Hauptrolle den jungen Ben, der von einer Reise um die Welt und von einem Dasein als Schriftsteller träumt. Demnächst werden wir Hanno Koffler in Bernd Langes RABENBRÜDER (2005) und in Nicolai Müllerschöns RED BARON (2006) sehen können.
Das Fernsehpublikum überzeugte Koffler beispielsweise in „Einsatz in Hamburg“ (2004) unter der Regie von Lars Becker, in der Tatort-Episode „Dunkle Wege“ (2004) unter der Regie von Christiane Balthasar und im TV-Spielfilm „Charlotte und ihre Männer“ von Dirk Kummer an der Seite von Marianne Sägebrecht.
Seine große Bühnenpräsenz konnte Hanno Koffler u.a. in Klaus Maria Brandauers Inszenierungen „Sommernachtstraum“ (2005) und „Hamlet“ (2005) unter Beweis stellen.


Charly Hübner (Michal)

Charly Hübner, Jahrgang 1972, erhielt seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Neben einigen Theaterauftritten (z.B. „Faust I“, „Faust II“ und „Die heilige Johanna der Schlachthöfe“) war Hübner in etlichen Fernsehrollen zu sehen, so zum Beispiel in der Tatort-Episode „Todes-Bande“ (Regie: Thomas Bohn), im ZDF-Fernsehfilm „Jetzt erst recht“ (Regie: Andi Niessner), in der Tatort-Episode „Requiem“ (Regie: Thorsten Näter), in Jörg Grünlers ZDF-Film „Neger, Neger, Schornsteinfeger“ und im ProSieben-Fernsehfilm „Meine verrückte türkische Hochzeit“ (Regie: Stefan Holtz). Sein Kinodebüt gab er in Sherry Hormanns "MÄNNER WIE WIR", ebenso war er in Eoin Moores "IM SCHWITZKASTEN", Rainer Kaufmanns "VIER TÖCHTER" und in Florian Henckel von Donnersmarcks "DAS LEBEN DER ANDEREN" zu sehen. 1996 erhielt Hübner den Friedrich-Luft-Preis für „WEIHNACHTEN BEI IWANOWS“ und den Darstellerpreis beim Treffen der Schauspielschulen in Chemnitz. Er wird demnächst wieder auf der Leinwand in Erscheinung treten in „KAHLSCHLAG“ (Regie: Patrick Tauss) sowie „TELL“ (Regie: Mike Eschmann) und „AUTOPILOTEN“(Regie: Bastian Günther).


Moritz Grove (Merten)

Moritz Grove macht seit 2004 seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Grove war schon in einigen Rollen auf Hamburger Bühnen zu sehen, so unter anderem in „Platonov“ (2005) in der Titelrolle unter der Regie von Julia Hölscher in den Zeisehallen Hamburg, in Tschechows „Die Möwe“ (2005) als Medwedenko unter der Regie von Cäcilia Drexel am Schauspielhaus Hamburg im Malersaal, in „Peanuts“ in der Kampnagel Fabrik Hamburg unter der Regie von Cäcilia Drexel, als Simo in „Das Mädchen aus der Streichholzfabrik“ (2006) unter der Regie von Julia Hölscher am Thalia und als Karl Moor in „Schiller nochmal“ (2006) unter der Regie von Jutta Hoffmann am Schauspielhaus Hamburg. Im Fernsehen konnte man Moritz Grove u.a. in einer Hauptrolle des ARD-Fernsehfilms „Der Mann im Strom“ (2005) von Nicki Stein sehen, ebenso in „Der Preis der Freundschaft“ (Regie: Claudia Garde, 2005), in der „Großstadtrevier“-Episode „Junge Liebe, alter Wein“ (Regie: Miko Zeuschner, 2005) und in der Episode „Kaffeefahrt“ von Soko Wismar (Regie: Severin Lohme, 2006). Sein Kinodebüt gab Grove in dem Film VERFOLGT von Angelina Maccarone, an der Seite von Maren Kroymann und Kostja Ullmann, der Film wird ab Januar 2007 in den deutschen Kinos zu sehen sein. Das Filmfestival in Locarno zeichnete den Film mit dem Goldenen Leoparden im Wettbewerb für innovative Filmkunst aus.


Tom Wlaschiha (Hanzo)

Tom Wlaschiha, geboren 1973, machte seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelsohn Bartholdy“ in Leipzig. Im Fernsehen war er bereits in einer ganzen Reihe von Rollen zu sehen, zum Beispiel in der Serie „SAR-Rettungsflieger“ (Regie: Rolf Liccini, Georg Schiemann; 2000), in der er eine durchgehende Hauptrolle spielte, in der Tatort-Episode „Prügelknaben (Regie: Piet Ariel; 2000), in „Verliebte Jungs“ (Regie: Christoph Schrewe; 2001), „Die Nacht in der ganz ehrlich überhaupt niemand Sex hatte“ (Regie: Christoph Schrewe; 2002) und viele andere. Im Kino war Tom Wlaschiha zum Beispiel in der US-amerikanischen Produktion NO ONE SLEEPS (Regie: Jochen Hick; 2000), in Joseph Vilsmaiers BERGKRISTALL (2004), 16 BLOCKS von Richard Donner (2005), Steven Spielbergs MUNICH (2005) und Gregor Schnitzlers DIE WOLKE zu sehen. Neben seiner filmischen Arbeit steht er auch regelmäßig bei verschiedenen Theaterproduktionen auf der Bühne, bisher u.a. in Berlin, Zürich und Dresden.


Tom Lass (Kubo)

Tom Lass, Jahrgang 1983, gab 1999 mit HARTE JUNGS (Regie: Marc Rothemund) sein Kinodebüt. Es folgten Granz Henmans KNALLHARTE JUNGS (2001), ALLERSEELEN (Regie: Markus Mörth; 2003), der im Jahr 2004 den First Steps Award in der Kategorie „Bester Spielfilm bis 60 Minuten“ gewann und in dem er die Hauptrolle besetzte, Matthias Dinters DIE NACHT DER LEBENDEN LOSER (2003), NIMMERMEER (Regie: Toke Constantin Hebbeln; 2005), welcher gerade bei den diesjährigen Hofer Filmtagen zwei Förderpreise gewann, und LAUF DER DINGE (Regie: Rolf S. Wolkenstein; 2006). Auch dem Fernsehzuschauer ist Tom Lass u.a. in „Die Kommissarin – Gott in Weiß“ (Regie: Rolf Liccini; 2003), „Klassenfahrt“ (Regie: Lars Montag; 2004), „Rose“ (Regie: Alain Gsponer; 2005), und in einer Episodenhauptrolle in SOKO 5113 (Regie: Bodo Schwarz; 2006) aufgefallen.




Regie und Drehbuch


Marco Kreuzpaintner

wurde 1977 in Rosenheim geboren und folgte nach dem Studium der Kunstgeschichte seinen Ambitionen im Bereich Film-, Werbe- und Musikvideoproduktion. Vor fünf Jahren machte er mit dem Kurzfilm ENTERING REALITY mit August Diehl und August Zirner erstmals auf sich aufmerksam. Die Zusammenarbeit mit Diehl fand eine Fortsetzung in dem zwei Jahre später entstandenen Kurzfilm DER ATEMKÜNSTLER, der 2001 für den deutschen Nachwuchspreis First Steps nominiert wurde.

Kreuzpaintner arbeitete als persönlicher Assistent von Edgar Reitz u.a. an der Synchronregie der deutschen Fassung von Stanley Kubricks EYES WIDE SHUT, sowie an der Vorbereitung für HEIMAT 3 mit.

Für die aus dem ehemaligen SZ - Jugendmagazin JETZT hervorgegangene TV -Produktion drehte Kreuzpaintner den Pilotfilm REC KASSETTENJUNGS/ KASSETTENMÄDCHEN. 2003 hatte sein Spielfilmdebüt GANZ UND GAR Premiere.
Anlässlich des Münchner Filmfestes 2004 fand die Premiere seines vielbeachteten Kinofilms SOMMERSTURM mit Robert Stadlober und Kostja Ullmann in den Hauptrollen statt. Der Film wurde mit dem Publikumspreis des Münchner Filmfestes ausgezeichnet und hat ein außerordentlich starkes Medieninteresse hervorgerufen.

Das besondere Talent von Marco Kreuzpaintner fiel auch Regisseur Roland Emmerich auf, der ihn sofort für seine Centropolis-Produktion TRADE – WILLKOMMEN IN AMERIKA als Regisseur engagierte. Der Film erzählt eine Geschichte um Kinder- und Jugendhandel zwischen Mexiko und den USA. Die Dreharbeiten fanden von Oktober 2005 bis Winter 2006 in den USA und Mexiko statt. Die Hauptrollen spielen Kevin Kline und Alicja Bachleda-Curus, der Film befindet sich gerade in der Endfertigung.


Drehbuch


Michael Gutmann

Michael Gutmann, 1956 in Frankfurt geboren, ist Regisseur und Drehbuchautor. Als Regisseur zeichnete er zum Beispiel für die Komödie ROHE OSTERN mit Axel Milberg und Oliver Korittke (1995) verantwortlich, ebenso wie für den mehrfach preisgekrönten Fernsehfilm „Wie für eine Nacht“, und für HERZ IM KOPF mit Tom Schilling und Alicja Bachleda-Curus (2001), für den er zusammen mit Hans-Christian Schmid auch das Drehbuch schrieb. Auch für Schmids Kinofilme 23 (1998, mit August Diehl, Fabian Busch und Dieter Landuris), CRAZY (2000, mit Robert Stadlober, Tom Schilling und Julia Hummer) und LICHTER (2002, mit August Diehl, Herbert Knaup und Henry Hübchen) schrieb er gemeinsam mit Schmid die Drehbücher.

Produktion


Claussen+Wöbke+Putz Filmproduktion GmbH

Die Claussen+Wöbke Filmproduktion wurde 1992 von Jakob Claussen und Thomas Wöbke gegründet, seit 2003 ist Uli Putz als dritte Produzentin mit an Bord. Seit den Anfängen produziert Claussen+Wöbke Fernseh- und Kinofilme, unter anderem mit Regisseuren wie Hans-Christian Schmid, Rainer Kaufmann, Caroline Link, Stefan Rutzowitzky und Matti Geschonneck. Zu den von Claussen+Wöbke produzierten Filmen gehören unter anderem Caroline Links JENSEITS DER STILLE (1995), Rainer Kaufmanns DIE APOTHEKERIN (1996/1997), Stefan Ruzowitzkys ANATOMIE (1999) und ANATOMIE 2 (2002), Hans-Christian Schmids NACH FÜNF IM URWALD (1995), 23 (1998 ), CRAZY (1999) und LICHTER (2002/2003), Benjamin Quabecks VERSCHWENDE DEINE JUGEND (2002/2003) sowie Marco Kreuzpaintners SOMMERSTURM (2003/2004). Zu den aktuellen Projekten zählen der von Roland Emmerich und Rosilyn Heller produzierte Film TRADE – WILLKOMMEN IN AMERIKA (Regie: Marco Kreuzpaintner), bei dem Claussen+Wöbke+Putz als Koproduzenten fungieren, sowie Rainer Kaufmanns Kinofilm VIER TÖCHTER.

Die Filme der Claussen+Wöbke+Putz Filmproduktion wurden mit vielen Preisen und Auszeichnungen geehrt, so erhielt u.a. JENSEITS DER STILLE eine Oscar®-Nominierung 1997 als Bester Fremdsprachiger Film, den Deutschen Filmpreis in Silber 1997 in der Kategorie Bester Film und den Bayerischen Filmpreis 1996 für den Besten Film. ANATOMIE erhielt den Publikumspreis des Deutschen Filmpreises 2000, CRAZY den Deutschen Filmpreis in Silber im Jahr 2000 und LICHTER wurde mit dem Deutschen Filmpreis in Silber 2003, dem Bayerischen Filmpreis 2003 (Bester Film und Bestes Drehbuch), dem Kritikerpreis FIPRESCI im Rahmen der Filmfestspiele Berlin 2003 u.v.m. ausgezeichnet.


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