Tomtec
NEW LINE CINEMA präsentiert
in Zusammenarbeit mit HOME BOX OFFICE
eine DARREN STAR Produktion
ein Film von MICHAEL PATRICK KING
SARAH JESSICA PARKER
KIM CATTRALL
KRISTIN DAVIS
CYNTHIA NIXON

mit
JENNIFER HUDSON
und CANDICE BERGEN
und CHRIS NOTH
Drehbuch und Regie
MICHAEL PATRICK KING
nach der TV Serie von
DARREN STAR
nach den Charakteren aus dem Buch von
CANDACE BUSHNELL
Produzenten
SARAH JESSICA PARKER
MICHAEL PATRICK KING
DARREN STAR
und
JOHN MELFI
Executive Producers
TOBY EMMERICH
RICHARD BRENER
KATHRYN BUSBY
JONATHAN FILLEY
Kamera
JOHN THOMAS
Produktionsdesign
JEREMY CONWAY
Schnitt
MICHAEL BERENBAUM, A.C.E.
Kostümdesign
PATRICIA FIELD
Musik
AARON ZIGMAN
Executive Music Producer
SALAAM REMI
Casting
BERNARD TELSEY, C.S.A.
Deutscher Kinostart: 29. Mai 2008
im Verleih von Warner Bros. Pictures Germany
a division of Warner Bros. Entertainment GmbH
www.sexandthecity-derfilm.de

Inhalt
Nachdem ich jahrelang in der Stadt gelebt hatte, war ich davon überzeugt: Sollten meine Freundinnen und ich jemals unsere Happy-Ends wie im Märchen bekommen, wäre auch die Geschichte vorbei. Aber das wahre Leben – ist immer für eine Überraschung gut.
Carrie Bradshaw
Es kommt doch auf die Größe an – zumindest, wenn es um Bildformate geht. Denn größer ist definitiv besser, wie „Sex and the City“ beweist, die lang erwartete Kinofortsetzung der erfolgreichen Hit-Serie. Und der Film verspricht, endlich alle drängenden Fragen zu beantworten, die die Serie offenließ: Geben sich Carrie und Big endlich das Ja-Wort? Reicht Samantha wirklich ein einziger Mann? Wird Charlotte jemals schwanger werden? Sind Miranda und Steve tatsächlich glücklich bis an ihr Lebensende?
Carrie Bradshaw (Sarah Jessica Parker), erfolgreiche Autorin und jedermanns liebste Mode-Ikone, ist zurück. Mit ihrem berühmten sardonischen Scharfsinn setzt sie bissiger als je zuvor ihre eigene Geschichte um Sex, Liebe und modebesessene Single-Frauen in New York fort. Vier Jahre nach dem Ende der HBO-Serie zeigt „Sex and the City“ unsere liebsten femme fashionables Carrie, Samantha (Kim Cattrall), Charlotte (Kristin Davies) und Miranda (Cynthia Nixon), wie sie mit Jobs, Freunden und Beziehungen jonglieren, während sie gleichzeitig durch Mutterdasein, Heirat und Immobilien-Käufe in Manhattan manövrieren. Einige von ihnen – und jetzt halten Sie sich fest – zieht es vielleicht sogar aus Manhattan!
Zur weiteren Besetzung gehören Chris Noth in seiner Kult-Rolle als Carries attraktiver Mr. Big. David Eigenberg spielt Mirandas bodenständigen und liebenswerten, aber simpel gestrickten Ehemann Steve Brady, Evan Handler Charlottes zuverlässigen und liebenden Ehemann Harry. Und Jason Lewis spielt Smith Jerrod, einen Schauspieler, der außerdem Samanthas Mandant und ihr ergebener Liebhaber ist.
Co-Stars sind Candice Bergen als Vogue-Herausgeberin Enid Frick und Oscar-Gewinnerin Jennifer Hudson (Dreamgirls), die Carrie Bradshaws junge und unerfahrene, aber ausgesprochen modebewusste Assistentin Louise spielt. Eine neue Figur, die es in der Serie noch nicht gab. Ein Wiedersehen gibt es dagegen mit Mario Cantone als Anthony Marentino, Charlottes starrsinnigem Wedding-Planner, Willie Garson als Carries Kumpel Stanford Blatch und Lynn Cohen als Mirandas Nanny Magda.
Michael Patrick King, langjähriger Executive Producer und Autor der Serie, schrieb und inszenierte „Sex and the City“. Produziert wurde der Film von Sarah Jessica Parker, Michael Patrick King, Darren Star (der die Serie kreierte, die auf den autobiografischen Kolumnen von Candace Bushnell basiert) und John Melfi. Executive Producer sind Toby Emmerich, Richard Brener, Kathryn Busby und Jonathan Filley.
Zum Stab gehören die Kostüm-Designerin Patricia Field, deren Mode die ganze HBO-Serie prägte, sowie die Kostüm-Designer Molly Rogers und Danny Santiago, Produktions-Designer Jeremy Conway, Kameramann John Thomas, Cutter Michael Berenbaum, A.C.E., und Komponist Aaron Zigman.
New Line Cinema präsentiert die Darren-Star-Produktion „Sex and the City“ in Zusammenarbeit mit Home Box Office.

ÜBER DIE PRODUKTION
Jahr für Jahr strömen Frauen um die 20 nach New York, um die beiden Ls zu suchen: Label und Liebe. Vor 20 Jahren war ich eine von ihnen. Für Label hatte ich schnell ein Händchen…deshalb konzentrierte ich mich auf Liebe.
Carrie Bradshaw
Schlüpft in eure Manolos, greift zu Cupcakes und schnappt euch einen Kerl. Die vier fabelhaften New Yorkerinnen – Carrie, Miranda, Samantha und Charlotte – sind zurück! Die Heldinnen einer der beliebtesten TV-Serien aller Zeiten kommen mit „Sex and the City“ erstmals ins Kino.
1998 startete HBO die Serie Sex and the City, die sechs Staffeln lang bis zu ihrem Ende 2004 zu den Programmhighlights gehörte. Während dieser Zeit wurde sie für 50 Emmys nominiert und gewann sieben davon, darunter zwei Darstellerpreise für Sarah Jessica Parker und Cynthia Nixon. Außerdem wurde die Serie mit zwei Screen-Actors-Guild-Awards in der Kategorie „Best Ensemble in a Comedy Series“ ausgezeichnet. Von insgesamt 24 Golden-Globe-Nominierungen gewann Sex and the City acht, darunter dreimal in der Kategorie „Best TV-Series – Musical or Comedy“ sowie diverse Darstellerpreise für Parker und Kim Cattrall.
Bevor die Serie den Bildschirm eroberte, war Sex and the City eine erfolgreiche autobiografische Zeitungskolumne von Candace Bushnell, die regelmäßig im New York Observer erschien. Darren Star, Schöpfer und Executive Producer erfolgreicher TV-Shows wie „Beverly Hills 90210“ und „Melrose Place“, sah sofort das große Potential, das in Bushnells Kolumnen über das Sexualverhalten in New Yorks Gesellschaft steckte. „Ich las diese Artikel und dachte, ‚wow, das ist ein großartiger Blick auf New York‘“, erinnert sich Star. „Besonders die Hauptfigur hatte es mir angetan, eine Single-Frau, die über sich selbst schreibt, und gleichzeitig die Stadt und das Wesen von Beziehungen unter die Lupe nimmt.“ Später veröffentlichte Bushnell ihre Kolumnen als Buch, das 1996 ein Bestseller wurde.
Von Anfang an bemühte sich Star um Michael Patrick King als Autor und Co-Executive Producer der Serie, der nicht nur ihr Executive Producer wurde, sondern jetzt auch „Sex and the City“ schrieb und inszenierte. „Darren wusste, dass die Serie von Michaels einzigartigen Fähigkeiten als Autor profitieren würde“, sagt Sarah Jessica Parker, die neben ihrer Rolle als Carrie zusätzlich als Produzentin fungierte. „Wir hatten diesbezüglich wirklich Glück – Darren sei Dank.“
King konzentrierte sich beim Schreiben ganz auf die Entwicklung der vier Hauptfiguren. Er erzählt: „Miranda ist die Sarkastische. Charlotte verkörpert die nette Adrette. Samantha gibt die sexy Machthungrige. Und Carrie ist die Undefinierbare. Als ich das festgelegt hatte, entwickelte sich alles wie von selbst. Mit jedem Jahr der Serie wuchsen wir mehr zusammen, wie in einer Beziehung, die Frauen untereinander und natürlich auch die Schauspielerinnen und die Autoren und Regisseure. Und der Humor war vor und hinter der Kamera derselbe.“
Sobald die Serie auf HBO startete, waren die Zuschauer ganz vernarrt in Carrie, Samantha, Charlotte und Miranda. In den Mittagspausen gab es in ganz Amerika häufig nur ein Gesprächsthema: die Sex-and-the-City-Episode des vergangenen Abends.
„Das hat niemand von uns erwartet“, sagt Kristin Davis, die wieder als Charlotte dabei ist. „Man rechnet doch nicht mit so einem Erfolg und so langer Laufzeit. Es war toll.“
Cynthia Nixon alias Miranda ergänzt: „Der Erfolg der Serie beruht auf vielen Faktoren. Das fängt schon bei den ungemein cleveren Drehbüchern an. Die Leute sehen sich dieselben Folgen immer wieder an, fünfmal, zehnmal, weil sie so vielschichtig geschrieben sind und nicht nur Witz haben, sondern auch Gedanken, Ideen und Inhalte transportieren. Und die Schauspieler sind ganz ausgezeichnet.“
„Es ging um Frauen, die mit ihren Freundinnen so etwas wie eine neue Familie gründen und gemeinsam durch dick und dünn gehen“, fügt Kim Cattrall an, die als Samantha zurückkehrt. „Diese Art der Beziehungen hat die Serie so populär gemacht.“
„Die Show war so erfolgreich, weil sie in eine Lücke stieß, die dringend gefüllt werden musste“, ergänzt Michael Patrick King. „Weibliche Singles, die sich in einer Gesellschaft allein durchschlagen mussten, in der Zweisamkeit zum guten Ton gehört, benötigten dringend ein Sprachrohr. In der Serie gab es dann die andere Stimme, die sagte, ‚Sei smart und stark! Geh’ deinen eigenen Weg!‘“
Als Sex and the City von HBO eingestellt wurde, hinterließ sie eine gigantische Fangemeinde, die durch DVD-Veröffentlichungen und Wiederholungen stetig wachsen sollte. Die letzte Folge wurde 2004 von einem gewaltigen Medienecho begleitet, wie es sich für ein popkulturelles Phänomen gehört. Selbst wer sich nur beiläufig für die Show interessierte, wusste, dass sie von unabhängigen smarten Single-Frauen handelt, die von Manolo Blahniks Riemchensandalen und Cupcakes der Magnolia Bakery genauso hingerissen waren wie von den knusprigen Kerlen in den angesagtesten Hotspots der Stadt.
Der nächste, logische Schritt war, die Erfinder der Serie und ihre Hauptdarsteller für einen Kinofilm wieder zu vereinen. „Sex and the City“-Star und Produzentin Sarah Jessica Parker wollte unbedingt, dass Michael Patrick King die Story für den Film schreiben sollte. „Es gab niemanden, der das hätte bessermachen können. Ich wusste, er schafft das“, sagt sie. „Er ist ein hochbegabter Romantic-Comedy-Autor. Ohne ihn hätte ich das nicht geschafft.“
„Ich war ganz vernarrt in die vier Frauen und bin es immer noch“, erzählt King, „und das, obwohl ich sie selbst erfunden habe. Eine Beziehung, die fast stärker war als zu echten Personen.“
Das Drehbuch, das King schließlich schrieb, hatte ein universelles Thema: „Die Serie handelte von der Suche nach der Liebe“, sagt er, „und der Film erzählt, was passiert, wenn man sie gefunden hat. Es geht um gebundene Frauen und ihre Freundschaft zueinander.“
Laut John Melfi, Produzent der Serie und des Films, stellt der Film eine Frage, die sich aus einem klassischen Märchen-Happy-End ergibt: „Was heißt das eigentlich in der Realität, ‚und sie lebten glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende‘?“
Manche Liebesgeschichten sind eher Short Stories als Epen. Aber das bedeutet noch lange nicht, dass sie weniger liebevoll wären.
Carrie Bradshaw
Das Skript von Michael Patrick King spielt in der Gegenwart, also vier Jahre nachdem wir Carrie und ihre Freundinnen zuletzt gesehen haben. Und, wie es die Zeit nun mal so mit sich bringt, haben sich ihre Leben alle verändert.
Carrie, die zwar immer noch von ihrem Apartment in der Upper East Side aus arbeitet, schreibt ihre Kolumne nicht mehr. „Sie ist zwar gelegentlich noch für Vogue tätig“, erklärt Sarah Jessica Parker, „arbeitet aber gerade an ihrem vierten Buch – die vorangegangenen drei waren allesamt Bestseller. Deshalb nimmt sie New York auf eine andere Art und Weise wahr. Außerdem war sie zum ersten Mal klug genug, Geld zu sparen. Überhaupt ist sie viel erwachsener geworden.“ Carries Reife beeinflusst auch ihr Liebesleben: Sie führt mittlerweile eine stabile Beziehung mit Mr. Big alias Chris Noth.
„Sarah Jessica Parker ist fantastisch für einen Autoren wie mich, eine Muse“, sagt King. „Wenn du willst, dass sie den Star gibt, ist sie der Star. Und gleichzeitig benimmt sie sich ganz normal. Außerdem ist Sarah Jessica wirklich klug. Die Figur hätte niemals funktioniert, wenn Jessica nicht diese Intellektualität auf sie übertragen hätte. Abgesehen davon ist sie wahnsinnig komisch, sehr sensibel, attraktiv und gefühlvoll.“
Produzent John Melfi lobt Parkers Fähigkeiten vor und hinter der Kamera in den höchsten Tönen: „Sie ist als Schauspielerin in der Lage, sich voll auf den Moment zu konzentrieren. Das ermöglicht ihr im wahrsten Sinne des Wortes zwischen ihren Aufgaben hin und her zu springen, wie ich es noch nie erlebt habe. Eben war sie noch Carrie, und kaum stoppt die Kamera, ist sie ganz Produzentin.“
Für Charlotte, die von Kristin Davis gespielt wird, hat sich in der Park Avenue ihr Lebenstraum erfüllt: Sie hat ihre große Liebe gefunden und ist glückliche Mutter. Gemeinsam mit ihrem herzensguten Ehemann Harry (Evan Handler) hat sie ein goldiges kleines Mädchen aus China adoptiert, das Lily heißt. Das große Glück hat Charlotte verändert, findet Davis: „Sie ist mehr für andere da, weil ihre eigenen Wünsche größtenteils wahr geworden sind.“
Überraschenderweise führt selbst Kim Cattralls Samantha, die sich immer mit ihren sexuellen Eroberungen brüstete, eine feste Beziehung, allerdings auf der anderen Seite der USA. Nach ihrem tapferen Kampf gegen den Brustkrebs folgte sie ihrem Freund Smith (Jason Lewis), der aus Karrieregründen nach Los Angeles gezogen ist. Sie lebt in einem wunderschönen Strandhaus in Malibu, vermisst aber ihr Leben in New York. „Ihre Freundinnen wollen alle heiraten und bekommen Babys“, sagt Cattrall. „Samantha fühlt sich zurückgelassen, nicht nur wegen der räumlichen Distanz.“
Auch Miranda, die von Cynthia Nixon gespielt wird, fühlt sich von ihrem geliebten Manhattan abgeschnitten. Sie hat sich mit ihrem Mann Steve (David Eigenberg) und ihrem Sohn Brady in Brooklyn niedergelassen und steht unter dem Druck des modernen Lebens. „Sie ist einfach ausgepowert“, erklärt Nixon. „Wie die meisten berufstätigen Mütter fühlt sie sich ziemlich überfordert.“
Candice Bergen kehrt als Carries kühle Vogue-Chefredakteurin Enid Frick zurück. „Enid ist höchst professionell und karriereorientiert“, sagt Bergen, die diese Rolle in diversen Episoden der Serie spielte. „Sie fühlt sich ihrem Job sehr verpflichtet, bräuchte aber dringend auch ein Privatleben, würde ich sagen“, lacht die Schauspielerin. Bergens Arbeitsbeziehung zu Michael Patrick King geht auf ihre Hit-Comedyserie „Murphy Brown“ zurück, mit der Kings Karriere begann. „Ich liebe Michael so sehr“, sagt sie. „Es ist immer ein Vergnügen, mit ihm zu arbeiten. “
Zu den vertrauten Gesichtern der Serie kommt ein brandneues hinzu: Louise, eine junge Frau, die bei Carrie als Assistentin anfängt und von der Oscar-Gewinnerin Jennifer Hudson gespielt wird. Hudson gehörte nicht zu den regelmäßigen Zuschauern von Sex and the City, doch als sie die Rolle bekam, stürzte sie sich umso eifriger in die Recherche. „Ich habe seitdem nicht mehr aufgehört zu gucken“, lacht sie. „Ich bin süchtig, verrückt nach der Serie.“
Als Carrie, mittlerweile eine erfolgreiche Schriftstellerin, Louise als Assistentin einstellt, entpuppt sie sich schnell als ein Geschenk des Himmels. Denn sie bringt einige Ordnung in Carries chaotisches Leben. Hudson beschreibt Louise als familienorientiert und ganz frisch in New York angekommen. „Louise ist ein 25-jähriges Mädchen aus St. Louis, die nach New York zieht, um ihre große Liebe zu finden“, sagt sie. „Sie glaubt fest an die Liebe. Und welche großartigere Botschaft gibt es, als Liebe zu verbreiten? “
In einer Serie über vier weibliche Singles in New York kommen und gehen Männer wie die Gezeiten. Dennoch leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Story. „Die Männer sind die unbesungenen Helden von Sex and the City. Ohne sie gäbe es keine Flut“, erklärt Michael Patrick King. „Kein auf und ab.“
Chris Noth wiederholt seine Rolle als Mr. Big, der trotz Carries diverser Affären immer ihr romantisches Ideal geblieben ist. „In der Serie war Mr. Big so etwas wie der heilige Gral“, lacht King. „Es war wichtig, dass Carrie auf jemanden trifft, aus dem sie nicht schlau wird.“ Im Film ist Mr. Big ihr Verlobter – was lange währt, wird endlich gut.
„Chris ist ein ganz wunderbarer Schauspieler“, ergänzt King. „Die Zuschauer waren so verrückt nach ihm, dass sie unbedingt wollten, dass es mit Carrie klappt. Dann wiederum hätten sie ihn am liebsten verprügelt. Oder sie wollten, dass sie von ihm loskommt…“
„Männer mögen ihn sehr“, sagt Sarah Jessica Parker. „Sie sagen, ‚Du wirst Mr. Big doch nicht weh tun, oder? Und Frauen schmelzen natürlich dahin, denn er ist derjenige, welcher…‘. Er lohnt jeden Streit, jeden Kampf. Und es gibt niemanden auf der Welt, mit dem ich das lieber gespielt hätte als mit Chris.“
„Die Chemie zwischen Sarah Jessica und mir war unglaublich“, stimmt Chris Noth zu. „Das hat die Filmbeziehung zwischen uns entscheidend nach vorn gebracht.“
David Eigenberg kehrt als Steve Brady zurück, Mirandas Ehemann und Vater ihres jungen Sohnes. Nach diversen gescheiterten Beziehungen ist „Steve derjenige, der ihr Herz erobert und sie wie eine Erwachsene behandelt“, sagt King. „David Eigenberg ist authentisch, er ist New York.“
„Steve ist ein Stehaufmännchen“, sagt Eigenberg über die Figur. „Er würde für seine Lieben alles tun. Miranda und Steve geben ein großartiges Liebespaar ab.“
Der junge Joseph Pupo, mittlerweile aus dem Babyalter raus, vervollständigt als Mirandas und Steves Sohn Brady die Familie.
Evan Handler kehrt als Harry Goldenblatt zurück, den King als „Gegenteil eines adretten Traumtypen“ beschreibt, und mit dem Charlotte nach ihrer gescheiterten Ehe flirtete. Obwohl er eher ungehobelt und auch noch ihr Scheidungsanwalt war, wurde mehr draus. „Evan ist so wichtig in der Rolle, weil es ihm gelingt, aus Harry das zu machen, was ich im Kopf hatte: einen herzensguten Menschen, einfach gestrickt, aber umgänglich und ein treusorgender Ehemann.“
Handler beschreibt Harry außerdem als jemanden, „der Charlotte York zwar gesellschaftlich nicht alles bieten kann, was sie gewohnt ist, dessen Menschlichkeit und Ausstrahlung sie aber einfach nicht widerstehen kann.“
Samantha alias Kim Cattrall hat derweil ihre liberale Einstellung Sex gegenüber voll und stolz ausgelebt und so viele Männer ins Bett geholt, wie es ihr gefiel. Doch jetzt führt sie eine monogame, tiefgründige Beziehung mit Smith Jerrod (Jason Lewis).
Und der nimmt Samantha so, wie sie ist, findet Lewis. „Ihn zeichnet eine Offenheit aus, eine Bereitschaft, jemanden wertfrei zu akzeptieren, ohne über ihn zu urteilen.“ Smiths Zuneigung zu Samantha war unerschöpflich – sowohl bei ihrem gemeinsamen Sexleben als auch bei Samanthas Kampf gegen den Krebs.
Ein anderer Mann, der aus dem Leben der Frauen nicht mehr wegzudenken ist, ist Charlottes Wedding-Planner Anthony Marentino, der von Mario Cantone gespielt wird. Cantone kennt Michael Patrick King, seit beide zusammen in den frühen 1980er-Jahren als Stand-Up-Komiker aufgetreten sind. Er lobt, dass sich Sex and the City auf neue und bahnbrechende Art mit sexuellen Moralvorstellungen auseinandersetzte. „Es gab nie dieses ‚oh, er ist schwul‘, oder ‚huch, sie hat Sex mit vielen verschiedenen Männern‘, oder ‚Mann, ist die prüde und neurotisch‘. Es wurde einfach alles akzeptiert und dem Publikum präsentiert, ohne irgendwas zu verurteilen. Dann ist das noch saukomisch. Mit Humor lassen sich viele Tabus brechen.“
Ein Mann, der ständig an Carries Seite zu finden war, ist Stanford Blatch, ein homosexueller Agent, der von Willie Garson gespielt wird. Er durchlebte selbst romantische Dramen mit anderen Männern, während er Carrie bei ihren Abenteuern Unterstützung anbot. Besonders seine gewagten Outfits dürften in Erinnerung geblieben sein, zu denen spitze Schuhe, leuchtende Anzüge und Fliegen gehörten. „Stanford wurde größtenteils von Kostümbildnerin Pat Field erschaffen“, sagt Garson. „Er ist die einzige Figur, bei der sie völlige Freiheit hatte, die carte blanche sozusagen. Nun, Pat ist charakterstark, Stanford auch.“
Nur ein Tag wie jeder andere: Frühstück mit Balenciaga. Vormittagskaffee mit Vivienne Westwood. Mittagessen mit Lacroix…und de la Renta. Und zum Nachtisch – Karl Lagerfeld.
Carrie Bradshaw
Dass die Zuschauer von den witzigen Geschichten in Sex and the City nicht genug bekommen konnten, ist eine Sache. Der modebewusste Stil der Figuren ist die andere. Woche für Woche schaltete ein Millionenpublikum ein, weil es sich an den einzigartigen Outfits der Kostümbildnerin Patricia Field nicht sattsehen konnte. Während der sechsjährigen Laufzeit der Serie steckte die Mode-Ikone von Downtown Manhattan Carrie, Samantha, Charlotte und Miranda in alles Erdenkliche, von Designermode bis zu Fundstücken aus dem Secondhand-Laden – und immer sah es unerwartet, frisch und manchmal sogar schrill aus.
„Pat Field ist unverzichtbar“, stellt Sarah Jessica Parker fest. „Wir hätten die Geschichte ohne sie nicht weitererzählen können, fertig. Ihre Idee und ihr Vergnügen, die Moderegeln zu brechen, ist ansteckend.“
„Pat Field ist eine Künstlerin“, sagt Michael Patrick King. „Außerdem macht es viel Spaß, mit ihr zusammenzuarbeiten, weil sie sehr impulsiv und hilfsbereit ist.“
Field kehrte natürlich zu Sex and the City zurück und brachte viele Mitglieder ihres damaligen Teams gleich wieder mit, darunter Co-Designerin Molly Rogers. „Wenn man so lange mit einer Crew zusammenarbeitet, ist das wie eine Familie“, sagt Field. „Deshalb war es schön, wieder alle zusammenzubekommen.“
Field war sich jedoch bewusst, dass die erneute Arbeit an den Outfits der Stil-Ikonen nicht einfach werden würde. „Ich musste mir etwas einfallen lassen, das der Philosophie des Films folgte“, erklärt sie. „Dabei bereitete mir die vierjährige Lücke zwischen Serie und Film die meisten Sorgen. Aber Michael Patrick vertraute mir. Ich wollte, dass es intelligent wirkte, dass sich ihre Outfits erklären ließen. Es sollte ein Logik dahinterstehen, schließlich waren diese Frauen jahrelang quasi in alle Wohnzimmer marschiert und so etwas wie gute Freundinnen der Zuschauer. Die Fans würden jedes Outfit checken, Detail für Detail. Deshalb mussten sie Glaubwürdigkeit ausstrahlen.“
Field stellte sich vor, dass Carrie viel erwachsener geworden war. „Noch etwas sexier, ein bisschen reifer und mehr mit sich selbst als Frau im Einklang“, sagt die Designerin. „Sie machte zwar immer noch das Übliche durch, sollte aber gleichzeitig mehr Erfahrung ausstrahlen.“
„Die Mode ist wirklich anders“, ergänzt Sarah Jessica Parker. „Aber Carrie hat sich ja auch verändert. Sie ist älter geworden, ihr Geschmack hat gewechselt, ihre Farben. Das passiert, wenn man sich weiterentwickelt. Das war ja auch das Aufregende.“
Bereits Monate vor den eigentlichen Dreharbeiten begannen Parker und Field mit der Arbeit. Dazu Parker: „Ich weiß, wie viele Designhäuser bettelten, und ich weiß, dass wir mit europäischen und amerikanischen Fashion Weeks konkurrieren mussten, und wie schwierig es war, diese Kleider aus Europa und noch entlegeneren Orten heranzuschaffen“, erklärt sie. „Aber es hat sich gelohnt. Es war toll.“
„Aufgrund des Erfolges der TV-Show konnten wir uns auf viele Designer verlassen“, ergänzt Patricia Field. „Die Serie eignete sich hervorragend für Mode, und ihnen gefiel es wahnsinnig, ihre Kleider an Sarah Jessica zu sehen, die ein Supermodel ist.“
„Die Fans mussten lange auf die Rückkehr der Ladies warten“, sagt Michael Patrick King. „Und wenn sie sie sehen, werden sie viele neue ausgefallene Ideen bekommen. Pat ist ganz weit vorne!“
Zu den neuen Trends, die der Film zeigt, gehören laut Field Gürtel und robustere Schuhe. „Wenn ich eine Schuhmarke hätte, würde ich Sarah Jessica als Model wählen“, sagt die Designerin. „Denn sie bewegt sich so leichtfüßig und anmutig – auf wunderschönen Beinen.“
Laut Produzent John Melfi fertigte Field allein für Sarah Jessica Parker mehr als 80 Kostüme an. „Und wenn man 80 Outfits zählt, sollte man dabei nicht die Accessoires, Schuhe und den Millionen Dollar teuren Schmuck vergessen“, sagt er.
„Ich schätze, die vier Hauptfiguren ziehen sich insgesamt weit über 300-mal um“, berichtet Field stolz. „Und dann gibt es noch die vielen anderen Figuren mit ein oder zwei Garderobenwechseln. Ich habe es nie gezählt, aber bin sicher, dass es in dem Film über 1000 Kostüme gibt. Es war monumental.“
„Man glaubt gar nicht, wie viel Zeit man bei der Kleiderprobe verbringen kann“, lacht Melfi.
„Mit Patricia Field zu arbeiten ist so kreativ“, sagt Kim Cattrall. „Der ganze Raum vibriert vor Aufregung. Eine Kleiderprobe mit jemandem wie Pat Field ist wie ein Sechser im Outfit-Lotto – mindestens 16 bis 20 Regale voller atemberaubender Dinge. Einfach fabelhaft.“
„Es gab Tische voller Handtaschen, jede erdenkliche Tasche, die es bis dato noch nirgendwo zu kaufen gab“, ergänzt Kristin Davis. „Und dann Tische voller Schuhe. Es war wie Mekka.“
Zusätzlich zu ihrem Hauptjob, nämlich, die Darstellerinnen umwerfend gut aussehen zu lassen, überwachte Pat Field noch eine nachgestellte Fashion-Week-Show in Bryant Park.
Patricia Field liegt am meisten daran, einen Look für die Ewigkeit zu erschaffen. „Es geht nicht darum, die Mode des nächsten Jahres auszustellen, oder die der kommenden Saison. Der Look des Films muss auch in 20 Jahren noch Bestand haben“, sagt sie. „Ich wollte, dass er hinreißend aussieht.“
Ich schätze, in bestimmten Haushalten…werden Märchen doch wahr.
Carrie Bradshaw
Als Sex and the City 1998 erstmals auf HBO ausgestrahlt wurde, gab es nur wenige Serien, die in New York spielten. Und das waren hauptsächlich Krimis, die die härtere Seite der Stadt zeigten. Darren Star schwebte für Sex and the City jedoch ein New York vor, das von Woody Allens Filmen „Manhattan“ und „Annie Hall“ (Der Stadtneurotiker) inspiriert sein sollte. „Die beiden Filme definieren geradezu romantische New-York-Komödien der 1970er-Jahre. Diese Tradition wollte ich in die Serie transportieren“, sagt Starr. „Sie sollte den Glamour und den Spaß und die Aufregung New Yorks einfangen.“
„New York hat enorm viel zu der Serie beigetragen“, sagt Michael Patrick King. „Es ist Amerikas kosmopolitische Stadt. Und wenn man sich auf das Leben dieser Mädchen stürzt und ihre Bemühungen, erwachsen zu werden… welcher Ort eignet sich besser dafür als die erwachsenste Stadt der Welt?“
Dabei stammt laut King keine der Damen ursprünglich aus New York. Sie sind alle dorthin gezogen, um ihre Träume wahr werden zu lassen und die Stadt zu erobern. „New York ist wirklich eine Traumstadt. Manchmal vermittelt sie einem das Gefühl, dass sie sich ganz um einen selbst dreht, und man hat die beste Zeit seines Lebens. Dann wiederum kann man komplett in ihr abtauchen. Tolle Voraussetzungen, um Geschichten zu erzählen.“
„New York ist eigentlich die fünfte Frau in der Story“, sagt Sarah Jessica Parker. „Sie ist wirklich so etwas wie eine entscheidende, für die Geschichte ganz wesentliche Figur.“
Mit dem Gedanken im Hinterkopf stand es außer Frage, dass die Serie und jetzt auch der Film in New York spielen sollten und dort gedreht werden mussten.
Die Dreharbeiten von „Sex and the City“ begannen am 19. September unter der Regie von Michael Patrick King, von dem auch das Drehbuch stammt. King hat zwar diverse Episoden von Sex and the City inszeniert, gibt aber mit der Kinofassung sein Spielfilmdebüt.
„Es macht viel Spaß auszutüfteln, wie man eine Geschichte im großen Rahmen erzählen kann“, sagt King. Dabei fand er einige Aspekte des Filmemachens sogar einfacher als beim Fernsehen. „Als ich an der Serie arbeitete, führte ich bei einer Folge Regie und dachte gleichzeitig über sieben andere nach. Die Möglichkeit, tagein, tagaus an nur einer einzigen Geschichte zu arbeiten, war schon toll.“
Für Sarah Jessica Parker war es das Normalste von der Welt, wieder als Carrie Bradshaw vor die Kamera zu treten. „Vom ersten Drehtag an kam mir alles so vertraut vor, dass ich keinen weiteren Gedanken daran verschwendete“, sagt sie.
Als Produzentin des Films war sie besonders begeistert, dass so viele Mitarbeiter der Serien-Crew auch für den Film zur Verfügung standen. Acht von ihnen waren sogar von der Pilotfolge bis zur letzten Episode durchgehend dabei gewesen.
„Alle waren so unglaublich engagiert“, schwärmt Parker, „dass sie sogar wertvolle Familienzeit opferten. Es gehört zu meinen schönsten beruflichen Erinnerungen, wie wir um zwei oder drei Uhr morgens in irgendeiner kleinen Seitenstraße herumstanden und selbst dabei noch Spaß und gute Laune hatten.“
„Wir kamen uns wie eine eingeschworene Familie vor“, ergänzt Kristin Davis. „Es gab ein paar Neuzugänge, und einige wenige der alten Crew hatten keine Zeit, aber letztlich haben wir für den Film fast wieder alle zusammenbekommen.“
Die Serie erregte schon viel Aufmerksamkeit, als sie in den Straßen New Yorks gedreht wurde. Doch niemand war auf das vorbereitet, was beim Filmdreh auf Cast und Crew zukam. Hunderte New Yorker, Touristen, Paparazzi und Journalisten belagerten jeden Tag die Außendrehs von „Sex and the City“.
„Als die Dreharbeiten begannen, bin ich schon von einem gewissen öffentlichen Interesse ausgegangen“, sagt Parker. „Aber das überstieg meine Vorstellungskraft bei weitem!“
Kim Cattrall traf das gewaltige Interesse ähnlich unvorbereitet. „Am ersten Tag erwartete ich ein paar Fans oder Zaungäste und Journalisten“, sagt sie. „Aber als ich morgens an den Set kam und aus dem Wagen stieg, kam ich mir vor wie auf einer Premiere.“
„Was für ein Spektakel“, fügt Kristin Davis an. „Es war überwältigend. Kein Tag verging, ohne dass uns jemand sagte, wie sehr er die Serie vermisse und liebe. Unsere Fans unterstützen uns, wo sie können.“
Assistant Director Bettiann Fishman, eine Sex and the City-Veteranin mit dem Spitznamen Bullhorn Betty, sorgte dafür, dass die Produktion trotz der Behinderungen durch die Zuschauermassen im Drehplan blieb, und hielt die Fans gleichzeitig bei Laune.
Der Film wurde an zahlreichen Originalschauplätzen gedreht, darunter auf der Fifth Avenue vor Tiffany’s und Saks, in Christie’s Auktionsgebäude, den Redaktionsräumen der Vogue im Condé-Nast-Building, im Riccardo-Maggiore-Salon und im Hotel Giraffe in Midtown, im Bryant Park und der nahegelegenen Hauptfiliale der New York Public Library auf der Fifth Avenue, in den Filialen von Vitra und Diane von Fürstenberg im Meat-Packing-District, in Nicks Hair Salon in Greenwich Village, auf der Henry Street in der Lower East Side, der Park Avenue in der Upper East Side, der Perry Street in Greenwich Village und der Dekalb Avenue in Brooklyn, dem Mercer Hotel und dem Luce-Plan-Möbelgeschäft in SoHo, im Central Park und auf der Brooklyn Bridge.
Zu den Restaurants, in denen „Sex and the City“ gedreht wurde, gehörten das Buddakan und das 202 Restaurant in Chelsea, The Bemelmans Bar im Carlyle Hotel und Lumi in der Upper East Side, Junior’s in Brooklyn, Raoul’s in SoHo, The House in der Nähe von Gramercy Park, Starbucks am Astor Place, Good World Café in Chinatown und The Modern in Midtown. Außerhalb New Yorks entstand die Produktion an Originalschauplätzen in Malibu, vor Gucci am Rodeo Drive in Beverly Hills, auf dem UCLA Campus und im kalifornischen Simi Valley.
Wurde nicht an Originalschauplätzen gedreht, kehrte die Produktion in die Studios zurück, in denen schon die Serie entstanden war: Silvercup Studios in Long Island City, New York. „Es war surreal“, sagt Cynthia Nixon. „Wenn man ins Studio und in die alte Garderobe kommt und alles ist unverändert und dieselben Leute sind wieder da, dann fühlt man sich, als sei man in der Zeit zurückgereist.“
„Für mich war der surrealste Moment, wieder in Carries Apartment zu treten“, sagt Sarah Jessica Parker. „Das wurde praktisch identisch neu aufgebaut. Ich glaube, so etwas nennt man forensische Archäologie, wie wenn ein Haus abgebrannt ist und man es exakt rekonstruieren möchte. Das war wunderbar und bizarr gleichermaßen.“
„Sarah Jessica hatte wirklich eine Menge Zeug angesammelt“, sagt Produktions-Designer Jeremy Conway, dessen Aufgabe es war, das Apartment, in dem so viele erinnerungswürdige Momente der Serie stattgefunden haben, originalgetreu nachzubauen. Aber ein ganz besonderer Gegenstand des Originalsets fehlte. Als Sex and the City eingestellt wurde, übergab man Carries Schreibtisch dem Smithsonian-Museum in Washington, D.C. Conway wusste also genau, wo sich der Tisch befand. Aber das Smithsonian hatte nicht die Angewohnheit, gespendete Exponate zurückzugeben.
„Es brauchte Sarah Jessicas ganze Überredungskunst, um die Verantwortlichen zu überreden, dass sie uns den Tisch für die Dauer der Dreharbeiten ausleihen. Aber es hat funktioniert“, sagt Conway. Alles aus Carries Apartment, was man nicht mehr auftreiben konnte, wurde genauestens rekonstruiert. Und auch Charlottes aufwändige Park-Avenue-Residenz wurde nachgebaut.
„Ich hatte Glück, dass der Großteil meiner Originalcrew auch an dem Film mitarbeitete“, sagt Conway. „Sonst hätten wir uns an einige kleine Details wohl nicht mehr erinnert.“
Dabei war sich Conway natürlich ständig bewusst, dass im Leben der Charaktere vier Jahre vergangen waren, seit er die Originalsets designte. „Alles sollte etwas reifer wirken“, sagt er. „Dabei haben wir uns auf echtes Material konzentriert – wunderschöne Tapeten und Leinen und andere edle Details, die man in so einem Film erwartet.“
„Jeremy hat einen unglaublichen Sinn für Stil und einen klaren Blick für Eleganz und Chic. Trotzdem wirkt bei ihm nie etwas aufgesetzt und unrealistisch“, stellt Produzent John Melfi fest. „Er hat ein großartiges Gespür für die Gratwanderung zwischen der schicken Eleganz, in der wir alle leben möchten, und dem, was wirklich erreichbar ist.“
„Jeremy hat für ‚Sex and the City‘ fantastische Arbeit geleistet“, ergänzt Sarah Jessica Parker. „Ich denke, seine beste überhaupt.“
Conway baute nicht nur die Wohnungen von Carrie, Charlotte und Miranda nach, er gestaltete auch völlig neue Umgebungen für Samantha, Mr. Big und andere. „Das Publikum kennt sich in der Modewelt bestens aus und stellt hohe Erwartungen an Pat Field. Ich möchte allen, die sich für Architektur und Inneneinrichtungen begeistern, das Gleiche bieten“, sagt Conway.
Zu den weiteren Schlüsselfiguren, die für den prächtigen Look des Films verantwortlich sind, gehört Kameramann John Thomas. Er fotografierte bereits viele Folgen der Serie, darunter die Paris-Episode der letzten Staffel. „Ich finde, das war die beste Arbeit seiner Karriere“, sagt Parker. „Er leistet unglaubliche Arbeit.“
Dem kann Michael Patrick King nur zustimmen: „John Thomas hat für den Film bezaubernde Arbeit geleistet.“ Doch er begeisterte nicht nur durch seine Fähigkeiten, sondern auch seine umgängliche Art.
Auch der Regisseur sorgte für glänzende Stimmung am Set. Die Schauspieler sprechen nur hochachtungsvoll über King. „Michael ist so liebenswert und hilfsbereit“, sagt Cynthia Nixon. „Er verbreitete dauerhaft gute Laune.“
„Michael Patrick hat uns jeden Tag zum Lachen gebracht“, ergänzt Kristin Davis, die ganz erstaunt war, wie sehr er sich dem Projekt verschrieben hatte. „Er verfügt über die verblüffende Fähigkeit, sich in alle Charaktere hineinversetzen zu können“, sagt sie. „Manchmal, wenn er eine Szene inszenieren sollte, wurde er förmlich von ihr verschluckt. Er ist so liebenswert, er hat die Geschichten nicht nur erfunden, er lebt sie auch.“
„Wenn dieser Film erfolgreich wird, dann nur wegen Michaels Leidenschaft und seinem Wunsch, alles richtig zu machen“, ergänzt Sarah Jessica Parker. „Er ist so inspirierend.“
„Ich kann die Komplimente nur zurückgeben. Die Dreharbeiten haben mir so viel Spaß gemacht, weil ich mit so wunderbaren Menschen zusammenarbeiten konnte“, sagt King. „Sie sind alle Genies! Die Darstellerinnen sind großartig, die Darsteller auch, und die Designer sowieso. Ich fühlte mich wie ein Kind im Bonbonladen.“
King hofft, dass die Zuschauer von „Sex and the City“ ähnlich viel Vergnügen haben werden. „Ich habe die Serie immer schon für einen Hammer gehalten“, sagt er. „Und ich finde, der Film ist ein Mega-Hammer, mit Höhen und Tiefen und allem, was dazugehört.“
Außerdem wünscht sich King, die Zuschauer des Films werden nicht nur alles wiederfinden, was sie an Sex and the City so liebten, sondern dass ihr Erlebnis weiter darüber hinausgeht. „Im Kino möchte man etwas über das Leben lernen, darüber lachen oder weinen“, sagt er. „Genau das wünsche ich mir für unseren Film: dass man mit ihm lachen und weinen kann.
Die Zuschauer sollen mit dem Gedanken aus dem Kino kommen, ‚klasse, das war großartig und alles, was ich mir gewünscht habe!‘“, fügt er an. „Das waren Drinks, Appetizer, Hauptgericht und Dessert, Dessert, Dessert!“

DARSTELLER
SARAH JESSICA PARKER
Carrie Bradshaw
Sarah Jessica Parker ist eine gefeierte, vielseitige Film-, TV- und Mode-Ikone mit stilistischer Bandbreite und einer beeindruckenden Rollenvielfalt. Ihren erfolgreichen Weg als Künstlerin und Unternehmerin setzt Parker, die ihre Karriere bereits im Alter von acht Jahren begann, unbeirrt fort.
Sie produzierte die Leinwand-Adaption der HBO-Hitserie Sex and the City und spielt in der Kinoversion einmal mehr die Rolle, die ihr diverse Emmys einbrachte: Carrie Bradshaw. Mit ihrer Darstellung überzeugte sie Kritiker und Zuschauer gleichermaßen und wurde in der Kategorie „Best Actress“ 2000, 2001, 2002 und 2004 mit dem Golden Globe sowie 2001 mit dem Screen Actors Guild Award ausgezeichnet. Außerdem fungierte sie als Executive Producer der Serie, die dreimal hintereinander (von 2000 bis 2002) in der Kategorie „Outstanding Comedy Series“ mit dem Golden Globe ausgezeichnet wurde und in derselben Kategorie 2001 einen Emmy gewann.
HBO und Parker haben einen zweijährigen Exclusive-to-Television-Deal abgeschlossen, der es ihr ermöglicht, mit ihrer eigenen Produktionsfirma Pretty Matches Productions TV-Serien und andere langfristige Formate für HBO zu entwickeln.
Zuletzt konnte man Sarah Jessica Parker neben Dennis Quaid in Noam Murros „Smart People“ sehen. Darin spielt sie eine Medizinerin, die sich in einen Professor verliebt, den der Tod seiner Frau zu einem verbitterten Mann gemacht hat.
Parkers jüngster Film, Paramounts „Failure to Launch“ (Zum Ausziehen verführt) mit Matthew McConaughey, spielte weltweit über 128 Millionen Dollar ein.
Zu ihren weiteren Credits zählen „The Family Stone“ (Familie Stone – Verloben verboten!), für den sie eine Golden-Globe-Nominierung erhielt, David Mamets Satire „State and Main“, „Dudley Do-Right“ mit Brendan Fraser, Paramounts „Til There Was You“ (Zwei Singles in L.A.) mit Dylan McDermott, Tim Burtons „Mars Attacks!“, „If Lucy Fell“ (Wenn Lucy springt) mit Ben Stiller, Tim Burtons „Ed Wood“ mit Johnny Depp, „The First Wives Club“ (Der Club der Teufelinnen) mit Bette Midler, Diane Keaton und Goldie Hawn, „Miami Rhapsody“ (Miami Rhapsody – Heiße Nächte in Florida) mit Antonio Banderas, Disneys „Hocus Pocus“ (Hocus Pocus – Drei zauberhafte Hexen), „Honeymoon in Vegas“ (…aber nicht mit meiner Braut – Honeymoon in Vegas) mit Nicholas Cage sowie der Film, der ihr den Durchbruch brachte, „L.A. Story“ mit Steve Martin.
Zu ihren früheren Filmrollen gehören „Flight of the Navigator“ (Der Flug des Navigators), „Girls Just Want To Have Fun“ (Lipstick & Ice Cream), „Footloose“ mit Kevin Bacon, Michael Apteds „First Born“ (Moving In – Eine fast intakte Familie), Robert Wiemers „Somewhere, Tomorrow“ und United Artists’ „Rich Kids“ (Nicht von schlechten Eltern) mit John Lithgow.
KIM CATTRALL
Samantha Jones
Seit Kim Cattrall erstmals in der Film- und Fernsehbranche auftauchte, ist sie aus der Unterhaltungsindustrie einfach nicht mehr wegzudenken. Sie gehört zweifellos zu den meistbeschäftigten Schauspielerinnen Hollywoods, was sie ihrem komödiantischen Timing, ihrer dramatischen Tiefe und ihrer Leinwandpräsenz verdankt.
Zuletzt spielte sie an der Seite von Brendan Gleeson in John Boormans „The Tiger’s Tail“ und in der britischen, von Kritikern hoch gelobten TV-Produktion „My Boy Jack“ neben Daniel Radcliffe und David Haig mit. Mit „Sex and the City“ kehrt sie nun endlich in ihrer berühmtesten Rolle zurück: Samantha Jones.
Kim Cattrall hatte entscheidenden Anteil daran, dass sich Sex and the City zu einem weltweiten Phänomen entwickelte. Als femme fatale Samantha eroberte sie die Herzen aller Frauen im Sturm und brachte den inneren Vamp in uns allen zum Vorschein – mit ihrer ehrlichen und impulsiven Spielweise. Dafür wurde sie auch von der Kritik gefeiert und mit vielen Preisen ausgezeichnet. Sie gewann einen Golden Globe und zwei Screen Actors Guild Awards, war für zusätzliche fünf Globes und drei SAGs sowie vier Emmys nominiert. Als Samantha aus Sex and the City ist Kim Cattrall auf der ganzen Welt berühmt.
Neben ihrer Schauspielerei hat sie ihre eigene kanadische Produktionsfirma Fertile Ground Productions. Deren erstes Projekt war die HBO-Dokumentation „Sexual Intelligence“, an der Cattrall als Gastgeberin, Co-Executive Producer und Autorin eines Begleitbuchs beteiligt war.
Während ihrer langen Schauspielkarriere war sie für Film, Theater und das Fernsehen tätig. Sie wurde im britischen Liverpool geboren und wuchs auf Vancouver Island im kanadischen Bundesstaat British Columbia auf. Mit 16 zog sie nach New York und besuchte dort die American Academy of Dramatic Arts. Direkt nach ihrem Abschluss unterschrieb sie bei dem berühmten Regisseur Otto Preminger einen Fünf-Jahres-Vertrag. Ein Jahr später kauften die Universal Studios sie aus dem Vertrag frei. Dadurch gehört Cattrall zu den letzten Schauspielern, die noch unter das alte Universal Contract Player System fielen. Während sie bei Universal unter Vertrag stand, absolvierte sie zahlreiche Gastauftritte in diversen TV-Serien. Das führte schließlich zu einer Rolle neben Jack Lemmon in „Tribute“ (Ein Sommer in Manhattan), für den Lemmon eine Oscar-Nominierung erhielt, und zu ihrem Part in „Ticket to Heaven“ (Das süße Wort Verheißung), der ihr eine Nominierung für den Genie Award (den kanadischen Oscar) als beste Hauptdarstellerin einbrachte.
Anschließend spielte sie in einer ganzen Reihe von Hollywood-Blockbustern mit, darunter „Police Academy“ (Police Academy – Dümmer als die Polizei erlaubt), „Porky’s“, „Mannequin“, „Masquerade“ (Masquerade – Ein tödliches Spiel), „Star Trek VI: The Undiscovered Country“ (Star Trek VI: Das unentdeckte Land), John Carpenters Kultklassiker „Big Trouble in Little China“ mit Kurt Russell, neben Tom Hanks in Brian De Palmas „The Bonfire of the Vanities“ (Fegefeuer der Eitelkeiten) und in Disneys „The Ice Princess“ (Die Eisprinzessin). Für ihre Performance als Jamie in der erfrischenden Komödie „Live Nude Girls“ wurde sie auf zahlreichen Independent Film Festivals gefeiert. Im Fernsehen konnte man sie unter anderem neben Jamie Lee Curtis in der Adaption von Wendy Wassersteins mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Stück „The Heidi Chronicles“ (Verlorene Träume) sehen sowie in Oliver Stones Mini-Serie „Wild Palms“.
Wenn sie nicht an Filmen oder TV-Produktionen arbeitet, kehrt Kim Cattrall immer wieder gern zum Theater zurück. Sie spielte u.a. in gefeierten Produktionen von Arthur Millers „Blick von der Brücke“, Anton Tschechows „Drei Schwestern“ (das mit dem Drama Logue Award ausgezeichnet wurde), Strindbergs „Fräulein Julie“ und Molieres „Der Menschenfeind“ mit. Ihr Broadway-Debüt gab sie neben Ian McKellen in einer Produktion des Londoner National Theatre von Michael Frayns Adaption des Tschechow-Stücks „Wilder Honig“. Im Januar 2005 gab sie ihr Londoner Bühnendebüt im West End in Peter Halls Produktion von „Ist das nicht mein Leben?“
Ihre persönliche Seite konnten Fans in der Lifetime-TV-Sendung „Intimate Portrait“ kennenlernen, und in dem New York Times-Bestseller „Satisfaction: Die Kunst des weiblichen Orgasmus“, den sie gemeinsam mit Mark Levinson für Warner Books schrieb. 2006 kam Cattralls bislang letztes Buch Girl. „Wie es ist, ein Mädchen zu sein“ auf den Markt, ein „Überlebensführer für weibliche Teenager“. Letzten Dezember beendete Kim Cattrall die zweite Spielzeit von David Mamets „Das Kryptogramm“ am Donmar Warehouse in Londons West End, für das sie hervorragende Kritiken erhielt.
KRISTIN DAVIS
Charlotte York
Kristin Davis verkörpert die stets hoffnungsvolle Charlotte York Goldenblatt, die mit ihrem Schatz Harry und ihrer bildschönen Adoptivtochter Lily in der Upper East Side ihr Lebensglück gefunden hat.
Mit einer ganzen Reihe von ausgezeichneten TV-, Film- und Theaterrollen hat Kristin Davis bewiesen, dass sie eine hochtalentierte und vielseitige Schauspielerin ist.
Für ihre Rolle als Charlotte in der HBO-Serie Sex and the City wurde sie für einen Emmy und einen Golden Globe in der Kategorie „Best Supporting Actress in a Comedy Series“ nominiert. Sie und ihre drei Kolleginnen Sarah Jessica Parker, Kim Cattrall und Cynthia Nixon erhielten außerdem zweimal den Screen Actors Guild Ensemble Award. Die Serie selbst wurde während ihrer sechsjährigen Laufzeit mit dem Emmy und diversen Golden Globes ausgezeichnet.
2006 spielte Davis neben Matthew Broderick, Danny DeVito und Kristin Chenoweth die Hauptrolle in der Komödie „Deck the Halls“ (Blendende Weihnachten – …mein Nachbar ist nicht der Hellste) von John Whitesell. Außerdem war sie gemeinsam mit Tim Allen, Danny Glover und Robert Downey Jr. in Disneys „The Shaggy Dog“ (Shaggy Dog – Hör mal, wer da bellt) von Brian Robbins zu sehen. 2005 trat sie neben David Arquette in Robert Rodriguez’ Kinderfilm „The Adventures of Shark Boy and Lava Girl in 3-D“ (Die Abenteuer von Sharkboy und Lavagirl in 3-D) auf.
Zusätzlich zu ihrer TV- und Filmarbeit spielt Davis regelmäßig Theater. Im Mai 2006 gab sie ihr Londoner Bühnendebüt mit dem Stück „The Exonerated“, in dem sie ihre Rolle als ‚Sunny Jacobs‘ wiederholte. Sie stieß ursprünglich bereits 2003 zu der Off-Broadway-Produktion des gefeierten Stücks, das von Menschen handelt, die fälschlicherweise für Verbrechen angeklagt und zum Tode verurteilt werden. 2002 spielte sie in dem Stück „Brave New World“ mit, einer Sammlung pointierter Arbeiten, die sich mit den Angriffen vom 11. September auseinandersetzten. In „Land of the Dead“, geschrieben und inszeniert von Neil LaBute, spielte sie neben Paul Rudd eine Frau, die den Verlust gleich zweier Angehöriger an einem einzigen Tag verkraften muss.
Vor Sex and the City spielte Davis bereits bei einem anderen Popkulturphänomen mit: Sie verkörperte in der TV-Serie „Melrose Place“ die verschlagene Brooke Armstrong, womit sie nachhaltigen Eindruck hinterließ. Zu ihren weiteren TV-Arbeiten zählen der Fernsehfilm „Zeit der Sieger“, in dem sie die Verlobte der Baseball-Legende Honus Wagner spielte, sowie Gastrollen in „Will & Grace“, „Seinfeld“, „Friends“, „Emergency Room – Die Notaufnahme“ und „The Larry Sanders Show“.
Kristin Davis wurde in Boulder, Colorado geboren und zog anschließend nach Columbia, South Carolina, wo ihr Vater einen Uni-Posten als Professor für Psychologie antrat. Später besuchte sie die Rutgers University und absolvierte dort eine klassische Theaterausbildung. Nach dem Abschluss ging sie nach New York und arbeitete im klassischen und zeitgenössischen Theater sowie in Werbespots.
Neben ihrer Arbeit als Film- und TV-Schauspielerin ist Kristin Davis Botschafterin für Oxfam International. Das Unternehmen sucht mit über 3000 Partnern in mehr als 100 Ländern der Welt nach dauerhaften Lösungen im Kampf gegen Armut und Ungerechtigkeit. Davis unterstützt Oxfam seit der Tsunami-Katastrophe von 2005 und besuchte seitdem humanitäre Projekte in Mosambik, Südafrika und Uganda. Sie unterstützt außerdem Oxfam America Unwrapped und hat für die Organisation an vielen Wohltätigkeits- und PR-Veranstaltungen teilgenommen.
Davis verbringt ihre Zeit zu gleichen Teilen in New York und Los Angeles.
CYNTHIA NIXON
Miranda Hobbes
Cynthia Nixon spielt Miranda Hobbes, eine witzige, smarte Anwältin aus Manhattan, die kein Blatt vor den Mund nimmt. Sie lebt mit ihrem liebenswerten rothaarigen Sohn Brady und ihrem herzensguten Gatten Steve, einem Bartender, schmollend und grollend in Brooklyn.
Cynthia Nixon, die bereits mit einem Emmy und Tony ausgezeichnet wurde, ist seit ihrem 13. Lebensjahr eine vielbeschäftigte und hoch gelobte Schauspielerin. Vor kurzem hat sie „Lymelife“ von Derick und Steven Martini abgedreht, in dem Alec Baldwin, Tim Hutton und Holly Hunter weitere Hauptrollen spielen.
Zuletzt sah man sie in „Little Manhattan“ neben Bradley Whitford und in Alex Steyermarks „One Last Thing“ (Das Traumdate), der 2005 auf dem Toronto Film Festival Premiere feierte und 2006 auch auf dem Tribeca Film Festival gezeigt wurde. In dem HBO-Epos „Warm Springs“ spielte sie an der Seite von Kenneth Branagh Eleanor Roosevelt, die Frau von Präsident Franklin Roosevelt. Die Rolle brachte Nixon eine Golden-Globe-, eine SAG-Award- und eine Emmy-Nominierung in der Kategorie „Best Actress in a Miniseries or Movie Made for Television“ ein. 2004 konnte man sie in Robert Altmans Mini-Serie „Tanner on Tanner“ sehen, einer Fortsetzung von „Tanner ’88“.
Ihre Performance als Miranda in allen sechs Staffeln der HBO-Serie Sex and the City brachte ihr 2004 einen Emmy in der Kategorie „Outstanding Supporting Actress in a Comedy Series“, zwei weitere Emmy-Nominierungen und vier Golden-Globe-Nominierungen hintereinander ein. Außerdem erhielt Nixon 2001 und 2004 einen SAG-Award in der Kategorie „Outstanding Performance by an Ensemble in a Comedy Series“.
Auf der Bühne war Nixon zuletzt in der Titelrolle des Off-Broadway-Stücks „The Prime of Miss Jean Brodie“ zu sehen. Für ihre Leistung in David Lindsay-Abairs mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Stück „Rabbit Hole“ am Manhattan Theatre Club erhielt sie 2006 sowohl einen Tony Award als auch einen Outer Critics Circle Award sowie eine Nominierung der Drama League. Davor spielte sie am Broadway Mary Haines in der Wiederaufnahme von „The Women“ im Roundabout Theatre, die auch in der PBS-Serie „Stage to Screen“ ausgestrahlt wurde. Bereits mit 14 gewann Nixon den Theatre World Award für ihr Bühnendebüt als Dinah Lord in Ellis Rabbs Produktion von „Die Nacht vor der Hochzeit“ am Vivian Beaumont Theatre im Lincoln Center. Mit 15 spielte sie unter der Regie des renommierten Filmregisseurs Louis Malle die Titelrolle in John Guares „Lydie Breeze“. Am bemerkenswertesten war jedoch ihr Doppelschlag im Alter von 18 Jahren: Da trat sie simultan in zwei Broadway-Produktionen auf: in David Rabes „Hurlyburly“ und in Tom Stoppards „The Real Thing“, die beide von Mike Nichols inszeniert wurden.
Ihre Filmkarriere begann Nixon mit zwölf Jahren als Blumenkind Sunshine in Ronald F. Maxwells „Little Darlings“ (Kleine Biester). Anschließend spielte sie eine Drogenabhängige in Sidney Lumets „Prince of the City“ (Prince of the City – Die Herren der Stadt), Mozarts Dienstmädchen Lorl in Milos Formans „Amadeus“, sowie in Robert Altmans „O.C. & Stiggs“ (Black Cats), Marshall Brickmans „The Manhattan Project“ (Manhattan Project – Der atomare Alptraum), „Let it Ride“ (Alles auf Sieg), „Addams Family Values“ (Die Addams Family in verrückter Tradition), „The Pelican Brief“ (Die Akte), John Hughes’ „Baby’s Day Out“ (Juniors freier Tag), „Marvin’s Room“ (Marvins Töchter), „The Out-of-Towners“ (Schlaflos in New York), „Igby Goes Down“ (Igby) und „Advice from a Caterpillar“, der auf einem Bühnenstück von Douglas Carter Beane basiert.
Nixons allererster professioneller Job war das ABC After School Special „Seven Wishes of a Rich Kid“ mit Butterfly McQueen als Co-Star. Danach folgten weitere TV-Produktionen, eine PBS-Präsentation von Mark Twains „Private History of a Campaign that Failed“, Lanford Wilsons „Fifth of July“ und „Women and Wallace“.
Zuletzt spielte sie Gastrollen in NBCs „Emergency Room – Die Notaufnahme“ und in der Fox-Serie „Dr. House“. Davor war sie u.a. in dem CBS-TV-Film „Papa’s Angels – Bewegte Zeiten“ zu sehen.
Nixon wurde in New York geboren und ist dort auch aufgewachsen. Sie besuchte die Hunter College High School und machte am Barnard College ihren Abschluss in Englischer Literatur. Sie lebt mit ihren beiden Kindern Samantha und Charlie in New York City.
DAVID EIGENBERG
Steve Brady
David Eigenberg kehrt als Steve Brady, Mirandas gutherziger Ehemann und die Verkörperung eines New Yorker Barbesitzers, zurück – eine Rolle, für die man ihn von vornherein im Hinterkopf hatte.
Vor der HBO-Serie Sex and the City machte Eigenberg bereits mit einer packenden Performance als schusswütiger Alex Robey in der TV-Serie „Homicide“ von sich reden. Danach wechselte er auf die andere Seite des Ermittlungstisches als Bezirksstaatsanwalt Harvey Welk in der TV-Serie „Practice – Die Anwälte“. In der Krimiserie „The Beat“ mit Mark Ruffalo, Lea DeLaria und Celeste Holm, bei der Barry Levinson und Tom Fontana als Executive Producer fungierten, spielte Eigenberg eine regelmäßige Rolle. Außerdem verkörperte er Nick Delvecchio in der Jerry-Bruckheimer-Serie „Soldier of Fortune – Die Schattenkrieger“ und hatte einen wiederkehrende Part in „Ed – Der Bowling-Anwalt“.
Zu Eigenbergs vielen anderen TV-Credits gehören u.a. „Close to Home“, „Monk“, „Ghost Whisperer – Stimmen aus dem Jenseits“, „Für alle Fälle Amy“, „C.S.I. – Tatort Las Vegas“, „Without a Trace – Spurlos verschwunden“, „King of Queens“ und „Third Watch – Einsatz am Limit“. Zu Eigenbergs Kinofilmen zählen: „See You in September“, „The Trouble with Romance“, „Driftwood“, „Love, Ludlow“, „Around the Bend“ (Spurensuche – Umwege zur Wahrheit), „Garfield“ (Garfield – Der Film), „The Mothman Prophecies“ (The Mothman Prophecies – Tödliche Visionen) und „A Perfect Murder“ (Ein perfekter Mord).
Als Mitglied des Ensemble Studio Theatre in New York war Eigenberg an vielen Off-Broadway-Stücken beteiligt. Seinen Durchbruch am Broadway feierte er 1990 als Stricher in John Guares „Six Degrees of Separation“ unter der Regie von Jerry Zaks im Lincoln Center. Außerdem spielte er die Hauptrolle in „Take Me Out“, inszeniert von Joe Mantello. Das Stück wurde mit dem Tony-, dem Drama-Desk-, dem Outer-Critics-, dem Drama-League- und dem New-York-Critics-Award ausgezeichnet.
Von 1982 bis 1986 diente Eigenberg in der USMCR (U.S. Marine Corps Reserve).
EVAN HANDLER
Harry Goldenblatt
Evan Handler ist international als Schauspieler, Schriftsteller, Drehbuchautor und Journalist gleichermaßen bekannt. Wenn man dann noch berücksichtigt, dass Handler eine vermeintlich unheilbare Krankheit – akuten Knochenmarkkrebs – besiegte, als Gesundheitserzieher, Aktivist, Reformer und Motivations/Inspirations-Redner auftrat, macht das deutlich, wie unglaublich sinnvoll Handler seine Zeit verbringt und vor allem die Gegenwart entscheidend mitgestaltet.
Handler war noch keine 30, als er bereits in sieben unterschiedlichen Broadway-Produktionen in Hauptrollen brilliert hatte. Zu den Stücken gehörten u.a. „Six Degrees of Separation“, „I Hate Hamlet“, „Brighton Beach Memoirs“, „Broadway Bound“ und „Master Harold…and the Boys“. Außerdem war er in den Filmen „Taps“ (Die Kadetten von Bunker Hill), „Ransom“ (Kopfgeld – Einer wird bezahlen) sowie dem TV-Film „Die 3 Stooges“ zu sehen und spielte neben der HBO-Serie Sex and the City auch in den Serien „Irgendwie L. A.“ und „Studio 60 on the Sunset Strip“ mit. Derzeit ist er neben David Duchovny in der Hit-Serie „Californication“ zu sehen. Gastauftritte hatte er in den Serien „Lost“, „The West Wing“, „Six Feet Under – Gestorben wird immer“ und „Friends“.
Neben seiner Schauspieltätigkeit hat Handler bislang zwei Bücher geschrieben. In „Time on Fire: My Comedy of Terrors“, seinen gefeierten Erinnerungen, beschäftigt sich Handler mit dem ungewöhnlichen Heilungsverlauf seiner Leukämie-Erkrankung und wie er sich aus den Klauen der üblichen Behandlungsmethoden befreite. In den USA ist kürzlich sein zweites Buch erschienen: „It’s Only Contemporary: The Good News and the Bad News of Being Alive“. Darin beschreibt er sein Leben nach der Krankheit; das bestand vornehmlich aus Verabredungen mit Frauen, absurden Beziehungen und plötzlich auftretenden Depressionen, bis er letztendlich seine große Liebe fand und überraschend Vater wurde.
JASON LEWIS
Smith Jerrod
Mit seiner natürlichen Ausstrahlung, seiner Leinwandpräsenz und seinem unglaublich guten Aussehen kann aus Jason Lewis nur Hollywoods heißester Leading Man werden. Die Hitzewallungen, die er in der letzten Staffel von Sex and the City auslöste, sollen nun auch auf der großen Leinwand wirken. Seinen durch die Serie erworbenen Starruhm hat Lewis für eine Reihe weiterer hochkarätiger Film- und TV-Rollen genutzt, und darüber hinaus in dem weltberühmten Theaterstück „Das ist unsere Jugend“ unter der Regie von Woody Harrelson die Hauptrolle gespielt. Zuletzt war Lewis neben Kevin Costner, Demi Moore und William Hurt in dem psychologischen Thriller „Mr. Brooks“ (Mr. Brooks – Der Mörder in Dir) dabei. Demnächst kann man ihn in dem Indie-Drama „The Pardon“ mit Jamie King sehen.
Zusätzlich zu seinen Aktivitäten auf der Bühne und im Film spielte Lewis Chad Barry in der ABC-Serie „Brothers & Sisters“ und hatte eine wiederkehrende Rolle in der populären Mysteryserie „Charmed – Zauberhafte Hexen“ mit Alyssa Milano.
Seit er als Samanthas (Kim Cattrall) Lover in der HBO-Serie Sex and the City berühmt wurde, ist er ein integraler Bestandteil des furiosen Mix aus Comedy, Drama und sexueller Spannungen. Kritiker bescheinigten dem Filmpaar – genauso wie dem Rest der preisgekrönten Besetzung – eine ‚großartige Chemie‘. Die Serie machte Lewis auch international zum heißbegehrten Star.
Zu seinen weiteren Film-Credits zählen: Warner Brothers’ „The Jacket“ mit Adrien Brody, der Thriller „The Attic“ (Evil Twin) von May Lambert, „The Death and Life of Bobby Z“ (Kill Bobby Z – Ein Deal um Leben und Tod) mit Paul Walker und Laurence Fishburne, „My Bollywood Bride“ und „Havoc“ mit Anne Hathaway.
LYNN COHEN
Magda
Lynn Cohen begann ihre Schauspielkarriere am New York Theatre, wo sie in folgenden Stücken auftrat: „Macbeth“ (Delacorte, Public Theatre, mit Liev Schreiber), „Ivanov“ (Lincoln Center, mit Kevin Kline), „Orpheus Descending“ (eine Peter-Hall-Produktion mit Vanessa Redgrave), „The Devils“ (New York Theatre Workshop), „Hamlet“ (New York Shakespeare Festival, mit Kevin Kline), „Uncle Vanya“ (in der Inszenierung von Andre Gregory), „Paradise Island“, Donald Margulies’ „Model Apartment“ (Primary Stages), Horton Footes „Traveling Lady“ (Ensemble Studio Theatre), „Flesh and the Desert“ und „Sweetness“ (Summer Play Festival).
Außerdem spielte sie an folgenden Bühnen: Guthrie Theater, A.R.T., Hartford Stage, Long Wharf, Yale Rep, Actors Theatre of Louisville (Humana Festival), Williamstown, Eugene O’Neill Playwrights Conference, New York Stage and Film und Sundance Theatre Lab.
Zu ihren TV-Serien gehören u.a.: „Law and Order“ (als Richterin Elizabeth Meisner), „Criminal Intent – Verbrechen im Visier“, „Law & Order: New York“, „The Cosby Show“, „New York Cops – NYPD Blue“ sowie der TV-Film „Pretty Contessa – Falsche Prinzessin sucht wahre Liebe“ mit Tea Leoni.
Doch auch im Kino war Lynn Cohen ausgesprochen erfolgreich. Zu ihren Film-Credits gehören u.a.: Steven Spielbergs „Munich“ (München), Tom DiCillos „Delirious“, „Invincible“ (Unbesiegbar – Der Traum seines Lebens) mit Mark Wahlberg, Louis Malles „Vanya on 42nd Street“ (Vanja auf der 42. Straße), Julie Taymors „Across the Universe“, Woody Allens „Manhattan Murder Mystery“, Tim Robbins’ „Cradle Will Rock“ (Das schwankende Schiff), „I Shot Andy Warhol“, „Walking and Talking“, „The Jimmy Show“ und „Fast Food, Fast Women“ von Amas Rolled.
Zu ihren kommenden Projekten zählen neben „Sex and the City“: Helen Hunts „Then She Found Me“, „Eagle Eye“ mit Shia LaBeouf, Charlie Kaufmans „Synecdoche, New York“, „The Life Before Her Eyes“ mit Uma Thurman, „Deception“ mit Hugh Jackman und Ewan McGregor und „Staten Island“ mit Ethan Hawke.
Cohen ist ein Fox Fellow, erhielt einen Bowden Award from New Dramatists und ist ein Mitglied des Actors Studio, des New York Theatre Workshop, des E.S.T. und des Actors Center.
MARIO CANTONE
Anthony Marentino
Mario Cantone ist ein New Yorker Theaterschauspieler und Stand-Up-Komiker, der für seine Leistung in dem Stück „Laugh Whore“ von Kritikern hochgelobt wurde. Er spielte darin vor ausverkauftem Haus im Cort Theatre am Broadway und in einem Showtime Network Special. Davor war er in dem preisgekrönten Stück „Assassins“ von Stephen Sondheim und John Weidman zu sehen. Beide Aufführungen wurden von dem viermaligen Tony-Gewinner Joe Mantello inszeniert.
Der versierte Bühnendarsteller Cantone spielte in Terrence McNallys preisgekrönter Komödie „Love! Valor! Compassion!“ am Broadway die Rolle des Buzz sowie den Stephano in Shakespeares „Der Sturm“ am Public Theatre. Off-Broadway war Cantone als Terry in „The Crumple Zone“, Benny in „June Moon“ und Grumio in der „Shakespeare in the Park“-Produktion von „Der Widerspenstigen Zähmung“ zu sehen.
Als Charlottes flippiger Wedding-Planner wurde er mit Sex and the City schließlich weltberühmt. Weitere Fernsehauftritte absolvierte er als gelegentlicher Gastgeber der TV-Show „The View“ und in der Serie „Men in Trees“. Auf Comedy Central war er u.a. in „The USO Comedy Tour“, „Chappelle’s Show“ und „Premium Blend“ sowie in seinem eigenen Special „Comedy Central Presents: Mario Cantone“ zu sehen.
Cantone war mit seinem respektlosen Stand-Up-Programm auf vielen Bühnen zu Gast, beispielsweise gestaltete er das Vorprogramm von Jazzsängerin Shirley Bassey in der Carnegie Hall, trat im Resorts in Atlantic City und in Caroline’s am Broadway auf. Peter Marks von der New York Times schrieb über ihn: „Wenn es um schamlos komische Stand-Up-Comedy geht, kommt man an dem schrillen, aufgedrehten Mario Cantone nicht vorbei. Er ist ein extravaganter und hochbegabter Komiker und ein Meister des verrückten Humors.” Zu seinem Standardprogramm gehören Musikparodien von Judy Garland, Jim Morrison, Peggy Lee, Bruce Springsteen und Liza Minelli.
Doch Cantone ist nicht nur auf der Bühne und im Fernsehen erfolgreich, sondern auch auf der großen Leinwand. Vor „Sex and the City“ war er u.a. in der schrägen Dokumödie „The Aristocrats“ zu sehen. Außerdem sprach er in der Originalversion der computeranimierten Sommerkomödie „Surf’s Up“ (Könige der Wellen) Mikey Abramowitz. Zu seinen kommenden Projekten gehört National Lampoon’s „Dirty Movie“, in dem er einen Regisseur spielt.
WILLIE GARSON
Stanford Blatch
Willie Garson erhielt bereits seit seinem 14. Lebensjahr Schauspielunterricht am Actor’s Institute in New York und studierte später Theater und Psychologie im Hauptfach an der Wesleyan University. Nach seinem Abschluss bekam er schnell Gast- und wiederkehrende Rollen in einigen der populärsten TV-Serien, darunter: „CSI“, „Friends“, „Akte X“, „Practice – Die Anwälte“, „Just Shoot Me – Redaktion durchgeknipst“, „Party of Five“, „Melrose Place“ und „Ally McBeal“. Bis heute ist Garson in über 200 Episoden der verschiedensten TV-Serien aufgetreten.
Neben der beliebten Figur Stanford Blatch aus HBOs Sex and the City gehört Henry, der Vermieter und Freund von „NYPD Blue“-Detective Simone (Jimmy Smits), sicher zu seinen bekanntesten Rollen. Er spielte ihn in drei Staffeln der Krimiserie „New York Cops – NYPD Blue“. Darüber hinaus spielte Garson Hauptfiguren in den Serien „Das Leben und ich“, „Jack die Traumfrau“, „Stargate“ sowie in der gefeierten Mini-Serie „Taken“ von Steven Spielberg.
Zu seinen populärsten Film-Credits gehören: „There’s Something About Mary“ (Verrückt nach Mary), „Groundhog Day“ (…und täglich grüßt das Murmeltier), „Untamed Heart“ (Real Love), „Kingpin“, „Mars Attacks!“, „The Rock“ (The Rock – Fels der Entscheidung), „Being John Malkovich“, „Play it to the Bone“ (Knocked Out – Eine schlagkräftige Freundschaft), Mike Nichols’ „What Planet Are You From?“ (Good Vibrations – Sex vom anderen Stern), „Fever Pitch“ (Fever Pitch – Ein Mann für eine Saison), Disneys Remake von „Freaky Friday“ (Freaky Friday – Ein voll verrückter Freitag), „A Problem with Fear“, „Little Manhattan“, „The TV Set“ u.v.a.
Kürzlich spielte Garson in der neuen HBO-Serie „John from Cincinnati“ mit. Außerdem entwickelt er derzeit eine eigene Serie für den Sci-Fi-Channel mit dem Titel „The Believers“.
Garson hat auf einigen der renommiertesten New Yorker Theaterbühnen gestanden, darunter Naked Angels, The Manhattan Theatre Club, The Roundabout Theatre sowie in Los Angeles im Geffen Playhouse. Er ist aktives Mitglied der gemeinnützigen Organisation Big Brother und engagiert sich für Young Artists United, einem Verein, der sich um problematische Teenager kümmert. Außerdem engagiert sich Garson für zahlreiche andere US-Wohltätigkeitsorganisationen für Kinder sowie für Aspen Youth Experience, Joslin Diabetes Center und FAR (The Foundation for AIDS Research).
JENNIFER HUDSON
Louise
Lange bevor sie in der Filmversion des legendären Broadway-Musicals „Dreamgirls“ als Effie besetzt wurde, sang Jennifer Hudson in einer kleinen Kirche in Chicago und riss die Gemeinde Woche für Woche mit ihren mitreißenden Auftritten von den Stühlen.
Derzeit nimmt Hudson mit Clive Davis ihr sehnlichst erwartetes Debütalbum auf, das im Spätsommer bei Arista Records erscheinen soll.
Seit Abschluss der Dreharbeiten zu „Sex and the City“ hat sie mit Dakota Fanning, Alicia Keys und Queen Latifah für die Fox-Searchlight-Produktion „The Secret Life of Bees“ vor der Kamera gestanden. Der Film spielt in South Carolina im Jahr 1964 und erzählt die bewegende Geschichte von Lily Owens (Fanning), einem 14-jährigen Mädchen, das von den Erinnerungen an ihre verstorbene Mutter gequält wird. Lily flieht mit Rosaleen (Hudson), ihrem Kindermädchen und der einzigen Freundin, um das Geheimnis des Todes ihrer Mutter zu lüften.
Ebenfalls abgedreht hat Hudson die Sony-Classics-Produktion „Winged Creatures“, den Rowan Woods nach einem Roman von Roy Freirich inszenierte. Darin geht es um eine Gruppe Fremder, die eine wahllose Schießerei überleben und sich dadurch näher kommen. Zur großartigen Besetzung gehören Forest Whitaker, Kate Beckinsale, Dakota Fanning, Guy Pearce und Jackie Earle Haley.
Hudson gewann viele Preise und Auszeichnungen für ihre Rolle in „Dreamgirls“, die ihr den Durchbruch brachte, darunter einen Oscar, einen Golden Globe, einen SAG Award, einen BAFTA Award, einen NAACP Image Award und einen Broadcast Film Critics Association Award. Sie wurde außerdem von dem National Board of Review geehrt und bei den Soul Train Awards zur Entertainerin des Jahres gewählt. Zusätzlich wurde sie vor kurzem für drei BET Awards nominiert (in den Kategorien „Best Actress“, „Best Female R&B Artist“ und „Best New Artist“).
Ihr Talent zeigte sich schon früh bei Dutzenden von Auftritten in Talentshows und Musical-Produktionen, als sie noch zur Schule ging. Nach ihrem ersten professionellen Engagement in einer lokalen Produktion von „Big River“ beeindruckte sie Tausende Urlauber mit ihrer Vier-Oktaven-Stimme auf den Disney-Wonder-Cruise-Ships. 2004 begeisterte sie schließlich ein Millionenpublikum bei der dritten Staffel der höchst erfolgreichen TV-Show „American Idol“, dem US-Pendant zu „Deutschland sucht den Superstar“.
Hudson führt ihr Gesangstalent auf ihre Großmutter mütterlicherseits, Julia Kate Hudson, zurück, die jahrelang im Chor gesungen hat.
CANDICE BERGEN
Enid Frick
Der New York Times-Kritiker Vincent Canby schrieb über Candice Bergen, sie ist „eine wunderschöne Schauspielerin, die Intelligenz, Humor, Verletzlichkeit und Eigenständigkeit verkörpern kann – und zwar mehr oder weniger gleichzeitig“. Das hat Candice Bergen zehn Jahre lang als ‚Murphy‘ in der hoch gelobten CBS-Komödienserie „Murphy Brown“ bewiesen, für die sie insgesamt fünfmal mit dem Emmy und zweimal mit dem Golden Globe ausgezeichnet wurde. Doch schon lange davor wurde sie von Kritik und Publikum gleichermaßen geliebt, etwa für ihre Performance in „Getting Straight“, in dem sie als College-Studentin in Campus-Revolten gerät. Oder als Personifizierung des sauberen All-American-Dreamgirls der 40er-Jahre in Mike Nichols’ „Carnal Knowledge“ (Die Kunst zu lieben). Und als frisch geschiedene Ehefrau in „Starting Over“ (Auf ein Neues), für den sie eine Oscar-Nominierung in der Kategorie „Best Supporting Actress“ erhielt.
Derzeit porträtiert Candice Bergen in der TV-Serie „Boston Legal“ die smarte ehrenhafte und sexy Anwältin Shirley Schmidt. Für diese Rolle wurde sie sowohl für einen Golden Globe als auch einen Emmy nominiert. Vor kurzem beendete sie die Dreharbeiten zu dem Remake „The Women“, das sie erneut mit der „Murphy Brown“-Schöpferin Diane English zusammenbrachte. Derzeit dreht sie die romantische Komödie „Bride Wars“ mit Anne Hathaway und Kate Hudson.
Die Tochter von Frances und Edgar Bergen besuchte die Westlake School for Girls in Los Angeles, die Cathedral School in Washington, D.C., ging zeitweise in der Schweiz zur Schule und studierte schließlich Kunstgeschichte und Kreatives Schreiben an der University of Pennsylvania. Bereits während ihrer College-Zeit modelte sie in New York. Ihr Filmdebüt gab sie bereits während ihrer Studienzeit als mysteriöse wie glamouröse Lakey in „The Group“ (Die Clique).
Ihre Filmkarriere verband sie mit ihrer unstillbaren Reiselust. In Formosa spielte sie an der Seite von Steve McQueen und Richard Attenborough in Robert Wises „The Sand Pebbles“ (Kanonenboot am Yangtse-Kiang), in Griechenland drehte sie „The Day the Fish Came Out“ (Der Tag, an dem die Fische kamen) und in Frankreich Claude Lelouchs „Vivre Pour Vivre“ (Lebe das Leben) mit Yves Montand. Zu ihren weiteren Filmen zählen u.a. „T. R. Baskin“, „The Adventurers“ (Die letzten Abenteurer), „Soldier Blue“ (Das Wiegenlied vom Totschlag), „The Magus“ (Teuflische Spiele), „The Hunting Party“ (Leise weht der Wind des Todes), „11 Harrow House“ (Brillanten und Kakerlaken), „The Wind and the Lion“ (Der Wind und der Löwe), „Bite the Bullet“ (700 Meilen westwärts), „The Domino Principal“ (Das Domino-Komplott), „A Night Full of Rain“ (In einer Regennacht) und „Oliver’s Story“.
Zu ihren jüngeren Filmen zählen „The In-Laws“ (Ein ungleiches Paar) mit Michael Douglas und Albert Brooks, „Sweet Home Alabama“ (Sweet Home Alabama – Liebe auf Umwegen) mit Reese Witherspoon und „Miss Congeniality“ (Miss Undercover) mit Sandra Bullock. Sie spielte außerdem mit Jacqueline Bisset in „Rich and Famous“ (Reich und berühmt), trat als Margaret Bourke-White in Richard Attenboroughs „Gandhi“ auf und spielte neben Burt Reynolds in „Stick“ (Sie nannten ihn Stick).
Neben ihrer Tätigkeit als Schauspielerin hat sich Candice Bergen über die Jahre einen ausgezeichneten Ruf als Fotografin und Journalistin erworben. Sie schrieb und fotografierte bissige und intelligente Artikel, in denen sie die Welt mit Sinn für Humor und einem großartigen Auge für Details beobachtete. Für das New York Magazine schrieb sie eine Titelgeschichte über ihre Zusammenarbeit mit Lina Wertmüller an „A Night Full of Rain“ (In einer Regennacht), Artikel über den kenianischen Masia-Stamm und den äthiopischen Herrscher Haile Selassie. Für den Playboy berichtete sie über eine vierwöchige Reise nach China, Titel der Geschichte: „Can a Cultural Worker from Beverly Hills Find Happiness in the People’s Republic of China?“. Für Life schrieb sie eine Titelstory über Charlie Chaplins Rückkehr in die USA.
Weitere Artikel, beispielsweise über ihren ersten Film „The Group“, über die Geschichte von Bel Air, Porträts von Paul Newman, Lee Marvin, Oscar Levant und den Bürgermeister von Los Angeles Sam Yorty und die Präsidentschaftsvorwahlen von 1968, erschienen in Esquire, Vogue, Cosmopolitan und Ladies Home Journal.
Ihr Broadway-Debüt gab Bergen als Darlene neben William Hurt und Ron Silver in dem gefeierten Stück „Hurly Burly“, inszeniert von ihrem langjährigen Freund Mike Nichols.
Zu ihren weiteren TV-Credits gehören u.a. die CBS-Filme „Mayflower Madam“, „Ich muss sie töten“ und „Mary & Tim – Wird die Liebe siegen?“. Außerdem spielte sie in der quotenträchtigen ABC-Mini-Serie „Hollywood – Intim und indiskret“ mit, die auf dem Bestseller von Jackie Collins basierte. Darüber hinaus hat sie zwei Shows auf dem Sender The Oxygen: „Exhale“ und „Candice Checks it Out“.
Ihre Autobiografie „Knock Wood“, an der sie fünf Jahre gearbeitet hat und die sie 1984 veröffentlichte, wurde von der Kritik gefeiert und hielt sich viele Wochen auf der New York Times-Bestsellerliste.
Candice Bergen lebt mit ihrer Tochter Chloe Malle und ihrem Ehemann Marshall Rose, einem Bauunternehmer, in New York.
CHRIS NOTH
Mr. Big
Chris Noth spielt in „Sex and the City“ erneut den charmanten Mr. Big, der ihm bereits eine Golden-Globe-Nominierung einbrachte.
Noth ist Absolvent der renommierten Yale School of Drama und hat sich unermüdlich eine vielseitige Karriere in Film, Fernsehen und auf der Bühne erarbeitet. Zu seinen jüngeren Filmen zählen „The Perfect Man“ (Der perfekte Mann) mit Hillary Duff und Heather Locklear, „Mr. 3000“ und Robert Zemeckis’ „Cast Away“ (Cast Away – Verschollen) mit Tom Hanks. Zu seinen weiteren Film-Credits zählen: die Independent-Filme „Frame of Mind“ und „Searching for Paradise“, Tom DiCillos „Double Whammy“ mit Denis Leary, „Texas Funeral“ (Texas Story), „Getting to Know You“, „The Broken Giant“, „Cold Around the Heart“ (The Hunt – Eiskalte Liebe), „Naked in New York“ und „The Confession“ (Das Geständnis).
Neben seiner Arbeit in Kino- und TV-Produktionen tritt Noth auch immer noch im Theater auf. Seine Leistung auf dem Berkshire Theatre Festival als Teach in „American Buffalo“ wurde stürmisch gefeiert. Und am Broadway spielte er erfolgreich neben Charles Durning und Michael Learned in einer Neuinszenierung von Gore Vidals „The Best Man“ mit. Seine jüngste Theaterarbeit in New York war eine Rolle am Playwright’s Horizons in Christopher Shinns „What Didn’t Happen“. Außerdem trat er beim American Shakespeare Festival in Connecticut, in New York’s Manhattan Club, Circle Rep, La Mama und dem Roundabout Theater auf, sowie im Seattle Repertory Theatre und dem Mark Taper Forum in Los Angeles.
Noth lebt in New York und Los Angeles.

HINTER DER KAMERA
MICHAEL PATRICK KING
Regie, Drehbuch, Produzent
Michael Patrick King ist ein vielfach preisgekrönter Drehbuchautor, Regisseur und Executive Producer. Für seine Leistung in der HBO-Serie Sex and the City wurde er von der Writer’s Guild, der Director’s Guild, der Producer’s Guild, der Television Academy und der Hollywood Foreign Press Association ausgezeichnet – mit drei Golden Globes in der Kategorie „Best Comedy Series“, zwei Emmys in den Kategorien „Best Comedy Series“ und „Best Director“.
An der HBO-Serie „The Comeback“ mit Lisa Kudrow war er ebenfalls als Executive Producer, Autor und Regisseur beteiligt, was ihm abermals eine Emmy-Nominierung als Regisseur einbrachte. Die schwarze Komödie um eine Schauspielerin, die verzweifelt versucht, im Rampenlicht zu bleiben, wurde zwar nach einer Staffel wieder abgesetzt, gilt mittlerweile aber als absolute Kultserie.
Seine TV-Karriere begann King als Autor und Produzent der zwei TV-Serienklassiker „Will & Grace“ und „Murphy Brown“, für die er seine erste Emmy-Nominierung erhielt.
Bevor er nach Hollywood kam, profilierte er sich in New York als Bühnenautor am Theater und als Stand-Up-Komiker in Comedy-Clubs. Letztes Jahr brachte er beide Talente unter einen Hut, als er den Off-Off-Broadway-Revue-Hit „At Least It’s Pink“ schrieb und inszenierte.
SARAH JESSICA PARKER
Produzentin
(siehe Darsteller)
DARREN STAR
Produzent
Darren Star ist als Schöpfer und Executive Producer für drei der populärsten TV-Phänomene der letzten zehn Jahre mitverantwortlich: „Beverly Hills 90210“, „Melrose Place“ und natürlich die HBO-Hitserie Sex and the City, die mit zahlreichen Golden Globes und Emmys ausgezeichnet wurde. Stars Talent, jede seiner Serien mit vielschichtigen Figuren, interessanten Settings und ausgeklügelten Handlungssträngen auszustatten, fesselte die Zuschauer weltweit und ließ alle drei Serien in die Popkulturgeschichte eingehen.
1998 kam Star mit der Idee eines ganz neuartigen Comedy-Formats zu HBO: Sex and the City. Mit erwachsenem Erzählton und cinematografischem Stil wollte er die Grenzen des Machbaren, denen Comedy im Fernsehen unterlag, entscheidend ausdehnen. Er schrieb die bahnbrechende Pilotfolge der Serie und war als Regisseur und Autor auch für viele der denkwürdigsten Episoden verantwortlich. Außerdem castete er alle vier Hauptdarstellerinnen und stellte so eines der legendärsten und meistverehrten Serien-Ensembles der TV-Geschichte zusammen.
Doch auch an anderen TV-Serien war er als Schöpfer und Executive Producer maßgeblich beteiligt, z.B. an der hoch gelobten Behind-The-Scenes-Satire „Starlets“ und CBS’ „Central Park West“. Als Executive Producer betreute er u.a. Fox’ „Kitchen Confidential“ und „The Street – Wer bietet mehr?“, NBCs „Miss Match“, CWs „Runaway“ und ABCs „Cashmere Mafia“.
Für Warner Bros. schrieb er außerdem das Drehbuch zu „If Looks Could Kill“ (Der Spion, der aus der Highschool kam).
Star lebt in Los Angeles und New York.
JOHN MELFI
Produzent
John Melfi war zuletzt als Executive Producer für die grandiose HBO-Serie „Rom“ und die Comedy-Serie „The Comeback“ mit Lisa Kudrow tätig. Als Produzent der Hit-Serie Sex and the City für HBO konnte er 2001 einen Emmy in der Kategorie „Best Comedy Series“ und von 2000 bis 2002 drei Golden Globes hintereinander in der Kategorie „Outstanding Comedy Series“ entgegennehmen. Außerdem erhielt er für drei Staffeln einen Producers Guild Award.
Vor Sex and the City produzierte Melfi für HBO die Miniserien „Laurel Avenue“ (1992), „Grand Avenue“ (1996) und „From the Earth to the Moon“ (1998 ), die ebenfalls mit einem Emmy, einem Golden Globe und einem Producers Guild Award ausgezeichnet wurde. Zu Melfis anderen TV-Credits als Produzent zählen die NBC-Serie „Earth 2“, sowie die TV-Filme „Midnight Run – Abgerechnet wird um Mitternacht“ und „Midnight Run – Ein Kopfgeldjäger mit Herz“, „On the Make“, „Rage and Honor II“ und „December“. In anderen Funktionen war er darüber hinaus an der Miniserie „Geschichten aus San Francisco“, dem Kinothriller „One False Move“ sowie diversen anderen Filmen, TV-Produktionen und Werbespots beteiligt.
Seine Karriere begann Melfi 1982 als Bühnenmanager in New York, wo er an über 40 Bühnenstücken und Musicals mitwirkte.
AARON ZIGMAN
Musik
Aaron Zigman ist ein neuer Star unter den Filmmusik-Komponisten. Mit seinen exquisiten, sehr lyrischen und bewegenden Scores hat er sich innerhalb kürzester Zeit einen ausgezeichneten Ruf in der Branche erarbeitet.
Eine klassische Klavierausbildung seit seiner Kindheit bildet das Fundament seines außerordentlichen Talents. Zigman verfügt über ein ausgeprägtes Gespür für eingängige Melodien und Songs. Seine Musikkarriere begann er als Produzent und Arrangeur diverser Popstars unterschiedlichster Stilrichtungen, wie beispielsweise Aretha Franklin, Natalie Cole, Oleta Adams, Phil Collins, Tina Turner, Patti Labelle, Chicago, Nona Gaye, Carly Simon, die Pointer Sisters, Huey Lewis, Christina Aguilera und Seal.
Als Liebhaber von Orchestermusik komponierte er außerdem diverse Symphonien, darunter ein 35 Minuten langes Klang-Gedicht als Ode an Yitzak Rabin, das vom Los Angeles Jewish Symphony Orchestra gespielt wurde. Das USC Symphony Orchestra führte vor kurzem Zigmans „Impressionen“ auf, eine Suite für Blasinstrumente.
Es dauerte nicht lange, da begann Zigma, für Filme zu arrangieren und orchestrieren, darunter „Mulan“ (Mulan), „The Birdcage“ (The Birdcage – Ein Paradies für schrille Vögel), „Pocahontas“, „What’s Love Got To Do With It“ (Tina – What’s Love Got To Do With It) und „Licence to Kill“ (James Bond 007 – Lizenz zum Töten).
Seine Chance, einen Score für einen Film zu schreiben, kam 2002: Da ermutigte ihn der mit ihm befreundete Regisseur Nick Cassavetes, sich an seinem Thrillerdrama „John Q“ (John Q – Verzweifelte Wut) mit Denzel Washington zu versuchen. Zigman schrieb eine extravagante, sechsminütige Eröffnungsmontage, nahm sie mit einem 55-köpfigen Orchester auf und reichte sie als Demo ein. Der Regisseur und das Studio waren beeindruckt, Zigman erhielt den Auftrag, den Film zu untermalen. Kurz darauf arbeiteten beide erneut zusammen an dem Liebesdrama „The Notebook“ (Wie ein einziger Tag) mit Gena Rowlands und James Garner nach dem Bestseller von Nicholas Sparks. Auch zu Nick Cassavetes’ „Alpha Dog“ (Alpha Dog – Tödliche Freundschaft) und dessen kommendem Drama „My Sister’s Keeper“ komponierte Zigman den Score.
Zu Zigmans weiteren Filmen gehören u.a. das Pferdedrama „Flicka“ (Flicka – Freiheit. Freundschaft. Abenteuer) mit Tim McGraw, das Regiedebüt von Andrew und Luke Wilson „The Wendell Baker Story“ mit ihrem Bruder Owen und Eva Mendes, Hilary Duffs Starvehikel „Raise Your Voice“ (Raise Your Voice – Lebe Deinen Traum) und „In The Mix“ mit R&B-Superstar Usher. „Take the Lead“ (Dance!) und „ATL“, zwei von Zigmans jüngsten Soundtracks, belegten wochenlang die Top Ten.
Außerdem komponierte er die zeitgemäßen Scores der beiden Tanzfilme „Step Up“ und dessen Fortsetzung „Step Up 2: The Streets“ (Step Up to the Streets) sowie die Soundtracks zu „Bridge to Terabithia“ (Brücke nach Terabithia), 10th & Wolf (Streets of Philadelphia – Unter Verrätern) mit Giovanni Ribisi, James Marsden und Dennis Hopper, Tyler Perrys „Why Did I Get Married“, „Good Luck Chuck“ (Der Glücksbringer) mit Jessica Alba und Dane Cook, „Mr. Magorium’s Wonder Emporium“ (Mr. Magoriums Wunderladen) mit Dustin Hoffman, und zu dem kommenden „Meet the Browns“ von und mit Tyler Perry.
PATRICIA FIELD
Kostümdesign
Patricia Field zählt zu den größten Visionären der Modewelt. Sie ist nicht nur eine preisgekrönte Kostüm-Designerin der Film- und TV-Branche, sondern besitzt ihr eigenes Mode-Label und betreibt seit 1966 unter ihrem eigenen Namen eine innovative Boutique. Mit ihren außergewöhnlichen Kostümen für die modischste aller TV-Serien in der Fernsehgeschichte, Sex and the City, setzte sie neue Maßstäbe, was Glamour im Fernsehen betraf. Kritiker waren von ihren atemberaubenden Kleidern für die Serie begeistert, die zum großen Teil dafür verantwortlich waren, dass Sex and the City zu einem weltweiten Phänomen avancierte. Redakteurinnen von Modemagazinen, Celebrities und Damen der feinen Gesellschaft waren gleichermaßen von Patricia Fields Bekleidungsstil und -philosophie begeistert und saßen bei ihren „House of Field“-Fashionshows stets in der ersten Reihe. Sie ist eine wahre Pionierin der Modebranche und hat amerikanischen Frauen eine ganz neue Art vermittelt, sich zu kleiden. Durch die Medien hat sich diese neue Modebewegung um die ganze Welt verbreitet.
Auch nach dem Ende von Sex and the City hat sie der Modewelt durch die unterschiedlichsten Projekte ihren glamourösen Stempel aufgedrückt. Sie arbeitete als Kostüm-Designerin an ABCs TV-Serie „Hope and Faith“ und dem Kinofilm „The Devil Wears Prada“ (Der Teufel trägt Prada), einem amüsanten Blick hinter die Kulissen der Modewelt mit Meryl Streep, der Patricia Field 2006 eine Oscar-Nominierung einbrachte. Außerdem designte sie eine Limited-Edition-Schuh- und Accessoires-Kollektion für Candie’s Shoes, eine Kollektion für Rocawear, entwickelte Sneaker für Pro-Keds (ebenfalls eine Patricia-Field-Limited-Edition-Collection) und designte in Zusammenarbeit mit der japanischen Marke Ash & Diamond eine Uhren-Kollektion für Seiko Japan. Derzeit kreiert sie für Payless Shoe Source eine Limited-Edition-Kollektion namens „Patricia Field for Payless“ und Barbie-Luxus-Mode für Mattel. Beide Kollektionen sind für Weihnachten 2008 vorgesehen. Seit 2004 ist Patricia Field außerdem als Creative Director für die japanische Marke Smacky Glam tätig, deren Kampagnen sie zusammen mit der berühmten Modefotografin Ellen von Unwerth gestaltet. Außerdem entwickelte Field eine Web-Boutique für das japanische Label Coffers, designte Kostüme für die Greek Music Awards in Athen und für das Musical „Barbarella“ in Wien.
Patricia Field ist seit fast 20 Jahren als Kostüm-Designerin tätig und kann auf eine eindrucksvolle Liste hochkarätiger Film- und TV-Projekte zurückblicken, darunter die Hit-Serien „Crime Story“, „Wise Guy“ und „Chaos City“. Zu ihren Film-Credits zählen neben „Sex and the City“ u.a. „Miami Rhapsody“ (Miami Rhapsody – Heiße Nächte in Florida), an dessen Set sie Sarah Jessica Parker kennenlernte, „The Substitute“ (Mörderischer Tausch) und „Dear Diary“. 1989 gewann sie einen Emmy in der Kategorie „Outstanding Costumes for a Miniseries, Movie or a Special“ für Disneys TV-Film „Mother Goose Rock ’n‘ Rhyme“. Momentan arbeitet sie mit Sex-and-the-City-Erfinder Darren Star an der TV-Serie „Cashmere Mafia“ und an der Jerry-Bruckheimer-Produktion „Confessions of a Shopaholic“.
Neben zwei Emmys und zahlreichen Emmy-Nominierungen sowie einer Oscar-Nominierung wurde Patricia Field u.a. mit folgenden Preisen ausgezeichnet: dem CFDA Stylist of the Year Award, einer Auszeichnung, die extra für Patricia Fields außergewöhnliche Leistungen erfunden wurde, dem Albert Einstein Award für Innovation und dem Fashion Council’s Accessories Award für ihre Verdienste um Mode-Accessoires in der Fashion-Szene.
Patricia Field ist eine gebürtige New Yorkerin und begann ihre Karriere mit einer eigenen Boutique in Greenwich Village, die schnell zur ersten Adresse für Fashionistas und Szene-Publikum wurde. Seit über 40 Jahren gilt ihr Geschäft weltweit als Institution und hat das New Yorker Nachtleben stilbildend geprägt. 2002 schloss sie den Store in Greenwich Village, um in der Bowery in Manhattans Lower East Side neu zu eröffnen und so ein weiteres Kapitel in ihrer beispiellosen Erfolgsgeschichte zu schreiben.
MOLLY ROGERS
Kostümdesign
Molly Rogers stammt aus North Carolina und zog 1984 nach New York. Gleich an ihrem ersten Tag begann ihre Zusammenarbeit mit Patricia Field, mit der sie auch eng befreundet ist. Fünf Emmy-Nominierungen und eine Auszeichnung später, alle für die bahnbrechende TV-Serie Sex and the City, setzte sie ihre Zusammenarbeit mit „The Devil Wears Prada“ (Der Teufel trägt Prada) und „Sex and the City“ erfolgreich fort.
DANNY SANTIAGO
Kostümdesign
Danny Santiago arbeitet bereits seit über 20 Jahren in der Modebranche. Er stammt aus Miami, Florida und wohnt dort und in New York. Momentan erfüllt er sich als Moderedakteur für die italienische Vogue einen beruflichen Traum. Stars wie Jennifer Lopez, Mary J. Blige, Janet Jackson, Madonna, Iman, Prince und Lenny Kravitz zählen zu seinen illustren Kunden.
Seiner großen Leidenschaft für klassische Designerstücke verdankt er eine gewaltige Sammlung wertvoller Vintage-Mode. Danny Santiago lässt diese Stylings immer wieder gern in seine eigenen Kreationen einfließen, und gibt so ein beeindruckendes wie zeitloses Modestatement in Magazinen, Filmen und Bühnenproduktionen ab.
Seit etwa drei Jahren arbeitet er in der Film- und TV-Branche. Seine Karriere als Kostüm-Designer begann er 1990 bei MTV Latino und Produktionen des MTV-Muttersenders.
Darüber hinaus hat Santiago u. a. Werbekampagnen für Guess, Gap, Neiman Marcus, L’Oreal Paris und H&M gestylt, sowie Fashion-Events wohltätiger Organisationen und Fashion-Showcases gestylt und koordiniert.
MICHAEL BERENBAUM, A.C.E.
Schnitt
Michael Berenbaum arbeitet seit mehr als 20 Jahren als Cutter für Film- und TV-Produktionen in New York. Zu seinen jüngsten Arbeiten zählen „Hollywoodland“ (Die Hollywood-Verschwörung) und „War, Inc.“ mit John und Joan Cusack, Marisa Tomei und Hillary Duff. Berenbaum hat während seiner Karriere schon mit den renommiertesten Regisseuren zusammengearbeitet wie Joel und Ethan Coen, John Turturro, Al Pacino, Julian Schnabel und Martin Scorsese. Er war an allen sechs Staffeln von Sex and the City beteiligt und gewann dafür zwei ACE Awards und wurde zweimal für den Emmy nominiert. Für seine Leistung an der Pilotfolge von „Desperate Housewives“ wurde er mit dem Emmy ausgezeichnet. Zu seinen weiteren TV-Arbeiten zählen „Ed – Der Bowling-Anwalt“, „The Wire“, „The Comeback“ und „Life is Wild“.
JEREMY CONWAY
Produktionsdesign
Der New Yorker Produktions-Designer Jeremy Conway gestaltete alle sechs Staffeln von Sex and the City und erhielt dafür drei Emmy-Nominierungen. Zu seinen weiteren Film-Credits zählen „Failure to Launch“ (Zum Ausziehen verführt), „The School of Rock“ (School of Rock) von Richard Linklater, „Up Close and Personal“ (Aus nächster Nähe) und „Chill Factor“ (Der Chill-Faktor). Zu seinen Credits als Art Director gehören „Jacob’s Ladder“ (Jacob’s Ladder – In der Gewalt des Jenseits), „Sabrina“ und „Angel Heart“.
Ferner gestaltete er die MTV Times Square Studios, das NBC „Today“-Studio im Rockefeller Center und das Sunday Night Football-Studio für NBC Sports.
Darüber hinaus hat er in Barcelona, Atlanta, Sydney, Salt Lake City und Athen als Produktions-Designer für NBC Olympics gearbeitet. Dafür wurde er insgesamt viermal mit dem Emmy ausgezeichnet.
JOHN THOMAS
Kamera
John Thomas ist im Film- und TV-Geschäft gleichermaßen ein höchst erfolgreicher Kameramann. Er arbeitete an fünf Staffeln der Hit-Serie Sex and the City und darüber hinaus auch für die Serien „Six Degrees“, „Conviction“ und „Der Job“ sowie für diverse TV-Filme, z.B. „The Pennsylvania Miners’ Story“ und „Hunley – Tauchfahrt in den Tod“ mit Donald Sutherland. Für seine Arbeit an dem HBO-Special „Marilyn – Ihr Leben“ mit Ashley Judd und Mira Sorvino erhielt er eine Emmy-Nominierung in der Kategorie „Best Cinematography“.
Zu seinen Film-Credits zählen: „Spinning into Butter“ mit Sarah Jessica Parker, „Hi-Life“ (Hi-Life in Manhattan), „The Last Days of Disco“, „Dead Man on Campus“, „Still Breathing“ (Verdammt, ich will dich) und „The Night We Never Met“ (Die Nacht mit meinem Traummann). Er gewann einen Independent Spirit Award in der Kategorie „Best Cinematography“ für den Spielfilm „Barcelona“. Seine Leistung an „Metropolitan“ half entscheidend dabei, dass der Film den Independent Spirit Award in der Kategorie „Best First Feature“ gewann sowie für den renommierten Grand Jury Prize beim Sundance Film Festival nominiert wurde. „Freeway“ mit Kiefer Sutherland, Reese Witherspoon und Brittany Murphy, für den Thomas die Kamera führte, lief ebenfalls im Wettbewerb von Sundance. Außerdem arbeitete er als Kameramann an „Kicked in the Head“ (Durchgeknallt in Manhattan) und „Palookaville“ (Kleine Gangster, große Kohle), die beide in Sundance Premiere feierten und auf dem Filmfestival von Venedig in der Kategorie „Best First Feature“ ausgezeichnet wurden.
John Thomas’ nächster Film nach „Sex and the City“ ist „A Good Old Fashioned Orgy“ unter der Regie von Peter Huyck und Alex Gregory.
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