Der siebte Samurai
Shadow of the Vampire
Shadow of the Vampire ist ein Horrorfilm aus dem Jahre 2000. Der Film ist eine Hommage an Friedrich Wilhelm Murnaus Werk Nosferatu, Eine Symphonie des Grauens.
USA, Großbritannien, Luxemburg
2000
Regie
E. Elias Merhige
Drehbuch
Steven Katz
Produzent
Nicolas Cage
Besetzung
John Malkovich: Friedrich Wilhelm Murnau
Willem Dafoe: Max Schreck
Cary Elwes: Fritz Arno Wagner
Udo Kier: Albin Grau
Eddie Izzard: Gustav von Wangenheim
Catherine McCormack: Greta Schröder
Aden Gillett: Henrick Galeen
Story
Murnau plant im Berlin der 20er Jahre den Dreh seines Horrorfilms Nosferatu in Osteuropa. Der Film soll möglichst authentisch werden. Deshalb hat Murnau einen Darsteller für die Figur des Vampirs engagiert, der angeblich ein Schüler Stanislavskis ist und das Method Acting betreibt, sich also komplett in die Rolle des Graf Orlok hineinversetzt und nur kostümiert und geschminkt erscheint. In Wahrheit ist Max Schreck, der angebliche Schauspieler, ein echter Vampir, was die Filmcrew aber nicht weiß.
Hintergrund
Der Film Shadow of the Vampire richtet sich nach den realen Begebenheiten um den Filmdreh von Friedrich Wilhelm Murnaus Stummfilm Nosferatu, Eine Symphonie des Grauens.
Als Hommage an den alten Meister werden nahezu alle Szenen an den ursprünglichen Drehorten der 20er Jahre gefilmt und der Zuschauer erfährt einige Zusammenhänge und Begebenheiten des damaligen Filmdrehs.
Während sich Werner Herzog mit seinem Film Nosferatu – Phantom der Nacht als Hommage weitgehend an das Originalskript hält und somit ein Remake des Stummfilmes ist, lässt E. Elias Merhige in Shadow of the Vampire den Schauspieler Max Schreck als echten Vampir fungieren. Wegen Schrecks brillanter Darstellung des Graf Orlok wurde bereits in den 20er Jahren spekuliert, ob Schreck nicht tatsächlich ein echter Vampir sein könnte.
Auszeichnungen
Oscar Nominierung für Willem Dafoe als bester Nebendarsteller
Oscar Nominierung für das beste Make up
Golden Globe Nominierung für Willem Dafoe als bester Nebendarsteller
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Hab mir den Film letztens gekauft .
Find den Film irgendwie total cool - so iwie künstlerisch - aber zugleich witzig und traurig auf seine Art .
Willem Dafoe beweist wieder mal , dass er ein ganz grosser Schauspieler ist . Die Rolle des Max Schreck hat er echt sehr geil gespielt - hat ihm ja auch eine Oscar-Nominierung eingebracht .
Auch sonst ist der Film ziemlich cool - und iwie total schräg . Er ist relativ einfach gedreht - ohne zu auffalende Filter oder sehr gewagte Einstellungen - ist alles recht schlicht gehalten - aber dennoch gut gemacht - zudem spielt er sich ein wenig mit dem Schwarz/Weißen was ihm noch zusätzlich einen klasischen Touch gibt . Aber das heist nicht , dass der Film langweilig gemacht ist , sondern nur , dass man hier mehr auf die Figuren eingeht als auf opulente Optik .
Mir gefällt die Stimmung in dem Film - Zum Teil Filmemachereuphorie - welche dann überschattet wird , von der merkwürdigen Todesstille von Max schreck - diesem alten fast schon gebrochenen Vampir - welcher eine gewisse Traurigkeit ausstrahlt - und ein wenig Gefahr .
Also ich find den Film sehr schön - ist kein absolutes Must-See - aber wenn man Vampire mag , dann auf jeden Fall .
Und alleine schon die Idee des Films ist es wert sich den mal anzusehen - man wird sicherlich nicht enttäuscht .
8.1/10 Pkt.