Tomtec
LOVE VEGAS

Pressenotiz
LOVE VEGAS ist der Jackpot unter den Filmen, die aus der hemmungslosen, verrückten und feierreichen Stadt erzählen – stets nach dem bekannten Motto „What happens in Vegas stays in Vegas“. Doch was wäre, wenn das, was einem in angetrunkenem Party-Zustand in der sündhaften Stadt passiert ist, doch bis nach Hause folgt? Das Leben wäre komplett auf den Kopf gestellt. Genau das passiert in LOVE VEGAS zwei Menschen, wie sie gegensätzlicher nicht sein können und es führt zu einer Kette von irrwitzigen und peinlichen Zwischenfällen.
Da ist auf der einen Seite der charismatische Party-Löwe Jack Fuller (ASHTON KUTCHER), auf der anderen die zugeknöpfte Joy McNally (CAMERON DIAZ), zwei New Yorker auf einem Wochenend-Urlaub in Las Vegas. Ein bisschen Alkohol, ein wenig Spaß – kein Problem. Oder doch? Denn da ist ja auch noch die Hochzeitslizenz, ausgestellt auf ihre beiden Namen. Ein Riesenfehler, den sie am Abend vorher doch noch so leichten Herzens begangen haben...
Aber damit nicht genug. Nicht nur, dass die beiden den Bund fürs Leben geschlossen haben, sie haben später am Abend auch noch drei Millionen Dollar am Einarmigen Banditen gewonnen. Genaugenommen hat Jack gewonnen – mit Joys 25 Cents. An der Maschine, an der sie bereits gespielt hatte. Oder war’s anders herum? Also, wem gehört die Kohle nun?
Das soll nun in Manhattan entschieden werden, von Richter Whopper (DENNIS MILLER) – weil die beiden verheirateten Streithähne sich wegen des Geldes einfach nicht einigen können. „Sechs Monate Ehe“ lautet das Urteil, da kann Steve „Hater“ Hader (ROB CORDDRY), Jacks bester Freund und Rechtsbeistand, noch so vehement Widerspruch einlegen. Whopper verbietet die Annullierung der Ehe, „friert“ das Geld auf einem Konto ein und zwingt das verantwortungslose, alkoholselige Paar so, ihre „Ehe“ noch einmal zu überprüfen – zusammen wohnen und wöchentliche Eheberatung inklusive!
Richter Whopper ist nämlich ein Mann alter Schule und er ist sich sicher, dass die jungen Leute von heute nichts mehr hassen als etwas wirklich auszuprobieren. Außerdem ist er der Überzeugung, dass bei einem Prozess ohnehin nur die Anwälte von den Dollarmillionen profitieren würde. Und so erklärt der Richter die beiden Streithähne auch noch ganz offiziell zu Mann und Frau. Punkt.
„Na gut“, denken sich Jack und Joy. „Kann doch nicht so schwer sein, den guten Ehepartner zu geben“. Und schon sind sie mitten drin in einem wüsten, aufreibenden Gefecht, das mit harten Bandgagen geführt wird. Möge die „bessere“ Ehehälfte gewinnen.
Der angesetzte Kampf der Geschlechter zieht weite Kreise, denn die Ehe-„Gladiatoren“ Jack und Joy besitzen beide zu allem entschlossene Mitkombattanten – Jacks bereits erwähnter Freund „Hater“ etwa macht seinem Spitznamen alle Ehre, findet aber in Joys taffer Busenfreundin Tipper (LAKE BELL) eine mindestens ebenbürtige Partnerin. Nicht zu vergessen Jacks fordernder Papa, Jack, Sr. (TREAT WILLIAMS), Joys knallharter Boss Banger (DENNIS FARINA) oder deren großkotziger Ex-Verlobter Mason (JASON SUDEKIS) sowie die schlaue Psychiaterin Dr. Twitchell (QUEEN LATIFAH). Viel Feind, viel Ehr... und eine Ehe-Charade, die immer mehr aus dem Ruder läuft.
Jetzt lautet die Frage: Können Jack und Joy ihre sechsmonatige „Liebeshochzeit“ unbeschadet überstehen, oder werden sie einander vorher versuchen, sich gegenseitig an Gurgel zu gehen? Wer von beiden wird schließlich ans große Geld kommen? Oder wird gar Richter Whoppers feiner Plan aufgehen, sprich, die beiden Streithähne einigen sich in Sachen Geld gütlich?
Fragen über Fragen. Aber was am Ende von LOVE VEGAS wirklich passiert, erweist sich dann als echte Überraschung...

Produktionsnotizen
Es war ganz früh schon klar, dass die Chancen für eine Leinwandadaption von LOVE VEGAS gut standen. Das Exposé von Drehbuchautorin Dana Fox sowie der Ruf von Produzent Michael Aguilar veranlassten das Studio, ein Drehbuch für diese turbulente Komödie in Auftrag zu geben.
Aguilar erinnert sich: „Wir haben die Idee im Frühling verkauft, Dana legte die erste Drehbuchfassung im Herbst vor. Dann kamen Cameron (Diaz) und Ashton (Kutcher) an Bord und wir begannen im Sommer darauf mit dem Drehen. Für Hollywood-Verhältnisse ist das wirklich schnell.“
Glaubt man Dana Fox, dann ist LOVE VEGAS ein Mix aus vielen verschiedenen Skriptideen: „Mich interessieren Geschichten darüber, wie man Liebe findet, oder besser gesagt, wie man trotz Antipathie oder Ablehnung doch noch dazu kommt, sich in eine eigentlich verhasste Person zu verlieben. Meine erste Idee zu einem Film war die über ein Paar, das sich erst im Verlauf seiner Scheidung richtig kennen lernt. Ungefähr zu der Zeit hörte ich den Spruch ’Was in Vegas passiert, bleibt in Vegas’ – das gefiel mir als Filmtitel auf Anhieb.“
Fox fährt fort: „Dann schaffte es Britney Spears wieder einmal in die Schlagzeilen, als sie in Las Vegas heiratete. Genau, dachte ich mir, genau das kann man in Vegas machen – einfach so heiraten. Wenn man will, sogar einen Fremden. Die andere Sache in Vegas ist das Glücksspiel. Man kann über Nacht jede Menge Geld gewinnen. Da sagte ich mir: ’Was passiert, wenn all diese Dinge an einem Abend geschehen?’ Die Idee zu LOVE VEGAS war geboren.“
Cameron Diaz findet den Filmtitel sehr passend, impliziert er doch vielerlei Dinge: „Vegas schläft nie. Man weiß nie, wie spät es ist, man weiß nicht, wie viel Geld man ausgegeben, wie viel Geld man verspielt, wie viel man getrunken und wie viel man geschlafen hat... Aber dafür gibt es ein gewisses Sicherheitsnetz: Verschwiegenheit und Diskretion. Man darf in Vegas quasi alles tun, was man woanders gar nicht und zu keiner Zeit tun darf.“
„Man besitzt in Vegas eine Art carte blanche. Hier darf man sich aufführen wie man will“, lacht Ashton Kutcher. „Aber keiner soll je herausfinden, was man hier so angestellt hat.“
Diaz und Kutcher fühlten sich beide augenblicklich von dem „Was-wäre-wenn-Szenario“ angezogen. „Ich mochte diese ’Das-Gras-ist-da-drüben-aber-grüner-Thematik’ auf Anhieb“, gesteht Diaz. „Leute, die sich in Beziehungen befinden, glauben immer, dass ihre Single-Freunde es besser haben, während Singles sich nichts sehnlicher wünschen als eine Bindung. Im Leben geht es letztendlich darum, sein Glück zu finden. Es geht nicht darum, eine Beziehung zu finden, um glücklich zu sein. Man muss zuerst mit sich selbst im Reinen und glücklich sein, ehe der Partner ins Spiel kommt. Das ist etwas, was Joy im Verlauf des Films auf die harte Tour lernt.“
„Jack und Joy sind im Prinzip die zwei Seiten ein und derselben Medaille“, weiß Kutcher. „Sie haben beide ihre Schwierigkeiten mit ihren Beziehungen. Jack ist dabei zwar etwas relaxter als Joy, aber im Prinzip läuft es auf dasselbe hinaus. Auf romantischer Ebene haben die beiden sich bisher an falschen Partnern orientiert, deshalb funkt es zwischen ihnen ja sofort. Und das, obwohl sie zu dem Zeitpunkt beide bereits eindeutig zuviel getrunken haben.“
Regisseur Tom Vaughan (STARTER FOR TEN, 2006) war vom Skript bereits nach dem Lesen des ersten Aktes angetan. „Die Story ist sehr dynamisch, schnell und clever. Ab Seite 30 war ich vollkommen gefangen genommen“, erinnert sich Vaughan. „Es ist eine dieser typischen Schlagabtausch-Komödien, in denen die Protagonisten wüst aufeinander einprügeln, obwohl sie sich zueinander hingezogen fühlen.“
Vaughan weiter: „Seit Cary Grant eine Auge auf Katharine Hepburn geworfen hat, kommen diese Art Filme beim Publikum bestens an. Im Prinzip muss man nur zwei attraktive Stars irgendwie und irgendwo zusammensperren, sie ihre Grabenkämpfe austragen lassen und dann behutsam zusammen führen. Aufs richtige ‚Wie’ kommt’s dabei freilich an – sonst macht das Ganze keinen Spaß.“
Obwohl das Werk von abstrusen Situationen und merkwürdigen Verwicklungen lebt, haben die Filmemacher dennoch versucht, LOVE VEGAS in der Realität zu verankern, besonders wenn die rechtliche Seite der Geschichte ins Spiel kommt. „Wir zogen bewusst von Las Vegas nach New York, weil in den beiden Städten respektive Staaten die Gesetzeslage in punkto Ehe ganz unterschiedlich ist“, erläutert Produzent Aguilar. „Außerdem war New York der perfekte Ort, um die Szenen, die nicht in Las Vegas spielen, zu realisieren.“
Dana Fox fährt fort: „Wir konnten immer wieder etwas übertreiben, denn im Kern unserer Story lag ja viel Wahrheit. Die Charaktere sind Gefangene des Gesetzes, sie können sich winden wie sie wollen – und das macht hier einen Großteil des Spaßes aus.“
Vaughan war es, der Wert darauf legte, den Humor nicht zu übertreiben, nicht ins Aberwitzige zu steigern. „Ich wollte natürlich, dass das Publikum viel zu lachen bekam, achtete jedoch zugleich darauf, dass man mit Joy und Jack fühlt, sich um deren Beziehung sorgt. Ich wollte nicht um jeden Preis Lacher erzeugen.“
„Okay, ich winke mir auch mal ein Taxi heran, jage damit durch Manhattan und werfe dabei mit Mangos oder ringe mitten im Central Park mit Ashton, aber das hat alles gute Gründe“, versichert Cameron Diaz. „Tom hat darauf geachtet, dass wir selbst in den bizarrsten Situationen nicht die Bodenhaftung verloren.“
„Ich, der für einen Lacher alles tun würde, war froh, dass Tom streng darauf achtete, dass ich nicht über die Stränge schlug. Er wollte keinen Film in Form von ’Trailer-Highlights’, erläutert Kutcher, „sondern klug ausgearbeiteten, logischen und gut getimten Humor. Was freilich nicht heißt, dass wir nicht manchmal ordentlich über die Stränge schlagen durften. Wir hatten durchaus unsere künstlerischen Freiheiten.“
Mit dem „Dreamteam“ Kutcher/Diaz an Bord waren sich alle Beteiligten von Anfang an sicher, eine ideale Basis für einen Film-Hit zu besitzen. Vaughan findet die Paarung Kutcher-Diaz einfach „fantastisch“. Er erinnert sich: „In dem Augenblick, als ich hörte, dass sie ihr Mitwirken zugesagt hatten, wusste ich, dass alles gut gehen würde. Cameron und Ashton in einem Film – warum hatte bisher noch niemand daran gedacht? Vom ersten Drehtag an stand außer Frage, dass zwischen den beiden die richtige Chemie herrschte.“
„Ich wusste, das sowohl Ashton wie auch Cameron unglaublich komisch sind“, sagt Dana Fox. „Ich war dann aber doch überrascht, wie viel Herz und Leidenschaft sie in ihre Rollen einbrachten. Weil die beiden so unglaublich smart sind, heben sie diese Art Komödie auf ein ganz anderes Niveau. Wir haben es hier nicht mit diesen klassischen Stolper- und Hinfall-Nummern zu tun.“
„Aber ich glaube, ich falle doch einige Male hin, in diesem Film“, lacht Cameron Diaz.
„Ja, weil ich dich schubse“, kontert Kutcher.
Eine kleine Schwierigkeit bestand bei der Besetzung der beiden Hauptrollen darin, dass Jack und Joy sich im Film lange Zeit hassen (müssen). „Die Geschichte zwingt sie in diese Positionen“, erklärt Tom Vaughan. „Aber der Zuschauer soll gleichzeitig verstehen, dass diese beiden für einander gemacht sind. Ich glaube, mit diesen beiden Stars kommt dieses Gefühl perfekt rüber.“
Mit Diaz und Kutcher in den Hauptrollen war es recht schwer, gleichrangige Co-Stars zu finden. „Wir wollten Cameron und Ashton mit richtig originären Comedians umgeben, Leute, die ihren ganz eigenen Stil besaßen“, erinnert sich Produzent Aguilar. „Rob Corddry ist so einer. Ich habe schon mehrfach mit ihm gearbeitet. Ein anderer dieser Klasse ist Zach Galifianakis. Diese beiden waren ideal, um Jacks Kumpel zu spielen, vor allem, weil wir keine klassischen ‚’besten Freunde’ besetzen wollten. Sie wissen schon, diese Typen, die immer und überall nur schlaue Bemerkungen machen. Wir suchten nach richtigen Vollblut-Komikern, die ein richtig gutes Gespür für Timing besaßen und den Stars ordentlich Paroli bieten konnten.“
„Aguilar weiter: „Dasselbe gilt für Jason Sudekis, der Joys (Ex-)Verlobten Mason spielt. Er ist nicht unbedingt der klassische Wall-Street-Typ, aber er macht seine Sache großartig. Er ist schlau, talentiert, sieht gut aus – steck’ ihn in den richtigen Anzug, schon spielt er den Börsenhai. Trotzdem bleibt der Humor nicht auf der Strecke, denn Jason ist einfach ein durch und durch witziger Kerl.“
Der Talk-Show-Gastgeber und bitterböse Komödiant Dennis Miller war auch nicht unbedingt die offensichtliche Besetzung für den Part des Richter Whopper, der einen Rechts-Veteranen spielt, der quasi im Alleingang über Jack und Joys Schicksal entscheidet. Aguilar dazu: „Obwohl Dennis vielleicht ein bisschen jünger und ironischer ist als der ’normale, durchschnittliche’ Richter, suchten wir jemanden, der als ’seriös’ durchgeht, aber auf der anderen Seite vielleicht auch ein klein wenig verrückt wirkt. Dennis hat diese beiden Aspekte wunderbar vereint und gleichzeitig der Rolle seinen ganz eigenen Stempel aufgedrückt.“
Lake Bell, die Joys witzig-wütende Freundin Tipper spielt, brachte ihrerseits ganz eigene Nuancen in ihre Rolle mit ein. „Lake geht mit fast männlicher Energie an die Sache ran“, sagt Dana Fox, „dabei bleibt sie jedoch sexy und flirty. Probieren Sie das mal, das ist wirklich nicht leicht.“
„Ich liebe Leute, die frei heraus ihre Meinung sagen, und das ist es, was mir die beiden ’besten Freunde’ Tipper und ’Hater’ so sympathisch macht,“ fügt Fox hinzu. „Ich glaube, es gibt kaum etwas Witzigeres, als wenn jemand im ganz falschen Moment die Wahrheit spricht, so wie Lake und Rob das dauernd tun. Außerdem, bedenkt man, was ’Hater’ für ein Misanthrop ist, hat Rob wirklich viel Herz und Unschuld in dessen Rolle eingebracht. Das macht den Kerl letztendlich liebenswert.“
„In diesem Film spielen so unglaublich viele talentierte Leute mit, dass jeder geradezu über sich hinauswuchs,“ bestätigt Cameron Diaz. „Der Set war geradezu elektrisch geladen.“
Obwohl der Filmtitel den Namen der Stadt Las Vegas enthält, spielt ein Großteil der Handlung in New York. Ein Umstand, dem Regisseur Vaughan insofern Rechnung trug, als dass er die Metropole quasi wie einen weiteren Hauptdarsteller behandelte. „Wir haben es geschafft, an einigen wirklich interessanten Orten zu drehen, was dem Film jede Menge zusätzliche authentische Energie verleiht“, sagt Vaughan.
Die Filmemacher benutzten die Stadt auch, um die sozialen Unterschiede zwischen den beiden Hauptdarstellern zu verdeutlichen. Aguilar erklärt: „Joy arbeitet an der Wall Street, lebt ein schnelles, teures Leben, während Jack in Brooklyn wohnt und Schränke baut, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Mit so einem unterschiedlichen Paar war es ein Leichtes, all die Schönheiten und Gegensätzlichkeiten New Yorks in Bildern zu zeigen. Die notwendigen Kontraste verdoppelten quasi unsere Möglichkeiten.“
Die verrückte Hetzjagd quer durch die Innenstadt, die Jack und Joy getrennt machen – dabei jedoch keine Gemeinheit auslassen, den „Gegner“ zu behindern –, um rechtzeitig zum Termin bei der Eheberaterin zu kommen, stellte für Vaughan und sein Team vielleicht die größte Herausforderung dar. Der Regisseur erstellte dazu ein minutiöses Storyboard, um sicher zu gehen, dass auch jeder Gag zündete und alles sehr spontan aussah.
Die letzten beiden Wochen der Dreharbeiten fanden in Las Vegas statt, mit dem Planet Hollywood Resort und dem Casino als „Basislager“. Wenn man an Orten dreht, wo sich viele Leute aufhalten, ist es immer schwierig. Filmt man jedoch in Vegas, kann das zum Alptraum werden. Produzent Aguilar: „Stellen Sie sich vor, Sie versuchen vor einer Touristenattraktion wie dem Brunnen des Bellagio Hotels eine Szene zu drehen. Mit Stars wie Ashton und Cameron. Die Stadtverwaltung kann so einen populären Ort beim besten Willen nicht für ein Filmteam absperren. Also mussten wir einfach drauf los drehen. Leute liefen durchs Bild, riefen die Namen der Schauspieler. Es war hart, machte aber auch Spaß und wir nutzten das ganze Chaos für unser Zwecke.“
Vaughan beschloss bewusst, das Ende des Films in Las Vegas zu drehen, hielt es „psychologisch und moralisch“ für gut, dort die letzte Klappe zu schlagen. Aber es gab auch praktische Erwägungen, so vorzugehen. „Filmen in New York ist während des Sommers leichter, wegen des Lichts. Aber auch die Farben sind schöner und die Natur zeigt sich von ihrer besten Seite. In Vegas fanden dagegen primär Innen- und Nachtaufnahmen statt“, erklärt der Regisseur. „Da war es egal, dass es schon Herbst war.“
Nun hofft Vaughan nur noch, dass dem Publikum LOVE VEGAS gefallen wird. Dass es viel Spaß haben, aber auch ein besseres Verständnis dafür bekommen wird, was Paare letztendlich zusammenbringt. „Manchmal steht der ideale Partner direkt vor einem“, räsoniert Vaughan, „man realisiert es jedoch gar nicht. Also, Augen auf!“
„Dass ist doch eine der tollen Sachen unseres Lebens“, findet Ashton Kutcher, „man weiß nie, mit wem man letztendlich zusammenkommen wird. Wenn es dann aber mal passiert ist, muss man aufpassen, sich Mühe geben. Wie heißt es so schön: ’Es gibt keine Zufälle!’.“
Cameron Diaz abschließend: „Die meisten großen Entscheidungen, die getroffen werden, sind nicht logisch. Und manchmal sind es gerade diese Entscheidungen, die sich als die Besten herausstellen.“

Darsteller
CAMERON DIAZ (Joy McNally)
Cameron Diaz wurde bereits vier Mal für den Golden Globe nominiert und zählt fraglos zu einer der populärsten Leinwand-Schauspielerinnen des modernen Hollywood. Nachdem sie bereits in ihrem Debüt an der Seite von Jim Carrey in der Action-Komödie THE MASK („Die Maske“, 1994) einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen hatte, folgten einige höchst interessante Independent-Produktionen wie THE LAST SUPPER („Last Supper – Die Henkersmahlzeit“, 1995), Ed Burns’ SHE’S THE ONE („She’s the One“, 1996), FEELING MINNESOTA („Minnesota“, 1996) mit Keanu Reeves, HEAD ABOVE WATER („Kopf über Wasser“, 1996), KEYS TO TULSA („Keys to Tulsa“, 1997) und Danny Boyles A LIFE LESS ORDINARY („Lebe lieber ungewöhnlich“, 1997) mit Ewan McGregor.
Im Jahre 1997 erlange Diaz schließlich Superstar-Status, als sie in der extrem erfolgreichen romantischen Komödie MY BEST FRIEND’S WEDDING („Die Hochzeit meines besten Freundes“, 1997) als hübsche, verletzliche und stinkreiche Kimberly an der Seite von Julia Roberts und Dermot Mulroney zu sehen war.
Auch im Jahr darauf blieb Diaz das Glück hold, als sie als das Objekt der Begierde von Ben Stiller und Matt Dillon in THERE´S SOMETHING ABOUT MARY („Verrückt nach Mary“, 1998 ), dem Überraschungshit der Farrelly Brothers, fungierte. Die ausgefallene Komödie brachte ihr die erste Golden-Globe-Nominierung ein, in der Kategorie Beste Schauspielerin in einer Komödie oder Musical.
Nach ihrer Rolle in dem Thriller VERY BAD THINGS („Very Bad Things“, 1998 ) trat sie neben John Cusack in dem ausgesprochen originellen BEING JOHN MALKOVICH („Being John Malkovich“, 1997) auf. Für die anspruchsvolle Figur der schäbig gekleideten, in ihre Haustiere vernarrten Lotte Schwartz wurde Diaz zum zweiten Mal für den Golden Globe nominiert, diesmal in der Sparte Beste Nebendarstellerin.
Auch in den folgenden Jahren war die Schauspielerin in einigen bahnbrechenden Kinoerfolgen zu bewundern – etwa in dem höchst populären CHARLIE’S ANGELS („3 Engel für Charlie“, 2000), dem Spielfilm-Remake zur legendären Serie, oder als Stimme von Prinzessin Fiona in dem Animations-Hit SHREK („Shrek – Der tollkühne Held“, 2001). Bemerkenswert waren ihre Leistungen auch neben Tom Cruise in Cameron Crowes VANILLA SKY („Vanilla Sky“, 2001) und in Martin Scorseses hochgelobtem Epos GANGS OF NEW YORK („Gangs of New York“, 2002). Für die letzten beiden Rollen erhielt sie ihre dritte und vierte Nominierung für den Golden Globe.
In folgenden Leinwandwerken absolvierte Cameron Diaz ebenfalls Auftritte: in Oliver Stones ANY GIVEN SUNDAY („An jedem verdammten Sonntag“, 1999), THINGS YOU CAN TELL JUST BY LOOKING AT HER („Gefühle, die man sieht...“, 2000), THE INVISIBLE CIRCUS („Invisible Circus“, 2000) und THE SWEETEST THING („Super süß und super sexy“, 2002).
Auch in den Fortsetzungen CHARLIE’S ANGELS: FULL THROTTLE („3 Engel für Charlie – Volle Power“, 2003), SHREK 2 („Shrek 2 – Der tollkühne Held kehrt zurück“, 2004) und SHREK THE THIRD („Shrek der Dritte“, 2007) war Diaz wieder mit an Bord. Zudem erhielt sie Hauptrollen in Curtis Hansons IN HER SHOES („In den Schuhen meiner Schwester“, 2005) und Nancy Meyers’ THE HOLIDAY („Liebe braucht keine Ferien“, 2006).
Demnächst wird die Schauspielerin in Richard Kellys Science-Fiction-Thriller THE BOX zu sehen sein. Außerdem wird sie wieder als Synchronstimme von Prinzessin Fiona für SHREK GOES FOURTH, der 2010 in die Kinos kommen soll, zur Verfügung stehen.
ASHTON KUTCHER (Jack Fuller)
Ashton Kutcher ist heute einer der meistgefragten Leinwanddarsteller. Dabei begann seine Karriere im Fernsehen, und zwar, als das ehemalige Model für Calvin Klein für die Hit-Serie „That ´70s Show“ gecastet wurde und schließlich die Rolle des begriffsstutzigen, aber sexy Michael Kelso erhielt. Insgesamt war Kutcher von 1998 bis 2006 in 183 Episoden der Sitcom vertreten.
Parallel dazu zeigte er in folgenden Spielfilmen sein schauspielerisches Talent: DUDE, WHERE’S MY CAR („Ey Mann – Wo is’ mein Auto?“, 2000), TEXAS RANGERS („Texas Rangers“, 2001), JUST MARRIED („Voll verheiratet“, 2003), MY BOSS’S DAUGHTER („Partyalarm – Finger weg von meiner Tochter“, 2003), CHEAPER BY THE DOZEN („Im Dutzend billiger“, 2003), THE BUTTERFLY EFFECT („Butterfly Effect“, 2004), GUESS WHO („Guess Who – Meine Tochter kriegst du nicht!“, 2005), A LOT LIKE LOVE („So was wie Liebe“, 2005) und BOBBY („Bobby“, 2006). Mit diesen Rollen verschaffte er sich den Ruf, sowohl in romantischen Komödien als auch in handfesten Dramen problemlos bestehen zu können.
In folgenden Kinofilmen war Kutcher ebenfalls zu sehen: COMING SOON („Coming Soon“, 1999), DOWN TO YOU („Den einen oder keinen“, 2000) und REINDEER GAMES („Wild Christmas“, 2000).
Vor kurzem trat Kutcher an der Seite von Kevin Costner in THE GUARDIAN („Jede Sekunde zählt – The Guardian“, 2006) auf: Außerdem lieh er dem quasselnden Maultierhirschen Elliot in dem Animations-Hit OPEN SEASON („Jagdfieber“, 2006) seine Stimme.
Gastrollen übernahm der Schauspieler in TV-Serien wie „Just Shoot Me!“ und „Grounded For Life“. Darüber hinaus arbeitete er als Synchronsprecher für Cartoon Network und dessen animierte Sketch-Parodie „Robot Chicken“.
Unter dem Banner seiner Produktionsfirma Katalyst Films hat sich Kutcher auch als erfolgreicher Fernseh-Produzent einen Namen machen können. Diese Laufbahn begann mit „Punk’d“, der populären MTV-Reality-Show mit versteckter Kamera, für die er auch als Moderator arbeitete. In der Folge fungierte Kutcher als Ausführender Produzent von diversen weiteren Reality-Formaten wie CWs „Beauty and the Geek“, von dem gerade die fünfte Staffel ausgestrahlt wird, NBCs „The Real Wedding Crashers“ und, für MTV, „Room 401“ und „Adventures in Hollywood“ mit der Rap-Gruppe Three 6 Mafia. Auch bei der ABC-Sitcom „Miss/Guided“ zeichnete er als Produzent verantwortlich.
Auch auf der Leinwand kann man Kutcher in Kürze wieder bewundern, und zwar neben Michelle Pfeiffer und Kathy Bates in PERSONAL EFFECTS.
ROB CORDDRY (Steve “Hater” Hader)
Dem US-amerikanischen Fernsehpublikum fiel Rob Corddry erstmals durch seine Auftritte in „Upright Citizens’ Brigade“ auf, einer auf Comedy Central ausgestrahlten Sketch Comedy Serie. Später glänzte er dann als langjähriger „Korrespondent“ in „The Daily Show“ mit Jon Stewart.
Es folgten für den aus Boston stammenden Corddry komische Rollen in Filmen wie OLD SCHOOL („Old School – Wir lassen absolut nichts anbrennen“, 2003) oder BLACKBALLED: THE BOBBY DUKES STORY (2004) und in TV-Serien wie „Arrested Development“, Cartoon Networks „Sunday Pants“ und „Curb Your Enthusiasm“.
In folgenden Filmen war Corddry ebenfalls zu sehen: FAILURE TO LAUNCH („Zum Ausziehen verführt“, 2006), THE PLEASURE OF YOUR COMPANY („Blind Wedding – Hilfe, sie hat ja gesagt“, 2006) und UNACCOMPANIED MINORS („Oh je, du Fröhliche!“, 2006). Des Weiteren arbeitete er als Synchronsprecher für die US-Version des französischen Films ARTHUR ET LES MINIMOYS („Arthur und die Minimoys“, 2006).
Im letzten Jahr war er nicht nur in der kurzlebigen Fox-TV-Serie „The Winner“ zu sehen, sondern auch in der Independent-Produktion THE TEN (2007) und in den großen Studio-Komödien BLADES OF GLORY („Die Eisprinzen“, 2007), I NOW PRONOUNCE YOU CHUCK AND LARRY („Chuck und Larry – Wie Feuer und Flamme“, 2007) und dem Remake von THE HEARTBREAK KID („Nach 7 Tagen ausgeflittert“, 2007).
Coddry, der auch in der Will-Ferrell-Komödie SEMI-PRO mit an Bord ist, hat bereits drei weitere Projekte in petto: PATRIOTVILLE mit Justin Long, HAROLD & KUMAR ESCAPE FROM GUANTANAMO BAY und LOWER LEARNING mit Jason Biggs und Eva Longoria Parker.
TREAT WILLIAMS (Jack Fuller, Jr.)
Seit seinem Filmdebüt als mit Fistelstimme sprechender Detektiv Michael Brick in Terence McNallys derber Komödie THE RITZ (1976) hat Treat Williams kontinuierlich sowohl fürs Fernsehen als auch fürs Kino gearbeitet.
Weltberühmt wurde Williams durch seinen Auftritt als lebenslustiger Hippie Berger in der Spielfilmversion des Broadway-Musicals HAIR („Hair“, 1979). Es folgten Rollen in Filmen wie Steven Spielbergs 1941 („1941 – Wo, bitte, geht’s nach Hollywood?“, 1979), Sidney Lumets PRINCE OF THE CITY („Prince of the City“, 1981) und dem Epos ONCE UPON A TIME IN AMERICA („Es war einmal in Amerika“, 1982). Auch zahlreichen Fernsehfilmen drückte er seinen unnachahmlichen Stempel auf, darunter „Dempsey“, die PBS-Adaption von „A Streetcar Named Desire“, „Some Men Need Help“ und „J. Edgar Hoover“.
In folgenden Leinwandwerken ist der Schauspieler ebenfalls aufgetreten: SMOOTH TALK (1985), THE MEN’S CLUB („The Men´s Club“, 1986), SWEET LIES („Sweet Lies“, 1987), DEAD HEAT („Dead Heat“, 1987) und HEART OF DIXIE („Brennender Hass“, 1989). Im Fernsehen sah man ihn in den Filmen „Max and Helen“ (als Max Rosenberg), „Till Death Do Us Part“, „The Water Engine“ und in „Deadly Matrimony“ sowie in der Miniserie „Drug Wars: The Camarena Story“ und in der Titelrolle der Serie „Eddie Dodd“. Zudem konnte man ihn neben Shelley Long in der CBS-Sitcom „Good Advice“ bewundern.
Zu seiner Filmografie gehören außerdem: HAND GUN („Handgun – Hetzjagd durch New York“, 1994), THINGS TO DO IN DENVER WHEN YOU’RE DEAD („Das Leben nach dem Tod in Denver“, 1995), THE DEVIL’S OWN („Vertrauter Feind“, 1996), DEEP RISING („Octalus – Der Tod aus der Tiefe“, 1997), THE DEEP END OF THE OCEAN („Tief wie der Ozean“, 1998 ), HOLLYWOOD ENDING (2002) und MISS CONGENIALITY 2: ARMED & FABULOUS („Miss Undercover 2“, 2005).
In letzter Zeit übernahm Williams auch wieder verstärkt Parts in Fernsehfilmen wie „Parallel Lives“, „In The Shadow of Evil“, der HBO-Produktion „The Late Shift“ (wo er den früheren Super-Agenten Michael Ovitz verkörperte), „Escape: Human Cargo“, „Journey to the Center of Earth“ und „Guilty Hearts“. Gastauftritte absolvierte er in den Serien „UC: Undercover“ und „Going to California“.
Eine völlig neue Generation von Fans konnte sich der Schauspieler durch die populäre WB-Serie „Everwood“ erschließen. Darin spielte er von 2002 bis 2006 den Kleinstadt-Arzt Andy Brown. Dieser Part brachte Williams zwei Nominierungen für den Screen Actors Guild Award ein.
Aktuell hat er eine feste Rolle in der ABC-Produktion „Brothers & Sisters“, in dem Quotenhit „The Staircase Murders“ und in der TNT-Serie „Heartland“, in der er einen Herzchirurgen spielte.
DENNIS MILLER (Judge Whopper)
Dennis Miller zog das große Los, als er 1985 für die TV-Show „Saturday Night Live“ besetzt wurde. Sechs Spielzeiten blieb er der immens populären Show treu und blieb dabei vor allem als „Weekend Update“-Sprecher mit dem schmutzigen Grinsen in Erinnerung.
Bald darauf war er Moderator der „Dennis Miller Show“, die zu einer der ersten alternativen TV-Talk-Shows gehörte. Obwohl es dieses Format nur ein Jahr lang gab, ebnete es dennoch den Weg für den wesentlich erfolgreicheren Nachfolger „Dennis Miller Live“, der neun Jahre lang mit insgesamt 215 Episoden auf HBO ausgestrahlt wurde. Miller und sein Autorenteam wurden während der langlebigen Laufzeit des halbstündigen Formats fünf Mal für den Emmy nominiert.
In den neunziger Jahren trat Miller auch in einer Reihe von Kinofilmen auf. Dazu gehören MADHOUSE („Madhouse“, 1990), DISCLOSURE („Enthüllung“, 1994), THE NET („Das Netz“, 1995), NEVER TALK TO STRANGERS („Never Talk to Strangers – Spiel mit dem Feuer“, 1995), BORDELLO OF BLOOD (1996) und MURDER AT 1600 („Mord im Weißen Haus“, 1997). Außerdem spielte er in den Sitcoms „NewsRadio“ und „The Norm Show“ mit.
Später diente Miller zwei Staffeln lang als Kommentator für die ABC-Sendung „NFL Monday Night Football“ und war dann zur besten Sendezeit auf CNBC Moderator eines einstündigen Politformats, das sich schlicht „Dennis Miller“ nannte.
Im Verlauf der letzten 20 Jahre operierte er sowohl vor der Kamera als auch als Autor hinter der Kamera bei folgenden Specials: „Mr. Miller Goes to Washington“, „Black and White“, „Live From Washington DC: The Shoot HBO Specials, Don’t They?“, „State of the Union Undressed“, „Citizen Arcane“, „The Millennium Special“, „The Raw Feed“ (Emmy-Nominierung 2003) und „All In“. Das NFL Network Special „The Monday Night Miracle“ geht ebenfalls auf sein Konto.
Des Weiteren schrieb Miller die Bestseller-Buchserie Rant, die erst bei Doubleday Publishing und später bei Harper-Collins veröffentlicht wurde.
Im letzten Jahr begann er für Westwood One seine Arbeit als Moderator von „The Dennis Miller Show“, einer täglichen, dreistündigen Talk Show, die sich mit Kultur, aktuellen Ereignissen und Politik beschäftigt. Das Format wird von 138 Radiostationen quer durch die Vereinigten Staaten ausgestrahlt. Momentan moderiert Miller auch die NBC-Game-Show „Amne$ia“, die zur besten Sendezeit ausgestrahlt wird.
LAKE BELL (Tipper)
Lake Bell war zuletzt in der New-Line-Komödie OVER HER DEAD BODY („Nur über ihre Leiche“, 2008 ) zu sehen. Paul Rudd und Eva Longoria Parker waren ihre Partner.
Feste Rollen hatte sie in den NBC-Serien „Miss Match“ und „Surface“. Bell war außerdem als Sally Heep in ABCs „The Practice“ zu sehen. Diese Rolle spielte sie dann zwei Staffeln lang in dem populären David Keller Nachfolger „Boston Legal“.
Weitere Fernseh-Auftritte absolvierte sie in dem NBC-Film „War Stories“ und in „ER“, wo sie ebenfalls regelmäßig zu sehen war. Folgende Kinofilme gehören zu ihrer Laufbahn: SLAMMED („Slammed“, 2001), SPEAKEASY (2002), I LOVE YOUR WORK („The Fan – Schatten des Ruhms“, 2003), RAMPAGE: THE HILLSIDE STRANGLER MURDERS (2004) und demnächst der Thriller STILL WATERS (2008 ).
Darüber hinaus ist Bell an der Seite von Colin Farrell und Edward Norton in der von New Line produzierten Polizei-Saga PRIDE AND GLORY (2007) zu bewundern.

Stab
TOM VAUGHAN (Regie)
Mit der Coming-of-Age-Komödie STARTER FOR 10 (2006), in dem James McAvoy und Dominic Cooper die Hauptrollen spielen, gab Tom Vaughan sein Kinoregiedebüt. Die britisch-amerikanische Koproduktion, bei der auch Tom Hanks und Sam Mendes als Produzenten firmierten, brachte Vaughan sowohl eine Nominierung zum British Independent Film Award als auch den Publikumspreis auf dem Austin Film Festival 2006 ein. Darüber hinaus wurde der Film für einen UK Empire Award als Bester Britischer Film nominiert.
Nach dem großen Erfolg von STARTER FOR 10 führte Vaughan bei einigen Episoden der HBO-Serien „John From Cincinnati“ und „Big Love“ Regie.
Seine Karriere begann Vaughan in seiner Heimat Großbritannien, wo er folgende Werke inszenierte: die Kurzfilme SUPER GRASS und TRUEL, zwei Episoden der TV-Serie „Cold Feet“, die Fernsehfilme „I Saw You“ und „Final Demand“ sowie den BBC-Vierteiler „He Knew He Was Right“.
DANA FOX (Drehbuch)
Dana Fox schloss 1998 ihr B.A.-Studium in Englisch und Kunstgeschichte an der Stanford University ab und absolvierte im Jahr 2000 das Peter Stark Producing Program an der USC. Nachdem sie ihr Debüt-Drehbuch THE WEDING DATE („Wedding Date) geschrieben hatte, dauerte es vom ersten Entwurf des Scripts bis zur Realisierung des Buches durch Gold Circle, 26 Films und Jessica Bendinger nur vier Monate. Der Film wurde 2005 von Universal in die Kinos gebracht. Seitdem hat Fox weitere Drehbücher entwickelt und adaptiert, unter anderem 27 DRESSES („27 Dresses“, 2007) für Spyglass und Fox 2000:
Das Original-Drehbuch von LOVE VEGAS (WHAT HAPPENS IN VEGAS) bot sie erneut der 20th Century Fox an.
Dana Fox arbeitet zur Zeit für Vince Vaughn und Universal an dem Drehbuch MALE DOULA. Den Film HOW TO GET DIVORCED BY 30 entwickelt sie als Produzentin zusammen mit Marc Platt und Universal.
Dana Fox wurde von Variety zu einer der zehn wichtigsten Drehbuchautoren des Jahres 2007 gekürt.
MICHAEL AGUILAR (Produktion)
Michael Aguilar leitet die Produktionsabteilung der The Miller Company, einer Produktions- und Management-Firma (und ein Geschäftszweig der Mosaic Media Group), die vom WHAT HAPPENS IN VEGAS („Love Vegas“, 2008 )-Produzenten Jimmy Miller gegründet wurde.
Aguilar fungierte bei Martin Scorseses DEPARTED („Departed – Unter Feinden“, 2006), der 2006 den Oscar als Bester Film gewann, als Koproduzent. Die gleiche Position bekleidete er auch bei Richard Donners TIMELINE („Timeline“, 2003).
Des Weiteren war er einer der Produzenten der beiden Touchstone-Komödien OUT COLD („Eis Kalt“, 2001) und UNACCOMPANIED MINORS („Oh je, du Fröhliche!“, 2006). Bei CONSTANTINE („Constantine“, 2005) zeichnete er als Ausführender Produzent verantwortlich.
Er war Ausführender Produzent folgender Kinofilme: die Will-Ferrell-Komödie SEMI-PRO (2008 ), das Drama HENRY POLE IS HERE (2008 ) mit Luke Wilson und Radha Mitchell und PATRIOTVILLE mit Justin Long.
Aguilar wird außerdem drei weitere Leinwand-Projekte produzieren: den Krimi 36, das Horror-Remake THE CRAZIES und den Vampir-Thriller DAMN NATION.
SHAWN LEVY (Produktion)
Dank seiner Hits wie JUST MARRIED („Voll verheiratet“, 2003), den Remakes CHEAPER BY THE DOZEN („Im Dutzend billiger“, 2003) und THE PINK PANTHER („Der rosarote Panther“, 2006) sowie dem internationalen Blockbuster NIGHT AT THE MUSEUM („Nachts im Museum“, 2006) avancierte Shawn Levy zu einem der besten Komödienregisseure Hollywoods.
Die Regie übernahm er auch bei JUST IN TIME („Just in Time – Gerade zur rechten Zeit“, 1997), ADDRESS UNKNOWN (1997) und BIG FAT LIAR („Lügen haben kurze Beine“, 2002).
Seine ersten großen Erfolge feierte Levy beim Fernsehen, wo er vor allem durch seine Jugend orientierten Serien bekannt wurde, darunter „The Secret World of Alex Mack“, „Lassie“, „The Journey of Allen Strange“, „So Weird“, „In a Heartbeat“ und vor allem „The Famous Jett Jackson“, von der er allein 49 Episoden inszenierte. In dieser Phase drehte er auch Episoden für die Serien „Dead Man’s Gun“ und „First Wave“ sowie den Disney-Fernsehfilm „Jett Jackson: The Movie“.
Später realisierte Levy Episoden der WB-Serien „Do Over“ und „Birds of Prey“ sowie den Pilotfilm zu „Pepper Dennis“.
Als Produzent zeichnete Levy bei NIGHT AT THE MUSEUM und der Fortsetzung CHEAPER BY THE DOZEN 2 („Im Dutzend billiger 2 – Zwei Väter drehen durch!“, 2005) verantwortlich. Als Ausführender Produzent diente er bei „Jett Jackson: The Movie“ und der darauf folgenden „Jett Jackson“-Serie. Er produzierte den PAX-Fernsehfilm „I Saw Mommy Kissing Santa Claus“ und war Ausführender Produzent bei der WB-Serie „Pepper Dennis“.
Auch im Kino ist Levy weiter aktiv. So produzierte er gerade die Komödie THE ROCKER und betreute PINK PANTHER 2 als Ausführender Produzent.
Als Nächstes wird Shawn Levy als Regisseur und Produzent bei dem Fox Searchlight Projekt THE WAY BACK und dem Fox-Projekt NIGHT IN THE MUSEUM 2: ESCAPE FROM THE SMITHSONIAN fungieren.
JIMMY MILLER (Produktion)
Jimmy Miller ist ein Partner der Mosaic Media Group und Chef seiner Miller Company, einer Produktions- und Management-Firma.
Er managt einige der meistgefragten Künstler Hollywoods, darunter die Schauspieler Jim Carrey, Will Ferrell und Sacha Baron Cohen, die Autoren/Regisseure Judd Apatow und Adam McKay sowie den Produzenten/Regisseur Jay Roach.
Bei folgenden Kinofilmen trat Miller als Produzent in Erscheinung: ELF („Buddy – Der Weihnachtself“, 2003), KICKING & SCREAMING („Fußballfieber – Elfmeter für Daddy“, 2005), TALLADEGA NIGHTS: THE BALLAD OF RICKY BOBBY („Ricky Bobby – König der Rennfahrer“, 2006) und bei der aktuellen Will-Ferrell-Komödie SEMI-PRO (2008 ).
Fürs Fernsehen produzierte Miller die kanadische Komödie „Reelmadness“ (mit Ferrell, Ana Gasteyer und Colin Quinn), das CBS-Drama „The Guardian“, die Fox-Komödie „Happy Hour“ und die NBC-Sitcom „Twenty Good Years“.
In diesem Jahr wird er als Produzent mit zwei weiteren Spielfilmen im Kino vertreten sein. Mit der Leinwand-Adaption der legendären Fernsehserie GET SMART („Get Smart“, 2008 ) mit Steve Carrell und Anne Hathaway und mit der Komödie STEP BROTHERS, die von Will Ferrell und John C. Reilly verkörpert werden.
Des Weiteren hat Miller zwei weitere große Projekte in Planung. So wird er sowohl die romantische Komödie SHE’S OUT OF MY LEAGUE als auch das Spielfilm-Remake von LAND OF THE LOST, der populären Abenteuer-Serie aus den 1970er Jahren, mit Will Ferrell und Anna Friel produzieren.
ARNON MILCHAN (Ausführende Produktion)
Arnon Milchan, seit über 25 Jahren als Produzent bei mehr als 100 Filmen tätig, ist zweifellos eine der schillerndsten Figuren der internationalen Filmbranche. In Israel geboren, kehrte er dorthin zurück, nachdem er in London und Genf höhere Schulen bzw. Universitäten besucht hatte. Aus einem kleinen Familienbetrieb entwickelte er einen der größten Chemiekonzerne des Landes und legte so den Grundstein für seinen mittlerweile legendären Ruf als exzellenter Geschäftsmann.
Schon bald begann er, sich seinen Lieblingsgebieten zuzuwenden – Film, Fernsehen und Theater. Zu seinen frühen Produktionen zählen Roman Polanskis Theateradaption von „Amadeus“ und die Spielfilme DIZENGOFF STREET 99 („Drei unterm Dach“, 1979), LA MENACE („Die Bedrohung“, 1977) sowie THE MEDUSA TOUCH („Der Schrecken der Medusa“, 1978 ). Ende der 1980er Jahre hatte er neben vielen weiteren Projekten auch schon die Klassiker THE KING OF COMEDY („The King of Comedy“, 1983), ONCE UPON A TIME IN AMERICA („Es war einmal in Amerika“, 1984) und BRAZIL („Brazil“, 1985) produziert.
Nach dem immensen Erfolg der Blockbuster THE WAR OF THE ROSES („Der Rosenkrieg – Bis dass der Tod uns scheidet“, 1989) und PRETTY WOMAN („Pretty Woman“, 1990) gründete Arnon Milchan die New Regency Productions und realisierte Dutzende Erfolge wie JFK („John F. Kennedy – Tatort Dallas“, 1991), SOMMERSBY („Sommersby“, 1993), A TIME TO KILL („Die Jury“, 1996), FREE WILLY („Free Willy – Ruf der Freiheit“, 1993), THE CLIENT („Der Klient“, 1994), TIN CUP („Tin Cup“, 1996), UNDER SIEGE („Alarmstufe: Rot“, 1992) und den Oscar-gekrönten L.A. CONFIDENTIAL („L.A. Confidential“, 1997). Darüber hinaus produzierte Arnon Milchan weitere Publikumslieblinge wie THE DEVIL’S ADVOCATE („Im Auftrag des Teufels“, 1997), THE NEGOTIATOR („Verhandlungssache“, 1998 ), CITY OF ANGELS („Stadt der Engel“, 1998 ), ENTRAPMENT („Verlockende Falle“, 1999), FIGHT CLUB („Fight Club“, 1999) und die Hits DON’T SAY A WORD („Sag’ kein Wort!“, 2001), DAREDEVIL („Daredevil“, 2003), MAN ON FIRE („Mann unter Feuer“, 2004), GUESS WHO („Guess Who – Meine Tochter kriegst du nicht!“, 2005), MR. AND MRS. SMITH („Mr. & Mrs. Smith“, 2005), BIG MOMMA’S HOUSE 2 („Big Mama’s Haus 2“, 2006), DATE MOVIE („Date Movie“, 2006), FIREHOUSE DOG („Rexx, der Feuerwehrhund“, 2007), den aktuellen Publikumshit ALVIN AND THE CHIPMUNKS („Alvin und die Chipmunks – Der Kinofilm“, 2007) und JUMPER („Jumper“, 2008 ).
Zu seinen neuesten Produktionen zählen unter anderem: MEET DAVE, eine so genannte fish-out-of-water Komödie mit Eddie Murphy, BRIDE WARS, eine Komödie mit Kate Hudson (die auch produziert) und Anne Hathaway, THEY CAME FROM UPSTAIRS, ein Komödien-Abenteuer um eine Gruppe von Teens, die ihr Ferienhaus in Michigan vor Außerirdischen verteidigen; und MIRRORS, ein Thriller mit Kiefer Sutherland.
Stets kooperierte Arnon Milchan mit einflussreichen Investoren und Partnern, darunter das Nine Network des Australiers Kerry Packer und die Twentieth Century Fox. Fox ist für den weltweiten Vertrieb von Regency-Produktionen zuständig, ausgenommen Länder wie Deutschland, mit denen Regency eigene strategische Beziehungen unterhält, bzw. das amerikanische und internationale Pay- und Free-TV.
Neben dem Filmgeschäft ist Milchan auch auf anderen Gebieten höchst erfolgreich tätig. Im TV-Bereich gehört ihm Regency Television („Malcolm in the Middle“, „The Bernie Mac Show“). Vor kurzem konnte Regency Anteile an Channel 10, BabyFirstTV und einem israelischen TV-Sender erwerben. Darüber hinaus hält Regency bis 2011 die weltweiten Fernsehrechte zu Veranstaltungen der Women’s Tennis Association.
JOE CARACCIOLO, JR. (Ausführende Produktion)
Joe Caracciolo, Jr. hat im Verlauf der letzten 20 Jahre schon in den unterschiedlichsten Positionen Kinofilme realisiert.
Bei folgenden Projekten diente er als Ausführender Produzent: SECOND SIGHT („Mein Partner mit dem zweiten Blick“, 1989), TUNE IN TOMORROW („Julia und ihre Liebhaber“, 1990), GLENGARRY GLEN ROSS („Glengarry Glen Ross“, 1992), SERIAL MOM („Serial Mom – Warum läßt Mama das Morden nicht?“, 1994), A GOOD MAN IN AFRICA („A Good Man in Africa“, 1994), THE MAN WHO KNEW TO LITTLE („Agent Null Null Nix“, 1997), PECKER („Pecker“, 1998 ), UPTOWN GIRLS („Uptown Girls – Eine Zicke kommt selten allein“, 2003), HIDE AND SEEK („Hide and Seek – Du kannst dich nicht verstecken“, 2004), JUST MY LUCK („Zum Glück geküsst“, 2006) und THE DEVIL WEARS PRADA („Der Teufel trägt Prada“, 2006).
Als Produzent zeichnete er bei diesen Filmen verantwortlich: RADIO INSIDE (1994), I LOVE YOU, I LOVE YOU NOT (1997), SIMPLY IRRESITIBLE („Einfach unwiderstehlich“, 1999), CECIL B. DEMENTED („Cecil B.“, 2000) und SWIMFAN („Swimfan“, 2002). Zudem war er Koproduzent bei COPYCAT („Copykill“, 1995).
Caracciolo arbeitete außerdem bei folgenden Filmen als Produktionsleiter: RUNNING ON EMPTY („Die Flucht ins Ungewisse“, 1987), MORTAL THOUGHTS („Tödliche Gedanken“, 1991), FREEJACK („Freejack“, 1991), CECIL B. DEMENTED („Cecil B.“, 2000), MR. DEEDS („Mr.Deeds“, 2002) und UPTOWN GIRLS („Uptown Girls – Eine Zicke kommt selten allein“, 2003).
DEAN GEORGARIS (Ausführende Produktion)
Dean Georgaris hat die Drehbücher zu folgenden Kinofilmen verfasst: LARA CROFT TOMB RAIDER: THE CRADLE OF LIFE („Lara Croft Tomb Raider – Die Wiege des Bösen”, 2003), PAYCHECK („Paycheck – Die Abrechnung“, 2003), das Remake von THE MANCHURIAN CANDIDATE („Der Manchurian Kandidat“, 2004) und TRISTAN & ISOLDE („Tristan & Isolde“, 2006).
Darüber hinaus fungiert Georgaris als Autor und Produzent von 36, einem Remake des französischen Krimis 36 QUAI DES ORFEVRES („36 tödliche Rivalen“, 2004). Gemeinsam mit dem WHAT HAPPENS IN VEGAS („Love Vegas“, 2008 )-Produzenten Michael Aguilar wird er auch die Filme THE CRAZIES und DAMN NATION produzieren.
MATTHEW LEONETTI ASC (Kamera)
Matthew Leonetti arbeitet bereits seit Mitte der 1970er Jahren kontinuierlich hinter der Kamera. Seine Filmografie umfasst inzwischen mehr als 75 Kino- und Fernsehfilm-Titel.
Bei folgenden Kinofilmen setzte Leonetti das Licht: BREAKING AWAY („Vier irre Typen – Wir schaffen alle, uns schafft keiner“, 1979), POLTERGEIST („Poltergeist“, 1982), FAST TIMES AT RIDGEMONT HIGH („Ich glaub’ ich steh’ im Wald“, 1981), JAGGED EDGE („Das Messer“, 1985), DEAD AGAIN („Schatten der Vergangenheit“, 1991), STAR TREK: FIRST CONTACT („Star Trek – Der erste Kontakt“, 1996) und STAR TREK: INSURRECTION („Star Trek – Der Aufstand“, 1998 ).
Auch bei diesen Projekten fungierte er als Chefkameramann: RAISE THE TITANIC („Hebt die Titanic”, 1980), EYEWITNESS („Der Augenzeuge”, 1980), SONGWRITER („Der Songschreiber“, 1984), WEIRD SCIENCE („L.I.S.A. – Der helle Wahnsinn“, 1984), COMMANDO („Das Phantom-Kommando“, 1985), JUMPIN’ JACK FLASH („Jumpin’ Jack Flash“, 1987), DRAGNET („Schlappe Bullen beißen nicht“, 1987), RED HEAT („Red Heat“, 1988 ), HARD TO KILL („Hard to Kill“, 1990), ANTOHER 48 HRS. („Und wieder 48 Stunden”, 1990), LEAP OF FAITH („Der Schein-Heilige”, 1992), ANGELS IN THE OUTFIELD („Angels – Engel gibt es wirklich!“, 1994), A LOW DOWN DIRTY SHAME („Mister Cool“, 1994), STRANGE DAYS („Strange Days“, 1997) und SPECIES II („Species 2“, 1998 ).
Zu seinen aktuelleren Leinwandarbeiten zählen ALONG CAME A SPIDER („Im Netz der Spinne“, 2000), RUSH HOUR 2 („Rush Hour 2“, 2001), 2 FAST 2 FURIOUS („2 Fast 2 Furious“, 2003), THE BUTTERFLY EFFECT („Butterfly Effect“, 2004), das Remake von DAWN OF THE DEAD („Dawn of the Dead“, 2004), FEVER PITCH („Ein Mann für eine Saison“, 2005), ACCEPTED („S.H.I.T. – Die Highschool GmbH“, 2006), PRIDE (2007) und die Neuverfilmung von THE HEARTBREAK KID („Nach 7 Tagen ausgeflittert“, 2007).
Am Anfang seiner Karriere war Leonetti überwiegend für das US-Fernsehen tätig. In dieser Zeit entstanden TV-Filme wie „The Elevator“, „Hurricane“, „Terror on the 40th Floor“, „It Couldn’t Happen to a Nicer Guy”, „Search fort he Gods“, „The Deadly Tower“, „The Lives of Jenny Dolan“, „The Call of the Wild“, „Flight to Holocaust“, „The Hostage Heart“, „Superdome“, „Ruby and Oswald“, „A Fire in the Sky“, „The Triangle Factory Fire Scandal“ und „Willa“.
Später zeichnete Leonetti außerdem bei diesen Fernsehproduktionen als Kameramann verantwortlich: „Crazy Times“, „Stand By Your Man“, „Mae West“, „American Geisha“, „Under the Influence“ und „Secret Witness“.
MATTHEW FRIEDMAN (Schnitt)
Matthew Friedman besorgte bei den Leinwandwerken I SPY („I Spy“, 2002), JOHN TUCKER MUST DIE („Rache ist sexy“, 2006) und OVER HER DEAD BODY („Nur über ihre Leiche“, 2008 ) den Schnitt.
Des Weiteren war er Cutter folgender Independent-Produktionen: CERTAIN GUYS (2000), WE MARRIED MARGO (2000), COLD HEART („Cold Heart”, 2001), THE LAST RUN (2004), THE TRUTH ABOUT MIRANDA (2004), ENGLISH AS A SECOND LANGUAGE (2005), NOVEL ROMANCE (2006) und zuletzt Peter Lefcourts THE DEAL mit William H. Macy und Meg Ryan in den Hauptrollen.
Beim TV-Pilotfilm zu der Fox-Serie „The Loop” und der WB-Produktion „Pepper Dennis” fungierte er ebenfalls als Cutter.
Als Schnittassistent war er an zahlreichen anderen Kinoproduktionen beteiligt, zum Beispiel bei TOLLBOOTH (1994), THE CREW (1994), HOW TO MAKE AN AMERICAN QUILT („Ein amerikanischer Quilt“, 1995), PRIVATE PARTS („Private Parts“, 1997), dem Remake von DR. DOLITTLE („Dr. Dolittle“, 1998 ), THE MUSE („Die Muse“, 1999), 28 DAYS („28 Tage”, 2000) und ROAD TRIP („Road Trip”, 2000).
STUART WURTZEL (Produktionsdesign)
Im Verlauf seiner mehr als 30 Jahre andauernden Laufbahn hat Produktionsdesigner Stuart Wurtzel bereits mehr als 40 Kino- und Fernsehfilmen seinen unnachahmlichen Stempel aufgedrückt. Seine Arbeit wurde bis dato mit einer Oscar-Nominierung, drei Emmy-Nominierungen (wovon er einen gewann) und zwei Art Directors Guild Awards prämiert.
In den 1970er Jahren war Wurtzel an der Realisierung folgender Kinofilme beteiligt: HESTER STREET (1974), BETWEEN THE LINES („Zwischen den Zeilen“, 1997) und HAIR („Hair“, 1979). In den 1980ern folgten dann TIMES SQUARE („Times Square“, 1981), THE CHOSEN („Die Erwählten“, 1981), TATTOO („Tattoo – Das Mal der Rache“, 1980) und Woody Allens THE PURPLE ROSE OF CAIRO („Purple Rose of Cairo“, 1985) sowie HANNAH AND HER SISTERS („Hannah und ihre Schwestern“, 1985), für den er seine Oscar-Nominierung erhielt.
Ebenfalls in den achtziger Jahren verantwortete er das Produktionsdesign der Kinofilme BRIGHTON BEACH MEMOIRS (1986), SUSPECT („Suspect – Unter der Verdacht“, 1987), THE HOUSE ON CARROLL STREET („Das Haus in der Carroll Street“, 1988 ), OLD GRINGO („Old Gringo“, 1989), STAYING TOGETHER („Boys – Staying Together“, 1989) und AN INNOCENT MAN („Von Bullen aufs Kreuz gelegt“, 1989) sowie der TV-Filme „The Ballad of Gregorio Cortez“, „Little Gloria… Happy at Last“ (Emmy-Nominierung), „Murder in Coweta County“ und „Pope John Paul II.”.
Auch im folgenden Jahrzehnt war Wurtzel höchst kreativ und fungierte bei diesen Leinwandwerken als Produktionsdesigner: 3 MEN AND A LITTLLE LADY („Drei Männer und eine kleine Lady“, 1990), MERMAIDS („Meerjungfrauen küssen besser“, 1990), THE MAMBO KINGS („Mambo Kings“, 1991), USED PEOPLE („Die Herbstzeitlosen“, 1992), ROMEO IS BLEEDING („Romeo Is Bleeding“, 1993), WHEN A MAN LOVES A WOMAN („When a Man Loves a Woman“, 1994), I.Q. („I.Q. – Liebe ist relativ“, 1994), BEFORE AND AFTER („Davor und danach“, 1996), GHOST AND THE DARKNESS („Der Geist und die Dunkelheit“, 1996), JUNGLE 2 JUNGLE („Aus dem Dschungel in den Dschungel”, 1997) und STEPMOM („Seite an Seite”, 1998 ).
Zu Wurtzels aktuelleren Arbeiten zählen ISN’T SHE GREAT („Ist sie nicht großartig?“, 1999), MURDER BY NUMBERS („Mord nach Plan“, 2002), LITTLE MANHATTAN („Little Manhattan“, 2005) und CHARLOTTE’S WEB („Schweinchen Wilbur und seine Freunde“, 2006). Gleichzeitig feierte er im Fernsehen große Erfolge wie etwa mit den HBO-Produktionen „Wit“, „Angels in America“ (Emmy und Art Directors Guild Award) und „Empire Falls“ (Emmy-Nominierung und Art Directors Guild Award).
Zuletzt entwarf Wurtzel das Produktionsdesign der Disney-Komödie ENCHANTED („Verwünscht“, 2007) und für den Pilotfilm der NBC-Serie „Lipstick Jungle“.
RENEE EHRLICH KALFUS (Kostüme)
Renee Ehrlich Kalfus entwarf die Kostüme zu so hochkarätigen Filmen wie WHAT’S EATING GILBERT GRAPE („Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa“, 1993), DEAD MAN WALKING („Dead Man Walking“, 1995), THE CIDER HOUSE RULES („Gottes Werk und Teufels Beitrag“, 1999) und CHOCOLAT („Chocolat“, 2000). Für letzteren wurde sie sowohl für den BAFTA als auch für den Costume Designers Guild Award nominiert.
Bei folgenden Spielfilmen war sie ebenfalls für das Kostümdesign zuständig: ONCE AROUND („Ein charmantes Ekel“, 1990), WITH HONORS („With Honors“, 1994), SAFE PASSAGE („Safe Passage“, 1994), LET IT BE ME („Let It Be Me”, 1995), THE EVENING STAR („Jahre der Zärtlichkeit – Die Geschichte geht weiter”, 1996), ADDICTED TO LOVE („In Sachen Liebe”, 1997), SNOW FALLING ON CEDARS („Schnee, der auf Zedern fällt”, 1999), PAY IT FORWARD („Das Glücksprinzip“, 2000), THE SHIPPING NEWS („Schiffsmeldungen“, 2001), THE LIFE OF DAVID GALE („Das Leben des David Gale“, 2002), LADDER 49 („Im Feuer“, 2004) und GAME 6 („Game 6“, 2005).
Zuletzt arbeitete Kalfus an den Kinofilmen PERFECT STRANGER („Verführung einer Fremden“, 2007), FEAST OF LOVE und BABY MAMA mit Tina Fey und Amy Poehler.
BLAKE NEELY (Musik)
Für seine Kompositionen zu der Hit-Serie „Everwood“ erhielt Blake Neely eine Emmy-Nominierung. Auch die Scores zu folgenden ABC-Serien gehen auf sein Konto: „What About Brian“, „Traveler“, „Brothers & Sisters“, „Dirty Sexy Money“, „Notes from the Underbelly“ und „Eli Stone“. Zuvor schrieb er die Musik zu den WB-Formaten „Dr. Vegas“, „Jack & Bobby“ und „Related“.
In folgenden TV-Arbeiten waren seine Kompositionen ebenfalls zu hören: die Miniserien „Revelations“ und „Into the West“, die History-Channel-Serien „Wild Wild Tech“ und „Conquest“ sowie das Special „The Samurai“.
Im Kinobereich sorgte Neely bei folgenden Filmen für die Musik: FIRST DAUGHTER („First Daughter – Date mit Hindernissen“, 2004, gemeinsam mit Michael Kamen), THE WEDDING DATE („Wedding Date“, 2005), STARTER FOR 10 (2006) und ELVIS AND ANABELLE (2007). Zusätzliche Musik lieferte er zu PIRATES OF THE CARIBBEAN: THE CURSE OF THE BLACK PEARL („Fluch der Karibik”, 2003), THE LAST SAMURAI („Last Samurai”, 2003), SOMETHING’S GOTTA GIVE („Was das Herz begehrt”, 2003), KING ARTHUR („King Arthur”, 2003), CATWOMAN („Catwoman”, 2004), THE ISLAND („Die Insel”, 2005), Peter Jacksons KING KONG („King Kong“, 2005), RV („Die Chaoscamper“, 2005) und THE DA VINCI CODE („The Da Vinci Code – Sakrileg“, 2006).
Als Dirigent oder Orchestrator fungierte er bei diesen Projekten: THE IRON GIANT („Der Gigant aus dem All”, 1999), FREQUENCY („Frequency”, 2000), CRAZY/BEAUTIFUL („Verrückt / Schön”, 2001), HIGH CRIMES („High Crimes – Im Netz der Lügen”, 2002), K-19: THE WIDOWMAKER („K-19 Showdown in der Tiefe”, 2002), BLUE CRUSH („Blue Crush”, 2002), THE RECRUIT („Der Einsatz”, 2003), NED KELLY („Gesetzlos – Die Geschichte des Ned Kelly”, 2003), OPEN RANGE („Open Range – Weites Land”, 2003), AGAINST THE ROPES („Die Promoterin”, 2003), SECRET WINDOW („Das geheime Fenster”, 2004), THE DAY AFTER TOMORROW („The Day After Tomorrow”, 2004), SPANGLISH („Spanglish”, 2004), KING KONG („King Kong“, 2005), NACHO LIBRE („Nacho Libre”, 2006), THE PRESTIGE („Prestige – Meister der Magie”, 2006), THE PURSUIT OF HAPPYNESS („Das Streben nach Glück”, 2006), PIRATES OF THE CARIBBEAN: AT WORLD’S END („Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt”, 2007), THE SIMPONS MOVIE („Die Simpsons – Der Film“, 2007), MICHAEL CLAYTON („Michael Clayton“, 2007) und ENCHANTED („Verwünscht“, 2007).
Demnächst wird man Neelys Scores in den Leinwandwerken THE GREAT BUCK HOWARD mit John Malkovich und Colin Hanks sowie SURFER DUDE mit Matthew McConaughey hören können.
DEVA ANDERSON (Musiküberwachung)
Deva Anderson war bereits bei folgenden Kinofilmen für die Musiküberwachung zuständig: STAR MAPS (1996), PALMETTO („Palmetto”, 1998 ), BELOVED („Menschenkind”, 1998 ), ANYWHERE BUT HERE („Überall, nur nicht hier”, 1999), MY DOG SKIP („Mein Hund Skip”, 2000), THE CENTER OF THE WORLD („Macht der Begierde”, 2001), MY BIG FAT GREEK WEDDING („My Big Fat Greek Wedding”, 2002), MURDER BY NUMBERS („Mord nach Plan”, 2002), THE TRUTH ABOUT CHARLIE („Die Wahrheit über Charlie”, 2002), RACING STRIPES („Im Rennstall ist das Zebra los!“, 2005), BECAUSE OF WINN-DIXIE („Winn-Dixie – Mein zotteliger Freund“, 2004), LAST HOLIDAY („Noch einmal Ferien“, 2006), STARTER FOR 10 (2006), A THOUSAND YEARS OF GOOD PRAYERS („Mr. Shi und der Sang der Zikaden“, 2007) und, zuletzt, CHARLIE WILSON’S WAR („Der Krieg des Charlie Wilson“, 2007), ONE MISSED CALL („Ein tödlicher Anruf“, 2007) und, demnächst, THE GREAT BUCK HOWARD.
Auch fürs US-Fernsehen war Anderson schon aktiv. So überwachte sie die Musik von TV-Filmen wie „Tuesdays With Morrie“, „Amy & Isabelle“ und „Oprah Winfrey Presents: Mitch Albom’s One More Day“ sowie die HBO/Playtone-Miniserien „John Adams“ und „Te Pacific“ sowie die HBO-Serien „The Comeback“ und „Big Love“.
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