Geheimnisse der Spiderwicks, Die - Special

Tomtec

Paramount Pictures und Nickelodeon Movies präsentieren

A Kennedy/Marshall Production und
A Marc Canton Production

im Verleih von UNIVERSAL PICTURES INTERNATIONAL GERMANY GMBH




Die Geheimnisse der Spiderwicks

START: 13. März 2008




Darsteller

Freddie Highmore - Simon/Jared
Mary-Louise Parker - Helen
Nick Nolte - Mulgarath
Joan Plowright - Tante Lucinda
David Strathairn - Arthur Spiderwick
Seth Rogen - Hogsqueal
Martin Short - Thimbletack
Sarah Bolger - Mallory


Stab

Regie - Mark Waters
Drehbuch - Karey Kirkpatrick, David Berenbaum, John Sayles
Basierend auf den Romanen von Tony DiTerlizzi und Holly Black
Produzenten - Mark Canton, Larry Franco, Ellen Goldsmith-Vein, Karey Kirkpatrick
Ausführende Produzenten - Julia Pistor, Tony DiTerlizzi, Holly Black
Kamera - Caleb Deschanel, ASC
Produktionsdesign - James Bissell
Schnitt - Michael Kahn, A.C.E
Koproduzent - Tom Peitzman
Kostüme - Joanna Johnston, Odette Gadoury
Visual Effects Supervisors - Tim Alexander, Pablo Helman
Creature Supervisor - Phil Tippett
Musik - James Horner


Synchronisation

JARED - (Freddie Highmore) - David Wittmann
MALLROY - (Sarah Bolger) - Anne Helm
SIMON - (Freddie Highmore) - David Wittmann
HELEN - (Mary-Louise Parker) - Schaukje Könning
THIMBLETACK - (Martin Short) - Michael Pan
ARTHUR - (David Straithairn) - Reinhard Kuhnert
REDCAP - Tilo Schmitz
LUCINDA - (Joan Plowright) - Christel Merian
MULGARATH - (Nick Nolte) - Thomas Danneberg
HOGSQUEAL - (Seth Roger) - Dennis Schmidt-Foß
RICHARD - (Andrew McCarthy) - Axel Malzacher
JUNGE LUCINDA - (Jordy Benattar) - Shirin Westenfelder


Dt. Dialogbuch: Frank Schaff
Dialogregie: Frank Schaff





„Das Betreten des magischen Reiches ohne gründliche Vorbereitung kann lebensgefährlich werden. Die Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr!“

Warnung auf dem Umschlag von Arthur Spiderwicks „Handbuch für die fantastische Welt um dich herum.“



Pressenotiz

Nach Lemony Snickets rätselhaften Ereignissen erobern nun die Spiderwick-Geheimnisse die Leinwand - basierend auf der außerordentlich erfolgreichen Buchserie über drei Kinder, die das Tor zu einer parallelen Welt voll magischer Geschöpfe öffnen.
Mit ihrer Mutter ziehen die Grace-Kinder (Jared, sein Zwillingsbruder Simon, die große Schwester Mallory) in das entlegene Anwesen ihres Ur-Ur-Onkels Arthur Spiderwick und werden dort von überaus seltsamen Vorkommnissen empfangen. Dinge verschwinden, Sachen fallen, Geräusche sind zu hören, und zunächst wird all das auf die lebendige Fantasie Jareds geschoben oder als dummer Kinderstreich abgetan. Doch Jared weiß, dass mehr dahinter steckt. In der versteckten Spiderwick-Bibliothek auf dem Dachboden findet er Arthur Spiderwicks „Das Handbuch der magischen Geschöpfe“ und öffnet trotz aller Warnungen den Weg ins Reich der Wichte, Feen, Gnome und Kobolde. Bald wird auch dem Rest seiner Familie klar, dass diese magische Welt realer ist, als ihnen lieb sein kann.
Kinderstar Freddie Highmore (Charlie und die Schokoladenfabrik, Arthur und die Minimoys) spielt in einer Doppelrolle die Zwillinge Jared und Simon und nimmt das Kind, das in jedem von uns steckt, mit in ein fantastisches Kinomärchen und die zauberhafte Welt jenseits der unseren. Ein schaurig-spannender Film voller Geheimnisse, Abenteuer und faszinierender Wesen.



Über den Film

Glaube nicht, was du siehst…
Basierend auf der Serie der Bestseller-Romane präsentiert „Die Geheimnisse der Spiderwicks“ ein Fantasy-Abenteuer, das die Rätsel einer unbekannten Welt enthüllt.
Als die Grace Familie auf die magischen, bisweilen furchterregenden Kreaturen trifft, müssen nicht nur persönliche Mutproben bestanden werden, es müssen auch die Probleme der Familie gemeinsam gelöst werden.
Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die drei Grace Kinder Jared, sein Zwillingsbruder Simon (beide gespielt von Freddie Highmore) und ihre ältere Schwester Mallory (Sarah Bolger) – sowie ihre frisch geschiedene Mutter Helen (Mary-Louise Parker).
Die Familie zieht in das einsame, verfallene Spiderwick Anwesen, das Haus ihres Ur-Großonkels Arthur Spiderwick (David Strathairn) und ihrer Großtante Lucinda (Joan Plowright). Die Kids sind von dem Umzug wenig begeistert, doch alle passen sich auf ihre Weise den neuen Verhältnissen an: Simon untersucht das ungewöhnliche Haus. Mallory trainiert Fechten. Helen bekommt einen neuen Job in der nächsten Stadt.
Als Jared bemerkt, dass ungewöhnliche Dinge in dem magischen Haus geschehen, geht er den Dingen auf den Grund. Er ignoriert alle Warnungen des Wichtelmännchens Thimbletack (Martin Short) und entdeckt das seltsame und nicht ungefährliche Buch von seinem Onkel Arthur: „Handbuch für die fantastische Welt um dich herum“. Einmal geöffnet, enthüllt das Buch die seltsame, wundersame und beängstigende Welt um das Spiderwick Anwesen. Da ist der verschlagene, aber freundliche Kobold namens Hogsqueal (Seth Rogen), eine Horde von gefährlichen Kobolden sowie die schönen und geheimnisvollen Elfen und Luftgeister. Doch nur jene, die durch den magischen Stein oder mit der Seele von Kindern sehen, können diese Kreaturen wahrnehmen.
Eine enorme Bedrohung geht von dem bösen Ungeheuer Mulgarath (Nick Nolte) aus. Die Kinder beginnen zu ahnen, dass das „Handbuch“ nicht nur ein reines Fantasie-Produkt ihres Onkels darstellt, sondern den Schlüssel liefert zu all den wundersamen Wesen, die ihnen begegnen. Wer diese Geheimnisse versteht, bekommt unvorstellbare Kräfte – deshalb setzt Mulgarath alles daran, die Mission der Kinder zu verhindern.
Mit viel Fantasie, Gefühl, Spannung und Action schildert der Film den verzweifelten Versuch der Grace Kinder, das „Handbuch“ zu beschützen und zu verhindern, dass es in die falschen Hände gerät. Dabei entdecken und entwickeln sie jungen Helden ihre eigenen Stärken dank der Hilfe von außergewöhnlichen Kreaturen aus einer unbekannten Welt.



Produktionsnotizen

Regisseur Mark Waters war von der einzigartigen Fantasiewelt der „Spiderwick-Geheimnisse“ von Tony DiTerlizzi und Holly Black auch deshalb fasziniert, weil sie etwas mit der heuten Zeit zu tun hat. „Ich habe Fantasy-Filme schon immer geliebt. Beim Lesen dieser Bücher sah ich die Möglichkeit, etwas zu machen, was es so zuvor noch nie gab: Einen Film voller Abenteuer, Fantasy und unglaublich interessanten Kreaturen, der jedoch nicht in fernen Ländern spielt und der ohne britische Zauberer, finstere Waisen oder verunstaltete Hauptdarsteller auskommt.“
Waters setzte stattdessen auf junge Helden, mit denen sich die Zuschauer schnell identifizieren können.
„Die Kinder geraten in eine ausgesprochen ungewöhnliche Lage, als die Grace Familie in das geerbte Anwesen einzieht. Durch das ‚Handbuch’ erfahren sie allmählich immer mehr von den Kreaturen, die sie umgeben. Genau darin lag die große Chance für einen Film, denn mit dieser Situation kann jeder sofort etwas anfangen. Solche seltsamen Kreaturen könnten schließlich bei jedem von uns plötzlich einmal auftauchen“, sagt Waters.
Als starker Bezugspunkt für die Zuschauer erweist sich, dass auch die Kinder des Films mit den vertrauten Familienproblemen zu kämpfen haben. „Aber durch diese verzauberte, oft gefährliche Reise entdecken sie Stärken, von denen sie nie etwas ahnten – Stärken bei sich selbst, und, viel wichtiger, als gemeinsame Familie.“
Jared Grace, der von Freddie Highmore gespielt wird, ist seit der Trennung seiner Eltern sehr unglücklich. Die Krise kann er erst durch das Bestehen dieses außergewöhnlichen Abenteuers bewältigen. „Jared leidet unter der Scheidung“, erläutert Waters, „er reagiert oft wütend und rebellisch. Diese Verbitterung zeigt sich auch im Verhältnis zu seiner Mutter und den Geschwistern. Doch am Ende dieser unglaublichen Reise, bei der er seine Familie retten muss, hat Jared zu sich selbst gefunden.“
Helen Grace, gespielt von Mary-Louise Parker, hat sich von ihrem Ehemann getrennt und zieht nun in das alte Familiendomizil, ein baufälliges viktorianisches Haus, das den Namen ihres Großonkels Arthur Spiderwick trägt. Niemand ist glücklich über diese Situation, doch Helen findet eine Verbündete in ihrer Tochter Mallory, gespielt von Sarah Bolger. „Mallory ist eine Art von Mini-Mutter”, erläutert Waters. „Sie weiß genau, was zu der Scheidung führte. Aber davon erzählt sie ihren Brüdern nichts. Sie fühlt sich als Beschützerin, auch wenn die Jungs, vor allem Jared, ihr oft auf die Nerven gehen.“
Simon Grace, der ebenfalls von Freddie Highmore gespielt wird, ist eher ein Sonderling, doch seine ruhige Entschlossenheit und sein Auge für Details werden sehr hilfreich als die Familie in Gefahr gerät. „Die Familie überwindet ihren Streit und handelt gemeinsam. Dabei entdecken alle die Liebe und Zuneigung zueinander neu“, fasst Waters zusammen. „Durch die Fantasy-Welt erkennen und verstehen sie die eigene Wirklichkeit viel klarer.“
Das Abenteuer beginnt, als Jared das „Handbuch“ entdeckt. Arthur Spiderwick (David Strathairn), der Erbauer des Anwesens, ahnte nicht, dass die Geheimnisse, die er in seinem Handbuch aufschrieb, einmal in die falschen Hände geraten könnten. Als Jared dieses Buch findet, das seit 70 Jahren in dem Haus verborgen war, öffnet er die Büchse der Pandora.
Zunächst ist Jared begeistert von diesen merkwürdigen und wundersamen Kreaturen, die sein Onkel Arthur in dem Buch beschreibt. Doch dann dämmert es ihm und seinen Geschwistern, dass diese geheimen Wesen in ihrem eigenen Haus leben könnten – was die seltsamen Ereignisse erklären würde, die dort passieren. Jenes unheimliche Geräusch in der Wand etwa stammt von einem Kobold. Wenn solche Hausgeister wütend werden, können sie laut „Handbuch“ nur dadurch beruhigt werden, indem man ihnen Honig gibt. Bald wird den Kindern klar, dass die Darstellungen im „Handbuch“ nicht auf der lebendigen Vorstellungskraft ihres Onkels beruhen, sondern auf der Realität.
Die verschiedenen Kreaturen reichen vom winzigen Wichtelmännchen Thimbletack (gesprochen von Martin Short) bis zum riesigen Oger Mulgarath (gespielt von Nick Nolte). „Dazwischen gibt es Wesen in allen Größen“, erläutert Waters. „Da sind die ganzen Kobolde, darunter Hogsqueal, der zum Freund der Kinder wird, wenn er nicht gerade Vögel verspeist.“
Für die erfolgreiche Buch-Serie „Die Spiderwick-Geheimnisse“ von Tony DiTerlizzi und Holly Black gab es schon lange viele Angebote für eine Verfilmung. Die beiden Autoren wollten ihren Stoff jedoch nur den richtigen Produzenten anvertrauen. Mit Mark Canton hatten sie den passenden Partner gefunden. Dass bald auch Kathleen Kennedy zu dem Projekt kam, bekräftigte DiTerlizzi und Black in ihrer Entscheidung.
„Viele Freunde und Fans der Bücher und der Illustrationen haben mir gesagt, das wäre ein guter Stoff für einen coolen Film“, erinnert sich DiTerlizzi. „Auch für mich war das immer ein Traum, schließlich werden viele Romane verfilmt. Für mich und Holly war allerdings entscheidend, dass die Filmemacher den Figuren mit Respekt und Liebe begegnen. Unsere Helden besitzen keine übersinnlichen Superkräfte und sie leben nicht in einem fernen Land. Sie müssen sich auf ihre Klugheit verlassen und sich gegenseitig vertrauen, um die oft gefährlichen Situationen zu bestehen.
Die Autoren wurden durch die Märchen der Gebrüder Grimm inspiriert. „Da gab es immer einen cleveren Helden, der den Riesen überlistet oder eine Prinzessin, die mit trickreichen Methoden aus einem Schloss flüchten musste“, erzählt DiTerlizzi. „Dahinter steckt der Gedanke: Wissen ist Macht. Auch die Kinder benutzen das ‚Handbuch’ mit diesem Ziel. Mark Waters hat dieses Prinzip sofort verstanden und sehr schön umgesetzt.“
„Nach dem Erscheinen der ersten Bücher gab es die ersten Angebote für eine Verfilmung, aber ich habe nicht so richtig daran geglaubt“, berichtet Black. „Ich war begeistert als Mark Waters und Mark Canton mit dieser wunderbaren Besetzung zu dem Projekt kamen. Als ich die Kulissen sah, war es für mich, als würde ich durch das Buch laufen. Das alles war unglaublich."
Produzent und Koautor Karey Kirkpatrick hat nach seinem Einstieg in das Projekt als erstes die Reaktion seiner Kinder beim Vorlesen der Bücher beobachtet. „Sie waren ganz begeistert von den Büchern und der Aussicht, dass ich an der Verfilmung beteiligt bin. Wie meinen Kindern gefiel mir die Idee, dass wir von Dingen umgeben sind, die wir nicht sehen können – oder nicht sehen wollen. Für mich lag darin der Ausgangspunkt: Es gibt viele Fantasy-Elemente, aber im Zentrum steht die menschliche Geschichte. Wir erleben, wie die Kinder einer zerbrochenen Familie durch die Abenteuer eine ganz neue Gemeinsamkeit entwickeln“.
Die Balance von Fantasy und Realität macht für den Produzenten Canton die besondere Qualität von „Die Geheimnisse der Spiderwicks“ aus. Der Film ist dunkel, furchterregend und zugleich in der realen Welt verwurzelt. „Unsere Idee war, dass in dieser realen Welt ganz unerklärliche, oft furchteinflößende Dinge geschehen“, sagt Canton. „Der besondere Bezug zur Wirklichkeit entsteht dadurch, dass wir eine richtige Familie mit realen Problemen haben, die durch das gemeinsame Abenteuer neue Seiten an sich entdeckt.“
Die Familienprobleme des Films sind vielen Zuschauern vertraut. „Wir wollten einen Film, bei dem die Sprache der Teenager und Erwachsenen echt klingt und dessen Geschichte wahrhaftig die Probleme von Jugendlichen mit ihren Eltern schildert“, betont Canton.
Mit seinen Produzenten-Kollegen Kirkpatrick, Larry Franco und Ellen Goldsmith-Vein stellte Canton ein Team der Superlative zusammen. „Es ist ein großartiges Gefühl, wenn man am Set zwischen Legenden und Oscar®-Gewinnern aus den unterschiedlichsten Bereichen steht.“ Dabei meint Canton das Traumteam von ILM visual effects supervisor Pablo Helman, den creature supervisor Phil Tippett des Tippett Studios und den special effects supervisor Michael Lantieri. Außerdem den Kameramann Caleb Deschanel, den Komponisten James Horner, den Cutter Michael Kahn und den Produktionsdesigner Jim Bissell, die alle an der Magie dieses Films beteiligt waren.
„Mark Waters und sein Casting-Team haben eine wunderbare Besetzung gefunden“, sagt Canton. „Als ich Freddie Highmore zum ersten Mal sah, wusste ich, dass er genau der richtige Darsteller ist. Er wirkt älter als seine Rolle, doch zugleich ist er noch sehr kindlich. Zudem hatte er die große Aufgabe, beide Rollen von Jared und Simon zu spielen, was eine sehr mutige Entscheidung von Regisseur Mark Waters war. Das große Talent von Sarah Bolger konnte man in Jim Sheridans ‚In America’ bereits bewundern. Wie Freddie ist auch Sarah ein Naturtalent. Mary-Louise Parker ist gewohnt großartig als junge, geschiedene Mutter mit all ihren Hoffnungen und Ängsten. Joan Plowright ist eine echte Schauspiel-Legende. Und David Strathairn gehört zu den Besten seiner Branche.”
Waters, der einen exzellenten Ruf als Comedy-Regisseur hat, wurde von Canton ganz bewusst mit diesem Projekt betraut, weil er auf besondere Weise die Fantasy-Elemente mit der Realität verbinden konnte. „Meine Idee für ‚Spiderwick’ war, dass in einer realen Welt ganz merkwürdige Dinge geschehen“, erläutert Canton. „Mark ist der perfekte Regisseur, weil er das dynamische Verhältnis zwischen Geschwistern und zwischen Müttern und Kindern so gut versteht.“
Mit Blick auf die Comedy-Erfolge „Girls Club - Vorsicht bissig!“ und „Freaky Friday - Ein voll verrückter Freitag“ von Mark Waters sagt Canton über den Regisseur: „‚Girls Club’ bot einen ehrlichen Blick auf die Welt der Teenager mit authentischen Dialogen. Die Sprache und die Gefühle der jungen Frauen fand ich sehr realistisch. Der Schlüssel für unsere Geschichte war eine Familie, mit der wir uns alle identifizieren können und deren Abenteuer bei allen ganz neue Seiten zum Vorschein bringt.“ Canton sieht einen ähnlichen Ansatz in der Mutter-Tochter-Komödie „Freaky Friday”. Dort tauschen zwei Frauen ihren Körper und entdecken dadurch ihr wahres Leben. „Mark hat das Talent, sein Publikum zu überzeugen, ohne zu predigen. Damit war er der ideale Regisseur für einen Film, der glaubwürdig mit der Sprache und den Gefühle von Jugendlichen und Eltern umgeht. Mark hat das Thema verstanden - und er weiß, wie er es am besten vermitteln kann.“

Das Spiderwick Anwesen als Charakter

Das Spiderwick Anwesen ist ein ganz eigener Charakter im Film. Was zunächst aussieht wie ein abgeschiedenes, renovierungsbedürftiges Haus, entpuppt sich immer mehr als ein mysteriöser Ort voll faszinierender Geheimnisse. Merkwürdige Kreaturen verstecken sich in den Wänden, noch seltsamere Wesen versuchen das „Handbuch“ zu stehlen, in dem alle Forschungsergebnisse des Hauseigentümers Arthur Spiderwick aufgezeichnet sind. Spiderwick lebte mit seiner jungen Tochter Lucinda auf dem Anwesen, inzwischen ist er verschollen und gilt als tot. Um den schicksalhaften Ereignissen in der fernen Vergangenheit und der Gegenwart gerecht zu werden, musste Produktionsdesigner Jim Bissell das Haus so entwerfen, dass sich der Zuschauer in jeder Epoche schnell zurechtfindet.
„Arthur Spiderwick erbaute dieses Anwesen zu Beginn des 20sten Jahrhunderts“, erläutert Bissell. „Er stammt aus einer Familie aus New England und wollte Naturwissenschaftler werden. Im Laufe seiner Arbeit entdeckt er eine unbekannte Welt, über die er bei seinem Studium europäischer Mythen zwar gelesen hatte, von der er jedoch nicht ahnte, dass sie auch in Amerika existiert. Seine Studien führen zu seinem Meisterwerk ‚Arthur Spiderwicks Handbuch für die fantastische Welt um dich herum’ (das Handbuch). Sein einzigartiges Anwesen spiegelt die Werte der alten Heimat von New England wider, zugleich gibt es einen Turm, den Arthur als Beobachtungsposten benutzt, um die Kobolde, Trolle und die anderen Kreaturen im Wald zu observieren. Er hat sogar ein eigenes Arbeitszimmer eingerichtet, wo er seine Funde und Beobachtungen dokumentiert“, erklärt Bissell.
Bei seinen Entwürfen orientierte sich Bissell an den Arbeiten des Designers William Morris und der Kunstbewegung aus dem frühen 19ten Jahrhundert sowie an den Illustrationen der „Spiderwick“-Bücher. „Diese Bücher sind fantastisch. Meine Kinder haben sie geliebt, durch sie bin ich zum ersten Mal überhaupt darauf aufmerksam geworden. Die Illustrationen von Tony sind einfach großartig. Für mein Design habe ich seine Entwürfe an die Wand gehängt. Diese Bilder waren sehr wichtig für mich“, sagt Bissell. „Das Haus soll das Interesse von Arthur Spiderwick an der verzauberten Welt reflektieren und in einer einsamen Gegend in Montreal stehen. Den idealen Standort haben wir in einem Park namens Cap-Saint-Jacques gefunden, wo wir unser Haus erbaut haben.“ Genauer gesagt war es die Fassade und ein paar Kulissen, die dort entstanden. „Wir hatten vier Stockwerke und einen Turm, der aus Holz bestand. Zudem gab es das Erdgeschoss mit Foyer und Bücherei sowie eine Treppe zum zweiten Stock. Wir bauten zudem Teile der zweiten und dritten Etage und das Innere des Turms. Damit konnten die Kinder bei den Szenen direkt von den Innenräumen nach außen gehen.“
Im Studio wurde das Erdgeschoss für die komplizierten Effekt-Sequenzen nachgebaut, bei denen Mulgarath durchs Haus tobt und Kobolde sich für ihren letzen Angriff versammeln. „Wir haben die zweite Etage mit den Kinderzimmern nachgebaut und die Lichtung mit der imposanten Eiche, wo wir zum ersten Mal Mulgarath begegnen“, erläutert Bissell.
Für den Produktionsdesigner ist „Die Geheimnisse der Spiderwicks“ vor allem ein Film über Entdeckungen. „Es geht um Kinder aus der Stadt, welche die Natur entdecken, ihre Familien und deren Erbe. Diese Kids bewegen sich zwischen ihren wilden Fantasien und einer Welt, die ihnen völlig unbekannt ist – eine Welt der Gefahr, aber auch der Magie. Diese Aspekte sind in den Bauplan des Spiderwick Anwesens mit eingeflossen.“
Die beiden größten Probleme für Bissell waren die Jahreszeiten und das Wetter. Die Dreharbeiten vom späten Sommer bis zum frühen Winter gestalteten die Szenenanschlüsse schwierig. „Wir hatten 60 Bäume in unterschiedlichen Größen und Farben. Zu Beginn der Dreharbeiten im Sommer, wenn die Bäume grünes Laub tragen, haben wir einige Bäume mit Herbstlaub eingebaut. Später im Herbst haben wir umgekehrt wieder grüne Bäume verwendet, um damit ein einheitliches Aussehen zu erreichen.“
Bissell war zudem wichtig, dass das Spiderwick Anwesen aussieht, als wäre es seit vielen Jahrzehnten unberührt und verlassen. „Die Aufgabe war nicht ganz einfach mit einer Crew von über 80 Leuten, die jeden Tag mit der technischen Ausrüstung über das Gelände liefen. Bei Regen verwandelte sich der Drehort zum Schlammloch – und leider hat es sehr oft geregnet. Wir haben den Boden mit Kies aufgefüllt, um einen stabilen Untergrund zu bekommen. Darauf haben wir täglich frisches Gras, Moos und Blätterwerk ausgelegt – womit das Publikum von unseren Problemen absolut nichts bemerkt.“

Das Handbuch und der „sehende Stein”

Während das Spiderwick Anwesen zu einem eigenen Charakter des Films wird, gehört das „Handbuch“ zu den wichtigsten Requisiten. Ausstatterin Claire Alary erklärt dazu: „Das ‚Handbuch’ ist deswegen so wichtig, weil es ständig über die Geschichte informiert. Jared findet das Buch in einer Schublade im Arbeitszimmer. Als er darin blättert, entdeckt er die fantastische Welt um sich herum – und allmählich erkennt er, dass hier die Ursachen für alle Probleme seiner Familie liegen.“ Als Jared das Buch allen Warnungen zum Trotz öffnet, fangen die Probleme erst richtig an.
Nach den Vorlagen von Produktionsdesigner James Bissell entwarf das art department das „Handbuch“ in Anlehnung an Tagebücher aus der ersten Hälfte des 20sten Jahrhunderts. Auf Grundlage der damaligen Handschriften wurde ein eigener Schrifttyp entwickelt, der als Handschrift für Arthur Spiderwick diente.
„Spiderwick ist Naturwissenschaftler, der 20 Jahre lang diese unbekannte Welt studierte und all seine Erkenntnisse genau dokumentierte“, erläutert Alary, „Wenn die Zuschauer das ‚Handbuch’ sehen, bekommen sie hoffentlich eine Vorstellung von der jahrzehntelangen Arbeit von Arthur Spiderwick.“
Die zauberhafte Welt mit all ihren wunderlichen Kreaturen, die Arthur Spiderwick entdeckt, kann nur mit Hilfe von magischen Hilfsmitteln für die Menschen sichtbar gemacht werden. Zu einer weiteren entscheidenden Requisite wurde deshalb der „sehende Stein“, durch dessen verschiedene Linsen der Betrachter die verborgene Welt entdecken kann.
„Jeder von uns kennt solche Steine, die kleine Löcher haben. Wenn man durch diese Löcher hindurch sieht, entdeckt man immer ganz verschiedene Dinge. Es ist fast schon magisch, denn manchmal bietet einem solch ein Blick eine ganz andere Sicht auf die Wirklichkeit“, erläutert Bissell. „Arthur Spiderwick baute mit mechanischem Geschick einen Halter für den ‚sehenden Stein’ und entwickelte verschiedenen Linsen, mit denen die Betrachter die verschiedenen Kreaturen sehen konnten. Diese Speziallinsen waren ganz außergewöhnlich, zumal für jene Zeit, in der Arthur Spiderwick lebte. Meinert Hansen, ein Illustrator aus unserem art department, hat das Design entwickelt und unsere Handwerker haben seine Entwürfe umgesetzt.”
Die unbekannte Welt
Die Filmemacher waren fasziniert von den einzigartigen Kreaturen, von den Kobolden, Wichtelmännchen, Trollen, Elfen und Ogern. Einige von ihnen wirken süß und charmant, andere sind furcherregend. „Der Anfang des Films erinnert ein bisschen an eine Geistergeschichte“, erläutert Kirkpatrick. „Es gibt etwas oder jemanden in diesem Haus, das der Familie im Stil von ‚Amityville Horror’ rät, das Haus schnell zu verlassen.“ Jared trifft dieses Wesen in Person von Thimbletack, dem Wichtelmännchen. Laut Feen-Überlieferung leben diese Hausgeister in den Wänden und haben eine Vorliebe für glänzende Gegenstände. „Er erscheint und verschwindet und lebt in den Wänden“, erklärt Kirkpatrick. „Diese Wesen haben auch eine etwas unangenehme Seite. Sie machen gerne Unfug mit den Menschen. Zum Beispiel verstecken sie Socken – und wir verzweifeln fast, weil wir sie nicht mehr finden, obwohl wir ganz sicher sind, dass sie an einem bestimmten Ort sein müssten.“
Wichtelmännchen sind sehr loyal zu ihren Herren, im Fall von Thimbletack ist das Arthur Spiderwick. „Spiderwick gab ihm vor seinem Verschwinden die Aufgabe, das Buch zu beschützen. Diese Mission erfüllt Thimbletack nun sein ganzes Leben lang“, sagt Kirkpatrick. Wenn sie schlechter Laune sind, können diese Wesen auch böse werden. „Thimbletack versucht ständig, seine Wut unter Kontrolle zu halten“, kommentiert der ILM visual effects supervisor Tim Alexander. „Auf gewisse Weise spiegeln diese Wutausbrüche auch das Verhalten von Jared wider.“
Der Gegenspieler der Kinder ist der böse Oger Mulgarath, der, wie Thimbletack, nur eine Mission hat – in seinem Fall lautet sie: ‚Besorge das Buch’. „Die beiden Wesen sind völlige gegensätzlich“, erläutert der ILM visual effects supervisor Pablo Helman. „Beide haben den gleichen Anteil menschlicher Eigenschaften, aber Mulgarath ist sehr viel komplexer. Er ist nicht der typische Bösewicht. In der Feen-Welt herrscht nicht schwarz und weiß, dort dominieren die grauen Töne.“
„Am Anfang stand der Mythos des gefallenen Engels”, sagt Kirkpatrick. „Mulgarath ist ein verwunschenes Wesen, das von Nick Nolte großartig porträtiert wird. Er ist ein Typ, der gerne viel mächtiger wäre. Doch weil er von dummen Kobolden umgeben ist, kann er diesen Wunsch nicht verwirklichen. Würde er das Buch mit den Geheimnissen finden, könnte er zur mächtigsten Kreatur in der unbekannten Welt aufsteigen, und er würde diese Macht für böse Zwecke nutzen.“
Mulgarath ist sehr geschickt, manipulierend und kann sein Aussehen je nach Bedürfnis verändern. Umgeben ist er von einer Armee von Kobolden, die laut Kirkpatrick „ganz unten in der Hierarchie stehen. Sie sind wie dumme Hunde, die blind ihrem Meister folgen und alles tun, was er ihnen befiehlt.“
Angeführt werden die Kobolde von Redcap. „Er ist der Haushofmeister von Mulgarath”, erläutert Tippett. „Er ist der Unteroffizier für die Disziplin der Kobolde. Sein Problem besteht allerdings darin, dass er in Anwesenheit von seinem Chef feige wird.“
Eine weitere Kreatur aus dem Wald, die sich mit den Kindern anfreundet, ist Hogsqueal. „Er möchte nicht als Kobold bezeichnet werden, denn er fühlt sich als etwas Besseres“, erläutet Tippett.
Hogsqueal sinnt auf Rache an Mulgarath, der seine gesamte Familie umgebracht hat. Allerdings ist er nicht sehr mutig. „Sein Herz ist voller Rachegefühle, aber er ist ein kleines Wesen mit wenig Selbstbewusstsein“, erklärt Kirkpatrick. „Er arbeitet nach der Methode: ‚Ich habe den großartigen Plan, aber die dreckige Arbeit soll ein anderer erledigen.’“
Reinlichkeit ist nicht gerade seine beste Eigenschaft. „Er hat eine Rotznase und kratzt sich ständig am Hintern“, sagt Tippett. Doch wem Hogsqueal ins Auge spuckt, der kann die Wesen der unbekannten Welt sehen. „Mit dieser Spucke im Auge benötigt man den ‚sehenden Stein’ nicht mehr“, erläutert Kirkpatrick. „Die Kreaturen können sich dann nicht länger unsichtbar machen und verstecken.“
Hogsqueal zeichnet sich zudem durch einen unstillbaren Appetit auf Vögel aus. „Wenn Vögel in der Nähe sind, vergisst er sogar seine Rachegefühle“, sagt Kirkpatrick. Diese Eigenschaft wird sich am Ende des Films allerdings als sehr hilfreich erweisen.
Die beiden anderen Kreaturen, denen die Kinder begegnen, sind die gutmütigen und schönen Elfen und Luftgeister. Elfen kommen in der Feen-Welt in verschiedenen Formen vor: als Wasser-Elfen, als Kolibri-Elfen und, in den „Spiderwick“-Büchern besonders weit verbreitet, als Blumen-Elfen.
Die Blumen-Elfen verstecken sich in Blumen, wo sie die betagte Tante Lucinda beschützen. „Sie bringen ihr kleine Beeren zum Essen“, erklärt Kirkpatrick. „Wer jemals Nahrung von Elfen gekostet hat, möchte nie mehr etwas anderes essen. Die Elfen erhalten Lucinda am Leben und erzählen ihr die Geheimnisse ihres Vaters. Die Elfen umgeben und beschützen sie.“
Als Beschützer von Arthur Spiderwick treten die Luftgeister auf, die auf einer schönen Lichtung leben und vom Aussehen an flauschige Samen-Fallschirmchen einer Pusteblume erinnern. Ein Schwarm von Millionen von Luftgeistern hat Spiderwick an die sichere Lichtung gebracht und beschützt ihn dort bis heute. „Es sind die Beschützer der Feen-Welt“, sagt Koproduzent Tom Peitzman. Doch wen sie beschützen, verliert das Gefühl für die Zeit. „Sie lassen einen alles vergessen, sogar die eigene Identität“, erklärt Helman. „Arthur lebt seit Jahren auf dieser Lichtung, er beobachtet nur noch seine Umgebung und hat sein anderes Leben völlig vergessen.”
Eine weitere magische Eigenschaft von Elfen und Luftgeistern ist ihre Fähigkeit, sichtbar oder unsichtbar zu sein, je nachdem, wer sie betrachtet. „Wenn man sich den Samen von Pusteblumen einmal ganz genau anschaut, wird man vielleicht ein kleines Gesicht entdecken“, beschreibt Peitzman. „Das gleiche gilt für die Elfen. Diese Wesen können entscheiden, ob sie gesehen werden oder nicht.“ Dazu ergänzt Tim Alexander von ILM: „Die Zuschauer bekommen das Gefühl: ‚Wenn ich mir nach dem Film eine Blume genauer ansehe, entdecke ich vielleicht so ein Wesen. Vielleicht habe ich das bislang immer nur übersehen.’“

Die jungen Stars von „Spiderwick” - und ein paar Erwachsene

Freddie Highmore und Sarah Bolger sind etwa so alt wie die Teenager, die sie spielen. Im Unterschied zu den Grace Kindern stammen sie jedoch nicht aus Amerika, Highmore kommt aus Großbritannien und Bolger aus Irland. „Dennoch hört man keinen falschen Akzent im Film“, lobt Regisseur Waters. „Auch das zeigt die große Begabung der beiden. Für diese anspruchsvollen Rollen benötigt man Schauspieler, die echte Tiefe und eine große Seele besitzen - Freddie und Sarah haben diese Qualitäten, und noch viele mehr.“
Über die Doppelrolle von Highmore sagt der Regisseur: „Es war eine sehr aufregende Sache, dass er beide Rollen spielen wollte. Vor allem als Jared Grace überrascht er, denn bislang kennt man Freddie als ruhigen, introvertierten Typen aus Filmen wie ‚ Charlie und die Schokoladenfabrik’, ‚Wenn Träume fliegen lernen’, ‚Ein gutes Jahr’ oder ‚Arthur und die Minimoys’. Es war spannend zu erleben, wie er dieses Kind mit einer echten Wut spielt und dabei wie selbstverständlich den amerikanischen Akzent beherrscht. Freddie besitzt eine große Präsenz in dem Film.“
Über Sarah Bolger sagt der Regisseur: „Sie ist eine Schauspielerin, die man im Auge behalten muss. Schon bei ‚In America’ bot sie mit ihrer Schwester Emma eine großartige Vorstellung. Sie weiß ganz genau, wie man die Dinge angeht, und das stellt sie in dieser anspruchsvollen Rolle der Mallory erneut unter Beweis.“
Die Unterschiede zwischen den beiden Brüdern wollten die Filmemacher bewusst deutlich anlegen. „Die Zuschauer sollten sofort wissen, ob sie es mit Jared oder Simon zu tun haben“, erläutert Highmore. „Die Zwillinge unterscheiden sich durch ihre Frisuren und die Kleidung. Auch Farben spielen eine wichtige Rolle für die Unterscheidung. Jared trägt Jeans und liebt schwarz und rot. Simon ist konservativer gekleidet und trägt gerne grüne und braune Sachen. Mein Sprachtrainer hat mir nicht nur beim amerikanischen Akzent geholfen, sondern auch dabei, den Zwillinge einen individuellen Sprachklang zu geben. Jared ist der wilde Typ, Simon ist eher ruhig. Beide reagieren ganz verschieden auf die Trennung ihrer Eltern.“
Den besonderen Herausforderungen einer doppelten Hauptrolle war Highmore schnell gewachsen. Mit großer Routine wechselte er am Drehort zwischen Simon und Jared. „In den Proben haben wir festgelegt, wie die Zwillinge miteinander umgehen. Wenn Jared mit Simon spricht, übernahm jemand vom Team als Stellvertreter dessen Platz. Der Film bietet die besten digitalen Spezialeffekte, aber durch diese Doppelrolle entstanden ganz neue technische Herausforderungen. Es war großartig, wie Mark Waters und sein Team die Kontrolle über alles behielten. Nachdem die technischen Erfordernisse erfüllt waren, konnte ich mich ganz auf meine Rolle konzentrieren und je nach Bedarf einen der Zwillinge spielen. Durch mein zusätzliches Schulprogramm war jede Minute meines Tages restlos verplant. Es gab nicht viele Pausen, aber der Film war ein großer Spaß und eine großartige Gelegenheit für mich.“
Highmore fährt fort: „Es gibt einige ziemlich furchterregende Szenen, aber gerade das waren die aufregendsten Dreharbeiten. Auf die Spitze eines Turmes zu klettern beschleunigt den Herzschlag enorm, ganz egal, ob man dabei mit einem Seil gesichert ist. Es ist ein bisschen, wie wenn man später den fertigen Film anschaut: man hat Angst, obwohl alles im sicheren Kino passiert. Wenn die Gefahr vorbei ist, gibt es einen so großen Energieschub, dass man ungeduldig auf das nächste Abenteuer wartet. Wir wollten, dass sich die Welt von Spiderwick möglichst real anfühlt. Es gibt echte Gefahren und Aufregung und die Kids müssen zusammenhalten, um zu überleben.“
Über den fertigen Film sagt Highmore: „Kids werden diese Reise in eine fantastische Welt mit all ihrer Magie und Aufregung lieben. Aber auch Erwachsene werden durch das emotionale Familiendrama angesprochen. Es ist ein guter Film für alle Altersgruppen.“
Sarah Bolger spielt Mallory, die Schwester der Zwillinge, die ihre beiden Brüder beschützt, wenngleich Jared sie oft genug zur Weißglut bringt. „Mallory muss mit der Scheidung ihrer Eltern fertig werden, nachdem der Vater sie verlassen hat. Im Unterschied zu ihren Brüdern weiß sie, weshalb die Eltern sich getrennt haben. Weil es ihrer Mutter schlecht geht, übernimmt Mallory ein bisschen die Mutterrolle für die Zwillinge“, erläutert Bolger.
Für ihre Rolle lernte Sarah fechten, das Hobby von Mallory, das beim Angriff marodierender Kobolde sehr hilfreich wird. „Mallory ist sehr resolut, für mich war die Rolle ein großer Spaß, vor allem auch die Fechtszenen“, erzählt sie. „Ich mag besonders, dass sie eine gute Schwester und gute Tochter ist.“
Für die Fechtszenen machte Bolger vor den Dreharbeiten einen Schnellkurs, der sich gelohnt hat. „Es gibt viele Stunts im Film und viele Fechtsequenzen. Damit ich in diesen Szenen mit dem Florett auftreten konnte, war das Training notwendig. Ich habe drei Wochen in Montreal trainiert und anschließend drei weitere Wochen in Dublin.“
Bolger mag Action und Dialoge gleichermaßen. „Ich bin ein Fan von beidem. Mir haben die Actionszenen viel Spaß gemacht, trotz einiger blauer Flecken. Aber ich habe auch die Dialoge geliebt, weil sie so lebensnah sind.“
Andere Erinnerungen sind für Bolger nicht ganz so angenehm, vor allem, wenn sie mit Tomatensaft und Haferschleim zu tun haben. Die Kombination von beidem ist tödlich für Kobolde, am Ende eines Drehtages ist allerdings die Wirkung auf Menschen auch nicht sehr angenehm. „Es gibt eine Szene, wo die Kobolde uns verfolgen und wir in die Küche flüchten“, erinnert sich Bolger. „Wir haben den Herd mit Tomatensaft und Haferschleim gefüllt. Dann haben wir ihn angezündet, damit er explodiert und die Kobolde umkommen. Es war eine große Szene und alles hat gut geklappt. Aber danach stand dieser Brei knöchelhoch in der Küche und alles hat furchtbar gestunken.“
Für die Szenen, wo ihnen der Kobold ins Auge spuckt, mussten die jungen Schauspieler jedes Mal erneut völlig überrascht wirken. „Wir haben etliche Aufnahmen von diesen Sequenzen gedreht“, erinnert sich Phil Tippett. „Bei jeder Aufnahme haben sie völlig überrascht gewirkt. Ich könnte so etwas niemals bieten.“
Die Rolle der Mutter Helen wird von der Emmy-, Golden Globe- und Tony Award-Preisträgerin Mary-Louise Parker gespielt. Die frisch geschiedene Mutter will mit ihren Kindern ein neues Leben beginnen, was durch das problematische Verhalten von Jared nicht einfach ist. Trotz aller Probleme liebt Helen ihre drei Kinder bedingungslos. „Jared ist verschlossen und nicht ganz einfach. Helen hat zu jedem ihrer Kinder ein ganz besonderes Verhältnis, zudem hat sie ihre ganz eigenen Probleme – das macht alles etwas kompliziert“, erläutert Parker.
Dass Helen sich so verlässlich auf ihre Tochter stützen kann, gefiel Parker besonders an der Geschichte. „Mallory ist völlig anders als die Mädchen, die man sonst in Filmen sieht. Sie ist resolut, intelligent und unverblümt. Dass sie zudem fechtet, finde ich sehr poetisch und eine wundervolle Metapher“, erläutert Parker.
Über ihren jungen Kollegen sagt Parker: „Es ist schon außergewöhnlich, wie überzeugend Freddie die beide Rollen gespielt hat. Beide sind ganz unterschiedlich und werden nie zum Cartoon. Er ist ein smarter Junge, ohne je altklug zu wirken. Er ist feinsinnig, sensibel und nachdenklich. Zudem ist er ein unglaublich harter Arbeiter.“
Über Sarah Bolger sagt Parker: „Sie hat diese Demut und, wie auch Freddie, eine ganz besondere Gewandtheit. Man vergisst schnell, wie jung sie ist, ohne dass sie gekünstelt oder anbiedernd wirkt. Sie hat eine großartige Technik und für ihr Alter ausgezeichnete Manieren. Sie war wirklich liebenswert. Ich war richtig vernarrt in sie“, amüsiert sie sich.
Aller atemberaubender Effekte und Actionszenen zum Trotz, war Parker vor allem von den faszinierenden Figuren fasziniert. „Die Figuren spielen eine entscheidende Rolle. Alle Kinder haben ihren ganz eigenen Charakter. Mark hatte ein ausgesprochen gutes Verhältnis zu Freddie und Mallory, was sicher damit zu tun hat, dass er diese Geschichte so sehr liebt. Seine Euphorie war richtig ansteckend. Mark ist ein ganz positiver Typ, mit dem die Arbeit zum Vergnügen wird. Ich habe mich auf jeden neuen Drehtag gefreut.“
David Strathairn spielt Arthur Spiderwick, den Wissenschaftler, der seine Beobachtungen genau aufschreibt, und damit unbeabsichtigt den Kindern einen Zugang zur unbekannten Welt ermöglicht. Als er erkennt, wie gefährlich sein „Handbuch“ werden kann, versucht er es mit allen Mitteln zu verstecken – doch vergeblich. „Arthur vertraut das Buch Thimbletack an, seinem treuen Wichtelmännchen. Bei ihm ist das Buch sicher, bis die Kinder in das Haus einziehen und es entdecken. Trotz der ausdrücklichen Warnung „Nicht Öffnen“ kann Jared der Versuchung natürlich nicht widerstehen. Es ist ein bisschen wie das Öffnen der Büchse von Pandora“, erläutert Strathairn.
Der Schauspieler verweist dabei auf Bruno Bettelheims „Kinder brauchen Märchen“, wo es heißt, „…die Bilder von Märchen helfen Kindern mehr als alles andere, bei ihrer so schwierigen und wichtigen Aufgabe, ein ausgereiftes Gewissen zu entwickeln…“
Damit beschreibt er recht genau, was den Kindern in dieser Geschichte geschieht. „Das Buch von Bettelheim besagt, dass wir durch die Fantasy-Welten mit zauberhaften Geistern und Kobolden lernen, den Unterschied zwischen gut und böse zu erkennen. Der große böse Wolf, der dunkle Wald, Zaubertränke und Magie – all diese Dinge helfen uns, den Weg durch unseren eigenen Dschungel zu finden. Das passiert auch in diesem Film: Jared, Simon und Mallory wollen wissen, was mit ihnen und ihrer Familie passiert. Das Buch von Arthur ist nicht nur ein Führer in die magische Welt, sondern in ihre eigene Wirklichkeit. Genau das hat mich daran interessiert“, sagt Strathairn.
Über seine Erfahrung mit Spezialeffekten sagt er: „Es war eine ganz neue Erfahrung für mich, mit Figuren zu spielen, die erst später in den Film eingebaut werden. Es war ein faszinierender Prozess für mich. Man könnte auch sagen: es war mein Initiationsritus in Hollywood.“


Die Visual Effects Experten

Um die vielen ungewöhnlichen und komplizierten Kreaturen in „Die Geheimnisse der Spiderwicks“ zu erschaffen, engagierten die Produzenten zwei der besten Top-Experten auf dem Gebiet der Spezialeffekte: Industrial Light & Magic (ILM) und Tippett Studio.
„Wir wollten beide Studios, um damit die jeweils besten Ergebnisse zu bekommen“, erläutert Koproduzent Tom Peitzman. „Das Tippett Studio ist bekannt durch seine Arbeit an Filmen wie ‚Jurassic Park’ und ‚Robocop’ und war zuständig für die Entwicklung der Armee der grusligen Kobolde und ihrem Anführer Redcap, für den Kobold Hogsqueal sowie den bedrohlichen Troll. ILM produzierte die Figuren Thimbletack, Mulgarath (in seinen verschiedenen Formen), die Kobolde und Luftgeister. Zusammen erzeugten beide Studios rund 600 visual effects shots.“
Der Academy Award®-Gewinner Phil Tippett, der als creature supervisor verpflichtet wurde, erläutert: „Meine Aufgabe bestand darin, die Entwicklung der Figuren in beiden Studios zu koordinieren, um die Kontinuität zu gewährleisten.“
Als Grundlage der Entwürfe dienten die Zeichnungen von Tony DiTerlizzi aus seinem „Handbuch“. „Das war als Ausgangspunkt eine schöne Herausforderung für Phil Tippett (Gründer des Tippett-Studios), Pablo Helman (ILM visual effects supervisor) und unseren Produktionsdesigner Jim Bissell”, erläutert Koproduzent Peitzman.
Die Hauptaufgabe für das Team bestand darin, die zweidimensionalen Zeichnungen von DiTerlizzi in eine dreidimensionale Realität zu übersetzen. „Unsere Vorlage waren die Zeichnungen, die ja ihrerseits ein Ergebnis der Beobachtungen von Arthur Spiderwick sind. Wir gingen sozusagen den umgekehrten Weg: Von der Zeichnung zurück zur Kreatur“, erläutert Tippett.
„Die ursprüngliche Absicht des Buchs war eine Einheit von Natur und Kunst“, erklärt Helman, der den Kreaturen deshalb eine organische Basis gab. „Für viele Wesen wurden Tierstudien gemacht“, sagt Tippett, „vor allem Nagetiere und Vögel dienten als Vorlage.“ Für die dreidimensionalen Entwürfe der Figuren wurden sowohl traditionelle Knetmodelle benutzt als auch moderne Computerprogramme.
Mit seinem Rapid Prototyping System erzeugte ILM zunächst einfache computer-generierte (CG) Modelle, die als Konzeptentwürfe dienten und für erste Bewegungsstudien genutzt wurden. „Der Regisseur kann auf diese Weise sehen, wie sich die Figur bewegen wird und schon in einem frühen Stadium das Aussehen und die Bewegungen festlegen“, erklärt der ILM visual effects supervisor Tim Alexander.
Während der heißen Phase der Animation orientierten sich die Animatoren an den Videoaufnahmen, die mit realen Schauspielern als Vorlage gemacht wurden, um den Kreaturen ein möglichst großes Maß an Persönlichkeit zu verleihen. „Ohne dieses Verfahren sehen die Effekte nicht stimmig aus, den Figuren fehlt dann einfach die Seele“, erklärt Helman.
„Diese Methode ist enorm hilfreich“, erläutert Alexander. „Wir können auf diese Weise die Körpersprache der realen Schauspieler auf den Videos sehr gut auf unsere Figuren übertragen. Für die Mundbewegungen von Thimbletack war Martin Short zum Beispiel eine sehr gute Vorlage.“
Bei der Kreation von Mulgarath diente Nick Nolte als Vorlage für die Animatoren. „Gemeinsam mit dem ILM animation supervisor Tim Harrington war ich bei den Aufnahmen dabei, bei denen Nick wirklich eine eindrucksvolle tour de force lieferte”, erinnert sich Tippett. „Er hat zwei Stunden lang den Mulgarath so intensiv gespielt, dass er danach völlig nassgeschwitzt war. Im Theater hätte ich für solche Szenen Geld bezahlt.“
Die stummen Figuren der unbekannten Welt, die Elfen und Luftgeister, stellten eine besondere Herausforderung für die Effektleute dar. „Bei den zauberhaften Blumen-Elfen haben wir uns an die natürliche Umgebung gehalten“, berichtet Alexander. „Diese Figuren kommen aus einem Blumenbeet, deshalb haben wir Blumen um sie herum gruppiert, aus denen sie plötzlich auftauchen.“ Für den majestätischen Fluss der ruhigen Bewegungen holten sich die Animatoren bei Quallen ihre Inspiration und simulierten mit Stoff das sanfte Wiegen der Blätter.
Während für die Darstellung der millionenfachen, zierlichen Luftgeister eine spezielle „Teilchen Generation“-Software bei ILM zum Einsatz kam, kümmerte sich im Tippett Studio der animation supervisor Todd Labonte und seine Crew um die unterschiedliche Größe der vielen Kobolde. „Die Schwierigkeit bei einer Massenszene liegt darin, dass man die Individuen auseinander halten kann“, erläutert Tippet. „Todd und sein Team haben diese Aufgabe großartig gemeistert. Man erkennt den Einzelnen und bekommt zugleich ein gutes Gespür für die Masse.“
Die Dreharbeiten dauerten sechs Monate und fanden im Freien sowie in den Studios von Mel’s Cite du Cinema in Montreal statt. Dabei achteten Tippett, Helman und der special effects supervisor Michael Lantieri genau darauf, dass die Szenen später zu den computergenerierten visuellen Effekten passen. „Die Zuschauer sind von visuellen Effekten am meisten beeindruckt, wenn sie in einer realistischen Umgebung stattfinden“, erläutert Tom Peitzman.
Für Schauspieler, die bei ihren Szenen den Augenkontakt mit ihrem Gegenüber gewohnt sind, waren die Dreharbeiten ohne realen Partner eine ganz neue Erfahrung. „Menschen drücken viel mit der Mimik aus, wenn sie mit anderen reden“, erläutert Tippett. „Dabei passiert vieles: Die Augen suchen das andere Gesicht ab, der Kopf neigt sich nach vorne oder zurück, während man sein Gegenüber überprüft.“
Um die Schauspieler zu unterstützen, entwickelte das Visual-Effects-Team zahlreiche Hilfsmittel zur Orientierung. „Wir hatten Modelle mit kompletter Kleidung oder auch nur ein Stück Papier mit einem aufgemalten X. Erst durch solche kleinen Tricks bekommt die Szene bei der späteren Montage ihre Glaubwürdigkeit. Wenn jemand einfach nur ins Leere starrt, wirkt die Sequenz später sehr flach“, erklärt Tippett.
Die Modelle dienten zugleich als Referenz für die Animatoren, die auf diese Weise realistisch verfolgen konnten, wie sich das Licht verändert. Diese Erkenntnisse wurden für die Computeranimation verwertet, wodurch die Schauspieler später sehr realistisch in die Szenen eingebaut werden konnten.
Für das Chaos, das über das Spiderwick Anwesen hereinbricht, ist vor allem special effects supervisor Michael Lantieri verantwortlich. „Ich war für alle mechanischen Effekte zuständig, wozu auch das Zusammenspiel zwischen Schauspielern und den CGI-Figuren gehört“, erläutert Lantieri. „Alle Aktionen wurden durch die Besonderheiten der Figuren, auch jene der digitalen Kreaturen, bestimmt.“ Zwischen den verschiedenen Effekt-Abteilungen gab es einen ständigen Austausch. „Unsere Philosophie war, bei den realen Szenen so weit wie möglich zu gehen, weil dadurch die CGI-Effekte umso wirkungsvoller sind“, sagt Lantieri.
Täglich haben Tippett, Helman und Lantieri sich gemeinsam zur Vorbereitung die vereinfachten „previsualization” Animationen (kurz “previz” genannt) angesehen, um einen Eindruck davon zu bekommen, wie die Figuren in den Szenen aufeinander reagieren. „Wie groß werden die Fußstapfen sein, wie tief werden sie in den Boden einsinken, wird die rechte oder linke Hand benutzt? Zum Beispiel würde ein Kobold sich niemals so verhalten wie ein Oger. Mulgarath ist ziemlich groß und reagiert auf seine ganz besondere Weise auf Dinge, die noch größer sind als er. Der Trick für uns bestand also darin, zunächst die Figuren zu entwickeln und dann zu überlegen, womit sie bei welchen Szenen in Kontakt kommen – in diesem Fall war es ein massiver Angriff auf das Haus“, erklärt Lantieri.
Die Zerstörung des Anwesens durch Mulgarath und die Kobolde gestaltete Lantieri so realistisch wie möglich. „Wir haben bei der Zerstörung ganze Arbeit geleistet. Wir haben die Wände real gesprengt und die Figuren anschließend eingebaut. Alles was die Figuren anfassen, verschieben oder zerbrechen haben wir am Set ganz genau so gemacht.“



Die Besetzung


Freddie Highmore (Simon/Jared)

Der Fünfzehnjährige hat bereits mit einigen der renommiertesten Regisseuren gearbeitet und kann zahlreiche Filme in seiner kurzen Karriere vorweisen.
Zuletzt spielte er an der Seite von Johnny Depp die Titelrolle in „ Charlie und die Schokoladenfabrik“ von Tim Burton. Gemeinsam mit Depp war er zuvor schon in Marc Forsters hochgelobtem „Wenn Träume fliegen lernen“ zu sehen, wo auch Kate Winslet, Dustin Hoffman und Julie Christie auftreten. Der Film wurde für den Oscar® nominiert und brachte Highmore einen Young Artist Award ein. Zudem wurde er zweifach für die SAG Awards nominiert und bekam den britischen Empire Award als Bester Newcomer.
Für „ Charlie und die Schokoladenfabrik“ wurde Highmore zum zweiten Mal in Folge von den Broadcast Film Critics als bester Jungdarsteller ausgezeichnet. Nach „Women Talking Dirty” spielt Helena Bonham Carter hier zum zweiten Mal seine Mutter.
2005 spielte er an der Seite von Russell Crowe, Albert Finney und Marion Cotillard in „Ein gutes Jahr“ von Ridley Scott. Im gleichen Jahr trat er mit Mia Farrow in „ Arthur und die Minimoys“ von Luc Besson auf, der in Frankreich gedreht wurde.
Letztes Jahr übernahm Highmore mit „Der Klang des Herzens” die Titelrolle in seiner ersten US-Produktion, die mit Robin Williams, Jonathan Rhys Meyers, Keri Russell und Terrence Howard in New York entstand.
Zuvor drehte Highmore mit Jean-Jacques Annaud in Kambodscha „Zwei Brüder” und spielte an der Seite von Kenneth Branagh in „Five Children and It“.
Highmore begann seine Karriere beim britischen Fernsehen. Unter anderem spielte er in der BBC-Produktion „Happy Birthday Shakespeare”, in der ITV-Miniserie „I Saw You” sowie in Amerika in der TNT-Produktion „Die Nebel von Avalon”.


Mary-Louise Parker (Helen)

Sie hat zweimal den Golden Globe, den Emmy und den Tony Award gewonnen. Sie wurde zudem dreifach für den Tony und zweimal für den Emmy und den SAG nominiert und kann eine vielfältige Karriere in Film, Fernsehen und Theater aufweisen.
Derzeit dreht sie für Showtime die dritte Staffel der vielgelobten Hit-Comedy „Weeds“, die vom Emmy-Preisträger Jenji Kohan geschrieben und produziert wird. Darin spielt Parker eine Mutter in der Vorstadt, die nach dem plötzlichen Tod ihres Ehemanns durch den Verkauf von Marihuana ihr Einkommen aufbessert.
Im Kino ist Parker demnächst in „Romance & Cigarettes” zu sehen, den John Turturro schrieb und inszenierte und den die Coen-Brüder produzierten. Der Film mit James Gandolfini, Kate Winslet und Mandy Moore hatte seine Premiere auf den Festivals von Venedig und Toronto.
Auf der Bühne stand Parker zuletzt am Biltmore Theater im Broadway-Revival von „Reckless“ von Craig Lucas. In dieser bittersüßen Komödie spielt sie Rachel, die quer durch das Land reist, bevor sie bei völlig fremden Menschen eine neue Heimat findet. Das Stück mit Rosie Perez und Debra Monk wurde von Mark Brokaw inszeniert und von Second Stage und The Manhattan Theatre Club koproduziert. 2005 bekam Parker für ihre Darstellung eine Nominierung für den Tony und den Drama League Performer of the Year. Das Stück wurde von der Drama League als Bestes Revival nominiert.
2001 trat Parker am Broadway in „Proof” auf, dafür bekam sie einen Tony Award for Best Performance by a Leading Actress in a Play sowie die Drama Desk, Outer Critics Circle, Drama League, Lucille Lortel, Obie und New York Magazine Awards. 2001 erhielt sie zudem den T. Schreiber Award for Outstanding Achievement in Theatre.
Für ihre Rolle der Rita in der Craig Lucas/Norman René Broadway-Production von „Prelude to a Kiss” bekam Parker eine Tony Nominierung für Best Performance by a Leading Actress in a Play, den Theatre World Award, den Clarence Derwent Award und eine Drama Desk-Nominierung. Für ihre Rolle der L'il Bit im hochgelobten „How I Learned to Drive” mit David Morse erhielt sie einen Obie Award, einen Lucille Lortel Award als beste Schauspielerin sowie eine Nominierung des Outer Critics Circle als beste Schauspielerin. Anschließend folgte die US-Premiere von Alan Ayckbourns Stück „Communicating Doors”. Als Cherie trat sie am Broadway im Broadway-Revival von „Bus Stop” auf und spielte die Rolle der Brenda in den Manhattan Theatre Club-Produktionen „Four Dogs and a Bone” und „The Art of Success”.
Zu ihrer umfangreichen Bühnenarbeit im klassischen und zeitgenössischen Bereich gehören Produktionen wie „Throwing Your Voice” am Ensemble Studio Theatre, „Babylon Gardens” der Circle Repertory Company (wo sie Mitglied ist), „The Importance of Being Earnest” am Hartford Stage, „Up in Saratoga” am Old Globe, „The Misery” am Syracuse Stage und „Hay Fever” am Studio Arena. Mit Joe Mantello und Peter Hedges hat sie das Edge Theater gegründet, wo sie unter anderem mit „The Age of Pie” und „The Girl in Pink” auf der Bühne stand.
Zuletzt spielte Parker an der Seite von Mandy Moore, Jena Malone, Eva Amurri und Macaulay Culkin in der schwarzen Komödie „Saved!“ von Brian Dannelly.
Ihre Filmkarriere begann Parker mit Hauptrollen in „Grüne Tomaten“ und „Grand Canyon – Im Herzen der Stadt“ von Lawrence Kasdan. Zu ihren weiteren Filmen gehören „Wer hat Angst vorm Weihnachtsmann?“, „Kaffee, Milch und Zucker“, „Der Klient“, „Naked in New York”, „Bullets Over Broadway”, „The Best Thief in the World”, Norman Renés hochgelobtes Drama „Freundschaft fürs Leben“, „Pipe Dream” und „Roter Drache“. Für ihre Rolle in „The Five Senses” bekam sie eine Nominierung für den Genie Award als beste Schauspielerin.
Vor kurzem war Parker als Harper Pitt mit Al Pacino, Meryl Streep und Emma Thompson in der hochgelobten HBO-Serie „Engel in Amerika“ von Mike Nichols zu sehen. Dafür bekam sie 2003 einen Golden Globe Award und Nominierungen für den Screen Actors Guild und den Emmy Award. Als glamouröse Zenia trat Parker in „Robber Bride“ auf, einem Fernsehfilm nach dem gleichnamigen Roman von Margaret Atwood, den Working Title Television & Shaftesbury Films für Oxygen Channel produzierten. Zudem spielte sie in „Miracle Run” nach einer wahren Geschichte die Mutter von autistischen Zwillingen. Als Lehrerin, die mit ihrem arbeitslosen Ehemann zu dessen Eltern ziehen muss, trat Parker in der CBS-Produktion „Vinegar Hill“ auf.
Eine Emmy-Nominierung bekam Parker für ihre Rolle der Amy Gardner in „The West Wing” von NBC. Für NBC spielte sie auch mit John Turturro in „Sugartime“ von John Smith. Zu ihren weiteren Fernsehfilmen gehören die Hallmark Hall of Fame-Produktionen „Wird Annie leben?“, „Von Schuld getrieben“ und „Mut zur Liebe“. Zudem war sie mit Sidney Poitier in „Das Leben ist was Wunderbares“ zu erleben.
Derzeit schreibt Parker als Gastautorin für das „Esquire“-Magazin. Vor kurzem gewann sie den Robert Brustein Award for Excellence in Theater und den Philadelphia Film Festival Award for Career Achievement. Parker ist die jüngste Person, deren persönliche und berufliche Sachen im Howard Gotlieb Archival Research Center der Boston University archiviert werden.
Parker lebt derzeit in New York City.


Nick Nolte (Mulgarath)

Zu seinen Erfolgen gehört „Der Gejagte” von Paul Schrader, wofür er Nominierungen als Bester Darsteller für den Academy Award®, den Golden Globe und den Independent Spirit Award bekam. Des weiteren „U-Turn - Tödliche Wendung“ von Oliver Stone mit Sean Penn und Jennifer Lopez, die Robert Altman-Produktion „Liebesflüstern”, „Jefferson in Paris”, das Thriller-Remake „Kap der Angst” von Martin Scorsese und „Der Herr der Gezeiten“ mit Barbra Streisand, wofür er eine Oscar®-Nominierung als Bester Schauspieler bekam und den Golden Globe erhielt.
Zu seinen jüngsten Arbeiten gehören die independent-Filme „Paris, je t'aime”, „The Peaceful Warrior” und das hochgelobte Drama „Hotel Ruanda”. Nolte war der Synchronsprecher des Bären Vincent im Animationsfilm „Ab durch die Hecke“ von DreamWorks. Vor kurzem beendete er die Produktion der Komödie „Tropic Thunder” von Ben Stiller. In „I love Trouble - Nichts als Ärger“ trat Nolte an der Seite von Julia Roberts auf, als Basketball-Trainer war er in „Blue Chips” von William Friedkin zu sehen. Für den Autor und Regisseur James L. Brooks stand er für „Geht's hier nach Hollywood?“ vor der Kamera. Mit Susan Sarandon spielte er in „Lorenzos Öl”.
Nolte wurde in Omaha, Nebraska, geboren und spielte am College leidenschaftlich Football, bevor er das Theater für sich entdeckte und seine Schauspielkarriere am Pasadena Playhouse begann. Anschließend studierte er mit Bryan O’Byrne an der Stella Adler’s Academy in Los Angeles und trat danach etliche Jahre auf regionalen Bühnen auf.
Sein Durchbruch gelang Nolte mit der legendären TV-Serie „Reich & arm”, die seinen internationalen Ruhm begründete. Danach folgte mit „Die Tiefe“ sein Kinodebüt an der Seite von Jacqueline Bisset.
Die Vielfalt seiner Rollen wurde schon früh zum Markenzeichen seiner Karriere. In „Dreckige Hunde“ spielte er einen Vietnam-Veteranen, der Drogen schmuggelt. In „Die Bullen von Dallas“, den er gemeinsam mit Autor Peter Gent entwickelte, war er ein desillusionierter Football-Star. In „Heart Beat“ verkörperte er den Beatnik-Autoren Neal Cassady und in „Die Straße der Ölsardinen“ war er als scheuer Meeresbiologe zu erleben.
Zu seinen weiteren Charakterrollen gehört der Landstreicher in „Zoff in Beverly Hills”, der harte Cop in „Nur 48 Stunden“, der amerikanische Fotoreporter in „Unter Feuer” und ein entschlossener Anwalt in „Ausgelöscht“. In „Der stählerne Vorhang” verkörpertere er auf einzigartige Weise einen Ex-Sträfling, der zum Bühnenautor wird.
Zu weiteren Filmen gehören „Das Bankentrio“, „Farewell to the King - Sie nannten ihn Leroy“, Scorseses Segement in „New Yorker Geschichten“, „Everybody Wins - Ein schmutziges Spiel“ von Karel Reisz und „Tödliche Fragen“ von Sidney Lumet.


Joan Plowright (Tante Lucinda)

Sie wurde in Lincolnshire geboren, besuchte die Scunthorpe Grammar School und danach das Laban Art of Movement Studio und die Old Vic Theatre School.
Zu ihren frühen Auftritten in London gehört „Moby Dick“ von Orson Welles. 1956 kam sie zur English Stage Company at the Royal Court, ihre erste Hauptrolle war die Wycherley in „The Country Wife”. Es folgten zahlreiche Rollen in Stücken von Shaw, Brecht, Arthur Miller, Arnold Wesker („Roots”) und John Osborne („The Entertainer”). 1961 heiratete sie Laurence Olivier.
Plowright spielte beim Chichester Festival Theatre und trat der National Theatre Company bei, wo sie in vielen Hauptrollen auftrat. Ihre Rolle als Shaws „Saint Joan” brachte ihr den Evening Standard Best Actress Award. Die Auftritte im Londoner West End brachten weitere Preise, am Broadway erhielt sie für „Der bittere Honig“ den New York Critics Award und den Tony Award als beste Schauspielerin. Am West End spielte sie unter der Regie von Franco Zeffirelli in „Saturday, Sunday, Monday” und „Filumena”, die beide auch am Broadway aufgeführt wurden. Für Lindsay Anderson spielte sie in „Die Möwe”, „Spätzündung” und „Der Kirschgarten“. Ihre jüngste Bühnenproduktion war wieder mit Zeffirelli, „Absolutely! (perhaps)”.
Plowright trat zudem in zahlreichen Fernsehproduktionen und Filmen auf. Das jüngere Publikum kennt sie durch „Dennis“ (mit Walter Matthau), „101 Dalmatiner” und „Return to the Secret Garden”. Außerdem war sie Synchronsprecherin für „Dinosaurier“ und „George und das Ei des Drachen”.
Plowright erhielt eine Oscar®-Nominierung für „Verzauberter April“, für den sie einen Golden Globe gewann, ebenso wie für „Stalin”. Zu den weiteren Filmen gehören „Equus – Blinde Pferde” von Sydney Lumet, „Tee mit Mussolini” und „Jane Eyre” von Franco Zeffirelli, „Ich liebe dich zu Tode”, „Avalon”, „Verschwörung der Frauen“ von Peter Greenaway und zuletzt „Mrs. Palfrey at the Claremont”.


David Strathairn (Arthur Spiderwick)

Er bekam 2005 den Volpi Cup beim Filmfestival von Venedig sowie Nominerungen für den Academy Award®, Golden Globe, Screen Actors Guild Award, BAFTA Award und Independent Spirit Award für sein packendes Porträt des legendären CBS-Nachrichtensprechers Edward R. Murrow in George Clooneys Oscar®-nominiertem Drama „Good Night, and Good Luck”. Zuletzt war er in „Das Bourne Ultimatum” zu sehen.
Seine Kinokarriere begann 1980 mit „The Return of the Secaucus Seven”, dem ersten Film von John Sayles. Mit ihm drehte Strathairn noch sieben weitere Filme, für seine Nebenrolle in „Stadt der Hoffnung” bekam er den Independent Spirit Award, zwei weitere Nominierungen gab es für „Passion Fish“ und für „Limbo - Wenn der Nebel sich lichtet“. Zu seinen frühen Kinoarbeiten gehören Nebenrollen in „Silkwood“ von Mike Nichols, „Iceman - Der Mann der aus dem Eis kam“ von Fred Schepisi, „Auf kurze Distanz“ von James Foley, „Dominick and Eugene“ von Robert M. Young sowie die hochgelobten John Sayles-Filme „Matewan”, „Acht Mann und ein Skandal“ und „Der Typ vom anderen Stern“.
Zu seinen weiteren Filmen gehören „Bob Roberts“ das Regiedebüt von Tim Robbins, „Eine Klasse für sich“ von Penny Marshall, „Die andere Mutter“, „Die Firma“ von Sydney Pollack, „Sneakers – Die Lautlosen“, „Stephen Kings Dolores” von Taylor Hackford, „Familienfest und andere Schwierigkeiten“ von Jodie Foster sowie „Am wilden Fluß“ und der Oscar®-Gewinner „L.A. Confidential“ von Curtis Hanson, wofür Strathairn und das ganze Ensemble eine Screen Actors Guild Award-Nominierung bekam. Weitere Filmen sind „Memphis Belle”, „Unschuldig verfolgt“, „Der kleine Held“, „Trouble in Yonkers”, „Missing in America”, „Ein Sommernachtstraum“ von Michael Hoffman, „Twisted“ von Philip Kaufman und „The Notorious Bettie Page”.
Zu seinen Theaterarbeiten gehören Auftritte am Manhattan Theatre Club, dem New York Shakespeare Festival, dem SoHo Rep, an der Hartford Stage Company, dem Ensemble Studio Theatre sowie dem Seattle Repertory.


Seth Rogen (Hogsqueal)

Er spielte 2007 in „Beim ersten Mal“ und „Superbad“, den hochgelobten Comedy-Erfolgen des Jahres. Für „Beim ersten Mal“ von Universal Pictures arbeitete Rogen erneut mit seinem langjährigen Partner Judd Apatow zusammen, der Film spielte bislang weltweit mehr als 165 Millionen Dollar ein. Als Koautor, ausführender Produzent und Darsteller war Rogen bei „Superbad“ von Columbia Pictures beteiligt. Der Film mit Jonah Hill, Michael Cera und Bill Hader belegte den ersten Platz der US-Kinocharts und spielte beim Start superlative 33 Millionen Dollar ein.
Zu Rogens weiteren Filmen gehören „Ich, du und der Andere“, „Jungfrau (40), männlich, sucht“ (den er auch produzierte), „Donnie Darko - Fürchte die Dunkelheit“, „Der Anchorman: The Legend of Ron Burgundy” und „Shrek der Dritte”.
Mit Kris Brown schrieb Rogen die Komödie „Drillbit Taylor“ mit Owen Wilson, den Paramount im März 2008 in die Kinos bringt. Mit seinem Partner Evan Goldberg schrieb er für Columbia Pictures die Action-Komödie „The Pineapple Express”, in der er auch mitspielt. Gemeinsam schreiben und produzieren Rogen und Goldberg für Neal Moritz von Columbia „The Green Hornet“, wofür Rogen auch die Titelrolle des klassischen Comichelden übernimmt.
Als Synchronsprecher leiht Rogen seine Stimme dem kommenden „Kung Fu Panda” von DreamWorks Animation und „Horton hört ein Hu!” für 20th Century Fox Animation.
Zu seinen Fernseharbeiten gehören „American Campus - Reif für die Uni?” und „Voll daneben, voll im Leben“. Rogen und Goldberg schrieben für die populäre „Da Ali G Show“ und Rogen war Autor von „American Campus - Reif für die Uni?”, einer Serie, die Judd Apatow produzierte.
Rogen begann seine Karriere im Alter von 13 Jahren mit stand-up Comedy in Vancouver.


Martin Short (Thimbletack)

Er wurde im kanadischen Hamilton in Ontario geboren und begann seine Karriere beim „SCTV Comedy Network“, wo er drei Emmy Awards gewann. Nachdem er dort seine Fähigkeiten als Komödiant eindrucksvoll unter Beweis gestellt hatte, wurde man bei „Saturday Night Live” auf ihn aufmerksam. Nach nur einer Staffel war Short berühmt für seine Imitationen von Ed Grimley, Jackie Rogers Jr., der Musiklegende Irving Cohen und des Anwalts Nathan Thurm. Der große Erfolg mit „Saturday Night Live” brachte ihn schnell nach Hollywood und ins Filmgeschäft.
Sein Kinodebüt gab Short mit „Drei Amigos!“, wo er an der Seite seiner ehemaligen „Saturday Night Live”-Kollegen Chevy Chase und Steve Martin spielte. Zu seinen weiteren Filmen gehören unter anderem „Die Reise ins Ich“, „Das Bankentrio“, „Clifford – Das kleine Scheusal”, Tim Burtons „Mars Attacks!”, „Aus dem Dschungel, in den Dschungel“ und „Big Picture”. Eine eindrucksvolle Rolle spielte er als Hochzeitsplaner Franck in „Vater der Braut“, die er auch in der Fortsetzung „Ein Geschenk des Himmels - Vater der Braut 2“ nochmals übernahm.
Fürs Fernsehen machte Short als Autor, Produzent und Darsteller die drei vielgelobten Comedy Specials „Martin Short's Concert for the North Americas” für Showtime, „I Martin Short, Goes Hollywood” für NBC und „The Show Formerly Known as the Martin Short Show” für NBC, wofür er zwei Cable Ace Awards und einen Emmy Award bekam. Zu seinen weiteren TV-Arbeiten gehört die Rolle in der Emmy-nominierten NBC-Miniserie „Merlin“, die für die höchsten Einschaltquoten in der Geschichte des Senders sorgte Anschließend spielte er den Mad Hatter in der hochgelobten NBC-Produktion „Alice im Wunderland“.
Für seine langjährige Theaterarbeit In Kanada und am Broadway bekam Short zahlreiche Auszeichnungen, darunter eine Tony Award-Nominierung, den Theatre World Award und einen Outer Critics Circle Award für die Broadway-Produktion von „The Goodbye Girl” von 1993. Im Jahr 1999 gewann Martin den Tony Award als bester Schauspieler in einem Musical für seine Rolle in der Broadway-Produktion „Little Me“ von Neil Simon und Cy Coleman.
Im Herbst 1999 präsentierte Short das tägliche Talk- und Unterhaltungsprogramm „The Martin Short Show”, wofür er sieben Emmy-Nominierungen erhielt, darunter für beste Show und bester Moderator.
2001 war er für Comedy Central Autor und Darsteller von „Primetime Glick“, dort spielt er die fiktive Figur Jiminy Glick, einen berühmten Journalisten, den er aus „The Martin Short Show” entwickelte. Für die dritte und letzte Staffel bekam Short eine Emmy-Nominierung als bester Darsteller in der Kategorie Musical, Komödie oder Show.
2003 spielte er am Pantages Theater mit Jason Alexander in „The Producers” von Mel Brooks.
2005 spielte er im Film „Jiminy Glick in La La Wood”, für den er das Drehbuch schrieb.
Im August 2006 feierte seine vielgelobte Muscial-Komödie „Fame Becomes Me” Premiere am Broadway
1994 erhielt Short den „Order of Canada” für seine Verdienste um die kanadische Kultur und bekam im Juni 2000 seinen Platz au dem Canadian Walk of Fame.


Sarah Bolger (Mallory)

Sie wurde 1991 in Dublin geboren und hat bereits langjährige Schauspielerfahrung. Im Alter von fünf Jahren bekam sie einen Platz im Young Peoples Theatre Co. Bereits ein Jahr danach trat sie an der Seite von Irlands führenden Schauspielern in „A Love Divided” von Sid McCartney auf. Anschließend spielte sie die Helena in „A Secret Affair” nach dem Roman von Barbara Taylor Bradford.
2001 engagierte der Oscar®-nominierte Jim Sheridan die Zehnjährige gemeinsam mit ihrer Schwester Emma Bolger für sein Drama „In America”. Sarah bekam weltweit glänzende Kritiken für ihre Rolle der Christy, einem jungen Mädchen, das ihre bedrohte Familie zusammenhält. Es folgten Nominierungen als Bester Newcomer bei den Independent Spirit Awards und als Bestes Ensemble bei der Screen Actors Guild. Zudem wurde sie mehrfach international als beste Schauspielerin und bester Newcomer nominiert. Zu ihren zahlreichen TV-Arbeiten gehört „The Clinic” (RTE 2005) und das kontroverse Drama „Stardust”, das für die Prix Europa Television Awards nominiert wurde. Zuletzt war Bolger an der Seite von Andie McDowell in „Tara Road” von Gillies MacKinnon und 2006 mit Mickey Rourke und Bill Nighy in „Stormbreaker” zu sehen. Derzeit spielt sie die Prinzessin Mary in der zweiten Staffel der Showtime-Produktion „The Tudors”, die von der BBC ausgestrahlt wird.



Der Stab


Mark Waters (Regie)

Er absolvierte 1994 das Regie-Programm des AFI und sorgte in Hollywood erstmals 1997 für Aufmerksamkeit durch seine Drehbuchadaption und die Regie des Sundance-Festival-Lieblings „Wer hat Angst vor Jackie-O.?” mit Parker Posey. Anschließend inszenierte er die Universal Komödie „Hals über Kopf“, gefolgt von dem VH1 Original Movie „Achtung: Nicht jugendfrei!“. 2003 führte er Regie bei dem künstlerischen und kommerziellen Erfolg „Freaky Friday - Ein voll verrückter Freitag“ mit Jamie Lee Curtis (Golden Globe-Nominierung) und Lindsay Lohan. 2004 folgte der Hit „Girls Club - Vorsicht bissig!“ mit Lindsay Lohan und Tina Fey und 2005 „Solange du da bist“ mit Reese Witherspoon und Mark Ruffalo.
Waters lebt mit seiner Frau, der Schauspielerin Dina Waters, und den beiden Töchtern Zoe und Alex in Los Angeles.


Karey Kirkpatrick (Drehbuch / Produktion)

Er wurde in Monroe, Louisiana, geboren und verbrachte seine Jugend in Baton Rouge. Nach dem Besuch der Theaterschule begann er als Schauspieler beim Epcot Center von Disney World, wo er mit Improvisationstheater das Publikum unterhielt. Um seine Leidenschaft für das Schreiben umzusetzen, studierte er an der USC School of Cinema/Television's Filmic Writing Program, wo er den Robert Riskin Screenwriting Award und den Jack Nicholson Screenwriting Award gewann. Unmittelbar nach der Filmschule ging er für drei Jahre als fester Autor zu Walt Disney Feature Animation, wo er als Koautor am Drehbuch für „Bernard und Bianca im Känguruhland“ schrieb.
Danach arbeitete er ohne Unterbrechung als freier Drehbuchautor. Zu seinen frühen Arbeiten gehören „Liebling, jetzt haben wir uns geschrumpft“ und „James und der Riesenpfirsich“ für Walt Disney Pictures und „Der kleine Vampir“ für New Line.
1997 arbeitete Kirkpatrick erneut mit Jake Eberts, dem ausführenden Produzenten von „James und der Riesenpfirsich“ zusammen, um „Chicken Run - Hennen rennen“ für Aardman Animations und DreamWorks SKG zu schreiben. Der Film bekam 2001 eine Golden Globe-Nominierung als Bester Film in der Rubrik Musical oder Komödie und bekam die besten Kritiken des Jahres 2000. Kirkpatrick schrieb 2005 für Walt Disney Pictures und Spyglass Entertainment zudem die Drehbuch-Adaption für „Per Anhalter durch die Galaxis“.
Kirkpatrick verbindet eine langjährige Zusammenarbeit mit DreamWorks Animation, als Autor oder Story-Berater war er beteiligt an „Der Weg nach El Dorado”, „Spirit – Der wilde Mustang” und „Madagaskar”. Im Mai 2006 brachte DreamWorks Animation „Ab durch die Hecke“ in die Kinos, wofür Kirkpatrick Koautor des Drehbuchs war und, gemeinsam mit Tim Johnson, sein Regiedebüt gab.
Zuletzt war Kirkpatrick Koautor des Drehbuchs für die Realverfilmung des E.B. White-Klassikers „Schweinchen Wilbur und seine Freunde“, der für Paramount Pictures/Walden Media/Nickelodeon Movie entstand. Die Hauptrolle spielte Dakota Fanning, Sprech-Rollen übernahmen Julia Roberts, Robert Redford, Steve Buscemi, Oprah Winfrey, John Cleese und viele andere. Mit seinem Partner Chris Poche war er Produzent und Koautor der Original-Komödie „Flakes“, die 2005 in New Orleans mit Zooey Deschanel, Christopher Lloyd und Aaron Stanford entstand. Derzeit führt er für Paramount Pictures die Regie bei der Eddie Murphy-Dramödie „NowhereLand”.
Kirkpatrick lebt und arbeitet im kalifornischen Pacific Palisades. Mit seiner Frau Nada hat er die drei Kinder Sami, Maia und Finn.


David Berenbaum (Drehbuch)

Er wurde in Philadelphia geboren und absolvierte die New York University’s Tisch School of the Arts. Sein erstes Original-Drehbuch „Buddy - Der Weihnachtself“ wurde 2003 von New Line Cinema produziert und verliehen. Der Film von Jon Favreau mit Will Ferrell und James Caan wurde zu einem der größten Komödien-Erfolge von 2003. Im gleichen Jahr wurde von der Walt Disney Company Berenbaums nächster Stoff „Die Geistervilla“ von Rob Minkoff mit Eddie Murphy verfilmt. Das Buch entstand im Rahmen des renommierten Writers-in-Residence-Programms von Walt Disney Pictures.
Berenbaum ist zudem Regisseur von vielen Kurzfilmen und Theaterstücken, darunter des internationalen Erfolges „Shalom“. Abgeschlossen hat er vor kurzem die Drehbücher von „Zoo“ für Universal Pictures und Bobker/Kruger Films sowie von „Spanky Johnson: Monster Hunter” mit Dan Fogler für Spyglass Entertainment.
Derzeit arbeitet Berenbaum an seinem ersten Animationsprojekt für Lucasfilm Animation, das von George Lucas und Catherine Winder produziert wird.
Berenbaum mag Aldo’s Pizza, die Philadelphia Eagles und Möpse.


John Sayles (Drehbuch)

Er hat gerade seinen 16ten Kinofilm „Honeydripper” abgeschlossen, der demnächst in die Kinos kommt.
Seine Karriere begann er als Autor und Verfasser von Kurzgeschichten. 1975 erschien sein erstes Buch „ Pride of the Bimbos”. Zwei Jahre später folgte „Union Dues”, der für den National Critics’ Circle Award und den National Book Award nominiert wurde. 1979 erschien die Kurzgeschichten-Sammlung „The Anarchists’ Convention”, zu dieser Zeit begann Sayles als Drehbuchautor für New World Pictures von Roger Corman. Zu seinen ersten Drehbüchern gehören „Piranhas”, „Sador - Herrscher im Weltraum“, „Das Tier“ und „Der Horror-Alligator“.
Mit dem Geld, das Sayles mit diesen Horrorfilmen verdiente, produzierte er 1979 als Autor, Regisseur und Cutter seinen ersten eigenen Film „The Return of the Secaucus Seven”, der auf bittersüße Weise das Treffen einer Gruppe ehemals politischer Aktivisten der 60er Jahre schildert. Der Film, der für geringe 40.000 Dollar entstand, kam landesweit in die US-Kinos, gewann den L.A. Film Critics Award für das beste Drehbuch und gehört zu den Auslösern der ‘American independent’ Filmbewegung. Sein zweiter Film „Lianna” war der erste US-Film, der eine lesbische Beziehung schildert und erzielte etliche Hausrekorde in Kinos von ganz Amerika. Sein erster Studiofilm war „Baby It’s You”, den Paramount 1983 in die Kinos brachte. In diesem Drama ums Erwachsenwerden in den 60er Jahren spielten Newcomer wie Rosanna Arquette, Vincent Spano, Matthew Modine und Robert Downey Jr. Es folgte die sehr billig produzierte Komödie „Der Typ vom anderen Stern“, eine afrikanisch-amerikanische Science Fiction-Allegorie, bei der Joe Morton als schwarzer Außerirdischer mitten in Harlem landet.
Wegen finanzieller Schwierigkeiten legte Sayles eine dreijährige Pause als Regisseur ein und übernahm eine Rolle in der vielgelobten Theaterproduktion „Die Glasmenagerie“ mit Joanne Woodward und Karen Allen. Zudem drehte er für Bruce Springsteen die drei Musikvideos für „Born in the USA”, „I’m On Fire” und „Glory Days”. Einen Writers Guild Award für das beste Fernsehfilm-Drehbuch gewann er für „Unnatural Causes” mit John Ritter und Alfre Woodard, der vom Einsatz des Pflanzengifts Agent Orange während des Vietnamkriegs handelt.
Danach konnte er endlich „Matewan” und „Acht Mann und ein Skandal” verwirklichen, für die er schon vor etlichen Jahren die Drehbücher geschrieben hatte. „Matewan“ erzählt die Geschichte eines blutigen Bergarbeiterstreiks von 1920 in West Virginia und begründet die Zusammenarbeit des Regisseurs mit den Schauspielern Chris Cooper und Mary McDonnell, sowie mit Kameramann Haskell Wexler, der für seine Arbeit eine Academy Award®-Nominierung erhielt. Sayles fasste seine Erfahrungen bei dieser Produktion im Buch „Thinking in Pictures“ zusammen, das bis heute als Lehrbuch in Filmkursen dient. „Acht Mann und ein Skandal” basiert auf dem Buch von Eliot Asinof und erzählt die Geschichte des Black Sox Baseball-Skandals von 1919. Es war einer der letzten Filme, die von Orion Pictures in die Kinos gebracht wurden. Im Fernsehen ist der Film zu einem Dauerbrenner während der großen Baseball-Übertragungen geworden.
Aus seinem Fernsehfilm „Shannon – Sein schwerster Fall” entstand 1989-90 eine vielgelobte TV-Serie mit Schauspielern wie Elizabeth Peña, Richard Edson und Miguel Ferrer, die später auch in seinen Filmen auftreten. Das Drehbuch bekam einen ‚Edgar’ von der Mystery Writers Association.
1990 folgte „Stadt der Hoffnung”, ein urbanes Epos, das in knapp fünf Wochen entstand und als einer der billigsten Cinemascope-Filme aller Zeiten gilt. Zum Ensemble gehören Chris Cooper, Joe Morton, David Strathairn, Angela Bassett, Miriam Colon und Tom Wright, Schauspieler mit denen Sayles später immer wieder arbeitet. 1991 erscheint sein dritter Roman „Los Gusanos“, der unter kubanischen Exilanten in Miami spielt und der mittlerweile in sieben Sprachen übersetzt wurde. Danach drehte er „Passion Fish”, ein Film über die Beziehung einer Krankenschwester zu einem ehemaligen Seifenopern-Star. Alfre Woodard bekam für die Rolle eine Nominierung für den Independent Spirit Award, Mary McDonnell wurde als Beste Schauspielerin für einen Academy Award® nominiert und Sayles erhielt seine erste Nominierung für das beste Originaldrehbuch. Mit dem „Geheimnis des Seehundbabys“, der auf dem Kinderbuch von Rosalie K. Fry basiert, drehte Sayles erstmals außerhalb der USA in Irland. Erzählt wird von der Legende einer Kreatur, die halb Mensch und halb Seehund ist. Anschließend ging Sayles an die Grenze von Mexiko und Texas, wo er mit „Lone Star“ eine Geschichte über Rassismus erzählt. Der Film wurde sein bislang größter kommerzieller Erfolg und brachte ihm seine zweite Oscar®-Nominierung für das beste Originaldrehbuch.
Mit „Men With Guns” folgte eine Road Movie, das mit einem sehr kleinen Budget in drei verschiedenen Staaten von Mexiko auf spanisch gedreht wurde und eine Nominierung für den Golden Globe erhielt. 1999 erschien „Limbo - Wenn der Nebel sich lichtet“, die Geschichte von drei gebrochenen Helden, die sich in der Wildnis von Alaska begegnen. Der Film mit David Strathairn, Mary Elizabeth Mastrantonio und Vanessa Martínez wurde in den Wettbewerb von Cannes eingeladen.
2001 folgte „Land des Sonnenscheins - Sunshine State” mit Edie Falco und Angela Bassett, der von den Querelen während eines Kleinstadt-Festes in Florida erzählt. „Casa de los Babys” aus dem Jahr 2004 handelt von einer Gruppe amerikanischer Frauen, die Kinder in Südamerika adoptieren möchten. Zur Besetzung gehören die Academy Award®-Gewinner Marcia Gay Harden, Mary Steenburgen und Rita Moreno.
Während seiner Karriere schrieb Sayles ständig Drehbücher für andere Regisseure, aus seiner Feder stammen über 50 Skripts für ein Who-is-Who von amerikanischen und internationalen Filmemachern. Er erhielt den John D. MacArthur Award, mit dem in jedem Jahr 20 Amerikaner für ihre innovative Arbeit in ganz unterschiedlichen Bereichen ausgezeichnet werden. Zu seinen weiteren Preisen gehört der Eugene V. Debs Award, der John Steinbeck Award sowie der John Cassavetes Award. Sayles war zudem Schauspieler in zahlreichen Filmen, er schrieb Musik für seine eigenen Filme und war ausführender Produzent von „Santitos” von Alejandro Springall und von „Girlfight” von Karyn Kusama, der in Sundance als Bester Film ausgezeichnet wurde.
„Silver City” aus dem Jahr 2004 war die vierte Zusammenarbeit von Sayles mit dem Schauspieler Chris Cooper und Kameramann Haskell Wexler. Sein jüngstes Projekt „Honeydripper” handelt von den Ursprüngen des Rock’n Roll im tiefen Süden der USA. Der Film entstand in Greenville, Georgiana und Alabama, zur Besetzung gehören Danny Glover, Charles S. Dutton, Stacy Keach, Lisa Gay Hamilton, Mary Steenburgen, Vondie Curtis-Hall, Ruben Santiago-Hudson, Sean Patrick Thomas, Kel Mitchell, Yaya DaCosta, die R&B Legende Mable John, Singer-Songwriter Keb’ Mo’ und die Gitarren-Sensation Gary Clark Jr. aus Austion. Der Film wurde einmal mehr unabhängig finanziert, es gab keine vorherige Verleihgarantie – dafür viel Humor, Drama und Komplexität.
Sayles wurde vor kurzem von der Writers Guild of America für sein Lebenswerk mit dem Ian McLellan Hunter Award geehrt.


Mark Canton (Produzent)

Der Chairman und CEO von Atmosphere Entertainment MM, LLC, gilt als treibende Kraft in der Unterhaltungsindustrie, als Studiomanager und Produzent war er an der Herstellung von mehr als 300 Filmen beteiligt. Mit Atmosphere Entertainment MM kontrolliert Canton eine große Anzahl von Film- und Fernsehprojekten von der Vorproduktion über die Produktion bis zur Postproduktion.
Zu seinen jüngsten Erfolgen gehört der Mega-Hit „300“, den Zack Snyder nach dem Roman von Frank Miller für Warner Bros. Pictures inszenierte. Der Film startet mit einem Rekord-Wochenende in den USA und hat weltweit mit über 460 Millionen Dollar das beste Ergebnis im Monat März in der Kinogeschichte erzielt. Die Verkaufszahlen der „300“-DVD sorgte für weitere weltweite Rekorde. In Vorbereitung befindet sich die Arthur Miller-Adaption „The Ride Down Mt. Morgan” mit Michael Douglas, geschrieben und inszeniert von Nicole Kassel („The Woodsman”). Ebenfalls in Vorbereitung ist „Piranha”, eine Wiederverfilmung des Hits von 1978, den Alexandre Aja inszeniert und Dimension Films verleiht. Canton entwickelt zudem ein zeitgemäßes Remake des preisgekrönten Musicals „Fame” von MGM. Sein erster Film unter dem Banner von Atmosphere MM war 2005 „George A. Romero’s Land of the Dead”, der großartige Kritiken bekam. Das jüngste Projekt ist eine Celebrity-Serie für AMC, die Canton mit Rick Fox entwickelt.
Als President of Worldwide Theatrical Production bei Warner Bros. war Canton verantwortlich für die Franchise-Erfolge von „Batman”, „Lethal Weapon” und „National Lampoon’s Vacation”. Als Chairman von Columbia TriStar Motion Picture Companies war er verantwortlich für zahlreiche preisgekrönte Erfolge, darunter „Besser geht’s nicht“, „Jerry Maguire - Spiel des Lebens“ und „Men in Black“. 1997 kehrte Canton zu Warner Bros. zurück, wo er mit The Canton Company seine eigene Produktionsfirma gründete. 2002 wechselte er als Geschäftspartner, Chairman und CEO zur Artists Production Group. Im Dezember 2003 gründete er Atmosphere Entertainment MM, ein Unternehmen, das Filme für Kino und Fernsehen entwickelt, produzierte und finanziert.
Canton wurde in New York geboren, er absolvierte 1971 die UCLA (magna cum laude) und ist Mitglied der UCLA’s National Honor Society for American Studies. Zudem ist er im UCLA Board of Councilors und dem Deans Advisory Board for the School of Theatre, Film and Television. Er ist Vice Chairman des Board of Directors of the American Film Institute sowie Gründer und Chairman Emeritus des AFI’s Third Decade Council.


Larry Franco (Produzent)

Er hat eine eindrucksvolle Anzahl von Filmen produziert. Zu seinen jüngsten Produktionen gehört der Blockbuster „Batman Begins“ von Christopher Nolan mit Christian Bale, Michael Caine und Katie Holmes. Franco produzierte zudem „Hulk“ von Ang Lee mit Eric Bana und Jennifer Connelly sowie den Kassenknüller „Jurassic Park III” von Joe Johnston mit Sam Neill, William H. Macy und Téa Leoni, der weltweit über 350 Millionen Dollar einspielte. Franco und Johnston verbindet eine langjährige Zusammenarbeit, daraus entstand unter anderem der hochgelobte und mit dem Humanitas Award ausgezeichnete „October Sky”, „Jumanji” mit Robin Williams und „Rocketeer” mit Billy Campbell und Jennifer Connelly.

Für Tim Burton produzierte Franco „Mars Attacks!” mit Jack Nicholson, Glenn Close, Annette Bening und Pierce Brosnan. Er war zudem ausführender Produzent von „Sleepy Hollow” mit Johnny Depp und Christina Ricci.

Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet Franco mit Regisseur John Carpenter, für ihn produzierte er „Die Klapperschlange“ mit Kurt Russell, „Starman” mit Jeff Bridges, „Big Trouble in Little China”, „Die Fürsten der Dunkelheit“ und „Sie leben!“.

Er war außerdem Koproduzent von Carpenters „Christine” und assoziierter Produzent von „Das Ding aus einer anderen Welt”. Zudem war er Koproduzent von „Tango & Cash” mit Sylvester Stallone und Kurt Russell, Herstellungsleiter von „25 Cents“ mit Al Pacino und assoziierter Produzent von „Bis zum bitteren Ende“.

Franco begann seine Karriere als Regieassistent für zahlreiche Filme, darunter auch für den Klassiker „Apocalypse Now“ von Francis Ford Coppola.


Ellen Goldsmith-Vein (Produzentin)

Die Eigentümerin und Geschäftsführerin der Gotham Group zählt zu den führenden Management-Persönlichkeiten der Unterhaltungsindustrie. Zu ihren Klienten gehören über 250 der besten Regisseure, Autoren, Produzenten, Illustratoren und Künstler, Verleger von Bücher und Comics sowie Animationsstudios. Mit diesem Spektrum bietet Gotham einzigartige Möglichkeiten kreativer Verbindungen. Goldsmith-Vein ist zudem eine einflussreiche Produzentin mit einer Palette von hochkarätigen Film- und TV-Projekten in unterschiedlichen Entwicklungsstadien.
Als Produzentin war Goldsmith-Vein verantwortlich für Real- und Animationsfilme für Kino und Fernsehen, für Kindersendungen und TV-Serien. Voriges Jahr ging The Gotham Group gemeinsam mit The Weinstein Co eine Partnerschaft mit der südkoreanischen Provinzregierung von Chungcheongnam-do ein. Das Projekt umfasst die Produktion und den Verleih von Animationsfilmen und hat ein Volumen von einer Viertel Million Dollar.
Zu ihren zahlreichen kommenden Kinofilm-Projekten gehören „Simon Bloom: The Gravity Keeper” von Garry Ross für Universal; „The Devil You Know” von Shawn Levy für 20th Century Fox; „The Overachievers” für Universal; „Stargirl” für DreamWorks und „Creature Tech” mit Jon Heder nach dem Roman von Doug TenNapel. Für das Fernsehen ist Goldsmith-Vein die ausführende Produzentin der US-Version der Serie „Creature Comforts” von Aardman Animations. Gemeinsam mit Sesame Workshop produziert sie für ABC „Elmo’s Holiday Spectacular” mit Ben Stiller, Jamie Foxx, Alicia Keys, Jennifer Hudson, Kevin James, Sheryl Crow, Brad Paisley und Ty Pennington. Vor kurzem unterschrieb die Gotham Group einen first-look deal mit Yahoo! Studios, bei dem es um Produktion und Vertrieb von animierten Inhalten im Internet geht. Zudem hat Gotham ein direct-to-DVD-Abkommen mit Lionsgate und IDT Entertainment.
Unter Führung von Goldsmith-Vein konnte die Gotham Group mehr Rechte an Büchern und Comics im Familien-Segment erwerben als jedes andere Unternehmen. Zu den Klienten gehören unter anderem Aardman Animations („Wallace & Gromit”, „Shaun the Sheep”), Simon & Schuster’s Children’s and Young Adult libraries, HarperCollins Children’s Publishers (U.S. & UK), Houghton Mifflin, Maurice Sendak Library, William Steig Library, Dark Horse Comics, Platinum Studio und Vertical Publishing („The Ring”).
Seit Gründung der Gotham Group 1994 entwickelte Goldsmith-Vein das Unternehmen zum führenden Produzenten von Kinder- und Familienstoffen im Animationsbereich sowie im Realfilm. Goldsmith-Vein hat sich eine Reputation als Top-Produzentin erworben. Große Verlage verlassen sich auf ihr Gespür, für Autoren und Illustratoren die passenden Drehbuchautoren, Regisseure und Studios zu finden, die Literatur erfolgreich für die Leinwand umsetzen. Goldsmith-Vein ist die einzige Frau, die ihr Management-Unternehmen zu 100% besitzt, im vorigen Jahr stand sie auf dem Titel der „Power 100”-Sonderausgabe des „Hollywood Reporter“, wo die mächtigsten Frauen der Unterhaltungsindustrie präsentiert wurden.
Vor der Neustrukturierung der Gotham Group im Jahr 2002, war Goldsmith-Vein president of the Animation and Family Entertainment Division der Artists Management Group (AMG). Vor der Gründung der Gotham Group im Jahr 1994 arbeitete Goldsmith-Vein erfolgreich bei Nelvana und der William Morris Agency und begann ihre Karriere bei Atlas Management. Zuvor war sie in der Hypotheken-Abteilung einer New Yorker Bank tätig.
Goldsmith-Vein absolvierte die UCLA und das Hollins College in Virginia. Sie hat einen Sitz im Gremium der What to Expect-Stiftung und ist Mitglied des Blue Ribbon of the Los Angeles Music Center. Sie war im Entertainment, Media & Technology Advisory Committee der Starbright Foundation und ist ein Mitglied des American Film Institute’s 3rd Decade Council und des ASIFA Hollywood. Sie hat einen Sitz im Board of Directors for Women in Film, der National Association of Television Arts & Sciences und der Hollywood Radio & Television Society. Im vorigen Jahr erhielt sie eine Auszeichnung von Girls, Inc., einer renommierten, ehrenamtlichen Jugendorganisation, die sich für bessere Bildung von Mädchen einsetzt.
Goldsmith-Vein ist verheiratet mit dem Showbiz-Manager Jon Vein. Das Paar hat zwei kleine Kinder.


Julia Pistor (Ausführende Produzentin)

Sie hat als senior executive bei Viacom Enterprises in den letzten 16 Jahren zahlreiche franchise-Projekte für Film und Fernsehen entwickelt und die Marke Nickelodeon zu einem führenden Segment der Familieunterhaltung für MTVN und Paramount gemacht. Zuletzt leitete sie Nickelodeon Movies, wo sie verantwortlich war für die Entwicklung, die Produktion und das Marketing von mehr als 15 profitablen Filmen in 11 Jahren.
Pistor begann ihre Karriere 1989 bei Viacom als aufführende Produzentin der Serie „The Adventures of Superboy”. 1991 wurde sie befördert und leitete die Entwicklung und Produktion der Syndication-Gruppe von Viacom, wo sie unter anderem für den nationalen Erfolg der „The Montel Williams Show” verantwortlich war.
1994 wechselte sie zu MTVN und gehörte zum Team, das die Spielfilmabteilung von Nickelodeon entwickelte. In den nächsten 11 Jahren war sie daran beteiligt, dass diese Abteilung einen bedeutenden Anteil am Wachstum des gesamten Unternehmens hatte. Neben den Erfolgen im Kino unterstützten diese Filme die anderen Geschäftsbereiche von Nickelodeon and Paramount (TV, Video, Spiele etc.).
Pistor war entscheidend bei der Entwicklung eines kostenbewussten, kreativen Modells für die Herstellung von Animationsfilmen. 1998 entstand mit „Rugrats – Der Film” der erste Animationsfilm des Unternehmens, der als erste Nicht-Disney-Produktion über 100 Millionen Dollar in den US-Kinos einspielte. Der erste CGI-Film des Unternehmens war „Jimmy Neutron - Der mutige Erfinder“, der bereits am ersten Wochenende seine Herstellungskosten einspielte und für einen Academy Award® nominiert wurde.
Pistor konnte vergleichbare Erfolge verzeichnen mit ihren realen Filmen. Mit ihrem Team entwickelte und produzierte sie eine Reihe von preisgekrönten Erfolgen. Zu ihren Produktionen gehören unter anderem „Nacho Libre” mit Jack Black „Lemony Snicket - Rätselhafte Ereignisse“ mit Jim Carrey und „Schneefrei” mit Chevy Chase.
Vor ihrer Zeit bei Viacom war Pistor in New York in der Produktion tätig. Sie entwickelte und produzierte Projekte für Lancit Media und war line producer der preisgekrönten Serie „Reading Rainbow.”

Pistor wurde in Afrika geboren, lebte kurze Zeit in Indien und verbrachte den größten Teil ihrer Kindheit in London. Sie lebt derzeit in Los Angeles.


Tony DiTerlizzi (Ausführender Produzent / Autor der Romane)

Der renommierte Kinderbuchautor und Illustrator wurde am 6. September 1969 in einer Künstlerfamilie geboren und wuchs in Florida auf. Seine Eltern erkannten schon früh das kreative Talent von Tony, der sich bereits in jungen Jahren für alles Fantastische interessierte. Er zeichnete, schrieb und entwickelte seine eigenen kleinen Bücher. Schon als Kind begegnete er Autoren wie Norman Rockwell, Arthur Rackham, Dr. Suess, Roald Dahl und Jim Henson, die ihn alle inspirierten und großen Einfluss auf ihn hatten. Mit Unterstützung seiner Familie und seiner Lehrer entwickelte Tony sein künstlerisches Talent. Er besuchte die Florida School of the Arts und danach das The Art Institute of Fort Lauderdale, wo er 1992 seinen Abschluss in Grafikdesign machte.
Nach dem Studium begann er als freier Illustrator für das Rollenspiel „Dungeons & Dragons“. Zu seinen weiteren Spielen gehören „Planescape”, „Changeling” und das Sammelkartenphänomen „Magic the Gathering”, mit dem er sich im Fantasy-Bereich etablierte.
Nach sieben erfolgreichen Jahren als Illustrator für Spiele und Fantasy erfüllte sich DiTerlizzi einen alten Traum: Er schrieb und illustrierte das Kinderbuch „Jimmy Zangwow's Out-of-this-World Moon Pie Adventure”, das im Jahr 2000 bei Simon & Schuster erschien. „Jimmy Zangwow” bekam gute Kritiken, ebenso wie ein Jahr später „Ted“ (Simon & Schuster), der 2002 den Zena Sutherland Award erhielt. Für sein gruseliges Bilderbuch über Mary Howitts klassisches Gedicht „The Spider and the Fly” (Simon & Schuster) wurde er 2003 mit der Caldecott Honor Medal ausgezeichnet und stand auf der Bestellerliste der „New York Times“.
Gemeinsam mit der befreundeten Autorin Holly Black entwickelte DiTerlizzi „Die Spiderwick Geheimnisse“ (Simon & Schuster), deren erste Folge 2003 erschien und zum sofortigen Erfolg wurde. Kinder und Erwachsene liebten gleichermaßen die Abenteuer von Simon, Jared und Mallory Grace in einer Welt von Feen, Trollen und Kobolden. „Spiderwick“ erscheint weltweit und wurde in über 30 Sprachen übersetzt. 2005 erschien „Arthur Spiderwicks Handbuch für die fantastische Umwelt um dich herum“, wo DiTerlizzi einmal mehr seine Leidenschaft für das Fantastische und seine Liebe für Kinderbücher eindrucksvoll unter Beweis stellen konnte.
DiTerlizzi lebt und arbeitet mit seiner Frau (und Managerin) und dem Mops Goblin in Massachusetts. Sein jüngstes Bilderbuch „G is for One Gzonk” (Simon & Schuster) ist ein Nonsense-ABC und zugleich eine Hommage an den späten Dr. Seuss – der einst einen Jungen in Florida dazu inspirierte, einmal Kindbuch-Illustrator zu werden.


Holly Black (Ausführende Produzentin / Autorin der Romane)

Die Besteller-Autorin zeitgenössischer Fantasy-Romane für Kinder und Jugendliche wurde 1971 in New Jersey geboren und wuchs in einer baufälligen viktorianischen Villa voller Bücher auf.
Ihr erstes Buch „Tithe: A Modern Faerie Tale” erschien 2002 bei Simon & Schuster und erntete begeisterte Kritiken. Unter anderem wurde das Buch von der American Library Association zum „Best Book for Young Adults“ erklärt. Im Jahr 2005 erschien ihr Roman „Valiant“, der mit dem Andre Norton Award for Excellence in Young Adult Literature ausgezeichnet wurde. 2007 erschien „Ironside“, der sich fünf Wochen auf der Bestsellerliste der „New York Times“ hielt. Mit ihrem langjährigen Freund, dem preisgekrönten Zeichner Tony DiTerlizzi, schrieb Black „Die Spiderwick-Geheimnisse“. Die beiden ersten Bücher „Eine unglaubliche Entdeckung“ und „Gefährliche Suche“ wurden gemeinsam im Jahr 2003 veröffentlicht. In rascher Folge erschienen danach „Im Bann der Elfen“ (2003), „Der eiserne Baum“ (2004) und „Die Rache der Kobolde“ (2004). „Die Rache der Kobolde“ belegte den ersten Platz der Bestseller-Liste der „New York Times“. Die Serie der fünf Bücher wurden von der „New York Post“ als „viktorianische Fantasy-Klassiker“ bezeichnet, das „Time Magazine“ schwärmte: „Diese Bücher schwelgen im verstaubten Charme der alten Welt“. Als Hörbuch wurden die Bände in den USA von Mark Hamill eingesprochen.
Als weitere Fortsetzungen erschienen die zauberhaft illustrierten Bücher „Arthur Spiderwicks Handbuch für die fantastische Welt um dich herum“ (2005), „Die Spiderwick Geheimnisse, Notizbuch für fantastische Beobachtungen“ (2005) und „Die Spiderwick Geheimnisse - Über Haltung und Pflege von Elfen“ (2006). Drei weitere Spiderwick-Kapitel sind geplant, „Das Lied der Nixe“ erschien im September 2007.
Black lebt mit ihrem Ehemann Theo in Massachusetts. Sie verbringt sehr viel Zeit in Cafés mit ihrem Notebook.


Caleb Deschanel, ASC (Kamera)

Er bekam fünf Academy Award®-Nominierungen für seine Arbeit an „Die Passion Christi“, „Der Patriot“, „Amy und die Wildgänse“, „Der Unbeugsame“ und „Der Stoff aus dem die Helden sind“. Eine BAFTA-Nominierung erhielt er für seine Kamera von „Der schwarze Hengst“. 1979 bekam er zudem den National Society of Film Critics Award für seine Arbeit an „Der schwarze Hengst“ und „Willkommen, Mr. Chance“.
Zu seinen weiteren Filmen gehören „Anna und der König“, „Die Stunde des Jägers“, „Message in a Bottle - Der Beginn einer großen Liebe“, „Eine zweite Chance“, „The Party is over... Die Fortsetzung von American Graffiti“, „Let’s Spend the Night Together”, „Die Frau des Profis” und „2 Millionen Dollar Trinkgeld“.
Als Regisseur inszenierte er unter anderem „Der große Zauber”, „ Robinson Crusoe - Reise ins Abenteuer“ sowie etliche Kurzfilme. Sein Kurzfilm „Züge“ gewann den Silbernen Bären der Berlinale, sein Kurzfilm „Valley Forge” wurde von der United States Information Agency weltweit gezeigt. Zudem inszenierte er mehrere Episoden der Serie „Twin Peaks”. Deschanel absolvierte die Johns Hopkins University und studierte an der U.S.C. Film School und am American Film Institute, bevor er ein Praktikum bei Kameramann Gordon Willis absolvierte. Er begann seine Karriere mit Werbefilmen, Kurzfilmen und Dokumentationen.


James Bissell (Produktionsdesign)

Er begann seine Karriere als Produktionsdesigner von Steven Spielbergs Klassiker „E.T. – Der Außerirdische“, wofür er eine Nominierung für den BAFTA erhielt. Später arbeitete er erneut für Spielberg bei „Always” und „Unheimliche Schattenlichter“.
Zu seinen weiteren Filmen gehören „Der Falke und der Schneemann“, „ Eric hebt ab“, „Bigfoot und die Hendersons“, „Der Mann im Hintergrund“, „Twins - Zwillinge“, „Arachnophobia”, „Rocketeer”, „Jumanji”, „Tin Cup”, „Ein Präsident für alle Fälle, „Cats & Dogs - Wie Hund und Katz“, „The 6th Day”, „Hollywood Cops“, „Ring 2“ sowie „Geständnisse - Confessions of a Dangerous Mind”, das Regiedebüt von George Clooney. Einen Emmy Award for Outstanding Art Direction for a Television Series bekam Bissell für seine Arbeit an „Palmerstown, U.S.A.”. Zuletzt entwarf er das Produktionsdesign für den Kassenknüller „300” von Warner Bros., sowie für „Leatherheads”, wo George Clooney als Autor, Regisseur und Hauptdarsteller fungiert.
Für seine Arbeit an „Good Night, and Good Luck” bekam er die Art Direction-Nominierungen der Art Directors Guild und der Academy of Motion Picture Arts and Sciences, sowie den Satellite Award für Best Production Design. Zudem setzte er sich 2005 bei den Los Angeles Film Critics beim Best Production Design gegen „2046“ durch.
Bissell ist Absolvent der University of North Carolina at Chapel Hill mit einem Abschluss in Theater. Soweit es seine Zeit erlaubt hält er Seminare über Produktionsdesign.


Michael Kahn, A.C.E (Schnitt)

Er gewann drei Academy Awards® für den Besten Schnitt für seine Arbeit an drei Filmen von Steven Spielberg. 1982 bekam er seinen ersten Oscar® für den Blockbuster „Jäger des verlorenen Schatzes“, wofür er zudem von seinen Kollegen den Eddie Award der American Cinema Editors bekam. 1994 erhielt er seinen zweiten Oscar® für den Schnitt von „Schindlers Liste“, wofür er zudem einen BAFTA bekam. Seinen dritten Oscar® bekam er für seine Arbeit an Steven Spielbergs Kriegsdrama „Der Soldat James Ryan“, der ihm einen weiteren Eddie Award einbrachte. Oscar®-Nominierungen erhielt Kahn für seinen Schnitt von Spielbergs „München“, „Das Reich der Sonne“ und „Unheimliche Begegnungen der dritten Art“ sowie für Adrian Lynes „Eine verhängnisvolle Affäre“, wofür er mit einem weiteren BAFTA ausgezeichnet wurde.
Kahn machte den Schnitt von fast allen Filmen von Steven Spielberg. Derzeit arbeitet er mit dem Regisseur an der vierten Folge der „Indiana Jones“-Serie, die gerade gedreht wird. Für Spielberg war er Cutter von „ Catch me if you can - Mein Leben auf der Flucht“, „Minority Report” und „Terminal”. Seine weiteren Filme mit Spielberg sind „A.I. - Künstliche Intelligenz“, „Amistad - Das Sklavenschiff“, „Jurassic Park” und die Fortsetzung „Vergessene Welt: Jurassic Park“, „Always - Der Feuerengel von Montana“, „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“, „Indiana Jones und der Tempel des Todes“, „1941 - Wo bitte geht's nach Hollywood“ und „Die Farbe Lila“.
Kahn war zudem Cutter für zahlreiche andere Filme, darunter für „Lemony Snicket - Rätselhafte Ereignisse“, „Twister”, „Casper”, „Überleben“, „Arachnophobia”, „Die Goonies”, „Poltergeist” und „Die Augen der Laura Mars”.


Joanna Johnston (Kostüme)

Zu ihren aktuellen Arbeiten gehören die Entwürfe für den United Artists-Thriller „Walküre“ von Bryan Singer mit Tom Cruise, Bill Nighy und Kenneth Branagh.
Für ihre Entwürfe der Universal Komödie „About a Boy oder: Der Tag der toten Ente“ bekam Johnston eine Nominierung für den Costume Designers Guild Award. Zu ihren zahlreichen Arbeiten für Steven Spielberg gehören „München“, „Krieg der Welten“, „Der Soldat James Ryan“ und „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“. Für Regisseur Robert Zemeckis entwarf sie die Kostüme für „Der Polarexpress“, „Cast away – Verschollen“, „Contact”, „Forrest Gump”, „Der Tod steht ihr gut”, „Zurück in die Zukunft II” und „Zurück in die Zukunft III”.
Johnston begann ihrer Karriere mit den Entwürfen für „Falsches Spiel mit Roger Rabbit“, wo sie unter anderem das Kostüm für Jessica Rabbit entwarf. Zu ihren weiteren Filmen gehören Ron Howards romantisches Epos „In einem fernen Land“, „French Kiss“ von Lawrence Kasdan, „The Sixth Sense“ und „Unbreakable – Unzerbrechlich“ von M. Night Shyamalan sowie „Tatsächlich... Liebe” von Richard Curtis.


Odette Gadoury (Kostüme)

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