Shutter - Sie sehen Dich - Special

Tomtec






KINOSTART: 15.05.2008



Eine aktuelle Umfrage von CNN brachte ans Licht, dass ein Drittel aller Menschen an Geister glaubt – und viele davon behaupten, selbst schon einmal einen gesehen zu haben. Und zu keiner Zeit war das Interesse an Geisterfotografie – also an Bildern von Toten, die unerklärlicherweise auf Filmmaterial auftauchen – größer als heute.

Dieses Phänomen ist so alt wie die Fotografie selbst und geht auf die 60er Jahre des 19. Jahrhunderts zurück. Betrug und hitzige Diskussionen haben die Geisterfotografie von Beginn an begleitet – dennoch halten viele sie für eine der wenigen annähernd wissenschaftlichen Methoden, Geistererscheinungen festzuhalten. In Asien gibt es immer mehr Magazine, die sich der Geisterfotografie widmen, und nahezu täglich tauchen neue Websites zu dem Thema im Netz auf. Das Metropolitan Museum of Art in New York zeigte kürzlich eine Ausstellung mit dem Titel „The Perfect Medium: Photography and the Occult“.

Dieses fesselnde, doppelbödige Thema steht im Zentrum des Psychothrillers SHUTTER – SIE SEHEN DICH von den Ausführenden Produzenten von THE GRUDGE („The Grudge – Der Fluch“, 2004) und RINGU („The Ring“, 2002). In SHUTTER – SIE SEHEN DICH entdeckt ein frisch verheiratetes Paar bedrohliche geisterhafte Erscheinungen auf Fotos, die die beiden nach einem tragischen Unfall entwickeln lassen. Sie fürchten einen Zusammenhang zwischen den Bildern und beginnen, der Sache auf den Grund zu gehen – und stellen sehr bald fest, dass manche Rätsel besser ungelöst bleiben und ein einziger Fehler in der Vergangenheit zu ewiger Rache führen kann.

Für den Fotografen Ben (Joshua Jackson) und seine Frau Jane (Rachael Taylor) sollte sein neuer Auftrag – ein lukratives Mode-Shooting in Tokio – eigentlich eine Hochzeitsreise sein, auf der Ben auch noch etwas arbeiten muss. Mit dieser außergewöhnlichen beruflichen Herausforderung und all den grenzenlosen Möglichkeiten für ihre junge Ehe im Kopf, kommen Ben und Jane in Japan an. Aber auf einer Bergstraße, auf dem Weg zum Fudschijama, bricht ihr neues gemeinsames Leben in sich zusammen. Mit ihrem Auto überfahren sie eine junge Frau, die scheinbar aus dem Nichts mitten auf der Straße auftaucht. Doch als Ben und Jane wieder zu sich kommen, können sie keine Spur mehr von dem Mädchen finden.

Noch unter Schock kommen sie in Tokio an, und Ben beginnt mit seiner Arbeit. Weil er bereits in Japan war und die Landessprache fließend spricht, lebt er sich schnell dort ein und findet sich mit alten Freunden und Kollegen zusammen. Jane hingegen ist zum ersten Mal in der Stadt und fühlt sich auf ihren zaghaften Ausflügen fremd und isoliert.

In der Zwischenzeit entdeckt Ben auf seinen Fotos beunruhigende weiße Flecken, die vage an die Umrisse eines Menschen erinnern. Janes Sorge schlägt bald in Panik um – sie ist sicher, dass diese Flecken von dem Mädchen auf der Straße stammen, das sich nun aufmacht, um Rache zu üben an denen, die es sterbend zurückgelassen haben.

Regency Enterprises präsentiert SHUTTER – SIE SEHEN DICH, eine Produktion von A New Regency / Vertigo Entertainment / Ozla Productions. Unter der Regie von Masayuki Ochiai, der ein Drehbuch von Luke Dawson umsetzte, spielen Joshua Jackson und Rachael Taylor. Der Film wurde von Taka Ichise, Roy Lee und Doug Davison produziert, als Ausführende Produzenten fungierten Arnon Milchan, Sonny Mallhi und Gloria Fan. Katsumi Yanagijima war Kameramann, Norifumi Ataka kümmerte sich ums Produktionsdesign und Michael N. Knue und Tim Alverson um den Schnitt. Die Musik stammt von Nathan Barr, Music Supervisors waren Dave Jordan und JoJo Villanueva.

Die Produzenten Sundell, Mallhi und Lee (zu dessen Arbeiten THE DEPARTED („Departed – Unter Feinden“, 2006) und RINGU gehören) arbeiteten eng mit dem Drehbuchautoren Luke Dawson zusammen. Dawsons bis jetzt noch nicht umgesetzte Adaption des Manga-Klassikers Lone Wolf and Cub hatte die Leute bei Regency beeindruckt; außerdem hatte er bereits mit Darren Aronofsky gearbeitet, der für Regency THE FOUNTAIN („The Fountain“, 2006) drehte.

Dawson widmete sich mit großem Eifer dem Phänomen der Geisterfotografie, das seit langem viele Menschen in Asien beschäftigt und auch in den USA immer größere Aufmerksamkeit erfährt. Gemeinsam mit einem Teil des Teams besuchte er im Rahmen seiner Recherchen auch die Ausstellung „The Perfect Medium“ am MET.

Er entschied sich, das Setting des Films von New York City nach Tokio zu verlegen (der Film wird allerdings von Sequenzen eingerahmt, die in Brooklyn spielen). „Janes Gefühl von Fremdheit ist wesentlich für die Geschichte“, sagt Dawson, „also machte es Sinn, den Film im Ausland anzusiedeln. Tokio ist einfach der perfekte Ort – Jane sieht nur Chaos um sich herum und ist nicht mehr in der Lage, ihre Situation zu verstehen. Dem amerikanischen Publikum sind die Mechanismen dieser Stadt ziemlich unbekannt, also konnten wir uns einen Spaß daraus machen, Tokio so darzustellen, wie es sich einem Fremden präsentieren würde.“

Während Dawson am Drehbuch arbeitete, wandte sich Produzent Taka Ichise, zu dessen zahlreichen Genrefilmen THE GRUDGE („Ju-on: The Grudge“, 2003) und THE GRUDGE 2 („Ju on: The Grudge 2“, 2003) gehören, an den japanischen Filmemacher Masayuki Ochiai (INFECTION, 2004), der die Regie übernehmen sollte. Ichise erklärt dazu: „Oberflächlich betrachtet, hat die Thai-Version von SHUTTER wenig mit Japan oder unserer Kultur zu tun – der Film wurde in Thailand gedreht, von Thais für Thais. Aber nach mehrmaligem Ansehen wurde mir klar, dass bestimmte Elemente, wie die Darstellung des Geists oder die Geisterfotografie, japanischem Horror sehr ähnlich waren. Dann entschied ich mich, Ochiai die Regie anzuvertrauen, weil ich wusste, dass er einen sehr guten Film abliefern würde – sowohl für Japaner als auch für Amerikaner.“

Wie Dawson war auch Ochiai bald gefesselt von der Geisterfotografie und nahm sich vor, der wachsenden Popularität dieses Phänomens im Westen einen weiteren Schub zu versetzen. „Dem japanischen Publikum ist das sehr vertraut“, erklärt er. „In Japan hatte so ziemlich jeder schon einmal schlaflose Nächte, nachdem er sich ein solches Bild angesehen hat.“

„Die Geisterfotografie ist hier so populär, weil Gespenster für Japaner eine größere Bedeutung haben als für Amerikaner“, fährt er fort. „Hier müssen die Geister gar nichts Besonderes tun, ihre pure Existenz ist unheimlich genug. In amerikanischen Geistergeschichten müssen sie immer ein riesiges Brimborium veranstalten.“

Eigene Erfahrungen mit Geistern gibt Ochiai nicht zu, wohl aber Erfahrungen mit anderen Furcht einflößenden Phänomenen bei der Vorbereitung des Films – zum Beispiel einer Darstellerriege, deren Muttersprache er nicht beherrschte. „Ich bekam Albträume davon, wie schwierig die Arbeit mit Schauspielern sein würde, deren Sprache ich nicht spreche“, sagt Ochiai. „Aber meine Ängste verflüchtigten sich bei den ersten Proben. Wir hatten eine wunderbare Dolmetscherin und zogen alle am gleichen Strang. Es lief so reibungslos, dass es mir bald vorkam, als würde ich direkt zu den Darstellern sprechen.“

Auch Joshua Jackson lobt die Dolmetscherin Chiho Asada in höchsten Tönen. „Chiho war wie ein Wunder, weil sie unsere flapsige Schauspielersprache interpretieren und in Regisseurs-Sprache übersetzen konnte“, sagt er mit einem Lachen.

Jackson, der dem Publikum bestens bekannt ist durch seine Rolle in der langlebigen Serie „Dawson’s Creek“ („Dawson’s Creek“, 1998-2003) und der kürzlich die Hauptrolle in J.J. Abrams neuer Science-Fiction-Serie „Fringe“ ergatterte, spielt in SHUTTER – SIE SEHEN DICH die Rolle des Ben. Rachael Taylor, die zuletzt in TRANSFORMERS („Transformers“, 2007) zu sehen war, ist seine Frau Jane. Zu ihnen gesellte sich David Denman („The Office“(„Das Büro“,2005)) als Bruno, Chef der Fotoagentur, der seinen Freund für das Shooting nach Japan holt und John Hensley aus der Serie „Nip/Tuck“ („Nip/Tuck – Schönheit hat ihren Preis“, 2003) und dem provokativen Independentfilm TEETH (2007), der den lüsternen Model-Agenten Adam spielt. Darüber hinaus ist James Kyson Lee („Heroes“ [„Heroes“, 2006]) als Ritsuo, Chefredakteur einer Zeitschrift, die sich mit Geisterphänomenen beschäftigt, zu sehen.

Rachael Taylors Jane steht im Film für das Publikum – aus ihrer Perspektive erleben die Zuschauer viele der spannendsten Momente des Films. Taylor sieht Parallelen zwischen Janes Reise durch ein unbekanntes und durchaus erschreckendes Land und ihren eigenen Erfahrungen als Schauspielerin am Set in Tokio. „Ich komme vom Land, Tokio war für mich wie eine andere Welt“, sagt Taylor, die aus einer Kleinstadt in Tasmanien stammt. „Tokio ist hektischer als jede amerikanische Stadt, New York eingeschlossen.“

„Ich hatte wirklich einige „Lost in Translation“-Momente während der Arbeit an SHUTTER – SIE SEHEN DICH“, fährt Taylor fort. „Ähnlich wie Jane im Film. Sie ist völlig aufgewühlt und versucht verzweifelt, sich in einer unbekannten Kultur zurechtzufinden.“ Um sich noch besser in ihre Rolle hineinversetzen zu können, förderte Taylor ihre eigene Isolation und versuchte gar nicht erst, sich dem Lebensstil von Tokio anzupassen.

Janes Mann Ben fühlt sich in seiner Umgebung wesentlich wohler, da er einige Jahre in Japan gelebt hatte, bevor Jane in sein Leben trat. „Ben kennt sich eigentlich gut genug aus, um sich mühelos zurechtzufinden“, sagt Jackson. „Aber Jane ist eine Fremde auf der Suche nach ihrem Platz in dieser neuen Welt.“

Beide Schauspieler wurden gründlich in das Phänomen der Geisterfotografie eingeführt. „Das war eines der wichtigsten Konzepte, das Ochiai im Film rüberbringen wollte“, sagt Jackson. „In der japanischen Kultur spielt es eine maßgebliche Rolle, ist akzeptiert und wohlbekannt. Wir glauben an Geister als flüchtige, schwebende Erscheinungen. In Japan nimmt man Geister sehr ernst, dort bekommen sie eine direktere, physische Präsenz.“

Taylor bezeichnet sich als Skeptikerin, aber durch ihre Arbeit an dem Film begann sie, sich dem Phänomen ein wenig zu öffnen. „Ich glaube an die Existenz bestimmter Energien. Und mir gefällt, was SHUTTER – SIE SEHEN DICH über Energien oder Emotionen aussagt, die sich ihren Weg nach außen bahnen. Das leuchtete mir ein – wenn so etwas wirklich stark ist, wird es einen Weg finden, sich Gehör zu verschaffen.“

Aber die Schauspieler faszinierte mehr an dem Projekt als nur die Vorstellung von Geistern, die auf Film erscheinen. „Ich mochte die Dynamik, die sich in diesem jungen Paar entwickelt“, sagt Jackson. „Die Beziehung scheint lebbar und authentisch; aber dann landen sie natürlich in einer fürchterlichen Situation.“ Während der Produktion beteiligten sich Jackson und Taylor intensiv an der Entwicklung ihrer Charaktere – was ihrem Regisseur sehr gefiel. „Joshua und Rachael hatten großartige Ideen und brachten vieles ein, was nicht im Skript stand“, sagt Ochiai. „Zum Beispiel haben sie eine besondere Art entwickelt, wie ihre Figuren sich heimlich berühren, Kleinigkeiten, die frisch Verheiratete so tun. Das sind keine großen Aktionen, aber wichtige Elemente für die Ausarbeitung ihrer Charaktere.“

Die beiden Schauspieler bewunderten Ochiais Fähigkeit, die Schocks und die Spannung des Drehbuchs umzusetzen. „Ochiai kann einen bestimmten Grundton setzen und die Spannung die ganze Geschichte über halten“, sagt Jackson. „Als Darsteller arbeiteten wir mit ihm an den Schock-Momenten, in denen wir unser Entsetzen auf die Zuschauer übertragen müssen.“ Taylor fügt hinzu: „Ochiai hat ein gutes Auge für das wirklich Furchteinflößende – und das überträgt sich auf jedes Publikum.“

Die Drehorte und deren Umgebung taten ihr Übriges und fügten manchmal auch eine unerwartete Note hinzu. „In der Nähe des Sets war eine Baustelle“, erinnert sich Taylor an ein merkwürdiges Ereignis. „Wann immer einer der Kräne schwenkte, lief gruselige Musik aus ‚Das Omen’. Das muss irgendetwas zu bedeuten haben!“

Einige japanische Bräuche hinterließen beim Dreh ebenfalls Spuren bei den amerikanischen Darstellern. David Denman erinnert sich: „Sobald Ochiai ‚Action’ rief, kauerte sich jeder aus der Crew zusammen, um nicht in unser Blickfeld zu geraten. Das ist sehr entgegenkommend, aber ich habe mich nie daran gewöhnt. Normalerweise stehen Dutzende Leute hinter der Kamera und starren mich an!“

Manche der Innenaufnahmen wurden in den berühmten Toho Studios gedreht, die viele Filme von Akira Kurosawa produzierten – sowie GODZILLA („Godzilla“, 1954) und MOTHRA („Mothra bedroht die Welt“, 1961). Als das Studio 1932 seine Pforten öffnete, bestanden die Böden nur aus Dreck, und jede Produktion begann stets mit dem selben Ritual, in dem ein Priester oder Mönch den Boden mit Wasser begoss, um böse Geister fernzuhalten. Natürlich sind die Bühnen längst renoviert, aber das Ritual wird immer noch abgehalten. „Diese kleinen Segnungen für SHUTTER – SIE SEHEN DICH zu beobachten, war etwas Besonderes“, sagt Taylor.

Nach dem Dreh in Tokio begann die Post-Produktion in Los Angeles. Die Cutter Michael N. Knue und Tim Alverson arbeiteten mit Ochiai und dem Produzenten Taka Ichise an einer Montage, die Spannung und Schrecken perfekt herausarbeiten sollte. „Wir haben viel Zeit darauf verwendet, das richtige Tempo zu finden“, sagt Knue, der schon an vielen Genre-Filmen beteiligt war, auch an dem ebenfalls von Ichise produzierten RINGU 2 („The Ring 2“, 1999). „SHUTTER – SIE SEHEN DICH hat einen ganz eigenen Rhythmus, der nichts mit dem herkömmlichen Tempo von Action-Filmen gemein hat. Wir haben ihn bewusst recht schnell gehalten, damit man weiß, dass garantiert gleich etwas passiert, wenn es mal ruhiger wird.“

Knue verdankte dem Sound-Designer Chuck Michael viel für die Lösung eines bestimmten Problems beim Schnitt. In einer Schlüsselszene wird eine Figur von einem Geist heimgesucht; der Charakter steht im Dunkeln und wird nur von den plötzlichen, explosiven Blitzen einer Kamera erleuchtet. Zunächst studierte Knue diese Szene im Original. „In der Thai-Version ist die Szene nicht aufgrund dessen gruselig, was man sieht, sondern aufgrund dessen, was man hört“, erklärt er. „Für mich war unsere Szene zu still. Chuck half aus und ließ alles mit einem akustischen Schock beginnen, es folgt ein kurzer Abschwung und dann klingt es, als sei ein wildes Monster hinter dem Charakter her.“

Schocks, die durch Mark und Bein gehen, und psychologischer Nervenkitzel sind die Markenzeichen des Films. Aber Ochiai besteht darauf, dass SHUTTER – SIE SEHEN DICH auch fernöstliche Vorstellungen von der Natur des Bösen transportiert und von der Unmöglichkeit, erlöst zu werden. „Ich erinnere mich an eine alte Redensart aus China: ‚Das Netz des Himmels ist sehr grob, aber es fängt dennoch das Böse auf.’“

Anders gesagt: „Gesetz und Gesellschaft mögen dir vergeben, aber es gibt Instanzen, die werden es niemals tun.“



Die Darsteller


JOSHUA JACKSON (Ben)

Joshua Jackson dreht gerade unter der Regie von J.J. Abrams die neue Science-Fiction-Fernsehserie „Fringe“, in der er die Hauptrolle spielt und die noch in diesem Jahr auf Fox ausgestrahlt werden wird. Bereits abgedreht ist die kanadische Independent-Produktion ONE WEEK.

Jackson ist auch ein versierter Bühnendarsteller. Das Theaterstück „A Life In The Theatre“, in dem er neben Patrick Stewart zu sehen war, lief In Londons West End ausgesprochen erfolgreich. Die Komödie stammt übrigens aus der Feder des berühmten Autoren David Mamet. Ein weiteres Kinoprojekt nennt sich AURORA BOREALIS, in dem Donald Sutherland und Juliette Lewis seine Partner sind.

Jackson, bestens bekannt durch seine Figur des Pacey Witter aus der Serie „Dawson’s Creek“, arbeitet seit mehr als 15 Jahren vor der Kamera. Sein Debüt feierte er in Michael Bortmans CROOKED HEARTS, danach folgte die MIGHTY DUCKS-Trilogie („Mighty Ducks – Das Superteam“, 1992, „D2: The Mighty Ducks“, 1993 und „D3: The Mighty Ducks“, 1996) sowie DIGGER (1993) und ANDRE („Andre“, 1994). 2000 sah man Jackson in THE SKULLS („The Skulls“), wenig später in Rose Troches THE SAFETY OF OBJECTS, der HBO-Version von Moises Kaufmans bahnbrechendem Bühnenstück „The Laramie Project“. Prägnante Kurzauftritte absolvierte er in Steven Soderberghs OCEAN’S ELEVEN („Ocean’s Eleven“, 2001), SCREAM 2 („Scream 2“, 1997), URBAN LEGEND („Düstere Legenden“, 1998 ) und I LOVE YOUR WORK („The Fan – Schatten des Ruhms“, 2003). Außerdem war er zu sehen in CURSED („Verflucht“, 2004), GOSSIP („Tödliche Gerüchte“, 2000), Bryan Singers APT PUPIL („Der Musterschüler“, 1998 ) und CRUEL INTENTIONS („Eiskalte Engel“, 1998 ).

Jackson stammt aus Vancouver und lebt wahlweise in seiner Heimatstadt oder in Los Angeles.




RACHAEL TAYLOR (Jane)

Rachael Taylor war in Michael Bays letztjährigem Blockbuster TRANSFORMERS („Transformers“, 2007) mit von der Partie. Der Film basiert auf den populären Action-Figuren aus den 1980er Jahren und erzählt die Geschichte vom Kampf zweier Alien-Arten, den Autobots und den Decepticons. Die DreamWorks Produktion avancierte an der Kinokasse zum zweiterfolgreichsten Film des Jahres 2007.

Vor kurzem hat Taylor die Dreharbeiten zu der Independent-Produktion BOTTLE SHOCK mit Bill Pullman und Alan Rickman abgeschlossen. Der Film entstand unter der Regie von Randall M. Miller, spielt im Jahre 1970 und erzählt die wahre Geschichte von der Geburtsstunde des Napa Valley als Weinanbaugebiet. Taylor porträtiert eine Studentin, die in einem Weingut ein Praktikum absolviert. BOTTLE SHOCK lief 2008 im offiziellen Wettbewerbsprogramm des Sundance Film Festivals.

Noch während ihres Studiums der Politologie und Geschichte an der University of Sydney wurde Taylor für eine australische Fernsehserie mit dem Titel „headLand“ engagiert. Für ihre Rolle der Sasha Forbes wurde sie 2006 für einen Logie Award in der Kategorie Most Popular New Female Talent nominiert.

Rachael Taylor wurde in Launceston, der zweitgrößten Stadt der Insel Tasmanien, geboren. Derzeit lebt sie in Los Angeles.


DAVID DENMAN (Bruno)

David Denman gehörte als jähzorniger Lagerarbeiter Roy zur Stammbesetzung der mit dem Emmy ausgezeichneten NBC-Serie „The Office“, für die er selbst mit einem Screen Actors Guild Award ausgezeichnet wurde. Demnächst kann man Denman in der Komödie FANBOYS und an der Seite von Dennis Quaid, Thomas Haden Church und Sarah Jessica Parker in SMART PEOPLE sehen.

Viele werden sich wohl noch an sein Leinwanddebüt neben Keanu Reeves und Gene Hackman in der Football-Komödie THE REPLACEMENT („Helden aus der zweiten Reihe“, 2000) erinnern, oder an Disneys Snowboard-Komödie OUT COLD („Eis Kalt“, 2001), in der er einen sexuell verwirrten Barmann spielte. Zu Denmans weiteren Kinofilmen zählen das Remake von WHEN A STRANGER CALLS („Unbekannter Anrufer“, 2006) und Tim Burtons BIG FISH („Big Fish – Der Zauber, der ein Leben zur Legende macht“, 2006) mit Ewan McGregor.

Auch im Fernsehen ist Denman ein gern gesehener Gast. Er war neben Dean Cain in USA Networks Film der Woche „The Perfect Husband: The Laci Peterson Story“ zu bewundern. Des Weiteren absolvierte er Auftritte in Serien wie „Close to Home“, „Without A Trace“, „Bones“, „Crossing Jordan“, „C.S.I. Miami“, „The X-Files“, „E.R.” und als Skip der Dämon in „Angel”. Zudem übernahm Denman Rollen in der NBC-Serie „The 60’s“ und in dem TV-Film „A Vow to Cherish“ mit Ken Howard, Barbara Babcock und Ossie Davis.

Von folgenden Bühnen wurde der versierte Theaterdarsteller ebenfalls engagiert: South Coast Repertory, Laguna Playhouse, Shakespeare Orange County, Shakespeare on the Sound, Utah Shakespeare Festival und Chautauqua Theater Company. Dabei wirkte er in diesen Stücken mit: „Bus Stop”, „As You Like It“, „But Not For Me“, „Twelfth Night“, „Henry IV part I“, „The Winter´s Tale”, „Three Musketeers”, „The Tempest”, „The Seagull” und „The House of Blue Leaves”.

Denman wuchs in Südkalifornien auf, wo er acht verschiedene Schulen besuchte, bis er schließlich auf der Fountain Valley High School landete, wo unter anderem HUSTLE AND FLOW („Hustle & Flow“, 2004)-Autor/Regisseur Craig Brewer und MUNICH („München“, 2005)-Darsteller Omar Metwally seine Klassenkameraden waren. Nach der High School besuchte er das American Conservatory Theater in San Francisco, bevor er die renommierte Juilliard School in New York abschloss.

Vor kurzem erhielt Denman die Hauptrolle in dem Fox-Pilotfilm „Saint of Circumstances“, bei dem Zach Braff Regie führte.


JOHN HENSLEY (Adam)

John Hensley arbeitete einst als Cowboy in Wyoming, wo er in der Rodeo-Arena seine Künste zeigte. Dann tauschte er das Lasso gegen eine Karriere bei Film und Fernsehen ein. Hensley zählt inzwischen zu den viel versprechenden jungen Talenten Hollywoods, was er auch bereits in der Rolle des Matt McNamara an der Seite von Dylan Walsh, Julian McMahon und Joely Richardson in der preisgekrönten Serie „Nip/Tuck“ unter Beweis stellen konnte. Diese Serie, von der es inzwischen fünf Staffeln gibt, hat jeweils fünf Emmy- und Golden-Globe-Nominierungen erhalten. 2005 gab es schließlich den Golden Globe in der Kategorie Beste Fernsehserie.

Im Kino war Hensley in Mitchell Lichtensteins Independent-Produktion TEETH zu sehen, die 2007 erst auf dem Sundance Film Festival und dann auf der Berlinale ihre Premiere feierte. In einem weiteren Independent-Film übernahm er ebenfalls eine Rolle: 50 PILLS, der erstmals 2006 auf dem Tribeca Film Festival gezeigt wurde. Das Drehbuch dazu verfasste Matthew Perniciaro, Regie führte Theo Avgerinos für October Night Productions. Darin verkörpert Hensley neben Lou Taylor Pucci (THUMBSUCKER, „Thumbsucker“, 2004) einen College-Studenten, der, nachdem man ihm sein Stipendium gestrichen hat, binnen eines Tages 50 Pillen verkaufen muss, um das Schulgeld bezahlen zu können. Eine weitere tragende Rolle übernahm er in PEOPLES, einem Coming-of-Age-Drama, zu dem Joseph Ardery Buch und Regie beisteuerte. Der Film stammt aus dem Jahre 2004, lief auf mehreren Festivals und bekam sowohl den Grand Jury Award für den Besten Spielfilm auf dem Beverly Hills Film Festival als auch den Preis für den Besten abendfüllenden Spielfilm auf dem Pocono Mountains Film Festival in Pennsylvania.

1999 gab Hensley in der zum Kulthit avancierten Comedy Central-Produktion „Strangers With Candy“ sein Fernsehdebüt. Eine weitere bemerkenswerte Rolle erhielt er in der preisgekrönten HBO-Serie „The Sopranos“. In der hoch gelobten, leider aber recht kurzlebigen ABC-Serie „Madigan Men“, bei der Emmy-Preisträger Jim Burrows Regie führte, war er neben Gabriel Byrne ebenso zu sehen wie als Gabriel Bowman in der TNT-Produktion „Witchblade“. Eine Gastrolle erhielt in dem CBS-Projekt „CSI: Crime Scene Investigation“.

Nachdem Hensley die High School abgeschlossen hatte, arbeitete er zunächst drei Jahre als Cowboy in Wyoming, bevor er sich dazu entschloss, seiner Leidenschaft für das Schauspielen nachzugehen. Er besuchte das Fort Lewis College, wo er Geisteswissenschaften studierte und sich in der Theatergruppe zu engagieren begann. Gemeinsam mit ein paar Freunden gründete er ein Improvisations-Theater-Ensemble, das so erfolgreich wurde, dass es nach Chicago eingeladen wurde, wo es mit der berühmten Second City Theatre Troupe auftrat. Trotz seiner Südstaaten-Wurzeln fühlt sich John Hensley mittlerweile in Kalifornien zu Hause. Er lebt in Los Angeles.


JAMES KYSON LEE (Ritsuo)

James Kyson Lee spielt den Ando in dem auch von der Kritik hoch gelobten NBC-Quotenhit „Heroes“.
Lee wurde im südkoreanischen Seoul geboren und zog im Alter von zehn Jahren gemeinsam mit seinen Eltern nach New York. Dort besuchte er zunächst die Bronx High School of Science und setzte dann an der Boston University und dem New England Institute of Arts, wo er Nachrichten- und Funkwesen studierte, seine Ausbildung fort.

Nachdem er sich als Improvisationskünstler ausprobiert und so seine Leidenschaft für das Schauspielen entdeckt hatte, verkaufte Lee im Sommer 2001 für 1800 Dollar sein gebrauchtes Auto und erwarb sich ein One-Way-Ticket nach Los Angeles, wo er sich in Musik, Tanz und Schauspielkunst ausbilden ließ.

Gleich bei seinem ersten Vorsprechtermin erhielt er eine Gastrolle in der TV-Serie „J.A.G.“, gefolgt von Auftritten in „Las Vegas“, „The West Wing“, „Heist“, „Threat Matrix“ und „All About the Andersons“.

Neben SHUTTER – SIE SEHEN DICH wird man Lee demnächst in drei weiteren Kinofilmen bewundern können, und zwar in NECROSIS, THEN THERE’S THE AFTERLIFE und Matthew Vaughns DESTINY.

Lee hat sein Talent für Improvisationstheater und Sketch-Comedy am The Groundlings, UCB und I.O. West verfeinert. Darüber hinaus spielt er gerne Basketball und Klavier. Außerdem faszinieren ihn Biografien und Dokumentationen.



ÜBER DIE FILMEMACHER


MASAYUKI OCHIAI (Regie)
Masayuki Ochiai inszenierte die bemerkenswerten Genrefilme INFECTION (2004) und HYPNOSIS (1999). SHUTTER – SIE SEHEN DICH ist seine erste Produktion mit englischsprachigen Darstellern für ein amerikanisches Studio.


LUKE DAWSON (Drehbuch)

Luke Dawson hat eine bis jetzt noch nicht verfilmte Adaption des bekannten japanischen Mangas Lone Wolf and Cub verfasst. SHUTTER – SIE SEHEN DICH ist sein erstes produziertes Drehbuch.


TAKA ICHISE (Produktion)

Taka Ichise hat die weltweit erfolgreichen Horrorfilme RINGU („Ring – Das Original“ 1998 ), HONOGURAI MIZU NO SOKO KARA („Dark Water“, 2002) und sowohl Original als auch Remake von THE GRUDGE („The Grudge – Der Fluch“, 2004) produziert und somit immens zum Aufwärtstrend des japanischen Films beigetragen. Bisher hat er die Rechte an englischsprachigen Remakes für insgesamt fünf seiner Filme verkauft. Von 1984 an hat der „Horror-King“ mehr als 50 Filme produziert und immer wieder Kassenrekorde in Japan und ganz Asien aufgestellt.

Erste Bekanntheit als Produzent erlangte er mit TO SLEEP SO AS TO DREAM (1986), einem Fantasy-Thriller, der mit Erfolg auf den Festivals von New York und Venedig lief. 1987 produzierte er den Science-Fiction-Film TOKYO THE LAST MEGALOPOLIS, der an den Kinokassen in Japan und als Video-Release viele Zuschauer fand. Aus dem Spielfilm wurde eine Anime-Serie entwickelt, die als „Doomed Megalopolis“ (1988 ) zum internationalen Kult-Hit wurde. Darauf folgte ein Joint Venture zwischen Japan und Hongkong: der wiederum sehr erfolgreiche Sci-Fi-Actioner THE PEACOCK KING (1988 ).

1989 gründete Ichise seine eigene Produktionsfirma Oz Co., Ltd., und rief 1992 in Los Angeles die Independent-Firma OZLA Pictures, Inc. ins Leben. Für diese hat er bislang acht Filme produziert, darunter den Action-Hit AMERICAN YAKUZA („Bloodbrother II – Champ gegen Champ“, 1993) mit Viggo Mortensen, den Thriller NO WAY BACK („Das Yakuza-Kartell“, 1995) mit Russell Crowe und Christophe Gans’ CRYING FREEMAN („Crying Freeman – Der Sohn des Drachen“, 1995) mit Mark Dacascos, der in Frankreich und Südkorea die Spitze der Box-Office-Charts erklomm.

1997 produzierte Ichise das Horror-Meisterwerk RINGU, bei dem Hideo Nakata einen Roman von Koji Suzuki, dem „Stephen King“ Japans, umsetzte. RINGU wurde zu einem Mega-Hit, der in zahlreichen Ländern wie Hongkong und Taiwan zum erfolgreichsten japanischen Film aller Zeiten wurde. RINGU gewann beim Festival von Sitges im Jahr 1999 die Preise für den Besten Film und die Besten Effekte – viele andere Auszeichnungen folgten. Die Fortsetzung RINGU 2 („Ring 2“, 1999), wiederum unter der Regie von Nakata, konnte das ohnehin schon eindrucksvolle Einspielergebnis des Vorgängers sogar noch verdoppeln.

Dreamworks produzierte Gore Verbinskis englischsprachiges Remake von RINGU mit Naomi Watts. THE RING („Ring“, 2002) setzte sich in der Startwoche gleich an die Spitze der amerikanischen Kinocharts und spielte alleine in den USA 129 Millionen Dollar ein. Das amerikanische Sequel, THE RING TWO („Ring 2“, 2005), erneut mit Naomi Watts, inszenierte Hideo Nakata, der Regisseur des Originals – und auch er konnte den ersten Platz in den Kinocharts erobern.

Bei zahlreichen Arbeiten in ganz Asien stellte Ichise seine Vielseitigkeit unter Beweis, etwa bei dem romantischen Thriller MOONLIGHT EXPRESS (1999) aus Hongkong mit Leslie Cheung; BULLETS OF LOVE (2001) von Regisseur Andrew Lau oder der koreanischen Produktion LAST SCENE (2002), einem Drama von Hideo Nakata.

Auch die Martial-Arts-Fantasie THE PRINCESS BLADE (2001), bei dem Donnie Yen, ein Veteran des Hongkong-Kinos, für die Actionszenen zuständig war, entstand unter Ichises Ägide. Der Film lief im Jahr 2002 auf der Berlinale und wurde beim US-Start von der Kritik sehr wohlwollend aufgenommen.

Die internationalen Horror-Hits JU-ON („Ju-on: The Grudge“, 2003) und JU-ON 2 („Ju-on: The Grudge 2“, 2003) basieren auf einer erfolgreichen Serie von Videofilmen, die auch bereits von Ichise produziert worden waren. Die Rechte an dem Remake sicherten sich Mandate Pictures und Ghost House Pictures, Ichise und Sam Raimi fungierten als Produzenten. Takashi Shimizu, der schon beide japanischen Filme inszeniert hatte, gab mit THE GRUDGE („Der fluch“, 2004) sein Debüt in englischer Sprache. Der Film mit Sarah Michelle Gellar schlug im Jahre 2004 an den Kinokassen wie eine Bombe ein und spielte alleine in den USA 110 Millionen Dollar ein. Das gleiche Team fand sich für den wiederum immens erfolgreichen THE GRUDGE 2 („Der Fluch – The Grudge 2“, 2006) zusammen.

Das amerikanische Remake des vielfach preisgekrönten Horrorfilms HONOGURAI MIZU NO SOKO KARA inszenierte Walter Salles 2005 mit Jennifer Connolly in der Hauptrolle.

Als weltweit einzigartiger Filmemacher macht sich Ichise weiter daran, das Publikum mit originellen, fesselnden und handwerklich perfekten Filmen, sowohl in englischer als auch in japanischer Sprache, zu überraschen. Neben SHUTTER – SIE SEHEN DICH gehört das japanische Action-Abenteuer GOEMON von Kazuaki Kiriya zu seinen aktuellen Arbeiten, das im Januar 2009 im Land der aufgehenden Sonne in die Kinos kommen wird.


ROY LEE (Produktion)

Roy Lee war zum ersten Mal bei Gore Verbinskis Blockbuster THE RING von 2002 als Ausführender Produzent tätig. Weiterhin produzierte er die Spukhaus-Geschichte THE GRUDGE („Der Fluch“, 2004), die auf Takashi Shimizus Videopremiere JU-ON von 2000 und den daraus entstandenen Kinofilmen basiert. THE GRUDGE hält immer noch den Rekord für das Beste Einspielergebnis eines Horrorfilms am Startwochenende, den er im Oktober 2004 aufstellte. Shimizus THE GRUDGE 2 mit Amber Tamblyn und Sarah Michelle Gellar spielte 2006 an seinem ersten Wochenende in den US-Kinos 22 Millionen Dollar ein. Im Oktober des gleichen Jahres kam auch THE DEPARTED („The Departed – Unter Feinden“) von Martin Scorsese mit Jack Nicholson, Matt Damon und Leonardo DiCaprio ins Kino. Der Film machte an seinem ersten Wochenende 27 Millionen Dollar – soviel wie kein Film von Scorsese zuvor – und gewann bei der Oscar-Verleihung 2007 vier Auszeichnungen, darunter die Preise für den Besten Film, die Beste Regie und das Beste Drehbuch.

Als Amerikaner mit koreanischen Wurzeln kam Lee in Brooklyn auf die Welt und wuchs in Maryland auf. Er absolvierte die George Washington University und machte außerdem noch einen Abschluss in Rechtswissenschaften an der American University. Nach einem kurzen Intermezzo als Jurist bei einer großen Firma zog Lee 1996 von Washington, D.C. nach Los Angeles und startete seine Karriere in der Filmbranche. Seinen ersten Job hatte er bei der Produktionsfirma Alphaville, für die er an Filmen wie THE MUMMY („Die Mumie“, 1996), THE JACKAL („Der Schakal“, 1997) oder MICHAEL („Michael“, 1996) arbeitete. Mit seiner Erfahrung als Stoffentwickler bei Alphaville rief er später gemeinsam mit einem Kollegen die Website ScriptShark.com ins Leben, über die aufstrebende Autoren die Möglichkeit hatten, ihre Drehbücher von Branchenprofis beurteilen zu lassen. Dieser Erfolg führte zu einer Anstellung bei einer Talentagentur, wo er Kurzfilme für PCs entwickelte.

Als unabhängiger Produzent machte Lee sich daran, Filme aus Japan, Korea, Hongkong und den Philippinen für den US-Markt zu adaptieren. Gemeinsam mit Doug Davison gründete er 2001 Vertigo Entertainment, wo die beiden kürzlich THE STRANGERS, einen spannungsgeladenen Thriller von Bryan Bertino mit Liv Tyler und Scott Speedman, außerdem ein Remake des übernatürlichen Thrillers JANGHWA, HONGRYEN („A tale of two sisters“, 2003) von Thomas und Charles Guard mit Elizabeth Banks, David Strathairn und Arielle Kebbel sowie Brett Simons Noir-Teen-Komödie ASSASSINATION OF A HIGH SCHOOL PRESIDENT mit Bruce Willis und Mischa Barton fertig gestellt haben. Zur Zeit sind bei Vertigo zahlreiche Projekte in Arbeit, darunter THE HOST (das Remake eines Monsterfilms, der in Korea mehr Geld einspielte als jeder andere Film zuvor), CONFESSIONS OF PAIN (ein Krimi aus der Feder von Drehbuchautor Bill Monahan, in dem Leonardo DiCaprio auftreten wird), ein Remake von OLD BOY und DEATH NOTE, die Neuverfilmung eines japanischen Hits, an der gerade Vlas und Charles Parlapanides schreiben.


DOUG DAVISON (Produktion)

Doug Davison erstaunte Hollywood mit dem enorm erfolgreichen Haunted-House-Thriller THE GRUDGE mit Sarah Michelle Gellar, der auf Takashi Shimizus japanischem Original JU-ON basiert. Außerdem war Davison an der Fortsetzung THE GRUDGE 2 beteiligt, die wiederum Shimizu drehte und in der Amber Tamblyn neben Sarah Michelle Gellar auftrat. 2006 kam außerdem Martin Scorseses Oscar-Abräumer THE DEPARTED mit Jack Nicholson, Matt Damon und Leonardo DiCaprio in die Kinos.

Davison produzierte diese Filme mit Roy Lee, seinem Partner bei Vertigo Entertainment, einer Firma, die die beiden 2001 unter dem Dach von Universal gründeten. Die erste gemeinsame Produktion RINGU wurde im folgenden Jahr mit großem Erfolg in die Kinos gebracht. Hideo Nakata, Regisseur des japanischen Originals, inszenierte die Fortsetzung THE RING TWO, der im März 2005 die Kinocharts eroberte. Im selben Jahr produzierte Davison eine weitere Adaption eines japanischen Horrorfilms, DARK WATER („Dark Water – Dunkle Wasser“, 2005) nach einer Romanvorlage von Koji Suzuki. Den Thriller, der in einem verwünschten Hochhaus spielt, inszenierte Walter Salles, für den die Oscar-Preisträgerin Jennifer Connelly vor der Kamera stand. Im Frühjahr 2006 kam die Romanze THE LAKE HOUSE („Das Haus am See“) mit Keanu Reeves und Sandra Bullock in die Kinos, der weltweit mehr als 100 Millionen Dollar einspielte.

Vertigo hat im Moment zahlreiche Projekte in der Pipeline, darunter NIGHT OF THE LIVING DORKS, eine Horrorkomödie, für die Michael Showalter ein Skript von Chris Bishop umsetzen wird, oder THE BRIGANS OF RATTLEBORGE, einen Western um Schuld und Rache aus der Feder von Craig Zahler.

Davison stammt aus Washington, D.C. und besuchte das Hamilton College im Bundesstaat New York. Nach seinem Abschluss in englischer Literatur ging er nach New York City, um dort beim Film zu arbeiten, zunächst als Assistent am Set von DIE HARD: WITH A VENGEANCE („Stirb langsam – Jetzt erst recht“, 1995), später als Lektor bei New Line Cinema. Dann verschlug es ihn zu Mad Chance Productions nach Los Angeles, wo er unter seinem Mentor Andrew Lazar für die Projektentwicklung zuständig war. Als President of Production bei Mad Chance koproduzierte er später DEATH TO SMOOCHY („Tötet Smoochy“, 2002) mit Robin Williams und Edward Norton, dessen Skript Adam Resnick verfasste und bei dem Danny DeVito die Regie übernahm. Außerdem war er bei Mad Chance an Filmen wie SPACE COWBOYS („Space Cowboys“, 2000), CATS AND DOGS („Cats and Dogs – Wie Hund und Katz“, 2001) oder CONFESSIONS OF A DANGEROUS MIND („Geständnisse – Confessions of a Dangerous Mind“, 2002) beteiligt.


ARNON MILCHAN (Ausführende Produktion)

Arnon Milchan hat sich mit über 100 Filmen in den letzten 25 Jahren als einer der rührigsten und erfolgreichsten unabhängigen Produzenten profiliert. Milchan wurde 1944 im heutigen Israel geboren und besuchte die Universität von Geneva. Eine seiner ersten Herausforderungen bestand darin, das bescheidene Unternehmen seines Vaters in eine der größten Chemiefirmen des Landes in der Landwirtschaftsbranche zu verwandeln. Dieser frühe Erfolg brachte ihm seinen heute legendären Ruf als findiger Geschäftsmann ein.

Bald wandte sich Milchan Projekten in den Branchen zu, die ihn schon immer besonders interessiert hatten: Film, Fernsehen und Theater. Zu seinen frühen Arbeiten gehören Roman Polanskis Theaterinszenierung von „Amadeus“, DIZENGOFF 99 (1979), LA MENACE („Lohn der Giganten“, 1977), THE MEDUSA TOUCH („Der Schrecken der Medusa“, 1978 ) und die Mini-Serie „Masada“ („Masada“, 1981). Als die 80er Jahre sich ihrem Ende zuneigten, hatte Milchan Filme wie Martin Scorseses KING OF COMEDY („King of Comedy“, 1983), Sergio Leones ONCE UPON A TIME IN AMERICA („Es war einmal in Amerika“, 1984) oder Terry Gilliams BRAZIL („Brazil“, 1985) produziert.

Nach den atemberaubenden Erfolgen von PRETTY WOMAN („Pretty Woman“, 1990) und THE WAR OF THE ROSES („Der Rosenkrieg“, 1989) gründete Milchan New Regency Productions und war als (Ausführender) Produzent an einer Reihe erfolgreicher Filme beteiligt, darunter JFK („JFK – Tatort Dallas“, 1991), SOMMERSBY („Sommersby“, 1993), A TIME TO KILL („Die Jury“, 1996), FREE WILLY („Free Willy – Ruf der Freiheit“, 1993), THE CLIENT („Der Klient“, 1994), TIN CUP („Tin Cup“, 1996), UNDER SIEGE („Alarmstufe: Rot“, 1992), L.A. CONFIDENTIAL („L.A. Confidential“, 1997), THE DEVIL’S ADVOCATE („Im Auftrag des Teufels“, 1997), THE NEGOTIATOR („Verhandlungssache“, 1998 ), CITY OF ANGELS („Stadt der Engel“, 1998 ), ENTRAPMENT („Verlockende Falle“, 1998 ), FIGHT CLUB („Fight Club“, 1999), BIG MOMMA’S HOUSE („Big Mamas Haus“, 2000), DON’T SAY A WORD („Sag kein Wort“, 2001), DAREDEVIL („Daredevil“, 2003), MAN ON FIRE („Mann unter Feuer“, 2004), GUESS WHO („Guess Who – Meine Tochter kriegst du nicht“, 2005), MR. AND MRS. SMITH („Mr. & Mrs. Smith“, 2005), BIG MOMMA’S HOUSE 2 („Big Mamas Haus 2“, 2006), DATE MOVIE („Date Movie“, 2006), FIREHOUSE DOG („Rexx, der Feuerwehrhund“, 2007), ALVIN AND THE CHIPMUNKS („Alvin und die Chipmunks“, 2007) sowie an dem Nr.1-Hit MEET THE SPARTANS („Meine Frau, die Spartaner und ich“, 2008 ) und Doug Limans Science-Fiction-Abenteuer JUMPER („Jumper“, 2007) mit Hayden Christensen, Rachel Bilson, Jamie Bell und Samuel L. Jackson.

Zu seinen aktuellen Projekten gehören MEET DAVE, eine Fish-out-of-Water-Komödie mit Eddie Murphy; die romantische Komödie WHAT HAPPENS IN VEGAS mit Cameron Diaz und Ashton Kutcher; der Thriller MIRRORS mit Kiefer Sutherland und die Komödie BRIDE WARS mit Anne Hathaway und Kate Hudson, die den Film auch produziert.
Im Laufe seiner langjährigen Karriere hat Milchan zwei finanzkräftige Investoren an Bord geholt, die seine Leidenschaft fürs Kino teilen: Nine Network und Twentieth Century Fox. Die Fox vertreibt die Filme von Regency weltweit und in allen Medien.

Milchan hat das Geschäftsfeld von Regency in der Entertainment-Branche mit der Gründung von Regency Television effektiv erweitert („Malcolm in the Middle“ („Malcolm mittendrin“, (2000-2006), „The Bernie Mac Show“ (2001-2006)). Regency kaufte sich kürzlich bei Channel 10, BabyFirstTV und einer israelischen Sendergruppe ein. Außerdem hält die Gesellschaft Übertragungsrechte für Turniere der WTA-Tour.


SONNY MALLHI (Ausführende Produktion)

Sonny Mallhi erblickte in Chicago das Licht der Welt und schloss dort auch seine Ausbildung an der Universität ab. Mallhi tat sich mit den Freunden Roy Lee und Doug Davison in deren aufstrebender Firma Vertigo Entertainment zusammen, die 2001 gegründet wurde, und ist zur Zeit stellvertretender Leiter der Projektentwicklung. Im Moment arbeitet Mallhi unter anderem an folgenden Produktionen: THE STRANGERS, einem Thriller, in dem Liv Tyler und Scott Speedman unter der Regie von Bryan Bertino auftreten, an POSSESSION von Joel Bergvall und Simon Sandquist mit Sarah Michelle Gellar und Lee Pace sowie an Keith Gordons Familiendrama SINCE WALKER LEFT mit Julianne Moore, Bryce Dallas Howard und Vanessa Redgrave.


KATSUMI YANAGIJIMA (Kamera)
Katsumi Yanagijima hat an unterschiedlichsten Filmen mitgewirkt, darunter SONATINE („Sonatine“, 1993) von Takeshi Kitano, Akira Emotos SORA GA KONNANI AOI WAKE GA NAI (1993), BROTHER („Brother“, 2000) von Takeshi Kitano, Kinji Fukasakus BATTLE ROYALE („Battle Royale“, 2000) und GO (2001) von Isao Yukisada.

Eigentlich wolle Yanagijima Fotograf werden, bevor er – angeblich aus Zufall – als Kameraassistent bei Mifune Film Production, einer Firma des Schauspielers Toshiro Mifune, zur Filmbranche kam.


NORIFUMI ATAKA (Produktionsdesign)

Norifumi Ataka war Produktionsdesigner bei SAKEBI (2006) unter der Regie von Kiyoshi Kurosawa, PISTOL OPERA (2001) von Seijun Suzuki, NOROI (2005) von Koji Shiraishi, HITONO SEXO WARAUNA (2007) von Nami Iguchi, und bei GEKKO NO SASAYAKI (1999) von Akihiko Shioda.
Norifumi Ataka wollte ursprünglich Regisseur werden. Als Student an der Tokyo Zoukei Universität absolvierte er ein Praktikum als Szenenbildner – und jetzt, Jahre später, ist er einer der meistbeschäftigten Produktionsdesigner Japans.


MICHAEL N. KNUE (Schnitt)

Michael Knue schneidet seit 30 Jahren Fernseh- und Kinofilme. Seine Arbeiten reichen von Stallone-Filmen wie LOCK UP („Lock up – Überleben ist alles“, 1989) und ROCKY V („Rocky V“, 1990) bis zu dem Drama LILY DALE (1996), für das er von der Vereinigung amerikanischer Kino-Cutter eine Nominierung für den Eddy erhielt. Zu seinen TV-Arbeiten gehören ST. ELSEWHERE („Chefarzt Dr. Westphal“, 1982-1988 ) und THE GUARDIAN („The Guardian – Retter mit Herz“, 2001-2004) ebenso wie zahlreiche Fernsehproduktionen und Pilotfilme.
Die meisten von Knues Filmen stammen aus den Genres Science Fiction und Horror. Er schnitt den Kultfilm THE HIDDEN („The Hidden – Das unsagbar Böse“, 1987) und die Realfilm-Version von Todd McFarlands SPAWN („Spawn“, 1997). Knue war Cutter bei NIGHTMARE ON ELM STREET: THE DREAM MASTER („Nightmare on Elm Street 4“, 1988 ) und Kameramann der Second Unit bei FREDDY'S DEAD: THE FINAL NIGHTMARE („Freddys Finale – Nightmare on Elm Street 6“, 1991) Weitere Filme, bei denen er als Cutter tätig war, sind: DEAD SILENCE (2007), HOUSE („House – Das Horrorhaus“, 1986) und DEATH SENTENCE („Death Sentence – Todesurteil“, 2007) von James Wan (SAW („Saw“, 2004)) mit Kevin Bacon in der Hauptrolle.
Knue drehte zu Beginn seiner Karriere Dokumentationen und übernahm Produktion und Regie für Sendungen des regionalen Bildungsfernsehens in Cincinnatti, Ohio. 16 Jahre lang gab er Schnittkurse im Extention’s Department of Entertainment Studies an der UCLA.
TIM ALVERSON (Schnitt)
Tim Alverson war Cutter bei den Genre-Filmen DRAGON WARS: D-WAR (2007), DARKNESS FALLS („Die Legende von Darkness Falls“, 2003), THE ASTRONAUT’S WIFE (1999), MUSIC WITHIN (2007) und D-TOX („D-Tox – Im Auge der Angst“, 2002). Er war außerdem noch bei zahlreichen weiteren Filmen am Schnitt beteiligt, darunter JUMPER („Jumper“, 2007), THE SKELETON KEY („Der verbotene Schlüssel“, 2005)), SOMETHING'S GOTTA GIVE („Was das Herz begehrt“, 2003), CON AIR („Con Air“, 1997) und BROKEN ARROW („Operation: Broken Arrow“, 1996).


NATHAN BARR (Musik)

Nathan Barr komponierte die Musik zu dem Fake-Trailer „Thanksgiving“ im Double-Feature GRINDHOUSE (2007), zu THE DUKES OF HAZZARD („Ein Duke kommt selten allein“, 2005)“, CLUB DREAD („Club Mad“, 2004), HOSTEL („Hostel“, 2005), „HOSTEL: PART II („Hostel 2“, 2007), BEERFEST („Bierfest“, 2006) und zahlreichen anderen Filmen.


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