Data
W.
- USA 2008 -
Crew:
•
Regie: Oliver Stone
•
Drehbuch: Stanley Weiser
•
Produzent: Moritz Borman, Jon Kilik
Cast:
• Josh Brolin - als - George W. Bush
• Elizabeth Banks - als - Laura Bush
• James Cromwell - als - George H. W. Bush
• Ellen Burstyn - als - Barbara Bush
• Thandie Newton - als - Condoleezza Rice
• Ioan Gruffudd - als - Tony Blair
• Richard Dreyfuss - als - Dick Cheney
• Scott Glenn - als - Donald Rumsfeld
• Jason Ritter - als - Jeb Bush
• Noah Wyle - als - Donald Evans
• Jeffrey Wright - als - Colin Powell
• Rob Corddry - als - Ari Fleischer
• Toby Jones - als - Karl Rove
• Jennifer Sipes - als - Susie Evans
Trailer:
Story:
Oliver Stone will in seinem neuem Film, der voraussichtlich 2009 in die Lichtspielhäuser kommen soll, das Leben des derzeitigen US-Präsidenten Goerge W. Bush schildern. Das fertige Drehbuch wartet nur noch auf das grüne Licht des Studios und geht wahrscheinlich im April 2008 noch in die Produktion.
Was
Stone mit diesem Film bezwecken will, erschließt sich mir noch nicht so ganz. Ehrlich gesagt finde ich das Thema recht uninteressant und, in Anbetracht der Tatsache, dass Bush's Regentschaft noch nicht mal vorbei ist, auch etwas zu früh.
Auch
Josh Brolin kann ich mir ehrlich gesagt nicht in der Rolle des Präsidenten vorstellen.
MadMax
BUSH
Oliver Stone wollte doch zuerst Pinkville machen dachte ich? Seine Filme nehmen in letzter Zeit auch ziemlich ab (World Trade Center) hoffe er lässt diese Biografie über diesen Idioten sein und macht mal wieder einen richtigen Film wie in alten Tagen.

Außerdem sieht Brolin Bush doch überhaupt nicht ähnlich
goodspeed
Das Projekt passt doch perfekt, so kann Stone seinen künstlerischen Abstieg fortsetzen. Seine letzten Filme waren, und die Fans mögen meine Ansicht bitte entschuldigen, einfach schlecht. Ich mochte weder WTC noch Alexander. Selbst sein Commandante war nur eine zahme, auf Gefälligkeit getrimmte Berichterstattung ohne Reflektionen oder kritischer Untertöne.
Ich habe mal irgendwo gelesen Stone beabsichtige mit dem Bushprojekt nicht auf der populären Antibushwelle mitzureiten sondern er will den wahren Menschen hinter der Präsidentenfassade zeigen. Wers glaubt wird seelig
Freddy
2009 ist Bush's Regentschaft allerdings schon vorbei, also gerade passend für ein politisches Fazit.
Aber was er damit bezwecken will weiß ich auch nicht, einen ungeliebten Präsidenten noch unbeliebter machen?Kann mir nicht vorstellen dass da was gutes rauskommt, lieber ein paar Magic Mushrooms einschmeißen und das Projekt nochmal überdenken, Herr Stone!
Data
@goodspeed:
Ich gebe dir da eigentlich ausnahmslos recht, bei dem, was du aufgezählt hast ... andererseits hat Stone mit "Pinkville" auch mal wieder ein richtig interessantes Thema auf dem Terminplan (ich meine, was Kriegsfilme angeht, hat der gute Mann doch noch nie enttäuscht), bei dem ich auch hoffe, dass er da wieder zu alten Stärken zurückkommt: Amerikakritisch, intelligent und vor allem Hintergründe erforschend.
"Bush" dagegen könnte er, wie Max Payne schon sagte, komplett von seiner To-Do-Liste streichen - den Film interessiert doch kein Mensch und so schlecht, wie Bush derzeit in den Meinungen der Amerikaner dasteht, wird dem Film "den wahren Bush" auch keiner abnehmen.
Milan
Ich brauche keinen "Bush"-Film. Ich kann mir nicht vorstellen wie man das gut auf die Leinwand bringen kann. Stone soll lieber "Pinkville" drehen, dieser könnte wieder wie Stone's alte Filme werden.
http://eur.i1.yimg.com/eur.yimg.com/xp/p.../3192162261.jpg
Der ist ja noch nicht einmal dem Bush ähnlich.
burtons
wer will diesen Schmarrn überhaupt sehen, ich meine der Mann war mitunter seit Jimmy Carter der wohl unfähigste und unpopulärste US-Präsident! Stone sollte sich endlich mal besinnen und nach wirklich interessanten Skripts Ausschau halten. Das wird höchstwahrscheinlich mal wieder son Rohrkrepierer wie WTC.
Der siebte Samurai
Pinkville wäre mir auch lieber , als ein Film über Bush . Das wird dann wieder so einen politisch korekten Beigeschmack haben - und ich versteh nicht , warum Stone nicht mal wieder einen Stone-typischen Film macht .
World Trade Center war ja mal sowas von lahm . Alexander mag ich sehr - aber seitdem hab ich nichts tolles mehr von ihm gesehen .
Naja - aber ich will auch nicht zu vorschnell sein . Immerhin gefiel mir JFK auch sehr - und der war auch über einen Präsidenten - oder zumindest politisch angehaucht - mal abwarten , wie sich der Film präsentieren wird - vieleicht wirds ja gar nicht so schlecht .
Hoeriman
Also ich muss hier den meisten Leuten beipflichten. Erstens hat er seit
"U-Turn" von 1997 keinen vernünftigen Film mehr abgeliefert.
Und wen um Himmels willen interssiert ein Bio-Pic über den Enemy of the World Number One:
G.W.Bush. Also ich hoffe das Stone dieses Projekt wieder fallen lässt.
Ach ja, was
Pinkville betrifft. Der Film ist weitder hin in Planung. Laut
IMDb ist der Film nach wie vor auf 2008 angesetzt.
uNa
Film hat jetzt den Arbeits-Titel : "W."
Elizabeth Banks is Oliver Stone's Laura Bush
Dreharbeiten: Beginn Ende April 2008
http://www.hollywoodreporter.com/hr/cont...de124751ca763bf
http://www.comingsoon.net/news/movienews.php?id=43380
Wrid wohl eher eine BIOGRAFIE bzw. DOKU:
Es soll ja angeblich das FRÜHERE LEBEN - vor der PRÄSIDENTSCHAFT von George W. Bush verfilmt werden
(natürlich auch "Eindrücke" als er Präsident wurde wohl auch)
(lt. moviegod.de, siehe unten)
Der Produktionsstart ist bereits für April anberaumt, womit man einen Kinostart rund um die US-Wahlen im Herbst anpeilen könnte
Laut Borman wurde Weisers Skript noch vor dem Streik der WGA fertiggestellt und sei drehfertig.
zur Problematik mit dem Movie PINKVILLE:
Zitat von moviegod.de
Ein Großteil der Crew von
Pinkville, einem von United Artists auf das Abstellgleis geschobenen Regieprojekt Stones, ist nun zu Bush übergelaufen.
http://www.moviegod.de/kino/meldung/1284...on-oliver-stone
Bei allocine.de heisst es (zitait):
"Ansonsten sollen viele Mitwirkende aus Stones' Pinkville, dessen Produktion aufgrund des Drehbuchautorenstreiks aufgehalten wurde, in dem Biopic dabei sein.
http://www.allocine.de/article/fichearti...e=18415936.html
Frank Castle
Hier haben wir mal die Besetzungsliste:
James Cromwell ... Gerorge Bush senior
Ellen Burstyn ... Barbara Bush
Josh Brolin ... George W Bush
Elizabeth Banks ... Laura Bush
Hier ein paar Fotos:
Abgesehen von Josh Brolin eigentlich ganz passend.
burtons
Wozu brauch ich einen Film über Bush?! Hier gibts schon einen das sagt alles über ihn aus.
Quelle:
>>CLICK<<
quattropack
Wird sehr schwer werden das Ganze nicht zur Parodie verkommen zu lassen !!
Der Cast ist gut, find aber, dass sie irgendwie nicht zu den Rollen passen. Man sehen ...
RickOne
Ich weiß nicht, was Stone mit diesem Film bezwecken will ?!
Außerdem ist es doch recht früh für eine Biographie und nach dem George Bush Negativ-Hype haben die meisten Leute eh keine Lust mehr auf ihn....und bestimmt auch nicht in Film-Format.
Der siebte Samurai
Hab letztens ein Interview mit einem Lehrer an der Filmschule gehört .
Und laut dem werden in Hollywood fast alle Filme als Instrument der Regierung benutzt .
Es gibt sowas wie Script begutachter , welche sich drehbücher ansehen - und dann entscheiden ob sie gedreht werden .
Nicht alle - aber doch die meisten .
Es gibt zum Beispiel eine Formel für Filme , welche so gut wie immer angewendet wird ( Ich mach da heute noch nen Threat auf )
Das sind 12 Dinge , die fast in jedem grossen Film auftauchen . Zum Beispiel "Das Zu hause" - so fangen die meisten Filme an - Bilbo Beutlin sitzt zu hause vor dem Baum in Beutelsend und alles ist ok . Oder Neo sitzt daheim vor seinem Computer und geht seiner Arbeit nach .
Dann zum Beispiel etwas später "Der Ruf des Abenteuers" - oder "Der Mentor" - sprich Luke trifft Obi Wan - oder Neo trifft Morpeus . Es muss nicht immer in der Reihenfolge sein - aber diese 12 tauchen fast immer auf .
Da steckt ein System hinter Hollywood .
Zum Beispiel in Wag the Dog da sieht man es auch , wie Hollywood verfährt .
Angeblich wollte Robert De Niro während der Dreharbeiten mehrmal das handtuch werfen , weil ihm das Thema zu heiss wurde . Da fragt man sich echt warum .
Hinter dem Film Bush ist bestimmt irgendeine Absicht zu finden .
Ich könnte mir vorstellen , dass der Film rauskomt , weil Bushs Periode langsam zu ende geht - und die Leute jetzt Anti Bush gestimmt werden sollen , damit Obama gewählt wird - der ja dauernd sagt dass er alle anders macht , weil die Regierung mit ihm noch Pläne hat .
Irgendsowas wird wohl dahinterstecken .
Freddy
klingt interessant, wenn auch etwas verschwörerisch

aber der Film kommt ja erst 2009 in die Kinos und kann somit keinen Einfluss mehr nehmen auf die Wahlen im November '08
goodspeed
| Zitat: |
Original von Der siebte Samurai
Hab letztens ein Interview mit einem Lehrer an der Filmschule gehört .
Und laut dem werden in Hollywood fast alle Filme als Instrument der Regierung benutzt .
Es gibt sowas wie Script begutachter , welche sich drehbücher ansehen - und dann entscheiden ob sie gedreht werden .
Nicht alle - aber doch die meisten .
Es gibt zum Beispiel eine Formel für Filme , welche so gut wie immer angewendet wird ( Ich mach da heute noch nen Threat auf )
Das sind 12 Dinge , die fast in jedem grossen Film auftauchen . Zum Beispiel "Das Zu hause" - so fangen die meisten Filme an - Bilbo Beutlin sitzt zu hause vor dem Baum in Beutelsend und alles ist ok . Oder Neo sitzt daheim vor seinem Computer und geht seiner Arbeit nach .
Dann zum Beispiel etwas später "Der Ruf des Abenteuers" - oder "Der Mentor" - sprich Luke trifft Obi Wan - oder Neo trifft Morpeus . Es muss nicht immer in der Reihenfolge sein - aber diese 12 tauchen fast immer auf .
Da steckt ein System hinter Hollywood .
Zum Beispiel in Wag the Dog da sieht man es auch , wie Hollywood verfährt .
Angeblich wollte Robert De Niro während der Dreharbeiten mehrmal das handtuch werfen , weil ihm das Thema zu heiss wurde . Da fragt man sich echt warum .
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Sorry, ich musste jetzt einfach alles zitieren.
Die ominöse Formel nennt sich Heros Journey (aka Heldenreise) und wurde von Joseph Campbell begründet. Dieser stützte sich auf C.G. Jungs Theorien über die Archetypen.
Die Heldenreise hat nichts mit Verschwörung zu tun sondern mit den im Menschen verwurzelten Empfinden und Bedürfnis nach Geschichten. Jung, Campbell und später sehr populär aufbearbeitet von Christopher Vogler erstellten um es mal sehr oberflächlich zu formulieren eine Formel für funktionierende Geschichten.
Wer mehr wissen will soll mal hier schauen:
Heldenreise
C.G. Jung
Die bekanntesten Vertreter die diese Formel erfolgreich angewendet haben war Tolkien (der LOTR nach diesem Muster aufgebaut hat) und George Lucas der Campbells Theorie mit Star Wars nach Hollywood brachte.
Matrix zb ist ebenfalls ein Vertreter der Heldenreise, wenn auch sehr platt und ungeschönt. Von Matrix 2 und 3 reden wir lieber gar nicht.
Viele Blockbuster (aber nicht nur diese) sind so aufgebaut und grundsätzlich ist auch nichts verwerfliches dran. Nur hängt es vom Talent der Drehbuchschreiber ab wie gekonnt sie diese Formel nutzen. Rowlings beispielsweise verstand es ganz gut das ganze Potteruniversum auf dieser Formel aufzubauen.
Für mich ein sehr interessantes Thema, was aber mehr literarische als konspirative Hintergründe hat
Der siebte Samurai
Hmm naja keine Ahnung - ja nein ich wollte jetzt gar nicht sagen , dass es ein Geheimniss wäre oder so .
Nur dass sich Hollywood verschiedener Techniken bedient , von denen die meisten gar nichts wissen .
Es ist nun mal so , so sagt zumindest der eine Lehrer , dass sich Hollywood sehr viel abgekuckt hat an den Propaganda-Filmen der Kriegsjahre - und auch noch heute so verfährt .
Kein Grund mich auszulachen - das ist nun mal wahrscheinlich , dass sich die Politik in Hollywood sehr stark einmischt .
Und dieses Buch von dem Typen , dass von dieser Heldenreise handelt ist sicher nicht nur nettes beiwerk - sondern Pflichtlektüre in Hollywood .
Muss mir das Interview heute noch mal anhören .
goodspeed
| Zitat: |
Original von Der siebte Samurai
Hmm naja keine Ahnung - ja nein ich wollte jetzt gar nicht sagen , dass es ein Geheimniss wäre oder so .
Nur dass sich Hollywood verschiedener Techniken bedient , von denen die meisten gar nichts wissen .
Es ist nun mal so , so sagt zumindest der eine Lehrer , dass sich Hollywood sehr viel abgekuckt hat an den Propaganda-Filmen der Kriegsjahre - und auch noch heute so verfährt .
Kein Grund mich auszulachen - das ist nun mal wahrscheinlich , dass sich die Politik in Hollywood sehr stark einmischt .
Und dieses Buch von dem Typen , dass von dieser Heldenreise handelt ist sicher nicht nur nettes beiwerk - sondern Pflichtlektüre in Hollywood .
Muss mir das Interview heute noch mal anhören . |
Ich lach nicht dich aus sondern deine Vermischung von Hollywoods Korruption und der Heros Journey
Keine Frage ist Hollywood empfänglich für politische (und andere äusseren) Einflüsse. Der von vielen hier so heissgeliebte Transformers ist das beste Beispiel. Den halben Film hat das Militär finanziert und dementsprechend ist auch der Film ausgefallen.
Aber anstatt zu Verallgemeinern ist etwas Sensibilisierung effektiver. Bei Stone kann man davon ausgehen dass nicht viel politische Kritik enthalten sein wird, die Zeiten sind bei ihm schon längst vorbei. Würde mich eh interessieren was Stone veranlasst hat vom filmischen Staatsfeind Nr. 1 zum Milchbubi zu mutieren.
Dazu würden mir einige haarsträubende Verschwörungstheorien einfallen