Tomtec
WARNER BROS. PICTURES präsentiert
eine De Line Pictures/Bernie Goldmann-Produktion
Ein Film von Andy Tennant
Matthew McConaughey
Kate Hudson

(Fool’s Gold)
Donald Sutherland
Ewen Bremner
Alexis Dziena
Kevin Hart
und Ray Winstone
Regie ANDY TENNANT
Drehbuch ANDY TENNANT, JOHN CLAFIN & DANIEL ZELMAN
Story JOHN CLAFIN & DANIEL ZELMAN
Produzenten DONALD DE LINE, BERNIE GOLDMANN, JON KLANE
Executive Producers WINK MORDAUNT, JAMES R. DYER
Kamera DON BURGESS, A.S.C.
Produktionsdesign CHARLES WOOD
Schnitt TROY TAKAKI, A.C.E., TRACEY WADMORE-SMITH, A.C.E.
Musik GEORGE FENTON
Co-Design STEPHEN JONES
Kostümdesign NGILA DICKSON
Filmlänge: ca. 112 Minuten
Deutscher Kinostart: 24. April 2008
im Verleih von Warner Bros. Pictures Germany
a division of Warner Bros. Entertainment GmbH
www.EinSchatzzumVerlieben.de

KURZINHALT
Schatzsucher Finn (Matthew McConaughey) hat einfach kein Glück – weder im Spiel noch in der Liebe. Seine Frau Tess (Kate Hudson) lässt sich scheiden, ein schießwütiger Gangster ist ihm hart auf den Fersen, und dann versinkt auch noch sein Boot in den Fluten der Karibik – ausgerechnet in dem Moment, als er den Hinweis auf einen legendären Schatz findet. Doch Finn gibt nicht auf, denn ihm bleibt immer noch sein unwiderstehlicher Charme: Erst überredet er den Milliardär Nigel Honeycutt (Donald Sutherland) zu einer neuen Schatzexpedition, und dann überzeugt er Tess, dass er dieses gefährliche Spiel ohne ihre Liebe nicht gewinnen kann.

INHALT
Der sympathische moderne Schatzsucher Ben „Finn“ Finnegan (Matthew McConaughey) ist besessen von der legendären, auf 500 Millionen Dollar geschätzten Aussteuer der spanischen Königin: 1715 ist dieses Vermögen, verpackt in 40 Kisten, während eines Hurrikans im karibischen Meer versunken. Bei der Schatzsuche hat Finn mit seiner gesamten Existenz Schiffbruch erlitten – auch seine Ehe mit Tess (Kate Hudson) ist dabei über Bord gegangen.
Als Tess sich von diesem Schlag erholt und gerade einen Job als Stewardess an Bord der luxuriösen Yacht des Milliardärs Nigel Honeycutt (Donald Sutherland) angenommen hat, entdeckt Finn den entscheidenden Hinweis auf die Koordinaten des Schatzes. Tess reagiert stocksauer, als Finn sich auf Nigels Yacht einmogelt und mit seinem spitzbübischen Charme den Tycoon und dessen verwöhnte Tochter Gemma, die Königin der Klatschkolumnen (Alexis Dziena), für seine Sache begeistert: Gemeinsam wollen sie auf Schatzsuche gehen. Denn schließlich kann nicht einmal Tess der Aussicht widerstehen, den lang gesuchten Schatz endlich zu heben.
Doch sie sind nicht die Einzigen, die hinter dem Vermögen her sind: Finns früherer Mentor Moe Fitch (Ray Winstone) und ein skrupelloser Gangster namens Bigg Bunny (Kevin Hart) wollen sich die Klunker unbedingt unter den Nagel reißen, bevor Finn sie in die Finger bekommt. Denn Finn schuldet dem ehemaligen Star-Rapper und heutigen Inselbesitzer Bigg Bunny bereits 62.000 Dollar.
Moe und Bigg Bunny folgen Finns leichtfertig ausposaunten Hinweisen und wollen den mutmaßlichen Fundort unter Wasser sprengen, um den Schatz freizulegen. Finn versucht das zu verhindern und überlebt die Explosion nur knapp.
Weil die Suche nach dem Schatz erfolglos bleibt, interpretiert Tess die schriftlichen Quellen neu: Sie vermutet, dass der für den Schatztransport verantwortliche Kapitän Sebastian damals in seinem überlieferten Brief bei der Schilderung des Schiffsunglücks höchstwahrscheinlich nicht die Wahrheit gesagt und stattdessen falsche Koordinaten angegeben hat – um seine Ehre und den Schatz zu bewahren. Finn stimmt ihr zu: Es liegt doch viel näher, dass Sebastian das Schiff im Sturm an der besser zugänglichen Nordseite der damals unbewohnten Insel bewusst hat auflaufen lassen, um den Schatz zu bergen und an Land zu verstecken. Im Keller der uralten Kirche auf Bigg Bunnys Insel finden Tess und Finn Hinweise auf das älteste Grab des Friedhofs. Triumphierend zeigt Tess auf den Namen der „Verstorbenen“: Aurelia ist nämlich der Name des gesunkenen Schatzschiffs. Tess und Finn entdecken den Grabstein, graben nach und finden Sebastians Tagebuch, das sie zur Schatzhöhle führt. Ein geniales Versteck: Die meiste Zeit des Jahres ist die Grotte durch die Brandung völlig unzugänglich.
Bigg Bunny und seine Gorillas haben Tess und Finn belauscht. Auf der Flucht vor den Gangstern stürzt Finn in einen Abgrund – die Schurken halten ihn für tot. Sie schnappen sich Tess und seilen sie in die von der lebensgefährlichen Brandung durchtosten Grotte hinab. Während Tess nach Luft schnappt, merkt sie, woran sie sich verzweifelt festklammert: an einem uralten Kanonenrohr mit der Aufschrift Aurelia…

ÜBER DIE PRODUKTION
Leinen los
Andy Tennant hatte bereits vor, sich an einem neuen Genre zu versuchen, als er eine frühe Fassung des Drehbuchs „Fool’s Gold“ von John Claflin & Daniel Zelman auf den Tisch bekam. „Ich las das Skript, und mir gefiel die Struktur auf Anhieb: Hier bot sich die wunderbare Gelegenheit, einen großen, lustigen Film zu machen – mit all den Elementen, die ich von einer Abenteuerkomödie erwarte“, erinnert sich Tennant. „Ich hatte sofort jede Menge eigene Ideen und verbrachte die nächsten sieben Monate mit der Überarbeitung – seitdem bin ich richtig besessen von dem Stoff. Ich habe mich sehr ausführlich mit der Legende um die Aussteuer der Königin beschäftigt, aber auch mit dem Schicksal echter Schatzjäger und ihrer Funde.“
Dazu Produzent Bernie Goldmann: „Beim Lesen erkannte ich das großartige Konzept für einen romantischen Abenteuerfilm. Andys Filme garantierten immer schon beste Unterhaltung – also schickte ich ihm das Drehbuch. Mir war klar, dass der Stoff wie für ihn gemacht war.“
Produzent Donald De Line fügt hinzu: „Wenn man sich Andys bisherige Filme anschaut, wird eines ganz deutlich: Er hat ein Händchen für Komödien. Mit unglaublichem Instinkt arbeitet er den Humor und das Herz der Story heraus, und er entwickelt große Sympathie für die Figuren. Seine hervorragende Inszenierung von Paarbeziehungen in Verbindung mit einer tollen Abenteuergeschichte versprach eine sehr originelle Variante romantischer Action-Komödien.“
Tennant weiter: „Mich interessierte gerade diese Story, weil es bei der Schatzsuche nicht nur um Geld geht, sondern um ein Paar, das sich ineinander verliebt hat, weil beide leidenschaftliche Schatzsucher sind. Doch in der realen Welt reicht das vielleicht nicht – als wir sie kennen lernen, ist die Scheidung bereits beschlossene Sache. Der Schatz könnte sie also wieder zusammenbringen. So etwas macht mir Spaß.“
In der Hauptrollen des Ben „Finn“ Finnegan und seiner Ex-Frau Tess besetzten die Filmemacher Matthew McConaughey und Kate Hudson, deren bewährte Leinwand-Chemie die Zuschauer schon in dem Hit „How to Lose a Guy in 10 Days“ (Wie werde ich ihn los – in 10 Tagen?; 2003) bezaubert hatte.
„Es war toll, schon gleich zu Beginn der Dreharbeiten auf mein vertrautes Verhältnis mit Matthew aufbauen zu können“, berichtet Hudson. „Ich habe eine Schwäche für ihn. Er ist richtig lieb – von Natur aus ist ihm alles Böse oder Gemeine fremd. Wir albern herum und haben Spaß bei der Arbeit, aber wir wissen auch genau, wie wir uns total aufeinander einstellen können. Wir sind beide ehrgeizig und necken uns schon mal – und das kommt unseren Rollen, der Dynamik unserer Leinwandbeziehung sehr zugute.“
„Ich kann mit Kate sehr gut streiten und flirten“, grinst McConaughey. „Die Chemie entwickelt sich ja eher zwischen den Zeilen als in den Zeilen – bei uns funktioniert’s, keiner weiß, warum. Kate hat das gewisse Etwas, das sie für jedermann so attraktiv macht. Ihr komödiantisches Timing ist äußerst präzise, der Humor behält immer Oberwasser, ohne je seine Bissigkeit ganz zu verlieren.“
„Wir brauchten ein Paar, das sich ebenbürtig ist, das für Ausgewogenheit sorgt. Sie mussten ebenso austeilen wie einstecken können“, stellt Tennant fest. „Matthew und Kate bringen diese Fähigkeiten mit, sie haben sich derart intensiv in die Rollen eingelebt, dass es sofort zwischen ihnen funkte. Und weil wir sie auf der Leinwand bereits erlebt haben, waren die Zuschauer quasi schon einmal dabei, als die beiden sich verliebten. Wir konnten die Ehe also komplett aussparen und gleich mit der Scheidung anfangen“, lacht er.
Tatsächlich beginnt die Story an dem Tag, als die Scheidung rechtskräftig wird. Während Tess ein emotionales Wrack ist und mühsam mit der Überzeugung ringt, dass es wirklich nicht mehr anders geht, bekommt Finn es mit einem sehr konkreten Wrack zu tun: Unter Wasser bekommt er die Katastrophe an der Oberfläche nicht mit – sein Boot kentert. Damit schwindet auch jede Hoffnung, rechtzeitig in die Stadt zurückzukehren und Tess davon abzuhalten, den entscheidenden Schlussstrich unter das Kapitel ihrer Ehe zu ziehen. Doch aus dem Desaster ergibt sich ein neuer Funken Hoffnung: Finn entdeckt eine Scherbe, die beweist, dass er der Aussteuer der Königin näher ist als je zuvor, jenem ungeheuren Vermögen an Gold und Juwelen, das die Schatzsucher seit fast 300 Jahren in Atem hält.
McConaughey sagt: „Es ergibt sich, dass Finn am Tag des Scheidungstermins ein neues Indiz entdeckt, einen wesentlichen Hinweis auf die Lage des Schatzes, den er seit acht Jahren sucht. Damit hat er den Beweis, und wenn er Tess den zeigen und damit belegen kann, dass sie sich auf dem richtigen Weg befinden, gibt sie ihm vielleicht eine neue Chance und wird die Scheidung aufschieben. Finn ist sehr begabt, wenn es darum geht, sich herauszureden, und meist ist das Glück – oder das Schicksal? – auf seiner Seite. Wenn man es nur lange genug mit ihm aushält, dann läuft alles bestens… aber man weiß eben nie, was er vorhat und wie er an sein Ziel gelangen wird. Immer wieder geht etwas schief. Doch wahrscheinlich hat sich Tess gerade deswegen in ihn verliebt.“
Wie sich herausstellt, hat Finn den richtigen Riecher gehabt. Auf der Suche nach der Aussteuer der Königin haben sie sich verliebt, und während ihrer gesamten Ehe haben sie weitergeforscht. Jetzt, wo die Lösung des Rätsels offenbar unmittelbar bevorsteht, fühlt sich Tess wieder in den Strudel der Schatzsuche hineingezogen. Wie sie es auch dreht und wendet: Tess kann die Bedeutung von Finns jüngster Entdeckung nicht ignorieren – genauso wenig, wie sie Finn selbst widerstehen kann.
„Man bekommt das Gefühl, dass Finn Tess in den Wahnsinn treibt“, gibt Hudson zu. „Sie liebt ihn, aber er handelt derart verantwortungslos und leichtsinnig, dass Tess seinem Urteil einfach nicht mehr trauen kann. Als wir sie in ihrer Beziehung näher kennen lernen, begreifen wir, wie es zu dieser ,Ich liebe dich, kann es aber nicht mit dir aushalten, und ohne dich erst recht nicht‘-Situation kommt. Und als Tess endlich den Schlussstrich unter die Ehe zieht, kommt Finn natürlich wieder bei ihr angekrochen und treibt sie weiter in den Wahnsinn“, lacht sie.
Neue Freunde, alte Feinde
Mit der Unterschrift unter der Scheidungsurkunde ändert Tess den Kurs ihres Lebens und nimmt einen Job auf der fabelhaften Luxusyacht Precious Gem an, die Milliardär Nigel Honeycutt gehört. Die Filmemacher waren begeistert, als der preisgekrönte Schauspieler Donald Sutherland die Rolle des wohlhabenden Tycoons übernahm, der keine Ahnung hat, worauf er sich einlässt, als er Tess als Bedienung auf der Yacht engagiert.
Produzent De Line hatte mit Sutherland bereits an „The Italian Job“ (The Italian Job – Jagd auf Millionen) gearbeitet. Er berichtet: „Ich durfte inzwischen schon zwei Filme mit Donald Sutherland machen. Wenn er an den Set kommt, bringt er seine außergewöhnliche Persönlichkeit immer ganz mit ein. Wir waren total aus dem Häuschen, als ihm das Drehbuch und die Rolle gefielen. Dass er ein hervorragender Schauspieler ist, weiß jeder. Aber dann schrieb er einen wunderbaren, leidenschaftlichen Brief, in dem er die Rolle des Nigel analysiert – damit war der Vertrag perfekt. So etwas passiert nicht alle Tage.“
„Manchmal dürfen Regisseure mit Schauspielern arbeiten, die über ihre Rollen hinauswachsen, und die Arbeit mit Donald war eine solche Sternstunde“, berichtet Tennant. „Dieser Mann hat bereits absolut Erstaunliches geleistet. Er muss niemandem mehr etwas beweisen. Doch als er zur ersten Leseprobe erschien, konnte er bereits das gesamte Skript auswendig – nicht nur seine Dialoge oder seine Szenen: Er hatte das komplette Drehbuch memoriert. Er verblüffte uns immer wieder und legte damit die Messlatte auch für alle anderen deutlich höher. Er ist nicht nur ein Vollblut-Profi, sondern auch eine faszinierende Persönlichkeit. Ich könnte ihm den ganzen Tag zuhören und empfand es als besonderes Privileg, mit ihm zu arbeiten und ihn auch abseits der Dreharbeiten zu erleben.“
Gerade hat Tess ihren Frieden damit gemacht, dass die Trennung von Finn endgültig vollzogen ist, da muss sie extrem frustriert zur Kenntnis nehmen, dass er sich an Bord der Precious Gem mogelt, indem er mit einer spektakulären Aktion den fortgewehten Hut von Nigels verwöhnter Tochter Gemma aus dem Wasser rettet.
Die Rolle der Gemma übernimmt die vielversprechende Nachwuchsdarstellerin Alexis Dziena, die laut Tennant eine „komödiantische Naturbegabung ist, wie man sie sich herziger gar nicht vorstellen kann. Alexis erschien zum Vorsprechen und spielte einfach alle an die Wand. Sie ist lustig, komisch, und sie brachte das Wesentliche der Figur auf den Punkt – mir fiel die Entscheidung sehr leicht, ihr die Rolle anzuvertrauen.“
Dziena weiß zwar, dass Gemma auf den ersten Blick eher oberflächlich wirkt – doch in ihr steckt bedeutend mehr, als die Fassade vermuten lässt: „Die Rolle war eine echte Herausforderung, denn ich musste zeigen, dass sie nicht total eitel und eindimensional ist, sondern durchaus Substanz hat. Mit Andy diskutierte ich ihre Gemma-Macken, kleine Eigenheiten, die die Figur präziser definieren als die Dialoge. Außerdem machte es riesig Spaß, ihren Charakter durch ihre Outfits herauszuarbeiten. Sie hat einen sehr teuren Geschmack – ich darf also Kostüme tragen, die ich mir sonst nie leisten könnte.“
Dazu Kostümbildnerin Ngila Dickson: „Gemma soll so ausgeflippt wie nur irgend möglich wirken – als Kontrast zu Tess, die eher sportlich und praktisch auftritt. Unserer Kreativität waren also keine Grenzen gesetzt – das bezog sich sogar auf Gemmas Badeanzüge wie jenen rot gestreiften Anzug mit Hosenträgern, an dem ich einfach nicht vorbeigehen konnte. Er passt wunderbar zur Rolle. Wir ließen also alles andere liegen und steckten sie da hinein.“
Laut Dziena ergeben sich ganz andere charakterliche Aspekte durch Gemmas Beziehung zur ihrem Vater: „Hier handelt es sich wohl um die typische Situation, in der man einander liebt und das auch weiß – und trotzdem ist die Kommunikation gestört. Die beiden leben seit vielen Jahren zusammen, haben aber nie ein offenes Gespräch geführt. Ich würde nicht sagen, dass sie sich entfremdet haben, ich würde die Beziehung eher als unbeholfen bezeichnen.“
Als Finn sich an Bord der Precious Gem etabliert hat, weil Gemma ihm für die Rettung ihres Hutes ewig dankbar ist, erkennt er seine Chance, die weitere Schatzsuche finanziert zu bekommen. Und so zieht er Nigel und Gemma schon bald in seinen Bann: Er erzählt ihnen von der schicksalhaften Fahrt der Aurelia im 18. Jahrhundert und von der seitdem verschollenen Fracht, der legendären Aussteuer der Königin. Durch Finns Begeisterung wird auch Tess mitgerissen – ihre gemeinsame Leidenschaft erweist sich als derart ansteckend, dass sich Nigel und Gemma ihnen mit großem Enthusiasmus anschließen.
Unglücklicherweise hat Finn zuvor bereits einen skrupellosen Investor infiziert und angedeutet, dass er dem Schatz ganz nahe gekommen ist – zu nahe, um es genau zu sagen. Dieser Finanzier ist ein mächtiger Gangster, der sich mit dem unschuldig klingenden Kuschel-Namen Bigg Bunny tarnt. Inzwischen behauptet er sogar, ihm gehöre der gesamte Schatz, und zwar mit einiger Berechtigung: Alles deutet nämlich darauf hin, dass der Schatz auf einer kleinen Karibikinsel versteckt worden ist, die Bigg Bunny mit seinen Einkünften als Star-Rapper gekauft hat.
Die Rolle des Bigg Bunny übernimmt Kevin Hart. Er erklärt: „Bigg Bunny hatte Erfolg in der Musikbranche, und als er das satt hatte, beschloss er, sein Geld in eine Insel zu investieren. Zufällig gibt es dort einen Schatz, aber man darf ja nicht einfach ein Grundstück betreten und mitnehmen, was man dort findet – und mit Grundstück meine ich Insel. Bigg Bunny hat die Insel gekauft. Sie gehört ihm, und damit auch alles, was sich darauf, darunter und um sie herum befindet. So sieht er die Sache.“
Was die Sache noch schlimmer macht: Finn hat bereits Schulden bei Bigg Bunny, der mit seiner Geduld inzwischen am Ende ist. „Mittlerweile ist Bigg Bunny total genervt von Finn, weil er sich aus jeder Situation herausredet“, sagt Hart. „Bigg bekommt ihn nicht zu fassen, er kann ihn nicht umlegen, wird ihn einfach nicht los – jedes Mal, wenn Bigg seine Gorillas auf ihn ansetzt, reagiert Finn wie ein Stehaufmännchen – das ist der totale Frust.“
Tennant kommentiert: „Bei einer Abenteuerkomödie wie dieser besteht die Schwierigkeit darin, dass sie auch von Spannung und Gefahr lebt – aber die Schurken dürfen nicht allzu böse sein, sondern eher schräg. Als Bigg Bunny ist Kevin Hart die perfekte Besetzung, weil er urkomisch ist, selbst wenn er skupellos sein will.“
Bigg Bunnys Männer fürs Grobe, Curtis und Cordell, haben genauso wenig Glück wie er selbst – sie stolpern viel eher über ihre eigenen Beine, als dass sie Finn zu Fall bringen. Die beiden werden von Brian Hooks und Malcolm-Jamal Warner gespielt.
Auch Finn selbst hat mit seinem Assistenten Pech: Alfonz stammt aus der Ukraine und wird von dem Schotten Ewen Bremner dargestellt. Sobald die beiden an Bord der Precious Gem kommen, hat Alfonz nur noch Augen für Gemma, statt nach Bigg Bunny Ausschau zu halten.
Bigg Bunny hat zwar Geld, aber kein Know-how – deshalb zögert er nicht, jenen Mann zu engagieren, der weiß, wie man Finn beim Wettlauf zum verlorenen Schatz schlagen kann: Finns ehemaligen Mentor Moe Fitch. Moe ist ein erfahrener Schatzsucher, der Finn sein Handwerk gründlich beigebracht hat – bis Finn ihn angeblich betrogen hat. Aus der ehemaligen Partnerschaft ist also ein heftiger Konkurrenzkampf entstanden. Wer gewinnt, steckt die Beute ein – die Aussteuer der Köngin.
Dazu Ray Winstone, der die Rolle des Moe übernimmt: „Zunächst hält man Moe für den Bösewicht, aber man sollte nicht immer dem äußeren Schein vertrauen. Offenbar muss Moe an den kleinen Finn geglaubt haben – er nahm ihn unter seine Fittiche und hat ihm das Handwerk beigebracht. Doch der Dickkopf Finn nimmt es wohl mit der Moral nicht immer so genau – Moe ist derart enttäuscht von ihm, dass es ihm das Herz gebrochen hat. Dennoch tendiert er immer noch dazu, Finn zu verzeihen. Im Grunde ist es eher eine Vater-Sohn-Beziehung.“
Bei seiner Vorbereitung auf die Rolle des kompromisslosen Schatzsuchers entwickelte Winstone große Hochachtung für jene Menschen, die ihr Leben ganz der Suche nach den Relikten der Vergangenheit widmen: „Wer sein Leben lang Schätze sucht und hebt, muss nicht nur Wissenschaftler, sondern auch Ozeanograf und Glücksspieler sein… Und wenn man erst einmal etwas gefunden hat, lässt einen das Fieber nicht mehr los. Wer das Meer liebt, das Forschen und ungewöhnliche Erfahrungen, für den ist das ein wunderbares Leben.“
Die Aussicht auf unerhörte Reichtümer auf dem Meeresgrund hat Möchtegern-Schatzsucher immer schon fasziniert. Dazu Tennant: „Wenn man sich klarmacht, welche Mengen von Edelsteinen und Preziosen immer noch im Meer liegen, dann verschlägt es einem den Atem. Diese Schätze zu finden gleicht der Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Aber es gibt Leute, die es ihr Leben lang immer wieder versuchen. Ein verrücktes Völkchen.“
„Die Erde ist zu 75 Prozent von Wasser bedeckt, und 95 Prozent davon sind noch unerforscht – es gibt also noch eine Menge ungehobener Schätze“, weiß McConaughey. „Wenn man die Hinweise zu deuten verstehen, ist alles möglich… und das ist in jedem Fall ein Abenteuer.“
Dazu Hudson: „Wenn man die Geschichten von Leuten hört, die tatsächlich alte Schiffswracks gefunden haben, dann dreht man total durch: Es ist unglaublich spannend, sich der Herausforderung zu stellen und nach diesen Dingen zu suchen, die Hunderte von Jahren auf dem Meeresgrund überstanden haben. Genau das ist die abenteuerliche Leidenschaft, in der sich Finn und Tess finden.“
Down under
„Ein Schatz zum Verlieben“ spielt in der Karibik – ursprünglich sollte der Film dort auch gedreht werden. Doch logistische Schwierigkeiten und die bevorstehende Hurrikan-Saison führten zur Änderung des Plans. Schließlich fanden die Filmemacher alle Voraussetzungen für den Dreh in und vor dem australischen Queensland: Gedreht wurde in Port Douglas, auf Lizard Island, auf den Whitsunday-Inseln und an der Gold Coast.
Produktionsdesigner Charles Wood berichtet: „Andy bestand darauf, die Filmhandlung in der Karibik anzusiedeln. Als dann feststand, dass wir in Australien drehen, musste ich den Look der Karibik dort reproduzieren. Wir haben die australische Küste nach vergleichbaren Landstrichen abgesucht, und dann war es meine Aufgabe, sie typisch karibisch aussehen zu lassen.“
Andy Tennant kommentiert: „Als Regisseur muss ich dem Produktionsdesigner vertrauen, der meine Vorstellungen interpretiert und in die Praxis umsetzt. Charles Wood kümmert sich um jedes Detail, jede Nuance der Story. Er ist so detailbesessen und präzise, wie man sich einen Produktionsdesigner nur wünschen kann, und er wird dabei von seinem fähigen Team unterstützt.“
Wood reiste auf die Inseln St. Thomas, St. Croix und St. John, um sich vor Ort ein Bild vom karibischen Ambiente zu machen. Für die Nachbildung der Aussteuer der Königin orientierte er sich an der außergewöhnlichen Sammlung von Schätzen, Dokumenten und anderen jahrhundertealten Relikten im Mel Fisher Maritime Heritage Museum in Key West/Florida. Dort verbrachte er lange Zeit mit Recherchen, die ihm eine unschätzbare Hilfe waren: „Ich konnte mir echte spanische Schätze anschauen und bekam so eine exakte Vorstellung von ihrem Aussehen. Alles ist durch Illustrationen und Fotos bestens dokumentiert – das erlaubte uns die Anfertigung äußerst akkurater, sehr detaillierter Nachbildungen.“
Echte Schatzsucher verbringen die meiste Zeit mit dem Absuchen des Meeresgrunds; ein Großteil der Handlung in „Ein Schatz zum Verlieben“ spielt also am, unter oder auf dem Wasser – mit allen Schwierigkeiten, die derartige Dreharbeiten mit sich bringen. Dazu Tennant: „Alle warnten mich vor den Drehproblemen auf dem Meer, und jetzt kann ich das bestätigen. Das Wetter ändert sich sehr schnell, der Himmel zieht zu, dass Wasser wechselt die Farbe, Teile der Ausrüstung können über Bord gehen. Man muss immer darauf gefasst sein, dass etwas schiefgeht, und sich entsprechend vorbereiten. In solchen Situationen steht und fällt alles mit dem Team – ich hatte großes Glück, auf (Kameramann) Don Burgess zählen zu können, der Filme wie ,Cast Away‘ (Cast Away – Verschollen) und ,Forrest Gump‘ (Forrest Gump) gemacht hat und Erfahrungen mit Dreharbeiten auf hoher See mitbringt. Er war eine unschätzbare Hilfe.“
Donald De Line, der die gesamten Dreharbeiten über am Set mit dabei war, fügt hinzu: „Ich halte den Dreh auf dem Meer für die schwierigste Aufgabe eines Filmemachers überhaupt – entsprechend intensiv haben wir uns vorbereitet. Man kann zwar alle Eventualitäten eingehend planen, aber letztlich ist man trotzdem den Elementen ausgeliefert – es klappt nicht alles so, wie man es sich wünscht. Wir filmten die Boote von anderen Booten, aus der Luft und von Land aus… jede nur denkbare Variante. Alles musste sorgfältig choreografiert werden. Zum Glück konnten wir uns auf Lance Julian, unseren Fachmann für die Wasserszenen, voll und ganz verlassen.“
Julian stellte die Flotte von Booten zusammen, die für die Produktion benötigt wurden – also nicht nur die wenigen, die vor der Kamera zu sehen sind, sondern Dutzende weiterer Boote, die als Kameraboote, beim Transport und bei den Tauchgängen zum Einsatz kamen. Eine große Rolle spielte die Suche nach der 50-Meter-Yacht, die Nigel Honeycutts luxuriöse Precious Gem doubeln sollte. Endlich fand man ein geeignetes Schiff auf den Fiji-Inseln – laut Charles Wood erfüllt es alle Auflagen: „Es sollte mehrere Decks haben, und vom Heck aus soll man tauchen können. Diese Voraussetzungen waren auf der Yacht vorhanden. Es ist gar nicht so einfach, Boote dieser Größenordnung aufzutreiben, die für Dreharbeiten zur Verfügung stehen – wir hatten also Glück, eines zu finden, das sich unweit der australischen Gewässer befand und das uns der Eigner für die Dauer der Produktion überließ.“
„Eines weiß ich genau: Wenn ich eine Yacht wie diese besäße, würde ich bestimmt kein Filmteam an Bord lassen“, lacht Tennant. „Es ist ein traumhaftes Boot, und wir sind wirklich sehr dankbar, dass es uns derart lange zur Verfügung stand.“
Die Dreharbeiten auf dem Meer erforderten zunächst, dass die Darsteller einen Tauchlehrgang absolvierten. Der erfahrene Stunt Coordinator R.A. Rondell (die „Matrix“-Sequels, „Superman Returns“) berichtet: „Wegen der umfangreichen Wassersequenzen musste jeder den Lehrgang machen. Vor allem ging es darum, allen die Grundbegriffe beizubringen und die nötigen Sicherheitsmaßnahmen einzuüben, damit sie sich im Wasser relativ wohl und sicher fühlten – was bei jedem natürlich verschieden ist. Matthew ist der geborene Sportler – er lernt sehr schnell. Ihm gelingt wirklich alles, was man von ihm verlangt. Für einen Stunt Coordinator stellt er einen Glücksfall dar. Mit Kate hatte ich zuvor noch nicht gearbeitet, aber sie hört aufmerksam zu und stellt die richtigen Fragen. Sie begreift alles, was sie wissen muss, und packt den Stier bei den Hörnern.“
McConaughey besaß bereits den Tauchschein und absolvierte während der Dreharbeiten die Prüfung für fortgeschrittene Taucher. Doch für die meisten Schauspieler war dies eine ganz neue Erfahrung.
Hudson berichtet: „So etwas schweißt zusammen, denn wir Schauspieler sollten alle gemeinsam tauchen – das war echt cool. In solchen Situationen, in einer solchen Umgebung muss man einander wirklich vertrauen – anders geht es nicht.“
Tauchmeister Tye Zinck, der die Tauchszenen des Films leitete und für die Sicherheit im Wasser verantwortlich war, verrät: „Alle erwiesen sich als gute Taucher, was mich etwas überraschte, weil wir Leute mit kaum oder gar keiner Taucherfahrung mehr oder weniger ins kalte Wasser warfen. Matthew brachte natürlich Erfahrung mit und lieferte im Wasser eine starke Leistung – um ihn machten wir uns keine Sorgen. Kate zögerte zunächst ein wenig, aber als sie die Unterwasserwelt zum ersten Mal erlebte, war sie absolut begeistert. Bald sah es so aus, als ob sie schon ihr Leben lang getaucht wäre.“
„Ich hatte mir das anfangs leichter vorgestellt“, gibt Hudson zu. „Als ich zum ersten Mal richtig tauchen musste, hatte ich ausgesprochen Angst vor dem Wasser, aber das Wasser-Team und die Tauchexperten haben sich rührend um mich gekümmert. Und sobald ich dann unten war, fand ich es regelrecht unglaublich. Ist doch irre, wenn man sich klarmacht, dass ich meinen ersten Tauchgang gleich auf dem Great Barrier Reef machen durfte. Die Vielfalt des Lebens im Meer ist ein echtes Phänomen. Man kommt sich vor wie in einer ganz anderen Welt. Inzwischen bin ich begeisterte Taucherin – ich kann es gar nicht abwarten, wieder hineinzuspringen.“
Kevin Hart war dagegen vollends zufrieden, das Leben im Meer aus sicherer Distanz zu beobachten: „Ich fühle mich unter Wasser eindeutig nicht zu Hause. Da wohnen die Haie, die Quallen und Stachelrochen, die dir den Garaus machen können – denen will ich gar nicht erst in die Quere kommen. So sehe ich das. Mir ist es völlig egal, wenn alle davon schwärmen, dass sie noch nirgends eine so fantastische Unterwasserwelt erlebt haben. Die kann ich auch oben vom Boot aus beobachten. Und zwar auf dem Boot“, sagt er augenzwinkernd.
Natürlich kam die Sicherheit immer an erster Stelle, und ständig waren die Darsteller von Profi-Tauchern umgeben, die beim ersten Anzeichen von Problemen sofort zupacken konnten… oder unerwünschte Unterwasser-Zaungäste abwehrten. Tatsächlich tauchten unerwartet lebensgefährliche Irukandji-Quallen auf, die in den nordaustralischen Gewässern beheimatet sind – sofort musste jedermann das Wasser verlassen, die Dreharbeiten wurden eine Zeit lang unterbrochen. Als die Quallen keine Anstalten machten weiterzuschwimmen, zog das Filmteam vorübergehend in die echte Karibik um, damit die noch fehlenden Szenen abgedreht werden konnten.
„Man weiß nie, was Mutter Natur in petto hat, wenn man auf hoher See filmt“, bestätigt McConaughey. „Die Schauplätze sind traumhaft, aber nicht ungefährlich – ob es der Wind ist oder die Wellen, oder die gefürchteten Quallen. All das lässt sich nicht ändern – man muss sich eben darauf einstellen.“
Bei manchen Unterwasserszenen konnte man sich also nicht vom Wankelmut des offenen Meeres abhängig machen – die Filmemacher waren auf einen total kontrollierbaren Drehort angewiesen. Leider stand in Queensland kein geeignetes Wasserbecken zur Verfügung – also beschloss man, eines zu bauen. Dazu Wood: „Ich habe zwar Erfahrungen mit Unterwassersequenzen, aber nicht in dieser Größenordnung – der Bau eines Beckens war auch für mich Neuland. Dabei habe ich sehr eng mit meinem Ausstatter Peter Russell zusammengearbeitet, der Erfahrungen als Ingenieur mitbringt und die Aktion unglaublich unterstützt hat. Außerdem zogen wir mehrere örtliche Bauunternehmen hinzu, die uns bestens beraten haben.“
Zunächst musste geklärt werden, welchen Umfang das Becken haben sollte. Wood erklärt: „Die Größenordnung des Beckens wurde durch den Untergang von Finns Boot namens Booty Calls vorgegeben: Das war eine der ersten Szenen, die wir im Becken gedreht haben. Das Boot war zwölf Meter lang, und auf jeder Seite brauchten wir sechs Meter Abstand.“
Daraus ergaben sich die Dimensionen des Beckens: 43 Meter lang und 30 Meter breit, mindestens fünf Meter tief – an der tiefsten Stelle sogar über sechs Meter. Das Fassungsvermögen beträgt 7,2 Millionen Liter – laut Wood ist es „das größte Becken der südlichen Halbkugel und eines der größten der ganzen Welt.“
Doch der Bau des Beckens war nur der Anfang. „Die Wartung des Beckens ist äußerst kompliziert“, berichtet Wood. „Die Filter- und die Heizungsanlage erwiesen sich als sehr problematisch. Natürlich konnten wir im Becken jeden beliebigen Set aufbauen, aber wenn das Wasser zum Filmen zu trübe ist, dann stecken wir in echten Schwierigkeiten.“
„Das Becken eröffnete tolle Möglichkeiten“, berichtet Tennant. „Nachdem wir das gesunkene Boot auf dem Grund des Beckens gefilmt hatten, drehten wir woanders, kamen dann zurück, und da wartete bereits ein ganz neuer Set auf uns. Die Schauspieler sprangen hinein, und ich hinterher, und wir alle durften unter Wasser spielen“, grinst er.
„Unter anderem macht mir die Filmarbeit deshalb so viel Spaß, weil man ständig etwas ganz Ungewöhnliches erlebt. Gerade bei diesem Film habe ich jede Menge Sachen gemacht, die mir völlig neu waren“, meint der Regisseur. „Ich durfte in Australien arbeiten, unter Wasser filmen und einige große Action-Sequenzen drehen. Eine tolle Erfahrung.“

DARSTELLER
MATTHEW McCONAUGHEY
Finn
Aktuell war McConaughey als Fußballtrainer in dem von der Kritik gefeierten Spielfilm „We Are Marshall“ (Sie waren Helden) zu sehen – darin wird erzählt, wie eine Kleinstadt in West Virginia auf eine vernichtende Katastrophe reagiert.
2005 trat er in der Action-Abenteuerkomödie „Sahara“ (Sahara – Abenteuer in der Wüste) mit Penélope Cruz und Steve Zahn auf. Diese Rolle brachte ihm den People’s Choice Award ein. Der Film erreichte beim Start Platz eins der Kino-Charts und war der erste große Spielfilm, den er mit seiner Produktionsfirma j.k. livin productions in die Kinos brachte. Anschließend trat er neben Al Pacino in „Two for the Money“ (Das schnelle Geld) auf. Im selben Jahr kürte ihn das Magazin People zum „erotischsten Mann der Gegenwart“.
Zu seinen aktuellen Filmen zählen auch die beliebten Liebeskomödien „Failure to Launch“ (Zum Ausziehen verführt) mit Sarah Jessica Parker und „How to Lose a Guy in 10 Days“ (Wie werde ich ihn los – in 10 Tagen?) mit Kate Hudson; das Science-Fiction-Abenteuer „Reign of Fire“ (Die Herrschaft des Feuers) mit Christian Bale; der Ensemble-Film „Thirteen Conversations About One Thing“; der Horror-Thriller „Frailty“ (Dämonisch), den Bill Paxton schrieb und inszenierte; und Adam Shankmans erfolgreiche romantische Komödie „The Wedding Planner“ (Wedding Planner – Verliebt, verlobt, verplant) mit Jennifer Lopez.
McConaughey trat auch in dem im Zweiten Weltkrieg spielenden Action-Film „U-571“ (U-571), in Ron Howards „EDtv“ (Edtv – Immer auf Sendung), Steven Spielbergs „Amistad“ (Amistad), Robert Zemeckis’ „Contact“ (Contact) und Joel Schumachers von der Kritik hoch gelobtem Justizdrama „A Time to Kill“ (Die Jury) sowie „Lone Star“ (Lone Star), „Angels in the Outfield“ (Angels – Engel gibt es wirklich!) und Richard Linklaters „Dazed and Confused“ (Confusion – Sommer der Ausgeflippten) auf.
McConaugheys Produktionsfirma j.k. livin produzierte die abendfüllende Dokumentation „Hands on a Hard Body“ und entwickelt derzeit zahlreiche Projekte für verschiedene Studios und Produktionsfirmen, zum Beispiel die Komödie „Surfer Dude“. Im Sommer 2008 ist McConaughey neben Ben Stiller, Robert Downey Jr. und Jack Black in „Tropic Thunder“ (Tropic Thunder) zu sehen.
KATE HUDSON
Tess
Mit Cameron Crowes im Rock’n’Roll-Milieu der 1970er-Jahre angesiedeltem „Almost Famous“ (Almost Famous – fast berühmt; 2000) gewann Hudson den Golden Globe. Außerdem wurde sie für den Oscar, den British Academy Award (BAFTA) und den Preis der Screen Actors Guild (SAG; US-Gewerkschaft der Film- und TV-Schauspieler) nominiert. Nicht nur das Publikum reagiert begeistert auf Hudsons Leistung als Groupie Penny Lane, sondern sie gewann auch die Preise etlicher amerikanischer Kritikerverbände, zum Beispiel wurde sie von der Broadcast Film Critics Association für die Beste Durchbruchleistung geehrt. Eine weitere SAG-Nominierung erhielt sie als Mitglied des Darstellerensembles, zu dem auch Billy Crudup, Frances McDormand, Patrick Fugit, Philip Seymour Hoffman, Jason Lee und Anna Paquin gehörten.
Hudsons nächster Film war Robert Altmans „Dr. T & the Women“ (Dr. T & the Women), in dem sie wieder mit berühmten Kollegen auftrat: Richard Gere, Helen Hunt, Laura Dern und Liv Tyler. Dann folgte die romantische Komödie „About Adam“ (Alles über Adam) mit Stuart Townsend und Frances O’Connor und Shekhar Kapurs Historienepos „The Four Feathers“ (Die vier Federn) mit Heath Ledger und Wes Bentley.
2003 übernahm Hudson neben Matthew McConaughey die Hauptrolle in der erfolgreichen Liebeskomödie „How to Lose a Guy in 10 Days“ (Wie werde ich ihn los – in 10 Tagen?), der weltweit über 200 Millionen Dollar umsetzte. Im selben Jahr war sie neben Luke Wilson in Rob Reiners „Alex & Emma“ (Alex & Emma) und neben Naomi Watts, Glenn Close, Stockard Channing, Leslie Caron und Stephen Fry in Merchant-Ivorys moderner Komödie „Le Divorce“ (Eine Affäre in Paris) zu sehen. Dann spielte sie die Titelrolle in Garry Marshalls Komödie „Raising Helen“ (Liebe auf Umwegen). Es folgte der Psycho-Thriller „Skeleton Key“ (Der verbotene Schlüssel) mit Peter Sarsgaard und Gena Rowlands. Aktuell wirkte sie in der Hit-Komödie „You, Me and Dupree“ (Ich, du und der Andere) neben Owen Wilson, Matt Dillon und Michael Douglas mit. Demnächst ist sie neben Dane Cook in „My Best Friend’s Girl“ zu sehen. Vor Kurzem gab sie ihr Autoren- und Regiedebüt mit dem Kurzfilm „Cutlass“, der im Rahmen des Glamour Reel Moments-Programms entstand.
Ihr Studio-Spielfilmdebüt gab Hudson in Risa Bramon Garcias „200 Cigarettes“ (Eine Nacht in New York) neben Ben Affleck, Courtney Love und Martha Plimpton. Zu ihren frühen Filmen zählen außerdem Morgan J. Freemans „Desert Blue“ (Desert Blue) mit Christina Ricci und Casey Affleck sowie das Psycho-Drama „Gossip“ (Tödliche Gerüchte), in dem sie neben James Marsden und Joshua Jackson auftrat.
Im Frühjahr 2008 stellt Hudson mit Coiffeur David Babaii die innovative neue Marke DAVID BABAII FOR WILDAID vor – Haarpflegeprodukte, die ohne Sulfate, Haltbarkeitsmittel, tierische Produkte und Tierversuche auskommen. Ein Teil der Erlöse kommt der weltweiten Tierschutzorganisation WildAid zugute.
DONALD SUTHERLAND
Nigel Honeycutt
Als einer der aktivsten und wandlungsfähigsten Schauspieler ist Sutherland in über 100 Filmen aufgetreten – von beißenden poltitischen Satiren wie Robert Altmans „M*A*S*H“ (M*A*S*H) über Robert Redfords intime Familiengeschichte „Ordinary People“ (Eine ganz normale Familie) bis hin zur subtilen Komplexität von Alan J. Pakulas „Klute“ (Klute) und der romantischen Exzentrik von „Il Casanova di Federico Fellini“ (Fellinis Casanova). Mit „M*A*S*H“ und „Eine ganz normale Familie“ wurde er jeweils für den Golden Globe nominiert.
Sutherlands Karriere ist geprägt von der Zusammenarbeit mit etlichen der berühmtesten Filmregisseure: Bernardo Bertoluccis „Novecento“ (1900); Nicolas Roegs „Don’t Look Now“ (Wenn die Gondeln Trauer tragen); John Schlesingers „The Day of the Locust“ (Der Tag der Heuschrecke); Paul Mazurskys „Alex in Wonderland“ (Alex im Wunderland); Robert Aldrichs „The Dirty Dozen“ (Das dreckige Dutzend); John Sturges’ „The Eagle Has Landed“ (Der Adler ist gelandet); Herbert Ross’ „Max Dugan Returns“ (Max Dugans Moneten); Louis Malles „Crackers“ (Crackers; auch: Fünf Gauner machen Bruch); Ron Howards „Backdraft“ (Backdraft – Männer, die durchs Feuer gehen); Oliver Stones „JFK“ (John F. Kennedy – Tatort Dallas); Fred Schepisis „Six Degrees of Separation“ (Das Leben – ein Sechserpack); Robert Townes „Without Limits“ (Grenzenlos), der Sutherland eine weitere Nominierung für den Golden Globe einbrachte; Clint Eastwoods „Space Cowboys“ (Space Cowboys); Anthony Minghellas „Cold Mountain“ (Unterwegs nach Cold Mountain); und Joe Wrights „Pride & Prejudice“ (Stolz und Vorurteil).
Vor Kurzem war er zu sehen in „Reign Over Me“ (Die Liebe in mir) neben Don Cheadle und Adam Sandler; in „Ask the Dust“ (Ask the Dust), geschrieben und inszeniert von Robert Towne; „Land of the Blind“ (Land of the Blind) neben Ralph Fiennes; „An American Haunting“ (Der Fluch der Betsy Bell) neben Sissy Spacek; „American Gun“ neben Marcia Gay Harden und Forest Whitaker; und in Griffin Dunnes „Fierce People“.
Auch seine Fernsehauftritte sind mit Preisen gewürdigt worden. Eine Nominierung für den Golden Globe erhielt Sutherland als New Yorker Patriarch Tripp Darling in der neuen Hit-ABC-Serie „Dirty Sexy Money“, in der er neben Peter Krause und Jill Clayburgh auftritt. Den Golden Globe und den Emmy gewann er mit seiner Leistung in dem HBO-Film „Citizen X“ (Citizen X). Einen weiteren Golden Globe für die Rolle des Clark Clifford, Berater des Präsidenten Lyndon B. Johnson, in Regisseur John Frankenheimers historischem HBO-Film „Path to War“. 2006 wurde er doppelt für den Golden Globe nominiert: mit seiner Hauptrolle als ehrgeiziger Parlamentspräsident Nathan Templeton in der Serie „Commander in Chief“ (Welcome Mrs. President) und auch mit seiner Darstellung in dem viel gepriesenen Lifetime-Film „Human Trafficking“, mit der er auch eine Emmy-Nominierung verbuchte.
Als Bühnendarsteller wurde Sutherland mit seiner Leistung in dem von der Kritik gefeierten, während der gesamten Spielzeit am Lincoln Center ausverkauften Stück „Ten Unknowns“ von Jon Robin Baitz für den Outer Critics Circle Award nominiert. In London, Los Angeles und Toronto trat er in „Enigmatic Variations“ (Enigma) auf – der englischsprachigen Fassung (übersetzt von seinem Sohn Roeg Sutherland) des berühmten französischen Stücks von Eric-Emmanuel Schmitt.
EWEN BREMNER
Alfonz
Bremner ist bereits in 25 Spielfilmen aufgetreten. Bekannt wurde er mit Mike Leighs berühmtem „Naked“ (Nackt; 1993), was bald zu Rollen in Danny Cannons „Judge Dredd“ (Judge Dredd) mit Sylvester Stallone; „Prince of Jutland“ (Hamlet – Der Prinz von Jütland) mit Christian Bale, Gabriel Byrne und Helen Mirren; und „The Phoenix and the Magic Carpet“ (Abenteuer mit dem Zauberteppich) mit Peter Ustinov führte.
Als ewiger Pechvogel Spud in Danny Boyles schnörkellosem internationalen Hit „Trainspotting“ (Trainspotting – Neue Helden) zeigte Bremner eine seiner denkwürdigsten und gefeiertsten Leistungen. Weitere bedeutende Filme: „The Life of Stuff“; „The Acid House“ (The Acid House); „Julien Donkey-Boy“ als schizophrener Titelheld neben Chloe Sevigny; der Thriller „Paranoid“ (Paranoid – 48 Stunden in seiner Gewalt); Guy Ritchies „Snatch“ (Snatch – Schweine und Diamanten); Michael Bays „Pearl Harbor“ (Pearl Harbor); Ridley Scotts „Black Hawk Down“ (Black Hawk Down); die Musikkomödie „Fancy Dancing“; „16 Years of Alcohol“ (Desolation – 16 Years of Alcohol); „The Reckoning“ (The Reckoning) mit Paul Bettany und Brian Cox; Peter Bergs „The Rundown“ (Welcome to the Jungle); „Around the World in 80 Days“ (In 80 Tagen um die Welt) mit Jackie Chan und Jim Broadbent; „AVP: Alien vs. Predator“ (Alien vs. Predator); der Liebesfilm „The Zero Sum“; „Marvelous“; und Woody Allens gefeierter „Match Point“ (Match Point). Zu seinen aktuellen Titeln zählen der Liebesfilm „Mister Foe/Hallam Foe“ (Hallam Foe – This Is My Story) mit Jamie Bell und Sophia Myles und eine herausragende Leistung in Frank Oz’ schwarzer Komödie „Death at a Funeral“ (Sterben für Anfänger).
Im britischen Fersehen übernahm Bremner Rollen in „The Virgin Queen“; „Elizabeth I“ (Elizabeth I.) mit Helen Mirren und Jeremy Irons; „The True Adventures of Robert Louis Stevenson“; „Coming Up: The Baader Meinhof Gang Show“; und „Surrealissimo: The Trial of Salvador Dali“, in dem er den berühmten exzentrischen Künstler darstellte.
Bremner stammt aus dem schottischen Edinburgh. Zu seinen britischen Bühnenauftritten zählen Kathy Burkes Inszenierung „God of Hell“ am Londoner Theater Donmar Warehouse sowie berühmte Inszenierungen von „Trainspotting“ (Trainspotting), „Gormenghast“, „The Present and Bright Light Shining“, „Slab Boys“, „Greenfingers“, „The Funeral“ und „Conquest of the South Pole“.
ALEXIS DZIENA
Gemma Honeycutt
Dziena profilierte sich mit höchst unterschiedlichen Rollen in Filmen wie Jim Jarmuschs „Broken Flowers“ (Broken Flowers) mit Bill Murray und Sharon Stone; „Sex and Breakfast“ mit Macaulay Culkin; „Havoc“ (Havoc) mit Anne Hathaway; und „Strangers With Candy“ mit Amy Sedaris in der Hauptrolle.
Auf dem Bildschirm war sie in der ABC-Serie „Invasion“ (Invasion), in dem CBS-Fernsehfilm „Stone Cold“ (Stone Cold – Eiskalt) mit Tom Selleck und auf Lifetime in „She’s Too Young“ neben Marcia Gay Harden zu sehen.
Dziena machte ihre Ausbildung an der American Academy of Dramatic Arts. Sie singt, spielt Klavier und Cello und lernt derzeit Schlagzeug und Gitarre.
Demnächst übernimmt sie Rollen in den Spielfilmen „Tenderness“ mit Russell Crowe und „Nick and Norah’s Infinite Playlist“ mit Michael Cera.
KEVIN HART
Bigg Bunny
Hart begann seine Karriere in einem Comedy-Club in Philadelphia, wo er als Amateur seine erste Chance bekam. Bald hängte er seinen Job als Verkäufer von Sportschuhen an den Nagel und trat als Profi in Clubs wie dem Boston Comedy Club, Caroline’s, Stand-Up NY, The Improvisation, The Laugh Factory und The Comedy Store in Los Angeles auf. Dann folgten auch internationale Auftritte in den Clubs von Amsterdam und London.
Als Reaktion auf seinen Auftritt auf dem Montreal Comedy Festival erhielt er seine erste Filmrolle. Zu seinen Kinofilmen zählen „Epic Movie“ (Fantastic Movie), „Scary Movie 4“ (Scary Movie 4), „The Last Stand“, „In the Mix“ (In the Mix), „The 40-Year-Old Virgin“ (Jungfrau (40), männlich, sucht...), „Soul Plane“ (Soul Plane), „Along Came Polly“ (...und dann kam Polly), „Scary Movie 3“ (Scary Movie 3; in dem er sich seine Rolle selbst auf den Leib schrieb) und „Paper Soldiers“ (Paper Soldiers).
Im Fernsehbereich war Hart als Executive Producer, Autor und Darsteller an der ABC-Sitcom „The Big House“ beteiligt, die semiautobiografische Züge trägt und sich auf seine Jugend in Philadelphia beruft. Weitere TV-Auftritte: „Love, Inc.“ (Love Inc.) auf UPN, „Barbershop“ auf Showtime und „Nick Cannon Presents: Wild ’N Out“ auf MTV. Derzeit moderiert er die erfolgreiche MTV-Show „Celebrity Rap Superstar“.
Auf der Leinwand ist Hart demnächst in den Komödien „Starship Dave“ (Starship Dave) neben Eddie Murphy; Bill Dukes „Not Easily Broken“; „Something Like a Business“; „Extreme Movie“ mit Jamie Kennedy; und „Superhero!“ neben Leslie Nielsen zu sehen.
RAY WINSTONE
Moe Fitch
Winstone war aktuell als Titelheld in „Beowulf“ (Die Legende von Beowulf) zu sehen – Robert Zemeckis drehte den Action-Film im innovativen Motion-Capture-Verfahren. Davor trat er in Martin Scorseses Oscar-preisgekröntem „The Departed“ (Departed – Unter Feinden) und in Anthony Minghellas „Breaking and Entering“ (Breaking and Entering – Einbruch und Diebstahl) neben Jude Law und Juliette Binoche auf.
1998 gewann Winstone den British Independent Film Award als Bester Darsteller mit Gary Oldmans Drama „Nil by Mouth“, außerdem wurde er für den British Academy Award (BAFTA) nominiert. Ein Jahr später wurde er erneut für den British Independent Film Award nominiert, und zwar mit Tim Roths Drama „The War Zone“ (The War Zone).
Seine dritte Nominierung für den British Independent Film Award erhielt Winstone 2000 mit dem Krimi „Sexy Beast“ (Sexy Beast), in dem er neben Ben Kingsley auftrat. 2001 gewann er als Ensemble-Mitglied von „Last Orders“ (Letzte Runde) den Preis des National Board of Review (branchenunabhängige Institution zur Förderung der Filmkunst). Für seine Rolle in „The Proposition“ (The Proposition – Tödliches Angebot) war Winstone als Bester Darsteller für den Preis des Australian Film Institute nominiert.
Winstone stammt aus Hackney im Londoner East End. In der Schule profilierte er sich als Boxmeister, zweimal kämpfte er für England. Seine Schauspielausbildung machte er an der Corona School. Dann besetzte ihn Regisseur Alan Clarke in dem heiß diskutierten Projekt „Scum“, das ursprünglich als BBC-Fernsehspiel geplant war, aber wegen seiner ultrabrutalen Szenen nicht gezeigt werden durfte. Mit dem daraus entstandenen Spielfilm „Scum“ (Abschaum – Scum) begann Winstone seine Karriere. Weitere Filme: „Quadrophenia“ (Quadrophenia), „Ladybird Ladybird“ (Ladybird Ladybird), „Face“ (Face – Abgerechnet wird zum Schluss), „The Sea Change“ (Sea Change), „The Very Thought of You“, „Agnes Browne“ (Frauen unter sich) und „Fanny and Elvis“ (Fanny und Elvis). Kürzlich war Winstone in Anthony Minghellas „Cold Mountain“ (Unterwegs nach Cold Mountain) und Antoine Fuquas „King Arthur“ (King Arthur – Beherrsche dein Schicksal) zu sehen. Und er sprach den Mr. Beaver in dem Fantasy-Blockbuster „The Chronicles of Narnia: The Lion, The Witch and the Wardrobe“ (Die Chroniken von Narnia).
Winstone ist häufig im Fernsehen aufgetreten – in Serien und in TV-Filmen. Dazu zählen die Titelrollen in den britischen Fernsehfilmen „Henry VIII“ und „Sweeney Todd“.
Im Sommer 2008 tritt Winstone neben Harrison Ford und Shia LaBeouf in dem mit Spannung erwarteten „Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull“ (Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels) auf, mit dem Steven Spielberg den vierten Film der beliebten „Indiana Jones“-Serie vorstellt.

HINTER DER KAMERA
ANDY TENNANT
Regie/Drehbuch
Tennant inszenierte die romantische Komödie „Hitch“ (Hitch – Der Date Doktor) mit Will Smith, die beim Start im Februar 2005 Kassenrekorde brach und sich dann als internationaler Hit entpuppte. Zuvor verbuchte er einen Hit mit der Liebeskomödie „Sweet Home Alabama“ (Sweet Home Alabama – Liebe auf Abwegen) mit Reese Witherspoon, Josh Lucas und Patrick Dempsey in den Hauptrollen. 1999 inszenierte Tennant Jodie Foster und Chow Yun-Fat in „Anna and the King“ (Anna und der König). Als Co-Autor und Regisseur verantwortete er zuvor das romantische Märchen „Ever After“ (Auf immer und ewig) mit Drew Barrymore, Dougray Scott und Anjelica Huston. Sein Spielfilmdebüt gab er mit „It Takes Two“ (Eins und eins macht vier). Anschließend inszenierte er Matthew Perry und Salma Hayek in „Fools Rush In“ (Fools Rush In – Herz über Kopf).
Tennant stammt aus Chicago. Seine Theaterausbildung machte er unter John Houseman an der University of Southern California. Für das Fernsehen inszenierte er Hitserien wie „The Wonder Years“ (Wunderbare Jahre), „Parker Lewis Can’t Lose“ (Parker Lewis – Der Coole von der Schule) und „The Adventures of Brisco County, Jr.“ (Die Abenteuer des Brisco County jr.).
In Kürze übernimmt Tennant die Regie der Liebeskomödie „Around the World in 80 Dates“ für Produzentin Reese Witherspoons Type A Films.
JOHN CLAFLIN
Drehbuch/Story
Claflin arbeitete im Entwicklungsbereich für Produzent Frederick Zollo an „Quiz Show“ (Quiz Show) und für Albert „Cubby“ Broccoli an „GoldenEye“ (James Bond 007 – GoldenEye), bevor er Drehbücher zu schreiben begann und sein ohne Auftrag entstandenes Skript „The Longest Night“ an ein großes Studio verkaufen konnte. Dann tat er sich mit seinem Harvard-Kommilitonen Daniel Zelman zusammen, mit dem er etliche Drehbücher schrieb, darunter für das USA Network „They Nest“ (They Nest – Tödliche Brut), die Überarbeitung von „Anacondas: The Hunt for the Blood Orchid“ (Anacondas: Die Jagd nach der Blut-Orchidee), das ohne Auftrag entstandene „The Tomb“ und das Originaldrehbuch „The Watch“.
Claflin hat sich nicht nur auf Bildschirm und Leinwand bewährt, sondern auch auf der Theaterbühne: Mit dem renommierten Broadway-Komponisten Laurence O’Keefe textete und komponierte er „La Cava“, das im Londoner West End acht Monate lang lief.
Derzeit schreibt Claflin an einem weiteren ohne Auftrag entstehenden Skript sowie an einem Serienpilotfilm für das Fernsehen. Er wohnt in Los Angeles.
DANIEL ZELMAN
Drehbuch/Story
Aktuell konzipierte Zelman mit anderen die von der Kritik gefeierte FX-Serie „Damages“ mit Glenn Close. Er verantwortet die Serie auch als Executive Producer. Inzwischen ist die erste Staffel abgedreht, und die Serie verbuchte vier Nominierungen für den Golden Globe, darunter in der Kategorie Beste dramatische Serie. Außerdem wurde Zelman als Co-Autor in der Kategorie Beste neue Serie für den Preis der Writers Guild of America (US-Gewerkschaft der Autoren) nominiert.
Zelman begann seine Laufbahn als Schauspieler. Den Master of Fine Arts machte er im Rahmen des Schauspiel-Aufbaustudiums an der Tisch School of the Arts unter dem Dach der New York University. Er übernahm Film- und Fernsehrollen und spielte in New York auch Theater – zum Beispiel am Broadway in Tony Kushners „Angels in America“ (Engel in Amerika).
Seitdem hat er etliche Projekte gemeinsam mit John Claflin geschrieben, zum Beispiel für das USA Network „They Nest“ (They Nest – Tödliche Brut), die Überarbeitung von „Anacondas: The Hunt for the Blood Orchid“ (Anacondas: Die Jagd nach der Blut-Orchidee), das ohne Auftrag entstandene „The Tomb“ und das Originaldrehbbuch „The Watch“. Allein verantwortete er das Originaldrehbuch „Cowboy Dad“.
Zelman wohnt mit seiner Frau, der Schauspielerin Debra Messing, und ihrem gemeinsamen Sohn abwechselnd in Los Angeles und New York.
DONALD De LINE
Produzent
De Line zählt zu den angesehensten unabhängigen Produzenten der Filmbranche. Zuvor war er President und Vice Chairman von Paramount Pictures sowie President von Touchstone Pictures.
De Line produzierte das erfolgreiche Action-Abenteuer „The Italian Job“ (The Italian Job – Jagd auf Millionen) mit Mark Wahlberg, Charlize Theron und Donald Sutherland; sowie „The Stepford Wives“ (Die Frauen von Stepford) mit Nicole Kidman und Matthew Broderick.
1985 begann De Line seine Studio-Laufbahn in der Walt Disney Company als Chef der Spielfilmproduktion. Innerhalb von fünf Jahren stieg der damals erst 35-Jährige zum President von Touchstone Pictures auf. Unter seiner Leitung verbuchte Touchstone eine Hitserie wie nie zuvor. Dazu zählten Julia Roberts’ Aufstieg zum Weltstar in Garry Marshalls „Pretty Woman“ (Pretty Woman); „Sister Act“ (Sister Act – Eine himmlische Karriere) mit Whoopi Goldberg; „Phenomenon“ (Phenomenon – Das Unmögliche wird wahr) mit John Travolta; Ron Howards „Ransom“ (Kopfgeld – Einer wird bezahlen) mit Mel Gibson; „Con Air“ (Con Air) mit Nicolas Cage; Michael Bays internationaler Blockbuster „Armageddon“ (Armageddon – Das jüngste Gericht) mit Bruce Willis; Robert Redfords „The Horse Whisperer“ (Der Pferdeflüsterer); und „The Waterboy“ (Waterboy – Der Typ mit dem Wasserschaden) mit Adam Sandler. Außerdem betreute er Wes Andersons ersten Studiofilm „Rushmore“ (Rushmore) mit Bill Murray sowie Tim Burtons von der Kritik gefeierte Filmbiografie „Ed Wood“ (Ed Wood) mit Johnny Depp und anderen. Die unter seiner Leitung entstandenen Filme spielten weltweit über 2,5 Milliarden Dollar ein und verbuchten beeindruckende 24 Oscar-Nominierungen.
De Line arbeitete mit so renommierten Regisseuren wie Martin Scorsese, Michael Mann und Jonathan Demme sowie unter anderem mit berühmten Schauspielern wie Steve Martin und Al Pacino zusammen.
De Line hat gerade einen Thriller nach dem Buch „Body of Lies“ von David Ignatius abgedreht. Ridley Scott führt Regie, die Hauptrollen übernahmen Leonardo DiCaprio und Russell Crowe, Kinostart ist Herbst 2008. Weitere aktuelle Projekte von De Line Pictures: der von Zack Snyder inszenierte Animationsfilm „Guardians of Ga’hoole“ nach dem gleichnamigen Bestseller; sowie die Komödien „Observe and Report“, die Jody Hill mit Seth Rogen in der Hauptrolle inszeniert, und „I Love You, Man“, geschrieben und inszeniert von John Hamburg.
BERNIE GOLDMANN
Produzent
Goldmann produzierte Zack Snyders furiose Aufarbeitung der antiken Schlacht an den Thermopylen nach dem Comic-Roman von Frank Miller: „300“ (300) erwies sich 2007 als Blockbuster, brach Kassenrekorde und wurde von Zuschauern und Kritikern weltweit begeistert aufgenommen.
Aktuell inszenierte Goldmann zusammen mit seiner Frau Melisa Wallack die Komödie „Meet Bill“ mit Jessica Alba, Elizabeth Banks, Aaron Eckhart und Timothy Olyphant. First Look Studios erwarb den Film auf dem Toronto International Film Festival – Kinostart ist April 2008.
Goldmann produzierte außerdem „George Romero’s Land of the Dead“ (Land of the Dead), „Taking Lives“ (Taking Lives – Für Dein Leben würde er töten) und „Looney Tunes: Back in Action“ (Looney Tunes: Back in Action).
Drei Jahre lang war er President of Production bei Village Roadshow Pictures – in dieser Zeit co-finanzierte und produzierte die Firma „The Matrix“ (Matrix), „Training Day“ (Training Day), „Ocean’s Eleven“ (Ocean’s Eleven), „Space Cowboys“ (Space Cowboys), „Analyze This“ (Reine Nervensache), „Miss Congeniality“ (Miss Undercover), „Three Kings“ (Three Kings – Es ist schön König zu sein), „Cats and Dogs“ (Cats & Dogs – Wie Hund und Katz), „Deep Blue Sea“ (Deep Blue Sea) und „Saving Silverman“ (Zickenterror – Der Teufel ist eine Frau).
Als Senior Vice President of Production war er 1993 bis 1998 für Walt Disney Pictures tätig – dort verantwortete Goldmann „My Favorite Martian“ (Der Onkel vom Mars), „Mystery, Alaska“ (Mystery – New York: Ein Spiel um die Ehre), „Blank Check“ (Mac Millionär – Zu clever für ’nen Blanko-Scheck), „Tom and Huck“ (Tom und Huck), „Homeward Bound II“ (Ein tierisches Trio – wieder unterwegs), „Rocket Man“ (Rocket Man), „I’ll Be Home for Christmas“ (Eine wüste Bescherung) und „Bicentennial Man“ (Der 200 Jahre Mann – Bicentennial Man).
Seinen Einstand in der Branche gab Goldmann als Produktionsassistent bei der Steve Tisch Company – acht Jahre später verließ er die Firma als President. In diesen Jahren fungierte er als Executive Producer oder Co-Produzent von „Corrina, Corrina“ (Corrina, Corrina), „Bad Influence“ (Todfreunde – Bad Influence), „Heart Condition“ (Der Chaoten-Cop), „Soul Man“ (Soul Man) und „Victim of Love“ (Verhängnisvolle Leidenschaft).
JON KLANE
Produzent
Klane produzierte die schwarze Komödie „Grilled“ (Verbraten & verkauft) mit Ray Romano, Kevin James und Juliette Lewis. Als Executive Producer betreute er für A&E Dennis Dugans TV-Film „Karrol’s Christmas“.
Zuvor leitete Klane seine eigene The Jon Klane Company, eine Agentur für Filmautoren. In den 15 Jahren als Künstleragent war er maßgeblich am Zustandekommen von Projekten wie „Falling Down“ (Falling Down – Ein ganz normaler Tag), „Menace II Society“ (Die Straßenkämpfer), „Ransom“ (Kopfgeld – Einer wird bezahlen), „Volcano“ (Volcano) und „Saving Silverman“ (Zickenterror – Der Teufel ist eine Frau) beteiligt.
Derzeit ist Klane einer der Partner in der Firma Klane/Young Entertainment, die einen First-Look-Vertrag mit Phoenix Pictures abgeschlossen hat. Der gebürtige New Yorker ist der Sohn des Autors/Regisseurs/Produzenten Robert Klane. 1985 begann er seine Laufbahn in der Poststelle der Künstleragentur Creative Artists Agency.
WINK MORDAUNT
Executive Producer
Mordaunt arbeitet mit Andy Tennant zusammen, seit die beiden die gemeinsame Firma Film Buff Productions gegründet haben. Mordaunts erster Film mit Tennant war „Ever After“ (Auf immer und ewig). Dann co-produzierte sie „Anna and the King“ (Anna und der König), und als Executive Producer betreute sie „Sweet Home Alabama“ (Sweet Home Alabama – Liebe auf Abwegen). Aktuell fungierte Mordaunt als Executive Producer von Tennants erfolgreicher Liebeskomödie „Hitch“ (Hitch – Der Date Doktor) mit Will Smith.
Mordaunt begann ihre Filmlaufbahn in England mit Filmen wie „Braveheart“ (Braveheart), „Wings of the Dove“ (Wings of the Dove – Die Flügel der Taube) und „Sliding Doors“ (Sie liebt ihn – Sie liebt ihn nicht). Ihre Dreharbeitenerfahrung im Produktionsbereich sammelte sie an so unterschiedlichen Schauplätzen wie Malaysia, Frankreich, Thailand, China, Irland, Schottland und USA.
Ihren Master in Wirtschaftswissenschaften machte Mordaunt an der University of Edinburgh.
JAMES R. DYER
Executive Producer
Als Co-Executive Producer betreute Dyer die begeistert gefeierte und preisgekrönte HBO-Serie „Rome“ (Rom), die während der letzten Jahre der Herrschaft von Julius Caesar spielt. Als Executive Producer fungierte er bei „Underclassman“ (Teen Cop); Donald De Lines Produktion „The Italian Job“ (The Italian Job – Jagd auf Millionen) mit Mark Wahlberg und Charlize Theron; Antonio Banderas’ Regiearbeit „Crazy in Alabama“ (Verrückt in Alabama); und den von Zalman King geschriebenen und inszenierten „Wild Orchid“ (Wilde Orchidee). Dyer co-produzierte den Thriller „Domestic Disturbance“ (Tödliches Vertrauen) mit John Travolta und Vince Vaughn, den De Line ebenfalls produzierte. Als Produktionsleiter betreute er Roland Emmerichs im amerikanischen Revolutionskrieg spielenden „The Patriot“ (Der Patriot) mit Mel Gibson und Heath Ledger; „The Deep End of the Ocean“ (Tief wie der Ozean) mit Michelle Pfeiffer; Antoine Fuquas „The Replacement Killers“ (The Replacement Killers – Die Ersatzkiller); und „Anaconda“ (Anaconda).
Zu seinen zahlreichen Produktionen zählen außerdem Brian De Palmas „Raising Cain“ (Mein Bruder Kain), „Blow Out“ (Blow Out – Der Tod löscht alle Spuren) und „Carrie“ (Carrie – Des Satans jüngste Tochter); Walter Hills „Another 48 Hrs.“ (Und wieder 48 Stunden), „Johnny Handsome“ (Johnny Handsome – Der schöne Johnny) und „Red Heat“ (Red Heat); John Frankenheimers „Dead Bang“ (Dead Bang – Kurzer Prozess); und Roger Spottiswoodes „The Best of Times“ (Rocket Man – Der Beste aller Zeiten).
DON BURGESS, A.S.C.
Kamera
Aktuell drehte Burgess die äußerst erfolgreiche Märchenkomödie „Enchanted“ (Verwünscht), in der reale Aufnahmen mit Animationssequenzen kombiniert werden.
Eine Oscar-Nominierung erhielt Burgess als Kameramann von Robert Zemeckis’ Oscar-preisgekröntem Hit „Forrest Gump“ (Forrest Gump). Nominiert wurde er auch von der American Society of Cinematographers (Gesellschaft der US-Kameraleute) und von der British Academy of Film and Television Arts (BAFTA). Schon lange arbeitet er mit Zemeckis zusammen – die beiden drehten „The Polar Express“ (Der Polarexpress), „Cast Away“ (Cast Away – Verschollen), „What Lies Beneath“ (Schatten der Wahrheit) und „Contact“ (Contact). Burgess und Zemeckis arbeiteten zusammen an der Folge „Yellow“ zur HBO-TV-Serie „Tales From the Crypt“ (Geschichten aus der Gruft), die Burgess den Kabel-Preis ACE Award einbrachte.
In Burgess’ Filmografie finden sich auch die Action-Blockbuster „Spider-Man“ (Spider-Man) und „Terminator 3: Rise of the Machines“ (Terminator 3 – Der Aufstand der Maschinen); der Abenteuerfilm „Eight Below“ (Antarctica – Gefangen im Eis); sowie die Komödien „My Super Ex-Girlfriend“ (Die Super-Ex), „13 Going on 30“ (30 über Nacht), „Christmas With the Kranks“ (Verrückte Weihnachten) und „Forget Paris“ (Vergiss Paris).
CHARLES J. H. WOOD
Produktionsdesign
Der gebürtige Brite begann seine Karriere als Art Director im Bereich Visuelle Effekte. Als solcher arbeitete er an „The Fugitive“ (Auf der Flucht), Peter Weirs „Fearless“ (Fearless – Jenseits der Angst), „Under Siege“ (Alarmstufe: Rot) und „Army of Darkness“ (Armee der Finsternis). Dann stieg er zum Produktionsdesigner auf und betreute Projekte für große Studios und im Independent-Bereich. Zu seinen Filmen zählen Michael Apteds „Amazing Grace“, Tony Bills „Flyboys“ (Flyboys – Helden der Lüfte), „Laws of Attraction“ (Laws of Attraction), F. Gary Grays „The Italian Job“ (The Italian Job – Jagd auf Millionen), „Get Carter“ (Get Carter – Die Wahrheit tut weh) und „Mortal Kombat: Annihilation“ (Mortal Kombat 2 – Annihilation).
2000 wurde Wood mit dem TV-Film „Geppetto“ (Geppetto, der Spielzeugmacher) für den Emmy nominiert. 2007 folgte mit „Amazing Grace“ eine Nominierung für den Satellite Award.
TROY TAKAKI, A. C.E.
Schnitt
Für Regisseur Andy Tennant schnitt Takaki bereits die Blockbuster-Liebeskomödien „Hitch“ (Hitch – Der Date Doktor) mit Will Smith und „Sweet Home Alabama“ (Sweet Home Alabama – Liebe auf Umwegen) mit Reese Witherspoon.
Takaki machte seinen Filmabschluss an der San Francisco State University mit Auszeichnung. 1990 kam er nach Los Angeles, um Filmemacher zu werden. Er arbeitete zunächst im Fernsehbereich an Serien wie „Threat Matrix“, „Ally McBeal“ (Ally McBeal), „Tales From the Crypt“ (Geschichten aus der Gruft), „SeaQuest DSV“ (SeaQuest DSV), „JAG“ (J.A.G. – Im Auftrag der Ehre), „Dark Skies“ (Dark Skies – Tödliche Bedrohung) und „Nash Bridges“ (Nash Bridges).
Dann wandte er sich dem Spielfilm zu: „Sweet Underground“ lief auf dem Los Angeles Independent Film Festival, „The Pornographer“ auf dem Sundance Film Festival. Seitdem arbeitet er im Mainstream- und im Independent-Bereich. Zu seinen Filmen zählen „Because I Said So“ (Von Frau zu Frau) mit Diane Keaton; „Stick It“ (Rebell auf Turnschuhen) mit Jeff Bridges; „Cheats“ (Die Highschool Trickser); „Jawbreaker“ (Der zuckersüße Tod); „One Point O“ (One Point Zero – Du bist programmiert), der 2004 in Sundance lief; „Drum“ (Drum) mit Taye Diggs; „This Girl’s Life“ (This Girl’s Life – Mein Leben als Pornostar) mit James Woods und Rosario Dawson; Eriq La Salles „Crazy as Hell“; der HBO-Film „Scarred City“ (Scar – Ohne Gesetz) mit Stephen Baldwin und Chazz Palminteri; und „Slow Burn“ (Slow Burn – In der Hitze der Wüste) mit Minnie Driver, Josh Brolin und James Spader.
TRACEY WADMORE-SMITH, A.C.E.
Schnitt
Wadmore-Smith hat bereits mehrfach mit Regisseur Andy Tennant gearbeitet, sie war an den Kassenhits „Hitch“ (Hitch – Der Date Doktor) mit Will Smith und „Sweet Home Alabama“ (Sweet Home Alabama – Liebe auf Umwegen) mit Reese Witherspoon beteiligt, aber auch an seinem TV-Serienpilotfilm „Mysteries of 71st Street“. Als Schnittassistentin arbeitete sie an Tennants „Anna and the King“ (Anna und der König) und „Ever After“ (Auf immer und ewig). Weitere Spielfilme als Cutterin: „The Brothers Solomon“ (Die Solomon Brüder), „Life and Lyrics“, „The List“, „London“ (London – Liebe des Lebens) und „Love Relations“.
Als Schnittassistentin betreute sie „The Majestic“ (The Majestic), „The Salton Sea“ (The Salton Sea), „Here on Earth“ (Here on Earth), „American Beauty“ (American Beauty), „The Crucible“ (Hexanjagd) und „The Grotesque/Gentlemen Don’t Eat Poets“ (Butler morden leiser). Als zusätzliche Cutterin arbeitete sie an „The Upside of Anger“ (An deiner Schulter) mit Kevin Costner und Joan Allen; Kevin Costners „Open Range“ (Open Range – Weites Land); und am HBO-Film „Fatherland“ (Vaterland).
Wadmore-Smith stammt aus dem englischen Sutton. Ihre Ausbildung zur Grafikerin absolvierte sie an der Reigate School of Art Design & Media.
GEORGE FENTON
Musik
Zum fünften Mal arbeitet Fenton mit Regisseur Andy Tennant zusammen – zuvor komponierte er die Musik zu „Hitch“ (Hitch – Der Date Doktor), „Sweet Home Alabama“ (Sweet Home Alabama – Liebe auf Umwegen), „Anna and the King“ (Anna und der König) und „Ever After“ (Auf immer und ewig).
Oscar-Nominierungen erhielt Fenton mit seinen Originalmusiken zu „The Fisher King“ (König der Fischer), „Dangerous Liaisons“ (Gefährliche Liebschaften) und „Gandhi“ (Gandhi). Gleich doppelt wurde er mit „Cry Freedom“ (Schrei nach Freiheit) nominiert – für die Originalmusik und den Originalsong. Für seine Film- und TV-Musiken verbuchte er 15 Nominierungen der British Film Academy (BAFTA) – dreimal gewann er diesen Preis für TV-Scores, darunter die BBC/Discovery-Dokumentation „Planet Earth“ (Planet Erde; 2006) und „The Blue Planet“ (Unser blauer Planet; 2001). Diese beiden Musiken brachten ihm jeweils auch den Emmy ein. Außerdem gewann Fenton vier BMI Film Music Awards: für „Hitch – Der Date Doktor“, „Sweet Home Alabama – Liebe auf Umwegen“, „You’ve Got Mail“ (e-ma@il für dich) und „Groundhog Day“ (Und täglich grüßt das Murmeltier). Eine Golden-Globe-Nominierung erhielt er für seine Musik zu „Schrei nach Freiheit“, und gleich zwei Nominierungen (Original-Score und Originalsong) bekam er für „Anna und der König“. Daneben wurden seine Musiken zu „Schrei nach Freiheit“ und „Gandhi“ jeweils für den Grammy nominiert. 2007 wurde er in die British Academy of Composers & Songwriters aufgenommen.
Weitere Filme: „The Madness of King George“ (King George – Ein Königreich für mehr Verstand), „Shadowlands“ (Shadowlands), „Stage Beauty“ (Stage Beauty), „Mrs. Henderson Presents“ (Lady Henderson präsentiert) und „The History Boys“ (Die History Boys – Fürs Leben lernen). Oft hat er mit Regisseur Ken Loach gearbeitet, zum Beispiel an „Land and Freedom“ (Land and Freedom), „My Name Is Joe“ (Mein Name ist Joe) und aktuell „The Wind That Shakes the Barley“ (The Wind That Shakes the Barley).
Fentons Musiken zu „Deep Blue“ (Deep Blue) und „Earth“ (Unsere Erde), die Kinofassungen der früheren BBC/Discovery-TV-Dokus, wurden mit den Berliner Philharmonikern eingespielt – es war das erste Mal, dass das legendäre Orchester für eine Filmmusik zur Verfügung stand. Der in London lebende Fenton hat Konzerte seines Programms „Blue Planet Live“ mit vielen berühmten Orchestern in aller Welt aufgeführt. Im April 2008 beginnt er eine neue Tournee durch Großbritannien.
STEPHEN JONES
Co-Design
Als Executive Producer betreute Jones das aktuelle Familienabenteuer „Nim’s Island“ mit Abigail Breslin, Jodie Foster und Gerard Butler. Als Co-Produzent war er an Bryan Singers „Superman Returns“ (Superman Returns), an „Son of the Mask“ (Die Maske 2: Die nächste Generation) und Regisseur P. J. Hogans Fassung von „Peter Pan“ (Peter Pan) beteiligt. Als Associate Producer fungierte er bei „Ghost Ship“ (Ghost Ship), „Scooby-Doo“ (Scooby-Doo) und „Red Planet“ (Red Planet). Die Herstellungsleitung übernahm er bei „The Well“, „Offspring“ und „Fatal Past“ (Fatal Past). Die Produktionsleitung verantwortete er bei George Lucas’ „Star Wars: Episode II – Attack of the Clones“ (Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger) und „Star Wars: Episode III – Revenge of the Sith“ (Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith). Als Produktionsleiter des Drehteams fungierte er bei „Quigley Down Under“ (Quigley, der Australier), „The First Kangaroos“ und „The Time Guardian“ (Time Guardian – Wächter der Zukunft).
Auch im Fernsehbereich war Jones in verschiedenen Funktionen tätig. Er produzierte den TV-Film „Noah’s Ark“ (Arche Noah – Das größte Abenteuer der Menschheit) mit Jon Voight und Mary Steenburgen. Er co-produzierte die Serie „Water Rats“ (Water Rats – Die Hafencops). Als Produktionsleiter des Drehteams betreute er die Serie „Naked“, und die Produktionsleitung übernahm er bei der Serie „Big Sky“ (Big Sky – Einsatz über den Wolken) sowie beim ABC-TV-Film „Dadah Is Death“ (Dadah bedeutet Tod; auch: In Malaysia wartet der Tod) mit Julie Christie.
NGILA DICKSON
Kostümdesign
2004 gewann Dickson den Oscar für ihre Kostüme zu Peter Jacksons „The Lord of the Rings: The Return of the King“ (Der Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs). Im selben Jahr wurde sie gleich zweimal nominiert, nämlich auch für Edward Zwicks „The Last Samurai“ (Last Samurai). Zuvor erhielt Dickson ihre erste Nominierung für den Oscar und den British Academy Award (BAFTA) für „The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring“ (Der Herr der Ringe – Die Gefährten). Außerdem gewann sie den BAFTA mit „The Lord of the Rings: The Two Towers“ (Der Herr der Ringe – Die zwei Türme), und sie erhielt den Preis der Costume Designers Guild (Gewerkschaft der Kostümbildner) sowie ihre dritte BAFTA-Nominierung für „Der Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs“.
Aktuell arbeitete sie an „Blood Diamond“ (Blood Diamond) mit Leonardo DiCaprio, Djimon Hounsou und Jennifer Connelly; und „The Illusionist“ (Der Illusionist) mit Edward Norton, Paul Giamatti und Jessica Biel – Letzterer brachte Dickson eine weitere Nominierung der Costume Designers Guild ein.
Ngila Dickson stammt aus Neuseeland. Dort arbeitete sie mit Peter Jackson zuvor bereits an seinem Spielfilm „Heavenly Creatures“ (Heavenly Creatures) zusammen. Zu ihren frühen Arbeiten zählen der TV-Film „The Rainbow Warrior Conspiracy“ (Rainbow Warrior – Verschwörung der Atommächte) über den Anschlag auf das Greenpeace-Schiff sowie die Kinoversion derselben Geschichte, „The Rainbow Warrior“ (Anschlag auf die Rainbow Warrior). Für ihre Arbeit an der international erfolgreichen Serie „Xena: Warrior Princess“ (Xena) sicherte sie sich den Kostümpreis bei der Verleihung der neuseeländischen Film- und Fernsehpreise.
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