Dracula - Nächte des Entsetzens

kinski
Dracula - Nächte des Entsetzens



Originaltitel : Scars of Dracula

Produktionsland : Großbritannien (1970)
Genre : Horror, Grusel
Länge : 91 Minuten
Altersfreigabe ab 16 Jahren

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Regie : Roy Ward Baker
Drehbuch : John Elder
Produktion : Aida Young
Musik : James Bernard





Besetzung :
Christopher Lee: Graf Dracula
Dennis Waterman: Simon Carlson
Jenny Hanley: Sarah Framsen
Christopher Matthews: Paul Carlson
Patrick Troughton: Klove
Michael Gwynn: Dorfpriester
Anouska Hempel: Tania



Inhalt :
Eine riesige Fledermaus fliegt in die alte Kapelle, in der noch immer die Überreste des Grafen Dracula auf dem Altar liegen. Sie spuckt Blut auf die Asche, wodurch der Fürst der Vampire wieder zum Leben erweckt wird. Als die Bewohner des nahegelegenen Dorfes kurz darauf die blutleere Leiche eines jungen Mädchens entdecken, wissen sie sofort, dass der Graf zurückgekehrt ist. Die Männer brechen zu seinem Schloss auf, um es nieder zu brennen. Während die Frauen in der Dorfkirche warten, setzen die Männer ihren Plan in die Tat um. Als sie jedoch vom Schloss zurückkehren und die Kirche betreten, eröffnet sich ihnen ein Blutbad, riesige Fledermäuse haben sämtliche Frauen bestialisch getötet und verstümmelt. Die Rache Draculas... (Quelle : wikipedia)


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Auch wenn Christopher Lee in diesem Dracula-Film noch weniger Auftritte hat als in den anderen Streifen, kann man SCARS OF DRACULA als ein gelungenes Gruselstück bezeichnen. Mittlerweile in den 70er Jahren angekommen transportiert auch dieser Film das Flair des Original mit Christopher Lee aus dem Jahr 1958. Manche „neuzeitlichen“ Effekte wirken zwar leicht unbeholfen, machen aber auch irgendwo den Charme des Films aus. Mit Dennis Waterman – der zuvor eine filmische Inzest-Beziehung mit Romy Schneider hatte und später an der Seite von John Thaw in der Krimiserie „Die Füchse“ internationale Bekanntheit erlangen sollte – hatte Lee einen gutklassigen Gegenpart. Die allseits gegenwärtige hysterische Fledermaus, die sowohl gestandene Priester niedermetzeln kann wie auch als Warnsignal und Kommunikationsmittel mit Kollege Langzahn herhalten konnte, wirkte allerdings extremst albern. Das ist dann aber auch schon der einzige grobe Punktabzug. Ansonsten reiht sich auch SCARS OF DRACULA nahtlos in die Reihe der gelungenen Dracula-Streifen ein, auch wenn man Lee’s gewohnten Gegenpart Peter Cushing schmerzlich vermisst.

8 / 10