Tomtec
3L Filmverleih
präsentiert
eine FIRM FILMS Produktion

(11:14)
Drehbuch & Regie:
Greg Marcks
Darsteller:
Hilary Swank
Rachael Leigh Cook
Patrick Swayze
Barbara Hershey
Colin Hanks
Ben Foster
Clark Gregg
Stark Sands
USA 2003 / Länge: 86 Minuten
Format: 35 mm / 1:1,85 / Dolby Digital
FSK: ab 16 Jahren
Besetzung:
Darsteller - Rolle - Synchronstimme
Hilary Swank - Buzzy - Sandra Schwittau
Patrick Swayze - Frank - Wolfgang Müller
Rachael Leigh Cook - Cheri - Stephanie Kellner
Barbara Hershey - Norma - Kerstin Sanders-Dornseif
Colin Hanks - Mark - Hubertus von Lerchfeld
Henry Thomas - Jack - Tobias Kluckert
Ben Foster - Eddie Clemens Ostermann
Clark Gregg - Officer Hannagan - Erich Ludwig
Shawn Hatosy - Duffy - Stefan Günther
Stark Sands - Tim - Julien Haggege
Blake Heron - Aaron - Benedict Weber
Jason Segel - Leon (Sanitäter) - Thomas Darchinger
Rick Gomez - Kevin (Sanitäter) - Matti Klemm
Stab:
Drehbuch & Regie
Greg Marcks
Produzent
John Morrissey
Beau Flynn
Ausführender Produzent
Mark Damon
Sammy Lee
Stewart Hall
Raju Patel
Tripp Vinson
Hilary Swank
Jeff Kwatnetz
David Scott Rubin
Kamera
Shane Hurlbut
Schnitt
Dan Lebental
Richard Nord
Kostüme
Christopher Lawrence
Ausstattung
Devorah Herbert
Spezial-Make-Up & Prosthetische Effekte
Harlow FX Joel Harlow; Rob Hinderstein
Musik
Clint Mansell
Casting
Mary Vernieu & Felicia Fasano
Stunt-Koordination
Joel Kramer
Stunts
Steve Lambert; Gary Price; Scott Leva; Clint Lilly
Art Director
Macie Vener
Herstellungsleiter
Bonnie Weis
Bauten & Dekoration
Martha Ring

Kurzinhalt
Ein angetrunkener Autofahrer (HENRY THOMAS), allein unterwegs auf der kaum befahrenen Autobahn. Eine durchtriebene Teenagerin (RACHAEL LEIGH COOK), die ihren Freund zu einem Schäferstündchen auf den Friedhof lockt und dabei noch ganz andere Absichten hat. Drei ausgelassene Jungs (BEN FOSTER, COLIN HANKS, STARK SANDS), die in ihrem alten VW Bus ziellos durch die Kleinstadt düsen und nichts als Blödsinn im Kopf haben. Eine Tankstellenangestellte (HILARY SWANK), die von ihrem besten Freund überfallen wird. Und ein besorgter Vater (PATRICK SWAYZE) in panischer Angst, seine Tochter könnte eine große Dummheit begangen haben. Nichts haben sie miteinander gemein – mit einer Ausnahme: Sie sind zur falschen Zeit am falschen Ort. Denn um Punkt 23 Uhr 14 werden sich ihre Schicksale auf verblüffende Weise überschneiden. Mit einem lauten Knall... und fatalen Konsequenzen...

Pressenotiz
Mit einem furiosen und brillant konstruierten Thriller voller pechschwarzem Humor und verrückter Überraschungen gibt Greg Marcks eines der herausragenden Regiedebüts der letzten Jahre. Im Stil von MEMENTO oder IRREVERSIBEL chronologisch rückwärts erzählt, jongliert der junge Filmemacher in seinem atemberaubenden Film-Puzzle über die Macht des Schicksals fünf separate Handlungsstränge und führt sie schließlich auf virtuose Weise zusammen. Für die Hauptrollen konnte Marcks eine sensationell namhafte Besetzung versammeln, allen voran die doppelte Oscar®-Gewinnerin Hilary Swank (MILLION DOLLAR BABY, BOYS DON’T CRY), die auch als ausführende Produzentin auftritt. An ihrer Seite spielen Teenstar Rachael Leigh Cook (EINE WIE KEINE), Tom Hanks’ Sohn Colin Hanks (NIX WIE RAUS AUS ORANGE COUNTY), Henry Thomas (GANGS OF NEW YORK) und die Routiniers Patrick Swayze (DONNIE DARKO) und Barbara Hershey (LANTANA).

Langinhalt
Ein kalifornischer Abend wie jeder andere. Jack Levine (HENRY THOMAS) befindet sich auf der Autobahn auf dem Weg nach Hause. Er hat ein paar über den Durst getrunken, aber ist entspannt am Steuer, telefoniert, hört die Ramones im Radio. Alles ist in Ordnung. Er fährt unter einer Brücke durch, seine Digitaluhr im Auto springt auf 23 Uhr 14... In diesem Moment fällt mit einem dumpfen, lauten Geräusch ein schwerer Gegenstand mitten auf die Motorhaube seines Autos. Es ist eine entstellte, menschliche Leiche. Jack gerät in Panik – wie soll er seinen angetrunkenen Zustand erklären, zumal er seinen Führerschein drei Monate zuvor wegen Trunkenheit am Steuer verloren hat? – und verstaut die Leiche in seinem Kofferraum. Eine kurz anhaltende Frau, Norma (BARBARA HERSHEY), kann er abwimmeln. Den Polizisten, der in sicherem Abstand hinter seinem Auto hält, nicht. Officer Hannagan (CLARK GREGG) kommt Jacks unruhiges Verhalten sofort spanisch vor. Hannagan nimmt Jack fest, fesselt seine Arme nach hinten und durchsucht den Kofferraum. Als er die Leiche entdeckt, fordert er sofort Verstärkung an und bringt Jack zu seinem Polizeiauto, in dem bereits Buzzy (HILARY SWANK) und Duffy (SHAWN HATOSY) sitzen, ebenfalls mit auf den Rücken gefesselten Händen. Jack kann sich von seinen Fesseln befreien und tritt die Flucht ins Unterholz an, verfolgt von Hannagan. Überraschend stößt Jack auf das Haus der Frau, die gerade noch neben seinem Auto angehalten hatte. Norma sucht verzweifelt nach ihrem Ehemann Frank: Ihr einziges Kind wurde von einem Auto angefahren. In diesem Moment wird ihr alles klar: Jack war der Täter, der den Unfall verursacht hat. Mit Hannagan verfolgt sie Jack auf den nahe gelegenen Friedhof, wo Jack stürzt. „In der Hölle sollst du brennen“, schwört Norma, „für das, was du meiner Tochter angetan hast.“ Tochter? Jack ist verwirrt: Die Leiche auf seiner Motorhaube war die eines Mannes...
Ein paar Minuten früher... 23 Uhr 09...
Die Freunde Eddie (BEN FOSTER), Mark (COLIN HANKS) und Tim (STARK SANDS) brechen in ihrem Van auf zu einer Nacht voller Fun und Streichen. Sie haben nur Unsinn im Kopf, werfen halb gegessene Burger auf die Windschutzscheiben vorbeifahrender Autos, Eddie pinkelt bei voller Fahrt aus dem Fenster. Die Digitaluhr im Auto springt auf 23 Uhr 14... Tim am Steuer hat ein junges Mädchen übersehen, das auf die Straße läuft und erfasst sie frontal und mit voller Wucht. Duffy eilt zu dem Mädchen, sieht, dass sie tot ist, dreht sich zu dem Van der drei Jungs um und eröffnet mit seinem Revolver das Feuer. Sie geben Vollgas. Obwohl keiner getroffen wird, gibt es ein Opfer zu beklagen: Bei dem Unfall hatte Eddie noch aus dem Fenster gepisst. Durch die Wucht des Aufpralls hatte es ihn nach hinten ins Auto geschleudert – dabei hat es seinen Penis abgerissen. Aufgeregt debattieren die Jungs, was zu tun ist. Mark entscheidet, zum Unfallort zurückzugehen und das abgerissene Teil zu suchen. Als ein Polizeiwagen mit Officer Hannagan und Duffy und Buzzy vorbeirollt, versteckt er sich. Am Unfallort ist bereits eine Ambulanz eingetroffen, die die Leiche des Mädchens abtransportiert – und bereits Eddies Penis eingesammelt hat. Die Ambulanzfahrer sind skeptisch und wollen Mark bei der Polizei melden. Als ein erregter Mann, Frank (PATRICK SWAYZE), auftaucht, der nach seiner Tochter sucht, nutzt Mark das Durcheinander zur Flucht – mit dem Penis von Eddie.
Ein paar Minuten früher... 23 Uhr 04...
Cheri (RACHAEL LEIGH COOK), die Tochter von Frank und Norma, verlässt das Haus, beobachtet von Frank, der kurz darauf mit dem Hund auf dem Friedhof Gassi geht. Dort findet er nicht nur den Namensanhänger seiner Tochter, sondern auch die Leiche eines Jungen, dessen Kopf von einem schweren Stein, einem Teil eines Friedhofsornaments, eingeschlagen ist. Sofort befällt Frank Panik: Der Täter muss seine ganz und gar unschuldige Tochter gewesen sein, zweifellos weil er sie zu perversen Taten gezwungen hatte. Frank zögert nicht lange: Er muss handeln.
Er schnappt sich den Wagen der Tochter und packt die Leiche kurz entschlossen in den Kofferraum, um sich ihrer irgendwo anders zu entledigen. Die Fahrt entpuppt sich als unerwarteter Spießrutenlauf. Als wäre Frank nicht ohnehin schon aufgeregt genug, wird ihm auch noch von ein paar Flegeln ein halb gegessener Burger an die Windschutzscheibe geschleudert. Schließlich kommt Frank auf einer Brücke zu stehen, die über die Autobahn führt. Mit einer gewaltigen Kraftanstrengung hievt er die Leiche über das Geländer und lässt sie fallen. Es ist 23 Uhr 14. Damit geht Franks Odyssee aber erst so richtig los, denn sein Hund sprintet davon – mit dem Hemd des Toten im Maul. Er hört Schüsse und sieht einen Van die Straße entlang spurten. Erst dann kann er Hund und Hemd sichern. Er verbrennt es auf offener Straße. Zufällig fährt seine Frau vorbei und nimmt ihn mit nach Hause. Dort hat er eine Eingebung...
Ein paar Minuten früher... kurz vor 23 Uhr...
Buzzy erhält im Food-Markt der Tankstelle Besuch von ihrem Freund Duffy. Er erzählt ihr, dass sein Girlfriend Cheri schwanger ist – von ihm. Natürlich will er das Kind wieder loswerden – doch ihm fehlt das Geld für eine Abtreibung. Kurz wird er unterbrochen von Eddie und Tim, die ein paar Kleinigkeiten einkaufen, um dann in ihrem Van auf Tour zu gehen. Dann erklärt Duffy, dass er den Laden von Buzzy ausrauben will – notfalls mit Gewalt, wenn Buzzy sich nicht dazu bereit erklärt. Wieder werden sie unterbrochen: Diesmal ist es Cheri, die Duffy in einem stillen gemeinsamen Moment noch einmal einbläut, dass er das Geld besorgen soll. Buzzy nutzt die Zeit, um ihre versteckte Pistole zu laden – die versehentlich losgeht und einen Cola-Automaten über den Jordan schickt. Aus Angst vor den Folgen macht sie mit bei Duffys Plan – jedoch nur, wenn er ihr in den Arm schießt, um es realer wirken zu lassen und damit sie ihren Job nicht verliert. Leichter gesagt als getan, doch schließlich drückt Duffy tatsächlich ab. Panisch ergreift er die Flucht. Es ist kurz vor 23 Uhr 14, als er auf einer Brücke an einem abgestellten Auto vorbeifährt. In einer entlegenen Ecke trifft er sich mit Cheri, der er das Geld geben will. Als sie ihm entgegen geht, wird sie frontal von einem Van mit drei Kids überfahren. Duffy ist fassungslos und beginnt auf die Jungs in dem Van zu schießen. Die geben Fersengeld. Noch mit der Waffe in der Hand wird er von Officer Hannagan überrascht, verhaftet und ins Auto verfrachtet – die Beschreibung des Jungen, der den Supermarkt ausgeräumt hat, passt exakt auf ihn. Der Cop ist nicht wenig überrascht, als er neben der Leiche von Cheri auch noch einen abgerissenen Penis findet. Die Ambulanz, in der sich auch Buzzy befindet, die sich ihren angeschossenen Arm behandeln ließ, ist kurz darauf zur Stelle. Der Diebstahl ist aufgeklärt.
Und doch ist das noch nicht die ganze Wahrheit der merkwürdigen Ereignisse, die sich in einer kalifornischen Kleinstadt um Punkt 23 Uhr 14 zutrugen...
Ein paar Minuten früher... 22 Uhr 54...

Produktionsnotizen
GREG MARCKS’ INSPIRATION FÜR 11:14
Greg Marcks, Absolvent der Carnegie Mellon University und der Filmschule der Florida State University, hatte bislang acht Kurzfilme, darunter den Gewinner des Studenten-Oscars®, „Lector“, geschrieben und inszeniert. Als er sich daran machte, sein längst überfälliges Drehbuch für seinen ersten Spielfilm zu verfassen, griff er auf eine Idee zurück, die ihn bereits seit Längerem faszinierte und in der es darum ging, „einen bestimmten Moment auseinander zu nehmen und von verschiedenen Seiten zu betrachten“. Dieses Konzept bildete die Basis für 11:14. Das Drehbuch begann Form anzunehmen, als Marcks die Filmschule abgeschlossen hatte. Er hatte einen Job als Assistent eines Agenten angenommen, war damit aber nicht übermäßig glücklich. „Das war einfach nicht das, was ich machen wollte“ berichtet er. Also sparte er sich das Geld für einen Monat Miete, kündigte seine Arbeit und setzte sich hin, um 11:14 zu schreiben.
Marcks’ erklärtes Ziel für den Film war, eine Kette von Ereignissen aus einer ungewöhnlichen Perspektive zu erzählen. „Ich wollte auf eine Weise auf das Leben blicken, wie sie uns Menschen eigentlich nicht beschieden ist“, sagt Marcks. Er betrachtete die Figuren in 11:14 als Ameisen in einer Ameisenkolonie: Sie sind fokussiert auf ihre eigenen Handlungen und dabei limitiert auf ihre eigene Sichtweise, weshalb es ihnen unmöglich ist, das größere Bild zu begreifen. Der Film wiederum ermöglicht durch seine Vielzahl an Perspektiven und multiple Betrachtungen vereinzelter Schlüsselelemente einen einzigartigen Blick auf besagtes größeres Bild: „Ich wollte einen Moment herausgreifen, der zu verwirrend für mich war und auf hundert verschiedene Weisen an ihn herangehen, bis ich ihn begriff. Und genau diesen Moment um 11 Uhr 14 habe ich ausgewählt.“ Während er schrieb, behielt Marcks den Überblick über die sich überschneidenden Handlungsstränge, indem er sie bis ins kleinste Detail aufzeichnete und mit Hilfe von Karteikarten an seine Wand heftete.
Marcks ließ sich bei der Auswahl für den Handlungsort des Films von seiner Heimatstadt inspirieren – ein Städtchen in New England, dessen Zentrum eine Gemeindehalle, eine Kirche und einen Friedhof in unmittelbarer Nähe voneinander umfasst. Marcks war fasziniert von dieser Kreuzung in seiner Stadt und von der Idee, dass sich die Lebenspfade unterschiedlicher Charaktere genau an dieser Stelle überschneiden. Marcks war es außerdem wichtig, dass die Höhepunkte der Gesamtgeschichte jeweils an verschiedenen Stellen der Geschichten der einzelnen Figuren kommen sollten: „All diese Storys, ihre Plot-Points, die einschneidenden Ereignisse und Höhepunkte finden jeweils zu verschiedenen Zeitpunkten statt.“
Der Film entspricht natürlich auch Marcks’ ganz bestimmtem Sinn für schwarzen Humor. „Als ich das Drehbuch schrieb, hatte ich nicht den Eindruck, dass der Stoff sonderlich düster wäre. Ich fand ihn einfach nur irgendwie komisch“, sagt Marcks. Das ist eine Sensibilität, für die sich Marcks nicht verstellen muss: „Wenn ich die Welt betrachte, dann mit Ironie... Sie wissen schon, so Sachen wie der Typ, der von einem Pepsi-Automat getötet wird, weil er versucht, seine Euro-Münze zurück zu bekommen. So etwas fand ich schon immer komisch. Mein Ziel bei der ganzen Unternehmung war es, dass sich alles echt anfühlen sollte... denn das Leben steckt voller schräger Momente.“
DER WEG VOM DREHBUCH AUF DIE LEINWAND
Als Marcks das Drehbuch fertig gestellt hatte, war ihm klar, dass es nicht leicht sein würde, den Stoff im traditionellen Studiosystem von Hollywood produziert zu bekommen. Denn da war ja nicht nur der düster-komische Ton, die nichtlineare Erzählstruktur und ein Mangel an Hauptfiguren im traditionellen Sinn: Marcks bestand überdies auch darauf, selbst Regie bei der Verfilmung seines Drehbuchs zu führen. Um sich diesen Traum zu erfüllen, lehnte er sogar ein lukratives Angebot ab, sein Drehbuch zu verkaufen. Dennoch gab es sofort positive Reaktionen aus der Filmgemeinde. Die William Morris Agency beauftragte ihre Agenten Jenny Fritz und Cassian Elwes damit, für den Stoff ein Päckchen als Independentproduktion zu schnüren. Beau Flynn von der Produktionsfirma Firm Films konnte schnell als Produzent gewonnen werden und brachte das Projekt damit auf den rechten Weg.
Hilary Swank war einer der ersten Namen, der für die Besetzung einer der Rollen ins Gespräch gebracht wurde, aber Greg Marcks war überzeugt, dass sie für eine Independentproduktion eines Regie-Neulings nicht zur Verfügung stehen würde. Doch als Swank des Drehbuch gelesen hatte, zeigte sie sich sofort interessiert daran, in dem Film mitzuspielen. Es gab allerdings einen Haken: Sie war nicht an einer der weiblichen Rollen des Stoffes interessiert, sondern fand den Part des Buzzy spannend – und der war für einen männlichen Darsteller geschrieben worden. Marcks hatte damit indes kein Problem: Er empfand es als aufregende Herausforderung, den Part für eine Frau umzuschreiben, und erkannte schnell, dass diese Änderung funktionieren würde. Swank nahm den Part an und unterstrich ihre Begeisterung für das Projekt, indem sie sich bereit erklärte, es als ausführende Produzentin zu unterstützen. Marcks ist immer noch dankbar dafür, dass Hilary Swank eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung von 11:14 übernahm: „Das bedeutete sehr viel. Sie kann sich aussuchen, mit wem in Hollywood sie arbeiten will. Und sie entschied sich für diese kleine unabhängige Produktion. Sie war die Saat.“
Swank wiederum fühlte sich von dem „ungewöhnlichen, einfallsreichen und kreativen Drehbuch“ angesprochen, das sich von allen anderen ihr angebotenen Stoffen abhob. Ihr gefiel die Ensemblestruktur und der finstere, komische und schräge Ton. Die Figur der Buzzy gab ihr die Gelegenheit, „etwas Komisches zu spielen, obwohl es sich nicht unbedingt um eine Komödie handelt... so etwas hatte ich noch nie gemacht.“
Mit Swank an Bord nahm die gesamte Produktion schnell Gestalt an. Die weitere Besetzung konnte beginnen. Weil die wichtigsten Eckpunkte abgehakt waren, wandten sich Firm Films und die William Morris Agency für die Finanzierung und den Verleih an Media 8 Entertainment und den ausführenden Produzenten Mark Damon. John Morrissey kam zudem als zweiter Produzent an Bord. Mark Damon sagt: „Uns gefiel das Projekt wegen der dynamischen Art und Weise, in der sich die Erzählung entfaltet. Greg Marcks’ Talent beeindruckte uns. Wir waren begeistert, Teil seines Regiedebüts sein zu können.“
DIE BESETZUNG
Rachael Leigh Cook war einer der nächsten Stars nach Hilary Swank, der für den Film unterschrieb. Sie übernahm die Schlüsselrolle der Cheri. Marck’s Wahl fiel auf Cook, weil sie gleichzeitig mädchenhaft und doch auch sexy wirken kann. Cook gefiel die Komplexität der Figur. Sie stimmt allerdings nicht zu, dass es sich bei Cheri um den Bösewicht des Films handelt. Vielmehr hält sie Cheri für „missverstanden“. Cook gefiel, dass Cheri in gewisser Weise ein ganz normaler Teenager ist. Sie sagt: „Nach einer solchen Rolle hatte ich gesucht. Ich finde es wunderbar, wenn man Figuren spielen kann, deren Gefühle und Handlungen nachvollziehbar sind. Cheri ist frustriert über ihre Eltern, hat die Kleinstadt satt, in der sie leben muss, und ist auf fatale Weise apathisch und unendlich gelangweilt. Dieses Mädchen hat schlicht und einfach die Nase voll. In diesem Film geht es um die schlimmste Nacht ihres Lebens.“ Cook ist außerdem begeistert, dass sie mit Marcks an dessen Spielfilmerstling arbeiten konnte: „Ich bin so froh, dass ich den Beginn dessen miterleben durfte, was gewiss eine wunderbare Karriere werden wird.“
Die Schauspielveteranen Patrick Swayze und Barbara Hershey erklärten sich bereit, Cheris Eltern zu spielen. Nach einer langen Karriere in hochbudgetierten Hollywood-Filmen hat sich Swayze jüngst vor allem kantigeren Independent-Produktionen wie DONNIE DARKO („Donnie Darko“, 2002) verschrieben. Swayze fühlte sich von der Qualität des Drehbuchs und der übrigen Besetzung angesprochen, sowie von der Leidenschaft des Regisseurs. Sie waren der Grund, warum er bei dem Projekt mitwirken wollte. „Man findet in diesem Geschäft nur selten Menschen mit wahrer Leidenschaft. Aber für mich ist das sehr wichtig“, sagt er. Bei der Vorbereitung auf die Rolle des Frank konzentrierte sich Swayze auf Überlegungen, wie weit Menschen gehen, um ihre Gefühle verbergen zu können. Er sagt: „In diesem Film versuche ich einfach, meine Tochter zu beschützen. Das ist alles, worum es mir geht. Ich glaube, dass sie jemanden getötet hat und ich versuche, ihre Spuren zu verwischen.“ Um mehr wie ein durchschnittlicher Vorstadt-Papa auszusehen, schlüpfte der spindeldürre Swayze während des Drehs in einen so genannten Fat-Suit. Swayze lacht: „Da befinde ich mich aktuell körperlich in der Form meines Lebens – und dann muss ich einen Vater in mittleren Jahren spielen und einen Fat-Suit anlegen, der mich 20 Kilo schwerer aussehen lässt. Ich habe mich während des Drehs schnell daran gewöhnt, einen weiten Bogen um alle Spiegel zu machen.“
Eine wichtige Schlüsselgruppe von Figuren eines anderen Handlungsstrangs wurde mit Colin Hanks, Ben Foster und Stark Sands besetzt, die drei Freunde spielen, die gelangweilt in ihrem Van in der Gegend herumfahren und Blödsinn anstellen. Hanks wollte es sich angesichts des ungewöhnlichen Drehbuchs nicht entgehen lassen, bei dem Film mitzuwirken: „Die Struktur dieser ganzen Sache ist so fantastisch, dass ich nicht mehr aufhören konnte, daran zu denken.“ Besonders gefiel ihm, dass sich die Geschichte jede erdenkliche Mühe gibt, die Ereignisse so realistisch wie möglich zu zeichnen. Das ermöglichte es ihm, „so viel reales Verhalten und echte Emotion in meine Darstellung zu packen wie möglich“. Hanks und Foster, die auch im wahren Leben gut miteinander befreundet sind, waren erpicht darauf, gemeinsam vor der Kamera zu stehen – besonders angesichts der denkbar unerquicklichen Dinge, die der Figur Fosters im Verlauf des Films widerfahren. „Ich werde noch einige Jahre Witze auf seine Kosten reißen können, weil er diesen Typen gespielt hat“, witzelt Hanks. Tatsächlich hatte sich Foster explizit für die Rolle des Eddie beworben, wobei ihm gefiel, dass der Film „auf einem schmalen Grat zwischen großartiger Düsternis und morbidem Humor wandelt. Das ist ein Grat, auf dem es sich nicht so leicht balancieren lässt, aber Greg meisterte es mit Bravour.“ Stark Sands komplettiert das Trio. Marcks war begeistert, wie die Jungs gemeinsam arbeiteten. Er sagt: „Mit der Besetzung dieses Trios könnte ich nicht glücklicher sein.“
Für die Rolle des angetrunkenen Autofahrers Jack fiel Marcks’ Wahl auf Henry Thomas, dem die nichtlineare Struktur des Drehbuchs zusagte. „Die meisten amerikanischen Filme sind in punkto Layout und Durchführung ausgesprochen linear. Dieses Drehbuch war interessant, ich wollte bei einem Projekt dabei sein, das die Sache etwas anders anpackt und das Pferd im Wortsinne von hinten aufzäumt.“ Thomas liebte die Herausforderung, seine Figur mit sympathischen Zügen zu versehen: „Für einen Schauspieler ist es spannend, das Komische einer solchen Situation zu finden und freizulegen.“ Thomas, der bereits mit Schwergewichten wie Steven Spielberg und Martin Scorsese gearbeitet hat, lobt ausdrücklich die Haltung und Vision von Marcks: „Greg ist sich absolut sicher, was er von den Schauspielern will und was er von einer Szene erwartet... Man kann jetzt schon sagen, dass er die nächsten 20, 30 oder 40 Jahre mitmischen wird. Es ist aufregend, mit einem so großen Talent zu solch einer frühen Phase seiner Karriere zusammen zu arbeiten.“
Wichtig war auch die Besetzung von Shawn Hatosy als Duffy, den Marcks als großartigen Mitspieler für Hilary Swank empfand. „Die zwei kamen blendend miteinander aus“, meint der Regisseur. Schließlich wurden Clark Gregg als Officer Hannagan, Blake Heron als Aaron, sowie Rick Gomez und Jason Segel als Sanitäter ausgewählt. Damit stand der Cast des Films.
DER LOOK DES FILMS
Marcks und sein Produktionsteam – angeführt von Kameramann Shane Hurlbut und Szenenbildnerin Devorah Herbert – wollten die Stadt im Film darstellen, als könnte sie sich überall in den Vereinigten Staaten befinden. Kurz spielten sie mit dem Gedanken, auf einem Studiogelände zu filmen, aber sie kamen schnell zu dem Schluss, dass selbst diese Alternative einen zu hohen Wiedererkennungswert hätte. Bei der Suche nach einer geeigneten Kleinstadt in der Nähe von Los Angeles fand man Locations, die perfekt waren – jeweils aber nur zum Teil. Keine der Städte hatte all die Elemente, die man für die Produktion dringend benötigte. Schließlich nahmen die Filmemacher die Dinge selbst in die Hand und fassten den Entschluss, einen Friedhof neben einer pittoresken Kirche, die sie gefunden hatten, zu bauen. Das Produktionsteam wusste, dass man ganze Arbeit geleistet hatte, als Mitglieder der Crew sich über den Dreh beschwerten, von dem sie glaubten, er fände auf einem echten Friedhof statt. „Wir mussten schmunzeln, weil uns in diesem Moment bewusst wurde, dass unsere Bemühungen absolut erfolgreich waren.“
Eine weitere ungewöhnliche Herausforderung für die Filmemacher war der Umstand, dass die komplette Geschichte bei Nacht spielt. Marcks bestand auch hier darauf, alles müsse so realistisch wie möglich aussehen, was wiederum bedeutete, dass man weitgehend auf die üblichen Mondlicht-Blautöne verzichten musste. „Ich wollte, dass der Film so dunkel wie nur möglich aussieht“, sagt Marcks. Also arbeiteten Marcks und Hurlbut eine Strategie aus, wie man den Eindruck einer echten Nachtszenerie verstärken könnte. Sie benutzten Sodium- und Quecksilberdampf-Lampen, um den Effekt richtiger Straßenlampen auf Film zu reproduzieren. Marcks gefiel die „eigenartige, geisterhafte Qualität“, die das fertige Produkt durch diese Ausleuchtung erhielt. Der Dreh, der vollständig bei Nacht absolviert wurde, erwies sich als große Herausforderung für Cast und Crew, die ihren kompletten Schlafrhythmus für die Dauer des Filmens auf den Kopf stellen mussten.
Und noch ein Problem mussten die Filmemacher meistern: Die komplette Handlung des Films spielt sich im Verlauf von nur einer halben Stunde ab. Das bedeutet, dass einzelne Schlüsselelemente und Details wieder und wieder gezeigt werden mussten, jeweils wieder aus verschiedenen Perspektiven und Blickwinkeln. Daher musste in besonderem Maße auf Kleinigkeiten und Kontinuität geachtet werden. Rubin sagt jedoch, dass er die Herausforderung zu schätzen wusste, „an jedem einzelnen Arbeitstag die selbe Nacht und die selben Abläufe wiederholen zu müssen“.
Der ausführende Produzent Tripp Vinson war beeindruckt, mit welcher Leichtigkeit Marcks den Dreh seines ersten Spielfilms über die Bühne brachte. „Greg ist unglaublich gut vorbereitet und fokussiert. Er hat eine echte Vision für den Film. Und er setzt diese Vision um. Das war sehr beeindruckend.“ Marcks ist wiederum dankbar, dass seine Besetzung und seine Crew die komplette Erfahrung zu einer positiven machten: „Dies ist mein erster Spielfilm. Und ich hatte all diese großartigen Schauspieler, die mir unendlich großes Vertrauen gegeben haben. Ich habe viel von ihnen verlangt, aber sie haben sich bewährt. Die ganze Idee war, dass alle an einem Strang ziehen, dass alle gleichrangig sind. Dieser Stimmung konnte sich keiner entziehen. Wir alle waren erfüllt von großer Demut.“

Die Darsteller
HILARY SWANK
als
Buzzy
Obwohl erst 30 Jahre alt, konnte HILARY SWANK im Frühjahr dieses Jahres bereits ihren zweiten Oscar® als Beste Hauptdarstellerin entgegen nehmen. Sie gehört damit zum illustren Kreis von nur vier Schauspielerinnen, denen dieses Kunststück vor dem 31. Geburtstag gelungen ist (die anderen sind Bette Davis, Jodie Foster und Luise Rainer). Der Preis wurde Swank für ihre fulminante Leistung als junge White-Trash-Boxerin Maggie Fitzgerald in Clint Eastwoods insgesamt vierfach Academy-Award®-prämiertem MILLION DOLLAR BABY („Million Dollar Baby“, 2004) überreicht.
Den ersten Oscar® hatte sie im März 2000 für ihre Darstellung der Teena Brandon in Kimberly Peirces BOYS DON’T CRY („Boys Don’t Cry“, 1999) gewonnen. Für diese Rolle wurde sie überdies mit einem Golden Globe und Preisen der New York Film Critics, der Chicago Film Critics und der Broadcast Film Critics ausgezeichnet. Dazu kamen ein Preis für die Breakthrough Performance vom National Board of Review, der Premiere Magazine Spotlight Award und eine Auszeichnung als ShoWest Star of Tomorrow.
Davor hatte man Swank in erster Linie als Titelfigur von THE NEXT KARATE KID („Karate Kid IV – Die nächste Generation“, 1994) gekannt. Ihr Filmdebüt hatte die in Bellingham, Washington, geborene Schauspielerin in BUFFY THE VAMPIRE KILLER („Buffy der Vampirkiller“, 1992) gegeben.
Nach BOYS DON’T CRY hatte Hilary Swank eine tragende Nebenrolle neben Cate Blanchett und Keanu Reeves in Sam Raimis THE GIFT („The Gift – Die dunkle Gabe“, 2000) und die Hauptrolle in THE AFFAIR OF THE NECKLACE („Das Halsband der Königin“, 2001). Starke Auftritte in Christopher Nolans INSOMNIA („Insomnia – Schlaflos“, 2002) mit Al Pacino und Robin Williams und dem Actionfilm THE CORE („The Core – Der innere Kern“, 2003) folgten. Des Weiteren spielte Swank in Katja von Garniers TV-Movie „Iron Jawed Angels“ und dem Drama RED DUST (2004), der beim Toronto International Film Festival seine Weltpremiere erlebte. Gegenwärtig steht Hilary Swank mit Josh Hartnett, Aaron Eckhart und Scarlett Johansson in Brian De Palmas THE BLACK DAHLIA (2006) vor der Kamera.
PATRICK SWAYZE
als
Frank
PATRICK SWAYZE ist ein Schauspieler, den Wärme, Charme und Sexappeal auszeichnen und der im Lauf seiner Karriere am Kino-Boxoffice stets überzeugen konnte. Zu seinen größten Hits zählen DIRTY DANCING („Dirty Dancing“, 1987) und GHOST („Ghost – Nachricht von Sam“, 1990). Nach wie vor begeistert Swayze Publikum und Kritik mit bunt gemischten Rollen in unterschiedlichsten Genres wie Komödie, Drama und Action. Viel Lob erhielt er für seine Auftritte in GREEN DRAGON (2002) und WAKING UP IN RENO („Waking Up in Reno“, 2002). Im Kino sah man ihn zuletzt in HAVANA NIGHTS: DIRTY DANCING 2 („Dirty Dancing 2“, 2004).
Zudem war Patrick Swayze in dem Kulthit DONNIE DARKO („Donnie Darko“, 2001) zu sehen. Bei dem Fantasythriller von Richard Kelly, zu dessen Besetzung außerdem Jake Gyllenhaal, Jena Malone, Noah Wyle und Produzentin Drew Barrymore gehören, handelt es sich um ein höchst ungewöhnliches Projekt, das Elemente der Mystik und Science-Fiction mit einer Teenager-Romanze verbindet.
In Luxemburg stand Swayze in GEORGE AND THE DRAGON („George und das Auge des Drachen“, 2004) mit Michael Clarke Duncan, James Purefoy und Piper Perabo vor der Kamera. In dem augenzwinkernden Fantasy-Abenteuerfilm wird eine spannende Rittergeschichte aus dem 12. Jahrhundert erzählt. Es ist der erste große Film, der bei der Produktionsfirma Carousel Picture Company inhouse entwickelt wurde.
In Kürze kann man Swayze mit seiner Ehefrau Lisa Niemi in der selbst verfassten Theaterverfilmung WITHOUT A WORD sehen. Dabei handelt es sich um ein Drama über drei ehemalige Tänzer, die eine letzte Gelegenheit erhalten, sich ihre größten Träume zu erfüllen, dafür aber ihre eigenen Dämonen konfrontieren müssen, indem sie aufs Tanzparkett zurückkehren müssen. Niemi wird mit diesem Film ihr Regiedebüt geben.
Für seine meisterliche Leistung in der Komödie TO WONG FOO, THANKS FOR EVERYTHING, JULIE NEWMAR („To Wong Foo, Thanks for Everything, Julie Newmar“, 1995) konnte sich Patrick Swayze eine Nominierung für einen Golden Globe sichern.
Er hat des Weiteren bewiesen, dass er ein talentierter Sänger und Songwriter ist. Seine Hitsingle „She’s Like the Wind“, die er schrieb und für den DIRTY DANCING-Soundtrack einspielte, belegte Platz drei der US-Charts und schaffte es in anderen Ländern bis auf den ersten Platz. Swayze trug zu dem Soundtrack von NEXT OF KIN („Ruf nach Vergeltung“, 1990) einen weiteren selbst geschriebenen Song bei: „Brothers“, den er gemeinsam mit Larry Gatlin einspielte.
RACHAEL LEIGH COOK
als
Cheri
Die hinreißende RACHAEL LEIGH COOK befindet sich auf bestem Wege, einer der beliebtesten Jungstars in Hollywood zu werden. Ihr enormes Talent und die erstaunliche Fähigkeit, mühelos zwischen komischen und dramatischen Rollen zu wechseln, haben sie mittlerweile fest als Schauspielerin von Format etabliert. Die 25-jährige Brünette mit den faszinierenden Rehaugen stand erst vor kurzem für den von Jerry Bruckheimer für WB produzierten Pilotfilm „Fearless“ vor der Kamera. Darin sieht man sie als FBI-Agentin Gala, die ohne Angst-Gen zur Welt kam. Außerdem hat sie eine Reihe von Independent-Produktionen fertig gestellt: Darunter befinden sich STATESIDE (2004) mit Jonathan Tucker und THE BIG EMPTY („The Big Empty“, 2003) mit Jon Favreau, Daryl Hannah und Kelsey Grammer. Weitere unabhängige Filme mit Rachael Leigh Cook umfassen SCORCHED („Abgezockt!“, 2003) mit Woody Harrelson und John Cleese, der in Cannes seine Weltpremiere feierte, 29 PALMS („29 Palms“, 2002) mit Michael Rapaport und Jeremy Davies, sowie AMERICAN CRIME („American Crime – Video Kills“, 2003) mit Kip Pardue und Annabella Sciorra.
Zu Cooks vorangegangenen Arbeiten zählen JOSIE AND THE PUSSYCATS („Josie and the Pussycats“, 2001), in dem sie die Hauptrolle spielte, und ANTI-TRUST („Startup“, 2001) mit Ryan Phillippe und Tim Robbins. Zudem sah man sie mit Sylvester Stallone und Michael Caine in dem Actionthriller-Remake GET CARTER („Get Carter“, 2000). Ihren Durchbruch hatte sie davor in der Erfolgskomödie SHE’S ALL THAT („Eine wie keine“, 1999) erlebt, in der sie an der Seite von Freddie Prinze Jr. spielte. Zudem hatte sie Rollen in BLOW DRY („Über kurz oder lang“, 2000) mit Josh Hartnett und der Indie-Produktion TANGLED („Tangled“, 2001) mit Jonathan Rhys-Meyers und Shawn Hatosy. Bei letzterem trat sie überdies als Ko-Produzentin in Erscheinung.
Rachael Leigh Cooks Arbeiten davor umfassen den Showtime-Film „The Defenders“ mit Beau Bridges und den Film LIVING OUT LOUD („Wachgeküsst“) mit Holly Hunter und Danny DeVito, in dem sie die von Holly Hunter gespielte Figur als junges Mädchen darstellte. In THE NAKED MAN („The Naked Man“, 1998 ), bei dem Joel Coen einer der Autoren war, war sie als Biker-Girl zu sehen. Davor hatte sie einen Part in Mark Waters’ THE HOUSE OF YES (1998 ) mit Parker Posey.
Rachael Leigh Cook gab ihr Filmdebüt mit THE BABYSITTER’S CLUB („Der Babysitters Club“, 1995). In dem Ensemblefilm spielt sie ein ruhiges konservatives Mädchen, das das Geheimnis eines loyalen Freundes bewahren muss. Danach war sie in TOM AND HUCK („Tom und Huck“) an der Seite von Jonathan Taylor Thomas und Brad Renfro die Becky Thatcher.
Zu ihren Fernseharbeiten gehören eine Hautrolle in „Country Justice“ mit George C. Scott und Auftritte in zwei Folgen von „Dawson’s Creek“ und die CBS-Miniserie „True Women“.
BARBARA HERSHEY
als
Norma
Die vielfach prämierte BARBARA HERSHEY hat ihr Talent in Hollywood in einigen der legendärsten Spielfilmen, Fernsehfilmen, Miniserien und Serien unter Beweis gestellt. Hershey, die auch einen Emmy und einen Golden Globe als Herausragende Hauptdarstellerin in einem Fernsehfilm/Miniserie für „A Killing in a Small Town“ erhielt, konnte als bislang einzige Schauspielerin bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes zweimal hintereinander den Preis als beste Darstellerin gewinnen, für ihre Rollen in SHY PEOPLE („Shy People – Bedrohliches Schweigen“, 1987) und WORLDS APART („Zwei Welten“, 1988 ).
Ihr professionelles Debüt im Fernsehen gab Barbara Hershey mit einer wiederkehrenden Rolle in der Serie „Gidget“ und einem regelmäßigen Part in „The Monroes“. Ihre erste Filmrolle hatte die in Hollywood geborene Schauspielerin in WITH SIX YOU GET EGGROLL („Der Mann in Mammis Bett“, 1966). Zu erster Bekanntheit kam sie in THE BABY MAKER (1970) und Martin Scorseses erstem regulären Spielfilm, BOXCAR BERTHA („Die Faust der Rebellen“, 1972), in denen sie erstmals Hauptrollen spielte.
In den 80er Jahren wurde Barbara Hershey zum Star. Man sah sie in THE STUNT MAN („Der lange Tod des Stuntmans Cameron“, 1980) mit Peter O’Toole, THE RIGHT STUFF („Der Stoff, aus dem die Träume sind“, 1983) mit Ed Harris, Sam Shepard und Scott Glenn, THE NATURAL („Der Unbeugsame“, 1984) mit Robert Redford und Robert Duvall, HANNAH AND HER SISTERS („Hannah und ihre Schwestern“, 1986) mit Woody Allen, Mia Farrow, Dianne Wiest und Michael Caine, HOOSIERS („Freiwurf“, 1986) mit Gene Hackman und Dennis Hopper, TIN MEN („Tin Men – Zwei haarsträubende Rivalen“, 1987) mit Richard Dreyfuss und Danny DeVito, SHY PEOPLE („Shy People – Bedrohliches Schweigen“, 1987), THE LAST TEMPTATION OF CHRIST („Die letzte Versuchung Christi“, 1988 ) mit Willem Dafoe und Harvey Keitel, BEACHES („Freundinnen“, 1988 ) mit Bette Midler und John Heard sowie A WORLD APART („Zwei Welten“, 1988 ) mit Tim Roth.
1990 kehrte Hershey mit einem Triumph auf den Fernsehbildschirm zurück, mit ihrer Darstellung der Candy Morrison in „A Killing in a Small Town“ mit Brian Dennehy und Hal Holbrook. Eine Reihe weiterer TV-Erfolge folgte, u. a. mit ihrer Rolle als Clara Allen in der Miniserie „Return to Lonesome Dove“ mit Jon Voight und Louis Gossett Jr. sowie als Dr. Francesca Alberghetti in David E.Kellys „Chicago Hope“.
Dem Spielfilm blieb sie natürlich erhalten. Eine Oscar®- und Golden-Globe-Nominierung sicherte sich Barbara Hershey für THE PORTRAIT OF A LADY („Portrait of a Lady“, 1996) mit Nicole Kidman und John Malkovich. Außerdem hatte sie Hauptrollen in Merchant-Ivorys A SOLDIER’S DAUGHTER NEVER CRIES („Die Zeit der Jugend“, 1998 ) und dem preisgekrönten LANTANA („Lantana“, 2001) von dem australischen Regisseur Ray Lawrence. Zuletzt spielte sie in der Stephen-King-Verfilmung RIDE THE BULLET („Ride the Bullet“, 2004).
HENRY THOMAS
als
Jack
HENRY THOMAS sah man zuletzt an der Seite von Leonardo DiCaprio, Cameron Diaz und Daniel Day-Lewis in Martin Scorseses GANGS OF NEW YORK („Gangs of New York“, 2002). Angesiedelt in den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts, erzählt der Film die Geschichte der irischstämmigen Gangs in New York. Thomas spielt den besten Freund von Amsterdam Vallon, der von DiCaprio dargestellt wurde.
Zudem hatte er eine Hauptrolle in Tim Fywells I CAPTURE THE CASTLE (2003). Basierend auf einem Roman von Dodie Smith aus den 40er Jahren, erzählt der Film die Geschichte eines Paares reicher und attraktiver Amerikaner, die in einem heruntergekommenen Schloss das Herz der Töchter einer verarmten Oberklassenfamilie erobern.
Außerdem hat Henry Thomas an vier Independent-Produktionen gearbeitet: I’M WITH LUCY („Alle lieben Lucy“, 2002) mit Monica Potter, Anthony LaPaglia und John Hannah, Sergei Bodrovs THE QUICKIE (2001) mit Vladimir Mashkov, Jennifer Jason Leigh, Dean Stockwell, Sergei Bodrov Jr. und Ann Warren, Zev Bermans BRIAR PATCH (2003) mit Arie Verveen und Dominique Swain, sowie Gustavo Lipszteins DEAD IN THE WATER („Dead in the Water – Tödliche Spiele“, 2002), ebenfalls mit Dominique Swain.
Daneben hatte Thomas eine Hauptrolle in Katherine Dieckmanns A GOOD BABY (2000) und in Billy Bob Thorntons ALL THE PRETTY HORSES („All die schönen Pferde – All the Pretty Horses“, 2000), in dem außerdem Matt Dillon und Penelope Cruz zu sehen waren.
Im Alter von zehn Jahren wurde Henry Thomas zur Berühmtheit, als er in Steven Spielbergs Blockbuster E.T. THE EXTRA TERRESTRIAL („E.T. – Der Außerirdische“, 1982) die Rolle des Elliot spielte. Seither hat er durchgehend gearbeitet und ist auf diese Weise zu einer überaus beachtlichen Filmographie gekommen. Zu seinen Credits zählen Ed Zwicks Abenteuerepos LEGENDS OF THE FALL („Legenden der Leidenschaft“, 1995), in der er den jüngeren Bruder von Brad Pitt und Aidan Quinn spielte. Eine weitere Hauptrolle hatte Anthony Hopkins inne. Außerdem sah man ihn neben James Woods und Kathy Bates in der Showtime-Adaption von Sam Shepards Pulitzer-Preis-Gewinner „Curse of the Starving Class“. Und er hatte eine Hauptrolle in der HBO-Produktion „Indictment“, in der es um den berühmten McMartin-Prozess ging. Für seine Darstellung des Kinderschänders Ray Buckey sicherte sich Thomas eine Nominierung für einen Golden Globe.
Weitere Filmarbeiten umfassen SUICIDE KINGS („Suicide Kings“, 1997), „Moby Dick“ mit Patrick Stewart, den von der Kritik gelobten NIAGARA NIAGARA (1997) mit Robin Tunney, FIRE IN THE SKY („Feuer am Himmel“, 1993) und VALMONT („Valmont“, 1989) von Milos Forman.
SHAWN HATOSY
als
Duffy
SHAWN HATOSY gilt weithin als einer der meistbegabten Schauspieler seiner Generation. Nach wie vor sucht er mit jeder neuen Filmarbeit nach Herausforderungen und deckt dabei das komplette Spektrum an Stilen und Genres ab.
Zuletzt sah man Hatosy an der Seite von Julia Stiles, Jason Lee und Selma Blair in der romantischen Komödie A GUY THING („Gelegenheit macht Liebe“, 2003). Darin geht es um einen jungen Mann (Lee), der am Morgen nach seiner Junggesellenabschiedsparty neben einer ihm unbekannten Frau (Stiles) im Bett wach wird. Aus Angst, er könnte seine Verlobte betrogen haben, versucht er den vermeintlichen Seitensprung mit Hilfe seines besten Freundes (Hatosy) zu vertuschen.
Vor kurzem hat Shawn Hatosy überdies die Showtime-Produktion „Soldier’s Girl“ abgedreht. Basierend auf einer wahren Geschichte, erzählt SOLDIER’S GIRL von einem jungen Soldaten, der zu Tode geprügelt wird, weil er sich in eine transsexuelle Nachtclub-Künstlerin verliebt hat. Hatosy spielt Justin Fisher, den feindseligen Zimmerkumpel von Barry Winchell (gespielt von Troy Garity aus NATIONAL TREASURE („Das Vermächtnis der Tempelritter“, 2004)), der die schwulenfeindliche Stimmung in der Armee-Baracke weiter anheizt und damit der Auslöser für den Mord an Barry ist.
Des Weiteren überzeugte Hatosy unlängst in zwei Independent-Produktionen: DALLAS 362 (2003) und THE COOLER („The Cooler“, 2003). In DALLAS 362 sieht man Hatosy in der Rolle des Rusty an der Seite von Jeff Goldblum, Kelly Lynch und Scott Caan, der überdies Autor und Regisseur des Films ist. In Wayne Kramers THE COOLER ist er in der Geschichte eines glücklosen Mannes, der in einem Las-Vegas-Kasino angeheuert ist, um den Spielern Pech zu bringen, als Sohn von William H. Macy zu sehen.
CLARK GREGG
als
Officer Hannagan
CLARK GREGG steht in Jez Butterworths neuem Stück „The Night Heron“ auf der Bühne. Im Kino war er zuletzt in der Komödie IN GOOD COMPANY („Reine Chefsache“, 2004) zu sehen. Vor kurzem hatte er eine Rolle in David Mamets SPARTAN („Spartan“, 2004), in dem Val Kilmer die Hauptrolle inne hat, sowie in THE HUMAN STAIN („Der menschliche Makel“, 2003) mit Anthony Hopkins und Nicole Kidman und IN ENEMY HANDS (2004) mit William H. Macy. Weitere Filmarbeiten Greggs umfassen NORTHFORK (2003), Nicole Holofceners LOVELY & AMAZING (2001), ONE HOUR PHOTO („One Hour Photo“, 2002), WE WERE SOLDIERS („Wir waren Helden“, 2002) mit Mel Gibson, David Mamets STATE AND MAIN („State and Main“, 2000) und THE ADVENTURES OF SEBASTIAN COLE (1998 ), der ihm eine Nominierung für einen Independent Spirit Award als Bester Nebendarsteller einbrachte. Dazu kommen Rollen in P.T. Andersons MAGNOLIA („Magnolia“, 1999) und SIX WAYS TO SUNDAY (1997).
Im Fernsehen hat er eine feste Rolle als Agent Michael Casper in der Serie „The West Wing“ und spielte in den HBO-Produktionen „Live from Baghdad“ und „Tyson“, sowie in den zweigeteilten letzten Folgen von „Sports Night“ und „Will and Grace“. Gregg war mit Kathy Bates und Elizabeth Perkins einer der Ko-Stars von „My Sister’s Keeper“ und hatte Gastauftritte in „Sex and the City“, „The Practice“, „Law and Order“ und „Shannon’s Deal“.
Gregg ist ein Gründungsmitglied und ehemaliger künstlerischer Leiter von Mamet’s Atlantic Theatre Company in New York. Zu seinen Bühnenarbeiten zählen das Revival von „Sexual Perversity in Chicago“, die U.S.-Premiere von Jez Butterworths Stück „Mojo“, „Boy’s Life“ am Lincoln Center, inszeniert von seinem Atlantic-Kollegen William H. Macy, „A Few Good Men“ am Broadway, „The Old Boy“ am Playwright’s Horizons, „Unidentified Human Remains“ am Orpheum und neue Arbeiten am Atlantic von Mamet, John Guare, Craig Lucas, Howard Korder und anderen.
Er inszenierte das gefeierte Revival von Mamet’s „Edmond“ und die New-York- und Los-Angeles-Premieren von Kevin Heelans „Distant Fires“, das für Preise vom Drama Desk, Obie und Outer Critics Circle nominiert wurde und drei Auszeichnungen der L.A. Weekly Awards, darunter für das Beste Ensemble und die Beste Regie, erhielt.
Greggs Debüt als Drehbuchautor, WHAT LIES BENEATH („Schatten der Wahrheit“, 2000), wurde von Robert Zemeckis mit Harrison Ford und Michelle Pfeiffer verfilmt. Gegenwärtig schreibt er für Universal NORFOLK QUIZ CLUB, adaptiert Chuck Palahniuks Roman „Choke“ als potenzielles Regiedebüt und arbeitet am Remake des spanischen Films INTACTO („Intacto“, 2003) für Buena Vista. Zudem hat er für Warner Bros. , Paramount und Fox 2000 Projekte geschrieben.
COLIN HANKS
als
Mark
COLIN HANKS ist auf dem besten Weg, einer der meistgefragten jungen Stars in Hollywood zu werden – nicht zuletzt, weil er am Ende des Jahres eine Hauptrolle in Peter Jacksons neuem Film KING KONG („King Kong“, 2005) bekleiden wird. Zuletzt sah man ihn in der Kultkomödie ORANGE COUNTY („Nix wie raus aus Orange County“, 2002) mit Catherine O’Hara, Harold Ramis und Lily Tomlin. In dem von Jake Kasdan inszenierten Film spielt Hanks einen literarisch begabten Schüler, dessen Wunsch, die Uni in Stanford zu besuchen, gefährdet wird, als sein Antrag mit dem eines weitaus weniger aussichtsreichen Schülers verwechselt wird.
Hanks sah man außerdem in der Komödie GET OVER IT („Ran an die Braut“, 2000) mit Kirsten Dunst und Ben Foster, sowie in der von Tom Hanks und Steven Spielberg initiierten zehnteiligen Serie „Band of Brothers“ für HBO. Außerdem spielte er in WHATEVER IT TAKES („Hoffnungslos verliebt“, 2000), einer verrückten Komödie über eine Gruppe von Jungs, die untereinander einen Pakt schließen, die Herzen der Mädchen ihrer Träume zu gewinnen.
Zudem gehörte Hanks zum Ensemble der Warner-Serie „Roswell“, in der es um eine Gruppe enger Freunde geht, die ein unfassliches Geheimnis noch stärker aneinander bindet. Außerdem sah man ihn in dem Theaterstück „Noises Off!“.
BEN FOSTER
als
Eddie
Obwohl erst 24 Jahre alt, hat sich BEN FOSTER bereits als eines der vielversprechendsten Talente der Industrie etabliert. Bereits jetzt hat er mit einer Reihe der herausragenden Regisseure und Schauspieler Hollywoods gearbeitet. Zuletzt spielte er neben Bruce Willis in dem Actionthriller HOSTAGE („Hostage- Entführt“, 2005). Davor sah man ihn in der Comicverfilmung THE PUNISHER („The Punisher“, 2004) mit Thomas Jane und in Asia Argentos THE HEART IS DECEITFUL ABOVE ALL THINGS (2004).
Er spielte eine Hauptrolle in der erfolgreichen HBO-Serie „Six Feet Under“, in der er als Geliebter von Lauren Ambrose zu sehen ist. Für seine dramatische Darstellung des Trevor Adams in dem Showtime-Film BANG BANG YOU’RE DEAD gewann er 2003 einen Daytime-Emmy. Er spielte einen disfunktionalen Schüler, der über Jahre hinweg von seinen Klassenkameraden gehänselt wird, bis er sich zu einem Verbrechen durchringt, das dem ähnelt, das 1999 an der Columbine High School verübt wurde.
Im Kino sah man Foster in dem Film NORTHFORK (2003) der Polish-Brüder, in dem aus der Sicht eines Achtjährigen die Geschichte einer alten verlassenen Kleinstadt erzählt wird. Foster spielt darin Cod, einen geheimnisvollen und stoischen Typen, der durch die Lande zieht.
Foster hatte seinen Durchbruch, als Regisseur Barry Levinson ihn für die Rolle des Ben Kurtzman in seinem in Baltimore spielenden Coming-of-Age-Film LIBERTY HEIGHTS („Liberty Heights – Rock ´n’ Roll und krumme Geschäfte“, 1999) besetzte. Im Jahr 2000 spielte Foster an der Seite von Kirsten Dunst in GET OVER IT („Ran an die Braut“, 2000) und ein wenig später mit Tim Allen und Rene Russo in Barry Sonnenfelds BIG TROUBLE („Big Trouble“, 2002). Des Weiteren gehörte Ben Foster zum Ensemble des Emmy-nominierten HBO-Projekts „The Laramie Project“ und hatte eine Rolle in Joel Schumachers PHONE BOOTH („Nicht auflegen!“, 2002).
STARK SANDS
als
Tim
In einer relativ kurzen Zeitspanne hat sich STARK SANDS in der Szene etabliert und zu einem gesuchten Talent entwickelt. Er hatte Hauptrollen in der Independent-Komödie DIE, MOMMY, DIE (2003) und dem Actionabenteuer CATCH THAT KID! („Mission: Possible – Diese Kids sind nicht zu fassen“, 2004) und beweist damit, dass er eine große Spanne von Genres bedienen kann.
Sein Filmdebüt gab er in der Ensemblekomödie DIE, MOMMY, DIE, in der er neben Charles Busch und Jason Priestley spielte. Der Film hatte seine Premiere beim Sundance Film Festival und erhielt blendende Kritiken.
Stark spielte außerdem in CATCH THAT KID!, dem Remake des dänischen Erfolgsfilms KLATRETOSEN. In diesem turbulenten Abenteuer geht es um eine Zwölfjährige, die mit der Hilfe zweier Freunde eine hochmoderne Bank ausraubt, in der ihre Mutter arbeitet, um das Geld aufzubringen, mit der man die Operation ihres todkranken Vaters bezahlen kann.
Im letzten Jahr landete Sands mit der Komödie SHALL WE DANCE? („Darf ich bitten?“, 2004) an der Seite von Richard Gere und Jennifer Lopez einen Publikumserfolg.
Stark Sands wuchs in Dallas, Texas, auf, wo er im Alter von 13 Jahren mit dem Schauspiel am Theater begann. Er machte seinen Bachelor of Fine Arts in Schauspiel an der University of Southern California. Auf der Bühne sah man ihn in Stücken wie „Romeo and Juliet“, „Macbeth“, „Hamlet“, „Pippin“ und „Guys and Dolls“. Zuerst fiel er als Liebhaber von Lauren Ambrose in der HBO-Serie „Six Feet Under“ auf.

Der Stab
GREG MARCKS
Regie, Drehbuch
GREG MARCKS gibt mit 11:14 sein Spielfilmdebüt. Er stammt aus Chelmsford, Massachusetts, und studierte kreatives Schreiben an der Carnegie Mellon University sowie Regie an der Florida State University Film School. Seine Kurzfilme wurden international auf mehr als 50 Festivals gezeigt und sammelten diverse Auszeichnungen. Davon ist der Studenten-Oscar im Jahr 2001 sicherlich die bemerkenswerteste. Zweimal war Marcks ein Semifinalist für die Chesterfield Fellowship. 2002 gewann er den Cinestory-Screenwriting-Wettbewerb. Er lebt und arbeitet in Los Angeles.
JOHN MORRISSEY
Produzent
JOHN MORRISSEY bescherte Edward Norton mit seinem Film AMERICAN HISTORY X („American History X“, 1998 ), einem packenden Drama über Rassismus und die Rettung einer amerikanischen Familie, eine Oscar®-Nominierung als Bester Darsteller. Außerdem produzierte Morrissey den Filmerfolg KINGDOM COME (2001) mit Whoopi Goldberg, LL Cool J, Jada Pinkett und Vivica A. Fox, sowie HAVOC (2005), der von Oscar®-Gewinner Stephen Gaghan produziert und der zweifachen Oscar®-Gewinnerin Barbara Kopple inszeniert wurde.
Morrissey begann mit dem Produzieren von Filmen zu Beginn der 90er Jahre mit der satirischen Komödie 9 1/2 NINJAS! („9 1/2 Ninjas“, 1991), dem Thriller DEEP DOWN („Deep Down“, 1994) mit George Segal und dem HBO-Film „Sensation“ mit Eric Roberts. Im Anschluss realisierte er THE TIE THAT BINDS („Blood Line – eine verhängnisvolle Verbindung“, 1995) mit Keith Carradine und Daryl Hannah. Als ausführender Produzent arbeitete Morrissey an DR. JEKYLL & MS. HYDE („Dr. Jekyll und Miss Hyde“, 1995) mit Sean Young und Tim Daly. Danach stieg er bei Rastar Productions ein und arbeitete zusammen mit dem renommierten Produzenten Lawrence Turman, mit dem er im Anschluss The Turman-Morrissey Company gründete. Morrissey produzierte deren ersten Film, die beliebte Komödie BOOTY CALL („Booty Call – One-Night-Stand mit Hindernissen“, 1997) mit Jamie Foxx und Vivica A. Fox, und ließ darauf AMERICAN HISTORY X folgen.
Gemeinsam waren Turman und Morrissey ausführende Produzenten ihres einzigen Fernsehfilms, „The Miracle on the Mountain“ mit Patty Duke und William Devane. Für Starz! TV stellte Morrissey überdies „The Badge“ mit Billy Bob Thornton her. Darauf folgte die ausführende Produktion von WHAT’S THE WORST THAT COULD HAPPEN? („Schlimmer geht’s immer“, 2001) mit Martin Lawrence und Danny DeVito.
TRIPP VINSON
Ausführender Produzent
TRIPP VINSON begann seine Karriere bei Jerry Bruckheimer Films, wo er an ENEMY OF THE STATE („Der Staatsfeind Nr. 1“, 1998 ) und ARMAGEDDON („Armageddon – Das jüngste Gericht“, 1998 ) arbeitete.
Im Jahr 2000 wechselte Vinson zu Bandeira Entertainment. Bandeira wurde 2002 von The Firm akquiriert, woraus die Produktionsfirma Firm Films hervor ging. Für diese Company entstand 11:14 mit Vinson als ausführendem Produzent. In gleicher Eigenschaft arbeitete er auch an AFTER THE SUNSET („After the Sunset“, 2004) mit Pierce Brosnan und Salma Hayek. Zudem arbeitet er für Disney an THE GUARDIAN.
1993 ging Tripp Vinson von der USC mit einem Abschluss in Politwissenschaften ab.
DAVID SCOTT RUBIN
Ausführender Produzent
DAVID SCOTT RUBIN war ausführender Produzent von I AM SAM („Ich bin Sam“, 2001) mit Sean Penn und Michelle Pfeiffer. Zudem war er Koproduzent des Regiedebüts von Drehbuchautor Daniel Waters, HAPPY CAMPERS (2001), der für DiNovi Pictures entstand. Außerdem produzierte Rubin die James-Ellroy-Adaption BROWN’S REQUIEM („Brown’s Requiem“, 1998 ) von Jason Freeland, TOUCH ME (1997), der beim Toronto International Film Festival hohe Wellen schlug, und CLEOPATRA’S SECOND HUSBAND (1998 ), der seine Premiere beim Los Angeles Independent Film Festival feierte.
MARK DAMON
Ausführender Produzent
MARK DAMON feierte zuletzt den bislang größten Triumph seiner bewegten Karriere mit dem Sensationserfolg von MONSTER („Monster“, 2003), für den Charlize Theron einen Oscar® als Beste Darstellerin erhielt.
Damon gilt als Kapazität auf dem Gebiet internationaler Filmdistribution und ist einer der Gründer von AFMA. Seit mehr als 40 Jahren spielt er in diversen Facetten des Filmgeschäfts eine tragende Rolle. Bis Oktober vergangenen Jahres war Damon Chairman und CEO von Media 8 Entertainment, einer Produktions-, Vertriebs- und Finanzierungsfirma, die an der Börse notiert ist. Er schied aus dem Unternehmen aus, um sich ganz auf die Produktion unabhängiger Filme zu konzentrieren. Seine frühen visionären Beiträge zum internationalen Vertrieb unabhängiger Produktionen werden weithin anerkannt und haben ihm in der Unterhaltungsindustrie zu einem Ruf als einer der führenden Produzenten und Vertriebsspezialisten verholfen.
Im Lauf der Jahre hat Damon mehr als 100 Filme als Produzent oder ausführender Produzent betreut. Dazu gehören Wolfgang Petersens Zweiter-Weltkriegs-Drama DAS BOOT (1982), Adrian Lynes 9 1/2 WEEKS („9 1/2 Wochen“, 1987) mit Mickey Rourke und Kim Basinger, 8 MILLION WAYS TO DIE („8 Millionen Wege zu sterben“, 1985) von Hal Ashby, John Badhams SHORT CIRCUIT („Nr. 5 lebt“, 1985), HIGH SPIRITS („High Spirits – Die Geister sind willig“, 1988 ) von Neil Jordan, Robert Aldrichs THE CHOIRBOYS („Die Chorknaben“, 1977), THE LOST BOYS („Lost Boys“, 1987) von Joel Schumacher, Wolfgang Petersens THE NEVERENDING STORY („Die unendliche Geschichte“, 1984), Stephen Sommers’ THE JUNGLE BOOK („Das Dschungelbuch“, 1994) und THE MUSKETEER („The Musketeer“, 2001) von Peter Hyams.
SAMMY LEE
Ausführender Produzent
SAMMY LEE ist ein internationaler Finanzier und Anteilseigner an Music Box Entertainment Ltd.. Unlängst arbeitete er neben 11:14 auch an Roland Suso Richters Psychothriller THE I INSIDE („The I Inside“, 2003) mit Ryan Phillippe.
STEWART HALL
Ausführender Produzent
STEWART HALL ist ein prominenter Immobilienentwickler. Seit mehr als 15 Jahren besitzt er eine große Baufirma mit Sitz in Los Angeles. Er hat eine Reihe von Multimillionenprojekten in Kalifornien und Nevada vorangetrieben. Hall war überdies Gründer der Videothekenkette Video Depot, die in Südkalifornien ansässig ist. Als ausführender Produzent betreute er neben 11:14 unlängst Roland Suso Richters Psychothriller THE I INSIDE („The I Inside“, 2003) mit Ryan Phillippe.
SHANE HURLBUT
Kamera
SHANE HURLBUT wuchs auf einer kleinen 100-Hektar-Farm im Staat New York auf. Er machte seinen Filmabschluss am Emerson College in Boston und zog 1987 nach Los Angeles.
Hurlbut war Kameramann bei Rob Cohens HBO-Film „The Rat Pack“, der ihm eine Nominierung der American Society of Cinematographers einbrachte. Nicht nur war er der zweitjüngste Kameramann, dem diese Ehre zuteil wurde, er kann sich auch rühmen, der einzige Kameramann zu sein, der von seiner Gewerkschaft für sein Debütwerk nominiert wurde. 1999 bediente er für Rob Cohen erneut die Kamera: bei dem Thriller THE SKULLS („Skulls“, 2000). Darauf folgten CRAZY/BEAUTIFUL („Verrückt/Schön“, 2002) für Regisseur John Stockwell, für den er auch den diesjährigen Sommeractioner INTO THE BLUE („Into the Blue“, 2005) fotografierte, DRUMLINE („Drumline“, 2002) und die Komödie MR. 3000 (2004).
Hurlbut setzte bei einer gewaltigen Anzahl von Werbespots für Klienten wie Levi’s, Nike, Miller, Kodak und Magnavox das Licht. Zudem war er Kameramann von Videoclips von Künstlern wie The Rolling Stones, Nirvana, Smashing Pumpkins, Live, Tori Amos und REM.
DEVORAH HERBERT
Ausstattung
DEVORAH HERBERT begann ihre Karriere bei Alan Greenspan. Danach wurde sie Ausstatterin und arbeitete an Filmen wie THE FLUFFER („The Fluffer“, 2000), LOVELY & AMAZING (2001), STOLEN SUMMER („Stolen Summer – Der letzte Sommer“, 2002), OUTTA TIME (2002), SPEAKEASY (2002) und EVIL ALIEN CONQUERORS (2002). Zudem arbeitete sie an Gregg Arakis MYSTERIOUS SKIN (2004). Außerdem sorgte sie für das Szenenbild der Serie „Lucky“ mit John Corbett.
DAN LEBENTAL
Schnitt
Schnittmeister DAN LEBENTAL, der seit 1992 in seiner Profession tätig ist, arbeitet bevorzugt mit den Hughes-Brüdern zusammen. Mit ihnen realisierte er bereits deren viel beachtete Dokumentation AMERICAN PIMP (1999), das Drama DEAD PRESIDENTS („Dead Presidents”, 1995) und FROM HELL („From Hell“, 2001). Zu seinen weiteren Beiträgen gehören WHERE THE MONEY IS („Ein irrer Coup”, 1999) mit Paul Newman, VERY BAD THINGS („Very Bad Things”, 1998 ), DECEIVER („Liar”, 1997), die Fernsehserie „Wonderland” und der TV-Film „Don’t Look Back”. Zuletzt landete er mit der Komödie ELF („Buddy, der Weihnachtself“, 2003) einen Superhit.
RICHARD NORD
Schnitt
RICHARD NORD begann seine Karriere als Schnittassistent bei einer Reihe von Woody-Allen-Filmen, darunter ZELIG („Zelig“, 1983) und HANNAH AND HER SISTERS („Hannah und ihre Schwestern“, 1986). Mit STRICTLY BUSINESS (2001) gab er sein Debüt als Schnittmeister. Es folgten THE FUGITIVE („Auf der Flucht“, 1993) mit Harrison Ford, GETTING AWAY WITH MURDER („Schwer verdächtig“, 1996), FLED („Fled – Flucht nach Plan“, 1996), BODY COUNT („Body Count – Flucht nach Miami“, 1998 ), THE WATCHER („The Watcher“, 2000) und JOSHUA (2002). Für das Fernsehen schnitt er „The Jennie Project“, Anne Rices „Feast of All Saints“, die Miniserie „Dinotopia“ und den Disney-TV-Movie „Sounder“. Auf 11:14 ließ Nord den Project-Greenlight-Film THE BATTLE OF SHAKER HEIGHTS (2004) und SAWTOOTH (2004) folgen.
CLINT MANSELL
Musik
CLINT MANSELL begann seine Karriere als Komponist bei Darren Aronofskys prämiertem Independentfilm PI („Pi – Der Film“, 1998 ). Danach schrieb er auch die Musik für Aronofskys REQUIEM FOR A DREAM („Requiem for a Dream“, 2001) und seine neueste Arbeit, THE FOUNTAIN (2005). Außerdem steuerte er die Scores für THE HOLE („The Hole“, 2001), WORLD TRAVELER (2001), KNOCKAROUND GUYS („Knockaround Guys“, 2001), MURDER BY NUMBERS („Mord nach Plan“, 2002), Nicolas Cages Regiedebüt SONNY („Sonny“, 2002) und ABANDON (2002) bei. Zuletzt war Mansell Komponist von SUSPECT ZERO („Suspect Zero“, 2004) und SAHARA („Sahara“, 2005). In Kürze kommt noch DOOM (2005) in die Kinos. Überdies schrieb er die Musik für „The Hire: Ticker“, Joe Carnahans Beitrag zu der BMW-Kurzfilmserie mit Clive Owen.
Technische Daten
Titel: 11:14 eleven fourteen
Originaltitel: 11:14
Format: 35 mm / 1:1,85 / Dolby Digital
Produktionsland / -jahr: USA 2003
Länge: 86 Minuten
Fassung: Deutsche Fassung
Deutscher Kinostart: 01. September 2005
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