Triff die Robinsons - Special

Tomtec





OT: MEET THE ROBINSONS





Wir verweilen nie lange im Gestern.
Wir geben niemals auf, öffnen neue Türen und entwickeln neue Ideen, weil wir neugierig sind… Die Neugier ist es, die uns neue Wege beschreiten lässt.
Walt Disney




KURZINHALT:

Das erfolgreiche Kinderbuch "A Day with Wilbur Robinson" von William Joyce bildet die Vorlage für den neuesten CGI-Animationsstreich aus dem Hause Disney. Unter dem Motto "Du denkst, deine Familie ist verrückt, dann warte, bis du die Robinsons kennen lernst" entstand unter der Regie von Stephen J. Anderson (EIN KÖNIGREICH FÜR EIN LAMA, BÄRENBRÜDER) ein knallbuntes Familien-Spektakel.
Es geht um den zwölfjährigen genialen Lewis, der im Waisenhaus darauf hofft, endlich von einer Familie aufgenommen zu werden. In seiner Verzweiflung erfindet Lewis einen Apparat, mit dem sich Gedanken scannen lassen: Damit will er in die Vergangenheit eintauchen und herausfinden, warum ihn seine Mutter einst zur Adoption freigab. Eines Tages wird Lewis von einem Jungen namens Wilbur Robinson besucht, und mit ihm zusammen bricht er auf zu einer einzigartigen und aufregenden Reise in die Zukunft. Dort angekommen, lernt er dessen liebenswerte und total verrückte Familie, die Robinsons, kennen – allesamt Erfinder der tollsten Dinge, die man sich als Kind nur vorstellen kann. Lewis fühlt sich sofort zu Hause und weiß, dass dies seine perfekte Familie ist. Doch ein Bösewicht alias Mann mit Melone bedroht diese harmonische Zukunft. Alles kein Problem, denn mit Hilfe seiner neuen Familie scheint für Lewis plötzlich selbst das Unmögliche möglich …
Und das ist erst der Beginn des Abenteuers, bei dem die Animationskünstler von Disney wieder einmal ganze Arbeit geleistet haben: Action und Spaß, Humor und Emotion, Überraschungen und wilde Gimmicks vereinen sich hier zu einem der einfallsreichsten und aufregendsten Filme des Kinojahrs 2007.



PRESSENOTIZ:

Disney-Regisseur Stephen J. Anderson (EIN KÖNIGREICH FÜR EIN LAMA, BÄRENBRÜDER) hat ein kunterbunt-verrücktes Animationsabenteuer für Jung und Alt voller Gags und Skurrilitäten inszeniert, in dem die Suche eines zwölfjährigen Waisenjungen nach familiärer Wärme und Geborgenheit im Vordergrund steht. Um die ultimative Familie zu (er)finden und endlich die eigene unverständliche Vergangenheit verstehen zu können, rauscht er mit viel Raketenpower quer durch die triste Gegenwart in eine schillernde Zukunft..
Mit dabei als deutsche Stimmen sind das international erfolgreiche Fotomodell Eva Padberg, der unvergleichliche TV- und Leinwand-Comedian Rick Kavanian (HUI BUH – DAS SCHLOSSGESPENST, (T)RAUMSCHIFF SURPRISE: PERIODE 1, DER SCHUH DES MANITU), der Schauspieler Ralf Moeller (SCORPION KING, GLADIATOR), Starmoderator Thomas Gottschalk, Johann Hillermann (BLÖDE MÜTZE!, TKKG – DAS GEHEIMNIS UM DIE RÄTSELHAFTE MIND-MACHINE), Yoshij Grimm (BALTIC STAR) und erstmals der neunjährige Lasse Crohn als Waisenjunge Goob.



LANGINHALT:

Er hat ganz einfach Pech – vielleicht gerade weil er so genial ist. Über 120 "Interviews" mit adoptionswilligen Eltern hat der zwölfjährige Waisenjunge Lewis (deutsche Stimme: JOHANN HILLERMANN) bereits geführt. Alles ganz easy eigentlich, solange der aufgeweckte Lewis den interessierten Paaren nicht seine durchaus einfallsreichen, aber oft katastrophalen Erfindungen vorführt. Zuletzt war dies eine vollautomatische Erdnussbutter-Spritzpistole. Zu dumm nur, dass sein potenzieller Vater an einer Erdnuss-Allergie leidet…

Und so bleibt Lewis trotz aller Bemühungen seitens der warmherzigen und verständnisvollen Heimleiterin Mildred (SUSANNA BONASEWICZ) weiter allein, obwohl er doch so gern seine Mutter kennen lernen würde, die ihn vor zwölf Jahren als namenloses Baby auf der Schwelle des Waisenhauses in der 6. Straße unerkannt zurückgelassen hat. Sein Zimmergenosse, der immermüde Baseball-Spieler Michael "Goob" Yagoobian (LASSE CROHN), erträgt mehr oder weniger stumm Lewis' explosive Mischung aus Traurigkeit und Erfindungswut. Eines Tages kommt dem verzweifelten Lewis ein Erinnerungs-Scanner in den Sinn, mit dem sich die vergangenen Gedanken reproduzieren lassen. Und dann könnte er endlich herausfinden, warum ihn seine Mutter verlassen hat! Gesagt, getan, bastelt er an dem Gerät und stellt es pünktlich zur Erfindermesse seiner Schule fertig.

Doch ausgerechnet an diesem großen Tag wird er heimlich von einem geheimnisvollen, hässlichen Mann mit schwarzem Umhang, spindeldürren Beinen und einer Melone beobachtet. Zu allem Überfluss macht sich auch noch die Melone namens Doris auf langen Metallspinnenbeinen selbstständig und werkelt unerkannt an Lewis' Erinnerungs-Scanner herum. Mit dem Resultat, dass das Gerät ein heilloses Chaos anrichtet und die Präsentation vor seinen Mitschülern, seinem Klassenlehrer Herrn Willerstein (HANS JÜRGEN DITTBERNER), dem körperbewussten Schul-Coach (RALF MOELLER) und der Wissenschaftlerin Dr. Krunklehorn (CORNELIA MEINHARDT) in einem Desaster endet. Während sich Lewis maßlos enttäuscht aufs Dach des Waisenhauses zurückzieht und schmollt, klaut der Mann mit Melone (LEON BODEN) in dem Durcheinander die für ihn anscheinend wichtige Maschine.

Auf dem Dach macht Lewis bald eine seltsame Entdeckung. Ein fremder Junge namens Wilbur Robinson (YOSHIJ GRIMM) taucht auf und behauptet, aus der Zukunft zu stammen und die vom Mann mit Melone gestohlene Zeitmaschine seines Vaters, des genialen Erfinders Cornelius Robinson, zu suchen. Dafür ist Wilbur mit einer Ersatzzeitmaschine unterwegs, und mit dem Versprechen, mit dieser in die Vergangenheit zu reisen, um Lewis' Mutter ausfindig zu machen, entführt er unter allerhand coolen Sprüchen den genialen Tüftler Lewis in – die Zukunft.

Dort als wahrer Bruchpilot gelandet, lernt Lewis peu à peu die kunterbunte und durchgeknallte Welt von Wilburs Familie kennen: die Frösche dirigierende Mutter Franny, die komischen Superhelden Onkel Art und Onkel Gaston, die kapriziöse Cousine Tallulah (EVA PADBERG) und den nicht weniger flamboyanten Cousin Lazlo, die liebenswerten, aber reichlich bizarren Verwandten Onkel Fritz und seine Handpuppen-Gattin Petunia (beide von RICK KAVANIAN gesprochen) sowie Onkel Joe und Tante Billie, nicht zu vergessen Opa Bud und Oma Lucille sowie die coolen Hauswächter-Zwillinge Spike & Dimitri (ebenfalls RICK KAVANIAN) samt Hausdiener-Krake Lefty. Und natürlich gibt's da noch den singenden Frosch Frankie, der nicht von ungefähr an Frank "The Voice" Sinatra erinnert, samt seinen musikalischen grünen Spießgesellen. Ach ja: Putzi, der Tyrannosaurus, sollte noch erwähnt werden. Nur Vater Cornelius weilt noch bei der Arbeit im eigenen Erfinderkonzern "Robinson Industries" …

Während sich Lewis mehr und mehr als Familienmitglied der sonderbaren Robinsons fühlt, bei denen anscheinend alles möglich und nichts verboten ist, naht der Ärger in Gestalt des wütenden Mannes mit Melone. Der hat nämlich Lewis' Erinnerungs-Scanner in dessen eigentlicher Zeitperiode teuer an den Konzern Inventco verkaufen wollen. Doch trotz aller Unterstützung von seiner intelligenten Robotermelone Doris ging die Aktion schief, und Mann und Melone sind auf dem Weg zurück in die Zukunft, um Lewis zu zwingen, ihnen das Gerät von Grund auf zu erklären.

Mit Hilfe von Doris manipuliert der Mann mit Melone das eigentlich freundliche Spatzenhirn von Dino Putzi, so dass der riesige Tyrannosaurus Rex auf der Suche nach Lewis fast alles in Schutt und Asche legt. Lewis und Wilbur dämmert langsam, dass es hier nicht nur um eine geklaute Zeitmaschine und einen Erinnerungs-Scanner geht. Der geheimnisvolle Mann mit Melone scheint vor allem mit Lewis selbst ein Hühnchen rupfen zu wollen.

Und bald erfährt der Junge, was es mit dem finsteren Mann mit Melone auf sich hat, der scheinbar ohne Mühe in Gegenwart und Zukunft zu Hause ist und mit seiner üblen Laune seine Umwelt immer weiter mit einem Grauschleier überzieht. Aber Lewis und sein neuer Freund Wilbur geben nicht auf. Zusammen mit Wilburs persönlichem Roboter Carl und dem Lebensmotto von Erfindervater Cornelius Robinson auf den Lippen, "Gib niemals auf!", machen sie sich daran, dem Mann mit Melone das Handwerk zu legen und nichts weniger als die Zukunft zu retten, damit Lewis eine Chance für die Gegenwart bekommt, um seine Vergangenheit regeln zu können.


Alle Zeitlinien laufen auf der anfangs so chaotisch erscheinenden Erfindermesse zusammen. Bekommt Lewis eine zweite Chance, um den Erinnerungs-Scanner auszuprobieren und seine richtige Mutter kennen zu lernen? Und was genau führt der Mann mit Melone im Schilde? Er scheint ein trauriges Geheimnis zu haben, das untrennbar mit Lewis verknüpft ist …



DIE CHARAKTERE:

Lewis ist ein zwölfjähriger Waisenjunge mit einem enormen IQ und einem ausgeprägten Erfindergeist. Sein überspanntes Wesen und seine unfreiwillig katastrophal endenden Erfindungen halten ihn vom dem ab, was ihm vor allem am Herzen liegt – eine eigene Familie. Daher ist es für ihn lebensnotwendig, seine wahre Mutter finden. So entwickelt er einen Erinnerungs-Scanner, um die wenigen Erinnerungen an sie aus seinem Kopf zu destillieren.

Wilbur Robinson nennt sich ein seltsamer Junge aus der Zukunft, dessen größte Schönheitsfehler – Selbstüberschätzung, Eingebildetsein und Schnellsprechen – gleichzeitig auch seine ultimativen Talente sind. Damit ist er seinen Gegenspielern immer einen Schritt voraus. Als er begreift, dass nur Lewis den Schlüssel zur Rettung der Zukunft besitzt, lockt er ihn in seine Zeitmaschine – und steht alsbald einem Furcht erregenden Dinosaurier gegenüber.

Cornelius Robinson ist der Vater von Wilbur und bekannt als "Gründer der Zukunft". Er ist ein bemerkenswerter Erfinder und Besitzer der Firma "Robinson Industries".

Franny Robinson heißt Wilburs quirlige Mutter, die einen Weg gefunden hat, um Fröschen das Singen beizubringen und mit ihnen Swing-Musik zu spielen.

Carl wird der höfliche Familienroboter der Robinsons gerufen, der ihnen mit Witz und Charme all das serviert, was man so zum Glücklichsein braucht. Allerdings hat er einen eher unschönen Nebenjob: seinen Schützling Wilbur aus jedem Schlamassel herauszupauken. Carl hat ebenfalls einen Schlag bei den Frauen – mit "Frauen" meinen wir allerdings den Geschirrspüler, die Kaffeemaschine und den Teekocher.

Opa Bud mag außerhalb seiner vier Wände ein wenig sonderlich wirken, aber innerhalb des Robinson-Anwesens beweist er, dass das Leben auch andersherum funktionieren kann – indem man nämlich seine Klamotten verkehrt herum trägt, während man ständig auf der Suche nach seinen dritten Zähnen ist.

Oma Lucille backt wirklich "diese Kekse", wenn man Opa Bud Glauben schenkt. Allerdings meint er damit wohl eher in verklausulierter Form, dass sie ganz versessen auf Disco-Musik ist. In der Tat ist Oma Lucille kilometerweit davon entfernt, eine typische Kekse backende Großmutter zu sein!

Onkel Art ist ein heldenhaft aussehender intergalaktischer Pizzabote, der seinen Beruf äußerst genau nimmt. Sein Job: auf der Fahrt durch das Sonnensystem die perfekte Pizza in Minutenschnelle an jeden gewünschten Ort der Galaxis auszuliefern.

Tante Billie hat in ihrer Kindheit eine Leidenschaft für Spielzeuglokomotiven entwickelt. Jetzt, als Erwachsene, lässt sie es immer noch auf Schienen tuten. Allerdings sind die Züge nun echt und düsen mit Karacho durch alle Räume des Robinson-Hauses.

Onkel Gaston liebt es, sich aus einer Kanone herauszuschießen und dabei mit Tante Billies Zug ein Wettrennen zu unternehmen.

Onkel Fritz & Tante Petunia beweisen, dass auch eine auf den ersten Blick unmögliche Ehe möglich sein kann. Sie ist sehr divenhaft und fährt Onkel Fritz ständig über den Mund. Na ja, eigentlich ist sie eine Handpuppe.

Onkel Joe versüßt sich seine Fitness-Übungen, indem er Fitness-Shows im Fernsehen bewundert – immer aus der sicheren Perspektive seines Lehnstuhls.

Cousin Lazlo verschönert auf seinen Flügen per Propellerhelm mit Freuden die grauen Wände um ihn herum mit kunterbunten Kunstwerken.

Cousine Tallulah ist ein temperamentvolles IT-Girl, das mit Vorliebe einen "zeitgemäßen" Wolkenkratzer-Hut trägt.

Lefty heißt der einäugige violette Krake, der sich als Butler im Hause Robinson verdingt.

Spike & Dimitri wohnen jeder für sich in Steinguttöpfen auf der Vorderveranda. Sie verstehen sich selbst als Teil der Robinson’schen Alarmanlage. Leg deine Hand an die Töpfe, und sie machen sich bemerkbar!

Frankie der Frosch ist der Leadsänger der von Franny Robinson dirigierten All-Swing-Band „Frankie und die Frösche“. "Der Don" erweist sich als wahrhaft coolster unter seinen amphibischen mafiösen Sangesbrüdern.

Buster ist der Haushund der Robinsons und trägt eine Brille, da die Krankenkasse nicht für Kontaktlinsen aufkommen will.

Dr. Krunklehorn arbeitet als Erfinderin bei der Firma Inventco Laboratories und ist in dieser Eigenschaft auch Jurymitglied bei Lewis' schulischer Erfindermesse. Ihre jüngste Erfindung ist ein Koffeinpflaster, das die Wirkung von zwölf Tassen Kaffee verdichtet. Dr. Krunklehorn hat seit Tagen kein Auge zugemacht!

Der Mann mit Melone ist ganz in Schwarz gewandet und gibt sich als durchtriebener, intriganter Bösewicht – ohne dabei zu merken, wie stümperhaft er zu Werke geht. Seine Bösartigkeit resultiert aus einer missratenen Kindheit, so dass er lebenslang auf der Suche nach eben jenem Respekt ist, der ihm versagt wurde. Als er der Robotermelone Doris begegnet, wird er zu einer lebensgefährlichen Bedrohung für die Zukunft.

Doris heißt die "modische" Kopfbedeckung des Mannes mit Melone und ist gleichzeitig dessen bitterböse Waffengefährtin. Ganz anders als ihr feiger Begleiter operiert Doris äußerst durchtrieben und hinterhältig. Um ihre verbrecherischen Taten ausführen zu können, stehen ihr etliche huteigene technische Gimmicks zur Verfügung. Sie hat für die Zukunft einen wahrhaft teuflischen Plan entwickelt und macht dabei vor nichts Halt, um Lewis ein für allemal aus dem Weg zu räumen.

Putzi wurde vom Mann mit Melone als Dinosaurier aus der Vergangenheit in die Zukunft verfrachtet, um Lewis zu entführen. Wie auch immer, Putzis Kopf ist einfach zu groß und seine Arme sind zu klein, um seinen Auftrag zu erfüllen. Obgleich von Haus aus ein Furcht erregender Tyrannosaurus Rex, wird er im Laufe der Zeit zum liebenswerten Haustier der Robinsons.




PRODUKTIONSNOTIZEN


DIE FANTASTISCHE UND FUTURISTISCHE FAMILIE ROBINSON:
WIE ALLES BEGANN

"Auf einen Nenner gebracht lautet das Thema unseres Films: Gib niemals auf!", erzählt Steve Anderson. Der Regisseur von TRIFF DIE ROBINSONS hat die vergangenen Jahre damit zugebracht, diese großartige Zukunftswelt zu gestalten, in der die Familie Robinson ihre wildesten, sonderbarsten und sicher auch hemmungslosesten Träume zum Leben erweckt. "Nachdem er diese unglaubliche Familie getroffen hat, lernt unser Held aus dem Waisenhaus, Lewis, für die Zukunft zu leben und sich dafür zu interessieren, wo man als Nächstes hingehen will, um für all jene Angelegenheiten gerüstet zu sein, die man noch tun will. Und sich im Gegensatz dazu nicht bei Sachen aufzuhalten, die noch nicht einmal in der Vergangenheit funktionierten."
Anderson hat sich seine Meriten in der Story-Entwicklung von handgezeichneten Disney-Kinoerfolgen wie BROTHER BEAR ("Bärenbrüder", 2003) und THE EMPEROR'S NEW GROOVE ("Ein Königreich für ein Lama", 2000) verdient. Er und sein Team haben in den vergangenen Monaten Blut, Schweiß und beträchtliche Terabytes investiert, um ein ehrgeiziges digitales Kinoprojekt zu realisieren. Für Anderson gab es dafür eigentlich nur einen Beweggrund: Er hatte sich von Anfang an in die unübertroffenen und originellen Charaktere von TRIFF DIE ROBINSONS verliebt, so dass er davon überzeugt war, dem Disney-Vermächtnis als bedeutendem Geschichtenerzähler eine neue Dimension hinzufügen zu können. Vom Waisenhausaufpasser zu den singenden Fröschen, von exzentrischen Großeltern zu mutierenden Robotern, von jungenhaften Helden zum bösen Mann mit Melone – Anderson traute dieser Geschichte zu, das gesamte Terrain zwischen vordergründigem Humor und hintergründigem Sentiment vollständig abzudecken. Die Tatsache, dass die Story zudem eine gar nicht so weit entfernte Zukunft zeigt, in der rasante Luftblasen-Vehikel durch den Himmel brausen und ausgeklügelte Reisezüge und Chaos-Zeitmaschinen unterwegs sind, offenbart diesen unwiderstehlichen kreativen Ausdruckswillen.

"Was ich vor allem an den Robinsons liebe, ist, dass sie zwar Erwachsene sind, aber ihr Leben mit der ganzen Lust und dem Eifer und der unverhohlenen Spielfreude der Kinder ausleben", fügt Anderson hinzu. "Die Robinsons sind nämlich der Meinung, dass man seinen Traum auch ausleben soll. Wenn man also seine Kleidung verkehrt herum tragen will – warum nicht? Wenn sie sich aus einer fantastischen Kanone herausschießen möchten – alle Wetter! Diese Familie ist sehr spaßig, weil ihre Reaktionen so unvorhersehbar sind, aber sie sind auch eine Inspiration, weil sie ihre verschiedenen Lebensvorstellungen auf eine Weise ausleben, die man niemals erwarten und die auch niemand so ausführen würde."

Lewis' außergewöhnliche Reise zu den Robinsons steht immerzu kurz vor der Entgleisung, da unerwartete Gefahren drohen, etwa von einem zeitreisenden Dinosaurier oder einer bösen Parallel-Zukunft aus Habsucht und Schmutz. Das größte Hindernis jedoch ist, dass Lewis kurz davorsteht, seinen Traum von einer Familie und dem Wunsch nach einer besseren Welt aufzugeben. Dieses Schlüsselthema ist für Regisseur Anderson nichts Unbekanntes, denn auch er wurde als Kind adoptiert.

"Es war für mich die bis dato sonderbarste Erfahrung, als ich das Script zum ersten Mal las und ich dabei sofort ergriffen wurde. Unmittelbar habe ich diesen Jungen verstanden, alle seine Fragen über seine Herkunft und darüber, warum er verlassen wurde", erinnert sich Anderson. "Ich fühlte mich derart glücklich, dass ich hier ein Ausgangsmaterial vorgelegt bekam, mit dem ich mich auf Anhieb stark identifizieren konnte. Mir war von vornherein klar, dass dieser Stoff für mich weitaus mehr sein würde als eine verrückte Zeitreise-Story. Für mich stand immer im Fokus, Lewis' Suche nach Liebe und Hoffnung als den emotionalen Kern der Filmgeschichte herauszuarbeiten und vielleicht sogar noch zu vertiefen."

Die Entwicklung von TRIFF DIE ROBINSONS beginnt indes mit der erstaunlichen Welt aus William Joyce’ Bilderbuch "A Day with Wilbur Robinson" (deutscher, vergriffener Titel: "Zu Gast bei Willi Robinson"Augenzwinkern , in dem eine Familie porträtiert wird, die so völlig anders ist als andere Familien – eine Sippschaft aus verrückten Erfindern und Träumern, die ausgestattet ist mit hauseigenen Robotern, einer Band aus singenden Fröschen und einem völlig normal agierenden Kraken-Butler. Obwohl das Buch vordergründig eine einfache Story darlegt, zeigt es auf den zweiten Blick eine Welt voller urkomischer und überraschender Details, die die Leser aller Altersgruppen fesseln.

Walt Disney hatte ursprünglich die Rechte an "A Day with Wilbur Robinson" erworben, um daraus einen Spielfilm mit realen Schauspielern zu produzieren – diese Vorgabe war so lange gültig, bis die Animationsspielfilm-Abteilung den Stoff entdeckte und sein großes Potenzial seiner ungezügelten und unbegrenzten fantastischen Energien mit dem des heutigen tricktechnischen Filmschaffens verknüpfte. Das Drehbuch verwandelte die eigentliche Geschichte über eine freidenkerische Familie in etwas völlig Neues: in ein Zeitreise-Abenteuer, das an einem einzigen unglaublichen Tag stattfindet. Ein Tag, der dem Waisenjungen Lewis viele Gründe präsentiert, dass er an eine fantastische Zukunft glauben könnte – sogar dann, als er fast schon aufgibt.

Anderson war fasziniert von der ursprünglichen Fassung – und davon, wie sie ein bizarres Abbild einer Zukunft formte, das es letztlich sogar auf die Leinwand schaffte. "Ich wurde von der Idee getrieben, dass Lewis in eine Zukunft reist, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Eine Zukunft, die reich, kreativ und optimistisch ist", sagt Anderson. "Lewis erkennt bald, dass er selbst die Möglichkeit zur Gestaltung seiner Zukunft in Händen hält, die wunderschön, strahlend und mit einer Vision der realen Hoffnung ausgestaltet sein kann."

"DAS EXPERIMENT":
DIE ENTWICKLUNG DER ROBINSONS UND IHRER WELT


Steve Anderson hat also die Chance bekommen, diese literarische Vision einer optimistischen Zukunft mit einem erstaunlichen Trickfilm-Universum umzusetzen. Um endlich loslegen zu können, bat die Trickspielfilm-Abteilung von Walt Disney ihren Regisseur in spe also darum, etwas derart Ungewöhnliches zu realisieren, das sie schlichtweg nur "das Experiment" nannten. Oder wie Anderson selbst erklärt: "'Das Experiment' lautete folgendermaßen: Man entwerfe per Drehbuch und Storyboard alles von A bis Z. Man muss dabei hinzufügen, dass dies bis dato für Disney unerhört war. Normalerweise stellte man den ersten Akt eines Films vor, erhält einige Anmerkungen dazu und beginnt wenig später mit Akt Nr. 2 und so weiter. Wir aber hatten die gesamte Geschichte in gerade einmal sechs Monaten in einem Schritt konzipiert, setzten das gesamte Werk bildlich um und brachten es zum Laufen. Es war ein gewaltiges Stück Arbeit, aber unser Team brannte darauf, endlich loszulegen."

Bald fingen die Robinsons und alle sie umschwirrenden verrückten Figuren an zu leben. Das Team begann mit aller Sorgfalt, die ersten Layer der verschrobenen, eigenartigen und doch humorvollen Persönlichkeiten dieser Robinson’schen Welt zu kreieren. Dabei wollte man die Figuren nicht bloß humoristisch darstellen, sondern sie auch als menschlich zuordenbar, als liebevoll und warmherzig kennzeichnen. Auf diese Weise versenkte sich Anderson in den Entwicklungsprozess, um wenig später für drei seiner Figuren mit der konkreten Gestaltung zu beginnen: für den trotteligen Mann mit Melone, den sympathisch-unkorrekten Opa Bud und die modische Cousine Tallulah.

Anderson arbeitete dabei eng mit dem "Head of Story" Don Hall zusammen, einem weiteren Disney-Veteranen. Von Beginn an sprudelte Hall vor Begeisterung über. "Ich habe niemals einen Film wie diesen gesehen. Das war eine vollkommen einzigartige Erfahrung", sagt Hall. "Es gibt hier einerseits viele vertraute Elemente aus bekannten Disney-Filmen, weil auch bei uns die Familie, das Abenteuer und die Hoffnung im Vordergrund stehen. Aber andererseits ist die Mischung all dieser Elemente vollständig anders und somit einzigartig."

Hall erklärt, wie sich der beispiellose kreative Prozess der Verselbstständigung des Storyboards von TRIFF DIE ROBINSONS ausgewirkt hat. "Steve, die anderen Story-Jungs und ich waren in der Tat die erste Schlagmannschaft, die sich aus einer Milliarde unterschiedlicher Ideen bedienen konnte", meint er. "Dabei wollten wir auf jeden Fall sicherstellen, dass jeder Charakter seinen eigenen unvergesslichen und urkomischen Stellenwert erhält. Jede Figur sollte einzigartig in Persönlichkeit und Aussehen werden. Daher unternahmen wir etliche Anstrengungen, um hier weiter auszuprobieren und alles zu vervollkommnen."

Nach sechs Monaten kam "das Experiment" zu seinem Ende und das Essen musste auf den Tisch, wie Hall es ausdrückt. "Es war irgendwie schon ein banger Moment für uns, als wir der ganzen Animationsmannschaft das aufgerollte Storyboard präsentierten. Aber deren Reaktion war überwältigend", erinnert sich Anderson. "Während meiner gesamten Berufslaufbahn bei Disney habe ich niemals eine derartige Welle der Unterstützung für eine Geschichte erlebt. Es gab Menschen, die sich einfach zu Wort meldeten und sagten: 'Wirklich, ihr müsst diesen Film zu Ende bringen.' Wir waren dermaßen gerührt, als wir bemerkten, wie viele Leute bei Disney diese Charaktere so wie wir ins Herz geschlossen hatten."

Anderson wiederum ist der Meinung, dass vor allem der Freigeist der Robinsons den gesamten realen kreativen Prozess beeinflusst und so jeden Mitarbeiter derart angeregt hat, die bekannten Grenzen hinter sich zu lassen. Neben Anderson war bei dieser filmischen Mission auch die Produzentin Dorothy McKim involviert, die das Projekt von den ersten Skizzen des Storyboards bis zur digitalen Kreation einer noch nie da gewesenen Zukunft professionell begleitete. Wie auch Anderson fand McKim, dass die Robinsons erstmals zu treffen eine mehr als nur erheiternde Erfahrung war. "TRIFF DIE ROBINSONS ist eine Komödie mit so viel Herz", sagt sie. "Lewis und die Robinsons sind alle Erfinder, also ist alles, was sie in die Hand nehmen, ungemein originell und resultiert aus einem unglaublich kreativen Prozess."
McKim konnte sich besonders mit der Tatsache anfreunden, dass die Vorlage nicht bloß eine lebhafte Geschichte mit einer vollendeten Mischung aus Spaß, Action und Abenteuer ist, sondern auch eine große Anzahl an überraschenden Schlenkern bereithält. "Anders als traditionelle Disney-Filme der Vergangenheit erlebt der Zuschauer bei TRIFF DIE ROBINSONS etliche große Aha-Momente von den geheimnisvollen Identitäten bis zu den Überraschungen der Zukunft", sinniert sie.

Das Projekt TRIFF DIE ROBINSONS konnte wenig später noch eine weitere Inspirationsquelle anzapfen, dieses Mal in Gestalt des Chief Creative Officers für die Disney und Pixar Studios, des Zeichentrick-Pioniers John Lasseter. "John hat die Maßstäbe im animierten Geschichtenerzählen gesetzt", sagt Dorothy McKim, "und erst sein Input hat ermöglicht, ein großes Projekt in einen großartigen Film zu verwandeln. Er hat mitgeholfen, dass sogar mehr Herz und Humor in den Film eingeflossen sind."

Für Steve Anderson fügt sich erst durch diese Mischung aus Warmherzigkeit und Humor der Stoff TRIFF DIE ROBINSONS in den Rahmen der großartigen Disney-Tradition ein, sogar oder gerade weil der Film eine schöne, neue, digitale Welt erschafft. "Die Stärke der Disney-Filme sind immer ihre Charaktere gewesen – genau die sind nämlich bei den Zuschauern auf der ganzen Welt in Erinnerung geblieben", sagt er. "Das Publikum ist und bleibt hingerissen von guten und bösen Figuren, denn von jeder dieser Charaktereigenschaften steckt auch etwas im Zuschauer. Und in TRIFF DIE ROBINSONS sind diese Eigenschaften ebenfalls vertreten. Die Mitglieder dieser Familie sind drollig und agieren unvorhersehbar, aber sie weisen auch einen Wesenszug auf, der sehr emotional und daher ebenso sehr menschlich ist. Ich denke, genau das erwartet das Publikum von Walt Disney: dass es zum Lachen gebracht wird, vielleicht auch zum Weinen, und dass sich der Betrachter mit den Figuren identifizieren kann. Ich jedenfalls liebe diese Filmfiguren so, als wären sie meine eigene Familie. Und daher kann ich es kaum erwarten, dass auch das Publikum die Robinsons endlich trifft."


Eine Zukunft wie keine Andere:
Der ENTWURF eines RASANTEN Filmlooks


Als sich herauskristallisierte, dass TRIFF DIE ROBINSONS zu einem elektrisierenden SciFi-Abenteuer in der Zukunft und definitiv nicht von dieser Welt werden würde, wurden sich die Filmemacher erst dieser aufregenden Aufgabe bewusst – nämlich diese Zukunftsvision in einem animierten Trickabenteuer auszugestalten. Bei der Präsentation einer umfassenden künstlerischen Vision hatte Regisseur Steve Anderson sich vielen zusammenhängenden Einflussnahmen zu stellen: "Es begann alles mit den wunderschönen Bildern und den großartigen Charakteren aus William Joyce’ Buch, dann folgte ein gleichfalls kreatives Drehbuch, schließlich kamen die außerordentlichen Ideen im Rahmen des Storyboardings hinzu plus die unglaublichen Beiträge unseres Designteams", erklärt er. "Bei jedem Entwicklungsschritt schien die Kreativität geradezu überzufließen. Und wir brauchten diesen Strom lediglich vorwärtszulenken. Was schließlich herauskam, ist eine unglaubliche Fülle von Szenenbildern, die erst den wirklichen kindlichen Standpunkt liefern. Sie erst verwirklichen eine große Anzahl von Kindheitsträumen. Ich meine, wer würde nicht in Luftblasen herumfliegen oder einen Propellerhut tragen oder einen Familienroboter sein Eigen nennen wollen, der allerhand coole Sachen machen kann? Das ist eine Welt, von der ich annehme, dass sie wirklich jeder mit dem größten Vergnügen einmal würde besuchen wollen."

Anderson und seine Designer fingen also an, explizite Regeln für das Design einer jeden der abzubildenden drei Zeitstufen auszuarbeiten: die Gegenwart, die positive Zukunft und die böse Zukunft. Der Regisseur erklärt weiter: "Wir waren uns bewusst, dass wir jene Zukunft benötigten, in der Lewis auf die Robinsons trifft, um dann wiederum den starken Kontrast zu jener Periode herstellen zu können, in der sich Lewis bis dato befindet. Also wurde die Gegenwart mit kastenförmigen, eher rechteckigen Formen mit allerhand scharfen Winkeln und Rändern ausgestattett, während die Zukunft der Robinsons Kurven und Kreise aufweist, so wie es auch die Abbildungen in William Joyce’ Buch vorgeben. Und, im Kontrast zu diesen beiden Welten, ist natürlich die böse Zukunft in der Tat sehr, sehr böse."

Bei der Entfaltung ihrer dynamischen ästhetischen Vorgaben ließen sich Anderson und sein Team vor allem auch durch den so genannten Futurismus inspirieren, so wie ihn die Industriedesigner der 1930er und 1940er Jahre auslebten. "Wir alle waren wie versessen darauf und sahen es auch als große Verpflichtung an, etwas weitaus Größeres zu schaffen als das, was man jenen Bildern dieser Kunstepoche entnehmen kann", sagt Anderson. "Wir liehen uns also etliche Ideen aus dieser Zeit aus und nahmen uns auch die kurvigen Formen aus den 30er Jahren zum Vorbild, die als Elemente der Streamline-Moderne bekannt sind – diese aufregende Zukunft sollte also durchaus spaßig sein mit einem Schuss Retro-Feeling. Das alles schwingt natürlich auch im Grundthema der Filmgeschichte mit, weil wir ständig in die Vergangenheit zurückschauten, um ein Abbild der Zukunft zu kreieren."

Gleichfalls großen Einfluss auf den Look des Films hatte die Zukunftsvision von Walt Disney selbst. Der Film zollt sogar Disneys persönlicher Vision von "Tomorrowland" seinen Respekt durch die augenzwinkernde moderne ROBINSON-Version namens "Todayland".

Die optisch äußerst lebhafte Mischung aus Retro- und futuristischem Look wirkte sich daher auch aus auf die im Film durchgängig vorhandenen absurden Erfindungen – angefangen bei Lewis' in der Gegenwart aus Müll und Lumpen gebautem Erinnerungs-Scanner oder seiner Erdnussbutter-und-Marmelade-Pistole bis hin zu den beweglichen Bürgersteigen, Einschienen-Bahnen, Reiseschläuchen oder den Instant-Wolkenkratzern aus der Robinson’schen Zukunftswelt.

Um diese zahlreichen, im Film vorgestellten, Erfindungen erst einmal auf dem Zeichenbrett abbilden zu können, arbeitete Anderson eng mit Art Director Robh Ruppel zusammen, der sich als Production Designer bei BROTHER BEAR einen Namen gemacht hatte. Ruppel, der seine Karriere als leitender Industriedesigner am Art-Center-College von Pasadena begonnen hatte (wo er auch als Dozent arbeitete), konnte für diesen knalligen Start in eine kunterbunte Zukunft auf eine große Palette digitaler Hilfsmittel zurückgreifen. "Robh hat wirklich jedes Element des Filmlooks auf eine andere, höhere Ebene transponiert", bestätigt Regisseur Anderson.

Ruppel wusste gleich zu Beginn, dass TRIFF DIE ROBINSONS die künstlerische Herausforderung seines bisherigen Schaffens bedeuten würde. "Es gibt in dieser Geschichte derartig viele unterschiedliche Blickwinkel, Elemente und Gestaltungsformen", erzählt er rückblickend, "dass es eigentlich egal ist, an welcher Stelle der Betrachter sich gerade aufhält. Es gibt überall etwas Aufregendes zu entdecken."

Ruppel und Anderson waren sich rasch einig, dass in puncto Gegenwart eines der sichtlich interessantesten Elemente in der Person von Lewis selbst angelegt werden müsse. "Lewis passt in gewisser Weise nicht wirklich in die Gegenwart", sagt Ruppel. "Er ist in roten, gelben und blauen Farben abgebildet und stößt immer wieder buchstäblich mit seiner Umwelt zusammen. So lange, bis er in der Zukunft ankommt, in die er vollständig hineinzupassen scheint. Seine Umgebung im Waisenhaus wird daher ein wenig klaustrophobisch dargestellt, äußerst strukturiert und sehr engmaschig. Die Zukunft dagegen erscheint weit geöffnet, überstrahlt von einem blauen Himmel und mit einer sauberen, endlosen Aussicht. Die Formgebung verändert sich von Quadraten und Vierecken hin zu glatten, gerundeten Umrissen. Die Farbskala verwandelt sich ebenfalls beim Übergang von der Gegenwart in die Zukunft: von eher gedämpften hin zu kontrastreichen, hellen Farben."

Bei der Ausformung der Zukunftsstadt, in der die Robinsons leben, nahmen die Designer ebenfalls etliche Anleihen aus William Joyce’ Buchvorlage sowie von einigen einflussreichen Designern aus den 30er und 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts: wie Raymond Loewy, dem "Vater des Industriedesigns", dessen Arbeiten über die Ausgestaltung von Autos bis hin zum Raumfahrzeug verlaufen und der seine eigene berühmte MAYA-Lebensmaxime schuf (Most Advanced Yet Acceptable – zu Deutsch etwa: Höchste Fortschrittlichkeit bedeutet auch höchste Akzeptanz), ferner Harold Van Doren, der Wolkenkratzer-Formen und glänzende, stromlinienförmige Looks auf alltägliche Gegenstände wie Fahrräder und Radios übertrug, sowie beim überaus produktiven Henry Dreyfuss, dessen zukunftsorientierte Designs vom ersten Anrufbeantworter bis zum Hoover-Staubsauger reichten.

"Wir ließen uns also sehr von diesen retro-futuristischen Formen inspirieren, als wir die Zukunftsstadt und alle anderen Erfindungen im Hause Robinson zum Leben erweckten", erklärt Ruppel. "Allerdings haben wir diese ein wenig farblich aufgepeppt, indem wir zeitgemäße Materialien hinzufügten, ähnlich wie es Apple heutzutage vormacht mit diesen eloxierten, irisierenden Lackierungen."

Auch wenn es ihm schwerfällt, seine Lieblingssets auszuwählen, nennt Ruppel dann doch drei: die Garage der Robinsons, das Labor von Vater Cornelius und die böse Zukunft. "Die Garage schaut aus wie ein Autoausstellungsraum der 50er Jahre, überall mit glatten Flächen und dieser Phalanx aus hell leuchtenden Lampen", erklärt Ruppel. "Und zugleich fasziniert mich Cornelius' Laboratorium, weil es mit so viel Krimskrams angefüllt ist. Aber auch die böse Zukunft ist großartig, eben weil sie weitaus grenzwertiger ist als vieles aus den traditionellen Disney-Filmen. Sie fußt auf Doris' dunkler Vision einer Zukunft. Daher ist die gesamte Architektur natürlich auf das Melonenthema konzentriert. Irgendwie ist diese Anti-Zeit ein einziger großer, dreckiger und giftiger Benzintank."

Für Ruppel war eine der größten Herausforderungen bei der Kreation dieser schwierigen digitalen Welt die angemessene Lichtgebung – vor allem, weil die Filmgeschichte an einem einzigen langen Tag stattfindet: von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, bei ständig sich verändernden Helligkeitswerten. "Es ähnelt der Arbeit bei Dunkelheit, wenn man lediglich mit virtuellen Lampen einleuchten kann", bemerkt er. "Bei einem Live-Action-Projekt denkt man sich nichts dabei, aber bei einem digitalen Animationsfilm wird das ein schwieriger Prozess. Daher bin ich wirklich begeistert, wie gut am Ende die Lichtgebung ausgefallen ist."

Letztlich war auch Regisseur Steve Anderson von allen Arbeiten am Look äußerst angetan. Für ihn ist der Erinnerungs-Scanner eines seiner Lieblingsgeräte geworden. "Er sieht wirklich so aus wie etwas, das von einem Kind erfunden worden ist. Er ist irgendwie organisch und aus herumliegenden Materialien gebastelt, was zudem ein tolles Retro-Gefühl erzeugt", stellt er fest. "Der Erinnerungs-Scanner ist mir auch deshalb ans Herz gewachsen, weil er eben alle diese Gefühle und Sehnsüchte verkörpert, die für Lewis so eminent wichtig sind."

Ein anderes Lieblingsstück von Anderson überschreitet locker die Grenzlinie zwischen Requisite und Filmfigur: die böse Melone. "Doris kam als Idee auf, als wir nach einem Grund suchten, damit der Mann mit Melone eben auch immer eine Melone trägt", bemerkt er. "Dann fiel uns die lustige Sache mit dem 'Roboterhut' ein, der als eigentlich hilfreiche Erfindung bald in sein verschlagenes Gegenteil umkippt. Wie alle anderen Designelemente besitzt auch Doris einen höchst natürlichen Impetus, warum sie so ist, wie sie ist. Die Form in unserem Filmdesign antwortet also immer auf ihre jeweilige Funktion in der filmischen Story. Das gibt allem natürlich auch einen gewissen coolen Reiz."



DIE MUSIK DER ROBINSONS:
DANNY ELFMAN, RUFUS WAINWRIGHT, ROB THOMAS U.V.A.
MACHEN MIT BEI DIESEM SPASS


Zu den zahlreichen glücklichen Überraschungen bei TRIFF DIE ROBINSONS zählt auch die Originalmusik – darin eingeschlossen sind der fetzige Soundtrack, die Songs aus der Feder des umjubelten Sängers/Songschreibers Rufus Wainwright und von Mega-Popstar Rob Thomas sowie nicht zu vergessen die schöpferische Orchestrierung des zweimaligen Academy Award®-Nominierten Danny Elfman. Das Album mit dem Soundtrack, auf dem acht Lieder und acht Score-Auswahltitel sowie etliche Überraschungen der Robinson-Familie vertreten sind, wartet vor allem auf mit dem Lead-Singlehit "Little Wonders" von Rob Thomas, ferner mit Songs des jungen hitverdächtigen Alternative-Rock-Ensembles The All-American Rejects, des dynamischen britischen Interpreten/Songwriters und Pianisten Jamie Cullum plus Bonus-Tracks des energiegeladenen Teenager-Trios Jonas Brothers und last, but not least von der stets innovativen Rockformation They Might Be Giants.

"Ich bin so begeistert, was die Musik des Films angeht", bestätigt Regisseur Steve Anderson, "weil sie der dort transportierten Energie und Emotion noch einiges hinzufügt."

Der kanadisch-US-amerikanische Musiker Rufus Wainwright, der als einer der außergewöhnlichsten Songwriter seiner Generation gefeiert wird, ist durch seine Mitarbeit an den Schlüssel-Songs mittlerweile zu einem Teil des Walt-Disney-Vermächtnisses geworden. "Es haben so viele große Stars Songs für Disney-Filme geschrieben wie Randy Newman, Elton John oder Phil Collins", sagt er, "so dass diese Tätigkeit als etwas sehr Begehrtes und Respektiertes wahrgenommen wird. Für mich war es daher eine Ehre, es ihnen gleichzutun."

Wainwright hat drei Lieder für den Film komponiert, darunter Wilburs Thema "Another Believer" (Text: Marius de Vries), die Big-Band-Melodie "Where Is Your Heart At?" (gesungen von dem Grammy-nominierten Jazz- und Popstar Jamie Cullum) und den romantischen "Motion Waltz (Emotionial Commotion)".

Wainwrights Inspiration kam gänzlich aus dem Bewusstsein, sich in das Publikum hineinzuzuversetzen. "Ich wollte Lieder, die sofort den Nerv treffen und für Aufmerksamkeit sorgen", erklärt er.

Jamie Cullum seinerseits war ganz versessen darauf, Wainwrights Song "Where Is Your Heart At?" zu interpretieren, der kongenial den Swing-Einfluss von Franny Robinsons Frosch-Orchester wiedergibt. "Ich liebe diese besondere Musik, die einerseits auf alte Wurzeln zurückgreift und andererseits den Rhythmus moderner Popmusik in sich trägt", sagt Cullum.

Ebenfalls am Soundtrack von TRIFF DIE ROBINSONS beteiligt ist der Grammy Award®-Gewinner und Lead-Sänger der Formation Matchbox Twenty, Rob Thomas, mit dem Song "Little Wonders". Thomas brauchte nur einige wenige Clips aus den ersten Animationsfassungen zu sehen, um sich sofort für dieses Projekt starkzumachen. "Ich hätte niemals gedacht, dass ich die Chance bekommen würde, an solch einem Filmprojekt mitwirken zu dürfen", sagt er. "Schon nach wenigen Bits und Ausschnitten war ich richtig neugierig geworden."

Mehr brauchte er also nicht als Inspiration. "Die Geschichte selbst hat mich inspiriert, vor allem dieser Waisenjunge, der trotz aller zauberhaften Fantasie herausfinden will, wer er wirklich ist", erklärt Thomas weiter. "Zunächst gab es also in meinem Kopf eine simple Melodie, und dann begann alles andere zusammenzufließen. Mein Lied handelt davon, wie Menschen in schwierigen Situationen, wenn sie ganz tief unten sind, plötzlich nicht mehr weiterkönnen und dabei nicht mehr realisieren, dass andere sie durchaus wieder glücklich machen können. Klar, das Leben hat seine Höhen und Tiefen, aber es geht doch vor allem darum, die wundervollen kleinen Momente bestmöglich zu genießen."

Laut Regisseur Steve Anderson fügten die Songs sogar einige neue Farbtöne und Nuancen zu Lewis' eigener Geschichte hinzu. "Einerseits konnten wir auf diese ausgiebige Spaßmusik mit der Frosch-Band zurückgreifen, aber ich wollte auch einige Lieder haben, die den Zuschauer ganz tief in die Seelenwelt von Lewis mit all seinen inneren Kämpfen einführen", erzählt er. "Rufus Wainwright schreibt über die Suche nach der Familie und Rob Thomas über Lewis' ganz eigene und ungewöhnliche familiäre Neuentdeckung. Die Lieder wurden also ein wichtiger Bestandteil dieser besonderen Reise."

Unterdessen beschäftigte sich Danny Elfman mit einem Score, der diesen unnachahmlichen Robinson´schen Mix aus rasanter Ausgelassenheit und Warmherzigkeit treffen sollte. Elfman, der mehrere Dutzend unterschiedlicher Spielfilme vertont hatte – darunter waren BATMAN ("Batman", 1989) und SPIDER-MAN ("Spider-Man", 2002), aber auch GOOD WILL HUNTING ("Good Will Hunting", 1997), CHARLIE AND THE CHOCOLATE FACTORY ("Charlie und die Schokoladenfabrik", 2005) oder MEN IN BLACK ("Men in Black", 1997) sowie die Animationsfilme TIM BURTON'S NIGHTMARE BEFORE CHRISTMAS ("Nightmare before Christmas", 1993) und CHARLOTTE'S WEB ("Schweinchen Wilbur und seine Freunde", 2006) –, fand also heraus, dass die Geschichte von TRIFF DIE ROBINSONS immer noch viele und verschiedenartige Gefühle anzusprechen vermag. Er griff mit einem kaleidoskopartigen Score ein Flash-back-Thema auf, das von den Kinderliedern und alten Zeichentrickfilm-Melodien inspiriert ist, angefüllt mit überraschenden und gleichwohl kurzweiligen Verschiebungen in Tempo, Ton und sogar im Musikstil, um so die jazzartige Energie der Robinsons zu treffen. Gleichzeitig komponierte er einen üppigen, romantischen Soundhintergrund für Lewis auf seiner ihn stark verändernden Reise.

Elfman bemerkt zu seiner Arbeit: "Eigentlich habe ich mich immer davor gedrückt, bei Animationsprojekten mitzuarbeiten, weil die Musik solcher Filme oft dumm und albern klingt. TRIFF DIE ROBINSONS aber hat mich nicht nur im besten kreativen und verrückten Sinne gepackt, sondern eben auch durch sein emotionales Thema. Um es einmal so zu formulieren: Hier konnte ich mich einerseits wie ein Carl Stalling ausleben, der für die alten Warner Bros. Cartoonfilme komponiert hatte, und andererseits großartige Melodien schreiben, die genau auf die Story und die Charaktere passen."

Elfman entwickelte auch spezifische musikalische Motive für jede der Hauptfiguren des Films – ein süßlich schmachtendes Thema für den dickköpfigen Waisenjungen Lewis, ein eher chaotisch klingendes, Latin-artiges Thema für die vortrefflich manischen Robinsons und ein eher boshafteres Thema für Doris, die böse Melone. Dabei wurde Elfman ebenfalls vom Geist der Robinsons inspiriert. "Diese Familie steht wirklich über allem. Was mich wirklich überzeugt hat, waren ihre schnellen und plötzlichen Bewegungen. Sie huschen in diesem klassischen Goldenen Zeitalter des Trickfilms nur so herum, daher brauchte ich eigentlich nur einen dieser Charaktere aufzugreifen und diesem mit meiner Musik zu folgen, um musikalisch genau dort anzukommen, wo sie bereits zu Werke gingen", erklärt er rückblickend. "Zudem hat die Musik etliche lustige Retro-Anleihen machen können, da Steve und sein Team für ein klares Retro-Futuristic-Gefühl vor allem bei der Illustration der Robinson-Welt gesorgt hatten."

Elfmans Partituren wurden schließlich eingespielt von einem 90-köpfigen Orchester, das nicht nur aus Streichern bestand, sondern auch aus einem respektablen Hörner-Ensemble sowie einem großen Chor. "Durch die Chorsequenzen wird der Erzählung noch mehr Farbe hinzugefügt. Die menschlichen Stimmen vermögen Stimmungen zu erzeugen, wie sie kein Instrument zustande bringt", sagt Elfman.

Zusätzlich zu seiner Partiturarbeit arbeitete Elfman auch mit den Rock-Veteranen Nick Wheeler und Tyson Ritter von The All-American Rejects zusammen, um den lebhaften Track "The Future Has Arrived" herauszuarbeiten. Vorgetragen von den All-American Rejects, verbindet der Song die von Elfman beschriebenen "lustigen Retro-Anleihen" mit dem von AAR interpretierten Rock-Pop-Sound.

Das Komponieren des eigentlichen Scores und von "The Future Has Arrived" war für Elfman anscheinend das totale Vergnügen. "Ich habe fast 60 Filme vertont, aber ich kann mich nur an vielleicht sechs davon erinnern, die ein ähnliches Vergnügen bereitet hatten", bekennt er. "Die Zusammenarbeit mit Steve Anderson und seiner kreativen Mannschaft von TRIFF DIE ROBINSONS war äußerst unkompliziert und wundervoll. Mir ist klar, dass dies eine Ausnahme ist und nicht die Regel sein kann, aber es war wirklich nett, wieder einmal daran erinnert zu werden, dass Filmemachen ab und zu auch Spaß machen kann."

Regisseur Anderson war seinerseits regelrecht nervös durch Elfmans Anwesenheit. So erzählt er: "Ich erinnere mich, wie Danny das erste Mal ein Demo vorspielte. Es gehörte zu der Flug-Szene durch die Zukunftsstadt. Ich klebte förmlich an jeder Note und meine Augen füllten sich mit Tränen, weil ich dachte: 'Das klingt alles so perfekt. Davon hast du schon immer geträumt.' Danny hat dieses Talent, genau zu wissen, was musikalisch möglich ist, um jede Szene wirklich zu bereichern. Der Humor wird lustiger, die Tränen rollen schneller, die Schrecksekunden sind schrecklicher, und alles wird tiefer durch Dannys Musik."


DIE ANIMATION DER ROBINSONS:
WIE DIE CHARAKTERE AM COMPUTER ZUM LEBEN ERWACHEN


Mit dem ersten komplett am Computer animierten Spielfilm HIMMEL UND HUHN im Jahr 2005 hat Walt Disney Feature Animation einer langen Liste an technologischen Meilensteinen einen weiteren hinzugefügt. Erstmals nutzten für diesen Film die besten künstlerischen Talente in der Animationsindustrie digitale Werkzeuge. Sie wiederum adaptierten die klassischen Disney-Trickvorgaben wie "Quetschen und Langziehen" ("Squash and Stretch" ) – genau dies ist eine Technik, die eine vollendete Zeichenqualität sowie eine dynamische, flüssige Bewegung der Figuren erfordert – in eine moderne CGI-Welt, um außerordentliche und bahnbrechende Ergebnisse zu generieren.

Die Charaktere in TRIFF DIE ROBINSONS aber sollten die Disney-Trickexperten sogar weiter als bisher und dazu noch in ganz neue Richtungen ziehen, denn jetzt musste eine Spezies animiert werden, wie es bis dato so noch nicht am Computer geschehen ist: nämlich Menschen. Und die Filmemacher wussten genau, dass sie es hier nicht mit einer einfachen Übertragung zu tun haben würden.

Menschen auf digitale Weise lebensecht auf der Leinwand darzustellen, war im Laufe dieser sehr kurzen Filmgeschichte ein Weg voller Komplikationen gewesen. Trotz all des erstaunlichen Fortschritts in der Computertechnik in den vergangenen Jahren ließ sich die unglaubliche Variationsbreite aller menschlichen Eigenschaften noch kaum sauber abbilden. Auch wenn daher Kompromisse auf der Tagesordnung stehen würden – für Regisseur Steve Anderson war klar, dass trotz aller technischen Schwierigkeiten die Robinsons weitaus mehr als einfache "Zeichentrick-Schattenrisse" sein sollten und dass das Publikum von ihnen wirklich beeindruckt sein sollte.

Animation Supervisor Michael Belzer hatte seine Laufbahn in der traditionellen Zeichentrickwelt mit Filmwerken wie TIM BURTON'S THE NIGHTMARE BEFORE CHRISTMAS ("Nightmare before Christmas", 1993) und JAMES AND THE GIANT PEACH ("James und der Riesenpfirsich", 1996) begonnen, bevor er einen Abstecher zu Pixar unternahm, um kopfüber in die innovative Digital-Technologie einzutauchen. Daher war für Belzer TRIFF DIE ROBINSONS die ideale Chance, um die klassische Disney-Tricktechnik mit der faszinierenden neuen Zukunft der digitalen Animation zu kombinieren, um genau dorthin zu gelangen, wo Animation noch niemals gewesen ist.

"Für mich ist es ein wahres Vergnügen, als Animationsexperte zu arbeiten", bestätigt Belzer, "vor allem auch deswegen, weil wir in der Tat die ganze technische Vergangenheit mit den neuen Technologien zusammenbringen. Gerade bei TRIFF DIE ROBINSONS hatten wir die Gelegenheit dazu. Wir alle waren begeistert von dieser Filmgeschichte, die uns obendrein noch inspirieren konnte."

Belzer beaufsichtigte eine Mannschaft von zirka 66 Trickexperten und Assistant Animators für die Dauer von nahezu drei Jahren. Von Anfang an waren ihm die gewaltigen Dimensionen des Projekts ständig bewusst. "Die größte Herausforderung war, Menschen zum Leben zu erwecken", erklärt er. "Da wir in einer 3-D-Umgebung leben und unsere Gehirne darauf ausgerichtet sind, würde das Publikum jede kleine Veränderung bei den menschlichen Figuren auf der Leinwand bemerken, entweder durch die Aussprache oder durch die Art und Weise, wie sich das Haar bewegt, oder daran, welche Falten die Kleidung auf den Körper wirft. Wir benutzten die gleiche Technologie wie bei HIMMEL UND HUHN, mussten dabei aber einen ganz anderen Typus von Trickwelt erschaffen. Und wie es bei jedem neuen digitalen Filmevent der Fall ist, nutzten die Künstler am Bildschirm die Möglichkeit, um die Technik zu verbessern."

Für Belzer bedeutete diese Arbeitsweise aber auch das Eintauchen in die winzigsten strukturellen Details des Projekts. "Um ein Beispiel zu nennen: Wir verbrachten viel Zeit damit, Kleiderfalten zu erstellen und der filmischen Kleidung einen fühlbaren Impetus zu geben, damit für den Betrachter diese Künstlichkeit real wirkt", sagt Belzer. "Eine wirklich harte Nuss war der Umhang des Mannes mit Melone, was eine visuelle Herausforderung darstellte, denn man hat dabei auf jede Silhouette genau Acht zu geben. Zum ersten Mal gaben wir hier unseren Trickzeichnern sogar einige digitale Werkzeuge an die Hand, um die ersten Simulationen für die Kleider durchzuführen. So ließen sich ein paar Falten mehr herstellen, bevor wir alles in die für Kleidung verantwortliche Technik weitergaben."

Belzer merkt an, dass es im Rahmen des Projekts aber sogar noch im digitalen Zeitalter einen Bereich gibt, wo Disney nach der klassischen Arbeitsweise zu Werke geht. Im Klartext heißt das: Alle Hauptfiguren werden jeweils einem sie überwachenden Animator zugewiesen. "Das ist wirklich eine interessante Arbeitsweise und wurde gerade für TRIFF DIE ROBINSONS zu einem Schlüsselelement, weil wir es hier mit einer Vielzahl von einzigartigen Figuren zu tun hatten, in die sich viel Persönlichkeit einbringen ließ", berichtet er. "Wir konnten daher auf Animatoren zurückgreifen, die ihre einzelnen Figuren, ja selbst deren Nuancen von Grund auf verinnerlicht hatten und die zugleich leidenschaftlich bei der Sache waren, um jeden Aspekt, etwa bei den Bewegungen oder der Lebensweise, herauszuarbeiten. Erst das schafft diese Extraportion an emotionaler Qualität im Rahmen einer Trickproduktion, eben weil die Animatoren quasi wie ihre Figuren leben und atmen. Und gerade weil wir darauf so konsequent geachtet haben, wird das Publikum von unseren Charakteren so begeistert sein."

Neben seiner Tätigkeit als Animation Supervisor war Belzer auch speziell verantwortlich für die Figur von Carl, dem Roboter, der seinerseits eine komplizierte Reihe von Kontrollabläufen nach sich zog. So mussten allein für seine enormen Bewegungsabläufe über 600 Kontrollfolgen programmiert werden.

"Oh ja, ich fand es klasse, mit Carl zu arbeiten", stellt Belzer fest. "Er ist für einen Animator ein großartiger Charakter, denn er erlaubt es, auf höchst unbegrenzte Art und Weise zu denken. Wirklich lustig wurde es, wenn ich für ihn plötzlich einen weiteren Arm zum Festhalten kreieren musste. Denn dann konnte ich ihm einfach eine dritte Extremität aus dem Brustkasten wachsen lassen. Jede seiner Bewegungen zog daher ein Feuerwerk an neuen Ideen nach sich."

Laut Regisseur Anderson stellte indes der Mann mit Melone für das Team die größte Herausforderung dar. "Er ist extrem und sein ganzes Design wirkt teilweise derart übertrieben dass es lange Debatten gab, wie weit wir wirklich mit ihm gehen konnten", sagt Anderson. "Ähnlich war es bei Wilbur, der in dieser alten Zeichentrick-Manier herumschwingt mit diesen vielen Verwischungen und Unschärfen – aber auch bei ihm wollten wir sichergehen, dass letztendlich das Publikum seine Bewegungen eher fühlt als mit den Augen wahrnimmt."

Aber selbst bei der Arbeit an den Details hinsichtlich der Oberflächen und Bewegungsabläufe der Charaktere blieb Mike Belzer immer seinem übergeordneten Ziel treu: nicht bloß Bewegungsabläufe zu simulieren, sondern vor allem lebensechte Persönlichkeiten und Gefühle zu erzeugen. "Das, was diesen Film wirklich ausmacht, ist die Interaktion der einzelnen Charaktere", meint Belzer. "Damit meine ich nicht bloß die übliche situationsbezogene Comedy. In unserem Film steckt vielmehr so viel Wärme und zugleich gibt es viele emotionale Verbindungen zwischen den einzelnen Figuren. Sogar der Mann mit Melone, der wie ein gewöhnlicher Verbrecher aussieht, hat seine eigene einzigartige Geschichte. Daher hoffe ich, dass das Publikum genauso wie wir von den einzelnen Charakteren berührt wird."

Nachdem er selbst sich 100-prozentig mit allen Eigenarten und futuristischen Träumen der Figuren aus TRIFF DIE ROBINSONS beschäftigt hat, stimmt auch Regisseur Anderson dieser gefühlvollen Betrachtung zu. "Ich bin nie von meiner Linie abgewichen, dass jede unserer Figuren ihre eigene Geschichte erzählt", sagt er. "Und auch wenn es eine Menge Hindernisse, technische Probleme und Auseinandersetzungen gab, so haben wir uns – was immer auch geschah – ständig das fantastische Motto vor Augen geführt: 'Gib niemals auf!'. Erst das hat uns wirklich Kraft gegeben."


TRIFF DIE ROBINSONS IN DISNEY DIGITAL 3DTM:
EIN QUANTENSPRUNG NACH VORN IN DIE ENTERTAINMENT-ZUKUNFT


TRIFF DIE ROBINSONS und seine unverschämt fantasievolle Welt wird zu einem schillernden Leben erwachen auf einer bis dato beispiellosen Anzahl von Leinwänden in bahnbrechender Disney Digital 3D™-Qualität – allein in den USA in 600 Kinosälen –, um Disneys bislang kreativstes und ehrgeizigstes 3-D-Abenteuer bekannt zu machen.

Disney hatte die Hightech-Wiedergeburt des klassischen 3D-Kinos bereits mit dem Disney Digital 3D™-Release von CHICKEN LITTLE ("Himmel und Huhn", 2005) eingeläutet. Gleichfalls ein großer Erfolg wurde im vergangenen Jahr der Halloween-Start von TIM BURTON'S THE NIGHTMARE BEFORE CHRISTMAS ("Nightmare before Christmas", 1993/2006) in Disney Digital 3D™. Aber diese beiden Kinostarts, die ihren Kassenerfolg lediglich in einigen ausgewählten Filmtheatern feierten, gaben nur einen kurzen Blick frei auf das eigentliche Potenzial von Disney Digital 3D™. Diesmal hat Disney einen großen Sprung gemacht, und das in doppelter Hinsicht: einmal im Bereich des spezifischen 3D-Erzählens und zum anderen dabei, einem breiteren Publikum ein neuartiges 3D-Erlebnis mit TRIFF DIE ROBINSONS bieten zu können – mit einem Filmprojekt, das wie maßgeschneidert erscheint für diese Art zukunftsträchtiger Unterhaltung.

So meint etwa Lylle Breier, Senior Vice President von Disney Special Events: "TRIFF DIE ROBINSONS handelt von der Zukunft, also ist auch klar, dass dieses Leinwanderlebnis eine völlig neue Erfahrung bieten muss, um den Zuschauer in diese künstliche Welt auf reale Weise zu entführen. Diese Art von Zukunft kann nur Disney realisieren – und das technisch verwöhnte Publikum will diese Zukunft auch auf zeitgemäße und eindringliche Weise erleben."

Breier fährt fort: "Was jeden Disney-Mitarbeiter wirklich bewegt hat, war die Tatsache, dass wir bereits mit HIMMEL UND HUHN einen Anfang gemacht haben und jetzt, nur wenig später, ein astronomisches Wachstum von digitalen 3D-Leinwänden erleben. Das Publikum im ganzen Land verlangt digitales 3D™-Kino und wird es seinem lokalen Filmtheaterbetreiber danken, wenn er auf diese Technik umrüstet."

"Wir waren ebenfalls sehr dankbar, dass die Kreativen bei der Produktion dieses Films mit gewaltigen Sprüngen vorwärts gegangen sind. Disney Digital 3D™ erweist sich jetzt als weitaus komfortabler beim Betrachten und gleichzeitig als weitaus gigantischer und gewagter als bisher. Werfen Sie alle überkommenen Vorstellungen von Papierbrillen, Augenermüdung und Kopfschmerzen über Bord – mit Disney Digital 3D™ wird es absolut bequem, dem Film zu folgen, ohne sich ständig eines dreidimensionalen Sehprozesses bewusst zu sein. Was der Zuschauer indes bemerken wird, ist, dass er in diese unglaubliche Welt mit ihren wundervollen Figuren vollständig eintaucht", fügt Breier hinzu.

Kinogänger haben bis heute die Idee des 3D-Kinos goutiert, aber die Wirklichkeit lieferte eben immer nur einen Splitter dieses optischen Traums – jedenfalls bis heute. In der schönen neuen Welt des digitalen Kinos ist 3D nunmehr erwachsen geworden. Im Allgemeinen werden 3D-Filme mit zwei Bildern auf die Leinwand projiziert: eins für das rechte Auge und das andere für das linke, was zusammengenommen erst diese besondere Erfahrung der lebensechten Bildtiefe erzeugt. In der Vergangenheit wurde dieser Effekt erzielt, indem man zwei Projektoren verwendete. Disney Digital 3D™ nutzt jedoch die Fortschritte in der digitalen Projektor-Technologie, bei der man nur einen Projektor benötigt. Dieser schaltet blitzschnell zwischen den Bildern für das linke Auge und für das rechte Auge um, und zwar so schnell (144 Mal pro Sekunde), dass das Gehirn überlistet wird. Unter Verwendung von polarisiertem Licht erscheinen die Filmbilder zudem konturenreicher, klarer und weitaus greifbarer als bei jeder bisherigen 3D-Version.

Mit TRIFF DIE ROBINSONS als Disney Digital 3D™-Ausgabe hat sich die Technik nun auch auf das kreative Schaffen ausgewirkt. Zum ersten Mal haben sich Filmemacher im Rahmen der 3D-Wiedergabe diesem Arbeitsschritt bereits zu einem frühen Zeitpunkt gewidmet. "Wir haben für den gesamten Film ein – wie wir es nannten – 'Tiefen-Script' verfasst, in dem wir dokumentierten, wie viel an Bildtiefe wir in jeder Sequenz der Story benötigen", erklärt der verantwortliche Stereoscopic Supervisor Phil McNally, dessen Leidenschaft für das 3D-Kino ihm den Spitznamen "Captain 3D" eingebracht hat. "Es war ein regelrechter Quantensprung in Sachen Kreativität, da wir diesmal in der Lage waren, die gesamte filmische Geschichte im Voraus zu betrachten und daher die 3D-Effekte direkt anwenden zu können, um das Erzählen der Story noch eindringlicher zu gestalten, als es je der Fall gewesen ist."

So hielten McNally und sein Team ganz bewusst die Bildtiefe bis zu jenem Zeitpunkt zurück, als Lewis in der Stadt der Zukunft ankommt. Erst jetzt erscheinen diverse Gegenstände fast aus dem Nichts in beweglichen Umrissen und schillernden Farben. "Über die gesamte Länge von TRIFF DIE ROBINSONS verwenden wir weitaus mehr an Bildtiefe, als man es noch in HIMMEL UND HUHN zu sehen bekam. Und ab dem Zeitpunkt, als Lewis in der Stadt der Zukunft erstmals auftaucht, wird es dann richtig spektakulär", verspricht McNally.

Dabei war es stets das Ziel beim Einsatz der Bildtiefe, dass diese raffinierten Feinheiten auf den ersten Blick nicht mit einem 3D-Effekt in Verbindung gebracht werden würden. "Die Idee war, dass das Publikum diese technischen Veränderungen überhaupt nicht bemerkt, gleichwohl aber diese nun weitaus geräumigere Zukunftswelt emotional wahrnimmt", so McNally.

McNally nennt aber noch weitere Bereiche, in denen der Film stramm vorwärtsschreitet in die aufregende Zukunft der 3D-Kreation. "Wir haben viel Zeit in das Ausmessen der Größenverhältnisse gesteckt", fügt er hinzu, "und entwickelten unterschiedliche Werkzeuge, um die Filmfiguren korrekt auszumessen und dabei zu erfahren, wie rund oder wie groß sie wirklich sein müssen, damit ihre Erscheinung auch im Auge des Betrachters überzeugt. Wir mussten überdies die Übergänge bei Schuss-Gegenschuss-Szenen optimieren, um so überhaupt mit den Robinsons bei deren originellen Filmsequenzen mithalten zu können."

McNally fährt fort: "Darüber hinaus haben wir die Steuerung für den Bildausschnitt kontrolliert, der im Rahmen des 3D-Produzierens auch als 'Stereoscopic Window' bekannt ist. Also haben wir zum Beispiel in den meisten Ausschnitten den Hintergrund in den Frame gesetzt, um ein Gefühl der Kontrolle zu erzeugen. Aber etwa in den Dinosaurier-Szenen brachen wir das Fenster auf, nutzten hier unterschiedliche Perspektiven und erzeugten so für die einzelnen Kameraeinstellungen buchstäblich eine optische Instabilität. Das passiert natürlich alles auf unterbewusste Weise, aber es ist gleichwohl sehr wirkungsvoll, da wir hier einen wahrhaft dynamischen Handlungsablauf erzeugen."

Alle diese technologischen Quantensprünge fügen sich schließlich peu à peu zu einem größeren, strahlenderen und eben auch nahtloseren Unterhaltungserlebnis für den Zuschauer zusammen. Gleichwohl stellen Breier und McNally fest, dass getreu dem Motto von TRIFF DIE ROBINSONS der Film mit noch weitaus größeren Überraschungen aufwartet.

"Es gibt keinen Zweifel, dass für große Filmevents wie TRIFF DIE ROBINSONS das digitale 3D-Verfahren zu einem wichtigen Auswertungsfaktor in der Zukunft werden wird", meint Breier. "Allerdings wird TRIFF DIE ROBINSONS in dieser Form vorerst nur in den Kinos in Manhattan zu sehen sein."

Und ihr Kollege McNally fügt hinzu: "In Zukunft wird es Filmemachern möglich sein, dank 3D wirklich eindringliche Filme zu kreieren. Dabei zählt vor allem, dass wir mit der Disney-Technologie jetzt die meisten bisherigen optischen Beschränkungen überwunden haben. Erst jetzt scheint alles möglich zu sein."




INTERESSANTE FAKTEN BEI „TRIFF DIE ROBINSONS“


– So traf der Regisseur nicht nur hinter den Kulissen auf die Robinsons. Er ist auch Stimmengeber für den schurkischen Mann mit Melone und für diverse andere Filmfiguren.

– Der elektronische Speicher, aus dem sich Lewis mit Teilen für seinen Erinnerungs-Scanner bedient, ist benannt nach Jake, dem Sohn des Regisseurs.

– Lewis' Erinnerungs-Scanner besteht erkennbar aus Überresten eines Staubsaugers, eines Basketball-Drahtgestells, eines Schlagbohrers, einer Lunch-Box, einem Küchensieb, einem tragbaren CD-Spieler plus einer Sodaflasche.

– Eine von Lewis' nützlichsten Erfindungen ist die Erdnussbutter-und-Marmeladen-Spritzpistole. Wussten Sie, dass ein Kind im Durchschnitt 1.500 Erdnussbutter- und Marmeladenbrote vertilgt, bis es seinen Abschluss an einer höheren Schule macht?

– Falls Sie versuchen sollten, mit nur einem Computer den gesamten Film TRIFF DIE ROBINSONS auszuspielen, dann würden Sie damit über 7.000.000 Stunden beschäftigt sein – oder ganze 800 Jahre!

– Wenn man alle Filmdaten auf handelsüblichen 60-Gigabyte-iPods speichern wollte, bräuchte man davon 2.400 Stück.

– Im ganzen Film gibt es nur sechs grundlegende "Hintergrund-Kinder". Die aber tragen unterschiedliche Kleidung und Frisuren. Die vier Jungs und zwei Mädchen verkörpern auf diese Weise über 50 verschiedene Charaktere, davon zwei Basketball-Mannschaften.

– Frannys Frosch-Band besteht aus 27 grünen Amphibien: Frankie, der Pianist, der Schlagzeuger, der Bassist, fünf Klarinetten, vier Trompeten, vier Posaunen, sechs Saxofone und vier Tubas.

– Bei TRIFF DIE ROBINSONS haben Trickzeichner mitgearbeitet, die bereits bei ROBIN HOOD ("Robin Hood", 1973) und THE RESCUERS ("Bernard und Bianca – Die Mäusepolizei", 1977/1984) mitwirkten.

– Carl der Roboter besteht aus insgesamt 613 digitalen Bewegungslabläufen, mit denen ihn seine Animatoren im Zaum halten und zum Leben erwecken können.




DIE DEUTSCHEN SYNCHRONSTIMMEN:


EVA PADBERG
spricht
Cousine Tallulah

Seit rund zehn Jahren gehört das Multitalent EVA PADBERG zu den deutschen Stars, die auf heimischem und internationalem Boden erfolgreich Karriere machen. Sie lief als Model auf Schauen von Stardesignern und -labeln wie Chanel, Versace oder Calvin Klein und schloss mit Firmen wie Palmers, Astor, Königs Pilsener, MCM, Kia oder Nintendo umfangreiche Werbeverträge ab. Sie moderierte nicht nur die Fashion-Sendung "Designerrama" auf MTV, sondern im Jahr 2004 an der Seite von Sandra Maischberger und Johannes B. Kerner auch die Bambi-Verleihung. Während der Fußball-WM 2006 gehörte Eva Padberg zum RTL-Moderatoren-Team. Und auch ihre bisherige Kinokarriere umfasst einige renommierte Projekte: Zunächst stand sie 2004 in MARIA AN CALLAS an der Seite von Götz George und Anna Thalbach vor der Kamera und demnächst ist sie in der Fantasy-Verfilmung IN THE NAME OF THE KING – A DUNGEON SIEGE TALE mit Burt Reynolds, Ray Liotta, John Rhys-Davies, Jason Statham und Leelee Sobieski in den Hauptrollen zu sehen. Darüber hinaus ist Eva Padberg als Botschafterin für Unicef und die SOS-Kinderdörfer tätig. Die modeverrückte "Cousine Tallulah" in TRIFF DIE ROBINSONS ist die erste CGI-Synchronarbeit von Eva Padberg.


RICK KAVANIAN
spricht
Onkel Fritz & Tante Petunia sowie Spike & Dimitri

Seine Vielseitigkeit und sein außerordentliches Sprachtalent haben RICK KAVANIAN innerhalb kürzester Zeit an die Spitze von Deutschlands Top-Comedians katapultiert. So glänzte er nicht nur neben Michael "Bully" Herbig und Christian Tramitz in der "Bully-Parade", sondern spielte mit ihnen auch in den Kino-Blockbustern DER SCHUH DES MANITU (2001) und (T)RAUMSCHIFF SURPRISE: PERIODE I (2004). Im Kino war er außerdem in ERKAN & STEFAN GEGEN DIE MÄCHTE DER FINSTERNIS (2002) und in Sebastian Niemanns HUI BUH – DAS SCHLOSSGESPENST (2006) zu sehen. 2005 und 2006 spielte Kavanian mit "Bully" Herbig in der Comedy-Serie "Bully & Rick". Seit September 2006 tourt das Multitalent mit seinem Soloprogramm "Kosmopolit" durch Deutschland. Zu seinen vielfältigen Synchronarbeiten gehören u. a. die zwei Kinoteile von AUSTIN POWERS, in denen er Mike Myers seine Stimme lieh, sowie der Pixar-Hit CARS ("Cars", 2006), in dem er dem kleinen Fiat Luigi italienisches Flair einhaucht. In TRIFF DIE ROBINSONS verhilft er nun Onkel Fritz & Tante Petunia sowie den Hausbewachern Spike & Dimitri zu Leinwandehre.


RALF MOELLER
spricht
den Coach

Ridley Scott’s Oscar®-prämiertes Epos GLADIATOR ("Gladiator", 2000) verhalf RALF MOELLER zu internationalem Ruhm. Zu seinen weiteren weltweiten Erfolgen zählen UNIVERSAL SOLDIER ("Universal Soldier", 1992) an der Seite von Jean-Claude van Damme oder SCORPION KING ("Scorpion King", 2002) neben Dwayne "The Rock" Johnson. Sein komödiantisches Talent spielte Moeller in dem Film BEERFEST ("Bierfest", 2006) aus und war darüber hinaus in zahlreichen TV-Produktionen zu sehen, wie z. B. "Megalodon – Hai-Alarm auf Mallorca" (RTL, 2005 mit über acht Millionen Zuschauern der erfolgreichste Film bei RTL) oder "Ring der Nibelungen" (Sat.1, 2004). Demnächst ist er in Marcus Nispels Action-Adventure PATHFINDER ("Pathfinder – Fährte des Kriegers", 2007) zu sehen und hat jüngst die Dreharbeiten zu Uwe Bolls neuem Horror-Thriller SEED abgeschlossen.

Der passionierte Harley-Fahrer und Familienvater startete im September 2006 gemeinsam mit der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen, die Initiative "Starke Typen", mit der Kindern in sozialen Brennpunkten eine positive Lebenseinstellung und Jobs vermittelt werden soll. Im Mai 2007 dreht Ralf die Kinoverfilmung FARCRY sowie im Herbst das deutsch-amerikanische Actiondrama SILENT HUNT (Regie: Niki Müllerschön). In TRIFF DIE ROBINSONS leiht Ralf Moeller dem Schul-Coach seine Stimme.


THOMAS GOTTSCHALK
... überrascht uns alle!

Was wäre das deutsche Fernsehen ohne Thomas Gottschalk? Seit über 30 Jahren prägt der Star-Entertainer die deutsche Unterhaltungslandschaft und hat insbesondere den Fernsehshows zu einer unglaublichen Beliebtheit verholfen. Als Moderator der Hörfunksendung "Pop nach Acht" auf Bayern 3 erreichte Gottschalk über die Grenzen Bayerns hinweg große Popularität, die er nach seiner Rückkehr von einem Abstecher bei Radio Luxemburg mit der "Radioshow am Nachmittag" bei Bayern 3 noch erhöhte. Mit der ZDF-TV-Show "Na, sowas", die Gottschalk von 1982 bis 1987 moderierte, erlangte er – nicht zuletzt durch seine lässige Kleidung und seine schlagfertige und aufgeschlossene Art der Moderation – landesweite Beliebtheit. Weitere TV-Shows im Privatfernsehen folgten, darunter "Gottschalk Late Night" (RTL, 1992–95) und "Gottschalks Haus-Party" (Sat.1, 1995–97) sowie die "Disney Filmparade" auf RTL. Filmrollen mit Mike Krüger u. a. in PIRATENSENDER POWERPLAY (1981), DIE SUPERNASEN (1983) und ZWEI NASEN TANKEN SUPER (1984) sowie Helmut Dietls LATE SHOW (1998 ) machten ihn auch als Schauspieler bekannt. Im September dieses Jahres feiert Thomas Gottschalk sein 20-jähriges Jubiläum als Moderator von Europas wichtigster Samstagabend-Show mit Millionenpublikum "Wetten, dass ...?" (mit einer kleinen Unterbrechung von 1992 bis 1993), das seine außerordentliche Rolle und Beliebtheit im deutschsprachigen Fernsehen eindrucksvoll dokumentiert. Sein Engagement und sein Verdienst um die deutsche Fernsehunterhaltung wurden mit zahlreichen renommierten Auszeichnungen gekrönt, darunter "Telestar", "Goldene Kamera", "Bambi" und "Deutscher Fernsehpreis". In TRIFF DIE ROBINSONS verhilft er einem Familienmitglied zu einem überraschenden Leinwandauftritt.



LASSE CROHN
spricht
Goob

Die Synchronisation des kleinen Waisenjungen Goob ist Lasse Crohns erste Sprechrolle. Im Januar 2007 gewann der am 26. März 1997 geborene Lasse aus Rellingen bei Hamburg einen Castingwettbewerb, zu dem Buena Vista International und die Programmzeitschrift HörZu aufgerufen hatten. Lasse hatte sich dabei gegen 500 Konkurrenten durchgesetzt. Kaum zu glauben, der fußballverrückte "Hamburger Jung" ist großer Fan des FC Bayern München und liebt deswegen auch insbesondere den Sportunterricht in der Schule. In seiner Freizeit spielt er auch gern Klavier. Fragt man ihn nach seinem Berufswunsch, gibt er "Spiele-Erfinder" oder "Forscher" zu Protokoll – na, wenn das nicht zum Film passt! Derzeit besucht Lasse noch die Grundschul-Klasse 4b, ab diesem Sommer wird er aufs Gymnasium wechseln.


JOHANN HILLERMANN
spricht
Lewis

Der am 1. März 1994 in Berlin geborene Johann interessiert sich für Sport, vor allem Leichtathletik und Fußball, und spielt seit einiger Zeit Schlagzeug. Klavier hat er auch einmal gelernt. Johann ist ein absoluter Comic-Fan und mag sehr gerne Filme (momentaner Favorit "King Kong" ). In der Schule interessiert er sich für Physik, aber auch für Mathe. Immerhin hat er dreimal die Mathe-Schulolympiade gewonnen. Johanns künstlerische Wurzeln liegen im Musical. 2004 hat er in Berlin 30 Mal den Gavroche in "Les Miserables" gespielt und gesungen. 2005 folgten Synchronrollen in der Nickelodeon-Kinderserie "Backyardigans", dem skandinavischen Kinospielfilm POPULÄRMUSIK FRÅN VITTULA ("Populärmusik aus Vittula", 2004) und anderen Projekten. Johann hat bislang drei Filme gedreht: 2005 TKKG – DAS GEHEIMNIS UM DIE RÄTSELHAFTE MIND-MACHINE, 2006 die Hauptrolle in der Sat.1-Produktion "Mein Freund Albert" (Sendetermin voraussichtlich im April 2007) und ebenfalls 2006 die Titelrolle in BLÖDE MÜTZE! (einziger deutscher Wettbewerbsbeitrag bei der Berlinale 2007 – Sektion "Generation Kplus" ). Johann, der mit seiner 15-jährigen Schwester und seinen Eltern in Berlin lebt, besucht die 7. Klasse eines Gymnasiums.


YOSHIJ GRIMM
spricht
Wilbur

Der knapp 16-jährige Yoshij Grimm (Jahrgang 1991) kann bereits als Teenager auf eine beeindruckende Vita als Schauspieler und Synchronsprecher zurückblicken. So hat er u. a. im Kinoabenteuer BALTIC STORM (2002/2003) mitgespielt, im Fernsehen war er u. a. zu sehen in der ARD-Serie "Schloss Einstein" (2006), fürs ZDF in "Sperling und die Katze" (2005) oder "Soko Wismar – Toter Winkel“ (2004) sowie in der Sat.1-Folge "Stefanie – Eine Frau startet durch: Väter und Söhne" (2004). Yoshij ist zurzeit mit Dreharbeiten zu der RTL-Comedy "Mitten im Leben" beschäftigt, einer achtteiligen Serie mit Heiner Lauterbach, Sandra Speichert und Katrin Sass.

Aber auch als Synchronsprecher hat sich Yoshij einen Namen gemacht, etwa in diversen TV-Serien wie "Zwillinge auf Zack" (die Rolle des "Theo" ), Jordan Moser in "Cold Case – Kein Opfer ist je vergessen" oder als "Rackie" in "Die Häschenbande". Ferner in den Kinoproduktionen SHAGGY DOG ("Shaggy Dog – Hör mal, wer da bellt", 2006 – die deutsche Stimme des Spencer Breslin), THE BAD NEWS BEARS ("Die Bären sind los", 2005 – Brandon Craggs) und in Polanskis OLIVER TWIST ("Oliver Twist", 2005) als Harry Eden.

Yoshij besucht die 10. Klasse der Gustav-Heinemann-Oberschule in Berlin. Daneben nimmt er in einer Stuntschule Unterricht für Kinder und ist ein begeisterter Boarder (Skate-, Snow- und Wake-Board), erfahrener Kletterer, betreibt Capoeira und Turnen.




DIE FILMEMACHER


STEPHEN J. ANDERSON
Regie

STEPHEN ANDERSON hat mit MEET THE ROBINSONS ("Triff die Robinsons" ) sein Spiefilm-Regiedebüt vollendet – ein Projekt, das er mit viel Leidenschaft über die vergangenen Jahre begleitete. Anderson hat bei Walt Disney Feature Animation im Jahr 1995 als Story Artist für den Film TARZAN ("Tarzan", 1999) begonnen. Davor war er als Trickzeichner tätig bei Hyperion Animation für die Projekte ROVER DANGERFIELD ("Rover Dangerfield", 1991) und BEBE'S KIDS ("Bebe's Kids", 1992). Sein Regiedebüt als TV-Regisseur absolvierte er mit der Serie "The Itsy Bitsy Spider" (1994).

Anderson wuchs auf in Plano, Texas, und besuchte später das prestigeträchtige California Institute of Arts, wo er fünf Jahre lang als Story-Lehrer beschäftigt war.

Nach TARZAN setzte Anderson seinen Erfolg im Story Department von Disney mit THE EMPEROR'S NEW GROOVE ("Ein Königreich für ein Lama", 2000) als verantwortlicher Story Supervisor fort. 2003 schließlich widmete er sich in dieser Tätigkeit ebenfalls dem Animationsprojekt BROTHER BEAR ("Bärenbrüder" ).

Stephen lebt zusammen mit seiner Frau Heather und ihrem gemeinsamen Sohn Jacob in Canyon City, Kalifornien.



DOROTHY MCKIM
Produktion

DOROTHY MCKIM kam bereits 1980 zur Walt Disney Company, wo sie zunächst in der dortigen Personalabteilung untergebracht war, um dann in die Schnittabteilung zu wechseln und wenig später Live-Übertragungen für den Disney Channel zu betreuen. Daneben absolvierte sie noch einem kurzen Abstecher ins Verlagsgewerbe. 1984 trat sie endgültig in die Spielfilm-Animation ein und arbeitete an Filmprojekten mit wie THE LITTLE MERMAID ("Arielle, die Meerjungfrau", 1989), BEAUTY AND THE BEAST ("Die Schöne und das Biest", 1991), THE LION KING ("König der Löwen", 1994) oder TARZAN ("Tarzan", 1999).

Dorothy wuchs auf in Chatsworth, Kalifornien. Sie besuchte das Pierce College und das West Valley College und hat einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften.

Ihre vorherigen Aufgaben als Production Manager, Director of Production und Koproduzentin haben ihr die notwendige Erfahrung mit auf den Weg gegeben, um nunmehr ihre erste eigenständige Rolle als Produzentin auszufüllen.

Dorothy und ihr Ehemann Brian sind im kalifornischen Santa Clarita zusammen mit Sohn Tyler und Tochter Natalie zuhause. In ihrer knappen Freizeit ist Dorothy auch als Eislauf-Trainerin tätig, wobei sie begeistert Tanzabläufe für ihre Schützlinge choreografiert.


WILLIAM JOYCE
Buchvorlage/Ausführende Produktion

WILLIAM JOYCE ist der Autor und Illustrator von "A Day with Wilbur Robinson", der umjubelten literarischen Vorlage von MEET THE ROBINSONS. Zuletzt produzierte und designte er den Animationsfilm ROBOTS ("Robots", 2005). Joyce hat zudem zwei Zeichentrick-Serien fürs Fernsehen realisiert, die ebenfalls auf zwei seiner eigenen Buchvorlagen beruhen: den Emmy Award®-Preisträger "Rolie Polie Olie" und die durchweg spannende Serie "George Shrinks". Unter seinen fast schon besorgniserregend optimistischen Buchtiteln finden sich auch "Dinosaur Bob and His Adventures with the Family Lazardo", "Santa Calls", "The Leaf Men and the Brave Good Bugs" sowie "Bently & Egg".

William Joyce lebt mit seiner Frau und den Kindern in Shreveport, Louisiana.


DANNY ELFMAN
Musik/Soundtrack

DANNY ELFMAN gilt als einer der vielseitigsten und erfolgreichsten Filmkomponisten der Gegenwart. Außer für seine Nominierungen für einen Academy Award® für seine Originalmusik zu GOOD WILL HUNTING ("Good Will Hunting", 1997), MEN IN BLACK ("Men in Black", 1997) und BIG FISH ("Big Fish – Der Zauber, der ein Leben zur Legende macht", 2003) ist er vielleicht noch mehr bekannt für seine Zusammenarbeit mit dem Filmkünstler Tim Burton an 13 seiner Filme, darunter PEE-WEE’S BIG ADVENTURE ("Pee-Wee’s Big Adventure", 1985), BEETLEJUICE ("Beetlejuice ", 1988 ), BATMAN ("Batman", 1989 – für den er einen Grammy Award für das Beste Instrumental sowie eine Nominierung für die Beste Originalmusik einheimste), EDWARD SCISSORHANDS ("Edward mit den Scherenhänden", 1990), BATMAN RETURNS ("Batmans Rückkehr", 1992), TIM BURTON'S THE NIGHTMARE BEFORE CHRISTMAS ("Nightmare before Christmas", 1993 – für das er eine weitere Grammy-Nominierung erhielt), MARS ATTACKS! ("Mars Attacks!", 1996), SLEEPY HOLLOW ("Sleepy Hollow", 1999), PLANET OF THE APES ("Planet der Affen", 2001), BIG FISH ("Big Fish – Der Zauber, der ein Leben zur Legende macht", 2003), CHARLIE AND THE CHOCOLATE FACTORY ("Charlie und die Schokoladenfabrik", 2005) sowie TIM BURTON'S CORPSE BRIDE ("Tim Burton's Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche", 2005).

Zuletzt arbeitete Elfman an der Originalmusik zu CHARLOTTE’S WEB ("Schweinchen Wilbur und seine Freunde", 2006). Er komponierte auch den Score für das Oscar®-gekrönte Kinomusical CHICAGO ("Chicago", 2002) und vertonte die weltweiten Blockbuster-Hits SPIDER-MAN ("Spider-Man", 2002) und SPIDER-MAN 2 ("Spider-Man 2", 2004). Aber auch HULK ("Hulk", 2003) RED DRAGON ("Roter Drache", 2002), MEN IN BLACK II ("Men in Black 2", 2002), PROOF OF LIFE ("Lebenszeichen – Proof of Life", 2000), FAMILY MAN ("Family Man", 2000), A SIMPLE PLAN ("Ein einfacher Plan", 1998 ), DOLORES CLAIBORNE ("Dolores", 1995), die Grammy-Nominierung DICK TRACY ("Dick Tracy", 1990), DARK MAN ("Darkman", 1990), SOMMERSBY ("Sommersby", 1993), DEAD PRESIDENTS ("Dead Presidents", 1995), BLACK BEAUTY ("Black Beauty", 1994), TO DIE FOR ("To Die For", 1995) und MISSION: IMPOSSIBLE ("Mission: Impossible", 1996).

Elfman sitzt derzeit an der Vertonung des Thrillers THE KINGDOM.


RUFUS WAINWRIGHT
Musik/Soundtrack

RUFUS WAINWRIGHT ist ein gefeierter Sänger, Songwriter und Interpret, der zuletzt das Album "Want Two" herausgebracht hat. Als Sohn von Folkmusic-Star Loudon Wainwright III und Kate McGarrigle begann Rufus Wainwrights musikalische Karriere bereits, als er ein Kind war, und auch als Heranwachsender fuhr er fort, seine eigene außergewöhnliche Stellung im Musik-Business anzustreben und zu festigen. Gleich sein erstes Album "Rufus Wainwright" erhielt stürmischen Applaus und gewann den "Best New Artist"-Preis des Musikmagazins Rolling Stone. Sein zweites Album "Poses" sorgte für ähnliche Aufmerksamkeit. Anschließend brachte er das sehr persönliche "Want One" heraus, gefolgt von "Want Two", auf dem Wainwright seine Liebe zur Oper sowie zur klassischen Musik mit moderner Popmusik verbindet. Als Interpret ist Wainwright auch in Kinoproduktionen wie AVIATOR ("Aviator", 2004) und HEIGHTS ("Heights" 2004) zu sehen gewesen, für eine Handvoll Filme wie BROKEBACK MOUNTAIN ("Brokeback Mountain", 2005) bis MOULIN ROUGE ("Moulin Rouge", 2001) hat er ebenfalls etliche Songs geschrieben.

Sein neuestes Album "Release The Stars" soll im Mai dieses Jahres herauskommen.



ROB THOMAS
Musik/Soundtrack

Als Triebfeder der Formation Matchbox Twenty ist der Songwriter und Interpret ROB THOMAS einer großen Zuhörerschaft als eine der ausgeprägtesten Stimmen und zugleich als einer der begnadetsten Liedermacher in der zeitgenössischen Popmusik ein Begriff. Seit ihrem Debüt im Jahr 1996 haben sich Matchbox Twenty als eine viel bewunderte und mit 25 Millionen weltweit verkauften Alben kontinuierlich erfolgreiche Rockband der jüngsten Zeit herausgebildet. In seiner Eigenschaft als wichtigster Komponist von Matchbox Twenty hat Thomas eine ganze Reihe beispielloser und die Charts stürmender Hits geschrieben, darunter waren "Push", "3AM", "If You’re Gone", "Bent", "Real World", "Back 2 Good", "Mad Season", "Disease", "Unwell" und "Bright Lights". Matchbox Twenty hat sich dabei gleich doppelt einen Namen im Pop-Himmel gemacht, denn die Band konnte mehr No.1-Hits bei gleichzeitigem längerem Aufenthalt an der Spitze in zwei US-Charts generieren (Modern AC und Adult Top 40) als jeder andere Künstler vorher in der US-Musikgeschichte.

Robs stetig wachsendes Renommee als außergewöhnlicher Songwriter hat ihm etliche Kooperationen mit einer Reihe von Künstlerkollegen eingebracht: vor allem mit Santana, für den er den Song "Smooth" komponierte und gleich auch interpretierte (was ihm drei Grammy Awards einbrachte). Zudem arbeitete er mit Willie Nelson, Marc Anthony, Mick Jagger und Bernie Taupin zusammen. Wenn man diese Projekte zusammenfasst, hat Thomas mit seiner Hilfe zu deren Verkäufen von über 75 Millionen Alben beigetragen. Dabei hat er selbst 13 BMI-Awards, darunter als Songwriter sowie für den "Song of the Year", gewonnen. Zudem war er zwei Jahre lang in Folge Billboard's Songwriter of the Year.

Im Juni 2004 zeichnete ihn die Songwriter's Hall of Fame mit ihrem allerersten "Starlight Award" aus, der laut den Statuten einem Nachwuchs-Liedermacher bzw. einer Nachwuchs-Liedermacherin überantwortet werden soll, die bereits jetzt schon für dauerhaftes Aufsehen sorgt. Robs Talent als Komponist wurde natürlich auch journalistisch gewürdigt mit Titelgeschichten in den Fachmagazinen "American Songwriter" (das ihn auch zum "Songwriter of the Year" kürte) und "Performing Songwriter".

Unter seinen vielen Auszeichnungen befindet sich die 2001 vollzogene Aufnahme in die South Carolina Music and Entertainment Hall of Fame. Thomas, der in den South-Carolina-Städten Lake City, Turbeville und Columbia aufgewachsen ist, wurde dadurch jüngstes Mitglied der Ehren-Halle. Mit dieser Auszeichnung reihte er sich ein in die lange Reihe von Künstlerlegenden aus diesem Bundesstaat, wie James Brown, Minnie Pearl oder Dizzy Gillespie.

Zusätzlich zu seinen musikalischen Aktivitäten engagiert sich Thomas auch für wohltätige Zwecke. So haben er und seine Frau Marisol die "The Sidwalk Angels Foundation" ins Leben gerufen, die sich als Non-Profit-Organisiation um Hilfsbedürftige in den großen Städten der USA kümmert. Die Schwerpunkte sind die Zusammenarbeit mit anderen sozialen Einrichtungen, um hilflose oder obdachlose Personen zu unterstützen oder sie wieder in die Gesellschaft zu integrieren, ferner die medizinische Versorgung für Hilfsbedürftige, aber auch der Tierschutz für verlassene und misshandelte Lebewesen, was ein besonderes Anliegen von Thomas ist.

Nach seiner Geburt auf einer Militärbasis in der Bundesrepublik Deutschland pendelte Thomas in seiner Jugend viel zwischen seiner Großmutter in South Carolina und seiner Mutter, die in Florida beheimatet war, hin und her. Nachdem er sich von der Highschool und seinem schwierigen Zuhause verabschiedet hatte, trieb sich der mittlerweile 17-Jährige mit Trampen und Abhängen an der Südostküste herum. Die einzige Konstante in diesem unsteten Leben war die Musik. Thomas konnte den Druck des Alltagslebens in seinen Songs verarbeiten, und seine markante Stimme entwickelte er nebenbei weiter als Leadsänger in diversen lokalen Rockbands. Was ihn ohne Umwege in die Arme von Matchbox Twenty führte.



THE ALL-AMERICAN REJECTS
Musik/Soundtrack (Bonus Track)

THE ALL-AMERICAN REJECTS haben als Songwriter und Interpreten gleich zwei Platinalben eingespielt sowie eine Reihe von Hit-Singles herausgebracht, die ihren meisterhaften Mix aus Rock, Pop und Mayhem-Sound noch weiter bereicherten. Ihre jüngsten Erfolgshits "Dirty Little Street", "Move Along" und "It Ends Tonight", alle auf dem "Move Along"-Album versammelt, begeisterten Millionen von Fans.

Gegründet wurde die Formation im Jahr 1999 von Tyson Ritter (heute 22) und dem mittlerweile 24-jährigen Gitarristen und Ko-Komponisten Nick Wheeler als Teenager-Band. Das Duo verließ bald darauf seine Heimat in Stillwater, Oklahoma, und zog um in den "Big Apple", um dort jenes Material aufzunehmen, das ihr erstes Platin-gekröntes Album werden sollte. Mit nicht mehr als 1.000 Dollar in der Tasche zogen sie also von der tiefsten Provinz nach New York, mit einem Notebook voller Lieder plus großer Rock'n'Roll-Träume.

Ritter und Wheeler, deren Formation später von dem Gitarristen Mike Kennerty (25) und dem Schlagzeuger Chris Gaylor (26) komplettiert wurde, reisten nach ihrem bahnbrechenden Debüt-Singleerfolg "Swing, Swing" um die ganze Welt. Die Single wurde zunächst von dem in Ohio beheimateten Independent-Label Doghouse Records im Oktober 2002 herausgebracht, anschließend als Re-Release von DreamWorks Records im Februar 2003.


JAMIE CULLUM
Musik/Soundtrack

Der Soundtrack-Experte JAMIE CULLUM ist ein äußerst vielseitig begabter britischer Sänger, Songwriter und Pianist, dessen Verve-Debütauskoppelung "Twentysomething" im vergangenen Jahr mit über zwei Millionen verkaufter Scheiben (darunter fast 400.000 nur in den USA) ein weltweiter Smash-Hit wurde, was natürlich gleich eine Grammy-Nominierung nach sich zog. Aber anstatt sich auf seinem Erfolg auszuruhen, machte Jamie mit dem weiter, was er am besten kann: komponieren und ein neues Album namens "Catching Tales" einzuspielen. Mit "Catching Tales" definierte er schließlich die Parameter der Popmusik und des Jazz neu – man kann sagen sämtliche musikalischen Genres.

Geboren im englischen Essex und aufgewachsen in Wiltshire, war Jamie Cullum bereits in jungen Jahren geradezu besessen von allen populären musikalischen Formen: Rock, Hip-Hop, Acid Jazz und sogar Blues. Als Jugendlicher entdeckte er den Jazz durch Künstler wie Herbie Hancock oder Miles Davis, aber ihn interessierten auch die bahnbrechenden Alben eines Steely Dan, die ihm sein Bruder Ben mitbrachte (bei "Catching Tales" war Ben als Bassist beteiligt). Parallel zu seinem College-Studium der Anglistik trat er als Sänger und Pianist auf, wo immer man ihn singen ließ: auf Kreuzfahrtschiffen, in Pubs, sogar bei Hochzeitsfeiern.

Auf diese Weise erarbeitete er sich sein explosives Ein-Mann-Bühnenstanding (zu sehen auch auf der 2004 erschienenen DVD "Live at Blenheim Place" ), was ihm in den folgenden Jahren zu wahren „Ritterschlägen“ seitens der Kritik in der "New York Times" und in "Variety" verhalf. Universal Classics & Jazz wurden im Frühling 2003 auf das vielversprechende junge Talent aufmerksam und brachten ihn bald darauf ins Studio, um "Twentysomething" aufzunehmen. Ab jetzt begann der Ernst – und damit alle Ehren.


JONAS BROTHERS
Musik/Soundtrack (Bonus Track)

Die JONAS BROTHERS haben mit ihrem kreativen und energiegeladenen Sound mittlerweile das renommierte Label Hollywood Records zu einem Studio-Deal überzeugen können, denn ein neues Album ist bereits für August 2007 angekündigt. Der 14-jährige Nick, der 17-jährige Joseph und der 19-jährige Kevin sind die aktuellste Rock-Pop-Sensation des Landes und machen dabei keine Anstalten, dies jemals zu ändern. Die Brothers tourten zusammen mit den Backstreet Boys, Jesse McCartney, Aly & AJ und The Veronicas, bevor sie im Jahr 2006 auf Solo-Tour gingen. Daneben sind sie auch auf großen Festivals wie Bamboozle und im Rahmen der USO-Überseetour auf der Ramstein Air Force Base aufgetreten. Mit dieser Show-Praxis und natürlich mit ihrem Album "It's About Time" vom August 2006 und der Lead-Single "Year 3000", die gleich Einzug hielt auf Platz 40 in der Billboard's Top 100, haben sich die Jungs ihren Weg in den Starhimmel freigesungen. Vor kurzem haben die Brothers zudem eine Kooperation mit Topps Confections unterzeichnet, um für dieses große US-Süßwarenunternehmen deren Artikel "Baby Pottle Pop Candy" zu promoten.


THEY MIGHT BE GIANTS
Musik/Soundtrack (Bonus Track)

THEY MIGHT BE GIANTS nennt sich das Grammy Award-gekrönte Duo aus John Flansburgh und John Linell aus Brooklyn, New York, das mittlerweile mehr als vier Millionen Tonträger verkauft hat. Ihre derzeitigen Band-Kollegen sind Marty Beller, Dan "Soldier" Miller und Danny Weinkauf. Und zurzeit arbeiten sie an ihrem neuesten Album, das von den legendären Produzenten von Dust. Bros. und dem genialen Toningenieur Pat Dillett herausgebracht wird.

They Might Be Giants entlehnten ihren Namen dem gleichnamigen Film (deutscher Titel: "Der verkehrte Sherlock Holmes"Augenzwinkern aus dem Jahr 1970 und haben ihr erstes eigenes Album bereits 1986 herausgebracht, das sogleich zu einem Hit im College-Radio wurde. Anschließend folgten die Alben "Lincoln", "Flood", "Miscellaneous T", "Apollo 18", "John Henry", "Factory Showroom", "Severe Tire Damage", "Long Tall Weekend" (erstmals exklusiv im MP3-Format veröffentlicht), "Mink Car" und "The Spine." Daneben feierten They Might Be Giants gleich drei Top-10-Hits in der Sparte Alternative Music. Ihre aktuellste CD/DVD-Kombo "Venue Songs", eine Zusammenarbeit mit dem Komiker John Hodgman, wurde im Rahmen der Band-Tour 2004 realisiert, wobei jeder Song erst kurz vor dem eigentlichen Auftritt niedergeschrieben wurde, um den Charakter dieser nächtlichen Spontan-Veranstaltung erst richtig herauszustellen.

2002 gewannen They Might Be Giants einen Grammy für ihr Hauptthema aus "Malcolm in the Middle". Die Gruppe hat als Hauptinterpret auch alle wichtigen Titel der erfolgreichen Comedy-Show "The Daily Show with Jon Stewart" komponiert. Flansburgh und Linell zeichnen daneben auch für die Songs der TV-Projekte "The Oblongs", "Higglytown Heroes", "Resident Life" und "Nightline Primetime" verantwortlich, nicht zu vergessen für "The Simpsons", "Home Movies", "Dexter’s Laboratory" und "Courage the Cowardly Dog". Zudem kann man sie hören in etlichen weltweit ausgestrahlten Werbeclips für Chrysler, Coca-Cola, The Gap, Harman-Kardon, Dunkin’ Donuts, Play-Doh, Pizza Hut und Dr. Pepper. Für die Kinoleinwand schufen sie den Song "Dr. Evil", der den Blockbuster AUSTIN POWERS: THE SPY WHO SHAGGED ME ("Austin Powers – Spion in geheimer Missionarsstellung", 1999) beginnen und enden lässt.

Bestens bekannt für ihren innovativen Gebrauch des modernen Mediums Internet, etablierten They Might Be Giants im Jahr 2005 einen monatlichen Podcast, der auf dem Portal iTunes und ihrer eigenen Website tmbg.com downloadbar ist. Des Weiteren haben sie intensiv mit dem Bestseller-Autor und "McSweeney"-Schöpfer Dave Eggers zusammengearbeitet. Die Band schuf für ihn den CD-Soundtrack für "McSweeney's #6" und trat zudem in Dutzenden "McSweeney's Vs. They Might Be Giants"-Shows in vielen großen US-Städten auf, begleitet von Schriftstellern wie Zadie Smith, Nick Hornby, Sarah Vowell, Chris Ware und David Rakoff.

Daneben haben They Might Be Giants zwei CDs ausschließlich mit Kindermusik herausgebracht: "No!" and "Here Come the ABCs", auch ein Set aus einem Kinderbuch und einer CD namens "Bed, Bed, Bed". Beide Alben wurden mit viel Applaus bedacht und kletterten natürlich auf Platz 1 der Billboard’s Children’s Music-Charts. "Here Come the ABCs" gewann als DVD ebenfalls den Jahrespreis des "Parenting Magazine" und zwei weitere National Parenting Publications Awards.

They Might Be Giants touren regelmäßig durch die USA und Kanada, waren aber auch acht Mal in Europa sowie vier Mal in Japan und Australien plus drei Mal in Neuseeland zu hören und zu sehen. Mittlerweile hat die Truppe zwölf Musikvideos hergestellt und wurde mit dem MTV Breakthrough-Award für "Istanbul (Not Constantinople)“ geehrt. Ihr Video für "Don’t Let’s Start" wurde von MTV im Jahr 2001 sogar als eines der Top-100-Videos of All Time bezeichnet. Die Band ist last, but not least Hauptdarsteller in der von der Kritik im Jahr 2002 hochgelobten Filmdoku GIGANTIC (A TALE OF TWO JOHNS) von Regisseur AJ Schnack.


KILLERPILZE
Musik/Soundtrack - deutsch

Die Invasion begann im April 2006 und mittlerweile kann man von einem äußerst erfolgreichen "Angriff" der Killerpilze auf die musikalische Landschaft sprechen. Die Killerpilze haben mit ihrer Debütsingle "Richtig scheiße (Auf ’ne schöne Art und Weise)" direkt die Top 20 der Media-Control-Charts gestürmt und mit ihrem selbst geschriebenen und komponierten Debütalbum "Invasion der Killerpilze" den Erfolg eindrucksvoll weitergeführt: Platz No. 7 der Albumcharts und mit "Springt hoch" eine weitere erfolgreiche Single in den Charts – längst gehören die Jungs nicht mehr in die Kategorie Geheimtipp! Die Killerpilze präsentieren nun mit "Ich kann auch ohne dich" einen weiteren Track aus ihrem gefeierten Debütalbum und geben schon mal die Richtung für die nächsten Wochen und Monate vor: Die Fans im ganzen Land freuen sich in den ganz großen Hallen auf einige energiegeladene Liveshows, ganz nach dem Motto "Größer, höher, schneller, lauter, mitreißender!" Und die Invasion geht weiter. Dies findet man auch auf der neuen DVD der Killerpilze bestätigt, der ersten Live-DVD "Invasion der Killerpilze – live" mit umfangreichem exklusivem Bonusmaterial.

Diese Jungs haben den Punkrock im Blut. Gerade einmal zwischen 13 und 18 Jahren alt, beeindrucken die Killerpilze Fans, Kritiker und Kollegen mit ihrem frischen und frechen Rocksound. Den ultimativen Beweis für ihren Impact lieferten die Killerpilze im Sommer 2006 auf ihrer ausverkauften Headliner-Tour und bei über 30 Festivalauftritten im ganzen Land. Eine Invasion, die die Fans in Ekstase versetzt und u. a. die Website www.Killerpilze.de zu einer der erfolgreichsten deutschen Bandwebsites gemacht hat. Die Invasion geht durch alle Medien …

Neben zahlreichen Coverstorys haben die Killerpilze gefeierte Auftritte bei "TV Total", "The Dome" u. v. a. absolviert und damit das Fieber um die vier Jungs weiter ansteigen lassen. Seit über dreieinhalb Jahren spielen die Killerpilze – das sind die Brüder Jo und Fabi sowie ihre Schulfreunde Mäx und Schlagi – bereits zusammen.

In TRIFF DIE ROBINSONS singen die Killerpilze das Endtitel-Lied "Komm mit (Robinson Version)"



Endtitellied:

"KOMM MIT (Robinson Version)"
gesungen von den Killerpilzen
Text und Musik von Jo, Fabi, Mäx und Schlagi

produziert von Corny Bartels @ Weltraumstudio.de
gemischt von Klaus Knapp @ Trixx-Studios.de

Die Mitwirkung der Killerpilze erfolgt
mit freundlicher Genehmigung der
Edition One Louder des Fanfare Musikverlages und von
Universal Music Domestic Division, a Division of Universal Music GmbH




GIL OFARIM
Musik/Soundtrack - deutsch


GIL OFARIM, Sohn des Musikers Abraham "Abi" Ofarim und dessen zweiter Frau Sandra (Abi Ofarim hatte mit seiner ersten Ehefrau Esther Ofarim internationale Erfolge u. a. mit "Cinderella Rockefella" gefeiert), wurde als Gil Doron Reichstadt Ofarim am 13. August 1982 in München geboren. Bereits als Teenager sammelte er reichhaltige Erfahrungen in der Musikbranche. "Im Mai 1997 sprach mich in der U-Bahn ein Fotograf an, ob ich Interesse hätte, die Hauptrolle in einem Fotoroman von Bravo zu übernehmen. Ich sagte zu und ahnte nicht, dass der dort verkörperte fiktive Musiker Tobi zum absoluten Teenie-Schwarm avancieren sollte", erinnert sich Gil.

Der Vertrag einer Plattenfirma machte aus dem virtuellen Star bald einen echten. Unter den Fittichen eines Komponistenteams und Personality-Spezialisten wurde Gil bis in die Haarspitzen (nicht zuletzt sein Markenzeichen) auf Chart-Erfolg getrimmt. Kommerziell geht so ein Konzept vielfach auf, jedoch wünscht sich Gil mit zunehmendem Lebensalter weitaus mehr kreative Möglichkeiten.

Als Musikfan kommt man trotzdem nicht umhin, sich an den jüngeren Gil Ofarim zu erinnern – nicht zuletzt um den Kontrast zur Gegenwart auszukosten. Hits wie "Round And Round (It Goes)" und "If You Only Knew" schwirren da durch den Kopf. Ein Blick in die Statistik zeigt, dass ersterer Titel sich in den deutschen Top 40 tummelte, während der zweite Song in Thailand, Polen und Tschechien die Spitze der Charts erklomm. Zwischen 1997 und 1999 stand Gils Welt auf dem Kopf – von Tourneen durch den asiatischen Raum bis hin zu einer nicht enden wollenden Serie an TV-Auftritten wurde er gefordert. Zudem war er im Vorprogramm von internationalen Top-Stars wie Bon Jovi zu hören und zu sehen.

Musikalisch fühlt sich Gil in der Rockmusik beheimatet, denn mit dieser Musik ist er aufgewachsen. Rock symbolisiert für ihn den Willen zur Erneuerung mit all ihren revolutionären Gesten, bei der grundlegende Probleme einer Generation aufgegriffen und verarbeitet werden. Im Jahr 2003 hat sich Gil darum ein rockigeres Image zugelegt und tritt mittlerweile unter seinem vollen Namen Gil Ofarim auf.
Mit der Single "The Reason" liefert der Sänger den perfekten Vorboten zum Album "On My Own" (Mai 2003), denn der Song sowie der Bonustrack "Already There" geben einen guten Eindruck von der Stimmung des neuen Werks und beschreiben anschaulich den Unterschied zu seinen vorangegangenen Aufnahmen. Gil betätigt sich seit Jahren als Multi-Instrumentalist. Neben seiner Funktion als Sänger spielt er Schlagzeug, Gitarre, Keyboards und zuweilen Didgeridoo. Inzwischen existiert auch die Rockformation Zoo Army, die im März 2006 ihr Debütalbum "507" veröffentlicht hat. Zoo Army besteht aus Frontmann Gil Ofarim, seinem Bruder Tal (Bass), Dominik Scholz (Drums) und Roland Söns (Gitarre).
Gil ist auch als Schauspieler tätig. Er spielte 2003 in der Pro7-Produktion "Endlich Sex!" und 2005 im vielfach ausgezeichneten RTL-Zweiteiler "Die Sturmflut". Zudem hat er in dem deutschen Psycho-Thriller STRIP MIND eine Rolle übernommen, der seit Dezember 2006 als DVD erhältlich ist.

Für TRIFF DIE ROBINSONS singt Gil „Mehr als du seh’n kannst“. Im Original heißt der Song „Another Believer“ und wird von Rufus Wainwright gesungen. Beide Songs sind auch auf dem deutschen Soundtrack (EMI Music Germany GmbH & Co. KG).


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