Tödlicher Anruf (One Missed Call) - Special

Tomtec

Alcon Entertainment und Kadokawa Pictures präsentieren
in Zusammenarbeit mit Equity Pictures Medienfonds GmbH & Co. KG IV
eine Intermedia Films-Produktion




Shannyn Sossamon
Ed Burns
Ana Claudia Talancon
Ray Wise
Azura Skye


Regie Eric Valette
Drehbuch Andrew Klavan
nach dem Roman „Chakushin Ari“ von Yasushi Akimoto
Produzenten Broderick Johnson, Andrew A. Kosove,
Scott Kroopf, Jennie Lew Tugend, Lauren C. Weissman
Executive Producers Shinya Egawa, Timothy M. Bourne,
Martin Schuermann, Josef Lautenschlager, Andreas Thiesmeyer
Kamera Glen MacPherson, c.s.c., a.s.c.
Produktionsdesign Laurence Bennett
Schnitt Steven Mirkovich, A.C.E.
Kostümdesign Sandra Hernandez
Co-Produzenten Steven P. Wegner, Elizabeth Kushman,
Alison Haskovec, Manfred Heid, Gerd Koechlin
Musik Reinhold Heil & Johnny Klimek
Musik Supervisor Deva Anderson


Deutscher Kinostart: 20. März 2008
im Verleih von Warner Bros. Pictures Germany
a division of Warner Bros. Entertainment GmbH
www.toedlicheranruf.de




KURZINHALT

„Wie hört sich das an, wenn du stirbst?“ In dem gespenstischen Thriller „Tödlicher Anruf“ erhalten mehrere Studenten Anrufe, die ihren Tod ankündigen. Die Handy-Nachrichten lassen sich zwar löschen, aber dennoch sterben die Opfer.
Beth Raymond (Shannyn Sossamon) ist völlig verstört, als sie innerhalb weniger Tage das grausige Sterben zweier Freunde miterleben muss. Sie weiß, dass beide schockierende Handy-Nachrichten erhalten hatten – entsetzliche Aufnahmen der letzten Sekunden ihres Lebens. Unbegreiflicherweise erhielten sie diese Aufnahmen schon Tage vor ihrem Tod, aber sie starben dann exakt so, wie die Anrufe es angekündigt hatten.
Die Polizei hält Beths Vermutungen für Wahnvorstellungen – mit Ausnahme von Detective Jack Andrews (Ed Burns). Seine Schwester ist bei einem merkwürdigen Unfall ums Leben gekommen, der auffällige Parallelen zum Tod von Beths Freunden aufweist. Fieberhaft versuchen Jack und Beth nun, das Geheimnis der unheimlichen Anrufe zu enträtseln.
Doch als sie der Wahrheit auf die Spur kommen, beginnt auch Beths Handy die grässliche Melodie zu spielen, und auf dem Display steht zu lesen: „Unbeantworteter Anruf“…



ÜBER DIE PRODUKTION

Der harmlose Begriff „Unbeantworteter Anruf“ ist heute weit verbreitet, seit Handys zu unserem Alltag gehören. Wenn die beiden Worte auf dem Display erscheinen, reagiert man neugierig oder frustriert – doch für Beth Raymond und ihre Freunde bedeuten die Worte nichts als blankes Entsetzen.
„Welches Grauen könnte ein böser Geist entfesseln, wenn er sich über Handy-Signale bemerkbar machen würde?“, fragt sich Regisseur Eric Valette. „Das Konzept ist einfach, aber was mich an diesem Projekt fasziniert, ist das tiefgründige, zeitlose Thema der Story.“
„One Missed Call“ (Tödlicher Anruf) beruft sich auf den Roman „Chakushin Ari“ des berühmten japanischen Autors Yasushi Akimoto. Schon 2003 wurde das Buch vom renommierten japanischen Regisseur Takashi Miike verfilmt.
Zum Remake des erfolgreichen japanischen Thrillers für das weltweite Publikum sagt Produzentin Jennie Lew Tugend: „Gespenstergeschichten sind überall auf der Welt beliebt. Dass jemand unschuldig sterben muss und sein Geist keine Ruhe findet, ist in allen Kulturen nachvollziehbar. Und die Vorstellung, dass uns das Gespenst Angst einjagt und uns umbringen will, verunsichert uns nachhaltig.“
„Auch ohne Gewaltszenen ist dieser Film zum Fürchten“, sagt Produzent Andrew A. Kosove. „Gruselig wird er durch unerwartete Ereignisse, die uns psychisch schockieren.“
„Indem wir ein ruheloses Gespenst mit der Handy-Technik kombinieren, variieren wir das klassische Geistergenre auf zeitgemäße Art“, sagt Produzentin Lauren C. Weissman. „Das Konzept eines ,Todesanrufs‘, einer Handy-Nachricht, die den Tod des Opfers in drei Tagen ankündigt, ist gruselig, macht aber auch Spaß.“
Dazu meint Produzent Broderick Johnson: „Bei diesem Anruf erklingt nicht der übliche Klingelton, und wenn man die Nachricht abruft, stellt man entsetzt fest, dass man den eigenen Tod mitanhört.“
Bei der amerikanischen Aufbereitung des japanischen Vorbilds zu „One Missed Call“ verließen sich die Filmemacher auf das Talent des Romanschriftstellers und Drehbuchautors Andrew Klavan – er ist ein Fan des japanischen Horrorgenres („J-Horror“). Klavan erinnert sich: „Produzent Scott Kroopf schickte mir die DVD mit dem Originalfilm. Ich war damals gerade auf Reisen und schaute mir die DVD auf meinem Laptop im Hotelzimmer an. Am Ende war ich derart verängstigt, dass ich mir die Hand vor Augen hielt und zwischen meinen Fingern weiter zusah. Ich wollte vorspulen, aber es gelang mir nicht – ich war einfach fasziniert.“
Klavan musste nun das Kunststück fertigbringen, den Stoff strukturell dem westlichen Sehverständnis anzupassen, ohne die Essenz des Originals zu verwässern: „Das Konzept von ,One Missed Call‘ spricht zwar das Publikum in allen Ländern und Kulturen an, aber der Originalfilm setzt voraus, dass die Zuschauer moderne japanische Legenden und andere kulturell spezifische Traditionen des Übernatürlichen kennen, die Ausländern kaum geläufig sind. Das brachte mich auf die Idee, diese Elemente durch Bilder und Ideen zu ersetzen, die amerikanische Zuschauer wiedererkennen – und die ihnen Angst und Schrecken einjagen.“
Dazu Kroopf: „Wir haben uns an das ursprüngliche Konzept gehalten, aber die Story überarbeitet. Denn wir erkannten, dass sich japanische Zuschauer manchmal gruseln, wo westliche Zuschauer eher unbeeindruckt bleiben. Meist differieren amerikanische und japanische Filme im Tempo – wir benötigten daher auf jeden Fall einen Regisseur, der mit diesen Unterschieden umzugehen weiß.“
Tugend fügt hinzu: „Bei unserer Suche nach einem Regisseur stießen wir auf Eric Valettes französischen Thriller ,Maléfique‘ (Maléfique – Psalm 666). Der Film handelt von einer Gruppe von Häftlingen in einer Gemeinschaftszelle. Sie finden ein Buch mit Zaubersprüchen und versuchen diese für die Flucht zu benutzen, aber das läuft nicht wie geplant. Wir staunten über Erics meisterliche Erzählstruktur, die sich auf diesen kleinen Raum beschränkt – während des Films krallten wir uns gebannt an unseren Sitzen fest.“
Dazu sagt Kosove: „In dem Film gelang es Eric, die intensive, geheimnisvolle Spannung mit einem Minimum an Aufwand zu erzeugen. Sein Regiestil ist von hervorragendem Handwerk geprägt, das von soliden, mitreißenden Schauspielerleistungen ergänzt wird. Deshalb waren wir sehr zuversichtlich, dass Eric auch diesen neuen Stoff ganz unverwechselbar gestalten würde.“
„Schon bei unseren ersten Konferenzen gab Eric die Richtung vor, um ein Konzept für den Film zu erstellen“, erinnert sich Johnson. „Er formulierte umfangreiche Anmerkungen, die er uns allen zukommen ließ. Außerdem zeichnete er Storyboards und stellte Anschauungsmaterial zusammen, um uns seine Vision des Films zu präsentieren.“
Kroopf fügt hinzu: „Eric wusste ganz präzise, wie er mit den Figuren umgehen muss, wie sie interagieren, um die in der Story angelegte Atmosphäre der Bedrohung, des Entsetzens zu maximieren. Er ging sehr entschieden vor und wusste genau, was er wollte.“
„Das Publikum eines solchen Films bringt eine gewisse Erwartungshaltung mit“, berichtet Weissman. „Es mag Horrorfilme, aber unterm Strich ist dies zusätzlich eine Geistergeschichte. Eric hat das begriffen und schuf ein Filmereignis, das die Spannung im Lauf der Handlung ständig steigert.“
Über sein amerikanisches Regiedebüt sagt der französische Regisseur: „Für mich hat ,One Missed Call‘ (Tödlicher Anruf) die Atmosphäre der Horrorfilme der 1970er-Jahre, die ich ganz besonders schätze. Im Mittelpunkt stehen die Figuren, und das Ende kann man überhaupt nicht vorhersehen. Gleichzeitig ist die Story sehr modern – sie spielt in der Gegenwart, in der praktisch jeder ein Handy besitzt. Doch wir in unserer Welt sind offenbar nicht die Einzigen, die mit dieser Technik umgehen können.“


Die Identität des Anrufers


„Tödlicher Anruf“ erzählt von einigen fürchterlichen Tagen im Leben der Psychologie-Studentin Beth Raymond, deren Freunde tödlichen Anrufen zum Opfer fallen. Detective Jack Andrews, dessen Schwester bei einem ungeklärten Krankenhausbrand umgekommen ist, entdeckt eine bizarre Verbindung zwischen dem Tod seiner Schwester und den Todesfällen unter Beths Freunden. Als Beth schließlich selbst angerufen wird, beginnt der Wettlauf gegen die Zeit, um den Teufelskreis des Schreckens zu durchbrechen und das Böse zu stellen.
Shannyn Sossamon übernimmt die Rolle der Beth Raymond: „Oberflächlich scheint Beth alles unter Kontrolle zu haben. Sie zeigt gute Leistungen im Studium, kümmert sich um ihre Freunde. Sie ist immer für die Menschen da, die ihr nahestehen. Doch sie verdrängt ein tief sitzendes Trauma, was erst deutlich wird, als der böse Geist im Zentrum der Story sie zwingt, sich den Dämonen in ihrer Seele zu stellen.“
„Shannyn stand auf meiner Liste für Beth ganz oben“, berichtet Valette. „Ich kannte sie aus ,Rules of Attraction‘ (Die Regeln des Spiels) – sie war für mich die Idealbesetzung. Sie ist eine hervorragende Schauspielerin und beherrscht das subtile Spiel, das ich bei dieser Rolle für unabdingbar halte.“
Dazu Kroopf: „Shannyn ist äußerst begabt. Sie steht mit beiden Beinen auf der Erde – was für diese Figur sehr wichtig ist. Beth kümmert sich wie eine große Schwester um ihre Freunde. Im Lauf der Handlung erfahren wir, dass ihre Selbstlosigkeit auf unterdrückte Kindheitserinnerungen zurückgeht. Für uns gab es keinen Zweifel, dass Shannyn in dieser vielschichtigen Rolle überzeugen würde.“
Sossamon entschied sich aus mehreren Gründen für dieses Projekt: „Das Skript war sehr gut entwickelt: Mir gefällt das Motiv der Isolation, das sehr ironisch wirkt, weil wir ja heutzutage durch unsere Handys mit jedermann eng verbunden sind. Außerdem wirkt Eric in seinem Enthusiasmus sehr ansteckend. Als ich ihn kennenlernte, merkte ich sofort, dass wir sehr gut zusammenarbeiten würden. Er ist umsichtig und kreativ – er reißt uns einfach mit. Und er achtet sehr genau darauf, dass die Filmszenen immer eng an der Realität orientiert sind.“
Zu Beginn des Films wohnt Beth auf dem idyllischen Campus einer amerikanischen Universität. Im engen Kreis ihrer Clique von Freunden und Kommilitonen ist sie gut von der Außenwelt und ihrer dunklen Vergangenheit abgeschottet. „Beth ist mit ihrem Leben zufrieden – bis ihre Freunde plötzlich geheimnisvolle Anrufe bekommen. Als sie ihre Voicemail abrufen, hören sie grausige Aufnahmen ihres eigenen Sterbens“, erklärt Sossamon. „Und exakt drei Tage nach diesem Anruf ereilt sie ihr Schicksal – sie sterben genauso, wie man es in der Voicemail hören konnte.“
In den Tagen nach dem jeweils ersten Anruf erleben die Opfer verstörende Halluzinationen, und als sie dann sterben, fällt ihnen ein roter Lutschbonbon aus dem Mund – offenbar geht hier etwas vor, das nicht von dieser Welt ist. „Wer der Polizei ein derartiges übernatürliches Phänomen erklären will, wird sofort in die Klapsmühle eingewiesen“, lacht Sossamon.
Das hätte Beth tatsächlich leicht passieren können, wäre da nicht Detective Jack Andrews.
Die Rolle des Jack Andrews übernimmt Ed Burns, der tatsächlich aus einer Familie von Polizisten des New York Police Department stammt. „Mein Vater, mein Onkel, fünf meiner Cousins und drei meiner besten Freunde aus Kindertagen sind Cops“, sagt Burns. „Daher kenne ich das Milieu sehr gut.“
Als Jack die grausige Nachricht vom Tod seiner Schwester erhält, eilt er ins Leichenschauhaus, um die Tote zu identifizieren und ihre persönlichen Habseligkeiten abzuholen. Und dabei findet er im Mund der Leiche einen roten Bonbon. Das erscheint ihm völlig unerklärlich, bis er mit anhört, wie Beth einer skeptischen Polizistin auf dem Revier von ihren Erlebnissen berichtet. „Auf dem Revier ist allein Jack bereit, Beths Geschichten Glauben zu schenken, denn auch ihre Freunde starben mit roten Bonbons im Mund“, sagt Burns.
„Jack und Beth erkennen als Einzige die Verbindung zwischen den Todesfällen“, sagt Andrew Kosove. „Sie setzen die Puzzle-Teile zusammen, weil sie beide der Sache unbedingt auf den Grund gehen wollen.“
Burns war beim Lesen des Drehbuchs vor allem von der Verbindung zwischen Beth und Jack begeistert – die komplizierte Beziehung entsteht erst im Lauf der Handlung: „Was sich zwischen Beth und Jack entwickelt, ist eine klassische Beziehung in der Hollywood-Tradition alter Schule.“
„Gerade das ist das Besondere an diesem Film“, meint auch Sossamon. „Beth erlebt Jack als attraktiven, höflichen Gentleman. Als sie sich begegnen, bemüht er sich ernsthaft, die Ursache der Todesfälle in ihrem Umfeld zu analysieren – er hat dabei keine Hintergedanken. Die beiden finden einander sympathisch, bleiben aber auf Distanz, weil sie derart viel Schreckliches erlebt haben. So entsteht ein sehr dynamisches Verhältnis.“
Burns ist selbst Filmemacher und freute sich auf die Arbeit mit Valette, nachdem er „Maléfique“ gesehen hatte: „Ich habe noch nie einen Horrorfilm gemacht – weder als Darsteller noch als Regisseur. Ich interessierte mich also auch für das Budget und den Aufwand, um mehr über das Inszenieren in diesem Genre zu lernen. Wie Eric die Spannung aufbaut, wirkt sehr elegant, sehr methodisch.“
Valette war umgekehrt sehr angetan von seinem Hauptdarsteller: „Ed ist absolut cool und locker, aber immer auch sehr aufmerksam. Ein wunderbarer Schauspieler, und weil er auch Regie führt, kann er mit jeder noch so knappen Regieanweisung etwas anfangen – er weiß, mit welchen Problemen es der Regisseur am Set zu tun hat. Als Jack ist Ed die perfekte Besetzung, weil er sehr authentisch wirkt und der Rolle viel Stabilität verleiht – wobei er durchaus auch verletzlich wirken kann.“
Sossamon arbeitet erstmals mit Burns zusammen – dazu sagt sie: „Ich verstehe mich blendend mit Ed – wir haben dieselbe Wellenlänge. Er beherrscht sein Handwerk und bringt mich ständig zum Lachen.“
„Shannyn ist umwerfend“, kommentiert Burns. „Sie engagiert sich sehr für ihre Aufgabe, ist immer konzentriert – mit ihr macht die Arbeit Spaß. Sie hat eine Menge Humor und reagiert immer schlagfertig auf meine albernen Spielchen. Und wir sind uns einig in Bezug auf Erics Fähigkeiten: Wir wissen, dass wir am Set in guten Händen sind.“
Die vielversprechende Nachwuchsschauspielerin Ana Claudia Talancon ist als Beths beste Freundin Taylor Anthony zu sehen. Als Taylor den tödlichen Anruf erhält, versucht sie ihrem Schicksal verzweifelt zu entkommen.
„Taylor ist besonders erschüttert, als sie angerufen wird, weil sie mitbekommen hat, was ihren Freunden passiert ist“, sagt Broderick Johnson. „Sie weiß, dass ihre Zeit abläuft.“
In ihrer Verzweiflung schöpft Taylor – wenn auch trügerische – Hoffnung, als sie dem skrupellosen Reality-TV-Produzenten Ted Summers begegnet, der von Ray Wise gespielt wird. Summers verspricht Taylor die Rettung vor ihrem drohenden Schicksal, wenn sie sich vor den Live-Kameras in seiner Show „American Miracles“ einem Exorzismus stellt. Dazu Wise: „Als Summers erfährt, dass sich dort etwas Übernatürliches zuträgt, sieht er seine Chance – die Vorfälle sind für seine Show ein gefundenes Fressen. Aggressiv bedrängt er Taylor – und überzeugt sie davon, dass die Show ihre Rettung sein könnte.“
Talancon freute sich auf die anspruchsvolle Exorzismus-Sequenz, die eine gesamte Drehwoche in Anspruch nahm. „Das war eine emotionale Achterbahn, weil man sich nach jeder Drehpause, nach jeder neuen Ausleuchtung erst wieder in die Situation versetzen muss. Abends war ich regelmäßig fix und fertig“, erinnert sie sich.
Zu Beths bedrängter Freundesclique gehören auch Azura Skye als Leann Cole, Johnny Lewis als Brian Sousa und Meagan Good als Shelley Baum. Die Schauspielerin/Komikerin Margaret Cho spielt die skeptische Polizistin Mickey Lee, die die Tragweite von Beths übernatürlichen Erlebnissen nicht einschätzen kann. Und Jason Beghe übernimmt die Rolle des Live-Exorzisten Ray Purvis in der TV-Show „American Miracles“.


Gespenstische Abgründe: kein Anschluss unter dieser Nummer


In Bezug auf den Look und die Atmosphäre in „Tödlicher Anruf“ beschreibt Valette sein optisches Konzept als „schnörkellos realistisch, düster und solide. Ich spiele die gruseligen Aspekte eher herunter – sie ergeben sich aus subtilen Soundeffekten und durch Nuancen in der Ausleuchtung. Ich will ein Kinoerlebnis schaffen, das direkt unter die Haut geht.“
Sehr sorgfältig gestaltete Valette die filmischen Elemente der gespenstischen Halluzinationen, die alle Opfer der tödlichen Anrufe erleben.
„Die brillanten Ideen für die optische Umsetzung der Geister verdanken wir Eric“, sagt Lauren C. Weissman. „Mit unseren Designern hat er die furchteinflößenden Bilder unseres Films monatelang vorbereitet. Der Look ist modern und absolut zeitgemäß – das Ergebnis sind unvergessliche, ausgesprochen unheimliche Sequenzen.“
Der für die Spezialmasken zuständige Brian Walsh berichtet: „Die Make-up-Effekte in diesem Film sind deshalb so wichtig, weil die meisten Figuren, die wir schaffen, nicht übertrieben grotesk wirken. Sie schockieren uns vielmehr durch ihr irres Aussehen, ihren Wahnsinn.“
Dazu Jennie Lew Tugend: „Eric wollte bei den Geistererscheinungen den Eindruck von Zombies und Monstern vermeiden. Er gab die Richtung vor: ,abartig‘, ,verstörend‘ und ,abstoßend‘.“
Das erreichte Valette, indem er den übernatürlichen Erscheinungen im Film das Aussehen alter Porzellanpuppen gab, die laut Walsh „per se gruselig aussehen. Die meisten Porzellanpuppen wirken unheimlich glatt und bleich, und unsere Puppen erscheinen noch schrecklicher, weil sich ihre Gesichter unter der Oberfläche bewegen – die Oberflächen platzen auf, Risse öffnen sich.“
Die Filmemacher bemühten sich zwar, digitale Effekte so sparsam wie möglich einzusetzen, doch Valette konnte mithilfe von Computereffekten die Halluzinationen besser ausgestalten und damit die in den Storyboards entwickelten Ideen präziser umsetzen. Das Effekte-Team der Zoic Studios erhielt den Auftrag, die real gefilmten Einstellungen nahtlos mit den visuellen Effekten zu verschmelzen.
Die Dreharbeiten begannen Ende Juli 2006 an Originalschauplätzen in Atlanta, unter anderem auf dem Campus des Georgia Institute of Technology. „Wir haben Atlanta ins beste Licht gesetzt – eine wunderschöne Stadt“, sagt der in Paris geborene Valette.
„Ich freue mich sehr, dass ich hier meine Version zu dieser gruseligen Geistergeschichte beitragen darf – Darsteller und Filmteam liefern wirklich Spitzenleistungen“, sagt Valette abschließend. „Jetzt hoffe ich nur, dass ich die Zuschauer damit zu Tode erschrecke. Jedesmal, wenn Sie einen unbeantworteten Anruf auf dem Handy finden, werden Sie an diesen Film denken!“



DARSTELLER

SHANNYN SOSSAMON
Beth Raymond

Aktuell war Sossamon neben Patrick Fugit in „Wristcutters: A Love Story“ zu sehen: Goran Dukics hoch gelobtes Debüt als Autor und Regisseur wurde für zwei Independent Spirit Awards, den Jury-Preis auf dem Sundance-Filmfestival und den Humanitas Prize nominiert.
Sossamon wurde von Besetzungschefin Francine Maisler <http://www.imdb.com/name/nm0537892/> entdeckt, die sie Brian Helgeland 2001 für seinen Film „A Knight’s Tale“ (Ritter aus Leidenschaft) als Partnerin von Heath Ledger vorschlug. 2002 trat Sossamon neben Josh Hartnett in „40 Days and 40 Nights“ (40 Tage und 40 Nächte) und in Roger Avarys „The Rules of Attraction“ (Die Regeln des Spiels) auf. 2003 wirkte sie wieder neben Ledger in „The Order“ (Sin Eater – Die Seele des Bösen) unter der Regie von Helgeland mit. Weitere Filme: „Kiss Kiss, Bang Bang“ (Kiss Kiss, Bang Bang), „Chasing Ghosts“ und „Undiscovered“ (Newcomer – Tausche Ruhm gegen Liebe).
Inzwischen hat sie die unabhängig produzierten Filme „Life Is Hot in Cracktown“ und „The Heavy“ abgedreht. 2006 spielte sie neben Jack Black, Kate Winslet und Cameron Diaz eine unvergessliche Gastrolle in Nancy Meyers’ „The Holiday“ (Liebe braucht keine Ferien).
Auf den amerikanischen Bildschirmen ist Sossamon derzeit in der CBS-Action-Serie „Moonlight“ zu sehen. Außerdem spielte sie neben Courteney Cox eine Gastrolle in der Serie „Dirt“ auf dem FX-Kanal.


ED BURNS
Jack Andrews

Burns hat sich als Schauspieler, Regisseur und Produzent profiliert. Sein neuester Film „Purple Violets“ wurde 2007 auf dem Tribeca Film Festival uraufgeführt und ist der erste Spielfilm, der ausschließlich über iTunes vertrieben wird. Die Hauptrollen spielen Debra Messing, Patrick Wilson und Selma Blair. Es handelt sich um den achten Film, den Burns mit sich in der Hauptrolle geschrieben, inszeniert und produziert hat. Vor „One Missed Call“ (Tödlicher Anruf) ist Burns seit Januar in der romantischen Komödie „27 Dresses“ (27 Dresses) neben Katherine Heigl und James Marsden zu sehen. Derzeit arbeitet Burns für Virgin Comics an einer Comicheft-Serie namens „Dock Wolloper“ über Gangster im New York der 20er-Jahre. Dazu will er später auch eine Drehbuchfassung schreiben.
Zuletzt war Burns neben Kate Winslet und Jude Law in Nancy Meyers’ „The Holiday“ (Liebe braucht keine Ferien) zu sehen. 2006 lief „The Groomsmen“ an, den Burns geschrieben und mit sich in der Hauptrolle produziert hat – weitere Rollen übernahmen Brittany Murphy, John Leguizamo, Jay Mohr und Donal Logue. 2004 kam sein „Looking for Kitty“ in die Kinos. Neben Dustin Hoffman und Andy Garcia trat Burns in James Foleys „Confidence“ (Confidence) auf, der 2003 auf dem Sundance Film Festival lief. Weitere Rollen spielte er in der romantischen Komödie „Life or Something Like It“ (Leben oder so ähnlich) mit Angelina Jolie, „Fifteen Minutes“ (15 Minuten Ruhm) mit Robert De Niro und in Steven Spielbergs „Saving Private Ryan“ (Der Soldat James Ryan).
Kritiker und Zuschauer reagierten begeistert auf Burns’ Regiedebüt „The Brothers McMullen“ (Kleine Sünden unter Brüdern), der ihm 1995 in Sundance den Jury-Preis einbrachte. Burns schrieb das Drehbuch, führte Regie und spielte die Hauptrolle. Der Film kostete 25.000 Dollar und spielte in den USA zehn Millionen Dollar ein – damit war er der profitabelste Film des Jahres. 1996 wurde er als Bester Erstlingsfilm mit dem Independent Spirit Award ausgezeichnet.
Burns’ zweiter Film als Autor, Regisseur, Produzent und Hauptdarsteller war die romantische Komödie „She’s the One“ (She’s the One) mit Jennifer Aniston und Cameron Diaz. Seine weiteren Filme in diesen Funktionen sind das intime Drama „No Looking Back“ (Auch mehr ist nie genug) mit Lauren Holly und Jon Bon Jovi; die romantische Ensemble-Komödie „Sidewalks of New York“ (Seitensprünge in New York) mit Heather Graham, Brittany Murphy, Rosario Dawson und Stanley Tucci; und der in den 1980er-Jahren spielende „Ash Wednesday“, in dem Burns und Elijah Wood zwei New Yorker Brüder spielen, die ihre Vergangenheit hinter sich lassen wollen.
Im Fernsehbereich konzipierten Burns und sein Bruder Brian die NBC-Comedy-Serie „The Fighting Fitzgeralds“ mit Brian Dennehy in der Hauptrolle. Die Brüder betreuten die Serie auch als Executive Producers.
Burns studierte Film am Hunter College in New York City.


ANA CLAUDIA TALANCON
Taylor Anthony

International bekannt wurde Talancon mit ihrer Leistung neben Gael Garcia Bernal in Carlos Carreras „El crimen del padre Amaro“ (Die Versuchung des Padre Amaro). Der Film wurde in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film für den Oscar und den Golden Globe nominiert und ist nach wie vor der größte Kassenerfolg in der mexikanischen Kinogeschichte. Das National Board of Review (branchenunabhängige Institution zur Förderung der Filmkunst) listete den Film unter den Top 5 der fremdsprachigen Filme des Jahres 2002 auf.
Talancon gab ihr Leinwanddebüt neben Diego Luna in „El cometa/The Comet“, inszeniert von Jose Buil und Maria Sistach. Mit diesem Auftritt wurde Talancon in der Kategorie Darstellerin für den Ariel (den mexikanischen Filmpreis) nominiert. Weitere Filme: Alejandro Lozanos in Sundance gezeigter „Matando Cabos“ (Matando Cabos); Renée Chabrias von Marc Forster produzierter „Sueño“ (Sueño) mit John Leguizamo in der Hauptrolle; der mexikanische Hit „Ladies’ Night“; und Rafael Gutierrez’ „Mujer alabastrina“.
2006 war Taloncon im Wettbewerb von Cannes in „Fast Food Nation“ (Fast Food Nation), den Richard Linklater als Regisseur und Co-Autor verantwortete. Darin geht es um die gesundheitlichen Risiken der Fastfood-Ernährung. Weitere Rollen spielten Ethan Hawke, Greg Kinnear und Catalina Sandino Moreno. Im selben Jahr war Talancon auf dem Tribeca Film Festival in „Alone With Her“ zu sehen, den Eric Nicolas schrieb und inszenierte.
Talancon stammt aus dem mexikanischen Cancun. Ihre Ausbildung machte sie bei Albio Paz und im Schauspiel-Workshop von Hector Mendoza und Raul Quintanilla in Mexico City. Am Anfang ihrer Karriere trat sie in mexikanischen, argentinischen und brasilianischen Telenovelas auf.


RAY WISE
Ted Summers

Aktuell ist Wise in der erfolgreichen CW-Comedy-Serie „Reaper“ als der Teufel persönlich zu sehen. Der erfahrene TV- und Kinodarsteller erhielt begeisterte Kritiken für seine unvergessliche Leistung als bedrängter Nachrichtensprecher Don Hollenbeck in „Good Night, and Good Luck.“ (Good Night, and Good Luck.), an dem George Clooney als Autor, Regisseur und Darsteller beteiligt war. Wise und seine Kollegen wurden 2006 in der Kategorie Bestes Ensemble für den Critics Choice Award und den Preis der Screen Actors Guild (SAG; US-Gewerkschaft der Film- und TV-Schauspieler) nominiert.
Wise hat Hauptrollen in über 30 Kinofilmen gespielt, darunter „Jeepers Creepers 2“ (Jeepers Creepers 2); „Two Can Play That Game“ (Die 10 Regeln der Liebe) mit Vivica A. Fox; „Bob Roberts“ (Bob Roberts) mit Tim Robbins; „Rising Sun“ (Die Wiege der Sonne) mit Wesley Snipes; „The Chase“ (Highway Heat; auch: The Chase – Die Wahnsinnsjagd) mit Charlie Sheen; „RoboCop“ (RoboCop); „Powder“ (Powder) mit Mary Steenburgen und Jeff Goldblum; und „The Rain Makers“. Eine seiner Lieblingsrollen war Sol Gann, der Vater in dem zur Zeit der Wirtschaftskrise spielenden klassischen Familienfilm „The Journey of Natty Gann“ (Natty Gann; auch: Natty Ganns Reise ins Abenteuer; auch: Die Abenteuer der Natty Gann).
Auf dem Bildschirm trat Wise gelegentlich als Vizepräsident Hal Gardner in der beliebten Fox-Serie „24“ (24) neben Kiefer Sutherland auf. Weitere TV-Rollen: Die HBO/Project-Greenlight-Produktion „The Battle of Shaker Heights“; „The Closer“ (The Closer); „Bones“ (Bones – Die Knochenjägerin); „CSI: Crime Scene Investigation“ (C.S.I. – Tatort Las Vegas); „Law & Order: SVU“ (Law & Order: New York); „The West Wing“; „Resurrection Blvd.“; „Second Chances“; „Savannah“ (Savannah); „The Larry Sanders Show“ (Die Larry Sanders Show); „Knots Landing“ (Unter der Sonne Kaliforniens); „The Colbys“ (Die Colbys – Das Imperium); „Dallas“ (Dallas); und „Twin Peaks“ (Das Geheimnis von Twin Peaks).
Wise war in 85 Bühneninszenierungen zu sehen, zum Beispiel am Broadway in „Romeo and Juliet“ (Romeo und Julia) und „Tartuffe“ (Tartuffe). Mit seinem Auftritt als Yank Smith in Eugene O’Neills „The Hairy Ape“ (Der haarige Affe) verbuchte er begeisterte Kritiken, und 1983 gewann er den Off-Broadway-Preis Obie für seine Leistung in Sam Shepards „The Tooth of Crime“ (Zahn der Zeit).
Demnächst ist Wise in Kyle Rankins schwarzer Komödie „Infestation“ und in dem Krimi „The Flock“ neben Richard Gere und Claire Danes zu sehen.


AZURA SKYE
Leann Cole

Skye trat aktuell neben Timothy Hutton, Leelee Sobieski und David Strathairn in „Heavens Fall“ auf, der wahren Geschichte der Scottsboro-Prozesse im Alabama der 1930er-Jahre. 2007 war sie in „What We Do Is Secret“, der Kinofassung des Romans über das Leben des Germs-Singers Darby Crash, zu sehen. Ihre Partner waren Shane West und Bijou Phillips. Weitere Filme: „28 Days“ (28 Tage) mit Sandra Bullock; Barry Levinsons „Bandits“ (Banditen!); „Red Dragon“ (Roter Drache) mit Anthony Hopkins und Edward Norton; und „Carolina“ (Carolina – Auf der Suche nach Mr. Perfect) mit Shirley MacLaine und Julia Stiles.
Auf dem Bildschirm gehört Skye aktuell zum Ensemble der erfolgreichen IFC-Komödienserie „The Minor Accomplishments of Jackie Woodman“, mit Laura Kightlinger und Nicholle Tom in weiteren Rollen. TV-Rollen spielte sie auch in „Bones“ (Bones – Die Knochenjägerin), „House M.D.“ (Dr. House) und im Pilotfilm „Mr. and Mrs. Smith“ von Doug Liman. Gelegentlich trat sie in der Serie „CSI: Miami“ (C.S.I.: Miami) auf. Ihr TV-Debüt gab Skye als 15-Jährige in dem Showtime-Film „Alone“ mit Chris Cooper und James Earl Jones in den Hauptrollen.



HINTER DER KAMERA

ERIC VALETTE
Regie

Valette stellt mit „One Missed Call“ (Tödlicher Anruf) seinen ersten englischsprachigen/amerikanischen Spielfilm vor. Der von der Kritik gefeierte, preisgekrönte französische Regisseur machte die Kritiker und Zuschauer mit seinem Erstling „Maléfique“ (Maléfique, Psalm 666) auf sich aufmerksam. Der Film wurde auf dem FantAsia-Filmfestival und dem Gérardmer-Filmfestival ausgezeichnet.
Zuvor drehte Valette die Kurzfilme „Dégustation“; „Samedi, dimanche et aussi lundi“, der ihm den Prix Panavision auf dem Filmfestival in Avignon, den Preis für den Besten Kurzfilm auf dem Festival du Film Policier in Cognac sowie den Roger-Preis für den Besten französischen Kurzfilm auf dem Avignon/New York Film Festival einbrachte; und „Il est difficile de tuer quelqu’un, même un lundi“, mit dem er den Preis für den besten europäischen Kurzfilm auf dem Internationalen Filmfestival Cinenygma-Luxembourg gewann. Als Darsteller ist Valette in dem Kurzfilm „Entre quatre murs“ aufgetreten, und als er selbst in der Dokumentation „J’étais...“.
Für das französische Fernsehen schrieb und inszenierte er zuletzt die Episode „Corps éstranger“ für die Serie „Sable noir“. Zuvor inszenierte er etliche Episoden zu „Les redoutables“, eine Episode zu „Chambre n° 13“ sowie etliche Episoden zu „Les guignols de l’info“.
Valette stammt aus Toulouse und absolvierte die Filmschule an der dortigen Universität.

ANDREW KLAVAN
Drehbuch

Klavan hat sich als Autor von spannenden Romanen und Drehbüchern profiliert. Er schrieb den Bestseller „Don’t Say a Word“ (Sag’ kein Wort), der von Gary Fleder mit Michael Douglas verfilmt wurde, und den Bestseller „True Crime“ (Ein wahres Verbrechen), den Clint Eastwood mit sich selbst in der Hauptrolle produzierte. Außerdem schrieb er das Drehbuch zu „A Shock to the System“ (Mord im System) mit Michael Caine.
Klavan wuchs auf Long Island auf. Er ist einer der vier Söhne des verstorbenen beliebten New Yorker Radio-Discjockey Gene Klavan, der auch Zeitungskolumnen schrieb und als Moderator des Kabelsenders American Movie Classics auftrat.
Klavan studierte an der University of California in Berkeley, brach aber sein Studium ab, als er einen Job in einer örtlichen Radionachrichten-Redaktion bekam. Während Klavan seine ersten Romane schrieb, arbeitete er als Reporter für eine kleine Zeitung in Putnam County/New York. Er war Drehbuchlektor bei Columbia Pictures und Nachrichtentexter beim Radiosender WOR Radio und beim Radio-Network von ABC.
Derzeit arbeitet Klavan unter anderem an dem Horrorfilm „The Imagined“ und dem Thriller „Brooklyn to Manhattan“ über vier Leute aus Manhattan, die nach einem schiefgelaufenen Drogendeal von Killern durch die U-Bahntunnel von Brooklyn gehetzt werden.


BRODERICK JOHNSON
ANDREW A. KOSOVE
Produzenten

Geleitet wird die Firma Alcon Entertainment von den Gründern und Inhabern Broderick Johnson und Andrew A. Kosove. Johnson und Kosove verfolgen gemeinsame professionelle Ziele, seit sie 1989 ihr Studium an der Princeton University in New Jersey begannen. Kosove machte seinen Abschluss magna cum laude in den Fächern Politik und Wirtschaft. Johnson, ebenfalls studierter Wirtschaftler, arbeitete später als Analyst für Salomon Brothers in New York.
Nachdem sie in verschiedenen Funktionen in der Filmbranche tätig gewesen waren, gründeten sie im Januar 1997 Alcon Entertainment. Für den finanziellen Rückhalt sorgt Frederick W. Smith, der Gründer, Vorsitzende und Chief Executive Officer der Federal Express Corporation.
Seit der Gründung vor zehn Jahren hat Alcon sich als eine der weltweit führenden unabhängig finanzierten Produktionsfirmen etabliert. Zu den erfolgreichen Filmen der Firma zählen „My Dog Skip“ (Mein Hund Skip), „Dude, Where’s My Car?“ (Ey Dude, wo is’ mein Auto?), „Insomnia“ (Insomnia – Schlaflos), „Racing Stripes“ (Im Rennstall ist das Zebra los; auch: Stripes – Ein Zebra im Rennstall), „The Sisterhood of the Traveling Pants“ (Eine für 4) und „16 Blocks“ (16 Blocks).
Alcon produzierte aktuell „P.S. I Love You“ (P.S. Ich liebe dich) mit der zweifachen Oscar-Preisträgerin Hilary Swank, Gerard Butler, Oscar-Preisträgerin Kathy Bates, Lisa Kudrow, Gina Gershon, Jeffrey Dean Morgan und Harry Connick, Jr. „P.S. Ich liebe dich“ lief Weihnachten 2007 in den USA und im Januar 2008 in Deutschland an.
Inzwischen abgedreht ist die Fortsetzung des berühmten „Eine für 4“ – alle Stars des Originals sind wieder dabei: Amber Tamblyn, Blake Lively, America Ferrera und Alexis Bledel. Das mit Spannung erwartete Sequel kommt im Sommer 2008 in die Kinos.


SCOTT KROOPF
Produzent

Kroopf hat als Produzent oder Executive Producer in Laufe seiner Karriere über 60 Produktionen betreut. Aktuell produzierte er den von Richard Shepard geschriebenen und inszenierten „The Hunting Party“ (Hunting Party – Wenn der Jäger zum Gejagten wird) mit Richard Gere und Terrence Howard in den Hauptrollen.
Seit dreieinhalb Jahren ist Kroopf Vize-Vorsitzender und President der Kinofilmabteilung in der Firma Intermedia. Er produzierte Billy Rays „Breach“ (Enttarnt) mit Chris Cooper, Ryan Phillippe und Laura Linney in den Hauptrollen sowie Andrew O’Conners „Magicians“ mit Robert Mitchell. Außerdem betreute er Barry Sonnenfelds „RV“ (Die Chaoscamper) mit Robin Williams.
Vor seinem Wechsel zu Intermedia war Kroopf President und Chief Operational Officer der Firma Radar Pictures, die er mit Ted Field gegründet hat. Für dieses Label entwickelte und produzierte Kroopf Ed Zwicks internationalen Hit „The Last Samurai“ (Last Samurai) mit Tom Cruise; sowie „Zathura“ (Zathura – Ein Abenteuer im Weltraum); „The Chronicles of Riddick“ (Riddick – Chroniken eines Kriegers); „How to Deal“ (How to Deal – Wer braucht schon Liebe?); und Merchant-Ivorys „Le Divorce“ (Eine Affäre in Paris) mit Kate Hudson und Naomi Watts. Kroopf betreute außerdem Michael Bays Remake „The Texas Chainsaw Massacre“ (Michael Bay’s Texas Chainsaw Massacre), und er entwickelte „The Heartbreak Kid“ (Nach 7 Tagen – Ausgeflittert), „Waist Deep“ (Waist Deep) sowie „The Horseman“ für Radar.
Radar entstand aus der früheren Firma Interscope Communications, in der Kroopf von 1985 bis 1999 tätig war – zunächst als Produzent und in der Entwicklungsabteilung, zuletzt als President und Chief Operational Officer. Interscope produzierte in den 14 Jahren Firmentätigkeit über 50 Kinofilme, darunter „Jumanji“ (Jumanji), „Bill and Ted’s Excellent Adventure“ (Bill & Teds verrückte Reise durch die Zeit), „Bill & Ted’s Bogus Journey“ (Bill & Teds verrückte Reise in die Zukunft), „Pitch Black“ (Pitch Black – Planet der Finsternis), „Runaway Bride“ (Die Braut, die sich nicht traut), „Very Bad Things“ (Very Bad Things), „Gridlock’d“ (Gridlock’d – Voll drauf!), „Mr. Holland’s Opus“ (Mr. Holland’s Opus), „The Hand That Rocks the Cradle“ (Die Hand an der Wiege), „Cocktail“ (Cocktail), „Bird on a Wire“ (Ein Vogel auf dem Drahtseil), „Three Men and a Baby“ (Noch drei Männer, noch ein Baby) und „Outrageous Fortune“ (Nichts als Ärger mit dem Typ).
Im Fernsehbereich betreute Kroopf als Executive Producer vier TV-Filme: „The Three Stooges“ (Die drei Stooges), „Into Pitch Black“, „Dead Silence“ (Dead Silence – Flammen in der Stille) und „Snow White: A Tale of Terror“ (Schneewittchen) mit Sigourney Weaver.
Vor Interscope leitete Kroopf von 1982 bis 1985 die Produktionsabteilung bei Embassy Pictures – er war dort verantwortlich für die Entwicklung und Produktion von „Stand by Me“ (Stand by Me – Das Geheimnis eines Sommers), „The Sure Thing“ (Der Volltreffer) und „A Chorus Line“ (A Chorus Line). Seine Laufbahn begann in der Produktionsfirma Robe-Ackerman, in der Werbespots und Fernsehdokumentationen entstanden.


Jennie Lew Tugend
Produzentin

Tugend hat einige der berühmtesten Spielfilm-Serien Hollywoods produziert, darunter „Free Willy“ und „Lethal Weapon“.
2003 gründete Tugend mit den Produzenten Lauren C. Weissman und Shinya Egawa die Firma Kadokawa Pictures USA (KPUSA), eine Tochterfirma des Entertainment-Giganten Kadokawa Pictures in Tokio. Tugend und Weissman leiten gemeinsam die Entertainment-Abteilung von KPUSA und arbeiten als Produzentinnen für die Firma. Für die Showtime-Serie „Masters of Horror“ (Masters of Horror) produzierten Tugend und Weissman die beiden Episoden „Imprint“ (Imprint) und „Dream Curse“. 2004 ging KPUSA strategische Partnerschaften mit Alcon Entertainment, Endgame, Fox, Hyde Park, Intermedia Films, The Weinstein Company (Dimension Films), Universal Pictures und vielen anderen ein – über ein Dutzend Projekte befinden sich in der Entwicklung, darunter die international gefeierten japanischen Mangas „Tomie“ und „MPD Psycho“; die japanischen Romanbestseller „Crimson Maze“, inszeniert von Takashi Miike; „The Hole“; Koji Suzukis Romane „Solitary Isle“, „Adrift“ sowie demnächst der neue Roman „Sadako Returns“. Die preisgekrönte Firma produzierte auch den Anime-Film „Toki wo kakaru shôjo“ (Das Mädchen, das durch die Zeit sprang).
Vor der Gründung von Kadokawa Pictures USA produzierte Tugend „Return to Me“ (Zurück zu dir), „Local Boys“ und „Star Kid“ (Star Kid). Mit Richard Donner Productions co-produzierte Tugend „Radio Flyer“ (Flug ins Abenteuer), „Scrooged“ (Die Geister, die ich rief...) und die HBO-Serie „Tales From The Crypt“ (Geschichten aus der Gruft). Sie trug auch entscheidend zur Entwicklung und Produktion von „The Goonies“ (Die Goonies) und „The Lost Boys“ (The Lost Boys) bei.
Als Mentorin betreute Tugend das Peter Stark Producing Program unter dem Dach der University of California. Sie ist aktives Mitglied der Produzentenabteilung in der Academy of Motion Picture Arts and Sciences, in der Origanisation Women in Film, CAPE und in der Producers Guild of America (US-Gewerkschaft der Produzenten).


Lauren C. Weissman
Produzentin

Weissman begann ihre Laufbahn als Opernsängerin, wandte sich der Sozialarbeit zu und kehrte dann in Hollywood in die Entertainment-Branche zurück: Dort leitete sie eine Firma für die Schauspielerin/Produzentin Jane Fonda.
2003 gründete Tugend mit den Produzenten Jennie Lew Tugend und Shinya Egawa die Firma Kadokawa Pictures USA (KPUSA), eine Tochterfirma des Entertainment-Giganten Kadokawa Pictures in Tokio. Weissman und Tugend leiten gemeinsam die Entertainment-Abteilung von KPUSA und arbeiten als Produzentinnen für die Firma. Für die Showtime-Serie „Masters of Horror“ (Masters of Horror) produzierten Tugend und Weissman die beiden Episoden „Imprint“ (Imprint) und „Dream Curse“. 2004 ging KPUSA strategische Partnerschaften mit Alcon Entertainment, Endgame, Fox, Hyde Park, Intermedia Films, The Weinstein Company (Dimension Films), Universal Pictures und vielen anderen ein – über ein Dutzend Projekte befinden sich in der Entwicklung, darunter die international gefeierten japanischen Mangas „Tomie“ und „MPD Psycho“; die japanischen Romanbestseller „Crimson Maze“, inszeniert von Takashi Miike; „The Hole“; Koji Suzukis Romane „Solitary Isle“, „Adrift“ sowie demnächst der neue Roman „Sadako Returns“. Die preisgekrönte Firma produzierte auch den Anime-Film „Toki wo kakaru shôjo“ (Das Mädchen, das durch die Zeit sprang).
Vor der Gründung von Kadokawa Pictures USA produzierten Weissman und Egawa „Dance With Me“ (Dance With Me). Weissman produzierte und/oder co-produzierte „The Vanishing“ (Spurlos), „Sweet Hearts Dance“ (Sweet Hearts Dance – Liebe ist mehr als nur ein Wort), „I Love You to Death“ (Ich liebe Dich zu Tode – Auf der Kugel steht Amore) und „V.I. Warshawski“ (V.I. Warshawski – Detektiv in Seidenstrümpfen). Von 1981 bis 1985 leitete Weissman Jane Fondas Produktionsfirma Jayne Development Corporation (umbenannt in Fonda Films) – sie entwickelte und produzierte Spielfilme wie „Agnes of God“ (Agnes – Engel im Feuer), „The Morning After“ (Der Morgen danach), „The Old Gringo“ (Old Gringo) und TV-Projekte wie „The Dollmaker“ (Dollmaker – Ein Traum wird wahr) und „9 to 5“.


Shinya Egawa
Executive Producer

Egawa gründete Kadokawa Pictures USA mit den Produzentinnen Lauren C. Weissman und Jennie Lew Tugend als US-Filiale von Kadokawa Pictures. Er fungiert dort als Chief Executive Officer.
Kadokawa Shoten Publishing zählt zu den größten Verlagen Japans. Die amerikanische Tochtergesellschaft übernimmt Entertainment-Inhalte der umfangreichen Kadokawa-Librarys und drehte englischsprachige Remakes für das Publikum in aller Welt.
2002 übernahm Kadokawa Daiei Studios und gründete Kadokawa Daiei Pictures, wodurch Kadokawa eine Library von über 2000 berühmten Titeln zur Verfügung steht. Diese von Egawa geleitete Fusion wurde später in Kadokawa Pictures umbenannt. 2004 übernahm Kadokawa Pictures Nippon Herald, der in Kadokawa Herald umbenannt wurde – dort war Egawa zunächst Senior Managing Director später President. 2006 fusionierten Kadokawa Herald und Kadokawa Pictures zu Kadokawa Pictures. In diesen Jahren wurden Filme wie „Ringu“ (Ring – Das Original), „Honogurai mizu no soko kara“ (Dark Water), „Sengoku jieitai 1549/Samurai Command: Mission 1549“ und „Yôkai daisensô/The Great Yokai War“ produziert und in den japanischen Kinos gestartet. Etliche davon wurden in den USA neu verfilmt.
Bevor er zu Kadokawa stieß, ging Egawa 1999 eine Partnerschaft mit Weissman und Satoru Iseki von der japanischen Firma Nippon Film Development & Finance ein. Mit Peter Guber und Mandalay Entertainment produzierten Weissman und Egawa Randa Haines’ „Dance With Me“ (Dance With Me) mit Vanessa L. Williams, Kris Kristofferson, Joan Plowright und dem berühmten Latino-Sänger Chayanne in den Hauptrollen.
Egawa begann seine Profi-Karriere 1976 bei der Nikkkatsu Corporation, dem ältesten der großen japanischen Filmstudios. 1979 eröffnete Egawa als US-Filiale der Firma die Los Angeles Nikkatsu, Inc., die er bis 1994 leitete.


Timothy M. Bourne
Executive Producer

Bourne produzierte den erfolgreichen Musikfilm „Drumline“ (Drumline), und als Executive Producer betreute er „Mr. 3000“ (Mr. 3000 – Die letzte Chance) mit Bernie Mac in der Hauptrolle. Als Executive Producer fungierte Bourne 2006 den Teenie-Film „ATL“. In derselben Funktion verantwortet er aktuell „Welcome Home Roscoe Jenkins“ mit Martin Lawrence, Cedric the Entertainer, Mo’Nique, Michael Clarke Duncan und James Earl Jones. Der Film kommt im Februar 2008 in die Kinos.
Bourne hat oft mit Regisseurin Penny Marshall gearbeitet: als Co-Produzent bei „Renaissance Man“ (Mr. Bill), „The Preacher’s Wife“ (Rendezvous mit einem Engel) und „Riding in Cars With Boys“ (Unterwegs mit Jungs) und als Herstellungsleiter bei „Big“ (Big), „Awakenings“ (Zeit des Erwachens) und „A League of Their Own“ (Eine Klasse für sich). Außerdem arbeitete er an „Heartburn“ (Sodbrennen) und „Working Girl“ (Die Waffen der Frauen) für Regisseur Mike Nichols sowie für Barbra Streisand an „The Prince of Tides“ (Herr der Gezeiten). Zu Bournes Filmen zählen auch „The Muppets Take Manhattan“ (Die Muppets erobern Manhattan), „Sleeping With the Enemy“ (Der Feind in meinem Bett), „Bastard Out of Carolina“ (Schmutzige Liebe; auch: Schutzlos – Schatten über Carolina; auch: Ein Bastard aus Carolina), „Summer Catch“ (Summer Catch), „A Walk to Remember“ (Nur mit Dir; auch: Zeit im Wind) und „Everybody Wins“ (Everybody Wins – Ein schmutziges Spiel) nach einer Vorlage von Arthur Miller mit Nick Nolte und Debra Winger in den Hauptrollen. Als Co-Produzent betreute Bourne Andy Tennants „Ever After“ (Auf immer und ewig) mit Drew Barrymore sowie für die Jim Henson Company „Muppets From Space“ (Muppets aus dem All) und „The Adventures of Elmo in Grouchland“ (Die Abenteuer von Elmo im Grummelland).
Bourne begann seine Laufbahn als Motivsucher bei Woody Allens „A Midsummer Night’s Sex Comedy“ (Eine Sommernachts-Sexkomödie) – später arbeitete er mit Allen an „Zelig“ (Zelig), „Broadway Danny Rose“ (Broadway Danny Rose), „Hannah and Her Sisters“ (Hannah und ihre Schwestern) und „Radio Days“ (Radio Days).


Martin Schuermann
Executive Producer

Schuermann hat sich als hochrangiger Manager in der Entertainment-Branche einen Namen gemacht. Etliche Jahre war er Executive Vice President of Production bei Eurofilm, dann wechselte er zu The Don Johnson Company, wo er die Positionen des Executive Vice President und Chief Financial Officer bekleidete. Zuvor war er fünf Jahre lang Geschäftsführer der CLT-UFA in der Bertelsmann-Gruppe und in dieser Funktion für das Film- und TV-Geschäft in den USA zuständig.
Als aktives Vorstandsmitglied war Schuermann für die deutsche Intertainment AG und die in Los Angeles ansässige Future Media, eine der damals führenden Herstellerfirmen für CDs und DVDs, tätig. 2002 stieß er zur Mutterfirma von Intermedia, die IM-Internationalmedia AG, wo er bis 2003 im Aufsichtsrat saß. Dann war er von 2005 bis September 2007 Vorsitzender und Chief Executive Officer von IM-Internationalmedia AG und Intermedia Film.
Aktuell betreute er bei Intermedia „Breach“ (Enttarnt – Verrat auf höchster Ebene), „Magicians“ (Magicians) und „The Hunting Party“ (Hunting Party – Wenn der Jäger zum Gejagten wird). Zu den kommenden Projekten gehören Simon Cranes „The Killer’s Game“ nach einem Drehbuch von Simon Kinberg; Ericson Cores „The Prodigy“ mit Richard Gere nach einem Drehbuch von John Romano; und Jan de Bonts „Stopping Power“ mit John Cusack.


JOSEF LAUTENSCHLAGER
Executive Producer

Josef Lautenschlager ist Chief Financial Officer von Equity Pictures. Er bringt eine Menge Erfahrung auf dem Gebiet der geschlossenen Fonds und Finanzierungen mit – so hat sich Equity Pictures mit der Produktion von hochkarätigen Hollywood-Filmen profiliert. Als Executive Producer betreute er zuletzt Brian De Palmas Thriller „The Black Dahlia“ (Black Dahlia) mit Josh Hartnett, Scarlett Johansson, Hilary Swank und Aaron Eckhart; Bruce Beresfords „The Contract“ (The Contract) mit John Cusack und Morgan Freeman; und Neil LaButes „The Wicker Man“ (Wicker Man – Ritual des Bösen) mit Nicholas Cage und Ellen Burstyn.
In derselben Funktion betreute er aktuell Jon Avnets „88 Minutes“ mit Al Pacino und Leelee Sobieski; Sylvester Stallones „John Rambo“ (John Rambo); und George Gallos Komödie „My Mom’s New Boyfriend“ mit Antonio Banderas und Meg Ryan.


ANDREAS THIESMEYER
Executive Producer

Andreas Thiesmeyer begann seine Laufbahn als Manager für Vertrieb, Künstler und Repertoire bei der Deutsche Grammophon/Polydor (Polygram). 1982 bis 2001 arbeitete er für die Münchner Bavaria Film als Geschäftsführer der Tochterfirma Bavaria Entertainment und Produzent von Fernsehfilmen und Serien. Er entwickelte und produzierte eine Reihe sehr erfolgreicher TV-Sitcoms sowie Varieté-, Sitcoms, Quiz- und Gameshows fürs deutsche Fernsehen.
2001 gründete Thiesmeyer zusammen mit Manfred Speidel, Josef Lautenschlager und Gerd Köchlin die Equity Pictures AG. Equity war Partner von Avi Lerners Nu Image/Millennium Films bei einer Reihe von Filmen, darunter „The Black Dahlia“ (Black Dahlia), „The Wicker Man“ (Wicker Man – Ritual des Bösen), „16 Blocks“ (16 Blocks), „Lonely Hearts“ (Lonely Hearts Killers), „John Rambo“ (John Rambo) und „Brilliant“.


GLEN MACPHERSON, c.s.c, a.s.c.
Kamera

Zu den Filmen des kanadischen Kameramanns zählen „John Rambo“ (John Rambo), „Trick ’r Treat“ (Süßes, sonst gibt’s Saures!), „16 Blocks“ (16 Blocks), „Rebound“ (Volltreffer – Ein Supercoach greift durch), „Walking Tall“ (Walking Tall – Auf eigene Faust), „My Baby’s Daddy“, „Friday After Next“ (Friday After Next), „All About the Benjamins“ (All About the Money), „Exit Wounds“ (Exit Wounds – Die Copjäger), „Camouflage“ (Camouflage – Alles nur Tarnung), „Romeo Must Die“ (Romeo Must Die), „Wrongfully Accused“ (Sehr verdächtig) und „Cadillac Girls“ (Cadillac Girls).
Als Kameramann drehte er Dutzende von TV-Filmen und Serien, darunter „Max Q“ (Max Q – Emergency Landing), „Calm at Sunset, Calm at Dawn“ (Lockruf des Meeres), „Doctor Who“, „First Degree“ (Kuss des Todes), „Captains Courageous“ (Harvey und der Käpt’n), „Bye Bye Birdie“, „Johnny’s Girl“ (Johnny’s Girl), „Serving in Silence“ (Serving in Silence – The Margarethe Cammermeyer Story), „Shock Treatment“, „Voices From Within“, „Flinch“ (Flinch – A Killing Phantom), „For the Love of Aaron“ (Der Kampf ihres Lebens), „Dying to Remember“ (Flucht aus der Vergangenheit), „The Substitute“ (Exitus; auch: Die Wahrheit führt zum Tod), „The Sea Wolf“ (Der Seewolf), „Miracle on Interstate 880“, „The Amy Fisher Story“ (Die Amy-Fisher-Story), „Miles from Nowhere“ (Wege aus dem Nichts), „Deadly Surveillance“ (Deadly Surveillance), „Deadly Betrayal: The Bruce Curtis Story“ (Reise in die Finsternis), „Conspiracy of Silence“ (Verschwörung des Schweigens) und „Betrayal of Silence“ (Verräterisches Schweigen).
Im Fernsehbereich drehte MacPherson auch den Pilotfilm zu „Sliders“ (Sliders – Das Tor in eine fremde Dimension) sowie eine Episode der CBC-Reihe „Magic Hour“.
„Regeneration/Behind the Lines“ (Der Preis der Ehre) brachte MacPherson Nominierungen für den kanadischen Genie Award ein. Eine Gemini-Nominierung erhielt er für „Harvey und der Käpt’n“.


Laurence Bennett
Produktionsdesign

Bennett war beteiligt an „Fire in the Sky“ (Feuer am Himmel), „Stephen King’s Thinner“ (Stephen Kings Thinner – Der Fluch) und am mit dem Oscar für den Besten Film ausgezeichneten „Crash“ (L.A. Crash), der Bennett 2006 eine Nominierung der Art Directors Guild (US-Gewerkschaft der Ausstatter) einbrachte. Seitdem betreute er den von Richard LaGravenese geschriebenen und inszenierten „Freedom Writers“ (Freedom Writers) mit Hilary Swank.
Neben seinen Kinofilmen lieferte Bennett das Produktionsdesign für zahlreiche TV-Serien und Pilotfilme, darunter „Once and Again“ (Noch mal mit Gefühl), „Mr. Sterling“, „Miracles“, „EZ Streets“, „Thief“ und „Grey’s Anatomy“ (Grey’s Anatomy – Die jungen Ärzte).


STEVEN MIRKOVICH, A.C.E.
Schnitt

Mit „One Missed Call“ (Tödlicher Anruf) betreute Mirkovich seinen 28. Film als Cutter. Seine Filmografie umfasst Kultklassiker wie John Carpenters „Big Trouble in Little China“ (Big Trouble in Little China) und Blockbuster wie „Con Air“ (Con Air) und „Broken Arrow“ (Operation Broken Arrow). Hinzu kommen „The Ghost and the Darkness“ (Der Geist und die Dunkelheit) und „I Know What You Did Last Summer“ (Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast). Zuletzt betreute Mirkovich Richard Donners „16 Blocks“ (16 Blocks), der für seinen Schnitt von der Kritik besonders gepriesen wurde.
Mirkovich stammt aus Oceanside/Kalifornien. Sein Vater war Schiffskapitän, der auch im Filmbereich gearbeitet hat. Mirkovich begann seine Laufbahn in der Poststelle bei Warner Bros. Bald fand er eine Anstellung in der Schnittabteilung. Nach wenigen Jahren arbeitete er bereits als Schnittassistent der wichtigsten Cutter. Er war 29, als er eigenverantwortlich seinen ersten Film schnitt. Er ist Mitglied der Schnittabteilung der Academy of Motion Picture Arts and Sciences und der American Cinema Editors (Verband der US-Cutter).


Sandra Hernandez
Kostümdesign

Herandez entwarf aktuell die Kostüme zu „El Cantante“ und „A Guide to Recognizing Your Saints“. Zuvor arbeitete sie an „Carlito’s Way: Rise to Power“ (Carlito’s Way – Weg zur Macht), „25th Hour“ (25 Stunden), „Piñero“, „Save the Last Dance“ (Save the Last Dance), „Soldaditos de latón“ und etlichen Filmen für Spike Lee, unter anderem „He Got Game“ (Spiel des Lebens), „Get on the Bus“ (Auf engstem Raum) und „Girl 6“ (Girl 6).
Im Fernsehbereich verantwortete Hernandez die Kostüme zu den TV-Filmen „Disappearing Acts“ (Eine Liebe in Brooklyn) und „Funny Valentines“ sowie zu Episoden der Serie „Queens Supreme“. Hernandez begann ihre Filmlaufbahn mit verschiedenen Aufgaben in der Kostümabteilung von Produktionen wie „The Nephew“ (Der amerikanische Neffe), „Amistad“ (Amistad), „B*A*P*S“ (Beverly Hills Beauties), „Clockers“ (Clockers) und „Malcolm X“ (Malcolm X), bevor sie zur Kostümbildnerin aufstieg.


Reinhold Heil & Johnny Klimek
Musik

Heil und Klimek schrieben die Scores zu „One Hour Photo“ (One Hour Photo) mit Robin Williams; zum australischen Film „Swimming Upstream“ (Gegen die Strömung) mit Geoffrey Rush; und aktuell zum australischen „Deck Dogz“. 2003 nahmen sie unter dem Namen Pale 3 (zusammen mit Tom Tykwer) einen Song für den Soundtrack zu „The Matrix Revolutions“ (Matrix Revolutions) auf. Sie lieferten die Musik zu dem Historienfilm „Sophie Scholl – Die letzten Tage“, der auf der Berlinale den Silbernen Bären gewann und in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film für den Oscar nominiert war. Weitere Filme: „George A. Romero’s Land of the Dead“ (Land of the Dead); „The Cave“ (The Cave); „Perfume: The Story of a Murderer“ (Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders; wieder in Zusammenarbeit mit Regisseur/Drehbuchautor/Komponist Tom Tykwer); und Katja von Garniers „Blood & Chocolate“ (Blood & Chocolate). Inzwischen abgeschlossen ist ihre Arbeit an „Anamorph“ mit Willem Dafoe.
Das Team Heil & Klimek wurde bekannt, als es mit Filmemacher Tom Tykwer bei dessen zweitem Spielfilm „Winterschläfer“ zusammenarbeitete. Anschließend schrieb es auch die Musik zu Tykwers internationalem Erfolg „Lola rennt“.
Das Komponistenduo hat auch die Musik zu zahlreichen TV-Produktionen geliefert, darunter Jerry Bruckheimers erfolgreiche Serie „Without a Trace“ (Without a Trace – Spurlos verschwunden; auch Titelthema); die mit dem Emmy und dem Golden Globe preisgekrönte HBO-Serie „Deadwood“ (Deadwood); sowie etliche TV-Filme wie „Tangled“ (Tangled) mit Rachael Leigh Cook und Jonathan Rhys Meyers; „Bang, Bang, You’re Dead“ (Bang, Bang, Du bist tot); Ernest Dickersons „Confessions of a Campus Bookie“ (Big Shot – Wie das Leben so spielt); und der mit dem Golden Globe ausgezeichnete „Iron Jawed Angels“ (Alice Paul – Der Weg ins Licht) mit Hilary Swank.
Am Anfang ihrer Zusammenarbeit erschienen Heil & Klimek in der jährlichen Liste „Die kreativen Top 20, die man im Auge behalten sollte“ des Fachblatts Variety.


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