Blind Wedding - Special

Tomtec

WARNER BROS. PICTURES und GreeneStreet Films präsentieren
eine GreeneStreet Films und Fugitive Films Produktion



Blind Wedding

Jason Biggs
Isla Fisher
Joe Pantoliano
Joanna Gleason
Edward Herrmann
Margo Martindale
Michael Weston



Drehbuch und Regie MICHAEL IAN BLACK
Produzenten JOHN PENOTTI, JAMIE GORDON,
SAM HOFFMAN, COURTNEY POTTS
Executive Producers FISHER STEVENS, BRUNA PAPANDREA, TIM WILLIAMS
Kamera DANIEL STOLOFF
Produktionsdesign CARL SPRAGUE
Schnitt GREG HAYDEN, ALAN OXMAN
Kostümdesign FRANK FLEMING
Musik PETER NASHEL
Musikalische Leitung SUSAN JACOBS
Casting AMANDA HARDING, C.S.A. und AMANDA KOBLIN, C.S.A.



Filmlänge: 90 Minuten
Deutscher Kinostart: 1. Mai 2008
im Verleih von Warner Bros. Pictures Germany
a division of Warner Bros. Entertainment GmbH
www.Blind-Wedding.de




KURZINHALT

Seit dem Tod seiner Freundin will Anderson von der Liebe nichts mehr wissen. Eine leichtsinnige Wette bringt ihn jedoch dazu, der ihm völlig unbekannten Kellnerin Katie einen Heiratsantrag zu machen. Und Katie sagt spontan ja!
Liebe macht blind, heißt es. Werden den beiden also bald die Augen aufgehen? Das erfahren wir spätestens am Ende ihres urkomischen Trips ins Heiratsparadies Atlantic City – mit einer ausgeflippten Meute verrückter Freunde, chaotischer Knackis und bizarrer Eltern im Schlepptau.



INHALT

Die romantische Komödie „Blind Wedding“ beweist einmal mehr, wie wenig Liebe mit Perfektion zu tun hat. Als der verliebte Twen Anderson ein halbes Jahr mit seiner Freundin Vanessa zusammen ist, macht er ihr mit einem Gedicht einen Heiratsantrag. Weil er sich dazu ein voll besetztes Lokal aussucht und in roten Unterhosen mit Amor-Flügeln auftritt, trifft sie buchstäblich der Schlag.
Ein Jahr später: Anderson kann sein Trauma „Ich habe meine Freundin umgebracht, weil ich ihr als Amor verkleidet einen Antrag gemacht habe“ nicht verarbeiten. Als er sich mit seinem besten Freund Ted zum Lunch trifft, zwingt der ihm eine Wette auf, um Anderson wieder unter Menschen zu bringen. Damit Ted ihn in Ruhe lässt, folgt Anderson einer spontanen Eingebung und bittet die Kellnerin Katie, seine Frau zu werden.
Am Abend zuvor hat Katie bereits einen ersten Antrag bekommen – von ihrem sehr liebevollen, verlässlichen Freund, dem Kieferorthopäden William. William hat „Willst du meine Frau werden“ als Scharade beim Gesellschaftsspiel mit Katie, ihrer Mutter Lois und ihrem Stiefvater Stuart dargestellt. Lois ist ganz aus dem Häuschen, aber Katie zögert noch – sie will nicht wie ihre spießige Mutter und ihr Stiefvater enden.
Daher wendet sie sich an ihren leiblichen Vater Smitty, der derzeit im Knast sitzt. Smitty droht, einem Zellengenossen den Kopf abzureißen, rät Katie aber dennoch, ganz intuitiv zu handeln. Offenbar ist er immer noch in Lois verliebt und sehnt sich nach seiner einst sehr temperamentvollen Ex-Partnerin.
Anschließend fragt Katie ihre Freunde und Kollegen Jane und Matador um Rat. Beim Training für ihre Zirkus-Nummern (Schwertschlucken, Messer werfen etc.) empfehlen die beiden Katie, den Loser in die Wüste zu schicken.
All das lastet schwer auf Katies Seele, als sie unvermittelt „ja“ sagt und den Antrag des schockierten Anderson annimmt. Gemeinsam stürmen sie aus dem Restaurant, ohne recht zu wissen, worauf sie sich eigentlich einlassen.
Jetzt geht alles ganz schnell: Katie zieht noch am selben Tag bei Anderson ein – was zu ungewohnter Intimität führt: Da sie jetzt zusammenleben, sollen sie auch zusammen schlafen? Kompliziert wird es, als Anderson träumt, wie er Vanessa Treue gelobt – was ganz schön schwierig ist, seit er sich mit Katie verlobt hat.
Während ihrer Ehe auf Probe beschließen die beiden, sich dem rituellen „Kennenlern-Abendessen“ bei den jeweiligen Eltern auszusetzen.
Zunächst wird Anderson in Katies Elternhaus vorgestellt, wo Stuart dem jungen Mann stolz seine Spielzeugserie speziell für jüdische Kinder vorführt. Lois verhält sich dagegen kühl und distanziert, denn Anderson entspricht so gar nicht ihrem Schwiegersohnideal William.
Dann wird Katie von Andersons Familie eingeladen: Seine Eltern Lyle und Betsy spielen ihr die Familienidylle vor, aber Katie merkt sofort, dass da etwas faul ist, denn Betsy wird plötzlich ausfallend, als Katie Vanessa erwähnt, und Lyles Verlobungsgeschenk für Anderson ist ein Penisring.
Nach diesen Beleidigungen und Erniedrigungen durch die Eltern fragen sich Katie und Anderson ernsthaft, worauf sie sich eingelassen haben. Bei einem hitzigen Streit kommt die Wahrheit über ihre vergangenen Beziehungen ans Licht – die beiden trennen sich. Doch als Katie ihre Sachen abholen will, gesteht Anderson kleinlaut, dass er sich in dieses seltsame Mädchen verliebt hat, das er erst seit ein paar Tagen kennt. Die beiden beschließen spontan, nach Atlantic City auszureißen – und dort in der Kapelle „Haus des Eheglücks“ zu heiraten, wo sich einst auch Lois und Smitty das Jawort gegeben haben.
Ted „borgt“ sich auf Andersons Drängen vom Autohaus, in dem er arbeitet, einen Wagen aus: So brechen Anderson, Katie, Ted, Jane und Matador in Richtung Atlantic City auf. Das junge Glück wird allerdings empfindlich gestört, als sie in ihrem gestohlenen Fahrzeug einen Streifenwagen rammen und hinter Gittern landen.
Unterdessen hat Smitty von der bevorstehenden Hochzeit seiner Tochter Wind bekommen – er bricht aus dem Gefängnis aus und taucht bei Lois auf: Er entführt Lois einfach und lässt den verblüfften Stuart stehen. Die beiden überfallen ein Textilgeschäft und kleiden sich für die Hochzeit ein. Doch die Cops sind schneller – sie sperren Smitty und Lois gemeinsam mit ihrer süßen Tochter, ihrem Verlobten und seinen ausgeflippten Freunden in eine Zelle.
Als Betsy und Lyle im Gefängnis auftauchen, um ihren Sohn auszulösen, wird überdeutlich, was dieser Ehe im Wege steht. Werden sie also alle im Knast versauern? Können zwei Menschen aus völlig unterschiedlichen Milieus miteinander auskommen, obwohl sie sich kaum kennen? Kann Anderson endlich die von ihm idealisierte Vanessa vergessen und sich auf die reale Frau in seinen Armen konzentrieren? Und ist William etwa schwul?
Alle Fragen werden beantwortet, als die ganze Bande aus dem Knast türmt und sich zum „Haus des Eheglücks“ aufmacht. Während der Trauung hat Anderson eine weitere Vision, kann sich diesmal aber endlich von seiner toten Fast-Verlobten Vanessa befreien. In einer wunderschönen, wenn auch etwas seltsamen Zeremonie heiratet Anderson seine Katie im Kreise der bunt zusammengewürfelten Familie.
Doch dann erscheinen die Cops. Als die Hochzeitsgäste die Kapelle verlassen, werden sie allesamt verhaftet. Das Ende ist allerdings gleichzeitig ein hoffnungsfroher Anfang, weil nicht nur das Brautpaar verliebt ist, sondern auch Lois und Smitty, Betsy und Lyle, Jane und Ted, William und der Cop Kyle… Stuart und sein Spielzeug nicht zu vergessen.




DARSTELLER

JASON BIGGS
Anderson

Jason Biggs etablierte sich nach seinem Durchbruch in „American Pie“ (American Pie) schnell als einer der gefragtesten Nachwuchsdarsteller in Hollywood. Die Trilogie setzte allein in den USA über 350 Millionen Dollar um und sicherte Biggs einen festen Platz in der Branche.
Zuletzt war er in Frank Marshalls „Eight Below/Antarctica“ (Antarctica – Gefangen im Eis) zu sehen. Das spannende Action-Abenteuer geht auf eine wahre Geschichte zurück und handelt von Freundschaft und Loyalität unter den extremen Bedingungen der Antarktis. Im Mittelpunkt stehen drei Mitglieder einer wissenschaftlichen Expedition: Jerry Shepard (Paul Walker), sein bester Freund Cooper (Jason Biggs) und ein hartgesottener amerikanischer Geologe (Bruce Greenwood), die aufgrund eines Unfalls und der bedrohlichen Witterungsbedingungen ihre geliebten Schlittenhunde in der Antarktis zurücklassen müssen. Im strengen antarktischen Winter kämpfen die Hunde sechs Monate lang in der eisigen Wildnis ums Überleben. Vorbild für den Film war eine japanische Antarktis-Expedition im Jahre 1957, die als Vorlage für den japanischen Blockbuster „Nankyoku monogatari“ (Taro und Jiro in der Antarktis) diente.
2005 war Biggs in Saul Metzsteins schwarzer Komödie „Guy X“ zu sehen. Die Story spielt 1979, als sich Ronald Reagan für den Präsidentschaftswahlkampf rüstete und das letzte Kapitel des Kalten Krieges anbrach: Durch einen Irrtum wird ein amerikanischer Soldat in die Arktis versetzt, wo er festsitzt, weil er offiziell gar nicht mehr existiert. Neben Biggs wirkten Natasha McElhone, Jeremy Northam und Michael Ironside mit.
Biggs stammt aus Hasbrouck Heights/New Jersey. Schon als Fünfjähriger trat er in landesweit ausgestrahlten Werbespots auf und arbeitete als Model. Mit 13 gab er neben Judd Hirsch sein Broadway-Debüt in dem gefeierten Stück „Conversations With My Father“ (Gespräche mit meinem Vater). Eine weitere Broadway-Rolle spielte er in „The Graduate“ (Die Reifeprüfung) neben Kathleen Turner. Zuletzt trat Biggs in New York in Daniel Goldfarbs Stück „Modern Orthodox“ neben Craig Bierko und Molly Ringwald auf.
2004 war Biggs in „Jersey Girl“ (Jersey Girl) zu sehen, den Kevin Smith schrieb und inszenierte. Die Hauptrollen spielten Ben Affleck und Liv Tyler für Miramax Films. Im Herbst 2003 lief der letzte Film der „American Pie“-Trilogie an: „American Wedding“ (American Pie 3 – Jetzt wird geheiratet). Zu Biggs’ Filmen zählen außerdem Woody Allens „Anything Else“ (Anything Else); die Verfilmung von Elizabeth Wurtzels Bestseller-Biografie „Prozac Nation“ mit Christina Ricci; die romantische Komödie „Saving Silverman“ (Zickenterror – Der Teufel ist eine Frau) mit Jack Black, Steve Zahn und Amanda Peet; Amy Heckerlings „Loser“ (Loser – Auch Verlierer haben Glück); und die Liebeskomödie „Boys and Girls“ (Boys, Girls & a Kiss) mit Freddie Prinze, Jr. und Claire Forlani. Seine TV-Karriere begann Biggs mit der Soap-Serie „As the World Turns“ (Jung und Leidenschaftlich – Wie das Leben so spielt), mit der er den Daytime Emmy als Hervorragender junger Darsteller in einer dramatischen Serie gewann. Außerdem wirkte er in den Serien „Drexel’s Class“ und „Total Security“ (Die Schnüffler von Beverly Hills) mit.


Isla Fisher
Katie

Isla Fisher spielte ihre bekannteste, von der Kritik hoch gelobte Rolle als Vince Vaughns rabiate „Freundin“ im Blockbuster „Wedding Crashers“ (Die Hochzeits-Crasher). Ihre erste US-Rolle spielte sie 2002 für Warner Bros. in dem Realfilm „Scooby Doo“ (Scooby Doo). Danach trat sie für Fox Searchlight in David O. Russells „I Heart Huckabees“ (I Heart Huckabees) und in der teils geschriebenen, teils improvisierten TV-Serie „Pilot Season“ neben den Comedians David Cross, Andy Dick und Sarah Silverman auf.
Isla Fisher wurde in dem Golfstaat Oman geboren. Als kleines Mädchen zog sie mit ihrer Familie ins westaustralische Perth. Schon mit neun Jahren trat sie in australischen TV-Werbespots auf. Bekannt wurde sie als Shannon Reed in der beliebten Soap-Serie „Home and Away“, die auch Guy Pearce, Naomi Watts und Heath Ledger als erste Karrierestufe diente. Während der Dreharbeiten schrieb und veröffentlichte sie zwei Teenie-Bestseller-Romane.


JOE PANTOLIANO
Smitty

Der unermüdliche Joe Pantoliano zählt zu den besten Charakterdarstellern der Gegenwart – er war bereits in über 100 Film-, TV- und Bühnenrollen zu sehen. Als Lieblingsdarsteller von Regisseuren wie Richard Donner, Steven Spielberg, Andrew Davis sowie Andy und Larry Wachowski stiehlt er seinen Kollegen in vielen denkwürdigen Rollen immer wieder die Show – dazu zählen der mörderische Zuhälter Guido in „Risky Business“ (Lockere Geschäfte; 1983), der tollpatschige Kriminelle Francis Fratelli in „The Goonies“ (Die Goonies; 1985), der verschlagene Kautions-Bürge Eddie Moscone in „Midnight Run“ (Midnight Run – Fünf Tage bis Mitternacht; 1988 ), der zynische U.S.-Marshal Cosmo Renfro in „The Fugitive“ (Auf der Flucht; 1993), der doppelzüngige Cypher in „The Matrix“ (Matrix; 1999) und der undurchschaubare Kumpel Teddy in „Memento“ (Memento; 2000).
Pantoliano wurde am 12. September 1951 in Hoboken/New Jersey als Sohn des Leichenwagenchauffeurs Dominic Pantoliano und seiner Frau Mary, einer Näherin und Buchmacherin, geboren. Joe war zwölf, als die Mutter den Vater verließ, um mit ihrem entfernten Cousin Florio zusammenzuleben – offiziell wurde die Ehe nie geschieden. Joe und seine jüngere Schwester Maryann wuchsen im Norden von New Jersey bei der Mutter und bei Florio auf, den sie mit der Zeit als Stiefvater akzeptierten. Joe litt unter extremer Leseschwäche – mit 17 konnte er nicht besser als ein Drittklässler lesen. Nachdem Florio den Jungen in der Abschlussklasse in dem Stück „Up the Down Staircase“ auf der Bühne erlebt hatte, riet er ihm, sein Glück als Profi-Schauspieler zu versuchen.
In Manhattan jobbte Pantoliano als Kellner, während er Schauspielunterricht nahm und zu Vorsprechterminen ging. 1972 ergatterte er die begehrte Rolle des stotternden Billy Bibbit in der Tournee-Inszenierung von „One Flew Over the Cuckoo’s Nest“ (Einer flog über das Kuckucksnest). Vier Jahre später versuchte Pantoliano sein Glück in Hollywood. Sein TV-Debüt gab er in dem Sitcom-Pilotfilm „McNamara’s Band“, dann bekam er eine gelegentliche Rolle in Rob Reiners Sommerserie „Free Country“. Reiner vermittelte Pantoliano dann die Hauptrolle als sein Partner in James Burrows’ TV-Film „More Than Friends“ (Die Liebe geht seltsame Wege; 1978 ). Daraufhin bekam Pantoliano die Rolle des Angelo Maggio in der NBC-Miniserie nach James Jones’ Roman „From Here to Eternity“ (Verdammt in alle Ewigkeit; 1979). Diese Rolle hatte der ebenfalls aus Hoboken stammende Frank Sinatra in der Kinoversion gespielt.
Sein Spielfilmdebüt gab Pantoliano in „The Idolmaker“ (Idolmaker – Das schmutzige Geschäft des Showbusiness; auch: Alle meine Stars; 1980). Gastrollen übernahm er in den Serien „Hart to Hart“ (Hart aber herzlich), „M*A*S*H“ (M*A*S*H) und „Hardcastle and McCormick“ (Hardcastle & McCormick). In Los Angeles war er auf der Bühne in „Orphans“ zu sehen. Eine wesentliche Rolle spielte er neben dem jungen Tom Cruise in dem Überraschungshit „Lockere Geschäfte“ (1983): Die unbarmherzige Komik, mit der Pantoliano als Zuhälter Cruise malträtiert, scharte schnell eine treue Fangemeinde um den Charakterdarsteller. Herausragende Leistungen zeigte er in „Eddie and the Cruisers“ (Eddie and the Cruisers; 1983) und in dem Off-Broadway-Stück „Visions of Kerouac“. Dann begeisterte er die Kinozuschauer in dem von Spielberg produzierten Abenteuer „Die Goonies“ (1985). Viele ergiebige Rollen folgten: Pantoliano trat neben Billy Crystal und Gregory Hines in „Running Scared“ (Diese zwei sind nicht zu fassen; 1986) auf, spielte Lou Diamond Phillips’ Musikproduzent in „La Bamba“ (La Bamba; 1987), arbeitete bei „Empire of the Sun“ (Das Reich der Sonne; 1987) wieder mit Spielberg und trat neben Robert De Niro in „Midnight Run – Fünf Tage bis Mitternacht“ (1988 ) auf. All diese Leistungen übertraf er mit dem unvergesslichen Auftritt neben Tommy Lee Jones und Harrison Ford in „Auf der Flucht“ (1993) – eine komisch-dynamische Tour de force, die Pantoliano wie auf den Leib geschrieben war – bis hin zum Rollennamen Cosmo, dem Namen seines Großvaters. Mitte der 90er-Jahre hatte sich Pantoliano in der Branche und bei den Fans einen Namen gemacht.
Neben zahlreichen TV-Auftritten übernahm er neben Jennifer Tilly und Gina Gershon in „Bound“ (Bound – Gefesselt; 1996) eine Hauptrolle – mit diesem Thriller gaben Andy und Larry Wachowski ihr Regiedebüt. Pantolianos nervöse Darstellung als unglücklicher Geldwäscher beeindruckte die Wachowskis derart, dass sie ihm die Figur des Cypher in „Matrix“ (1999) auf den Leib schrieben. Kurz darauf bestand Carrie-Anne Moss, seine Partnerin in dem spektakulären Science-Fiction-Epos, darauf, dass Regisseur Christopher Nolan Pantoliano als dritten Hauptdarsteller in dem Überraschungshit „Memento“ (2000) besetzte. 2001 sorgte Produzent David Chase dafür, dass Pantoliano ins Ensemble der einflussreichen HBO-Serie „The Sopranos“ (Die Sopranos) aufgenommen wurde. Während er als psychopathischer Mafioso Ralphie Cifaretto in der erfolgreichen Serie vor der Kamera stand, veröffentlichte der Schauspieler bittersüße Memoiren über seine Kindheit in New Jersey: „Who’s Sorry Now: The True Story of a Stand-Up Guy“. Daneben stellte er sein Regiedebüt „Just Like Mona“ (2002) fertig und trat als Reporter Ben Urich in der Comic-Verfilmung „Daredevil“ (Daredevil; 2003) auf, in der Ben Affleck, Jennifer Garner, Michael Clarke Duncan und Colin Farrell weitere Rollen übernahmen.


JOANNA GLEASON
Lois

Derzeit spielt Joanna Gleason die Muriel Eubanks in „Dirty Rotten Scoundrels“ im Imperial Theatre am Broadway. Diese Rolle brachte ihr Nominierungen für den Tony, den Drama Desk Award und den Outer Critics Circle Award ein. Weitere Broadway-Auftritte: „I Love My Wife“, mit dem sie den Theatre World Award gewann; „The Real Thing“ (Das einzig Wahre); „Joe Egg“, das ihr eine Tony-Nominierung einbrachte; „Into the Woods“ mit dem sie als Beste Darstellerin den Tony Award, den Drama Desk Award und den Outer Critics Circle Award gewann; „Social Security“, der ihr den Drama Desk Award einbrachte; und „Nick and Nora“, bei dem sie ihren Mann kennenlernte. Zu ihren Off-Broadway-Rollen zählen „The Normal Heart“ (The Normal Heart) am Worth Street Theatre und Public Theatre; „It’s Only a Play“ im Manhattan Theatre Club – dafür erhielt sie den Drama Desk Award; „Eleemosynary“ im Manhattan Theatre Club; „A Hell of a Town“ am Westside Arts Theatre; und „Joe Egg“ am Roundabout Theatre.
Kinorollen übernahm sie in „Hannah and Her Sisters“ (Hannah und ihre Schwestern), „Crimes and Misdemeanors“ (Verbrechen und andere Kleinigkeiten), „Heartburn“ (Sodbrennen), „F/X2“ (F/X2 – Die tödliche Illusion), „Life Under Water“ (Tiefe Wasser), „Boogie Nights“ (Boogie Nights), „Fathers and Sons“, „Edie & Pen“, „Road Ends“ (Final Showdown), „Mr. Holland’s Opus“ (Mr. Holland’s Opus), „The Wedding Planner“ (Wedding Planner – Verliebt, verlobt, verplant).
Auf dem Bildschirm war sie in „Love & War“ (Love & War) zu sehen, außerdem in „Oh, Baby“, „The West Wing“, „ER“ (Emergency Room – Die Notaufnahme), „The Practice“ (Practice – Die Anwälte), „Tracey Ullman/Tracey Takes On…“ und „Bette“ (Bette).
Sie inszenierte „Love & War“ und „The Louie Show“ für CBS; „Oh, Baby“ für Lifetime; „A Letter From Ethel Kennedy“ für die Manhattan Class Co.; und „Call Waiting“ am Tiffany Theatre. Sie ist Mitglied der Gewerkschaft Actors’ Equity.


EDWARD HERRMANN
Lyle

Edward Herrmann hat in seiner beeindruckenden Karriere den Tony und den Emmy gewonnen – seit über 30 Jahren arbeitet er für Bühne, Film und Fernsehen. Zu seinen Broadway-Auftritten zählen „Mrs. Warren’s Profession“ (Frau Warrens Beruf), mit dem er den Tony gewann; „The Philadelphia Story“, der ihm eine Tony-Nominierung einbrachte; „Plenty“ (In Hülle und Fülle) und „Love Letter“.
Kinorollen übernahm er in „Nixon“ (Nixon), „Richie Rich“ (Richie Rich), „The Purple Rose of Cairo“ (The Purple Rose of Cairo), „A Little Sex“ (Der verführte Mann), „The Great Gatsby“ (Der große Gatsby), „Annie“ (Annie), „Reds“ (Reds), „The Great Waldo Pepper“ (Tollkühne Flieger), „The Day of the Dolphin“ (Der Tag des Delfins), „Critical Care“ (Sterben und erben), „Overboard“ (Overboard – Ein Goldfisch fällt ins Wasser), „Big Business“ (Zwei mal Zwei), „Mrs. Soffel“ (Flucht zu dritt), „Takedown“ (Takedown – Sie dachten, Computer wären sicher), „The Paper Chase“ (Zeit der Prüfungen), „Double Take“ (Die doppelte Nummer), „The Cat’s Meow“, „Down“ (Down), „The Emperor’s Club“ (Club der Cäsaren), „Intolerable Cruelty“ (Ein (un)möglicher Härtefall), „Welcome to Mooseport“ (Willkommen in Mooseport) mit Ray Romano und Martin Scorceses „The Aviator“ (Aviator) mit Leonardo DiCaprio. Es folgten „Relative Strangers“ (Relative Strangers) mit Danny DeVito und der unabhängig produzierte „The Skeptic“ mit Tim Daly.
Daneben tritt er in der gefeierten WB-Serie „The Gilmore Girls“ (Gilmore Girls) auf. Außerdem war er in sechs Episoden der Serie „The Practice“ (Practice – Die Anwälte) zu sehen, mit der er 1999 den Emmy gewann. Als Gaststar wirkte er in der 200. Episode der Serie „Law & Order“ (Law & Order) mit, und er übernahm eine gelegentliche Rolle in der Serie „Oz“. Weitere Emmy-Nominierungen verbuchte Herrmann mit der Serie „St. Elsewhere“ (Chefarzt Dr. Westphall) sowie mit den TV-Filmen „Concealed Enemies“ und „Eleanor and Franklin: The White House Years“.
Zu seinen bedeutendsten TV-Filmen zählen „Atomic Train“ (Zugfahrt ins Jenseits), „Vendetta“ (Vendetta – Die Gangs von New Orleans), „St. Maybe“ (Von Schuld getrieben) für die Hallmark Hall of Fame, „Pandora’s Clock“ (Pandora’s Clock – Killerviren an Bord der 747), „Soul of Sentence“, „Fire in the Dark“ (Ein Licht in der Dunkelheit), „Murrow“ (Ed Murrow – Reporter aus Leidenschaft), „The Lawrenceville Stories“, „Electrical Grandmother“, „A Love Affair: The Eleanor and Lou Gehrig Story“ und „Last Act Is a Solo“.
Immer wieder kehrt Herrmann auf die Bühne zurück. Am Mark Taper Forum in Los Angeles trat er in Neil Simons neuem Stück „The Dinner Party“ (Die Dinner Party) auf. Aktuell war er auf dem Williamstown Theatre Festival in dem Stück „Educating Rita“ unter der Regie von Bruce Paltrow zu sehen.
Auch als Sprecher von Hörbüchern ist Herrmann ständig ausgebucht – mittlerweile sind es über 50 CDs, darunter der aktuelle Roman aus Tom Clancys Serie „Net Force“. 1999 gewann er den Audie Award für seine Gesamtaufnahme der Bibel.
Daneben wirkt er als Erzähler für den Sender A & E in den Serien „History Lost and Found“ und „Founding Fathers“ mit. Nach wie vor kündigt er Sendungen auf dem History Channel an, und er moderiert die Serie „The Ultimate Auto“, mit der sich Herrmann auch bei den Autofans einen guten Namen gemacht hat. Er hat persönlich sechs Oldtimer restauriert und nimmt aktiv an Rallyes und Automobilausstellungen teil.
2001 wurde Herrmann von der Bucknell University in Lewisburg/Pennsylvania, an der er einst studiert hat, für seine herausragenden beruflichen Leistungen ausgezeichnet.


MARGO MARTINDALE
Betsy

Seit Jahren begeistert Margo Martindale die Zuschauer auf Bühne, Bildschirm und Leinwand. Zu ihren TV-Auftritten gehören eine gelegentliche Rolle in der NBC-Hitserie „Medium“ (Medium), „Willoughby’s Wonders“ auf PBS, „All My Children“ auf CBS und „New York Undercover“ (New York Undercover) auf Fox. Zu ihren Miniserien und TV-Filmen zählen „Perfect Murder, Perfect Town“ (Es geschah in Boulder), „It’s a Girl Thing“ (Girls in the City) und „Iron Jawed Angels“ (Alice Paul – Der Weg ins Licht) auf HBO.
Am Broadway wurde ihre Darstellung der Big Mama in „Cat on a Hot Tin Roof“ (Die Katze auf dem heißen Blechdach) mit einer Tony-Nominierung in der Kategorie Nebendarstellerin gewürdigt. Off-Broadway-Rollen spielte sie in „Always Patsy Cline“, „Sugar Bean Sisters“, „The Stick Wife“, „Steel Magnolias“ (Blumen aus Stahl), „Curse of the Starving Class“ (Fluch der verhungernden Klasse) und „Miss Firecracker Contest“.
Filmrollen übernahm Martindale in „The Human Stain“ (Der menschliche Makel), „The Laramie Project“ (Das Laramie-Projekt), „The Hours“ (The Hours – Von Ewigkeit zu Ewigkeit), „Proof of Life“ (Lebenszeichen – Proof of Life), „28 Days“ (28 Tage), „Dead Man Walking“ (Dead Man Walking – Sein letzter Gang), „Practical Magic“ (Zauberhafte Schwestern) und „Ghosts of the Mississippi“ (Das Attentat). Ihre wohl bekannteste Rolle spielte sie als Hilary Swanks hartherzige Mutter Earline Fitzgerald in „Million Dollar Baby“ (Million Dollar Baby).


MICHAEL WESTON
Ted

Michael Weston erregte große Aufmerksamkeit mit seiner Schlüsselrolle als Michael C. Halls Kidnapper in „Six Feet Under“ (Six Feet Under – Gestorben wird immer) und wirkte in „Garden State“ (Garden State) für Fox Searchlight mit. Dann folgte Tony Goldwyns Lakeshore-Spielfilm „The Last Kiss“ (Der letzte Kuss) mit Zack Braff und Jacinda Barrett. In New York trat er in dem Bühnenstück „Snakebite“ auf. Eine Hauptrolle übernahm er in dem unabhängig produzierten Film „Getting to Know You“ (Als wir uns kennen lernten). 2006 war er in Mark Piznarskis Independent-Film „Looking for Sunday“ zu sehen.


EBON MOSS-BACHRACH
Matador

Ebon Moss-Bachrach war in dem Columbia-Film „Stealth“ (Stealth – Unter dem Radar) von Rob Cohen („The Fast and the Furious“, „xXx“) neben Josh Lucas, Jessica Biel und Sam Shepard zu sehen. Weitere Rollen: die Independent-Filme „The Dying Gaul“ mit Patricia Clarkson, Campbell Scott und Peter Sarsgaard sowie „Winter Solstice“ mit Mark Webber, Allison Janney und Brendan Sexton.
Zu seinen Filmen zählen auch „Mona Lisa Smile“ (Mona Lisas Lächeln) mit Julia Roberts, Kirsten Dunst, Julia Stiles und Maggie Gyllenhaal; die Hauptrolle in Damon Dashs „Death of a Dynasty“, der 2003 auf dem Tribeca Film Festival in New York uraufgeführt wurde; Wes Andersons „The Royal Tenenbaums“ (Die Royal Tenenbaums), Eric Shaeffers „Never Again“, Henry Beans „The Believer“; und Robert Pulcinis „American Splendor“ (American Splendor), der 2003 in Sundance den Wettbewerb in der dramatischen Kategorie gewann.
2002 war Moss-Bachrach in der Produktion „Porn ’n Chicken“ von Comedy Central/Tribeca Films Production zu sehen. Darin geht es um die wahre Geschichte des „Porn and Chicken Club“ an der Yale University, einem Underground-Club, in dem die Mitglieder jede Woche Grillhähnchen verspeisten und dabei Pornos anschauten. Moss-Bachrach spielte die Hauptrolle des Gründers jenes berüchtigten Clubs.
Daneben hat sich Moss-Bachrach als New Yorker Bühnendarsteller einen Namen gemacht. Aktuell trat er am The Signature Theatre in Lanford Wilsons „Fourth of July“ neben Robert Sean Leonard und Parker Posey auf. Weitere Theaterrollen: „36 Views“ am Public Theatre, „Summer Sublet“ am Ensemble Studio Theatre, „Ten Unknowns“ am Lincoln Center, „Side Man“ am Repertory Theatre in San Jose und „Dead End“ auf dem Williamstown Theatre Festival.


HEATHER GOLDENHERSH
Jane

Für ihre Darstellung der Sister James in John Patrick Shanleys Tony- und Pulitzer-preisgekröntem Stück „Doubt“ mit Cherry Jones und Brian F. O’Byrne wurde Heather Goldenhersh für den Tony und den Outer Critics’ Circle Award nominiert, und sie gewann den TheatreWorld Award.
Aufmerksam wurden die Kritiker auf ihre Leistung in Michael Radfords Sony-Classics-Kinoversion von Shakespeares „Merchant of Venice“ (Der Kaufmann von Venedig) mit Al Pacino, Joseph Fiennes und Lynn Collins. Als Jim Broadbents verliebte Tochter trat sie in Doug McGraths United-Artists-Kinoversion von „Nicholas Nickleby“ (Nicholas Nickleby) auf, in dem auch Juliet Stevenson, Nathan Lane, Alan Cumming und Christopher Plummer mitwirkten. Zu sehen war sie auch als Chris O’Donnells Frau in Bill Condons „Kinsey“ (Kinsey – Die Wahrheit über Sex) sowie in dem Film „Tempting Adam“ auf dem Oxygen Network.
Weitere Bühnenrollen übernahm sie in Marsha Normans „Last Dance“ im Manhattan Theatre Club neben JoBeth Williams sowie am Playwrights Horizons Theatre als Evan Smiths „Psych“ und in Richard Nelsons „Goodnight Children Everywhere“.
Heather Goldenhersh lernte ihr Handwerk an der renommierten Juilliard School und lebt derzeit in New York City.


JAY O. SANDERS
Sheriff

Zu Jay O. Sanders’ Spielfilmen zählen „The Day After Tomorrow“ (The Day After Tomorrow), „JFK“ (John F. Kennedy – Tatort Dallas), „Tumbleweeds“, „Kiss the Girls“ (... denn zum Küssen sind sie da), „Music of the Heart“ (Music of the Heart), „The Matchmaker“ (Heirat nicht ausgeschlossen), „Mr. Destiny“ (Mr. Destiny), „Glory“ (Glory), „Tucker“ (Tucker), „Daylight“ (Daylight) und „Angels in the Outfield“ (Angels – Engel gibt es wirklich!). Fernsehrollen spielte er im Pilotfilm zu Peter Bergs umstrittener Serie „Wonderland“, in „The Beltway Sniper“, „The Last Brickmaker in America“ (The Last Brickmaker in America) auf CBS, „The Salem Witch Trials“, „Widows“ (Widows), „Boss of Bosses“ (Der Pate von New York) und „The Familiar Stranger“ (Doppeltes Spiel) auf Lifetime. Als Terry Anderson wirkte er in der HBO-Produktion „Hostages“ (Verlorene Jahre) mit. Gastrollen übernahm er unter anderem in „Law & Order“ (Law & Order), „Criminal Intent“ (Criminal Intent – Verbrechen im Visier) und in „Roseanne“ (Roseanne) als Dans Rad fahrender Freund Ziggy.
Vom Audiofile Magazine wurde Sanders in die Liste der „Goldenen Stimmen“ aufgenommen: Er hat über 50 Hörbücher aufgenommen und wirkt als Sprecher in der Emmy-preisgekrönten PBS-Doku-Serie „Wide Angle“ mit. Regelmäßig ist er auch am Broadway und Off-Broadway in zahlreichen klassischen und modernen Stücken aufgetreten.


ROBERT CORDDRY
Kyle

Robert Corddry war von 2002 bis September 2006 regelmäßiger politischer Korrespondent in der Talkshow „The Daily Show With Jon Stewart“. Er trat in Episoden von „Curb Your Enthusiasm“, „Arrested Development“ sowie „Late Night With Conan O’Brien“ auf und gehörte zum Ensemble der Serie „Upright Citizens Brigade“ des Senders Comedy Central.
Im Kino war Corddry in „Blades of Glory“ (Blades of Glory) neben Will Farrell und Jon Heder zu sehen; außerdem in „The Ten“ mit Jessica Alba, Famke Janssen und Amanda Peet; Talmadge Cooleys „Patriotville“ mit Justin Long; sowie in Peter und Bobby Farrellys „The Heartbreak Kid“ (Nach 7 Tagen ausgeflittert) mit Ben Stiller. Frühere Rollen spielte Corddry als Titelheld in der Independent-Komödie „BlackBalled: The Bobby Dukes Story“; in Todd Phillips’ Hit-Komödie „Old School“ (Old School – Wir lassen absolut nichts anbrennen) mit Luke Wilson, Will Farrell und Vince Vaughn; und in Tom Deys „Failure to Launch“ (Zum Ausziehen verführt) mit Matthew McConaughey und Sarah Jessica Parker.




HINTER DER KAMERA

MICHAEL IAN BLACK
Drehbuch/Regie

Der vielseitige Michael Ian Black profiliert sich als Schauspieler, Drehbuchautor, Comedian und Regisseur. Der von ihm geschriebene und inszenierte „Blind Wedding“ ist sein erster Kinofilm. Er wurde im September 2006 auf dem Filmfestival in Toronto uraufgeführt.
Zusammen mit David Wain und Michael Showalter konzipierte Black 2005 für Comedy Central die Serie „Stella“, an der er auch als Co-Autor und Darsteller beteiligt war. Black gehört zu den führenden Kommentatoren der VH1-Serie „I Love the...“ und wurde kürzlich als einer der möglichen Nachfolger von Craig Kilborn für die CBS-Talkshow „The Late, Late Show“ gehandelt. Seine Kulturkommentare erschienen in der Los Angeles Times, Filter Magazine, CMJ Magazine und McSweeney’s online. Außerdem schreibt Black als Reporter für das neue Humor-Magazine Crack’d.
Black war kürzlich neben Julie Bowen und Jay Harrington in dem Film „Partners“ zu sehen und übernahm eine Hauptrolle neben Paul Rudd und Janeane Garofalo in dem Kulthit „Wet Hot American Summer“ (Wet Hot American Summer) für USA Films. Vier Jahre lang spielte er den Bowlingbahn-Geschäftsführer Phil Stubbs in der erfolgreichen NBC-Serie „Ed“ (Ed).
Nach seinem College-Abschluss an der New York University begann Black seine Karriere mit dem Konzept der berühmten MTV-Sketch-Comedy-Show „The State“, an der er auch als Co-Autor und Darsteller beteiligt war. In den gleichen Funktionen wirkte er dann an der Comedy-Central-Serie „Viva Variety“ mit. Black lieh auch der beliebten Strumpfpuppe auf Pets.com seine Stimme und seine Hand.
Seit „Wedding Daze“ hat Black zwei weitere Drehbücher geschrieben: „Raritan Valley Line“ inszeniert Black selbst mit Sissy Spacek und Mary Louise Parker in den Hauptrollen. Und Beech Hilm Films („Face“) produzierte „Run, Fat Boy, Run“, den David Schwimmer in London inszenierte. Die Hauptrollen spielen Simon Pegg, Hank Azaria und Thandie Newton. Außerdem entwickelt Black zwei Serien für Comedy Central.
In den USA tritt Black mit Lesungen auf unter dem Titel „The Awesome Life With Michael Ian Black“. Auch als Standup-Comedian gibt er Club-Gastspiele im ganzen Land.
Mit seiner Frau Martha und ihren beiden kleinen Kindern lebt Black in Connecticut.


DANIEL STOLOFF
Kamera

Daniel Stoloff wuchs in einem Vorort von Boston auf. Sein Studium absolvierte er 1983 am Ithaca College im Staat New York. Nach dem Abschluss begann er seine Filmlaufbahn in Boston als Kameramann im Dokumentar-, Musikvideo-Bereich und in der Werbung. 1990 kam er nach New York und arbeitete weiter in der Werbung. 1998 drehte er „Tumbleweeds“, der 1999 in Sundance mit der Filmmakers Trophy ausgezeichnet wurde.
Seitdem war Stoloff an zahlreichen Projekten beteiligt, darunter „The Vagina Monologues“ für HBO, „Screen Door Jesus“ (2003 auf dem Hamptons Film Festival ausgezeichnet mit dem Golden Starfish Award und dem Kodak Award für die Beste Kamera). 2004 drehte er für Disney „Miracle“ (Miracle – Das Wunder von Lake Placid) mit Kurt Russell. Vom Sender ESPN wurde der Film als Sportfilm des Jahres ausgezeichnet.
2005 entstand „Mini’s First Time“ (Mein erster Mord) mit Alec Baldwin, Jeff Goldblum und Luke Wilson. Stoloff lebt abwechselnd in Montauk auf Long Island/New York und Los Angeles.


CARL SPRAGUE
Produktionsdesign

Mit seiner Frau, der Malerin und Autorin Susan Merrill, und den gemeinsamen Kindern Ruslan und Elena lebt Carl Sprague in Stockbridge/Massachusetts. 1984 schloss er sein Harvard-Studium mit Film als Haupt- und Philosophie als Nebenfach ab. Dann studierte er Design im Polakov Studio und an der New York University. Er jobbte als Kulissenmaler und arbeitete für Jerome Robbins am Lincoln Center. Beim Dreh zu Woody Allens „Radio Days“ (Radio Days) wurde er als Fahrer gefeuert. Dann arbeitete er etliche Jahre für den Spezialeffekte-Guru Doug Trumbull in der Firma Berkshire Motion Picture – als Ausstatter betreute er unter anderem die „Back to the Future“-Attraktion im Vergnügungspark der Universal Studios.
Sein erster Spielfilm (als Assistent des Ausstatters) war Martin Scorseses „The Age of Innocence“ (Zeit der Unschuld). Als Assistent und Ausstatter arbeitete er dann an Spielfilmen wie „The Paper“ (Schlagzeilen), „State & Main“ (State & Main), „Spartan“ (Spartan), „In Dreams“ (Jenseits der Träume), „Before & After“ (Davor und danach), „Mona Lisa Smile“ (Mona Lisas Lächeln), „The Love Letter“ (Der Liebesbrief) und „Amistad“ (Amistad). Die Gewerkschaft Art Directors Guild nominierte ihn als Ausstatter von „The Royal Tenenbaums“ (Die Royal Tenenbaums). Als Produktionsdesigner betreute Sprague „Satie & Suzanne“, „Long Distance“ und aktuell „Disappearances“. Seine Sets für das Massachusetts Museum of Contemporary Arts für Fotograf Gregory Crewdson wurden 2005 in der New York Times vorgestellt. Daneben arbeitet Sprague weiterhin auch für die Bühne, zum Beispiel für die Music Theatre Group, das Oldcastle Theatre, das Colonial Theatre, die Mixed Company, Shakespeare & Co., das Miniature Theatre of Chester und das Albany/Berkshire Ballet.


JOHN PENOTTI
Produzent

John Penotti ist President und Mitbegründer der führenden unabhängigen Produktionsfirma GreeneStreet Films in New York, die er mit Fisher Stevens gegründet hat.
Inzwischen hat GreeneStreet 20 Filme produziert, darunter Todd Fields „In the Bedroom“ (In the Bedroom) mit Sissy Spacek, Marisa Tomei, Tom Wilkinson und Nick Stahl. Der Miramax-Film erhielt fünf Oscar-Nominierungen – darunter in der Kategorie Bester Film. Für 20th Century Fox produzierten sie John Polsons „Swimfan“ (Swimfan) mit Jesse Bradford und Erika Christensen. Der Film erreichte an der Kinokasse Platz eins der Charts.
Aktuell produzierte Penotti „Tenderness“. Regie führte John Polson („Hide and Seek“/Hide and Seek – Du kannst dich nicht verstecken), die Hauptrolle spielte Russell Crowe. Hinzu kommt „Bill“ mit Jessica Alba und Aaron Eckhart. Das Drehbuch schrieb Melisa Wallack, Regie führten Wallack und Bernie Goldmann.
Autor/Regisseur Michael Ian Blacks „Blind Wedding“ mit Jason Biggs und „Hochzeits-Crasher“-Star Isla Fisher wurde nach der Premiere auf dem Toronto Film Festival 2006 von MGM in den Verleih übernommen.
2006 brachte Penotti mit GreeneStreet Films zwei von der Kritik gefeierte Filme ins Kino: Robert Altmans „A Prairie Home Companion“ (The Last Radio Show) mit Meryl Streep, Lindsay Lohan, Kevin Kline, Woody Harrelson, John C. Reilly, Lily Tomlin, Maya Rudolph und Garrison Keillor sowie „Once in a Lifetime“ über das berühmte New Yorker Fußballteam Cosmos aus den 70er-Jahren.
Im April 2007 kam Wayne Beachs „Slow Burn“ im Verleih Lionsgate in die amerikanischen Kinos, den Penotti ebenfalls produzierte. Die Hauptrollen übernahmen Ray Liotta, LL Cool J, Mekhi Phifer, Taye Diggs und Jolene Blalock. Im November 2007 lief „Awake“ in den USA an – der Film wurde von Weinstein Co./Open City co-produziert. Autor/Regisseur Joby Harold inszenierte Jessica Alba, Hayden Christensen und Terrence Howard in den Hauptrollen.
2005 produzierte Pinotti Autor/Regisseur John Turturros „Romance & Cigarettes“ (Romance & Cigarettes; United Artists) mit James Gandolfini, Susan Sarandon und Kate Winslet. Als Executive Producer betreute er „Yes“ (Yes; Sony Classics) der berühmten Autorin und Regisseurin Sally Potter („Orlando“) mit Joan Allen und Sam Neill in den Hauptrollen.
Als Produzent fungierte er außerdem bei Boaz Yakins „Uptown Girls“ (Uptown Girls – Eine Zicke kommt selten allein; MGM) mit Brittany Murphy und Dakota Fanning; Stevens’ „Just a Kiss“ (Paramount Classics) mit Marisa Tomei; bei Leon Ichasos gefeiertem „Piñero“ (Miramax) mit Benjamin Bratt; Jesse Peretz’ „The Chateau“ (IFC Films); Griffin Dunnes „Lisa Picard Is Famous“, der 2000 im Wettbewerb des Internationalen Filmfestivals in Cannes lief; Autor/Regisseur John Turturros „Illuminata“ (Illuminata; Artisan) mit Turturro, Susan Sarandon und Christopher Walken – 1998 im Wettbewerb in Cannes; „A Price Above Rubies“ (Teurer als Rubine; Miramax), „I’m Not Rappaport“ (Ich bin nicht Rappaport; Universal) und „Company Man“ (Cuba libre; Paramount).
Am Anfang seiner Laufbahn arbeitete Penotti für Sidney Lumet an Spielfilmen wie „Q+A“ (Tödliche Fragen), „Family Business“ (Family Business) und „A Stranger Among Us“ (Strangers; auch: Sanfte Augen lügen nicht).
Aktuell produzierte Penotti „Ball’s Out: The Gary Houseman Story“. Regie führt Danny Leiner („Harold and Kumar Go to White Castle“/Harold & Kumar), die Hauptrolle spielt Seann William Scott.
Seinen Abschluss an der Tufts University in Medford/Massachusetts machte Penotti „magna cum laude“ in Biologie und Psychologie. Er stammt aus Paterson/New Jersey.


JAMIE GORDON
Produzent

Im Februar 2005 gründete Jamie Gordon zusammen mit Courtney Potts die Firma Fugitive Films. Schon wenige Monate später produzierte sie ihren ersten Spielfilm „Blind Wedding“. Vor der Gründung von Fugitive Films leitete sie sechs Jahre lang die Entwicklungsabteilung bei GreeneStreet Films (GSF). Dort setzte sie sich für den fünffachen Oscar-Kandidaten „In the Bedroom“ (In the Bedroom) ein und co-produzierte sowohl den Fox-Teenie-Thriller „Swimfan“ (Swimfan) als auch Leon Ichasos Alma-preisgekrönten „Piñero“. 2004 co-produzierte Gordon für Lion’s Gate „A Love Song for Bobby Long“ (Lovesong für Bobby Long) mit John Travolta und Scarlett Johansson (die mit dieser Leistung für den Golden Globe nominiert wurde). Der Film wurde auf dem Filmfestival in Venedig uraufgeführt.
Aktuell produzierte sie den 3-D-Horrorfilm „Scar“, den Jed Weintrob („On_Line“/On_Line; „The F-Word“) als Co-Autor und Regisseur betreute.
Bevor sie zu GSF stieß, produzierte Gordon die Independent-Filme „Hellcab/Chicago Cab“ mit John Cusack, Julianne Moore und Gillian Anderson sowie „Certain Guys“ mit Tom McCarthy und Diedrich Bader. Sie begann ihre Laufbahn als Lektorin bei Produzentin Wendy Finerman und assistierte ihr bei dem Oscar-preisgekrönten Film „Forrest Gump“ (Forrest Gump). Dann arbeitete sie mit Executive Producer Charles Newirth an zwei Filmen von Rob Reiner: „The American President“ (Hallo, Mr. President!) und „Ghosts of Mississippi“ (Das Attentat). Ihren Abschluss an der Princeton University machte Gordon mit Auszeichnung.


SAM HOFFMAN
Produzent

Aktuell hat Sam Hoffman den Thriller „Tenderness“ fertiggestellt, den er für GreeneStreet Films co-produzierte. Die Hauptrollen spielen Russell Crowe, John Foster und Laura Dern.
Hoffmans Liebeskomödie „Blind Wedding“ wurde im September 2006 auf dem Filmfestival in Toronto uraufgeführt.
Kürzlich übernahm Paramount Pictures die Option auf Hoffmans Drehbuch „Trapped“ (nach dem gleichnamigen Roman). Das von Billy Bob Thornton inszenierte Projekt wird derzeit entwickelt und trägt den Arbeitstitel „Floyd Collins“.
Der von Hoffman inszenierte Kurzfilm „The Ride Home“ lief in den Vereinigten Staaten und international auf Filmfestivals, darunter auf den renommierten Filmfestivals Palm Springs und AFI. Den Verleih übernahm Hypnotic. Der Film kam in die Oscar-Vorauswahl und lief auf dem Sundance Channel. Hoffman inszenierte außerdem TV-Werbespots und war als Regisseur des 2. Drehteams an vielen Spielfilmen beteiligt.
Als Regieassistent arbeitete Sam Hoffman mit vielen berühmten Regisseuren, zum Beispiel mit Woody Allen, Wes Anderson, Mel Brooks, Richard Linklater und Nicholas Hytner.
Seinen Abschluss an der University of Pennsylvania machte Hoffman mit Auszeichnung. Er lebt mit seiner Frau Andrea Crane in New York City – sie arbeitet als Expertin für Impressionismus und Moderne Kunst für das Auktionshaus Christie’s.


COURTNEY POTTS
Produzentin

2005 gründete Courtney Potts zusammen mit ihrer Partnerin Jamie Gordon die Firma Fugitive Films. Schon sechs Monate später produzierte sie „Blind Wedding“, der 2006 auf dem Filmfestival in Toronto uraufgeführt wurde. Aktuell produzierte sie den 3-D-Horrorfilm „Scar“, den Jed Weintrob („On_Line“/On_Line; „The F Word“) als Co-Autor und Regisseur betreute.
Vor der Gründung von Fugitive Films leitete Potts die Entwicklungsabteilung der führenden Indepedent-Produktionsfirma GreeneStreet Films (GSF) in New York. Dort war sie an allen Aspekten kreativer Entwicklung beteiligt – von der Drehbuchentwicklung über die Besetzung bis zum Schnitt. Zu ihren Projekten zählen „Uptown Girls“ (Uptown Girls – Eine Zicke kommt selten allein; MGM) mit Brittany Murphy; „Piñero“ (Miramax) mit Benjamin Bratt; und Fisher Stevens’ „Just a Kiss“ (Paramount Classics). Daneben entwickelte sie etliche Original-TV-Serien für GSF.
Als Associate Producer betreute Potts den Platz-eins-Kassenhit „Swimfan“ (Swimfan; 20th Century Fox) mit Erika Christensen und Jesse Bradford.
Bevor sie zu GreeneStreet stieß, entwickelte und produzierte sie TV-Werbekampagnen für Kunden wie Miller Beer, M&M Mars und Procter & Gamble.


FISHER STEVENS
Executive Producer

Fisher Stevens hat sich als Schauspieler, Regisseur und Produzent einen Namen gemacht.
Sein Broadway-Debüt gab er mit 18 Jahren in dem Tony-preisgekrönten Stück „Torch Song Trilogy“. Bühnenrollen übernahm er auch in Nicholas Hytners Neuinszenierung von „Carousel“, Neil Simons „Brighton Beach Memoirs“ (Brooklyn Memoiren), Terence McNallys „A Perfect Ganesh“, Shakespeares „Twelfth Night“ (Was ihr wollt) und „A Midsummer Night’s Dream“ (Ein Sommernachtstraum) auf dem New York Shakespeare Festival.
Als Schauspieler trat Stevens mit 16 Jahren erstmals in dem Horrorfilm „The Burning“ (Brennende Rache) auf. Mit „The Flamingo Kid“ (Flamingo Kid) etablierte er sich 1984 dann als ernsthafter Nachwuchsschauspieler. Es folgten Hauptrollen in „My Science Project“ (Future Project – Das Geheimprojekt), „Reversal of Fortune“ (Die Affäre der Sunny von B.), „Short Circuit“ (Nummer 5 lebt), „Hackers“ (Hackers), „Only You“ (Nur für dich – Only You), „Undisputed“ (Undisputed – Sieg ohne Ruhm) und vielen anderen. Auf dem Bildschirm gehörte er zwei Jahre zum Ensemble der CBS-Serie „Early Edition“ (Allein gegen die Zukunft; 1996–2000), für die er auch etliche Episoden inszenierte, und der Fox-Serie „Key West“ (Key West). Gastrollen spielte er in den Serien „Friends“ (Friends), „Frasier“ (Frazier) und „Columbo“ (Columbo). Vor Kurzem war er auf der Leinwand in dem gefeierten „Factotum“ (Factotum) zu sehen.
Als Produzent gründete Stevens 1986 mit anderen das New Yorker Bühnenensemble Naked Angels, das nach wie vor besteht. Zu den Mitgliedern gehören Matthew Broderick, Marisa Tomei, Rob Morrow, Kenneth Lonergan und Gina Gershon. Für Naked Angels hat Stevens etliche Projekte produziert und inszeniert, darunter den Einakter „Here Lies“ im Rahmen des Projekts acht Einakter unter dem Titel „Fear: An Issues Project“ mit Dominic Chianese („The Sopranos“/Die Sopranos) am Greenwich Street Theatre. Außerdem trat er in Bryan Goluboffs gefeiertem „Shyster“ neben Annabella Sciorra und Phyllis Newman auf.
1995 inszenierte Stevens seinen ersten Kurzfilm „Call of the Wylie“ mit Amy Irving und Patrick Breen – diesen Film produzierte er mit John Penotti. Er lief 1995 im Wettbewerb des Sundance Film Festival. Aufgrund dieser erfolgreichen Zusammenarbeit gründete Stevens mit Penotti die führende New Yorker Independent-Produktionsfirma GreeneStreet Films (GSF).
Als Executive Producer betreute Stevens für dieses Label etliche Filme, darunter Todd Fields fünffachen Oscar-Kandidaten „In the Bedroom“ (In the Bedroom; Miramax) mit Sissy Spacek, Marisa Tomei und Tom Wilkinson; sowie die von der Kritik gefeierten Komödien „The Chateau“ (IFC Films) von Jesse Peretz mit Paul Rudd; und „Lisa Picard Is Famous“ (First Look) von Griffin Dunne und produziert von Mira Sorvino und Dolly Hall. Die Dokumentarfilm-Parodie lief 2000 im Wettbewerb des Internationalen Filmfestivals in Cannes.
Mit „Just a Kiss“ gab Stevens sein Debüt als Spielfilmregisseur. Die Hauptrollen in der Liebeskomödie spielten Taye Diggs, Ron Eldard, Kyra Sedgwick, Marley Shelton und Marisa Tomei. Paramount Classics brachte den Film im September 2002 in die US-Kinos.
Außerdem produzierte Stevens den mit drei Alma Awards ausgezeichneten „Piñero“ (Miramax), mit dem Autor/Regisseur Leon Ichaso das Leben des Dichters und Theaterautors Miguel Piñero („Short Eyes“) verfilmte. Neben Benjamin Bratt als Titelhelden wirkten Talisa Soto, Rita Moreno und Mandy Patinkin mit. Hinzu kommen Boaz Yakins „Uptown Girls“ (Uptown Girls – Eine Zicke kommt selten allein; MGM) mit Brittany Murphy und Dakota Fanning; der Erotik-Thriller „Slow Burn“ (für Lionsgate) mit Ray Liotta, LL Cool J, Mekhi Pfeifer und Taye Diggs; sowie „Yes“ (Yes; Sony Classics 2004) mit der dreifachen Oscar-Kandidatin Joan Allen und Sam Neill.
2006 war Stevens mit seiner Firma voll im Einsatz – als Executive Producer von „A Prairie Home Companion“ (The Last Radio Show) für Picturehouse; „Once in a Lifetime“ für Miramax; „Blind Wedding“, der auf dem Filmfestival in Toronto uraufgeführt und von MGM akquiriert wurde; „Awake“ mit Jessica Alba, Hayden Christensen und Terrence Howard, den The Weinstein Company 2007 in die Kinos brachte; John Polsons „Tenderness“ mit Russell Crowe; und „Bill“ mit Jessica Alba und Aaron Eckhart.
Zuletzt produzierte GSF „Ball’s Out: The Gary Houseman Story“ von Danny Leiner („Harold and Kumar Go to White Castle“/Harold & Kumar) mit Seann William Scott in der Hauptrolle.


BRUNA PAPANDREA
Executive Producer

Die Australierin Bruna Papandrea begann ihre Laufbahn als Produzentin von Filmen und Werbespots. 1993 kam sie nach New York, um den unabhängigen Film „Lifebreath“ zu produzieren. Dann kehrte sie nach Australien zurück und produzierte den preisgekrönten Kurzfilm „Three Chords and a Wardrobe“ sowie den Spielfilm „Better Than Sex“ (Besser als Sex), der in 20 Länder verkauft und in den USA von der Samuel Goldwyn Company verliehen wurde.
Ab 2001 arbeitete Papandrea in London als Produzentin für die von Anthony Minghella und Sydney Pollack gegründete Firma Mirage Enterprises. Für dieses Label betreute sie Philip Noyces „The Quiet American“ (Der stille Amerikaner), und sie akquirierte etliche hochkarätige Stoffe wie den Roman „The Ninth Life of Louise Drax“, den Anthony Minghella derzeit für die Leinwand bearbeitet und den er auch inszenieren wird. Zur Papandreas zahlreichen Mirage-Projekten gehören „Triage“ nach dem Roman von Scott Anderson, inszeniert von Danis Tanovic („No Man’s Land“/No Man’s Land). Diesen Film wird sie auch produzieren.
Danach war Papandra in New York als Creative Director für die führende Independent-Produktionsfirma GreeneStreet Films tätig. Für diese Firma hat sie eine ganze Reihe von Filmen entwickelt und akquiriert.
2006 wurde Papandrea zur Leiterin von Groundswell Productions ernannt – sie ist für alle kreativen Aspekte der unabhängigen, von Produzent Michael London gegründeten Finanzierungs- und Produktionsfirma zuständig. Als Executive Producer betreute sie aktuell das erste Groundswell-Projekt „The Mysteries of Pittsburgh“ (Die Geheimnisse von Pittsburgh), das Rawson Thurber nach dem gleichnamigen Roman von Michael Chabon schreibt und inszeniert. Derzeit produziert sie die Komödie „Smart People“ mit Dennis Quaid, Thomas Haden Church und Sarah Jessica Parker.


TIM WILLIAMS
Executive Producer

Tim Williams leitet die Produktionsabteilung der führenden New Yorker Independent-Produktionsfirma GreeneStreet Films.
Williams verantwortet alle Produktionsaspekte von der Vorbereitung bis zur Nullkopie. Außerdem betreut er viele GSF-Projekte auch als Produzent oder Executive Producer.
Als Executive Producer fungierte er aktuell bei „Bill“ mit Aaron Eckhart, John Polsons „Tenderness“ mit Russell Crowe, Joby Harolds „Awake“ mit Jessica Alba und Hayden Christensen. Zuletzt war er als Executive Producer an „Ball’s Out: The Gary Houseman Story“ mit Seann William Scott in der Hauptrolle beteiligt.
Daneben produzierte Williams für Lions Gate den in Toronto uraufgeführten „Slow Burn“ mit Ray Liotta, LL Cool J und Mekhi Phifer; und „Once in a Lifetime“ für Miramax – diese Dokumentation über den New Yorker Fußballclub Cosmos wurde 2006 in Berlin und auf dem Tribeca Film Festival in New York uraufgeführt und bekam beim Kinostart hervorragende Kritiken.
Als Produzent, Executive Producer oder Co-Produzent betreute Williams zuvor den Oscar-Kandidaten „In the Bedroom“ (In the Bedroom) für Miramax; den mehrfach Alma-preisgekrönten „Piñero“ mit Benjamin Bratt für Miramax; Fisher Stevens’ Regiedebüt „Just a Kiss“ für Paramount Classics; den Platz-eins-Kassenhit „Swimfan“ (Swimfan) für 20th Century Fox; und „Uptown Girls“ (Uptown Girls – Eine Zicke kommt selten allein) für MGM.
Williams überwachte die Produktion der GSF-Projekte „A Prairie Home Companion“ (The Last Radio Show) von Robert Altman für Picturehouse und Sally Potters „Yes“ (Yes) für Sony Classics.
Viele Jahre arbeitete Williams als Regieassistent und Produktionsassistent für Regisseure wie Sidney Lumet, Mike Nichols, Penny Marshall, Susan Seidelman und Paul Mazursky sowie Produzenten wie Burtt Harris, Larry Gordon, Laurence Mark, Walter Parkes und Scott Rudin. Daneben leitete er sieben Jahre lang in London ein Theaterensemble, für das er über 20 neue Bühnenstücke produzierte, inszenierte und/oder schrieb. Derzeit gehört er zum Vorstand des Stipendienprogramms International Fellowships Program.




DIE BESETZUNG

Anderson...................Jason Biggs
Katie...........................Isla Fisher
Smitty.........................Joe Pantoliano
Lois............................Joanna Gleason
Lyle.............................Edward Herrmann
Betsy..........................Margo Martindale
Ted.............................Michael Weston
Matador.....................Ebon Moss-Bachrach
Jane...........................Heather Goldenhersh
Sheriff........................Jay O. Sanders
Kyle............................Robert Corddry


DER STAB

Writer........................................Michael Ian Black
Director.....................................Michael Ian Black
Director of Photography.........Daniel Stoloff
Production Designer...............Carl Sprague
Castings Directors...................Amanda Koblin, Amanda Harding
Costume Designer...................Frank Fleming
Editor.........................................Alan Oxman
Producers................................John Penotti, Jamie Gordon, Sam Hoffman, Courtney Potts
Executive Producers...............Fisher Stevens, Bruna Papandrea, Tim Williams
Line Producer/UPM..................Joseph Zolfo


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