kinski

Ruhe sanft
(Erstausstrahlung: Sonntag, 18. März 2007)
Stab :
Musik : Lutz Kerschowski, Danny Dzuik
Kamera : Egon Werdin
Buch : Stefan Cantz, Jan Hinter
Regie : Manfred Stelzer
Besetzung :
Frank Thiel - Axel Prahl
Professor Karl-Friedrich Boerne - Jan Josef Liefers
Nadeshda Krusenstein - Friederike Kempter
Silke Haller (Alberich) - Christine Urspurch
Wilhelmine Klemm - Mechthild Großmann
Herbert Thiel - Claus D. Clausnitzer
Frank Hönninger - Michael Lott
Lucie Wulfes - Alice Dwyer
Dr. Wulfes - Hansa Czypionka
Alexander Stoll - Maximilian Mauff

Inhalt :
Der Bestatter Gerd Hönninger wurde im eigenen Unternehmen "Ruhe sanft" mit einem Kerzenleuchter erschlagen. Die Münsteraner Pathologie vermeldet einen Einbruch. Und bei Kommissar Thiel läuft gerade alles drunter und drüber: Statt seinen Urlaub genießen zu können, muss er den egozentrischen Prof. Karl-Friedrich Boerne als Untermieter ertragen. Da sind Konflikte natürlich vorprogrammiert.
Auch die Spuren am Tatort deuten auf eine heftige Auseinandersetzung hin. Unter dringendem Mordverdacht steht Hönningers jüngerer Bruder Frank, der ebenfalls im Bestattungsunternehmen tätig ist. Offensichtlich hatten die beiden kein besonders gutes Verhältnis.
Im Internet stoßen die Ermittler derweil auf eine bizarre Totenkult-Seite. Unbekannte zeigen hier Fotos von Toten, denen man eine weiße Lilie auf die Brust gelegt hat. Diese Spur führt Kommissar Thiel zu Lucie Wulfes. Die junge Arzttochter hat Kontakt zur Münsteraner Gruftie-Szene. Ihr Vater Dr. Michael Wulfes ist geschockt. Hat seine Tochter etwas mit dem Mord an dem Bestatter zu tun?
Quelle : daserste.de
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Diesmal arbeiten die beiden ungleichen Partner nicht nur zusammen, sie wohnen auch zusammen. Dass der Einzug des schnieken Professors in die chaotische Junggesellenbude des Kommissars nicht ohne Reibereien abgeht versteht sich von selbst. Zeitweise muten die Szenen wie eine Neuauflage der Kultserie „Männerwirtschft“ (mit Jack Klugman und Tony Randall) an.
Neben der ohnehin schon bizarren Atmosphäre dieser Folge verschlägt es Thiel & Boerne diesmal sogar noch auf einen Friedhof. Zum Glück unterliegt man beim diesem Tatort nicht der Versuchung, die sensationsheischenden Presse-Berichte aufzugreifen und auf der Satanskult-Hysterie-Welle mitzuschwimmen. So bekommt „Ruhe sanft“ noch zusätzlich eine leichte Grusel-Atmo und gleichzeitig einen schönen Showdown in ungewohnter Umgebung.
8,5 / 10