kinski

Eine Leiche zuviel
(Erstausstrahlung: Sonntag, 5. Dezember 2004)
Stab :
Regie : Kaspar Heidelbach
Buch : Dorothee Schön, Georg Schott
Kamera : Clemens Messow
Musik : Arno Steffen
Besetzung :
Kommissar Frank Thiel - Axel Prahl
Professor Karl-Friedrich Boerne - Jan Josef Liefers
Nadeshda Krusenstern - Friederike Kempter
Dr. Kehl - Lars Gärtner
Silke Haller (Alberich) - Christine Urspruch
Herbert Thiel - Claus D. Clausnitzer
Professor Gregor Härtling - Jürgen Hentsch
Marlis Härtling - Petra Hinze
Dr. Schroth - Stefan Gebelhoff
Dr. Carla Hank - Nele Mueller-Stöfen
Erika Boerne - Carola Regnier
Staatsanwältin Dorn - Ute Willing
Thierry Blanc - Silvan-Pierre Leirich

Inhalt :
Eine tote Kollegin im Seziersaal der Anatomie: Rechtsmediziner Professor Karl-Friedrich Boerne ist schockiert. Die im Präparationskurs von Professor Gregor Härtling entdeckte Leiche ist Amélie Blanc.
Noch bis vor einigen Wochen arbeitete die französische Chemikerin als Hospitantin bei einer angesehenen Forschergruppe der Münsteraner Universität. Da die Leiche professionell konserviert wurde, vermutet Frank Thiel, den Täter im Institutsumfeld. Er veranlasst eine DNA-Analyse für alle wichtigen Mitarbeiter des Instituts von Prof. Härtling einschließlich des Professors selbst. Diese Untersuchung ist Prof. Boerne sehr unangenehm, schließlich sind die Härtlings freundschaftlich mit ihm und seiner Mutter verbunden.
Auch die übrigen Kollegen wie Carla Hanke und Dr. Schroth sind anerkannte Wissenschaftler: Was könnte sie zu einem Mord an dem attraktiven Gast von der Pariser Sorbonne veranlasst haben? War Eifersucht im Spiel? Da erscheint der aufgebrachte Ehemann der Toten, Thierry, auf der Bildfläche und sorgt für Unruhe.
Quelle : daserste.de
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Wieder einmal sitzt Professor Boerne zwischen den Stühlen : einerseits hat der Gerichtsmediziner einen strengen Ehrenkodex, der es nicht zulässt, dass ein Makel auf seine Berufskollegen fällt. Andererseits ist es aber mehr als deutlich, dass Thiels Verdacht, der Mörder käme aus den Kreisen der Gerichtsmedizin, durchaus richtig sein könnte. Hin- und hergerissen ermittelt Boerne mal wieder auf eigene Faust und muss dabei feststellen, dass sein Ehrenkodex offensichtlich nicht für jeden gilt.
Bei "Eine Leiche zuviel" gibt es auch ein Wiedersehen mit einer beliebten Serien-Darstellerin der 80er : Ute Willing. Früher war sie regelmäßiger Stammgast bei "Derrick" oder "Der Alte" - bei Thiel & Boerne mimt sie die widerspenstige Staatsanwältin Dorn.
7 / 10