X-Men 3: Der letzte Widerstand - Special

Tomtec

TWENTIETH CENTURY FOX präsentiert
In Zusammenarbeit mit MARVEL ENTERTAINMENT
Eine DONNERS’ COMPANY Produktion
Einen BRETT RATNER Film

HUGH JACKMAN
HALLE BERRY



X-MEN
DER LETZTE WIDERSTAND

IAN McKELLEN, FAMKE JANSSEN, ANNA PAQUIN
KELSEY GRAMMER, JAMES MARSDEN
REBECCA ROMIJN, SHAWN ASHMORE, AARON STANFORD
VINNIE JONES und PATRICK STEWART

Kostüme
JUDIANNA MAKOVSKY

Visual Effects Supervisor
JOHN BRUNO

Musik
JOHN POWELL

Ko-Produzenten
ROSS FANGER, JAMES M. FREITAG

Schnitt
MARK HELFRICH, A.C.E.
MARK GOLDBLATT, A.C.E.
JULIA WONG

Produktionsdesign
EDWARD VERREAUX

Kamera
DANTE SPINOTTI, ASC/AIC

Ausführende Produzenten
STAN LEE, KEVIN FEIGE, JOHN PALERMO

Produktion
LAUREN SHULER DONNER, RALPH WINTER, avi arad

Drehbuch
SIMON KINBERG & ZAK PENN

Regie
BRETT RATNER

Filmlänge:
ca.107 MINUTEN

KINOSTART: 25. MAI 2006




KURZINHALT

In X-MEN: DER LETZTE WIDERSTAND („X-Men: The Last Stand“, 2006), dem
absoluten Höhepunkt der X-MEN Filmtrilogie, droht ein „Heilmittel“ gegen Mutationen den Lauf der Geschichte für immer zu verändern. Zum ersten Mal haben Mutanten nun die Wahl: Entweder sie entscheiden sich dafür, ihre Einzigartigkeit zu bewahren und so ein isoliertes und von der Welt entfremdetes Leben zu führen, oder sie geben ihre Kräfte auf, um von der Gesellschaft akzeptiert zu werden. Die unterschiedlichen Standpunkte der Mutantenanführer Charles Xavier, der an das Gute im Individuum glaubt, und Eric Lehnsherr (Magneto), der ganz im Sinne Darwins davon überzeugt ist, dass sich die stärkere Rasse durchsetzen wird, werden auf eine ultimative Probe gestellt. Der Krieg der Kriege, der alle Kämpfe beenden soll, steht kurz bevor...




PRODUKTIONSNOTIZEN

X-MEN: DER LETZTE WIDERSTAND („X-Men: The Last Stand“, 2006) holt die Stars der ersten beiden Filme wieder gemeinsam vor die Kamera: Hugh Jackman als Wolverine, ein Kämpfer und Einzelgänger mit der Fähigkeit, sich selbst zu heilen, mit einziehbaren Klauen aus Adamantium und tierähnlichen Wutausbrüchen; Halle Berry als Storm, die dank ihrer Fähigkeiten das Wetter kontrollieren und fliegen kann; Ian McKellen als Magneto, ein sehr mächtiger Mutant, der sämtliche Arten von Metall manipulieren und kontrollieren kann; Patrick Stewart als Xavier, ein Telepath und der legendäre Gründer der X-Men; Famke Janssen als Jean Grey, eine Mutantin mit unberechenbaren telekinetischen und telepathischen Kräften; Anna Paquin als Rogue, die dadurch, dass sie Energie absorbieren kann, das Leben all derer in Lebensgefahr bringt, die sie berührt; Rebecca Romijn als Formwandlerin Mystique; James Marsden als Cyclops, dessen Augen Energiestrahlen produzieren, die sogar Berge durchbohren können; und Shawn Ashmore als Iceman, der seine Körpertemperatur herabsenken und eisige Kälte verbreiten kann.
Des Weiteren wieder mit von der Partie: Aaron Stanford in der Rolle des Feuer-manipulierenden Mutanten Pyro und Daniel Cudmore als Colossus, der sein Körpergewebe in Stahl verwandeln kann.
Kelsey Grammer ist neu an Bord der Crew von X-MEN:
DER LETZTE WIDERSTAND und spielt einen der beliebtesten Charaktere des X-Men-Comic-Universums: Dr. Henry McCoy, besser bekannt als Beast. McCoy, ist nicht nur ein hoch-intelligenter und renommierter Genforscher, sondern
auch ein Mutant mit übernatürlicher Beweglichkeit und immensen Kräften. Nachdem er eines seiner Experimente an sich selbst getestet hatte, mutierte McCoy weiter, seine Haut wurde blau und ihm wuchs ein Pelz.
Regie führt Brett Ratner, der bereits für Filme wie RUSH HOUR („Rush Hour“, 1998 ) und RED DRAGON („Roter Drache“, 2002) verantwortlich zeichnete.
X-MEN: DER LETZTE WIDERSTAND bleibt den beiden Vorgängerfilmen X-MEN („X-Men - Der Film“, 2000) und X2 („X-Men 2“, 2003) treu und behält die ganz besondere Stimmung und Dramaturgie der Story der ersten beiden Teile bei.
Der Film entwickelt die Charaktere weiter, findet die richtige Mischung aus Spektakel und Wirklichkeit und geht noch mehr auf die Gefühle und Beziehungen der Figuren ein.
Dabei spricht der Film durchaus auch aktuelle Probleme der Gesellschaft an: Ist Konformität ein Mittel gegen Vorurteile? Ist es Feigheit, seine Individualität aufzugeben, nur um in die Gesellschaft zu passen und der Verfolgung zu entgehen? Ist das Grundrecht auf eine eigene, freie Entscheidung unanfechtbar? Ist große Macht ein Fluch oder ein Segen?
Die Schauspieler sind sich einig, dass X-MEN: DER LETZTE WIDERSTAND den wohl anspruchvollsten Teil der Trilogie darstellt. „Dieser Film ist von Anfang bis Ende viel komplexer. Er wird einen zum Nachdenken bringen - und genau das
sollte er auch. Der Film zieht die Zuschauer sofort in seinen Bann und bindet sie emotional an die Charaktere,“ so Patrick Stewart.
Die Geschichte um das Heilmittel bringt das wichtigste Thema der Filmreihe, die Andersartigkeit, auf ein ganz neues Level. Genau dieses Problem ging den Schauspielern sehr nahe.

„Das Heilmittel ist der eigentliche Bösewicht des Films. Genau mit diesem Problem habe ich mein Leben lang gekämpft. Als ich noch ein Kind war, dachte ich oft, dass mein Leben viel besser sein würde, wenn ich mich bloß verändern könnte. Erst als ich älter wurde, wurde mir klar, was für ein Unsinn das eigentlich ist und der Film spricht genau dieses Thema an und rückt es in den Mittelpunkt,“ so Halle Berry.
Das Heilmittel ruft Magneto auf den Plan, denn nun kann er endlich aus seinem Versteck in die Öffentlichkeit treten, seine Armee aufstellen und eine Revolution der Mutanten mit ungeheurer Kraft entfachen. Magneto und seine Gehilfen wollen das Heilmittel und jeden, der es befürwortet, egal ob Mensch oder Mutant, zerstören.
„Magneto sagt zu seinen Gefolgsleuten: Niemand wird versuchen, uns zu heilen; wir sind das Heilmittel!“, so Ian McKellen. So wie seiner Figur im Film ist auch dem britischen Schauspieler die Idee, alles, was Menschen zu einzigartigen Individuen macht, auszulöschen, ein Dorn im Auge. „Ich fände es absolut abstoßend, wenn mir jemand vorschreiben würde, ein Mittel zu nehmen, um meine Sexualität zu ,heilen‘, oder auch wenn irgend jemand einer farbigen Person vorschlagen würde, eine Pille zu schlucken, um sie von ihrer Hautfarbe zu ,heilen‘.“
Jackman weist darauf hin, dass dieses Problem und all die Konflikte, die sich daraus ergeben, für die X-Men „wirklich existenziell“ sind. Der Schauspieler zeigt die Schwierigkeiten des Mutantenlebens auf: „Da gibt es noch eine andere Seite, die es zu entdecken gilt. Bei Rogue zum Beispiel. Ihre Fähigkeiten (anderen Mutanten ihre Kräfte zu entziehen, was tödlich enden kann) sind faszinierend, aber die Kehrseite der Medaille ist nun mal, dass sie dazu verdammt ist, ein sehr einsames Leben zu führen. Sie wird niemals eine andere Person berühren, eine körperliche Beziehung führen oder Kinder haben können. Wie moralisch verabscheuungswürdig die Vorstellung eines derartigen Heilmittels auch sein mag, ist es dennoch verständlich, dass jemand wie Rogue sicherlich darüber nachdenken würde, es zu nehmen.“
Auch Beast, der am wenigsten menschenähnliche aller Mutanten, hat eine gespaltene Meinung zu dem Thema: „Im Gegensatz zu den anderen
X-Men kann man Beast seine Mutation ansehen. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass er durchaus über die Möglichkeit, ein ganz normaler Mensch zu werden, nachdenkt. Natürlich stellt er aber fest, dass es nun mal nicht sein Schicksal ist, „normal“ zu sein. Er ist ein tapferer Held, denn Tapferkeit bedeutet, sein Schicksal anzunehmen und zu versuchen, Gutes damit zu tun. Und Beast macht genau das,“ so Kelsey Grammer.
Diese emotionalen Themen sind eng mit einigen der beliebtesten Geschichten aus der X-Men-Comicreihe verbunden. „Vor den X-Men-Comics aus den 70er Jahren hatte noch nie jemand versucht, Gefühle in Comics einzubauen. Wir schuldeten es dem grandiosen Original, diese starke Emotionalität auch auf die Leinwand zu bannen. Damit das gelingen konnte, mussten wir die Welt der X-Men so realistisch wie möglich darstellen. Das Publikum muss glauben, dass dieses Universum real ist, dass sowohl Gutes als auch Böses darin passieren kann,“ so Zak Penn, der, wie auch Ko-Autor Simon Kinberg, ein echter Fan der X-Men-Comics ist.
„Einer der wichtigsten Aspekte der Comics war es, dass die Leser mit den Figuren mitfühlen konnten und das in jeder Ausgabe. Es ging nicht nur um die Geschichte, sondern auch besonders um die Charaktere,“ fügt Kinberg hinzu.
Brett Ratner gefiel nicht nur das grandiose Drehbuch an sich, sondern auch die Tatsache, dass es den Vorgängerfilmen treu bleibt. „Bryan Singers
X-MEN-Filme waren für mich wie eine Vorlage. Ich wollte die ganz besondere Stimmung und Dramaturgie der Story, die Bryan und die Schauspieler
entwickelt hatten, beibehalten. Die Zuschauer fühlen mit diesen Figuren mit und deshalb war es mir wichtig, sie nicht zu verändern. Ich hatte es mir
zum Ziel gesetzt, das, was in den ersten beiden Filmen bereits funktioniert hat, beizubehalten, aber es ein wenig emotionaler zu gestalten und einige Charaktere weiterzuentwickeln,“ so Ratner.
Die Darsteller, die nun bereits zum dritten Mal gemeinsam vor die Kamera traten, schätzen Ratners Vorgehensweise. „Brett respektiert den Stil aus X-MEN und X2 und bleibt ihm treu. Gleichzeitig aber hebt er alles auf ein neues Level, macht es gefühlvoller und intensiviert die Beziehungen zwischen den Figuren,“ so Hugh Jackman.
Auch von Halle Berry bekommen Ratner und die Drehbuchautoren großes Lob, besonders deshalb, weil sie Storms Figur noch weiter ausgebaut haben, ihre Verantwortung, ihren Standpunkt und auch ihr Potenzial deutlich machen. „Ich wusste, dass Brett das alles verwirklichen konnte. Er hat es von Anfang an befürwortet, Storm eine größere Rolle zuzuschreiben. Es ging nicht darum, mir mehr Dialoge zu geben. Aber wenn ich auf der Leinwand zu sehen bin, möchte ich, dass mein Auftritt etwas bewirkt und Spuren bei den Zuschauern hinterlässt,“ so Berry.
„In den ersten beiden Filmen denkt Wolverine darüber nach, ob er den X-Men beitreten oder sich selbst treu bleiben und als Einzelgänger weiter machen soll. In X-MEN: DER LETZTE WIDERSTAND dreht es sich mehr darum, ob Wolverine bei den X-Men den Posten eines Anführers übernehmen soll.

Das hebt die Story auf ein ganz neues Level, was für mich sehr wichtig war, denn wenn ich zum wiederholten Mal in dieselbe Rolle schlüpfe, dann möchte ich meine Arbeit stets noch besser machen und die Figur weiterentwickeln. Dieser Film hat mir das ermöglicht,“ so Jackman.
Wie man den Aussagen von Jackman, Berry, ihren Filmkollegen und Brett Ratner bereits entnehmen kann, handelt es sich bei X-MEN: DER LETZTE WIDERSTAND um einen Film im großen Hollywoodstil. Eine Idee, die Stan Lee und Jack Kirby nie in den Sinn kam, als sie vor über 40 Jahren die X-Men erschufen. Lee und Kirby kreierten Figuren und eine Geschichte, die reich an Dramatik, Gefühlen und Konflikten ist. Die X-Men waren, wie viele ihrer Marvel-Comics-Vorgänger, eine Heldentruppe. Manchmal sarkastisch, unsozial und sicherlich auch mit Fehlern, aber dennoch sympathisch, besonders wenn sie wieder einmal mit ihrem Liebesleben zu kämpfen hatten, sich mit ihrem Selbstwertgefühl auseinandersetzen mussten oder mit ihren Superkräften mächtige Bösewichte bekämpften.
„Ich wollte den X-Men interessante Persönlichkeiten verleihen und sie einfühlsam und glaubwürdig zeichnen. Als wir mit Marvel anfingen, lag uns immer sehr viel daran, Figuren zu schaffen, zu denen man eine Beziehung aufbauen konnte; sie mussten wie echte Menschen wirken, auch wenn sie übernatürliche Fähigkeiten besaßen. Diese Tiefe der Figuren fanden wir sehr wichtig,“ so Lee.
Nach all diesen Jahren bleibt der Stil von Lee und seinen Nachfolgern immer noch ein wichtiger Teil des X-Men-Universums - etwas, dass sich selbst Lee mit seiner großen Phantasie nicht hatte vorstellen können. „Ich hätte mir nie erträumen können, dass diese kleinen Geschichten, die wir da erfunden haben, irgendwann einmal zu solch grandiosen Filmen werden würden,“ so Lee.



ÜBER DIE PRODUKTION

Wegen der vollen Terminkalender der Schauspieler erforderte es viel Planungsgeschick, um den gesamten Cast für X-MEN: DER LETZTE WIDERSTAND wieder gemeinsam vor die Kamera zu bringen. An der Tatsache, dass sie alle wieder mit von der Partie sein werden, wurde sowieso nie gezweifelt. „Das war für die Story und die Beziehungen zwischen den Figuren, aber besonders auch für die Fans,
die diese Filme lieben, sehr wichtig,“ so Produzentin Lauren Shuler Donner. „Es sagt sehr viel über die Liebe der Schauspieler zu diesem Drehbuch und zu den X-Men-Filmen generell aus, dass sie alle wieder gemeinsam vor die Kamera getreten sind,“ fügt Avi Arad hinzu. „Es ist die Besetzung, die diese Filme zu dem gemacht haben, was sie sind und es war außerordentlich wichtig, alle Darsteller für diesen Film wieder ins Boot zu holen.“
Die Schauspieler merkten, dass ihren Charakteren nun große Veränderungen bevorstanden. Besonders Famke Janssen, die die Telepathin Jean Grey spielt. In X2 hatte Jean ihr Leben geopfert, um die anderen X-Men zu retten und ertrank im Alkali Lake. Aber die letzte Szene in diesem Film deutet bereits an, dass wir sie wahrscheinlich noch einmal sehen werden - und X-MEN: DER LETZTE WIDERSTAND zollt dieser Tatsache im großen Stil Tribut.
Jean kehrt zurück, wiedergeboren als „Dark Phoenix“ mit außergewöhnlich starken Kräften. Sie ist sozusagen zur ultimativen Waffe geworden - die jeder, da der Krieg kurz bevorsteht, für sich haben will. Sie wird also zur Bedrohung, nicht nur für die X-Men selbst, sondern für die ganze Welt.
„Jeans Geschichte ist die extremste von allen. Wir wurden von einer bestimmten Storyline der Comics inspiriert, die so zuvor noch nie zu sehen war: Wir nahmen einen Helden und machten aus ihm einen Bösewicht. Ihr Schicksal ist sehr emotional, denn es dreht sich unter anderem auch darum, mit ansehen zu müssen, wie jemand, den man liebt, nach innen und nach außen explodiert,“ so Simon Kinberg.
„Das, was Jean in diesem Film tut, unterscheidet sich erheblich von ihrem Verhalten und Handeln in den ersten beiden Filmen. Es ist eine riesige Veränderung, auf die Comicfans bereits sehnlichst warten und von der die Zuschauer sicherlich geschockt sein werden,“ so Famke Janssen.
In X-MEN und X2 ist Jean Lehrerin an Xaviers Schule und eine Heldin. Zusammen mit ihrem Mentor und Freund, Professor Charles Xavier, ihrem Verlobten Scott Summers (aka Cyclops) und dem Rest der X-Men kämpft sie im ersten Teil gegen Magneto und im zweiten gegen den Mutanten hassenden Stryker.
Trotz ihrer Heldentaten wird ihr dunkles Schicksal bereits in den ersten beiden Filmen angedeutet. Dieses Schicksal wird nun in X-MEN: DER LETZTE WIDERSTAND enthüllt. „In den ersten beiden Filmen merkt man bereits, dass mit Jean irgendetwas nicht stimmt - es gibt Momente, in denen ihre Kräfte sie überfordern. In X2 wird das noch weiter ausgebaut - sie hat Kopfschmerzen und kann ihre Kräfte manchmal nur schwer kontrollieren,“ so Janssen.
Das Schicksal von Cyclops (James Marsden) ist eng mit Jeans Wiedergeburt verbunden. Die beiden waren verlobt und hatten bereits geplant zu heiraten, doch Jeans Heldentod machte den einst so linientreuen Cyclops verbittert und bekümmert. „Er hat seinen Lebensmittelpunkt, den Menschen, den er liebte, verloren. Die X-Men und all das, für das sie einstehen, haben für ihn an Bedeutung verloren, nun, da Jean nicht mehr da ist. Eigentlich leidet das gesamte X-Men-Team,“ so Marsden.
Rogue (Anna Paquin) freundet sich mit dem Gedanken an, als Mensch wiedergeboren zu werden. „Nun, da es ein Heilmittel gibt, steht Rogue vor einer schweren Wahl. Entweder kann sie sich heilen lassen und somit ihr Leben für immer verändern, oder sie akzeptiert, wer sie ist und lebt weiterhin wegen ihrer Mutation ein isoliertes, einsames Leben,“ so Paquin.
„Rogue hat schlicht und einfach die schlimmsten Fähigkeiten im gesamten Mutantenuniversum. Sie kann niemanden berühren, keine Liebe zum Ausdruck bringen. Was soll sie nun machen? Der Film gibt Antwort auf diese Frage,“ so Produzent Ralph Winter.
Rogues Geschichte ist eng mit der von Bobby Drake (aka Iceman) verbunden, mit dem sie in X2 eine Beziehung begonnen hatte. Aber ihrer aufkeimenden Liebe wird ein schweres Hindernis in den Weg gelegt, denn sie kann aufgrund ihrer Kräfte niemanden anfassen, sonst würde sie dessen Leben aufs Spiel setzen. „Die Beziehung zu Rogue stellt Bobby auf eine harte Probe. Alles wird sogar noch komplizierter, als er merkt, dass er auch etwas für Kitty Pryde (eine junge Mutantin, die sich durch Materie bewegen kann) empfindet. Er ist bereit, ein vollwertiges Mitglied der X-Men zu werden,“ so Shawn Ashmore.
Auch der Kampf gegen seinen Erzfeind Pyro, der ein Mitglied der bösen Bruderschaft ist, und das Feuer kontrollieren und manipulieren kann, geht weiter. „Es ist ein Krieg zwischen Feuer und Eis,“ so Aaron Stanford (Pyro). „Meine Figur ist Magnetos rechte Hand geworden. Er ist nun noch selbstsicherer, noch mächtiger und kann noch größeren Schaden anrichten.“
Auch Mystique, eine Formwandlerin und Mitglied in Magnetos Bruderschaft, bekommt die Auswirkungen des Heilmittels zu spüren. „Sie kämpfte stets treu an Magnetos Seite. Aber sie muss einiges einstecken als Magneto seiner Empörung und seinem Zorn über die Entwicklung des Heilmittels freien Lauf lässt. Und die Wut der Hölle ist nichts gegen die einer verschmähten Frau,“ so Rebecca Romijn, die, wie bereits in den ersten beiden Filmen, stundenlang in der Maske verbrachte, um zur blauhäutigen Mutantin zu werden.

Das Universum der X-Men Comics wird von Hunderten von verschiedenen Charakteren bevölkert, von denen die meisten aufgrund der begrenzen Zeitvorgaben keinen Platz in einem zweistündigen Film finden konnten. Nach jeder Bekanntmachung des Drehvorhabens für einen neuen Film der X-Men-Reihe erhielten die Filmemacher unzählige Fanbriefe, in denen die Fans ihre Ideen und Gedanken darüber, welche neuen Figuren den Weg auf die Leinwand finden sollten, kundtaten. Beast und Angel führten die Liste dieser Charaktere an. Als der dritte Film Gestalt anzunehmen begann, hatten die Filmemacher endlich eine Story, die groß genug war, um diese Figuren einzubauen.
Nachdem es beschlossene Sache war, Beast in den Film zu integrieren, stand das Team vor der Herausforderung, einen geeigneten Schauspieler für die Rolle zu finden. Beast, der zu Beginn des Films die Abteilung für Mutant Affairs der US-Regierung leitet, ist einer der weltbekannten Experten auf den Gebieten der Mutationen und Evolutions-biologie. Er hat ein immenses Wissen in Genetik, Biochemie und vielen anderen Wissenschaftsfeldern und er verfügt trotz seines massigen Körperbaus über übernatürliche Beweglichkeit, Kraft, Ausdauer und Ge-schicklichkeit.
„Jeder hatte seine eigene Vorstellung davon, wer für diese Rolle am besten geeignet war. Am schwierigsten war es nicht, den Charakter für das Drehbuch zu schreiben, sondern den passenden Schauspieler zu finden. Kelsey Grammer ist für mich die absolute Idealbesetzung. Er verkörpert Beast mit seiner Stimme, seinem Verhalten, seiner körperlichen Darstellung und seinen Augen,“ so Ko-Autor Simon Kinberg.
Grammer war begeistert von der einzigartigen Mischung aus Intellekt und Körperkraft, die Beast in sich trägt. „Beast ist sehr intelligent und kämpft eigentlich nur ungern. Aber wenn er kämpft, dann tut er das ganz ausgezeichnet. Ich dachte mir also, okay, das will ich spielen,“ so Grammer.
Der Schauspieler, der weltweit für seine fünf mal mit dem Emmy gekrönte Rolle des Dr. Frasier Crane in den erfolgreichen Sitcoms „Cheers“ und „Frasier“ bekannt ist, ist unter der dicken Make-up-Schicht und den Prothesen, die ihn in Beast verwandeln, kaum noch wiederzu-erkennen.
„Als ich für die Rolle zugesagt hatte, ist mir klar geworden, dass dies mein erster Ausflug in die Welt der Make-up-Prothesen ist. Und ich muss zugeben, dass ich mir nicht ganz sicher war, ob ich mich darüber freuen sollte, oder nicht. So eine Maske hilft einem sehr dabei, den Charakter realistisch zu spielen, aber gleichzeitig erdrückt es einen auch ein wenig. Man muss viel stärker arbeiten, um seine Energie auch durch die Maske sichtbar und spürbar zu machen. Andererseits hatte das Ganze auch seine positiven Seiten. Die Prothesen halfen mir zum Beispiel dabei zu erkennen, wie wichtig auch eine gewisse Ruhe in der Performance ist. Ich entschied mich, nicht zu viele Gesichtsausdrücke in die Rolle zu bringen, sondern mich mehr auf die Augen zu konzentrieren. Es sind seine Augen, durch die man Beasts Intellekt erkennen kann,“ so Grammer weiter.
Laut Bart Mixon von Spectral Motion, eine der führenden Make-up-Effects-Firmen, die auch für das Make-up von Angel, Colossus und Juggernaut verantwortlich zeichnet, dauerte es drei Stunden, bis Grammers Make-up fertig war. Mixon arbeitete hierfür mit Thom Floutz, einem Künstler auf dem Gebiet des Prothesen-Make-ups, zusammen. „Beasts Make-up ist ziemlich kompliziert. Es gibt fünf verschiedene Prothesenstücke für den Kopf. Eines für den Hals, für die Schädeldecke mit Ohren, eine große Prothese für die Wangenknochen und den Kiefer, ein Stück für seine Stirn und noch eine eigene Unterlippen-Prothese. Dann gibt es noch einen Ganzkörperanzug, Handschuhe, spezielle Füße und natürlich sechs Haarteile. Außerdem musste das Make-up sehr flexibel sein,“ so Mixon.
Angel (gespielt von Ben Foster) ist den meisten Comicfans genauso ans Herz gewachsen wie Beast. Angels Vater, der reiche Industriemogul Warren Worthington II (gespielt von Michael Murphy), kann die Mutation seines Sohnes nicht akzeptieren. Angel hat Flügel mit einer Spannweite von beinahe fünf Metern und kann deshalb fliegen. Die Sorge um seinen Sohn und dessen Mutation bringt Warren Worthington II dazu, die Entwicklung eines Heilmittels voranzutreiben.
Eine der ausdrucksstärksten Szenen zeigt den jungen Angel, der versucht, seine Mutantenkräfte los zu werden. „Angels Handeln zeigt, wie viel jungen Leuten daran liegt, in die Gesellschaft zu passen, von allen anderen gemocht zu werden. Auf gewisse Weise fasst es das zusammen, worum es bei den X-Men eigentlich geht: Wir alle fühlen uns, als wären wir vollkommen unterschiedlich und das einzig richtige ist, dass wir diese Unterschiede akzeptieren. Wenn wir das nicht tun, können katastrophale Dinge passieren,“ so Foster.
Laut Ratner brachte Foster Angels Pein und Probleme sehr gut zur Geltung. Genauso eindrucksvoll waren auch die körperlichen Anstrengungen des Schauspielers. Foster musste nicht nur die Prothesen ertragen, die in langwierigen Prozessen angebracht werden mussten, er brachte sich auch körperlich in unglaubliche Form, um die kraftvolle Comicfigur optimal darzustellen. „Ben trainierte mehr als jeder andere, den ich je gesehen habe. Er hat sich wirklich komplett in eine andere Person verwandelt,“ so der Regisseur.
Auch Angels Bekleidung stellte die Designer vor eine Herausforderung: „Wir mussten Angels Outfits so entwerfen, dass man darin drei Arten von Flügeln unterbringen konnte. Es gab insgesamt drei verschiedene Bekleidungssets. Das erste musste die Flügelprothesen unterbringen und auch in Szenen realistisch wirken, in denen Angel mit nacktem Oberkörper gezeigt wird; das zweite Set wurde speziell für Szenen entworfen, in denen Angels Flügel in einem Zaumzeug zurück-gebunden und versteckt werden; und das dritte „normale“ Outfit benutzten wir, wenn Angels Flügel computergeneriert wurden,“ so Kostüm-designerin Judianna Makovsky.
Vinnie Jones spielt die unaufhaltsame Kampfmaschine Juggernaut (aka Cain Marko), eine weitere sehr beliebte Figur aus der Comicreihe. Wenn Juggernaut einmal in Bewegung ist, kann sich ihm nichts und niemand widersetzen. Jones, ein ehemaliger Fußballstar, machte sich mit der Rolle des Haudegens bereits in Filmen wie SNATCH („Snatch - Schweine und Diamanten“, 2000) und LOCK, STOCK AND TWO SMOKING BARRELS („Bube, Dame, König, Gras“, 1998 ) einen Namen. Seine bereits sehr massive Statur wurde durch die Arbeit der Make-up-Zauberer von Spectral Motion noch gesteigert.
„Juggernaut ist ein Söldner, eine Kampfmaschine. Er ist zwar ein Mitglied der Bruderschaft, aber er teilt nicht unbedingt Magnetos Ansichten und sein Ziel, das Heilmittel zu zerstören. Er lebt einfach nur für den Kampf,“ so Jones.
Des Weiteren neu in der Reihe der Comichelden sind Dania Ramirez als Callisto, die mit ihrer übermenschlichen Sinneswahrnehmung die Kräfte anderer Mutanten fühlen und diese so aufspüren kann; Eric Dane als Multiple Man, der sich duplizieren kann; Cameron Bright als Leech und Shohreh Aghdashloo als Genforscherin Dr. Kavita Rao.

Mit seinen eindrucksvollen Sets und explosiven Kampfszenen verleiht X-MEN: DER LETZTE WIDERSTAND dem Begriff Action ganz neue Dimensionen. Simon Crane, einer der renommiertesten Stunt-Koordinatoren der Branche, arbeitete für den Entwurf der Actionszenen und der verschiedenen Kampfarten eng mit Brett Ratner zusammen. Crane hatte gerade Brad Pitt und Angelina Jolie die entsprechenden Kampftechniken für den Blockbuster MR. AND MRS. SMITH („Mr. & Mrs. Smith“, 2005) beigebracht, als ihm die Arbeit an X-MEN: DER LETZTE WIDERSTAND angeboten wurde. Seine Aufgabe war es, Actionszenen zu erschaffen, die so zuvor noch nie auf der Leinwand zu sehen waren, neue Filmvarianten und Einstellungen für Kampfszenen zu kreieren und durch nervenaufreibende Action die Story voranzutreiben.
Crane arbeitete dafür eng mit John Bruno, einem Oscar-prämierten Visual Effects Supervisor, zusammen. Die beiden schufen dank grandioser Stunts, Spezialeffekten und Computertechnik Actionszenen, die sowohl atemberaubend sind als auch glaubwürdig wirken.
Eine von Cranes Hauptaufgaben war es, ausgehend von den Comics, Wolverines einzigartigen Kampfstil zu entwickeln - eine Mischung aus unbändigem Zorn und blinder Wut, die Wolverine zur unaufhaltsamen Ein-Mann-Armee macht. „Wolverines Kampftechnik in den ersten beiden Filmen war großartig, doch für den neuen Film wollten wir uns enger an die Comicvorlage und den dort beschriebenen Kampfstil halten. Die meiste Zeit hat Wolverine bloß für sich selbst gekämpft. Nun steht dahinter etwas größeres, wichtigeres, kein Wunder, dass er deshalb auch wilder und härter agiert. Im Film wird der Zuschauer einen Wolverine zu sehen bekommen, der wirklich wütend ist,“ so Crane.
Hugh Jackman, der als Vorbereitung auf seine Kampfszenen Hunderte von Stunden im Fitnessstudio verbrachte, absolvierte ein spezielles Training. „In X-MEN und X2 könnte man meinen Stil als ,slicing and dicing‘ bezeichnen. Ich schlitze mit meinen Klauen wie wild um mich herum alles auf. Für diesen Film wollte ich mich mehr auf die Comicvorlagen besinnen, die wirklich brillante Kampfszenen zeigen,“ so Jackman.
Auch wenn Wolverine eigentlich eher mit beiden Beinen fest auf dem Boden steht, für manche Szene macht er sogar die Luft unsicher. Und das mit Hilfe des superstarken Colossus. Für diese Einstellungen nahmen die Filmemacher ein Comicelement zum Vorbild, das bei den Fans besonders beliebt ist: das „Fastball Special“. Crane und sein Team entschlossen sich dazu, Jackman an einem Draht durch einen Wald fliegen zu lassen - und das mit einer Geschwindigkeit von bis zu 120 km/h. „Es war ein phänomenales Erlebnis. Und wir drehten ohne CG-Tricks,“ so Jackman.
Auch Halle Berrys Storm kann fliegen, eine Tatsache, die in den ersten beiden Filmen unbeachtet blieb. „Ich weiß, es klingt jetzt vielleicht komisch, aber seit den ersten beiden Filmen habe ich immer wieder gesagt: ‚Ich möchte einfach nur fliegen!’“
In X-MEN: DER LETZTE WIDERSTAND geht ihr Wunsch nun endlich in Erfüllung. In einer Szene, in der Storm den Himmel erobert und dort wie ein Tornado herumwirbelt, schaffte Berry 24 Umdrehungen in nur zwei oder drei Sekunden. „Es ist ein so wahnsinnig spektakulärer Stunt, dass niemand glauben wird, dass Halle ihn selbst ausgeführt hat. Aber sie hat es getan,“ so Brett Ratner. Um Übelkeit vorzubeugen, musste Berry für den Stunt extra Medikamente schlucken.
Neben der Erfindung neuer Kampfstile zeichnete Crane auch für die großen Actionsets verantwortlich. Eine Herausforderung war die Szene, in der Magneto Autos von der Golden Gate Bridge auf Alcatraz schleudert und Pyro diese dann in der Luft in Brand setzt, so dass die Wagen als brennende Geschosse auf die X-Men herabregnen.
Die Golden Gate Bridge-Sequenz ist eine der größten Szenen des Films, Magneto übernimmt die Kontrolle über das Wahrzeichen von San Francisco, reißt es aus seiner Verankerung und benutzt es als Brücke nach Alcatraz. Diese Szene, die spektakulärste aller X-Men-Filme, entsprang der Kreativität von Crane, John Bruno und Edward Verreaux.

„Der Golden Gate Bridge-Sequenz ist Magnetos eindrucksvollste und intensivste Szene. Es ist die anspruchsvollste Visual Effects-Szene der Filmreihe,“ so John Bruno, Oscarpreisträger und enger Mitarbeiter James Camerons (TITANIC („Titanic“, 1997) und TERMINATOR 2: JUDGMENT DAY („Terminator 2 - Tag der Abrechnung“, 1991)). Die Effektabteilung baute hierzu einen Teil der Brücke und einen Teil Alcatraz’ in Originalgröße nach. Bruno und sein Team fügten digital den Rest der Bauwerke hinzu und verbanden die realen Sets mit computergenerierten Bildern. Zusätzlich wurden auch detailgetreue Miniaturen gebaut.
Um die unzähligen eindrucksvollen Effekte realisieren zu können, holten sich die Filmemacher Unterstützung von einigen der besten Visual Effects-Firmen des Landes, darunter WETA Digital Ltd., die für ihre Arbeit an KING KONG („King Kong“, 2005) und der HERR DER RINGE-Trilogie
mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. WETA war für große Teile der Alcatraz-Szene sowie für die besonderen Fähigkeiten von Dark Phoenix verantwortlich. Auch Framestore CSC, eine Londoner Firma, arbeitete an der Golden Gate-Sequenz. Weitere Firmen, die an der Verwirklichung der Effekte beteiligt waren, waren die Moving Picture Company, Hydraulics und Klesier-Walczak, die mithalfen, Mystique zum Leben zu erwecken.
Für die Eröffnungsszene, ein Flashback, griff John Bruno auf eine „Verjüngungs-Software“ mit dem Namen LOLA zurück. „Die Software wurde bereits zuvor in anderen Filmen verwendet. Allerdings kam sie dort immer nur kurz zum Einsatz. Wir aber haben uns dazu entschlossen, die Software gleich für die ersten vier Minuten unseres Films zu benutzen.
Mithilfe des Programms konnten wir Professor X und Magneto um 20 Jahre verjüngen und eine Reise in die Vergangenheit wagen,“ so Bruno. Die Software benutzt 3-D-Masken und legt sie über das Gesicht der Schauspieler, um sie so jünger wirken zu lassen.
Neben den digitalen Effekten spielten auch die tatsächlichen Sets eine wichtige Rolle. Auf einem 40.000 qm2 großen Gelände in Vancouver, auf dem zuvor eine Holzfirma gestanden hatte, schuf die Crew riesige Sets, die zusammen 25.000 qm2 umfassten. An dem einen Ende des Geländes wurde die fast 80 Meter lange Golden Gate Bridge aufgebaut und von beiden Seiten mit einem 15 Meter hohen Bluescreen eingefasst. Ein anderes Megaset stand am anderen Ende des Geländes: Alcatraz Island.
86 Stromgeneratoren waren nötig, um die Sets zu betreiben. (zum Vergleich: X2 benötigte für seine Outdoorsets 54 Generatoren) Laienhaft ausgedrückt ist das die Energiemenge, die man für 176.000 60-Watt-Glühbirnen benötigt. „Alles sieht so wahnsinnig natürlich aus ... und wunderschön,“ so Kameramann Dante Spinotti (THE INSIDER („Insider“, 1999); L.A. CONFIDENTIAL („L.A. Confidential“, 1997)), der bereits zweimal für den Oscar nominiert war.
Set-Ausstatter Edward Verreaux’ Konzept zielte auf einen eleganten Realismus ab. „Im Film passiert sehr viel Fantastisches, deshalb dachte ich, und Brett Ratner war derselben Meinung, dass die Sets im Gegensatz dazu sehr realistisch gehalten werden sollten“, so Verreaux.
X-MEN: DER LETZTE WIDERSTAND kehrt an viele der legendären Drehorte der ersten beiden Filme zurück, darunter der X-Jet, Xavier’s School, die einzigartigen Gänge unter den Klassenzimmern und Alkali Lake, wo Jean Grey in X2 ihren Tod fand. „Wir wollten dem Stil der ersten beiden Filme treu bleiben. Die Vorgabe war, in der Welt, die in den ersten beiden Filmen etabliert wurde, zu bleiben, sie aber gleichzeitig noch schöner, interessanter und eindrucksvoller zu machen. Dabei half uns auch die Story selbst, und so entstand eine Art apokalyptische Landschaft,“ so Verreaux.




DARSTELLER

HUGH JACKMAN (Logan/Wolverine)

Hugh Jackman kehrt als einsame Kampfmaschine mit erstaunlichen Heilkräften, einziehbaren Adamantium-Krallen und einem animalischen Temperament auf die Leinwand zurück.
Nach seiner ersten großen US-amerikanischen Produktion X-MEN („X-MEN - Der Film“, 2000) wurde er in der Folge sogleich für zwei weitere Hauptrollen in SOMEONE LIKE YOU („Männerzirkus“, 2001) und SWORDFISH („Passwort: Swordfish“, 2001) besetzt. Für seine Leistung in KATE & LEOPOLD („Kate & Leopold“, 2002) erhielt er eine Golden-Globe-Nominierung.
In X2 („X-Men 2“, 2003) kehrte Jackman zu seiner Erfolgsrolle als Logan/Wolverine zurück und spielte danach im Hollywood-Blockbuster VAN HELSING („Van Helsing“, 2004). In diesem Jahr wird er in Darren Aronofskys THE FOUNTAIN zu sehen sein. Des Weiteren zählen zu seinen neusten Projekten die Woody-Allen-Komödie SCOOP und Christopher Nolans THE PRESTIGE, der bereits in diesem Jahr in die amerikanischen Kinos kommen soll.
Für seine Darstellung in dem Broadway-Musical „The Boy from Oz“ wurde Jackman 2004 mit einem Tony Award in der Kategorie Bester Schauspieler in einem Musical, sowie einem Drama Desk, einem Drama League, dem Outer Critics Circle und dem Theatre World Award ausgezeichnet.
Auf der Bühne war der Australier bereits in vielen erfolgreichen Stücken zu sehen. So erhielt Jackman den MO Award (das australische Pendant zum Tony) für seine Bühnen-Performance in „Sunset Boulevard“. Eine Nominierung für den selben Preis erhielt er als Gaston in „Beauty and the Beast“. Auch mit Trevor Nunns Neuauflage von „Oklahoma“ am englischen National Theatre konnte er Erfolge verzeichnen und wurde er mit einer Nominierung für den Olivier Award als Best Actor in a Musical bedacht.
Jackmans Karriere nahm ihren Anfang in Australien, wo er die Hauptrollen in den Independent-Produktionen PAPERBACK HERO (1998 ) und ERSKINEVILLE KINGS (1999) übernahm. Für letztere gewann er einen Best Actor Award des Australian Film Critics Circle und wurde vom Australian Film Institute mit einer Nominierung geehrt. 1999 ernannte man ihn im Rahmen der Australian Movie Convention zum „Australian Star of the Year“.


HALLE BERRY (Storm)

Die Karriere der Oscarpreisträgerin Halle Berry ist bemerkenswert und viele ihrer Kollegen träumen sicher von einer solchen Laufbahn. Im Moment steht sie zusammen mit Bruce Willis für den Thriller PERFECT STRANGER vor der Kamera. Für ihre Rollen in dem von Oprah Winfrey
produzierten Film „The Eyes Were Watching God“ und für das von ihr mitproduzierte Drama „Lackawanna Blues“ erhielt sie vor kurzem eine Emmy- und eine Golden Globe-Nominierung.
In dem Animationsabenteuer ROBOTS („Robots“, 2005) lieh Berry der Figur Cappy ihre Stimme und als sexy CATWOMAN („Catwoman“, 2004) begeisterte sie Kinobesucher auf der ganzen Welt. Eine weitere Hauptrolle spielte sie in dem Psychothriller GOTHIKA („Gothika“, 2003) und bewies damit abermals, dass sie ein wahrer Publikumsmagnet ist. Im Sommer 2003 kehrte sie in die Rolle der Storm in X2 („X-Men 2“, 2003) zurück und ließ damit die Kinokassen klingeln. 2002 konnte man Berry neben Pierce Brosnan im James-Bond-Blockbuster DIE ANOTHER DAY („Stirb an einem anderen Tag“, 2002) bewundern. Das 20. Agenten-Abenteuer avancierte zum erfolgreichsten 007-Film aller Zeiten.
Berrys spektakuläre Leistung in MONSTER’S BALL („Monster’s Ball“, 2001) brachte ihr einen Oscar als Beste Darstellerin sowie einen SAG Award und den Silbernen Bären auf der Berlinale ein. Darüber hinaus bedachte man sie mit Golden-Globe- und AFI-Award-Nominierungen
und einer Auszeichnung als Beste Schauspielerin vom National Board of Review.
Für ihre außergewöhnliche Darstellung in dem HBO-Fernsehfilm „Introducing Dorothy Dandridge“ wurde Halle Berry mit einem Emmy, einem Golden Globe, dem Screen Actors Guild Award und einem NAACP Image Award geehrt.
Berry gab ihr Kinodebüt in Spike Lees JUNGLE FEVER („Jungle Fever“, 1991). Neben Frauenschwarm Warren Beatty drehte sie BULWORTH („Bulworth“, 1998 ). Darüber hinaus spielte sie in WHY DO FOOLS FALL IN LOVE („Why Do Fools Fall in Love? - Die Wurzeln des Rock’n’Roll“, 1998 ), LOSING ISAIAH („Die andere Mutter“, 1995) an der Seite von Jessica Lange sowie EXECUTIVE DECISION („Einsame Entscheidung“, 1996), in dem sie neben Kurt Russell zu sehen war und für den Berry mit einem Blockbuster Award als Beste Schauspielerin in einem Actionfilm ausgezeichnet wurde. Des Weiteren stand sie für THE FLINTSTONES („Die Familie Feuerstein“, 1994) mit John Goodman, THE LAST BOY SCOUT („Last Boy Scout - Das Ziel ist Überleben“, 1991), STRICTLY BUSINESS (1994) und BOOMERANG („Boomerang“, 1992) mit Eddie Murphy vor der Kamera. Für ihre Leistung in SWORDFISH („Passwort: Swordfish“, 2001), den sie zusammen mit Hugh Jackman drehte, bedachte man sie mit einem NAACP Image Award.
Zu ihren TV-Produktionen zählt auch die hochgelobte ABC-Miniserie „The Wedding“ (Regie: Charles Burnett). Der Hollywood Women’s Press Club ernannte Berry für ihren Part als Titelheldin der Miniserie „Queen“ zur besten Newcomerin. Der Mehrteiler erreichte in seiner Kategorie
die höchsten Einschaltquoten der Fernsehgeschichte. Zu Berrys weiteren Fernsehproduktionen gehört der ABC-Mehrteiler „Oprah Winfrey Presents: The Wedding“. Neben Jimmy Smits spielte sie zudem die weibliche Hauptrolle im Showtime-Fernsehfilm „Solomon and Sheba“.
Als Anerkennung ihrer schauspielerischen Fähigkeiten ehrte die Harvard Foundation Halle Berry als Cultural Artist of the Year.


PATRICK STEWART (Professor Charles Xavier)

Für seine Vielseitigkeit ist Patrick Stewart international bekannt. Schließlich fühlt sich der renommierte Schauspieler nicht nur in klassischen Shakespeare-Dramen auf der Bühne wohl, sondern begeistert auch in Film und Fernsehen. Zuletzt war er in der wissenschafts-orientierten Miniserie „Eleventh Hour“ zu sehen. Im Dezember 2005 erntete er Lob für seine
außerordentliche Leistung in einer Soloaufführung von Charles Dickens’ „A Christmas Carol“ am The Albery Theatre. Stewart spielte darin über 40 Rollen und begeisterte das Publikum mit nur wenigen Requisiten, dafür mit umso mehr Schauspieltalent.
Patrick Stewart kann auf eine ungeheuer erfolgreiche Film- und Fernsehkarriere zurückblicken. Zuletzt konnten ihn die US-Kinozuschauer als Synchronsprecher in CHICKEN LITTLE („Himmel und Huhn“, 2006) hören. 2003 war er in X2 („X-Men 2“, 2003) in der Rolle des Professor Xavier zu sehen, für die er auch eine Nominierung für den Blockbuster Entertainment Award bekam.
Ein Jahr zuvor (2002) schlüpfte er im zehnten Spielfilmabenteuer der STAR TREK-Reihe, STAR TREK: NEMESIS („Star Trek: Nemesis“, 2002), erneut in die Rolle des Raumschiffkapitäns Jean Luc Picard. Zu seinen weiteren STAR TREK-Filmen gehören STAR TREK: GENERATIONS („Star Trek - Treffen der Generationen“, 1994), STAR TREK: FIRST CONTACT („Star Trek - Der erste Kontakt“, 1996) und STAR TREK: INSURRECTION („Star Trek - Der Aufstand“, 1998 ).
Ebenfalls 2002 verkörperte Stewart die Titelfigur in dem TV-Film „King of Texas“, einer modernisierten, während der mexikanischen Revolte in der Mitte des 18. Jahrhunderts angesiedelten Version des Shakespeare-Klassikers „King Lear“. 2001 lieh er King Goobot in JIMMY NEUTRON: BOY GENIUS („Jimmy Neutron - Der mutige Held“, 2001) seine Stimme.
Zu seinen weiteren Filmengagements zählen JEFFREY („Jeffrey“, 1995), HEDDA („Hedda Gabler“, 1995), DUNE („Der Wüstenplanet“, 1984), EXCALIBUR („Excalibur“, 1981), L.A.
STORY („L.A. Story“, 1990), DEATH TRAIN („Death Train“, 1992), ROBIN HOOD: MEN IN TIGHTS („Robin Hood - Helden in Strumpfhosen“, 1993,), GUNMEN („Gunmen“, 1994), MASTERMINDS („Masterminds - Das Duell“, 1997), THE PAGEMASTER („Der Pagemaster - Richies fantastische Reise“, 1994), THE CONSPIRACY THEORY („Fletchers Visionen“, 1997), SAFE HOUSE („Safe House - Abgeschottet“, 1997) sowie DAD SAVAGE („Dad Savage“, 1997).
Auch das Fernsehen spielt eine große Rolle in Patrick Stewarts Karriere. So wurde er für „The Lion in Winter“ sowohl als Darsteller als auch als Ausführender Produzent tätig. Der Film brachte ihm eine Nominierung für den Golden Globe ein.
Für sein Porträt des Ebenezer Scrooge in der TNT-Produktion „A Christmas Carol“, die er zusammen mit Robert Halmi für Hallmark Entertainment produzierte, wurde Stewart für einen Screen Actors Guild Award nominiert.
Für seine Interpretation des Captain Ahab, den er an der Seite von Gregory Peck und Henry Thomas in einer von USA Networks produzierten Neuauflage von „Moby Dick“ spielte, wurde Patrick Stewart mit Emmy- und Golden Globe-Nominierungen als Best Actor in a Dramatic Series or Miniseries bedacht.
Patrick Stewart prägte die Rolle des Captain Picard in der Erfolgs-Fernsehserie „Star Trek: The Next Generation“, die von 1988 bis 1994 lief. Für diese Leistung erhielt er Nominierungen als Bester Schauspieler von den American TV Awards und der Screen Actors Guild. Bei einigen Episoden der Erfolgsserie führte Stewart auch selbst Regie und wurde für die Folge „A Fistful of Datas“ mit einem Emmy belohnt.
Für die BBC stand er in der gefeierten Miniserie „I, Claudius“, „Tinker, Tailor, Soldier, Spy“ und „Smiley’s People“ vor den Fernsehkameras. Darüber hinaus verkörperte er Salieri in „The Mozart Inquest“, den Ödipus in „Oedipus Rex“ und war als Reverend Anderson in „The Devil’s Disciple“ zu bewundern. Zu seinen weiteren Fernseherfolgen zählen „The Canterville Ghost“, „In Search of Dr. Seuss“ und „The Simpsons“ sowie die Dokumentationen „The Shape of the World“ und „MGM; When the Lion Roars“.
Zu seinen neuesten Projekten gehören das Drama THE GAME OF THEIR LIVES („Das Spiel ihres Lebens“, 2005) sowie Synchron-Aufträge für BAMBI AND THE GREAT PRINCE OF THE FORREST („Bambi 2 - Der Herr der Wälder“, 2006) und THE WATER WARRIORS.
Auch auf der Bühne ist der renommierte Schauspieler sehr aktiv. Im Januar 2005 trat er im Apollo Theater in „A Life in The Theatre“ auf. Zuvor war er auf der West End Stage in „The Master Builder“ zu sehen. 2001 konnte man ihn in drei Theaterproduktionen bewundern: „Johnson Over Jordan“ in Leeds, „Who’s Afraid of Virginia Woolf“ im Guthris Theatre in Minneapolis und Stewarts gefeierte One-Man-Show „A Christmas Carol“, die 2001 am Broadway in acht Benefizaufführungen zu sehen war.
Im Sommer 2000 übernahm Stewart die Hauptrolle in der Broadway-Inszenierung von Arthur Millers Tony-nominiertem Stück „The Ride Down Mt. Morgan“, nachdem er 1998 den „Othello“ am Shakespeare Theatre in Washington, D.C. gegeben hatte. Für seine bemerkenswerten Theaterarbeiten zeichnete ihn das Shakespeare Theatre in Washington, D.C. 1996 mit dem renommierten Will Award aus. Der Preis wird jährlich an eine Person vergeben, die einen „wichtigen Beitrag zum klassischen Schauspiel in Amerika“ leistet.
Im selben Jahr brachte Stewart seine eigene Fassung des Dickens-Klassikers „A Christmas Carol“ exklusiv im Doolittle Theatre von Los Angeles zur Aufführung. Das hochgelobte Ein-Personen-Stück, in dem Stewart mehr als 40 Figuren spielte, brachte ihm einen Drama Desk Award for Best Solo Performer ein. Als Stewart „A Christmas Carol“ dem Londoner Publikum des Old Vic Theatres präsentierte, wurde er mit einer Olivier Award-Nominierung als Best Actor sowie einem Olivier Award for Best Entertainment ausgezeichnet.
1995 verkörperte Stewart die Figur des Prospero in der Broadway-Inszenierung des Shakespeare-Klassikers „Der Sturm“. Dafür wurde er vom Outer Critics Circle mit einer Nominierung als Best Actor bedacht. Für seine herausragenden Leistungen auf der Bühne erhielt er ein Jahr später auch den renommierten Will Award des Shakespeare Theatre in Washington D.C.. Im selben Jahr wurde Stewart für seine Erzählung von „Prokofiev: Peter and the Wolf“ mit einem Grammy ausgezeichnet.
In Peter Shaffers „Yonadab“ spielte er 1986 am National Theatre die Hauptrolle. Für seine Interpretation des Enobarbus in Peter Brooks Produktion von „Anthony and Cleopatra“ gewann er einen Society of the West End Theaters Award (SWET), für den er für seine Rolle des Shylock in „The Merchant of Venice“ ebenfalls nominiert wurde.
Stewart wurde als Ehrenmitglied in die Royal Shakespeare Company (RSC) aufgenommen, nachdem er bereits 1967 assoziiertes Mitglied geworden war. Er hat in Produktionen der RSC alle großen Rollen gespielt, darunter Shylock, Henry IV, Titus Andronicus, Oberon, Leontes, Touchstone, Launce und Enobarbus. Daneben war er auch in vielen zeitgenössischen Produktionen der RSC, darunter Stücke von Tom Stoppard, Edward Bond, Howard Barker und David Rudkin, zu sehen.
Der Künstler adaptierte diverse Stücke für die Bühne, das Fernsehen und das Radio, darunter zwei Arbeiten von Mikhail Bulgahov, „The Procurator“ (nach dem Roman „The Master and Margarita“) sowie „A Country Doctor´s Notebook“. 1992 inszenierte er „Every Good Boy Deserves Favor“ von Tom Stoppard und Andre Previn. Darin übernahm er zusammen mit vier anderen Ensemblemitgliedern aus „Star Trek: The Next Generation“ die Hauptrollen, das Orange County Symphony Orchestra begleitete. Dieselbe Produktion wurde mit anderen Symphonieorchestern in Minneapolis, Chicago und Atlanta aufgeführt.
Dieses Jahr wird Stewart nach Stanford an die Bühne zurückkehren und in den Stücken „Antony and Cleopatra“ sowie „The Tempest“ zu sehen sein.
2001 erhielt Stewart seine wohl höchste Auszeichnung, als ihn Queen Elizabeth zum Officer of the British Empire (O.B.E.) ernannte.


IAN McKELLEN (Magneto)

Erneut übernimmt McKellen die Rolle des stärksten und mächtigsten Mutanten der Welt.
McKellen wurde für seine Arbeit bereits mit mehr als 40 Preisen ausgezeichnet, zuletzt mit dem Goldenen Bären für sein Lebenswerk auf der Berlinale 2006.
Ian McKellen wurde in der Industrieregion im Norden Englands am 25. Mai 1939 als Sohn eines Bauingenieurs geboren. Als Schauspieler trat er zum ersten Mal an der Cambridge University in Erscheinung, wo er englische Literaturwissenschaften studierte und an 21 Aufführungen des Studententheaters teilnahm. Ohne eine Schauspiel-Ausbildung in der Tasche gab er 1961 sein professionelles Bühnendebüt am Belgrade Theatre in Coventry. Drei Spielzeiten lang schloss er sich anschließend regionalen Ensembles an. Zu einem ersten Karriere-Höhepunkt kam es, als er am Nottingham Playhouse unter der Regie seines Kindheitsidols Tyrone Guthrie bei einer Premiere auftrat.
Seine legendären Auftritte in Shakespeares „Richard II“ und Marlowes „Edward II“ waren das Highlight des Edinburgh Festivals 1969. Auf der Suche nach dem idealen Theaterensemble engagierte er sich als Mitbegründer der Actors’s Company. Als einer der führenden Persönlichkeiten der Royal Shakespeare Company spielte er an der Seite von Dame Judi Dench den Macbeth, den Romeo, den Jago und in vielen Stücken von Brecht, Tschechow, Ibsen, Jonson, Shaw und Stoppard. Immer wieder tritt er im National Theatre auf, zuletzt war er in „Peter Pan“ zu sehen.
McKellen ist außerdem regelmäßig auf amerikanischen Bühnen zu sehen. Für seine Interpretation des Salieri in Peter Shaffers „Amadeus“ gewann er quasi jede mögliche Auszeichnung. Darüber hinaus war in „Dance of the Death“ zu sehen. 2005 wurde er in die Theatre Hall of Fame aufgenommen.
Für das Fernsehen stand er in folgenden Produktionen vor der Kamera: Stephen Frears’ „Walter“, „The Scarlet Pimpernel“, „And the Band Played On“, „Rasputin“, „Cold Comfort Farm“ und die britische Soap mit der längsten Laufzeit, „Coronation Street“.
McKellen war bereits in über 40 Kinofilmen zu sehen, darunter die X-MEN-Filme sowie die Oscar-gekrönte HERR DER RINGE-Trilogie.
Für seine darstellerische Leistung in RICHARD III („Richard III“, 1996) ernannte man ihn zum European Actor of the Year. Als Hollywood-Regisseur James Whale in Bill Condons GODS AND MONSTERS („Gods and Monsters“, 1998 ) erntete er Nominierungen für den Oscar, Golden Globe, den Screen Actors Guild Award sowie den Golden Satellite.
Im Dezember diesen Jahres wird er als Toad in dem Animationsfilm FLUSHED AWAY („Flutsch und weg“, 2006) zu hören sein.
Vor kurzem erfreute McKellen seine Fangemeinde mit Bühnenauftritten in dem Stück „Aladdin“, das in Kevin Spaceys Old Vic Theatre aufgeführt wurde, und in Mark Ravenhills
„The Cut“.
Seit seinem Coming Out im Jahre 1988 setzt McKellen sich für die Rechte Homosexueller ein. 1989 wurde er für seine Verdienste um die darstellende Kunst zum Ritter geschlagen. Eine ausführliche Biographie und einige Tagebucheinträge des Schauspielers gibt es unter www.mckellen.com <http://www.mckellen.com/>


FAMKE JANSSEN (Jean Grey)

Famke Janssen kehrt als mächtigste Telepathin und Telekinese-Expertin der Welt auf die Leinwand zurück.
Janssen war in dem Independent-Film THE TREATMENT an der Seite von Sir Ian Holm zu sehen. Vor kurzem kehrte sie in ihre Rolle in „Nip/Tuck“ zurück. Für die Erfolgs-Serie erhielt sie einen Movieline Breakthrough Award. Des Weiteren wurde die Serie selbst bereits in der ersten Staffel für einen AFI Award und einen Golden Globe nominiert.
Zu ihren Filmerfolgen zählen Robert Altmans THE GINGERBREAD MAN („Gingerbread Man“, 1997) und der Thriller HIDE AND SEEK („Hide and Seek“, 2004), in dem sie an der Seite von Robert DeNiro und Dakota Fanning zu sehen war. Außerdem stand sie zusammen mit Debra Winger für den Film EULOGY (2003) vor der Kamera, der 2004 auf dem Sundance Film Festival seine Premiere feierte.
2002 konnte man Fanke Janssen neben Eddie Murphy und Owen Wilson in I SPY („I-Spy“, 2002) bewundern. Des Weiteren spielte sie an der Seite von Michael Douglas in dem Thriller DON’T SAY A WORD („Sag kein Wort“, 2001) und war zusammen mit Vince Vaughn in MADE („Made“, 2001) zu sehen.
Für die Rolle an der Seite von Jon Favreau in der Romantikkomödie LOVE & SEX („love + sex“, 2000), mit der sie den Durchbruch schaffte, wurde Janssen von der Kritik gefeiert. Das Werk erlebte auf dem Sundance Film Festival seine Premiere. An der Seite von Geoffrey Rush war sie in dem Horrorthriller HOUSE ON HAUNTED HILL („Haunted Hill“, 1999) zu sehen. Zu ihren Kinofilmen zählen außerdem: Robert Rodriguez’ THE FACULTY („Faculty“, 1999), John Dahls ROUNDERS („Rounders“, 1998 ), Woody Allens CELEBRITY („Celebrity - Schön, reich, berühmt“, 1998 ), John Irvins CITY OF INDUSTRY („City of Industry“, 1997) und Stephen Sommers’ DEEP RISING („Octalus - Der Tod aus der Tiefe“, 1997).
Weltberühmt wurde Famke Janssen als laszive Killerin Xenia Onatopp in Martin Campbells James-Bond-Abenteuer GOLDENEYE („Goldeneye“, 1995).


ANNA PAQUIN (Rogue)

Auch Anna Paquin kehrt als verstörte Teenagerin Rogue ins Team zurück. Die Mutantin Rogue absorbiert die Lebenskräfte eines jeden Menschen, den sie berührt.
Ihr neuester Film ist das Drama MARGARET, in dem sie an der Seite von Matt Damon, Mark Ruffalo und Matthew Broderick spielt. Voraussichtlich startet MARGARET noch in diesem Jahr in den USA.
Aktuell ist sie auf der deutschen Leinwand in Noah Baumbachs THE SQUID AND THE WHALE („Der Tintenfisch und der Wal“, 2004) zu sehen. Der Film wurde auf dem Sundance Film Festival 2005 mit dem Director’s Award und dem Waldo Salt Screening Award ausgezeichnet.
Auf der Bühne war Paquin zuletzt an der Seite von Kieran Culkin in „After Ashley“ in New York zu bewundern. Sie spielte in Neil Labutes düsterem Stück „The Distance from Here“, das für zwei Drama Desk Awards in den Kategorien Best Play und Best Cast Ensemble nominiert war und den für Best Cast Ensemble gewann. Neben Paquin waren auch Mark Webber, Melissa Leo und Marshall Logan-Green in Michael Greifs Inszenierung mit von der Partie.
1993 versetzte Paquin die Welt mit ihren Filmdebüt THE PIANO („Das Piano“, 1993) in Erstaunen. Für ihre Leistung bedachte sie die Academy mit einem Oscar als Beste Nebendarstellerin. Des Weiteren stand sie in Spike Lees THE 25TH HOUR („25 Stunden“, 2002) vor der Kamera, den sie
zusammen mit Edward Norton und Philip Seymour Hoffman drehte. Außerdem spielte sie an der Seite von Joaquin Phoenix und Ed Harris in BUFFALO SOLDIERS („Army Go Home“, 2001).
Neben X-MEN („X-MEN - Der Film“, 2000) zählen zu ihren weiteren Filmen FINDING FORRESTER („Forrester - gefunden!“, 2000), ALMOST FAMOUS („Almost Famous“, 2000), A WALK ON THE MOON (1998 ), ALL THE RAGE (1997), HURLYBURLY („Hurlyburly“, 1998 ), SHE’S ALL THAT („Eine wie keine“, 1999), FLY AWAY HOME („Amy und die Wildgänse“, 1996) sowie JANE EYRE („Jane Eyre“, 1996).
Auf der Bühne des Londoner West End spielte Anna Paquin „This is Our Youth“. Für ihre jüngste Bühnendarbietung in Rebecca Gilmans Stück „The Glory of Living“ am New Yorker MCC Theatre wurde Paquin mit einer Drama Desk-Nominierung bedacht.


KELSEY GRAMMER (Dr. Henry McCoy / Beast)

Als Dr. McCoy, einer der beliebtesten Charaktere der Marvel-Comic-Reihe, stößt Kelsey Grammer zum X-MEN-Cast. Dr. Henry McCoy, besser bekannt als Beast, ist nicht nur ein äußert begabter Genforscher, sondern auch ein Mutant mit übermenschlichen Fähigkeiten.
Seine Rolle als Dr. Frasier Crane in drei verschiedenen TV-Serien („Frasier“, „Cheers“ und „Wings“) spielte Grammer über 20 Jahre lang und er gewann dafür vier Emmys, zwei Golden Globes und einen SAG Award. Darüber hinaus wurde er ganze 16 Mal für den Emmy nominiert und erhielt acht Golden Globe- und 16 SAG-Nominierungen.
Als Synchronsprecher ist Grammer sehr gefragt. So lieh er seine Stimme nicht nur der bekannten „Simpsons“-Figur Tingeltangel Bob, sondern war auch in TV-Filmen wie „Father of the Pride“, „Animal Farm“ und „Gary the Rat“ sowie den Kinoproduktionen ANASTASIA („Anastasia“, 1997), TOY STORY 2 („Toy Story 2“, 1999) und TEACHER’S PET (2004) zu hören. Grammer war vor kurzem in der erfolgreichen NBC-Produktion „A Christmas Carol“ zu sehen. Zu seinen weiteren Filmen zählen: „Benedict Arnold“, „Mr. St. Nick“ für ABC’s Hallmark Hall of Fame sowie FIFTEEN MINUTES („15 Minuten Ruhm“, 2000) und DOWN PERISCOPE („Mission: Rohr frei!“, 1996).
Grammer besitzt bei Paramount eine eigene Produktionsfirma, Grammnet, die bereits für einige Fernsehserien, darunter „Medium“ und „Girlfriends“, verantwortlich zeichnete. Bei einigen „Frasier“-Episoden führte er selbst Regie und wurde dafür sogar für einen DGA Award nominiert.
Kelsey Grammer studierte an der Julliard School und spielte im Anschluss an sein Studium drei Jahre lang am Old Globe Theatre in San Diego unter anderem in Stücken von Shakespeare und George Bernard Shaw. Zu seinen Broadwayauftritten zählen „Macbeth“ und „Othello“. Auch am Mark Taper Forum in Los Angeles war er in klassischen Shakespeare-Rollen, unter anderem als Titelfigur in „Richard II“ und als Lucio in „Measure for Measure“, zu sehen.


JAMES MARSDEN (Cyclops)

James Marsden kehrt in der Rolle des Mutanten Cyclops zurück, dessen Augen Lichtblitze produzieren, die sogar Berge durchlöchern können.
In der langerwarteten Comicverfilmung SUPERMAN RETURNS wird er als Richard White, ein neuer Verehrer von Lois Lane und Bekannter von Daily Planet-Herausgeber Perry White, zu sehen sein.
Im Moment arbeitet Marsden zusammen mit Susan Sarandon, Amy Adams, Idina Menzel und Patrick Dempsey an dem Disneyfilm ENCHANTED, der CGI-Animationen mit Live-Action verbindet.
Ebenfalls in diesem Jahr wird er in dem Independent-Film THE ALIBI („Alibi“, 2005) zu sehen sein. Der Film erzählt die Geschichte von Ray Elliott (Steve Coogan), der seinen Lebensunterhalt damit verdient, Männer und Freuen ein Alibi für ihre heimlichen Affären zu verschaffen. Marsden spielt Wendall Hatch, einen Mann, der während eines heimlichen Wochenendausflugs seine Freundin ermordet.
Darüber hinaus stand Marsden mit Glenn Close und Elizabeth Banks für Merchant Ivorys HEIGHTS (2004) vor der Kamera.
Zu seinen weiteren Projekten zählen: THE NOTEBOOK („Wie ein einziger Tag“, 2004) mit Rachel McAdams, James Garner, Gena Rowlands, Joan Allen und Ryan Gosling, sowie X-MEN („X-Men - Der Film“, 2000) und X2 („X-Men 2“, 2003).
Weitere Filme mit Marsden sind: DISTURBING BEAVIOUR („Dich kriegen wir auch noch!“, 1998 ), GOSSIP („Tödliche Gerüchte“, 2000), SUGAR & SPICE („Sugar & Spice“, 2001) und INTERSTAE 60 („Interstate 60“, 2002). Zu seinen Fernsehauftritten zählt unter anderem die Serie „Ally McBeal“, in der er Allys Traummann Glenn Foy verkörpert.


REBECCA ROMIJN (Mystique)

Erneut spielt Rebecca Romijn die bösartige, aber faszinierende Verwandlungskünstlerin, die sich in alles und jeden transformieren kann, den sie berührt.
Zuletzt drehte die Schauspielerin an der Seite von Ben Affleck die Komödie MAN ABOUT TOWN („Man About Town“, 2006) sowie THE ALIBI („Alibi“, 2006). Des Weiteren ist sie in der TV-Serie „Pepper Dennis“ zu sehen.
Zuvor stand Romijn zusammen mit Thomas Jane und John Travolta für den Actionthriller THE PUNISHER („The Punisher“, 2004) vor der Kamera. Zu ihren weiteren Erfolgen zählen: GODSEND („Godsend“, 2004) mit Robert De Niro, FEMME FATALE („Femme fatale“, 2002) mit Antonio Banderas, ROLLERBALL („Rollerball“, 2001) mit Chris Klein und LL Cool J sowie SIMONE („Simone“, 2002) mit Al Pacino.
Als eine der wenigen schaffte Romijn den Sprung vom internationalen Supermodel zur
erfolgreichen Schauspielerin. Sie startete ihre Darsteller-Karriere mit aufsehenerregenden Gastauftritten in der Erfolgsserie „Friends“ sowie „Just Shoot Me“ und moderierte die MTV
Show „House of Style“.


SHAWN ASHMORE (Bobby Drake/Iceman)

Im dritten Teil der Saga wird Shawn Ashmores Charakter ein vollwertiges Mitglied der Kampftruppe um Professor Xavier.
Seit X2 („X-Men 2“, 2003), für den Ashmore einen MTV Movie Award gewann, hatte
der junge Schauspieler einen prall gefüllten Terminkalender. Neben X-MEN: DER LETZTE
WIDERSTAND arbeitete er an zwei weiteren Produktionen. In 3 NEEDLES (2005) spielt er einen zweitklassigen Pornodarsteller. Auch bei THE QUIET (2005) handelt es sich um einen Independent-Film, allerdings aus dem Thrillergenre.
Ebenfalls 2005 spielte Ashmore die Rolle des Terry in der gleichnamigen CTV-Produktion, die das heldenhafte Leben des Terry Fox nacherzählt. Für seine Darstellung des 22-jährigen Krebspatienten Terry Fox, der mit nur einem Bein am Marathon of Hope teilnahm, wurde Ashmore für den ACTRA nominiert.
Im Herbst 2004 war Ashmore als Titelheld in der SciFi-Saga „Earthsea“ zu sehen. Seine Karriere begann 1994, als er für seinen Part in dem TV-Film „Guitarman“ für den begehrten Gemini Award nominiert wurde. Im Alter von 17 Jahren bekam er die Rolle des Jake in der Nickelodeon Erfolgserie „Animorphs“. Ganze zwei Staffeln lang blieb er bei der beliebten Kinderserie, bis er kurz darauf einen Auftritt in der Disney Channel Produktion „In a Heartbeat“ erhielt. Nur zwei Tage nach dem Beginn der Dreharbeiten zu „In a Heartbeat“ entschied sich Bryan Singer für ihn als Bobby Drake/Iceman in X-MEN („X-Men - Der Film“, 2000).
Weitere Filme mit Ashmore sind die Independent-Produktion WOLF GIRL sowie die TV-Filme „Cadet Kelly“ und „Gross Misconduct“. Darüber hinaus hatte er Gastauftritte in den Fernsehserien „The Outer Limits“ und „Smallville“.


AARON STANFORD (Pyro)

Aaron Stanford kehrt in seine „feurige“ Rolle aus X2 („X-Men 2“, 2003) zurück.
Nach dem Abschluss des Schauspieltrainings an der Rutgers University sicherte sich Stanford zugleich die Rolle des Oscar Grubman in Gary Winicks TADPOLE („Alle lieben Oscar“, 2001). Darin stand er neben Sigourney Weaver und Bebe Neuwirth vor der Kamera.
Für seinen Part in WINTER SOLSTICE (2004) erhielt er am Hamptons Film Festival den Rising Star of Tomorrow Award. Sein Film RUNAWAY BOYS (2005), bei dem Stanford auch für die Produktion verantwortlich zeichnete, war Teil der offiziellen Auswahl des Tribeca Film Festivals 2005.
Zu seinen Kinofilmen zählen: Woody Allens HOLLYWOOD ENDING (2002), Spike Lees THE 25th HOUR („25 Stunden“, 2002), David Mamets SPARTAN (2004) und Alexandre Ajas THE HILLS HAVE EYES („The Hills Have Eyes - Hügel der blutigen Augen“, 2006), einem Remake des Wes Craven-Klassikers. Zu seinen diesjährigen Produktionen zählen die beiden Independentfilme FLAKES (2006) und LIVE FREE OR DIE (2006), der auf dem diesjährigen GEN ART Film Festival seine Premiere feiert.
Im Moment steht Stanford für den Piloten der ABC-Serie „Traveler“ vor der Kamera. In der Serie, die im Stil großer Filme wie THREE DAYS OF THE CONDOR („Die drei Tage des Condor“, 1975), inszeniert wird, spielt er die Titeltrolle des Will Traveler. Die TV-Produktion erzählt die Geschichte dreier Yale-Studenten, die auf einem Road Trip in einen Vorfall nationalen Ausmaßes verwickelt werden, als nämlich einer der drei seine Freunde an die Regierung verrät und versucht, ihnen ein Bombenattentat auf ein New Yorker Kunstmuseum in die Schuhe zu schieben. So bleibt den
beiden angeblichen Attentätern (gespielt von Matthew Bomer und Logan Marshall-Green) nichts anderes übrig, als vor den Behörden zu flüchten und ihren Ruf wieder herzustellen, indem sie die wahre Identität des Verräters (Aaron Stanford) herausfinden.
Stanford begann seine Karriere am Theater. Er war Mitglied einer kleinen Schauspieltruppe in seiner Heimatstadt und arbeitete für das London Academy Theatre. 2004 kehrte er auf die Bühne zurück und spielte in einer Inszenierung von „Where Do We Live“ am Vineyard Theatre Manhattan.


VINNIE JONES (Juggernaut)

Vinnie Jones schlüpft in die Rolle der riesigen, unaufhaltsamen Kampfmaschine, die niemand geringerer ist, als Professor Xaviers Stiefbruder.
Jones machte sich mit den Filmen SNATCH („Snatch - Schweine und Diamanten“, 2000) und LOCK, STOCK AND TWO SMOKING BARRELS („Bube, Dame, König, Gras“, 1998 ) einen Namen. Für beide Filme wurde er mit dem Empire Award ausgezeichnet. Für seine Rolle in SLIPSTREAM („Slipstream - Im Schatten der Zeit“, 2005) wurde er am Toronto Film Festival zum Besten Nebendarsteller in einem Science-Fiction Film gewählt.
Weiterhin war er in MEAN MACHINE („Mean Machine - Die Kampfmaschine“, 2001) und NIGHT AT THE GOLDEN EAGLE („Night at the Golden Eagle“, 2002) zu sehen. Für letztgenanntes Werk wurde er am New York Film Festival 2002 mit dem Best Supporting Actor Award ausgezeichnet.
Weitere Produktionen mit Jones sind: THE BIG BOUNCE („Hawaii Crime Story“, 2003), GONE IN 60 SECONDS („Nur noch 60 Sekunden“, 1999) und SWORDFISH („Passwort: Swordfish“, 2001).
2003 war er Star seiner eigenen Reality-Serie, als die BBC 20 Episoden einer Doku-Reihe mit dem Namen „Vinnie“ produzierte. Zuletzt war er in EUROTRIP („Eurotrip“, 2004), SLIPSTREAM („Slipstream - Im Schatten der Zeit“, 2005) und SUBMERGED („Submerged“, 2005) zu sehen. Im September wird er mit der Komödie SHE’S THE MAN („She’s the Man“, 2006) in die deutschen Kinos kommen.
Vor seiner Schauspielkarriere verdiente Jones sein Geld als Profi-Fußballer. Von 1986 bis 1999 spielte er für den Wimbledon F.C. Leeds, Sheffield United, Chelsea sowie die Queens Park Rangers und war Kapitän der walisischen Nationalmannschaft.


BEN FOSTER (Warren Worthington III / Angel)

Ben Foster spielt den geflügelten Mutanten und Neuling an Xaviers Schule.
Seit seinem Durchbruch in Barry Levinsons LIBERTY HEIGHTS („Liberty Heights“, 1999) kreierte er eine Reihe unvergesslicher Charaktere. Er gewann zahlreiche Preise, darunter ein SAG Award für seinen Part in der erfolgreichen TV-Serie „Six Feet Under“ und einen Daytime Emmy für seine Rolle in „Bang Bang You’re Dead“.
Vor kurzem war er an der Seite von Justin Timberlake und Emile Hirsch in dem Drama ALPHA DOG (2006) zu sehen. Der Film feierte am diesjährigen Sundance Film Festival Premiere und wird voraussichtlich ab August auch in den deutschen Kinos zu sehen sein.
Foster war bereits in den unterschiedlichsten Rollen zu be-wundern. Ob romantischer Träumer oder schluchzender Feigling, Mörder oder Selbstmordgefährdeter, Held oder Bösewicht - es gibt fast keinen Part, den er noch nicht gespielt hat. Zu seinen Filmen zählen: THE PUNISHER („The Punisher“, 2004), NORTHFOLK (2003), THE LARAMIE PROJECT („The Laramie Project“, 2001), HOSTAGE („Hostage - Entführt“, 2005) und einige Episoden der Kultserie „Freaks and Geeks“.


ELLEN PAGE (Kitty Pryde)

Als junge Mutantin, die durch Materie gehen kann, indem sie sich immaterialisiert, ist Ellen Page neu bei den X-Men.
Ab Juni wird die junge Kana-dierin an der Seite von Patrick Wilson („Angels in America“) in dem packenden Psychothriller HARD CANDY („Hard Candy“, 2004) in den deutschen Kinos zu sehen sein. Der Film feierte seine Pre-miere auf dem Sundance Festival 2005.
Des Weiteren spielt sie in dem Coming-of-Age Drama MOUTH TO MOUTH („Mouth to Mouth“, 2005) von Regisseurin Alison Murray, das Atom Egoyan als Ausführender Produzent betreute.
An der Seite von Paul Gross, Callum Keith Rennie, Rebecca Jenkins und Sandra Oh stand sie für Daniel MacIvors Komödie WILBY WONDERFUL (2004) vor der Kamera.
Zu ihren zahlreichen Fernsehparts zählen unter anderem Auftritte in der TMN/Movie Central Serie „ReGenesis“, in „Homeless to Harvard: The Liz Murray Story“ und „Going for Broke“.
2004 für ihre Rolle in „Mrs. Ashboro’s Cat“ für einen Gemini Award für Best Perfomance in a Children’s or Youth Program or Series nominiert, begann Ellen bereits im Alter von zehn Jahren ihre Karriere in der preisgekrönten Fernsehserie „Pit Pony“. Für diese erste Rolle wurde sie für den begehrten Gemini Award und den Young Artist Award nominiert. Kurze Zeit später war sie in „Love That Boy“ und als Joanie in „Marion Bridge“ zu sehen. Für den Part wurde Page mit dem ACTRA Maritimes Award ausgezeichnet. Sie wirkte auch in der Kultserie „Trailer Park Boys“ mit.


DANIA RAMIREZ (Callisto)

Dania Ramirez gibt ihr Debüt als stolze und kämpferische Mutantin, die andere Mutanten fühlen und aufspüren kann.
Ramirez stand bereits für viele Filme des Erfolgsregisseurs Spike Lee
vor der Kamera, darunter die TV-Produktion „The Subway Stories for HBO“ sowie die Kinoarbeiten 25TH HOUR („25 Stunden“, 2002) und SHE HATE ME (2004). Letzterer handelt von einer komplizierten Dreiecksbeziehung, um eine Rechtsanwaltsgehilfin, die mit ihrer Freundin, einer Rechtsanwältin, ein Kind haben möchte. Darüber hinaus war sie auch in der Independentproduktion CROSS BRONX (2004) und der Komödie FAT ALBERT („Fat Albert“, 2004) zu sehen.




HINTER DER KAMERA


BRETT RATNER (Regie)

In kürzester Zeit stieg Brett Ratner zu einem der erfolgreichsten Regisseure Hollywoods auf. Seine ersten fünf Spielfilme spielten fast eine Milliarde Dollar ein.
Im Alter von 26 Jahren führte er zum ersten Mal Regie bei einem Spielfilm, dem Überraschungshit MONEY TALKS („Money Talks - Geld stinkt nicht“, 1997) mit Charlie Sheen und Chris Tucker. Sein zweiter Film, die Actionkomödie RUSH HOUR („Rush Hour“, 1998 ) mit Jackie Chan und Chris Tucker, spielte weltweit 250 Millionen Dollar ein. Mit dem romantischen Fantasydrama THE FAMILY MAN („Family Man“, 2000) mit Nicolas Cage und Tea Leoni knüpfte er an diesen Erfolg an. Ein Jahr später kehrte er mit Hongkong-Style-Action, Jackie Chan und Chris Tucker in dem Sequel RUSH HOUR 2 („Rush Hour 2“, 2001) auf die Kinoleinwände zurück und spielte mit dem Film über 342 Millionen Dollar weltweit ein.
Mit RED DRAGON („Roter Drache“, 2002), dem Prequel zu SILENCE OF THE LAMBS („Das Schweigen der Lämmer“, 1991) mit Edward Norton, Anthony Hopkins, Ralph Fiennes und Emily Watson, wagte sich Ratner zum erstem Mal in das Thriller-Genre. Auch mit AFTER THE SUNSET („After the Sunset“, 2004) mit Pierce Brosnan, Salma Hayek, Woody Harrelson und Don Cheadle konnte er große Erfolge feiern.
Seit seinem achten Lebensjahr träumte Ratner, der in Miami Beach aufwuchs, von einer Karriere als Regisseur. Im Alter von 16 Jahren schrieb er sich an der Tisch School of the Arts in New York ein und wurde der jüngste Student, den die Fakultät je vorzuweisen hatte. Während seiner Zeit an der NYU Film School drehte er den Kurzfilm WHATEVER HAPPENED TO MASON REESE (1990). Die preisgekrönte Produktion wurde von Steven Spielbergs Amblin Entertainment mitfinanziert.
Ratners großer Durchbruch kam nach der Produktion seines ersten Videoclips für den HipHop Impresario Russell Simmons. Seither hat er über 100 Musikvideos gedreht, darunter für Künstler wie Madonna, Mariah Carey, Jessica Simpson, Jay-Z, Wu Tang Clan, D’Angelo, Heavy D, Mary J. Blige, Foxy Brown, Public Enemy, P Diddy und viele mehr.
Für den Clip zu Madonnas Song „Beautiful Stranger“ aus dem Film AUSTIN POWERS: THE SPY WHO SHAGGED ME („Austin Powers - Spion in geheimer Missionarsstellung“, 1999) wurde Ratner mit dem MTV Award in der Kategorie „Best Video for a Film“ ausgezeichnet. Weiterhin gewann er einen MTV Movie Award in der Kategorie „Best Fight Sequence“ für seinen Film RUSH HOUR 2 und erhielt für die Produktion von Russell Simmons Def Poetry Jam einen Tony Award. Für sein Engagement für wirtschaftlich schlecht Gestellte und Obdachlose wurde er mit dem Spirit of Chrysalis Award ausgezeichnet. Momentan ist er Vorstandsmitglied von Chrysalis und Best Buddies, sowie der NYU Tisch School of the Arts.
Nicht nur im Film- und Musiksektor ist Ratner äußert erfolgreich. Mit dem kontroversen Buch „Naked Pictures of my Ex-Girlfriends“ wagte er sich auch ins Verlagswesen. Im Oktober 2003 erschien sein Buch „Hilhaven Lodge: The Photo Booth Pictures“.
Vor kurzem fasste er auch in der Fotografie Fuß. Seine Fotos waren bereits in der Vanity Fair, sowie auf den Covern von Vouge Homme und V-Life zu sehen. Des Weiteren fotografierte er die Fashion-Kampagnen für Baby Phat und Jimmy Choo.


SIMON KINBERG (Drehbuch)

Der in London geborene und in Los Angeles aufgewachsene Simon Kinberg studierte an der Brown University Film und Literatur.
1998 schrieb er sich an der Filmhochschule der Columbia University ein und konnte bereits in seinem ersten Studienjahr eines seiner Drehbücher an die Produzenten Ira Deutchman und Peter Newman verkaufen. Noch im selben Jahr arbeitete er zusammen mit dem Produzenten Edward Pressman an dem Drehbuch zu WALL STREET („Wall Street“, 1987). Mit diesen Projekten zog er die Aufmerksamkeit Hollywoods auf sich. Während seiner Zeit an der Columbia University gewann Kinberg den Zaki Gordon Fellowship Award, die höchste Auszeichnung der Filmschule, und arbeitete neben dem Studium unter anderem an Drehbüchern für Disney, Sony und Dreamworks.
Für seine Abschlussarbeit an der Filmhochschule entwickelte er das Drehbuch zu MR. AND MRS. SMITH („Mr. & Mrs. Smith“, 2005). Er bot seinen Entwurf dem Oscar-gekrönten Drehbuchautor Akiva Goldsman an, der kurzerhand als Produzent in das Projekt einstieg. Die beiden boten das Drehbuch sämtlichen großen Hollywoodstudios an - von denen alle ablehnten (manchmal sogar zweimal). Schließlich war es die Firma Summit, die den Entwurf kaufte. Kurze Zeit später kam auch
New Regency mit ins Boot. Die erste Planung sah Nicole Kidman und Brad Pitt in den Hauptrollen vor. Doug Liman sollte Regie führen.
Als MR. AND MRS. SMITH im Mai 2003 in die Vorbereitungsphase kam, befand sich Kinberg in den Endzügen seines Studiums. Nachdem bekannt wurde, dass Nicole Kidman aufgrund anderer Verpflichtungen die Dreharbeiten zu MR. AND MRS. SMITH nicht wahrnehmen konnte, wurde ihre Rolle mit Angelina Jolie besetzt. Kinberg verbrachte fast jeden Tag am Set und arbeitete eng mit dem Regisseur, den Produzenten und den Schauspielern zusammen. In einer Szene trat er sogar selbst vor die Kamera. Der Film, der im Juli 2005 in den deutschen Kinos startete, mauserte sich zu einem der erfolgreichsten Kassenschlager des Jahres und schaffte es auf die Liste der 50 erfolgreichsten Filme aller Zeiten.
Ebenfalls im letzten Jahr ging Kinberg mit XXX: STATE OF THE UNION („xXx 2 - The Next Level“, 2005) an den Start. Bei dem Actionthriller mit Samuel Jackson, Ice Cube und Willem Dafoe in den Hauptrollen führte Lee Tamahori Regie.
Im Moment arbeitet Kinberg an JUMPER, ein Projekt für Regency Enterprises, bei dem Doug Liman Regie führen soll. Des Weiteren schreibt er an dem Drehbuch für eine Serienversion von MR. AND MRS. SMITH, bei der er auch für die ausführende Produktion verantwortlich zeichnen wird. Aus Kinbergs Feder entsprangen weiterhin die Drehbücher zu „Jason and the Argonauts“, „Merlin“ und „Killer’s Game“.
Kinberg hat einen Exklusivvertrag mit Jerry Bruckheimer und Warner Brothers Television.


ZAK PENN (Drehbuch)

Seit Zak Penn im Alter von nur 23 Jahren sein erstes Script namens LAST ACTION HERO („Last Action Hero“,1993) verkaufen konnte, arbeitet er als professioneller Drehbuchautor. Inzwischen wirkte er bereits bei unzähligen Spielfilmen als Autor oder Drehbuchberater mit. Dazu zählen unter anderem: P.C.U. („P.C.U.“, 1994), MEN IN BLACK („Men in Black“,1997), THE MASK OF ZORRO („Die Maske des Zorro“, 1998 ), ANTZ („Antz“,1998 ), MIGHTY JOE YOUNG („Mein großer Freund Joe“,1998 ), INSPECTOR GADGET („Inspektor Gadget“, 1999), NUTTY PROFESSOR II: THE KLUMPS („Familie Klumps und der verrückte Professor“, 2000), CHARLIE´S ANGELS („3 Engel für Charlie“, 2000), BEHIND ENEMY LINES („Im Fadenkreuz - Allein gegen alle“, 2001), SUSPECT ZERO („Suspect Zero“, 2004), X2 („X-Men 2“, 2003) und ELEKTRA („Elektra“, 2005).
Des Weiteren fungierte Penn als Produzent von OSMOSIS JONES („Osmosis Jones“, 2001) und als Co-Autor von REIGN
OF FIRE („Die Herrschaft des Feuers“, 2002).


LAUREN SHULER DONNER (Produktion)

Lauren Shuler Donner zählt zu den erfolgreichsten Produzentinnen Hollywoods. So haben ihre Filme schätzungsweise weltweit zwei Milliarden Dollar eingespielt.
Sie produzierte unter anderem X-MEN („X-Men - Der Film“, 2000), einen der Blockbuster des Jahres. Bei der Comicverfilmung mit Halle Berry, Hugh Jackman, Rebecca Romijn und Patrick Stewart führte Bryan Singer Regie. Drei Jahre später konnte sie diesen Erfolg mit X2 („X-Men 2“, 2003), der bereits in der ersten Woche nach Start weltweit mehr als 200 Millionen Dollar einspielte, noch toppen.
Als ersten Kinofilm produzierte Shuler Donner die Erfolgskomödie MR. MOM („Mr. Mom“, 1983). Die Verfilmung eines Drehbuchs von John Hughes spielte 1983 das neuntbeste Ergebnis des Jahres ein. Daraufhin übernahm sie die Produktion der im Mittelalter angesiedelten Abenteuerromanze LADYHAWKE („Der Tag des Falken“, 1985), bei der Richard Donner die Regie übernahm und Matthew Broderick neben Michelle Pfeiffer und Rutger Hauer zu sehen war.
In Zusammenarbeit mit Joel Schumacher realisierte Shuler Donner ST. ELMO’S FIRE („St. Elmo’s Fire - Die Leidenschaft brennt tief“, 1985). Es folgte PRETTY IN PINK („Pretty in Pink“, 1985) mit Molly Ringwald. Beide Filme avancierten zu Kassenschlagern, deren Soundtracks mit Platin gekrönt wurden.
Ihre nächsten beiden Projekte DAVE („Dave“, 1993) und der Abenteuerfilm FREE WILLY („Free Willy - Ruf der Freiheit“, 1993) gehörten zu den zehn erfolgreichsten Filmen des Jahres 1993. DAVE („Dave“, 1993), in dem Kevin Kline und Sigourney Weaver brillierten, wurde für einen Golden Globe sowie einen Oscar für das beste Originaldrehbuch nominiert.
Zu Shuler Donners jüngeren Projekten zählen unter anderem Oliver Stones ANY GIVEN SUNDAY („An jedem verdammten Sonntag“, 1999) mit Al Pacino, Dennis Quaid und Cameron Diaz, YOU’VE GOT MAIL („E-Mail für dich“, 1998 ) mit Tom Hanks und Meg Ryan, FREE WILLY 2 („Free Willy 2 - Freiheit in Gefahr“, 1995), Richard Donners TIMELINE („Timeline - Bald wirst du Geschichte sein“, 2003), sowie CONSTANTINE („Constantine“, 2005) mit Keanu Reeves.
Des Weiteren zeichnete sie für die ausführende Produktion von Mick Jacksons VOLCANO („Volcano“, 1997) mit Tommy Lee Jones, Warren Beattys BULWORTH („Bulworth“, 1998 ) und der romantischen Komödie JUST MARRIED („Voll verheiratet“, 2003) verantwortlich.
Ihre neuesten Filmprojekte sind UNACCOMPANIED MINORS, zu dem die Dreharbeiten in diesem März begonnen haben, sowie THE SECRET LIFE OF BEES, WOLVERINE mit Hugh Jackman und CIRQUE DU FREAK (Drehbuch von Oscarpreisträger Brian Helgeland).
Nicht nur das Unterhaltungs-Business bedachte sie bereits mit zahlreichen Ehrungen. So ist sie Trägerin eines Vision Awards sowie eines vom Premiere Magazine verliehenen Icon Awards. Die Academy of Science Fiction, Fantasy and Horror Films bedachte zudem ihre Produktionen LADYHAWKE und X-MEN mit Best Film Awards. Das Film Advisory Board zeichnete LADYHAWKE und FREE WILLY mit jeweils einem Award of Excellence aus.
Darüber hinaus sitzt Shuler Donner im Vorstand von Hollygrove, einer Organisation, die sich um sichere und fördernde Lebensbedingungen für Kinder kümmert, deren Familien das Sorgerecht aufgrund von Misshandlungen und Vernachlässigung entzogen wurden.
Ihr Ehemann, Regisseur Richard Donner, und sie wurden 2000 von der Global Green USA mit dem Green Cross Millennium Award for Entertainment Industry Environmental Leadership ausgezeichnet. Darüber hinaus wurde Shuler auch von der Organisation TreePeople mit einem Preis ausgezeichnet. Neben ihrem Engagement für Hollygrove sitzt Shuler auch im Vorstand der Producers Guild of America und von Planned Parenthood. Außerdem setzt sie sich für das
Science Fiction Museum in Seattle und den Natural Resources Defense Council ein, und ist Komitee-Mitglied der Academy of Motion Picture Arts and Sciences.


RALPH WINTER (Produktion)

Der gebürtige Kalifornier wuchs in Glendale auf und studierte an der U.C. Berkeley, wo er einen Abschluss in Geschichte machte. Seine ersten Filmerfahrungen sammelte er bei der Produktion von Lehrfilmen für Kaufhausangestellte.
1978 begann er seine Karriere bei Paramount Pictures, wo er für Fernsehserien wie „Mork & Mindy“ und „Laverne & Shirley“ verantwortlich zeichnete. Nach seinen TV-Erfahrungen wechselte er zum Spielfilm und produzierte gemeinsam mit Harve Benet einige der STAR TREK-Filme. Zu den von ihm überwachten Produktionen zählen STAR TREK VI: THE UNDISCOVERED COUNTRY („Star Trek VI - Das unentdeckte Land“, 1991) sowie STAR TREK IV: THE
VOYAGE HOME („Star Trek IV - Zurück in die Gegenwart“, 1986).
1991 wechselte er zur Walt Disney Company, wo er für Filme wie CAPTAIN RON („Captain Ron“, 1992) mit Kurt Russell und Martin Short, THE PUPPET MASTERS („Puppet Masters“, 1994)
mit Donald Sutherland und HOCUS POCUS („Hocus Pocus“, 1993) mit Bette Midler verantwortlich zeichnete.
Einige Jahre später, 1995, zog es Winter in die Independent-Branche, wo er als Produzent HACKERS („Hackers“, 1995) von K-PAX-Regisseur Iain Softley mit Angelina Jolie und Johnny Lee Miller realisierte.
Zu seinen weiteren Verdiensten zählt zudem die Ein-richtung eines Mini-Studios in Chatsworth, California, wo er für Steven Spielberg zwischen 1995 und 1996 den ABC-Mehrteiler „High Incident“ mit David Keith und Blair Underwood produzierte.
1997 kehrte Winter zu Disney zurück. Zusammen mit Tom Jacobson produzierte Winter das Remake des RKO-Erfolgs von 1949, MIGHTY JOE YOUNG („Mein großer Freund Joe“, 1998,), bei dem Ron Underwood (CITY SLICKERS; „City Slickers - Die Großstadthelden“, 1991) Regie führte. Im darauffolgenden Jahr zeichnete er für die Produktion von INSPECTOR GADGET („Inspektor Gadget“, 1999) mit Matthew Broderick und Rupert Everett in den Hauptrollen verantwortlich.
Nach seinen großen Erfolgen bei Disney, arbeitete er mit 20th Century Fox 1999 an der Produktion von X-MEN („X-Men - Der Film“, 2000) unter der Regie von Bryan Singer. Der Comic-Blockbuster spielte weltweit 296 Millionen Dollar ein. Des Weiteren produzierte er auf der Grundlage eines Exklusivvertrags mit Fox Tim Burtons PLANET OF THE APES („Planet der Affen“, 2001), der ein Einspielergebnis von 362 Millionen Dollar verzeichnen kann. Für die mit Spannung erwartete Fortsetzung der X-Men Reihe, X2 („X-Men 2“, 2003), arbeitete Winter ein weiteres Mal mit Bryan Singer zusammen. Das Ergebnis: Der Film spielte ganze 406 Millionen Dollar weltweit ein. Einer seiner neusten Filme, FANTASTIC FOUR („Fantastic Four“, 2005) von Regisseur Tim Story erzielte ein Einspielergebnis von 329 Millionen Dollar.
Seit seinem Exklusivvertrag mit 20th Century Fox, kann Winter vier große Produktionen verzeichnen, die insgesamt über 1,4 Milliarden Dollar eingespielt haben.


AVI ARAD (Ausführende Produktion)

Avi Arad ist Präsident und Chief Executive Officer der Marvel Studios sowie Chief Creative Officer der Marvel Entertainment, trug maßgeblich zur Hollywood-Renaissance der Marvel-Abenteuer bei und kann acht Kassenschlager in Folge verzeichnen.
Zu seinen Erfolgsproduktionen zählen: SPIDER-MAN („Spider-Man“, 2002), SPIDER-MAN 2 („Spider-Man 2“, 2004), X-MEN („X-Men - Der Film“, 2000), X2 („X-Men 2“, 2003), THE HULK („Hulk“, 2003), DAREDEVIL („Daredevil“, 2003), THE PUNISHER („The Punisher“, 2004), BLADE („Blade“, 1998 ), BLADE II: BLOODHUNT („Blade II“, 2002), BLADE: TRINITY („Blade Trinity“, 2004), ELEKTRA („Elektra“, 2005) und FANTASTIC FOUR („Fantastic Four“, 2005).
Zu seinen momentanen Projekten gehören GHOST RIDER, SPIDER-MAN 3 und FANTASTIC FOUR 2, deren US-Starts alle für 2007 geplant sind.
Außerdem managt Arad MVL Film Finance LLC, die unabhängig finanzierte Filmpalette von Marvel. Durch den Filmfond plant Arad die Entwicklung und Produktion weitere Comicverfilmungen beliebter Marvel-Helden, darunter Captain America, Nick Fury, Ant-Man und Dr. Strange.
Neben den Spielfilmproduktionen überwacht Arad auch Marvels Pläne in der Animationsbranche. Im Moment arbeiten die Marvel Studios zusammen mit Antefilms, einem der führenden Animationsstudios, an einer „Fantastic Four“-TV-Serie, die voraussichtlich noch in diesem Jahr auf Sendung geht. Weiters kooperiert Marvel mit Lions Gate, um eine hochwertige Animationsfilme-Reihe extra für den DVD-Sektor auf den Markt zu bringen.
Der auf Zypern geborene und in Israel aufgewachsene Arad kam während seiner Studienzeit in die USA und schrieb sich an der Hofstra University für Industrial Management ein. 1972 schloss er das Studium mit einem Bachelor-Titel ab.
Als einer der erfahrensten Experten auf dem Kinder- und Jugend-unterhaltungssektor, machte er sich auch als einer der besten Spielzeugdesigner der Welt einen Namen. Auf sein Konto gehen über 200 erfolgreiche Produkte, darunter Actionfiguren, Puppen, Spielzeugautos, elektronische Produkte, Lernsoftware und Videospiele. Praktisch jede große Firma der Branche, darunter Toy Biz, Hasbro, Mattel, Nintendo, Tiger, Ideal, Galoob, Tyco und Sega, verkaufen seine Produkte seit über 20 Jahren mit großem Erfolg.
Wenn er nicht gerade als Produzent am Set zu finden ist, sieht man ihn oft auf seiner Harley-Davidson. Seine Begeisterung für Motorräder brachten ihn ins Gastronomiegewerbe. Er gründete das Harley-Davidson Cafe in Las Vegas, das ihm heute noch gehört.


STAN LEE (Ausführende Produktion)

Millionen Menschen kennen Stan Lee als den Mann, dessen Superhelden den Marvel Comics zu jenem hohen Stellenwert verholfen haben, den sie in der Comic-Industrie einnehmen. Zu den Helden, die er mit geschaffen hat, gehören Spider-Man, The Incredible Hulk, X-Men, The Fantastic Four, Iron Man, Daredevil, Silver Surfer und Dr. Strange.
Lee zeichnete für den weltweiten Blockbuster SPIDER-MAN („Spider-Man“, 2002) mit Tobey Maguire, Kirsten Dunst und Willem Dafoe, sowie SPIDER-MAN 2 („Spider-Man 2“, 2004) und den zur Zeit im Dreh befindlichen SPIDER-MAN 3 verantwortlich.
Außerdem war er ausführender Produzent bei Ang Lees THE HULK („Hulk“, 2003) mit Eric Bana und Jennifer Connelly, ELEKTRA („Elektra“, 2005) mit Jennifer Garner, DAREDEVIL („Daredevil“, 2003) mit Ben Affleck und die BLADE-Trilogie mit Wesley Snipes. Seine neusten Projekte sind GHOST RIDER mit Nicolas Cage und FANTASTIC FOUR 2.
Lee kann sich rühmen, mehr Einfluss auf die Comic-Industrie ausgeübt zu haben als jeder andere seiner Kollegen: Er war an der Kreation von rund 90 Prozent der unvergesslichen Marvel-Superhelden beteiligt, die seit 1965 erfolgreich lizenziert und vermarktet werden. Mehr als zwei Milliarden seiner Comics sind in 75 Ländern und 25 Sprachen ver-öffentlicht worden. Allein in Europa erscheint der Name Stan Lee jährlich in und auf 35 Millionen Comics. In seinen ersten 25 Jahren bei Marvel, als Redakteur, Art Director und Chefautor, schrieb er mindestens zwei, manchmal sogar bis zu fünf Comics pro Woche. Diese immense Menge macht ihn wahrscheinlich zum Autor mit den meisten Veröffentlichungen weltweit. Nebenbei schrieb er auch Zeitungsartikel, Radio- und Fernsehscripts, sowie einige Drehbücher.
Als er 1972 zum Verleger bei Marvel Comics wurde, waren Lees Comics die Verkaufsschlager des Landes. 1977 brachte er Spider-Man in Form einer Comicreihe in die Zeitungen. Dessen tägliche Abenteuer, die er seit Anfang betreut und auch selbst entwirft und die in über 500 Zeitungen weltweit erscheinen, sind die erfolgreichsten Comicstrips aller Zeiten.
Im Jahr 1981 transformierte Lee seine Geschöpfe Spider-Man und The Incredible Hulk in Zeichentrickserien für das bei Kindern und Teenagern populäre Sonntagvormittags-Programm und ebnete so Marvels Weg in die Filmindustrie.
Zu Lees Fernseherfolgen zählen „Stripperella“, „Nick Fury: Agent of S.H.I.E.L.D.“, „The Incredible Hulk“, „Generation X“, „Spider-Man“ und „X-Men“.
Außerdem schrieb Lee mehr als ein Duzend Bücher, darunter The Origins of Marvel Comics, The Best of the Worst, The Silver Surfer, How to Draw Comics the Marvel Way, The Alien Factor, Bring on the Bad Guys, Riftworld, The Superhero Women und seine vor kurzem erschienene Biographie Excelsior! The Amazing Life of Stan Lee.


KEVIN FEIGE (Ausführender Produzent)

... ist Präsident der Produktion bei Marvel Studios Inc. und zeichnete bereits als Ausführender Produzent bei den Erfolgshits SPIDER-MAN 2 mit Tobey Maguire und Kirsten Dunst sowie DIE FANTASTISCHEN VIER mit Jessica Alba und Michael Chilklis verantwortlich. Derzeit arbeitet er als Ausführender Produzent an SPIDER-MAN 3, der im Sommer 2007 in die Kinos kommen wird.
Außerdem hat er den bei Kritikern gelobten Film X2 ko-produziert. Filme wie HULK von Regisseur Ang Lee, ELEKTRA mit Jennifer Garner und PUNISHER mit Thomas Jane und John Travolta wurden von ihm ebenfalls als Ausführender Produzent betreut.
Den Hit DAREDEVIL mit Ben Affleck und Jennifer Garner hat er ebenfalls ko-produziert. Im selben Jahr wurde er in der Next Generation Liste des Hollywood Reporters als einer der TOP 35 vielversprechendsten Führungskräfte der Filmindustrie gelistet. Vor dieser Auszeichnung war Feige als Ausführender Produzent für Sam Raimis Kassenerfolg SPIDER-MAN verantwortlich.
Nach Abschluß seines Studiums an der University of Southern California‘s School of Cinema-Televison arbeitete Feige für Lauren Shuler Donner und Richard Donners Firma, die bei Warner Bros. ansässig war. Dort wirkte er an den Filmen VOLCANO und EMAIL FÜR DICH mit. Anschließend wechselte er in die Drehbuchentwicklung und wurde Associate Producer bei der erfolgreichen Comic-Verfilmung von X-MEN-DER FILM.


JOHN PALERMO (Ausführender Produzent)

... ist Hugh Jackmans Geschäftspartner bei deren neu gegründeter Produktionsfirma Seed Productions, die sich auf die Bereiche Kino, Fernsehen und Theater spezialisiert hat. Zur Zeit werden gerade die Projekte „Wolverine“, „Fed-X“, „Rebound Guy“, „Drive“ und „If You Could See Me Now“ vorbereitet. Die Firma besitzt einen First-Look-Deal mit Twentieth Century Fox und entwickelt gemeinsam mit Disney Musicals.


DANTE SPINOTTI (Kamera)

... ist ein vielfach ausgezeichneter Director of Photography (DOP), der unter anderem bei Michael Manns THE INSIDER („Insider“, 1999) und Curtis Hansons L.A. CONFIDENTIAL („L.A. Confidential“, 1997) das Licht setzte.
Dante Spinotti wurde 1943 in Norditalien geboren. Seine ersten Erfahrungen beim Film konnte er als Assistent des zweiten Kameramanns machen. Er arbeitete zunächst hauptsächlich in Kenia als Filmjournalist für UPI und Associated Press. Danach drehte er Werbefilme, zunächst als zweiter Kameramann und dann als Kameramann.
In den siebziger Jahren arbeitete Spinotti vorwiegend in seinem Heimatland mit Regisseuren wie Lina Wertmüller, Liliana Cavani oder Ermanno Olmi zusammen. Seine Arbeit an INTERNO BERLINESE („Leidenschaften“, 1985) und LA LEGGENDA DI UN SANTO BEVATORE („Die Legende vom heiligen Trinker“, 1988 ) brachten ihm zahlreiche internationale Auszeichnungen ein. Als er 1986 in Amerika für Michael Mann MANHUNTER („Blutmond“) drehte, wurde Hollywood auf ihn aufmerksam. Im selben Jahr engagierte ihn Bruce Beresford für CRIMES OF THE HEART („Verbrecherische Herzen“). Seitdem führte Dante Spinotti bei einer Vielzahl von US-Filmen wie etwa Brett Ratners Thriller RED DRAGON („Roter Drache“, 2002) bzw. dessen AFTER THE SUNSET („After the Sunset“, 2004) und THE FAMILY MAN („Family Man“, 2000) mit Nicolas Cage und Tea Leoni die Kamera.
Für seine Leistung bei Michael Manns THE LAST OF THE MOHICANS („Der letzte Mohikaner“) wurde Spinotti 1992 mit einem British Academy Award ausgezeichnet und von der renommierten American Society of Cinematographers geehrt. Außerdem erhielt Spinotti für seine Kameraarbeit zu L.A. CONFIDENTIAL und INSIDER jeweils eine Oscar-Nominierung sowie den Best Cinematography Award der Los Angeles Film Critics Association. L.A. CONFIDENTIAL wurde obendrein für den ASC Award for Best Cinematography nominiert, INSIDER mit dem Donatello, dem italienischen Oscar-Pendant, geehrt.
Weitere Filme Dante Spinottis sind HEAT („Heat“, 1995), THE CONTRACT (2006), PINOCCHIO („Roberto Benignis Pinocchio“, 2002), BANDITS („Banditen!“, 2001), THE WONDER BOYS („Die Wonder Boys“, 2000), THE QUICK AND THE DEAD („Schneller als der Tod“, 1995), NELL („Nell“, 1994), BLINK („Blink“, 1994), HUDSON HAWK („Hudson Hawk - Der Meisterdieb“, 1991), THE COMFORT OF STRANGERS („Der Trost von Fremden“, 1990), FRANKIE AND JOHNNY („Frankie & Johnnie“, 1991), TRUE COLORS („True Colors“, 1991) und BEACHES („Freundinnen“, 1988 ).


EDWARD VERREAUX (Produktionsdesign)

...hat zuletzt das Produktionsdesign zu Gil Kenans MONSTER HOUSE (2006) verantwortet. Mit Regisseur Todd Phillips kollaborierte er bei STARSKY AND HUTCH („Starsky & Hutch - Die zwei stehen ihren Mann“, 2004), mit Brian De Palma an MISSION TO MARS („Mission to Mars“, 2000). Darüber hinaus war er als Produktionsdesigner bei JURASSIC PARK III („Jurassic Park III“, 2001), SCORPION KING („The Scorpion King“, 2002) und CONTACT („Contact“, 1997) mit an Bord.
Als Art Director wurde Edward Verreaux für die Teile zwei und drei von BACK TO THE FUTURE („Zurück in die Zukunft II & III“, 1989 bzw. 1990), HOW TO MAKE AN AMERICAN QUILT („Ein amerikanischer Quilt“, 1996), CASPER („Casper“, 1995), BLUE CHIPS („Blue Chips“, 1994), THE DISTINGUISHED GENTLEMAN („Ein ehrenwerter Gentleman“, 1992), HONEY, I BLEW UP THE KIDS („Liebling, jetzt haben wir ein Riesenbaby“, 1992) und ROOKIE („Rookie - Der Anfänger“, 1990) verpflichtet. Bei MAD MAX BEYOND THE THUNDER-DOME („Mad Max - Jenseits der Donner-kuppel“, 1985) war er Design-Berater.
Zu Beginn seiner Karriere arbeitete Verreaux als Illustrator für Steven Spielberg bei dessen Hits RAIDERS OF THE LOST ARK („Jäger des ver-lorenen Schatzes“, 1980), INDIANA JONES AND THE TEMPLE OF DOOM („Indiana Jones und der Tempel des Todes“, 1984), INDIANA JONES AND THE LAST CRUSADE („Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“, 1989), E.T. („E.T. - Der Außerirdische“, 1982), EMPIRE OF THE SUN („Das Reich der Sonne“, 1987) und THE COLOR PURPLE („Die Farbe Lila“, 1985). Weiter schuf er Illustrationen für THE BLUES BROTHERS („Blues Brothers“, 1979), MARS ATTACKS! („Mars Attacks!“, 1996), BIG TROUBLE IN
LITTLE CHINA („Big Trouble in Little China“, 1986), BUCKAROO BANZAI („Buckaroo Banzai - Die 8. Dimension“, 1983) sowie POLTERGEIST („Poltergeist“, 1982).


MARK HELFRICH (Schnitt)

... gehört bei X-MEN - DER LETZTE WIDERSTAND erneut zum Team um Brett Ratner. Helfrich hat alle bisherigen Filme des Regisseurs geschnitten, darunter RUSH HOUR („Rush Hour“, 1998 ), RUSH HOUR 2 („Rush Hour 2“, 2001), RED DRAGON („Roter Drache“, 2002), AFTER THE SUNSET („After the Sunset“, 2004), THE FAMILY MAN („Family Man“, 2000) und MONEY TALKS („Money Talks - Geld stinkt nicht“, 1997).
Andere Filme, die der Cutter, Mitglied der American Cinema Editors (A.C.E.), verantwortet hat, sind SCARY MOVIE („Scary Movie“, 2000), HONEY („Honey“, 2003), PREDATOR („Predator“, 1986), SHOWGIRLS („Showgirls“, 1995) und RAMBO: FIRST BLOOD PART 2 („Rambo II -
Der Auftrag“, 1985). Und auch für Madonna war Helfrich als Cutter tätig, nämlich beim preisgekrönten Musikvideo „Beautiful Stranger“.


MARK GOLDBLATT (Schnitt)

... wurde für seinen Schnitt an James Camerons Blockbuster
TERMINATOR 2: JUDGEMENT DAY („Terminator 2 - Tag der Abrechnung“, 1990) für einen Oscar nominiert. Mit demselben Regisseur kooperierte er auch bei TRUE LIES („True Lies“, 1994) sowie dem Ur-TERMINATOR („Terminator“, 1984).
Mit dem Produzenten Jerry Bruckheimer arbeitete er bei BAD COMPANY („Bad Company“, 2002), BAD BOYS II („Bad Boys II“, 2003), PEARL HARBOR („Pearl Harbor“, 2001) und ARMAGEDDON („Armageddon - Das jüngste Gericht“, 1998 ) zusammen. Für Paul Verhoeven schnitt Goldblatt THE HOLLOW MAN („Hollow Man - Unsichtbare Gefahr“, 2000), STARSHIP TROOPERS („Starship Troopers“, 1997) und SHOWGIRLS („Showgirls“, 1995), letztgenannten zusammen mit Mark Helfrich.
Actionhits, die Mark Goldblatt schnitt, sind unter anderem XXX - STATE OF THE UNION (2005), EXORCIST: THE BEGINNING („Exorzist - Der Anfang“ 20049, COMMANDO („Das Phantom-Kommando“, 1985), PREDATOR 2 („Predator 2“, 1990), THE LAST BOY SCOUT („Last Boy Scout“, 1991) und, zusammen mit Mark Helfrich, RAMBO: FIRST BLOOD PART 2 („Rambo II - Der Auftrag“, 1985).
Goldblatt schnitt für Adam Rifkin DETROIT ROCK CITY („Detroit Rock City“, 1999) und unterstützte den Chefcutter Richard Francis-Bruce bei der Don Simpson/Jerry Bruckheimer-Produktion THE ROCK („The Rock - Felds der Entscheidung“, 1996). Obendrein war er bei der Montage von NIGHTBREED („Cabal - Die Brut der Nacht“. 1990), SUPER MARIO BROTHERS („Super Mario Bros.“, 1993), JUMPIN’ JACK FLASH („Jumpin’ Jack Flash“, 1986) und OVER THE BROOKLYN BRIDGE („Over the Brooklyn Bridge“, 1983) mit von der Partie.


JULIA WONG (Schnitt)

... hat bereits bei AFTER THE SUNSET („After the Sunset“, 2004) und der TV-Serie „Prison Break“ mit Brett Ratner zusammengearbeitet.
Wong stellte ihre erzählerischen Fähigkeiten zunächst als Autorin unter Beweis, gewann den Philadelphia Young Playwrites-Wettbewerb und durfte sich bereits als 16-Jährige über die professionelle Produktion eines ihrer Stücke freuen. Die Filmschule der Temple Univesity schloss sie mit einem Bachelor’s Degree ab. Dort war sie erstmals mit dem Filmschnitt in Berührung gekommen. Von dem Metier angetan, arbeitete sie sich schnell ein und gewann bald einen A.C.E. Eddy Award. Ratner engagierte sie daraufhin für einige kleinere Filme seiner Firma, ehe sie eine seiner Chefcutter wurde.


ROSS FANGER (Ko-Produzent)

... besuchte die UCLA, die er mit einem B.A. in Englischer Literatur abschloss. Seine berufliche Laufbahn begann er als Assistent bei Paramount Television, ehe er Spielfilme wie BARFLY („Barfly“, 1987), MIRACLE MILE („Die Nacht der Entscheidung“, 1988 ), LOVERBOY („Loverboy“, 1989) und THE BOOST („Der Preis des Erfolges“, 1988 ) als zweiter Aufnahmeleiter betreute.
1988 stellten The Walt Disney Studios Ross Fanger als Produktionsüberwacher an und er beaufsichtigte in den folgenden fünf Jahren rund 20 Spielfilme, darunter GROSS ANATOMY („Liebe, Stress und Fieberkurven“, 1989), BILLY BATHGATE („Billy Bathgate“, 1991), THE PROGRAM (1993), COOL RUNNINGS („Cool Runnings“, 1993), THE
MIGHTY DUCKS („Mighty Ducks - Das Superteam“, 1992) und THE MIGHTY DUCKS 2 („D2: The Mighty Ducks“, 1993). 1995 machte sich Ross Fanger wieder selbständig und arbeitete als Produktionsmanager an dem Adam-Sandler-Film BILLY MADISON („Billy Madison“, 1995) und der Mark-Twain-Adaption TOM AND HUCK („Tom und Huck“, 1995). Später co-produzierte er THAT DARN CAT („Dieser verflixte Kater“, 1997) und war wiederum Produktionsmanager bei DESPERATE MEASURES („Desperate Measures“, 1997) , HOLY MAN („Der Guru - Nur Bares ist Wahres“, 1998 ) und 10 THINGS I HATE ABOUT YOU („10 Dinge, die ich an dir hasse“, 1999).
Im Jahr 1999 engagierten die 20th Century Fox und Ralph Winter ihn als Produktionsmanager für X-MEN. 2001 tat sich Fanger erneut mit Winter und der Fox zusammen, diesmal als Associate Producer für Tim Burtons PLANET OF THE APES („Planet der Affen“). Des Weiteren war Ross Fanger Co-Produzent der Fox-Hits X-MEN 2 und FANTASTIC FOUR („Fantastic Four“, 2005). Zur Zeit bereitet er gerade die Fortsetzung von FANTASTIC FOUR vor.


JAMES M. FREITAG (Ko-Produzent)

... arbeitet regelmäßig mit Brett Ratner zusammen. So war er erster Regieassistent und Associate Producer bei RUSH HOUR („Rush Hour“, 1998 ), RUSH HOUR 2 („Rush Hour 2“, 2001), RED DRAGON („Roter Drache“, 2002), AFTER THE SUNSET („After the Sunset“, 2004) und THE FAMILY MAN („Family Man“, 2000). Beim Ratner-Spielfilmdebüt MONEY TALKS („Money Talks - Geld stinkt nicht“, 1997) fungierte er als erster Regieassistent.
In selber Funktion war Freitag bei TWO FOR THE MONEY („Das schnelle Geld“, 2005) und 15 MINUTES („15 Minuten Ruhm“, 2000) tätig. Weitere Spielfilme, an denen er mitwirkte, sind LOST & FOUND („Get the Dog - Verrückt nach Liebe“, 1999), THE WEDDING SINGER („Eine Hochzeit zum Verlieben“, 1997), LADYBUGS („Monty - Immer hart am Ball“, 1992), POINT BREAK („Gefährliche Brandung“, 1991), REVENGE OF THE NERDS („Die Rache der Eierköpfe“, 1984) und STRIPES („Ich glaub’, mich knutscht ein Elch!“, 1981).
James M. Freitag, der auch viel fürs Fernsehen arbeitet, war 1998 Mitgewinner des DGA Award for Outstanding Directorial Achievement in Dramatic Specials für „Don King: Only in America“.


JOHN POWELL (Musik)

Seine ersten Aufträge bekam der vielgefragte Powell 1988 als Komponist für Werbespots und TV-Produktionen, als er für Air-Edel Music in London arbeitete. Dort gehörten Komponisten wie Hans Zimmer und Patrick Doyle zu seinen Kollegen. Powell machte erste Erfahrungen mit Kinofilmen, als er Doyle bei dessen Musik zu Mike Newells Drama INTO THE WEST („Das weiße Zauberpferd“, 1992) und Zimmer bei dessen Soundtrack zu Randal Kleisers Abenteuerfilm WHITE FANG („Wolfsblut“, 1991) assistierte.
Als Musiker sich nur auf einen kreativen Bereich zu konzentrieren, passt nicht zu Powells Persönlichkeit. Vor seinem Umzug nach Los Angeles spielte er mehr als 15 Jahre bei den Fabulisitics, einer Londoner Soulband - vor Zuhörern wie Lady Diana, aber auch vor ganz normalen Pub-Besuchern.
In Los Angeles machte er sofort mit seinem unvergesslichen leitmotivischen Score zu John Woos Actionhit FACE/OFF („Im Körper des Feindes“, 1997) auf sich aufmerksam, komponierte dann für Bronwen Hughes’ Komödie FORCES OF NATURE („Auf die stürmische Art“, 1999) romantische Melodien mit schrullig-komischen Einschüben.
Für Eric Darnells und Tim Johnsons Animationshit ANTZ („Antz“, 1998 ), in dem Woody Allen und Sharon Stone als Sprecher fungierten, verband er Einflüsse aus Jazz, lateinamerikanischer und sinfonischer Musik und komponierte darüber hinaus ein sehr originelles Hauptthema. In Bud Greenspans Dokumentarfilm ENDURANCE (1999), einem fast wortlosen Film, der von Terrence Malick entwickelt und koproduziert wurde, ersetzt Powells Musik den Dialog, illustriert die Freude, die Würde und auch den Kampf der Hauptfigur.
Für den Animationswelthit SHREK („Shrek - Der tollkühne Held“, 2001) komponierte Powell geistreiche und intelligente Musik, die das Publikum und die Kritiker gleichermaßen begeisterte. Auch mit seinem Soundtrack zu Jessie Nelsons Drama I AM SAM („Ich bin Sam“, 2001) gelang es ihm, die Zuschauer zu rühren.
Zu Powells weiteren Filmen der unterschiedlichsten Genres zählen unter anderem ALFIE („Alfie“, 2004), BE COOL („Be Cool - Jeder ist auf der Suche nach dem nächsten großen Hit“, 2005), CHICKEN RUN („Hennen rennen“, 2000), THE ITALIAN JOB („The Italian Job“, 2003), THE BOURNE IDENTITY („Die Bourne Identität“, 2002), TWO WEEKS NOTICE („Ein Chef zum Verlieben“, 2002) und das Drama DRUMLINE („Drumline“, 2002).
Mit John Woo arbeitete Powell 2003 bei PAYCHECK („Paycheck- Die Abrechnung“) und im Jahre 2004 noch einmal bei der Sportkomödie MR. 3000 zusammen. Darüber hinaus schrieb er die Scores für Paul Greengrass’ Hitsequel THE BOURNE SUPREMACY („Die Bourne Verschwörung“, 2004), den Animationshit ROBOTS („Robots“, 2005) von Chris Wedge, den Fox/Regency Hit MR. AND MRS. SMITH und den Fox-Blockbuster ICE AGE: THE MELTDOWN (2006). Als nächstes wird John Powell wieder die Musik für einen Animationsfilm schreiben: für HAPPY FEET von George Miller.


JOHN BRUNO (Visual Effects Supervisor)

John Bruno gewann einen Oscar für seine Arbeit an ABYSS („Abyss- Abgrund des Todes“, 1989) und wurde weitere fünf Mal für einen Oscar nominiert, für GHOSTBUSTERS („Ghostbusters - Die Geisterjäger“, 1984), POLTERGEIST II - THE OTHER SIDE („Poltergeist II - Die andere Seite“, 1985), BATMAN RETURNS („Batmans Rückkehr“, 1991), CLIFFHANGER („Cliffhanger - Nur die Starken überleben“, 1993) und TRUE LIES („True Lies - Wahre Lügen“, 1993).
1995 arbeitete Bruno fünf Monate lang als Visual Effects Supervisor an der Pre-Produktion von TITANIC und unternahm während dieser Zeit zwei Tauchgänge zu dem berühmten Wrack. Danach bekam er das Angebot bei dem Film VIRUS („Virus“, 1998 ) mit Jamie Lee Curtis und Donald Sutherland Regie zu führen.
Davor hatte er die visuellen Effekte für TERMINATOR II - JUDGEMENT DAY („Terminator II- Tag der Abrechnung“, 1990) entworfen und arbeitete als Ko-Regisseur bei TERMINATOR 2-3D erneut mit James Cameron zusammen.
In den frühen achtziger Jahren war John Bruno als Supervisor für Animationseffekte bei ILM an den Filmen POLTERGEIST („Poltergeist“, 1982), ET, STAR TREK II und RETURN OF THE JEDI beteiligt und war Mitbegründer der Firma Boss Film Studios. Boss Film Studios entwarf die visuellen Effekte für Filme wie GHOSTBUSTERS, POLTERGEIST 2 - THE OTHER SIDE („Poltergeist 2 - Die andere Seite“ 1985), 2010: SPACE ODYSSEY („2010 - Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen“, 1983), DIE HARD („Stirb langsam“, 1987), BATMAN RETURNS („Batmans Rückkehr“, 1991) und CLIFFHANGER („Cliffhanger - Nur die Starken überleben“, 1993).
John Bruno führte von 1999 bis 2000 Regie bei Star Treck Voyager und war als Produzent und Second Unit Regisseur an James Camerons GHOST OF THE ABYSS (3D Imax) („Titanic 3 D - Die Geister der Titanic“, 2003) beteiligt.
2003 war Bruno für als Visual Effect Supervisor und auch als Second Unit Director für ALIEN VS. PREDATOR („Alien vs. Predator“, 2004) verantwortlich.


JUDIANNA MAKOVSKY (Kostüme)

Judianna Makovsky hat für die unterschiedlichsten Filmgenres gearbeitet und dabei Kostüme für nahezu jede Epoche entworfen. Sie wurde für ihr Können bei HARRY POTTER AND THE SORCERER’S STONE („Harry Potter und der Stein der Weisen“, 2000) mit einem Costume Designers Guild Award und einer Bafta Nominierung belohnt, für SEABISCUIT („Seabiscuit - Mit dem Willen zum Erfolg“, 2003) und Gary Ross’ PLEASANTVILLE („Pleasantville - Zu schön, um wahr zu sein“, 1998 ) erhielt sie je eine Oscar Nominierung und wurde von ihren Kollegen für letztgenannten Film ebenfalls mit einem Costume Designers Guild Award bedacht.
Judianna Makovsky entwarf die Kostüme für NATIONAL TREASURE („Das Vermächtnis der Tempelritter“, 2004) mit Nicolas Cage, THE LEGEND OF BAGGER VANCE („Die Legende von Bagger Vance“, 2000) mit Matt Damon in der Hauptrolle und FOR LOVE THE GAME („Aus Liebe zum Spiel“, 1999) mit Kevin Costner. Sie entwarf die Garderobe für Sharon Stone in GLORIA („Gloria“, 1998 ), kleidete Sandra Bullock und Nicole Kidman in PRACTICAL MAGIC („Zauberhafte Schwestern“, 1998 ) und entwarf die Kostüme für Gwyneth Paltrow und Ethan Hawke für den Film GREAT EXPECTATIONS („Große Erwartungen“, 1997).
Zu ihren weiteren Credits gehören THE DEVIL’S ADVOCATE (1991), LOLITA (1997), WHITE SQUALL („White Squall - Reißende Strömung“, 1997), A LITTLE PRINCESS (1995), THE QUICK AND THE DEAD („Schneller als der Tod“, 1995), THE REF (1997), SIX DEGREES OF SEPARATION („Das Leben - Ein Sechserpack“, 1996) REVERSAL OF FORTUNE („Die Affäre der Sunny von B.“, 1990) und BIG („Big“, 1988 ).


SIMON CRANE (Second UnitDirector / Stunt Coordinator)

Simon Crane ist ein sehr beschäftigter Second Unit Director und Stunt Coordinator. Zu seine jüngsten Arbeiten gehören T3: RISE OF THE
MACHINES („Terminator 3 - Rebellion der Maschinen“, 2003), TROY („Troja“, 2004) und MR. AND MRS. SMITH („Mr. & Mrs. Smith“, 2005).
Crane wirkte mit an VERTICAL LIMIT („Vertical Limit“, 2000), der in Neuseeland gedreht wurde und an LARA CROFT: TOMB RAIDER („Lara Croft: Tomb Raider“, 2001) und LARA CROFT TOMB RAIDER: THE CRADLE OF LIFE („Lara Croft Tomb Raider - Die Wiege des Lebens“, 2003), die
beide in Großbritannien entstanden.
Seine beeindruckenden Fähigkeiten als Stunt-Coordinator bescherten ihm Aufträge bei BRAVEHEART („Braveheart“, 1994), GOLDENEYE („James Bond 007 - Goldeneye“, 1995), TITANIC („Titanic“, 1997), SAVING PRIVATE RYAN („Der Soldat James Ryan“, 1998 ), THE MUMMY („Mumie“, 1999) und THE WORLD IST NOT ENOUGH („James Bond 007 - Die Welt ist nicht genug“, 1999). Für den Film CLIFFHANGER („Cliffhanger - Nur die Starken überleben“, 1993) entwarf er die waghalsigsten Stunts in der Luft und die Szenen, in denen der Hauptdarsteller in der Luft von einem Flugzeug zum anderen klettert.
In seinen frühen Jahren im Filmbusiness arbeitete Crane selbst als Stuntman an Filmen wie 007 LIVING DAYLIGHTS („James Bond 007 - Der Hauch des Todes“, 1987), LICENSE TO KILL („James Bond 007 - Lizenz zum Töten“, 1988 ), RAMBO 3 („Rambo III“, 1987), TOTAL RECALL („Total Recall - Die totale Erinnerung“, 1990), ALIEN 2 & 3 und INDIANA JONES AND THE LAST CRUSADE („Indiana Jones und er letzte Kreuzzug“, 1988 ). Simon Crane hat viele bekannte Hollywood-Schauspieler gedoubelt, so z.B. Timothy Dalton als JAMES BOND, Kevin Costner in ROBIN HOOD: PRINCE OF THIEVES („Robin Hood - König der Diebe“, 1991) und Mel Gibson in AIR AMERICA („Air America“, 1990) und BRAVEHEART („Braveheart“, 1994).


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