Chuck und Larry - Special

Tomtec




CHUCK & LARRY
Wie Feuer und Flamme

Start: 27. September 2007



Ein Film von Universal Pictures in Zusammenarbeit mit Relativity Media im Verleih von UNIVERSAL PICTURES INTERNATIONAL GERMANY GMBH





DIE BESETZUNG

Chuck Levine
Adam Sandler

Larry Valentine
Kevin James

Alex McDonough
Jessica Biel

Captain Tucker
Dan Aykroyd

Duncan
Ving Rhames

Clint Fitzer
Steve Buscemi





HINTER DER KAMERA

Regie
Dennis Dugan

Drehbuch
Barry Fanaro &
Alexander Payne &
Jim Taylor

Produziert von
Adam Sandler
Jack Giarraputo
Tom Shadyac
Michael Bostick

Ausführende Produzenten
Barry Bernardi
Lew Gallo
Ryan Kavanaugh

Kamera
Dean Semler, ACS, ASC

Produktionsdesigner
Perry Andelin Blake

Schnitt
Jeff Gourson

Ko-Produzenten
Nick Swardson
Allen Covert
Kevin Grady

Besetzung
Roger Mussenden, CSA

Musik
Rupert Gregson-Williams

Music Supervisors
Michael Dilbeck
Brooks Arthur

Kostümdesigner
Ellen Lutter

Unit Production Manager
Daryl Kass

Erster Regieassistent
Jamie Marshall

Zweiter Regieassistent
Thomas D. Coe

Regie-Supervisor
Alan Au





DIE SYNCHRONISATION


Adam Sandler
Dietmar Wunder

Kevin James
Thomas Karallus

Jessica Biel
Gunthild Eberhard

Dan Aykroyd
Thomas Danneberg

Ving Rhames
Tilo Schmitz

Steve Buscemi
Sanitago Ziemer

Nicholas Turturro
Bernhard Völger

Allen Covert
Stefan Staudinger

Rachel Dratch
Sabine Arnhold

Richard Chamberlain
Thomas Fritsch

Blake Clark
Reinhard Scheunemann

Nick Swardson
Karlo Hackenberger

Mary Pat Gleason
Gisela Fritsch

Matt Winston
Uwe Büschken


Berliner Synchron AG

Originaltitel:
I NOW PRONOUNCE YOU
CHUCK & LARRY

Übersetzung:
Udo Bogusch

Text:
Horst Müller

Regie:
Marcel Collé

Lauflänge:
115 Minuten

FSK:
frei ab 12 Jahren







DER INHALT

Als dicke Freunde und Feuerwehrmänner wissen Larry Valentine (Kevin James) und Chuck Levine (Adam Sandler) schon seit langem, dass sie sich aufeinander jederzeit verlassen können. Obwohl die beiden total verschiedene Typen sind – Chuck ist ein umtriebiger Playboy, der nichts anbrennen lässt und Larry kümmert sich nach dem Tod seiner geliebten Frau als allein erziehender Vater um seine beiden Kinder. Aber als er jetzt erfährt, dass seine kleinen Kinder keinerlei Unterstüzung bekommen würden, falls er sterben sollte, und dass die Lebensversicherung nur zahlen würde, wenn er in einer eheänlichen Beziehung leben würde, ist er vor ein großes Problem gestellt. Für eine neue Beziehung ist er noch nicht bereit, deshalb gibt es nur eine Lösung: die beiden Freunde müssen sich als schwules Paar ausgeben. Das bedeutet Outing, Hochzeit und ein gemeinsamer Haushalt. Aber natürlich nur auf dem Papier. Nach außen hin muss das natürlich echt aussehen.
Womit die beiden allerdings nicht gerechnet haben: Versicherungsvermittler Fitzer (Steve Buscemi) ist dem falschen Paar auf der Spur, um sie des Betruges zu überführen. Die äußerst attraktive Anwältin Alex (Jessica Biel) steht dem Männerpaar mit Rat und Tat zur Seite. Wie sollte es anders kommen – Chuck verliebt sich in Alex, darf sich allerdings nichts anmerken lassen, würde doch sonst ihr mühsam aufgebautes Lügengespinst auffliegen.
Mittlerweile ist dieses ungleiche Paar Thema in allen Zeitungen des Ortes. Das Chaos bricht endgültig aus, als es zu einer abschließenden Gerichtsverhandlung kommt, wo über das Glück der ungewöhnlichen Familie entschieden werden soll ......




PRODUKTIONSNOTIZEN

Das Drehbuch zu „Chuck & Larry – Wie Feuer und Flamme“ hat einen längeren historischen Hintergrund in Hollywood. Comedy-Regisseur/Produzent Tom Shadyac und sein Produktionspartner, Michael Bostick, von Shady Acres Entertainment, entwickelten die Story und das Skript bereits vor zehn Jahren gemeinsam mit Barry Fanaro. Über all die Jahre war Shady Acres Supervisor vieler verschiedener Drehbücher und in Diskussion mit einigen potenziellen Darstellern für diese Rollen. Aber so schnell wurden sie nicht fündig für das richtige Comedy-Duo als Chuck & Larry.

Nachdem sie das Drehbuch Adam Sandler und seinem Produktionspartner bei Happy Madison, Jack Giarraputo, vorlegten, wussten sie, dass sie hier schließlich am richtigen Platz waren. Nachdem Alexander Payne und Jim Taylor das Skript von Fanaro überarbeitet hatten, stand es kurz vor der Verfilmung.

Sandler entschied sich für die Rolle der Feuerwehrmanns Chuck Levine, der die
Frauen liebt, der daran wächst, seinem Freund aus einer sehr prekären Lage zu helfen. Ihm gefiel der Humor des Drehbuches, und er wünschte sich nur einen Schauspieler, der die Rolle des Larry Valentine verkörpern sollte: Kevin James. Der Schauspieler und Produzent, der seit Jahren sein Comedy-Talent unter Beweis gestellt hatte, sagte sofort zu – als Darsteller wie auch als Produzent.

Sandler bemerkt: „Ich mochte den Aspekt des Films, der befragt, wie weit man für einen guten Freund gehen würde – und dass diese beiden Jungens alles für den anderen tun würde.“

James sagt über seinen Charakter, Larry: „Larry ist ein Familienmensch, der alles dafür tut, dass es seinen Kindern gut geht.“ Über die Beziehung der beiden Freunde sagt er: „Am Ende des Tages handelt der Film über Freundschaft und über die beiden Männer, die sich umeinander kümmern. Ich war unglaublich glücklich, als Adam mich anrief und mich bat, mit ihm diesen Film zu machen.“

Shady Acres war überzeugt von der Idee, Sandler und James in diesem Film zu besetzen, und so gab Universal Pictures grünes Licht.

Die Produzenten dachten sofort an ihren langjährigen Partner, Comedy-Regisseur Dennis Dugan, der dieses Projekt inszenieren sollte. Dugan arbeitete bereits mit Sandler und Giarraputo an Filmen wie „Happy Gilmore“ und „Big Daddy“ wie auch vor kurzem an „Die Bankdrücker“ mit David Spade, Rob Schneider und Jon Heder.

Dugan bemerkt: „Das ist unser vierter gemeinsamer Film – wir sind während der letzten 10 Jahre einen weiten Weg miteinander gegangen. Mit Adam als Regisseur zu arbeiten ist mehr, als nur mit irgendeinem Schauspieler vor der Kamera zu stehen. Er ist ein echter Filmemacher. Er schreibt, produziert, entwickelt, arbeitet im Schneideraum und kümmert sich um die Musik.“

Um das Team zu vervollständigen, umgaben sich die Filmemacher mit ihnen bekannten Gesichtern, wie mit dem für einen Oscar ausgezeichneten Kameramann Dean Semler, der Kostümdesignerin Ellen Lutter, Produktionsdesigner Perry Andelin Blake und Editor Jeff Gourson, die alle für Happy Madison an den Produktionen „Click“ und „Spiel ohne Regeln“ mitgewirkt hatten.

Nach der Entscheidung für das Team hinter der Kamera sowie die Titelcharaktere begannen Dugan und die Produzenten mit der Besetzung der übrigen Rollen. Dafür wählten sie Freunde, Familienmitglieder und einen Gastgeber aus der Satuday Night Live-Show.

Für die Rolle der Alex McDonough wählten Sandler, die Produzenten sowie Regisseur Dugan eine Frau, die eine breite Palette an Rollen, darunter die Tochter eines Pastors, eine Elite-Flugpilotin und eine Vampirjägerin aufzuweisen hat. Jessica Biel, die gerade für ihre Rolle in „The Illusionist“ von der Kritik hoch gelobt wurde, bekam die Rolle der Anwältin, die sich um die beiden Feuerwehrmänner kümmert und ihnen zu ihrem vermeintlichen Recht verhilft.
Biel erklärt, wie sie in den Film involviert wurde: „Ich war schon immer ein Fan von Adam, aber ich brauchte eine gewisse Zeit, Rollen in Comedies zu bekommen, nachdem ich vorher in anderen Genres tätig war“. Für den Regisseur war sie die richtige Wahl.

Dugan sagt: „Sie ist cool, professionell, freundlich, wundervoll und überaus hübsch – es war eine Freude, mit ihr zu arbeiten. Sie konnte sich schnell aus ihrer Rolle in „The Illusionist“ lösen, um in dieser verrückten Komödie zu spielen.“

Die Kollegen der Feuerwehr von Engine 506/Ladder 223 bestanden aus einer Mischung von Sandlers Bühnenkollegen und Lieblingsdarstellern.

Als er mit dem Team die Besetzung diskutierte, wer eine führende Rolle haben sollte, kamen sie ganz schnell zu einer logischen Entscheidung: Es konnte nur der legendäre Comedian Dan Aykroyd sein.

Für ihn würde es eine erneute Zusammenarbeit mit Adam Sandler geben. „Ich war ein großer Fan von Adam in Saturday Night Live. Wir drehten eigentlich nur zwei Filme zusammen („Fünfzig erste Dates“ und „Coneheads“), aber ich hoffte, dass er an mich denken und für mich eine Rolle in „Chuck & Larry“ bereit halten würde.“

Aykroyd beschreibt seine Rolle als Captain Tucker als „Chuck und Larrys befehlshabenden Offizier, der sich in einer sehr peinlichen Situation befindet. Er will einerseits nur das Beste für seine Männer, aber ihm ist auch klar, dass diese Beiden sich in eine missliche Lage bringen werden, und er sich selbst auch sträflich machen würde.“

Die beiden Freunde Chuck und Larry stehen unter Captain Tuckers Kommando. Nicht nur, dass er um die Tatsache ihres vermeintlichen Schwulseins weiß, hat er selbst auch ein Geheimnis ....
Unter den weiteren Mitspielern befinden sich auch Kevins wirklicher Bruder, der Comedian Gary Valentine in der Rolle des argwöhnischen Karl Eisendorf; Jonathan Loughram als ahnungsloser Nootzie, Michael Buscemi (der Bruder von Steve) als tough guy Higgy, Nicholas Turturro als etwas verrückter Narziss Renaldo Pinera, JD Donaruma als anfangs homosexualitätsfeindlicher J.D. und Peter Dante als Spaßvogel Tony Paroni. Aber es war das neueste Mitglied der Mannschaft, das zum Anlass gab, dass die Augenbrauen sehr oft nach oben gingen .... Es war der außergewöhnlich taff wirkende und sich mysteriös verhaltende Fred Duncan, gespielt von Ving Rhames.

Rhames beschreibt seinen Charakter als „sehr maskulin, heroisch und taff“. Was er besonders an der Rolle mochte, war die Tatsache, in einem Film mitzuwirken, „der etwas über die menschlichen Erfahrungen, das menschliche Befinden aussagt. Obwohl es eine Komödie ist, ist es sehr ergreifend und sagt etwas über die Gesellschaft aus und über das stereotype Verhalten der Leute.“

Dugan vermutet: „Es gibt niemanden größeren und furchteinflößenderen als Ving. Aber als er zum Set kam, stellte man fest, dass er einerseits grimming und angestrengt wirkte, aber auch überraschenderweise sehr lustig war. In ähnlicher Weise ist es auch Duncan, vor dem man einerseits Angst haben muss und dann überrasch t ist, wenn er sich als süßer, wunderbarer Typ zeigt.“

Der erfahrene Schauspieler Steve Buscemi spielt Clint Fitzer, der in der Untersuchungsabteilung der Versicherung von New York arbeitet. Er ist gegenüber der Hochzeit der beiden Feuerwehrleute sehr argwöhnisch, und von denen er glaubt, dass sie in Wahrheit überhaupt nicht schwul sind. Er macht es sich zur Aufgabe, das herauszufinden.

Buscemi war aus zwei Gründen an diesem Projekt interessiert. Auf der einen Seite wollte er in einer Komödie, die eine wichtige Geschichte auf komische Art und Weise erzählt, dabei sein, auf der anderen Seite arbeitete er in den 90er Jahren selbst als Feuerwehrmann beim Fire Department of New York (FDNY).

Saturday Night Live-Absolventen wurden in die Story mit eingebaut. Rachel Dratch spielt die männermordende, stets zu einem Flirt bereite Abteilungsleiterin für Zuschüsse und Autor Robert Smigel hat eine Cameo-Rolle als Larrys suggestiver Postmann. David Spade hat einen Auftritt als frecher Feuerwehrmann und Rob Schneider ist in der Rolle als liebenswerter Minister Morris Takechi zu sehen.
SNL-Stars waren nicht die einzigen, die Entertainer Sandler mit an Bord brachte. Dave Matthews und Lance Bass treten in kurzen Rollen auf, während die Comedy-Darsteller Nick Swardson und Mary Pat Gleason als Alexs Bruder Kevin bzw. Larrys sexbesessene Haushälterin Teresa spielen.
Die Newcomer Cole Morgan und Shelby Adamowsky spielen Larrys Kinder Eric und Tori. Richard Chamberlain hat einen bemerkenswerten Auftritt als Vorsitzender des Ausschusses, der über Chuck & Larrys Wohl entscheiden soll.

Schließlich besetzten die Filmemacher auch eine Anzahl an echten Feuerwehrleuten für den Film. Dugan gibt zu verstehen: „Wir brauchten echte Feuerwehrleute, die die Feuerwehr-Trucks fahren mussten, denn das ist nicht so einfach.“
Dugan gefiel es, mit solch professionellen Schauspielern wie auch Newcomern zusammen zu arbeiten. Aufgrund seiner eigenen Erfahrung als Schauspieler wusste er, mit den neuen Talenten umzugehen und sie in diese große Produktion mit einzubinden.
Wichtig war für ihn die Improvisation. Sandler und James brachten eine Menge ihrer eigenen Jokes zusätzlich zu denen von Fanaro, Payne und Taylor ein. Dugan sagt: „Wenn du schon die besten Schauspieler hast, musst du ihnen auch die Gelegenheit geben, zu improvisieren. Diese Leute sind einfach unheimlich lustig. Zum Beispiel würde Aykroyd sagen `Was wäre, wenn ich das jetzt so und so sagen würde?` Und so versuchten wir es. Am Ende ist es doch egal, was von wem kommt, Hauptsache, es ist lustig.“

Für ihre Rollen als New Yorker Feuerwehrmänner verbrachten Sandler, James und ihre Kollegen einige Tage mitten in der Sommerhitze in einem Übungsturm in der Inglewood Fire Academy in Südkalifornien. Dort arbeiteten sie gemeinsam mit Feuerwehrleuten vom El Camino Fire Department, um bei ihren Rettungseinsätzen so echt wie möglich zu wirken. Regisseur Dugan bemerkt: „Wir schickten all die Jungs zu diesem Feuer-Training – in echte Einrichtungen – und wir hatten natürlich reale Feuerwehrleute dabei.“
Der für den Film Verantwortliche bei den Feuerwehreinsätzen, Terry Quinn, fungierte zuvor als FDNY Feuerwehrmann und überblickt außerdem die Dreharbeiten für die erfolgreiche Drama-Serie „Rescue Me“.
Quinn flog nach Los Angeles, um sich um das Training der Schauspieler zu kümmern. Während der Dreharbeiten bat Dugan Quinn, mit dem Team jeden Schritt durchzugehen, was die technischen Aspekte des Jobs wie auch das eigentliche Leben in einem Feuerwehrhaus angeht.
So lernten sie, sich für ihren Einsatz vorzubereiten, wie man die Helme und die Sauerstoffmasken aufsetzt, wie man das Feuerwehrauto erklimmt und wie man die Leitern handhabt. Eben alle Arbeiten, d ie ein Feuerwehrmann leisten muss.

Für James bedeutete das, einen Kindheitstraum auszuleben. Er bemerkt: „Schon allein einen Gang einzulegen und auf diesem Truck zu sitzen erweckte in mir den vollsten Respekt gegenüber den Jungs, die das jeden Tag tun müssen.“

In einer Simulation durften Sandler und Peter Dante einen extrem heißen Raum erklimmen, um Möbel mit dem Feuerlöscher zu retten. Dante erinnert sich: „Terry trainierte uns im New York-Stil. Das heißt, die Feuerwehrmänner aus New York gehen direkt in den Feuerherd und kämpfen von innen nach außen gegen das Feuer. Als wir das machten, war uns klar, wie gefährlich ihre Jobs sind und wie wichtig jede technische Anwendung ist, um am Leben zu bleiben.“

Dan Aykroyd hatte sein eigenes Training und ging zum Feuerwehr Department nach Greenpoint, Long Island. Er erinnert sich: „Sie steckten uns in die volle Montur und die ist verdammt schwer mit all den Gerätschaften. Dir wird sofort bewusst, welch Helden diese Feuerwehrmänner sind.“

Als es dazu kam, zu entscheiden, wo der Film gedreht werden sollte, gab es keine andere Option als New York City. Die Filmemacher begannen mir der Recherche für das perfekte Feuerwehrhaus und fanden es in FDNY`s Engine 280/Ladder 132, erbaut 1912 und ansässig in Prospect Heights, Brooklyn. Für den Film wurde es in Engine 506/Ladder 223 umbenannt.

Dugan sagt: „Wir wollten, dass das Feuerwehrgebäude das Herz der Geschichte ist und so fuhren wir wochenlang durch Brooklyn, bevor wir die richtige Umgebung fanden.“

„Ich verbrachte eine erhebliche Zeit rund um die Uhr in diesem Gebäude in Brooklyn, fotografierte und sprach zu den Feuerwehrleuten. Die hatten teilweise einen sehr schwarzen Humor. Es war wirklich lustig, wenn sie morgens um 4.00 Uhr sich gegenseitig die Bälle zuwarfen.“

Perry Andelin Blake, Produktionsdesigner und Regisseur der zweiten Unit von „Chuck & Larry – Wie Feuer und Flamme“, erklärt, warum sie sich ausgerechnet für das Feuerwehrhaus in Prospect Heights entschieden: „Wir waren total begeistert, als wir es fanden, da es über eine große Historie verfügt und das wollten wir einfangen.“

Die Filmemacher benutzten in Brooklyn das Interior im ersten Stock dieser Feuerwehrstation für die Szene, als die Jungens die Stangen runter rutschen, um zu ihrem Einsatz zu gelangen.
Was wäre ein Film über die Feuerwehr, bei dem die Protagonisten nicht zu einem Einsatz gerufen werden würden? Wie es die Tradition will, rutschten Sandler, James und Aykroyd mehrere Male die Stangen herunter, bis es endlich richtig war. James lacht: „Sie sagten, das Geheimnis sei es, dein T-Shirt um die Hand zu wickeln, denn sonst würde man sich die Hände beim Herunterrutschen verbrennen.“

Die 85 Jahre alte Station erlaubte es Kameramann Dean Semler, verschiedene Shots vom Truck und der Autos, wenn sie aus der Garage fahren, zu drehen. Das vermittelte die Tiefe der Straße sowie das Aussehen der Nachbarschaft.
Um ein Gefühl für Brooklyn zu bekommen, schoss Semler eine Anzahl von Sequenzen, wenn die Feuerwehrleute mit ihren Trucks die Straße hinunter fuhren. In diesem Teil von Brooklyn zu drehen, gab der Crew die Möglichkeit, von oberhalb der Stadt zu drehen, von wo man einen hervorragenden Blick auf die Stadt hat. Während einer Szene, in welcher Chuck und Larrry versuchen, aus einem Ventilationsschacht einen Kriminellen zu befreien, war die Kamera in der Lage, auf das Empire State Building, das Chrysler Building und über das ganze Areal zu schwenken.

Für die Aufenthaltsräume in dem Feuerwehrhaus baute die Produktion einen Set auf der Bühne von Sony Pictures. Dieser Set beinhaltete die Küche und den Essbereich, die Duschen und den Ruhebereich. Hier verwendeten sie altes Holz, Ziegelsteine und das Material, mit dem auch das echte Haus in Brooklyn gebaut ist. Blake notiert: „Wir wollten sicher gehen, dass man spüren konnte, dass sich hier wirklich Leute aufhalten. Es war nicht super sauber, aber es zeigte, wie die Feuerwehrleute dort leben.“

Der Produktionsdesigner beschreibt, wie die echten Feuerwehrleute zum ersten Mal an den Set nach Los Angeles kamen. „Sie waren total überwältigt“, erinnert er sich. „Sie sagten `Das habt ihr wirklich großartig nachgebaut. Es sieht genauso aus wie die Feuerwehrhäuser, in denen wir leben, in denen wir unsere Zeit verbringen.`“

Zu den größten Momenten in „Chuck & Larry – Wie Feuer und Flamme“ zählt der Einzug von Chuck, der von seinem Junggesellenleben Abschied nehmen musste und jetzt sein Heim mit Larry und dessen Kindern teilt. Das Innere der Valentine-Wohnung befand sich in einer engen Umgebung in Brooklyn in der Nähe der Arizona Bridge, ein Platz voller einfacher Backsteinhäuser, die nach dem Zweiten Weltkrieg gebaut wurden. Mit freundlichen Nachbarn und riesigen Plantanen vor dem Haus. Das ist genau die Gegend, in denen die einfachen Feuerwehrleute in New York City wohnen.

Als Dugan und seine Mitarbeiter Larrys Haus kreierten, wollten sie, dass es eine Art Hinterhof hatte. Die Innengestaltung hatte einen weiblichen Touch, erinnernd an seine verstorbene Frau, deren Nähe immer noch spürbar ist. Vor allen Dingen war das in Larrys Schlafzimmer zu sehen. Wenn sich Chuck zum ersten Mal zu Larry ins Bett legt, war es für die Comedy sehr ausschlaggebend, zu sehen, dass Chuck sich wirklich unwohl fühlte.
Chucks Apartement sollte einen sogenannten „swinging“ Eindruck vermitteln, wie Produktionsdesigner Blake sagt. Sein Team designte ein Basement mit hohen Fenstern und Schwingtüren zum Schlafzimmer. Obwohl Chuck eigentlich ein Womanzier ist, ist sein Geschmack etwas hinter dem Mond, was Farben, Stil und Dekor betrifft. Die Produktion benutzte Grau- und Schwarztöne, wie man sie in den 80er und 90er Jahren hatte. Um dem geschmacklosen Stil noch eins draufzusetzen, bauten sie eine Ecke im Schachbrettmuster.

Um die AIDS-Benefizparty, zu der man in Kostümen erscheinen musste und zu der die Anwältin Alex die Beiden einlud, zu filmen, stießen die Filmemacher auf die alte Kirche St. Vibiana in Los Angeles downtown. Als die Feuerwehrmänner dort eintreffen, konnten sie nicht deplatzierter wirken. Die Inneneinrichtung der ehemaligen Kirche war im Stil der Raver-Mode angelegt, mit leuchtenden Farben, lauter Musik, pulsierendem Licht und mit Lautsprechern in jeder Ecke. Die Anhäufung von Menschen und Projektionen kreierte ein Set, mit dem die beiden Freunde überhaupt nicht zurecht kamen. Es war für sie Neuland, auf einer Schwulenparty zu sein.

Zusätzlich zu den authentischen New Yorker Feuerwehr-Uniformen, geschmückt mit dem FDNY-Wappen, nähte Kostümdesignerin Ellen Lutter total ausgefallene Kostüme für Chuck und Larry für ihr Debüt als Schwule. Für Kevin James designte sie ein Riesenapfel-Outfit, in welchem er festklemmte, während Adam Sandler als Vampir der Katze Jessica Biel widerstehen musste.

Morris Takechis Two Hearts Wedding Chapel wurde als Stätte einer schnellen Hochzeit kreiert, so, wie man sie in Niagara Falls finden würde – klein und geschmacklos. Die Filmemacher fanden diese Kirche in der Chapel of Roses in Pasadena, genau das richtige Layout, wie man es sich für Takechis Two Hearts vorstellen konnte.

Der Raum für die Stadtverordneten, wo Chuck und Larry für ihre Rechte kämpfen mussten, fanden die Filmemacher im Bank of America-Gebäude in downtown Los Angeles.




DIE DARSTELLER


ADAM SANDLER (Chuck Levine, Produzent)

Nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Drehbuchautor, Produzent, Regisseur und Musiker gehört er zu den erfolgreichen Größen der Unterhaltungsindustrie. Erste internationale Aufmerksamkeit erhielt er als Mitglied der Fernsehshow „Saturday Night Live“.
Zur Zeit ist Sandler in einer Hauptrolle an der Seite von Don Cheadle in „Die Liebe in mir“ unter der Regie von Mike Binder in den Kinos zu sehen. Zuvor spielte er in dem Boxoffice-Hit gemeinsam mit Kate Beckinsale in „Click“ und mit Chris Rock und Burt Reynolds in „Spiel ohne Regeln“. Neben Teá Leoni stand er in James L. Brooks „Spanglish“ vor der Kamera. Sandler spielte in der romantischen Komödie „Fünfzig erste Dates“ mit Drew Barrymore; in „Die Wutprobe“ mit Jack Nicholson und in Paul Thomas Andersons „Punch-Drunk Love“, wofür er eine Golden Globe-Nominierung erhielt.

Geboren in Brooklyn, New York, und aufgewachsen in Manchester, New Hampshire, kam Sandler zum ersten Mal im Alter von 17 Jahren mit der Comedy in Berührung, und zwar bei einem Auftritt in einem Bostoner Comedy Club. Von da an war er infiziert und stand regelmäßig in Comedy Clubs quer durch das ganze Land auf der Bühne. Zu dieser Zeit machte er auch seinen Abschluss in Kunstwissenschaft an der Universität von New York.

Sein Spielfilmdebüt gab Sandler in „Coneheads“ an der Seite von Dan Aykroyd und Jane Curtin. Danach wurde er sozusagen zu seinem eigenen „Mini-Studio“ und war in allen Aspekten der Filmproduktion involviert. „Happy Gilmore“ war einer seiner erfolgreichsten Filme im Jahr 1996. Mit einem Budget von nur 12 Millionen Dollar spielte der Film mehr als 40 Millionen am Boxoffice ein und nochmals 35 Millionen Dollar im Home Entertainment-Geschäft. „Eine Hochzeit zumVerlieben“, wo er mit Drew Barrymore vor der Kamera stand, war der erste Boxoffice-Hit von 1998, der mehr als 22 Millionen Dollar am Startwochenende einspielte. Sein nächster Film, „The Waterboy“, spielte am Startwochenende fast 40 Millonen Dollar ein. Zu seinen weiteren Filmen, die über 100 Millionen Dollar an der Kasse machten, waren „Big Daddy“, „Mr. Deeds“, „Die Wutprobe“, „Fünfzig erste Dates“ und „Click“.

Bei „Happy Gilmore“ arbeitete Sandler gemeinsam mit Tim Herlihy am Drehbuch. Ebenso bei den Filmen „Satan Junior“, „Billy Madison“, „Big Daddy“ und den Filmhits „Eine Hochzeit zum Verlieben“ und „The Waterboy“.
„Billy Madison“ wurde unter Collegestudenten zum Kult-Klassiker ausgerufen – es wurden „Billy“-Nächte und „Sandler“-Festivals veranstaltet.

Unter dem Banner seiner Happy Madison Productions fungierte er als Produzent bei „Click“, „Die Bankdrücker“, „Deuce Bigalow: European Gigolo“ und „Dickie Roberts: Kinderstar“ sowie bei dem demnächst in die Kinos kommenden Film „Strange Wilderness“. Als ausführender Produzent war er bei den Filmen „Grandma`s Boy“, „The Animal“, „The Adventures of Joe Dirt“, „Meister der Verwandlung“, „The Hot Chick“ und „Rent a Man – Ein Mann für gewissen Sekunden“ verantwortlich.

Sandlers Produktionsgesellschaft hat mit Columbia Tri-Star Domestic Television einen Deal, um Shows für das Studio zu entwickeln.

Zwischen den Dreharbeiten zu seinen Filmen verbringt Sandler seine Zeit im Aufnahmestudio. Verschiedene seiner Comedy-Alben uner dem Label von Warner Bros. Records spielten Multi-Platin ein. Insgesamt wurden bis heute mehr als sechs Millionen Kopien verkauft.

Vor einigen Jahren gründete er AdamSandler.com. Diese Website wird wöchentlich mit kleinen Filmchen über Sandler, den Stab von Happy Madison und über seinen Hund Matzoball in Situationen des täglichen Lebens aktualisiert.


KEVIN JAMES (Larry Valentine)

Vor kurzem drehte James nach 9 Jahren die letzte Staffel, in der er die Hauptrolle spielte und gleichzeitig als ausführender Produzent tätig war, von „The King of Queens“ ab. Die CBS/Sony TV-Serie die täglich in den USA wie auch weltweit ausgestrahlt wurde, brachte James 2006 eine Emmy-Nominierung in der Kategorie „Outstanding Lead Actor in a Comedy Series“ ein.

Seine Karriere als Stand-up Comedian startete er in der Szene von Long Island.
Zum Fernsehen kam er nach seiner Entdeckung beim Montreal Comedy Festival 1996, wo er einen Vertrag unterschrieb, seine eigene Show zu entwickeln.

James war in „Sweat the Small Stuff“, ein Einstunden-Comedy Special bei Comedy Central zu sehen. Vor kurzem war er gemeinsam mit Ray Romano als Darsteller und ausführende Produzenten bei dem HBO Sport Special, „Ray Romano and Kevin James: Making the Cut – The Road to Pebble Beach“ tätig. Diese Dokumentation über das Pebble Beach National Pro-Am Golf Tournament wurde für einen Sport-Emmy nominiert.

In die Welt des Kinofilms kam James durch „Hitch – Der Date Doktor“ an der Seite von Will Smith. In den Nickelodeon-Film „Der tierisch verrückte Bauernhof“ verlieh er der Rolle des Otis seine Stimme. In dem oscarnominierten Film „Monster House“, der teils real verfilmt und teils animiert war, gab er der Rolle des Officer Landers seine Stimme.


JESSICA BIEL (Alex McDonough)

Sie gehört zu den begehrtesten Schauspielerinnen des heutigen Hollywood.
Im letzten Jahr wurde sie für ihre Darstellung in dem Film „The Illusionist“ an der Seite von Edward Norton und Paul Giamatti von der Kritik in höchsten Tönen gelobt.

Ursprünglich kam Jessica vom Fernsehen, wo sie in der WB/CW Show „7th Heaven“ höchste Einschaltquoten erhielt. Es war dies ihr TV-Debüt, jedoch wechselte sie sehr schnell ins Filmgeschäft. Seit dieser Zeit spielte sie in zahlreichen Filmen, darunter der Sci-Fi-Thriller „Next“ mit Nicolas Cage und Julianne Moore, das Nachkriegsdrama „Home of the Brave“ mit Samuel L. Jackson, Christina Ricci und 50 Cent; Cameron Crowes „Elizabethtown“ mit Orlando Bloom, Kirsten Dunst und Susan Sarandon sowie „Stealth“ mit Josh Lucas und Jamie Foxx.

Als Kind wollte sie eigentlich Sängerin werden und in Musicals auftreten. Im Alter von neuen Jahren trat sie in Produktionen wie „Annie“, „The Sound of Music“ und „Die Schöne und das Biest“ auf. Als natürliche Schönheit wurde sie schon bald als Model entdeckt und trat bei The International Modeling and Talent Association`s Annual Conference 1994 auf.

Ihr Spielfilmdebüt gab sie im Alter von 14 Jahren als rebellische Tochter in Victor Nunez von der Kritik gelobten Film „Ulee`s Gold“, an der Seite von Peter Fonda. Es kamen dann Filme wie Disneys „Eine wüste Bescherung“ mit Jonathan Taylor Thomas, Warner Bothers romantische Komödie „Summer Catch“ mit Freddie Prinze, Jr., Lionsgate`s „Die Regeln des Spiels – Rules of Attraction“ unter der Regie von Roger Avary, New Line`s Hit-Remake „Final Call“ an der Seite von Kim Basinger und Chris Evans sowie New Line`s „Blade: Trinity“ mit Wesley Snipes, Kris Kristofferson und Ryan Reynolds. 2005 wurde Jessica Biel vom Esquire Magazin als „Sexiest Women Alive“ benannt.

In ihrer Freizeit arbeitet Biel aktiv bei der Organisation Make the Difference Network, die sie gemeinsam mit ihrem Vater gegründet hat. MTDN versteht sich als „national wish list“, wo Leute spezielle Wünsche suchen und finden können, die bei Organisationen, die keinen Gewinn machen, gelistet sind. Durch MTDN wurde Biel auf Charities wie Serving Those Who Serve, Best Friends Animal Sanctuary und PETA aufmerksam, die sie auch unterstützt.
Zu ihren Hobbies gehören Ballett, Fußball, Laufen, Yoga und Wandern mit ihren Hunden, Tina und Tevy.


VING RHAMES (Duncan)

Er wurde in Harlem, New York, geboren und wuchs dort auch auf. Rhames studierte Dramatik an der New York High School of Performing Arts und später dann an der Juilliard School of Drama. Nach seinem Abschluss an der Juilliard spielte er dann in Shakespeare in the Park-Produktionen. 1984 stand er zum ersten Mal vor der Kamera für den Fernsehfilm „Go Tell in on the Mountains“ und erhielt dann sehr schnell kleinere Rollen in verschiedenen populären Fernsehshows wie „Miami Vice“, „Tour of Duty“ und „Crime Story“.
Während des Drehs zu „Streets of New York“ in New York wurde ihm ein wohnsitzloser Mann vorgestellt – und wie das Leben manchmal Geschichten schreibt – war dieser Mann sein seit langem vermisster Bruder Junior, der nach seinem Einsatz in Vietnam jeglichen Kontakt zur Familie verloren hatte. Umgehend half Ving seinem heruntergekommenen Bruder, indem er ihm zu Essen gab, ihn in anständige Kleidung steckte und ihn in seinem Appartement aufnahm.

Rhames großer Durchbruch kam 1994, als Regisseur Quentin Tarantino ihn als gnadenlosen Drogenhändler Marsellus Wallace in dem Megahit „Pulp Fiction“ besetzte. Kurze Zeit darauf gab ihm Regisseur Brian De Palma eine Rolle neben Tom Cruise als Computer-Hacker-Spezialist Luther Stickell in „Mission: Impossible“. Durch seine bemerkenswerten Darstellungen in diesen beiden erfolgreichen und beliebten Produktionen wurde sein Gesicht den Kinozuschauern bekannt, und so folgten sehr schnell weitere Filmangebote.

Das nächste Highlight in seiner Karriere war die Hauptrolle in der HBO-Produktion von „Don King: Only in America“. Rhames Rolle als der berüchtigste Boxpromoter der Welt wurde 1998 mit einem Golden Globe als Bester Darsteller in einer Miniserie belohnt. Jedoch in einem unglaublichen Anfall von Mitgefühl gab er den Preis an den ebenfalls nominierten Jack Lemmon weiter – Rhames dachte, dass dieser den Preis eher verdient hätte.

Der talentierte Schauspieler war dann in Filmen wie „Idlewild“, „Bringing Out the Dead“ und dann wieder in seiner Rolle als Luther Stickell in den Fortsetzungen „Mission: Impossible II“ und „Mission: Impossible III“ zu sehen.

Seine tiefe Bassstimme verlieh er dem Charakter der Kobra Bubbles in „Lilo & Stitch“. Ebenso spielte er den kräftigen Cop in „Dawn of the Dead“, der gegen eine Horde von Zombies ankämpft.
Als Fitness- und Gewichtheberfan ist Rhames auch für seinen strengen Glauben und für seine Wohltätigkeiten gegenüber Schwächeren und Armen bekannt.


STEVE BUSCEMI (Clint Fitzer)

Während seiner anhaltenden Karriere spielte er einzigartige und unvergessene Rollen in vielen Filmen. Für seine Darstellung in MGMs „Ghost World“, unter der Regie von Terry Zwigoff und mit Thora Birch und Scarlett Johannson an seiner Seite, gewann er einen Independent Spirit Award, den New York Film Critics Award und eine Nominierung für den Golden Globe.

Für seine Regiearbeit zu „Pine Barrens“, einer Episode der vierten Staffel von HBOs „Die Sopranos“, wurde er für einen Emmy und einen DGA Award nominiert. Danach folgte eine Emmy-Nominierung als Bester Nebendarsteller für seine Rolle als Tony Blundetto in der fünften Staffel der Serie.

IFC brachte seine dritte Regiearbeit, den Film „Lonesome Jim“, ein Comedy-Drama über eine dysfunktionelle Familie, das vom National Board of Review unter die Top 10 der Independent-Filme des Jahres benannt wurde, auf den Markt. Sein nächster Film, bei dem er als Regisseur fungierte und er auch eine Hauptrolle inne hatte, war „Interview“ mit Sienna Miller. Der Film wurde beim Sundance Film Festival uraufgeführt.

Buscemi verlieh kürzlich seine Stimme der Ratte Templeton in der Filmversion des Kinderklassikers „Schweinchen Wilbur und seine Freunde“, und in Sony Pictures Oscar nominierten Animationsfilm, „Monster House“, dem Charakter Nebbercracker.
Zuletzt sah man ihn in Chris Rocks „I Think I Love My Wife“ und in „Art School Confidential“, bei dem er wiederholt mit Regisseur Zwigoff zusammen arbeitete.

Demnächst spielt Buscemi in „We`re the Millers, Tom DiCillos „Delirous“ mit Alison Lohman und Michael Pitt (wurde ebenfalls beim Sundance Festival uraufgeführt) und in dem Segment der Coen-Brüder des französischen Films „Paris, Je T`Aime“.

Geboren in Brooklyn, New York, zeigte er erstmals sein Interesse am Film, als er das letzte Jahr der High School besuchte. Kurz danach zog er nach Manhattan, um bei Lee Strasberg Schauspiel zu studieren. Hier begann er zusammen mit seinem Mitstudent und Freund, Mark Boone Junior, zu schreiben und ihre eigenen Theaterstücke in Theatern downtown aufzuführen. Dies führte bald zu seiner ersten größeren Rolle als aidsinfizierter Musiker in Bill Sherwoods „Parting Glances“.

So dauerte es wiederum nicht sehr lange, dass er zu einem gefragten Schauspieler für die besten Regisseure der Filmbranche wurde. Zu seinen Filmen gehören u.a. Jim Jarmuschs „Mystery Train“, wofür Buscemi eine IFP Spirit Award-Nominierung; Alexandre Rockwells Sundance Film Festival Jury Award-Gewinner von 1982, „Alles Kino“ und „Somebody to Love“ mit Rosie Perez, in dem er einen Transvestit-Eintänzer spielte; Martin Scorseses „New York Stories“, die Coen-Brüder-Filme „Miller´s Crossing“, „Barton Fink“ und die Oscar-Gewinner „Fargo“ und „The Big Lebowski“; Stanley Tuccis „The Impostors“;die Jerry Bruckheimer-Produktionen „Con Air“ und „Armageddon“; Tom DiCillos „Total abgedreht: Living in Oblivion“ mit Dermot Mulroney und Catherine Keener; „Twenty Bucks“; John Carpenters „Flucht aus L.A.“ mit Kurt Russell; „Desperado“; Paramounts „Tödliches Vertrauen“ an der Seite von John Travolta und Vince Vaughn; „Das Leben nach dem Tod in Denver“; Quentin Tarantinos „Reservoir Dogs“; Robert Altmans „Kansas City“ und viele Cameo-Rollen in Filmen wie „Die Wiege der Sonne“, „Hudsucker – Der große Sprung“, „Big Daddy“ und „Eine Hochzeit zum Verlieben“.

Weitere Projekte Buscemis waren „Big Fish“, „Mr. Deeds“, „Spy Kids 2 – Die Rückkehr der Superspione“, „The Grey Zone“, „Love in the Time of Money“, “13 Moons”, “Double Whammy”, Michael Bays “Die Insel”, “Romance & Cigarettes” (produziert von den Coen-Brüdern) und der HBO-Fernsehfilm “The Laramie Project”. Seine Stimme verlieh er Charakteren in Pixars „Die Monster AG“ und Columbia Pictures „Final Fantasy – Die Mächte in dir“.

Zusätzlich zur Schauspielerei ist Buscemi auch als respektierter Drehbuchautor und Regisseur bekannt. Sein erstes Projekt war ein Kurzfilm mit dem Titel „What Happened to Pete“, der auf mehreren Filmfestivals gezeigt wurde, daruntere in Rotterdam und Locarno. Ausgestrahlt wurde er über Bravo Network.

Sein Regiedebüt mit einem Kinofilm markierte er mit „Trees Lounge – Die Bar, in der sich alles dreht“. Außerdem schrieb er hierfür das Drehbuch und spielte auch mit. Der Film, in dem Chloe Sevigny, Samuel L. Jackson und Anthony LaPaglia ebenso mitspielten, feierte in der Director`s Fortnight beim Cannes Filmfestival 1996 seine Premiere.

Seine zweite Regiearbeit war „Rache eines Verurteilten“. In dem Film, basierend auf einem Buch von Edward Bunker, spielten Willem Dafoe und Edward Furlong in den Hauptrollen. Der Film wurde beim Sundance Film Festival im Jahre 2000 uraufgeführt.


DAN AYKROYD (Captain Tucker)

Seit mehr als dreißig Jahren ist Aykroyd in der Unterhaltungsindustrie tätig. 1970 begann er als Autor und Darsteller bei seiner lokalen Kabelstation. Hier entwickelte er eine 15 Minuten-Show mit dem Titel „Change for a Quarter“ gemeinsam mit seinem Partner Valri Bromfield.

Aykroyd wurde am 1. Juli 1952 in Ottawa, Ontario, geboren. Die Mutter war eine Katholikin französisch-kanadischer Abstammung und der Vater war englisch/kanadisch/anglikanischer Herkunft. Beide waren im Staatsdienst der kanadischen Bundesregierung. Sein Großvater mütterlicherseits war Sergeant bei der Royal Canadian Mounted Police. Dies begründete Dans lebenlanges Interesse für die Strafverfolgung. Er machte einen Abschluss in Soziologie, studierte vier Jahre lang Kriminologie und abweichende Psychologie an der Carleton University.

Im Sommer 1970 betätigte er sich erstmals bei CBC Network Television als Autor und Schauspieler für Produzent Lorne Michaels beim TV Special „Great Canadian Humour Test“. Michaels war auch Gastgeber und Stand-up Comedian mit einem Partner in seiner eigenen Network-Show. 1972 verließ Aykroyd die Universität mit einem Abschluss und zog nach Toronto, um für Ivan Reitman und Moses Znaimer bei einem wegweisenden Stadt-TV-Sender zu arbeiten.

1997 erhielt Aykroyd von der Carleton University einen Doktorgrad ehrenhalber in Literatur als Anerkennung für die Skripts für „Saturday Night Live“ und für seine neun produzierten Drehbücher, die er als Ko-Autor verfasste. Es waren dies die Filme „Love at First Sight“, „Die Blues Brothers“, „Spione wie wir“, „Dragnet – Schlappe Bullen beißen nicht“, „Ghostbusters“, „Ghostbusters II“, „Coneheads“, „Valkenvania – Die wunderbare Welt des Wahnsinns“ und „Blues Brothers 2000“. Außerdem lieferte er Material für die Filme „Die verrückten Nachbarn“ und „Great Outdoors – Ferien zu dritt“.

Aykroyd wurde für einen Grammy und einen Oscar nominiert. Die Grammy-Nominierung erhielt er als Best New Artist 1979 für sein dreifach Platin-verkauftes Album „Briefcase Full of Blues“, das er gemeinsam mit seinem Partner John Belushi aufnahm. Als Bester Nebendarsteller in „Miss Daisy und ihr Chauffeur“ wurde er 1989 für einen Oscar nominiert. Insgesamt spielten all seine Filme, bei denen er in verschiedenen Funktionen dabei war, weltweit mehr als 1 Billion Dollar ein.
Für sein Skript einer „Saturday Night Live“-Episode, in der auch Sissy Spacek mitwirkte, erhielt er einen Emmy.
Die Rolle als Elwood Blues verkörperte er auf den CDs „Briefcase Full of Blues“, „The Blues Brothers“-Original Soundtrack, „Made in America“, „Best of the Blues Brothers“, „Dancing With the Blues Brothers“, „Blues Brothers – Live From Chicago“ und „The Essential Blues Brothers“.

Aykroyd wurde 1999 Mitglied der Regierung von Kanada und bekam von Generalgouverneur Kanadas eine Auszeichnung, die prominente Kanadier für den Einsatz für ihr Land erhalten.

Bis Ende des Jahres 2002 war Aykroyd Captain der Reserve des Polizeidepartments von Harahan, Louisiana. Er war vier Jahre lang in beratender Funktion tätig und erhielt eine lobende Erwähnung für seinen Einsatz der Jugendarbeit deürr antikriminelle Erziehung.

Während seines Wechsels vom Universitätsjob zum professionellen Entertainer in den frühen 70er Jahren, arbeitete er Motorrad-Kurier beim Royal Mail Service of Canada. Er ist Mitglied der Association of Canadian Television Radio Artists, der American Federation of Television and Radio Artists, der Screen Actors Guild, der Writers Guild of America und unterstützendes Mitglied der American Society for Psychical Research and the Mutal U.F.O. Network.

1983 tat er sich mit Mitbegründer von Hard Rock Café International, Isaac Tigrett, zusammen, um U.S.-Filialen der berühmten britisch-amerikanischen Kette in New York, Dallas und Washington, D.C. zu eröffnen. Bei der Eröffnung des New York Hard Rock Cafés trat Aykroyd mit der original Blues Brothers Band auf, zum ersten Mal wieder nach dem Tod seines Partners John Belushi, bekannt als Jake Blues.
Nach einer Performance 1985 in der Elwood Blues Revue eröffnete Aykroyd das Supreme Court of Rock `n`Roll Hard Rock in Dallas.

Aykroyd rekrutierte dann Jim Belushi, um als Jakes Blutsbruder Zee (Zurashayda) für ein Benefizkonzert für die Carleton University im Jahr 1997 aufzutreten. Das Konzert fand in der Opera Chamber at the National Arts Center in Ottawa, Ontario, statt.

Aykroyd und Belushi traten seitdem als Elwood und Zee Blues bei verschiedenen privaten und öffentlichen Events auf. Sie tourten in ausverkauften Casinos quer durch Amerika. Außerdem gaben sie Konzerte bei den Eröffnungen der House of Blues-Clubs in den Vereinigten Staaten.
1993 wurde das House of Blues Entertainment, Inc. von Tigrett, Aykroyd und Laurence Bilzerian gegründet. Es gibt House of Blues-Konzerthallen, -Restaurants, -Verkaufsläden in Los Angeles, New Orleans, L.A., North Myrtle Beach, SC, Chicago, IL, Disney West Florida in Orlando, Mandalay Bay Resorts in Las Vegas, Disneyland in Anaheim, und Cleveland, Ohio.
Im Jahr 2000 erwarb House of Blues Entertainment, Inc. die Konzertabteilung der Universal Studios. Diese Corporation unterhält zur Zeit 25 Einrichtungen in Nordamerika.
Als Elwood Blues ist Aykroyd Gastgeber der mittlerweile 10 Jahre laufenden House of Blues Radio Hour, die bei mehr als 180 Radiostationen über United Stations Radio Network ausgestrahlt wird.

Nach zahlreichen Live-Auftritten mit der Original Blues Brothers Band und mit der Hausband von House of Blues, The Sacred Hearts, entschieden Aykroyd und Belushi, die Musiker ihrer derzeitigen Band auf eine neuartige Weise anzustellen.

Vor einigen Jahren begannen sie mit der aktiven Suche nach Material, das abseits ihres traditionellen Blues Brothers-CD-Repertoires stand. Das Resultat ist ihr „Have Love Will Travel Revue“, in der Aykroyd und Belushi als Ko-Confèrenciers, Sänger und Tänzer auftreten. „Die Songs und unsere Band sind die Stars. Wir dienen diesen klassischen amerikanischen Songs“, sagt Aykroyd.

„Während der Blues Brothers Sound eine Chicago-Memphis-Fusion ist, ist die „Have Love Will Travel Revue” eine Cali-Texas-Louisiana-Infusion”, fügt Belushi hinzu. “Die meisten der Bandmitglieder ist aus Texas, und die Musik, die wir jetzt machen, unterscheidet sich von dem, was John und Danny als Jake und Elwood gemacht haben.”

Aykroyd hat auch die Rechte für Patrón Spirits erworben und vertreibt die Produkte in ganz Kanada. Patrón Tequila ist die Nummer 1 der Tequilas in Nordamerika und er hofft, dass er diesen Erfolg auch auf Kanada übertragen kann. 2006 investierte er in die in Toronto ansässige Diamond Estates Wines & Spirits und verkauft Weine der mittleren Preislage – zusätzlich zu seinem Dan Aykroyd-Weinhandel, der im Herbst diesen Jahres gebaut und 2008 eröffnet werden soll. Der Weinhandel wird über Sonnenkollektoren verfügen und umweltfreundlich geführt werden. Der Standort ist in der Nähe von Lincoln, Ontario und soll 44.000 Besucher im Jahr anlocken.




HINTER DER KAMERA


DENNIS DUGAN (Regie)

Der talentierte Filmemacher ist seit mehr als 20 Jahren in der Unterhaltungsindustrie tätig. Er gehört zu den Top-Regisseuren im Bereich der Comedy. Diese Reputation erarbeitete er sich durch Filmhits wie „Big Daddy“ und „Happy Gilmore“ (beide mit Adam Sandler in der Hauptrolle); „Saving Silverman“ mit Jack Black, Steve Zahn und Amanda Peet sowie „Beverly Hills Ninja – Die Kampfwurst“ mit Chris Farley. Vor kurzem inszenierte er „Die Bankdrücker“ mit Rob Schneider, David Spade, Jon Heder und Jon Lovitz. Außerdem führte er Regie bei „National Security“ mit Martin Lawrence in der Hauptrolle.

Unter seinen Dutzenden von Fernsehprojekten finden sich Filme und Shows wie „NYPD Blue“, „Moonlighting“ und „Ally McBeal“ sowie die Telepics „Columbo: Butterfly in Shades of Grey“ und „The Shaddy Dog“.

Vor seiner Tätigkeit als Regisseur war Dugan Schauspieler. Seine Karriere begann in der New Yorker Theaterszene. Seinen ersten Erfolg vor der Kamera in Hollywood hatte er in seiner eigenen NBC-TV-Serie „Richie Brockelman, Private Eye“ sowie als Gaststar in preisgekrönten TV-Programmen wie „M*A*S*H“, „Insprektor Columbo“, „Detektiv Rockford“, „Auf den Straßen von San Francisco“ und „Moonlighting“.

Außer kleine, bemerkenswerte Rollen in seinen eigenen Filmen, zuletzt in „Die Bankdrücker“, gehören zu seinen Arbeiten als Darsteller u.a. die Filme „Eine Wahnsinnsfamilie“, „She`s Having a Baby“, „Can`t Buy Me Love“ und „Das Tier“.


BARRY FANARO (Drehbuch)

Er schrieb und produzierte mehr als 200 Episoden für das Television Network. Er fungierte als ausführender Produzent und Show Runner des beliebten Serienhits „The Golden Girls“ während der ersten vier Staffeln. Er gewann zwei Mal einen Emmy in der Kategorie Drehbuch und Produktion. Außerdem erhielt er zwei Golden Globes und einen Writers Guild of America Award in der Kategorie „Best Comedy Writing“.

Fanaro ist aber auch als Drehbuchautor für Spielfilme sehr erfolgreich. Er schrie den weltweit erfolgreichen Blockbuster „Men in Black II“ mit Will Smith und Tommy Lee Jones; „The Crew“ mit Richard Dreyfuss und Burt Reynolds sowie den Kultfilm „Kingpin“ mit Woody Harrelson, Randy Quaid und Bill Murray.
Außerdem war er an der Überarbeitung von Drehbüchern für Filme wie „Reine Nervensache“, „Schlimmer geht`s immer“ und „Jede Menge Ärger“, um nur einige zu nennen.

Zur Zeit arbeitet er an einem Drehbuch, das bislang noch keinen Titel hat, für DreamWorks und Montecito Pictures.


ALEXANDER PAYNE (Drehbuch)

Er wurde in Omaha, Nebraska, geboren. Er wurde von den Jesuiten erzogen und studierte später Geschichte und Spanische Literatur an der Stanford University, bevor er ein MFA im Fach Filmemachen an der UCLA erhielt. Sein Abschlussfilm, „The Passion of Martin“, wurde 1991 am Sundance Film Festival und bei vielen anderen weltweiten Festivals gezeigt.

Sein Spiefilmdebüt gab Payne mit der Comedy „Baby Business“, der mit Preisen bei den Festivals in Monreal, München und Thessaloniki ausgezeichnet wurde. Es folgte „Election“, der mit dem Award für das Beste Drehbuch von der Writers Guild of America und des New York Film Critics Circle sowie mit einer Oscar-Nominierung für das Beste Adaptierte Drehbuch bedacht wurde. Außerdem gewann der Film Independent Spirit Awards in den Kategorien Bester Film, Bester Regisseur und Bestes Drehbuch.

„About Schmidt“ mit Jack Nicholson und Kathy Bates wurde im Wettbewerb beim Cannes Filmfestival gezeigt und als Eröffnungsfilm beim New York Festival. Der Film gewann zwei Golden Globe-Awards für das Beste Drehbuch und den Besten Darsteller und wurde als bester Film 2002 von der Los Angeles Film Critics Association und dem London Film Critics` Cirle benannt.

„Sideways“, Paynes letzte Zusammenarbeit mit Jim Taylor und gewann einen Oscar für das Beste Adaptierte Drehbuch und wurde für vier weitere nominiert, darunter für den Besten Film und die Beste Regie. Außerdem gewann der Film einen Writers Guild of America Award für das Beste Adaptierte Drehbuch. Von dem London Film Critics` Circle und der Los Angeles Film Critics Association wurde „Sideways“ als Bester Film ausgezeichnet.



JIM TAYLOR (Drehbuch)

Mit Autor/Regisseur Alexander Payne arbeitet Taylor schon seit vielen Jahren zusammen. Die beiden schrieben die Skripts zu „Baby Business“, „Election“, „About Schmidt“ und „Sideways“. Sie gewannen einen Oscar, einen Golden Globe und einen Writers Guild Award für das Beste Adaptierte Drehbuch für ihre Arbeit an „Sideways“ und eine Oscar-Nominierung für das Beste Adaptierte Drehbuch von „About Schmidt“. „Election“ wurde mit einem Writers Guild Award und einer Oscar-Nominierung ausgezeichnet.

Geboren und aufgewachsen in Seattle, besuchte Taylor das Pomona College und erhielt sein MFA 1995 von der NYU.
Taylor ist mit der Filmemacherin Tamara Jenkins.


JACK GIARRAPUTO (Produzent)

Er gehört zu den erfolgreichsten Produzenten Hollywoods. Seine Filme haben weltweit fast 2 Billionen Dollar, darunter sieben Filme, die die 100 Millionen-Dollar-Marke überschritten haben, eingespielt. Zu seinen Filmen gehören „The Longest Yard“, „Fünfzig erste Dates“, „Die Wutprobe“, „Mr. Deeds“, „Big Daddy“ und „The Waterboy“.


TOM SHADYAC (Produzent)

Er hat sich als einer der erfolgreichsten Regisseure und Produzenten Hollywoods etabliert. Seine letzte Regiearbeit, die Comedy „Evan Allmächtig“, wird gerade in den Kinos gezeigt. Im letzten Sommer produzierte er die Comedy „S.H.I.T. – Die High School“ mit Justin Long, Jonah Hill und Lewis Black.

Seine Regiekarriere begann 1994 mit dem Superhit „Ace Ventura: Ein tierischer Detektiv“ mit Jim Carrey. Es folgte der Smash-Hit „Der verrückte Professor“ mit Eddie Murphy. 1997 arbeitete er wieder mit Jim Carrey bei „Der Dummschwätzer“ zusammen. Shadyac inszenierte Robin Williams in dem mit einem Golden Globe nominierten Film „Patch Adams“ und Kevin Costner in dem Sci-Fi-Thriller „Im Zeichen der Libelle“.

Shadyacs vielseitige Karriere beinhaltet auch die Produktion unter dem Banner von Shady Acres Entertainment. Auch beim Fernsehen ist Shadyac erfolgreich. So produzierte er die Comedy-Serie „8 Simple Rules ... for Dating My Teenage Daughter“ für Touchstone/ABC.

Shadyac besuchte die UCLA`s Film School und erhielt hier ein Master`s Degree.
Im Alter von 23 Jahren wurde er der jüngste Joke-Schreiber für Bob Hope.


MICHAEL BOSTICK (Produzent)

Seine letzte Produktion war die Familienkomödie „Evan Allmächtig“ mit Steve Carell und Morgan Freeman, die zur Zeit in den Kinos läuft. Zuvor produzierte er die Comedy „S.H.I.T. – Die High School“ mit Justin Long, Jonah Hill und Lewis Black.

Bostick war Produzent des Sommer-Blockbusters von 2003, „Bruce Allmächtig“, mit Jim Carrey. Der Film spielte weltweit mehr als 485 Millionen Dollar ein. Bostick fungierte auch als ausführender Produzent bei „Im Zeichen der Libelle“ unter der Regie von Tom Shadyac. Beim Fernsehen war er ausführender Produzent der ABC-Serie „8 Simple Rules ... for Dating My Teenage Daughter“ mit John Ritter. Die Serie wurde mit einem People`s Choice Award for Favorite New Television Comedy Series ausgezeichnet. Bevor er bei Shady Aces war, war Bostick fast 10 Jahre bei Ron Howards und Brian Grazers Imagine Entertainment, zuletzt als President of Production von Imagine Films.
Seine Verdienste, all diese Projekte kreativ von der Entwicklung bis hin zur Produktion zu begleiten, sind hervorzuheben. So war er schließlich als Supervisor für zwei der erfolgreichsten Film in der Geschichte der Company verantwortlich: bei „Apollo 13“ (als Associate Producer), nominiert für insgesamt neun Oscars, darunter den für den Besten Film, sowie bei „Der Dummschwätzer“ (als ausführender Produzent). Beide Filme wurden mit dem People`s Choice Award ausgezeichnet.

1999 gewann Bostick einen Emmy, einen Golden Globe und einen Producers Guild Award für die Produktion der HBO-Miniserie „From the Earth to the Moon“ mit Tom Hanks als ausführender Produzent. Diese Show wurder außerdem ausgezeichnet mit Preisen von der Broadcast Film Critics Association und der Television Critics Association.

Seine Filmkarriere begann Bostick bei Walt Disney und Touchstone Pictures zwei Jahre lang in der Funktion als creative executive. Er entwickelte zahlreiche Filme für Disney und war außerdem beteiligt an der Kreation des New Writers Fellowship Program, um hier neue Talente zu entdecken und zu fördern.

Bostick schloss mit einem Master`s Degree am Peter Stark Motion Picture Producing Program an der USC School of Cinema and Television ab.
Bevor er seine Tätigkeit in der Unterhaltungsindrustrie aufnahm, arbeitete Bostick in der Werbung und im Verlagswesen in San Antonio. Seine Studien in den Fächern Journalismus und Business Administration beendete er an der Trinity University mit cum laude.


BARRY BERNARDI (Ausführender Produzent)

Vor kurzem war er als ausführender Produzent von „Click“ mit Adam Sandler, Kate Beckinsale und Christopher Walken verantwortlich, ebenso bei „Die Bankdrücker“ mit Rob Schneider, David Spade und Jon Heder und dem Boxoffice-Hit „Spiel ohne Regeln“ mit Sandler, Chris Rock und Burt Reynolds.
Außerdem produzierte er „ Die Wutprobe“ mit Adam Sandler und Jack Nicholson; „Rent A Man – Ein Mann für gewissen Sekunden“, „Meister der Verwandlung“ und „Das Tier“. Als ausführender Produzent fungierte Bernardi bei den Filmen „Die Geistervilla“, „Die doppelte Nummer“, „Inspektor Gadget“, „Der Onkel vom Mars“, „Octalus – Der Tod aus der Tiefe“, „Tom und Huck“, „Cabin Boy“, „The Adventures of Huckleberry Finn“ und „Im Auftrag des Teufels“. Auf seiner weiteren Liste als Produzent stehen die Filme „Poltergeist III“ und „Liebling, jetzt haben wir uns geschrumpft“.

Nach seinem Besuch am California Institute of the Arts begann Bernardi seine Karriere als Story Editor und Assistent des Produzenten. 1979 arbeitete er für Regisseur John Carpenter als Associate Producer an „The Fog – Nebel des Grauens“ und „Die Klapperschlange“. Danach arbeitete er wiederum mit Carpenter als Ko-Produzent bei „Halloween II“, „Halloween III“, „Christine“ und „Starman“ zusammen.
Von 1987 – 1989 fungierte Bernardi als Senior Vice President of Production bei New World Pictures, wo er verantwortlich für die Entwicklung, Produktion und Herausbringung von Filmen wie „Heathers“, „Die Applegates – Eine Familie zum Fürchten“ und „Warlock“.

Danach war er Mitbegründer von Steve White Productions. Gemeinsam mit White produzierte er mehr als 25 Fernsehfilme. Darunter findet man Titel wie „Amityville“, „Whatever Happenend to Baby Jane“, „She Said No“, „The Carolyn Warmus Story“, „She Stood Alone“ und „A Mom for Christmas“.


DEAN SEMLER, ACS, ASC (Kamera)

Für seine Arbeit an Kevin Costners Epos “Der mit dem Wolf tanzt” erhielt er einen Oscar. Semler gehört zu den angesehendsten Kameraleuten in der Filmbranche. Er war für die Kameraarbeit einer großen Anzahl von Produktionen in seiner Heimat Australien, den Vereinigten Staaten und sonst überall auf der Welt verantwortlich.

Seine Karriere begann bei einer lokalen TV-Station, wo er Nachrichten-Stories drehte. Diese Arbeit führte zu einer neunjährigen Zusammenarbeit mit Film Australia, wo er Dokumentationen und anthropologische Filme für Lehr- und Research-Zwecke filmte.
Seine erste Arbeit als verantwortlicher Kameramann bei einem Spielfilm war 1976 „Let the Balloon Go“.

In Australien fungierte Semler als verantwortlicher Kameramann für Hoodwink bei dem klassischen futuristischen Thriller „The Road Warrior“ und dessen Fortsetzung; „Jenseits der Donnerkuppel“, „Kampfkoloss der Hölle“ (für den er einen Australian Film Institute Award gewann); „The Coca-Cola Kid“; „The Lighthorsemen“ und „Todesstille“.

Zu seinen US-Credits gehören „Young Guns“ und „Young Guns II“, „Cocktail“, „Sie nannten ihn Leroy“, „City Slickers – Die Großstadthelden“, „Im Glanz der Sonne“, „Die drei Musketiere“, „Machen wir`s wie Cowboys“, „Waterworld“, „Der Knochensammler“, „Familie Klumps und der verrückte Professor“, „Achtung: Scharfe Kurven!“, „Im Zeichen der Libelle“, „Wir waren Helden“, „Triple X“, „Bruce Allmächtig“, „Alamo – Der Traum, das Schicksal, die Legende“ sowie „Get Smart“ mit Steve Carell und Anne Hathaway, der demnächst in die Kinos kommt.

Seine letzteren Arbeiten waren Mel Gibsons „Apocalypto“, die romantische Komödie „Zum Glück geküsst“ mit Lindsay Lohan, der Boxoffice-Hit „Click“ mit Adam Sandler, Kate Beckinsale und Christopher Walken und „Spiel ohne Regeln“ mit Sandler, Chris Rock und Burt Reynolds. Außerdem arbeitete er gemeinsam mit Regisseur Rob Cohen an dessen Action-Abenteuer-SciFi-Thriller „Stealth“.

Für das Fernsehen photographierte Semler „Return to Eden“ in Australien und „Passion Flower“ in den USA. Außerdem war er Cinematographer und Regisseur der zweiten Unit bei der Fernsehminiserie „Lonesome Dove“ und „Son of the Morning Star“.

Während der Dreharbeiten zu „Triple X“ wurde Semler zum Member in the General Division of the Order of Australia durch Königin Elizabeth II ernannt.


PERRY ANDELIN BLAKE (Produktionsdesigner)

Nach Abschluss seines Architekturstudiums, das er mit Auszeichnung an der Harvard University beendete, begann er seine Design-Karriere. In Harvard traf er den berühmten Architekten Frank O. Gehry. Für Gehry arbeitete Blake einige Jahre lang als Design-Architekt, um dann sein eigenes Architektur- und Designbüro in Los Angeles zu eröffnen. Schon bald fing er an, neben des Designs von Häusern und Büros, auch Sets für Werbespots zu entwerfen. Er arbeitete an mehr als 100 Commercials für Kunden wie Coke, Pepsi und Nike.

Sein erster Kinofilm war „Billy Madison“ mit Adam Sandler. Danach designteer viele der Sandler-Filme, darunter „Mr. Deeds“, „Big Daddy“ und „Eine Hochzeit zum Verlieben“, wo er Regisseur Frank Coraci traf, für den er das Design zu dessen Film „In 80 Tagen um die Welt“ erledigte. Mit Regisseur Steven Brill arbeitete er gemeinsam an „Trouble ohne Paddel“. Erst kürzlich war er für Happy Madison an „Strange Wilderness“, „Spiel ohne Regeln“, „Die Bankwärmer“, „Grandma`s Boy“ und der Boxoffice-Hit „Click“ mit Adam Sandler, Kate Beckinsale und Christopher Walkern.

Zu seinen Arbeiten gehören auch solch eklektische Designprojekte wie das Set der Rock`n`Roll-Bühne für Ozzy Osbournes Ozzfest sowie der animierte Holidy-Feature-Film „Adam Sandler`s Eight Crazy Nights“. 2002 gab er sein Regiedebüt mit Dana Carveys Film „Meister der Verwandlung“. Blakes Arbeiten wurden in zahlreichen Magazinen und Publikationen veröffentlicht.


JEFF GOURSON (Schnitt)

Vor kurzem schnitt er für Frank Coraci den Film „Click“. Er arbeitete auch eng mit Regisseur Peter Segal bei dessen Film „Spiel ohne Regeln“ zusammen. Zu seinen weiteren Filmen gehören die romantische Komödie „Fünfzig erste Dates“, „Die Wutprobe“, „Mr. Deeds“ und „Das Tier“. Ebenso „Happy Gilmore“, „Little Nicky“ und der Smash-Hit „Big Daddy“.

Er begann seine Karriere als Schnittassistent bei Filmen wie Alfred Hitchcocks „Topas“, Clint Eastwoods „Ein Fremder ohne Namen“ und Steven Spielbergs „Sugarland Express“ und „Der weiße Hai“. Während der Dreharbeiten zu „Der weiße Hai“ traf Gourson den mit einem Oscar ausgezeichneten Filmeditor Verna Fields. Auf Fields Empfehlung hin beschäftigte Regisseur James Bridges Gourson, um seinen Film „September 30, 1955“ zu schneiden.

Auf seiner Creditliste stehen außerdem Filme wie „Der Flug des Navigators“, „FM“, „Ein tödlicher Traum“, „Die unglaubliche Geschichte der Mrs. K.“, „Tron“, „Perfect“, „Can`t Buy Me Love“, „Big Top Pee-Wee“, „Beverly Hills Ninja – Die Kampfwurst“ und „Nur der Hauch eines Zweifels“.


ELLEN LUTTER (Kostümdesign)

Sie wohnt in Brooklyn und zählt zu ihren Filmen „Fresh“, „Flirting with Disaster – Ein Unheil kommt selten allein“, „Copland“, „Living in Oblivion – Total abgedreht“, „Mississippi Masala“, „28 Tage“, „Big Daddy“ und „House of D“.

Dank des Reisen mit einem Jet und der Loyalität der Bosse von Los Angeles hatte Lutter das Privileg, die Kostüme für sechs Westküsten-Filme für Adam Sandlers und Jack Giarraputos Company Happy Madison zu kreieren. Darunter waren die Filme „Click“, „Spiel ohne Regeln“, „Die Wutprobe“, „Mr. Deeds“, „Fünfzig erste Dates“ und „Little Nicky“.


MICHAEL DILBECK (Music Supervisor)

Seine Karriere in der Musik- und Filmindustrie dauert bereits mehr als 25 Jahre an. Er begann als Konzert-Promoter für Superstars wie Crosby, Stills, Nash & Young, Led Zeppelin, Three Dog Night, Joe Cocker und Chicago.

Dilbeck war als record-label executive und Consultant bei „Footloose“ und „Top Gun – Sie fürchten weder Tod noch Teufel“ tätig. Bei den Filmen „Batman“, „Caddyshack II“, „Cadillac Man“, „Tango & Cash“ und „Navy Seals“ war er Music Supervisor. Bei Columbia TriStar Pictures arbeitete er an den Soundtracks für Filme wie “Schlaflos in Seattle”, “Philadelphia”, “My Girl”, “Eine Klasse für sich”, „Der letzte Action Held“, „Bram Stroker`s Dracula“ und „Poetic Justice“.

Seit einiger Zeit besitzt Dilbeck seine eigene Firma, Dilbeck Entertainment, und seine Credits beinhalten Filme wie “Strange Wilderness”, “Click”, “Grandma`s Boy“, „Die Bankdrücker“, „Deuce Bigalow: European Gigolo“, „Spiel ohne Regeln“, „Fünfzig erste Dates“, „Die Wutprobe“, „Dickie Roberts: Kinderstar“, „Bad Boys“, „Money Train“, „Bulletproof – Kugelsicher“, „Eine Hochzeit zum Verlieben“, „The Waterboy“, „Big Daddy“, „Little Nicky“, „Rent A Mann – Ein Mann für gewisse Sekunden“, „Meister der Verkleidung“, „Joe Dreck“, „Das Tier“ und „Mr. Deeds“.


BROOKS ARTHUR (Music Supervisor)

Zu seinen Credits gehören „Mein Freund, der Zombie“, „The Locomotion“, „Chapel of Love“, „Roller-Fieber“, Van Morrisons „Brown Eyed Girl“ und „Astral Weeks“; Neil Diamonds „The Early Years“; Art Garfuunkels „I Only Have Eyes for You“ und Peter Allens „“I Go to Rio“.
Arthur produzierte Janis Ians Grammy-Gewinner “Between the Lines. Außerdem war er Eigner und Tonmeister bei 914 Recording Studios, der Geburtsstätte von Bruce Springsteens Musikkarriere.
Brooks produzierte die mit Multi-Platin ausgezeichneten Comedy-Alben von Adam Sandler („The Chanukah Song“) und Robin Williams Grammy-Gewinner „Reality .... What a Concept“.
Ebenso war Arthur Ko-Autor, Ko-Produzent und Music Supervisor von Sandlers Film „Acht verrückte Nächte“ und Music Supervisor bei Sandlers „Click“.



RUPERT GREGSON-WILLIAMS (Musik)

Er schrieb den Score für zahlreiche Film- und Fernsehprojekte. Vor kurzem komponierte er den Sound zu Adam Sandlers „Click“ und den Animationsfilm „Ab durch die Hecke“. 2004 arbeitete er gemeinsam mit Andrea Guerra an der Komposition der Musik zu „Hotel Ruanda“, wofür sie einen European Film Award gewannen. Gregson-Williams war für den Score des mit einem Oscar ausgezeichneten Animationsfilm „Wallace & Gromit – Auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen“ und Antoine Fuquas Live-Action-Epos „King Arthur“ verantwortlich. Demnächst kommt der DreamWorks-Animationsfilm „Bee Movie – Der Honigkomplott“, geschrieben von Jerry Seinfeld, zu dem Rupert die Musik schrieb, in die Kinos.

Zu seinen weiteren Filmen, zu denen er die Scores beigetragen hat, sind „Was Mädchen wollen“ mit Amanda Bynes und Colin Firth; das Bio-Comedy-Drama „The Night We Called It a Day“ mit Dennis Hopper und Melanie Grifith; Brad Mirmans Krimi-Komödie „Crime Spree – Ein gefährlicher Auftrag“ mit Gérard Depardieu und Harvey Keitel; Nick Hurrans „Grabgeflüster“ mit Brenda Blethyn und Alfred Molina; Peter Hewitts „Thunderpants“ mit Simon Callow; Nick Hurrans „Virtual Sexuality“ und Geneviève Jolliffes „Urban Ghost Story“.

Gregson-Williams arbeitete mit Komponist Hans Zimmer an einer Anzahl von Animations- und Realfilmen zusammen.


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