Tomtec
Sony Pictures
Releasing
REVOLUTION STUDIOS, WALDEN MEDIA
und BEACON PICTURES
präsentieren
eine Produktion von
ECOSSE FILMS
einen Film von
JAY RuSSELL

mit
EMILY WATSON
ALEX ETEL
BEN CHAPLIN
DAVID MORRISSEY
und
BRIAN COX
Regie
JAY RUSSELL
Drehbuch
ROBERT NELSON JACOBS
nach dem Roman von
DICK KING-SMITH
Produktion
ROBERT BERNSTEIN
DOUGLAS RAE
BARRIE M. OSBORNE
CHARLIE LYONS
Kinostart: 7. Februar 2008
www.mein-freund-der-wasserdrache.de
Besetzung
ROLLE / DARSTELLER
Anne MacMorrow
EMILY WATSON
Angus MacMorrow
ALEX ETEL
Lewis Mowbray
BEN CHAPLIN
Captain Hamilton
DAVID MORRISSEY
Erzähler
BRIAN COX
Stab
Regie und Drehbuch
JAY RUSSELL
Drehbuch
ROBERT NELSON JACOBS
Romanvorlage
DICK KING-SMITH
Produktion
ROBERT BERNSTEIN
DOUGLAS RAE
BARRIE M. OSBORNE
CHARLIE LYONS
Ausführende Produktion
CHARLES NEWIRTH
Kamera
OLIVER STAPLETON, BSC
Ausstattung
TONY BURROUGH
Schnitt
MARK WARNER
Kostüm
JOHN BLOOMFIELD
Musik
JAMES NEWTON HOWARD
Deutsche Bearbeitung
Berliner Synchron
Deutsches Dialogbuch/Dialogregie
Markus Engelhardt/ Joachim Tennstedt

KURZINHALT
Beim Muschelsuchen am Strand findet der kleine Angus (ALEX ETEL) eines Tages einen merkwürdigen Gegenstand, der einem großen Ei ähnelt. Ohne zu wissen, um was genau es sich dabei handelt, nimmt Angus das Objekt mit nach Hause und versteckt es im Schuppen. Am nächsten Morgen macht der Junge jedoch eine überraschende Entdeckung: Aus dem eiförmigen Ding ist eine kleine Kreatur geschlüpft! Angus beginnt sofort damit, das stets hungrige Tierchen liebevoll aufzupäppeln und tauft seinen neuen, sanftmütigen Freund auf den Namen Crusoe. Rasch wächst der quirlige kleine Kerl zu einem großen Wasserdrachen heran, einem Fabelwesen, das man in Schottland eigentlich nur aus Mythen und Legenden kennt – und macht es Angus damit immer schwerer, ihn im Haus vor seiner Mutter (EMILY WATSON) und den übrigen Bewohnern zu verbergen. Angus muss Crusoe also notgedrungen wieder zurück zum See bringen und setzt ihn damit ohne es zu ahnen einer großen Gefahr aus, denn andere sehen die Meereskreatur als Bedrohung an und wollen Crusoe einfangen. Doch Angus lässt nichts unversucht, um seinen treuen Freund zu beschützen und sein Geheimnis zu bewahren …

PRESSENOTIZ
Basierend auf dem hochgelobten Kinderbuchklassiker von Dick King-Smith erzählt MEIN FREUND, DER WASSERDRACHE eine ebenso berührende wie zeitlose Geschichte, die seit Generationen die Fantasie vieler Menschen beflügelt: Die Legende des Seeungeheuers von Loch Ness. Vor der stimmungsvollen Kulisse schottischer Seenlandschaften entstand unter der Regie von Jay Russell („Im Feuer“) und produziert von den Machern von „Die Chroniken von Narnia“ ein fantasievolles und zu Herzen gehendes Abenteuer über die Kraft der Freundschaft, das die ganze Familie begeistern wird. An der Seite von Alex Etel („Millions“) spielen in den Hauptrollen Emily Watson („Breaking the Waves“, „Gosford Park“), Ben Chaplin („Stage Beauty“, „Der schmale Grat“) und David Morrisey („Entgleist“). Das mit einem Oscar® ausgezeichnete Produzenten- und Special-Effects-Team der „Herr der Ringe“-Trilogie sorgte dafür, dass in MEIN FREUND, DER WASSERDRACHE eine uralte Legende eindrucksvoll zu neuem Leben erwacht.

PRODUKTIONSNOTIZEN
ÜBER DEN FILM
„Wir möchten unbedingt glauben, dass es in dieser Welt Magie gibt. Deshalb beschäftigt die Legende von Loch Ness seit Jahrzehnten unsere Fantasie“, so die Worte von Jay Russell, Regisseur von MEIN FREUND, DER WASSERDRACHE. „Ich suche nach Geschichten, die etwas über den menschlichen Geist erzählen. Ich bin fasziniert von unserem Leben auf der Erde, von all den anderen Kreaturen, die sie mit uns teilen und davon, wie jede einzelne davon die andere beeinflusst. Weil dieses Märchen die universellen Themen Magie und Freundschaft berührt, spricht es jede Altersgruppe an. Es ist wirklich ein Film für alle: auf der einen Seite für Kinder, auf der anderen für deren Eltern und auf der nächsten Seite gar für die Großeltern.“
„Ich freute mich darauf, die Freundschaft von Angus und Crusoes darzustellen“, so Alex Etel. Der junge Schauspieler erntete zuvor Beifall für seine Hauptrolle in Millions (Millions, 2004) und spielt den schottischen Jungen, der Crusoe findet und das zauberhafte Wesen innerhalb weniger Wochen vom Babyalter bis zur erwachsenen Kreatur großzieht. „Angus ist eher ein Außenseiter. In gewisser Weise bleibt er immer für sich. Als er Crusoe begegnet, freut er sich über einen neuen Freund – und ein Geheimnis. Es ist die wichtigste Freundschaft seines Lebens.“
Für Russell hat diese Beziehung Ähnlichkeit mit einem bedeutenden Aspekt von Angus’ Leben: „Die Freundschaft zwischen Angus und dem Wasserdrachen ist äußerst wichtig: Während dieses Wesen heranwächst, wird die Beziehung eine schöne Metapher für die Verbindung, die Angus zu seinem Vater hatte. Crusoe hilft ihm dabei, sich vom Kind zum mündigen Teenager zu entwickeln. Darin liegt die Einfachheit dieser Story. Es ist schlicht ein wunderbarer Weg, die Geschichte eines Kindes zu erzählen, das heranwächst und die Realität des Lebens akzeptiert.“
Dick King-Smith, Autor des dem Film zugrunde liegenden Buchs „The Water Horse“, erklärt, warum es ihm besonders gefallen hat, die Geschichte eines kleinen Jungen und seiner Verbindung zu der Welt um ihn herum zu zeigen: „Ich glaube, was die Menschen auf diese Geschichte neugierig macht, ist das Rätselhafte. Niemand weiß mit Sicherheit, ob es den Wasserdrachen gibt, niemand weiß, wie er aussehen könnte. Man kann seiner Fantasie völlig freien Lauf lassen. Darin liegt der Spaß. Ein weiterer Anreiz ist meiner Meinung nach die Einfachheit der Story. Es ist eine geradlinig erzählte Geschichte von der Beziehung einer Familie und eines merkwürdigen, einzigartigen Tieres und von der Wirkung, die dieses Geschöpf auf eben jene Familie hat.“
King-Smith erwähnt einen weiteren Aspekt der Story, der ihm nicht aus dem Kopf gegangen ist: „Ich denke, es gibt da ein Thema, das sich durch alle meine Tiergeschichten zieht: Courage“, erklärt der Schriftsteller, aus dessen Feder auch das Buch „Babe: The Gallant Pig“ stammt. „Egal, ob es sich um körperlichen oder moralischen Mut handelt – in meinen Geschichten gerät stets ein Tier in eine missliche Lage oder irgendwelche anderen Schwierigkeiten, die letztlich durch reine Entschlusskraft bezwungen werden. Das ist das Thema, das mich interessiert.“
Um das sehr spezielle Tier im Film zum Leben zu erwecken, wandten sich die Macher an die Spezialeffekte-Zauberer von Weta Workshop und Weta Digital, die zuvor bereits für die Effekte von Lord of the Rings (Der Herr der Ringe, 2001 bis 2003), The Chronicles of Narnia (Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia, 2005) und King Kong (King Kong, 2005) sorgten. „Dies ist genau die Art von Film, die uns am liebsten ist“, schwärmt Richard Taylor, Workshop Supervisor bei Weta Workshop. „Wir bekommen die Aufgabe, eine schöne kleine Kreatur wie diese zu entwickeln. Aber die Tatsache, dass diese sich im Laufe des Films verändert und schließlich bis hin zu einem erwachsenen Wasserdrachen entwickelt, bietet uns die großartige Gelegenheit, nebenbei neue Möglichkeiten des Designs auszuschöpfen. Wir konnten in diesem Fall in Zusammenarbeit mit Jay Russell und unserem Team einige sehr besondere Dinge für einen wirklich bezaubernden Film schaffen. Ein Film wie dieser läuft dir im Laufe deiner Karriere nicht allzu oft über den Weg.“
Produzent Barrie M. Osborne, der zuvor mit Weta als Produzent der Lord of the Rings-Trilogie arbeitete, kehrte nach Neuseeland zurück und übernahm die Produzenten-Rolle auch bei MEIN FREUND, DER WASSERDRACHE. Osborne stimmt zu, dass Russell – zuvor Regisseur von hoch angesehenen Familienfilmen wie My Dog Skip (Mein Hund Skip, 2000) und Tuck Everlasting (Bis in alle Ewigkeit, 2002) – der richtige Mann für den Job war, einen Wasserdrachen auf die Leinwand zu bringen. Genau wie die genannten Filme, so Osborne, erzähle MEIN FREUND, DER WASSERDRACHE im Kern ganz behutsam eine Geschichte des Heranwachsens: „Der Film folgt der Entwicklung eines Jungen, der mit einer großen Tragödie fertig werden muss. Durch seine Freunde und durch diese Kreatur findet er am Ende Hoffnung, Schönheit und Leben.“
„Jay ist sehr intelligent“, fährt Osborne fort. „Er bringt sich in den Film mit allem ein, was er hat. Er ist ein sehr leidenschaftlicher Regisseur. Es ist eine Freude, mit ihm zusammenzuarbeiten.“
„Ich genieße die Fantasie und den Rahmen der Story. Sie ist wirklich spannend – aber für mich geht es dabei vor allem um das Herz“, so Produzent Charlie Lyons. „Der Film ist sehr berührend und erinnert uns daran, dass wir beim Verlust unserer Kindheit um den Erhalt unserer Vorstellungskraft kämpfen müssen. Wenn uns ein Kind erzählt, es hätte ein Seeungeheuer im Schuppen untergebracht, sollten wir ihm besser zuhören. MEIN FREUND, DER WASSERDRACHE erinnert uns daran, dass es Schönheit auf dieser Welt gibt und dass das Leben sehr wertvoll ist.“
DAS CASTING
Im Mittelpunkt von MEIN FREUND, DER WASSERDRACHE steht Angus, der kleine schottische Junge, der sich mit der Titelfigur anfreundet. Regisseur Jay Russell hatte Alex Etel in der Hauptrolle in Danny Boyles Millions (Millions, 2004) gesehen und arrangierte ein Treffen mit dem jungen Schauspieler in England. „Sobald ich die Kamera auf ihn gerichtet hatte, brachte er die Leinwand zum Leuchten und ich wusste, dass er unser Junge war“, so Russell. „Es ist nicht einfach so, dass man einen erfahrenen Schauspieler finden muss. Wenn man mit Kinderdarstellern arbeitet, hat niemand von ihnen viel Erfahrung. Man sucht nach etwas anderem, nach einer Art Reife, die unter der Performance durchscheint. Alex bringt genau das mit. Das machte ihn in meinen Augen perfekt für den Part.“
Etel beschreibt seine Figur als einen einsamen Jungen, dessen Einsamkeit noch größer wird, als sein Vater in den Krieg zieht: „Sein Dad war sein einziger Freund – die einzige Person, die ihm nahe stand. Crusoe wird zu einer Art Ersatz-Vater: Die Dinge, die die beiden zusammen unternehmen, würden normalerweise Vater und Sohn zusammen tun. Als er lernt, Crusoe loszulassen, akzeptiert er auch, dass das Leben nie wieder so sein wird wie vor dem Tag, an dem sein Vater in den Krieg musste.“
Im Film entwickelt sich ein starkes Band zwischen Angus und Crusoe, einer mythologischen Kreatur, die sich als ziemlich echt entpuppt. „Angus braucht Crusoe genauso sehr wie Crusoe ihn braucht“, fügt Etel hinzu. „Es ist eine Geschichte über einen heranwachsenden Jungen, für den Crusoe zu dem Zeitpunkt, als er Hilfe am nötigsten hat, zu einer großen Unterstützung wird.“
Etel erklärt, dass für ihn das Aufregendste an MEIN FREUND, DER WASSERDRACHE die Vorstellung war, einen Film zu drehen, der seine ganze Familie unterhalten würde: „Ich mag die Geschichte von Angus und Crusoe und ich denke, Eltern werden sie auch mögen. Man hört ja immer, dass ein Film ,Spaß für die ganze Familie‘ verspricht. In diesen Film können sich Kinder wirklich hineinversetzen und er bietet auch genug für die Eltern.“
Schauspieler Ben Chaplin, der viele wichtige Szenen mit Alex teilt, hat großes Lob für den jungen Schauspieler: „Ich kann mich an keinen anderen Elfjährigen erinnern, mit dem es so einfach und so lustig am Set gewesen wäre. Er ist wirklich gescheit, anregend, schnell und witzig. Wir hatten eine engere Bindung als unsere Figuren haben – oder zumindest eine offenere, demonstrativere Verbindung. Ich hoffe, das ist auf der Leinwand zu sehen, denn er war ein echter Kämpfer.“
Angus’ Mutter Anne wird von der Oscar®-nominierten Schauspielerin Emily Watson verkörpert. „Ich hatte nur eine Person für diese Rolle im Kopf und diese Person war Emily Watson“, so Jay Russell. „Es musste einfach Emily sein – wenn sie nein gesagt hätte, hätte ich nicht gewusst, was ich hätte tun sollen. Sie schenkt ihren Rollen eine Komplexität, die sie weder in Dialogen noch in ihrem Verhalten allein ausdrückt.“
„Ich denke, MEIN FREUND DER WASSERDRACHE steht in einer großen Tradition von Kindergeschichten mit realistischem Hintergrund“, so Watson. „Ich glaube, Kinder verstehen, wie viel dabei auf dem Spiel steht. Für meine Figur, Anne, ist es einfacher, Angus in einer Fantasiewelt leben zu lassen, als ihn mit dem schmerzhaften Leben zu konfrontieren.“
Die Filmemacher wandten sich für die Rolle des Lewis Mowbray an Ben Chaplin, eine der verschwiegensten und rätselhaftesten Figuren des Films. „Lewis’ Vergangenheit ist ein tiefes, düsteres Geheimnis“, so Russell. „Er hat mehr Leben und Tod gesehen als jede andere Figur in diesem Film. Das alles hat ihn sehr berührt, aber er hat seine Betroffenheit sehr gut unter der Oberfläche seines Verhaltens vergraben.“
„Er ist anfangs ein wenig mysteriös“, sagt Chaplin. „Er ist im Soldaten-Alter, aber er ist nicht in der Armee. Als er aus dem Nichts auftaucht, mit zwei Tagen Verspätung, um den Job als Hilfskraft bei Angus’ Mutter anzutreten, kennen wir seine Geschichte kaum.“
„Ben Chaplin ist ein sehr begabter Schauspieler. Ich gehöre schon seit Jahren zu seinen Fans“, sagt Russell. „Er hat so viele verschiedene Rollen gespielt, dass ich wusste, dass ihm auch diese zu Gesicht stehen würde. Als wir uns kennenlernten, hatten wir sofort eine Übereinstimmung, was die Figur angeht und die Herangehensweise an die Schauspielerei im Allgemeinen. Er wusste schnell, dass es wichtig für ihn werden würde, sich an Alex zu halten, weil sie so viele gemeinsame Szenen haben.“
Der erfahrene Schauspieler David Morrissey übernahm die Rolle des Captain Hamilton. „Ich glaube, David hat die schwierigste Rolle überhaupt, denn Captain Hamilton ist ein extrem unsicherer Mann“, findet Russell. „David hat eine komplette Biografie für Hamilton erfunden, um sich besser an die Figur annähern zu können. Nichts davon findet man im Film, aber David wusste genau, wo Hamilton als Junge zur Schule ging, was er als Heranwachsender in den Ferien unternommen hat und, das Wichtigste, dass er zu den Privilegierten gehörte. Obwohl man das von einem erwachsenen Hamilton erwartet, hatte er nie die richtige Vorbereitung auf die Verantwortung als Anführer einer militärischen Truppe. Er ist ein Mann, der sich nach außen hin als Verantwortlicher gibt, aber tief im Inneren weiß, dass er darauf nie vorbereitet war, weil er diese Position durch Begünstigung erhalten hat. Das ist der Bogen, den David in der Figur entdeckte.“
„Er ist ein pflichtbewusster Mann“, sagt Morrissey über seine Figur. „Er ist sehr feinfühlig, aber er hat einen Job zu erledigen und er lässt es nicht zu, dass ihm dabei Gefühle in die Quere kommen.“
Für Russell war es äußerst entscheidend, den richtigen Schauspieler für den Part des Erzählers zu finden: „Ich fühlte sehr stark, dass wir nicht nur einen weiteren guten Schauspieler brauchten, sondern einen guten Schauspieler für genau diesen Part. Weil er nur kurz auf der Leinwand zu sehen ist, wollte ich, dass wir uns sofort mit ihm verbündet fühlen und sofort in die Geschichte hineingezogen werden, die er zu erzählen hat. Das kann man nur bei einem so großartigen Schauspieler wie Brian Cox.“
Als er nach einem Jungen für die Rolle des Angus suchte, sah sich Russell auch nach einer jungen Dame mit Tiefgang um – für die Besetzung von Angus’ Schwester Kirstie: „Der Part von Kirstie war ebenfalls schwierig zu besetzen. Wie schon beim Casting von Angus wusste ich, dass die Rolle von einer unerfahrenen jungen Schauspielerin gespielt werden sollte. Es ist wichtig für mich, dass Angehörige derselben Familie in einem Film so wirken sollen, als würden sie wirklich zusammengehören und die gleichen Gene haben. Priyanka Xi hat das gleiche Licht in ihren Augen und das gleiche Temperament wie Emily und sogar äußerlich Ähnlichkeit. Mir fiel ein Stein vom Herzen, als ich herausfand, dass sie auch noch eine gute Schauspielerin ist.“
CRUSOE WIRD ZUM LEBEN ERWECKT
Natürlich gab es noch eine Figur mehr, die den Film prägen würde: die Titelfigur Crusoe. Die Aufgabe, Crusoe zum Leben zu erwecken, wurde Weta Digital und Weta Workshop übertragen, die für die Effekte der Lord of the Rings (Herr der Ringe)-Trilogie, von King Kong (King Kong, 2005) und von The Chronicles of Narnia (Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia, 2005) verantwortlich waren.
„Weil die Kreatur eine so zentrale Figur im Film ist, war unsere wichtigste Aufgabe der Versuch, seine Persönlichkeit zu definieren“, so Academy Award®-Gewinner Joe Letteri, Sr., Visual Effects Supervisor bei Weta Digital. „Das allerwichtigste war, dass Crusoe ein Tier sein sollte – er sollte zwar Persönlichkeit haben, aber nicht vermenschlicht werden. Auch sehr wichtig war, dass wir die Vorstellung vermittelten, dass Crusoe eine Kreatur ist, in der sich Angus wiedererkennt.“
„Dieser Film erforderte, dass wir einiges gemacht haben, dass das Publikum zuvor noch nicht gesehen hat“, fügt Letteri hinzu. „Die Spezialeffekte-Abteilung spielte eine immens große Rolle während der Dreharbeiten, denn Crusoe musste in viele Elemente der realen Welt passen. Jede Lichtveränderung, die Wasserbewegungen, alles, was am Set bewegt wurde, sollten dabei helfen, das Gefühl zu vermitteln, dass Crusoe tatsächlich dort vor der Kamera war, als die Szene gedreht wurde.“
Der erste Schritt bei diesem Prozess war der Entwurf der sagenhaften Kreatur. Da noch niemals jemand einen Wasserdrachen gesehen hatte, war das Feld ganz offen. Russell: „Crusoes Conceptual Designer Matt Codd und ich schauten uns zunächst alle möglichen Arten von Tieren und Kreaturen an. Weil wir unsere eigene Version der Legende kreieren würden, hatten wir das Gefühl, dass es etwas Einzigartiges werden musste. In die Original-Konzeptzeichnung dieser Kreatur flossen ein halbes Dutzend verschiedene Tiere in Gesicht und Körper ein. Wenn Sie die Original-Konzeptzeichnung genau anschauen, sehen Sie ein Adlerauge und die Schnauze eines Pferdes. Es ist eine Art Hund dabei, etwas von einem Dinosaurier und sogar eine kleine Giraffe. Wir wollten, dass die Zuschauer das merkwürdige Gefühl bekommen: ,Ich habe diese Kreatur schon einmal gesehen, aber ich bin mir nicht sicher, was es ist‘.“
Weil der Film Crusoe beim Aufwachsen vom Säuglingsalter bis zum Erwachsenen innerhalb weniger Wochen folgt, mussten die Teams des Weiteren mehrere Stadien des Wachstums für das Tier entwerfen. Crusoes Artdirektor ist Gino Acevedo, Senior Prosthetics Supervisor bei Weta Workshop. Er erklärt, dass zum Design mehrere wichtige Elemente gehören, damit das Publikum erkennt, dass es in jeder Szene dieselbe Kreatur sieht. „Wir gaben ihr spezielle kleine Kennzeichen und Färbungen, so dass sich die Kreatur bis zur letzten Minute des Films beim Heranwachsen fließend weiterentwickeln kann.“
Crusoe macht dabei aber trotzdem auch Veränderungen durch. „Jay wollte, dass er als Baby eine sehr helle Farbe hat und beim Heranwachsen dunkler wird“, bemerkt Acevedo. „Als er im Teenageralter ist, hat er viel von seinem Babyspeck verloren und seine eigentliche Gestalt bildet sich aus, seine Muskeln werden definierter. Wenn wir zum erwachsenen Crusoe kommen, hat seine Haut einen schönen Farbwechsel, vom dunklen Kopf bis zum hellen Unterbauch.“
„Als wir uns vorzustellen versuchten, welche Größe Crusoe haben würde, stellte Weta Digital ein Model von Angus her und setzte ihn auf Crusoes Rücken“, fährt Acevedo fort. „So konnten wir herumspielen und Crusoe ausmessen, bis wir eine Größe fanden, die für beide bequem passte.“
Acevedo und das Team von Weta übernahmen dann die Verfeinerung und die Feinabstimmung des Designs nach Russells Instruktionen. Sie fügten Charakteristika von Seehunden und Plesiosauriern hinzu und ein paar feine Falten und Details. Danach schuf Weta eine Ton-Skulptur der finalen Kreatur, eine sogenannte „Maquette“. Als diese von Russell freigegeben war, fertigte Weta eine solide Urethan-Kopie von Crusoe, die für die Herstellung von Farbmodellen verwendet werden konnte.
Um sich Inspiration für die Farbgebung dieser märchenhaften Kreatur zu holen, kehrte Acevedo zurück in die reale Welt: „Als wir seine Farbe entwarfen, stellten wir uns die Umgebung vor, in der Crusoe leben würde. Die Gewässer in Schottland sehen durch die vielen Algen sehr düster und dunkel aus. Crusoe ist eine märchenhafte Kreatur, die seit Hunderten von Jahren darin lebt. Er musste in der Lage sein, sich selbst gut zu tarnen, sonst hätte man ihn längst gefangen und er wäre in Sea World geendet!“
Von diesem Punkt aus begann Acevedo mit dem Entwurf eines Farbschemas mit kunterbuntem Muster: „Wir waren dabei recht extrem und da Crusoe keine reale Kreatur ist, mussten wir uns schon etwas Besonderes ausdenken, um es interessant zu machen.“
Als Acevedos Entwurf fertig war, wurde alles an Weta Digital weitergereicht, die die Urethan-Kreatur einscannten, um am Computer ein zweidimensionales Model zu erschaffen und Crusoes Skelett, Muskelstruktur und Haut zu entwickeln. Vor allem seine Haut stellte einen bedeutenden technischen Forschritt für Weta Digital dar. „Wir haben ein neues Programm extra für Crusoes Hautbeschaffenheit kreiert“, erklärt Letteri. „Wir können die kleinsten Veränderungen auf seiner Haut sehen, wenn er ins Wasser geht oder aus dem Wasser herauskommt.“
Mit dem fertigen Entwurf der Kreatur war die nächste Herausforderung die der Trickfilmzeichner, um Crusoe zum Leben zu erwecken. „Was wir schon sehr früh in Bezug auf die klare Bestimmung von Crusoes tierischer Persönlichkeit mit Jay diskutierten, war die Idee, Hunde zum Vorbild für die Bewegungen zu nehmen – insbesondere Hunde im Welpenalter, denn in diesem Stadium lernt das Publikum Crusoe ja tatsächlich kennen“, so Letteri. „Hunde sind sehr ausdrucksstark. Obwohl sie Hunde sind, kann man dennoch ihre Emotionen an ihrem Gesicht ablesen.“
Außerdem sollte Crusoe auf ähnliche Weise Gefühle wecken: „Weil Crusoe nicht sprechen kann, liegt seine Ausdrucksstärke in den Augen“, sagt Acevedo.
Die Trickfilmzeichner begannen ihre Arbeit lange, bevor auch nur eine Einstellung Film gedreht war. Sie testeten, wie sich die Kreatur bewegen würde und lieferten damit die Inspiration für die Schauspieler, die während der Dreharbeiten eine Puppe (die später digital ersetzt wurde) oder eben gar nichts als Gegenüber haben sollten. „Wir führten sogleich ein paar Tests durch, um ein Gespür dafür zu bekommen, wie verspielt Crusoe ist, wie isoliert er sich manchmal fühlt, wie er auf Angus und die Menschen um ihn herum reagieren könnte. Das nahmen wir dann als Ausgangspunkt.“
Laut Richard Taylor, Workshop Supervisor bei Weta Workshop, hat Weta gute Erfahrungen mit der Vorgehensweise gemacht, während des Drehs eine Puppe für die Interaktion mit den Schauspielern und den Elementen der realen Welt zu verwenden – was die Oscar®-Gewinne beweisen: „Bei den Filmen, die wir in der Vergangenheit gedreht haben, stellten wir fest, dass sie umso besser wurden, je stärker eine körperliche Instanz am Set präsent ist. Das war gut bei Andy Serkis zu sehen, der erst Gollum und dann Kong spielte. So etwas kann die Performance enorm bereichern – nicht die der Kreatur, sondern die der Schauspieler, die ihr gegenüber stehen. Die Abteilung für digitale Effekte kann die beste Arbeit der Welt leisten, aber wenn der Schauspieler nicht das emotionale Zusammenspiel mit der Kreatur reflektieren kann, hast du gar nichts in der Hand. Der Schauspieler kann auf diese schöne Art und Weise etwas sehr Besonderes schaffen und uns gibt es die Möglichkeit, ein bisschen wie in der Badewanne mit einem Gummitier herumzuspielen.“
„Die Puppen sind aus Silikon hergestellt, also sehr wabbelig“, erklärt Acevedo. „Wir verwendeten Stangen, um sie zu lenken, und es war ziemlich erstaunlich, wie sie sich bewegten und im Wasser schwammen. Wir hatten auch eine blaue Version der Wasserdrachen-Puppe, das machte es Weta Digital leichter, sie später aus jeder Einstellung wieder zu entfernen.“
„Einmal gab es gab einen lustigen Zwischenfall mit der Puppe“, erinnert sich Acevedo weiter. „In einer Szene zerrt Crusoe an einem Stiefel von Angus’ Vater. Die Puppe war mit einem Seil an den Stiefel angebunden und Alex zog daran. Jay sagte ihm die ganze Zeit ,Zieh’ kräftiger, zieh kräftiger!’ Und Alex zog dann so kräftig, dass der Kopf der Puppe auf einmal abgerissen wurde. So mussten wir eine neue Puppe herstellen – aber dieses Mal wurde das Seil im Mund befestigt, so dass Alex noch so sehr daran ziehen konnte, wie er wollte, ohne dass der Kopf nochmals abgerissen werden würde.“
Zu Beginn der Geschichte muss Crusoe zunächst aber erst mal aus seinem magischen Ei schlüpfen. Das Ei, welches schon sehr besonders und markant aussehen musste, dass es von Angus bemerkt und heimgebracht wird, wurde ebenfalls von Weta entworfen. „Ich spielte mit vielen verschiedenen Designs und Formen “, so Acevedo, „und dann, eines Nachts, hatte ich die Idee, dass es hier in Neuseeland ja eigentlich angebracht wäre, eine Paua(Seeohr)-Muschel zu verwenden. Das ist eine sehr schöne Muschel, die sich ganz besonders anfühlt. John Harvey, einer unserer Workshop-Techniker, taucht häufig und entdeckte ein großes Stück Paua-Muschel, von dem auch Jay fand, dass es hervorragend funktionierte.“
„Bei der Herstellung des Eis begannen wir mit einer Knetmasse aus Ton. Dann verbrachten wir viel Zeit am Strand und sammelten Muschel- und Korallenstückchen, die wir hinzufügten. Sobald das Modell fertig war, machten wir einen Abguss aus Urethan, den wir ausschnitten und in den wir die Paua-Muschel einfügten“, fährt Acevedo fort. „Guy Williams von Weta Digital hatte die Idee, kleine Magneten zu benutzen, um die Stücke zusammenzuhalten. Letztlich war es wie ein Puzzle, das so oft, wie wir es brauchten, wieder zusammengesetzt werden konnte.“
Weta Digital war außerdem verantwortlich für das Design und die Herstellung von Crusoes Unterwasserwelt. Letteri: „Nach einem Vor-Visualisierungs-Video, in dem wir Jay zeigten, wie es unter der Oberfläche aussehen würde, begannen wir mit dem Aufbau von Unterwasser-Schluchten, Pflanzen, Fischen, Booten und allem anderen, was wir da unten sehen. Eine größere Herausforderung war die Lichtsetzung unter Wasser, denn Jay wollte den Zauber des diffusen Lichts, das unter Wasser herrscht, einfangen,. Wir wollten außerdem, dass Angus glaubwürdig bleibt – dass er sich auf Crusoe wohl fühlt, wenn es gefragt ist, aber sich auch fürchtet, wenn er ängstlich sein soll.“
DIE DREHORTE UND DIE DREHARBEITEN
Vor Beginn der Dreharbeiten beschlossen die Filmemacher, dass der größte Teil von MEIN FREUND, DER WASSERDRACHE in Neuseeland gedreht werden sollte. Der Film sollte aber auch eine Location in Schottland haben, nämlich die Außenansicht des Grundstücks, auf dem Angus mit seiner Mutter und Schwester lebt. Gedreht wurde auf Ardkinglas, einem Landsitz mit einem über hundert Jahre alten Gebäude.
„Jay hatte das Ardkinglas-Haus schon einmal besucht und sich darin verliebt, deshalb war es der erste Ort, den ich bei der Locationsuche besichtigte“, so Setdesigner Tony Burrough. „Ich war schon oft in Schottland. Aber bei meinem Besuch auf Ardkinglas sah ich das Land mit anderen Augen, als ich es in den Kontext mit unserer Geschichte stellte.“
„Seit Jahrhunderten gab es verschiedene Häuser auf diesem Stück Land. Sie wurden immer wieder durch Feuer zerstört“, fährt Burrough fort. „Das Haus, das heute dort steht, wurde tatsächlich im Jahr 1910 errichtet, aber es sieht viel älter aus, denn es erinnert in seinem Baustil an die herrschaftlichen Gutshäuser mit ihren mittelalterlichen Mauern, Brückengeländern und Türmen. Auch wenn es nicht gerade kolossal ist, erkennt man überall ältere architektonische Stile. Und wenn man das Haus betritt, hängen dort Gemälde des schönen Gebäudes aus dem georgianischen Zeitalter, das einst niedergebrannt war, an den Wänden.“
Das Gebäude war ein Jahrhundert lang im Besitz derselben Familie. Neben traditionellen Einnahmequellen wie Vermietung, Landwirtschaft, Forstbetrieb und Jagd findet man auf dem Anwesen heute eine ganz Reihe weiterer Unternehmensbereiche wie eine Baumschule und ein Gartencenter, eine Krebsfarm, einen Lebensmittelladen und eine Austernbar, eine Mine, eine Lachsfarm und eine Zuchtfabrik für junge Lachse.
Während er in Schottland unterwegs war, fand Burrough Zeit, die Gegend zu erforschen, die als Inspiration für den Rest des Films dienen würde, sobald die Dreharbeiten auf der anderen Erdhalbkugel wieder aufgenommen werden würden: „Ich fuhr hoch zum Loch Ness und besuchte ein oder zwei Dörfer, um ein Gespür dafür zu bekommen, wie die Dinge heute aussehen, und um zu erforschen, wie das Leben für zwei Generationen vor uns gewesen sein mag.“
Der größte Teil des Films wurde in Neuseeland gedreht. Das Land hat nicht nur eine gut etablierte Film-Community, die bewiesen hat, dass sie Filmproduktionen jeder Größenordnung beherbergen kann, sondern auch aufgrund der abwechslungsreichen Landschaft eine Vielzahl verfügbarer Locations – ganz zu schweigen davon, dass Wellington die Heimat von Weta Workshop und Weta Digital ist, zweier wichtiger Mitspieler bei diesem effektlastigen Film. Neuseeland wurde damit zur idealen Location.
„Als ich in Neuseeland ankam, lautete meine erste Aufgabe: ,Finde Schottland!‘“, so Burrough. „Ich ließ mir einige Luftaufnahmen zeigen und mein Blick blieb an einer Aufnahme von Queenstown hängen. Als ich mit dem Hubschrauber flog, erkannte ich, dass es funktionieren könnte. Als ich den kleinen Weg sah, der auf der einen Seite zum See führt, wusste ich, dass ich es gefunden hatte. Ich stieg aus dem Hubschrauber aus und fand mich von Ginster (einer Vegetationsart, die man normalerweise in Schottland findet) umringt wieder. Mein erster Gedanke war: ,Wow, das ist Schottland hoch drei‘“.
Für Produzent Barrie M. Osborne, der zuvor in Neuseeland die Lord of the Rings (Herr der Ringe)-Trilogie drehte, war dieser Film wie eine Rückkehr nach Hause. Einer seiner Jobs war das Finden passender Gegenstücke für Schottland. „Wir fanden eine großartige Location auf der anderen Seite von Lake Wakatipu, eine Schaffarm mit 40.000 Schafen. Wir beschlossen, dort zu drehen, aber es war keine einfache Wahl.“ Der Grund für die Herausforderung: Wellington, am Südende der Nordinsel gelegen, mag eine wachsende und fähige Film-Community besitzen. Lake Wakatipu in der Nähe von Queenstown aber befindet sich über 400 Meilen entfernt, in der Mitte der Südinsel. „Es gibt nicht wirklich eine Filmcrew in Queenstown, obwohl es ein paar gute Leute in der Werbefilmbranche da unten gibt, darunter John Mahaffie, ein guter Kameramann und Regisseur, der unsere Second Unit geleitet hat. Dort zu drehen bedeutete letztlich, dass wir einen großen Teil der Crew aus Wellington nach Queenstown bringen mussten. Außerdem gab es auf der Schaffarm keine gepflasterten Straßen – es waren alles Farmwege. Wir mussten einige davon befestigen, damit wir unsere Fahrzeuge bewegen konnten. Wir mussten außerdem eine einsturzgefährdete Brücke reparieren. Dann mussten wir unsere Crew täglich hin und zurück mit Fähren über den See schicken, was auch eine ziemliche Übung in Sachen Zeitplanung war. Aber wir hatten alle das Gefühl, dass das Ergebnis das Ganze Wert war und das spricht für sich selbst.“
Am ersten Tag der Hauptdreharbeiten versammelten sich Cast und Crew auf einem Anlegesteg am Rande des Sees, um an einer traditionellen Maori-Segnung teilzunehmen. Die Ältesten des Maoristamms traten bei der Zeremonie auf und beschenkten Regisseur Jay Russell und die Schauspieler Emily Watson, Alex Etel, Ben Chaplin und David Morrissey mit den traditionellen grünen Steinen, die ihre Träger vor Unglück schützen.
Die ersten drei Wochen der Dreharbeiten fanden auf der anderen Seeseite von Queenstown statt und beinhalteten den Transport von über 200 Cast- und Crew-Mitgliedern in Schiffen zu den Sets. Der Winter hatte gerade in Queenstown begonnen und die Berge trugen bereits den ersten Schnee. Das Entscheidende war, dass der See die meiste Zeit ruhig blieb – ein ungewöhnliches Phänomen für diese Saison. Die Reise über den See bot eine erstaunliche Sicht während des Tages und unglaubliche, sternenklare Himmel in der Nacht.
„Es war eine taffe Location, denn wir arbeiteten in der Nacht“, erklärt Alex Etel. „Es war wirklich kalt und wir waren nahe am Wasser. Wir benutzten Regentürme und gefrierender kalter Regen prasselte die ganze Zeit auf uns herab. Die Kollegen der Kostümabteilung waren wirklich Profis: Sie hielten mich so warm, wie sie nur konnten.“
Aber derartige Konditionen können die schauspielerischen Leistungen auch unterstützen, erklärt David Morrissey: „Die Figuren geraten in einen Sturm und wir müssen das in Erinnerung rufen – mit sehr kaltem Regenwasser. Das ist großartig für einen Schauspieler. Es ist wunderbar, zu fühlen, dass du da bist, und dass du es wirklich erlebst. Das Wasser ist rauh, die Wellen kommen und der Regen gefriert. Das ist etwas, womit ich arbeiten kann, die unbequeme Natur ist dabei sehr wichtig.“
Nach Abschluss der Arbeiten in Queenstown flog die Crew mit Charter-Maschinen weiter, um in den Stone Street Studios in Wellington die Dreharbeiten fortzusetzen. Die Produktion dort beschränkte sich hauptsächlich auf Bühnenarbeit in den unglaublichen Sets von Ausstatter Tony Burrough. Am beeindruckendsten war der enorme Wassertank, der für Außenaufnahmen gebaut wurde, einer der größten Tanks der Welt mit über 4,2 Millionen Liter Fassungsvermögen. „Er ist zweieinhalb Meter tief und hat fast Dreiviertel der Größe eines Football-Felds“, erklärt Osborne. An drei Seiten war der Tank mit ungefähr 70 x 100 Meter Blue Screen umgeben.
Laut Osborne hatten alle Abteilungen – Kamera, Grip, Licht – Mitspracherecht beim Design des Tanks. „Obwohl wir innerhalb des Tanks waren, drehten wir ja draußen und wir hatten wir mit ziemlich harten Wetterbedingungen zu kämpfen, weil der Film ja im Winter spielt“, so Osborne. „Also floss am Ende in den Entwurf des Tanks der Input aller Abteilungen ein. Zum Beispiel hatten wir eine großartige Crew für die mechanischen Effekte, die eine Schiene für Crusoe auf dem Boden des Tanks einplante. Ich wollte später noch ein wenig mehr Flexibilität, also bat ich darum, eine Crusoe-Vorrichtung auf einem Jet-Ski zu errichten, die sie wundersamerweise innerhalb von vier Tagen fertig hatten.“
Für Alex Etel erforderten die Szenen im Tank das Erlernen einer ganz neuen Fähigkeit: Als die Dreharbeiten begannen, konnte er kaum schwimmen. Um die Szenen selbst spielen zu können (und sich nicht auf ein Stuntdouble zu verlassen), trainierte Etel wochenlang mit Stunt Coordinator Augie Davis.
Davis erklärt: „Die Produktion baute für Crusoe eine Unterwasser-Reit-Vorrichtung, was zugleich verlangte, dass Alex eine ganze Weile unter Wasser tauchen musste. Alex hatte ungefähr 20 Unterwasser-Einstellungen zu drehen und für jede Einstellung musste er seinen Atem etwa 20 Sekunden lang anhalten. Er hielt sich an der Unterwasser-Vorrichtung fest und trug einen Gewichtsgürtel, der ihn unten hielt. Er war von Sicherheitstauchern umgeben und hatte einen Sauerstoffschlauch, den er jederzeit erreichen konnte. Alex bewerkstelligte die Wasserszenen außerordentlich gut und verbrachte unglaubliche viel Zeit mit unserem Tauchlehrer. Er kann seinen Atem geschätzte 45 Sekunden anhalten – das ist beeindruckend für jemanden, der mit dieser Umgebung nicht vertraut war.“
Etel hatte Spaß an seinem Stunt-Training: „Augie war einer der ersten, die ich beim Dreh kennenlernte und er brachte mir viel bei. Mit den Stunties macht es wirklich Spaß zu arbeiten, sie sind sehr professionell. Augie brachte mir viel über Wasser bei und wie ich meine Luft anhalten kann. Es war wirklich hilfreich, das alles zu wissen, bevor es in den Tank ging.“
DIE AUSSTATTUNG
Für Ausstatter Tony Burrough, der zuvor mit Regisseur Jay Russell an Tuck Everlasting (Bis in alle Ewigkeit, 2002) und Ladder 49 (Im Feuer, 2004) arbeitete, war es „das Wichtigste, sichtbar zu machen, dass wir uns im Schottland des Jahres 1942 befinden. Wir mussten unser eigenes, glaubwürdiges Schottland in Neuseeland erschaffen. Es war äußerst bedeutsam, dass die Welt, die wir kreierten, vollkommen glaubwürdig wurde, so dass die Kreatur, die offensichtlich der Fantasie entsprungen ist, ebenfalls glaubwürdig ist.“
„Jay und ich arbeiten lange genug zusammen, dass mir klar ist, dass er es ganz sicher zu nutzen weiß, wenn ich ihm ein schönes Set präsentiere“, so Burrough weiter. „Jay liebt es, Atmosphäre zu kreieren, die magischen Eigenschaften auszunutzen, die man mit einem Film erschaffen kann. Er erzählt Geschichten genauso gerne mit Bildern wie mit Worten und es ist mein Job, ihm dabei zu helfen, diese Bilder zu finden.“
Als er die Innenausstattung der Killin Lodge auf einer Bühne Tausende von Meilen von Schottland entfernt errichtete, hatte Burrough freie Hand beim Design: „Ich begann mit der Sichtung verschiedener Referenzen, englischer Gutshäuser und großer schottischer Jagdhütten. Am Ende bauten wir einen Häuser-Mix, der auf allen unterschiedlichen Bildern basierte. Ich nahm einen wundervollen Kamin, den ich in einem Haus gesehen hatte, eine fantastische Treppe und ein interessantes Tür-Detail. Ich wollte dem Haus eine bestimmte Geschichte geben, aber ich musste auch Sorge dafür tragen, dass das Innere zum Äußeren passte. Ich wusste, dass das bestehende Haus nicht so alt war. Was ich kreierte, war also ein Viktorianisches Haus, das auch auf das Elisabethanische und Jakobäische Zeitalter zurückgreift und dem ein wenig mittelalterliches Mauerwerk hinzugefügt wurde. Das war genau das, was die Architekten des Viktorianischen Zeitalters taten: Sie haben aus verschiedenen Epochen gestohlen und das Ganze neu ausgearbeitet, neu entworfen und mit neuen Details versehen. “
„Weil das Ardkinglas-Haus – das echte Haus in Schottland, das wir für die Außenaufnahmen verwendeten – so groß ist, waren die Innenräume in unseren Entwürfen ebenfalls sehr groß“, fügt Burrough hinzu. „Wir behielten außerdem im Hinterkopf, dass das Innenset die große Verfolgungsjagd tragen musste, die in dem Haus stattfinden sollte. Die Kamera konnte durch die Räume sausen, der Jagd ins Esszimmer folgen, wo alle bei einem förmlichen Dinner an einer riesigen Tafel sitzen.“
„Details waren mir dabei sehr wichtig“, fährt Burrough fort. „Denn wir folgen einer kleinen Kreatur – 15 oder 20 Zentimeter lang – durch das Haus, während sie von einem Hund gejagt wird. Also musste die Kamera sehr niedrig über den Böden schweben und man kann diese genau erkennen: das Parkett, den Korridorboden aus Stein und den Küchenboden. All die verschiedenen Beschaffenheiten und Oberflächen waren wichtig.“
Ein weiteres Detail, das Burrough besonders interessant fand – auch wenn nur wenige Kinobesucher es bemerken werden – ist die Kreation des Familienwappens: „Ich entwarf das Wappen, weil ich wollte, dass das Haus eine Geschichte bekommt. Wir kennen die Familie nicht, denn sie taucht im Film nicht auf, aber ihre Präsenz ist spürbar. Das Haus liegt am See und der See führt zum Meer, das Meer ist das Motto und es gibt Meeresgeschöpfe im Familienwappen. Mein Gedanke war, dass das Haus vielleicht eine Geschichte hatte, die mit mythischen Seekreaturen zusammenhängt. Es war eine großartige Gelegenheit, die Idee von einem Wasserdrachen mit einzubauen.“
Die Werkstatt war ebenfalls ein wichtiges Set. „Sie ist Angus’ geheime Welt“, so Burrough. „Sie war die Werkstatt seines Vaters. Angus hat Bilder seines Vaters, Karten und einen Kalender an die Wand gehängt. Es ist sein Heiligtum, eine private Welt, in der er der Realität entfliehen kann.“
DIE KAMERA
Für den erfahrenen Kameramann Oliver Stapleton war die Hauptattraktion des Films die Möglichkeit, mit Weta Digital zusammenzuarbeiten: „Es war in gewisser Weise eine Abwendung von meinen vorangegangenen Arbeiten, denn hier waren reichlich CGI und viele verschiedene technische Sequenzen involviert. Dank digitaler Bildaufzeichnung hat man viel mehr Möglichkeiten als je zuvor, aber die Freiheit kann auch bedeuteten, dass Disziplin verloren geht, wenn man nicht aufpasst. Man denkt ,Ich drehe das mal einfach ganz flach, und wir bringen das später in Ordnung‘. Je mehr ich über Digital Imaging weiß, umso weniger glaube ich, dass das richtig ist – ich glaube, es ist weiterhin absolut notwendig, dass die Vorbereitungsarbeiten absolut korrekt sind.“
Von Anfang an waren Russell und Stapleton hinsichtlich des Looks des Films einer Meinung. „Der Stil ist in gewisser Weise ziemlich traditionell“, bemerkt Stapleton. „Die Story des Films ist in vielerlei Hinsicht sehr intensiv und tiefgründig, so dass die klassische Kameraarbeit der beste Weg war, die ohnehin bereits spektakulär und actionlastige Geschichte noch zu unterstreichen.“
DIE KOSTÜME
„Das wichtigste an dieser Story ist, dass du an den Wasserdrachen glaubst“, erklärt Kostümdesigner John Bloomfield. „Damit das geschieht, muss sichergestellt sein, dass der gesamte Hintergrund stimmt – und dazu gehören auch die Kostüme. Alles, was wir zu tun hatten, musste so echt sein, dass der Zuschauer nicht für eine Sekunde anzweifelt, dass es sich um die reale Welt handelt.“
„1942 ist sehr gut dokumentiert“, fährt Bloomfield fort. „Zufällig handelt es sich um das Jahr, in dem ich geboren bin, insofern kenne ich es gut. Der Film spielt in Schottland, also haben wir es nicht gerade mit einer Phase großartiger Farbigkeit zu tun. Es war eine Zeit der Nutz-Kleidung – niemand gab Geld für Kleider aus. Deshalb sah ich mir keine Modezeichnungen von 1942 an. Ich suchte nach Stücken, die vielleicht 1935 gekauft worden wären. Es sollte einfach ein monotoner, vernünftiger Look sein.“
„Als ich nach Neuseeland kam, fand ich eine großartige Quelle für Stoffe“, fährt Bloomfield fort. „Und das Beste davon ist gestrickt – ich hatte einige Stricker hier, die einen großartigen Job machten, und die Qualität neuseeländischer Wolle ist unglaublich. Das trug dazu bei, einen realistischen Look zu erzeugen – schwere Stoffe, die wir heute so nicht mehr tragen würden.“
Bloomfield bemerkt, dass Alex Etel trotz seiner Reife noch immer ein Junge unserer Zeit ist. „Auch wenn Alex absolut großartig ist – aber man musste ihm klar machen, dass diese Kleidung kein Anlass zur Belustigung war.“ Bloomfield erklärt, dass Etel jedoch offen für die Kostüme seiner Figur wurde, als er verstand, dass sie in diese Zeit gehörten. „Die Hosen sollten richtig in seiner Taille sitzen, er sollte ein weites Hemd und diese Schuhe mit den dicken Wollsocken tragen. Ich zeigte ihm Fotografien echter Kleidungsstücke und erklärte ihm Dinge, an die ich mich erinnerte, z.B. wie es war, diese ganze Wolle auf der Haut zu tragen. Er hat es wirklich verstanden. Die Szenen am Strand sagen viel über seine Figur aus: Er steht dort in all seinen Kleidern, den kurzen Hosen, dem Pullover, den langen Strümpfen und Stiefeln, während die anderen Kinder am Strand in ihren Badeanzügen schwimmen. Sie zeigen, wie isoliert Angus ist.“
Bloomfields andere Herausforderung lag in der Ausstattung der Armee-Einheit, die zur Killin Lodge kommt. „Die Armee befolgt Königliche Vorschriften und wir mussten einfach nur genau rekonstruieren, was wir auf den Fotos und in den Wochenschauen gesehen haben. Ich habe mein Bestes getan, aber es ist ein Minenfeld. Du kannst Bücher lesen, Bücher über Königliche Vorschriften, und es trotzdem niemals richtig hinkriegen – jeder hat seine eigene Meinung darüber. Es gibt viele Fotos, aber Fotos sind oft trügerisch – wenn sie sich fotografieren lassen, tragen die Menschen ihre besten Stücke, Dinge, die sie tatsächlich niemals auf dem Feld getragen hätten. Es ist immer ziemlich schwierig, die Realität des Lagerlebens und genau das, was vor sich ging, zu treffen.“
„Authentizität ist ein Wort, das immer eine Rolle spielt, wenn man einen Kostümfilm dreht“, so Russell. „Ich wollte sicher gehen, dass das Militär nicht nur nach Militär aussieht, sondern auch wie Militär spielte. Der einzige Weg, auf dem man das bekommt: Man muss jemanden dazu holen, der die Truppen trainiert. Wir hatten das Glück, dass wir einen Soldaten der Neuseeländischen Armee namens David Strong bekamen. Ich bin sicher, dass viele der Statisten keine Ahnung hatten, wozu sie da sein würden, als sie sagten, sie würden gerne Statisten bei einem Film sein. Sie ahnten nicht, dass sie tatsächlich der Armee beitreten würden. David ließ sie marschieren, Drills ausüben und salutieren und große Waffen abfeuern.“

DIE SCHAUSPIELER
EMILY WATSON (Anne MacMorrow)
Im Laufe der letzten Jahre avancierte Emily Watson zu einer der meist gelobten Schauspielerinnen der Unterhaltungsindustrie. Sie erregte erstmals weltweit Aufmerksamkeit mit ihrer unvergesslichen Performance als Bess in Lars von Triers Breaking the Waves (Breaking the Waves, 1996), ihrem ersten Kinofilm. Für ihre herzzerreißende Darbietung erhielt sie Nominierungen für den Oscar® und Golden Globe®, sie gewann den Preis des New Yorker Film Critics Circle und den Felix Award als Beste Schauspielerin sowie den Preis des Londoner Film Critics Circle als Britischer Newcomer des Jahres 1997.
1999 erhielt sie ihre zweiten Oscar®- und Golden Globe®-Nominierungen sowie Nominierungen für den SAG und BAFTA als Beste Schauspielerin 1999 für ihr fesselndes Porträt der Jackie in October Films‘ Hilary and Jackie (Hilary und Jackie, 1998 ). Der von Anand Tucker inszenierte Film erzählt die rührende und tragische Geschichte der berühmten klassischen Cellistin Jacqueline du Pre.
Zuletzt stand Watson neben Renee Zellweger für Miss Potter (Miss Potter, 2006) und für den von Richard E. Grant geschriebenen und inszenierten Wah-Wah (2005) vor der Kamera. Sie war außerdem neben Guy Pearce, Liam Neeson und John Hurt in The Proposition (The Proposition – Tödliches Angebot, 2005) zu sehen, in Tim Burton’s Corpse Bride (Tim Burton’s Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche, 2005) und in Separate Lies (Geliebte Lügen, 2005) von Regisseur Julian Fellowes (Gosford Park (Gosford Park, 2001)). Als Nächstes wird das Publikum Emily Watson in Autor und Regisseur Charlie Kaufmans Synecdoche, New York (2008 ) und in Fireflies in the Garden (2008 ) an der Seite von Julia Roberts bewundern können. Zurzeit dreht sie mit Dermot Mulroney für Lifetime das Fernsehepos „The Memory Keeper’s Daughter“.
Für ihre Performance als Anne Sellers in dem von den Kritikern gefeierten The Life and Death of Peter Sellers (The Life and Death of Peter Sellers, 2004) wurde Watson mit einer Nominierung für einen Golden Globe bedacht. In den letzten Jahren war sie Star vieler weiterer prestigeträchtiger Filme. Dazu gehören: Paul Thomas Andersons ungewöhnliche romantische Komödie Punch-Drunk Love (Punch-Drunk Love, 2002) mit Adam Sandler; Red Dragon (Roter Drache, 2002), das Prequel von Silence of the Lambs (Das Schweigen der Lämmer, 1991) von Regisseur Brett Ratner mit Edward Norton, Ralph Fiennes und Sir Anthony Hopkins; Robert Altmans Gosford Park; Tim Robbins’ Cradle Will Rock (Das schwankende Schiff, 1999); die Adaption von Frank McCourts mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Memoiren Angela’s Ashes (Die Asche meiner Mutter, 1999), in der sie die Titelfigur spielte; und Alan Rudolphs Trixie (2000), in dem sie an der Seite von Nick Nolte agierte. Sie hatte außerdem Hauptrollen neben John Turturro in Marleen Gorris’ The Luzhin Defense (Lushins Verteidigung, 2000) nach dem Roman von Nabokov, neben Daniel Day-Lewis in Jim Sheridans The Boxer (Der Boxer, 1997) und neben Christian Bale in Metroland (Metroland, 1997) nach dem Roman von Julian Barnes.
Im Fernsehen war Emily Watson als Maggie Tulliver in der gefeierten BBC-Masterpiece-Theatre-Produktion von George Eliots „The Mill on the Floss“ zu sehen.
Zu den Theatercredits der Londoner Bühnen-Veteranin gehören „Three Sisters“, „The Children’s Hour“ (am Royal National Theatre) und „The Lady from the Sea“. Im Herbst 2002 stand Watson am Donmar Warehouse Theatre in gleich zwei Produktionen auf der Bühne, in „Uncle Vanya“ (als Sonya) und in „Twelfth Night“ (als Viola) – in beiden Fällen unter der Regie von Academy Award®-Gewinner Sam Mendes (American Beauty (American Beauty, 1999), The Road to Perdition (Road to Perdition, 2002)). Beide von den Kritikern gefeierten Produktionen liefen auch für kurze Zeit an der Brooklyn Academy of Music in New York City. Sie arbeitete außerdem intensiv mit der Royal Shakespeare Company an Produktionen wie „Jovial Crew“, „The Taming of the Shrew“, „All’s Well That Ends Well“ und „The Changeling“.
Watson lebt mit ihrem Ehemann Jack Waters in London.
ALEX ETEL (Angus MacMorrow)
Der 13-jährige Alex Etel gab sein Leinwanddebüt im Alter von acht Jahren in Danny Boyles Millions (Millions, 2004). Etel wurde während eines Casting-Aufrufs für Jungs an seiner Schule in Gatley, Cheshire, im Nordwesten Englands entdeckt.
„Ich war zur richtigen Zeit am richtigen Ort“, sagt Etel. „Ich hatte noch nie darüber nachgedacht, Schauspieler zu werden. Wie beinahe jedes Kind in England wollte ich Fußballer werden, aber Dinge passieren und Dinge ändern sich. Millions war eine unglaubliche Erfahrung für mich.“
Etel war außerdem in dem BBC-Fünfteiler „Cranford“ zu sehen, in dem er eine der Hauptrollen spielte.
Der junge Schauspieler verbringt seine Zeit am liebsten auf dem Fußball- und Cricket-Feld, mit Fernsehen und seinen Freunden.
BEN CHAPLIN (Lewis Mowbray)
Der gebürtige Londoner machte seinen Abschluss an der Guildhall School of Music and Drama. Nach frühen Rollen in The Remains of the Day (Was vom Tage übrig blieb, 1993), „The Return of the Borrowers“, „A Few Short Journeys of the Heart“ und „Resort to Murder“ wurde er für den Part des Matthew Malone in der populären britischen TV-Serie „Game On!“ ausgewählt. Dennoch zog es ihn zurück zum Kinofilm, als ihm die Hauptrolle neben Uma Thurman in The Truth About Cats and Dogs (Lügen haben lange Beine, 1996) angeboten wurde. Darauf ließ Chaplin schon bald Hauptrollen in Agnieska Hollands Washington Square (Die Erbin vom Washington Square, 1997) und Terrence Malicks The Thin Red Line (Der schmale Grat, 1998 ) folgen. Mit Malick kam er erneut für den Film The New World (The New World, 2005) zusammen.
Auf der Leinwand war Chaplin in Feast of July (Eine Sommernachtsliebe, 1995), Lost Souls (Lost Souls – Verlorene Seelen, 2000), Birthday Girl (Birthday Girl – Braut auf Bestellung, 2001) und Murder By Numbers (Mord nach Plan, 2002) zu sehen. Außerdem spielte er Hauptrollen in dem Hongkong-Abenteuerfilm Tian mai chuanqi (The Touch, 2002), in Richard Eyres Stage Beauty (Stage Beauty, 2004) und in Martha Fiennes’ Chromophobia (2005). Er hatte unlängst einen Part neben Sally Field in Two Weeks (2006).
Als begabter Bühnenschauspieler wurde Chaplin 2004 für „The Retreat from Moscow“ für einen Tony Award als Bester Hauptdarsteller nominiert. In Großbritannien erhielt er mit der Donmar-Warehouse-Produktion von Tennessee Williams’ „The Glass Menagerie“ eine Nominierung für einen Olivier Award als Bester Nebendarsteller. Außerdem stand er mit beiden Produktionen sowohl am National Theatre als auch am Royal Court Theatre in London auf der Bühne.
DAVID MORRISSEY (Captain Hamilton)
David Morrissey gilt als einer der vielseitigsten britischen Schauspieler seiner Generation und wirkte in einer weiten und ungewöhnlichen Bandbreite von Produktionen für Film, Fernsehen und Bühne mit.
Morrissey wird als Nächstes neben Natalie Portman, Scarlett Johansson und Eric Bana in The Other Boleyn Girl (2008 ) zu sehen sein. Der Film, der auf dem Bestseller von Philippa Gregory basiert, wird im Februar 2008 in die Kinos kommen. Morrissey hat außerdem in der Rolle des Colonel Brandon die Dreharbeiten zu einer Adaption von „Sense and Sensibility“ abgeschlossen. Der Fernsehfilm wird im ersten Quartal 2008 bei PBS zu sehen sein.
David Morrissey hatte Auftritte in den populärsten und von den Kritikern am meisten gefeierten britischen Fernsehdramen, darunter „Our Mutual Friend“, „Clocking Off“, „Holding On“ (der ihm eine Nominierung für den prestigeträchtigen RTS einbrachte), BBCs sechsteiliges Polit-Drama „State of Play“ (eine Rolle, für die er eine Nominierung für einen BAFTA erhielt) und Channel Fours und Regisseur Stephen Frears’ heftig kontrovers diskutiertes Drama „The Deal“, in dem er Gordon Brown spielte und damit einen RTS Award gewann. Im letzten Jahr war Morrissey in „Viva Blackpool“ zu sehen, einer 90-minütigen Sendung von BBC1, die auch in den Vereinigten Staaten über BBC America zu sehen war. Die Serie wurde für einen Golden Globe nominiert. Das Fernsehpublikum sah David Morrissey zuletzt in „Meadowlands“, einer siebenteiligen Serie für Showtime. Das fesselnde Psycho-Drama folgt einer Familie und ihrem Eintritt in ein Zeugenschutzprogramm und geht der wahren Bedeutung von Identität auf die Spur.
Seine gefeierten Fernseh- und Bühnenauftritte brachten ihm die Aufmerksamkeit der Filmwelt ein und er setzte seine Karriere mit Rollen in den unterschiedlichsten Kinofilmen fort, darunter Hilary and Jackie (Hilary und Jackie, 1998 ), Some Voices (2000), Born Romantic (Born Romantic – Herzensbrecher sollen tanzen können, 2000), Captain Correlli’s Mandolin (Captain Corellis Mandoline, 2001), Miramax’ Derailed (Entgleist, 2005), Stephen Woolleys Stoned (Stoned, 2005), Michael Caton-Jones’ Basic Instinct 2 (Basic Instinct 2, 2006) und zuletzt The Reaping (The Reaping – Die Boten der Apokalypse, 2007).
Neben der Schauspielei hat Morrissey eine eigene Produktionsgesellschaft, Tubedale Films, gegründet. Mit seiner Company inszeniert er Kurzfilme und lanciert Fernsehprojekte in Großbritannien. Zuletzt inszenierte er auch seinen ersten Kinofilm, The Pool (2008 ), der in seiner Heimatstadt Liverpool spielt.
BRIAN COX (Erzähler)
Brian Cox ist ein ausgezeichneter Bühnen-, Kino- und Fernsehschauspieler. Als Veteran mit mehr als 50 Kinorollen war er kürzlich in David Finchers Zodiac (Zodiac, 2007) zu sehen, in Ryan Murphys Running with Scissors (Krass, 2006), in Woody Allens von den Kritikern gefeiertem Match Point (Match Point, 2005), in Wes Cravens umjubeltem Red Eye (Red Eye, 2005) und in dem erfolgreichen Action-Thriller-Sequel The Bourne Supremacy (Die Bourne Verschwörung, 2004), in dem er die Rolle wieder aufnahm, die er schon 2002 im Blockbuster The Bourne Identity (Die Bourne Identität, 2002) inne hatte. Unlängst gehörte er zu den Stars der erfolgreichen HBO-Original-Serie „Deadwood“ und er verbrachte acht Monate an Londons West End in Tom Stoppards „Rock’n’Roll“. Seine Rolle in Letzterem nimmt er derzeit am Broadway wieder auf. Zu seinen kommenden Filmen gehören Terra (2007) (der seine Weltpremiere 2007 beim Filmfestival in Toronto feierte), The Escapist (2008 ) und Red (2007).
Cox verdiente sich Nominierungen vom AFI und für den Independent Spirit Award für seine Arbeit in dem von den Kritikern bejubelten Independentfilm L.I.E. (L.I.E. – Long Island Expressway, 2001). Er teilt sich außerdem eine Nominierung für einen Screen Actors Guild Award (SAG) mit dem Ensemble von Spike Jonzes Adaptation (Adaption, 2002). Auf seiner langen Liste von Credits stehen Troy (Troja, 2004), X2 (X-Men 2, 2003), 25th Hour (25 Stunden, 2002), The Ring (Ring, 2002), The Rookie (Die Entscheidung – Eine wahre Geschichte, 2002), The Affair of the Necklace (Das Halsband der Königin, 2001), For Love of the Game (Aus Liebe zum Spiel, 1999), Rushmore (Rushmore, 1998 ), Desperate Measures (Desperate Measures – Jede Stunde zählt, 1998 ), The Boxer (Der Boxer, 1997), Kiss the Girls (Denn zum Küssen sind sie da, 1997), Braveheart (Braveheart, 1995), Rob Roy (Rob Roy, 1995), Hidden Agenda (Geheimprotokoll, 1990) und Nicholas and Alexandra (Nikolaus und Alexandra, 1971). Er war außerdem der Erste, der die Rolle des Dr. Hannibal Lecter auf der Leinwand spielte – in Michael Manns Manhunter (Blutmond, 1986).
Fürs Fernsehen lieferte Cox ein gruseliges Porträt des Hermann Göring in dem Mehrteiler „Nuremberg“ und gewann einen Emmy sowie Nominierungen für den Golden Globe und SAG. Er wurde außerdem für seinen Gastauftritt in der Comedyserie „Frasier“ mit einer Nominierung für einen Emmy bedacht. Des Weiteren war Cox in einer Vielzahl bemerkenswerter Fernsehprojekte sowohl in den USA als auch in Großbritannien zu sehen, darunter „Blue/Orange“, „Longitude“, „Witness Against Hitler“, „Grushko“, „Sharpe’s Eagle“, „Sharpe’s Rifles“, „Six Characters in Search of an Author“, „The Cloning of Joanna May“, „The Lost Language of Cranes“, „Murder by Moonlight“, „Florence Nightingale“ und „King Lear“.
Geboren in Schottland machte Cox seine Ausbildung an der Londoner Academy of Music and Dramatic Arts und stand in Dutzenden von Theaterstücken auf Bühnen in London, New York und Schottland. Wiederholt für seine Arbeit auf der Bühne ausgezeichnet, gewann Cox Olivier Awards für seine Performances in „Rat in the Skull“ und „Titus Andronicus“, British Theatre Association Drama Awards als Bester Schauspieler für seine Rollen in „The Taming of the Shrew“ and „Strange Interlude“ und den Lucille Lortel Award sowie Nominierungen für den Drama Desk und Outer Critics Circle Award für „St. Nicholas“.
Daneben inszenierte Cox selbst Bühnenproduktionen von „I Love My Life“, „Mrs. Warren’s Profession“, „The Philanderer“, „The Master Builder“ und „Richard III.“. Er gab sein Fernsehregiedebüt mit dem von den Kritikern gefeierten HBO-Gefängnis-Drama „Oz“.
Als produktiver Autor hat Cox zwei Sachbücher verfasst: „The Lear Diaries“ und „Salem to Moscow: An Actor’s Odyssey“. Er hat für die „Arts & Leisure“-Rubrik der New York Times und viele weitere Artikel für eine Vielzahl anderer Publikationen geschrieben.
Anfang 2003 wurden Cox’ Beiträge für die Künste von Queen Elizabeth II geehrt, die ihn zum Commander of the British Empire ernannte. 2006 würdigte das britische Empire Magazine seine filmischen Leistungen mit dem Empire Icon Award.

DIE FILMEMACHER
JAY RUSSELL (Regie)
Zu Jay Russells letzten Filmen gehören Ladder 49 (Im Feuer, 2004) mit John Travolta und Joaquin Phoenix und der hoch gelobte Tuck Everlasting (Bis in alle Ewigkeit, 2002) nach dem zauberhaften, ausgezeichnetem Buch von Natalie Babbitt mit den Academy Award®-Gewinnern Sir Ben Kingsley, Sissy Spacek und William Hurt.
2000 zeichnete Russell als Regisseur und ausführender Produzent für den von den Kritikern gefeierten erfolgreichen Familienfilm My Dog Skip (Mein Hund Skip, 2000) verantwortlich, der auf Willie Morris’ Bestseller-Memoiren basiert. Vor der Kamera waren Kevin Bacon, Frankie Muniz, Luke Wilson und Diane Lane zu sehen. Der Film erhielt zahlreiche Preise, darunter 2001 den Broadcast Film Critics Award als Bester Familienfilm.
Russell wurde in Little Rock, Arkansas, geboren. Mit 19 inszenierte er eine Reihe von Werbespots für den „Arkansas Parks and Tourism“-Bereich. Sein damaliger Boss war Bill Clinton. Zur selben Zeit gewann er Auszeichnungen als Musiker. Er nahm ein Musik-Stipendium für die Universität von Memphis an, wo er in dem mit dem Grammy ausgezeichneten „Blues Preservation“-Fachbereich studierte. Nichtsdestoweniger begann zu dieser Zeit seine Liebe zum Film überhand zu nehmen. Russell wurde an der Filmschule der Columbia Universität angenommen und machte dort seinen Abschluss als „Master of Fine Arts“.
An der Columbia studierte Russell unter der Leitung von Ko-Präsident Milos Forman und dem verstorbenen Frank Daniel und erhielt Filmemacher-Stipendien von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences sowie von der Louis B. Mayer Foundation. Anschließend wurde er vom Sundance Film Institute Film Workshop eingeladen, sein Projekt End of the Line (Mit Volldampf nach Chicago, 1987) zu realisieren, sein schließlich von den Kritikern bewunderter Debütfilm mit Wilford Brimley, Mary Steenburgen und Kevin Bacon.
Russell entwickelte anschließend Projekte für Imagine Entertainment und TriStar Pictures und folgte außerdem einer neuen Leidenschaft – dem dokumentarfilmen. Er arbeitete als Produzent und Regisseur für die von den Kritikern gefeierte Discovery-Channel-Serie „Amazing America“ sowie für Dokumentarserien und Specials für NBC, CBS, Learning Channel, USA Network und andere. 1996 wurde Russell von PBS gebeten, den fünfstündigen Mehrteiler „Great Drives“ über berühmte amerikanische Highways zu schreiben, zu produzieren und zu inszenieren. Während der Dreharbeiten von „Great Drives“ lernte Russell den inzwischen verstorbenen, ausgezeichneten Autor Willie Morris kennen, der ihm erzählte, dass er an einem Buch über seine Kindheit und seinen Lieblingshund schreiben würde. Der Titel des Buchs: „My Dog Skip“.
ROBERT NELSON JACOBS (Drehbuch)
Robert Nelson Jacobs wuchs in den Pocono Mountains von Pennsylvania auf. Er machte seinen Abschluss an der Universität von Yale, wo er den Curtis Literary Prize für seine Kurzgeschichten erhielt. Später machte er seinen Master am Iowa Writers’ Workshop. Während seines Studiums in Iowa veröffentlichte er Kurzgeschichten in verschiedenen Literaturzeitschriften.
Seine Liebe zum Film führte ihn nach Kalifornien, wo es einige Jahre dauerte, bis er als Schreiber schließlich seine Miete bezahlen konnte. Jacobs’ Buch für den Film Chocolat (Chocolat... ein kleiner Biss genügt, 2000) wurde für einen Academy Award® als Bestes Adaptiertes Drehbuch nominiert. Zu seinen weiteren verfilmten Drehbüchern gehören The Shipping News (Schiffsmeldungen, 2001), Dinosaur (Dinosaurier, 2000) und Out to Sea (Tango gefällig?, 1997).
Jacobs ist Gründungsmitglied der Writers Co-op, einer neuen Company unter dem Dach von Warner Brothers, die ihren schreibenden Mitgliedern erlaubt, ihre Stoffe zu produzieren und die kreative Kontrolle über ihre eigenen Drehbücher zu behalten. Er schreibt derzeit ein Original-Drehbuch für die Co-op.
DICK KING-SMITH (Romanvorlage)
Dick King-Smith ist vor allem als Schöpfer von „Babe: The Gallant Pig“ bekannt. Mit einer Erfahrung von zwanzig Jahren als Landwirt in Gloucestershire war er in der perfekten Lage, die magischen Tiergeschichten zu erfinden, die Kinder und Erwachsene gleichermaßen bezaubern sollten. King-Smiths erstes Buch war „The Fox Busters“, das 1978 veröffentlicht wurde. Als produktiver Autor hat er mittlerweile über einhundert Bücher geschrieben, darunter auch „The Water Horse“.
Seine Bücher haben sich in Großbritannien über fünf Millionen Mal verkauft und wurden in zwölf Sprachen übersetzt. Die Filme Babe (Ein Schweinchen namens Babe, 1995) und Babe: Pig in the City (Schweinchen Babe in der großen Stadt, 1998 ) sowie die Fernsehadaption von „The Queen’s Nose“ ließen seine Popularität weiter anwachsen. 2001 wurde King-Smiths Autobiografie „Chewing the Cud“ unter großem Beifall veröffentlicht.
King-Smith wurde in Bitton in Gloucestershire geboren. Im Laufe seines Lebens hat er in den verschiedensten Berufen gearbeitet; er war während des Kriegs Soldat, später Landwirt, Handelsreisender, Arbeiter in einer Schuhfabrik, Lehrer, Fernsehmoderator und schliesslich Schriftsteller.
Heute lebt er mit seiner Frau in einem kleinen Cottage aus dem 17. Jahrhundert in der Nähe von Bath.
Robert Bernstein (Produktion)
Robert Bernstein kam 1994 zu Ecosse Films, um die Drehbuch-Abteilung aufzubauen, und wurde anschließend Regisseur und Partner der Company. Bernstein war ausführender Produzent von vielen Stunden Primetime-Fernsehen. Dazu gehören unterem anderem die erfolgreiche BBC1-Serie „Monarch of the Glen“, „Mccready & Daughter“ (ebenfalls für BBC1), „Amnesia“, ein zweiteiliger Thriller mit John Hannah für ITV, und zuletzt „My Boy Jack“ für ITV1. Letzterer erzählt die Geschichte von Schriftsteller Rudyard Kipling und seinem Sohn Jack während des Ersten Weltkriegs. Die Hauptrollen spielen Daniel Radcliffe (bekannt aus den Harry-Potter-Filmen) und Kim Cattrall („Sex in the City“).
Nachdem er das Drehbuch für Mrs. Brown (Ihre Majestät Mrs. Brown, 1997) entwickelt hatte, der mit Dame Judi Dench in der Hauptrolle zwölf wichtige internationale Preise und zwei Oscar®-Nominierungen gewann, war Roberts nächster Part die ausführende Produktion von Charlotte Gray (Die Liebe der Charlotte Gray, 2001) für Film Four. Mit Cate Blanchett in der Titelrolle handelt der Film von einer unwahrscheinlichen Romanze vor dem Hintergrund der verstörenden Ereignisse der dunklen Jahre des Zweiten Weltkriegs in Frankreich. Seitdem produzierte Robert Bernstein Ecosses ersten Thriller Wilderness (Wilderness, 2006) über sechs junge Straftäter, die auf einer einsamen Insel von einem mysteriösen Killer erbarmungslos gejagt werden, und Ecosses letzten Film Becoming Jane (Geliebte Jane, 2007) mit Anne Hathaway, James McAvoy und Julie Walters über das Leben von Jane Austen als Twen und ihre Liebe zu einem jungen irischen Advokaten. Seine nächste Produktion Brideshead Revisited wird 2008 in die Kinos kommen, eine Adaption von Evelyn Waughs klassischem Roman von Andrew Davies und Jeremy Brock. Die Hauptrollen spielen Emma Thompson, Michael Gambon, Ben Whishaw, Matthew Goode und Hayley Atwell.
Douglas Rae (Produktion)
Douglas Rae startete seine professionelle Laufbahn als Reporter des Scottish Daily Express in Edinburgh. Mit 17 wurde er als jüngster Redakteur des Landes beim „Kirriemuir Herald“ in Angus angestellt.
Nach zwei Jahren bei der Scottish Daily Mail kam Rae als Moderator und Reporter zum schottischen Fernsehen. Er präsentierte fünf Jahre lang die populäre Kindersendung „Magpie“ für Thames Television und die alljährliche Berichterstattung des schottischen Fernsehens vom Edinburgh Festival und Filmfestival.
Nach einem Lehrgang an der National Film School wurde er Produzent und Regisseur. 1988 gründete er Ecosse Films, um Dokumentarfilme und Kultursendungen zu produzieren. Er produzierte und inszenierte „The Great Moghuls“ und „Harry Enfield’s Guide to Opera“ für Channel 4. Seine Produktion von Ralph Steadmans Oper „Plague and the Moonflower“ gewann 1994 den Indies Award als Beste Kultursendung. Als Regisseur von „The Bigger Picture“ mit Billy Connolly für BBC Scotland erhielt Rae den schottischen BAFTA für die Beste Kultursendung.
1997 zeichnete er als ausführender Produzent für seinen ersten Kinofilm verantwortlich, Mrs. Brown (Ihre Majestät Mrs. Brown, 1997) mit Dame Judi Dench. Der Film gewann zwölf wichtige internationale Awards, eine Nominierung für einen BAFTA für den Produzenten des Jahres und zwei Oscar®-Nominierungen. 2002 produzierte Rae den Film Charlotte Gray (Die Liebe der Charlotte Gray, 2001) für Film Four mit Cate Blanchett und 2006 den ersten Thriller der Company, Wilderness (Wilderness, 2006). 2007 produzierte Rae Becoming Jane (Geliebte Jane), einen Kinofilm über das Leben von Jane Austen als Twen, mit Anne Hathaway, James McAvoy und Maggie Smith, und Brideshead Revisited (2008 ), eine Adaption von Evelyn Waughs klassischem Roman von Andrew Davies (Bridget Jones: The Edge of Reason (Bridget Jones – Am Rande des Wahnsinns, 2004)) und Jeremy Brock (The Last King of Scotland (Der letzte König von Schottland, 2006)). Mit Emma Thompson und Michael Gambon besetzt, wird Brideshead Revisited 2008 in den Kinos starten.
Fürs Fernsehen fungierte Rae als ausführender Produzent zweier Episoden aus der Reihe „The Ambassador“ mit Pauline Collins für BBC1, zweier Episoden von „An Unsuitable Job for a Woman“, einer PD-James-Adaptation, und von sieben Folgen der höchst erfolgreichen BBC1-Serie „Monarch of the Glen“. Des Weiteren umfassen seine Credits die BBC1-Serie „Mccready & Daughter“, ITV2-Filme wie „Amnesia“ und „Like Father, Like Son“ und „Heartless“ mit Angus Deayton. 2005 war Douglas Rae ausführender Produzent einer ITV-Adaptation von Thomas Hardys klassischer Romanze „Under the Greenwood Tree“ mit Keeley Hawes und Ben Miles.
Douglas Rae war ausführender Produzent von „Kitchen“, einem Zweiteiler für Five mit Eddie Izzard als brillantem, aber ermüdeten Chefkoch eines Spitzenrestaurants in Glasgow. Er war ebenfalls ausführender Produzent von „Cape Wrath“ für Channel 4, einer dunklen, mysteriösen Serie über eine Familie im Zeugenschutzprogramm mit David Morrissey und von „Mistresses“ (BBC1), einer Serie über vier Frauen in den Dreißigern, die mit den Höhen und Tiefen der Untreue kämpfen. Douglas Rae ist des Weiteren Produzent von ITV1s „My Boy Jack“ mit den Hauptdarstellern Daniel Radcliffe und Kim Cattrall. Der Film erzählt die wahre Geschichte des britischen Schriftstellers Rudyard Kipling und seines Sohnes Jack während des Ersten Weltkriegs.
Rae wurde 1997 von Scottish Screen zum Schottischen Filmemacher des Jahres ernannt, er gewann 2004 den Scottish Icon Award für Innovation und 2005 den Silver Thistle Award für Herausragende Beiträge für das Land Schottland.
BARRIE M. OSBORNE (Produktion)
Als Produzent von Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring (Der Herr der Ringe: Die Gefährten, 2001) The Lord of the Rings: The Two Towers (Der Herr der Ringe: Die zwei Türme, 2002) und The Lord of the Rings: The Return of the King (Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs, 2003) wurde Barrie M. Osborne für drei Academy Awards® nominiert und gewann für The Lord of the Rings: The Return of the King. Er wurde außerdem für drei britische Academy Awards für den Besten Film nominiert. Er gewann davon zwei sowie außerdem einen AFI Film Award.
Neben seiner Arbeit an der The Lord of the Rings-Trilogie war Osborne ausführender Produzent des weltweiten Box-Office-Blockbusters und bahnbrechenden Spezialeffekt-Award-Gewinners The Matrix (Matrix, 1999). Er fungierte außerdem als ausführender Produzent bei The World’s Fastest Indian (Mit Herz und Hand, 2005), Little Fish (2005), The Fan (Der Fan, 1996), Dick Tracy (Dick Tracy, 1990), Child’s Play (Chucky – Die Mörderpuppe, 1988 ), Wilder Napalm (Die Sache mit dem Feuer, 1993), Rapa Nui (Rapa Nui – Rebellion im Paradies, 1994) und Peggy Sue Got Married (Peggy Sue hat geheiratet, 1986). Zu seinen weiteren Produzentencredits gehören John Woos Face Off (Im Körper des Feindes, 1997) und China Moon (Eine heiße Affäre, 1994).
Der gebürtige New Yorker hat einen Abschluss in Soziologie vom Minnesota Carleton College. Im Ingenieurs-Corps der U.S. Army stieg Osborne bis zum Rang des Leutnants auf, bevor er 1970 als auszubildender Cutter und Assistent des Aufnahmeleiters seine Karriere in der Filmindustrie begann. Nachdem er im Ausbildungsprogramm der Directors Guild of America aufgenommen wurde, arbeitete Osborne unter der Anleitung von Regisseuren wie Francis Ford Coppola, Alan Pakula und Sydney Pollack an Filmen wie The Godfather Part II (Der Pate 2, 1974 ), Three Days of the Condor (Die drei Tage des Condor, 1975) und All the President’s Men (Die Unbestechlichen, 1976). Er arbeitete anschließend in verschiedenen Funktionen an Filmen wie Apocalypse Now (Apocalypse Now, 1979), The Big Chill (Der große Frust, 1983), King of Comedy (King of Comedy, 1983), The Cotton Club (Cotton Club, 1984), Cutter’s Way (Bis zum bitteren Ende, 1981), Fandango (1985) und The China Syndrome (Das China Syndrom, 1979).
Während einer zweijährigen Amtszeit als Vizepräsident der Filmproduktion bei Walt Disney Pictures überwachte Osborne Filme wie Ruthless People (Die unglaubliche Entführung der verrückten Mrs. Stone, 1986), The Color of Money (Die Farbe des Geldes, 1986), Tin Men (Tin Men – Zwei haarsträubende Rivalen, 1987), Three Men and A Baby (Noch drei Männer, noch ein Baby, 1987), Tough Guys (Archie und Harry – Sie können’s nicht lassen, 1986), Outrageous Fortune (Nichts als Ärger mit dem Typ, 1987), Who Framed Roger Rabbit (Falsches Spiel mit Roger Rabbit, 1988 ) und Good Morning Vietnam (Good Morning, Vietnam, 1987).
CHARLIE LYONS (Produktion)
Charlie Lyons ist Produzent, Entwickler und Finanzier von Major-Filmproduktionen. Seine Erfahrung in der Film- und Unterhaltungsindustrie beläuft sich mittlerweile auf 18 Jahre. Er ist derzeit Geschäftsführer und Partner von Holding Pictures und Partner und Berater von Armyan Bernsteins Beacon Communications. Diese Unternehmen haben über zwei Milliarden Dollar Filmeinnahmen eingebracht und eine von den Kritikern gefeierte Sammlung von schätzungsweise 30 Filmen. Zu diesen gehören The Hurricane (Hurricane, 1999), Air Force One (Air Force One, 1997), The Family Man (Family Man – Eine himmlische Entscheidung, 2000), Spy Game (Spy Game – Der finale Countdown, 2001), For Love of the Game (Aus Liebe zum Spiel, 1999), Thirteen Days (Thirteen Days, 2000) und zuletzt The Guardian (Jede Sekunde zählt – The Guardian, 2006), Firewall (Firewall, 2006), Ladder 49 (Im Feuer, 2004), Raising Helen (Liebe auf Umwegen, 2004) und A Lot Like Love (So was wie Liebe, 2005). Zu seinen letzten Filmstarts gehörten auch HBOs Premieren-Event-Movie The Half Life of Timofey Berezin (2006) und der vierte Teil der bekannten Bring It On (Girls United)-Serie, Bring It On: In It to Win (Girls United: Alles auf Sieg, 2007).
Lyons ist außerdem Gründer und ehemaliger Präsident der Ascent Entertainment Group Inc., eines globalen Medienunternehmens, das 2000 von der Liberty Media Group aufgekauft wurde. Zu Ascent gehörten auch Beacon Pictures, On Command Corporation (Satellit und Kabel), diverse Broadcast- und Network-Dienstleistungsunternehmen für NBC, NBA Denver Nuggets und NHL Colorado Avalanche (1996 Stanley Cup Champions). Das Unternehmen entwickelte und finanzierte außerdem eine 200 Millionen Dollar schwere Sport- und Unterhaltungseinrichtung (das Pepsi Center in Downtown Denver, Colorado). Charlie Lyons ist des Weiteren Gründer der Colorado Studios, der größten Produktionsgesellschaft Colorados. Er gehört zahlreichen unternehmerischen und gemeinnützigen Gremien an, wie dem Vostand der NBA, der NHL, der WNBA, des National Jewish Hospital und der Gallaudet University.
CHARLES NEWIRTH (ausführende Produktion)
Charles Newirth kam im Mai 2000 zu Revolution Studios und ist verantwortlich für die technische Seite der Produktion aller Kinofilme von Revolution Studios. Mittlerweile im siebten Jahr seit ihrer Gründung haben Revolution Studios über vierzig Filme produziert, darunter America’s Sweethearts (America’s Sweethearts, 2001), Black Hawk Down (Black Hawk Down, 2001), xXx (xXx – Triple X, 2002), Anger Management (Die Wutprobe, 2003), Daddy Day Care (Der Kindergarten Daddy, 2003), Hellboy (Hellboy, 2004), 13 Going On 30 (30 über Nacht, 2004), Click (Klick, 2006), Are We There Yet? (Sind wir schon da?, 2005) und Rocky Balboa (Rocky Balboa, 2006). Bei Revolution Studios fungierte Newirth als ausführender Produzent von Maid in Manhattan (Manhattan Love Story, 2002), The One (The One, 2001), Christmas with the Kranks (Verrückte Weihnachten, 2004), Freedomland (Das Gesicht der Wahrheit, 2006), Perfect Stranger (Verführung einer Fremden, 2007) und Across the Universe (Across the Universe, 2007).
Bevor er zu Revolution Studios stieß, produzierte Newirth 1999 den Überraschungshit Galaxy Quest (Galaxy Quest – Planlos durchs Weltall, 1999). Er produzierte des Weiteren den populären Robin-Williams-Hit Patch Adams (Patch Adams, 1998 ) und Home Fries (Verliebt in Sally, 1998 ) mit Drew Barrymore.
Zu Newirths weiteren Credits als ausführender Produzent gehören Brad Silberlings City of Angels (Stadt der Engel, 1998 ) mit Nicolas Cage und Meg Ryan, Rob Reiners auf wahren Begebenheiten basierendes Drama Ghosts of Mississippi (Das Attentat, 1996) mit Alec Baldwin, Whoopi Goldberg und James Woods, The American President (Hallo, Mr. President, 1995), ebenfalls für Regisseur Rob Reiner mit Michael Douglas und Annette Bening und Jon Turteltaubs Phenomenon (Phenomenon – Das Unmögliche wird wahr, 1996) mit John Travolta. Daneben war Newirth Ko-Produzent von Robert Zemeckis’ mit dem Academy Award® ausgezeichnetem Blockbuster Forrest Gump (Forrest Gump, 1994). Er fungierte ebenfalls als Koproduzent bei Barry Levinsons Filmen Toys (Toys, 1992) und Bugsy (Bugsy, 1991) und als Leiter der Produktion von Levinsons Avalon (1990).
Als gebürtiger New Yorker kam Newirth als Aufnahmeleiter von Filmen wie Flashdance (Flashdance, 1983), Pretty in Pink (Pretty in Pink, 1986) und Ferris Bueller’s Day Off (Ferris macht blau, 1986) in die Filmindustrie. Später stieg er zum Produktionsleiter von Throw Momma From the Train (Schmeiß’ die Mama aus dem Zug, 1987) und RoboCop (RoboCop, 1987) auf, bevor er sich seinen ersten Produzenten-Credit als Leiter der Produktion von Andrew Davis’ The Package (Die Killer-Brigade, 1989) verdiente.
OLIVER STAPLETON, BSC (Kamera)
Oliver Stapleton filmte ein breites Spektrum von Filmen, die von den Kritikern gefeiert wurden und Geschichte schrieben, darunter The Cider House Rules (Gottes Werk & Teufels Beitrag, 1999) für Regisseur Lasse Hallström, mit dem er anschließend auch an The Shipping News (Schiffsmeldungen, 2001) und An Unfinished Life (Ein ungezähmtes Leben, 2005) arbeitete. Er arbeitete mit Regisseur Stephen Frears an My Beautiful Laundrette (Mein wunderbarer Waschsalon, 1985) und anschließend an Prick Up Your Ears (Das stürmische Leben des Joe Orton, 1987), Sammy and Rosie Get Laid (Sammy und Rosie tun es, 1987), The Grifters (Grifters, 1990), Hero (Ein ganz normaler Held, 1992), The Snapper (The Snapper – Hilfe, ein Baby, 1993), The Van (Fish & Chips, 1996) und The Hi Lo Country (Hi-Lo Country – Im Land der letzten Cowboys, 1998 ). Für Julian Temple setzte er das Licht bei Absolute Beginners (Absolute Beginners – Junge Helden, 1986) und bei der Sci-Fi-Komödie Earth Girls Are Easy (Mein Liebhaber vom anderen Stern, 1988 ).
Stapleton arbeitete außerdem bei vier Gelegenheiten mit Regisseur Michael Hoffman: A Midsummer Night’s Dream (Ein Sommernachtstraum, 1999), One Fine Day (Tage wie dieser..., 1996), bei dem mit dem Oscar® ausgezeichneten Epos Restoration (Zeit der Sinnlichkeit, 1995) und bei Restless Natives (Robin Hoods tollkühne Erben, 1985). Zu seinen weiteren Filmcredits gehören Casanova (Casanova, 2005), Ned Kelly (2003), Buffalo Soldiers (Army Go Home!, 2001), The Object of My Affection (Liebe in jeder Beziehung, 1998 ), The Designated Mourner (1997), Kansas City (Kansas City, 1996), Let Him Have It (Gib’s ihm Chris!, 1991), She-Devil (Die Teufelin, 1989), The Secret Policeman’s Other Ball (1982) und Danny the Champion of the World (1989), der für einen ACE Award nominiert wurde. Er startete seine Karriere mit Musikvideos und gewann einen MTV Video Award für die Beste Kamera für seine Arbeit mit der Band A-Ha an deren Video „Take on Me“.
TONY BURROUGH (Ausstattung)
Tony Burrough arbeitete zuvor mit Jay Russell an Ladder 49 (Im Feuer, 2004) und Tuck Everlasting (Bis in alle Ewigkeit, 2002). Burrough kommt ursprünglich von der Malerei und studierte für einen Abschluss in Kunst in London.
Er nahm das Angebot an, sich im Team der Design-Abteilung von BBC-Television zu verwirklichen, wo er auch einige Jahre arbeitete. Für seine Kostüme für die Mehrteiler „Talking Heads“ und „The Buccaneers“ wurde er für BAFTAs nominiert. 2000 erhielt Burrough mit Arabian Nights (Arabian Nights – Abenteuer aus 1001 Nacht, 2000) eine Nominierung für einen Emmy für Herausragende Artdirektion bei einem Mehrteiler, Film oder einem Special. Seine facettenreichen Entwürfe umfassen außerdem Alfonso Caurons Adaption von Dickens’ Great Expectations (Große Erwartungen, 1998 ), The Luzhin Defense (Lushins Verteidigung, 2000), basierend auf Nabokovs Roman, das verspielte Mittelalter-Abenteuer A Knight’s Tale (Ritter aus Leidenschaft, 2001) und Hotel Rwanda (Hotel Ruanda, 2004). 1996 gewann Burrough einen BAFTA, einen Evening Standard British Achievement Award und eine Nominierung für einen Academy Award® für Richard III. (Richard III, 1995).
MARK WARNER (Schnitt)
Mark Warner wurde für seine Arbeit an Driving Miss Daisy (Miss Daisy und ihr Chauffeur, 1989) für einen Academy Award® nominiert und für den Schnitt von „And Starring Pancho Villa as Himself“ für einen Emmy. Warners umfangreiche Liste von Credits umfasst unter anderem Lara Croft: Tomb Raider (Tomb Raider, 2001), The Contract (2006), Like Minds (Like Minds – Verwandte Seelen, 2006), A Soldier’s Story (Sergeant Waters – Eine Soldatengeschichte, 1984), Anacondas: The Hunt for the Blood Orchid (Anacondas: Die Jagd nach der Blut-Orchidee, 2004), Staying Alive (Staying Alive, 1983), 48 Hrs (Nur 48 Stunden, 1982), Rocky III (Rocky III – Das Auge des Tigers, 1982), Double Jeopardy (Doppelmord, 1999), The Devil’s Advocate (Im Auftrag des Teufels, 1997), Cocoon The Return (Cocoon II – Die Rückkehr, 1988 ) und The Running Man (Running Man, 1987).
JOHN BLOOMFIELD (Kostüm)
John Bloomfield kann auf eine beeindruckende Liste von Credits für Film, Fernsehen und Theater verweisen. Darauf findet man die Titel: Being Julia (Alle lieben Julia, 2004), Appointment With Death (Rendezvous mit einer Leiche, 1988 ), Conan the Barbarian (Conan, der Barbar, 1982), The Bounty (Die Bounty, 1984), The Mummy (Die Mumie, 1999) und The Mummy Returns (Die Mumie kehrt zurück, 2001), The Scorpion King (The Skorpion King, 2002), Robin Hood – Prince of Thieves (Robin Hood – König der Diebe, 1991), Rapa Nui (Rapa Nui – Rebellion im Paradies, 1994), Waterworld (Waterworld, 1995), The Postman (Postman, 1997) und Open Range (Open Range – Weites Land, 2003).
Zu seinen Fernsehcredits gehören der gefeierte „The Six Wives of Henry VIII“, für den er einen BAFTA gewann, „The Devil’s Crown“, „Poldark“, „Macbeth“, „Hansel and Gretel“, „The Cherry Orchard“ und „Rogue Males“.
Aus seiner Feder stammen Entwürfe für zahlreiche Theaterproduktionen für das Yvonne Arnaud Theatre, das Guilford, das Sheffield Crucible, das Royal Exchange Theatre, die English National Opera, die Welsh Drama Company, das Chichester Festival Theatre und das Hong Kong Festival.
Er ist Gastdozent an verschiedenen Colleges wie der Royal College of Art Fashion School und der Wimbledon School of Art Theatre School, beide in London. Er hat außerdem Vorlesungen für die Royal Television Society gehalten. Eine Ausstellung basierend auf seinen Zeichnungen und Kostümen für „The Six Wives of Henry VIII“ wurde in London und Australia gezeigt.
JAMES NEWTON HOWARD (Musik)
James Newton Howard wurde bislang sechsmal für den Academy Award® nominiert und ist mit Credits für über einhundert Film- und Fernsehscores einer der produktivsten Komponisten unserer Zeit. Seine letzte Oscar®-Nominierung erhielt er für den Score von M. Night Shyamalans The Village (The Village – Das Dorf, 2004). Howard hat die Musik für alle Filme Shyamalans komponiert, angefangen mit dem erfolgreichen Debüt des Regisseurs, The Sixth Sense (Sixth Sense, 1999) bis hin zu Unbreakable (Unbreakable – Unzerbrechlich, 2000), Signs (Signs – Zeichen, 2002) und Lady in the Water (Das Mädchen aus dem Wasser, 2006).
Howard wurde außerdem für Oscars® für seine Arbeit an My Best Friend’s Wedding (Die Hochzeit meines besten Freundes, 1997) nominiert, für The Fugitive (Auf der Flucht, 1993) und The Prince of Tides (Der Herr der Gezeiten, 1991). Er wurde zwei weitere Male für Oscars® für den Besten Original-Song für „Look What Love Has Done“ aus dem Film Junior (Junior, 1994) und für „For the First Time“ aus One Fine Day (Tage wie dieser..., 1996) nominiert. Außerdem wurde er für beide Songs mit Nominierungen für den Golden Globe® bedacht. Seine dritte Golden Globe®-Nominierung erhielt Howard für seinen Score für Peter Jacksons erfolgreiches Remake von King Kong (King Kong, 2005).
Auf Howards langer Liste von Filmcredits stehen außerdem Michael Clayton (Michael Clayton, 2007), Blood Diamond (Blood Diamond, 2006), RV (Die Chaoscamper, 2006), Freedomland (Das Gesicht der Wahrheit, 2006), Batman Begins (Batman Begins, 2005), The Interpreter (Die Dolmetscherin, 2005), Collateral (Collateral, 2004), Hidalgo (Hidalgo – 3000 Meilen zum Ruhm, 2004), America’s Sweethearts (America’s Sweethearts, 2001), Runaway Bride (Die Braut, die sich nicht traut, 1999), Romy and Michele’s High School Reunion (Romy und Michele, 1997), Primal Fear (Zwielicht, 1996), Outbreak (Outbreak – Lautlose Killer, 1995), Wyatt Earp (Wyatt Earp – Das Leben einer Legende, 1994), Dave (Dave, 1993), Falling Down (Falling Down – Ein ganz normaler Tag, 1993), Grand Canyon (Grand Canyon, 1991), My Girl (My Girl – Meine erste Liebe, 1991), Pretty Woman (Pretty Woman, 1990) und Major League (Die Indianer von Cleveland, 1989), um nur wenige zu nennen.
Howard wurde auch für seine Arbeit fürs Fernsehen ausgezeichnet und gewann einen Emmy für einen Herausragenden Titelsong für die Serie „Gideon’s Crossing“ und eine Nominierung für einen Emmy in der gleichen Kategorie für „ER“.

Bibliographische Angaben:
Dick King-Smith
Mein Freund, der Wasserdrache
Übersetzt von Anne Braun
978-3-596-80809-0
Fischer Taschenbuch
EUR 5,95
Nach einem heftigen Sturm in Schottland finden zwei Kinder am Strand ein mysteriöses Ei und nehmen es mit nach Hause. Am nächsten Morgen schwimmt in der Badewanne ein kleiner Wasserdrache. Er frisst am liebsten Sardinen in Öl und Schokoladenkekse und wächst unglaublich schnell. So schnell, dass er bald für die Badewanne und den Goldfischteich im Garten viel zu groß ist. Wie kann man ein riesengroßes Geheimnis vor neugierigen Blicken verbergen? Der Wasserdrache braucht dringend einen Ort, wo er sich mühelos verstecken kann und wo er genügend Nahrung findet. Auf abenteuerliche Weise wird er zu einem großen See gebracht. Als Passanten den ausgewachsenen Wasserdrachen dann zum ersten Mal entdecken, wird aus ihm das sagenumwobene Ungeheuer von Loch Ness ...
Der Kinderbuchklassiker - jetzt erfolgreich verfilmt.
TECHNISCHE ANGABEN
Filmlänge
111 min / 3.045 m
Bildformat
Cinemascope, 2,40:1
Ton
SRD/SDDS/DTS
FSK
Beantragt ab 6 Jahren
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