@marc
Das Budget allein ist nicht zwangsläufig ausschlaggebend für einen Kino-Release. Auch die Qualität ist meines Erachtens gar nicht mal so entscheidend. Ich denke, dass es hauptsächlich auf das mit einem Kino-Release verbundene Risiko ankommt. Kein wirtschaftlich handelndes Studio der Welt, würde einen Film ins Kino bringen, wenn es sich nicht irgendeine Rendite davon versprechen würde!
Das ist ja auch der Grund warum Van Damme´s Filme heute nicht mehr im Kino laufen. Seine letzten "großen" A-Movies haben sich allesamt durch hohe Budgets ausgezeichnet, die nicht mehr eingespielt werden konnten. Es waren also Draufzahl-Geschäfte für die jeweiligen Filmverleiher!
Van Damme hat nun die großartige Idee (die du eigentlich wissen müsstest, wenn du dir das UD-Steelbook gekauft hättest!) die Filmrechte von "Full Love" für die ausländischen Territorien (von den USA aus gesehen! Also USA = Inland - Rest = Ausland!) bereits im vorab zu verkaufen. Er erhält dafür einen bestimmten Preis. Die Gesamtheit aller dadurch verbundenen Einnahmen ergeben letzten Endes das Budget für den Film (vielleicht schießt aber auch noch David Winters Produktionsfirma etwas hinzu!). Er verzichtet nun auf seine Gage und übernimmt gleichzeitig auch noch andere Posten, um dem Film mehr Produktionsvolumen zu geben. Was dazu führt, dass er ein mehr als doppelt so großes Netto-Budget (nur für den Film!) zur Verfügung hat. Damit würde er dann versuchen ein bestmögliches Resultat abzuliefern und mit diesem Ergebnis dann zu Sony oder irgendeinem anderen Major Label gehen, denen den Film anbieten und mit ihnen um einen Kinorelease kämpfen.
Die Chancen stünden dabei gar nicht mal so schlecht. Denn das Risiko ist für die Studios vergleichsweise gering, da sie ja nur die Rechte kaufen müssten, welche nicht so teuer sind (im Vergleich zur Finanzierung eines kompletten B-Movies wie beispielsweise "The Shepherd"), die üblichen Kosten die mit einem Kino-Release verbunden sind und ganz wichtig Marketing-Maßnahmen! Also es könnte durchaus klappen und eine Kinoveröffentlichung in den USA, könnte ja auch durchaus auch die Entscheidungen der anderen, ausländischen Filmverleiher positiv beeinflussen.
Desweiteren müsste der Kinoverleih auch noch wie schon oben erwähnt Marketing machen für Van Damme und seinen Film. Dies könnte dazu führen, dass vielleicht auch neue Zielgruppen sich für dieses Drama-Love Story-Action Gemisch begeistern könnten, die keine MA-Filme schauen und mögen! Das ist aber alles Zukunftsmusik! Ich würde mich ehrlich gesagt schon freuen wenn das Projekt tatsächlich Realität würde!
Im übrigen marc, von woher willst du eigentlich wissen das JCVD kein Drehbuch zu einem MA Film geschrieben oder vorliegen hat? Alles ist möglich!
@van_dammer_1
Zugegebenermaßen habe ich die Situation etwas verallgemeinert

, aber mich hat dieser negative Grund-Tenor wirklich sehr gestört!
Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass die Familie van Varenberg bei einem Misserfolg von "Full Love" betteln gehen müsste.
Und Van Damme macht den Film ja auch nicht umsonst! Er verzichtet zwar auf seine normale Film-Gage, erhält dafür aber für jede verkaufte Kopie weltweit einen gewissen Betrag. Ich stehe einer solch verkaufsabhängigen Bezahlung hier grundsätzlich sehr positiv gegenüber, weil er sich dadurch genötigt fühlen könnten, nur solche Filme zu machen, die die Zuschauer auch wirklich sehen möchten. Also keine fragwürdigen Experimente und 08/15 Filme!
Je länger ich mir die Situation durch den Kopf gehen lasse, desto wahrscheinlicher wird es eigentlich, das "HeAdSpace" nicht mehr 2008 gedreht wird. Sollte die Drehdauer von "Full Love" wirklich vier ganze Monate betragen, wird er sich wohl in den verbleibenden um den Schnitt und einen möglichen Kino-Release in den USA kümmern. Desweiteren braucht er ja auch mal ne Pause.
Stimmt und ich bin sehr gespannt, ob er dann dafür die Dreharbeiten zu "Full Love" unterbrechen wird. Ich fände es nämlich äußerst fragwürdig, wenn er nicht bei der Premiere von "J.C.V.D - Der Film" dabei sein würde.
Na Ja. Meines Erachtens ist "Urban Justice" ein sehr unterdurchschnittlicher Film. Besser als die Schlaftablette "Hard Corps" ist er allemal und im Vergleich zu den Machwerken die Seagal in den letzten Jahren verbrochen hat, ist er sogar wirklich gut. Also man kann ihn sich durchaus einmal anschaun und dann schnell wieder vergessen.
Das weiß ich schon! Nach den Einspielergebnissen von "Until Death" in den von dir genannten Ländern gehts aber wohl eher weiter bergab (Leider wohlgemerkt!)!
MfG Van-Action