I'm a Cyborg But That's OK - Special

Tomtec




I’M A CYBORG, BUT THAT'S OK

ein Film von PARK Chan-wook

Republik Korea 2006 - 105 Min. - 35mm - Farbe - OmdU - FSK ab 12

KINO START: 17. Januar 2008

www.im-a-cyborg.de






Regisseur PARK Chan-wook

Der Koreaner PARK Chan-wook ist aus der internationalen Kinolandschaft nicht mehr wegzudenken. Beginnend mit seinem Grenz-Drama „Joint Security Area” konfrontierte er zunächst das koreanische Publikum mit einer neuen Filmästhetik, um dann seinen cineastischen Eroberungsfeldzug durch die Welt zu führen. Seine gefeierte Rachetrilogie, die Filme OLDBOY, SYMPATHY FOR MR. VENGEANCE und SYMPATHY FOR LADY VENGEANCE, zeigen kompromissloses Kino, genreübergreifend und stilistisch revolutionär.

PARK Chan-wook hat zahlreiche Preise gewonnen. Der sicherlich bedeutendste unter ihnen war die Auszeichnung für OLDBOY bei den Filmfestspielen in Cannes mit dem Spezialpreis der Jury.

Die Überraschung war groß, als PARK Chan-wook bekannt gab, sein nächster Film werde eine romantische Komödie sein. Auch wenn es in seinen früheren Filmen immer wieder etwas zum Schmunzeln und Träumen gab, waren dies sicher nicht Hauptmerkmale. Den meisten blieb bei PARKs Filmen die aufwühlende Brutalität in stilisierten Bildern im Gedächtnis. Der Zusatz „eine Art“ romantische Komödie ließ schon eher erahnen, was zu Erwarten war.

Auch für PARK Chan-wook kam die Idee zu I'M A CYBORG, BUT THAT’S OK sehr überraschend: Eines Nachts träumte er von einem Mädchen, aus dessen Körper Kugeln schießen. Um dieses Bild strickte er nach eigenen Aussagen noch ein wenig Handlung, und fertig war der Film.


Biografisches:

PARK Chan-Wook wurde 1963 geboren. Er hat einen Abschluss in Philosophie von der Universität von Sogang. Zu Studienzeiten gründete er einen Filmclub und verfasste zahlreiche Filmkritiken. Darüber kam er zu ersten Jobs als Regieassistent, bis er 1992 mit MOON IS THE SUN'S DREAM sein Regiedebüt gab. Erst mit JOINT SECURITY AREA gelang ihm der kommerzielle Durchbruch. Neben seiner praktischen Tätigkeit als Filmemacher schreibt PARK Chan-wook auch heute noch regelmäßig Filmkritiken und -essays.


Filmographie (Regie & Drehbuch):

- MOON IS THE SUN´S DREAM (1992)
- TRIO (1997)
- JOINT SECURITY AREA – J.S.A. (2000)
- SYMPATHY FOR MR. VENGEANCE (2002)
- OLDBOY (2003)
- SYMPATHY FOR LADY VENGEANCE (2005)
- I'M A CYBORG, BUT THAT’S OK (2006)

I'M A CYBORG, BUT THAT'S OK

Originaltitel: SAIBOGUJIMAN KWENCHANA
Republik Korea 2006 · 105 Minuten · OmdU · 35mm · FSK ab 12 beantragt
Offizielle Homepage: www.im-a-cyborg.de

Regie
PARK Chan-wook

Drehbuch
CHUNG Seo-kyung, PARK Chan-wook

Produzenten
LEE Chun-young

Ausführende Produzenten
Miky LEE, LEE Tae-hun

Koproduzenten
KIM Joo-sung, JOON H. Choi

Produktionsfirma
Moho Film

Kamera
CHUNG chung-hoon

Ton
KIM Suk-won, KIM Chang-sub

Licht
PARK Hyun-won

Musik
CHO Young-uk

Komposition.
HONG Dae-sung, HONG Yoo-jin

Ausstattung
RYU Seong-hie

Schnitt
KIM Sang-bum, KIM Jae-bum

Make-up & Haare
KIM Hyun-jung

Kostüm
CHO Sang-kyung

Visual Effects
YI Zeon-Hyoung

Spezialeffekte
JUNG Do-an


Darsteller

LIM Soo-jung...........................als Young-gun
JUNG Ji-hoon..........................als Il-sun
LEE Young-nyeo.....................als Young-guns Mutter
SOHN Young-soon .................als Young-guns Großmutter
CHOI Hee-jin...........................als Dr. CHOI Seul-gi
YOO Ho-jung...........................als Die Mutter als Kind
LEE Kyung-eun.......................als Patientin
JOO Eun-young Hee...............als Sohn
LEE Young-mi.........................als OH Seul-mi
CHUN Sung-hoon ...................als HWANG Gyu-suk
KIM Choon-gi ..........................als LEE Dae-pyung
KIM Do-yeon ...........................als Krankenschwester
OH Dahl-su .............................als SHIN Duk-cheon
PARK Jun-myun .....................als WANG Gop-dan
PARK Byung-eun....................als KIM Jun-beom
KIM Joo-bok............................als OH Dong-su



Kurzinhalt

Young-gun ist überzeugt ein Cyborg zu sein. Sie spricht mit Getränkeautomaten und Lampen, verweigert menschliche Nahrung und trägt eine Brotdose mit Batterien bei sich, um sich jederzeit wieder aufladen zu können.

In einer Nervenklinik begegnet sie Il-sun, der glaubt, er könne anderen Menschen ihre Fähigkeiten klauen. Und auch wenn sich das für einen Cyborg nicht gehört, entwickelt Young-gun Gefühle für Il-sun.

Ihre exzentrisch-zarte Romanze, voller Schlafflüge und Jodeleinlagen, ist in Gefahr, als Young-gun wegen Unterernährung zu sterben droht. Doch Il-sun ist zu allem bereit und nutzt seine Gabe, um Young-gun zurückzuholen.



Pressenotiz

Regisseur PARK Chan-wook (OLDBOY) bezeichnet I'M A CYBORG, BUT THAT’S OK als „kind of a romantic comedy“ – das lässt jeden, der auch nur eine Ahnung vom Oeuvre des koreanischen Ausnahmeregisseurs hat, einiges vermuten. Doch der Film sprengt die Dimension des Vorstellbaren. Die abgedrehte Mischung aus EINER FLOG ÜBER'S KUCKUCKSNEST, dem Ideenreichtum Michel Gondrys und der visuellen Kraft des koreanischen Kinos ist ein beinahe anarchistisches Meisterwerk. Ohne Respekt für Normen und gängige Logik galoppiert das Märchen von zwei vereinsamten Seelen samt seiner Absurdität und Spleenigkeit auf den Zuschauer zu. Nicht ohne Grund war I'M A CYBORG, BUT THAT’S OK der Publikumsfavorit des diesjährigen Berlinale-Wettbewerbs und gewann den Alfred Bauer Preis für den innovativsten Film des Festivals.




PARK Chan-wook über I'M A CYBORG, BUT THAT’S OK:

“I thought lightly of it at first. This film was merely one of the 8 HD projects that had been planned at the time. I thought it would be a small island in between the three revenge series that took five years in the making and my next film EVIL LIVE that I had in the works for a long time. To Beethoven, perhaps it would be like his Symphony No. 8. To Sam Peckinpah, it would be like the soft ballad JUNIOR BONNER between his most violent films STRAW DOGS and GET AWAY. But don’t get me wrong, I’m not comparing myself to such heights.

This film is like a ‘prop’. In Beethoven’s words, it is a film I made with my ‘buttons undone’. Fun for me making, fun for you watching. I wanted to make a film that my daughter could watch and take my friends to see and laugh out loud. And so I ended up with a peculiar film that even I could not believe that I’ve made.

How should I call it? I think I’M A CYBORG, BUT THAT’S OK is like a playing house. Children gather around and take on different roles like mom, dad, son, daughter, doctor, nurse etc., playing with tiny dishes and pretending on keeping house. In this, the children are set clear in their roles. But in reality, people are distressed in wondering the meaning of their existence and why they exist in this world. Here, those who are in slightly more distress than the norm, are gathered in a ‘mod asylum’. Pathetic to the adult eyes in a world of make belief, children establish logic and consistency. Likewise, schizophrenic patients each develop their own worlds and live inside them.

The mod asylum here is a whole new world like a big kindergarten. Each of the patients’ fantasies and delusions is an independent universe. This leads to a big clamor of the universes getting tangled up in a half-virtual world. It is a miracle that cannot take place in a real psychiatric hospital. And the forces that bring this miracle are ‘sympathy’ and ‘compassion’. Come to think of it, they mean the same thing and the word sympathy appears in two of my former films, SYMPATHY FOR MR. VENGEANCE and SYMPATHY FOR LADY VENGEANCE. Making I’M A CYBORG, BUT THAT’S OK after these films, I realized that it is harder to show love than hatred. It was incredibly difficult to portray love without looking like a hypocrite. Though it was a great struggle for me, I hope you all enjoy it. Then, it will all be okay.“



Darsteller

LIM Soo-jung als Young-gun

LIM Soo-jung wurde 1980 geboren und begann im Alter von achtzehn eine Modelkarriere. Ihr Debüt als Schauspielerin gab sie in der Fernsehserie SCHOOL 4. Ihr erster Kinofilm war THE ROMANTIC PRESIDENT.

Für ihre Rolle in dem Horrorfilm A TALE OF TWO SISTERS von KIM Ji-woon gewann sie den Chung-ryong Film Award als Beste Nachwuchsschauspielerin und den Korean Film Award.

LIM Soo-jung gilt als äußerst facettenreich und originell in ihrem Spiel, weshalb sie prädestiniert für die Rolle der Young-gun war.

Filmografie:

- THE ROMANTIC PRESIDENT (2002)
- A TALE OF TWO SISTERS (2003)
- ...ING (2003)
- SAD MOVIE (2005)
- LUMP OF SUGAR (2006)
- I'M A CYBORG, BUT THAT’S OK (2006)
- HAPPINESS (2007)


JUNG Ji-hoon/Rain als Il-sun

Jung ji-hoon alias Rain ist eine Pop-Ikone in Südkorea. Er wurde 1982 geboren. Seine Sänger-Karriere startete er mit der Single „Bad Guy“, die 2002 zu einem Hit wurde. Seitdem hat er vier Alben veröffentlicht. Als Schauspieler hat er sich in verschiedenen Fernsehserien etabliert.

JUNG Ji-hoon gilt als begnadeter Entertainer und Allround-Talent in den Bereichen Singen, Tanzen und Schauspielern. Unter seinem Künstlernamen Rain ist JUNG Jihoon weit über die Grenzen Südkoreas hinaus bekannt. In einer Leserumfrage des Time Magazine im Jahr 2006 wurde er unter die 100 einflussreichsten Personen der Welt gewählt.

JUNG Ji-hoon gewann für seine Rolle in der Fernsehserie FULL HOUSE den KBS Acting Award. Der Auftritt als Il-sun in I'M A CYBORG, BUT THAT’S OK ist sein Leinwanddebüt, für das er Jodel-Unterricht bei Koreas Top-Jodler SUH Yong-ryul nahm. 2008 wird er in SPEED RACER der Wachowski-Brüder (MATRIX) sein Hollywood- Debüt geben.

- SANG-DU, LET`S GO TO SCHOOL (TV, 2003)
- FULL HOUSE (TV, 2005)
- A LOVE TO KILL (TV, 2005)
- I'M A CYBORG, BUT THAT’S OK (2006)




Pressestimmen

„der immens talentierte Mr. Park [fährt] alles auf, was seine bizarre
Filmemacherphantasie nur hergibt, und das sucht im Weltkino (nahezu)
seinesgleichen." Die Welt

„Eine ganze Stunde lang lässt PARK Chan-Wook seiner Fantasie die Zügel schießen. Er erfindet die abstrusesten Pathologien, versieht sie mit kleinen Vorgeschichten und taucht alles in eine psychedelische Atmosphäre, die sicher nicht gesund ist, aber ständig für Ablenkung sorgt." Die Tageszeitung

„herrlich abstruser Anstaltsfilm“ taz

„eine unwahrscheinliche, oft ins Surreale driftende und manchmal ergreifende Liebesgeschichte in Pastellfarben, und in PARK Chan-Wooks kühler, stilisierter Inszenierung steckt mehr Mitgefühl für seine beschädigten Protagonisten als in den Filmen, die wohltemperiert vor sich hin menscheln. Park hat keine Scheu vor dem Extrem, vor dem Grellen und Hybriden, vor dem Gefühlsstrudel, wie er sich auf ganz andere Weise durch Fassbinders ALEXANDERPLATZ seinen Weg bahnt." Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Park Chan-Wook hat [...] einen warmen, wunderbar ausgestatteten und -gemalten, vor Zitaten nur so überquellenden Liebesfilm gemacht. ... [und] die bezauberndste Liebesszene, die seit langem in einem Berlinale-Wettbewerb zu sehen war“ Berliner Zeitung

„zauberhafte Romanze“ Stern

„Park Chan-Wook greift im Gegensatz zu einst Milos Forman [EINER FLOG ÜBER'S KUCKUCKSNEST] gehörig in die filmische Trickkiste, um den Wahnsinn so richtig fliegen zu lassen." Die Welt

„in einer sonderbaren Verdrehung der romantischen Teeniekomödie und mit erfindungsreichen Bilden, elegantem Schnitt, großartiger Musik und entzückenden kleinen Momenten wie einen endlosen Kuss auf zischenden Düsen.“ Der Tagesspiegel

„Wussten Sie eigentlich schon, dass Koreaner ganz gut jodeln können?" Die Welt


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