Tomtec

Kurzinhalt
Als gestresster Mitbürger Amerikas muss man sich von Zeit zu Zeit einfach mal abreagieren. Millionen von Fans auf der ganzen Welt fiebern einer Person und einem Film entgegen. Postal dreht der Kleinstadt Paradise City den Rücken zu und macht es sich demnächst endlich auf der großen Kinoleinwand bequem. In der Tradition erfolgreicher Titel wie Falling Down oder Wag the Dog drehte Filmemacher Uwe Boll diese satarische Komödie mit dem besonderen Augenzwinkern.
Genervt von der spießigen Gemeinde im beschaulichen Städtchen Paradise City, geht der Postal Dude auf einen Zwerchfell erschütternden Feldzug durch die belebten Straßenzüge. Nicht nur Katzen, Anwohner und Polizisten legen sich mit dem smarten Helden an, selbst Osama Bin Laden ist angesichts solcher Dreistigkeit erzürnt.
100% politisch unkorrekt!

Inhalt
Postal verfolgt zwei Tage im Leben des Postal Dude, der es sich in der amerikanischen Kleinstadt Pradise, die an Spießbürgerlichkeit nicht zu überbieten ist, gemütlich gemacht hat. Selbst wenn Du denkst, es kann nicht mehr schlimmer kommen, verpasst Dir das Leben noch einen kräftigen Tritt in die Magengrube. Zusammen mit seiner Frau, Bitch, lebt Dude in einem kleinen Wohnwagen im Randgebiet der Stadt.
Nach einem missglückten Bewerbungsgespräch und dem nachfolgenden Gang zum Sozialamt steht Dude auf der Türschwelle seines Onkels. Dave, der sich als erfolgreicher Anführer der städtischen Sekte einen Namen gemacht hat, steht jedoch selbst vor dem finanziellen Ruin. Zusammen mit seinem Neffen schmiedet der geliebte Onkel den Plan, verkäufliches Merchandise zu klauen und sich an den Erlösen zu bereichern. Blöd nur, dass just in diesem Moment die Taliban in Paradise eintreffen, mit einem wesentlich perfideren Plan im Hinterkopf. Die Dinge geraten völlig außer Kontrolle, als sich Osama bin Laden dann auch noch genötigt sieht, seinen Freund und Unterstützer George Bush einzuschalten.
Dude lernt schnell, wie befreiend es sein kein, wenn einem nichts geblieben ist, das man noch verlieren könnte. Er lernt, keinem Sektenführer zu folgen, speziell wenn dieser Sektenführer bereits seine eigene Bibel geschrieben hat. Er lernt, dass sich die Liebe an den unwirtlichsten Orten finden lässt, selbst dann, wenn das Objekt der Begierde dein Leben mit einer Waffe am Kopf aushauchen möchte. Und zu guter Letzt zeichnet sich auch ab, dass die Explosion einer nuklearen Bombe durch nichts zu überbieten ist.

Daten
Titel:
Postal
Jahr der Produktion, Herstellungsland:
2006, USA / Kanada / Deutschland
Genre:
Satire / Comedy
Regie:
Uwe Boll
Drehbuch:
Uwe Boll
Produktion:
Running with Scissors, Boll Kino Beteiligungs GmbH & Co. KG, Brightlight Pictures
Darsteller:
Zack Ward, Dave Foley, Chris Coppola, Michael Benyaer, Jackie Tohn, Erick Avari, Ralf Möller
Musik:
Jessica de Rooij
Drehorte:
Vancouver, British Columbia, Canada
Bild- und Filmformat:
16 : 9, Film 35 mm
Tonformat:
Dolby SRD

Von Spiel zu Film
Am 24. Oktober 2005 gab die amerikanische Spieleschmiede Running with Scissors einen Coup bekannt, der viele Fans erfreuen sollte. Die Verfilmungsrechte des ebenso bekannten wie kontroversen PC-Spiels Postal gingen an den deutschen Regisseur und Medienmogul Uwe Boll, der sich zu diesem Zeitpunkt bereits um ein Drehbuch bemühte.
Postal, abgeleitet von der Redewendung „going postal“, bedeutet frei übersetzt „einen Amoklauf starten“. Running with Scissors stieß bei der deutschen Medienzensur bereits damals auf taube Ohren, als sie den Erstling der Spielereihe zur Prüfung vorlegten. Ebenso wie Postal erfuhr auch Postal 2 eine schnelle Indizierung, was eine Verbreitung im deutschsprachigen Raum unmöglich machte. Postal 2 erschien 2003 in Amerika und präsentierte sich im Gegensatz zum Original erstmals in frei zugänglicher 3D-Grafik, basierend auf der Unreal-Engine, während Postal 1997 bereits durch die isometrische, aber nicht minder provokante Ansichtsweise für Furore sorgte. Postal 3 ist für das kommende Jahr angekündigt und wird in Zusammenarbeit mit den Akella Studios zwischen Amerika und Russland entwickelt. Der erneute Ausflug in das verschlafene Städtchen Paradise wird durch die von Valve Software entwickelte Source Engine in Szene gesetzt und garantiert eine realistischere Darstellung.
Grundziel des Spiels ist es damals wie heute, 5 Tage im Leben des Postal Dude unbeschadet zu überstehen. Ob dabei Gewalt zum Einsatz kommt, liegt beim Spieler selbst. Einige Missionen lassen sich jedoch freilich nicht ohne den Einsatz von Waffen lösen, da die Einwohner von Paradise City dem Protagonisten nicht immer friedlich gesonnen sind.
Postal vereint in der filmischen Umsetzung alles, was Fans an der bekannten Reihe lieben. Katzen erfüllen ihren Zweck beispielsweise als Schalldämpfer, um die aggressiven Bewohner des fiktiven amerikanischen Städtchens lautlos um die Ecke zu bringen. Als es um die Frage des passenden Hauptdarstellers ging, entschied sich Uwe Boll für den Einsatz des Schauspielers Zack Ward, der sein Können bereits in Filmen wie „Freddy vs. Jason“, „Resident Evil: Apocalypse“ oder demnächst in Michael Bays „Transformers“ unter Beweis stellte und noch stellen wird. Ward legt sich im Film nicht nur mit dem amerikanischen Präsidenten an, er kämpft auch gegen die Terroristen der Al Quaida oder Osama Bin Laden persönlich. Dargestellt mit dem gewissen Augenzwinkern, präsentiert uns Postal einen satischen Blick auf die heutige Bevölkerung, die Politik und den fanatischen Glauben.
Die Dreharbeiten begannen am 13. September in Coverdale und Vancouver, Kanada. Mit dem zur Verfügung stehenden Budget von rund 15 Millionen Dollar ließen sich auch aufwändige Effekte bewerkstelligen. Neben Seed, einem weiteren Film der Boll KG, zeichnete Uwe Boll hier erstmals komplett eigenständig für das Drehbuch verantwortlich.
Drehtagebuch
von Uwe Boll
„Bei einer Locationtour, bei der wir Drehorte für POSTAL suchten, ließen wir aus Versehen meinen Hund Daisy an einem Ort namens „Fantasy Gardens“ zurück und merken dies erst, als wir 30 Minuten später am nächsten Ort ankamen. Ich fuhr natürlich sofort zurück und merkten schon vom Highway aus, wie zwei Sicherheitsbeamte versuchten Daisy zu fangen, es aber nicht schafften. Daisy habe ich bei den Dreharbeiten von BLOODRAYNE in Bukarest von der Straße aufgelesen. Unser Bus hält und Daisy springt überglücklich rein. Doch damit nicht genug. Wir halten zum Mittagessen an einem Schnellimbiss und sind keine 10 Minuten in dem Restaurant, da hält ein Transporter vom Tierschutzverein vor unserem Bus und will die Tür knacken, weil die Hunde im Bus sitzen. Ich sehe das Auto, renne zum Bus und mache dem Beamten klar, dass der Bus klimatisiert ist, die Hunde eine Schüssel mit Wasser haben und wir nur insgesamt 15 Minuten die Hunde alleine lassen würden. Er will mir aber ein Strafmandat geben und meinen Personalausweis sehen, den ich ihm auch gebe. Er sieht meinen Namen und sagt: „You are not Uwe Boll, the director!?“. Mir schwant Böses. Wenn er meine Filme hasst, muss ich nun 500$ statt 50$ bezahlen. Dann sage ich: „Yes!“. Seine Miene hellte sich auf: „I’m a big fan!“. Ich gebe ihm ein Autogramm und kann gehen. Manchmal ist es also gut, ein Regisseur zu sein.
Die Vorbereitungen zu POSTAL laufen auf Hochtouren und ich fliege nach L.A., um mit Shawn Williamson Agenten zu treffen und Schauspieler zu casten. Es kommen extrem witzige und bekannte Schauspieler und sprechen vor, um sich für Osama Bin Laden und andere Rollen zu bewerben.
Der Soundmix und die letzten DUNGEON SIEGE Computereffekte werden abgewickelt und die Dreharbeiten zu POSTAL starten. Zu guter Letzt sind wir in der Lage, für POSTAL super Comedians als Schauspieler zu verpflichten. Verne Troyer (der Mini aus AUSTIN POWERS), Chris Spencer, Dave Foley, Chris Coppola, Zack Ward, Seymour Cassel, Michael Pare und Ralf Möller sind nur einige Cast-Mitglieder, die die politisch inkorrekteste Komödie aller Zeiten machen. Ein bekannter Komiker aus der US-Comedyserie SEINFELD spielt OSAMA BIN LADEN.
Die Dreharbeiten beginnen und vom ersten Tag an haben alle Teammitglieder und die Schauspieler unglaublich viel Spaß, denn so einen Film hat noch niemand gedreht. An einem Tag fahre ich mit drei Taliban und Osama zum Catering und sie sehen alle so realistisch aus, dass Passanten denken, wir wären wirklich Terroristen. Es ist an der Zeit, einen Film wie POSTAL zu drehen, denn nach dem 11. September ist die gesamte Stimmung in Filmen in eine Art Selbstzensur gedrückt worden. Das Recht auf freie Meinungsäußerung ist in den USA verloren gegangen, aber die Leute haben es satt und wollen endlich wieder Komödien, die die Grenzen des guten Geschmacks überschreiten wie die alten Monty Python Filme (DAS LEBEN DES BRIAN etc.).
Die POSTAL Dreharbeiten laufen hervorragend und wir haben unglaublichen Spaß mit den Hauptdarstellern, die alle perfekt für ihre Rollen sind.
In den Szenen in LITTLE GERMANY spiele ich selber mit. Der Erfinder des Games POSTAL will mich in meiner Szene ermorden, aber wird vorher von mir erschossen. So machen wir Spaß über die konstante Kritik aus der Videogame Ecke.
Die letzte Drehwoche von POSTAL läuft wie am Schnürchen und wie immer enden wir ON TIME und IN BUDGET. Am letzten Tag mache ich nochmal einen Sparringsboxkampf mit Ed, dem Stuntman, und wir ziehen 8 Runden durch. Nach meinen Boxkämpfen fehlt mir nun das Boxtraining. Joggen reicht urplötzlich nicht mehr.
Am letzten Drehtag drehen wir die Eröffnungssequenz von POSTAL, in der wir zeigen, was wirklich im Cockpit der Flugzeuge der Anschläge vom 11. September passierte. Die Piloten streiten sich über die Anzahl der Jungfrauen, die sie im Paradies bekommen, die Passagiere stürmen das Cockpit und die Maschine rammt aus Versehen das World Trade Center. Die Terroristen wollten eigentlich in auf die Bahamas. Die Szene wird super und alle lachen sich kaputt. Einen Film wie POSTAL hat es seit Monty Pythons LEBEN DES BRIAN nicht mehr gegeben.“
Meinung des Regisseurs (Uwe Boll)
„Die Zeit ist reif, um POSTAL der Welt zu präsentieren!“
„Nach dem 11. September durchlief unsere Welt dramatische Veränderungen. Es herrscht Krieg in Afghanistan, Israel, dem Libanon, Irak und verschiedenen Staaten des afrikanischen Kontinents. Amerika und Europa haben Angst, die Führungsstellung an China und Indien zu verlieren. Fanatische Moslems besitzen in der heutigen Zeit so viel Kraft, die Welt, so wie wir sie kennen, aus den Angeln zu heben.
Selbstzensur und Rücksichtsnahme auf jede Minderheit und Mehrheit bestimmen das öffentliche Klima. In den westlichen Ländern wird Bush als Idiot wahrgenommen, doch niemand kritisiert ihn öffentlich, denn alle haben Angst vor der „Achse des Bösen“ der Al Kaeda. Wenn Bin Laden ein verrückter Fanatiker und Massenmörder ist, nehmen wir dann an, dass George Bush als wunderbarer Führer agiert? Wenn Moslems Terroristen sind, machen dann gleichzeitig Christen und Juden alles richtig?
In dieser schwierigen Zeit benötigt die Welt einen Film, der wesentlich selbstironischer mit der weltlichen Situation umgeht als es Hollywoodfilme jemals könnten. POSTAL ist ein Manifest des Tabubruches und der freien Meinung. POSTAL akzeptiert keine Zensur. Die Politik im Hier und Heute ist intolerant. Wir haben die religiösen Fanatiker auf der einen, die Lobbyisten der Öl- und Waffenindustrie auf der anderen Seite. Auf beiden Seiten wird an der Zerstörung der Welt gearbeitet. Die Welt stirbt langsam, aber deutlich sichtbar an globaler Erwärmung und der Belastung durch Schadstoffe, da große Konzerne von Habgier und Dummheit getrieben werden. Falls intelligente Menschen diesem Wahnsinn nicht schnell ein Ende bereiten, werden unsere Kinder ihr eigenes Leben nicht auskosten können.
„POSTAL“ spottet aus diesem Grund über alle Kulturen, Religionen, politische Parteien und Anführer unserer Länder. Niemand wird verschont. Mein Ziel ist es, Provokation, Lacher und offene Debatten auszulösen. Unsere Welt gerät ins Trudeln und „POSTAL“ zeigt, wie selbstverliebt jeder Einzelne von uns ist mit ins Verderben rennt und irgendwie auf Vernunft der anderen hofft.
Religionen geben Menschen die Möglichkeit, einer höheren Macht die Schuld für ihr Handeln zu geben. Wir leben in einer Welt, die sensibel auf das religiöse Empfinden der Menschen reagiert. Allerdings nehmen die Religiösen keine Rücksicht auf die Atheisten.
Abgesehen von den Feuerwehrmännern und Rettern des 11. September, kann ich nicht verstehen, weshalb die Opfer des Anschlages zu Helden erklärt werden. Ich sage, nicht alle von ihnen waren Helden. Sie sind bei einem terroristischen Anschlag ums Leben gekommen.
Darunter normale Menschen, die in ihrem gesamten Leben noch nichts Heldenhaftes vollbracht haben. Mehr als eine Millionen Afrikaner, Juden und Araber sind seit dem 11. September bei terroristischen Anschlägen oder Kriegen ums Leben gekommen. Das Ableben dieser Menschen wurde nicht von den Medien behandelt. Ist deren Leben also weniger wert als das eines Börsenmaklers in New York? Wir müssen endlich begreifen, dass die Toten zu Helden stilisiert wurden, um sinnlose Kriege zu rechtfertigen, die nur Rüstungs- und Ölfirmen nützen.
Es ist an der Zeit, endlich die Augen zu öffnen!
Vielleicht wird „POSTAL“ auch Dich schocken, aufregen oder unterhalten!“
Meinung eines Journalisten (Robert Pino)
Der Film, so hofft es Uwe, gibt ihm die Möglichkeit, die Welt zu verändern. „Es ist witzig und es könnte ein sehr wichtiger Beitrag werden.“ Neben der satirischen Darstellung des Präsidenten spielt Osama Bin Laden eine große Rolle. Es gibt kein Halten. „Zu Zeiten der Monty Python Filme scherte sich niemand um die Reaktionen. Sie haben es getan, weil es einfach witzig war, ohne auf die späteren Konsequenzen zu achten. Wir können doch nicht akzeptieren, dass wir uns vor der Meinung religiöser Vereine fürchten.“ Es ist ja nicht so, als würde Uwe erwarten, dass seine Meinung mit offenen Armen empfangen wird.
„All die politisch unkorrekten Dinge in unserem Film werden sicher für einen Skandal sorgen. Es kommt also ganz darauf an, welche Seite sich am meisten angegriffen fühlt. Ich kann es zu diesem Zeitpunkt nicht genau sagen, denn wir greifen wirklich jedes Thema auf. Ich halte es für sehr wichtig, einen möglichst großen Rahmen zu erreichen, nicht nur eine bestimmte Gruppe.“ Am Ende ist nur wichtig, dass ihm die Fans eine Chance geben. „Selbst wenn Du Alone in the Dark oder House of the Dead gehasst hast, sieh dir POSTAL aus einem neuen Blickwinkel an. Konzentriert Euch nicht auf die Person, sondern den Film selbst. Und bitte sagt nicht: „Oh, Gott, nicht schon wieder ein Film von Uwe Boll, nur um etwas Negatives in ihm sehen zu können.“
Gebt POSTAL eine Chance. Durch die Rückkehr zu seinen humoristischen Wurzeln hat Uwe den perfekten Weg gefunden, um seine Anti-Meinungsfreiheit Message unter das Volk zu bringen. Trotz aller Kontroversität: der satirische Blick ist dringend nötig, in dieser heutigen Welt voller Angst.

Cast
Regie
Uwe Boll
Bereits in der frühen Kindheit drehte Uwe Boll private Kurzfilme auf Super 8 und Video, bevor er das Studium der Regie in München und Wien begann. Er studierte außerdem Literatur und Betriebswirtschaft in den deutschen Städten Köln und Siegen. 1995 beendete er sein Studium mit dem Doktor für Literatur. Von 1995 bis 2000 agierte Uwe Boll als Produzent und Regisseur bei der Taunus Filmproduktions GmbH. Um sich selbstständig zu machen, gründete er bereits im Jahr 1992 die Boll Filmproduktion und Verleih GmbH, die in die Boll KG überging und noch heute existiert. Heute dreht, produziert und schreibt er Filmprojekte für ein weltweites Publikum.

Darsteller
Zack Ward
Zack Ward kam im Jahr 1970 zur Welt. Sein größter Wunsch war, Schauspieler zu werden, seine Mutter, selbst eine Schauspielerin, wollte, dass Zack wie ein normales Kind in behüteten Verhältnissen aufwächst. Durch seinen Bruder kam er letztendlich doch zur Schauspielerei. Nach vielen kleinen Rollen ergab sich die Möglichkeit einer Rolle im Klassiker A Christmas Story von 1983. Über 300 Kinder sprachen für die Rolle vor, doch das Glück lag auf seiner Seite. In den folgenden Jahren widmete sich Zack Ward auch weiterhin dem Filmgeschäft. Seine größten Erfolge feierte Ward in Filmen wie Freddy vs. Jason, Resident Evil: Apocalypse oder Trade.
Dave Foley
Nach dem Rausschmiss aus einer alternativen High School entschloss sich Dave Foley, das Fach der Stand-Up-Comedy weiterhin zu verfolgen. Bei der Arbeit als Platzanweiser lernte er seinen späteren Begleiter Keven McDonald kennen. Zusammen traten sie als Duo bei Veranstaltungen auf. Im Jahr 1984 schlossen sie sich mit einem weiteren Team zusammen, um „The Kids in the Hall“ zu gründen. Mit 22 kam dann endlich der Durchbruch, als Foley die Hauptrolle in der kanadischen Produktion High Stakes ergatterte.
Ralf Möller
Darsteller in TV-Serien wie Conan: Der Abenteurer oder präsente Kraftprotz in Blockbuster wie The Scorpion King und Gladiator. Ralf Möller hat viele Gesichter. 1959 in Recklinghausen geboren, entdeckte er bereits im Alter von 17 Jahren die Leidenschaft für das Bodybuilding. 1986 gab es die Entlohnung für harte Arbeit und Fleiß: den Weltmeistertitel! Mit einer Größe von 1,96m war Ralf der bis heute größte und schwerste Weltmeister des Bodybuilding. Um sich verstärkt auf das Thema Film konzentrieren zu können, zog Ralf 1992 mit seiner Frau nach Los Angeles, Kalifornien.
In den folgenden Jahren wirkte Ralf Möller an namhaften US-Produktionen wie Universal Soldier, Cyborg oder Gladiator mit. Die gute Zusammenarbeit mit dem deutschen Fernsehsender RTL brachte Ralf auch immer wieder für Produktionen in sein Heimatland zurück. So spielte er die Hauptrolle in "Der Superbulle und die Halbstarken" und in "Held der Gladiatoren". Im Jahr 2004 kam "Megalodon - Hai-Alarm auf Mallorca" in das deutsche Fernsehen und wurde zum großen Erfolg: Mehr als 8,5 Millionen Zuschauer verfolgten den Sommer-Action-Thriller.
Erick Avari
Erick Avaris Filmografie umfasst Hauptrollen in Blockbustern wie The Beast of War, Planet der Affen, Stargate, Independence Day oder Die Mumie. Durch seine ausgiebige Tätigkeit im Kinogeschäft zog es Erick auch an die Theater dieser Welt. Auf dem Broadway war er in dem hitverdächtigen Bühnenstück „The King and I“ zu sehen und wirkte auch an „Tis Pity She's a Whore„ mit. Seine Kindheit verbrachte Erick in Darjeeling, einer kleinen Stadt in Indien.
Seymor Cassel
Seymor Cassel wurde bereits 1968 für einen Oscar nominiert, damals für die Rolle des Chet in John Cassavetes „Faces“. Er studierte die Schauspielerei am American Theatre Wing und im Actors Studio. Sein Debüt feierte Cassel im Erstlingswerk von Cassavetes, dem Drama Shadows, bei dem er außerdem als Produzent beteiligt war.
Schauspieler und Regisseur blieben sich auch weiterhin treu. Cassel wirkte auf die eine oder andere Weise noch in sieben weiteren Produktionen von John Cassavetes mit. Nach dem Tod seines Freundes machte er sich als Darsteller im Independent-Sektor einen Namen.
Verne Troyer
Verne Troyer, bekannt für die Rolle des Mini-Me, Dr. Evils kleiner und intelligenter Helfer aus den „Austin Powers“ Filmen. Der 30-Jährige lebt mir einer Größe von 80 Zentimetern, hat es jedoch faustdick hinter den Ohren. Seit vielen Jahren arbeitet Verne im Showgeschäft nun schon als Schauspieler und Stuntman. 1969 in Michigan geboren, hatte Verne schon immer den Traum, später als Schauspieler tätig zu sein. Erste Erfahrungen sammelte der kleinwüchsige Amerikaner in der Produktion „Baby's Day Out“ von 1994. Heute ist Verne hauptsächlich im komödiantischen Fach zu finden.
Larry Thomas
Bestens bekannt für die Rolle als Koch in der Kult-Comedy Seinfeld, wirkte Thomas in mehreren Filmen, Shows und Werbespots mit. Für seine Rolle in Seinfeld war Thomas außerdem für einen Emmy nominiert. 2006 trat er in Arrested Development bereits als Imitation von Saddam Hussein auf. Seine Filmografie umfasst Auftritte in Serien wie Law & Order, Scrubs, CSI oder Sabrina.
Michael Paré
Michael Paré, 1958 in New York geboren, ist ein amerikanischer Schauspieler. Der große Durchbruch gelang Paré mit dem Auftritt in der TV-Serie The Greatest American Hero, wo er als Tony Villicana auftrat. Zusätzlich war sein Können seit 1983 in unterschiedlichsten Kinproduktionen zu sehen. Neben der Schauspielerei baute sich Michael ein zweites Standbein durch Werbespots in Japan auf.

Crew
Regie
Uwe Boll
Drehbuch
Uwe Boll
Produzenten
Uwe Boll
Dan Clarke
Jonathan Shore
Shawn Williamson
Musik
Jessica de Rooij
Kamera
Mathias Neumann
Schnitt
Julian Clarke
Casting
Sunday Boling
Meg Morman
Produktionsdesign
Tink
Set Dekoration
Joanne Leblanc
Kostüm-Design
Maria Livingstone
Makeup
Sally Barnes
Joel Echallier
Amanda McGowan
Special Effects
Chris Bignell
Jak Osmond
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