Dario Argento's "Inferno"

kinski
Dario Argento's
"Inferno"



Originaltitel : Inferno
deutscher Alternativtitel : Horror Infernal

Herstellungsland : Italien (1980)
Genre : Horror
Lauflänge : 106 Minuten
Freigabe : ab 18 Jahren

Regie : Dario Argento
Drehbuch : Dario Argento
Produktion : Claudio Argento, Salvatore Argento, Guglielmo Garroni
Musik : Keith Emerson
Regieassistent : Lamberto Bava

Darsteller:
Leigh McCloskey
Irene Miracle
Eleonora Giorgi
Daria Nicolodi
Sacha Pitoeff
Alida Valli
Veronica Lazar
Gabriele Lavia
Feodor Chaliapin jr
Leopoldo Mastelloni
Ania Pieroni







Inhalt :
Eine Serie unerklärlicher mystischer Morde geschehen scheinbar unabhängig voneinander in Rom und New York. Einziger Anhaltspunkt für den jungen Mark Elliot: ein geheimnisvolles Buch in lateinischer Sprache, geschrieben von dem Architekten Virelli - einem ausgezeichneten Kenner des Okkulten. Alle Morde geschahen in von Virelli entworfenen Häusern, aber Virelli schrieb dieses Buch vor fast einhundert Jahren... (Quelle : amazon)






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Für mich zählt INFERNO (Horror Infernal) im Gegensatz zu "Suspiria" nicht unbedingt zu Argento's Meisterwerken. Sicher ist der Streifen sehr atmosphärisch und bietet den gewohnten Thrill. Aber gerade im Vergleich zum ersten Teil der Mütter-Trilogie schneidet er deutlich schlechter ab.
Dabei versprach der Film gerade durch seinen gelungenen und gruseligen Anfang ebenso gut zu werden wie "Suspiria". Angetrieben durch die Psycho-Musik von Keith Emerson steigert sich der Film ziemlich schnell in einen Farben- und Bilderrausch, verliert sich dann aber irgendwo in ständigen Wiederholungen ohne jemals wirklich auf den Punkt zu kommen. Das "Böse" bleibt irgendwie immer im Hintergrund und selbst beim Finale vermag es nicht annähernd den gleichen Schrecken zu erzeugen wie man es beim ersten Teil gewohnt war. Davon abgesehen ist die Maskerade echt billig.
Was bleibt ist eine grandiose erste halbe Stunde, die wirklich zum Besten gehört, was Argento gedreht hat. Danach flacht INFERNO deutlich ab und enttäuscht vor allem durch sein wenig packendes Finale.

Fazit : 6 / 10

RickOne
Wie der Zufall so will, habe ich gestern zum ersten mal "Suspiria" gesehen, zumindest bis 10 Minuten vor Schluss, da musste ich dann unfreiwillig ausmachen. Augen rollen
Sonderlich umgehauen hat mich Argentos angeblicher Kultfilm nicht, zumindest kann er anderen Genre-Größen dieser Zeit nicht dass Wasser reichen, war aber trotzdem nett anzuschauen und das Ende muss ich eines Tages nochmal nachholen.

Da "Inferno" angeblich schlechter sein soll, als Suspiria, interessiert mich dieser erstmal nicht, höchstens dann im Trilogie-Paket mit "Mother of Tears".
Vielleicht werde ich eines Tages alles der Reihe nach anschauen, aber bis dahin haben es die Argento-Filme nach wie vor schwer bei mir.....