Tomtec
DreamWorks Animation
präsentiert
in Zusammenarbeit mit Columbus 81 Productions

Bee Movie – Das Honigkomplott
START: 13. Dezember 2007
im Verleih von UNIVERSAL PICTURES INTERNATIONAL GERMANY GMBH
Original-Stimmen
Barry B. Benson - Jerry Seinfeld
Vanessa - Renée Zellweger
Adam Flayman - Matthew Broderick
Layton T. Montgomery - John Goodman
Moskito Elchpiekser - Chris Rock
Ken - Patrick Warburton
Janet Benson - Kathy Bates
Martin Benson - Barry Levinson
Lou Lo Duca - Rip Torn
Trudy - Megan Mullally
Stab
Regie
Simon J. Smith
Steve Hickner
Produktion
Jerry Seinfeld
Christina Steinberg
Drehbuch
Jerry Seinfeld
Spike Feresten
Barry Marder
Andy Robin
Musik
Rupert Gregson-Williams
Ausführender Musikproduzent
Hans Zimmer
Schnitt
Nick Fletcher, a.c.e.
Produktionsdesign
Alex McDowell, RDI
Visual Effects Supervisor
Doug Cooper
Art Direction und Character Design
Christophe Lautrette
Associate Producer
Cameron Stevning
Head of Story
David Pimentel
Head of Character Animation
Fabio Lignini
Head of Layout
Nol L. Meyer
Synchronisation
Barry B. Benson - Jerry Seinfeld - Bastian Pastewka
Vanessa Bloom - Renée Zellweger - Mirjam Weichselbraun
Adam Flayman - Matthew Broderick - Gerrit Schmidt-Foß
Ken - Patrick Warburton - Tilo Schmitz
Layton T. Montgomery - John Goodman - Klaus Sonnenschein
Martin Benson - Barry Levinson - Frank-Otto Schenk
Lou Lo Duca - Rip Torn - Hans Teuscher
Janet Benson - Kathy Bates - Regina Lemnitz
Elchpiekser - Chris Rock - Jan-David Rönfeld
Richterin Bombleton - Oprah Winfrey - Joseline Gassen
Buzzwell - Tom Deininger
Jackson - Michael Iwannek
Trudy - Megan Mullally - Cathlen Gawlich
Hector - David Pimental - Frank Schaff
Buzz - David Herman - Dennis Schmidt-Foß
Andy - Hans Hohlbein
Splitz - Ingo Albrecht
Bee Larry King - Joachim Pukaß
Bud Ditchwater - Tobias Kluckert
Freddy - Boris Tessmann
Elmo - Rainer Doering
Pilot - Gerald Schaale
Horst Hummel - David Herman - Tobias Meister
Vanderhayden - Erich Räuker
Janitor - Uwe Jellinek
Ray Liotta - Udo Schenk
Übersetzung: Andrea Wilhelm
Text: Oliver Rohrbeck
Regie: Oliver Rohrbeck
Synchronstudio: Berliner Synchron AG

One Line Synopsis
Das Herz klopft, die Flügel zittern, der Stachel ist angespannt – um die andere Seite des Lebens zu entdecken, wagt sich die mutige Biene Barry Benson in die aufregendste Großstadt der Welt: New York City! Ein atemberaubendes Animationsabenteuer, erdacht von Star-Komiker Jerry Seinfeld und umgesetzt vom „Shrek“-Studio DreamWorks.

Pressenotiz
Komikerlegende Jerry Seinfeld steht gemeinsam mit DreamWorks, dem Studio der „Shrek"-Macher als Produzent, Drehbuchautor und Inspiration hinter dem summenden Animationsabenteuer „Bee Movie - Das Honigkomplott". Frisch aus dem College steht Biene Barry B. Benson am Anfang einer lebenslangen Karriere bei Honex®. „Hol dir den Nektar, hol dir den Blütenstaub - mach den Honig!" - harte Arbeit, keine Abwechslung und ein Leben für die Honigproduktion! Das sind nicht gerade die besten Zukunftsaussichten für ein abenteuerlustiges Bienenmännchen und so verlässt er den Bienenstock mit der Fliegerstaffel, um irgendwo da draußen seine Bestimmung zu suchen. So wenig er es mit den Traditionen hält, so schnell bricht er auch das eherne Gesetz des Schweigens gegenüber den Menschenwesen, als er der New Yorker Blumenhändlerin Vanessa begegnet. Von ihr erfährt er, dass die Menschen seit Jahrhunderten den Bienen ihren Honig wegnehmen. Es ist Zeit, findet Barry, etwas dagegen zu unternehmen und die Menschheit auf Diebstahl zu verklagen.
Einige Verwechslungen, Windschutzscheiben und eine süße Verschwörung warten auf Barry B. Benson - ein überwältigendes Bienenabenteuer in Seinfelds Lieblings-Großstadtdschungel rund um den Central Park. Ein Spielplatz für Pointen, grandiose Unterhaltung und in jedem Fall der beste Bienenfilm aller Zeiten.
Produktionsnotizen
Von Comedy-Legende Jerry Seinfeld kommt mit „Bee Movie – Das Honigkomplott“ eine Komödie, die alles ändern dürfte, was Sie über Bienen zu wissen glaubten.
Wir erleben die Welt der geschäftigen Kreaturen durch die Augen der kleinen Biene Barry B. Benson (Originalstimme von Emmy- und Golden Globe-Gewinner Jerry Seinfeld, deutsche Stimme Bastian Pastewka) und seiner Menschenfreundin Vanessa (Originalstimme von Oscar®-Gewinnerin Renée Zellweger, deutsche Stimme Mirjam Weichselbraun).
Bei seinem ersten Ausflug in den Animationsfilm leiht Seinfeld nicht nur der zentralen Figur seine Stimme, der Comedy-Star ist zugleich Koautor und Produzent. Für die weiteren Sprechrollen konnte eine Riege renommierter Schauspieler gewonnen werden. Matthew Broderick („Blendende Weihnachten”, „The Producers”) spielt Adam Flayman, Barrys besten Freund und Mitschüler, der zufrieden mit seinem Leben im Honex-Stil ist. John Goodman („Cars”, „Die Monster AG”) erweckt den ebenso geschwätzigen wie mächtigen Agenten Layton T. Montgomery zum Leben. Chris Rock („Madagaskar”, „Spiel ohne Regeln”) ist der Moskito Elchpiekser, ein farbenprächtiges Insekt mit eigenwilligen Ansichten zum Leben, den Barry bei seinem Ausflug in die Menschenwelt an einer Windschutzscheibe trifft. Patrick Warburton („Jagdfieber”, „Himmel und Huhn”) spricht Vanessas aggressiven Tennispartner und Möchtegern-Freund Ken. Oscar®-Gewinnerin Kathy Bates („Schweinchen Wilbur und seine Freunde“, „Zum Ausziehen verführt“) und Oscar®-Preisträger Barry Levinson sind Barrys fürsorgliche Eltern, Janet und Martin Benson, die bestürzt auf das Verhalten ihres rebellischen Sohns reagieren. Zu den weiteren Sprechern gehören Megan Mullally („Will & Grace”), Larry Miller („Plötzlich Prinzessin 2”) und Rip Torn („Voll auf die Nüsse”).

Über die Produktion
Bienenstock Gebrumme
Es gibt ein Sprichwort in Hollywood, das zum ehernen Gesetz geworden ist: „Entscheidend für deinen Erfolg sind die Leute, die du kennst“. Bei der Entstehung von „Bee Movie – Das Honigkomplott“ könnte man dieses Prinzip ergänzen: „Entscheidend ist nicht nur, wen du kennst. Wichtig ist auch, wen die kennen.“
Über ein Jahrzehnt versuchte Jeffrey Katzenberg, Chef von DreamWorks Animation, die Comedy-Ikone Jerry Seinfeld, der mit seiner hoch gelobten Sitcom „Seinfeld“ Triumphe feierte, zu einem gemeinsamen Filmprojekt zu überreden - vergeblich. Seinfeld zog das Angebot noch nicht einmal in Betracht, seine ausgiebige US-Tournee, die langjährige TV-Serie sowie seine Vaterpflichten sorgten für einen randvollen Terminkalender. Zudem sagt der Komiker, dass er nie eine passende Idee für einen Animationsfilm gehabt hätte – bis zu jenem Tag, als er mit Steven Spielberg beim Abendessen war und diese Idee fast zufällig entstand…
Seinfeld traf sich in den Hamptons zum Dinner mit Spielberg. Irgendwann an diesem Abend gab es eine unerwartete Pause im Gespräch. Um das Schweigen zu überbrücken, erzählte Seinfeld nervös und improvisierend von seiner Idee zu einem Film über Bienen, den er „Bee Movie“ nennen wollte – eine wortwitzige Anspielung auf jene billigen „B-Movies“ aus den goldenen Hollywood-Zeiten. Spielberg war sofort begeistert von diesem Titel und telefonierte mit Katzenberg, seinem Partner bei DreamWorks. Am nächsten Morgen meldete sich Katzenberg bei Seinfeld, um ihm zu sagen, dass er dieses „Bee Movie” gerne machen wollte. „Als nächstes weiß ich nur noch, dass sie mich für einen Film verpflichtet hatten“, erinnert sich Seinfeld. „Ich hatte aber wirklich noch keine Idee für den Film. Ich hatte lediglich diesen Titel. Zum Glück ist alles gut gegangen.“
Wenngleich seine spontane Bemerkung bei Spielberg der Auslöser für einen Film war, hat Seinfeld sich schon lange mit der Bienenwelt beschäftigt. „Ich finde einen Bienenstock sehr interessant: die soziale Hierarchie, die Arbeitsteilung, seine Architektur. Honig ist doch ein ziemlich beeindruckendes Produkt für so einen Käfer, oder? Als das Thema auf mich zukam, hatte ich also die Hoffnung, dass ich damit viel Spaß haben könnte – und so ist es auch geschehen.“
Für Seinfeld sollte „Bee Movie – Das Honigkomplott“ das unbekannte Leben von vielfach missverstandenen Insekten zeigen. Der Aufhänger war dabei der Honig. „Was will man mit einer Geschichte über Bienen erzählen?“, fragt Seinfeld. „Für mich liegt die große Story darin, dass die Menschen den Honig stehlen. Die Bienen arbeiten so hart dafür und wir nehmen es uns einfach, ohne dass sie es überhaupt bemerken. Sie glauben, sie produzieren den Honig für sich selbst. Dann kommen wir, stehlen ihn und füllen ihn in Gläser ab. Wir machen Profit und sie arbeiten wie die Sklaven. Das war für mich das Thema, davon sollte die Story handeln.“
Wenngleich er schon viele Jahre im Filmgeschäft arbeitet, war die Welt der Animation ganz neu für Seinfeld. Wiederum zahlte es sich aus, Beziehungen zu höchsten Kreisen zu haben. Einer dieser Kontakte war verantwortlich für die erfolgreichste Animationsserie der Filmgeschichte – ein Trio von Filmen (deren vierter Teil bereits entsteht), in dem ein großer grüner Gigant die Hauptrolle spielt: Shrek.
Nachdem „Bee Movie – Das Honigkomplott” grünes Licht bekam, erhielt Seinfeld einen Schnellkurs in Animation von Katzenberg persönlich, der auch während der ganzen Produktion als Berater tätig war. Dazu erklärt Seinfeld: „Ich hatte wirklich keine Ahnung, wie diese Filme gemacht werden. Ich musste alles lernen. Jeffrey hat mir alles erklärt und mich als Mentor durch diesen gesamten Prozess geführt. Ich weiß, wie man witzige Dinge schreibt, aber ich hatte keine Vorstellung, wie man sie in so einem Projekt einbringt. Also gab er mir diesen ‚So macht man solche Filme’-Schnellkurs und verlangte, dass ich das nun ebenfalls sofort kann. Es ist das Verdienst von Jeffrey, dass dieser Film entstand. Meine Beteiligung verdanke ich nur seiner Unterstützung.“
„Bee Movie – Das Honigkomplott” war mehr als eine reine Auftragsarbeit für Seinfeld. Das leidenschaftliche Streben nach Perfektion bei seinem ersten Animationsfilm war vergleichbar mit den hohen Ansprüchen des Komikers bei seiner bahnbrechenden TV-Serie. In dem vierjährigen Produktionsprozess war Seinfeld Autor, Produzent und Schauspieler. Das Resultat ist ein ganz neuer Typ von Animationskomödie, deren Witz in jedem Bild spürbar wird: Die Geschichte der Biene Barry B. Benson und seiner Suche nach einem Leben jenseits des Bienenstocks – eine Suche, die zu einem Gerichtsprozess führt, der gravierende Auswirkungen auf das Verhältnis von Bienen und Menschen haben wird.
„Ich habe den Vergleich mit einem Sandkasten schon früher in anderen Bereichen benutzt, aber für die Animation trifft das ganz besonders zu“, erzählt Seinfeld. „Es ist, als ob man zu dir sagt: ,Wir geben dir einen Sandkasten und dort kannst du alles bauen, was du nur möchtest. Du kannst aus dem Sand jede Form und jede Figur machen – du kannst auf jede Art und in jedem Stil dein eigenes Universum erschaffen. Wir geben dir allerdings immer nur ein einziges Sandkorn und es kann dann insgesamt vier Jahre dauern.’ Das war der kleine Haken dabei.“
Ein ‚A’-Team für ein „Bee Movie“
Der CG-Animations-Veteran und Regisseur Simon J. Smith fand Seinfelds Idee, die Welten von Bienen und Menschen zusammenzubringen, höchst unkonventionell. „Mein erster Gedanke beim Lesen des Drehbuchs war: ‚Das ist Wahnsinn. Das ist eine verrückte Idee.’“, erinnert sich Smith. „Das meine ich allerdings im besten Sinn. Je länger man die Story liest und die Entwicklung der Figuren beobachtet, desto fantastischer wird es. Großartig dabei ist, dass wir den Humor von Jerry Seinfeld durch die Figur einer Biene erleben, was in dieser Form noch nie zu sehen war. Besonders gefällt mir, dass diese Story von uns allen handelt. Es geht um unsere Gesellschaft, unser Verhalten – und darum, wie lächerlich wir uns meistens dabei machen.“
Der anerkannte Animations-Regisseur Steve Hickner fand die Idee einer Verbindung von Seinfeld mit Bienen gleichfalls inspirierend: „Jerry ist der König der beobachtenden Komik“, erläutert er. „Komödie ist eine grandiose Möglichkeit, den Menschen ihre Marotten und Eigenheiten so vorzuführen, dass sie darüber lachen können. Jerry ist definitiv ein Teil von Barry Benson, zugleich ist die Figur ganz anders als man sie von seiner Show kennt. Im Fernsehen wird der dramaturgische Bogen von Figuren naturgemäß nicht bis zum Abschluss gebracht, sonst wäre die Sendung ja zu Ende. Beim Film funktioniert das anders. Deshalb können wir durch Barry ganz neue Seiten von Jerry Seinfeld sehen, die uns bislang unbekannt waren.“
Für Produzentin Christina Steinberg („Das Vermächtnis der Tempelritter”) war es wie ein grandioses Geschenk, Seinfeld an Bord zu haben. „Es hat sicher einen Moment gegeben, wo Jerry dachte, er gibt uns das Drehbuch, lässt uns dann den Film alleine drehen und erscheint erst wieder zur Premiere“, erläutert sie. „Aber dann wohnte er regelrecht im Studio und beschäftigt sich mindestens acht Stunden am Tag mit dem Projekt. Die Animationskünstler bekamen auf diese Weise einen Zugang zu Jerry, sowohl als Autor wie auch als Hauptfigur. Er sprach sämtliche Dialoge für sie und gab ihnen zweimal am Tag eine private Standup-Show. In diesen dreistündigen Vorstellungen konnten die Zeichner nicht nur die Mimik ausführlich studieren. Sie bekamen zudem einen exzellenten Einblick in Jerrys Art des Schauspielens, in seinen Stil und das Timing seiner Komik.“
Das Drehbuch entstand als kreativer Gemeinschaftsprozess, eine Methode, mit der Seinfeld schon bei seinen Serien überaus erfolgreich war. Zu der Gruppe gehörten diesmal Hickner, Steinberg und Seinfeld, die sich gegenseitig sehr schätzten. „Wir waren eine starke Truppe“, erklärt Smith. „Steve, Christina, Jerry und ich – dazu noch unser Cutter Nick Fletcher – verbrachten jeden Tag dreieinhalb Stunden gemeinsam in einem Raum, um an diesem Film zu arbeiten – und das alles vier Jahre lang. Es war fantastisch. Ich hatte zuvor mit Steve Hickner bei ein paar anderen Sachen gearbeitet und wir kamen schon immer gut miteinander aus. Er ist ein großartiger Kollege mit viel Energie und einer Menge Erfahrung. Es war wunderbar, erneut mit ihm bei diesem Projekt zu arbeiten und dabei von einer so großartigen Gruppe unterstützt zu werden.“
Hickner erwidert diese Gefühle. „Simon ist ein sehr talentierter Regisseur, der jedem Projekt seine ganz besondere Handschrift verleiht. So auch bei ‚Shrek 4-D', den er gerade für den Universal Themenpark gemacht hatte. Dieser 11 Minuten lange Film sorgt nicht nur für ganz großes Staunen, was man bei einem Themenpark erwartet, sondern bietet zudem eine großartige Geschichte voller Gefühle. Er war der ideale Partner für mich für diesen Film.“
Produzentin Steinberg, die zum ersten Mal mit den beiden Regisseuren arbeitete, sagt über ihre Erfahrung: „Wenn man über Jahre hinweg an einem Film arbeitet, kommt man sich naturgemäß ziemlich nahe und ich hatte eine großartige Zeit mit den beiden. Steve ist ein Veteran in der Animation, er wuchs mit DreamWorks auf und ist ein wunderbarer Geschichtenerzähler. Er kennt sich bei DreamWorks bestens aus und weiß, wie man Story und Figuren so verbindet, dass alles funktioniert. Simon ist ein großartiger Filmemacher. Er hat ein gutes Auge, einen souveränen Stil und sehr viel Humor. Er arbeitet wunderbar mit den Animationskünstlern zusammen. Er kennt das Filmemachen auf jeder Ebene. Für mich war die Arbeit mit beiden eine fabelhafte Erfahrung, sie ergänzen sich auf perfekte Weise.“
Seinfeld ergänzt: „Sie waren fantastisch. Simon, Steinberg, Steve und Seinfeld haben nicht nur das “S” gemeinsam, wir sind bei diesem Projekt zu einer echten Einheit verschmolzen. Wir wurden diese verschworene Gruppe, die alles gemeinsam macht. Es war großartig, wir haben uns blendend verstanden und konnten gemeinsam viele gute Ideen entwickeln. Unsere grandiose Gruppe werde ich am meisten vermissen.“
Kuck mal wer da spricht
Für Autor/Produzent/Schauspieler Seinfeld war es eine reizvolle Idee, die Biene Barry außerhalb ihres üblichen Umfelds zu präsentieren und damit einen komödiantischen Blick auf unsere Kultur zu werden: „Barry hat gerade sein College abgeschlossen, und wie der Held in ‚Die Reifeprüfung’ weiß er noch nicht so genau, was er später einmal machen möchte“, erläutert Seinfeld. „Durch eine Reihe von Umständen gerät er außerhalb des Bienenstocks, wo er ein bisschen über die Kultur lernt und sich mit einem Menschen anfreundet. Durch diese Erfahrung mit der Welt der Menschen wird Barry ziemlich aus dem Gleichgewicht geworfen – und sein Leben nimmt fortan einen völlig anderen Verlauf als man es von Bienen gemeinhin erwartet.“
Während sich die menschliche Zivilisation ständig verändert und weiterentwickelt, hat sich bei der Bienenkultur in den letzten 27 Millionen Jahren nur relativ wenig getan. Du wirst geboren, gehst zur Schule, machst deinen Abschluss, gehst zur Arbeit und stirbst. Das ist nicht so schlimm, wenn man dabei seine eigenen Entscheidungen treffen kann. Aber im Bienenstock von Neuwabenstadt hat man lediglich die Wahl, welches kleine Rädchen man spielen möchte beim großen Ziel: Der Produktion von Honig. Im Fall von Barry bietet die Firma Honex gut 3.000 verschiedene Jobs an, vom Heizer, Kühler, Umrührer, Prüfer oder Reiniger. Wenn eine Biene ihre Entscheidung getroffen hat, ist es unwiderruflich. Kein Ausscheren. Kein Aufstieg. Kein Urlaub. Keine Feiertage. Keine Kündigung. Für Barry bedeutet das: Keine Lust!
Ohne zu ahnen, wie ähnlich er den Menschen ist, zögert Barry bei der Entscheidung zwischen Schulabschluss (seine Stunde beginnt um 9.15 Uhr morgens) und einem Job bei Honex. Seine fürsorglichen Eltern Martin und Janet Benson hoffen, dass ihr Sohn in die Fußstapfen des Vaters tritt und ein ‚Umrührer’ wird. Doch Barry interessiert sich mehr für die Welt außerhalb des Bienenstocks.
Der einzige Weg aus dem Bienenstock führt über die „Pollen Crew“, einer mutigen Elite-Einheit, die verantwortlich ist für das Einsammeln des Nektars und das Bestäuben der Blüten. Nur diese Militäreinheit darf den Stock zu verlassen, um draußen lebenswichtige Aufgaben für das Bienenleben zu erfüllen. Obwohl das eigentlich nur ein Job für echte Männer ist, darf der schmächtige Barry bei einer Expedition teilnehmen, die sein Leben grundlegend ändern wird. „In unserem Film wimmelt es nur so vor Bienen-Regeln“, erläutert Seinfeld. „Wenn man einen Animationsfilm macht, erschafft man eine künstliche Welt. Diese Welt braucht ihre Gesetze – und dabei kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen. Zum Beispiel erfanden wir die Regel, dass es nur Sechsecke geben darf und alle Kreise und Dreiecke verboten sind - schließlich haben die Bienen das Sechseck erfunden. Oder wir beschlossen ein Summ-Verbot nach 18 Uhr, wenn die Bewohner schlafen. Das wichtigste Gesetz war allerdings, dass die Bienen nie mit den Menschen sprechen dürfen – obwohl sie schon immer reden konnten. Aber die vorhandenen Probleme mit den Menschen genügen ihnen völlig.“
Barrys Ausflug mit der „Pollen Crew” gerät für ihn zur Offenbarung. Die Welt der Menschen ist jenseits seiner wildesten Vorstellungen: Voller ungewohnter Formen und Farben – und wimmelnd vor Menschen. Nach einer ziemlich beängstigenden und unangenehmen Erfahrung auf einem Tennisplatz, einer erkenntnisreichen Begegnung auf der Windschutzscheibe eines Lastwagens sowie einem heftigen Regenschauer weht es Barry in die Wohnung der netten Floristin Vanessa in Manhattan. „Barry trifft seine Freundin Vanessa, weil sie ihm das Leben rettet als andere Gäste in der Wohnung ihn umbringen wollen“, erläutert Seinfeld. „Barry hat dann einfach das Gefühl, wenn dir jemand das Leben rettet, musst du dich dafür bedanken und fliegst nicht einfach davon. Für dieses Dankeschön redet Barry mit Vanessa - auch wenn er damit das Gesetz bricht. Für ihn wäre es einfach viel zu unfreundlich gewesen, seinem Lebensretter nicht zu danken.“
Als langjähriger Fan von Renée Zellweger dachte Seinfeld sofort an sie für die Rolle der Vanessa. „Renée kann dramatisch sein und lustig, völlig albern und ganz durchdacht. Sie besitzt ein bewundernswertes Können und Talent. Ich hatte sie schon einige Male zuvor getroffen und wollte einfach, dass sie die Rolle übernimmt. Sie verfügt über diese großartige Stimme und bei einem Animationsfilm ist die Stimme alles. Im Laufe der Jahre habe ich mit vielen Hundert Schauspielern gearbeitet und oft genug musste ich ihnen meine Vorstellungen immer und immer wieder erklären. Bei Renée ist es anders, sie ist wie eine schöne Violine, die jede Note spielen kann.”
Nach ein paar ersten Telefongesprächen hatte Seinfeld 2004 die Chance, den Film seinem Wunschstar direkt zu erklären. Bei der New Yorker Premiere des DreamWorks Animation Hits
„Grosse Haie - Kleine Fische“ saß er direkt neben Zellweger. (Katzenberg könnte etwas mit dieser Sitzordnung zu tun gehabt haben.)
„Ich sprach mit ihr darüber und erklärte ihr meine Vorstellungen. Wir hatten das große Glück, dass sie das alles mochte und ihre Zustimmung zu dem Projekt gab.“
Zellwegers Leidenschaft für „Bee Movie – Das Honigkomplott” hatte mehrere Gründe: Die Möglichkeit, mit Seinfeld zu arbeiten. Die kreative Freiheit, die für dieses Genre typisch ist. Und natürlich die Aussicht auf jede Menge Spaß. Zellweger erläutert das so: „Die einzigen Grenzen bei einem Animationsfilm liegen in der Vorstellungskraft seiner Macher. Man kann Dinge auf millionenfache Wege ausprobieren, ohne sich Gedanken über die Logistik machen zu müssen. Es ist unglaublich, welche kreativen Möglichkeiten sich daraus ergeben. Es herrscht eine unheimlich gute Atmosphäre im Aufnahmestudio, weil man den Luxus hat, sich nicht um den drohenden Sonnenuntergang und schlechte Lichtverhältnisse sorgen zu müssen oder darum, dass andere auf einen warten. Es ist eine sehr entspannende Abwechslung von realen Dreharbeiten.“
Ein besonderer Luxus für die Schauspieler bestand darin, dass Seinfeld jeden Tag im Studio anwesend war und die Dialoge oft mit seinen Szenenpartnern gemeinsam aufnahm. Üblicherweise werden Sprachaufnahmen bei Animationsfilmen einzeln aufgenommen und erst später in der Mischung zusammengebracht. Durch die ständige Anwesenheit von Seinfeld kam es zu einem flüssigen, kreativen Prozess mit den Sprechern. Falls ein Dialog dem Autor/Produzenten nicht gefiel, konnte das sofort verbessert werden.
„Jerry besitzt viel Comedy-Erfahrung“, erläutert Zellweger, „er erkennt sofort den Unterschied zwischen interessant und urkomisch: das kann eine Pause, ein Tonfall oder ein Atemzug sein. Oft genug muss man die Dinge etwas kleiner oder etwas größer machen, und er kennt genau diese Dosis. Er ist sehr präzise. Er weiß genau, was er haben möchte und kann seine Vorstellungen gut vermitteln – was nicht viele können. Seine Vorschläge haben sich stets als sehr praktikabel erwiesen. Beim Animationsfilm entwickelt man die Figuren entscheidend durch die Dialoge.“
Steinberg stimmt zu: „Es war unglaublich. Wir hatten das Glück, dass unsere Schauspieler so gerne mit Jerry gearbeitet haben, dass sie uns ständig zur Verfügung standen. Ich habe noch nie erlebt, dass sich Leute derart darauf gefreut haben, ihre Dialoge zu sprechen – was hier pausenlos geschah. Es war eine wunderbare Erfahrung.“ Zellweger erwidert: „Ich habe mich auf jede Aufnahme gefreut. Jeder Anruf mit den neuen Terminen machte mich glücklich. Die Arbeit war sehr konzentriert, aber wir haben immer sehr viel gelacht, was mir ausgesprochen gut gefiel.“
Die Freundschaft zwischen Barry und der Floristin ist für Seinfeld das Herz des Films. „Ihre Beziehung macht den Kern des ganzen Filmes aus, denn man glaubt diese Freundschaft ganz einfach. Nichts daran wirkt seltsam. Sobald man beide zusammen sieht und reden hört spürt man, dass sie eine wahre Freundschaft verbindet. Besonders lustig finde ich, dass überhaupt niemand diese Bienen-Menschen-Freundschaft in Frage stellt.“
Regisseur Smith ergänzt: „Weil Renée als Stimme von Vanessa jede noch so kleine Nuance beherrscht, kann sie die Freundschaft zwischen einer Biene und einem Mensch glaubwürdig vermitteln. Sie ist fröhlich, warmherzig, lustig und liebenswert in jedem Satz.“
Hickner erläutert dazu: „Meine Lieblingsszene im Film ist jene, als Vanessa and Barry zum ersten Mal Blickkontakt haben. Sie trägt ihn vorsichtig in einem Glas aus dem Fenster und lässt ihn dort frei. In diesem Moment will er aber noch nicht gehen und setzt sich auf ein Blatt – das ist einfach wunderbar.“
Während Barry der freie Geist ist, steht sein bester Freund Adam Flayman für das genaue Gegenteil. Adam ist zufrieden mit dem Bienenleben und will am System nicht rütteln. Er ist zufrieden damit, den Rest seines Lebens für den Honig zu arbeiten, ganz gleichgültig in welchem Bereich. Er möchte ganz einfach nur ein produktives Mitglied im Bienenstock sein.
Die Stimme von Adam stammt im Original von Jerrys Freund Matthew Broderick, der schon über reichlich Erfahrung als Sprecher für Animationsfilme verfügt. Für ihn war es ein reizvolles Angebot, mit einem seiner besten Freunde zu arbeiten und dabei die Dialoge live aufzunehmen. „Die Aufnahmen von ‚Bee Movie – Das Honigkomplott’ waren ganz anders als sonst“, erzählt er. „Üblicherweise sitzt man isoliert hinter einer Glaswand im Studio und liest alleine seinen Text. Hier saß Jerry mit dabei, was alles viel einfacher machte. Ich musste gar nicht viel darüber nachdenken, was ich sage. Ich hatte mehr Spielraum, ganz so, wie bei einer realen Szene mit einer echten Person. Allerdings konnte es dann auch schon passieren, dass man von Zeile fünf gleich vier Versionen ausprobierte.“
Diese Art der Aufnahmen kam Brodericks Comedy-Talent sehr entgegen. „Wir konnten verschiedenen Dinge probieren, wobei ich meist den Vorgaben von Jerry gefolgt bin, was zu einem fast natürlichen Gesprächsverlauf geführt hat. Ich habe Animationsfilme gesprochen, bei denen ich noch nicht einmal die Namen der Kollegen kannte. Diesmal war der ganze Arbeitsprozess ein großer Spaß. Wie haben einfach so lange probiert, bis es funktioniert hat.“
Brodericks Vorliebe für Animationsfilme erwies sich gleichfalls als Vorteil. „Ich liebe Animationsfilme und mache da schon deshalb gerne mit, weil Kinder sie ansehen können, mein eigener Sohn inklusive. Solche Filme sind von Dauer und wichtig für Kinder. Als ich klein war, war ich ein großer Fan von ‚Bugs Bunny’. Ich bin mit Cartoons aufgewachsen, schon deshalb ist die Arbeit in diesem Genre ein großer Spaß.“
Für Regisseur Smith war die Besetzung von Broderick ein Glücksfall: „Es war ein grandioser Umstand, dass Matthew im Film den besten Freund von Barry spricht - und im echten Leben ebenfalls einer der besten Freunde von Jerry ist. Wenn beide zusammen im Studio waren, herrschte sofort eine große Harmonie. So viel Gemeinsamkeit hätte man mit zwei anderen Schauspielern nie erreichen können.“
„Matthew ist ein Freund, ein sehr lustiger Typ mit sehr trockenem, hintergründigen Humor, was ich sehr mag“, erläutert Seinfeld. „Ich hatte eigentlich nie vor, Filme zu machen. Umso mehr freute ich mich auf diese schöne Gelegenheit, einmal gemeinsam mit ihm zu arbeiten. Entgegen vieler Darstellungen lieben Schauspieler diese Arbeit als Sprecher sehr. Sie können im T-Shirt erscheinen und nach 45 Minuten ist der Job oft erledigt.“
Jede Story mit einem besten Freund benötigt auch einen fiesen Feind. Hier ist es der selbstherrliche Anwalt Layton T. Montgomery, der in 35 Jahren noch nie einen Fall verloren hat und der von John Goodman gesprochen wird. „Layton ist der klassische, leicht korrupte Südstaaten-Anwalt, der sich gerne reden hört“, amüsiert sich Seinfeld. „Er ist ein imposanter, kräftiger Typ in einem großen Anzug, der nicht immer so ganz ehrlich ist bei seiner Taktik.“
Smith ergänzt: „Wir wollten eine freundliche, voluminöse Stimme für Layton. Er sollte den Gerichtssaal wie eine Bühne benutzen und Barry bei jeder Gelegenheit verbal versenken. John Goodman war einfach perfekt dafür, diese übergroße Figur zum Leben zu erwecken. Wir wollten, dass jeder sofort merkt, dass Layton der Böse ist. Wer an seinem Auto das Nummernschild 'A-L-I-B-U-Y’ hat, kann nicht ganz ehrlich sein.” (Seinen ersten Auftritt hat Montgomery als seine zwei großen Schuhe ins Bild kommen und einen Käfer zertreten, der unglücklicherweise den Weg des Anwalts kreuzt.)
„Eine Figur wie Layton T. Montgomery zu spielen, selbst wenn es nur über die Stimme passiert, ist ein Traum für jeden Schauspieler“, erläutert Goodman. „Die Aufnahmen als Spaß zu beschreiben, wäre reine Untertreibung. Wenngleich der Typ ein bisschen schäbig sein mag, macht er ja nur seinen Job. Er mag kein Freund der Insekten sein, aber irgend jemand muss doch die menschliche Rasse verteidigen, oder?“
Während Layton sich nur im Gerichtssaal blutrünstig gibt, sind andere ständig auf der Suche nach echtem Blut. Wie zum Beispiel der Moskito Elchpiekser, der seinem Namen der Vorliebe für Elchblut verdankt. Ursprünglich sollte die Figur nur kurz auftauchen, als Barry auf der Windschutzscheibe eines Lastwagens landet. Doch als Seinfeld den Comedy-Superstar und Filmemacher Chris Rock dafür verpflichten konnte, änderte sich die Größe der Rolle sofort: „Chris und ich haben die meisten unserer gemeinsamen Szenen improvisiert“, erläutert Seinfeld. „Von ihm stammt zum Beispiel die Idee, dass es Moskitos so schwer bei den Frauen haben, weil diese viel mehr an Libellen und Motten interessiert sind als an der eigenen Art.“
Regisseur Hickner erklärt: „Wer mit Jerry und Chris Rock arbeitet hat es mit zwei der weltbesten Komiker unserer Zeit zu tun. Wir hatten die Dialoge aus dem Drehbuch. Und dann hatten wir die Texte, die Jerry und Chris sich an den Kopf warfen. Weil beide Freunde sind und sich sehr lange kennen, herrschte sofort eine große Harmonie und auf dieser Basis begannen sie zu improvisieren. Vieles davon kann man in der Szene mit der Hupe erleben.“ (Nachdem sich beide auf der Windschutzscheibe begegnen, ziehen sie sich in die Hupe des Lastwagens zurück, um sich dort besser unterhalten zu können.)
Rock war begeistert, bei diesem Projekt dabei zu sein: „Als Jerry anrief war ich glücklich, mit ihm arbeiten zu können. Er gehört zu den acht größten Komikern der Welt und ich hatte noch nie etwas mit ihm zusammen gemacht. Ursprünglich war Elchpiekser eine kleinere Rolle. Zum Glück war beim Vorsprechen Jerry dabei. Da will man natürlich erst recht zeigen, was man so kann. Es ist diese Komiker-Sache: ‚Aha, ein lustiger Typ. Dem werde ich einmal zeigen, dass ich auch lustig sein kann.’ Ich habe also viel mehr geboten, als wenn Jerry nicht dort gewesen wäre.“
Steinberg unterstreicht die Wirkung gemeinsamer Aufnahmen: „Sie beginnen mit dem Improvisieren und plötzlich sind aus den zwei Zeilen Dialog gut 15 Zeilen geworden. Es war so ein großartiges Erlebnis, dass wir alle dachten, wir sollten eigentlich Eintritt für diese dreistündige Improvisations-Show der beiden bezahlen.
Die Lacher setzten sich fort bei den Aufnahmen mit „Seinfeld”-Darsteller Patrick Warburton, den Jerry von Anfang an für die Rolle von Vanessas Tennispartner haben wollte. Dieser ‘Körper-von-Gott-und-Gehirn-von-Mattel’-Typ hört nicht umsonst auf den Namen Ken, er möchte nur zu gerne der nächste Freund der Floristin werden und leidet unter einer tödlichen Bienenstich-Allergie.
Das Projekt war ganz nach dem Geschmack von Warburton, zumal er das ‚klassische Seinfeld’-Element bei der Geschichte mochte: „Es ist die ultimative Story aus der Welt der Ausbeutung. Wir behandeln die Ameisen nicht schlecht. Wir stecken vielleicht ein paar von ihnen in eine Ameisenfarm, aber darauf könnten wir gut verzichten. Bei Bienen verhält sich das völlig anders. Wir essen ihren Honig seit Jahrhunderten und sie bestäuben unsere Bäume und Pflanzen. Und was haben die Bienen davon? Absolut nichts. Wenn man zu dieser Tatsache noch eine Prise von unserer politischen Korrektheit hinzu gibt, liegt es fast auf der Hand, dass die Bienen die Menschheit verklagen. Das klingt ganz nach dem Stoff, mit dem Jerry sehr viel Spaß haben könnte.“
Für Warburton ist die Mischung aus Seinfeld und DreamWorks ideal. „Ich bin wirklich beeindruckt von der Animation“, erläutert er. „Man erwartet dieses hohe Niveau von DreamWorks, und ich bin in keiner Minute enttäuscht worden. Das sind nicht irgendwelche Zeichner mit Stiften. Bei DreamWorks ist Animation zu einer Wissenschaft geworden. Dabei ist alles lustig und verrückt. Es ist kreativ und sehr farbenprächtig.”
Steinberg erinnert sich: „Jerry lag immer vor Lachen am Boden, wenn Patrick etwas gesagt hat. Wir mussten das Studio immer vier Stunden buchen, selbst wenn Patrick nur drei Sätze zu sprechen hatte, denn das entwickelte sich jedes Mal zum Lachfest. Wir bekamen so viele guten Dialoge von Patrick, dass wir einen ganzen Film mit ihm allein hätten machen können.“
Die Produzentin fand sich bei den Aufnahmen in der undankbaren Position einer Aufpasserin. „Das gehört zu meinem Job. Bisweilen musste ich alle voneinander trennen, weil sie sich wie hysterisch auf dem Boden wälzten. Ich musste darauf achten, dass wir alle Dialoge im Kasten hatten, die wir brauchten - erst danach durften alle spielen und Spaß haben. Üblicherweise hatten wir am Ende großartiges Material, das an Ort und Stelle entstand.“
Als besorgte Bienen-Eltern Martin und Janet Benson konnten die Oscar®-Preisträger Barry Levinson und Kathy Bates gewonnen werden. Dazu erläutert Hickner: „Sie wollen, dass ihr Sohn in der Honigherstellung arbeitet, weil das von einer Biene einfach erwartet wird. Sie hoffen, dass Barry ein ähnlich guter Honig-Rührer wird wie sein Vater.“
Als Barry mehr möchte, als nur ein kleines Rädchen im Bienenstockbetrieb zu sein, sind seine Eltern zunächst schockiert. Doch weil sie ihren Sohn sehr lieben, unterstützen sie ihn schließlich in seinen Entscheidungen. Dazu erläutert Smith: „Jerry hat mit Barry Levinson zuvor schon gearbeitet, er mag den Klang seiner Stimme und kannte sein großes Talent für Komik. Also lud er ihn ein, den Vater zu sprechen, was sich ausgesprochen gut bewährte. Und dann ist da noch Kathy Bates. Sie ist Kathy Bates. Sie ist einfach fantastisch. Sie kann alle Typen spielen, sie verkörpert jede Figur und war die perfekte Besetzung für die Mutter.“
Seinfeld und sein Team besetzten die anderen Rollen mit einer Riege sehr talentierter Schauspieler, die ein großes Gespür für Comedy besitzen. Dazu gehört der legendäre Film- und Theaterveteran Rip Torn als Leiter der Elite-Einheit „Pollen Crew” Lou Lo Duca; die Emmy-Gewinnerin Megan Mullally als Trudy, die als Honex-Führerin arbeitet sowie der populäre Comedy-Schauspieler Larry Miller als Dean Buzzwell, der Leiter der Winger University und Chef der Arbeitsvermittlung, von der die Absolventen auf die 3.000 Jobs bei Honex verteilt werden.
„Besonders gut gefällt mir an diesem Film, dass man nie genau weiß, wie es weitergeht”, erläutert Hickner. „Am Anfang verlässt Barry den Bienenstock und man glaubt, es wird die Story einer Biene, die bei der ‚Pollen Crew’ aufgenommen werden möchte. Dann trifft er diese Frau und man glaubt, das wird die Story über eine Freundschaft zwischen Biene und Mensch. Und schließlich entdecken wir den Honig und der Film bekommt ein viel größeres Thema, er erzählt die Geschichte der Bienen, die die Menschheit verklagen.“
Simon Smith ist nicht nur ein anerkannter Animationsregisseur, er verfügt zudem über ein großes Talent bei den Sprachaufnahmen. Zu Beginn der Produktion wurden vorläufige Demo-Aufnahmen gemacht, die bei der Entwicklung der Story als Orientierung für die Künstler dienten. „Simon hatte vorab schon gut 70 Prozent der Sprachaufnahmen zur Probe gemacht“, erläutert Steinberg. „Simon ist ein ganz großartiger Schauspieler, der sehr viele Stimmen sprechen kann. Er hat viele Rollen für die Animationskünstler gesprochen und auch im fertigen Film ist er ein bisschen zu hören.“ (Zum Beispiel jene Biene, die Barry das Formular für die ‚Pollen Crew’ überreicht. Oder als Lastwagenfahrer, an dessen Windschutzscheibe Barry, Moskito Elchpiekser und die anderen Insekten enden. Sowie als Bienen-Ingenieur, der einen Fallschirm testet.) „Das ist vermutlich das Animations-Gegenstück zu den Gastauftritten von Alfred Hitchcock in seinen eigenen Filmen”, erläutert Smith.
Von Mensch zu Maschine, von Papier zum PC
„Ich habe noch nie erlebt, dass sich jemand so sehr bei einem Animationsfilm engagiert hat wie Jerry“, erläutert Simon Smith. „Er hat sich um jedes kleine Detail gekümmert, deswegen kann man in jedem einzelnen Bild die Seinfeld-Handschrift erkennen.“
Steinberg ergänzt: „Es ist eine interessante Kombination. Zum einen legt Jerry ganz großen Wert auf Zusammenarbeit. Zugleich weiß er sehr genau, was er möchte. Es hat wohl mit seiner Vergangenheit mit ‚Seinfeld’ zu tun, wo er immer gerne mit einem Team von Autoren gearbeitet hat. Auf diese Weise hat er das Schreiben für ‚Bee Movie – Das Honigkomplott’ begonnen, wobei einige der Autoren bereits bei ‚Seinfeld’ dabei waren. Jerry gab ihnen seine Ideen als Vorgaben, auf deren Grundlage die Pointen und verschiedenen Story-Ideen entwickelt wurden.“
Um eine enge Zusammenarbeit zu ermöglichen, musste DreamWorks Animation den überzeugten New Yorker Seinfeld täglich auf den DreamWorks Campus im kalifornischen Glendale bringen – die Magie von Hewlett-Packard machte es möglich. Auch bei DreamWorks selbst waren das Produktionsteam und die Technologie-Crew gut 500 Kilometer von einander getrennt, die einen in Glendale, die anderen in Redwood City. Durch das Halo Collaboration Studio von HP konnten sich beide Teams so problemlos verständigen als wären sie im gleichen Konferenzraum. Zudem konnte Seinfeld aus seinem Büro in Manhattan mit beiden DreamWorks Teams täglich acht Stunden lang seine Ideen besprechen und jeden Schritt des Projekts gemeinsam bearbeiten.
Produzent Steinberg erläutert: „Wir haben Halo wirklich lieben gelernt. Wir haben damit jeden Tag acht oder neun Stunden gearbeitet. Wir haben darauf geschrieben. Wir haben gemeinsam die neuen Szenen angeschaut und den Schnitt vorbereitet. Wir hatten dort unsere Entwicklungsbesprechungen und Layout-Meetings. Dieser Film wäre ohne dieses System nicht möglich gewesen.“
Smith erläutert dazu: „Das Besondere bei dieser Videokonferenz war die Bild-im-Bild-Funktion. Wir hatten eine große Leinwand, an der sich oben eine Kamera befand, durch die Jerry uns sehen konnte. Zugleich konnten wir umgekehrt auch ihn sehen. Auf diese Weise konnten wir gemeinsam die neuen Szenen ansehen und den Schnitt machen. Es war ein völlig nahtloser Prozess, bei dem man nie spürte, dass Jerry sich weit weg in New York befand, sondern er war immer ganz präsent. Wir haben also buchstäblich jeden Tag in den letzten vier Jahren zusammen verbracht. Ohne die Videokonferenz hätten wir sechs Stunden im Flugzeug sitzen müssen, um Jerry zu treffen und ihm die neusten Szenen zu zeigen. Ohne diese HP-Nabelschnur hätten wir diesen Film nie so machen können. Alles hätte dreimal so lange gedauert und wir wären inzwischen wohl alle schon tot.“
Seinfeld hat seine eigene Meinung zu dieser Methode: „Jeffrey entschied, dass er keine Reisekosten zahlen wollte, wenn ich mich mit dem Team in Los Angeles treffe. Also kaufte er jedem eine billige Einweg-Kamera, mit denen sie alles fotografieren sollten. Die entwickelten Bilder sollten an mich geschickt werden. Alle drei Wochen bekäme ich Post mit den neusten Schnappschüssen und sollte als Antwort meine neuen Bilder zurückschicken – aber das hat alles nicht so gut funktioniert. Also sind wir zu HP gegangen und haben uns dieses Millionen Dollar teure Halo Videokonferenz-System besorgt. Das Team konnte damit mit mir sprechen und ich konnte antworten. Es ist genau wie beim Telefon, nur sehr viel teurer. Es hat alle Annehmlichkeiten eines Telefons, allerdings ohne diesen Makel, billig zu sein.“ Und er fügt hinzu: „Mit diesem System kann man schauspielern, gestikulieren und sprechen. Man erlebt eine Menge nonverbaler Kommunikation – man sieht die Gesichter und die Haltung. Der Austausch von Ideen ist also viel effektiver als durch ein Telefon.“
Mal mir mal ein Bild
Die gleichzeitigen Sprachaufnahmen und der massive Einsatz des HP Halo Systems waren nicht die einzigen Neuerungen, die bei „Bee Movie – Das Honigkomplott“ zur Anwendung kamen. Dass Seinfeld bislang noch keine Erfahrungen mit Animation hatte, brachte ganz neue Perspektiven in das Projekt. Weil ihm die traditionellen Storyboards nicht genügend Details boten, setzte das Team auf neue Wege. Hickner erläutert die Methode so: „Wir haben Cintiqs verwendet, digitale Notizbücher, mit dem wir sofort im Computer zeichnen und die Dinge schnell verändern konnten. Dieser Weg war notwendig, weil unsere Storyboards viel stärker animiert waren als noch vor einigen Jahren möglich. Wir konnten mehr Farben verwenden, alles war viel weiter entwickelt. Das half nicht nur Jerry, sondern uns allen bei der Visualisierung.“
Chefautor Dave Pimentel erklärt dazu: „Jeder Moment wurde von Jerry überprüft. Er schaute sich die Cintiqs an und machte seine Vorschläge: Andere Kamerawinkel und bessere Ideen, die man auf dem herkömmlichen Wege nicht gefunden hätte. Mit jeder Verbesserung wuchs sein Selbstbewusstsein und er hat immer mehr probiert. Es war ein faszinierender Prozess, zumal wenn man bedenkt, dass die Animation völlig neu für ihn ist.“
Smith fügt hinzu: „Mit den Cintiqs bekommt man viel schnellere und klarere Bilder. Das war eine gute Grundlage für die Arbeit, wenn wir einmal keine reale Animation zur Verfügung hatten. Im Unterschied zu Zeichenpapier sind die Bilder hier sehr sauber und man kann gut damit arbeiten: Man kann die Hintergründe oder die Position der Figuren schnell verändern. Mit dieser digitalen Methode geht alles viel schneller als früher, wo man neu gezeichnet oder neu aufgenommen hat.“
Wenngleich „Bee Movie – Das Honigkomplott” eindeutig eine Reise in eine fantastische Welt darstellt, gibt es reale Parallelen zwischen Bienen und großen Städten. Deshalb sahen sich die Filmemacher vor der Gestaltung ihrer Fantasiewelt in der Wirklichkeit um.
Etliche Ausflüge in den Central Park brachten zahlreiche Ideen, wie etwa jener kleine Schildkröten-Teich, wo Vanessa ihren Zehenring verliert. Oder die Platzierung des Bienenstocks auf einer Schafwiese. Einige Mitarbeiter besuchten Imkereien, um sich aus erster Hand über die Geheimnisse der Bienen und der Honigproduktion zu informieren (was auch für jene Sequenz hilfreich war, in der sich Barry heimlich in eine Imkerei einschleicht). Einer der führenden Bienenexperten des Landes besuchte die Produktion und erklärte dem Team den Bienentanz, mit dem sich die Insekten über die Wege zu den besten Nektarplätze verständigen.
Seinfeld selbst besuchte einen Bienenzüchter, einen etwas eigenwilligen Typen, der auf die übliche Schutzkleidung mit Hut und Maske verzichtete. Alles verlief harmonisch, bis der Imker dem interessierten Filmemacher die Königin zeigen wollte. Wütende Bienen machten Jagd auf Seinfeld und stachen ihm ihn die Nase.
Seinfeld erinnert sich: „Nach dem Stich sagte der Typ zu mir: ‚Vielleicht ist es für Sie ein Trost, dass die Biene ihren Stich mit dem Tod bezahlt hat’. Großartig. Damit habe ich mich gleich sehr viel besser gefühlt.”
Praktikanten der Produktion besorgten Hunderte von Fotos von echten Stürmen, die als Vorlage für die Filmstürme dienten. Die Ausstatter unternahmen zudem zahlreiche Informationsreisen zu Imkern, zu Gärten wie den Pasadena’s Huntington Gardens und nach New York.
Die Geschichte von zwei Städten
Die meisten Szenen des Films spielen in zwei großen und ganz verschiedenen Welten. Da ist der Bienenstock, eine funktionsfähige Stadt mit der großen Honex-Fabrik, mit Häusern und allen Annehmlichkeiten einer blühenden Metropole. Und da gibt es New York City mit dem Central Park, Vanessas Wohnung, Läden und Gehwegen. Für die Ausstattung war Produktionsdesigner Alex McDowell verantwortlich, der schon für so unterschiedliche Filme wie „Minority Report“, „Charlie und die Schokoladenfabrik“ und „Corpse Bride - Hochzeit mit einer Leiche“ tätig war.
Dazu erläutert Steinberg: „Wir haben ihn engagiert als wir überlegten, wie diese zwei unterschiedlichen Welten aussehen. Der Bienenstock sollte einzigartig und speziell sein. Als Kontrast dazu wollten wir die Welt der Menschen und den Central Park mit einer leicht überhöhten Darstellung.“
Wenngleich er vom Spielfilm kommt, fühlte sich Produktionsdesigner McDowell nicht fremd bei diesem Animationsfilm. „Die Unterschiede sind wirklich gering. Zu Beginn und bei der Vorproduktion sind die Arbeitsphasen fast identisch wie beim Spielfilm. Erst ab einem gewissen Punkt baut man statt realen Kulissen eben nur virtuelle Schauplätze. Natürlich ist der Zeitaufwand ganz anders. Aber was meinen Zugang zur Ästhetik anlangt, hat es für mich keinen Unterschied zur Ausstattung für einen realen Film gemacht.“
McDowell fährt fort: „Mein Zugang zum Animationsfilm kommt durch meine Arbeit an Filmen wie ‚ Charlie und die Schokoladenfabrik’, bei denen die digitale Technik eine große Rolle spielt – ein Drittel von ‚Charlie’ ist letztlich ein Animationsfilm. Alles ist sehr stilisiert und fantasievoll. Mich hat nun einfach interessiert, wie viel Kontrolle man in der digitalen Welt haben kann.“
Als McDowell zu dem Projekt kam, waren die meisten Design-Elemente bereits entwickelt, doch die verschiedenen Teile waren noch nicht zusammengefügt. So gut das Material im Einzelnen auch war, fehlte es noch an der Vision für das Ganze, insbesondere in Hinsicht auf die Bienenwelt. McDowell konzentrierte sich auf die Architektur und strebte nach einer organischen, natürlichen Ästhetik, um eine ganzheitliche, visuelle Sprache zu entwickeln – eine Sprache, die in beiden Welten des Films funktioniert.
McDowell erinnert sich: „Schon bei unserem ersten Treffen äußerte Jerry diese große Idee, die seit Beginn des Projektes hatte: Die Welt der Bienen sollte eine ideale Gesellschaft darstellen, eine Utopie im Vergleich zur Welt der Menschen. Die Bienen sind ein perfekt funktionierender Organismus in einer perfekten Gesellschaft. Wie kann man das am besten darstellen? Die Lösung bestand für mich in der Idee der Honigproduktion. Wir haben uns also diese Fabrik ausgedacht, die zum Motor in dieser Bienenwelt wird. Alles in diesem Bienenstock dreht sich um diese Fabrik und um die Produktion des Honigs.“
McDowell und seine Mitarbeiter machten Honex zum Zentrum von Neuwabenstadt – es ist buchstäblich der Mittelpunkt der Stadt, um den alles andere gruppiert wird. Das Drehbuch verlangte sowohl ein Zentrum als auch ein Vorstadtgebiet im Bienenstock. Keine leichte Aufgabe, da die typischen weiten Horizonte einer suburbanen Gegend in einem Bienenstock schlecht möglich sind. Die Lösung bestand in einer vertikalen Konstruktion, bei der die Bewohner von ihren nach innen gerichteten Balkonen einen Blick auf die Stadt haben.
Beim Design von New York City orientierte man sich an den wunderschön stilisierten Illustrationen der frühen Wolkenkratzer, in deren Vergleich eine Biene noch umso winziger wirkt und die wie völlige Fremdkörper für eine Bienengesellschaft wirken.
McDowell brachte nicht nur seine visuelle Erfahrung mit ein, sondern auch Hilfsmittel aus der Welt des realen Films, die sich für die Animation als nützlich erwiesen. So wird dort sehr häufig das Pre-vis (die Kurzform für „pre-visualization”) bei der Vorproduktion verwendet, eine virtuelle Plattform, auf der alle Design-Elemente gruppiert werden können. Auch Kamerabewegungen und Figuren können bei diesem virtuellen Ablauf eingebaut werden, wodurch eine realistische Vorschau auf den späteren Film möglich ist.
Für McDowell, der erst acht Wochen vor Produktionsbeginn an Bord kam, erwies sich Pre-vis als wertvolles Werkzeug. Um die knappe Zeitvorgabe zu erfüllen, wurde das Design direkt in 3D entworfen.
„Ich bin mit diesem Verfahren von den Spielfilmen gut vertraut”, erklärt McDowell. „Hier wurde daraus ein sehr flüssiger Prozess. Wir entwarfen die Rohmodelle, setzten darin die Kameras ein und ließen die Resultate von Jerry, Simon und Steve freigeben. Diese Modelle, die schon recht ausgefeilt waren, wurden anschließend im Layout-Konzept umgesetzt. Für einige Arbeiten waren auch Modellbauer in unserer Design-Abteilung tätig.“
McDowell fährt weiter fort: „Wir haben bei der Vorproduktion weitgehend in einer virtuellen Umgebung gearbeitet - ganz anders als bei der traditionellen Animation, wo alles mit Zeichnungen vorbereitet wurde.“
Simon Smith fasst es so zusammen: „Alex hat eine überzeugende Lösung dafür gefunden, wie die Bienenwelt aussehen soll. Die Elemente in der Menschenwelt sind scharf, gerade, aus Glas oder Stahl. Die Bienenwelt ist rund, dicklich, süß und gestreift. Diese Skizze wurde zur Basis unserer Arbeit. Durch den klaren Kontrast waren beide Welten leicht zu unterscheiden.“
Das Honex-Gebäude wurde inspiriert durch das TWA Terminal am JFK-Airport von New York, bei dem runde Formen im Stil des 50er Jahre Modernismus dominieren. Die Honigherstellung spiegelt sich bei der Innenarchitektur von Honex wider, wo alles ausschließlich aus Wachs und Honig gebaut ist.
Am deutlichsten wird der Unterschied zwischen den beiden Welten – Neuwabenstadt mit seinen warmen Farbtönen und New York City mit seinen harten Kanten – als Barry zum ersten Mal den Bienenstock verlässt und mit der „Pollen Crew“ los fliegt. Dazu erläutert Steinberg: „Wir wollten einen möglichst großen Kontrast zeigen, wenn Barry zum ersten Mal den Bienenstock verlässt und die Menschenwelt erlebt. Die Blumen, das Gras und der Himmel im Central Park sind deshalb mit satten Farben versehen. Unser Konzept war, dass die leuchtenden und freundlichen Farben ein großartiges Gegengewicht zu dem raffinierten Humor und den Dialogen sein sollten.“
McDowell bemerkt: „Die meisten Leute vergessen, dass der Central Park eine aufregende Landschaft ist. Deshalb wird der erste Ausflug von Barry zu einer echten Achterbahnfahrt, zu einem Abenteuer voller Impressionen: Angefangen von der enormen Größe von Park und Stadt über die fliegenden Drachen und die Brunnen bis zu all den wunderbaren Blumen und Farben. Für Barry wird das alles zu einer ausgesprochen aufregenden Erfahrung.“
Hickner ist von diesen Sequenzen völlig begeistert. „Das ist einfach atemberaubend. Dieser Moment ist entscheidend für den ganzen Film. Unser Held hat sein ganzes Leben lang in einem geschlossenen Bau verbracht und noch nie den Horizont gesehen. Entsprechend groß ist seine Euphorie als er zum ersten Mal nach draußen kommt. Unsere Künstler haben diesen Moment auf ganz wunderbare Weise eingefangen - es ist eine Technicolor Explosion. Damit dieser Effekt noch stärker wirkt, haben wir nachträglich die Farben in Neuwabenstadt noch mehr in Pastelltönen gehalten.“
Mit seiner Live-Erfahrung brachte Seinfeld ganz neue Elemente in den Film ein. Für ihn ist nicht nur das Erzählen der Geschichte wichtig, sondern auch der Ort, wo sie erzählt wird. Deshalb wurden zahlreiche Schauplätze für beide Welten entwickelt. In Neuwabenstadt gibt es Straßen, eine Vorstadt, Barrys Wohnung, die Honex-Labore, die Honex-Lobby und J Gate, von wo die „Pollen Crew“ startet. In New York gibt es den Central Park, Vanessas Wohnung, ihr Blumengeschäft, die Dachterrasse, Straßen und Gehwege, Geschäfte und Boutiquen, die Fassade und die Innenräume des Gerichtsgebäudes, ein 747 Jet – insgesamt kommt man auf eine Zahl von 41 Schauplätzen (die kurzen Szenen mitgerechnet sind es sogar 50 Orte). Steinberg ist stolz darauf, dass man gut doppelt so viele Schauplätze bietet wie in den meisten Filmen: „Alle haben gesagt, das kann man nicht schaffen. Aber wir haben es geschafft. Es ist ein visuelles Vergnügen. Man bekommt das Gefühl als würde man sich bewegen – man geht wirklich mit Barry auf die Reise.“
Die Biene im Floristen-Fenster
Detaillierte und ausgefeilte Bilder sind die Grundlage für einen Animationsfilm, entscheidend ist allerdings die Geschichte. Deswegen wurde auf die Entwicklung der Figuren mindestens ebenso viel Wert gelegt wie auf den digitalen Bau der beiden Städte.
Aber was ist wichtiger, die Biene oder der Bienenstock? Dazu erklärt Steinberg: „Für uns war es wichtig, dass unsere Welt zu Barry passt, der ja nicht wie eine realistische Biene aussieht. Er ist sehr stilisiert und hat einen ganz besonderen Look. Daran sollte seine Umgebung und die Menschen angepasst sein Alex McDowell und unser art director Christophe Lautrette haben das sehr gut umgesetzt. Vor allem Christophe hat geholfen, die Lücke zwischen Menschen und Barry zu überbrücken.
Der französische Animationskünstler und art director brachte seine reichhaltige Erfahrung aus früheren Projekten ein. Für ihn liegt einer der Schlüssel von „Bee Movie – Das Honigkomplott“ im Spektrum der bunten und freundlichen Farben - schließlich handelt es sich um eine Komödie über eine Biene, die in der Menschenwelt verloren geht. Zudem war die Transparenz der Farben wichtig, weil die Materialien in diesen Welten (von Wachs bis Stahl und Glas) unterschiedlich große Deckungsgrade besitzen.
Lautrette erklärt dazu: „Ursprünglich sollte die Bienenwelt viel menschlicher aussehen. Die Bienen sollten den Menschen ähneln, die Formen und Farben ihrer Stadt sollten wie bei einer realen Stadt sein. Doch das hatte nicht genügend Kontrast. Deshalb haben wir uns mehr an den typischen Formen der Bienen orientiert: rund, dick, wuschelig.“
Und er fährt fort: „Für das Aussehen von Barry hatten wir verschiedene Alternativen, bei einer Fassung sah er Jerry ähnlich. Als wir ihm das zeigten, war er nicht besonders begeistert davon. Er meinte: ‚Ich möchte etwas ganz anderes. Ich möchte überrascht sein von dieser Figur. Ich möchte ihn als einen Freund von mir sehen und nicht mich selbst.’ Damit standen wir vor einer großen Herausforderung.“
Unter der Leitung von Fabio Lignini arbeiteten 40 bis 50 Animationskünstler an den Figuren. Im ersten Arbeitsschritt entstand eine Zeichnung der Figur. Daraus entwickelte der Computer ein 3D-Modell. Ein weiterer Schritt sorgte schließlich dafür, dass Körper und Gesicht beweglich wurden.
Dazu erläutert Simon Smith: „Es hat lange gedauert, bis Barry sein endgültiges Aussehen bekam. Sein Charakter hat sich immer weiter entwickelt, je mehr Rohentwürfe wir für den Film gezeichnet haben. Der ursprüngliche Entwurf hat schließlich nicht mehr gepasst und es folgten lange Diskussionen, wie Barry aussehen sollte. Jerry hatte seine Vorstellungen, wie sich die Bienen fühlen und was sie arbeiten sollten. Aber wir wussten lange nicht, wie wir das umsetzen.“
Am Ende fand sich die Lösung in der Kleidung. „Das Design der Figuren orientierte sich stark an der Kleidung von Barry“, berichtet Smith. „Es war keine leichte Angelegenheit, die richtige Formel für sein Aussehen zu finden. Er sollte vertraut wirken und für die Komik von Jerry passen. Zugleich sollte er nicht zu sehr nach Insekt aussehen oder unsympathisch sein.“
Schließlich entwickelte man für das Design folgendes Schema: keine Schultern (um ein menschliches Aussehen zu verhindern) und kleine Arme; ein freundliches Gesicht auf einer rundlichen Form (zwei Kreise für Körper und Kopf); Fühler auf dem Kopf; über der Brust menschliche Kleidung, der Unterkörper mit wuscheligen Haare und schließlich noch lustige Schuhe (Barry trägt Turnschuhe, weil Seinfeld ein Sneaker-Fan ist).
Smith fasst es so zusammen: „Es ist eine Art von Formel: Bienenfühler, freundlicher Kopf, menschlicher Kleidung, haariger Bauch, Insektenbeine und schließlich Turnschuhe. Und diese Rechnung scheint sehr gut aufzugehen.”
Lignini ergänzt dazu: „Die Turnschuhe sind schwarz und gelb, das passt also sehr gut. Durch seinen gestreiften Pullover wirkt Barry fast wie eine Biene mit schwarzen Streifen. Und schließlich ganz wichtig der Nacken. In den ersten Entwürfen hatte er noch diesen Nacken, was ihn aber zu menschlich aussehen ließ. Jetzt trägt er nur noch ein Halsband unter dem Kinn. Abgerundet wird das Aussehen durch die großen Augen.“
„Bienen sind sehr modebewusst“, erläutert Seinfeld, „allerdings haben sie nur die Wahl zwischen schwarz und gelb. Mehr gibt es nicht. Andere Farben tragen sie nicht - aber darin sind sie sehr stilsicher. In den frühen Entwürfen sah Barry ein bisschen so aus wie ich in einem Pullover. Aber das hat nicht richtig funktioniert, deshalb wurde er rundlicher und sieht ein bisschen töricht aus. Erst so hat er für mich funktioniert.“ (Insgesamt hat es 800 bis 900 Entwürfe gebraucht, bis der endgültige Barry gefunden war.)
Das Aussehen von Vanessa stellte ganz andere Herausforderungen. Sie ist ein Mensch und damit digital nicht einfach herzustellen. Die Entwicklung ihres Charakters hat am längsten gedauert. Sie sollte realistisch wirken, mit diesem Realismus aber nicht den Zauber des Films sprengen.
Während bei Vanessa ihr wilder Charakter und ihr farbenfroher Beruf das Aussehen bestimmen, ist Ken durch seine körperlichen Attribute definiert. Er ist der eitle Alpha-Mann, der regelmäßig im Fitness-Studio trainiert und gerne aufbrausend ist. Deshalb sieht er aus wie ein übergroßes Muskelpaket mit einem sehr großen Mund.
Den enormen Größenunterschied der beiden Hauptfiguren zu überwinden war keine leichte Aufgabe für die Filmemacher, zumal auf komponierte Bilder (bei denen zwei getrennten Einstellungen zusammengefügt werden) bewusst verzichtet werden sollte – Steven Spielberg zeigte sich sehr beeindruckt, als Regisseur Simon Smith ihm von seiner Methode erzählte. Als Visual Effects Supervisor leitete Doug Cooper ein Team von über 100 Künstlern und war verantwortlich für die Herstellung der Bilder des Films, vor allem für Licht und Spezialeffekte. Gemeinsam mit den beiden Regisseuren, dem Produktionsdesigner und art director war es die Aufgabe von Cooper, dass die kreative Vision des Films auf der Leinwand sichtbar wurde.
Cooper erläutert: „Das richtige Licht sorgt für die emotionale Stimmung einer Szene. Wir haben Licht und Farbe auch dazu benutzt, das Publikum zu führen. Die wichtigen Dinge werden hervorgehoben, die weniger wichtigen Dinge fallen dunkler aus, damit niemand von der Handlung abgelenkt wird. Mit diesen Mitteln kann man tatsächlich große Wirkungen erzeugen.“ (Ohne diesen Effektschliff würde das Auge des Betrachters orientierungslos zwischen blassen Formen und Strukturen umher wandern).
Für Cooper ist „Bee Movie – Das Honigkomplott” bahnbrechend für DreamWorks: „Der Film hat eine sehr schöne Balance zwischen realistischem Licht und den Materialien gefunden. Er ist kein fotorealistischer Film, wie wollten keinen ‚Shrek’ machen oder einen anderen Film, den DreamWorks schon gemacht hat. Wir wollten unseren ganz eigenen Platz mit unserem eigenen Stil finden.“
Cooper fährt fort: „Wir haben einen Raum geschaffen, der viel Tiefe hat und sehr viel Dimension. Die Formen sind sehr stilisiert, aber einzigartig für die Bienenwelt. Wir entwickelten eine ganz eigene Architektur für diesen Bienenkosmos und haben Teile davon sogar auf den Central Park der Menschenwelt übertragen. Die Bäume sehen zum Beispiel aus wie Zuckerwatte – und dabei besitzt jeder Baum eine völlig natürliche Form mit Ästen und Blättern wie in der Wirklichkeit. Nur haben wir das eben stilistisch überhöht.“
Cooper und sein Team entwickelten zudem eine Methode, die das Schlagen der Flügel zeigt (die kleinen Tiere machen immerhin 180 bis 225 Schläge in der Sekunde). Mit Flugproblemen hatte das Studio bereits mit der „Guten Fee“ in „Shrek 2“ zu kämpfen, deren Flügelschläge endlose Berechnungen erforderlich machten. Für „Bee Movie – Das Honigkomplott“ musste eine andere Lösung gefunden werden, schließlich sollte nicht nur eine Figur fliegen, sondern Hunderttausende von Bienen. Die Effektabteilung entwickelte dafür schon früh das so genannte „wing blur”-System, das effektiver war als die frühere Methode und mehr stilistische Freiräume bot. Inspiriert wurde das Team dabei von der Dry-Brush-Technik aus dem klassischen 2D-Trickfilm. Mit dieser Methode konnte man nicht nur die Flügelschläge von fast einer Million Bienen erzeugen, die bei der Jet-Landung zum Einsatz kommen - diese Flügel sind so detailgenau, dass sie sogar glitzern, wenn Licht auf sie scheint.
Ein anderes Problem für Cooper war der Honig. Dazu orientierten sich die Animationskünstler am Wachs, aus dem sie den Bienenstock gebaut hatten. Allerdings mussten die Struktur, die Lichtbrechung und die Flüssigkeit dabei stark verändert werden. Die Lösung dafür bot einmal mehr HP. Deren ProLiant DL145 Server, BL465c Server Blades und xw9300 Workstations (mit AMD Multi-Core Opteron Prozessoren mit AMD64 Technologie) ermöglichten den Künstlern von DreamWorks Animation den Durchbruch der 32-bit Barriere und damit einzigartige Bilder in ungekannter Qualität zu schaffen. Die doppelte Präzisionsgeschwindigkeit und der große Speicher des AMD64 ermöglichten zum Beispiel, dass der Größenunterschied zwischen einem Haar auf dem Kopf von Barry B. Benson und einem Wolkenkratzer in New York City bewältigt werden konnte und Simulationen mit über 60 Millionen Elementen berechnet werden konnten.
Dazu sagt Doug Cooper: „’Bee Movie – Das Honigkomplott’ war in vielfacher Hinsicht eine enorme Herausforderung und technisch sehr schwierig für uns. Die Größe und Anzahl der
Schauplätze, die Anzahl der Bäume und Blätter verursachten eine enorm große Datenmenge, die verarbeitet werden musste. Die AMD Technologie hat uns dabei geholfen. Wir konnten dadurch Dinge machen, die zuvor nicht möglich waren. Luftbilder vom Central Park, große Ansichten von New York City oder ein Schwarm mit Hunderttausenden von Bienen, die eine 747 transportieren – solche Dinge hätte ich mir nicht vorstellen können mit der Technologie die wir zuvor hatten.“
Der richtige Stich
Ein weiterer entscheidender Mitarbeiter im Team um Seinfeld, Smith, Hickner und Steinberg war der Cutter Nick Fletcher, der von Anfang an beteiligt war und zuvor für DreamWorks an einigen der eindrucksvollsten Animationsfilme gearbeitet hatte. Dazu erläutert Christina Steinberg: „Nick war ein großer Pluspunkt für diesen Film. Und er ist ein echter Profi. Er versteht den Humor von Jerry. Er wurde zum integralen Bestandteil unseres kreativen Prozesses, weil unser Halo System in seinem Büro steht und wir dort täglich eingefallen sind. Wir haben ihn also mehr oder weniger gezwungen, ein sehr enges Mitglied unseres Teams zu werden. Er war bei allen Story-Anmerkungen und Schreib-Prozessen beteiligt und kannte dadurch den Film in- und auswendig.“
Als er das Drehbuch zum ersten Mal las, war Fletcher von dessen Frische begeistert, die er sich auch damit erklärte, dass Seinfeld ein Newcomer beim Animationsfilm ist. „Mir gefiel besonders, dass Jerry diese eine Vision hatte, gleichzeitig aber auch großen Wert auf Zusammenarbeit legte“, sagt Fletcher. „Er war vom ersten Tag eine Inspiration für den Film.“
Die Arbeit des Cutters begann gleich am Anfang des Projektes und dauerte bis zur Fertigstellung. Zunächst wurden Rohfassungen der Dialoge aufgenommen und an die Zeichnungen des Storyboards angepasst, um so eine erste Vorstellung des Ablaufs zu bekommen. Diese Arbeit wurde immer weiter verfeinert und diente unter anderem dazu, dass überflüssige Zeichnungen gar nicht erst angefertigt wurden. Im Unterschied zum Spielfilm gibt es bei der Animation eine Phase des Vorschnitts, durch den die genaue Länge der Sequenzen festgelegt werden kann, was eine große Zeitersparnis während der Produktion ermöglicht.
Ein weiterer grundlegender Unterschied zum Spielfilm besteht darin, dass die Story auch während der Produktion noch ständig weiter entwickelt werden kann – Dialoge werden geändert, Gags hinzugefügt oder gestrichen und neue Entdeckungen gemacht. Dieser ständige Prozess der Überarbeitung beschäftigte Fletcher und sein Team während der gesamten Herstellungszeit.
Verantwortlich für die musikalische Gestaltung waren Rupert Gregson-Williams als Komponist und Hans Zimmer als ausführender Musikproduzent. Für Gregson-Williams, der schon die Soundtracks zu so unterschiedlichen Projekten wie „Ab durch die Hecke“ und „Hotel Ruanda“ schrieb, bestand die Aufgabe darin, mit seiner Musik die Einfachheit der Story zu unterstreichen und gleichzeitig dem trockenen und markanten Humor gerecht zu werden.
Ein perfektes Beispiel für die grandiose Verbindung aus Musik und Inhalt ist die Cover-Version der Beatles von „Here Comes the Sun”, die Barry und die „Pollen Crew” zum Finale beim Flug über den Central Park begleitet.
Die Bienen-Logik: Thinking Bee
Wenn man eine Botschaft für „Bee Movie – Das Honigkomplott“ finden müsste, würde sie wohl „Thinking Bee“ lauten. Man kann es als Hinweis verstehen, dass das Wohl der Allgemeinheit vor dem Eigeninteresse steht.
„Ich glaube, es gibt mehrere Botschaften“, erläutert Produzentin Steinberg. „Sehr wichtig für Jerry war die Idee, dass jeder Beruf, wenn er gut gemacht wird, eine Bedeutung hat und jeder von uns seinen Wert hat. Das Konzept „Thinking Bee“ besteht darin, gemeinsam zu arbeiten und seinen Job gut zu erledigen. Darauf kommt es an und das ist der Weg, der zur Verbesserung der Verhältnisse führt. Jerry hat oft darauf verwiesen, dass wir auch bei DreamWorks wie in einem Bienenstock funktionieren – alle arbeiten hart und funktionieren nur zusammen gut. Und wir produzieren etwas, das die Menschen hoffentlich mögen.”
Hickner fügt hinzu: „‚Thinking Bee’ ist das Mantra der Bienen, davon hat das Drehbuch von Anfang an gehandelt. Adam sagte einmal zu Barry, dass er einfach wie eine Biene denken soll, wenn er Zweifel hat, in der Honigproduktion zu arbeiten. Im Verlauf des Films lernt Barry dann tatsächlich, wie wichtig es ist, wie eine Biene zu denken und zu leben.“
Smith erläutert: „Die Effekte von ‚Thinking Bee’ sind unglaublich. Sechs Monate nach Beginn der Dreharbeiten haben wir uns alle schuldig gefühlt, dass wir Honig essen, weil wir gelernt hatten, welcher Aufwand für die Bienen dabei nötig ist. Sie arbeiten sehr, sehr hart dafür. Darüber denkt man nach, wenn man im Supermarkt einkauft. Und später, wenn man den Honig in seinen Tee tut. Und plötzlich siehst du Streifen überall und Sechsecke. Es ist sehr, sehr seltsam.“
Für Jerry Seinfeld war die Produktion von „Bee Movie – Das Honigkomplott” eine lehrreiche Erfahrung, die über die üblichen Hürden von Produktion, Drehbuch und Schauspiel in einem Animationsfilm hinausgeht. Er hat eine unschätzbare Lektion von diesen Typen in schwarz und gelb gelernt. „Was man von dem Film lernen kann ist die Tatsache, dass alle Bienen sterben, wenn sie gestochen haben“, erklärt Seinfeld. „Du stichst, und dein Leben ist vorbei. Das ist also ein großer Schritt. Du musst deinen Ärger kontrollieren. Du kannst nicht einfach jemanden stechen, nur weil er dich stört. Du musst dich unter Kontrolle halten. Das erinnert einen doch sofort an Wut-Management, oder nicht?“
Abschließend stellt Seinfeld fest: „Für mich war das ein vier Jahre langer Prozess. Inzwischen verstehe ich das als ein wundervolles Geschenk an Kinder – und ich habe Kinder – woran ich vorher ehrlich nie gedacht habe. Ursprünglich war es für mich ein sehr interessantes Medium, in dem ich einmal arbeiten wollte. Es ist so anders, kreativ und einzigartig – das hatte mich daran fasziniert. Ich hatte überhaupt nicht an Kinder gedacht, aber inzwischen denke ich an sie. Ich stelle mir vor, dass ich ein Geschenk mit einer großen Schleife für Kinder in der ganzen Welt eingepackt habe. Und das finde ich aufregend.“

Die Besetzung
Jerry Seinfeld (Barry B. Benson)
Er wurde in Brooklyn, New York, geboren, wuchs in Massapequa, Long Island, auf und machte 1976 seinen Abschluss am Queens College.
Direkt nach seinem College Abschluss absolvierte er erste Auftritte beim Amateur-Abend in der New Yorker „Catch a Rising Star”-Show. Er trat in lokalen Clubs auf bis ein erfolgreicher Auftritt in Johnny Carsons „The Tonight Show” 1981 den Grundstein für die Karriere des 27jährigen legte.
Es folgten Auftritte bei David Letterman und der Merv Griffin Show und er wurde Headline Standup-Comedian.
1989 entwickelte Seinfeld mit seinem Comedy-Kollegen Larry David „The Seinfeld Chronicles” für Castle Rock Entertainment. Aus dieser Show wurde später der NBC Serien-Hit „Seinfeld”. 1998 wurde nach neun außergewöhnlich erfolgreichen Jahren die letzte Episode landesweit ausgestrahlt und hatte 75 Millionen Zuschauer. Auch im 12ten Jahr sorgt „Seinfeld“ in den Kabelnetzen noch immer für beste Quoten. In einer Aufstellung der besten Shows von „TV Guide“ belegte „Seinfeld“ den ersten Platz.
Nach dem Ende der Serie kehrte Seinfeld sofort zu seiner Lieblingsbeschäftigung zurück, der Standup-Comedy. Er spielte im wochenlang ausverkauften Broadhurst Theatre in New York City. Seine letzte Show wurde im August 1998 live als HBO special „I’m Telling You for the Last Time” übertragen.
2001 entwickelte Seinfeld ein neues Standup-Format und gab mit der Dokumentation „Comedian” einen Blick hinter die Kulissen der Standup-Comedy. Nach dem Kinoeinsatz entwickelte der Film Kultstatus und wurde beim Comedy Festival gezeigt, das von HBO und AEG Live in Las Vegas präsentiert wird. Seinfeld erhielt den ersten der jährlichen Comedian Awards des Festivals in Anerkennung seiner einflussreichen Rolle bei der Entwicklung der Kunstform der Standup-Comedy.
2003 veröffentlichte Seinfeld den Kinderbuch-Bestseller „Halloween”, der von Erwachsenen und Kindern gleichermaßen geliebt wird.
Seit seinem Abschied von „Seinfeld” trat er als Standup-Komiker in ganz Amerika auf. Regelmäßig kann man ihn im Caesar’s Palace in Las Vegas erleben.
Er lebt in seiner Heimatstadt New York City mit seiner Frau Jessica und drei Kindern.
Renée Zellweger (Vanessa)
Sie bekam einen Academy Award®, einen SAG Award, einen Golden Globe, einen BAFTA und einen Broadcast Film Critics Award für die Beste Nebenrolle in „Unterwegs nach Cold Mountain“. Sie erhielt zudem eine Academy Award®-Nominierung für ihre Rolle in „Chicago” und gewann dafür 2003 den Screen Actors Guild Award for Outstanding Performance für die beste weibliche Hauptrolle sowie den Golden Globe für die beste weibliche Hauptrolle in einem Musical oder einer Komödie.
Für große Aufmerksamkeit sorgte Zellweger mit dem Kino-Hit „ Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück“ und der Fortsetzung „Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns“. Für ihre Rolle der Bridget bekam sie 2005 den People’s Choice Award for Favorite Leading Lady. 2002 und 2005 bekam sie eine Nominierung für den Golden Globe für die beste weibliche Hauptrolle in einem Musical oder einer Komödie. 2002 gab es Nominierungen für den Academy Award® als Beste Schauspielerin, für den BAFTA für die beste weibliche Hauptrolle, für den Golden Globe für die beste weibliche Hauptrolle in einem Musical oder einer Komödie, für den Golden Satellite Award, für den Empire Award, für den MTV Movie Award und einen Screen Actor’s Guild Award.
Glänzende Kritiken bekam sie für ihre sensible Darstellung an der Seite von Tom Cruise in „Jerry Maguire” von Cameron Crowe. Dafür wurde sie 1996 vom National Board of Review als Best Breakthrough Performer gekürt, sie bekam einen Blockbuster Award als beste Nebendarstellerin in einer Komödie sowie eine Nominierung für den SAG Award.
Zu ihren weiteren Filmen gehört die 20th Century Fox-Komödie „ Ich, beide & sie“ von den Farrelly-Brüdern mit Jim Carrey, das hoch gelobte Drama „Familiensache“ von Universal mit William Hurt und Meryl Streep, „Weißer Oleander“ von Warner Bros mit Robin Wright-Penn und Michelle Pfeiffer, „Das Comeback“ von Universal mit Russell Crowe, der Animationsfilm „Grosse Haie - Kleine Fische“ von DreamWorks Animation sowie die düstere Komödie „Nurse Betty“ von Neil Labute mit Chris Rock und Morgan Freeman, wofür sie 2000 den Golden Globe als beste Schauspielerin in einer Komödie oder Musical bekam.
Zellweger beginnt demnächst die Produktion von „Appaloosa” von Ed Harris, in dem sie mit Ed Harris und Viggo Mortenesen auftritt, sowie von „Chilled in Miami” mit Harry Connick Jr. Vor kurzem war sie als Beatrix Potter in „Miss Potter“ der Weinstein Company zu sehen.
Demnächst wird man sie in „Leatherheads” von George Clooney sehen sowie in „Case 39“ von Paramount Pictures, der Anfang 2008 in die Kinos kommt.
Matthew Broderick (Adam Flayman)
Als Theaterschauspieler bekam er zwei Tony Awards, zuletzt spielte er an der Seite von Helen Hunt in „Then She Found Me“, die zugleich auch Regie führte. Zudem war er mit Danny DeVito in der Erfolgskomödie „Blendende Weihnachten“ zu sehen. Im nächsten Jahr kommt er mit Matt Damon und Mark Ruffalo in „Margaret“ ins Kino.
2005 spielte er im Broadway-Blockbuster „Ein seltsames Paar“ von Neil Simon. Zudem trat er im off-Broadway-Hit „The Foreigner” am Roundabout Theatre auf. Zudem spielte er 2005 in der Kinoversion von „The Producers”, wo er nochmals in seiner Tony nominierten Rolle des erfolgreichen Broadway-Musicals auftrat. Demnächst spielt Broderick in Kenneth Lonergans „Starry Messenger“.
Mit Laura Linney trat Broderick bereits in Longergans viel gelobtem Film „You Can Count on Me” auf. Glänzende Kritiken bekam er für seine Darstellung an der Seite von Reese Witherspoon in der hoch gelobten Polit-Satire „Election” von Alexander Payne, die mit einem Independent Spirit Award ausgezeichnet wurde.
Broderick wurde in New York geboren und gab mit 17 Jahren an der Seite von seinem Vater James Broderick in „On Valentine’s Day” sein Bühnendebüt. Für seine Darstellung in Harvey Fiersteins „Das Kuckucksei” gewann er den Outer Critic’s Circle Award als Bester Nebendarsteller. Den ersten Tony bekam er für seine Rolle in Neil Simons „Brighton Beach Memoirs”, in dessen Fortsetzung „Biloxi Blues” er ebenfalls auftritt. Ein zweiter Tony folgte für die Rolle des J. Pierrepont Finch im Broadway-Stück „How to Succeed in Business Without Really Trying”. Zu seinen Filmen gehören „Godzilla”, „In Sachen Liebe”, „Cable Guy - Die Nervensäge“ und „Inspector Gadget”.
Zudem spielte Broderick in Blockbustern wie „Ferris macht blau”, „Glory”, „War Games – Kriegsspiele“ und Disneys „Der König der Löwen“, wo er den erwachsenen Simba spricht. Weitere Filme sind „Mrs. Parker und ihr lasterhafter Kreis”, „Max Dugans Moneten”, „Project X”, „Ehrbare Ganoven”, „Freshman”, „Die Nacht mit meinem Traummann“, „The Last Shot” sowie „Die Frauen von Stepford“.
Neben Theater, Kino und Broadway spielte er in der Showtime-Produktion „Master Harold…and the Boys” und bekam eine Emmy-Nominierung für die TNT-Produktion von David Mamets „A Life in the Theater”, wo er mit Jack Lemmon auftritt.
Broderick lebt in New York mit seiner Frau Sarah Jessica Parker und dem Sohn James Wilke Broderick.
John Goodman (Layton T. Montgomery)
Er erinnert sich noch gut an jenen Tag im Jahr 1975 als er St. Louis in Richtung New York verlassen hat. Im Gepäck hatte er sein Kunst-Diplom der Southwest Missouri State University, 1.000 Dollar, die ihm sein Bruder geliehen hatte und seinen Traum, Schauspieler zu werden. Er wollte auf keinen Fall nach 15 Jahren mit einem wehmütigen ‚Was wäre wenn’ zurückblicken. Er ging Klinkenputzen, nahm die seltsamsten Jobs an und versuchte, ständig im Geschäft zu bleiben – und bis heute ist er recht gut beschäftigt.
Heute gehört Goodman zu den renommiertesten Schauspielern der Branche. Für seine Rolle in „Barton Fink“ der Coen-Brüder bekam er 1992 eine Golden Globe-Nominierung. In diesem Jahr gewann er für seine Rolle als Richter Roberte Bebe in der NBC-Serie „Studio 60 on the Sunset Strip“ den Emmy als Outstanding Guest Actor in einer Serie.
Mit den Coens gelang ihm zuvor der Durchbruch in „Arizona Junior“. Zudem spielte er für die Coens in „The Big Lebowski“ und in „O Brother, Where Art Thou?“.
Derzeit steht Goodman mit Susan Sarandon für „Speed Racer“ vor der Kamera, der auf einem japanischen Animationsklassiker der 60er Jahre beruht. Vor kurzem war er an der Seite von Steve Carrell in der Universal Pictures Komödie „Evan Allmächtig“ zu sehen, der Fortsetzung von „Bruce Allmächtig“. Vor kurzem beendete er für die 20th Century Fox die Dreharbeiten zu „Death Sentence“ mit Kevin Bacon.
Zu Goodmans zahlreichen Sprecherrollen für Animationsfilme gehören unter anderem „Die Monster AG”, „Ein Königreich für ein Lama“, „Tales of the Rat Fink“, „Das Dschungelbuch 2“ sowie die NBC-Serie „Father of the Pride“.
Goodman wuchs bei seiner Mutter in St.Louis auf, sein Vater starb als John zwei Jahre war. Als breitschultriger Teenager war er ein populärer Footballspieler an der Affton High School. Er wollte an der Southwest Missouri State University spielen, eine Knieverletzung zwang ihn jedoch zu einer einjährigen Sportpause. In dieser Zeit nahm er mit seinen Mitschülerinnen Kathleen Turner und Tess Harper Schauspielunterricht. Statt zum Football zurückzukehren absolvierte er 1975 sein Studium mit einem Schauspielabschluss.
Goodman trat in vielen Kinderstücken und off-Broadway-Stücken auf. An Regionaltheatern spielte er in Stücken wie „Henry IV“ (Teil I und Teil II), „Antony und Cleopatra“ oder „Wie es euch gefällt“. Der Durchbruch gelang ihm mit dem Stück „The Robber Bridegroom“. Am Broadway trat er 1979 mit der Show „Loose Ends“ und 1985 mit „Big River“ auf.
Im Jahr 2002 spielte er am Broadway in „Der Aufstieg des Arturo Ui“ in einer Produktion des Public Theatre’s Resistible. 2001 spielte er in der Shakespeare in the Park-Produktion von „Die Möwe”.
Zu seinen zahlreichen Filmen gehören „Marilyn Hotchkiss’ Ballroom Dancing and Charm School”, „Beyond the Sea”, „Masked and Anonymous”, „Storytelling”, „Coyote Ugly”, „ Good Vibrations - Sex vom anderen Stern”, „Eine Nacht bei McCool's”, „Bringing Out the Dead – Nächte der Erinnerung”, „Fallen - Trau keiner Seele!“, „Ein Fall für die Borger”, „Blues Brothers 2000”, „Mit hohem Einsatz”, „Flintstones - Die Familie Feuerstein”, „Schatten der Schuld”, „Arachnophobia”, „Always - Der Feuerengel von Montana“, „Pie in the Sky“, „Blondinen küßt man nicht”, „Matinee - Die Horrorpremiere”, „The Babe - Ein amerikanischer Traum”, „King Ralph”, „Punchline - Der Knalleffekt“, „Ein Leben voller Leidenschaft“, „Sea of Love - Melodie des Todes“, „Stella“, „Eddie Macons Flucht“,„C.H.U.D. - Panik in Manhattan“, „Die Rache der Eierköpfe”, „Maria’s Lovers”, „Der Süße Traum vom Glück“, „True Stories“, „Der große Leichtsinn“, „Burglar - Die diebische Elster“ und „Scout Academy“.
Sein TV-Debüt gab Goodman in der HBO Produktion „Mystery of the Moro Castle”, dem zahlreiche hoch gelobte Darstellungen im Fernsehen folgten. Acht Staffeln lang spielte er den Dan Conner in „Roseanne”, wofür er sieben Emmy Nominierungen und einen Golden Globe bekam. Eine Emmy Nominierung erhielt er für seine Titelrolle in „Kingfish: A Story of Huey P.Long“ von TNT und seine Rolle des Mitch in der CBS-Produktion „Endstation Sehnsucht“ nach Tennessee Williams. Er spielte zudem in der HBO-Produktion „Reiter auf verbrannter Erde“.
Mit Frau Annabeth und Tochter Molly lebt John Goodman in New Orleans. Sein Apartment in New York hat er inzwischen verkauft. „Ich war dort einmal im Jahr“, sagt er, „das Bad war in der Küche. Ich hatte die Wohnung seit Mitte der 70er Jahre und eigentlich wollte ich sie gar nicht aufgeben.“
Chris Rock (Moskito Elchpiekser)
Ausgezeichnet mit zahlreichen Preisen und viel Kritikerlob gilt er als einer der besten Komiker
seiner Generation. Der in Brooklyn aufgewachsene Komiker bekam drei Emmys und drei Grammys (davon einen im letzten Jahr). Seine Talkshow gehörte zu den meistdiskutierten Programmen von HBS und erzielte die höchsten Quoten. Er ist zudem Miterfinder und Erzähler der hoch gelobten Erfolgsserie „Alle hassen Chris”, die auf dem neuen Sender CW Network ausgestrahlt wird.
Rock gab sein Regiedebüt mit „Das Weiße Haus sieht schwarz“, das zum Kinostart den ersten Platz der Hitparade belegte. Rock spielt darin einen Stadtrat von Washington, D.C., der zum Präsidentschaftskandidaten wird, wobei ihn sein älterer Bruder (gespielt von Bernie Mac) unterstützt.
2005 spielte er mit Adam Sandler in „Spiel ohne Regeln“, einem Remake des Klassikers von 1974 und sprach das Zebra Marty in „Madagaskar“, wo auch die Stimmen von Sacha Baron Cohen, Ben Stiller, Andy Richter, Jada Pinkett Smith und David Schwimmer zu hören sind.
In diesem Jahr übernahm er abermals die Regie bei der romantischen Komödie „ Ich glaub, ich lieb meine Frau“, bei der er zugleich als Produzent und Hauptdarsteller auftrat. Der Film handelt von einem verheirateten Mann (Rock), dessen Moral auf eine harte Bewährungsprobe gestellt wird, als er Besuch von der Ex-Geliebten eines alten Freundes bekommt.
Zuvor spielte er mit Anthony Hopkins in der Jerry Bruckheimer-Produktion „Bad Company”, in der romantischen Komödie „ Einmal Himmel und zurück“ von Paul und Chris Weitz (wofür Rock auch Koautor war) sowie in der düsteren Komödie „Nurse Betty“ von Neil LaBute, wo er mit Morgan Freeman und Renée Zellweger auftrat.
Sein Kinodebüt gab Rock mit Eddie Murphy in „Beverly Hills Cop II”. Danach war er 1993 Autor, Schöpfer, Star und Produzent der Rap-Komödie „CB4“, einer Satire auf die Welt des Hardcore Rap, die zum Kinostart den ersten Platz der Hitparade belegte. Zu seinen weiteren Filmen gehören „Boomerang” mit Eddie Murphy, „Panther”, ein Drama über die Black Panthers von Mario Van Peebles, „New Jack City” mit Wesley Snipes (wo er einen Drogenabhängigen spielt) sowie „I’m Gonna Git You Sucka” mit Keenen Ivory Wayans.
Im Sommer 1998 spielte Rock in den beiden Kassenerfolgen „ Lethal Weapon 4 - Zwei Profis räumen auf“ und „Dr. Dolittle“, von denen jeder über 100 Million Dollar einspielte. Zudem trat er mit Ben Affleck, Salma Hayek und Matt Damon in „Dogma“ von Kevin Smith auf.
Im September 2005 startete die von Rock entwickelte UPN-Sitcom „Everybody Hates Chris”, in der es um einen schwarzen Jungen geht, der in den 80er Jahren eine weiße Schule in Brooklyn besucht. Die Sitcom wurde von „Entertainment Weekly’s” unter den „top new series” aufgeführt und brachte dem Sender UPN die besten Quoten in seiner Geschichte. Rock ist Miterfinder und Erzähler der Sendung, die 2006 eine Golden Globe Nominierung als Best Television Series Musical or Comedy bekam sowie eine Writers Guild Award Nominierung als Beste Neue Serie. Zuvor war Rock ausführender Produzent der erfolgreichen UPN-Sitcom „Allein unter Nachbarn”.
Nach seinem frühen Erfolg als Standup-Komiker, kam Rock 1989 zur Truppe von „Saturday Night Live” von NBC.
1993 veröffentlichte Rock sein erstes HBO special, „Chris Rock: Big Ass Jokes”, das mit einem CableAce Award prämiert wurde. 1996 spielte er den Präsidentschaftswahl-Korrespondenten in der viel gelobten Show „Politically Incorrect”, die auf Comedy Central gezeigt wurde und wofür Rock als Koautor eine Emmy-Nominierung bekam in der Kategorie „Outstanding Writing for a Variety or Music Program“.
Das große Talent von Rock konnte man im nächsten HBO special erleben, „Bring the Pain”, wofür es 1997 zwei Emmy Awards für Best Writing und Outstanding Special gab. „Bring the Pain” wurde zudem als Video veröffentlicht sowie als CD, die mit einem Grammy ausgezeichnet wurde.
1997 wurde Rock für HBO Gastgeber der „Chris Rock Show”. Rock und seine populäre Talkshow bekamen etliche Emmy-Nominierungen, 1999 folgte der Emmy for Best Writing.
Sein nächstes HBO stand-up special, „Bigger & Blacker”, wurde auf der Bühne des berühmten Apollo Theatre in Harlem aufgenommen. Rock bekam dafür drei Emmy-Nominierungen, die CD erhielt den Grammy für Best Spoken or Comedy Album. Rocks jüngstes HBO special, „Never Scared”, erschien im April 2004, es wurde zweifach für den Emmy nominiert, die CD erhielt den Grammy für Best Comedy Album.
2003 ging Rock mit seinem Standup-Programm „Black Ambition Tour” auf US-Tournee und trat bis März 2004 in 64 Städten in über 80 Shows auf.
2005 präsentierte Rock „The 77th Annual Academy Awards” und war 2003 Gastgeber der „MTV Video Music Awards”. Sein literarisches Debüt „Rock this” belegte die Bestseller-Listen der „New York Times” und des „Wall Street Journal”.
Rock wird erneut das Zebra Marty sprechen im kommenden „Madagascar: The Crate Escape”.
Patrick Warburton (Ken)
Man kennt ihn als den lakonischen Saab-Verkäufer „Puddy“ und Elaines Freund in der NBC-Erfolgskomödie „Seinfeld“. In der ABC-Erfolgskomödie „Office Girl” spielte er den meinungsfreudigen Nachrichtensprecher Jeb Denton. In der Hit-Serie „NewsRadio” war er der skrupellose Johnny Johnson, der den Sender übernehmen will. In der Action-Serie „The Tick“ spielte er die Titelrolle. Derzeit spielt Warburton in der CBS-Erfolgskomödie „Rules of Engagement” mit David Spade, Oliver Hudson und Megyn Price. Zwei Paare und ein Single erleben dabei diverse Probleme von Beziehungen, Partnersuche und Hochzeiten.
Demnächst spielt er im Independent-Film „I’ll Believe You” mit Fred Willard, Thomas Gibson und Chris Elliott, einer Teenage-Komödie über die Jagd auf ein Alien in einer Kleinstadt. Zuletzt spielte er den Erzfeind Cad in der Disney-Komödie „Underdog“, die auf der TV-Cartoonserie von 1964 basiert.
Im vorigen Jahr drehte er den Independent-Film „The Civilization of Maxwell Bright”, wo er einen bösartigen, selbstzerstörerischen Antihelden verkörpert, der verzweifelt versucht, seine Seele zu retten. Der Film gewann zahlreiche Festival-Preise, Warburton wurde bester Darsteller beim Beverly Hills Film Festival, dem New York Vision Fest und dem Boulder International Film Festival. Zu den weiteren Auszeichnungen gehören der Publikumspreis beim Beverly Hills Film Festival, der Spezialpreis der Jury beim World Fest Houston und beim Florida Film Festival, der Grand Jury Prize beim Florida Film Festival und der Vision Award (für David Beaird) beim World Fest Houston. Der Festival-Liebling ist eine moderne Version von „Die Schöne und das Biest“, bei der ein moderner Neanderthaler auf eine freundliche und liebende Frau trifft. Unter der Regie von Autor David Beaird spielen Jennifer Tilly, Marie Matiko, Simon Callow und Eric Roberts.
Zu seinen Sprechrollen in Animationsfilmen gehören die Figur des Rip Smashenburn in der UPN-Serie „Game Over”, die Stimme des Brock Samson in der Erwachsenenserie „The Venture Brothers”, die Stimme von Mr. Barkin in „Disney’s Kim Possible” des Disney Channels und die Stimme des Joe in der populären Fox-Serie „Family Guy”. Mit Ashton Kutcher und Martin Lawrence spricht er im Sony-Film „Jagdfieber“ den Ian. Der Film wurde in regulären Kinos und IMAX 3D gezeigt und eroberte am Startwochenende den ersten Platz der Hitparade und hielt sich lange in der Spitzenposition. Mit Sarah Michelle Geller, Sigourney Weaver, George Carlin, Andy Dick und Freddie Prinze, Jr. war er Sprecher bei „ Es war k'einmal im Märchenland” von den „Shrek”-Produzenten, wo er Prinz Humperdink seine Stimme lieh. Er sprach den Retter des Universums in der Disney TV-Serie „Captain Buzz Lightyear“ und synchronisierte die Disney-Animationsfilme „Ein Königreich für ein Lama“, „Ein Königreich für ein Lama 2 - Kronks großes Abenteuer“ und „The Emperor’s New School.”
Warburton begann seine Fernsehkarriere mit regelmäßigen Auftritten in der CBS-Sitcom „Dave's World" mit Harry Anderson und Meshach Taylor und war Gaststar in „Seinfeld”, wo er als Jerrys Mechaniker für viele Lacher sorgte. Er machte Werbespots für American Express (als Stimme von Superman, gemeinsam mit Seinfeld), Cadillac und M&Ms.
Warburton spielte in „The Woman Chaser”, der viel Lob bei den renommierten Filmfestivals von New York und Sundance bekam. An der Seite von Sam Neill spielt er in „The Dish”, einer australischen Produktion über den ersten Menschen auf dem Mond. Unter der Regie von Barry Sonnenfeld spielte er in der halbstündigen Komödie „The Tick” von Columbia Tri-Star, die seit ihrer DVD-Veröffentlichung eine große Kultgemeinde begeistert. Mit Tim Allen trat er er in Barry Sonnenfelds Kinofilmen „Jede Menge Ärger“ und „Joe Jedermann“ auf. Zudem war er in „Scream 3” und „Men in Black II“ zu sehen.
Warburton wuchs im kalifornischen Huntington Beach auf und lebt derzeit mit seiner Frau Cathy und den vier Kindern Talon, Alexandra (Lexie), Shane und Gabriel in Los Angeles. Seine Kinder beschreibt er als ultimative Freude und Liebe seines Lebens. In seiner knappen Freizeit spielt Patrick Golf und Tennis oder geht mit seiner Familie ins Ferienhaus am Rogue River in Oregon.

Die deutschen Stimmen
Bastian Pastewka
Der gebürtige Bochumer Bastian Pastewka wuchs in der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn auf. Dort begann er seine Karriere unter anderem mit Auftritten im legendären „Haus der Springmaus“. Seine unglaubliche Wandlungsfähigkeit weckte schon bald das Interesse der TV-Talentsucher.
Ab 1996 gehörte er zum Team der „Wochenshow“ (Sat.1) und wurde dort durch die Rolle des naiv-lasziven Moderators Brisko Schneider zum Kultstar. 2001 übernahm er seine erste Kino-Hauptrolle in der schrägen Komödie „Der Zimmerspringbrunnen“ unter der Regie von Peter Timm. Mit seiner Silent-Comedy „Ohne Worte“ begeisterte Pastewka 2003 und 2004 sein TV-Publikum. Von 2004-2005 gelang ihm mit dem Reise-Comedy-Format „Pastewka in...“ (RTL) ein weiterer Comedy-Volltreffer, der ihn um die ganze Welt und auf die Nominierungslisten des Adolf-Grimme-Institutes führte. Ebenfalls im Jahr 2004 sorgte er mit „Der WiXXer“ für die cineastische Wiederbelebung von Edgar Wallace. Neben Bastian Pastewka spielten u.a. Oliver Kalkofe, Anke Engelke und Olli Dittrich mit. Für seine Mitwirkung in der „Wochenshow“ wurde der heute 33-Jährige 1999 mit dem Deutschen Comedy Award geehrt. Im Jahr 2000 erhielt er die Goldene Kamera. 2003 wurde Bastian Pastewka in der Kategorie „Bester Komiker“ mit dem Deutschen Comedy Preis ausgezeichnet und 2006 erhielt er die Goldene Rose von Luzern als bester Comedy-Schaupieler des Wettbewerbs für die TV-Comedyserie „Pastewka“.
Im Frühjahr 2007 startete „Neues vom WiXXer“ im Kino, die Fortsetzung des Kinoerfolgs von „Der WiXXer“, für den Bastian Pastewka nicht nur mit Oliver Kalkofe und Oliver Welke das Drehbuch schrieb, sondern auch wieder als Inspektor Very Long neben der Crème de la Crème deutscher Schauspieler und Comedians brillierte.
Mirjam Weichselbraun
Sie wurde 1981 in Innsbruck geboren und sammelte erste Medienerfahrungen beim Radiosender Antenne Tirol und bei Tirol TV, wo sie ab 2001 auch moderierte. Im gleichen Jahr wurde sie in Leipzig zum „Bravo-Girl“ gewählt. Im Januar 2002 begann sie als Moderatorin bei VIVA Plus und wechselte im gleichen Jahr zu MTV, wo sie für Sendungen wie „MTV Select“, „Total Request Live“ oder „Love Is Blind“ vor der Kamera stand. Gemeinsam mit Comedy-Star Michael Mittermeier und den VIVA-Kolleginnen Milka und Janin präsentierte sie die Verleihung des Medienpreises „Comet". Seit 2003 arbeitet sie als Online-Moderatorin für das ZDF, unter anderem für “Wetten, dass…”. 2004 folgte beim ORF die Moderation von Sendungen wie „Expedition Österreich“, vom Vorentscheid des Eurovision Song Contest oder der drei Staffeln von „Dancing Stars“. Für die Moderation von „Dancing Stars“ wurde sie 2006 mit der „Goldenen Romy“ prämiert. Daneben war sie Gast in zahlreichen Fernsehshows wie „TV Total", der „Harald Schmidt Show", „Blondes Gift" und fuhr mit einem Wok bei Stefan Raabs „Wok-WM" die Eisbahn hinunter. Zudem moderierte sie 2007 gemeinsam mit Alfons Haider den „Life Ball“ in Wien. Im deutschen Fernsehen war sie als Goldmarie in „Frau Holle“ in der „Märchenstunde“ auf PRO7 zu sehen, sie moderierte mit Wayne Carpendale für RTL „Dancing on Ice“, spielte in der ARD an der Seite von Maximilian Schell in „Die Rosenkönigin“ und war auf SAT 1 im Film „Untergang der DDR“ zu erleben. Zu ihren Hörbuch-Veröffentlichungen gehören „Gossip Girl“, „Der Teufel trägt Prada“ und „Letzte Tage, jetzt“.
Die Tirolerin spricht Englisch, Französisch, Italienisch und Holländisch. Außerdem geht sie gerne ins Kino, fährt Ski und spielt Schach.

Der Stab
Simon J. Smith (Regie)
Er kam 1997 als head of layout zu PDI/DreamWorks. Mit seiner Erfahrung von fast 20 Jahren in der CG-Animation überwachte er mit „Antz - Was krabbelt da?“ den ersten computeranimierten Film von PDI/DreamWorks. Anschließend war er Kameramann von „Shrek - Der tollkühne Held“ und Regisseur von „Shrek 4-D“ von Universal Studios.
Smith begann seine Karriere in London bei SVC Television, der Effektfirma Framestore sowie der Postproduktionsfirma VTR, wo er seine eigene 3D-Abteilung etablierte.
Bevor er bei PDI/DreamWorks begann, arbeitete Smith für The Mill in London als der führende CG supervisor für Werbefilme von Nike, Honda, Volvo und VW Polo. Smith ist ein Pionier im Bereich der pre-visualization, die zum integralen Bestandteil der PDI-Filme wurde. Simon war federführend bei der Entwicklung der CG-Abteilung von Aardman Animations bei der Produktion von „Chicken Run - Hennen rennen”.
Simon arbeitete für das preisgekrönte Video „Go West” der Pet Shop Boys und bekam den ersten Gold Leaf Award für seine 3D-Regie am Werbespot für West Lites.
Steve Hickner (Regie)
Er gehört zu den erfahrensten Regisseuren im Animationsbereich. Sein Debüt gab er mit „Der Prinz von Ägypten“ von DreamWorks und war danach ausführender Produzent von „ Joseph - König der Träume“, dem direct-to-video prequel. Er war Story-Chef für „Shrek 4-D” und Autor der TV-Serie „Father of the Pride” sowie von „Grosse Haie - Kleine Fische” und „Ab durch die Hecke”.
Vor seiner Zeit bei DreamWorks war Hickner Produzent von „Vier Dinos in New York“ und „Balto - Ein Hund mit dem Herzen eines Helden“ sowie assoziierter Produzent von „Feivel, der Mauswanderer im wilden Westen“, die für Steven Spielbergs Amblin Entertainment entstanden. Zuvor arbeitete er für Animations-Klassiker wie „ Arielle, die Meerjungfrau“, „Taran und der Zauberkessel”, „Basil, der Große Mäusedetektiv” und „Falsches Spiel mit Roger Rabbit“.
Jerry Seinfeld (Drehbuch / Produktion)
Siehe Biografie in der Rubrik Besetzung.
Christina Steinberg (Produzentin)
Nach ihrer langen Karriere in der Produktion und Entwicklung von Kinofilmen, kam sie 2005 zu DreamWorks, um die Jerry Seinfeld-Komödie „Bee Movie – Das Honigkomplott“ zu produzieren.
Vor ihrer Zeit bei DreamWorks leitete sie Junction Entertainment, eine Produktionsfirma, die sie 1998 mit dem Regisseur Jon Turteltaub gründete. Gemeinsam produzierten sie ein breites Spektrum von Filmen, darunter den Jerry Bruckheimer-Blockbuster „Das Vermächtnis der Tempelritter“ mit Nicolas Cage, den Disney-Familienfilm „The Kid - Image ist alles“ mit Bruce Willis und „Instinkt“ mit Anthony Hopkins. Vor ihrer Partnerschaft mit Turteltaub war Steinberg senior vice president of production bei Touchstone Pictures. Dort arbeitete sie unter anderem mit Robert Redford und Michelle Pfeiffer bei „Aus nächster Nähe“, mit Penny Marshall bei „Rendezvous mit einem Engel“ und mit John Travolta bei „Phenomenon - Das Unmögliche wird wahr.“ Steinberg absolvierte die Cornell University und begann ihre Karriere als Redaktionsassistentin von Harper’s Bazaar.
Spike Feresten (Drehbuch)
Er wuchs in West Bridgewater auf, wo er auf die Schule ging und als Packhilfe im örtlichen Supermarkt arbeitete. Mit seinem Traum, der nächste Jimi Hendrix zu werden, besuchte er das Berklee College of Music in Boston.
Eines Nachts war er so frustriert, dass er vier leuchtende Glühbirnen aus dem achten Stock seiner Studentenbude warf. Er wurde erwischt und von der Uni verwiesen. Wenig später sah er, dass David Letterman genau dasselbe in seiner Talkshow machte. Mit diesem Erlebnis war der Grundstein für seine Karriere als TV-Comedian gelegt.
Feresten begann als Praktikant bei NBC in New York. Es klingt wie ein Märchen, dass er durch seinen Job in der Telefonzentrale von „Saturday Night Live” seine Witze bei „Weekend Update's” von Dennis Miller unterbringen konnte. Feresten bekam einen Vollzeit-Job bei SNL und kam 1990 zum Autorenteam von „Late Night with David Letterman”, wofür er fünf Jahre lang tätig war und fünf Emmy Nominierungen bekam.
1995 verließ Feresten seinen Late Night-Job und begann als Autor für die bahnbrechende Sitcom „Seinfeld”, für die er drei Staffeln lang tätig war und 1998 zum supervising producer wurde. Während seiner „Seinfeld”-Zeit bekam Feresten drei weitere Emmy-Nominierungen, darunter für seine berühmte „Soup Nazi”-Episode, die bis heute als Klassiker gilt.
Neben „Seinfeld” und „Letterman” schrieb und entwickelte Feresten TV-Komödien wie Episoden zu „Space Ghost Coast to Coast” und „The Jamie Kennedy Experiment.”
Feresten ist verheiratet und lebt derzeit in Los Angeles.
Barry Marder (Drehbuch)
Er ist der Erfinder und Autor der „Letters From a Nut”-Bücher, darunter „Letters From a Nut”, „More Letters From a Nut” und „Extra Nutty! Even More Letters From a Nut”, die er unter dem Namen Ted L. Nancy veröffentlichte.
Die Bücher wurden vor 10 Jahren zum ersten Mal publiziert und haben inzwischen eine Auflage von über 1.250.000 Stück erreicht. Sie sind noch immer als Hardcover erhältlich und sind international erschienen.
Unter dem Namen Ed Broth veröffentlichte Marder „Stories From a Moron“.
Zuletzt verkaufte er zwei Ted L. Nancy-Bücher an National Lampoon: „Ted L. Nancy - Hello Junk Mail! (I am The Kabobbys Of Glendale)” und „Ted L. Nancy's Afternoon Stories”.
Er hofft, dass der Erfolg von „Bee Movie – Das Honigkomplott” ihm wieder Zugang zur Krankenversicherung der Writer’s Guild verschafft.
Andy Robin (Drehbuch)
Er ist seit mehreren Staffeln als Autor und Regisseur von „Seinfeld” für NBC tätig. Unter anderem schrieb er die Episoden „The Junior Mint” und „The Barber” und verfasste gemeinsam mit Gregg Kavet viele andere, darunter „The Jimmy” und „The Fatigues”, die den Writers Guild Award for Episodic Comedy gewannen. Ebenfalls mit Kavet schrieb und inszenierte er den Independent-Film „Live Free or Die”, der 2006 den Jury-Preis beim South By Southwest Festival gewann, sowie den Preis als Best New American Film beim Seattle International Film Festival. Die beiden schrieben zudem 2005 das Buch „Saving Face”, ein humoristischer Führer für peinliche Situationen. Derzeit arbeiten sie für HBO an einem Pilot-Film über Baseball Scouts.
Nick Fletcher (Schnitt)
Er kam 1995 zu DreamWorks als supervising editor von „Der Prinz von Ägypten”. Zuletzt arbeitete er als Cutter von „ Grosse Haie - Kleine Fische“ und davor von „Spirit - Der wilde Mustang“.
Vor seiner Zeit bei DreamWorks arbeitete Fletcher für Amblimation in London als supervising editor an „Feivel, der Mauswanderer im wilden Westen“. Er war zudem als animation editor von „Falsches Spiel mit Roger Rabbit” und co-supervising editor von „Vier Dinos in New York“ und „Balto - Ein Hund mit dem Herzen eines Helden“ tätig.
Fletcher wurde in Wales geboren und begann seine Karriere mit der Arbeit an verschiedenen Werbefilmen in den John Wood Sound Studios in London. 1981 wechselte er zu Richard Williams Animation.
Alex McDowell (Produktionsdesign)
Er hat sich in mehr als zwei Jahrzehnten durch seine Arbeiten für preisgekrönte Musikvideos, Werbespots und Kinofilme einen exzellenten Ruf als innovativer Künstler erworben.
2006 wurde McDowell von der renommierten britischen Design-Vereinigung RSA als „Royal Designer for Industry” ausgezeichnet, sowie zum „Visiting Artist“ des MIT Media Lab ernannt.
Als ausgewiesener Anhänger von fortschrittlichem Filmdesign verbindet McDowell traditionelles Design mit digitaler Technologie, was ihm eine ungewöhnlich große Kontrolle über das endgültige Aussehen eines Films ermöglicht. Zum ersten Mal setzte er diese Methode des integrierten digital