Meine Frau die Schauspielerin

kinski
Meine Frau die Schauspielerin



Originaltitel : Ma femme est une actrice

Herstellungsland : Frankreich (2001)

Regie : Yvan Attal
Drehbuch : Yvan Attal

Genre : Komödie / Romanze / Drama
Laufzeit : 91 Minuten
Freigabe : ab 12 Jahren

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Darsteller :
Charlotte Gainsbourg
Yvan Attal
Terence Stamp
Noémie Lvovsky
Laurent Bateau
Ludivine Sagnier
Lionel Abelanski
Keith Allen
Jo McInnes
Valérie Leboutte



Inhalt :
Die Frage, um die fast alles in Meine Frau, die Schauspielerin, das Regiedebüt des französischen Schauspielers Yvan Attal kreist, ist wahrscheinlich genauso alt wie das Kino und das Theater: Ist, wenn sich zwei Darsteller auf der Leinwand oder eben auch auf der Bühne küssen und lieben, alles nur gespielt, oder sind da vielleicht doch echte Gefühle mit im Spiel? Eine eindeutige Antwort liefert uns hier natürlich auch Yvan Attal nicht. Die wäre wohl auch gar nicht möglich. Doch zumindest gewinnt der erfahrene Schauspieler, der auch das Drehbuch geschrieben hat, diesem ewigen Rätsel einige höchst amüsante Verwicklungen ab.
Als Ehemann des berühmten Filmstars Charlotte (Charlotte Gainsbourg) genießt der Pariser Sportjournalist Yvan (Yvan Attal) einige Privilegien. So kann es schon mal passieren, dass ein Verkehrspolizist ihm kein Ticket ausschreibt, weil die reizende Charlotte neben ihm sitzt; und wenn es darum geht, einen Tisch in einem edlen Restaurant zu reservieren, wirkt der Name seiner Frau regelrecht Wunder. Doch all dies nimmt Yvan gar nicht als Vorzüge wahr, ihn stört vielmehr, dass all die Menschen, die Charlotte umschwärmen, ihn überhaupt nicht beachten. Sein schon lange schwellender Unmut und seine Eifersucht brechen schließlich ganz offen aus, als Charlotte zu Dreharbeiten nach London reist.

Quelle : amazon


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Yvan Attal und Charlotte Gainsbourg sind auch im Privatleben miteinander verheiratet, was der Geschichte natürlich noch einen ganz besonderen Reiz gibt. So spielen sich die beiden Hauptdarsteller (Attal ist nebenbei auch noch der Regisseur und Autor des Films) gegenseitig geschickt die Bälle zu … „Szenen einer Ehe“ auf französisch sozusagen – und in manchen Szenen wirklich urkomisch. Wie z.B. wenn Charlotte während der Dreharbeiten Probleme mit einer Nacktszene hat und deswegen dem Regisseur mehr oder weniger vorschlägt, dass wenn sie in der Szene nackt sein müsse doch ruhig auch alle anderen ohne rumlaufen könnten. Gesagt, getan … nur dumm, dass genau in dieser Szene ihr nichtsahnender Ehemann ins Studio kommt. Die Ohnmacht rettet ihn vor dem Anblick der geballten Ladung Geschlechtsorgane.
Eben diese Komik – die nicht einfach nur platt, sondern sehr fein eingesetzt wird – ist neben den Leistungen von Gainsbourg & Attal das Besondere an „Meine Frau, die Schauspielerin“. Eine typisch französische Komödie möchte man sagen. Das aber im positivsten aller Sinne.

Bewertung : 9/10