Fremde in Dir, Die - Special

Tomtec



WARNER BROS. PICTURES präsentiert
in Zusammenarbeit mit VILLAGE ROADSHOW PICTURES
eine SILVER PICTURES-Produktion
einen Film von NEIL JORDAN


JODIE FOSTER



TERRENCE HOWARD
Naveen Andrews
Nicky Katt
Mary Steenburgen

Regie Neil Jordan
Produzenten Joel Silver, Susan Downey
Drehbuch Roderick Taylor & Bruce A. Taylor und Cynthia Mort
Story Roderick Taylor & Bruce A. Taylor
Executive Producers Herbert W. Gains, Jodie Foster,
Dana Goldberg und Bruce Berman
Kamera Philippe Rousselot, A.F.C./A.S.C.
Produktionsdesign Kristi Zea
Schnitt Tony Lawson, A.C.E.
Musik Dario Marianelli


Deutscher Kinostart: 27. September 2007
im Verleih von Warner Bros. Pictures Germany
a division of Warner Bros. Entertainment GmbH

www.diefremdeindir.de







KURZINHALT

Erica Bain (Jodie Foster) liebt die Straßen von New York - und sie lebt von ihnen: Als Moderatorin der Radiosendung „Street Walk“ teilt sie mit ihren Hörern die Storys und den Rhythmus der Stadt.
Schlagartig wirft sie ein traumatisches Erlebnis aus der Bahn: Erica und ihr Verlobter David Kirmani (Naveen Andrews) werden brutal überfallen - David stirbt, Erica kommt nur knapp mit dem Leben davon.

Körperlich wird Erica zwar wieder gesund, aber die Wunde tief in ihrem Inneren will nicht heilen: Der traumatische Verlust Davids und die ständige Angst, die sie seitdem verfolgt. Die Straßen der Stadt, die sie einst so liebte, erscheinen ihr nun bedrohlich und fremd.
Als sie die lähmende Angst nicht mehr erträgt, fasst sie einen Entschluss: Eine Schusswaffe gibt ihr das Gefühl von Sicherheit zurück. Hofft sie zumindest.
Als sie die Waffe erstmals abfeuert, bleibt ihr keine Wahl: Sie muss sich verteidigen. Auch beim zweiten Mal handelt sie in Notwehr… oder hat sie unbewusst darauf verzichtet, sich rechtzeitig in Sicherheit zu bringen? Ihre panische Angst weicht einem neuen Gefühl: Sie erobert sich ihr Leben zurück. Wie ihr das gelingt, hätte Erica sich selbst nie zugetraut.

Schlagzeilen über einen anonymen Rächer halten die Stadt in Atem. NYPD Detective Sean Mercer (Terrence Howard) soll ihn dingfest machen. Die Indizien führen nicht zu einem gewissenlosen Killer… sondern zu einer angsterfüllten und traumatisierten Frau.
Während Mercer sich an Ericas Fersen heftet, beginnt auch sie zu zweifeln: Ist ihr Rachefeldzug der richtige Weg? Oder wird sie selbst zu dem, was sie zu bekämpfen versucht?





ÜBER DIE PRODUKTION


Schall und Wahn



„Wahrscheinlich sind wir alle davon überzeugt, dass wir bestimmte Grenzen nie überschreiten, bestimmte Dinge nie tun würden“, sagt Jodie Foster, Hauptdarstellerin und Executive Producer von „The Brave One“ (Die Fremde in dir). „Aber wir wissen trotzdem nicht genau, wie wir uns unter gewissen Umständen verhalten würden. Intellektuell kann man zwar den ethischen Rahmen unserer Handlungen abwägen, aber bis ich selbst einmal in eine ausweglose Situation gerate, in der ich mich verändere, weiß ich einfach nicht, wozu ich fähig bin.“

Regisseur Neil Jordan sieht das ähnlich: „,Die Fremde in dir‘ wirft einige unangenehme moralische Fragen auf: Wenn uns Unrecht angetan wird, würden wir einerseits liebend gern mit primitiver Brutalität zurückschlagen, um den gerechten Ausgleich sofort herzustellen. Andererseits lassen wir das nicht zu, weil die Zivilisation das von uns verlangt. Wenn wir also miterleben, wie jemand in moralische Untiefen gerät, wirkt das ebenso entsetzlich wie faszinierend.“

Als das Drehbuch zu „Die Fremde in dir“ auf den Schreibtischen der Produzenten Joel Silver und Susan Downey landete, hatte es all die Zutaten eines Selbstjustiz-Action-Thrillers - mit einem bedeutenden Unterschied: Der Rächer ist eine Frau. „Wir lasen das Skript, und uns gefiel die harte Action, denn die Story geht darüber hinaus“, stellt Silver fest. „Spannung ist reichlich vorhanden, aber die sehr düstere, emotionale Story handelt eben von einer Frau, die eine schreckliche Tragödie erlebt: Erica Bain wird überfallen und zusammengeschlagen, ihr Verlobter ermordet. Körperlich erholt sie sich zwar, doch ihr Leben verändert sich total. Sie muss zu sich selbst finden, um einen neuen Weg einzuschlagen, und das gelingt ihr. Wie sie das tut, fanden wir sehr außergewöhnlich. Um mit dem Trauma fertig zu werden, muss sie den Mut aufbringen, ihre Ängste zu überwinden und sich ihr Leben zurückzuerobern - koste es, was es wolle. Dadurch wird sie zur ,tapferen‘ Frau, auf die sich der Originaltitel bezieht.“

Dazu Downey: „Das Original-Drehbuch zu ,Die Fremde in dir‘ stammt von einem Autoren-Duo, Vater Roderick und Sohn Bruce Taylor. Alle Elemente eines Genrefilms sind vorhanden, aber im Mittelpunkt steht eine Frau, wodurch sich das Konzept einer Selbstjustiz-Story verlagert. Im Laufe der Skript-Entwicklung holten wir Cynthia Mort hinzu, die den weiblichen Aspekt ins Autorenteam einbringt. Weil es vor allem um Ericas Entwicklung geht, müssen wir die Situation unbedingt aus der Sicht einer Frau begreifen: Wie würde sie vorgehen? Welche Konsequenzen hat das?“
„Sobald eine Frau eine solche Rolle übernimmt, stellen sich die Fragen anders, weil sie unvorhersehbar handelt“, stellt Foster fest. „Generell kann man sagen, dass Frauen niemanden umbringen, den sie nicht kennen: Sie morden nicht blindlings. Deswegen finde ich den Weg, den Erica einschlägt, umso interessanter. Es war spannend, mich in ihr aufgewühltes Innenleben, ihre Verwirrung hineinzuversetzen. Sie weiß genau, was sie tut und warum. Gleichzeitig staunt sie, was sie alles zustande bringt. Aber sie begreift durchaus, dass sie aufgrund ihrer Ängste nicht mehr wiederzuerkennen ist - das bringt sie dazu, in die Rolle eines Killers zu schlüpfen.“
Foster weiter: „Wie sie der Gefahr begegnet, verändert sich im Lauf des Films: Beim ersten Mal wird sie aus dem Alltag gerissen - sie erlebt grausige Brutalität. Auch das zweite Mal handelt es sich um einen Zufall - sie befindet sich zur falschen Zeit am falschen Ort. Doch beim nächsten Mal begreift sie, dass sie sich hätte in Sicherheit bringen können, aber darauf verzichtet hat. Vielleicht versteht sie ihre Beweggründe gar nicht bewusst, aber ich habe das Gefühl, dass sie das Durchleben ihrer schlimmsten Ängste in dieser neuen Situation völlig anders wahrnimmt. Sie kann die Situation selbst in die Hand nehmen, und wenn ihr das gelingt, dann kann sie auch die Toten zurückholen - so verrückt das auch klingen mag.“

Nachdem Foster die Rolle der Erica Bain übernommen hatte, veränderte man einige Details der Figur im Originalskript, das sie als Zeitungsreporterin vorstellte. Dazu Downey: „Jodie kam an Bord und schlug vor, sie zu einer Radiomoderatorin zu machen, denn das passt gut zum Konzept einer Off-Erzählerin, die Ericas Gefühle und Motivation beschreibt. Generell zögerten wir, eine Erzählstimme einzusetzen, aber durch Ericas Beruf wirkt das ganz organisch und passt gut zur Figur.“

„Für mich wirkt das plausibel, und dem Film hilft es sehr“, bestätigt Foster. „Erica lebt praktisch in ihrem Kopf. Alles drückt sie durch ihre Stimme aus, es fällt ihr also leicht, ihr Körpergefühl völlig auszuklammern. Man kann sogar sagen, dass ihre Körperlichkeit durch ihren Verlobten repräsentiert wurde - als er stirbt, wirkt das so, als ob ihr der Körper abhanden kommt. Sie mutiert zur Stimme der Nacht, fast wie ein Gespenst. Und die innere Stimme, die wir hören, lässt uns in ihre Seele schauen.“

Dazu sagt Neil Jordan: „Jodie und ich waren uns einig, dass Erica von Geräuschen besessen ist. Sie fährt durch die Stadt und schneidet U-Bahngeräusche, den Straßenverkehr und das Summen der Maschinen mit - das ist ihre Art, die Geschichten der Stadt zu erzählen. Diese Besessenheit verwandelt sich später in eine andere, viel brutalere Besessenheit: die Straßen zu beherrschen.“


Der moralische Kompass gibt die Richtung vor



Foster persönlich schlug Neil Jordan als Regisseur vor, und die Produzenten nahmen die Idee sofort auf. Downey erinnert sich: „Joel und ich schätzen Neils Filme schon lange. Ganz offensichtlich ist er ein überragender Filmemacher, der komplexe, manchmal sogar gefährliche Themen überzeugend aufbereitet. Wir hielten den Vorschlag für eine wunderbare Idee.“
„Wir diskutierten das Drehbuch mit Neil, legten dar, wie wir uns den Film dachten, und merkten sofort, dass unsere Ansichten weitgehend übereinstimmen“, sagt Silver. „Er hat ein feines Gespür für die Figuren und trieb die Entwicklung der Story entscheidend voran. Er ist ungeheuer begabt.“
Foster kommentiert: „Offenbar ist Neil von der moralischen Dimension seiner Figuren fasziniert: Seine Filme sind nie Schwarzweiß-Geschichten, denn das Tier im Menschen neigt zum Tabubruch, und alle seine Filme behandeln diesen Aspekt auf die eine oder andere Weise. Ganz ehrlich: Ich habe noch nie mit einem Regisseur gearbeitet, der derart urwüchsig-organische Entscheidungen trifft. Und immer geht es dabei um die Figuren.“

„Ich mag Figuren, die mit Problemen der Grauzone konfrontiert werden, die moralische Grenzen überschreiten“, sagt der Regisseur. Mit „Die Fremde in dir“ bekam er die Gelegenheit, etliche Aspekte zu untersuchen, die ihm am Herzen liegen - und er nahm die Chance wahr, mit einer Schauspielerin zu arbeiten, die er als „Ikone des amerikanischen Kinos“ bezeichnet.
Jordan erinnert sich: „Als ich das Drehbuch las, war ich sofort völlig hingerissen. Ich las es gleich mehrfach, und jedesmal entdeckte ich wieder neue Aspekte. Besonders faszinierte mich, dass sich hier eine Frau auf ein Territorium wagt, das normalerweise Männern vorbehalten ist. Und die Vorstellung, dass Jodie diese Figur spielt, trug umso mehr dazu bei. Mit ihr zu arbeiten konnte ich einfach nicht ablehnen, aber auch das war nur ein Teil meiner Entscheidung. Da kam einiges zusammen - die vielen Facetten der Story: das Konzept einer Radiomoderatorin, deren körperlose Stimme über der Stadt schwebt; die unterschwellige Gefahr in der Stadt, die sie liebt und bestens kennt; und die beiden unterschiedlichen Reaktionen auf geschehenes Unrecht - einerseits die legale Reaktion und andererseits die individualistischen Racheakte. Was ist richtig, was falsch? Kann man eine der beiden Alternativen überhaupt als unumstößlich richtig bezeichnen? Als ich mir diese Aspekte vor Augen führte, war mir klar: Wenn ich aus diesem Stoff keinen Film machen kann, dann muss ich entweder sehr alt oder sehr erschöpft sein“, lacht er. „Meine Antwort war also: Wenn ich die Freiheit bekomme, die Story zu formen und zu gestalten und den Figuren Leben einzuhauchen, dann bin ich dabei.“


Gegensätze ziehen sich an



Die laut Jordan „legale“ Reaktion auf das Unrecht wird in „Die Fremde in dir“ durch Detective Sean Mercer vom NYPD repräsentiert. Terrence Howard spielt den Polizisten, der eine Reihe von Morden untersucht, die alle miteinander in Verbindung stehen: Alle scheinen das Ergebnis von Selbstjustiz-Aktionen zu sein.

„Terrence hat mich in dieser Rolle total verblüfft“, berichtet Jordan. „Er ist körperlich sehr anmutig, sehr präsent, sein Gesicht strahlt intensive Gefühle aus - ob er redet oder nicht. Er gibt dem Mercer ein ungeheuer stabiles emotionales und moralisches Zentrum.“
Bei seiner Vorbereitung merkte Howard, dass Mercer durch seinen festen Glauben an Recht und Ordnung definiert ist. Wahrscheinlich ist deswegen seine Ehe gescheitert. Aber er hätte sich nie vorstellen können, dass seine Gesetzestreue von einer Gesetzesbrecherin auf die Probe gestellt werden könnte. „Mercer hält sich an die Regeln, er vertraut auf das System“, sagt Howard. „Gleichzeitig frustriert ihn das zunehmend, weil ihm dieses System verbietet, die Menschen auf seine Art zu schützen. Innerlich regt er sich darüber auf, dass ihm durch das moralische Dilemma, das wir Recht nennen, die Hände gebunden sind. Und dann nimmt jemand das Gesetz in die eigene Hand und bietet Lösungen, die eindeutig sehr zweckmäßig sind. Wie geht Mercer damit um? Ein Polizist kann nichts Schlimmeres tun, als Verständnis für die Beweggründe des Kriminellen zu entwickeln, weil er dann keine eindeutige Position mehr vertritt. Wenn er sich auf diese Grauzone einlässt, gelten die Gesetze nicht mehr - dann dominiert die menschliche Natur.“
Dazu Jordan: „Gerade das gefällt mir: Beide Figuren wagen sich in die Grauzone - von verschiedenen Seiten. Beide setzen sich mit der moralischen Verantwortung auseinander, mit Verbrechen, Recht und Vergeltung. Beide reagieren anders. Ein sehr interessanter Zwiespalt, weil sie sich andererseits auch sehr ähnlich sind.“

„Das ist eine echte Gratwanderung“, fügt Downey hinzu. „Denn wir wünschen uns ja, dass sich die beiden verstehen, aber gleichzeitig kommt es zum Katz-und-Maus-Spiel zwischen Mercer und dem unbekannten Rächer, den er unbedingt fassen will. Die beiden sind also persönlich und gefühlsmäßig auf einer Wellenlänge, doch was sie tun, führt sie schicksalhaft auf direkten Kollisionskurs.“

Jordan betont, dass sich zwar eine starke Beziehung zwischen Erica und Mercer entwickelt, diese aber „keine traditionelle Lovestory ist. Eher eine verstandesmäßige, seelische Begegnung. Beide haben ihre Lebenspartner verloren, sind allein, irren durch die nächtliche Stadt. Die Geschichte einer Freundschaft… mit offenen Optionen.“

Beide Schauspieler sind sich darüber einig, dass die Beziehung der beiden Figuren durch Verluste ebenso bedingt wird wie durch das, was sie einander geben können. „Zwischen Mercer und Erica entwickelt sich eine intensive Bindung“, sagt Howard. „Unter anderen Umständen hätte sich sicherlich etwas entwickeln können - wenn sie einen anderen Weg eingeschlagen hätten. Auch das empfinden beide als Verlust.“

Und Foster fügt hinzu: „Beide sind voneinander fasziniert. Tief im Herzen fühlen sie sich zueinander hingezogen - einerseits, weil sie so verschieden sind, andererseits, weil sie sich sehr ähnlich sind. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass wir uns oft zu Menschen hingezogen fühlen, weil wir wissen möchten, wie es ist, in ihrer Haut zu stecken. Erica erlebt Mercer als ihr moralisches Gegengewicht. Er würde die Grenze nie überschreiten, und sie will sein Wesen begreifen, weil er sie dadurch vielleicht retten kann. Was ich an Terrence in dieser Rolle so wunderbar finde: Er nähert sich der Rolle tief emotional und sehr sensibel, überzeugt aber trotzdem als hartgesottener Detective, den nichts erschüttern kann. Durch diese Kombination berührt uns Mercer umso mehr. Er muss in seinem Beruf ruppig auftreten, was ihn aber nicht kalt lässt. Und all das drückt Terrence mit seiner Darstellung aus.“

Howard äußert sich genauso begeistert über seine Partnerin und seinen Regisseur: „Jodie ist die erste Kollegin, die mich bei der Arbeit nervös macht“, lacht er. „Ihr Blick ist so wahrhaftig, sie strahlt derart viel Aufrichtigkeit aus. Doch wir gehen völlig unterschiedlich vor. Ich komme am liebsten spontan an den Set und spiele drauflos. Jodie arbeitet sehr präzise, sehr analytisch. Sie kennt ihre Figur in- und auswendig. Nur vom Zuschauen habe ich eine Menge von ihr gelernt. Sie und Neil haben mir beigebracht, sehr spezifisch zu denken. Neil weiß ganz genau, was er filmen will, und ist sehr geduldig. Manchmal hatte ich das Gefühl, völlig ausgepumpt zu sein. Aber wenn er mich dann noch ein wenig mehr ausquetschte, kam eben doch noch ein kleiner Tropfen Wahrheit heraus. Genau das macht ihn zu einem wunderbaren Filmemacher.“


Mikrofone und Dienstmarken



Vor Beginn der Dreharbeiten bereiteten sich Jodie Foster und Terrence Howard auf ihre Rollen vor - so unterschiedlich, wie es ihre Figuren erforderten. Foster hospitierte im örtlichen Radiosender NPR in Los Angeles, „einfach um mitzubekommen, was die so machen“, berichtet sie. „Ich schaute den Leuten zu, und mir fiel auf, dass sie kein Gesicht, keinen Körper haben. Sie bestehen nur aus der Stimme. Man hört ihren wunderschönen, melodischen Stimmen zu - über das Ohr setzen sie sich in unseren Köpfen fest. Einerseits ist das ein sehr intimes Verhältnis, aber sie können auch ganz leicht verschwinden. Außerdem informierte ich mich über das posttraumatische Stresssyndrom. Ich studierte die einschlägige Literatur, glaube aber, dass Erica anders gelagert ist. Sie bekommt nicht die Hilfe, die sie braucht“, berichtet die Schauspielerin und gesteht, dass sie sich in Erica hineinversetzte, indem sie in ihre Fußstapfen trat: „Ich bin viel gegangen - unglaublich weite Strecken quer durch Manhattan. Wer schon mal lange gewandert ist, weiß, dass man in den ersten beiden Stunden gern noch mit den Passanten spricht. Doch dann ändert sich das. Und ab der siebten Stunde entwickelt sich die Wanderung zu einer Art Meditationserlebnis… man ist völlig isoliert. Das war eine wichtige Erfahrung.“

Bei seiner Vorbereitung auf die Rolle des NYPD-Detective arbeitete Howard eng mit Neal Carter zusammen, der dem Filmteam als technischer Berater zur Verfügung stand. Carter war 24 Jahre im NYPD tätig und hat auch als Detective im Morddezernat gearbeitet. Inzwischen hat er sich umorientiert und sorgt dafür, dass die Polizeiarbeit auf der Leinwand realistisch dargestellt wird. Sein erster Film war „Inside Man“ (Inside Man), in dem neben Denzel Washington ebenfalls Jodie Foster auftritt.

Carter stand sowohl Howard als auch Schauspieler Nicky Katt zur Verfügung, der Mercers Partner Detective Vitale darstellt: Er brachte ihnen bei, wie man als erfahrener Detective spricht, denkt und handelt. Er führte sie durch Polizeireviere und begleitete sie sogar zu Tatorten, um praktisch zu demonstrieren, wie man beim Einsatz vorgeht - in einem Fall handelte es sich um einen Mord.
„Neal kennt sich bestens aus und ließ uns umfassend an seinen Erfahrungen teilhaben“, sagt Howard. „So bekamen wir eine konkrete Vorstellung davon, was im Kopf eines Polizisten vorgeht. Er zeigte uns Tatorte und hakte buchstäblich per Handbuch ab, worauf wir zu achten haben, worauf es ankommt.“

Howard erinnert sich an einen bestimmten Tatort: „Mir fiel auf, wie banal das Ganze wirkt. Da liegt ein Toter, der brutal zusammengeschlagen wurde. Ich habe das Bedürfnis, mich hinzusetzen und ein Gebet zu sprechen. Aber die Cops kennen nur ein Ziel: Sie müssen den Täter fassen. Das ist ihre Aufgabe. Ein Puzzle. Sie dürfen den Fall gar nicht persönlich nehmen, denn so etwas erleben sie alle Tage, und nach dem dritten Tatort kapierte ich allmählich, wie man mit der Zeit abstumpft.“
Carter berichtet, wie sich Howards und Katts praktische Beobachtungen beim Dreh durchaus bemerkbar machten. „Sie haben alles sehr schnell begriffen. Sie merkten sich jede kleine Nuance, subtile Details in unserem Gang, in unserer Kleidung, wie wir auftreten, und sogar, wie wir Witze reißen. Das wirkt bei ihnen völlig natürlich. Anders gesagt: Ich beobachtete sie, und sie sahen wie echte Detectives aus.“


Die sicherste Großstadt der Welt



Während sich seine Darsteller in den Verstand und den Körper ihrer Figuren einfühlten, tauchte Neil Jordan ins Herz von New York City. „In New York bin ich ein Fremder“, sagt der aus Dublin stammende Regisseur. „Ein wichtiges Element meiner Vorbereitung bestand also darin, durch jeden Winkel der Stadt zu streifen und Schauplätze zu finden, die noch nicht gefilmt worden sind, aber gut zu unserer Geschichte passen. Die Stadt hat eine außerordentlich bildhafte Qualität, die ich in unserem Film einfangen möchte.“

Joel Silver berichtet: „Neil nahm sich viel Zeit, um die Stadt kennenzulernen. Er erlebte sie begeistert und voller Bewunderung, und so will er sie auch zeigen. Er legt sehr großen Wert darauf, den erhobenen Zeigefinger zu vermeiden - er will New York City nicht als unsicheres Pflaster darstellen. Denn in der heutigen Zeit fühlen wir uns alle ständig irgendwie unsicher. Das trifft eindeutig nicht nur auf New York zu.“

Foster hat in New York gelebt und gearbeitet - sie stimmt ihm zu: „Tatsächlich ist New York laut Statistik ,die sicherste Großstadt der Welt‘. Aber wenn ich einem Verbrechen zum Opfer falle, nützt es mir in dem Moment herzlich wenig, dass ich eine statistische Ausnahme darstelle. Man fühlt sich nicht sicherer, wenn man sich sagt: ,Ach, ich bin doch nur ein Einzelfall - schau dir bloß all die anderen Leute an, denen ist noch nie etwas zugestoßen.‘ Wenn es mich trifft, ist es nicht leicht, die Angst zu verdrängen. Dieser Umstand floss in unser Filmthema ein: Angst muss nicht begründet sein. Mehr und mehr stellt sie eine Saat dar, die in unserer Kultur aufgeht.“

Jordan fügt hinzu: „Seit dem 11. September hat sich die Stadt erstaunlich verwandelt - sie ist unglaublich sicher, aber das Gefühl bleibt, dass alles von einer Sekunde zur anderen vorbei sein könnte - egal wie idyllisch das Straßenleben auch wirkt. Dieses Gefühl prägt auch unseren Film.“
In den Wochen vor Drehstart absolvierte Jordan einen New-York-Intensivkurs bei Executive Producer Herbert Gains und Produktionsdesignerin Kristi Zea, die berichtet, sie habe ihren „Marschbefehl“ von Produzent Joel Silver bekommen. „Von Anfang an betonte Joel, wir sollten New York zeigen, wie es noch niemand getan hat: Schauplätze, die bisher in keinem Film zu sehen waren. Er stellte sich also einer echten Herausforderung. Für mich war das eine interessante Erfahrung, denn ich bin New Yorkerin und dort aufgewachsen, habe vor Ort schon viele Filme gedreht. Ich fand es also besonders anregend, die Stadt mit neuen Augen zu sehen.“

Zea berichtet, wie sie mit Jordan durch die gesamte Stadt und die Vororte fuhr: „Wir schauten uns die verschiedenen Stadtviertel an, und Neil reagierte auf das, was ihm gefiel und was nicht.“ In einem der Viertel fanden sie die perfekte Umgebung für Ericas Wohnblock. Die Designerin erzählt: „Uns gefiel die Außenansicht, weil die Nachbargebäude zu beiden Seiten des Hauses abgerissen worden waren - auf diesen Grundstücken hatte die Gemeinde Gärten angelegt. Ericas Wohnhaus steht also isoliert in einem Projekt zur Stadterneuerung.“

Zea gestaltete die Hausflure des Gebäudes und Ericas Wohnung so, dass sie wie ein altes Mietshaus wirken, das zwar renoviert worden ist, aber dennoch sein Alter erkennen lässt. Sie erklärt: „Wir stellten uns vor, das Apartment sei völlig neu gestaltet worden. Aber der Hausflur wirkt immer noch irgendwie unheimlich, obwohl er sauber ist und frisch gestrichen wurde. So stehen sich Alt und Neu gegenüber.“

Am Rande des Central Park fanden die Filmemacher einen Schauplatz, der sich äußerlich und atmosphärisch gut für die Szene eignet, in der Erica und David überfallen werden. Dazu Zea: „Wir schauten uns alles Mögliche an und stießen dabei auf das sogenannte Stranger’s Gate (Tor des Fremden). Es befindet sich direkt am Central Park und besteht aus behauenen Steinen. Von dort blickt man auf eine Treppe, die in einer Kurve um einen gewaltigen Findling führt - sogar bei Tageslicht sieht das ein bisschen unheimlich aus. Man weiß einfach nicht, wer dahinter lauern könnte. Ganz bewusst suchten wir Schauplätze aus, die zunächst völlig sicher wirken, aber durch eine veränderte Perspektive von einem Moment zum anderen seltsam aussehen und uns Angst einflößen.“


Veränderte Blickwinkel



Neil Jordan bemühte sich zusammen mit Kameramann Philippe Rousselot, diese veränderten Perspektiven auch mithilfe der Kamera sichtbar zu machen. „Wir erleben die Geschichte vor allem mit den Augen der Hauptfigur - das Publikum soll also sehen, was Erica sieht und fühlt“, sagt der Regisseur. „Es war traumhaft, dieses Konzept zusammen mit Philippe optisch umzusetzen. Weil ich bereits mehrfach mit ihm gearbeitet habe, weiß ich, dass so etwas funktioniert: Wir können uns noch so komplizierte und aufwändige Einstellungen ausdenken - ihm gelingen sie in jedem Fall.“
Durch Kamerablickwinkel und Beleuchtung machen Jordan und Rousselot deutlich, dass Erica ihre einst vertraute Welt jetzt durch ein Prisma der Angst wahrnimmt, durch das alles aus dem Lot gerät. Dazu Jordan: „Ich will damit einen gewissen Wahnsinn erfahrbar machen. Also entwickelten Philippe und sein Kameraassistent Neil Norton eine Vorrichtung, die auf einer Steadicam montiert wird: Wir nennen sie ,Wackel-Kamera‘. Sie eignet sich wunderbar für bestimmte Einstellungen, in denen wir ständig die Perspektive verändern.“

„Dabei wird die Kamera praktisch ständig hin- und hergerollt, was den Horizont wie bei Seegang schwanken lässt - so entsteht der Eindruck, dass Erica kaum das Gleichgewicht halten kann“, sagt Rousselot, der auch berichtet, wie er in bestimmten Szenen die realistische Ausleuchtung so manipulierte, dass die Bilder eine fast traumartige Atmosphäre bekommen.
Ericas Verwandlung kann man auch äußerlich wahrnehmen, und Jodie Foster arbeitete mit Kostümbildnerin Catherine Marie Thomas zusammen, um die allmählichen Veränderungen ihres Erscheinungsbildes deutlich zu machen. „Sie verändert sich - man merkt das schon an ihrem Äußeren“, berichtet Foster. „Zunächst trägt sie fröhliche Farben, doch im Lauf der Zeit werden ihre Kleider immer düsterer und einfacher. Sie sieht sehr entschlossen aus, und diesen Kontrast halte ich für sehr wichtig.“

„Unsere Mittel sind dabei sehr einfach, aber auch prägnant“, stellt Jordan fest. „Jodie liefert eine brillante Leistung. Sie hat ihre Figur komplett durchdacht. Sie ist bereit, mit Erica auf eine manchmal sehr abgründige Odyssee zu gehen, durch die wir instinktiv sofort begreifen, wer sie ist und wie sie sich verwandelt.“

Dazu Susan Downey: „Jodie zeigt uns Ericas Entwicklung: Zu Beginn des Films erleben wir sie als eine Frau, die mit ihrem Leben rundum zufrieden ist. Die Idylle zerbricht, und sie muss lernen, wie sie die Bruchstücke wieder zusammensetzt. Sie muss sich neu erfinden, um mit ihrem Leben zurechtzukommen und ein neues Gefühl der Sicherheit zu entwickeln.“
„Alles ist dem Wandel unterworfen“, sagt Joel Silver. „Denn nach dieser Tragödie sieht sie ihre Welt mit anderen Augen: ihre Wohnung, ihre Arbeit, die Stadt, die sie so sehr liebt. Ihre Persönlichkeit verändert sich… und wir begleiten sie dabei.“

Foster sagt abschließend: „Erica spürt, wie sie sich verwandelt: Von einem Tag zum anderen ist sie ein anderer Mensch geworden, eine Fremde, die sich total von der Persönlichkeit unterscheidet, als die sie sich bisher wahrgenommen hat. Vielleicht glauben wir, dass wir in ihrer Situation anders reagieren würden… aber wer nicht durchmacht, was sie erlebt, kann das einfach nicht genau wissen.“



DARSTELLER

JODIE FOSTER

Erica Bain/Executive Producer

Die zweifache Oscar-Preisträgerin gewann den ersten Oscar für ihre bewegende Darstellung eines Vergewaltigungsopfers in „The Accused“ (Angeklagt; 1988 ), die ihr auch den Golden Globe und den Preis des National Board of Review (branchenunabhängige Institution zur Förderung der Filmkunst) einbrachte. Den zweiten Oscar gewann sie 1991 für den auch als Bester Film ausgezeichneten „The Silence of the Lambs“ (Das Schweigen der Lämmer). Fosters Leistung als FBI Spezialagentin Clarice Starling in diesem Film wurde auch mit dem Golden Globe, dem Preis der British Film Academy (BAFTA) sowie den Preisen der Filmkritiker in New York und Chicago gewürdigt.

Ihre erste Oscar-Nominierung erhielt Foster als 14-Jährige mit ihrem Auftritt in Martin Scorseses „Taxi Driver“ (Taxi Driver; 1976). Damit gewann sie die Preise der US-Filmkritiker und der Filmkritiker in Los Angeles. Im selben Jahr wurde sie als bisher einzige amerikanische Darstellerin gleichzeitig mit zwei BAFTA-Preisen ausgezeichnet - als Beste Nebendarstellerin und als Beste Nachwuchsdarstellerin - in „Taxi Driver“ und „Bugsy Malone“ (Bugsy Malone). Ihre aktuellste Oscar-Nominierung bekam Foster 1994 für ihre Titelrolle in „Nell“ (Nell), mit der sie auch den Preis der Screen Actors Guild (US-Gewerkschaft der Film- und TV-Schauspieler) gewann. Bei diesem Film fungierte sie erstmals als Produzentin.

Derzeit dreht Foster „Nim’s Island“ mit Abigail Breslin und Gerard Butler. Zuletzt war sie in Spike Lees „Inside Man“ (Inside Man) und im Thriller „Flightplan“ (Flightplan - Ohne jede Spur) zu sehen und absolvierte einen Gastauftritt in Jean-Pierre Jeunets „Un long dimanche de fiançailles“ (Mathilde - Eine Große Liebe). Insgesamt ist sie in über 40 Filmen aufgetreten, darunter in David Finchers „Panic Room“ (Panic Room); Andy Tennants „Anna and the King“ (Anna und der König); Robert Zemeckis’ „Contact“ (Contact); „Maverick“ (Maverick - Den Colt im Gürtel, ein As im Ärmel) mit Mel Gibson und James Garner; „Sommersby“ (Sommersby) mit Richard Gere; Woody Allens „Shadows and Fog“ (Schatten und Nebel); „Stealing Home“ (Katies Sehnsucht); „Siesta“ (Siesta); „Five Corners“ (Five Corners; auch: Pinguine in der Bronx), der ihr den Independent Spirit Award einbrachte; Claude Chabrols „Le sang des autres“ (Das Blut der anderen); Tony Richardsons „The Hotel New Hampshire“ (Hotel New Hampshire); und Adrian Lynes „Foxes“ (Jeanies Clique). Foster spricht mehrere Sprachen und synchronisiert alle ihre Filme auf Französisch.

Foster begann ihre Karriere im Alter von drei Jahren als „The Coppertone Girl“ in einem berühmten TV-Werbespot. Bald profilierte sie sich als einer der erfolgreichsten Kinderstars ihrer Generation. Ihr Spielfilmdebüt gab sie 1972 mit „Napoleon and Samantha“ (Napoleon & Samantha; auch: Flucht in die Wildnis). Es folgte die Rolle der Becky Thatcher in der Musicalversion von „Tom Sawyer“ (Tom Sawyers Abenteuer; 1973). 1974 zeigte Foster eine überragende Leistung in Martin Scorseses Hit „Alice Doesn’t Live Here Anymore“ (Alice lebt hier nicht mehr). Zwei Jahre später besetzte Scorsese sie in der Schlüsselrolle der jungen Prostituierten Iris in „Taxi Driver“ - insgesamt war sie in jenem Jahr 1976 in fünf Filmen zu sehen: in „Bugsy Malone“, „Echoes of a Summer/The Last Castle“ (Echos eines Sommers), „The Little Girl Who Lives Down the Lane“ (Das Mädchen am Ende der Straße) und in der Originalversion „Freaky Friday“ (Ein ganz verrückter Freitag). Dafür erhielt sie ihre erste Golden-Globe-Nominierung.

1991 gab Foster ihr Spielfilmregiedebüt mit dem berühmten „Little Man Tate“ (Das Wunderkinde Tate), in dem sie auch eine Hauptrolle spielte. 1995 inszenierte und produzierte Foster „Home for the Holidays“ (Familienfest und andere Schwierigkeiten) mit Holly Hunter, Anne Bancroft und Robert Downey Jr.

1992 gründete Foster ihre Produktionsfirma Egg Pictures. Neben „Nell“ und „Familienfest und andere Schwierigkeiten“ produzierte die Firma die Spielfilme „Waking the Dead“ (Waking the Dead; auch: Im Auftrag der Toten) und „The Dangerous Lives of Altar Boys“ (Lost Heaven), in dem Foster auch auftrat. 1998 fungierte Foster als Executive Producer des Showtime-Films „The Baby Dance“ (Baby Blues), der den begehrten Peabody Award (für sozial relevante Sendungen) gewann sowie vierfach für den Emmy und dreifach für den Golden Globe nominiert wurde - darunter jeweils in der Kategorie Bester TV-Film. Egg Pictures brachte auch den preisgekrönten französischen Film „La haine“ (Hass) in die amerikanischen Kinos.

1985 machte Foster an der Yale University in New Haven/Connecticut ihren Bachelor in Literatur mit Auszeichnung.


TERRENCE HOWARD

Detective Sean Mercer

2006 erhielt Howard eine Oscar-Nominierung für seine Leistung in Craig Brewers „Hustle & Flow“ (Hustle & Flow; 2005), den John Singleton produzierte. Howard spielt einen Zuhälter, der als Rapper in der Musikbranche aufsteigen möchte. Dafür wurde er außerdem für den Golden Globe, den Critics’ Choice Award, den Independent Spirit Award und den Image Award nominiert. Außerdem gewann er den Critics’ Choice Award für den Titelsong des Films. Der Song „It’s Hard Out Here for a Pimp“, den Howard in „Hustle & Flow“ singt, wurde als Bester Song mit dem Oscar ausgezeichnet.

2005 trat Howard auch in Paul Haggis’ Oscar-preisgekröntem Besten Film „Crash“ (L.A. Crash) auf, der ihm den Image Award sowie eine weitere Nominierung für den Critics’ Choice Award einbrachte. Daneben wurde Howard von der Screen Actors Guild (SAG; US-Gewerkschaft der Film- und TV-Schauspieler) als Ensemblemitglied sowohl für „L.A. Crash“ als auch für „Hustle & Flow“ nominiert. Das National Board of Review (branchenunabhängige Institution zur Förderung der Filmkunst) zeichnete ihn mit diesen beiden Filmen sowie Jim Sheridans „Get Rich or Die Tryin’“ (Get Rich or Die Tryin’) für die Beste Durchbruch-Leistung aus. Howard gewann zudem den New Generation Award der Filmkritiker in Los Angeles, den Durchbruch-Preis der Filmkritiker in Florida und Washington/DC und 2006 den Rising Star Award auf dem Internationalen Filmfestival in Palm Springs.

2005 war ein entscheidendes Fernsehjahr für Howard, der in zwei der meistgepriesenen TV-Filme des Jahres auftrat: auf HBO in „Lackawanna Blues“, der ihm den Image Award einbrachte, und „Their Eyes Were Watching God“, präsentiert von Oprah Winfrey. Weitere TV-Rollen spielte er in „Boycott“, mit dem er für den Image Award nominiert wurde, und „Mama Flora’s Family“ mit Cicely Tyson.

Aktuell war Howard in „Idlewild“ (Idlewild) und in „Pride“ zu sehen, den er auch als Executive Producer betreute. Etliche Filme laufen in Kürze an: „August Rush“ (Der Klang des Herzens) mit Robin Williams, Freddie Highmore, Keri Russell und Jonathan Rhys Meyers; „The Hunting Party“ (The Hunting Party) mit Richard Gere; und „Iron Man“, eine Verfilmung der Marvel-Superhelden-Comics, in dem auch Robert Downey Jr., Gwyneth Paltrow und Jeff Bridges unter der Regie von Jon Favreau auftreten.

Howards Begeisterung für den Schauspielberuf ergab sich ganz natürlich, denn er verbrachte seine Sommerferien bei seiner Großmutter, der New Yorker Bühnendarstellerin Minnie Gentry. Seine eigene Karriere begann er mit einer Gastrolle in „The Cosby Show“ (Die Bill-Cosby-Show), nachdem ihn ein Besetzungschef in New York auf der Straße entdeckte. Zu seinen frühen Filmen zählen „Dead Presidents“ (Dead Presidents - Der Weg durch die Hölle) der Hughes-Brüder und Stephen Hereks „Mr. Holland’s Opus“ (Mr. Holland’s Opus).
1999 wurde Howard mit „The Best Man“ (The Best Man - Hochzeit mit Hindernissen) erstmals mit dem Image Award ausgezeichnet und für den Independent Spirit Award nominiert. Weitere Filme: „Big Momma’s House“ (Big Mama’s Haus), Luis Mandokis „Angel Eyes“ (Angel Eyes), Gregory Hoblits „Hart’s War“ (Das Tribunal), John Singletons „Four Brothers“ (Vier Brüder) und Taylor Hackfords preisgekrönte Filmbiografie „Ray“ (Ray), die Howard als Ensemblemitglied eine Nominierung für den SAG-Preis einbrachte.

Howard hat sich das Klavier- und Gitarrespielen selbst beigebracht, er singt und schreibt Songs.


NAVEEN ANDREWS

David Kirmani

Derzeit tritt Andrews als Sayid Jarrah, ein ehemaliges Mitglied der irakischen Republikanergarde, in der mit dem Emmy und dem Golden Globe ausgezeichneten Serie „Lost“ (Lost) auf. Damit profilierte er sich schnell als Publikumsliebling, wurde selbst für den Emmy und den Golden Globe nominiert und begeisterte Kritiker und Zuschauer mit dem Humor und der überraschenden Menschlichkeit, die seine umstrittene Rolle prägen. Als Mitglied des „Lost“-Ensembles wurde er mit dem Preis der Screen Actors Guild (SAG; US-Gewerkschaft der Film- und TV-Schauspieler) ausgezeichnet.

Auf der Leinwand trat Andrews aktuell in Regisseur Robert Rodriguez’ „Planet Terror“ (Planet Terror) auf, einem der beiden Filme, die in den USA als Double Feature unter dem Titel „Grindhouse“ liefen. Neben Aishwarya Rai, Miranda Richardson und Robbie Coltrane trat er in dem britischen Film „Provoked: A True Story“ auf, der 2006 auf dem Filmfestival in Cannes begeistert aufgenommen wurde. Inzwischen abgedreht ist der Horrorfilm „Animals“, mit dem Robert Rodriguez’ Protégé Douglas Aarniokoski sein Regiedebüt gibt. Darin spielt Andrews Vic, dessen tierische Instinkte seine menschlichen dominieren.

Andrews stammt aus London, seine Familie aus Indien. Schon als Teenager bewährte er sich als Musiker und Komponist. Er wurde in die renommierte Guildhall School of Drama aufgenommen. Bald nach Abschluss seiner Ausbildung gab er sein Spielfilmdebüt in Hanif Kureishis Film über die Londoner Rave-Szene, „London Kills Me“ (London Kills Me). Sein musikalisches Talent bewies er in „Wild West“ (Wild West), der ihm eine Nominierung für den Preis der Tageszeitung Evening Standard in der Kategorie Nachwuchsdarsteller einbrachte. In diesem Film spielt er einen Pakistani, der vom Erfolg in der Country-Hochburg Nashville träumt.

1996 war Andrews in Anthony Minghellas Oscar-preisgekröntem romantischen Epos „The English Patient“ (Der englische Patient) zu sehen. Als Lt. Kip Singh bewährt er sich beim Entschärfen von Bomben und verliebt sich in Juliette Binoche. Diese Leistung brachte ihm Nominierungen für den Chlotrudis Award und als Ensemble-Mitglied für den Preis der SAG ein. Im selben Jahr spielte er eine Hauptrolle in Mira Nairs „Kama Sutra: A Tale of Love“ (Kama Sutra). Es folgten „True Love and Chaos“, „Mighty Joe Young“ (Mein großer Freund Joe), „Drowning on Dry Land“, „Rollerball“ (Rollerball), „Easy“ und Gurinder Chadhas „Bride & Prejudice“ (Liebe lieber indisch), die Bollywood-Version des klassischen Jane-Austen-Romans.

Im Fernsehen spielte Andrews für Regisseurin Mira Nair Dr. Abraham Verghese in dem Showtime-Film „My Own Country“ (1998 ) nach Vergheses Autobiografie. Später übernahm er die Rolle des Menerith in dem Bibel-Zweiteiler „The Ten Commandments“ (Die Zehn Gebote). Hinzu kommen die Miniserie „The Buddha of Suburbia“, für die er auf dem Filmfestival in San Remo mit dem Darstellerpreis ausgezeichnet wurde, und die TV-Filme „The Peacock Spring“ (Wenn der Pfau erwacht) und „The Chippendales Murder“.


NICKY KATT

Detective Vitale

2007 war Katt sowohl in Robert Rodriguez’ „Planet Terror“ (Planet Terror) als auch in Quentin Tarantinos „Death Proof“ (Death Proof - Todsicher) zu sehen. Mit Rodriguez drehte er 2005 auch den Thriller „Sin City“ (Sin City). Aktuell trat er in Oliver Stones hoch gelobtem 9/11-Film „World Trade Center“ (World Trade Center) auf; außerdem in dem unabhängig produzierten „Riding the Bullet“ (Stephen King’s Riding the Bullet); in „Secondhand Lions“ (Löwen aus zweiter Hand) mit Robert Duvall und Michael Caine; und in Jack Blacks Komödienerfolg „The School of Rock“ (School of Rock), in dem Katt zum vierten Mal unter Richard Linklaters Regie vor der Kamera stand.
Linklater besetzte Katt zuvor in der Hitkomödie „Dazed and Confused“ (Confusion - Sommer der Ausgeflippten), in „SubUrbia“ (subUrbia - Sixpacks, Sex + Supermarkets) und in dem gefeierten Animationsfilm „Waking Life“ (Waking Life). Weitere Filme: Steven Soderberghs „Full Frontal“ (Voll frontal) und „The Limey“ (The Limey); Christopher Nolans „Insomnia“ (Insomnia - Schlaflos) mit Al Pacino und Robin Williams; Christopher McQuarries Regiedebüt „The Way of the Gun“ (Way of the Gun); William Friedkins „Rules of Engagement“ (Rules - Sekunden der Entscheidung); „Boiler Room“ (Risiko - Der schnellste Weg zum Reichtum) mit Giovanni Ribisi; „One True Thing“ (Familiensache) mit Meryl Streep und Renée Zellweger; Joel Schumachers „Batman & Robin“ (Batman & Robin) und „A Time to Kill“ (Die Jury); Gregg Arakis „The Doom Generation“; „The Babysitter“ (Innocent Babysitter); und Kathryn Bigelows „Strange Days“ (Strange Days).

Als Darsteller und Executive Producer war Katt an Adam Goldbergs Regiedebüt „Scotch and Milk“ beteiligt, der 1998 auf dem Independent Film Festival in Los Angeles begeisterte Kritiken bekam. 2003 trat Katt in Goldbergs Independent-Film „I Love Your Work“ auf. Mit sich als Hauptdarsteller produzierte Katt den Kurzfilm „Mutiny“, der 1999 auf dem Sundance Film Festival uraufgeführt wurde und später auf dem Chicago International Film Festival, dem Seattle Film Festival und dem South by Southwest Film Festival als Bester Kurzfilm ausgezeichnet wurde.

Die Fernsehzuschauer kennen Katt aus dem Ensemble in David E. Kelleys preisgekrönter Serie „Boston Public“ (Boston Public). Gastrollen übernahm er in Serien wie „Monk“ (Monk), „The Guardian“ (The Guardian - Retter mit Herz) und „Friends (Friends).

Katt ist auch auf der Bühne aufgetreten. Bedeutende Rollen spielte er in „Second Hand Memory“ im Ensemble der Atlantic Theatre Company unter der Regie von Woody Allen und in „Love Streams“ am Center Theatre in Los Angeles unter der Regie von John Cassavetes.


MARY STEENBURGEN

Carol

Die preisgekrönte Schauspielerin hat sich auf Leinwand und Bildschirm profiliert. Am Anfang ihrer Karriere gewann sie den Oscar für ihre Rolle in Jonathan Demmes Hit „Melvin and Howard“ (Melvin and Howard; 1980). Diese Leistung brachte ihr auch den Golden Globe sowie die Nebendarstellerin-Preise etlicher Kritikerverbände ein, darunter in New York und Los Angeles sowie des US-Verbands National Society of Film Critics.

Aktuell trat Steenburgen mit Matthew Perry in „Numb“ auf, der 2007 auf den Festivals in Cannes und Tribeca lief, außerdem in „Nobel Son“ mit Alan Rickman und Bill Pullman, der ebenfalls in Tribeca zu sehen war. Aktuell ist sie in John Sayles’ „Honeydripper“ und in Bertrand Taverniers Historiendrama „In the Electric Mist“ zu sehen.

Zu Steenburgens vielseitigen Auftritten gehören auch die unabhängig produzierten Spielfilme „Elvis and Anabelle“, „The Dead Girl“ und „Marilyn Hotchkiss’ Ballroom Dancing & Charm School“; Jon Favreaus Hit-Komödie „Elf“ (Buddy - Der Weihnachtself) mit Will Ferrell und James Caan; John Sayles’ Filme „Casa de los babys“ (Casa de los babys) und „Sunshine State“ (Land des Sonnenscheins - Sunshine State); „I Am Sam“ (Ich bin Sam) mit Sean Penn; Irwin Winklers „Life as a House“ (Das Haus am Meer) mit Kevin Kline; Oliver Stones „Nixon“ (Nixon - Der Untergang eines Präsidenten) mit Anthony Hopkins; „The Grass Harp“ (Die Grasharfe); „Philadelphia“ (Philadelphia), wieder unter der Regie von Jonathan Demme; Lasse Hallströms „What’s Eating Gilbert Grape“ (Gilbert Grape - Irgendwo in Iowa) mit Johnny Depp und Leonardo DiCaprio; Terry Hughes’ „The Butcher’s Wife“ (Der Mann ihrer Träume); Robert Zemeckis’ „Back to the Future Part III“ (Zurück in die Zukunft III); Ron Howards „Parenthood“ (Eine Wahnsinnsfamilie); „End of the Line“ (Mit Volldampf nach Chicago), den sie auch als Executive Producer betreute; Arthur Penns „Dead of Winter“ (Tod im Winter); Martin Ritts „Cross Creek“ (Cross Creek - Ich kämpfe um meine Freiheit); Woody Allens „A Midsummer Night’s Sex Comedy“ (Eine Sommernachts-Sexkomödie) und Nicholas Meyers „Time After Time“ (Flucht in die Zukunft). Golden-Globe-Nominierungen erhielt sie für ihre Leistungen in Milos Formans „Ragtime“ (Ragtime) und Jack Nicholsons „Goin’ South“ (Der Galgenstrick), mit dem sie ihr Filmdebüt gab.

2003 war sie neben ihrem Mann Ted Danson in dem TV-Film „It Must Be Love“ zu sehen. Gemeinsam traten sie auch in den TV-Produktionen „Talking to Heaven/Living With the Dead“ (Talking to Heaven) und „Gulliver’s Travels“ (Gullivers Reisen) sowie in dem Kinofilm „Pontiac Moon“ (Der Traum von Apollo XI; 1994) auf.

Auf dem Bildschirm wirkte Steenburgen in zwei Staffeln der für den Emmy nominierten CBS-Serie „Joan of Arcadia“ (Die himmlische Joan) mit. Zuvor erhielt sie mit dem TV-Film „About Sarah“ (In Sorge um Sarah) für ihre Darstellung einer geistig behinderten Frau eine Nominierung für den Preis der Screen Actors Guild (US-Gewerkschaft der Film- und TV-Schauspieler). Eine Emmy-Nominierung bekam sie für ihre Leistung als Miep Gies in „The Attic: The Hiding of Anne Frank“ (Mein Leben mit Anne Frank). Nominierungen für den Preis der British Film Academy (BAFTA) und den Cable ACE Award verbuchte sie mit der Miniserie „Tender Is the Night“ (Zärtlich ist die Nacht). Außerdem spielte sie in den TV-Filmen „Picnic“ (Picknick) und „Noah’s Ark“ (Arche Noah - Das größte Abenteuer der Menschheit).

Im Februar 2006 übernahm Steenburgen unter David Mamets Regie eine Hauptrolle in dem Stück „Boston Marriage“ (Die Schwestern von Boston) am Geffen Playhouse in Los Angeles. Weitere Bühnenrollen spielte sie in George Bernard Shaws „Candida“ (Candida) am New Yorker Roundabout Theatre und in „Marvin’s Room“ (Marvins Töchter) am Tiffany Theatre in Los Angeles.




HINTER DER KAMERA

Neil jordan

Regie

Jordan schrieb und inszenierte einige der provokantesten und gesellschaftskritischsten Filme des modernen Kinos. 1993 gewann er mit „The Crying Game“ (The Crying Game) den Oscar für das Beste Originaldrehbuch, gleichzeitig war er auch als Regisseur nominiert.

Mit dem Film erhielt Jordan auch den Preis der British Film Academy (BAFTA) für den Besten britischen Film und den Independent Spirit Award für den Besten ausländischen Film. Die Londoner Filmkritiker zeichneten ihn als Besten Drehbuchautor und Besten Regisseur aus, die New Yorker Filmkritiker würdigten ihn als Besten Drehbuchautor, er erhielt die Preise der Writers Guild of America (US-Gewerkschaft der Autoren) und der Writers Guild of Great Britain für das Beste Drehbuch, außerdem etliche weitere Preise.

Aktuell schrieb, inszenierte und produzierte Jordan „Breakfast on Pluto“ (Breakfast on Pluto) nach dem Roman von Patrick McCabe - Cillian Murphy spielt Patrick „Kitten“ Braden, einen Transvestiten und Clubsänger im turbulenten London der 1960er- und 1970er-Jahre. Jordan gewann den Irish Film and Television Award für die Beste Regie und (zusammen mit McCabe) für das Beste Drehbuch. Weitere Hauptrollen spielen Liam Neeson und Stephen Rea.

Jordan stammt aus Irland. Sein Spielfilmdebüt gab er 1982 mit dem Thriller „Angel/Danny Boy“ (Angel - Straße ohne Ende), der ihm den Nachwuchspreis der Tageszeitung Evening Standard einbrachte. Erstmals arbeitete er dabei mit dem Schauspieler Stephen Rea zusammen, der seitdem in fast allen Filmen des Regisseurs mitgewirkt hat. 1984 schrieb und inszenierte Jordan „The Company of Wolves“ (Zeit der Wölfe), mit dem die Londoner Filmkritiker ihn zum Besten Regisseur kürten. 1986 folgte der berühmte Spielfilm „Mona Lisa“ (Mona Lisa) mit Bob Hoskins, der mit dieser Leistung eine Oscar-Nominierung verbuchte. Jordan wurde dreifach für den BAFTA nominiert: als Regisseur, Drehbuchautor und Produzent.

Jordans erste Hollywood-Studiofilme waren „High Spirits“ (High Spirits - Die Geister sind willig) mit Peter O’Toole und Liam Neeson sowie „We’re No Angels“ (Wir sind keine Engel) mit Robert De Niro und Sean Penn - das Drehbuch schrieb David Mamet. Dann kehrte Jordan nach Irland zurück. 1991 schrieb und inszenierte er „The Miracle“ (Miracle - Ein geheimnisvoller Sommer), einen sehr persönlichen Film, in dem er frühe eigene Geschichten verarbeitete.

1992 war „The Crying Game“ mit seiner überraschenden Wendung einer der meistdiskutierten Filme des Jahres - Jordan wurde weltberühmt. 1994 inszenierte er den umstrittenen Hit „Interview With the Vampire“ (Interview mit einem Vampir) nach Anne Rices Bestseller. Die Hauptrollen spielten Tom Cruise und Brad Pitt. Im Anschluss an diesen Erfolg schrieb und inszenierte er „Michael Collins“ (Michael Collins) mit Liam Neeson in der Titelrolle des irischen Revolutionärs. Damit gewann Jordan in Venedig den Goldenen Löwen für den Besten Film.

Zusammen mit dem irischen Romancier Patrick McCabe schrieb Jordan die Filmfassung zu dessen Roman „The Butcher Boy“ (Der Schlächterbursche). 1997 gewann Jordan auf der Berlinale den Silbernen Bären als Bester Regisseur. 1999 schrieb und inszenierte Jordan zwei höchst unterschiedliche Filme: den Thriller „In Dreams“ (Jenseits der Träume) mit Annette Bening und Robert Downey Jr.; und den Liebesfilm „The End of the Affair“ (Das Ende einer Affäre) nach Graham Greenes Roman. Die Hauptrollen übernahmen Ralph Fiennes und Julianne Moore, die für ihre Leistung eine Oscar-Nominierung erhielt. Mit dem letztgenannten Film bekam Jordan den BAFTA und den Preis des Evening Standard für das Beste Drehbuch. Außerdem wurde er als Regisseur für den BAFTA, den Preis des Evening Standard und den Golden Globe nominiert, und zusätzlich erhielt er eine BAFTA-Nominierung als Produzent.

Es folgten die 14-minütige Samuel-Beckett-Verfilmung „Not I“ (Nicht ich), die 2000 in Cannes uraufgeführt wurde, und „The Good Thief“ (The Good Thief; auch: Der Dieb von Monte Carlo) mit Nick Nolte.

Neben seinen Filmen hat Jordan sich als Buchautor profiliert. 1974 wurde er für seinen Short-Story-Band „Night in Tunisia“ (Verführung) mit dem Belletristik-Preis der Londoner Zeitung Guardian ausgezeichnet. Er veröffentlichte mehrere Romane: „The Past“ (1979), „The Dream of a Beast“ (1983) und „Sunrise with Sea Monster“ (Nocturno; 1994). Sein vierter und aktuellster Roman „Shade“ (Schatten; 2004) wurde in Europa und den USA begeistert aufgenommen.


JOEL SILVER

Produktion

Silver gehört zu den erfolgreichsten Produzenten der Filmgeschichte - seine über 50 Filme - darunter die bahnbrechende „Matrix“-Trilogie, die vier Blockbuster der „Lethal Weapon“-Serie sowie die Actionfilm-Meilensteine „Die Hard“ (Stirb langsam) und „Predator“ (Predator) - haben in allen Medien weltweit insgesamt fast zehn Milliarden Dollar eingespielt.
Aktuell produziert Silver eine große Bandbreite von Filmen, darunter David Dobkins Weihnachtskomödie „Fred Claus“ (Fred Claus) mit Vince Vaughn und Paul Giamatti; und das Realfilm-Abenteuer „Speed Racer“, das Larry und Andy Wachowski schreiben und inszenieren, die mit Silver zuvor die „Matrix“-Filme gemacht haben.

Silver hat vor Kurzem für seine Produktionsfirma Dark Castle Entertainment einen Vertrag strukturiert, der ihm für alle Filme des Labels die wirtschaftliche und kreative Verantwortung sichert. Unter diesem neuen Konzept produziert Dark Castle zunächst Dominic Senas Thriller „Whiteout“ mit Kate Beckinsale. In Produktion befindet sich derzeit auch Guy Ritchies „RocknRolla“ mit Gerard Butler.

Silver gründete die Firma Dark Castle Entertainment zusammen mit Robert Zemeckis in Erinnerung an den verstorbenen Horror-Produzenten William Castle. Unter dem neuen Label entstand ein Remake von Castles Horrorklassiker „The House on Haunted Hill“ (Haunted Hill), der am Rekord-Halloween-Wochenende 1999 auf Nr. 1 der Kinocharts landete. Es folgten „Thir13en Ghosts“ (Dre13ehn Geister; 2001), „Ghost Ship“ (Ghost Ship; 2002), „Gothika“ (Gothika; 2003) und „House of Wax“ (House of Wax; 2005). 2006 lief „The Reaping“ (The Reaping) mit Hilary Swank an.
Silvers Hit von 1999, „The Matrix“ (Matrix), setzte weltweit über 456 Millionen Dollar um und war zum Zeitpunkt seines Kinoeinsatzes der erfolgreichste Film in der Geschichte des Warner-Bros.-Studios. Der Film wurde einhellig für seine neuartige, mitreißende Erzählstruktur und Optik gefeiert und gewann vier Oscars - nicht zuletzt für die Besten Special Effects. Auf DVD war „Matrix“ der erste Film, der über eine Million Mal verkauft wurde und so den Absatz von DVD-Playern intensiv ankurbelte.

Der zweite Teil der „Matrix“-Trilogie, „The Matrix Reloaded“ (Matrix Reloaded), spielte weltweit über 739 Millionen Dollar ein - damit ist er der größte Kassenknüller mit R-Rating (entspricht etwa der Freigabe „Ab 16 Jahren“) in der Geschichte des Kinos. Das letzte, explosive Kapitel der Trilogie „The Matrix Revolutions“ (Matrix Revolutions), setzte am Startwochenende weltweit überwältigende 203 Millionen Dollar um. Insgesamt hat die „Matrix“-Reihe in allen Medien weltweit über drei Milliarden Dollar umgesetzt.

Neben „Matrix Reloaded“ und „Matrix Revolutions“ produzierte Silver das zur Saga gehörende Videogame „Enter the Matrix“ mit Jada Pinkett Smith und Anthony Wong, die ihre Rollen aus „Matrix Reloaded“ und „Matrix Revolutions“ wieder aufnehmen. Die Wachowski-Brüder inszenierten selbst und drehten dafür eine Stunde zusätzlichen Filmmaterials. Als Executive Producer betreute Silver auch „The Animatrix“ (Animatrix), die innovative Sammlung von neun Kurzfilmen, die die visionäre Action und die ungewöhnliche Story von „Matrix“ weiterspinnen.

Dann produzierte Silver den Action-Thriller „V for Vendetta“ (V wie Vendetta) mit Natalie Portman und die Action-Thriller-Komödie „Kiss Kiss, Bang Bang“ (Kiss Kiss, Bang Bang), geschrieben und inszeniert von „Lethal Weapon“-Autor Shane Black. Robert Downey Jr., Val Kilmer und Michelle Monaghan spielen die Hauptrollen. Zuvor produzierte Silver die Filmhits „Swordfish“ (Passwort: Swordfish) mit John Travolta, Hugh Jackman und Halle Berry; „Exit Wounds“ (Exit Wounds - Die Copjäger) mit Steven Seagal und DMX; sowie „Romeo Must Die“ (Romeo Must Die) mit Jet Li und Aaliyah.

Der erfolgreiche TV-Produzent Silver betreut als Executive Producer die neue CBS-Freitagabendserie „Moonlight“ - ein romantischer Thriller mit einer neuen Variante der Vampirlegende. Start ist der Herbst 2007. In der gleichen Funktion war Silver an der UPN-Hit-Serie „Veronica Mars“ (Veronica Mars) mit Kristen Bell beteiligt. Für den Kabelsender HBO entwickelte er die TV-Serie „Tales From the Crypt“ (Geschichten aus der Gruft), bei der er sich die Funktion als Executive Producer mit Richard Donner, David Giler, Walter Hill und Robert Zemeckis teilte. Die preisgekrönte Serie lief acht Jahre lang, außerdem entstanden zwei „Geschichten aus der Gruft“-Kinofilme.

Joel Silver stieg als Assistent von Lawrence Gordon ins Filmgeschäft ein. Schon nach kurzer Zeit wurde er Leiter der Kinoabteilung bei Lawrence Gordon Productions. Als Associate Producer betreute er „The Warriors“ (Die Warriors), und zusammen mit Gordon produzierte er „48 HRS.“ (Nur 48 Stunden), „Streets of Fire“ (Straßen in Flammen) und „Brewster’s Millions“ (Zum Teufel mit den Kohlen).

1985 gründete Silver seine eigene Firma Silver Productions und schwamm sich mit dem Schwarzenegger-Film „Commando“ (Phantom-Kommando) frei. Es folgten „Jumpin’ Jack Flash“ (Jumpin’ Jack Flash) und „Predator“ (Predator). Anschließend produzierte er die vier „Lethal Weapon“-Filme sowie „Die Hard“ (Stirb langsam), „Die Hard 2: Die Harder“ (Stirb langsam 2), „The Last Boy Scout“ (Last Boy Scout - Das Ziel ist Überleben), „Demolition Man“ (Demolition Man), „Richie Rich“ (Richie Rich) und „Conspiracy Theory“ (Fletchers Visionen).
Lange vor seiner Produzentenkarriere erfand Silver 1967 mit einigen Schulfreunden an der Columbia High School in Maplewood/New Jersey ein Spiel namens Ultimate Frisbee. Das rasante Team-Spiel hat sich inzwischen weltweit durchgesetzt und wird in 50 Ländern wettbewerbsmäßig ausgetragen.


SUSAN downey

Produktion

Downey ist Co-President der Produktionsfirma Dark Castle Entertainment, die Joel Silver und Robert Zemeckis 1999 gegründet haben. Kürzlich schloss die Firma mit der CIT Group Inc. einen Vertrag zur Finanzierung von 15 Filmen in den nächsten sechs Jahren. In diesem neuen Arrangement ist Downey sowohl für den kreativen Bereich als auch für die Produktionsabteilung der Firma zuständig.

Bei Dark Castle betreute Downey zuletzt den Grusel-Thriller „The Reaping“ (The Reaping) mit Hilary Swank und AnnaSophia Robb. Aktuell produziert sie Guy Ritchies „RocknRolla“ mit Gerard Butler, Tom Wilkinson, Thandie Newton, Idris Elba, Chris „Ludacris“ Bridges und Jeremy Piven; sowie Dominic Senas „Whiteout“ mit Kate Beckinsale und Gabriel Macht.
Mittlerweile ist sie bei Silver Pictures Executive Vice President of Production. Sie überwacht auch die Entwicklung von Filmstoffen wie „Wonder Woman“, „Sgt. Rock“ und „Dirty Dozen“.
Downey kam 1999 zu Silver Pictures und übernahm die Funktion des Vice President of Production. Sie betreute die Entwicklung und Produktion von Projekten wie „Thir13en Ghosts“ (Dre13ehn Geister) und „Swordfish“ (Passwort: Swordfish). Sie co-produzierte „Ghost Ship“ (Ghost Ship) sowie „Cradle 2 the Grave“ (Born 2 Die) und produzierte „Gothika“ (Gothika) sowie „House of Wax“ (House of Wax). Als Executive Producer betreute sie „Kiss Kiss, Bang Bang“ (Kiss Kiss, Bang Bang).
Vor 1999 arbeitete Downey an den Spielfilmhits „Mortal Kombat“ (Mortal Kombat) und „Mortal Kombat: Annihilation“ (Mortal Kombat 2).
Ihre Ausbildung machte Downey an der School of Cinema/Television unter dem Dach der University of Southern California.


RODERICK TAYLOR & BRUCE A. TAYLOR

Drehbuch & Story

Nur wenige Väter und Söhne arbeiten derzeit in Hollywood als Autoren-Duo wie die Taylors. Roderick war einst Professor für Kreatives Schreiben und Lyrik an der Stanford University in Kalifornien. Ähnliche Themen wie in „The Brave One“ (Die Fremde in dir) behandelte er bereits in seinem Drehbuch zu „The Star Chamber“ (Ein Richter sieht rot) mit Michael Douglas. Roderick war außerdem Stipendiat der renommierten Stegner Fellowship an der Stanford University und wurde von der American Academy of Poets ausgezeichnet.
Roderick und Bruce Taylor begannen ihre Teamarbeit mit dem Konzept und der Produktion der von der Kritik gefeierten CBS-Serie „Otherworld“. Es folgten zahlreiche weitere Serien, Pilotfilme und TV-Filme. Außerdem schrieben sie Episoden für klassische Serien wie „Miami Vice“ (Miami Vice), „The Equalizer“ (Der Equalizer - Der Schutzengel von New York) und später für die Science-Fiction-Kultserie „Witchblade“ (Witchblade - Die Waffe der Götter).
1994 schrieben und produzierten sie die erste MTV-Serie „Dead at 21“ (Dead at 21 - Tödliche Träume), die für den CableACE Award nominiert wurde. Außerdem gewannen sie den Genesis Award für eine Episode, in dem es um die Schrecken der Tierversuche geht. Das Drehbuch zu „Die Fremde in dir“ schrieben Vater und Sohn ohne Studioauftrag.
Derzeit arbeiten die Taylors an zwei Projekten für große Studios: „Goliath Awaits“ wird Francis Lawrence inszenieren. Es geht um die biblische Geschichte des jungen König David in den Wochen vor seiner Begegnung mit dem Riesen Goliath. Außerdem schreiben die Taylors die Filmfassung des Roman-Thrillers „The Surrogate“ für die Produzenten Ralph Winter und Susana Zepeda.


CYNTHIA MORT

Drehbuch

Mort arbeitet derzeit an etlichen Filmprojekten in verschiedenen Entwicklungsphasen. Dazu gehören eine noch titellose Filmbiografie über die verstorbene klassische Jazz-Pianistin Nina Simone mit Mary J. Blige in der Hauptrolle und „Let It Ride“ mit Rachel Weisz.
Als Autorin und Executive Producer betreute Mort eine provokante zehnteilige Analyse von Intimität - dargestellt von vier Paaren. Die Reihe lief im September 2007 auf HBO.



HERBERT W. GAINS

Executive Producer

Aktuell fungierte Gains als Executive Producer beim Horror-Thriller „The Reaping“ (The Reaping) mit Oscar-Preisträgerin Hilary Swank. Zuvor war er Executive Producer von „House of Wax“ (House of Wax) mit Elisha Cuthbert und Chad Michael Murray in den Hauptrollen. In derselben Funktion verantwortete er 2004 die Liebeskomödie „Little Black Book“ (Die Ex-Freundinnen meines Freundes) mit Brittany Murphy, und er produzierte Michael Tollins „Radio“ (Sie nennen ihn Radio) mit Cuba Gooding Jr. und Ed Harris.

Als Executive Producer betreute Gains auch „Cradle 2 the Grave“ (Born 2 Die) mit Jet Li und DMX. Er arbeitete mit Regisseur Jake Kasdan an der Komödie „Orange County“ (Nix wie raus aus Orange County). Als Executive Producer fungiert er bei der Tollin/Robbins-Produktion „Hardball“ (Hardball) mit Keanu Reeves und Diane Lane sowie „Summer Catch“ (Summer Catch) mit Freddie Prinze, Jr. und Jessica Biel. Als Co-Produzent war er an dem Riesenhit „Varsity Blues“ (Varsity Blues) mit James Van Der Beek, Jon Voight und Amy Smart beteiligt; aber auch an „Ready to Rumble“ (Ready to Rumble) und Rob Cohens „Daylight“ (Daylight) mit Sylvester Stallone.
Als Produktionsleiter arbeitete er zuvor an „The Negotiator“ (Verhandlungssache) und „Mouse Hunt“ (Mäusejagd). Zu seinen Arbeiten als Regieassistent zählen „Natural Born Killers“ (Natural Born Killers), „Heaven & Earth“ (Zwischen Himmel und Erde), „Point Break“ (Gefährliche Brandung), „Pacific Heights“ (Fremde Schatten), „Dragon: The Bruce Lee Story“ (Dragon: Die Bruce Lee Story), „Dirty Dancing“ (Dirty Dancing) und „The Fan“ (The Fan).


DANA GOLDBERG

Executive Producer

Goldberg ist Produktionschefin bei Village Roadshow Pictures. Als Executive Producer betreut sie derzeit die Action-Komödie „Get Smart“ mit Steve Carell, Anne Hathaway und Alan Arkin sowie den Liebesfilm „Nights in Rodanthe“ mit Richard Gere und Diane Lane.

Seit sie vor acht Jahren zu Village Roadshow Pictures stieß, ist Goldberg an allen Projekten der Firma beteiligt gewesen, darunter auch an der „Matrix“-Trilogie, „Ocean’s Eleven“ (Ocean’s Eleven) und den beiden Fortsetzungen, „Training Day“ (Training Day), „Mystic River“ (Mystic River), „Miss Congeniality“ (Miss Undercover), „Rumor Has It“ (Wo die Liebe hinfällt) und „Charlie and the Chocolate Factory“ (Charlie und die Schokoladenfabrik).
Als Executive Producer betreute sie auch „Taking Lives“ (Taking Lives - Für dein Leben würde er töten) mit Angelina Jolie, „The Dukes of Hazzard“ (Ein Duke kommt selten allein) mit Johnny Knoxville und Seann William Scott, „Firewall“ (Firewall) mit Harrison Ford, „The Lake House“ (Das Haus am See) mit Keanu Reeves und Sandra Bullock sowie George Millers Animationsfilm „Happy Feet“ (Happy Feet) mit den Stimmen von Elijah Wood, Robin Williams, Brittany Murphy, Nicole Kidman und Hugh Jackman.

Goldberg stieg bei Village Roadshow Pictures ein, nachdem sie drei Jahre lang als Vizechefin der Produktion für Barry Levinson und Paula Weinstein bei Baltimore/Spring Creek Pictures gearbeitet hatte. Ihre Karriere in der Entertainmentbranche begann sie als Assistentin bei Hollywood Pictures.


BRUCE BERMAN

Executive Producer

Seit Februar 1998 ist Berman als Vorsitzender und Chefmanager bei Village Roadshow Pictures tätig. Zusammen mit Warner Bros. Pictures arbeitet die Firma an 60 Spielfilmen in unterschiedlichen Produktionsstadien, die bis Ende 2007 entstehen werden. Alle Filme werden weltweit von Warner Bros. Pictures verliehen - in einigen Ländern übernimmt Village Roadshow Pictures den Verleih.

Zu den ersten Filmen dieses Vertrages zählten Hits wie „Practical Magic“ (Zauberhafte Schwestern) mit Sandra Bullock und Nicole Kidman; „Analyze This“ (Reine Nervensache) mit Robert De Niro und Billy Crystal; „The Matrix“ (Matrix) mit Keanu Reaves und Laurence Fishburne; „Three Kings“ (Three Kings) mit George Clooney; „Space Cowboys“ (Space Cowboys) von und mit Clint Eastwood; sowie „Miss Congeniality“ (Miss Undercover) mit Sandra Bullock und Benjamin Bratt.
Unter dem Label Village Roadshow Pictures betreute Berman dann als Executive Producer eine große Bandbreite von Erfolgen wie „Training Day“ (Training Day), der Denzel Washington den Oscar einbrachte; „Ocean’s 11“ (Ocean’s 11) mit George Clooney, Brad Pitt und Julia Roberts plus die beiden Fortsetzungen; „Two Weeks’ Notice“ (Ein Chef zum Verlieben) mit Sandra Bullock und Hugh Grant; Clint Eastwoods „Mystic River“ (Mystic River) mit Sean Penn und Tim Robbins in Oscar-prämierten Rollen; Teil 2 und 3 der „Matrix“-Trilogie: „The Matrix Reloaded“ (Matrix Reloaded) und „The Matrix Revolutions“ (The Matrix Revolutions); Tim Burtons „Charlie and the Chocolate Factory“ (Charlie und die Schokoladenfabrik) mit Johnny Depp; und die Oscar-preisgekrönte animierte Abenteuerkomödie „Happy Feet“ (Happy Feet).

Zu den neuesten Village-Roadshow-Projekten zählen der Science-Fiction-Action-Thriller „I Am Legend“ mit Will Smith; die Komödie „Get Smart“ mit Steve Carell; und das Realfilm-Action-Abenteuer „Speed Racer“, das die Wachowski Brothers schreiben und inszenieren.
Seinen Einstand in der Filmbranche gab Berman als Assistent von Jack Valenti in der MPAA in Washington/DC, während er noch studierte. Seinen Jura-Abschluss machte er 1978 an der Georgetown Law School. Im September 1978 trat er in Los Angeles seine Stellung als Peter Grubers Assistent bei Casablanca Filmworks an. Dann wechselte er zu Universal Pictures, und dort wurde er 1982 stellvertretender Produktionschef.

1984 wurde Berman Vizechef der Produktionsabteilung bei Warner Bros. und vier Jahre später Chef der Spielfilmabteilung. 1989 stieg er dort zum Leiter der weltweiten Kinoproduktion auf. Diese Stellung behielt er bis Mai 1996. Unter seiner Leitung produzierte und verlieh Warner Bros. Filme wie „Presumed Innocent“ (Aus Mangel an Beweisen), „Robin Hood: Prince of Thieves“ (Robin Hood - König der Diebe), Oscar-Sieger „Driving Miss Daisy“ (Miss Daisy und ihr Chauffeur), „Batman Forever“ (Batman Forever), „Under Siege“ (Alarmstufe: Rot), „Malcolm X“ (Malcolm X), „The Bodyguard“ (Bodyguard), „JFK“ (John F. Kennedy - Tatort Dallas), „The Fugitive“ (Auf der Flucht), „Dave“ (Dave), „Disclosure“ (Enthüllung), „The Pelican Brief“ (Die Akte), „Outbreak“ (Outbreak - Lautlose Killer), „The Client“ (Der Klient), „A Time to Kill“ (Die Jury) und „Twister“ (Twister).
Im Mai 1996 gründete Berman unter dem Dach der Warner Bros. Pictures die unabhängige Produktionsfirma Plan B Entertainment.


PHILIPPE ROUSSELOT, A.F.C./A.S.C.

Kamera

1993 gewann Rousselot den Oscar mit Robert Redfords Film „A River Runs Through It“ (Aus der Mitte entspringt ein Fluss). Zuvor war er zweimal nominiert: für Philip Kaufmans „Henry & June“ (Henry & June) und John Boormans „Hope and Glory“ (Hope and Glory - Der Krieg der Kinder), der ihm auch eine Nominierung der British Film Academy (BAFTA) einbrachte.
In seiner Heimat Frankreich gewann Rousselot Césars für „La reine Margot“ (Die Bartholomäusnacht), „Thérèse“ (Thérèse) und „Diva“ (Diva). Den BAFTA erhielt er für Neil Jordans „Interview With the Vampire“ (Interview mit einem Vampir). Weitere César- und BAFTA-Nominierungen bekam er für Jean-Jacques Annauds „L’ours“ (Der Bär); außerdem BAFTA-Nominierungen für Stephen Frears’ „Dangerous Liaisons“ (Gefährliche Liebschaften) und Boormans „The Emerald Forest“ (Der Smaragdwald); César-Nominierungen folgten für Bertrand Bliers „Trop belle pour toi“ (Zu schön für dich) und Jean-Jacques Beineix’ „La lune dans le caniveau“ (Der Mond in der Gosse).

„The Brave One“ (Die Fremde in dir) ist Rousselots vierte Zusammenarbeit mit Jordan, die weiteren Filme sind „The Miracle“ (Miracle - Ein geheimnisvoller Sommer) und „We’re No Angels“ (Wir sind keine Engel). Daneben drehte er drei Filme mit Regisseur Tim Burton: „Charlie and the Chocolate Factory“ (Charlie und die Schokoladenfabrik), „Big Fish“ (Big Fish) und „Planet of the Apes“ (Planet der Affen).

Zu seinen zahlreichen Spielfilmen gehören auch Francis Lawrences „Constantine“ (Constantine); Denzel Washingtons „Antwone Fisher“ (Antwone Fisher); John Boormans „The Tailor of Panama“ (Der Schneider von Panama); Boaz Yakins „Remember the Titans“ (Gegen jede Regel); Sydney Pollacks „Random Hearts“ (Begegnung des Schicksals); Jon Turteltaubs „Instinct“ (Instinkt); Milos Formans „The People vs. Larry Flynt“ (Larry Flynt - die nackte Wahrheit); Stephen Frears’ „Mary Reilly“ (Mary Reilly); Jon Amiels „Sommersby“ (Sommersby); und Bertrand Bliers „Merci la vie“, um nur einige zu nennen.
Neben seiner Arbeit als Kameramann gab Rousselot sein Regiedebüt mit dem Film „The Serpent’s Kiss“ (Der Schlangenkuss), der 1997 in Cannes für die Goldene Palme nominiert war.


KRISTI ZEA

Produktionsdesign

Der aktuelle, Oscar-preisgekrönte Thriller „The Departed“ (Departed - Unter Feinden) war bereits Zeas dritter Film mit Regisseur Martin Scorsese. Zuvor stattete sie Scorseses „GoodFellas“ (GoodFellas - Drei Jahrzehnte in der Mafia) und die Episode „Life Lessons“ zu „New York Stories“ (New Yorker Geschichten) aus. Als Produktionsdesignerin betreute sie auch etliche Filme von Jonathan Demme: „The Manchurian Candidate“ (Der Manchurian Kandidat), „Beloved“ (Menschenkind), „Philadelphia“ (Philadelphia), „The Silence of the Lambs“ (Das Schweigen der Lämmer) und „Married to the Mob“ (Die Mafiosi-Braut). Für Regisseur Brett Ratner betreute sie „Red Dragon“ (Roter Drache) und „The Family Man“ (Family Man). Weitere Filme: Roger Michells „Changing Lanes“ (Spurwechsel), Barry Levinsons „Sleepers“ (Sleepers), Jon Avnets „The War“ (Das Baumhaus), George Millers „Lorenzo’s Oil“ (Lorenzos Öl) und Thomas Schlammes „Miss Firecracker“ (Miss Firecracker).

Die vielseitige Kristi Zea hat auch als Produzentin, Regisseurin des 2. Drehteams und als Kostümbildnerin gearbeitet. Sie produzierte James L. Brooks’ „As Good as It Gets“ (Besser geht’s nicht), der ihr zusammen mit Brooks und Bridget Johnson eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester Film einbrachte. Als Regisseurin des 2. Drehteams und Associate Producer war sie an „Philadelphia“ beteiligt; als Associate Producer an „Broadcast News“ (Nachrichtenfieber - Broadcast News) und „Lucas“ (Lucas); und als Regisseurin des 2. Drehteams an „Sleepers“ (Sleepers) und „Menschenkind“. Fürs Fernsehen inszenierte sie eine Episode der HBO-Filmreihe „Women & Men 2: In Love There Are No Rules“ (Women and Men: Verführerische Geschichten 2; auch: Die Liebe, das Leben und alles andere 2).

Als Kostümbildnerin betreute Zea Lawrence Kasdans „Silverado“ (Silverado); George Roy Hills „The Little Drummer Girl“ (Die Libelle); Franco Zeffirellis „Endless Love“ (Endlose Liebe); und drei Filme von Regisseur Alan Parker: „Birdy“ (Birdy), „Shoot the Moon“ (Du oder beide; auch: Der Konflikt) und „Fame“ (Fame).

Neben ihrer Filmarbeit lehrt Zea Film-Produktionsdesign als Aufbaustudium an der Tisch School of the Arts unter dem Dach der New York University.


Tony lawson, A.C.E.

Schnitt

Für Neil Jordan hat Lawson bereits die Spielfilme „Breakfast on Pluto“ (Breakfast on Pluto), „The Good Thief“ (The Good Thief; auch: Der Dieb von Monte Carlo), „The End of the Affair“ (Das Ende einer Affäre), „In Dreams“ (Jenseits der Träume), „The Butcher Boy“ (The Butcher Boy - Der Schlächterbursche) und „Michael Collins“ (Michael Collins) sowie den Kurzfilm „Not I“ geschnitten.
Zuvor arbeitete Lawson lange Jahre mit Nicolas Roeg zusammen. Er begann als Schnittassistent bei Roegs „Don’t Look Now“ (Wenn die Gondeln Trauer tragen). Es folgten „Bad Timing: A Sensual Obsession“ (Blackout), „Eureka“ (Eureka), „Insignificance“ (Insignificance - Die verflixte Nacht), „Castaway“ (Castaway - Die Insel), „Aria“ (Aria), „Track 29“ (Track 29 - Ein gefährliches Spiel), „Cold Heaven“ (Cold Heaven/auch: Kalter Himmel), „The Witches“ (Hexen hexen) und „Two Deaths“.
Lawson begann seine Laufbahn als Schnittassistent des legendären David Lean bei „Ryan’s Daughter“ (Ryans Tochter; 1970). Ein Jahr später schnitt er erstmals eigenverantwortlich Sam Peckinpahs „Straw Dogs“ (Wer Gewalt sät). Für Peckinpah betreute er später auch „Cross of Iron“ (Steiner - Das Eiserne Kreuz).

Weitere Filme: Stanley Kubricks „Barry Lyndon“ (Barry Lyndon), Matthew Robbins’ „Dragonslayer“ (Der Drachentöter), Roger Donaldsons „The Bounty“ (Die Bounty), Peter Kosminskys „Wuthering Heights“ (Stürmische Leidenschaft), Brian Gilberts „Tom & Viv“ (Tom & Viv), Mark Peploes „Victory“ (Victory), Oliver Parkers „Othello“ (Othello) und Peter Howitts „Laws of Attraction“ (Laws of Attraction - Was sich liebt, verklagt sich).


CATHERINE MARIE THOMAS

Kostüme

Aktuell entwarf Catherine Marie Thomas die Kostüme zu „My Sassy Girl“ mit Jesse Bradford und Elisha Cuthbert sowie „27 Dresses“ (27 Dresses) mit Katherine Heigl und Edward Burns.
Außerdem lieferte Thomas die Kostümentwürfe zu vier von Edward Burns’ Regiearbeiten: „Purple Violets“, „The Groomsmen“, „Ash Wednesday“ und „Sidewalks of New York“ (Seitensprünge in New York). Daneben betreute sie die unabhängig produzierten Filme „The Hottest State“ und „Chelsea Walls“ für Regisseur Ethan Hawke; Robert Altmans letzten Film „A Prairie Home Companion“ (Robert Altman’s Last Radio Show); Quentin Tarantinos Action-Hits „Kill Bill: Vol. 1“ (Kill Bill - Volume 1) und „Vol. 2“ (Volume 2); sowie Richard Linklaters „Tape“.
Thomas stammt aus Chicago. Sie studierte an der Chicago Academy for the Arts und am Kansas City Art Institute. Dann begann sie in New York City ihre Laufbahn als Kostümbildnerin in der Kostümwerkstatt der Juilliard School.
1995 entwarf sie erstmals Kostüme für Spielfilme, zu den „Arresting Gena“, „Louis & Frank“, „Safe Men“ (Die Safe-Spezialisten), „Spring Forward“, „Blue Moon“ und „Other Voices“ zählen.
Thomas wurde 2006 in Deborah Nadoolman Landis’ Buch „Dressed: A Century of Hollywood Costume Design“ gewürdigt.


DARIO MARIANELLI

Musik

Nominierungen für den Oscar und den Europäischen Filmpreis erhielt Marianelli mit Joe Wrights Kostümfilm „Pride & Prejudice“ (Stolz & Vorurteil) nach dem Roman von Jane Austen. Aktuell arbeitete er mit Wright an „Atonement“ (Abbitte) mit Keira Knightley. Der Film eröffnet 2007 das Filmfestival in Venedig.

Weitere Filme: „Far North“, „The Return“ (The Return), „V for Vendetta“ (V wie Vendetta), „The Brothers Grimm“ (Brothers Grimm), „Beyond the Gates/Shooting Dogs“ (Shooting Dogs), „Cheeky“, „September“ (September), „I Capture the Castle“, „In This World“ (In This World - Aufbruch ins Ungewisse), „The Warrior“, „Pandaemonium“, „Being Considered“, „I Went Down“ (Tough Boys - Zwei rechnen ab) und „The Long Way Home“. Daneben komponierte er die Musik zu etlichen Dokumentationen und Kurzfilmen.

Marianelli stammt aus dem italienischen Pisa. Er studierte Klavier und Komposition in Florenz und London. Ein einjähriges Aufbaustudium verbrachte er als Komponist an der Guildhall School of Music and Drama, wo er den Vorsitz der Contemporary Music Society übernahm. Dann erhielt er ein Stipendium der Gulbenkian Foundation und konnte so am Bretton University College in Kanada einen Kurs in Komposition und Choreografie belegen. Mithilfe weiterer Stipendien nahm er an einer Workshop-Reihe zur europäischen Filmmusik in Deutschland teil, und drei Jahre lang studierte er an der National Film and Television School, an der er 1997 seinen Abschluss machte.
Neben seinen Filmsoundtracks schrieb Marianelli Orchesterwerke für das BBC Symphony Orchestra und das Britten-Pears Orchestra. Daneben komponierte er Vokalmusik für die BBC Singers sowie Bühnenmusik für die Royal Shakespeare Company.






DIE BESETZUNG

Erica Bain
JODIE FOSTER

Detective Mercer
TERRENCE HOWARD

Detective Vitale
NICKY KATT

David Kirmani
NAVEEN ANDREWS

Carol
MARY STEENBURGEN

Josai
ENE OLOJA

Lee
LUIS Da SILVA, JR.

Cash
BLAZE FOSTER

Reed
RAFAEL SARDINA

Nicole
JANE ADAMS

Murrow
GORDON MacDONALD

Chloe
ZOË KRAVITZ

Ethan
JOHN MAGARO

Cutler
VICTOR COLICCHIO

Thugs on Subway
JERMEL HOWARD
DENNIS WHITE

Shauna Nelson
JULIA GARRO

Detective Pitney
JAMES BIBERI

Detective O’Connor
BRIAN DELATE

Mortell
LENNY VENITO

Jackie
CARMEN EJOGO

Sketch Artist
DANA ESKELSON

Gun Dealer
ANGEL SING

David’s Mother
YOLANDE BAVAN

James
IVO VELON

Stationary Saleswoman
TINA SLOAN

Pawn Shop Guy
JAIME TIRELLI

Sandy Combs
LARRY FESSENDEN

Ida Combs
AN NGUYEN

Gun Store Clerk
BRIAN TARANTINA

Subway Dad
MICHAEL ANTHONY WILLIAMS

Chief of Detectives
JESUS RUIZ

Press Conference Reporters
HOPE ADAMS .
JOSEPH MELENDEZ, TED NEUSTADT

Ethan’s Friend
BRETT BERG

Emergency Room Doctor
JEFFREY MANKO

Precinct Cop
MICK CUNNINGHAM

CPA Worker
LISA JOYCE

Desk Cop
TOM GREER

Guy Outside Subway Station
DAVID NAIZIR

Sound Engineer
ROBERT MICHAEL McCLURE

Erica’s Nurse
TASHYA VALDEVIT

Shauna’s Friend
LAI-SI FERNANDEZ

Reed’s Runners
MOISES ACEVEDO
DENNIS JOHNSON

Subway Detectives
JACK CARUSO
JIM TAYLOR McNICKLE

Subway Reporters
ROSANNE C. LUCARELLI
LEIF RIDDELL, DeSHAUN STALLWORTH

Elevator Men
MICHAEL J. BURG
CREIGHTON JAMES, CLAYTON DEAN SMITH

Elevator Women
BARBARA GAYLE
ANNA MARGARET HOLLYMAN, LILY MERCER

Russian Cab Driver
MUSTO PELINKOVICCI

NY1 Reporter
DEAN MEMINGER

NY1 TV Anchor
CHERYL WILLS

Stunt Coordinator
STEVEN RITZI

Stunts
JILL STOKESBERRY, HENRY KINGI, JR.
MICHAEL W. RUFINO, JARED BURKE
CHRISSY WEATHERSBY, JEREMY FRY
VINCE CUPONE, WAYNE CERULLO
DARREN CERULLO, CHRIS BARNES
BOBBY BECKLES, CHICK BERNHARD
JILL BROWN, JOHN CENATIEMPO
BOB COLLETTI, BLAISE CORRIGAN
DOUGLAS CROSBY, PETER EPSTEIN
ROY FARFEL, JEFFREY LEE GIBSON
DAVID S. LOMAX, DAVE POPE
STEPHEN POPE, ANTHONY VINCENT

Helicopter Pilot
AL CERULLO




DER STAB

Directed by
NEIL JORDAN

Screenplay by
RODERICK TAYLOR & BRUCE A. TAYLOR
and CYNTHIA MORT

Story by
RODERICK TAYLOR & BRUCE A. TAYLOR

Produced by
JOEL SILVER
SUSAN DOWNEY

Executive Producers
HERBERT W. GAINS
JODIE FOSTER
DANA GOLDBERG
and BRUCE BERMAN

Director of Photography
PHILIPPE ROUSSELOT, A.F.C./A.S.C.

Production Designed by
KRISTI ZEA

Film Editor
TONY LAWSON, A.C.E.

Music by
DARIO MARIANELLI

Co-Producer
DAVID GAMBINO

Costumes Designed by
CATHERINE THOMAS

Casting by
LAURA ROSENTHAL

Unit Production Managers
HERBERT W. GAINS
RAYMOND QUINLAN

First Assistant Director
RICHARD PATRICK

Second Assistant Director
MICHAEL A. PITT

Production Supervisor
SARA FLAMM

Associate Producer
AARON AUCH

Art Director
ROBERT GUERRA

Assistant Art Directors
MARION KOLSBY
EDWARD PISONI, DARRELL K. KEISTER

Art Department Coordinator
CLAIRE KIRK

Set Decorator
LYDIA MARKS

Lead
DAVID WEINMAN

Set Dressers
ERIC LEWIN, WAYNE BRACKETT
JAMES BEAR DAVIES, JOBY DELUCA
BRIAN MANNAIN, J. DAN RODRIGUEZ, DENIS ZACK

On-Set Dresser
RODNEY STERBENZ

Graphic Artist
GARY CERGOL

Storyboard Artist
KALINA IVANOV

Art Department Assistants
JOSEPHINE SHOKRIAN, ERIC DEAN

First Assistant Editor
JOHN SCOTT COOK

Assistant Editors
IAN BLUME, RICK DERBY
DAVID ROGERS, JAMIE TURPIN

Post Production Supervisor
PAUL A. LEVIN

Post Production Coordinator
ANN GRAY

Post Production Coordinator (Dublin)
NOREEN DONOHOE

Music Editor
MICHAEL CONNELL

Re-recording Mixer
TOM FLEISCHMAN

Sound Designer/Supervising Sound Editor
PHILIP STOCKTON

Sound Effects Editor
ALLAN ZALESKI

Supervising ADR Editor
RUTH HERNANDEZ

ADR Editor
GINA ALFONO

Supervising Foley Editor
FRANK KERN

Foley Editors
STEVE VISSCHER
KAM CHAN, JAMIE BAKER

Assistant Sound Editors
CHRIS FIELDER
ALEXA ZIMMERMAN

Foley Artist
MARKO COSTANZO

Foley Mixer
GEORGE LARA

A Camera Operator/Steadicam
NEAL NORTON

A Camera 1st Assistant Camera
CARLOS GUERRA

A Camera 2nd Assistant Camera
EDWARD NESSEN

Additional 2nd Assistant Camera
PIERSON SILVER

Video Assist
DANIEL SALK, RICO ALSTON

Script Supervisor
MARY CYBULSKI

Sound Mixer
TOM NELSON

Boom Operator
FRANK GRAZIADEI

2nd Cable/Boom
TOMMY LOUIE

Assistant Costume Designer
MICKEY CARLETON

Wardrobe Supervisor
LAURA DOWNING

Set Costumers
GHILAINE BOUDANA, CARA CZEKANSKI
RACHEL J. LEEK, JILL MERRITT

Department Head Make-up
KELLY GLEASON

Make-up to Jodie Foster
KYRA PANCHENKO

Make-up Artist
MARJORIE DURAND

Department Head Hair
SUZY MAZZARESE ALLISON

Hair Stylist to Jodie Foster
FRANCES MATHIAS

Hairstylist
JERRY DECARLO

Chief Lighting Technicians
JACK ENGLISH, JOHN G. VELEZ

Assistant Chief Lighting Technician
DARRIN SMITH

Rigging Gaffer
DEREK MURPHY

Rigging Best Boy
GAVIN CURRAN

Key Grip
GEORGE PATSOS

Best Boy Grip
CONSTANTINE GUS MAGALIOS

Dolly Grip
KEITH BUNTING

Key Rigging Grip
BILL PATSOS

Best Boy Rigging Grip
ROCCO PROSCIA

Special Effects Coordinator
JEFF BRINK

Special Effects Foreman
CHARLES R. SIMUNEK

2nd 2nd Assistant Director
JOE ASPROMONTI

Additional 2nd 2nd Assistant Director
DANIELA BARBOSA

DGA Trainee
SEAN FARRELL

Set Staff Assistants
GARY DE JESUS
JANA CAMACHO, DEREK PETERSON
PAUL POLOW, EVE D. STRICKMAN

Staff Assistants
HANNAH HEINRICH
SHA-SHA SHIAU, NATALIA PARSONS
KYLE VILLEGAS, EVAN GABRIELE
GABRIEL A. GONZALEZ

Production Office Coordinator
ILKA RIVARD

Assistant Production Office Coordinator
GWEN LAURA SCHMITT

Production Secretary
MAX BUTLER

Office Staff Assistants
MATTHEW ARTUS
CRISTINA LOIS, JAMES SCHMIDT

Production Accountant
SONNY RITSCHER

Assistant Production Accountants
RENEE CZARAPATA, JASON HINKEL

Assistants to Mr. Jordan
CHRISTINE SHERIDAN, SARAH SMITH

Assistants to Mr. Silver
NATHANIEL POSEY, SIM BAJAJ

Assistants to Ms. Foster
PATTY LAMAGNA
REBECCA CHERNOFF

Assistant to Mr. Howard
KEVIN WEBB WIGFALL

Assistants to Mr. Gains
JACQUELINE KOPPELL
SARAH J. MEYER

Assistants to Ms. Downey
LARA KHAJETOORIANS
CHRISTINA BRYANT

Location Manager
ROBERT T. STRIEM

Assistant Location Manager
DAMON MICHAEL GORDON

Animals Provided by
ANIMAL ACTORS INC.

Animal Trainers
DAVID OWENS, STEVE McAULIFF

Property Master
MICHAEL A. SACCIO

Assistant Property Masters
GUS PAPADOPOLUS
ANTHONY MUNAFO

Assistant Props
CANDY HEILAND

Construction Coordinator
JOSEPH ALFIERI JR.

Master Scenic Artist
ROBERT TOPOL

Stand by Scenic Artist
M. TONY TROTTA

Key Greens
WILL SCHECK

Transportation Captain
STEVE HAMMOND

Transportation Co-Captain
PETER CLORES

Technical Advisors
NEIL CARTER
KATHLEEN FELLEGARA

Catering
GOURMET TO U

Craft Service
DAVID DREISHSPOON
PETER MARSHARK

Casting Associate
ALI FARRELL

Casting Assistant
RORI BERGMAN

New York Background Casting
GRANT WILFLEY CASTING

Unit Publicist
FRANCES FIORE

Still Photographer
ABBOT GENSER

Main Title Sequence Designed by
BRAINSTORM DIGITAL INC.

Negative Management
MO HENRY

Color Timer
YVAN LUCAS

Digital Intermediate provided by
EFILM

Digital Intermediate Producer
LOAN PHAN

Digital Conform
DEVON MILLER

Orchestrations
DARIO MARIANELLI
BENJAMIN WALLFISCH

Orchestra Conducted by
BENJAMIN WALLFISCH

Synth Programmer
JODY K. JENKINS

Music Coordinator
MAGGIE RODFORD

Music Recorded and Mixed by
NICK WOLLAGE, JASON STASIUM
CHRIS JENNINGS, NICK BANES

Visual Effects by
BRAINSTORM DIGITAL, INC.

VFX Supervisor
ERIC J. ROBERTSON

VFX Producers
GLENN ALLEN
RICHARD FRIEDLANDER




DIE MUSIK

Soundtrack Album on Varèse Sarabande CDs

“Answer“
Written by Sarah McLachlan
Performed by Sarah McLachlan
Courtesy of Arista Records, Inc.
By arrangement with SONY BMG MUSIC ENTERTAINMENT

“I Can’t Get Next To You“
Written by Norman J. Whitfield and Barrett Strong
Performed by Al Green
Courtesy of Hi Records
Under License from EMI Film and Television Music

“Burning On Both Ends“
Written by Darryl Carter and Mack Rice
Performed by Willie Singleton
Courtesy of Stax Records
By arrangement with Concord Music Group, Inc.

“Black Betty“
Written by Huddie Ledbetter
Performed by Ram Jam
Courtesy of Epic Records
By arrangement with SONY BMG MUSIC ENTERTAINMENT

“Gris-Gris Gumbo Ya Ya“
Written by John Creaux
Performed by Dr. John
Courtesy of Atlantic Recording Corp.
By arrangement with Warner Music Group Film & TV Licensing

“We Get Money Around Here“
Written by Michael Burnett and Leon Hamilton
Performed by B Smoove
Courtesy of Cinematic Tunes

“Everybody Can You Feel The Vibe“
Written by Frantic, C. Black and M. Breazza
Performed by Blade and Brezza
Courtesy of LoveCat Music
By arrangement with Ocean Park Music Group

Hits from the Bong“
Written by Louis Freese, John Hurley, Larry Muggerud and Ronnie Wilkins
Performed by Cypress Hill
Courtesy of Columbia Records
By arrangement with SONY BMG MUSIC ENTERTAINMENT
Contains a sample of “Son Of A Preacher Man“
Performed by Dusty Springfield
Courtesy of Atlantic Recording Corp.
By arrangement with Warner Music Group Film & TV Licensing
Courtesy of Mercury Records Limited
Under License from Universal Music Enterprises

“You Don’t Know Me“
Written by Eddy Arnold and Cindy Walker
Performed by Elvis Presley
Courtesy of The RCA Records Label
By arrangement with SONY BMG MUSIC ENTERTAINMENT

„Ven Aqui Mama“
Written by P. Williams and S.M. Cabral
Produced by The Neptunes
Performed by Sergio Veneno

„The Illest“
Written by Immortal Technique, Jean Grae and Pumpkinhead
Performed by Immortal Technique featuring Jean Grae and Pumpkinhead
Courtesy of 44 Caliber Productions
Under License from Viper Records Ltd.

CORBIS
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