Ich glaube, ich liebe meine Frau - Special

Tomtec



Fox Searchlight Pictures and UTV Motion Pictures Present

a Zahrlo Production


Chris Rock

Kerry Washington


ICH GLAUB, ICH LIEB MEINE FRAU



Gina Torres

Edward Herrmann

and Steve Buscemi

DIRECTED BY.........................................CHRIS ROCK
SCREENPLAY BY...................................CHRIS ROCK &
...............................................................LOUIS C.K.
BASED ON THE MOTION PICTURE..........CHLOE IN THE AFTERNOON
PRODUCED BY.......................................CHRIS ROCK
...............................................................LISA STEWART
EXECUTIVE PRODUCERS........................ADAM BRIGHTMAN
...............................................................RONNIE SCREWVALA
DIRECTOR OF PHOTOGRAPHY...............WILLIAM REXER II
PRODUCTION DESIGNER........................SHARON LOMOFSKY
FILM EDITOR...........................................WENDY GREENE BRICMONT, A.C.E.
CO-PRODUCER.......................................ZARINA SCREWVALA
MUSIC BY...............................................MARCUS MILLER
MUSIC SUPERVISOR..............................DAVE JORDAN
COSTUME DESIGNER.............................SUZANNE MCCABE
CASTING BY...........................................VICTORIA THOMAS

Running time 94 minutes








PRODUKTIONSNOTIZEN


Drehbuchautor und Regisseur Chris Rock (THE LONGEST YARD („Spiel ohne Regeln“, 2005), MADAGASCAR („Madagaskar“, 2005) und HEAD OF STATE („Das Weiße Haus steht Kopf“, 2003)) schrieb diese Komödie über einen Mann und seine perfekte Ehe – seine Frau ist wunderschön, intelligent und für ihre Kinder eine fantastische Mutter – und doch gibt es ein klitzekleines Problem: Sein Leben als Vorstadt-Geschäftsmann langweilt ihn zu Tode. Obwohl er alles hat um glücklich zu sein, kann Richard Cooper nichts gegen den Zwang tun, seiner Phanatasie freien Lauf zu lassen, bei jeder Frau, die er trifft. Noch geht es nur um Fantasien. Aber dann, eines schicksalhaften Tages, steht plötzlich eine verführerische, offenherzige und alles andere als unattraktive alte Freundin in der Tür seines Büros und stellt seine Standhaftigkeit auf eine unausweichliche Probe. Wieviel ist Richard Cooper bereit zu riskieren, wenn die Verführung in Person hinter ihm her ist? Schließlich liebt er seine Frau wirklich…zumindest ging er bis jetzt davon aus.

Chris Rock spielt Richard Cooper, einen glücklich verheirateten Mann, der in die Bredouille kommt, als er sich durch die unwiderstehliche Nikki (Kerry Washington (RAY („Ray“, 2004), THE LAST KING OF SCOTLAND („Der letzte König von Schottland – In den Fängen der Macht“, 2006)) einer wirklich umwerfenden Verführung ausgesetzt sieht. Gina Torres („Alias“ („Alias – Die Agentinnen“, 2001 ff. TV), „The Shield“ („The Shield – Gesetz der Gewalt“ 2002 TV)) ist Brenda, seine Gattin im verflixten siebten Jahr, die niemals kampflos den Mann ihres Lebens hergeben würde.

Das Drehbuch zu ICH GLAUB, ICH LIEB MEINE FRAU, eine Adaption von Eric Rohmers französischem Klassiker über die Versuchungen des Ehelebens CHLOE IN THE AFTERNOON (L’AMOUR L’APRÈS-MIDI, „Die Liebe am Nachmittag“, 1972) schrieben Chris Rock und Louis C.K. (HBOs “Lucky Louie”, 2006). Die Produzenten sind Chris Rock und Lisa Stewart (ALMOST FAMOUS („Almost Famous – Fast berühmt“, 2000) , THE DIVINE SECRETS OF THE YA-YA SISTERHOOD („Die göttlichen Geheimnisse der Ya-Ya Schwestern“, 2002)) und die Ausführenden Produzenten sind Adam Brightman (FUR (2006), TWO FAMILY HOUSE (2000)) und Ronnie Screwvala (THE NAMESAKE („The Namesake – Zwei Welten, Eine Reise“, 2006).
Die Kamera führte William Rexer II (PRIME („Couchgeflüster“, 2005), FIERCE PEOPLE, 2005), Sharon Lomofsky (BRING IT ON („Girls united“, 2000), EL CANTANTE, 2006) war die Produktionsdesignerin, Wendy Greene Bricmont, A.C.E. (ANNIE HALL („Der Stadtneurotiker“, 1977), KINDERGARTEN COP („Kindergarten Cop“, 1990), MEAN GIRLS („Girls Club – Vorsicht bissig!“, 2004)) war verantwortlich für den Filmschnitt, Kostümbildnerin war Suzanne McCabe (SOMETHING’S GOTTA GIVE („Was das Herz begehrt“, 2003), THE CURSE OF THE JADE SCORPION („Im Banne des Jade Skorpions“, 2001)) und die Musik komponierte Marcus Miller (HEAD OF STATE („Das Weiße haus steht Kopf“, 2003), DELIVER US FROM EVA, 2003).



EIN FRANZÖSISCHER KLASSIKER WIRD ZUR CHRIS ROCK- KOMÖDIE:
ÜBER DIE URSPRÜNGE



Comedian (und Familienvater) Chris Rock war schon lange fasziniert von den Ängsten, die die heißen Themen Ehe, Treue und Kampf der Geschlechter auszulösen vermögen – und er hat sie zu den Grundpfeilern seines ganz eigenen Humors gemacht. Als er vor einiger Zeit mit Eric Rohmers international gefeierten CHLOE IN THE AFTERNOON (L’AMOUR L’APRÈS-MIDI, „Die Liebe am Nachmittag“, 1972) einen echten Klassiker über die Frustrationen und Herausforderungen des ehelichen Lebens entdeckte, überkam ihn der wenig ehrfurchtsvolle Gedanke, diese ernste französische Geschichte über allzu menschliche Schwächen und moralische Zwickmühlen als viel respektlosere amerikanische Komödie neu zu inszenieren. „Ich liebe es, aus mittelmäßig komischen Geschichten richtige Brüller zu machen”, kommentiert Rock seine anspruchsvolle Arbeit.

CHLOE IN THE AFTERNOON, eine ebenso geistreiche wie elegante, eben ausgesprochen französische Charakterstudie, erzählt die Geschichte eines glücklich verheirateten Pariser Mannes, der es liebt, sich seinen Tagträumen von anderen Frauen hinzugeben, jedoch ohne Untreue jemals ernsthaft in Erwägung zu ziehen, bis seine alte Bekannte Chloe vor seinem Büro steht und versucht, ihn zu verführen.

Als eine der “Sechs moralischen Geschichten” Eric Rohmers, des Altmeisters des französischen Erzählkinos, lotet der Film die mitunter verschwimmenden Grenzen zwischen Fantasie und Untreue sowie zwischen wirklicher Leidenschaft und dem Hunger nach schnellem Abenteuer aus.
Rock fand es interessant, das Gleiche noch einmal zu machen, allerdings in der ihm eigenen unnachahmlichen und furchtlosen Art und Weise. Das war die Geburtsstunde von ICH GLAUB, ICH LIEB MEINE FRAU und für Rock eine gute Gelegenheit, die komische Wahrheit über das Auf und Ab des Ehelebens zu erzählen und gleichzeitig einen kleinen Hoffnungsschimmer für verheiratete Paare leuchten zu lassen. „Die Ehe kann eine wundervolle, großartige Sache sein”, sinniert Rock. „Sprechen wir über die Liebe!“

Natürlich war ihm klar, dass viele sich allein schon über die Vorstellung amüsierten, dass Comedian Chris Rock es mit dem französischen Autorenfilmer Eric Rohmer aufnehmen wollte. „Alle fragten mich, ob ich durchgeknallt wäre“, erinnert sich Rock. „Aber ich sagte ihnen: Ich kann das.”
Um Rohmers Geschichte einen modernen, zeitgemäßen und ganz eindeutig komödiantischen Anstrich zu geben, holte Rock seinen Comedy-Kollegen und häufigen Mitstreiter Louis C.K. ins Boot. Der ist, genau wie Rock, verheiratet, hat Kinder und kann daher einiges über die möglichen Katastrophen erzählen, die ein solcher Status mit sich bringt. Louis C.K.s humoristische Annäherung an das Thema Ehe konnte kürzlich in der sehr offenen und kontroversen HBO-Sitcom „Lucky Louie” besichtigt werden, die sich mit dem Alltag eines Arbeiter-Ehepaares beschäftigt.
„Ich schickte Louis den Eric Rohmer-Film, und er war begeistert”, erinnert sich Rock. C.K. sah darin auch das Potential für sich und Rock, ihren bissigen Spott abzufeuern. “Dieser Stoff war ein gefundenes Fressen für Chris und mich, denn uns verbindet ein gewisser Realismus in unserer Haltung zur Institution Ehe. Wir kennen diese Mischung aus Hoffnung und Verzweiflung.”

Er fährt fort: „Es ist ein universelles und zeitloses Thema. Für mich geht es in ICH GLAUB, ICH LIEB MEINE FRAU nicht wirklich um Untreue – es ist eher eine Versuchsanordnung, um die Standfestigkeit gegenüber einem der totalitärsten Systeme der Welt zu testen: Ehe mit Kindern. Ich glaube, verheiratete Leute können sich das anschauen, gegenseitig die schwere Last der Elternschaft beklagen und gleichzeitig herzlich darüber lachen.“

Das Thema ist auch deshalb angesagt, weil wieder mehr und mehr Paare jung Eltern werden. „Ich glaube, junge Männer machen sich sehr genaue Gedanken darüber, wie sie als verheiratete Männer und Väter sein werden“, sagt Louis C.K. „Die Vorstellung, Chris in so einem Film zu sehen, reizte mich ziemlich. Der Film-Richard meint, sich ziemlich gut in seinem Leben auszukennen, aber dann taucht diese Frau auf und sagt ‚vielleicht stirbst du so eine Art frühen Tod und merkst es nicht. Vielleicht lebst du gar nicht dein richtiges Leben.’ Der große Albtraum jedes verheirateten Mannes.“
Und weiter: „Die Menschen werden immer wissen wollen, ob das Gras beim Nachbarn nicht grüner ist - aber auch, ob’s da nicht noch ein paar Süßigkeiten obendrauf gibt! Es gehört zur menschlichen Natur, von dem fasziniert zu sein, was man nicht hat. Aber ich denke, dass in jeder langen Beziehung zwischen Mann und Frau, die Liebe mehrfach kommt und geht und wieder kommt. Das ist die Situation, die Richard und Brenda im Film erleben.“

Rock und C.K. erkannten die große Herausforderung, die mit der Adaption von CHLOE IN THE AFTERNOON verbunden war, einem Stoff der ein Musterbeispiel europäischer Sensibilität der 1970er Jahre war, voller langatmiger voice-over Kommentare. Obwohl sie der Grundstruktur des Originalfilms treu blieben – erfolgreicher Geschäftsmann mit wundervoller Frau und Familie trifft alte Freundin, die sich als schier unwiderstehliche Versuchung entpuppt – erhielten die Dialoge und Situationen zunehmend die Offenherzigkeit und den unverwechselbar herben Stand-up-Humor Chris Rocks. Einige Szenen, darunter die, in der zwei verheiratete Paare sich zum Abendessen treffen und die Ehefrauen – ganz im Gegensatz zu den Männern - befreundet sind, stammen direkt einem der beliebtesten Chris Rock-Programme.

Als das Drehbuch fertig war, hatten sich der offene Ton und der schnelle Rhythmus stilistisch bereits meilenweit von Rohmers existentiellen Grübeleien entfernt. Die Geschichte war nicht nur von Rocks Humor durchdrungen, sondern auch von der gnadenlosen Ehrlichkeit, die ihn bei seinem Publikum so beliebt gemacht hat. „Wenn ich auf der Bühne stehe, spreche ich über Dinge, die dem Publikum ein bisschen unangenehm sind und die Lacher sind oft ein Ventil für die Spannung, die sich im Raum breitgemacht hat“, erklärt Rock. „Ich hoffe, dass der Effekt im Film der gleiche sein wird.“

Obwohl es ursprünglich nicht geplant war, wurde Rock schließlich klar, dass er bei diesem Projekt auch als Regisseur gefordert war. „Dieses Projekt ist so intim, dass ich das Gefühl hatte, mit dem Regisseur absolut einer Meinung sein zu müssen“, sagt Rock. „Die Idee, mit einem Fremden zusammen arbeiten zu müßen, hätte mir nicht gefallen.“ Weil Chris Rock die vielfältigen Aufgaben von Regisseur, Produzent, Ko-Autor und Hauptdarsteller in Personalunion übernahm, nahm er Lisa Stewart als Produzentin mit an Bord, die u.a. als Ko-Produzentin bei Cameron Crowes vielfach ausgezeichnetem Rock’nRoll-Denkmal ALMOST FAMOUS mit von der Partie gewesen war.
„Ich glaube, Chris schaut aus einem ganz eigenen und wirklich sehr komischen Blickwinkel auf ein wichtiges Thema“, erklärt Lisa Stewart. „Es ist auch nicht die typische Chris Rock-Comedy, was es zusätzlich interessant macht. Man könnte so etwas von Woody Allen oder einer ganzen Reihe anderer Leute erwarten, aber nicht von Chris Rock. Er hat einen richtig erwachsenen, anspruchsvollen Humor entwickelt.“

Dass der Film schließlich auf das Hollywood-übliche romantische Märchen verzichtet, gefiel Stewart ganz besonders. „Ich finde es ist ein sehr ehrliches Porträt einer Ehe und es ist die Ehrlichkeit, die Chris’ Comedy auszeichnet“, meint Stewart. „Er drückt sich nicht vor hässlichen Wahrheiten.“

Stewart, die Rocks Arbeit seit langem bewundert, kommentiert seine Entwicklung als Comedian so: „Wir haben Chris’ Verwandlung auf den Bühnen der Clubs verfolgt, vom furchtlosen Teenager zum verheirateten Vorort-Familienvater. Heute muss er sich mit diesem normalen Alltag auseinandersetzen und es macht großen Spaß, ihn dabei zu beobachten.“





GATTE, EHEFRAU UND EINE ATEMBERAUBENDE VERFÜHRUNG:
DIE BESETZUNG DER HAUPTROLLEN



Das Herz des Films ICH GLAUB, ICH LIEB MEINE FRAU ist die Figur des Richard Cooper, eines gutbetuchten Investment-Bankers, der wirkt, als hätte er absolut alles, wovon ein Mann nur träumen kann. Er lebt mit seiner bezaubernden Frau Brenda, einer Lehrerin und ihren beiden kleinen Kindern in einem der typischen Vororte New Yorks. Tag für Tag fährt er zu seinem Job, auf den er durchaus stolz sein kann, denn Richard ist der einzige Farbige unter den leitenden Angestellten der renommierten Investment-Firma Pupkin & Langford. Aber Richard hat eine gefährliche Schwäche: Er kann seine Augen nur schwer kontrollieren. Egal, wie sehr er seine Frau liebt, er kann nicht über all die hinreißenden Frauen hinwegsehen, die ihn umgeben: wo er auch geht – im Zug auf dem Weg zur Arbeit, auf der Straße vom Zug zur Arbeit, bei der Arbeit, auf dem Heimweg von der Arbeit… Es scheint gerade so, als könne er ihnen und der Erinnerung daran, dass ein bestimmter Aspekt seines Lebens definitiv vorbei ist, nicht entkommen.

Für Chris Rock, der diese Figur in- und auswendig kannte, war von Anfang an klar, dass er diese Rolle spielen würde. Die Mischung aus einem Familienmenschen einerseits und einem Mann voller überbordender erotischer Fantasien andererseits, war geradezu ideal für seine Vorstellung eines komödiantischen Porträts. Produzentin Lisa Stewart erinnert sich, dass Rock unermüdlich die Figur weiter entwickelte und noch Dialoge hinzufügte als die Dreharbeiten längst begonnen hatten. „Er wäre nicht Chris Rock, wenn er nicht dauernd improvisieren würde“, stellt sie klar. „Wir drehten eine Szene, die wirklich sehr schön geschrieben war und plötzlich machte er sein eigenes Ding – und alle anderen mussten sehen, wie sie damit klarkommen!“

Rock beschreibt die Figur so: „Meiner Meinung nach gibt es zwei Typen von Männern, die über Fremdgehen nachdenken. Die einen hassen ganz einfach das andere Geschlecht und suchen ihren Weg, den Frust ab zu lassen. Aber dann gibt es Männer, die die Frauen lieben. Und so einer ist für mich Richard Cooper.”

Trotz seiner vielen Fantasien, hat Richard nicht mal im Traum daran gedacht, seine Frau wirklich zu betrügen, bis diese ganz besondere junge Dame sich als eine äußerst verführerische Gelegenheit zu entpuppen scheint. Nikki Tru, die beeindruckende Freundin eines Kumpels, mit dem er in grauer Vorzeit um die Häuser gezogen ist, steht eines schönen Tages sehr schön in Richards Bürotür und sucht eine Beschäftigung. Nikki und Richard verbringen einige harmlose späte Mittagspausen miteinander, doch die werden bald immer länger und komplizierter und weniger harmlos.

Je mehr Richard sich in Gefahr begibt, desto deutlicher wird ihm, was er aufs Spiel setzt – nicht mehr und nicht weniger als die Existenz, die er sich aufgebaut hat. „Anfangs ist Richard einfach egoistisch, doch dann bemüht er sich heraus zu finden, was er mit seinem Leben anfangen will und stellt sich der Verantwortung“, erklärt Rock. „Ich hoffe, dass die Zuschauer nach dem Film darüber diskutieren, mit wem er zusammen sein sollte“.

Ein Schlüssel zur glaubhaften Darstellung der Verführungskrise, in die Richard gerät, war die Besetzung der Figur Nikki Tru. Rock war sich darüber klar, dass er eine Schauspielerin brauchte, die absolut und unabweisbar verführerisch war, ohne gleich die typisch böse Femme fatale zu sein. Schon als er mit Louis C.K. am Drehbuch arbeitete, fragte Rock Kerry Washington bei einer Lesung, ob sie nicht Richards Frau spielen wolle. Die beiden hatten vor Jahren bei der Komödie BAD COMPANY zusammen gearbeitet, und Rock hatte in der Zwischenzeit mit Freude beobachtet, wie ihre Karriere mit Rollen in erfolgreichen Filmen – darunter der Oscar-prämierte RAY und zuletzt der internationale Blockbuster LAST KING OF SCOTLAND – ihren Lauf nahm. Jetzt sah er seine Kollegin in einem ganz anderen Licht.

„Kerry war wie das Mädchen aus der Nachbarschaft, das man immer noch für ein Mädchen hält und irgendwann trifft man sie auf der Straße und stellt fest – die ist sexy! Was ist denn mit der passiert?“ erklärt Rock. „Ich sah sie auf dem Titel irgendeines Magazins und dachte, wer bitte ist das denn? Sie sah einfach super aus und ich sagte: ‚Kerry Washington? Wow! Wir müssen sie als Nikki haben!’ Sie ist eine der schönsten Frauen da draußen. Wir hatten großes Glück!“
Lisa Stewart war genauso begeistert von der Idee. „Kerry hat einige sehr beeindruckende dramatische Rollen gespielt“, sagt die Produzentin „und Chris sah eine Chance, bei diesem Film ihr komisches Talent zur Geltung zu bringen.“

Kerry Washington liebte die Offenheit des Drehbuchs und die Herausforderung, auf der Leinwand die Frage zu beantworten, was eine Single-Frau dazu bewegt, ausgerechnet einem verheirateten Mann Avancen zu machen. „Ich kenne Frauen, die diese Erfahrung gemacht haben“, sagt sie. „Ich glaube, so etwas passiert, weil man einfach geliebt und beachtet werden will. Eine komplizierte Sache, aber sehr, sehr menschlich.“

Für Kerry Washington ist Nikki eine Frau, die sich auf ihre Fähigkeit verlässt, Männer zu beeinflussen, die ihr im Leben weiterhelfen können. Und doch hält Washington Nikkis erotische Ausstrahlung eher für eine Tarnung. „Sie tritt mutiger auf als die meisten Frauen, aber gleichzeitig ist sie ängstlicher als viele von uns“, meint Washington. „Ironischerweise sind es Nikkis Verletzlichkeit, ihre Schutzbedürftigkeit und ihre Schwäche, die sie so verführerisch machen.“
Washington, die das Thema auf wundervolle Weise provokativ findet, spielte die Rolle der Nikki mit lebhaftem Realismus. „Ich denke dieser Film ist eine erstaunliche Reflexion über die Gedanken, die sehr viele Menschen über Beziehungen, Treue und Sexualität haben“, meint die junge Schauspielerin. „Es ist interessant, dass die Fragestellungen immer noch die gleichen sind, obwohl dies das Remake eines Films ist, der vor dreißig Jahren gedreht wurde.“

Im Verlauf der Geschichte von ICH GLAUB, ICH LIEB MEINE FRAU stellen Nikkis verführerische Kräfte nicht nur Richard Coopers Leben auf den Kopf. Auch Richards Frau Brenda ist betroffen, wenn alle drei anfangen, an diesem komplizierten Dreieck zu basteln. Für die Rolle der Brenda suchten die Filmemacher nach einer Schauspielerin, die dem starken Charakter Nikkis das Wasser reichen konnte – eine selbstsichere und belastbare Frau, die kein Mann leichtfertig hintergehen würde.

In Gina Torres fanden sie die Idealbesetzung: Eine gefragte junge Schauspielerin, die im Fernsehen als Super-Bösewicht Anna Espinosa in der populären Serie „Alias” und als Forest Whitakers Ex-Frau in dem gefeierten Format „The Shield” zu sehen war, für Kinozuschauer jedoch ein unbeschriebenes Blatt war. „Ich wollte eine Frau, die nicht als dieser Typ bekannt war, damit die Zuschauer sich leichter mit dieser Figur identifizieren können“, erzählt Chris Rock. „Gina ist nicht nur eine hervorragende Schauspielerin, sondern überrascht zudem durch ihren umwerfenden Humor.“
Kerry Washington war begeistert von der Wahl ihrer Gegenspielerin: „Sie ist unglaublich talentiert und die perfekte Besetzung der Rolle dieser fantastischen Frau, die ihre Ehe in Gefahr sieht.“
Torres schätzte an ihrer Rolle, dass sie ohne die üblichen Klischees auskommt und mit vielen komischen, aber realistischen Komplikationen gespickt ist. „Chris hat nicht einfach eine dieser typischen Hausfrauenrollen für Brenda geschrieben, sondern eine anspruchsvolle Rolle für eine echte Frau. Das hat mir an dem Buch spontan gefallen. Brenda trägt nicht nur seinen Namen, sie kennt ihren Mann wirklich ganz genau und ist mit ihm auf einer Wellenlänge. Sie vertraut ihm und glaubt, dass er zu ihr zurückkommen wird, aber sie lässt ihm trotzdem nicht alles durchgehen.“
Auch Chris Rocks aufrechtes Interesse am Stoff hatte es Gina Torres angetan. „Man konnte sehen, dass Chris die Geschichte, die er erzählt, wirklich etwas bedeutet“, sagt sie. „Er wollte einen ehrlichen Film über die Liebe und die Ehe machen und dafür hatte er meine Bewunderung.“

Für Torres ist Richard Cooper ein grundguter Typ, auch wenn er Opfer seiner sexuellen Fantasien wird. „Einzigartig an dieser Geschichte ist, dass die Ehe wirklich in Ordnung zu sein scheint. Wir gehen einander nicht an die Kehle. Ich bin kein eifersüchtiger Klammeraffe, er ist kein Frauenaufreißer. Ich glaube, Männer denken, wenn sie soviel aufgeben, um ein Nest zu bauen, muss zwangsläufig irgendwann der Tornado kommen, der alles aus den Angeln hebt. In diesem Fall ist der Tornado ungefähr einssiebzig groß, hat einen perfekten schokobraunen Teint, ist ein selbstbewusster Single und hat genau das, was ein verheirateter Mann im Leben zu vermissen fürchtet“, fasst Torres zusammen.

Mit drei schwarzen Schauspielern in den Hauptrollen unterscheidet sich ICH GLAUB, ICH LIEB MEINE FRAU schon optisch von dem komplett weißen französischen Original CHLOE IN THE AFTERNOON. Mit typischem Chris Rock-Humor erzählt ICH GLAUB, ICH LIEB MEINE FRAU eine Geschichte, mit der sich jeder, ganz gleich welcher Hautfarbe, identifizieren kann.
„Mir ist wichtig, dass dieser Film nicht eine andere Perspektive einnimmt“, erklärt Gina Torres. „Wir behaupten nicht, Schwarze Menschen machen etwas anders. Wir sagen, dass das, was die Figuren erleben universell ist und wir alle diese Gefühle haben.“

Und Kerry Washington ergänzt: „Ich glaube, dieser Film hat das Potential, Barrieren nieder zu reißen, weil Chris bei wirklich allen beliebt ist und alles daran setzt, einen Film zu machen, der trotz seiner afro-amerikanischen Besetzung niemanden ausgrenzt. In gewisser Weise hat dieser Film die Chance, das Beste von Spike mit dem Besten von Woody zu verbinden.“



IM BÜRO:
ÜBER DIE NEBENROLLEN



Zwischen seiner wunderschönen, aber durch und durch vertrauten Ehefrau und seiner absolut beeindruckenden neuen Freundin gefangen, ist Richards Kommunikation mit Männern auf die Kollegen im Büro von Pupkin & Lanford beschränkt. Sein Freund George, der Don Juan des Büros, gehört zu den verheirateten Männern, die hinter jedem Rock her sind. Die Rolle George besetzte Chris Rock mit dem gefeierten Schauspieler Steve Buscemi, der durch seine unvergesslichen Darstellungen in vielen unterschiedlichen Filmen bekannt ist .

„Auch hier habe ich versucht, die ausgetretenen Wege zu verlassen und nicht den gut aussehenden Typen besetzt, der alle Frauen aus dem Stand flachlegt“, erklärt der Regisseur und Drehbuchautor. „Nein, der Mann, der alle Frauen ins Bett kriegt ist der mit Persönlichkeit. Und das ist nun mal George.“

Rock schrieb die Figur gemeinsam mit Buscemi, dessen bemerkenswerte Rollen von FARGO über CON AIR bis zu der TV-Serie „The Sopranos” reichen. „Ich habe ihn schon immer als Schauspieler bewundert und für diese Rolle fand ich ihn perfekt“, sagt Rock. „Ich denke, er wird einige der großen Lacher im Film abräumen. Er brauchte nur den Mund aufzumachen und ich habe mich weggeschmissen.“

Auch die Rolle des Mr. Landis, Chef bei Pupkin & Langford, besetzte Rock mit einem Schauspieler, der für seine ungewöhnliche Arbeit mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde, dem Tony und Emmy-Gewinner Edward Herrmann. Herrmann war selber überrascht, wie sehr ihm das Drehbuch gefiel. „Ich sagte‚ ‚Oh, großartig – das ist ja mal ein Film für Erwachsene’“ erinnert er sich und ergänzt: „Chris ist komisch, aufmerksam und hat eine ausgesprochen positive Grundhaltung.“

Mr. Landis hat natürlich seine ganz persönliche Einschätzung von Richard Cooper. „Mr. Landis geht es nur um eins: Er will, dass Richard sich wieder auf seine Arbeit konzentriert“, sagt Herrmann. „Er muss sich auf Richard verlassen können, schließlich ist er einer seiner besten Leute. Und dass er jetzt wegen dieser Frau in die Krise gerät, macht ihn schlicht wahnsinnig. Schließlich gibt er seine ganz persönlichen Weisheiten über Frauen preis.“

Chris Rock bringt die Figur auf den Punkt: „Lustig an Landis ist, dass er zwar der Boss ist, aber jeder spürt, dass er alle Frauen hatte, die er wollte. Er ist der Typ, der das alles bereits ausführlich genossen hat.“


VERLIEBT IN NEW YORK:
DER LOOK DES FILMS



ICH GLAUB, ICH LIEB MEINE FRAU wurde ausschließlich an Originalmotiven in Chris Rocks Heimatstaat New York gedreht, hauptsächlich in oder bei Manhattan. Für Rock gibt es keine andere Gegend, die auch nur annähernd die Stimmung und das Lebensgefühl New Yorks so reflektiert. „Chris liebt seine Stadt über alles, das ist nicht zu übersehen“, erklärt die ebenfalls aus dem Big Apple stammende Produktionsdesignerin Sharon Lomofsky. Und Chris Rock fasst seinen Entschluss, den Film hier zu drehen, so zusammen: „Es ist ziemlich schwierig, in New York keine guten Bilder zu drehen!“

Obwohl der Film ICH GLAUB, ICH LIEB MEINE FRAU von Altmeister Eric Rohmer inspiriert war, gibt, was die Optik des Films betrifft, Rock einen anderen Einfluss zu: den des Manhattan-Ureinwohners Woody Allen, der die Stadt zu einem unverzichtbaren Element vieler seiner gefeierten Komödien gemacht hat. Rock arbeitete eng mit Chefkameramann William Rexer II zusammen, um diese kräftige, urbane Atmosphäre zu schaffen, die seine Liebeserklärung an die Stadt ist. „Als Comedian versuchst du in deinen Shows immer Richard Pryor nachzueifern – bei dieser Art Film ist Woody das Vorbild“, erklärt Rock.

Szenenbildnerin Lomofsky meint: „Die Art, wie Woody Allen New York als Darsteller in seinen Filmen mitwirken lässt, hat Chris stark beeinflusst. Bei der Motivsuche hat er einige sehr originelle Orte ins Spiel gebracht, die dich einfach mitnehmen nach New York.“ Dazu gehören Orte mit hohem Wiedererkennungswert wie Bryant Park, Times Square, die Gegend um Herald Square und Saks Fifth Avenue, sowie das West Village und Soho. Einige Außenaufnahmen wurden auch vor dem Grand Central Terminal gedreht, dem Bahnhof, in dem Richard Cooper jeden Abend den Zug besteigt, um in seinen ruhigen Vorort zu fahren

Rock wollte zwei kontrastierende Seiten New Yorks zeigen – einmal als Stadt, umgeben von ruhigen Vororten, den sicheren Häfen, in denen Familien ihre Nester bauen; aber auch als pulsierende Metropole, riesiger urbaner Spielplatz für die jungen Abenteurer. Und Rock lässt beiden Seiten ihre eigene Attraktivität. „Chris und ich haben uns oft darüber unterhalten, dass er nicht zum Kämpfer für die Vorortidyllen werden wollte“, erinnert sich Lomofsky. „Aber Richard Cooper führt dieses sehr angenehme amerikanische Leben.“

Das Heim von Richard und Brenda wurde schließlich in Brooklyn gefunden. Lomofsky verzichtete bei der Innenausstattung bewusst auf starke Farben, um Richards innere Langeweile zu reflektieren. Auch die Büros von Pupkin & Langford, in denen Richard fast sein ganzes Leben außerhalb der Familie verbringt, spiegeln Richards ruhiges Leben durch eine eher matte Farbauswahl. Bis Nikki in seine Welt tritt...

Lomofsky und ihre Crew bauten die gesamten Pupkin & Langford-Büros in ein wegen Renovierung entkerntes Gebäude in der Lexington Avenue und schufen eine Büroästhetik, die nur noch rudimentär erkennbar ist. „Pupkin & Langford ist eine komplett graue Welt”, sagt die Designerin. „Nichts ist warm oder persönlich.“ Selbst der Blick aus Richards Fenster auf die Wolkenkratzer in der Mitte Manhattans ist letztlich nur eine traurige Erinnerung, dass sein Leben nicht anders ist, als das tausender anderer Büroangestellter. „Wir wollten, dass Richard sich etwas unwohl fühlt in seiner Welt“, meint Lomofsky.

Als Nikki in Richards Welt kommt, kehrt Leben ein. Ihr Einfluss auf Richard und ihr Yin-Yan-Kontrast zu seiner Frau werden besonders deutlich, wenn Richard die New York International Auto Show besucht – mit jeder der Frauen zu unterschiedlichen Anlässen. Nikki steuert direkt auf die Maseratis und Porsches zu, während Richards Frau Brenda ihre Blicke nicht von den beigen Minivans lassen kann.

Rock wollte, dass Nikkis Appartement – analog zu ihrem Faible für Sportwagen – aufregend, sexy und voller Lebensfreude sein sollte. Alles Attribute, die in Richards Leben nicht mehr vorkommen. Nikkis Wohnung wurde im Meatpacking District im West Village gefunden und Lomofsky beschreibt sie als „warm, einladend, ein Ort, an dem alles irgendwie handgemacht erscheint, leicht krumm und schief.“

Im West Village drehte die Produktion auch an angesagten Orten wie Five Ninth, Sascha, Spice Market und dem APT Club. „In Nikkis Welt tragen die Menschen keine Anzüge und Krawatten, und sie gehen nachts auch nicht nach Hause. Das genaue Gegenteil von Richards Welt.“
Die Kostüme sollten die Figuren Brenda und Nikki zusätzlich kontrastieren, befand Kostümbildnerin Suzanne McCabe, die mit Woody Allen bei Filmen wie SMALL TIME CROOKS und THE CURSE OF THE JADE SCORPION zusammen gearbeitet hat. Nikkis Garderobe – figurbetonte Kleider in leuchtenden Farben oder grafischem schwarz/weiß und glitzernder Movado-Schmuck – sticht in Richards matter Büroumgebung unübersehbar ins Auge. McCabe meint: „Wenn Nikki diese Welt betritt, wirkt sie wie ein Weihnachtsornament, so attraktiv und glitzernd wie ein Ring, den man unbedingt besitzen möchte.“

Richard trägt natürlich die typische Alltagsverkleidung aller Geschäftsleute – Anzug, Schlips und grauer Trench – selbst die Anschaffung eines farbigen Hemdes wird für ihn zu einer Herausforderung. „Alles an Richards Kleidung soll sagen: Das ist der normale Angestellte, der sich an die Regeln hält“, sagt McCabe.

Bei den Entwürfen und der Auswahl der Kostüme ließ sich Suzanne McCabe - wie Rock und der Rest des künstlerischen Teams – hauptsächlich von der City inspirieren, nicht zuletzt von den Leuten in den Straßen von New Yorks Finanzdistrikt. „In New York gibt es jede Menge ,Augenfutter’“, sagt sie. „Die Stadt ist voller Ideen.“

Die Begeisterung des Regisseurs und seiner Crew für die großartige Stadt strahlte auch auf die Schauspieler aus. Kerry Washington und Gina Torres - beide gebürtige New Yorker aus der Bronx – waren begeistert von der Atmosphäre am Set. „ICH GLAUB, ICH LIEB MEINE FRAU ist gleichermaßen eine Hommage an die Stadt, wie an das Eheleben“, sagt Washington.

Ironischerweise, vielleicht aber auch vorsätzlich, umgab sich Regisseur Chris Rock am Set von ICH GLAUB, ICH LIEB MEINE FRAU mit einer eindeutig weiblich dominierten Crew. Neben Produzentin Lisa Stewart, Produktionsdesignerin Lomofsky und Kostümbildnerin McCabe, arbeitete er eng mit Cutterin Wendy Greene Bricmont zusammen, die für ihre Arbeit an Woody Allens ANNIE HALL mit dem British Academy Award ausgezeichnet wurde.

„Ich liebe es, von Frauen umgeben zu sein. Das ist viel angenehmer“, erklärt Chris Rock und ergänzt einen Satz, der von Richard Cooper stammen könnte: „Hey – ich liebe sie alle!“




ÜBER DIE BESETZUNG

CHRIS ROCK (Richard Cooper)

Chris Rock wuchs in Brooklyn auf und gilt als einer der besten Komiker unserer Zeit. Von den Kritikern hoch gelobt erhielt er viele Preise, unter anderem drei Emmys und drei Grammys. Seine Talkshow bei HBO erzielte höchste Quoten und war ständiger Gesprächsstoff. Außerdem war er Miterfinder und Sprecher in der gefeierten Fernsehserie „Everybody Hates Chris“, die jetzt auf dem neuen Sender CW läuft.

Sein Debüt als Regisseur hatte Chris Rock mit dem Film HEAD OF STATE („Das Weiße Haus sieht schwarz“, 2003), der auf Anhieb die Nummer eins an der Kasse war. Rock spielte darin die Rolle eines Washingtoner Stadtrats, der zum Präsidentschaftskandidaten nominiert wird, und Bernie Mac spielte Rocks älteren Bruder als seinen Vizepräsidentschaftskandidaten.
Zuletzt spielte Chris Rock in THE LONGEST YARD („Spiel ohne Regeln“, 2005), einem Remake des Klassikers von 1974 mit Adam Sandler und in dem Kassenhit MADAGASCAR („Madagaskar“ 2005), dem auch Sacha Baron Cohen, Ben Stiller, Andy Richter, Jada Pinkett Smith und David Schwimmer ihre Stimmen liehen.

Davor spielte er neben Anthony Hopkins in der Jerry Bruckheimer Produktion BAD COMPANY („Bad Company“, 2002) und war in der Romantic Comedy DOWN TO EARTH („Einmal Himmel und zurück“, 2001) der Regisseure Paul und Chris Weitz zu sehen, wo er auch als Ko-Autor fungierte. In der Schwarzen Komödie NURSE BETTY („Nurse Betty – Gefährliche Träume“, 2000), von Neil LaBute, spielte Rock zusammen mit Morgan Freeman und Renée Zellweger.

Rocks erster Film als Schauspieler war BEVERLY HILLS COP II („Beverly Hills Cop II“, 1987) mit Eddie Murphy. Dann begann er die Rap Comedy CB4 (1993) zu entwickeln und zu schreiben, produzierte sie schließlich und natürlich spielte er auch mit. CB4 ist eine Satire über den Hardcore Rap und war auf Anhieb die Nummer 1 in den Charts. Es folgten Filme wie: BOOMERANG („Boomerang“, 1992) mit Eddie Murphy; PANTHER („Panther“, 1995), ein Drama um die Lebenswege einer Aktivistengruppe der Black Panther in den 60er Jahren unter der Regie von Mario Van Peebles; NEW JACK CITY („New Jack City“, 1991) mit Wesley Snipes (Rocks erste dramatische Rolle als verzweifeltet Crack-Süchtiger) and I'M GONNA GIT YOU SUCKA! („Ghettobusters“, 1988 ) mit Keenen Ivory Wayans.

Im Sommer 1998 sah man Chris Rock in zwei Filmen, die die 100-Millionen-Dollar-Marke durchbrachen: LETHAL WEAPON 4 („Lethal Weapon 4 – Zwei Profis räumen auf“, 1998 ) und DR. DOLITTLE („Dr. Dolittle“, 1998 ). Außerdem spielte er in Kevin Smiths DOGMA („Dogma“, 1999) mit Ben Affleck, Salma Hayek und Matt Damon.

Im September 2005 startete bei UPN „Everybody Hates Chris”, eine von Rock inspirierte Sitcom über einen kleinen Schwarzen in einer mehrheitlich Weißen Schule im Brooklyn der 80er Jahre. Sie wurde sofort im Entertainment Weekly als eine der „top new series“ gelistet und in der Folge zur meistgesehenen Serie in der Geschichte von UPN. Rock ist der Ko-Autor und Sprecher der Show. 2006 erhielt die Show einen NAACP Image Award als hervorragende Comedy Serie, eine Golden Globe Nomination for Best Television Series Musical or Comedy, eine Writers Guild Award Nominierung (Best New Series) und eine Television Critics Association-Nominierung (Outstanding Achievement in Comedy and Outstanding New Program). Davor arbeitete Rock als Ausführender Produzent für die Sitcom „The Hughleys” („Allein unter Nachbarn“, 1998, TV) ebenfalls bei UPN.

Nach seinen frühen Erfolgen als Stand-Up-Comedian, kam Rock 1989 in das Ensemble von NBCs „Saturday Night Live”. 1994 wurde sein erstes HBO-Special „Chris Rock: Big Ass Jokes” aufgezeichnet und mit einem CableAce Award ausgezeichnet. Bei der Präsidentschaftskampagne 1996 arbeitete Rock als alleiniger Korrespondent für das bejubelte „Politically Incorrect”, das damals bei Comedy Central lief. Das brachte ihm eine Emmy Nominierung als Mitautor in der Kategorie Outstanding Writing for a Variety or Music Program.

Wirklich bekannt wurde Rock mit seinem nächsten HBO-Special „Bring the Pain“ (1996), das 1997 mit zwei Emmys für Buch und als Outstanding Special ausgezeichnet wurde. „Bring the Pain” wurde auch als Video vermarktet und gewann als CD noch einen zusätzlichen Grammy.

Anschließend moderierte er die beliebte „Chris Rock Show”, die 1997 bei HBO auf Sendung ging, mehrere Emmy-Nominierungen erhielt und 1999 schließlich mit einem Emmy für das Beste Buch ausgezeichnet wurde.

Sein nächstes HBO Stand-Up-Special „Bigger & Blacker” (1999) wurde auf der Bühne des berühmten Harlemer Apollo Theaters aufgezeichnet, brachte ihm drei Emmy Nominierungen und der CD einen Grammy (Best Spoken or Comedy Album). Rocks letztes HBO-Special „Never Scared“ wurde im April 2004 gesendet und für zwei Emmys nomminiert; die CD erhielt eine der begehrten Trophäen als Bestes Comedy Album.

2003 startete Rock seine Nordamerikatour mit einer Stan-Up-Show: „BLACK AMBITION TOUR” spielte er bis März 2004 in 80 Vorstellungen in 64 Städten. Nachdem er 2003 bereits den MTV Video Music Award moderiert hatte, war Rock 2005 Moderator der 77. Oscar-Verleihung.
Rocks erstes Buch Rock This stand auf der Bestsellerliste der New York Times und des Wall Street Journal.



KERRY WASHINGTON (Nikki Tru)

Für RAY („Ray“, 2004) bekam sie 2005 den NAACP Image Award als Outstanding Actress in a Motion Picture und für LIFT (2001) wurde sie 2002 für einen Independent Spirit Award als Beste Schauspielerin nominiert. Kerry Washington gehört zu den meistbeschäftigten Schauspielerinnen Hollywoods. Zuletzt sah man sie neben Forest Whitacker in THE LAST KING OF SCOTLAND („Der letzte König von Schottland – In den Fängen der Macht“, 2006) und in THE DEAD GIRL (2006) mit Marcia Gay Harden und Brittany Murphy, davor in Wayans Brothers’ Sommerkomödie LITTLE MAN („Little Man“, 2006) und den Sommer davor in MR. AND MRS. SMITH („Mr. & Mrs. Smith“, 2005) mit Brad Pitt und Angelina Jolie sowie in FANTASTIC FOUR („Fantastic Four“, 2005) unter der Regie von Tim Story. Ihr nächster Film wird FANTASTIC FOUR: RISE OF THE SILVER SURFER (2007), der im August 2007 in die deutschen Kinos kommt.

Vor diesen Filmen spielte Kerry Washington in RAY („Ray“, 2004), der einfühlsamen Lebensgeschichte von Ray Charles. Unter der Regie von Taylor Hackford, spielte KerryWashington, neben Ray Charles-Darsteller Jamie Foxx, dessen Filmehefrau Della. 2004 hatte sie neben Anthony Mackie die Hauptrollen in Spike Lees SHE HATE ME (2004) und in Sidney Lumets HBO-Film STRIP SEARCH („Das Verhör“, 2004, TV) mit Ellen Barkin, Glenn Close und Maggie Gyllenhaal. In dem Independentfilm SEXUAL LIFE (2005) stand sie neben Tom Everett Scott, Dulé Hill, Anne Heche und Azura Skye vor der Kamera.

Eine Auswahl ihrer Filme: AGAINST THE ROPES („The Promoter – Die Promoterin“, 2004) mit Meg Ryan, THE UNITED STATES OF LELAND („State of Mind“, 2003) neben Don Cheadle, Kevin Spacey und Ryan Gosling, THE HUMAN STAIN („Der menschliche Makel“, 2003) mit Nicole Kidman und Sir Anthony Hopkins, Jerry Bruckheimers BAD COMPANY („Bad Company“, 2002) mit Chris Rock und Sir Anthony Hopkins unter der Regie von Joel Schumacher sowie LIFT (2001), Buch und Regie DeMane Davis und Khari Streeter. Zum ihrem Durchbruch verhalf ihr vermutlich ihre Rolle in SAVE THE LAST DANCE („Save the last Dance“, 2001), in dem sie neben Julia Stiles und Sean Patrick Thomas spielte und dafür mit dem Teen Choice Award for Best Breakout Performance ausgezeichnet wurde. Davor spielte Kerry in dem von der Kritik sehr geschätzten Independentfilm OUR SONG (2000) einen klugen, selbstbewussten Teenager.

In ihrer Freizeit ist Kerry Washington aktives Mitglied des Board of Directors for The Creative Coalition, einer Gruppe, die sich zum Ziel gesetzt hat, das Bewusstsein für die Rolle der Kunst in Erziehung und Unterricht zu schärfen. Außerdem ist sie Mitglied des V-Counsel, einer hochangesehenen weltweiten Organisation gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. (www.vday.org)


GINA TORRES (Brenda Cooper)

2003 wurde Gina Torres von den Lesern des Magazins People Espanol unter die 25 Schönsten gewählt. 2004 kam sie unter People Espanols „50 Most Beautiful”.

Zuletzt spielte sie in drei Independentfilmen: JAM (2006), die Geschichte von 18 Reisenden nach einem Autounfall; SOUTH OF PICO (2007), in dem sie eine autistische Kellnerin spielte, die Zeugin eines tödlichen Unfalls wird sowie den Polit-Thriller FIVE FINGERS („Five Fingers“, 2006 DVD) in dem sie die Rolle der Aicha, einer islamischen Terroristin spielt.

Zu ihren letzten Fernseharbeiten zählen mehrere Episoden von „The Shield” („The Shield – Gesetz der Gewalt“, 2002, TV) als Forest Whitakers Ex-Frau. Darüber hinaus spielte sie in ABCs „Alias” („Alias – Die Agentin“ 2001 ff, TV) die populäre, superböse, russische Agentin Anna Espinosa. Außerdem sieht man sie in der neuen Fox-Serie „Standoff” (2006 ff.), einer Entführungsserie, in der sie die Chefin des Krisenstabes spielt (Los Angeles Crisis Negotiation Unit).

Nach diversen Theaterengagements in New York verkörperte sie zahlreiche Action-Heldinnen, darunter die Rolle der Hel in der TV-Serie „Cleopatra 2525“ (2000-2001), für die sie den ALMA Award erhielt; die verräterische Figur der Zoe in der Fox-TV-Serie „Firefly” („Firefly – Der Aufbruch der Serenity“, 2002, DVD) und spielte in dem Spielfilm SERENITY („Serenity – Flucht in neue Welten“, 2005). Dann folgte die Rolle der geheimnisvollen, göttlichen Jasmine in der Langlaufserie „Angel” („Angel – Jäger der Finsternis“, 1999-2004, TV); ihre Julia Milliken in „24” („24 – Twenty Four“, 2001 ff. TV) und endlich die Cas in THE MATRIX RELOADED („Matrix Reloaded“, 2003) sowie THE MATRIX REVOLUTIONS („Matrix Revolutions“, 2003), bei der sie sich von einer anderen Seite zeigen konnte: sanfter und verletzlicher.

2004 gab es einen regionalen Start der Großstadtkomödie HAIR SHOW (2004) und 2005 wurde die Romantic-Comedy FAIR GAME fertig gestellt, die auf DVD erschienen ist.
In der Zeichentrickserie „Justice League” („Die Liga der Gerechten“, 2004-2005, TV) lieh sie der „Vixen” ihre Stimme.

Sie wuchs als jüngstes von drei Kindern in der Geborgenheit einer kubanischen Familie in der New Yorker Bronx auf, machte ihren Abschluss an der New Yorker Fiorello LaGuardia School of Arts und erregte erste Aufmerksamkeit als Mezzo-Sopranistin und Jazz-Sängerin. Ihr Schauspieldebüt gab sie in „Dreamgirls” und war dann schon am Broadway in „The Best Little Whorehouse Goes Public” und „Face Value“ auf der Bühne zu sehen. Sie arbeitete mit den Regisseuren Peter Masterson, Dan Sullivan, Tommy Tune und Jerry Zaks zusammen und trat in Stücken wie „Antigone”, „Blood Wedding”, „A Raisin in the Sun” und „Ma Rainey’s Black Bottom” auf.
Nach einer ersten Rolle in dem TV-Aids-Drama „One Life to Live“ (1993) arbeitete Gina Torres regelmäßig fürs Fernsehen: So war sie u.a. in „Hercules: the Legendary Journey” („Herkules“, 1995 TV), „Xena: Warrior Princess” („Xena die Kriegerprinzessin“, 1995, TV), „Any Day Now” (1998 ), „The Agency” („The Agency – Im Fadenkreuz des C.I.A.“, 2003, TV), „The Guardian” („The Guardian – Retter mit Herz“, 2003, TV) und „Without A Trace” („Without a Trace – Spurlos verschwunden“, 2002, TV) zu sehen.


EDWARD HERRMANN (Mr. Landis)

Edward Herrmann kann sich einer eindrucksvollen Karriere rühmen: über 30 Jahre beim Theater, im Film und im Fernsehen. Am Broadway spielte er u.a. in „Plenty”, „Love Letter”, erhielt für „Frau Warrens Gewerbe” einen Tony und wurde für „The Philadelphia Story” für den Tony nominiert.
Herrmanns wichtigste Filmrollen: NIXON („Nixon“,1995), RICHIE RICH („Richie Rich“, 1994), THE PURPLE ROSE OF CAIRO („The Purple Rose of Kairo“, 1985), A LITTLE SEX (1982), THE GREAT GATSBY („Der große Gatsby“, 1974), ANNIE („Annie“, 1982), REDS („Reds“, 1981), THE GREAT WALDO PEPPER („Tollkühne Flieger“, 1975), THE DAY OF THE DOLPHIN („Der Tag der Delphine“, 1973), CRITICAL CARE („Sterben und Erben“, 1997 TV/ DVD), OVERBOARD („Overboard – Ein Goldfisch fällt ins Wasser“, 1987), BIG BUSINESS („Zwei mal zwei“, 1988 ), MRS. SOFFEL („Flucht zu dritt“, 1984), THE PAPER CHASE („Die Zeit der Prüfungen“, 1973), DOUBLE TAKE („Die doppelte Nummer“, 2001), THE CAT’S MEOW (2001), DOWN („Down – Steig ein wenn du dich traust“, 2001), THE EMPEROR’S CLUB („Club der Cäsaren“, 2002, DVD), INTOLERABLE CRUELTY („Ein (un)möglicher Härtefall“, 2003), und WELCOME TO MOOSEPORT („Willkommen in Mooseport“, 2004). Darüber hinaus spielte er in Martin Scorseses THE AVIATOR („Aviator“, 2004) mit Leonardo DiCaprio und in RELATIVE STRANGERS („Relative Strangers“, 2006, DVD) mit Danny DeVito. Zu seinen Indepententfilmen zählen: THE SKEPTIC (2007) mit Tim Daly, THE PLEASURE OF YOUR COMPANY (2007) neben Isla Fisher und Jason Biggs und FACTORY GIRL (2006) mit Sienna Miller und Guy Pearce.

Seine Warner Brother-Serie „The Gilmore Girls” („Die Gilmore Girls“ 2000 ff. TV) läuft immer noch und ist auch in Deutschland mehr als beliebt. In sechs Episoden von „The Practice” („Practice – Die Anwälte“, 1997 ff., TV) spielte er mit und bekam dafür 1999 einen Emmy. Er war Gast in der 200. Folge von „Law & Order” („Law & Order – Die Aufrechten – Aus den Akten der Straße“, 1990 ff.) und hatte eine durchgehende Rolle in „Oz” (1997 – 2003).

Für seine Rollen in „St. Elsewhere” („Chefarzt Dr. Westphall“, 1982 – 1988 ), dem TV-Film „Concealed Enemies” (1984) und „Eleanor and Franklin: The White House Years” (1977) wurde er für einen Emmy nominiert.

Die Highlights unter seinen Fernsehfilmen: „Atomic Train” („Atomic Train – Zugfahrt ins Jenseits“, 1999), „Vendetta” („Vendetta“, 1999, Video), die Hallmark Hall of Fame Produktion „Saint Maybe” („Von Schuld getrieben“, 1998, TV), „Pandora’s Clock“ („Pandora’s Clock - Killerviren an Bord der 747“, 1996, TV), „Fire in the Dark” („Ein Licht in der Dunkelheit“, 1991, TV), „The Lawrenceville Stories: The Return of the Hickey” (1987), „Electrical Grandmother” (1982), „A Love Affair: The Eleanor and Lou Gehrig Story” (1978 ) und „Last Act is a Solo” (1991).

Das Theater lässt Herrmann nicht los, immer wieder steht er auf der Bühne, z. B. in Neil Simons neuem Stück „The Dinner Party” im Taper Forum in Los Angeles. Beim Williamstown Theatre Festival spielte er in „Educating Rita” unter der Regie von Bruce Paltrow.
Herrmann hat schon über 50 Hörbücher gesprochen und wurde 1999 für seine Einspielung der King James Bibel mit dem AUDIE Award ausgezeichnet.

Er ist der Erzähler bei den A&E Channel-Produktionen „History Lost and Found” und „Founding Fathers”. Er führt beim History Channel durch das Programm, moderiert dort auch die Sendung „The Ultimate Auto” und gilt deshalb als der Experte unter den Autofreaks. Sechs Oldtimer hat er schon restauriert und nimmt, so oft er kann, an Rallyes und Autoshows teil.
2001 wurde Ed Herrmann von seiner Alma Mater, der Bucknell University für seine außergewöhnlichen Leistungen in seinem Beruf geehrt.




ÜBER DIE FILMEMACHER


CHRIS ROCK (Regie) s. Chris Rock als Schauspieler


LISA STEWART (Produzentin)

Stewarts Filmkarriere zeichnet sich durch eine langjährige, hervorragende Zusammenarbeit mit bekannten Autoren und Regisseuren aus.

Zuletzt war Steward Ko-Produzentin von HERBIE: FULLY LOADED („Herbie fully loaded – Ein toller Käfer startet durch“, 2005) mit Lindsay Lohan. Davor war sie bei der Firma Seat Of Our Pants Productions als Ausführende Produzentin Partnerin der Oscarpreisträgerin Callie Khouri, der Autorin von THELMA AND LOUISE („Thelma und Louise“, 1991), bei deren Regiedebüt THE DIVINE SECRETS OF THE YA YA SISTERHOOD (Die göttlichen Geheimnisse der Ya-Ya Schwestern“, 2002) mit Sandra Bullock und Ashley Judd.

Wiederum davor gab es eine langjährige und gute Zusammenarbeit mit einem anderen Oscarpreisträger, dem Autor Cameron Crowe, bei dem sie als Assistentin bei SINGLES („Singles – Gemeinsam einsam“, 1992) mit Bridget Fonda und Matt Dillon, anfing. Sie war Associate Producerin des Oscar-nomminierten JERRY MAGUIRE („Jerry Maguire – Spiel des Lebens“, 1997) mit Tom Cruise, Cuba Gooding Jr. und Renée Zellweger.

1997 half Lisa Stewart Cameron Crowe die Vinyl Films Company aufzubauen und wurde deren Executive Vice President und in dieser Eigenschaft Ko-Produzentin von Crownes von der Kritik gelobten Film ALMOUST FAMOUS („Almost famous – Fast berühmt“, 2000) mit Kate Hudson, Billy Crudup und Frances McDormand sowie Associate Producer von SINGLE VIDEO THEORY (1998 ) einem Video über die Band Pearl Jam.

Lisa Stewart ist in Connecticut aufgewachsen und beendete ihr Studium an der Stanford University als B.A in Englisch und Kreativem Schreiben. Sie lebt in Venice, Kalifornien.


ADAM BRIGHTMAN (Ausführender Produzent)

Adam Brightman hat mehr als zwanzig Jahre Filmerfahrung. Auf seiner Liste als Produzent stehen Filme wie FUR (2006) mit Nicole Kidman in der Rolle der Fotografin Diane Arbus, ON LINE (2002), TWO FAMILY HOUSE (2000, Gewinner des Publikumspreises als Bester Film beim Sundance Festival), RACE (1997), KINGPIN („Kingpin“, 1996) der Farrelly Brüder mit Woody Harrelson, IF LUCY FELL („Wenn Lucie springt“, 1996) mit Sarah Jessica Parker, Ben Stiller und Elle Macpherson, Julian Schnabels BASQUIAT („Basquiat“, 1996) mit Jeffrey Wright, David Bowie und Dennis Hopper, A PRICE ABOVE RUBIES („Teurer als Rubine“,1998 ) mit Renée Zellweger und NEW ROSE HOTEL (1998 ) mit Christopher Walken und Willem Dafoe unter der Regie von Abel Ferrara.

Brightman machte seinen Abschluss an der State University of New York mit Auszeichnung.
Er ist Mitglied der Directors Guild of America und im Vorstand der Producers Group.


WILLIAM REXER II (Kamera, Director of Photography)

William Rexers Arbeit als Kameramann umfasst Werbung, Dokumentar- und Spielfilme. Unter seinen neuesten Spielfilmen sind PRIME („Couchgeflüster“, 2005) unter der Regie von Ben Younger mit Meryl Streep und Uma Thurman, Griffin Dunnes FIERCE PEOPLE (2005) mit Diane Lane und Donald Sutherland, Ed Burns’ PURPLE VIOLETS (2007) mit Selma Blair, Debra Messing, Patrick Wilson, Ed Burns und THE GROOMSMEN (2006) mit Ed Burns, Brittany Murphy, John Leguizamo, Donal Logue und Jay Mohr.

Auch bei Martin Scorseses IL MIO VIAGGIO IN ITALIA (1999) und Michael Moores FAHRENHEIT 911 („Fahrenheit 911“, 2004) stand William Rexer an der Kamera. Unter seinen Dokumentarfilmen finden sich Titel wie Tom Zinnys WINGS FOR WHEELS: THE MAKING OF BORN TO RUN (2005) und Ricki Sterns und Anne Sundbergs THE TRIALS OF DARRYL HUNT (2006).


SHARON LOMOFSKY (Szenenbild)

Sharon Lomofsky begann ihre Karriere in der 80er Jahren in Süd Afrika bei Werbespots mit berühmten Regisseuren wie Ian Gabriel, Keith Rose und Jonathan Taylor. 1990 ging sie nach New York. Und schon 1994 wurde Sharon Lomofsky durch ihr Szenenbild für Milcho Manchevskis Oscar-nominierten BEFORE THE RAIN („Vor dem Regen“, 1994) international bekannt. Der Film gewann 1994 den Goldenen Löwen des Filmfestivals von Venedig.

Weiter ging es mit von der Kritik gelobten Filmen wie MANNY AND LO (1996) mit Scarlett Johansson, CLAIRE DOLAN (1998 ) mit Katrin Cartlidge, Vincent D’Onofrio und Colm Meaney, PINERO („Pinero“, 2001) mit Benjamin Bratt, Giancarlo Esposito und Talisa Soto, A LOVE SONG FOR BOBBY LONG („Lovesong for Bobby Long“, 2004) mit John Travolta und Scarlett Johansson und BRING IT ON („Girls united“, 2000) mit Kirsten Dunst, der sowohl in Amerika als auch in einigen europäischen Ländern an den Spitzen der Bestsellerlisten stand.
Zuletzt entwarf Lomofsky das Design der Filme THE KING (2005) mit William Hurt und Gael Garcia Bernal, der 2005 auf dem Festival in Cannes gezeigt wurde, STEPHANIE DALEY (2006) mit Tilda Swinton, Amber Tamblyn und Timothy Hutton, der den Waldo Salt Screenwriting Award beim letzten Sundance Film Festival gewonnen hat und EL CANTANTE (2006), Regie Leon Ichaso, mit Marc Anthony und Jennifer Lopez.



SUZANNE McCABE (Kostüme)

Suzanne McCabe war Kostümbildnerin bei Woody Allens SMALL TIME CROOKS („Schmalspurganoven“, 2000) mit Allen, Hugh Grant und Tracey Ullman und bei CURSE OF THE JADE SCORPION („Im Banne des Jade Skorpions“, 2001) mit Helen Hunt, Dan Aykroyd, Charlize Theron und Woody Allen.

McCabe hat auch die Kostüme von Filmen wie SOMETHING’S GOTTA GIVE („Was das Herz begehrt“, 2003), Regie Nancy Meyers, mit Jack Nicholson, Diane Keaton und Keanu Reeves in den Hauptrollen, CAROLINA („Carolina – Auf der Suche nach dem Mr. Perfect“, 2003) mit Julia Stiles und Shirley MacLaine, AGENT CODY BANKS („Agent Cody Banks“, 2003) mit Frankie Muniz und Hilary Duff sowie zuletzt GODSEND („Godsent“, 2004) mit Greg Kinnear, Rebecca Romijn und Robert De Niro entworfen.

Als Kostümassistentin war Suzanne McCabe unter anderem bei Woody Allens MANHATTAN MURDER MYSTERY („Manhattan Murder Mystery“, 1993), BULLETS OVER BROADWAY („Bullets Over Broadway“, 1994) und EVERYONE SAYS I LOVE YOU („Alle sagen – I love you“, 1996) genau so dabei wie bei A LEAGUE OF THEIR OWN („Eine Klasse für sich“, 1992), DIE HARD: WITH A VENGEANCE („Stirb langsam – Jetzt erst recht“, 1995), IN DREAMS („Jenseits der Träume“, 1999) und MICKEY BLUE EYES („Mickey Blue Eyes – Ganove wider Willen“, 1999). Sie begann ihre Karriere als Kostümassistentin mit Filmen wie 84 CHARING CROSS ROAD (1987) und MISSISSIPPI BURNING („Mississippi Burning – Die Wurzeln des Hasses“, 1988 ).

WENDY GREENE BRICMONT, A.C.E. (Schnitt)

Wendy Bricmont hat schon für ihren ersten Film, ANNIE HALL („Der Stadtneurotiker“, 1977) den British Academy Award gewonnen. Zuletzt schnitt sie MY SUPER EX-GIRLFRIEND („Die Super-Ex“, 2006), MEAN GIRLS („Girls Club – Vorsicht bissig!“, 2004) und HERBIE: FULLY LOADED („Herbie fully loaded – Ein toller Käfer startet durch“, 2005). Eine Auswahl ihrer Filme: THE SWEETEST THING („Super süß und super sexy“, 2002), EVOLUTION („Evolution“, 2001), MY FIRST MISTER („My first Mister“, 2001, dt. TV Titel „Mein erster richtiger Freund“), SIX DAYS, SEVEN NIGHTS („Sechs Tage, sieben Nächte“, 1998 ), LIGHT IT UP („Light it up“, 1999), FATHER’S DAY („Ein Vater zu viel“, 1997), MY GIRL („My Girl – Meine erste Liebe“, 1991), JUNIOR („Junior“, 1994), MY GIRL 2 („My Girl 2 – meine große Liebe“, 1994), KINDERGARTEN COP („Kindergarten Cop“, 1990), LICENSE TO DRIVE („Daddy’s Cadillac“ 1988 ), THE RICH MAN’S WIFE („Tödliche Verschwörung“, 1996, TV), RACE THE SUN („Race the sun – Im Wettlauf mit der Zeit“, 1996), SURRENDER („Nicht jetzt, Liebling“, 1987), CALENDAR GIRL (1993) sowie CLAN OF THE CAVE BEAR („Ayla und der Clan des Bären“, 1986).

Fürs Fernsehen bearbeitete sie 1986 unter anderem die erste (Robert Zemeckis einzige) Folge, der „Amazing Stories” („Unglaubliche Geschichten“, 1986 – 1987, TV), produziert von Steven Spielberg und für HBO-Film „Perfect Witness” („Der perfekte Zeuge“, 1989).



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