Halloween (2007) - Special

Tomtec


Senator
Film Verleih

präsentiert

Rob Zombies

HALLOWEEN



mit
Malcolm McDowell, Scout Taylor-Compton, Tyler Mane, Brad Dourif,
Sheri Moon Zombie, William Forsythe, Danny Trejo, Udo Kier

Nach dem Originaldrehbuch von John Carpenter und Debra Hall
Drehbuch und Regie: Rob Zombie
Produktion: Malek Akkad und Andy Gould

Die Nr. 1 in den USA - pünktlich zu Halloween in Deutschland im Kino.

Kinostart: 25. Oktober 2007





BESETZUNG

Malcolm McDowell........................................Dr. Samuel Loomis
Scout Taylor-Compton...................................Laurie Strode
Tyler Mane...................................................Michael Myers
Brad Dourif...................................................Sheriff Brackett
Sheri Moon Zombie.......................................Deborah Myers
William Forsythe...........................................Ronnie White
Danny Trejo..................................................Ismael Cruz
Daeg Faerch.................................................Michael Myers als Kind
Danielle Harris...............................................Annie Brackett
Kristina Klebe...............................................Lynda
Hanna Hal....................................................Judith Myers

STAB

Regie......................................................Rob Zombie
Drehbuch................................................Rob Zombie
..............................................................John Carpenter (1978 )
..............................................................Debra Hill (1978 )
Produzent..............................................Rob Zombie
..............................................................Malek Akkad
..............................................................Andy Gould
..............................................................Andy La Marca
Ausführende Produzenten.....................Bob Weinstein
..............................................................Harvey Weinstein
Kamera..................................................Phil Parmet
Musik.....................................................Tyler Bates
Schnitt...................................................Glenn Garland
Produktionsdesign.................................Anthony Tremblay
Design und Make-up-Effekte..................Douglas Noe
..............................................................Wayne Toth

TECHNISCHE DATEN

Länge:
109 Minuten

Bildformat:
1:2,35

Tonformat:
Dolby Digital


KURZINHALT

Als der zehnjährige Michael Myers (Daeg Faerch) in der Nacht von Halloween zum ersten
Mal mordet, sind die Bewohner der Kleinstadt Haddonfield in Illinois fassungslos. Nur zu
gern möchte man diesen schrecklichen Vorfall schnell vergessen. Michael wird in eine
geschlossene Anstalt gesteckt, wo Dr. Loomis (Malcolm McDowell) jahrelang versucht,
mit dem Jungen zu kommunizieren. Während sich Haddonfields Teenager Jahre später
auf ein neues Halloween vorbereiten, flieht der inzwischen 25-jährige Michael (Tyler
Mane) aus der Anstalt. Und nun ist niemand mehr vor dem eiskalten Maskenmörder
sicher.

PRESSENOTIZ

Michael Myers ist zurück! Regisseur Rob Zombie hat sich im Horrorgenre bereits einen
Namen gemacht und mit kompromisslosen Filmen wie "Haus der 1.000 Leichen" und "The
Devil’s Rejects" seinen individuellen Stil etabliert. Nun setzt er seine Version des
Klassikers "Halloween - Die Nacht des Grauens" von John Carpenter um. Es dürfte kaum
einen Kinofan geben, der noch nicht vom Serialkiller Michael Myers gehört hat. Die
Geschichte des psychopathischen Mörders mit der unverwechselbaren Maske krönte
Jamie Lee Curtis Ende der 70er Jahre zur Scream-Queen und wurde als eines der
erfolgreichsten Franchises der Filmgeschichte siebenmal fortgesetzt. Rob Zombie bietet
den Kinozuschauern seine eigene Interpretation des Originaldrehbuchs von John
Carpenter und Debra Hill - und einen anderen Blick auf die Geschichte von
HALLOWEEN, dem auch die bewährten Slasher-Elemente nicht fehlen.

In den USA setzte sich Rob Zombies HALLOWEEN direkt an die Spitze der Kinocharts
und stellte einen Einspielrekord für das Labor Day Wochenende auf. In Deutschland
startet HALLOWEEN am 25. Oktober 2007 - pünktlich zur gruseligsten Nacht des Jahres
und blutrünstiger denn je.



PRODUKTIONSNOTIZEN

DIE ENTSTEHUNG

Für seinen neuen Film HALLOWEEN vereinte Regisseur Rob Zombie wieder zahlreiche
seiner THE DEVIL’S REJECTS-Mitstreiter („The Devil’s Rejects“, 2005) hinter der Kamera,
darunter Kameramann Phil Parmet, Production Designer Anthony Tremblay, Komponist
Tyler Bates, Cutter Glenn Garland sowie Wayne Toth, der für die Special Make-up Effects
zuständig war. Des Weiteren gehört die Kostümdesignerin Mary McLeod, die schon für 88
MINUTES („88 Minutes“, 2007) sowie RESIDENT EVIL: APOCALYPSE („Resident Evil:
Apocalypse“, 2004) verantwortlich zeichnete, zu seinem talentierten und eingespielten Team.
Die Produzenten des Films, Malek Akkad und Andy Gould, blicken außerdem auf eine lange
Vergangenheit mit der HALLOWEEN-Reihe beziehungsweise mit Rob Zombie zurück.

„Er sorgt für ganz frischen, aufregenden Wind, sowohl für die Fans des Originals als
auch für alle neuen Fans, da wir dieses Mal in komplett neue Gebiete vordringen.“
(Produzent Malek Akkad über Rob Zombie)

Akkads verstorbener Vater, Moustapha Akkad, finanzierte John Carpenters Original von
1978, und seine Firma Trancas International Films, der die internationalen Rechte an der
Filmreihe gehören, produzierte alle nachfolgenden Fortsetzungen. „In gewisser Hinsicht
handelt es sich tatsächlich um eine Familientradition, die ich fortsetze“, beschreibt Akkad
seine Beteiligung. „Der neue Film ist für uns alle sehr aufregend, und wir sind begeistert, Rob
Zombie mit dabei zu haben. Er sorgt für ganz frischen, aufregenden Wind, sowohl für die
Fans des Originals als auch für alle neuen Fans, da wir dieses Mal in komplett neue
Bereiche vordringen.“ Für Akkad ist HALLOWEEN im wahrsten Sinne des Wortes eine
Familienangelegenheit, schließlich verbrachte er einige der prägendsten Jahre seines
Lebens am Set der früheren Filme, beginnend mit HALLOWEEN 4 - THE RETURN OF
MICHAEL MYERS („Halloween IV“, 1988 ).

Produzent Andy Gould, der langjährige Manager von Rob Zombie, produzierte schon dessen
vorangegangene Filme HOUSE OF 1.000 CORPSES („Haus der 1.000 Leichen“, 2003) und
THE DEVIL’S REJECTS. Er erinnert sich, dass die Basis für Zombies Beteiligung an
HALLOWEEN kurz nach dem Erfolg von THE DEVIL’S REJECTS gelegt wurde: „Wir hatten
uns eine Auszeit genommen, um ein Album aufzunehmen und auf Tour zu gehen. Ungefähr
zu der Zeit kam ein Anruf von Bob Weinstein, der uns sagte, dass ihnen Robs Arbeit gut
gefiele. Sie mochten THE DEVIL’S REJECTS und Robs Vorstellungskraft und wollten
wissen, ob er nicht mal vorbeikommen und einen Film für sie drehen wolle.“

Gould hat das Treffen noch genau vor Augen, bei dem sie gefragt wurden, ob sie jemals
daran gedacht hätten, HALLOWEEN zu drehen. „Die erste spontane Antwort war ein klares
Nein“, erzählt der Produzent. „Das ist einfach ein Klassiker, deswegen waren wir zunächst
sehr zögerlich. Doch dann kam Rob auf die Idee, dass man vielleicht einen anderen
Standpunkt finden könnte, um eine veränderte Geschichte zu erzählen, die nicht bloß Eins
zu Eins ein Remake wäre.“

Der Regisseur wusste, dass er bei dieser Neuverfilmung unter genauester Beobachtung
stehen würde, schließlich ist HALLOWEEN („Halloween“, 1978 )ein Horrorklassiker, der
vielen Fans unglaublich ans Herz gewachsen ist. Doch Rob Zombie war sich im Klaren
darüber, welch heiligen Boden er betrat und ging die Sache alles andere als leichtfertig an:
sein Film richtet sich eben auch an eine neue, jüngere Zuschauergeneration.
Der Regisseur stand klassischen Remakes zunächst skeptisch gegenüber: „Doch dann
begann ich, an Remakes zu denken, die mir gefielen, wie etwa SCARFACE („Scarface“,
1983) oder CAPE FEAR („Kap der Angst“,1991).

Mir wurde klar, dass wir wohl heute noch die Stummfilmversion von „Dracula“ sehen würden, wäre die Geschichte nicht neu verfilmt worden.

Unter diesen Gesichtspunkten änderte sich dann allmählich mein Standpunkt.“
Er machte sich daran ein Drehbuch zu schreiben, das viele Elemente aus Carpenters
Original beinhalten, aber auch die Hintergründe ausbauen würde. „In der Originalfassung
wird von vielen Ereignissen erzählt, die der Zuschauer nicht zu sehen bekommt“, erklärt
Zombie. „Diese Dinge wollte ich mir vorknöpfen, erweitern und endlich zeigen. Es ist eine
gute, schlichte Geschichte und ich war mir sicher, dass man sie noch in ganz
unterschiedliche Richtungen würde lenken können.“

„Sein Film ist tatsächlich eher eine Neuerfindung oder Neugestaltung der Reihe.“
(Produzent Malek Akkad über Rob Zombie)

Akkad hatte Zombies vorangegangene Filme gesehen und hielt sie für Wegbereiter einer
neuen Form von Horrorfilm. Der Regisseur brachte einen ungewöhnlichen, mutigen und
modernen Stil mit, der für HALLOWEEN wunderbar funktionieren könnte. „Rob hatte ein
großartiges Skript geschrieben“, fügt er hinzu. „Als er uns seine Ideen vorstellte, brachte er
ein ausgefeiltes Konzept mit, wie man die Kernelemente des Originals erhalten und trotzdem
frische Neuerungen einbringen könnte, die man so noch nicht gesehen hatte. Sein Film ist
tatsächlich eher eine Neuerfindung oder Neugestaltung der Reihe.“

„BATMAN BEGINS („Batman Begins“, 2005) ist vermutlich ein gutes Beispiel dafür, wie man
eine etablierte Geschichte neu erzählen kann“, erklärt Andy Gould. „Man bedient sich ein
wenig bei der Hintergrundsgeschichte und füllte einige Lücken. Wenn man die
Originalfassung von HALLOWEEN sieht, beginnt dort alles mit dem kleinen Jungen und den
ersten Morden. Bei uns geht es nun noch mehr um das Wie und Warum der Geschichte.“ Er
macht keinen Hehl daraus, dass einige Szenen natürlich auch eine Hommage an den ersten
Film sind, „doch letztlich entspringt der Film der Gedankenwelt von Rob Zombie.“
„Das Überraschende an der Arbeit mit Rob ist, wie viel er in das Projekt investiert“, fügt
Akkad hinzu. „Er gibt immer 200 Prozent, egal ob mit den Schauspielern oder irgendeiner
anderen Abteilung des Teams. Es besteht kein Zweifel daran, dass HALLOWEEN durch und
durch ein Rob Zombie-Film ist, denn er hat jedem Detail seinen Stempel aufgedrückt.“
Obwohl der Film, gerade in der Geschichte des jungen Michael Myers, viele neue Elemente
aufweist, nahmen die Filmemacher in der Story des erwachsenen Michael nicht allzu viele
Veränderungen an den bereits etablierten Charakteren vor. „Es gab einfach Figuren und
klassische Momente, die wir beibehalten mussten. Hätten wir uns von denen zu weit
entfernt, wäre es nicht mehr HALLOWEEN gewesen“, erläutert Akkad. „Die Namen der
Personen haben wir fast alle beibehalten und es gibt teilweise sogar gleiche Dialogzeilen von
Dr. Loomis und den Mädchen, die einfach Markenzeichen geworden sind. Diese Elemente
verknüpfen unseren Film mit dem Original, und trotzdem erscheinen sie, sowohl durch die
Schauspieler als auch durch den Schnitt, vollkommen neu und frisch.“

HALLOWEEN konzentriert sich auf drei Phasen im Leben von Michael Myers: seine frühen
Jahre als Zehnjähriger in Haddonfield, seine Jahre im Sanatorium unter dem wachsamen
Auge von Dr. Loomis und der schicksalsreiche Tag seiner Flucht.

„All die Lücken, die das Original gelassen hatte, werden von uns gefüllt.“
(Produzent Malek Akkad über Rob Zombies HALLOWEEN)

„Wir beschäftigen uns viel stärker mit Michaels Kindheit und Jugend sowie seiner Zeit in der
Anstalt“, beschreibt Akkad den neuen Film. „All die Lücken, die das Original gelassen hatte,
werden von uns gefüllt. Damals wurde vieles nicht weiter ausgeführt, was gar nicht schlecht
war, denn so konnten die Zuschauer sich selbst auf alles einen Reim machen. Aber wir
gehen jetzt zurück und tauchen etwas tiefer in Michaels Familiengeschichte ein. Das macht
die Geschichte für die alt eingesessenen Fans etwas abwechslungsreicher. Und die
jüngeren Zuschauer, die mehr sehen wollen als einen Typen, der Babysitter jagt und
umbringt, bekommen so eine etwas komplexere Story. Bei uns ist Myers eine viel
ausgefeiltere Figur.“

Rob Zombie gewährt Einblick in die Art und Weise, wie Michael Myers tickt. „Ich habe viel
recherchiert, denn der Film sollte so echt und real wie möglich wirken, denn das macht die
Sache für den Zuschauer viel unangenehmer“, erklärt er seine Herangehensweise. „Wir
entschlossen uns, ihn als echten Psychopathen zu zeigen, was aber nicht heißen soll, dass
er nicht auch eine charmante Seite hat. Wir haben ihn zu einem freundlichen, glücklichen
kleinen Jungen gemacht, denn ich habe in Erfahrung gebracht, dass gerade Psychopathen
sehr charismatisch, charmant und freundlich sein können. Sie haben nur einfach keinen Sinn
für richtig und falsch, kein Gespür für Reue oder überhaupt irgendetwas. Diese Emotionen
kennen sie nicht und das wollte ich im Film zeigen.“

Schon früh gibt es in Michaels Kindheit erste Anzeichen, dass er nicht das normalste Kind
der Schule ist. Besonders auffällig wird das vor allem, als Schuldirektor Chambers eine
grauenvolle Entdeckung in Michaels Rucksack macht und einen Kinderpsychologen zu Rate
zieht. Dieser Dr. Samuel Loomis wird von Schauspielveteran und Oscar®-Gewinner Malcolm
McDowell gespielt, der die Hauptrolle in Stanley Kubricks Klassiker A CLOCKWORK
ORANGE („Uhrwerk Orange“, 1971) und Dutzenden anderer Filme spielte und zuletzt in
erfolgreichen Fernsehserien wie „Heroes“ und „Entourage“ zu sehen war.

„Casting gehört zu Robs großen Stärken“, meint Gould. „Sein Blick dafür, wer welche Rollen
spielen kann, erstaunt mich immer wieder. Schon früh in der Besetzungsphase rief er mich
an und sagte nur: ‚Ich habe eine tolle Idee: Dr.Loomis - Malcolm McDowell.’ Und natürlich
war das großartig. Geradezu perfekt!“

A CLOCKWORK ORANGE ist Rob Zombies Lieblingsfilm, weswegen es nicht nur eine
schnelle Entscheidung, sondern auch eine Ehre war, McDowell die Rolle anzubieten, die
durch Donald Pleasance berühmt gemacht wurde. „Ich wusste vom ersten Tag an, dass ich
Malcolm als Dr. Loomis haben wollte“, erzählt der Regisseur. „Er sollte in meinem Film ein
wenig anders sein, und mir war klar, dass ich dafür einen Schauspieler brauchen würde, der
es ausgleichen könnte, dass Loomis bei mir keine wirklich sympathische Figur ist. Er ist zwar
charismatisch, aber auch ziemlich egoistisch und nervig. Es bestand kein Zweifel, dass
Malcolm ihn so spielen konnte, dass man ihn mag, obwohl man das vielleicht besser gar
nicht sollte.“

„Es war offensichtlich, dass dieser Kerl extrem intelligent ist und einen wunderbaren
Blick auf das Thema hatte. Er wollte etwas Neues und Frisches machen
und trotzdem einen klassischen Horrorfilm drehen.“
(Malcolm McDowell über Rob Zombie)

McDowell gibt offen zu, dass er zunächst sehr skeptisch war, zu diesem Zeitpunkt seiner
Karriere einen Horrorfilm zu drehen. Doch ein Treffen mit Zombie konnte ihn umstimmen:
„Es war offensichtlich, dass dieser Kerl extrem intelligent ist und einen wunderbaren Blick auf
das Thema hatte. Er wollte etwas Neues und Frisches machen und trotzdem einen
klassischen Horrorfilm drehen. Und das Genre in seiner klassischen Ausprägung ist so
spannend, dass es nicht viel brauchte, mich zu überzeugen.“

Auch der emotionale Tiefgang der Charaktere beeindruckte den Schauspieler. „Ich mag es,
wenn die Figuren einen Film vorantreiben“, erklärt er. „Das ist auch der Grund, warum dieser
Film funktioniert. Er verlässt sich nicht auf Spezialeffekte, sondern auf die Entwicklung und
Glaubwürdigkeit der Personen. Wenn man dreidimensionale Charaktere schafft, an denen
dem Zuschauer etwas liegt, dann braucht man keine Effekte - egal wie groß die Rolle ist.
Das ist meiner Meinung nach unsere Stärke als Schauspieler.“

Die Darstellung seines alten Freundes und Kollegen Donald Pleasance wollte McDowell
nicht einfach nur wiederholen: „Mir lag nichts an einer reinen Imitation. Also sprach ich mit
Rob und wir waren uns einig, dass es Spaß machen könnte, der Figur eine leichtere Note zu
verpassen. Das heißt nicht, dass er nun eine komödiantische Rolle ist, absolut nicht. Aber er
ist eben ein wenig übertrieben; ein leicht egoistischer Arzt, der glaubt, der Größte seines
Fachgebiets zu sein. Mir gefiel, dass Loomis es Dank seines Patienten ganz schön weit
gebracht hat, schließlich schrieb er einen Bestseller über ihn und tritt laufend als Experte im
Fernsehen auf. Dieser komische Aspekt des Doktors macht die gruseligen Momente des
Films noch gruseliger.“ Passend zu den 17 Jahren, die Dr. Loomis’ Geschichte im Film
umspannt, musste die Haar- und Make-up-Abteilung dabei McDowells Aussehen für die
beiden verschiedenen Zeitabschnitte jeweils verändern und dem entsprechenden Alter
anpassen.

Die Suche nach dem geeigneten Darsteller für die Schlüsselrolle des 10jährigen Michael
Meyers fand ein Ende, als die Filmemacher auf den jungen Newcomer Daeg Faerch stießen.
Zombie wußte, dass die Besetzung der Kinderrolle die größte Herausforderung darstellen
würde. „Diese Rolle ist so wichtig, dass der gesamte Film nicht funktioniert hätte, wenn wir
dafür nicht den Richtigen gefunden hätten“, meint der Regisseur.

Aus dem Stehgreif fielen ihm keine Kinderdarsteller ein, die nicht schon zu berühmt gewesen
wären. „Wirklich besondere Kinder zu finden, ist unglaublich schwer, auch wenn die
Filmgeschichte mit Tatum O’Neal, Drew Barrymore oder Dakota Fanning einige zu bieten
hat“, beschreibt Zombie sein Dilemma. Er wusste von Anfang an, dass er nicht nach einem
typischen Hollywood-Kind suchte: „Das hätte nicht passend gewirkt. Ich wollte kein kleines
Kind, das nur ab und zu eine unheimliche Grimasse schneidet.“

„Ich wusste gleich, dass Daeg perfekt für die Rolle war,
denn ihn umweht eine ganz besondere Aura.“
(Rob Zombie über den jungen Michael Myers-Darsteller Daeg Faerch)

Als Daeg ins Spiel kam, erkannte Zombie in ihm sofort seinen Michael Myers. „Noch bevor
ich irgendwelche Probeaufnahmen von ihm kannte, sah ich sein Foto“, erinnert er sich. „Ich
wusste gleich, dass Daeg perfekt für die Rolle war, denn ihn umweht eine ganz besondere
Aura. Von einer Sekunde auf die andere, ohne dass er sich besonders bemüht, kann er
vollkommen unheimlich und Furcht einflößend aussehen. Aber einen Augenblick später ist er
schon wieder das niedlichste Kind aller Zeiten. Er hat einfach eine ganz seltsame, aber dabei
vollkommen natürliche Ausstrahlung.“

Die Einblicke ins Drehbuch reichten aus, um Daeg ein Gespür für die Figur zu vermitteln. „Er
ist psychopathisch, verrückt und böse“, fasst er zusammen. „Allerdings glaube ich nicht, dass
Michael böse geboren wurde. Er wird so, weil immer alle fürchterlich gemein zu ihm sind und
er das nicht aushält. So bekommt er erst große Schwierigkeiten in der Schule und beginnt
schließlich seinen Amoklauf.“ Gemeinsamkeiten zwischen ihm und seiner Rolle gibt es
allerdings nicht zu vermelden, wie auch Malek Akkad bestätigt: „Daeg ist ein ausgeglichener,
wunderbarer Junge, aber wenn man ihn bittet, sich in einen Serienkiller zu verwandeln, kann
er das ohne mit der Wimper zu zucken. Er hat es einfach drauf. Wir sind unglaublich
glücklich mit seiner Leistung - und er ist jetzt wirklich der Inbegriff des jungen Michael
Myers.“

In Michaels jüngeren Jahren begegnen wir auch seiner Mutter Deborah, gespielt von Sheri
Moon Zombie, ihrem bösartigen und ausfallenden Lebensgefährten, gespielt von William
Forsythe, und seiner ältesten, von Hanna Hall verkörperten Schwester Judith. Darüber
hinaus hat Michael noch eine kleine Schwester, die er liebevoll ‚Boo’ nennt.

Sheri Moon Zombie, deren Auftritte als mörderische blonde Sexbombe Baby Firefly in Rob
Zombies HOUSE OF 1.000 CORPSES und dem Nachfolger THE DEVIL’S REJECTS noch
in bleibender Erinnerung sind, ist als Deborah Myers zu sehen. Michaels allein erziehende
Mutter arbeitet in einem Stripclub namens ‚Rabbit in Red’, um die Rechnungen der Familie
zu bezahlen.

„Die beiden hatten auch auf Anhieb ein tolles Verhältnis und eine großartige Chemie.“
(Rob Zombie über Sheri Moon Zombie und Daeg Faerch)

„Ich liebe es, mit Sheri zu arbeiten“, schwärmt Rob Zombie. „Vor allem natürlich, weil sie
meine Frau ist. Ich wollte von Anfang an, dass sie Michaels Mutter spielt und wusste sofort,
dass das hervorragend passen würde. Als ich dann Daeg sah, fand ich gleich, dass sie
tatsächlich mit einander verwandt aussahen. Die beiden hatten auch auf Anhieb ein tolles
Verhältnis und eine großartige Chemie. Es passte hervorragend, und der Film bekommt
dadurch eine ganz spezielle Stimmung, denn er handelt nun viel mehr von der tiefen
Beziehung zwischen Mutter und Sohn. Es wird zwar nie ausgesprochen und ich erkläre
damit auch nichts, aber man gewinnt zu Beginn des Films den Eindruck, Michael würde
jeden umbringen, um seine Mutter zu schützen.“

Auch Andy Gould ist ganz begeistert: „Sheri spielt in allen von Robs Filmen mit, und wenn
man ihre Entwicklung von HOUSE OF 1000 CORPSES über THE DEVIL’S REJECTS bis hin
zu diesem Film sieht, kann man beobachten, wie sie immer besser geworden ist. Sie nimmt
ihre Aufgabe sehr ernst und ist als Schauspielerin durch diese Filme unglaublich gereift.
Gerade in HALLOWEEN gibt es einige Szenen, in denen sich die Leute vor Begeisterung
kaum auf den Sitzen werden halten können.“ Mehr als zufrieden zeigt sich auch Malek
Akkad: „Sheri ist großartig und es war toll, eine so eine fröhliche Persönlichkeit am Set zu
haben. Auch wenn sie nicht Robs Ehefrau wäre, hätten wir sie besetzt, denn ihre Leistung ist
einfach überzeugend.“

Deborahs prügelnder Lebensgefährte wird von Charakterdarsteller William Forsythe gespielt,
der mit Rob Zombie schon bei THE DEVIL’S REJECTS zusammenarbeitete und dort den
Sheriff Wydell spielte. Die Rolle in HALLOWEEN bekam er von Zombie angeboten, bevor er
überhaupt etwas über seine Figur oder deren Schicksal wusste. „Ich hatte mit Rob lediglich
ausgemacht, dass ich in jedem seiner Filme einen besonders ausgefallenen Tod sterben
würde“, berichtet Forsythe. „Dieser ist da absolut keine Ausnahme.“

Michaels ältere Schwester Judith wird von Hanna Hall dargestellt, einer jungen
Schauspielerin, die bis heute für ihre Kinderrolle in FORREST GUMP („Forrest Gump“, 1994)
bekannt ist, wo sie als junge Jenny rief: „Lauf, Forrest, lauf“. Darüber hinaus stand sie aber
auch neben Kirsten Dunst in THE VIRGIN SUICIDES („The Virgin Suicides - Verlorene
Jugend“, 1999) vor der Kamera. Nachdem Zombie die Rollen des jungen Michaels und
seiner Mutter schon besetzt hatte, musste er nur noch die übrigen Leerstellen in der Familie
Myers füllen: „Als ich Hanna für die Rolle der Schwester gefunden hatte, war das Bild
komplett.“

„Judith Myers ist eine höchst manipulative Person“, beschreibt Hall ihre Rolle. „Sie hat keine
Scheu, ihre Sexualität zu benutzen um ihr Ziel zu erreichen. Meiner Meinung nach hat sie
das zunächst aber als Mittel der Verteidigung gelernt. Genau wie Michael ist sie ein Produkt
der äußeren Umstände, und das wenig behütete Familienleben bringt die schlechtesten
Seiten ihres Charakters zum Vorschein. Trotzdem wollte ich zeigen, dass sie auch eine
verletzliche Seite hat, wie alle Mädchen ihres Alters.“

Zu den übrigen Schauspielern, die in Michaels Kindheit einen Auftritt haben, gehören Adam
Weisman, der Hannas Freund Steve spielt, der erfahrene Richard Lynch als Schuldirektor
sowie Daryl Sabara als Schulfiesling Wesley.

„Ich durfte zum ersten Mal einen Schlägertypen spielen“, freut sich Sabara, den man als Star
der erfolgreichen SPY KIDS-Filme („Spy Kids“, 2001) kennt. „Die Ironie hinter der Figur ist,
dass Wesley selbst von seinem Vater misshandelt wurde, und man dann sieht, wie er das an
Michael auslässt. Und Michael macht schließlich das gleiche und trägt die Gewalt ebenfalls
weiter.“ In Rob Zombies HALLOWEEN wird Wesley schließlich die filmhistorische Ehre
zuteil, das erste Opfer Michael Myers’ zu sein, als der ihn eines Tages nach der Schule im
Park mit einem Knüppel umbringt.

Für die zentrale Rolle des erwachsenen Michael Myers - immerhin eine der legendärsten
Figuren in der Geschichte des Horrors - hatte Rob Zombie von Beginn an Tyler Mane im
Hinterkopf. Mane, ein Schaupieler von beeindruckenden zwei Metern Größe, fing zunächst
als professioneller Wrestler an, bevor er sich der Schauspielerei zuwandte. Mittlerweile kennt
man ihn vor allem für seine Rollen als Sabretooth im ersten X-MEN-Film („X-Men“, 2000)
und als Ajax in TROY („Troja“, 2004).

„Mir war es wichtig, jemanden zu finden, der nicht nur physisch beeindruckend ist,
sondern auch als Schauspieler.“
(Rob Zombie über Michael Myers-Darsteller Tyler Mane)

„Tatsächlich war Tyler der erste, an den ich bei dieser Rolle dachte“, erklärt Zombie. „Im
Laufe der Jahre ist Michael Myers zu einer so ikonischen Figur geworden, dass sich in den
Filmen kaum noch jemand um ihn gekümmert hat. Er schien den Machern fast egal zu sein,
denn sie steckten bloß irgendwelche Stuntmen in das Kostüm. Doch die waren kein Stück
unheimlich, und deswegen war es mir wichtig, jemanden zu finden, der nicht nur physisch
beeindruckend ist, sondern auch als Schauspieler.“

Außerdem hatten sie schon mit Mane zusammengearbeitet, da er eine kleine Rolle in THE
DEVIL’S REJECTS gespielt hatte, wie sich Andy Gould erinnert. „Zunächst fragt man sich,
ob das wirklich der richtige Kerl ist, um Michael zu spielen“, fährt er fort. „Aber die Art und
Weise, wie er die Rolle ausfüllt und dabei Statur beweist, ist einfach überzeugend. Er ist
nicht nur eine wuchtige Bedrohung, sondern hat richtiges darstellerisches Talent. Dadurch
macht er aus Michael mehr als nur eine Killermaschine.“

Auch Malek Akkad ist überzeugt, dass Mane seinen Michael Myers auf ein ganz neues
Niveau hebt: „Anfangs hatten wir die Sorge, er könne vielleicht zu groß oder massiv wirken,
denn bisher war Michael ja immer nur eine Art Schatten gewesen. Aber dann erscheint Tyler
im Film und er sieht einfach perfekt aus, mit einer ganz besonderen Aura. Er trifft die Figur
genau.“

„Tyler kann so viel mehr als einfach nur wie ein riesiger Kerl durch die Gegend trampeln“,
findet auch Rob Zombie. „Da ich schon einmal mit ihm zusammengearbeitet hatte, hatte ich
gleich ein Auge auf ihn geworfen. Ich rief ihn an und erklärte ihm sofort, dass ich mehr im
Sinn hatte als bloß einen Riesen, der Wände niederreißt. Das gefiel ihm und damit war die
Sache klar. Eine zweite Wahl gab es gar nicht.“

Dass er in der Rolle mehr sein wollte als bloß ein wandelnder Schatten wie die vielen
Michaels vor ihm, lässt auch Mane nicht unerwähnt: „Ich glaube, es ist noch gruseliger, wenn
man eine kleine Ahnung davon hat, was hinter der Maske vorgeht. Man kann jedem eine
Maske und ein Fleischermesser in die Hand drücken und ihn auffordern, jemanden
umzubringen, aber 99 % der Leute würden es nicht tun. Doch in Michaels Kopf geht etwas
vor, was ihn dazu veranlasst, das zu werden was er ist.“

Für Zombie gibt es in Manes Darstellung definitiv auch ein emotionales Element: „Tyler denkt
an alles, an jede Bewegung. Er tut nie so, als würde das keine Rolle spielen, weil er ja
ohnehin eine Maske trägt. Denn es spielt eine Rolle - und so bringt er das auch rüber. Das
macht einen großen Unterschied.“

Als Vorbereitung für die Rolle, schaute sich Mane nicht nur alle HALLOWEEN-Teile an,
sondern las auch in Büchern und im Internet über berühmte Serienkiller wie Ted Bundy, um
herauszufinden was in deren Köpfen vorging und welche Gründe sie für ihre Morde
angaben. Er wollte dabei auch herausfinden, was die Fans nach den vorangegangenen
Filmen erwarten würden, um es dann ein wenig anders zu machen und Michael Myers so zu
neuem Leben zu erwecken.

Trotzdem betont Akkad, dass es bei Myers Morden immer mehr um die Spannung gegangen
sei. „Die fünf Minuten vor der Tat waren immer wichtiger als der Mord selbst. Größtenteils
sind wir auch dieses Mal dabei geblieben. Doch davon abgesehen hat Michael einige neue
Tötungsmethoden in petto, die die Zuschauer meiner Meinung nach sehr überraschen
werden.“

Da er der bisher größte Darsteller in der Riege der Michael Myers’ ist, berichtet Mane auch
von einer neuen Körperlichkeit, die er in die Rolle mit einbringt: „Einige seiner typischen
Bewegungen habe ich natürlich in meine Darstellung übernommen. Aber während Michael
sich im Original ziemlich langsam bewegt, ist er dieses Mal ein wenig schneller. Außerdem
ist er Furcht einflößender und bedrohlicher als in den ersten Filmen.“

„Ein Monster ist nicht wirklich unheimlich, wenn es nicht auch verletzlich ist.“
(Macolm McDowell über Michael Myers)

„Es umgibt ihn ein gewisser Pathos“, beschreibt Malcolm McDowell den Serienmörder. „Man
fühlt ein wenig mit ihm, genau wie bei Frankensteins Monster. Die beiden haben ein
ähnliches Herz. Michael macht eine gewisse Emotion spürbar, obwohl er nie auch nur ein
einziges Wort spricht. Er ist vollkommen stumm, aber schon die Art, wie er sich bewegt, hat
eine gewisse Schönheit. Er besitzt eine bestimmte Verletzlichkeit und das ist sehr wichtig,
denn ein Monster ist nicht wirklich unheimlich, wenn es nicht auch verletzlich ist.“
Auch Malek Akkad hofft, dass die Gefühle der Zuschauer gegenüber Michael Myers bei
diesem Film ein wenig anders sind als früher, doch er schiebt auch schnell hinterher, dass er
letztlich trotzdem ein fürchterlicher und brutaler Serienkiller bleibt: „Wir beleuchten seine
Geschichte viel mehr, weswegen es vielleicht hier und da Momente der Sympathie für ihn
geben könnte. Aber trotz einiger solcher klassischen Horrorelemente wollen wir nicht, dass
man am Ende Mitleid empfindet wie für Frankensteins Monster.“

Als Michael Myers als Erwachsener aus der Anstalt entkommt, begegnet er einer ganzen
Reihe neuer „alter Bekannter“, darunter der Schülerin und Babysitterin Laurie Strode, ihren
Freunden und ihrer Familie sowie ein paar armen Seelen, die eher zufällig seinen Weg
Richtung Haddonfield kreuzen.

Natürlich weiß Dr. Loomis, dass Michael auf der Flucht eine tickende Zeitbombe ist, und so
eilt er nach Haddonfield, um dort die Hilfe von Sheriff Leigh Brackett in Anspruch zu nehmen
und die Mädchen der Stadt zu beschützen. Für die Rolle des Ordnungshüters konnte Brad
Dourif gewonnen werden, der für seine denkwürdige Rolle als Billy Bibbit in Milos Formans
ONE FLEW OVER THE CUCKOOS’S NEST („Einer flog übers Kuckucksnest, 1975) als
Bester Nebendarsteller für den Oscar® nominiert wurde und zuletzt als Doc Cochran in der
Westernserie „Deadwood“ zu sehen war. Auch im Horrorfilm ist Dourif keine unbekannte
Größe: als Stimme von Chucky in den CHILD’S PLAY-Filmen („Chucky - Die Mörderpuppe“,
1988 ) gewann er über die Jahre zahlreiche neue Fans.

In HALLOWEEN wurde Dourif dieses Mal gegen den Typ besetzt. „Ich freue mich immer,
wenn ich mal einen von den Guten spielen darf“, sagt er dazu. „Das ist relativ ungewohnt für
mich, denn normalerweise bin ich es, der einen Mord nach dem nächsten begeht.“

„Ich habe in diesem Film viele Schauspieler gegen den Typ besetzt, den man von ihnen
gewohnt ist“, erklärt Zombie. „Brad hat auf der Leinwand einfach eine unglaubliche Präsenz,
deswegen konnte ich ihn mir sehr gut als Sheriff vorstellen, auch wenn man ihn
normalerweise eher für einen durchgeknallten Typen hält.“

Andy Gould erinnert sich, dass sich Rob Zombie besonders viel Mühe gab, die richtigen
Mädchen für die Rollen der berühmten Babysitter von Haddonfield zu finden: „Er wollte, dass
diese Mädchen wirklich echt aussehen, wie direkt aus der Nachbarschaft und nicht als seien
sie gerade aus irgendeinem Nachtclub gestolpert. Man muss ihnen die Rollen abkaufen,
Anteil an ihrem Schicksal nehmen und Angst um sie haben. Bei einem typischen Hollywood-
Starlet wäre es einem als Zuschauer vermutlich ganz egal gewesen, ob es umgebracht
wird.“

„Wir kamen immer wieder auf sie zurück, egal wen wir alles in Erwägung zogen.
Sie war perfekt!“
(Rob Zombie über Scout Taylor-Compton)

Für die Rolle der Laurie Strode, mit der einst Jamie Lee Curtis berühmt wurde, entschieden
sich die Filmemacher für Scout Taylor-Compton, eine junge Schauspielerin mit
bemerkenswerter Tiefgründigkeit und Charisma. Curtis hatte das Original damals derart
geprägt, dass jeder Rob Zombie im Vorfeld fragte, wer denn nun die neue Laurie Strode sei.
„Lustigerweise war Scout das erste Mädchen, das ich überhaupt sah“, erinnert der sich.
„Doch ich schob meine Begeisterung zunächst darauf, dass sie die Erste war, und wollte
deswegen erst einmal abwarten. Aber sie gefiel mir einfach am besten, und wir kamen
immer wieder auf sie zurück, egal wen wir alles in Erwägung zogen. Sie war perfekt!“
Scout Taylor-Compton, die sich bereits als Schauspielerin und Sängerin einen Namen
gemacht hat und unter anderem in SLEEPOVER („Plötzlich verliebt“, 2004) zu sehen war, ist
ein selbst ernannter Fan von Gruselfilmen: „Ich war auf jeden Fall schon vorher ein riesiger
Fan von HALLOWEEN. Als ich ihn nun noch einmal gesehen habe, nachdem ich die Rolle
bekommen hatte, bekam ich gleich ein viel besseres Gespür für die Figur.“

„Scout hat eine sehr verletzliche Seite“, sagt Zombie über seine Darstellerin. „Mehr als bei
allen anderen Schauspielerinnen, die für die Rolle vorsprachen, wirkte ihre Furcht
vollkommen echt. Es machte nicht den Eindruck, als würde sie nur einen bestimmten
Gesichtsausdruck abrufen oder einen künstlichen Schrei ausstoßen. Sie war absolut
natürlich, und das war es, was ich für die Rolle suchte. Häufig sieht man in Horrorfilmen
bestimmte Klischees und Konventionen, wie die Leute zu spielen haben, aber ihre Art war
zum Glück ganz anders.“

Die Laurie Strode der Originalfassung erschien der jungen Schauspielerin immer wie ein
Bücherwurm und nicht sonderlich selbstbewusst, doch in Zusammenarbeit mit Rob Zombie
beschloss sie, die Persönlichkeit ihrer Rolle ein wenig zu verändern und auch viel von sich
selbst einfließen zu lassen: „Laurie ist jetzt etwas vorwitziger und hat mehr Mumm. Bei ihren
Freundinnen ist sie nun nicht mehr so sehr Außenseiterin, auch wenn sie immer noch sehr
unschuldig und wie das Mädchen von nebenan wirkt.“

Lauries Freundinnen Annie und Lynda werden von Danielle Harris und Kristina Klebe
gespielt. Harris ist in der HALLOWEEN-Welt keine Unbekannte: als Kind stand sie sowohl für
HALLOWEEN 4 als auch HALLOWEEN 5 („Halloween V“, 1989) vor der Kamera und ist
somit die einzige Schauspielerin in Zombies Film, die bereits HALLOWEEN-Erfahrungen hat.
Malek erinnert sich noch gut: „Als wir damals diese Filme drehten, suchten wir im ganzen
Land nach einer Kinderdarstellerin für die Hauptrolle der Jamie, also Laurie Strodes Tochter.
Damals stießen wir schließlich auf Danielle, und es ist fantastisch, dass sie nun als
Erwachsene noch einmal zurückkommt und eine andere Rolle spielt.“

Die weiteren zahlreichen neuen und altbekannten Nebenfiguren in HALLOWEEN werden
von einem illustren und talentierten Ensemble dargestellt, zu dem auch Udo Kier (als Morgan
Walker), Sybil Danning (als Schwester Wynn), Clint Howard (als Dr. Koplenson), Adrienne
Barbeau (als Barbara) und Tom Towles (als Councilman Edwards) gehören.

Auch diese Figuren glaubwürdig und für den Film bedeutungsvoll zu machen, war für Zombie
ein wichtiger Aspekt: „Ich besetze gerne starke Schauspieler in kleinen Rollen. Jede Figur in
diesem Film hat Ecken und Kanten und letztlich auch einen kleinen Knacks, und genau das
macht sie so interessant.“



ÜBER DEN DREH

Als sei es nicht schon anstrengend und Zeit raubend genug, einen der heiß erwartetsten
Horrorfilme des Jahres vorzubereiten, versammelten sich Rob Zombie und ein Großteil
seines Teams an einem Wochenende vor dem Drehbeginn zu HALLOWEEN auf der Sable
Ranch in Canyon Country nördlich von Los Angeles, um „Werewolf Women of the SS“ zu
drehen. Dieser falsche Trailer war Bestandteil des GRINDHOUSE-Projekts von Quentin
Tarantino und Robert Rodriguez und vereinte gleich drei Schauspieler vor der Kamera, die
im Anschluss auch an HALLOWEEN beteiligt waren: Sheri Moon Zombie, Sybil Danning und
Udo Kier. Erst als dieses kleine Filmchen im Kasten war, konnte sich die Crew in die
Startlöcher für den Drehbeginn von HALLOWEEN machen.

Die erste Klappe fiel am 29. Januar 2007 in Los Angeles, und der Dreh setzte sich in 38
Drehtagen bis zum 22.März an verschiedenen Orten in Südkalifornien fort. HALLOWEEN
entstand in diesen acht Wochen komplett on location und ohne eine einzige Soundstage.

„Es ist cool, dort zu sein, wo Carpenter seine Vision umgesetzt hat,
und seinem Film einen kleinen Tribut zu zollen.“
(Produzent Andy Gould über den Dreh)

Weite Strecken des Films wurden in South Pasadena gedreht, in der gleichen Gegend wo
auch schon John Carpenters Original von 1978 entstanden war. Zwar kam keines der
ursprünglichen Häuser noch einmal zum Einsatz, aber Fans werden einige Charakteristika
und Wahrzeichen der Nachbarschaft wieder erkennen. „Wir haben buchstäblich zwei Blocks
entfernt gedreht von wo das ursprüngliche Haus der Myers’ steht und die drei Mädchen die
Straße entlang laufen“, führt Produzent Malek Akkad aus. „Es ist also wirklich eine Rückkehr
zum Ursprung.“

„Es ist cool, dort zu sein, wo Carpenter seine Vision umgesetzt hat, und seinem Film einen
kleinen Tribut zu zollen - und sei es auch nur durch die Drehorte“, findet auch Andy Gould.
„Bestimmte Szenen entstanden wirklich an genau den gleichen Orten wie das Original. Diese
Stellen herauszufinden wird für HALLOWEEN-Fans ein großer Spaß sein, wenn die DVD
einmal erscheint.“

Auf Grund des verhältnismäßig kleinen Budgets mussten die Filmemacher darum kämpfen,
überhaupt in Los Angeles drehen zu können. „Die meisten Horrorfilme werden aus
Kostengründen mittlerweile in anderen Bundesstaaten oder Ländern gedreht“, erklärt Akkad.
„Wir wollten aber aus verschiedenen Gründen unbedingt nach Los Angeles. Ein Grund
waren natürlich die Schauplätze des Originals, von denen wir einige nutzen wollten. Ein
anderer waren die vielen kleinen Rollen, die das Drehbuch vorsah. Durch die Arbeit in L.A.
hatten wir dafür eine viel größere Auswahl an Schauspielern. Den jüngeren Zuschauern
mögen die Namen vielleicht nichts sagen, aber für uns war es ein großer Spaß, mit Leuten
wie Adrienne Barbeau, Sybil Danning oder Micky Dolenz zu drehen. Sie verleihen dem Film
eine ganz eigene Vielschichtigkeit und hätten uns kaum alle zur Verfügung gestanden, wenn
wir in Mexiko oder Louisiana gedreht hätten.“

Um den Film möglichst zeitlos zu halten, enthüllt Rob Zombie absichtlich nicht, in welchem
Jahr die frühen Szenen spielen. Die späteren Szenen werden außerdem lediglich als „17
Jahre später“ angekündigt. Die Autos zu Beginn legen allerdings die Vermutung nahe, dass
es sich um die 1970er Jahre handeln könnte, nicht zuletzt weil Deborah Myers einen Dodge
Super Bee Cornet fährt, der bei den Auto-Fanatikern der Crew besonders begehrt war.
Genau wie die Geschichte und die Darsteller sollte auch die Optik des Films so real wie
möglich wirken, erklärt Zombie seine Herangehensweise: „Viele Horrorfilme werden nicht in
einem realistischen Stil gedreht, sondern wirken entweder hyperreal oder ein wenig
überkandidelt. Das ist ein Augenzwinkern für den Zuschauer, an dem ich kein Interesse hatte
und das auch jene Horrorfilme, die zeitlebens Klassiker sind, nicht nötig haben. THE
EXORCIST („Der Exozist“, 1973) beispielsweise ist nicht anders gedreht als THE FRENCH
CONNECTION („Brennpunkt Brooklyn“, 1971).“

Um seine Vorstellungen von HALLOWEEN umzusetzen, verpflichtete Zombie den
Kameramann Phil Parmet, mit dem er schon THE DEVIL’S REJECTS gedreht hatte. Parmet
blickt außerdem auf eine lange Karriere als Dokumentarfilmer zurück und war nicht nur für
„Harlan County U.S.A.“ verantwortlich, sondern bediente auch die Kamera bei Led Zeppelins
legendärem Konzertfilm „The Song Remains the Same“. „Dieser Film ist schwerlich bloß ein
Remake des Originals“, betont er in Bezug auf HALLOWEEN. „Er basiert aufs Robs ganz
persönlichen Vorstellungen, und er wollte den Film so realistisch wie möglich haben. Dabei
ging es ihm um eine beinahe dokumentarische Realität und nicht um eine künstliche, wie
man sie von den meisten anderen Horrorfilmen kennt.“

„Rob wollte eine sehr authentische Atmosphäre schaffen.“
(Kameramann Phil Parmet)

„Die Filme, die wir als optische Vorbilder im Sinn hatten, waren alles andere als Horrorfilme“,
erklärt der Kameramann. „Wir dachten eher an 21 GRAMS und AMORES PERROS oder die
Filme von Larry Clark und Harmony Korine. Rob wollte eine sehr authentische Atmosphäre
schaffen, damit es richtig echt und brutal wirkt, wenn jemand umgebracht wird. Es ist fast wie
bei einem TV-Kameramann, der im Krieg filmt und natürlich nie eine Nahaufnahme des
kompletten Geschehens bekommt. Nur einen Ausschnitt der Action zu sehen, also jemanden
mit einem Messer oder sogar nur das Aufblitzen eines Messers, aber nicht die eigentliche
Wunde, kann viel erschreckender sein. So entsteht der Horror zum Teil in der eigenen
Vorstellung und zum Teil durch die Art vorgetäuschter Wahrhaftigkeit, wie man sie aus den
Medien kennt.“

Obwohl die Anfangsszenen des Films mit ihrer 70er Jahre-Stimmung nicht anders gefilmt
wurden als der Rest des Films, veränderte Parmet die Aufnahmen mittels eines digitalen
Bearbeitungsprogramms. „Wenn der junge Michael zu sehen ist, wirkt der Film ein wenig
wärmer“, erklärt er. „Je weiter der Film dann voranschreitet, desto kühler wird er, blauer,
grobkörniger und schmutziger. Am Schluss ist es dann quasi eiskalt.“

Die erste Woche der Dreharbeiten fand komplett in zwei Häusern im Stil der
Jahrhundertwende an der Harvard Street im historischen West Adams-Bezirk mitten in Los
Angeles statt. Die beiden Gebäude gaben die Innenaufnahmen des Hauses der Familie
Myers her, sowohl im Anfangsstadium als auch in der heruntergekommenen Version. Die
ersten dort gedrehten Szenen konzentrierten sich auf den kleinen Michael und seine
dysfunktionale Familie, besonders auf das Verhältnis zu seinen beiden Schwestern sowie
zur Mutter und ihrem verkommenen Freund Ronnie White, der von William Forsythe gespielt
wird. Auch der Ursprung von Michaels Faszination für Halloween-Masken, Baseballschläger
sowie Fleischermesser wird in diesen Szenen erklärt. In dem Haus auf der Ostseite der
Harvard Street befindet sich darüber hinaus auch der Keller, wo Michael Myers seine
inzwischen verfallene Maske wieder findet, die er dort 17 Jahre zuvor vergraben hatte.

„Wenn sich außergewöhnliche Umstände in einer ganz normalen Umgebung ergeben,
ist das gleich viel gruseliger.“
(Production Designer Anthony Tremblay)

Anthony Tremblay, der ebenfalls schon bei THE DEVIL’S REJECTS mit von der Partie
gewesen war, gefiel es gut, dass Zombie einen einfallsreichen und realitätsbezogenen Film
im Sinn hatte. „Es sollte so wirken, als ob sich diese Ereignisse wirklich zutragen könnten“,
gibt er zu Protokoll. „Diese Stimmung wollten wir in allen Kulissen an allen Drehorten
erzeugen, denn wenn sich außergewöhnliche Umstände in einer ganz normalen Umgebung
ergeben, ist das gleich viel gruseliger.“

Doch gerade die ganz normale Umgebung brachte auch einige Herausforderungen für
Tremblay mit sich: „Da wir im Februar und März im sonnigen Südkalifornien drehten, gab es
natürlich nicht gerade viele orangefarbene Herbstblätter. Wir mussten also unsere eigenen
Bäume und Pflanzen mitbringen und hoffen, dass in Kombination mit den entsättigten
Farben des Films das Grün nicht so sehr auffällt und man uns abnimmt, im herbstlichen
Illinois zu sein.“

Um die südkalifornische Landschaft weniger weitläufig erscheinen zu lassen und das Bild
von Illinois im Herbst zu kreieren, streuten die Set-Dekorateure während des Drehs mehr als
200 Säcke à 150 Liter an herbstfarbenen Blättern auf die Wiesen und Straßen in South
Pasadena, die eigentlich in hellem Grün erstrahlten. Außerdem mussten zahlreiche Palmen
beschnitten werden, um weniger auffällig zu wirken.

Die Häuser der Familien Wallace und Doyle, wo Laurie Strode und ihre Freundinnen am
Halloween-Abend auf die Kinder aufpassen, lagen passenderweise gegenüber von einander
in der La France Street, in einem familiären Wohngebiet in South Pasadena. Und das Haus
der Strodes befand sich an einer Ecke der Highland Avenue, im gleichen Block mit den
großen Steinhäusern und den alten Bäumen, wo 1978 die drei Mädchen nach Hause liefen
und erstmals den unheimlichen Schatten wahrnehmen.

Am 9. März, dem 29. Drehtag, schlug die Crew schließlich ihre Zelte auf dem Gelände des
weitläufigen VA Hospitals in North Hills im San Fernando Valley auf. Das Krankenhaus
diente als Smith’s Grove Sanitarium, wo Michael Myers eingesperrt ist. Hier wird er in einem
Raum gehalten, wo er seine Leidenschaft für Masken weiter pflegt und im Laufe der Jahre
hunderte von ihnen zeichnet und ausschneidet.

Produzent Malek Akkad erinnert daran, dass das Sanatorium in Carpenters Original gar nicht
zu sehen war: „Man sieht zwar, wie Dr. Loomis vor das Tor fährt und kann auch das
Warnschild mit der Aufschrift ‚Don’t Go In’ erkennen, aber das Gebäude selbst ist nicht zu
sehen, bloß einige Patienten, die im Hintergrund durchs Bild laufen. Wir erforschen nun
diese Legende, zeigen die Anstalt sowohl von innen als auch von außen und auch, was
Michael dort bei Dr. Loomis durchmacht.“

Am 38. und letzten Drehtag, dem 22. März 2007, kehrte das Team schließlich noch einmal
zur ersten Location zurück, um in einem der alten Häuser zusätzliche Szenen im Keller der
Myers’ zu drehen. Nach dem Wochenende machten sich Rob Zombie und das Team der
Postproduktion direkt an den Schnitt des Films, während Tyler Bates mit dem Schreiben der
Musik begann, in die er auch Variationen des legendären HALLOWEEN-Themas von John
Carpenter einarbeitete.



HINTER DER MASKE

Ein Schlüssel zum langen Überleben des Michael Myers in der Kinogeschichte liegt in seiner
klassischen Maske, deren Ursprung in Rob Zombies HALLOWEEN größere Beachtung
geschenkt wird. Für Malek Akkad war die Wahl der Maske in Carpenters Originalfilm
eigentlich ein reiner Glückgriff: „So wie Carpenter Michael inszeniert hat - als Schatten, von
dem man eigentlich nur die Bewegungen sieht, und ohne je zu zeigen, was dahinter steckt -
blieb er immer ein Mysterium, das die Fans sich selbst ausmalen mussten. Aber letztlich ist
der entscheidende Punkt, dass diese Maske so gruselig aussieht. Am Tag des Drehs hatten
sie damals die Wahl zwischen einer fiesen Clownsmaske und der heute legendären Michael
Myers-Maske. Carpenter kann sich also auf die Fahne schreiben, mit seiner Entscheidung
den am coolsten aussehenden Serienkiller der Filmgeschichte geschaffen zu haben.“ Hin
und wieder wird diese Maske übrigens auch als „Shatner-Maske“ bezeichnet, da sie
ursprünglich nach dem Gesicht des STAR TREK-Schauspielers William Shatner entworfen
wurde.

Die Halloween-Clownsmaske, die der junge Michael Myers im ersten Teil von Rob Zombies
Film trägt, ist ein altes Kindermodell aus den 1960er Jahren, dass Production Designer
Anthony Tremblay auftrieb. „Wir haben diese Maske ausgerechnet bei Ebay gefunden“,
berichtet er. „Wir suchten nach alten Clownskostümen, und als dieses angezeigt wurde, fand
ich es auf Anhieb perfekt. Ich habe es für 12 $ ersteigert und die Make-up-Abteilung hat
gleich einige Duplikate davon angefertigt, falls die Maske mal verloren oder kaputt gegangen
wäre.“

„Michael trägt dieses Clownskostüm in der Nacht, als er zum ersten Mal die Kontrolle
verliert“, fährt Kostümdesignerin Mary McLeod fort, die mitsamt ihres Teams eng mit dem
Production Designer und dem Art Department zusammenarbeitete, um Zombies
Vorstellungen Wirklichkeit werden zu lassen. „Später kommen wir dann zum älteren Michael,
der nur in Bademänteln, T-Shirts und Schlafanzughosen gelebt hat. Als er entkommt, nimmt
er an einer Raststätte einem Trucker seinen Overall ab. Dafür haben wir zunächst ein
normales Modell genommen und das dann in einem wochenlangen Prozess durch Bleichen
und Färben so lange altern lassen, bis es so schäbig aussieht wie nun im Film. Bei allen
Kostümen des Films ging es darum, sie möglichst alt aussehen zu lassen, denn keiner trägt
hier neue, saubere Klamotten.“ Insgesamt, so McLeod, wurden für HALLOWEEN zwölf bis
vierzehn solcher Overalls verwendet.

Bevor er seine Schwester umbringt, trägt Michael die Halloween-Maske, die ihr Freund
Steve neben dem Bett hat liegen lassen. Daraus wird schließlich jene berüchtigte Maske, die
jeder HALLOWEEN-Fan nur zu gut kennt. Das Aussehen von Michael Myers ist das einzige
Element, das Rob Zombie aus Carpenters Original direkt übernommen hat - „und selbst das
habe ich ein wenig verändert“, gibt er zu. „Als Michael die berühmte Maske später wieder
findet, ist sie völlig kaputt und verfallen. Es ist zwar immer noch die klassische Maske, aber
sie sieht eben ziemlich mitgenommen aus, denn nach so langer Zeit konnte sie unmöglich
noch in besonders gutem Zustand sein.“

Weil es die originale Maske von 1978 nicht mehr gab, musste der Special Effects Make-up-
Künstler Wayne Toth improvisieren. Schon bei diversen Musikvideos und Bühnenshows
sowie bei HOUSE OF 1.000 CORPSES und THE DEVIL’S REJECTS hatte er mit Rob
Zombie zusammengearbeitet. Seine besondere Aufgabe für HALLOWEEN aber war, eine
Maske für Michael Myers zu schaffen, die genauso aussah wie die aus dem Original. „Dass
ich die Entwürfe von damals nicht hatte, machte die Sache ziemlich schwer“, erzählt er. „Ich
hatte nur Fotos und Filmausschnitte von damals als Referenz, und die Maske sah auf jedem
Bild anders aus. Außerdem trugen damals verschiedene Männer die Maske, und auch die
Beleuchtung ließ sie von Foto zu Foto anders erscheinen.“

Als die Maske fertig war, musste er daran nicht ein bisschen verändern, freut sich Toth:
„Rob, die Produzenten und das Studio mochten sie auf Anhieb.“ Doch weil auch er, wie so
viele Mitglieder der Crew, mit ikonischen Horrorfilmen wie HALLOWEEN aufgewachsen war,
wusste er, wie entscheidend das Gelingen der Maske wirklich war. „Ich dachte die ganze Zeit
nur daran, wie die angestammten Fans darüber herfallen würden“, erinnert er sich. „Mir war
klar, dass ich meinen Job nur dann gut gemacht hatte, wenn ich sie zufrieden gestellt hatte.“
Doch Toth war nicht nur damit beschäftigt, Michael Myers legendäre Maske herzustellen. Er
musste auch für die Blutspritzer an den Tatorten seiner grauenvollsten Morde sorgen. Toth,
dessen weiße Tennisschuhe während des Drehs immer roter wurden, schätzt, dass er für
den Film etwa 50 Liter Kunstblut verbraucht hat. „Ich hatte einen Hochdruck-Feuerlöscher
voller Blut, mit dem ich jede Kulisse in ein Blutbad verwandeln konnte“, lacht er. „Für eine
Szene durfte ich mit diesem Gerät durch ein hübsches, sauberes Einfamilienhaus laufen,
das gerade für Halloween zurecht gemacht worden war, und es komplett zerstören und mit
Blut voll spritzen. Das war ein echter Spaß.“

Darüber hinaus ist Michaels legendäre Maske nicht die einzige Requisite, für die er berühmt
ist. Da ist auch noch das riesige Fleischermesser, mit dem er hantiert. Aufgrund von Tyler
Manes enormer Größe mussten an den Messern einige Veränderungen vorgenommen
werden, um die Proportionen beizubehalten. Das Messer des jungen Michael Myers ist laut
Requisiteur John Brunot fast 30 Zentimeter lang. „Michael gräbt das Messer später wieder
aus, um es für seine neuen Morde zu verwenden“, erläutert Brunot die Problematik. „Aber als
wir für Tyler dasselbe Messer benutzen wollten, war es einfach zu klein. Wir mussten es
durch eine genaue Nachbildung ersetzen, deren Klinge allerdings fast 40 Zentimeter lang
war.“

„Wir verwendeten eine ganze Reihe von Messern“, erinnert sich der Requisiten-Assistent
Mark Richardson. „Glänzende, matte, blutige, zurückschiebbare. In unserem Film spielt das
Messer eine größere Rolle als im Original, denn hier trägt Michael es permanent bei sich. Ich
fand den Moment jedes Mal ziemlich surreal, denn immer wenn er sich zum nächsten Mord
aufmachte, musste ich ihm das Messer reichen.“

Für die Requisiteure am kniffligsten war der Umgang mit den zurückschiebbaren Messern.
„Diese Dinger müssen immer problemlos funktionieren“, berichtet Richardson. „Man ist dabei
immer besonders misstrauisch, denn wenn sie auf dem Boden liegen und womöglich
verschmutzt werden, könnten sich die Schauspieler tatsächlich verletzen.“ Doch
glücklicherweise kam es dazu am Set von HALLOWEEN nie.




BESETZUNG

MALCOLM MCDOWELL (Dr. Samuel Loomis)

Malcolm McDowell ist ein absoluter Ausnahmeschauspieler. Er schuf im Laufe seiner
Karriere eine ganze Reihe legendärer Leinwandcharaktere, angefangen mit Mick Travis,
dem rebellischen Oberschichtenspross in Lindsay Andersons preisgekröntem IF... („If...“).
Seinen Platz in der Filmgeschichte sicherte er sich endgültig, als Stanley Kubrick in ihm die
Idealbesetzung des herrlich amoralischen Alex in UHRWERK ORANGE („A Clockwork
Orange“) fand, aber auch mit den von ihm selbst erdachten weiteren Abenteuern des Mick
Travis in Lindsay Andersons Meisterwerk DER ERFOLGREICHE („O Lucky Man!“)und als
romantischer und neugieriger H.G. Wells in FLUCHT IN DIE ZUKUNFT („Time After Time“),
wo er nicht nur Mary Steenburgen umwarb, sondern auch Jack the Ripper besiegte.
Während diese legendären Rollen bis heute Heerscharen von Kinogängern ans Herz
gewachsen sind, gewann McDowell auch immer wieder neue Fans hinzu, etwa als
tyrannischer Soran in STAR TREK: TREFFEN DER GENERATIONEN („Star Trek:
Generations“), als Mr. Roarke in der Neuauflage von „Fantasy Island“ oder als herrlich
pompöser Professor in der gefeierten Sitcom „Pearl“ mit Rhea Perlman.

Die American Cinemateque ehrte seine filmisches Werk im Juni 2001 mit einer Retrospektive
und zeigte dabei auch zwei seiner spannendsten Arbeiten der jüngeren Zeit: zum einen Paul
McGuigans GANGSTER NO. 1 („Gangster No. 1“), zum anderen THE ASSASSIN OF THE
TSAR („Tsareubiytsa“), einen kaum bekannten Film des russischen Regisseurs Karen
Chakhnazarov, der von Kritikern als „bemerkenswerte mystische und psychologische
Untersuchung des Mords an der Familie Romanov“ beschrieben wurde. Die New York Times
schrieb über McDowells Leistung als Mörder Yurovsky: „Noch nie war McDowell in seiner
zweiten Karrierehälfte so stark und überzeugend. Er spielt mit enormem Können.“
Zu seinen wichtigsten Filmrollen gehören außerdem Richard Lesters ROYAL FLASH („Royal
Flash“), Paul Schraders KATZENMENSCHEN („Cat People“), Rachel Talapays TANK GIRL
(„Tank Girl“), Joseph Loseys IM VISIER DES FALKEN („Figures in a Landscape“), Bryan
Forbes’ DER WÜTENDE MOND („The Raging Moon“)und der chaplineske Studioboss in
SUNSET - DÄMMERUNG IN HOLLYWOOD („Sunset“) von Blake Edwards.
Außerdem sah man ihn in der Titelrolle in CALIGULA („Caligola“), in Martin Ritts CROSS
CREEK („Cross Creek“), in einem Cameo in Robert Altmans THE PLAYER („The Player“)
sowie ein letztes Mal als Mick Travis in BRITANNIA HOSPITAL („Britannia Hospital“), dem
Abschluss der Trilogie von Lindsay Anderson.

Weiterhin spielte er Rollen in REINE CHEFSACHE („In Good Company“), I SPY („I Spy“),
Robert Altmans THE COMPANY („The Company“), HUGO POOL („Hugo Pool“) mit Sean
Penn, Robert Downey Jr. und Cathy Moriarty, JUST VISITING („Just Visiting“), MR. MAGOO
(„Mr. Magoo“) mit Leslie Nielsen und MY LIFE SO FAR („My Life So Far“) von Hugh Hudson.
Aktuell steht er außerdem für die beiden erfolgreichen Fernsehserien „Entourage“ und
„Heroes“ vor der Kamera.

FILMOGRAPHIE (Auswahl)

Titel/Regie

2007 HALLOWEEN
(Halloween)
Rob Zombie

2007 THE LIST
(The List)

Gary Wheeler
2006 BYE BYE BENJAMIN
(Bye Bye Benjamin)
Charlie McDowell

2005 RAG TALE
(Rag Tale)
Mary McGuckian

2004 REINE CHEFSACHE
(In Good Company)

Paul Weitz
2004 DER VENEDIG CODE
(Tempesta)
Tim Disney

2003 THE COMPANY
(The Company)

Robert Altman
2003 TEMPO
(Tempo)
Eric Styles

2003 DEAD SIMPLE
(I’ll Sleep When I’m Dead)
Mike Hodges

2002 I SPY
(I Spy)
Betty Thomas

2002 ZWISCHEN FREMDEN
(Between Strangers)
Edoardo Ponti

2000 GANGSTER NO. 1
(Gangster No. 1)
Paul McGuigan

1999 MY LIFE SO FAR
(My Life So Far)
Hugh Hudson

1999 SOUTHERN CROSS
(Southern Cross)
James Becket

1998 BLUMEN DES BÖSEN
(The Gardener)
James D.R. Hickox

1997 MR. MAGOO
(Mr. Magoo)
Stanley Tong

1995 TANK GIRL
(Tank Girl)
Rachel Talalay

1994 STAR TREK - TREFFEN DER GENERATIONEN
(Star Trek: Generations)
David Carson

1994 TASCHENGELD
(Milk Money)
Richard Benjamin

1991 THE ASSASIN OF THE TSAR
(Tsareubiytsa)
Karen Shakhnazarov

1990 MOON 44
(Moon 44)
Roland Emmerich

1990 TÖDLICHE VISIONEN
(Disturbed)
Charles Winkler

1989 ES LEBEN DIE TOTEN
(Mortacci)
Sergio Citti

1988 SUNSET - DÄMMERUNG IN HOLLYWOOD
(Sunset)
Blake Edwards

1982 KATZENMENSCHEN
(Cat People)
Paul Schrader

1980 LOOK BACK IN ANGER
(Look Back In Anger)
Lindsay Anderson

1979 CALIGULA
(Caligola)
Tinto Brass

1976 DIE REISE DER VERDAMMTEN
(Voyage of the Damned)
Stuart Rosenberg

1973 DER ERFOLGREICHE
(O Lucky Man!)
Lindsay Anderson

1971 UHRWERK ORANGE
(A Clockwork Orange)
Stanley Kubrick

1968 IF...
(If...)
Lindsay Anderson


SCOUT TAYLOR-COMPTON (Laurie Strode)

Bisher kennt man Scout Taylor-Compton vor allem Dank ihrer Hauptrolle in PLÖTZLICH
VERLIEBT („Sleepover“), wo sie an der Seite von Alexa Vega und Sara Paxton zu sehen
war. Kürzlich hat sie außerdem den Fernsehfilm „Love’s Unfolding Dream“ abgedreht, in
dem sie eine junge Frau spielt, die sich zwischen der Liebe und einer Karriere als Ärztin
entscheiden muss. Die hoch gelobte Independentproduktion AN AMERICAN CRIME („An
American Crime“), für die sie neben Catherine Keener, Ellen Page und James Franco vor
der Kamera stand, feierte 2007 Premiere beim Sundance Festival und war in Deutschland
auf dem Fantasy Filmfest zu sehen. Auch ihre Filme ZOMBIES („Wicked Little Things“),
für den sie in Bulgarien drehte, und TOMORROW IS TODAY („Tomorrow Is Today“)
hatten kürzlich ihre Festivalpremieren.

Zu einem ihrer ersten Spielfilme gehörte A.W.O.L. („A.W.O.L.“) mit David Morse.
Mittlerweile kann sie bereits auf eine stattliche Anzahl an Spiel- und Studentenfilmen,
Fernsehproduktionen und Musikvideos zurückblicken, zu denen auch die erfolgreiche
Komödie 30 ÜBER NACHT („13 Going on 30“) mit Jennifer Garner gehört. Außerdem
konnte man sie in dem TV-Drama „Audrey’s Rain“, der Musikbiographie „Seven Songs“
sowie in dem Kurzfilm „Chicken Nights“ sehen, für den Scout auch den Titelsong sang.
Bereits abgedreht ist auch der Kurzfilm „The Honeyfields“, in dem sie eine Nebenrolle
spielt.

Eine tragende Rolle spielte Scout 2003 in der Pilotfolge der Gerichtsserie „Class Actions“,
in der Diane Venora den Part ihrer Mutter übernahm. Ein Jahr später übernahm sie eine
Hauptrolle in der Serie „Hidden Howie“. Zu weiteren Fernsehrollen gehörten
wiederkehrende Parts in den erfolgreichen Serien „Charmed“ und „Gilmore Girls“ sowie
Gastauftritte in „Standoff“, „Cold Case“, „Without A Trace“, „ER“ und der beliebten
Jugendserie „That’s So Raven“. Mehrmals war Scout schon in Jay Lenos „Tonight Show“
zu Gast. Für ihre Rolle in den „Gilmore Girls“ wurde Scout 2004 für den Young Artist
Award nominiert, genau wie ein Jahr später für ihre Rollen in PLÖTZLICH VERLIEBT
(„Sleepover“) und der Serie „The Guardian“.

Auch als Sprecherin ist Scout gefragt. Unter anderem war ihre Stimme in den Filmen SKY
HIGH („Sky High“), THE CORE - DER INNERE KERN („The Core“), ICH BIN SAM („I Am
Sam“) und PLÖTZLICH PRINZESSIN 2 („The Princess Diaries 2: Royal Engagement“) zu
hören. Nach wie vor nimmt Scout regelmäßig Schauspiel-, Tanz- und Gesangsunterricht
und arbeitet momentan ihrer ersten CD mit Rocksongs. Immer wieder engagiert sie sich
auch für soziale Projekte, besonders für behinderte und benachteiligte Kinder. Zu ihren
Hobbys gehören neben dem Schreiben von Songs auch Schlagzeugspielen und Surfen.

FILMOGRAPHIE (Auswahl)

Titel/Regie

2007 HALLOWEEN
(Halloween)
Rob Zombie

2007 AN AMERICAN CRIME
(An American Crime)
Tommy O’Haver

2006 ZOMBIES
(Wicked Little Things)
Joe S. Cardone

2006 TOMORROW IS TODAY
(Tomorrow Is Today)
Frederic Lumiere

2006 A.W.O.L.
(A.W.O.L.)
Jack Swanstrom

2004 PLÖTZLICH VERLIEBT
(Sleepover)
Joe Nussbaum

2004 30 ÜBER NACHT
(13 Going on 30)
Gary Winick


TYLER MANE (Michael Myers als Erwachsener)

Tyler Mane ist ein vielseitig begabter Schauspieler. Mit seiner charismatischen Persönlichkeit
und seinem innovativen Schauspielstil unterhält er dabei regelmäßig in den
unterschiedlichsten Rollen sowohl die Kinozuschauer als auch ein Fernsehpublikum.
Seine bekannteste Rolle war die des Sabretooth in X-MEN („X-Men“), doch auch Auftritte in
erfolgreichen Filmen wie TROJA („Troy“), THE DEVIL’S REJECTS („The Devil’s Rejects“),
THE SCORPION KING („The Scorpion King“), JOE DRECK („Joe Dirt“) und BLACK MASK II
(„Black Mask 2“) bescherten ihm eine weltweite Fangemeinde. Eine tragende Rolle
übernahm er auch in der epischen Miniserie „Hercules“. Ebenfalls im Fernsehen sah man ihn
in Gastauftritten in Serien wie „V.I.P.“ mit Pamela Anderson, „Party of Five“ mit Neve
Campbell, „My Boys“ sowie „Monk“.

Aufgewachsen ist Tyler Mane in Saskatoon, Kanada. Als achtjähriger Schlacks, der ständig
drangsaliert wurde, belegte er Martial Arts-Kurse, um sich selbst verteidigen zu können.
Zehn Jahre lang steckte er all seine Energie in Kampfsportarten wie Karate, Kung Fu, Tae
Kwan Do und Judo, bevor er mit 18 Jahren begann, semi-professionell Football zu spielen.
Doch sein Kindheitstraum war es immer, Ringkämpfer zu werden, und so fing er mit 19 an, in
Calgary für eine Profikarriere im Wrestling zu trainieren.

Noch im gleichen Jahr ging Mane zum Trainieren nach Los Angeles, wo er das erste Mal mit
der Schauspielerei in Berührung kam. Zunächst aber bestritt er von 1986 bis 1999
Wrestlingkämpfe auf der ganzen Welt: in Südafrika, Deutschland, Österreich, England,
Japan, Mexiko, Jugoslawien usw. Parallel dazu trieb er allerdings auch seinen zweiten
Lebenstraum, die Schauspielerei, weiter voran. Er arbeitete, wann immer es möglich war, mit
Schauspiellehrern und nahm an Workshops teil, um auch in diesem Metier ernst genommen
zu werden. Bis heute nimmt er weiter Unterricht.

Der Übergang vom professionellen Wrestler zum Schauspieler sei ein ziemlich natürlicher,
sagt der über zwei Meter große Mane. „Wrestling wird auf der schwierigsten Bühne der Welt
ausgeübt: sie ist nach vier Seiten hin offen und man kann wirklich nichts verstecken. Als
Wrestler legt man sich für den Ring eine fiktive Persönlichkeit zu. Das ist eine richtige Rolle,
und deswegen der Schauspielerei sehr verwandt.“

1992 bekam Tyler erstmals die Gelegenheit, auf einer echten Bühne zu stehen: in San Diego
in einer Inszenierung des Stücks „Turbo Tanzi“. Zwar spielte er dort „nur“ einen Ringkämpfer,
doch die Erfahrung war für ihn eine gute Übung in klassischer Schauspielkunst, die er später
auch in seine anderen Rollen einfließen lassen konnte.

In seiner Freizeit trainiert Tyler nicht nur weiterhin gerne seinen Körper, sondern setzt sich
auch für wohltätige Belange ein, wie er erzählt: „Ich glaube, dass es wichtig ist, ein gutes
Vorbild zu sein und auch der Gemeinde etwas zurückzugeben. Es ist toll, unterwegs zu sein
und den Kindern zu begegnen, denen man hilft.“ Bevorzugt setzt er sich für die West Wing
Foundation, Ronald McDonald House, The Heart Foundation und Lili Claire ein.


FILMOGRAPHIE (Auswahl)

Titel/Regie

2007 HALLOWEEN
(Halloween)
Rob Zombie

2005 THE DEVIL’S REJECTS
(The Devil’s Rejects)
Rob Zombie

2004 TROJA
(Troy)
Wolfgang Petersen

2002 BLACK MASK 2
(Black Mask 2: City of Masks)
Hark Tsui

2002 THE SCORPION KING
(The Scorpion King)
Chuck Russell

2002 RED SERPENT
(Red Serpent)
Gino Tanasescu

2001 JOE DRECK
(Joe Dirt)
Dennie Gordon

2000 X-MEN
(X-Men)
Bryan Singer


BRAD DOURIF (Sheriff Brackett)

Erste Sporen verdiente sich Brad Dourif auf der Bühne, doch der große Durchbruch gelang
ihm mit seiner Rolle im weltweit gefeierten Kinofilm EINER FLOG ÜBERS KUCKUCKSNEST
(„One Flew Over the Cuckoo’s Nest“). Für diese Rolle wurde er nicht nur 1975 für den
Oscar® als Bester Nebendarsteller ausgezeichnet, sondern erhielt auch 1977 den Golden
Globe als Bester Newcomer.

Geboren und groß geworden ist Dourif in Huntington, West Virginia, wo er auch in
Schulaufführungen erstmals auf der Bühne stand und sich später der lokalen Theatergruppe
Huntington Community Players anschloss, während er die Marshall University besuchte. Im
Alter von 19 Jahren zog es ihn nach New York, wo er zur Circle Repertory Company stieß.
Zu den Theaterstücken, in denen er in den frühen 1970ern in New York und Umgebung
auftrat, gehörten „The Ghost Sonata“, „The Doctor in Spite of Himself“ und „When You
Comin’ Back, Red Rider?“, wo ihn Milos Forman für EINER FLOG ÜBERS
KUCKUCKSNEST entdeckte.

Als wahrer Charakterdarsteller übernahm Dourif die unterschiedlichsten Rollen in Filmen wie
DIE AUGEN DER LAURA MARS („Eyes of Laura Mars“), John Hustons DIE WEISHEIT DES
BLUTES („Wise Blood“) und Milos Formans RAGTIME („Ragtime“). Mit Regisseur David
Lynch arbeitete er für DER WÜSTENPLANET („Dune“) und BLUE VELVET („Blue Velvet“)
zusammen. Auch in verschiedenen Horrorfilmen kam sein Talent zum Einsatz, nicht zuletzt
als Stimme von Chucky in CHUCKY - DIE MÖRDERPUPPE („Child’s Play“)und dessen
Fortsetzungen.

Immer wieder war Dourif, seit er sein TV-Debüt in dem Film „The Mound Builders“ gab, auch
in zahlreichen Fernsehproduktionen zu sehen, darunter in den Serien „The X-Files“,
„Babylon 5“, „Star Trek: Voyager“ und „Ponderosa“. Zuletzt spielte er Doc Cochran in der
preisgekrönten Westernserie „Deadwood“.

Auf der Leinwand sah man ihn zuletzt als Grima Schlangenzunge in Peter Jacksons
erfolgreicher DER HERR DER RINGE-Trilogie („The Lord of the Rings“) sowie in DÜSTERE
LEGENDEN („Urban Legend“), ALIEN - DIE WIEDERGEBURT („Alien: Resurrection“),
COLOR OF NIGHT („The Color of Night“), JUNGLE FEVER („Jungle Fever“), BODY PARTS
(„Body Parts“) und DER EXORZIST III („The Exorcist III“).

FILMOGRAPHIE (Auswahl)

Titel/Regie

2007 HALLOWEEN
(Halloween)
Rob Zombie

2006 THE LIST
(The List)
Brandon Sonnier


2005 THE WILD BLUE YONDER
(The Wild Blue Yonder)
Werner Herzog

2003 DER HERR DER RINGE - DIE RÜCKKEHR D.
(The Lord of the Rings: The Return of the King)
Peter Jackson

2002 DER HERR DER RINGE - DIE ZWEI TÜRME
(The Lord of the Rings: The Two Towers)
Peter Jackson

1998 DÜSTERE LEGENDEN
(Urban Legend)
Jamie Blanks

1997 ALIEN - DIE WIEDERGEBURT
(Alien: Resurrection)
Jean-Pierre Jeunet

1997 FREEZE - ALPTRAUM NACHTWACHE
(Nightwatch)
Ole Bornedal

1995 MURDER IN THE FIRST
(Murder in the First)
Marc Rocco

1994 COLOR OF NIGHT
(Color of Night)
Richard Rush

1993 TRAUMA
(Trauma)
Dario Argento

1991 BODY PARTS
(Body Parts)
Eric Red

1991 JUNGLE FEVER
(Jungle Fever)
Spike Lee

1990 DER EXORZIST III William
(The Exorcist III)
Peter Blatty

1988 MISSISSIPPI BURNING
(Mississippi Burning)
Alan Parker

1988 CHUCKY - DIE MÖRDERPUPPE
(Child’s Play)
Tom Holland

1986 BLUE VELVET
(Blue Velvet)
David Lynch

1984 DER WÜSTENPLANET
(Dune)
David Lynch

1981 RAGTIME
(Ragtime)
Milos Forman

1980 HEAVEN’S GATE
(Heaven’s Gate)
Michael Cimino

1979 DIE WEISHEIT DES BLUTES
(Wise Blood)
John Huston

1978 DIE AUGEN DER LAURA MARS
(Eyes of Laura Mars)
Irvin Kershner

1975 EINER FLOG ÜBERS KUCKUCKSNEST
(One Flew Over the Cuckoo’s Nest)
Milos Forman


SHERI MOON ZOMBIE (Deborah Myers)

Ihre Karriere begann Sheri Moon Zombie 1995 als Go-Go-Tänzerin in einem Video der Band
White Zombie. In den folgenden Jahren war sie in schöner Regelmäßigkeit auf MTV zu
sehen, da sie unter anderem als Meerjungfrau und als lebende Tote in mehr als einem
Dutzend Rockvideos auftrat.

Der Sprung auf die Leinwand gelang ihr 2003 mit dem Kultfilm HAUS DER 1.000 LEICHEN
(„House of 1.000 Corpses“), wo sie als „Baby“ Mitglied der exzentrischen Firefly-Familie war,
deren bizarre Mischung aus Sadismus und Sex sofort Anhänger auf der ganzen Welt fand.
Nicht nur im Internet ließen sich schnell sehr viele Fans finden; auch Merchandise wie Baby-
Actionfiguren, -Aufkleber, -Poster und -T-Shirts gab es bald überall zu haben.

Die Begeisterung für ihr Kinodebüt blieb auch anderswo nicht unbemerkt. Kurz nachdem
HAUS DER 1.000 LEICHEN ins Kino gekommen war, wurde Sheri von Horrorikone Tobe
Hooper kontaktiert, dem Regisseur von Klassikern wie BLUTGERICHT IN TEXAS („Texas
Chainsaw Massacre“), POLTERGEIST („Poltergeist“) und „Salem’s Lot“. Er bot ihr eine Rolle
in seinem Film THE TOOLBOX MURDERS („Toolbox Murders“) an, dem Remake eines
Grindhouse-Klassikers. Sheri sah sich als Daisy dieses Mal mit einer ganz anderen Aufgabe
konfrontiert und spielte eine abgerissene Kellnerin, die das erste Opfer des Mörders wird.
Für Rob Zombies THE DEVIL’S REJECTS („The Devil’s Rejects“) schlüpfte Sheri 2005
abermals in die Rolle der blonden Sexbombe Baby. Ein Großteil des Personals aus HAUS
DER 1000 LEICHEN kam in dem Film noch einmal zum Einsatz, wobei der Regisseur nun
eine neue Richtung in Sachen Stil und Realismus einschlug.

Als nächstes wird Sheri ihre Stimme der kampfeslustigen Geheimagentin Suzi X in dem
Animationsfilm THE HAUNTED WORLD OF EL SUPERBEASTO leihen. Außerdem führt und
entwirft sie seit Mai 2006 ihre eigene Modelinie namens Total Skull.

FILMOGRAPHIE (Auswahl)

Titel/Regie

2007 HALLOWEEN
(Halloween)
Rob Zombie

2005 THE DEVIL’S REJECTS
(The Devil’s Rejects)
Rob Zombie

2004 THE TOOLBOX MURDERS
(Toolbox Murders)
Tobe Hooper

2003 HAUS DER 1.000 LEICHEN
(House of 1.000 Corpses)
Rob Zombie


WILLIAM FORSYTHE (Ronnie White)

Ob Drama oder Komödien - Charakterdarsteller William Forsythe fühlt sich in allen
Filmgenres zu Hause, seit er in den frühen 80er Jahren in einer kleinen Rolle in DIE
HIGHWAY-KIDS („Smokey Bites the Dust“) auftrat. Regelmäßig ist er auch im Fernsehen
und auf der Bühne zu sehen, wo er ursprünglich mit der Schauspielerei begann.
Der gebürtige New Yorker mit dem runden Gesicht und der Zahnlücke stand schon als
Jugendlicher auf den Bühnen Brooklyns und wurde im Alter von 16 Jahren professioneller
Schauspieler mit Engagements am Broadway und sowie in Off-Broadway-Produktionen.
Wenig später zog er nach Kalifornien um, wo er nach dem Kinodebüt auch gleich die
erste Fernsehrolle in dem TV-Film „The Miracle of Kathy Miller“ an Land ziehen konnte.
Daran schloss sich eine ganze Reihe von Gastrollen in Serien wie „ChiPS“ und „Fame“
an.

Zu Beginn seiner Karriere wurde Forsythe überwiegend als Bösewicht besetzt, etwa als
harmlos aussehender, aber skrupelloser Gangster Cockeye in ES WAR EINMAL IN
AMERIKA („Once Upon a Time in America“), mit dem ihm der Durchbruch gelang. Zu
seinen beeindruckendsten Rollen gehört seine erste Hauptrolle als rebellischer Patient im
Rollstuhl in dem Ensembledrama WATERDANCE („The Waterdance“). Als Al Capone war
er außerdem in der kurzlebigen Fernsehserienfassung von „The Untouchables“ zu sehen.
Die lange Liste seiner Filmauftritte umfasst unter anderem Joe Roths DAS GESICHT DER
WAHRHEIT („Freedomland“), SCARY MOVIE 3 („Scary Movie 3“), CITY BY THE SEA
(„City by the Sea“) mit Robert de Niro, DER DIAMANTEN-COP („Blue Streak“), RENT-AMEN
(„Deuce Bigalow. Male Gigolo“),MÖRDERISCHER TAUSCH („The Substitute“),
DAS LEBEN NACH DEM TOD IN DENVER („Things to Do in Denver When You’re
Dead“), PALOOKAVILLE („Palookaville“), VIRTUOSITY („Virtuosity“), WANTED - BETTY
LOU, BEWAFFNET BIS AN DIE ZÄHNE („The Gun in Betty Lou’s Handbag“), DICK
TRACY („Dick Tracy“) von und mit Warren Beatty sowie ARIZONA JUNIOR („Raising
Arizona“) von den Coen-Brüdern. Mit Rob Zombie arbeitete er bereits bei THE DEVIL’S
REJECTS („The Devils’s Rejects“) zusammen. Schon abgedreht hat er außerdem 88
MINUTES von Jon Avnet.

Im Fernsehen sah man Forsythe außerdem in „Shark“, „Masters of Horror“ und neben
Emilio Estevez in der Hauptrolle des Spaghettiwesterns „A Dollar for the Dead“.

FILMOGRAPHIE (Auswahl)

Titel/Regie

2007 HALLOWEEN
(Halloween)
Rob Zombie

2006 DAS GESICHT DER WAHRHEIT
(Freedomland)
Joe Roth

2005 THE DEVIL’S REJECTS
(The Devil’s Rejects)
Rob Zombie

1999 RENT-A-MEN
(Deuce Bigalow: Male Gigolo)
Mike Mitchell

1998 HELL’S KITCHEN - VORHOF ZUR HÖLLE
(Hell’s Kitchen)
Tony Cincirpini

1996 THE ROCK - FELS DER ENTSCHEIDUNG
(The Rock)
Michael Bay

1995 VIRTUOSITY
(Virtuosity)
Brett Leonard

1995 PALOOKAVILLE
(Palookaville)
AlanTaylor

1995 DAS LEBEN NACH DEM TOD IN DENVER
(Things to Do in Denver When You’re Dead)
Gary Fleder

1992 WANTED - BETTY LOU, BEWAFFNET BIS
AN DIE ZÄHNE
(The Gun in Betty Lou’s Handbag)
Allan Moyle

1990 DICK TRACY
(Dick Tracy)
Warren Beatty

1989 DEAD BANG - KURZER PROZESS
(Dead Bang)
John Frankenheimer

1988 PATTY
(Patty Hearst)
Paul Schrader

1987 AUSGELÖSCHT
(Extreme Prejudice)
Walter Hill

1987 ARIZONA JUNIOR
(Raising Arizona)
Joel Coen

1984 ES WAR EINMAL IN AMERIKA
(Once Upon a Time in America)
Sergio Leone


DANNY TREJO (Ismael Cruz)

„Ich liebe es, im Film den Bösewicht zu spielen, denn der stirbt immer“, sagt Danny Trejo
über seine bevorzugten Rollen. „So ist das echte Leben! Wenn mich jemand bitten würde,
einen Bösewicht zu spielen, der mit allem durchkommt, würde ich ablehnen. Schließlich
bringe ich das doch meinen Jugendlichen in Not immer bei: dass das Böse am Ende verliert
und das Gute siegt. Das ist das einzige, wo sich echtes Leben und Film auf gleicher Höhe
begegnen.“

Dank dieser Einstellung kann Trejo auf eine langjährige Filmkarriere zurückblicken, doch
seinen alles andere als typischen Weg zum Erfolg musste er sich hart erarbeiten. Ob wegen
seiner Zeit im Gefängnis oder seine Unterstützung im Kampf junger Menschen gegen die
Drogensucht, ob für seine Arbeit als Schauspieler oder als Produzent - mittlerweile sind
Trejos Gesicht, sein Name und seine Verdienste in Hollywood bestens bekannt.
Er wuchs in den Straßen von Los Angeles auf, und obwohl er große Teile seiner Jugend
hinter Gittern verbrachte, hat er es weit gebracht. Nach seiner Entlassung aus San Quentin
engagierte er sich in Programmen, die das Ziel hatten, Leuten wie ihm zu helfen, die mit
Drogen- und Alkoholproblemen zu kämpfen hatten.

Jahre später kam Danny ans Set von RUNAWAY TRAIN - EXPRESS IN DIE HÖLLE
(„Runaway Train“), um einem seiner Schützlinge Hilfe anzubieten. Sofort bot man ihm die
Rolle eines Häftlings an. Seit dem trat er in dutzenden Filmen auf, darunter DESPERADO
(„Desperado“), FROM DUSK TILL DAWN („From Dusk Till Dawn“), HEAT („Heat“) mit Robert
de Niro und Al Pacino, CON AIR („Con Air“) mit Nicolas Cage und IRGENDWANN IN
MEXICO („Once Upon a Time in Mexico“) mit Johnny Depp. Man sah in auch als Onkel
Machete in den SPY KIDS-Filmen („Spy Kids“), neben Maggie Gyllenhaal in SHERRYBABY
(„SherryBaby“) sowie in Rob Zombies THE DEVIL’S REJECTS („The Devil’s Rejects“).
Außerdem spielte er die Titelrolle in Robert Rodriguez’ Fake Trailer „Machete“, der vor
Rodriguez’ PLANET TERROR im Kino gezeigt wird.

Auftritte im Fernsehen hatte Trejo in Serien wie „Kingpin“, „The District“, „NYPD Blue“, „The
X-Files“, „Desperate Housewives“, „Monk“, „Alias“, „George Lopez“ und „Stargate: Atlantis“.
Eine wiederkehrende Rolle übernahm er außerdem in der Animationsserie „King of the Hill“.
2000 gründete Trejo seine eigene Produktionsfirma Starburst und produzierte als erstes den
preisgekrönten Kurzfilm „An Eye For Talent“, gefolgt von Steve Buscemis THE ANIMAL
FACTORY („Animal Factory“). In der Entwicklung befindet sich momentan MY FATHER’S
FLAG („My Father’s Flag“) , ein Spielfilm über den Konflikt eines jungen Mannes zwischen
seinem Vater und seinem Land sowie seiner Entwicklung in einen Patrioten.

Mit Trejo 4.0 Productions gründete Danny Trejo eine weitere Firma, deren neuster Film NICE
GUYS („Nice Giys“) bereits einen Vertrieb gefunden hat. Die von Joe Eckardt inszenierte
Geschichte handelt von einer Gruppe Nachwuchsfilmemacher, die beim FBI Marijuana
klauen will, um mit dessen Verkauf ihren Film zu finanzieren, und ist mit Jason Mewes, David
Faustino, Corin Nemec, Robert Rodriguez, Eddie Furlong und Andy Dick besetzt. Außerdem
brachte Trejo 4.0 Productions kürzlich eine biografische Dokumentation über Danny Trejo
unter dem Titel CHAMPION auf DVD auf den Markt.

FILMOGRAPHIE (Auswahl)

Titel/Regie

2007 HALLOWEEN
(Halloween)
Rob Zombie

2006 SHERRYBABY
(SherryBaby)
Laurie Collyer

2005 THE DEVIL’S REJECTS
(The Devil’s Rejects)
Rob Zombie

2003 IRGENDWANN IN MEXICO
(Once Upon a Time in Mexico)
Robert Rodriguez

2003 MISSION 3D
(Spy Kids 3-D: Game Over)
Robert Rodriguez

2002 SPY KIDS 2
(Spy Kids: Island of Dreams)
Robert Rodriguez

2002 XXX - TRIPLE X
(xXx - Triple X)
Rob Cohen

2001 BUBBLE BOY
(Bubble Boy)
Blair Hayes

2001 SPY KIDS
(Spy Kids)
Robert Rodriguez

2000 WILD CHRISTMAS
(Reindeer Games)
John Frankenheimer

2000 THE ANIMAL FACTORY
(Animal Factory)
Steve Buscemi

1998 POINT BLANK
(Point Blank)
Matt Earl Beesley

1997 THE REPLACEMENT KILLERS
(The Replacement Killers)
Antoine Fuqua

1997 ANACONDA
(Anaconda)
Luis Llosa

1997 CON AIR
(Con Air)
Simon West

1995 FROM DUSK TILL DAWN
(From Dusk Till Dawn)
Robert Rodriguez

1995 HEAT
(Heat)
Michael Mann

1995 DESPERADO
(Desperado)
Robert Rodriguez

1991 WIE EIN STACHEL IM FLEISCH
(Lonely Hearts)
Andrew Lane

1985 RUNAWAY TRAIN - EXPRESS IN DIE HÖLLE
(Runaway Train)
Andrei Konchalovsky


DAEG FAERCH (Michael Myers als Kind)

HALLOWEEN ist Daeg Faerchs erste große Spielfilmrolle. Der gebürtige Kanadier, der
mittlerweile in Südkalifornien lebt, besitzt sowohl die kanadische als auch die
amerikanische Staatsbürgerschaft. Im Alter von vier Jahren begann er mit der
Schauspielerei und hat seit dem nicht nur an Independent-Filmdrehs in Kalifornien und
Arizona mitgewirkt, sondern auch mehrfach Theater gespielt, von Shakespeare bis
Vaudeville. Auch Moderieren, Tanzen und Comedy gehören zu seinen Talenten.
Mit acht Jahren schrieb und inszenierte seinen ersten, 15minütigen Kurzfilm „Duel“, den
er teilweise auch selbst schnitt. Mittlerweile entwickelt er bereits sein viertes Projekt: einen
Spielfilm über Schlägertypen und Helden in der High School, der in Los Angeles bereits
auf Interesse gestoßen ist.

Daeg lebt bei seiner Mutter und besucht noch die Schule. Er spricht fließend Französisch,
spielt gerne Fußball und fährt Skateboard. Außerdem ist er bei den Pfadfindern und
verbringt möglichst viel Zeit mit seinen Freunden und Haustieren.


DANIELLE HARRIS (Annie Brackett)

Danielle Harris gehört zu den wenigen Schauspielerinnen, denen der Sprung vom
Kinderstar zu den Erwachsenenrollen spielend gelungen ist. Ihre Karriere begann sie
bereits im Alter von sieben Jahren mit einer Rolle in der Serie „Spencer For Hire“, auf die
gleich ein Engagement in der Seifenoper „One Life To Live“ folgte.
Nach zahlreichen Filmarbeiten, zu denen neben CITY SLICKERS („City Slickers“) und
ZUM TÖTEN FREI GEGEBEN („Marked For Death“) auch die Hauptrolle in
HALLOWEEN IV („Halloween 4“) und HALLOWEEN V („Halloween 5“) gehörte, beschloss
Danielle, nach Los Angeles zu ziehen. Nur zwei Tage später bekam sie die Hauptrolle in
dem Film FAST FOOD FAMILY („Don’t Tell Mom the Babysitter’s Dead“) - und ist bis
heute in der Stadt geblieben.

In der Folge war sie in Filmen wie FREE WILLY („Free Willy“), LAST BOY SCOUT („The
Last Boy Scout“) mit Bruce Willis, DAYLIGHT („Daylight“) mit Sylvester Stallone und
DÜSTERE LEGENDEN („Urban Legend“)zu sehen. Jüngst hat sie die beiden
Independent-Produktionen LEFT FOR DEAD („Left For Dead“) und DEBATING ROBERT
LEE („Debating Robert Lee“) abgedreht.

Regelmäßige Auftritte hatte Danielle außerdem in den Fernsehserien „Roseanne“ und
„That’s Life“, dazu kamen Gastrollen unter anderem in „ER“ und „Brooklyn South“. Auch
als Sprecherin für Animationsserien wird sie immer wieder engagiert und war
beispielsweise in „Father of the Pride“ sowie als Debbie Thornberry in „The Wild
Thornberry’s“ zu hören. Die gleiche Rolle sprach sie außerdem in den beiden
Kinoabenteuern der „Rugrats“.

In ihrer Freizeit praktiziert Danielle Yoga und Pole Dancing und verbringt gerne Zeit mit
ihrer Mutter, ihren Schwestern sowie ihren beiden Hunden.

FILMOGRAPHIE (Auswahl)

Titel/Regie

2007 HALLOWEEN
(Halloween)
Rob Zombie

2004 DEBATING ROBERT LEE
(Debating Robert Lee)
Dan Polier

1998 DÜSTERE LEGENDEN
(Urban Legend)
Jamie Blanks

1996 DAYLIGHT
(Daylight)
Rob Cohen

1993 FREE WILLY - RUF DER FREIHEIT
(Free Willy)
Simon Wincer

1991 LAST BOY SCOUT
(The Last Boy Scout)
Tony Scott

1991 CITY SLICKERS - DIE GROßSTADTHELDEN
(City Slickers)
Ron Underwood

1991 FAST FOOD FAMILY
(Don’t Tell Mom the Babysitter’s Dead)
Stephen Herek

1989 HALLOWEEN V
(Halloween 5)
Dominique Othenin-Girard

1988 HALLOWEEN IV
(Halloween 4: The Return of Michael Myers)
Dwight H.Little


KRISTINA KLEBE (Lynda)

Kristina Klebe wuchs in New York City, Deutschland, Frankreich und Italien auf, spricht
die Sprachen dieser Länder fließend und weiß manchmal nicht, ob sie sich eher als
Europäerin oder als New Yorkerin fühlen soll. Die ausgebildete Rettungstaucherin lebt
mittlerweile allerdings gerne in Venice, Kalifornien. Die High School besuchte Kristina
Klebe in New York City und ging anschließend aufs Dartmouth College, wo sie ihren
ausgezeichneten Abschluss im Hauptfach Politik und dem Nebenfach Theater/Film-
Studien machte. Eine mögliche Karriere als Wettkampfreiterin gab sie bereits als
Jugendliche zugunsten einer intensiven Beschäftigung mit der Schauspielerei auf.
Ihre Begeisterung dafür entstand, als sie mit etwa sieben Jahren zusammen mit ihrer
besten Freundin einige Musical-Nummern schrieb und vor begeisterten Eltern aufführte.
Mittlerweile verfasst sie auch Gedichte, hat sich mit 16mm-Filmen beschäftigt, war vier
Jahre als Radio-DJ tätig und arbeitet aktuell auch als freiberufliche Dokumentarfilmerin.
Zur Schauspielerin ließ sich Kristina am Eugene O’Neill National Theater Institute
ausbilden. Auf der Bühne war sie bereits als Julia in „Romeo und Julia“ am Jean Cocteau
Repertory in New York sowie in verschiedenen Rollen am Public Theater sowie am New
York Theatre Workshop zu sehen.

Im Fernsehen spielte Kristina Gastrollen in den erfolgreichen Serien „Law & Order“ und
„Rescue Me“. Bereits abgedreht hat sie außerdem den Kinofilm THE ACCIDENTAL
HUSBAND („The Accidental Husband“) von Griffin Dunne, in dem sie neben Uma
Thurman und Isabella Rossellini vor der Kamera stand.


FILMOGRAPHIE (Auswahl)

Titel/Regie

2007 HALLOWEEN
(Halloween)
Rob Zombie

2007 THE ACCIDENTAL HUSBAND
(The Accidental Husband)
Griffin Dunne

2005 DELIRIOUS
(Delirious)
Tom DiCillo

2004 SHE HATE ME
(She Hate Me)
Spike Lee


HANNA HALL (Judith Myers)

Geboren und aufgewachsen ist Hanna Hall in einer Kleinstadt in den Bergen von
Colorado. Mit acht Jahren folgte sie einem Casting-Aufruf und wurde als junge Jenny im
Oscar®-Gewinner FORREST GUMP „Forrest Gump“) besetzt. Anschließend entschied
sich Hanna allerdings für eine normale Jugend in Colorado und nahm nur gelegentlich
Filmrollen an, die sie aus vollstem Herzen interessierten, etwa in Sofia Coppolas
Regiedebüt THE VIRGIN SUICIDES - VERLORENE JUGEND („The Virgin Suicides“)
oder dem von Oprah Winfrey produzierten Fernsehfilm „Amy and Isabelle“.
Nach dem Abschluss der High School studierte Hanna Filmproduktion an der
Filmhochschule in Vancouver. Mittlerweile lebt sie in Hollywood, wo sie sowohl vor als
auch hinter der Kamera arbeitet. Demnächst ist sie als Sophia Bloom in NEAL CASSADY
(„Neal Cassady“) zu sehen, bei dem sie auch an der Kamera mitarbeitete. Ihr Traum ist
es, auch weiterhin in allen Bereichen des Filmemachens tätig zu sein und eines Tages
eine eigene Produktionsfirma zu besitzen.

FILMOGRAPHIE (Auswahl)

Titel/Regie

2007 HALLOWEEN
(Halloween)
Rob Zombie

2007 NEAL CASSADY
(Neal Cassady)
Noah Buschel

1999 THE VIRGIN SUICIDES
VERLORENE JUGEND
(The Virgin Suicides)
Sofia Coppola

1994 FORREST GUMP
(Forrest Gump)
Robert Zemeckis





DER STAB

ROB ZOMBIE (Regie, Drehbuch, Produzent)

Rob Zombie ist ein versierter und ausgesprochen kreativer Autorenfilmer und Musiker, der
sein Publikum regelmäßig aufs Neue herausfordert, indem er Genregrenzen sprengt und
Neues ausprobiert.

Ab Oktober 2007 wird er sein Talent auch als Gastgeber einer Filmreihe namens „TCM
Underground“ auf dem Sender Turner Classic Movies unter Beweis stellen. Die schräge
Auswahl der in der nächtlichen Sendung vorgestellten Kultmovies stammt dabei von
Zombie selbst.

Nachdem Zombie mit dem gewalttätigen Roadmovie THE DEVIL’S REJECTS („The Devil’s
Rejects“), dem Nachfolger seines von der Kritik gefeierten Regiedebüts HAUS DER 1.000
LEICHEN („House of 1.000 Corpses“), an den Nerven seines weltweit begeisterten
Publikums gezehrt hatte, kehrte er zu seiner ersten Liebe, der Musik, zurück. „Educated
Horses“, sein erstes Album mit neuen Songs in beinahe fünf Jahren, erschien im März 2006
und erreichte Platz 5 der amerikanischen Charts. „Nachdem ich fast zwei Jahre
ununterbrochen an THE DEVIL’S REJECTS gearbeitet hatte, brauchte ich eine Pause vom
Film“, erklärt er. „Also habe ich die beste Band zusammengetrommelt, mit der ich je
gearbeitet habe, und bin zurück ins Plattenstudio gegangen.“

Zwischen Halloween und Weihnachten 2005 schloss sich Zombie mit seinem langjährigen
Produzenten Scott Humphrey in jenem Studio ein, in dem schon seine vorherigen Alben
„The Sinister Urge“ und „Hellbilly Deluxe“ entstanden waren. Herauskam dabei sein
musikalisch bisher vielseitigstes Album: „Ich wollte dieses Mal wirklich einen Schritt weiter
gehen. Und wenn ich gnadenlos harte Metal-Nummern wie ‚Let It All Bleed Out’ oder ein
melancholisches Akustikstück wie ‚Death Of It All“ höre, bin ich mir auch sicher, dass mir das
gelungen ist.“

Seit über 15 Jahren veröffentlicht Zombie seine Platten auf dem Label Geffen Records, was
ihn zum dienstältesten Künstler der von David Geffen gegründeten Firma macht. Für seine
Alben „La Sexorcisto: Devil Music, Vol. 1“ (1992), „Astro Creep: 2000“ (1995), „Supersexy
Swingin’ Sounds - The Astro Creep Remixes“ (1996), „Hellbilly Deluxe“ (1998 ), „American
Made Music To Strip By - The Hellbilly Remixes“ (1999), „The Sinister Urge“ (2001), „Past,
Present & Future - Greatest Hits“ (2003) sowie „Educated Horses“ hat Zombie außerdem
mehr Gold- und Platinauszeichnungen bekommen als jeder andere Künstler des Labels.
Zombie hat auch zahlreiche Musikvideos für sich und seine Band White Zombies inszeniert,
die viel Beachtung fanden. 1995 gewann er für „More Human Than Human“ einen MTV
Award, was ihn zum ersten Künstler machte, der für die eigene Inszenierung ausgezeichnet
wurde. Im Laufe der Jahre führte Zombie auch Regie bei den Clips anderer Musiker,
darunter etwa Ozzy Osbourne.

Doch auch die Arbeit beim Film spielt in Zombies Leben immer eine tragende Rolle. Sein
nächstes Projekt, der Animationsfilm THE HAUNTED WORLD OF SUPERBEASTO, ist
bereits in Arbeit.


FILMOGRAPHIE (Auswahl)

Titel

2007 HALLOWEEN
(Halloween)
Regie, Buch, Produzent


2005 THE DEVIL’S REJECTS
(The Devil’s Rejects)
Regie, Buch, Produzent, Musik


2003 HAUS DER 1.000 LEICHEN
(House of 1.000 Corpses)
Regie, Buch, Musik



MALEK AKKAD (Produzent)

Malek Akkad, Absolvent der Film School der University of Southern California, ist bereits seit
20 Jahren Teil der Unterhaltungsindustrie. Unter seiner Leitung hat sich Trancas
International Films zu einem vielseitigen Konzern entwickelt, der sowohl in der Produktion als
auch im Vertrieb, Management, Musik Publishing und Merchandise tätig ist.

Bereits die letzten drei Teile der erfolgreichen HALLOWEEN-Reihe („Halloween“) wurden
von Akkad produziert, der auch bei WALKING AFTER MIDNIGHT (“Walking After Midnight“),
PSYCHIC MURDERS („Psychic Murders“), dem jüngst fertig gestellten MADE IN
BROOKLYN („Made in Brooklyn“) sowie der Dokumentation „Halloween: 25 Years of Terror“
als Produzent verantwortlich zeichnete. Damit führt er eine Familientradition fort: Akkads
verstorbener Vater, Moustapha Akkad, finanzierte John Carpenters Originalfilm von 1978.
Seine Firma Trancas International Films produzierte Fortsetzungen und hält die
internationalen Rechte an der Filmreihe.

Auch als Regisseur kann Akkad einige Erfahrung vorweisen und inszenierte zahlreiche
Werbespots und Musikvideos für Kunden wie Coca-Cola und Künstler wie Lo-Ball, Simon
Shaheen und Kazem. Außerdem drehte er den bereits erwähnten Spielfilm PSYCHIC
MURDERS mit James Russo, Henry Rollins und Terry Farrell. Momentan entwickelt er THE
PRINCESS OF ALHAMBRA, ein im mittelalterlichen Spanien angesiedeltes Historienepos
nach einem Drehbuch von Oscar®-Gewinner Robert Bolt.

Akkads Firma Trancas verwaltet auch eine umfangreiche Filmbibliothek, die Titel wie
HALLOWEEN („Halloween“), HALLOWEEN IV („Halloween 4“), HALLOWEEN V („Halloween
5“), PARANOIA („Hell Night“) und OMAR MUKHTAR - LÖWE DER WÜSTE („Lion of the
Desert“) umfasst. Außerdem gehören eine Merchandise-Abteilung sowie die Musik
Publishing-Firma Jack-O-Lantern Music zum Unternehmen. Kürzlich wurden darüber hinaus
Management- und Fernsehabteilungen eröffnet, die bereits einige Projekte in der
Entwicklung haben.

Seine neu gegründete Firma Paranormal Pictures hat jüngst die Produktion der
Gangsterkomödie MADE IN BROOKLYN (“Made in Brooklyn”) abgeschlossen. Auch der
Dokumentarfilm „Halloween: 25 Years of Terror“ wurde unter diesem Label produziert.


FILMOGRAPHIE (Auswahl)

Titel

2007 HALLOWEEN
(Halloween)
Rob Zombie

2006 MADE IN BROOKLYN
(Made in Brooklyn)
Gregory Alosio

2002 HALLOWEEN: RESURRECTION
(Halloween: Resurrection)
Rick Rosenthal

2002 PSYCHIC MURDERS
(Psychic Murders)
Malek Akkad

1998 HALLOWEEN H20
(Halloween H20: 20 Years Later)
Steve Miner

1996 WALKING AFTER MIDNIGHT
(Walking After Midnight)
Steve Coughlin

1995 HALLOWEEN VI
(Halloween: The Curse of Michael Myers)
Joe Chappelle


ANDY GOULD (Produzent)

Andy Gould wurde in der Gemeinde Brixton in Südlondon geboren. 1969 trat er einen Job
bei Chappell Music, was zum Beginn einer phänomenalen Karriere im Musikgeschäft wurde.
Gould arbeitete mit einigen der größten Musiker der 70er Jahre zusammen und überquerte
schließlich den großen Teich, um mit Firmen wie CBS, Worldwide Entertainment und
Concrete Management zusammenzuarbeiten, bevor er seine eigene Firma AGM gründete.
2001 schlossen sich Gould und sein AGM-Team mit The Firm zusammen; vier Jahre später
gründete er zusammen mit Irving Azoff die Spectacle Entertainment Group.

Während er Ende der 60er Jahre für Chappell Music Notenblätter zustellte, übernahm ihn Air
London, die Firma von Sir George Martin. Dort wurde er zu einem der legendären Tea Boys,
die Martin, den anderen Chefs von Air London und natürlich den Beatles Tee ausschenkten.
Goulds Managerkarriere begann in den frühen 70ern bei Screen Gems Music (EMI), wo er
mit Carole King, David Gates und anderen etablierten Songschreibern zusammenarbeitete.
Später half er, die Pebble Beach Studios sowie Pebble Beach Records aufzubauen, wo er
arbeitete, als CBS ihn abwarb und nach New York holte. In der dortigen Unterabteilung CBS
Songs arbeitete Gould mit Billy Joel, ELO und Kansas zusammen und hatte große Erfolge
mit Pat Benatar, Rainbow und den Pointer Sisters.

Als er einige Zeit später zu Worldwide Entertainment wechselte, war er nicht nur für Künstler
wie Kool & the Gang, Regina Belle und The Manhattans zuständig, sondern managte auch
Max Norman, der als Produzent die Aufnahmen zu Ozzy Osbournes Debütalbum „Blizzard of
Oz“ beaufsichtigte. Durch diese Verbindung kam Gould mit der Hardrock-Musik in
Berührung, die das nächste Kapitel seiner Karriere bestimmen würde.
1989 gründeten Gould und Walter O’Brien Concrete Management, eine Abteilung von
Concrete Marketing, die sich als treibende Management-Kraft hinter dem Erfolg von Bands
wie White Zombie und Pantera erwies, die zusammen mehr als 30 Millionen Platten weltweit
verkauften. Gould und O’Brien gehörten damit zu denn erfolgreichsten Management im
Rockgeschäft.

1997 verließ Gould die Firma und gründete mit Andy Gould Management, AGM, seine
eigene. Seine Klientenliste war eine der beeindruckendsten der Szene und umfasste neben
Rob Zombie Linkin Park, Powerman 5000, Static X und Monster Magnet. Die
Zusammenarbeit mit Zombie bescherte Gould 2000 auch den Posten eines
Filmproduzenten, als Zombie sein erfolgreiches Debüt HAUS DER 1000 LEICHEN („House
of 1000 Corpses“) schrieb und inszenierte. Auch bei der Fortsetzung THE DEVIL’S
REJECTS („The Devil’s Rejects“) war Gould wieder als Produzent mit von der Partie.
2001 vereinte Gould die Belegschaft seiner AGM mit der Konkurrenz von The Firm. Als einer
der Chefs der Musikabteilung war er fortan auch für Künstler wie Korn, Limp Bizkit,
Audioslave, Enrique Iglesias, Puddle of Mudd und Staind verantwortlich. Vier Jahre später
gründete er dann gemeinsam mit dem legendären Musikmanager die Firma Spectacle
Entertainment Group, zu deren Klienten nun Rob Zombie, Damian Marley und Jurassic 5
gehören.


FILMOGRAPHIE (Auswahl)

Titel

2007 HALLOWEEN
(Halloween)
Rob Zombie

2005 THE DEVIL’S REJECTS
(The Devil’s Rejects)
Rob Zombie

2003 HAUS DER 1.000 LEICHEN
(House of 1.000 Corpses)
Rob Zombie




PHIL PARMET (Kamera)

Nach THE DEVIL’S REJECTS („The Devil’s Rejects“) arbeitet Phil Parmet schon zum
zweiten Mal mit Rob Zombie zusammen. Seine Karriere begann er als Dokumentarfilmer und
-kameramann. Von New York aus drehte er mehr als 60 Dokumentationen für den
amerikanischen und internationalen Nachrichtenmarkt, darunter auch die preisgekrönten
Filme „Harlan County USA“ und „American Dream“.
1990 zog er nach Los Angeles, um seine Karriere beim Spielfilm fortzusetzen. Eine seiner
ersten Arbeiten dort war 1992 Alex Rockwells Sundance-Gewinner IN THE SOUP („In the
Soup“). Insgesamt stand er bisher bei über 20 Filmen hinter der Kamera, darunter NINA’S
LOVER („Nina Takes a Lover“), TWO SMALL BODIES („Two Small Bodies“), FOUR ROOMS
(„Four Rooms“), FRANKIE THE FLY („The Last Days of Frankie the Fly“), Steve Buscemis
THE ANIMAL FACTORY („Animal Factory“) und DALLAS 362 („Dallas 362“) von Scott Caan.
Auch bei Buscemis dritter Regiearbeit LONESOME JIM („Lonesome Jim“) war er 2004 mit
von der Partie. Außerdem drehte Parmet Musikfilme wie Led Zeppelins THE SONG
REMAINS THE SAME und NO NUKES.
Seine Arbeiten als Fotograf wurden seit den späten 70er Jahren in zahlreichen Museen und
Galerien in New York, Los Angeles, Paris und Berlin ausgestellt und veröffentlicht. Seine
erste Solo-Ausstellung fand 1987 in der renommierten Gallerie des Alfred Stiegltz’s Photo

Club New York statt und zeigte die zweijährige Dokumentation des Falls der Duvalier-
Regierung sowie den Beginn der Demokratisierung in Haiti.


FILMOGRAPHIE (Auswahl)

Titel Regie

2007 HALLOWEEN
(Halloween)

2005 THE DEVIL’S REJECTS
(The Devil’s Rejects)
Rob Zombie

2005 LONESOME
(Lonesome Jim)
JIM Steve Buscemi

2003 DALLAS 362
(Dallas 362)
Scott Caan

2000 THE ANIMAL FACTORY
(Animal Factory)
Steve Buscemi

1997 FRANKIE THE FLY
(The Last Days of Frankie the Fly)
Peter Markle

1995 FOUR ROOMS
(Four Rooms)
Alexandre Rockwell u.a.

1994 NINA’S LOVER
(Nina Takes a Lover)
Alan Jacobs

1993 TWO SMALL BODIES
(Two Small Bodies)
Beth B.

1992 IN THE SOUP - ALLES KINO
(In the Soup)
Alexandre Rockwell



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