Liebe in mir, Die (Special)

Tomtec


Sony
Pictures
Releasing

präsentiert
einen Film von

MIKE BINDER
mit
ADAM SANDLER



DON CHEADLE
JADA PINKETT SMITH
LIV TYLER
SAFFRON BURROWS

Regie und Drehbuch
MIKE BINDER

Produktion
JACK BINDER
MICHAEL ROTENBERG

Ausführende Produktion
JACK GIARRAPUTO
LYNWOOD SPINKS

Kamera
RUSS ALSOBROOK


Kinostart: 16. August 2007
www.die-liebe-in-mir.de






BESETZUNG

ROLLE.......................DARSTELLER...................SYNCHRONSPRECHER

Charlie Fineman..........ADAM SANDLER................Dietmar Wunder
Alan Johnson..............DON CHEADLE...................Floarian Halm
Janeane Johnson........JADA PINKETT SMITH.........Cl. Ubschat-Migues
Angela Oakhurst.........LIV TYLER..........................Elisabeth Günther
Donna Remar..............SAFFRON BURROWS........Sabine Falkenberg
Richter Raines............DONALD SUTHERLAND......Otto Mellies


STAB

Regie, Drehbuch..............................MIKE BINDER
Produktion......................................JACK BINDER, MICHAEL ROTENBERG
Ausführende Produktion...................JACK GIARRAPUTO, LYNWOOD SPINKS
Kamera...........................................RUSS ALSOBROOK
Szenenbild......................................PIPO WINTTER
Schnitt............................................STEVE EDWARDS, JEREMY ROUSH
Kostüm...........................................DEBORAH L. SCOTT
Musik..............................................ROLFE KENT
Musikberatung.................................DAVE JORDAN


Deutsche Bearbeitung......................Film&Fernseh Synchron GmbH
Deutsches Dialogdrehbuch...............Axel Malzacher
Deutsche Dialogregie.......................Axel Malzacher



KURZINHALT

Im College waren sie Zimmergenossen und unzertrennliche Kumpels, doch dann verloren sie sich Jahre lang aus den Augen. Als Zahnarzt Alan Johnson (DON CHEADLE) seinen einstmals besten Freund Charlie Fineman (ADAM SANDLER) zufällig an einer Straßenecke in Manhattan wiedertrifft, traut er seinen Augen nicht: Fünf Jahre sind vergangen, seitdem Charlie, einst selbst ein renommierter Zahnarzt, seine Familie am 11. September 2001 verloren hat – und seither ist es ihm unmöglich, den Weg wieder zurück ins Leben zurückzufinden: Einst stets gut gelaunt und positiv eingestellt, lebt der gebrochene Mann nunmehr in seiner eigenen Welt. Aber auch Alan hat sein Päckchen zu tragen: Obwohl er eigentlich ein perfektes Leben mit schöner Frau, hinreißenden Kindern und Erfolg im Beruf führt, fühlt er sich von der Last der Verantwortung überfordert. Schnell stellen Charlie und Alan fest, dass beide an diesem entscheidenden Moment ihres Lebens vor allem eines brauchen: einen Freund, an dem sie sich aufrichten können.

PRESSENOTIZ

Komödienrstar Adam Sandler in seiner bewegendsten und emotionalsten Rolle. In dem Drama von Mike Binder (An deiner Schulter) läuft der Star von Blockbustern wie 50 ERSTE DATES, DIE WUTPROBE und KLICK an der Seite des Oscar®-nominierten Vollblutschauspielers Don Cheadle (HOTEL RUANDA, L.A. CRASH) zu großer Form auf. Unterstützt werden sie in diesem bewegenden Film über Verlust, Trauer, Verantwortung, Freundschaft und die wirklich wichtigen Dinge im Leben von einem großartigen Esemble, darunter Liv Tyler, Jada Pinkett Smith, Saffron Burrows und Donald Sutherland.




PRODUKTIONSNOTIZEN

„Ich wollte schon immer eine Geschichte über Freundschaft schreiben“, sagt Mike Binder, Autor und Regisseur des neuen Columbia-Pictures-Dramas DIE LIEBE IN MIR, in dem Adam Sandler und Don Cheadle als alte Freunde zu sehen sind, die nach Jahren wieder zusammenfinden. Einer erweist sich als Rettungsanker für den anderen, während beide sich durch einen schwierigen Abschnitt ihres Lebens manövrieren. „Jeder von uns braucht einen Freund, der uns durch schwere Zeiten hilft. In diesem Film geht es um Kommunikation – um zwei Männer, die gemeinsam lernen, miteinander zu reden.“

Im Mittelpunkt von DIE LIEBE IN MIR steht die Beziehung zwischen Charlie Fineman (Sandler) und Alan Johnson (Cheadle), einst Zimmergenossen im College, die sich nach Jahren zufällig wieder treffen. Charlie hat seine gesamte Familie verloren. Seine Trauer ist so groß, dass er sich isoliert und aus seinem bisherigen Leben zurückgezogen hat. Alans Leben mag im Vergleich perfekt erscheinen. Dennoch fühlt er sich überfordert von seiner Familie und seiner beruflichen Verantwortung und braucht Unterstützung, um zu erkennen, was für ein glückliches Leben er tatsächlich führt. „Einer der gemeinsamen Nenner für Menschen, die den Verlust eines geliebten Menschen zu verkraften hatten, ist, dass sie von Freunden oder Familie aus ihrem Tief gerettet wurden. Das wollte ich in meinem Film zeigen“, meint Binder. „Alan hingegen ist nicht in der Lage, anderen zu kommunizieren, was er braucht. Seine Ehe ist toll, aber er kann sich nicht darüber freuen. Im Kern dieses Films steckt die Geschichte zweier Männer, die niemanden haben, mit dem sie reden können, aber die im Verlauf der Handlung feststellen, dass sie sich aneinander festhalten können.“

Um Sandler und Cheadle besetzte Binder eine Gruppe erfahrener Schauspieler und aufstrebender Stars. Jada Pinkett Smith spielt Janeane Johnson, Alans unerschütterliche und schöne Frau, und Liv Tyler ist Angela Oakhurst, eine junge Therapeutin, deren aufrichtiges Bedürfnis, Menschen zu helfen, der entscheidende Anschub für Charlie auf seinem Weg zum Wiedereinstieg in sein altes Leben sein könnte. Saffron Burrows wurde als Donna Remar besetzt, eine schöne aber von Problemen geplagte Frau, die auf unerwartete Weise in das Leben von Charlie und Alan tritt. Abgerundet wird die Besetzung von Donald Sutherland als Richter Raines. Regisseur Mike Binder, der selbst ein renommierter Schauspieler ist, besetzte sich selbst als Charlies Geschäftsführer Sugarman.

Eine solch beachtliche Besetzung anziehen zu können, ist ein Indiz für die Stärke von Binders Geschichte und seiner üppigen Charakterisierungen. „Mike schreibt mit der Besetzung im Kopf“, sagt sein Bruder Jack Binder, der als Produzent des Films fungiert. „Wenn sie erst einmal an Bord sind, dann arbeitet er mit ihnen an ihrem Hintergrund und schneidert ihnen das Material auf den Leib zu. Zunächst sind die Schauspieler aber erst einmal einfach begeistert von seinem Schreibstil.“

Als erfahrener Schauspieler verfügt Binder über die nötige Sensibilität, den Prozess des Schauspielens zu verstehen und ein entsprechend vertrauensvolles Umfeld zu schaffen, in dem sich Zusammenarbeit wie von selbst ergibt. Ko-Produzentin Rachel Zimmerman sagt dazu: „Mike nimmt nicht von allzu vielen Leuten Anmerkungen zu seinen Drehbüchern entgegen, aber einem Schauspieler schenkt er immer sein Ohr.“

Die Kulisse des Films ist wie eine weitere Figur der Geschichte. In vielen der Außenaufnahmen wurden Restaurants und Bars, Kinos und Wohnhäuser in New York gemäß dem Kontext des Stoffs gewinnbringend eingesetzt. Binder konzentriert sich dabei nicht auf die Sehenswürdigkeiten und Örtlichkeiten, die die Stadt berühmt gemacht haben, sondern richtet seinen Fokus auf die alltäglichen Plätze, die der Stadt ihren ureigenen Charakter geben.

„All die Sequenzen, in denen Charlie und Alan in der Nacht mit ihrem motorbetriebenen Roller durch die Stadt fahren oder um drei Uhr morgens Chinesisch essen gehen – all das ist Teil dessen, wie sich jemand in New York fühlt, wenn er einsam ist und Probleme hat – oder einfach nur seine Freiheit genießen will. Die Stadt reflektiert sehr stark, wie sich die beiden Protagonisten gerade fühlen“, sagt Schauspielerin Saffron Burrows.

„Es ist eine New Yorker Geschichte“, merkt Zimmerman an. „Der Beschluss, vor Ort zu drehen, war eine der wichtigsten Entscheidungen, die während der Vorproduktion getroffen wurden. Der Film ist davon geprägt, Adam Sandlers Charakter zu beobachten, wie er in der Kälte auf seinem Roller durch die Straßen von New York fährt. Das hätte sich nirgendwo anders als in New York selbst darstellen lassen können.“

Die Crew absolvierte im Verlauf des einen Monats Dreharbeiten in New York ein beachtliches Pensum. „Wir nutzten jede denkbare Gelegenheit, so viel wie möglich aus den Außenaufnahmen, Kulissen und dem besonderen Stil von New York herauszuholen – wir drehten alles bis einschließlich direkt vor die Haustüren der Gebäude“, kommentiert Jack Binder. In langen Nächten im East Village, wo der Großteil der Rolleraufnahmen abgewickelt wurde, fing die Crew die Seele der Stadt ein.

Einer der Gründe, warum die Geschichte in New York spielt, hat damit zu tun, dass DIE LIEBE IN MIR auf Mike Binders Erlebnissen und Beobachtungen eines besonders tragischen Tages basiert. Der Autor und Regisseur war am 11. September 2001 in New York. „Ich ging durch die Straßen und sah Menschen, die an diesem einen Tag deren gesamtes Leben komplett aus den Angeln geworfen wurde“, erinnert er sich. „Eineinhalb Jahre später kehrte ich mit meiner Familie nach New York zurück und erinnerte mich an all die Menschen, die ich gesehen hatte. Ich überlegte mir, dass für viele von ihnen dieser eine Tag niemals geendet hat – ihr Trauma hält immer noch an. So ergab sich die Idee, eine Geschichte über einen Überlebenden Jahre nach der Tragödie zu erzählen – und von den Menschen, die ihm wieder auf die Beine helfen.“

Diese Grundidee für ein Drehbuch sprach Binders langjährigen Freund und Produzent Michael Rotenberg an, der sich an jenem schicksalhaften Tag mit dem Regisseur in New York aufgehalten hatte. „In einem einzigen Augenblick kann sich das Leben eines Menschen von Grund auf ändern“, sagt er. „Ob das nun 9/11 ist oder ein Tsunami oder ein anderes katastrophales Ereignis, die Beliebigkeit des Schicksals kann einem Menschen alles nehmen, was er geliebt hat. Und dann, nach einigen Wochen einer Zeit, in der die gesamte Welt an der Seite dieser Menschen zu stehen scheint, sind sie gezwungen, alleine mit der Situation zurecht zu kommen.“

DIE LIEBE IN MIR heißt im Original REIGN OVER ME. Dieser Titel bezieht sich auf den Song „Love Reign O’er Me“, der das Album „Quadrophenia“ von The Who beschließt. Binder erzählt, dass er diesen Song immer und immer wieder spielte, während er das Drehbuch schrieb. Wie in Binders Film geht es auch auf dem Konzeptalbum von The Who um eine gebrochene Persönlichkeit, die sich außer Stande sieht, mit ihrer Umwelt zu kommunizieren. „,Quadrophenia‘ war ein ganz besonderes Album für mich, als ich aufwuchs“, erinnert sich Binder. „Ich war ein großer Fan von The Who und ich wollte, dass mein Film die gleiche Atmosphäre widerspiegelt wie ihre Arbeit – eine Art von freudvollem Schmerz.“

Binder hat immer zu Musik geschrieben. Sein Geschmack ist breit gefächert, aber für seinen Film konzentrierte er sich auf eine bestimmte Ära, die in seinen Augen Charlie Fineman am besten wiedergab. „Menschen halten sich an Musik aus einem bestimmten Teil ihres Lebens fest. In Charlies Fall ist das eine Ära, bevor seine Frau in sein Leben trat. Er kehrt also zu einer früheren Zeit zurück und steigert sich in die Musik der 70er und 80er Jahre hinein, um all das fern zu halten, was er seither durchmachen musste. Er versteckt sich in seiner Ära der Musik.“

Die eigenwillige Musikauswahl ist nur eines der untrüglichen Kennzeichen von Mike Binder als Autor und Regisseur. Zimmerman weist darauf hin, dass sich Binders Gespür für das Geschichtenerzählen perfekt für DIE LIEBE IN MIR eignete. „Sein Hintergrund ist das unabhängige Filmemachen“, sagt sie. „Er konzentriert sich auf die Geschichte und die Beziehungen zwischen den Figuren. Weil er oft selbst auch kleine Rollen in seinen Filmen spielt, kann er sehr eng mit den Schauspielern arbeiten. Daraus resultiert, dass die Schauspieler ihm vertrauen und sich auf seine Instinkte verlassen.“

Ein weiteres Kennzeichen von Binders Stil ist der subtile und sensible Humor, den er in seine Drehbücher einarbeitet. Wie schon in The Upside of Anger (An deiner Schulter, 2003) und anderen Filmen fängt Binder mit seinem sanften Humor die bittersüßen Momente des Lebens am besten ein. „Wir haben uns viel Mühe gegeben, auch die Komödie in dem eigentlich ernsten Stoff zu herauszuarbeiten, weil sie ein gutes Gegengewicht zu der Tragödie bietet, die Charlie zu verarbeiten hat“, sagt Cheadle.

„Jedes meiner Drehbücher beginnt als Komödie, aber meine liebsten Komödien fußen immer in der Realität“, meint Binder. „Daran ist mir gelegen, aber die Geschichten scheinen sich immer zu dramatischen Themen zu entwickeln.“




ÜBER DIE FIGUREN

Für Mike Binder ist der wichtigste Aspekt bei der Besetzung eines Films das Finden von Schauspielern, deren Reaktion auf das Material aus einer tiefen emotionalen Verbundenheit mit den Figuren rührt. „Ich will nicht, dass jemand einen Film des Geldes wegen macht oder weil man die Karriere voranbringen will“, sagt er. „Ich suche nach Schauspielern, die sagen: ,Diese Rolle hat etwas, was mich zutiefst berührt.‘“

Binder begann den Besetzungsprozess, indem er sich auf die Suche nach dem Schauspieler machte, der Charlie Fineman, den verlorenen Mann im Kern der Geschichte, spielen könnte. „Charlie ist es niemals gelungen, von der Couch aufzustehen“, erklärt der Autor und Regisseur. „Er redet mit niemandem, er fährt nachts auf seinem Roller ziellos durch die Stadt und pflegt keinerlei Beziehungen.“ Für die richtige Balance aus leicht komischen und herzzerreißenden Momenten wählte der Filmemacher Adam Sandler.

Binder findet, dass es Sandler war, der der Figur Leben einhauchte und diesen Mann, der einen großen Verlust erlebt hat, wahrhaftig darstellte. „Ich bin begeistert von der Figur, die er erschaffen hat“, sagt Binder. „Er ist einzigartig. Ich bin begeistert davon, wie er geht, wie er mit Cheadle darum streitet, wer von ihnen Schlagzeug und wer Gitarre spielen darf. Er ist die Art von Freund, die man immer haben wollte. Da steckt eine Demut in der Figur, die mich lachen lässt.“

Beim Erarbeiten der Rolle recherchierten Sandler und Binder die Psychologie von Menschen, die den Verlust eines geliebten Menschen verarbeiten mussten. „Wir haben beide viel gelesen und mit so vielen Menschen gesprochen, wie es uns möglich war“, sagt Binder. „Wir haben Therapeuten, Ärzte und Leute befragt, die ihre Familien verloren haben, sprachen mit Menschen, die mit dem Verlust ihrer Ehepartner oder Eltern fertig werden mussten oder deren Trauer über den Tod von Cousins dritten oder vierten Grades weniger unmittelbar war.“ Dies ermöglichte den Filmemachern und Schauspielern ein Verständnis für die Auswirkungen des schrecklichen Verlusts auf jemanden wie Charlie und es ließ sie auch verstehen, wie die Reaktion dieses einzelnen Menschen all die anderen um ihn herum beeinflusst.

Verständnis für beide Perspektiven war natürlich von entscheidender Bedeutung, da die Figur des Charlie letztlich nur der Ausgangspunkt war. Denn im Zentrum des Films steht die tiefgründige Freundschaft zwischen Charlie und seinem lange verloren geglaubten College-Zimmergenossen Alan Johnson. „Wann immer ich über Menschen in unterschiedlichen Szenarien las, die einen schrecklichen Verlust zu verdauen hatten, kam die Rede auf die Liebe einer einzelnen Person, ein Freund oder ein Mitglied der Familie, die ihnen durch die schwere Zeit half und sie den Blick wieder nach vorn richten ließ“, sagt Binder.

Die Aufgabe, genau das auf der Leinwand darzustellen, fiel Don Cheadle zu. Gleich beim ersten Mal, als Binder die beiden Schauspieler zusammen sah, wusste er, dass ihre Beziehung funktionieren würde. „Sie waren zu Besuch bei mir zu Hause und hingen gemeinsam im Garten herum. Man konnte sofort sehen, dass die beiden blendend miteinander auskamen“, sagt er. „Sie haben viele vergleichbare Qualitäten und Interessen. Beide sind sportlich, sie sind talentierte Musiker, intelligente und talentierte Jungs. Die Chemie stimmte einfach.“

Cheadle findet, dass diese Chemie sich direkt auf die Figuren auf der Leinwand überträgt. „Die Figur, die ich spiele, ist am Ende und auch Adams Figur ist am Ende“, meint der Schauspieler. „Es war interessant, diese beiden Typen zu spielen, die einander brauchen, um sich über die Dinge in ihrem Leben klar zu werden, auch wenn man am Ende des Films noch nicht weiß, was genau es eigentlich ist, was sie gelernt haben. Wir geben keine einfachen Antworten und das ist das Interessante daran.“

Obwohl Charlie derjenige ist, der mit elementaren Problemen fertig werden muss, ist auch Alan nicht frei von Belastungen. „Zu Beginn ihrer Beziehung geht es Alan nicht darum, Charlie zu helfen – Alan will einfach nur Alan helfen“, überlegt Cheadle. „Er hat ein Ventil entdeckt, jemanden, mit dem er seine Zeit verbringen kann. Das hat er schon lange nicht mehr gehabt. Und genau das ist es, was er braucht. Er nutzt die Tatsache aus, dass Charlie krank vor Trauer ist, um von seiner Frau die Erlaubnis zu bekommen, mehr Zeit mit Charlie verbringen zu dürfen. Aber das hat unbeabsichtigte Folgen: Er erhält dadurch eine neue Lebensperspektive, eine Dankbarkeit dafür, was er hat, und eine neu erwachte Zuneigung für die Menschen in seinem Leben.“

Die Probleme, die Alan zu bekämpfen hat, sind nicht die Art von unlösbaren, nicht wieder zu kittenden Meinungsverschiedenheiten von zwei Menschen, die sich auseinander gelebt haben. Treffender wäre es, von einem Tief in einer ansonsten starken Ehe zu sprechen. „Dons Figur befindet sich einer gesunden Ehe. Er kann sich aber einfach nicht darüber freuen“, sagt Binder. „Er muss einfach wieder etwas nach Luft schnappen, ist aber nicht in der Lage, dieses Bedürfnis zu äußern. Zufällig ist es seine Beziehung zu Charlie, die den entsprechenden Anschub leistet. Wenn Charlie und Alan nachts losziehen, dann suchen sie nicht nach schnellen Affären oder wollen sich betrinken und irgendwelchen Mist anstellen – sie wollen einfach nur Spaß haben, wie ihn unschuldige Kids haben. Es ist schön, wenn man Erwachsenen dabei zusehen kann, wie sie einfach nur ein wenig Spaß haben wollen und das nicht in den üblichen ,Erwachsenenspaß‘ ausarten lassen wollen..“

Obwohl die Beziehung zwischen Charlie und Alan das Herzstück des Films ausmacht, zeigen die Figuren um sie herum, wie die Veränderungen im Leben eines Einzelnen unweigerliche Auswirkungen auf die Menschen in ihrem Umfeld haben. Jada Pinkett Smith, die als Alans Ehefrau Janeane zu sehen ist, verstand, dass ihre Figur stark, aber unter keinen Umständen dominierend sein durfte. „Ich fand, dass es wichtig wäre, ihre innere Stärke zu betonen, sie aber trotzdem als Frau zu zeichnen, der es wichtig ist, dass Alan zu ihr zurückkehrt – und dass sie diejenige ist, zu der Alan zurückkehren will“, erklärt Pinkett Smith. „Die Balance war sehr interessant. Sie ist sehr geduldig, sie kennt und liebt ihren Ehemann. Und sie ist überzeugt, dass es einen Ausweg für sie gibt.“

„Janeane muss eine starke Frau sein – sonst würde man sich womöglich fragen, warum sie ihn all diese Dinge mit ihr anstellen lässt“, sagt Binder. „Aber wenn man sieht, wie sie miteinander umgehen, dann versteht man besser, was sich bei ihnen zu Hause abspielt. Sie lässt ihm nichts durchgehen. Gleichzeitig ist sie ausdauernd und sehr tolerant, während er all das durchmacht, was er durchmachen muss.“

Liv Tyler spielt die Therapeutin Dr. Angela Oakhurst, die im Leben von Alan und Charlie eine besondere Rolle spielt. „Meine Figur arbeitet im selben Gebäude, in dem auch Dons Figur arbeitet. Er braucht dringend jemand, dem er sich anvertrauen kann, bringt aber nicht den Mut auf, einen Termin zu verabreden. Also wartet er und tut dann so, als wäre es reiner Zufall, dass sie einander immer wieder über den Weg laufen. Sie ist die Person, die ihm einfällt, als Charlie signalisiert, dass er nun bereit ist, die Hilfe anzunehmen, die er braucht.“

Die Figur der Donna Remar tritt auf ungewöhnliche Weise ins Leben von Alan und Charlie. Für diese Rolle suchte Binder nach einer Schauspielerin, die überzeugend beide Enden des emotionalen Spektrums darstellen konnte. Er fand Saffron Burrows, die er das erste Mal auf einer Bühne in einem Theaterstück in London sah. „Sie war einfach umwerfend. Ich wusste, dass sie die Richtige für die Rolle war“, sagt er. „Ich brachte sie und Adam zusammen und man konnte sehen, dass ihre mitfühlende Unbeholfenheit wirklich gut funktionierte. Sie ist eine wunderbare Schauspielerin.“

Der Regisseur beschreibt Burrows’ Figur als Frau, die sich an einer Stelle ihres Lebens befindet, in der ihr Schmerz ebenso groß ist wie der von Charlie und Alan. „Sie ist eine schöne Frau, der die Trennung von ihrem Ehemann nachhaltig zugesetzt hat“, sagt er. „Sie ist eine ungewöhnliche Gestalt, die immer wieder in Alans Zahnarztpraxis auftaucht und ihm auf merkwürdige Weise den Hof macht. Je besser wir sie kennenlernen, desto mehr können wir sehen, wie tief ihre seelischen Wunden sind.“

Burrows sagt über ihre Figur: „Donna hat echte Probleme. Ich sehe sie als völlig losgelöst. Sie ist nicht an irgendeinen Mann gebunden. Sie ist wie ein Zelt, das im Wind flattert. Es hat Spaß gemacht, sie zu spielen.“

Für eine weitere Schlüsselrolle besetzte Binder sich selbst. Als sie die erste Fassung des Drehbuchs zum ersten Mal gelesen hatte, wusste Ko-Produzentin Rachel Zimmerman sofort, welche Rolle er spielen wollen würde: den „unbequemen“ Sugarman.

„Mike würde niemals sagen, dass Sugarman unsympathisch ist. Er wählt sich diese Figuren aus, weil er selbst ein Sympathieträger ist“, erläutert sie. „Er spielt gerne. Das gibt ihm das Gefühl, Teil des Teams zu sein – und dem Rest der Besetzung geht es im Gegenzug genauso. Und mal ganz abgesehen davon: Sugarman ist in ein paar ziemlich tollen Szenen mit von der Partie.“



ÜBER DIE PRODUKTION

Beim Versammeln der Techniker und des kreativen Teams hinter der Kamera wandte sich Mike Binder zunächst an seinen Bruder und Produktionspartner Jack Binder. Durch ihre gemeinsame Arbeit an einer Reihe von Filmen hat sich zwischen den beiden eine einfache und schnelle Art der Kommunikation entwickelt. Wenn es um die tatsächliche Produktion geht, teilen die beiden den unbedingten Glauben an ihre „Augen zu und durch“-Philosophie: „Im Grunde unseres Herzens sind wir Guerilla-Filmemacher – das bringen wir in alle Filme ein, an denen wir arbeiten. Das ist eine große Hilfe für uns, unsere Art von Filmen zu machen und es erzeugt viel Energie im filmischen Prozess. Mike ist ein überaus beweglicher, schneller Filmemacher. Er mag es einfach, mit diesem hohen Tempo am Set zu arbeiten.“

Mit dieser Philosophie als Grundlage war es für die beiden Brüder wichtig, einen Kameramann zu finden, der mit ihrem Tempo Schritt halten konnte. Russ Alsobrook, der bereits als Kameramann für Binders HBO-Serie „The Mind of a Married Man“ und seinen Spielfilm Man About Town (2006) fungierte, war vertraut mit Binders Inszenierungsstil und war das Drehtempo aufgrund seiner großen Erfahrung mit Fernsehserien gewöhnt. Alsobrook war begeistert, mit hochmoderner digitaler Technologie arbeiten zu können, um den grobkörnigen Realismus von Charlie Finemans New York City einfangen zu können.

Binder erforscht gewisse universelle Themen in seinem Drehbuch – Freundschaft, Kommunikation, Verlust. Aber DIE LIEBE IN MIR ist auch ein intimer Blick auf die höchst persönliche Geschichte eines Mannes. Dem Regisseur war es wichtig, das auch visuell entsprechend zu vermitteln. „Ich wollte die Geschichte unbedingt aus der Sicht eines Mannes von der Straße erzählen“, sagt er. „Dafür benötigte ich keine grandiosen, ausschweifenden Aufnahmen der Stadtsilhouette aus dem Helikopter. Ich wollte mich mit Charlie auf der Straße bewegen, seinen Blickpunkt wiedergeben. Das verleiht dem Film einen völlig anderen Look.“ Um ihre Sache so gut wie möglich zu machen, studierten Binder und Alsobrook einen New Yorker Klassiker, Martin Scorseses Taxi Driver (Taxi Driver, 1976), um sich von dessen inspirierender Art des visuellen Geschichtenerzählens anregen zu lassen.

In besagten Szenen folgt die Kamera Adam Sandlers Figur auf dessen motorbetriebenen Roller durch eine befremdlich leere Stadt. Die High-Definition-Digital-Systeme von Panavision half den Filmemachern, eine sich bewegende Kulisse innerhalb der Stadt zu gestalten und einen geschönten, strahlenden Blick auf ein New York wie auf einer Postkarte zu vermeiden. „Unsere Tiefenschärfe reichte bei diesen Kameras sehr viel weiter als man sehen kann – endlose Straßenblöcke und wir mussten uns beim Ausleuchten nicht wie verrückt verrenken“, erzählt der Regisseur. „Wenn sich das Publikum den Film ansieht, wird es sich, wie ich hoffe, fühlen, als befände es sich mitten in der Stadt – und nicht wie Beobachter, die einen Film über New York ansehen.“

Produzent Jack Binder merkt an: „Für Filmemacher ist das ein unglaubliches Werkzeug. Die digitale Technologie ermöglicht es einer Produktion, sich blitzschnell zu bewegen. Es nimmt das existierende Licht völlig auf und limitiert damit die Abhängigkeit von mühseligen und langwierigen Ausleuchtungsarien.“

„Es war fantastisch, zuerst in New York zu arbeiten und die Atmosphäre der Stadt aufzusaugen, während wir auf den Straßen filmten“, erinnert sich Saffron Burrows. „Es war gut, ein Gefühl dafür zu haben, wie kalt es dort im Februar ist. Jedes Mal, wenn wir später in Los Angeles Szenen drehten, versuchte ich mich daran zu erinnern, wie kalt es sich angefühlt hatte. Es war gut, dass man dieses New-York-Wetter wie einen roten Faden durch die Geschichte ziehen lassen konnte.“

Jada Pinkett Smith fügt hinzu: „Es war definitiv ein Plus, dass wir den Dreh vor Ort begonnen haben. Von New York geht ganz einfach eine einzigartige Energie aus. Es war hilfreich, Frauen kennenzulernen, die wie meine Figur sind, zu wissen, was sie anziehen, machen, sagen, lesen. Es war gut, den New Yorker Bewusstseinszustand stets präsent zu haben.“

Monate vor Drehstart durchkämmte Szenenbildner Pipo Wintter ganz Manhattan mit lokalen Location-Scouts, um die Kulissen für den Film zu finden. Bei der Suche nach den richtigen Drehorten auf der ganzen Insel war es Wintter vor allem wichtig, der Vision seines Regisseurs gerecht zu werden. „Mike wollte gezielt einen Bruch mit den klassischen Ansichten der Stadt“, beschreibt Wintter. „Er wollte die Klischees vermeiden, keine Ansichten des Central Park aus der Vogelperspektive, kein Chrysler Building oder andere definierende Sehenswürdigkeiten. Er wollte einen anderen Blick auf die Stadt werfen, ein zwangloseres, alltägliches New York zeigen.“

Ein elegantes Vorkriegsgebäude in der Park Avenue in Höhe der Upper East Side diente als Location für Alan Johnsons vornehme Zahnarztpraxis. Auf der anderen Seite des Central Park wurde in der Upper West Side am Roosevelt Park, dem West End und der Columbus Avenue weitergedreht, wo sich die Wohnung der Johnsons und ihre Nachbarschaft befindet. Sugarmans Firma ist im 30. Stockwerk des Reutersgebäudes in der Nähe des Times Square untergebracht. Und das Restaurant der Grand Central Station hat einen Auftritt in einer Szene, in der Alan die Schwiegereltern von Charlie trifft. Auch hier war es Szenenbildner Wintter wichtig, sich an Binders Vorgabe zu halten, ein echtes und wahrhaftiges New York zu zeigen, wie er betont: „Die Grand Central Station ist ein Gebäude mit hohem Wiedererkennungswert. Aber Mike zog es vor, die Szene aus dem Restaurant heraus zu drehen und damit eine alltäglichere Perspektive zu wahren.“ Das Goldwater Hospital auf Roosevelt Island, davor bekannt als Welfare Island, bildet die Kulisse für Charlies kurzzeitige Verhaftung. Roosevelt Island ist eine etwa drei Kilometer lange Insel im East River zwischen Queens und Manhattan, direkt unter der Queensboro Bridge. Man blickt von dort direkt auf die Skyline von Manhattan, aber doch von einem anderen Blickwinkel, als man ihn in den meisten Filmen zu sehen bekommt.

Steve Kirshoff, der Koordinator für die Spezialeffekte in New York, entwarf für den Film viele aufgemotzte Versionen des Rollers von Charlie. Ausgehend von dem beliebten benzinbetriebenen Klassiker von Go-Ped, entworfen von Patmont Motor Works, verlängerten Kirshoff und sein Team den Rahmen und verbreiterten das Stehbrett, damit Adam Sandler und Don Cheadle gleichzeitig auf dem Roller fahren konnten. Eine Reihe von Go-Peds wurden für verschiedene Zwecke und Szenen im Film ausgestattet. Beispielsweise erhielten elektrische Modelle „falsche“ Benzinmotoren, damit die Anwohner nicht vom Lärm gestört wurden und die Aufnahme von Dialogen möglich war. „Man kann mit diesen Dingern nicht einfach durch die Stadt düsen – ich glaube sogar, dass das illegal ist“, sagt Don Cheadle. „Aber wir sind damit durchgekommen. Es war wirklich interessant, all die langen Boulevards und Straßen entlang zu rasen. Adam ist ein guter Fahrer, aber ich wäre lieber selbst gefahren anstelle nur hinten auf dem Roller mitzufahren.“ Adam war früher Go-Peds gefahren, aber das Fahren in der Stadt mit zahlreichen Paparazzi auf den Fersen und bei dichtem Berufsverkehr war eine völlig neue Erfahrung.

Mit dem Umzug nach Los Angeles legte die Produktion eine andere Gangart ein. Und doch gelang es Pipo Wintter und seiner künstlerischen Abteilung, einen nahtlosen Übergang zu ermöglichen. Die richtigen New Yorker Fassaden passten perfekt zu den Innensets, die in Los Angeles entworfen, gebaut und dekoriert wurden. Die beiden Hauptdrehorte wurden von wechselnden Translights mit einer Größe von acht mal 45 Meter umgeben, eines für Tages- und eines für Nachtaufnahmen, die die Aussicht von Alans und Charlies Wohnungen auf New York zeigten. Beide Wohnungen wurden entsprechend der Persönlichkeiten, die sie bewohnen, designt. Alans Wohnung ist wohnlich, warm und mit Büchern, Kunst und den typischen Anzeichen von Kindern und einer Familie angefüllt. Charlies Wohnung dagegen spiegelt mit ihrem Mangel an Dekoration und Farbe seine Leere und Isolation wider. In gewisser Weise erinnert sie an eine Studentenbude. Allzu deutlich stechen seine Versuche, sich von seiner Realität zu entfernen, ins Auge: Vinylalben stehen zuhauf herum, ein riesiger Bildschirm dominiert das Wohnzimmer, Comics sind überall verstreut und inmitten dessen steht Adam Sandlers eigener lebensgroßer Colonel Sanders als humorvoller Kontrast zu all dieser Traurigkeit herum. Spuren seines ehemaligen Lebens finden sich in den verblassten Umrissen an den blanken Wänden, wo früher einmal Bilder hingen. Am Herz zerreißendsten sind aber die endlosen Kombinationen von Kühlschränken und Herden, die sich im Country- und modernen Design und weiteren stilistischen Variation aneinanderreihen, als eine beklemmende Erinnerung an Charlies verstorbene Ehefrau, der die Erfüllung des Traums von einer idealen Küche verwehrt blieb.

Der einzige voll gestopfte Raum in Charlies Wohnung ist sein schalldicht isoliertes Musikstudio, in dem Fender-Gitarren, ein Schlagzeug von Gretsch, Bongos und eine Menge anderer Instrumente herumstehen. Adam Sandler und Don Cheadle, beide talentierte Musiker, genossen die spontanen Jam-Sessions am Set. Sandler ließ sich Schlagzeuge bei sich zu Hause und in seinem Büro bei seiner Produktionsfirma Happy Madison aufstellen und brachte sich vor Beginn der Produktion das Schlagzeugspielen bei. Als schließlich die Zeit kam, den Track „Out in the Street“ von dem Bruce-Springsteen-Album „The River“ zu begleiten, wirkte ea, als sei er schon damit aufgewachsen. Die Crew rockte hinter den Kameras so begeistert mit, dass sie eine Zugabe einforderte – die ihr mit einer zweiten Klappe bewilligt wurde.

Obwohl sich der Großteil des Drehs in Los Angeles in Bühnenhallen abspielte, nutze die Produktion ein paar sich praktisch anbietende Locations in der Stadt. Das Talmadge-Wohngebäude am Wilshire Boulevard, ein prächtiges und wunderbar gepflegtes Haus aus dem Jahr 1926, diente als Zuhause von Miriam und William Johnson. Die gegenüber liegende Immanuel Presbyterian Church kam bei der Beerdigungsszene zum Einsatz. Ein älteres Gebäude in der Innenstadt, das aussah, als könnte es auch in New York stehen, war der perfekte Ort für die Innenaufnahmen von Alans Zahnarztpraxis und Angelas holzgetäfeltem Therapiebüro. Eine moderne Glasstruktur in Orange County wurde als Kulisse für die Szene gewählt, in der es außerhalb eines Gerichtssaales zu einer emotionalen Konfrontation zwischen Charlie und seinen Schwiegereltern kommt.

Mike Binder beschreibt Charlie Fineman in seinem Drehbuch als „nett aussehenden Mann mit wild abstehendem Haar, der meistens Kopfhörer trägt. Er trägt weit sitzende, schlabberige Klamotten und einen abgetragenen militärartigem Mantel und Turnschuhe.“ Dieser eigenwillige persönliche Stil – oder besser gesagt: sein Mangel daran – entwickelte sich aus der Zusammenarbeit zwischen dem Regisseur, Adam Sandler und Kostümdesignerin Deborah L. Scott. Charlie ist ständig zerzaust, sein fragiler emotionaler Zustand macht jedes Zugeständnis an Mode oder persönliche Pflege hinfällig. Behaglichkeit, Komfort und das Ausblenden der Welt mit Musik, die unentwegt aus den Kopfhörern, die er so gut wie nie absetzt, dringt, sind sein Hauptanliegen. Um einen scharfen Kontrast zu erzielen, wählte Scott für die weiteren Darsteller anmutige und elegante Kleidung, die perfekt ihrem professionellen, zeitgemäßen und urbanen Umfeld entsprachen.

Ann Pala und Thomas Real, die Leiter der Make-up- bzw. Haarabteilung, komplettierten Adam Sandlers Look. Nicht nur Alan im Film ist überrascht vom Aussehen seines lange verloren geglaubten Kommilitonen. Auch das Publikum wird überrascht sein, wie ungewöhnlich gealtert Sandler in diesem Film aussieht. Seine fahle, müde Gesichtsfarbe und sein langes, ergrauendes und ungekämmtes Haar reflektieren den körperlichen Wandel, den schlaflose Nächte, Distanziertheit vom Rest der Welt und seine Identitätsprobleme auf Dauer mit sich bringen.

Sein Ringen mit der Ungeheuerlichkeit seines Verlusts hat Charlie Fineman dazu gebracht, Menschen, Situationen, Hobbys und Ablenkungen zu suchen, die wenig oder nichts mit dem Leben zu tun haben, das er geführt hat, bevor er seine Familie verlor. „Shadow of the Colossus“, ein Computerspiel, ist eine solche Ablenkung. Einer der Cutter des Films machte Binder auf das Spiel aufmerksam, während er am Drehbuch arbeitete. „Es ist ein Abenteuerspiel, in dem es darum geht, die Ehefrau oder Freundin zu retten. Tatsächlich gibt es da aber nur dich selbst und alle möglichen Monster, die man töten muss“, erklärt Ko-Produzentin Zimmerman. „Ich glaube, Mike hatte das Gefühl, dass Charlie etwas mit diesen Schlachten anfangen könnte. Er spielt es Stunde um Stunde und verliert jedes Gefühl dafür, ob bereits ein Tag vergangen ist oder nicht. Es ist eine gewaltige Flucht und Ablenkung, die so lange anhält, wie man es nur will. Sie ist endlos.“

Produzent Jack Bender fügt hinzu: „Adams Figur ist besessen davon, dieses Spiel zu spielen und sich in seiner Welt zu verlieren. Ich denke, es ist ein Symbol für die Schlachten, die er auszutragen hat, durch die er sich kämpfen muss.“




Die DARSTELLER


ADAM SANDLER (Charlie Fineman)

ADAM SANDLER, dessen internationaler Durchbruch mit seiner Mitwirkung im Ensemble der TV-Kultserie „Saturday Night Live“ begann, feierte in den letzten Jahren zahlreiche Triumphe als Autor, Produzent, Regisseur, Schauspieler und Musiker.

Zuletzt sah man Sandler in den Boxoffice-Erfolgen Click (Klick, 2006) und The Longest Yard (Spiel ohne Regeln, 2005). Zudem spielte er die Hauptrolle in James L. Brooks’ Spanglish (Spanglish, 2004) mit Tea Leoni, der romantischen Komödie 50 First Dates (50 erste Küsse, 2004) mit Drew Barrymore, Anger Management (Die Wutprobe, 2003) mit Jack Nicholson und Paul Thomas Andersons Punch-Drunk Love (Punch-Drunk Love, 2002), für den er für einen Golden Globe nominiert wurde.

Als Nächstes wird man Sandler an der Seite von Kevin James in der Komödie I Now Pronounce You Chuck and Larry (2007) sehen.

Geboren in Brooklyn, New York, und aufgewachsen in Manchester, New Hampshire, wagte sich Sandler erstmals als 17-Jähriger auf die Bühne eines Comedy-Clubs in Boston. Seitdem gab er Auftritte als Stand-up-Comedian, während er gleichzeitig sein Studium der Freien Künste an der New York University absolvierte.

Sein Kinodebüt gab er neben Dan Aykroyd und Jane Curtin in Coneheads (Die Coneheads, 1993). Seitdem funktionieren Adam Sandler und sein enger Kreis von Freunden und Vertrauten als eine Art autonomes Mini-Studio, die jeden Aspekt ihrer Filme selbst verantworten. So wie bei Happy Gilmore (Happy Gilmore – Ein Champ zum Verlieben, 1996), einem der erfolgreichsten Filme des Jahres 1996. Mit einem Herstellungsbudget von nur 12 Millionen Dollar spielte die Komödie 40 Millionen Dollar an den Kinokassen ein und brachte dann noch einmal weitere 35 Millionen Dollar durch die Videoauswertung. The Wedding Singer (Eine Hochzeit zum Verlieben, 1998 ) war der erste Hit des Kinojahres 1998 und spielte am Startwochenende bereits 22 Millionen Dollar ein, The Waterboy (Waterboy – Der Typ mit dem Wasserschaden, 1999) brachte es in den ersten drei Tagen nach dem Start sogar auf knapp 40 Millionen Dollar. Zu weiteren Sandler-Filmen, die die 100-Millionen-Dollar-Blockbuster-Marke in den USA erreichten, zählen Big Daddy (Big Daddy, 1999) und Mr. Deeds (Mr. Deeds, 2002).

Mit dem Drehbuchautor Tim Herlihy arbeitete Adam Sandler an den Drehbüchern zu Happy Gilmore, Little Nicky (Little Nicky – Satan Junior, 2000), Billy Madison (Billy Madison – Ein Chaot zum Verlieben, 1995), Big Daddy, The Wedding Singer und The Waterboy zusammen. Billy Madison mauserte sich inzwischen zum Kultfilm unter College-Studenten, die überall im Land regelmäßige „Billy“- und „Sandler“-Festivals organisieren.

Sandler war mit seiner Firma Happy Madison ausführender Produzent von The Benchwarmers (Die Bankdrücker, 2006), Grandma’s Boy (2005), Deuce Bigalow: Male Gigolo (Rent-a-Man, 1999), Deuce Bigalow: European Gigolo (Deuce Bigalow: European Gigolo, 2005), The Animal (Animal – Das Tier im Manne, 2001), Joe Dirt (Joe Dreck, 2001), The Master of Disguise (Meister der Verwandlung, 2002), The Hot Chick (Hot Chick – Verrückte Hühner, 2002) und Dickie Roberts: Former Child Star (Dickie Roberts: Kinderstar, 2003).

Sandlers Produktionsfirma, Happy Madison Productions, wird in Zukunft außerdem Fernsehshows für Columbia TriStar Television realisieren.

Zwischen den Dreharbeiten zu seinen Filmen geht Adam Sandler immer wieder auch ins Tonstudio. Etliche seiner Comedy-CDs wurden mehrfach mit Platin ausgezeichnet. Insgesamt verkauften sich seine Scheiben über sechs Millionen Mal! Vor ein paar Jahren stellte Sandler außerdem die Website www.AdamSandler.com ins Netz, auf der wöchentlich neue Mini-Filme mit Sandler, seinen Freunden und Mitarbeitern der Produktionsfirma Happy Madison und seinem Hund Matzoball zu sehen sind.



DON CHEADLE (Alan Johnson)

DON CHEADLE wurde für seine Darstellung des real existierenden ruandischen Helden Paul Ruesabagina in Terry Georges Hotel Rwanda (Hotel Ruanda, 2004) für einen Oscar® als bester Schauspieler nominiert. Des Weiteren sicherte er sich für dieses Porträt Nominierungen für einen Golden Globe, Critics’ Choise Award, NAACP Image Award und einen Screen Actors Guild Award.

Danach erlebte man ihn in Paul Haggis’ Independentfilm Crash (L.A. Crash, 2004), der drei Academy Awards® gewann, unter anderem für den besten Film.

Im kommenden Sommer wird er in Kasi Lemmons’ Talk to Me (2007), der Geschichte von Ralph „Petey“ Greene, einem beliebten Radiomoderator aus Washington DC und Politaktivist, zu sehen sein.

1995 wählte die Los Angeles Film Critics Association Cheadle zum besten Nebendarsteller für seine beachtliche Leistung an der Seite von Denzel Washington in Carl Franklins Devil in a Blue Dress (Teufel in Blau, 1995). Dieser Film brachte ihm auch eine von drei Nominierungen für einen NAACP Image Award ein. Die beiden anderen Filme waren John Singletons Rosewood (Rosewood Burning, 1997) und Warren Beattys Bulworth (Bulworth, 1998 ).

Er hat mehrfach mit den Regisseuren Steven Soderbergh und Brett Ratner gearbeitet. Für Ersteren stand er in dem mehrfach Oscar®-prämierten Traffic (Traffic – Die Macht des Kartells, 2000), dem vielfach gelobten Out of Sight (Out of Sight, 1998 ) und dem Trio der Ocean’s-Filme – Ocean’s Eleven (Ocean’s Eleven, 2001), Ocean’s Twelve (Ocean’s Twelve, 2004) und Ocean’s Thirteen (Ocean’s Thirteen, 2007) – vor der Kamera. Für Ratner spielte er in After the Sunset (After the Sunset, 2004), Rush Hour 2 (Rush Hour 2, 2001) und The Family Man (Family Man, 2000).

Zu den weiteren Filmarbeiten von Don Cheadle zählen Niels Muellers The Assassination of Richard Nixon (Attentat auf Richard Nixon, 2004) Jordan Melameds Manic (2001) Dominic Senas Swordfish (Passwort Swordfish, 2000), Allison Anders’ Things Behind the Sun (2000), der ihm Nominierungen für einen Emmy- und einen Independent-Spirit-Award einbrachte. Brian De Palmas Mission to Mars (Mission to Mars, 2000), Paul Thomas Andersons Boogie Nights (Boogie Nights, 1997), Mick Jacksons Volcano (Volcano, 1997), Robert Townsends The Meteor Man (Meteor Man, 1993), Dennis Hoppers Colors (Colors – Farben der Gewalt, 1988 ) und John Irvins Hamburger Hill (Hamburger Hill, 1986).

Cheadle wurde in Kansas City geboren. Er machte seinen Bachelor in Kunstwissenschaft an der renommierten California School of the Arts in Valencia in Kalifornien. Während seiner Zeit an der Cal Arts sprach er für Film- und Fernsehrollen vor und er erhielt eine wiederkehrende Rolle in der landesweit ausgestrahlten Serie „Fame“. Danach sah man ihn im Fernsehen in „The Fresh Prince of Bel-Air“ und er trat zwei Jahre in „Picket Fences“ auf.

Cheadle spielte in einer Reihe bemerkenswerter Fernsehfilme, darunter Eriq La Salles „Rebound: The Legend of Earl ,The Goat‘ Manigault“; Joseph Sargents „A Lesson Before Dying“, der ihm eine Nominierung für einen Emmy bescherte, Stephen Frears’ live gesendeter „Fail-Safe“ und Rob Cohens „The Rat Pack“. In diesem Film spielte er den legendären Entertainer Sammy Davis Jr. Mit der Rolle gewann er einen Golden Globe und sicherte sich eine Nominierung für einen Emmy.

Auf der Bühne entwickelte er die Rolle des Booth in Suzan-Lori Parks’ Pulitzer-Preis-prämiertem Stück „Top Dog/Underdog“ am New Yorker Public Theater unter der Regie von George C. Wolfe. Weitere Bühnenarbeiten umfassen „Leon, Lena and Lenz“ am Guthrie Theater in Minneapolis, „The Grapes of Wrath“ und „Liquid Skin“ am Mixed Blood Theater in Minneapolis, „Cymbeline“ beim The New York Shakespeare Festival, „Tis a Pity She’s a Whore“ am Goodman Theater in Chicago sowie „Blood Knot“ am Complex Theater in Hollywood. Cheadle war überdies Regisseur der Westküsten-Produktionen von „Groomed“, „Cincinnati Man“, „The Trip“ und „Three, True, One“.

Cheadle ist auch Autor, Sänger und Musiker. 2004 wurde er für das „Best Spoken Word“-Album für seine Erzählung von Walter Mosleys Roman „Fear Itself“ für einen Grammy nominiert.

Mit dem Menschenrechtsaktivisten John Prendergast verfasste er das Buch „Not on Our Watch“, das Mitte 2007 erscheinen wird. Das Tatsachenbuch umfasst Erzählungen außergewöhnlicher Menschen, die andere dazu bewegt haben, gemeinsam gegen die unmenschlichen Zustaände in der Darfur-Region vorzugehen und bietet politische Strategien für weitere Aktionen an.

Um auf diesen Missstand weiter aufmerksam zu machen, ist Cheadle gegenwärtig dabei, eine Dokumentation über den Sudan fertig zu stellen.



JADA PINKETT SMITH (Janeane Johnson)

JADA PINKETT SMITH ist eine vielseitige Schauspielerin, mit deren Filmkarriere es seit ihrem Debüt in Menace II Society (Menace II Society, 1993) stets steil bergauf geht. Zuletzt steuerte sie im Original die Stimme in dem CGI-Animationshit Madagascar (Madagascar, 2005) bei und spielte an der Seite von Tom Cruise und Jamie Foxx in dem packenden Thriller Collateral (Collateral, 2004), der ihr die sechste Nominierung für einen NAACP Image Award als herausragende Nebendarstellerin einbrachte. Außerdem spielte sie in The Matrix Reloaded (Matrix Reloaded, 2003) und The Matrix Revolutions (Matrix Revolutions, 2003), den Fortsetzungen des Blockbusters The Matrix (Matrix, 1999).

2001 war sie Muhammad Alis erste Ehefrau Sonji an der Seite ihres Ehemannes Will Smith in dem Biopic Ali (Ali, 2001). Davor hatten sich Kritiker lobend über ihre Leistung in Spike Lees Bamboozled (It’s Showtime, 2000) geäußert.

1996 erhielt sie zwei Image-Award-Nominierungen – eine als Outstanding Actress in a Motion Picture für ihre Arbeit in Set It Off (Set it Off, 1995), in dem sie mit Queen Latifah und Vivica A. Fox vor der Kamera stand, und eine weitere als Outstanding Actress in a Television Movie für ihre Rolle in dem Drama „If These Walls Could Talk“. Im gleichen Jahr fiel sie außerdem auf als Partnerin von Eddie Murphy in Tom Shadyacs Komödienerfolg The Nutty Professor (The Nutty Professor, 1996).

Pinkett Smith wurde in Maryland geboren. Sie studierte Tanz und Schauspiel an der Baltimore School of Arts und der North Carolina School of the Arts. Ihren Durchbruch erlebte sie 1989, als sie sich einen Part in der langjährigen Erfolgsserie „A Different World“ sichern konnte. Nach zwei Staffeln gab sie 1993 ihr Filmdebüt in dem Ghettodrama Menace II Society (Menace II Society), mit dem Allen and Albert Hughes ihren Einstand als Filmregisseure gaben.

Im folgenden Jahr sah man Jada Pinkett Smith in drei Spielfilmen: The Inkwell (Das schwarze Paradies, 1994), Doug McHenrys Jason’s Lyric (Jason’s Lyric, 1994) und Keenen Ivory Wayans’ Komödie A Low Down Dirty Shame (Mister Cool, 1994). Ihre weiteren Filmarbeiten umfassen Demon Night (Ritter der Dämonen, 1995), Wes Cravens Horror-Erfolgsfortsetzung Scream 2 (Scream 2, 1997), die Titelrolle in dem Independentfilm Woo (Woo, 1998 ) und die Komödie Kingdom Come (2001) mit LL Cool J und Whoopi Goldberg, bei dem sie erneut für Regisseur Doug McHenry vor der Kamera stand. Pinkett Smith hatte außerdem einen Gastauftritt in dem Drama Return to Paradise (Für das Leben eines Freundes, 1998 )mit Vince Vaughn, Anne Heche und Joaquin Phoenix.

Pinkett Smith arbeitet gegenwärtig an der Entwicklung zweier Komödien, eine für CW und eine für ABC. Außerdem entwickelt sie ein Medizindrama für CBS, das im Center for Disease Control and Prevention angesiedelt ist. Davor war sie Mitschöpferin und ausführende Produzentin der UPN-Serie „All of Us“. Als Nächstes hört man sie erneut als Gloria in Madagascar 2 (2008 ).

Auf der Bühne und im Aufnahmestudio ist sie Sängerin der Rockband Wicked Wisdom.



LIV TYLER (Angela Oakhurst)

LIV TYLER spielte die Arwen in der Oscar®-prämierten Blockbuster-Trilogie The Lord of the Rings (Der Herr der Ringe, 2001 – 2003). Zuletzt sah man sie an der Seite von Casey Affleck in Steve Buscemis Lonesome Jim (2005).

Unlängst hat Tyler die Arbeiten an Strangers (2007) abgeschlossen, ein Suspense-Thriller über ein Paar, das sich gegen drei maskierte Eindringlinge zur Wehr setzen muss. Der Film mit Scott Speedman soll im Oktober 2007 in die Kinos kommen. Aktuell spielt sie in Los Angeles mit Diane Keaton in Smother (2007).

Tylers weitere Filmarbeiten umfassen Kevin Smiths Jersey Girl (Jersey Girl, 2004) mit Ben Affleck und Jennifer Lopez, eine Hauptrolle in Bernardo Bertoluccis Stealing Beauty (Gefühl und Verführung, 1996) mit Jeremy Irons, Pat O’Connors Inventing the Abbotts (Die Abbotts – Wenn Hass die Liebe tötet, 1997) mit Joaquin Phoenix und Billy Crudup sowie Michael Bays Armageddon (Armageddon – Das jüngste Gericht, 1998 )mit Bruce Willis und Ben Affleck. Danach spielte sie in Robert Altmans Cookie’s Fortune (Aufruhr in Holly Springs, 1999) mit Glenn Close, Julianne Moore und Charles Dutton, der Jake-Scott-Inszenierung Plunkett & Macleane (Plunkett & Macleane, 1999), Onegin (Onegin, 1999) mit Ralph Fiennes sowie One Night at McCool’s (Eine Nacht bei McCool’s, 2001) mit Matt Dillon, Paul Reiser und John Goodman.

Ihr Filmdebüt gab Liv Tyler an der Seite von Richard Dreyfuss in Silent Fall (Stummer Schrei, 1994) von Bruce Beresford. Nach einer weiteren Hauptrolle in Empire Records (Das Empire Team, 1995) spielte Tyler eine Kellnerin in einem Schnellimbiss-Restaurant in James Mangolds Heavy (Liebeshunger, 1995), der sich beim Sundance Film Festival zum Hit entwickelte.

Tyler ist das Gesicht für die Parfüms von Givenchy – die erste prominente Person seit Audrey Hepburn vor mehr als 40 Jahren, die mit dem Label in Verbindung gebracht wird. Außerdem ist sie nationale Botschafterin des US Funds für UNICEF.

Liv Tyler wurde in New York geboren und wuchs bis zur sechsten Klasse in Portland, Maine, auf, als ihre Familie nach Manhattan zurückkehrte. Im Alter von 14 Jahren nahm sie die Arbeit als Model auf. Man sah sie in zahlreichen Printanzeigen und Fernsehwerbespots, bevor sie sich dem Schauspiel zuwandte. Unlängst brachte sie ihr erstes Kind zur Welt, ihren Sohn Milo. Tyler lebt mit ihrer Familie in New York City.



SAFFRON BURROWS (Donna Remar)

SAFFRON BURROWS steht gegenwärtig steht sie in Amy Redfords Regiedebüt The Guitar (2007) vor der Kamera. In der Geschichte geht es um eine von Burrows dargestellte Frau, die nach der Nachricht, sie habe nur noch einen Monat zu leben, ihre Kreditkarten überzieht und das Leben in vollsten Zügen zu leben beginnt. Der Film wird in New York gedreht.

Danach wird sie zur Besetzung von Roger Donalsons Baker Street (2008 ) stoßen, der aktuell in London gedreht wird. In dem Film, der den berühmten Diebstahl in der Baker Street in den 70er Jahren thematisiert, spielt Burrows an der Seite von Jason Statham die Drahtzieherin hinter dem Einbruch. Baker Street wird von Myriad Pictures und Chuck Roven produziert.

Zudem kann man sie in Hal Hartleys Fay Grim (2007) sehen, der seine Weltpremiere beim Sundance Film Festival feierte.

2005 arbeitete Saffron Burrows an den Filmen Klimt (Klimt, 2006) und Perfect Creature (2006), der von Tim Sanders (Lord of the Rings, Whale Rider) produziert wurde und die Geschichte eines von Dougray Scott dargestellten Polizisten und einer Vampirin erzählt, die gemeinsam einen von der Bahn abgekommenen Vampir jagen, um einen Krieg zwischen den beiden Spezies zu verhindern.

In Raoul Ruiz’ Klimt spielt sie an der Seite von John Malkovich. Klimt ist das Porträt des österreichischen Malers Gustav Klimt, dessen erotische Werke zu den Paradebeispielen des Art-Nouveau-Stils des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts gezählt werden.

Davor sah man die Schauspielerin in Wolfgang Petersens Troy (Troja, 2004) mit Brad Pitt, Eric Bana und Orlando Bloom. Burrows spielte Andromache, die Frau des trojanischen Helden Hector (Bana). Außerdem hatte sie eine Rolle in Mike Figgis’ Hotel (2001), wo sie einem Ensemble von etwa 40 Schauspielern, darunter David Schwimmer, Salma Hayek und Burt Reynolds, angehörte.

Weitere Filmarbeiten von Saffron Burrows sind Enigma (Enigma – Das Geheimnis, 2001), Gangster No. 1 (Gangster No. 1, 2000), Mike Figgis’ Filmadaption von Miss Julie (1999), Timecode (2000), One Night Stand (One Night Stand, 1997), die australische Romantikkomödie Hotel De Love (1996), Renny Harlins Deep Blue Sea (Deep Blue Sea, 1999), Mark Joffes The Matchmaker (Heirat nicht ausgeschlossen, 1997), Pat O’Connors Circle of Friends (Circle of Friends – Im Kreis der Freunde, 1995), Jim Sheridans In the Name of the Father (Im Namen des Vaters, 1993) und Ngozicah Onwurahs Welcome II the Terrordome (1995).

Im Fernsehen arbeitete sie an hochgelobten Produktionen von Dennis Potter („Pennies from Heaven“), „Karaoke“ für die BBC und „Cold Lazarus“ für Channel 4 Britain. Außerdem spielte sie in Antonia Birds „Full Stretch“, Simon Cellan-Jones’ „Rik Mayall Presents: The Big One“ und Gerard Verges’ „Meutre en Ardeche“.

Die gebürtige Britin beherrscht Französisch und Italienisch fließend. Gegenwärtig lebt sie in London und Los Angeles.



DONALD SUTHERLAND (Richter Raines)

DONALD SUTHERLAND ist einer der umtriebigsten und vielseitigsten Schauspieler unserer Zeit, der eine Filmographie von mehr als 100 Kinoarbeiten vorweisen kann. Sie erstrecken sich von beißender politischer Satire wie Robert Altmans M*A*S*H (M.A.S.H., 1970) über intime Dramen wie Robert Redfords Ordinary People (Eine ganz normale Familie, 1980) und die subtile Spannung von Alan Pakulas Klute (Klute, 1971) hin zur exzentrischen Romantik von Fellinis Casanova (Casanova, 1976).

Sutherland hat Filme gedreht mit Regisseuren wie Bernardo Bertolucci (Novecento (1900, 1975)), Nicolas Roeg (Don’t Look Now (Wenn die Gondeln Trauer tragen, 1973)), John Schlesinger (The Day of the Locust (Der Tag der Heuschrecke, 1975)), Brian Hutton (Kelly’s Heroes (Stoßtrupp Gold, 1970)), Paul Mazursky (Alex in Wonderland (Alex im Wunderland, 1970)), Robert Aldrich (The Dirty Dozen (Das dreckige Dutzend, 1967)), John Sturges (The Eagle Has Landed (Der Adler ist gelandet, 1976)), Herbert Ross (Max Dugan Returns (Max Dugans Moneten, 1983)), Louis Malle (Crackers (Fünf Gauner machen Bruch, 1984)), Philip Borsos (Bethune: The Making of a Hero (Bethune – Ein Arzt wird zum Helden, 1990)), Ron Howard (Backdraft (Backdraft – Männer, die durchs Feuer gehen, 1991)), Richard Marquand (Eye of the Needle (Die Nadel, 1981)), Euzhan Palcy (A Dry White Season (Weiße Zeit der Dürre, 1989)), Richard Pearce (Threshold (Herzchirurg Dr. Vrain, 1981), der ihm 1983 einen Genie Award als bester Schauspieler bescherte), Oliver Stone (JFK (JFK – Tatort Dallas, 1991)), Fred Schepisi (seine Adaption von John Guares Six Degrees of Separation (Das Leben – ein Sechserpack, 1993)), Robert Towne (Without Limits, 1997), Clint Eastwood (Space Cowboys (Space Cowboys, 2000)) und John Landis (ein denkwürdiger Gastauftritt in National Lampoon’s Animal House (Ich glaub’, mich tritt ein Pferd, 1978 )

Jüngst sah man Donald Sutherland als Nicole Kidmans Vater in Anthony Minghellas Cold Mountain (Unterwegs nach Cold Mountain, 2003), als Charlize Therons Vater in F. Gary Grays The Italian Job (The Italian Job, 2001) und als Mr. Bennett, Keira Knightleys Vater, in Pride and Prejudice (Stolz und Vorurteil, 2005). Für Letztgenannten erhielt er eine Nominierung für einen Chicago Film Critics Association Award. In den letzten zwei Jahren stand Sutherland in Griffin Dunnes Fierce People (2005) mit Diane Lane, Robert Townes Ask the Dust (Ask the Dust, 2006) mit Salma Hayek und Colin Farrell, American Gun (2005) mit Forest Whitaker, An American Haunting (Der Fluch der Betsy Bell, 2006) mit Sissy Spacek, Land of the Blind (2006) mit Ralph Fiennes sowie in Aurora Borealis (2005) mit Louise Fletcher und Juliette Lewis vor der Kamera. Aktuell dreht er in Australien Fool’s Gold (2008 ) mit Kate Hudson und Matthew McConaughey für Regisseur Andy Tennant.

Im Fernsehen hatte Sutherland eine Hauptrolle an der Seite von Geena Davis in der ABC-Serie „Commander-in-Chief“, die ihm eine Nominierung für einen Golden Globe einbrachte. Im gleichen Jahr gab es eine weitere Golden-Globe-Nominierung, diesmal als bester Schauspieler, für seine Leistung an der Seite von Mira Sorvino in der viel gelobten Miniserie „Human Trafficking“. Einen Emmy und einen Golden Globe als bester Nebendarsteller gewann er für seine Leistung in dem HBO-Film „Citizen X“; einen Golden Globe gab es für seine Darstellung von Clark Clifford, Berater von Präsident Lyndon B. Johnson, in HBOs historischem Drama „Path to War“, inszeniert von dem verstorbenen John Frankenheimer.

Auf der Bühne spielte Donald Sutherland mit Justin Kirk und Julianna Margulies in der ausverkauften und vielfach gelobten Lincoln-Center-Produktion von Jon Robin Baitz’ „Ten Unknowns“. Diese Darstellung bescherte ihm eine Nominierung für einen Outer Critics Circle Award als bester Schauspieler. Außerdem trat er in London, Toronto und Los Angeles in Aufführungen von „Enigmatic Variations“ auf, eine englische Übersetzung des französischen Stücks von Eric-Emmanuel Schmitt, vorgenommen von seinem Sohn Roeg Sutherland.


DIE FILMEMACHER


MIKE BINDER (Regie/Drehbuch/Gastrolle:Bryan Sugarman)

MIKE BINDER begann seine Karriere als Stand-up-Comedian in seiner Heimatstadt Detroit, Michigan. Dieser Weg führte ihn schließlich zu einem Special bei HBO, „One Night Stand“, HBOs „Detroit Comedy Jam“ und „The Comedy Store’s 11th Anniversary Show“ auf HBO mit Robin Williams, Richard Pryor und Jim Carrey.

Seine Jahre als Stand-up-Comedian hatten einen weiteren Vorteil: er entwickelte ein Gespür für das Verfassen seines eigenen Materials. Sein erstes Drehbuch, Coupe De Ville (Wild Boys – Der Sommer ihres Lebens, 1990), weckte die Aufmerksamkeit von Regisseur Joe Roth, der den Stoff für Universal realisierte. Das führte alsbald zu einem weiteren Spielfilm, Crossing the Bridge (... und sie spielten mit dem Leben, 1992), mit dem Binder sein Regiedebüt gab. Danach schrieb und inszenierte er den einfühlsamen Indian Summer (Ein Sommer unter Freunden, 1993) für Touchstone Pictures.

Mit der erfolgreichen HBO-Serie „ The Mind of the Married Man“ schuf Binder eine regelrechte Kultserie, die mit gewagten Themen, provokanten Überlegungen und hinreißendem Humor zum Tagesgespräch in Amerika wurde.

Binder schrieb, inszenierte und übernahm eine Hauptrolle in The Search for John Gissing (2001) mit Alan Rickman und Janeane Garofalo, der einen Critics Award beim Sarasota Film Festival gewann. Außerdem schrieb, inszenierte und spielte er in Londinium (Love Affairs – Nimm am besten, was du kriegst, 2001) mit Stephen Fry und Colin Firth sowie The Sex Monster (Sex Monster, 1999), für den Binder Nominierungen für den besten Film und den besten Schauspieler beim U.S. Comedy Arts Festival in Aspen erhielt. Zudem sah man Binder als Schauspieler in The Contender (Rufmord – Jenseits der Moral, 2000) mit Joan Allen, Jeff Bridges und Gary Oldman sowie in Steven Spielbergs futuristischem Thriller Minority Report (Minority Report, 2002) mit Tom Cruise.

The Upside of Anger (An deiner Schulter, 2005), geschrieben und inszeniert von Binder, feierte seine Premiere 2005 beim Sundance Film Festival. Zum Ensemble zählte Joan Allen, Kevin Costner, Alicia Witt, Erika Christensen, Keri Russell und Evan Rachel Wood. Der Film wurde hervorragend besprochen und wurde von New Line Cinema und Media Eight Entertainment in die US-Kinos gebracht.



JACK BINDER (Produktion)

JACK BINDER produziert seit 1985 qualitativ hochwertige Film für das Kino und Fernsehen mit seinem Bruder, dem Autor, Regisseur und Schauspieler Mike Binder, beginnend mit der HBO-Sendung „The Detroit Comedy Jam“. Der bisherige Höhepunkt seines Schaffens ist seine neueste Arbeit, DIE LIEBE IN MIR mit Adam Sandler und Don Cheadle.

Nachdem er sich mit seinem damals als Stand-up-Comedian arbeitenden Bruder Mike Binder zusammentat, um Live-Comedy-Programme und Filme zu produzieren, zog Jack Binder nach Los Angeles und arbeitete sich mittels HBO Original Programming Series and Comedy Specials und Filmen von Michael Phillips Productions und Mercury/Douglas Films nach oben.

Er tat sich erneut mit seinem Bruder Mike zusammen, um an Coupe de Ville (Wild Boys – Der Sommer ihres Lebens, 1990), inszeniert von Joe Roth und geschrieben von Mike Binder, zu arbeiten. Außerdem war er Ko-Produzent von Crossing The Bridge (... und sie spielten mit dem Leben, 1992) und Indian Summer (Ein Sommer unter Freunden, 1993), beide geschrieben und inszeniert von Mike Binder.

Gemeinsam gründeten die Bindersbrüder die Produktionsfirma Sunlight Productions, um unabhängig Komödien realisieren zu können. Dazu zählen The Sex Monster (Sex Monster, 1999) mit Mike Binder and Mariel Hemingway, Londinium (Love Affairs – Nimm am besten was du kriegst, 2001) mit Colin Firth, Mariel Hemingway, Mike Binder, Irene Jacob und Stephen Fry sowieThe Search For John Gissing (2001) mit Alan Rickman, Janeane Garofalo, Mike Binder, Alan Corduner und Juliet Stevenson.

Sunlight Productions setzte seine Arbeit mit Jack fort und produzierte die HBO-.Serie „The Mind of The Married Man“ sowie die Spielfilme The Upside of Anger (An deiner Schulter, 2005) mit Joan Allen, Kevin Costner, Mike Binder, Erika Christensen, Keri Russell, Evan Rachel Wood und Alicia Witt und Man About Town (Man About Town, 2006) mit Ben Affleck, Rebecca Romijn, John Cleese, Mike Binder, Gina Gershon, Kal Penn und Adam Goldberg, die sämtlich von Mike Binder geschrieben und inszeniert wurden.

Aktuell werden viele weitere Projekte vorbereitet.



MICHAEL ROTENBERG (Produktion)

MICHAEL ROTENBERG ist Manager, Produzent und Partner bei 3 Arts Entertainment und spielte eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung und Herstellung von Fernseh- und Filmproduktionen, während er sich um die Karrieren einiger der angesagtesten Darsteller, Autoren und Regisseure von heute kümmert.

Rotenberg ist Produzent von Filmen wie Office Space (Alles Routine!, 1999), Head of State (Das weiße Haus sieht schwarz, 2003), Down to Earth (Einmal Himmel und zurück, 2001), Son-in-Law (Schwiegersohn Junior, 1993) und Encino Man (Steinzeit Junior, 1992).

Im Fernsehen kann Rotenberg auf zahlreiche Emmy Awards verweisen. Aktuell ist er ausführender Produzent der Emmy-prämierten Serie „King of the Hill“ und von „Everybody Hates Chris“ und „It’s Always Sunny in Philadelphia“. Seine Credits umfassen die Emmy-prämierte „The Chris Rock Show“ (HBO), Mike Binders Emmy-nominierte Serie „The Mind of the Married Man“ (HBO), „The Hughleys“ (ABC/UPN) und „The Howie Mandel Show“. Außerdem produzierte er die Emmy- und Ace-Award-prämierten Comedy-Specials „Bring the Pain“, „Bigger and Blacker“, „Never Scared“, allesamt mit Chris Rock, „Hooray for Howiewood“ mit Howie Mandel, „Killin’ Them Softly“ mit Dave Chappelle und „Going Home“ mit DL Hughley.

In den letzten Jahren produzierte 3 Arts Entertainment Filme wie The Matrix (Matrix, 1999), Austin Powers: The Spy Who Shagged Me (Austin Powers – Spion in geheimer Missionarsstellung, 1999), Sweet November (Sweet November, 2001), The Replacements (Helden aus der zweiten Reihe, 2000), The Devil’s Advocate (Im Auftrag des Teufels, 1998 ) und Hardball (Hardball, 2001). Außerdem produzierte 3 Arts Fernsehserien wie „Carnivàle“, „The Bernie Mac Show“ und unlängst den Emmy-Gewinner „The Office“.



JACK GIARRAPUTO (Ausführende Produktion)

JACK GIARRAPUTO begann seine Filmkarriere als Associate Producer von Steven Brills Heavyweights (Pfundskerle, 1995). Später tat er sich mit seinem alten College-Freund Adam Sandler zusammen und war als Associate Producer für dessen Kinohits Billy Madison (Billy Madison – Ein Chaot zum Verlieben, 1995) und Happy Gilmore (Happy Gilmore – Ein Champ zum Verlieben, 1996) tätig.

Danach produzierte Giarraputo Sandlers The Wedding Singer (Eine Hochzeit zum Verlieben, 1998 ), The Waterboy (Waterboy – Der Typ mit dem Wasserschaden, 1998 ), Big Daddy (Big Daddy, 1999), Little Nicky (Little Nicky – Satan Junior, 2000), Mr. Deeds (Mr. Deeds, 2002), Anger Management (Die Wutprobe, 2003) und 50 First Dates (50 erste Dates, 2004). Gemeinsam mit Adam Sandler, seinem Partner bei Happy Madison, fungierte er außerdem als ausführender Produzent der Filme Deuce Bigalow: Male Gigolo (Rent-a-Man, 1999) und dessen Fortsetzung sowie The Hot Chick (Hot Chick – Verrückte Hühner, 2002), The Adventures of Joe Dirt (Joe Dreck, 2000) und Eight Crazy Nights (Adam Sandlers acht verrückte Nächte, 2002). Außerdem produzierte Giarraputo Dickie Roberts: Former Child Star (Dickie Roberts, 2003).

Unlängst produzierte er mit Adam Sandler die Komödie The Benchwarmers (Die Bankdrücker, 2006) mit Rob Schneider, David Spade und Jon Heder, The Longest Yard (Spiel ohne Regeln, 2005) mit Sandler, Chris Rock und Burt Reynolds, sowie Click (Klick, 2006). Außerdem war er ausführender Produzent von Grandma’s Boy (Grandma’s Boy, 2006) mit Allen Covert, Linda Cardellini, Doris Roberts, Shirley Jones und Shirley Knight.

Jack Giarraputo wuchs in Long Island auf und studierte in New York Jura, bevor er seinen Abschluss an der Fordham University of Law machte.


LYNWOOD SPINKS (Ausführende Produktion)

LYNWOOD SPINKS arbeitet seit mehr als 25 Jahren in Hollywood. In dieser Zeit bekleidete er diverse Manager-Posten. Spinks’ Expertise umfasst Produktion, Finanzierung, internationalen Verkauf, geschäftliche und rechtliche Angelegenheiten und ein umfassendes Wissen im Umgang mit dem Studiosystem sowie über die Welt der unabhängigen Filmfinanzierung und des Vertriebs.

Von 1986 bis 1996 war er in unterschiedlichen Positionen bei Carolco Pictures tätig. Unter anderem war er COO, Direktor und Produktionspräsident. Gemeinsam mit dem legendären Produzenten Mario Kassar leitete er die Produktion, Finanzierung und Lizensierung von Filmen wie Terminator 2: Judgment Day (Terminator 2 – Tag der Abrechnung, 1991), Basic Instinct (Basic Instinct, 1992), Chaplin (Chaplin, 1992), Cliffhanger (Cliffhanger – Nur die Starken überleben, 1993), Stargate (Stargate, 1994) und viele andere. Zudem zeichnete er verantwortlich für die Operationen der Carolco Studios, eine Produktionseinrichtung in Nordkalifornien. Er arbeitete eng mit Künstlern wie Arnold Schwarzenegger, Michael Douglas, James Cameron, Roland Emmerich (bei seinen beiden ersten amerikanischen Filmen), Oliver Stone, Adrian Lyne, Renny Harlin, Quentin Tarantino und anderen zusammen.

Zudem saß Spinks im Aufsichtsrat von LIVE Entertainment (später umbenannt in Artisan Entertainment, heute Lionsgate), dem führenden unabhängigen Home-Entertainment-Anbieter in den USA, in die Welt gerufen von Carolco. Spinks verließ Carolco, um Executive Vice President der MCA Motion Picture Group (jetzt Universal Studios) zu werden. Er war verantwortlich für die internationale Kinoauswertung, den Verleih und finanzielle Angelegenheiten. Er saß in den Aufsichtsräten von United International Pictures, United Cinemas International und den Cineplex-Odeon Theaters.

Spinks verfügt über umfassende Erfahrung in allen Bereichen der Filmindustrie. Sein Fokus liegt indes auf Filmfinanzierung und Verhandlung mit Künstlern für Studios und unabhängige Firmen. 2004 gründete Spinks mit Ryan Kavanaugh Relativity Media LLC. Relativity hat seither Finanzen in der Höhe von drei Milliarden Dollar für Filmproduktionen von Marvel Entertainment, Warner Bros., Sony, Universal, Exception Wild Bunch S.A. und andere aufgebracht.

Spinks machte seinen Bachelor an der Auburn University, seinen J.D. an der Harvard Law School.



RUSS ALSOBROOK (Kamera)

RUSS ALSOBROOK arbeitete mit Regisseur Mike Binder zuvor bereits bei dem Film Man About Town (Man About Town, 2006) zusammen.

Ab Oktober 2007 wird man zudem seine Kameraarbeit in Super Bad (2007), produziert von Judd Apatow, sehen können. Mit Apatow arbeitete Alsobrook bereits bei einigen Episoden von „The Ben Stiller Show“ in den frühen 90er Jahren zusammen. Später kam es zu weiteren Kollaborationen bei „Freaks and Geeks“ und „Undeclared“.

Weitere Fernseharbeiten umfassen das einstündige Drama „Dragnet“ mit Ed O’Neill, Alicia Silverstones Serie „Miss Match“, den Disney-Channel-Hit „Lizzie Maguire“, HBOs aktuellen Erfolg „Big Love“ mit Bill Paxton und Jeanne Tripplehorn sowie ABCs „What About Brian?“

Alsobook drehte überdies eine Reihe von Fernsehfilmen, darunter „The Shaggy Dog“, „The Computer Wore Tennis Shoes“, „Escape to Witch Mountain“ und „Freaky Friday“.



PIPO WINTTER (Szenenbild)

PIPO WINTTER zeichnet verantwortlich für das Szenenbild der kommenden HBO-Serie „Tell Me You Love Me“. Mit Mike Binder hatte er zuvor bereits an Man About Town (Man About Town, 2006) und „The Mind of the Married Man“ gearbeitet. Als Art Director war er an Lucky 13 (2005), Scooby-Doo (Scooby-Doo, 2002) und Zoolander (Zoolander, 2001) beteiligt.



STEVE EDWARDS (Schnitt)

STEVE EDWARDS wurde in Atlanta, Georgia geboren. Seinen Bachelor in englischer Literatur machte er an der University of Georgia. Er war an der Postproduktion von Fernsehserien wie „The Sopranos“, „NYPD Blue“, „Philly“ und „Arli$$“ beteiligt, bevor er zu Mike Binder stieß, um bei dessen HBO-Serie „The Mind of the Married Man“ mitzuarbeiten. Außerdem schnitt Edwards Binders The Upside of Anger (An deiner Schulter, 2005).



JEREMY ROUSH (Schnitt)

JEREMY ROUSH gibt mit DIE LIEBE IN MIR sein Debüt als Cutter.



DEBORAH L. SCOTT (Kostüm)

DEBORAH L. SCOTT wurde für das Kostümdesign von Titanic (Titanic, 1997) mit einem Oscar® ausgezeichnet. Unlängst arbeitete sie mit Regisseur Mike Binder an The Upside of Anger (An deiner Schulter, 2005) zusammen. Ferner entwarf sie die Kostüme von Seraphim Falls (2006), The Island (Die Insel, 2005), Bad Boys II (Bad Boys II, 2003), The Patriot (Der Patriot, 2000), Minority Report (Minority Report, 2002), Wild Wild West (Wild Wild West, 1999), To Gillian on Her 37th Birthday (Schatten einer Liebe, 1996), Heat (Heat, 1995), The Indian in the Cupboard (Der Indianer im Kühlschrank, 1995), Legends of the Fall (Legenden der Leidenschaft, 1994), Sliver (Sliver, 1993), Jack the Bear (Mein Vater, der Held, 1993), Hoffa (Jimmy Hoffa, 1992), Defending Your Life (Rendezvous im Jenseits, 1991), Coupe de Ville (Wild Boys – Der Sommer ihres Lebens, 1990), Who’s That Girl (Who’s That Girl?, 1987), About Last Night… (Nochmal so wie letzte Nacht, 1986), Back to the Future (Zurück in die Zukunft, 1985), E.T. (E.T. – Der Außerirdische, 1982), The Twilight Zone (Unheimliche Schattenlichter, 1982) und Never Cry Wolf (Wenn die Wölfe heulen, 1983).

Ihr jüngstes Projekt ist Transformers (Transformers, 2007)



ROLFE KENT (Musik)

ROLFE KENT komponierte unlängst die Musik von Filmen wie Thank You For Smoking (Thank You For Smoking, 2006), Failure to Launch (Zum Ausziehen verführt, 2006), Just Like Heaven (Solange Du da bist, 2005), The Wedding Crashers (Die Hochzeits-Crasher, 2005) und Someone Like You (Männerzirkus, 2001).

Als Weggefährte von Regisseur Alexander Payne steuerte Kent auch die Musik für Sideways (Sideways, 2004), About Schmidt (About Schmidt, 2002), Election (Election, 1999) und Citizen Ruth (Citizen Ruth, 1996) bei. Ferner arbeitete er unter anderem an Titeln wie Mean Girls (Girls Club – Vorsicht bissig!, 2004), Freaky Friday (Freaky Friday – Ein voll verrückter Freitag, 2003), The Matador (Mord und Margaritas, 2005), The Last Shot (2004), Kate & Leopold (Kate & Leopold, 2001), Nurse Betty (Nurse Betty – Gefährliche Träume, 2000), Legally Blonde 1&2 (Natürlich blond 1&2, 2001/2003), The Theory of Flight (Vom Fliegen und anderen Träumen, 1998 ), The House of Yes (Wer hat Angst vor Jackie O.?, 1997), The Slums of Beverly Hills (Hauptsache Beverly Hills, 1998 ) und Town & Country (Stadt, Land, Kuss, 2001) mit.

Ferner arbeitet er auch als Komponist im Fernseh- und Theaterbereich.



DAVE JORDAN (Musikberatung)

DAVE JORDAN zeichnete unlängst für die Musik bei Ghost Rider (Ghost Rider, 2007), Black Christmas (Black Christmas, 2006), Garfield: A Tail fo Two Kitties (Garfield 2, 2006), Date Movie (Date Movie, 2006), Man About Town (Man About Town, 2006), Fantastic Four (Fantastic Four, 2005), Kicking & Screaming (Fußballfieber – Elfmeter für Daddy, 2005), The Upside of Anger (An deiner Schulter, 2005) und Elektra (Elektra, 2005) verantwortlich. Andere Titel seiner Filmographie sind Dude, Where’s My Car? (Ey Mann – Wo is’ mein Auto?, 2000), The Fast and the Furious (The Fast and the Furious, 2001), Daredevil (Daredevil, 2003), Cheaper by the Dozen (Im Dutzend billiger, 2003) und The Punisher (The Punisher, 2004).







Technische Angaben

Filmlänge
125 min

Bildformat
Cinemascope, 2,35:1

Ton
SR/SRD/SDDS

FSK
Freigegeben ab 6 Jahren