Carsten2005
Serials (Serien mit fortlaufender Handlung) haben es in Deutschland ja schwer. Siehe z.b. "Lost" oder "24". Man darf wenn möglich keine Folge verpassen, um nicht den Faden zu verlieren. Im Fernsehen holen Serials meist schlechte Quoten. Auf DVD aber sind sie sehr erfolgreich...
Was schaut ihr am liebsten?! Seid ihr eher der Fan von Serials (also "24", "Prison Break", "Lost" usw.) oder steht ihr eher auf Serien mit abgeschlossener Handlung wie z.b. "CSI" usw. wo man ruhig mal 1-2 Folgen verpassen kann?
Oder schaut ihr Serien mit roten faden zwar schon gern, allerdings nicht im TV, sondern erst später auf dvd?
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Ich persönlich kann mit CSI und so nichts anfangen. Ich stehe total auf Serien mit roten fanden...
Otacon
Eindeutig Serien mit fortlaufender Handlung. Zum einen ist es spannender/interessanter und zum anderen bekommen die Charaktere eine viel stärkere Persönlichkeit.
Bis auf ein paar Ausnahmen (Dr. House, Bones, Boston Legal) ist das bei Procedurals nicht gegeben.
kane
ach, die kostspieligen, fortlaufenden sind doch gerade schwer in mode - diese diskussion dürfte also recht einseitig verlaufen. meiner meinung nach ist das aber keine frage der art der serien. mir kommt es eher darauf an, ob mich die "situation", um die sich die serie dreht, und vor allem die charakter fesseln können. das konnte lost mit seinen immer neuen rätseln, aber ohne jede antwort irgendwann einfach nicht mehr. csi: egal welche stadt guck ich einfach nicht, weil ich die serie(n) schon von der optik ganz grausam finde. andererseits hat aber house bspw den vorteil, dass ich da nicht jeden folge sehen muss, weil die wirklich brutalst nach schema f abläuft. das nervt mich persönlich schon ziemlich, aber houses spröder charme ist einfach un-schlag-bar und daher schalt ich halt doch hin und wieder ein, irgendwelche mehrere folgen umspannenden bögen gehen dann halt an mir vorüber, aber das kann ich auch nicht ändern. im fall von 24 bin ich aber tatsächlich ausgestiegen, weil ich 1, 2 folgen der 3. staffel verpasst hatte. allerdings ist es auch hier so gewesen, dass mein interesse nach der imho fulminanten 1. staffel zunehmend nach unten ging.
MadMax
auf jeden fall mit fortlaufender Handlung finde ich viel besser aber abgeschlossenen Handlungen wie in CSI (Las Vegas) und des weiteren finde ich auch in Ordnung
DarkAnderson
Ich schaue mir beides sehr gerne an. Die Serien mit abgeschlossener Handlung kann man sich so zwischendurch anschauen, wenn man Lust hat. Die fortlaufenden Serien sind natürlich ein ganz anderes Kaliber. Da wartet man gespannt darauf, was als nächstes geschehen wird. Und freut sich auf den Wochentag, wenn die nächste Folge läuft (wenn man die Serie im TV verfolgt)
Lynsch
Hm...
Also ich bin schon ein großer Fan von Serien. Dabei find ich schon beides gut. Kommt halt auf die Serie drauf an. Serien wie z.b. 24, Lost,Jericho, PB oder The Donnelly Brothers sind viel besser als fortlaufende Serie, da man eben die Charaktere viel besser beschreiben kann und man diese eben auch im Laufe der Zeit besser kennt und viel mehr Sympathie für diese entwickeln kann oder eben das Gegenteil. Als Beispiel braucht man wohl nur 24 Season 4 nennen.
SPOILER (Zum lesen den Text markieren!)
Der Tod von Edgar. Also ich muss gestehen das hat mich sehr berührt. Und sowas bekommt man nicht auf 30min. hinSPOILER ENDE
Andereseits gibt es Serien bei welchen so etwas nicht nötig ist. z.B. bei Scrubs oder eben Dr. House würde soetwas gar keinen Sinn machen.
Aber das ist eben in Deutschland ein Problem. Beneidenswert sind Sender wie z.b. der Schweizer SF2 oder der österreichische ATV. Und ebenso gut auch RTL.
Pro7 find ich dagegen bei Serien sehr schwach wie das jüngste Beispiel Jericho beweist. Wie kann man eine Serie einfach absetzten... Noch dazu eine Serie mit fortlaufender Handlung. Da muss die Fangemeinde wohl warten. Und das ist bei fortlaufenden Serien nicht gerade einfach

zudem noch mitten in ner Season.
Lou
Hm... Ich liebe King of Queens, South Park, Malcolm in the Middle, Drawn Together,... alles Serien ohne Zusammenhang.
Genauso finde ich auf DVD Lost und Scrubs sehr cool.
Lost hasse ich ein bischen weil es nie zu ienem abschluss kommt osndern sich immer mehr fragen aufwerfen und die nie gelöst werdne, das finde ich schade. Im TV kann ich mir das nicht anguggn auch so bei 24. auf DVD dann aber isses ok ,wenn man beliebig weiterschauen kann.
Scrubs ist wirklich geil. es sind immer neue witzige Geschichten aber trotzdem hängen die FOlgen alle zusammen und führen einen großen Handlungsstrang stetig vorran. Eine meiner absoluten Favorite Shows!
PS: CSI, Law and Order, Criminal Intent und...
edited by kane: die wortwahl war ein griff ins klo. da kann der smiley noch so schön grinsen.
Pullmoll
| Zitat: |
Original von DarkAnderson
Ich schaue mir beides sehr gerne an. Die Serien mit abgeschlossener Handlung kann man sich so zwischendurch anschauen, wenn man Lust hat. Die fortlaufenden Serien sind natürlich ein ganz anderes Kaliber. Da wartet man gespannt darauf, was als nächstes geschehen wird. Und freut sich auf den Wochentag, wenn die nächste Folge läuft (wenn man die Serie im TV verfolgt) |
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Schaue auch gerne beide an, mal was zwischendurch und dann etwas was man jede Woche gespannt weiterverfolgt.
True Tyler
Ich schaue ebenfalls beides gleich gern:
Natürlich kann man den Spannungseffekt von Lost nicht bei den Simspons finden aber die haben dafür wieder andere Qualitäten, wie den enormen Abwechslungreichtum in Sachen Story, Themengebiet etc.
Simpsons, Futurama, South Park, Drawn Together, A-Team, Friends, Malcom Mittendrin, usw. sind alles Serien, die ich immer wieder gerne sehe auch ohne den roten Faden.
Auf der anderen Seite schau ich genau so gerne Lost, OC California, Deadwood, Rom, Sopranos usw.
Ich würde also sagen es hält sich die Waage vor allem auch daher, weil man bei den Serials ja so gut wie keine Folge verpasst, wohingegen bei den anderen schon mal mehrere Folgen pro Staffel ungesehen bleiben.
GrafSpee
Also ich gucke beides sehr gerne, wobei ich die Serien mit fortlaufender handlung mehr bevorzuge allerdings habe ich mir angewöhnt Serie fast nurnoch auf DVD anzusehen denn da kann ich wenn ich lust habe sie weitergucken wann ich will und man wird nicht durch Werbung unterbrochen auch sind die Folgen öfters mal cut im TV.
Auch bin ich dankbar für den Standart den Serien heutzutage erreicht haben indem sie teilweise schon besser als Spielfilme sind. Und den Serien ansieht wie hoch die Produktionskosten sind. Den vorteil der von Serien mit Abgeschlossenen Folgen ist zumindest das man sie nicht hintereinander Sehen kann und man ruig mal eine Folge verpassen darf aber die liste meiner lieblingsserien zeigt schon das ich doch eher bevorzuge das die Serien einen roten fahden in der Staffel haben noch besser natürlich wenn das ganze über mehere Staffeln wie bei "The Shield" geht. Eine ablehnung habe ich gegenüber die Crime Serien entwickelt die charaktere sind mir zu glatt, und es entsteht einfach keine beziehung dazu auch kann die technik schon fast mit Star TRek" konkurieren.
Aber naja bin eh ein Serienfreak sogar Animeserien können mich begeistern, auch guck ich immernoch gerne alte Serien aus den 80ger oder 90gern.
Finde aber immernoch das zuwenig gute Serien aus den USA hier das licht der Welt erblicken, es gibt soviele Geniale Serien die noch nicht in Deutschland gelaufen sind, und hier nur wegen der mentalität scheitern würden, wie z.b Carnivale, The Wire oder auch Dexter.
Milan
Ich mag lieber Serien fortlaufender Handlung (wie "Desperate Housewives meine Lieblingsserie), aber ich habe auch nichts gegen Serien mit abgeschlossener Handlung, wie "South Park", "Drawn Together" manchmal auch "King Of Queens".
Dekar
Mir gefallen beide Serientypen gleich gut mit einziger Einschränkung, dass eine Serie mit fortlaufender Handlung auf keinen Fall zu viele Episoden haben darf.
Negativbeispiele dafür finden sich im RTL2 Nachmittagsprogramm zahlreiche.
Otis
Hm, schaue überhaupt keine Serien...aber da die Option in der Umfrage ja auch zur Wahl stand, kann mann sich dazu ja auch mal äußern!
Für mich haben Serien im Prinzip einen zu "billigen" Touch. Sicher gibt es diverse Serien die auf Hochglanz produziert werden (Desperate Houswives, Lost und Konsorten), jedoch verliert sich bei mir immer ein wenig das Hauptthema. Soll einfach bedeuten, das diese kleinen implizierten Storys die um ein Hauptthema gewoben werden mich noch nie so wirklich fesseln konnten und für meinen Geschmack immer ein wenig platt und aus der Feder "gekotzt" daher kommen.
Naja, wie auch immer, halte meine Augen aber dennoch offen und teste auch gerne neue Serien an um mich irgendwann mal vom Gegenteil überzeugen zu lassen, hehe.
Im Comedy Bereich sieht das aber irgendwie ganz anders aus. King of Queens zum Beispiel gefällt mir sehr, sowie diverse andere Sitcoms (Hör mal wer da hämmert, Immer wieder Jim etc.). Hier greift bei mir das Prinzip der einzelnen Charakterentwicklungen irgendwie voll und ganz.
kinski
Die Thematik und die Umsetzung muss stimmen ... egal ob bei Serien mit fortlaufender Handlung oder ohne. Von daher kann ich mich gar nicht für einen Typ entscheiden.
Wobei die im ersten Post genannten Serien wie "CSI" ja auch eine gewisse fortlaufende Handlung haben. Zwar sind die Fälle an sich zumeist in einer Folge abgeschlossen, die Hauptcharaktere der Serie erfahren jedoch eine fortwährende Entwicklung, wodurch man nach Möglichkeit auch keine Folge verpassen sollte.
Vom Ausstrahlungsschema her sagt mir eine Serie wie "24" z.B. überhaupt nicht zu, da zumeist zwei Folgen (oder wie bei der ersten Staffel auch gleich noch mehr) hintereinander und oftmals dann nur ein paar Tage später gleich die nächsten Doppelfolgen gezeigt werden. Da wird eine Serie schnell zu einem "Muss-Konsum" um am Handlungsball zu bleiben, was mir den Spaß an der Sache verdirbt.
Ampersand
Ich kann doch wirklich von mir behaupten, ein ernsthaftes "Serien-Sucht-Problem"
zu haben. Da ich jedoch eine ausgeprägte Abneigung gegen das hiesige
TV-Angebot hege, kaufe ich mir sämtliche Serien direkt auf DVD. Der Fernseher
wird also nur in Kombination mit DVD-Player gestartet.
Der grosse Unterschied besteht für mich in der Frage:
"Wieviel Zeit habe ich, um meine Dosis Serienrauschmittel optimal zu konsumieren?"
Ist die Zeit eher begrenzt, greife ich auf die abgeschlossenen Serien zurück.
Denn spätestens nach zwei-drei Folgen Dr. House bspw., hängt mir das Wort
"Differenzialdiagnose" zum Hals heraus.
Ein grosser Fehler wäre es, trotz begrenzter Zeit, auf die epischen Serien zurück zu kommen. Sätze wie:
"Schatz, Du bist so abwesend?!", sind demnach unvermeidlich, da ich mich den ganzen Abend
fragen würde, welche Bedeutung die Zahlenkombination in Lost hat. Nur ein Beispiel natürlich.
Aber es gibt ja noch die Symbioseserien. Serien wie Alias. Jene Serien haben zwar
auch eine gewisse epische Struktur (Rambaldi, SD-...), sind jedoch vom Anspruch her
so flach, dass man getrost den Player ausmachen kann, ohne:
a) das es einem gewaltig auf die Nerven gegangen ist, oder
b) man das Gefühl hat, jetzt etwas profundes zu verpassen.
Ich meine das jetzt nicht unbedingt negativ. Es ist praktisch wie ein Buch von Stephen King. Man
legt es beiseite, liest erst in drei Tagen weiter und ist dennoch sofort wieder "drin".
Serien sind wirklich etwas ganz feines...